JugendPolitCamp voraus!

Logo, nicht unter freier Lizenz.

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Zum Abschluss des pb21-Themenschwerpunkts Partizipation geht es um das JugendPolitCamp, eine Veranstaltung für junge Menschen, die im Barcamp-Format stattfinden wird. pb21 fragte die Organisatorin Birte Frische, worum es dabei geht, welche Rolle die neuen Medien spielen werden und wie man sich für die kostenlose Veranstaltung anmelden kann.

Worum geht es beim JugendPolitCamp?

Birte Frische, Organisatorin des JugendPolitCamps. Foto privat, nicht unter freier Lizenz.

Birte Frische, Organisatorin des JugendPolitCamps. Foto privat, nicht unter freier Lizenz.

Beim JugendPolitCamp kommen Jugendliche und junge Erwachsene von 14-27 Jahren drei Tage lang im ABC Bildungs- und Tagungszentrum bei Hamburg zusammen, um zum Thema Politik voneinander zu lernen. Das Veranstaltungsformat Barcamp (eine Art „Un-Konferenz 2.0“), eröffnet viele Möglichkeiten, politisches Engagement genauer zu erforschen, auszuprobieren, zu diskutieren und die eigene Sichtweise einzubringen. Im Mittelpunkt steht dabei der selbstorganisierte offene Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Ist die Form des Barcamps besonders „jugendlich“?

Nein, aber besonders partizipativ. Barcamps haben sich seit 2006 im deutschsprachigen Raum als Veranstaltungsformat v.a. im Bereich neuer Medien in Bezug auf verschiedene Schwerpunkte etabliert. Unter 27jährige sind an diesen bisher jedoch kaum aktiv beteiligt; die aktive Vorbereitung durch Jugendliche selbst und die Teilnahme daran soll mit dieser Veranstaltung ermöglicht werden.

Welche Rolle spielen die neuen Medien beim JugendPolitCamp?

Ein Fokus beim JugendPolitCamp bilden die Möglichkeiten, die digitale Medien und insbesondere das Web 2.0 für das politische Engagement bieten – sei es nun, dass Online-Diskussionen erprobt werden, man eine Kampagne im Internet durchspielt, ein Plakat für ein politisches Anliegen gestaltet und veröffentlicht, sich mit konkreten Angeboten im Web auseinandersetzt, mit Politikern online diskutiert usw.. der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Bandbreite der Werkzeuge, die das Web 2.0 bietet, kann also aktiv erprobt werden, zum einen was die Inhalte angeht, aber z.B. auch was die Dokumentation der Sessions und die Berichterstattung von der Veranstaltung betrifft.

Gibt es beim Barcamp denn überhaupt „gesetzte“ Personen?

Wir wollen auch mit engagierten Menschen ins Gespräch kommen – hierfür wurden im Vorfeld Gäste eingeladen, die Diskussionsangebote machen. Auch hier gilt: alles kann, nichts muss – das Interesse der Teilnehmenden steuert das Barcamp, nicht ein vorgefertigtes Programm.

Vielen Dank für das Interview!


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Der Artikel (Text) auf dieser Seite steht unter der CC BY 3.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Jöran Muuß-Merholz für pb21.de.
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Jöran ist Diplom-Pädagoge und freiberuflich in verschiedenen Bildungsbereichen aktiv. Am liebsten mag er Schnittmengen aus 1. Bildung / Lernen, 2. Medien / Kommunikation und 3. Management / Organisation.

Kategorien: Porträts der Praxis, Text-Interview, Workshops, Seminare, Tagungen Schlagworte: , , , , Keine Kommentare ↓
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  1. […] Premiere im Mai: Zum ersten Mal gibt es einen monatlichen Themenschwerpunkt auf pb21.de geben. Das Thema: Partizipation. Die Themen: #pb21-Dossier: „Werkzeuge zur Partizipation“ +++ Projektvorstellung vote-europe.net +++ Video-Interview: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate +++ WebTalk: „Beutelsbacher Konsens und Social Media – Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung noch trennen?” +++ BuKo-Bericht: Web 2.0 –Demokratie 2.0? +++ BuKo-Bericht: E-Government und E-Partizipation +++ BuKo-Podcast: Politische Bildung in der digitalen Gesellschaft +++ Webschau im Mai zum Schwerpunkt Partizipation +++ Vorschau auf das JugendPolitCamp […]

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