PB008: SKUDI – Wer bin ich in der digitalen Kultur?

SKUDI – Subjektkonstruktion und digitale Kultur. Logo, nicht unter freier Lizenz.

SKUDI – Subjektkonstruktion und digitale Kultur. Logo, nicht unter freier Lizenz.

Vorstellung eines Forschungsprojektes im #pb21-Podcast

Digitale Medien werden in der Berichterstattung der Massenmedien gerne wahlweise als Heilsbringer gefeiert oder als Untergang des Abendlandes kritisiert. Nutzungsstudien zum Umfang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit digitalen Medien liefern bisher häufig eher allgemein gehaltene Ergebnisse. Doch es geht auch differenzierter. Noch bis Ende 2012 befassen sich im Rahmen des Forschungsprojektes „SKUDI – Subjektkonstruktion und digitale Kultur“ vier Forscherteams drei deutscher und einer österreichischen Universität – im Rahmen eines von der Volkswagenstiftung und des Wissenschaftsfonds geförderten Projektes – mit den unterschiedlichen Subjektformen in einer zunehmend digitalisierten Kultur.

Erste Ergebnisse des Teilprojektes „Lernen mit technischen Artefakten“ werden im folgenden Podcast von Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Teilprojektleitung), Corinne Büching und Julia Walter-Herrmann von der AG Digitale Medien in der Bildung (dimeb) vom Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen vorgestellt.

Mit Hilfe der Grounded Theory konnten in drei Workshops mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen vier Interaktionstypen und sechs unterschiedliche Subjektformen identifiziert werden, deren Charakteristika im Podcast skizziert werden. Den Abschluss bilden erste Handlungsempfehlungen bei heterogenen Subjektgruppen.

Podcast mit iTunes abonnieren Podcast abonnieren

Das Interview ist wie folgt aufgebaut:

Zur Veranschaulichung der durchgeführten Workshops sollen ein Video sowie einige Bilder dienen:

„My smart fashion“ – Junge DesignerInnen und Designer kreierten Mode und machten diese intelligent. LEDs brachten die Kleidung zum Leuchten, Vibrationsensoren sorgten für die nötige Luftzufuhr und ein eingebauter Alarm im Rock stellte sicher, dass der nötige Sicherheitsabstand zum Gegenüber eingehalten wurde.

„Robot DIY“ lautete das Motto auf dem zwei-tägigen Workshop mit StudentInnen unterschiedlichster Disziplinen. Mit Lego konstruierten und mit LOGO programmierten die TeilnehmerInnen ihre eigenen Robots, die sich wie in einem Evolutionsprozess entwickelten, so ein Teilnehmer.

„Theater mit dem Schwarm“ – Junge Menschen mit einem Interesse am Theater fanden sich zusammen und erkundeten die Algorithmik und Funktionsweise „Des Schwarms“, einer digitalen Installation. Diese reagiert mit programmierten Schwarmverhalten und wechselnden Zuständen auf das Handeln des interagierenden Menschen. Eine Theaterperformance mit “Dem Schwarm” als Mitspieler bildete das Finale des Workshops.

Weiterführende Infos sind auf der Projektseite zu finden sowie u.a. in dieser Publikation:
http://www.gwtf.de/archiv/2010-abstract-buching.pdf


Creative Commons Lizenzvertrag Inhalte auf pb21.de stehen i.d.R. unter freier Lizenz (Informationen zur Weiterverwendung).
Der Artikel (Text) auf dieser Seite steht unter der CC BY 3.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Thomas Bernhardt für pb21.de. Der Podcast steht unter der CC BY 3.0 DE Lizenz. Der Name des Urhebers soll wie folgt genannt werden: Thomas Bernhardt für pb21.de. Podcast-Jingle steht unter der CC BY 3.0 Lizenz by twistedtools.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen.

Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent im Arbeitsgebiet Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen an der Universität Bremen. Er beschäftigt sich mit dem Einsatz von Social Software im Bildungskontext und dem Konzept der persönlichen Lernumgebung (PLE).

Kategorien: Podcasts Schlagworte: , , , , , ,