ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Thomas Knüwer: Wie Web 2.0 Gesellschaft und Kultur verändert
Mit dem Aufkommen des Internets in den 90er Jahren entstanden Hoffnungen und Visionen für gesellschaftliche Veränderungen. Die neuen Medien verhießen mehr Partizipation, Transparenz und Meinungsvielfalt. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte damit seine Stimme erheben können.Mit der Kommerzialisierung des Internets um das Jahr 2000 herum schien die Sache erledigt. Dabei fingen die Veränderungen erst an. Mit der zweiten Welle des World Wide Web entstanden Projekte und Strukturen, die tatsächlich ganz anders waren als das, was man vorher kannte. Wikipedia, Google, YouTube, Facebook, Twitter, Blogs und Podcasts unterscheiden sich v.a. durch einen Punkt grundlegend von dem, was vorher war: Ihr Erfolg basiert auf den Inhalten und dem Verhalten der Nutzer selber. Mit dem Web 2.0 bricht tatsächlich die ehemals strenge Grenze zwischen Konsument und Produzent auf. Was zum Read-Only-Internet zu werden drohte, wurde binnen weniger Jahre zum Read-and-Write-Internet, zum Social Net.
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| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Blanche Fabri am 4. Februar 2010 um 15:31 veröffentlicht und unter Dokumentation, Tagung Feb. 2010, Vorträge abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |

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