ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Thomas Bernhardt
Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent im Arbeitsgebiet Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen an der Universität Bremen. Er beschäftigt sich mit dem Einsatz von Social Software im Bildungskontext und dem Konzept der persönlichen Lernumgebung (PLE).
Webseite: http://elearning2null.de
Beiträge von Thomas Bernhardt
SKUDI – Wer bin ich in der digitalen Kultur?
02. Apr

SKUDI - Subjektkonstruktion und digitale Kultur
Digitale Medien werden in der Berichterstattung der Massenmedien gerne wahlweise als Heilsbringer gefeiert oder als Untergang des Abendlandes kritisiert. Nutzungsstudien zum Umfang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit digitalen Medien liefern bisher häufig eher allgemein gehaltene Ergebnisse. Doch es geht auch differenzierter. Noch bis Ende 2012 befassen sich im Rahmen des Forschungsprojektes “SKUDI – Subjektkonstruktion und digitale Kultur” vier Forscherteams drei deutscher und einer österreichischen Universität – im Rahmen eines von der Volkswagenstiftung und des Wissenschaftsfonds geförderten Projektes – mit den unterschiedlichen Subjektformen in einer zunehmend digitalisierten Kultur.
Erste Ergebnisse des Teilprojektes “Lernen mit technischen Artefakten” werden im folgenden Podcast von Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Teilprojektleitung), Corinne Büching und Julia Walter-Herrmann von der AG Digitale Medien in der Bildung (dimeb) vom Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen vorgestellt.
Mit Hilfe der Grounded Theory konnten in drei Workshops mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen vier Interaktionstypen und sechs unterschiedliche Subjektformen identifiziert werden, deren Charakteristika im Podcast skizziert werden. Den Abschluss bilden erste Handlungsempfehlungen bei heterogenen Subjektgruppen.
Das Interview ist wie folgt aufgebaut: Mehr >
Lernen über Politik | Erkenntnisse aus einem EU-Projekt
22. Nov

EU-Projekt: Learning about politics
Im Oktober 2011 endete das 2-jährige EU-Projekt “Learning about Politics”. Im Interview mit Thomas Bernhardt gibt Pekka Kämäräinen vom Institut Technik & Bildung (ITB) der Universität Bremen einen Überblick über die Arbeit der deutschen Partnerorganisation, die zentralen Ergebnisse und liefert interessante Erkenntnisse auch für #pb21.
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CC-Inhalte für die Bildungsarbeit nutzen
30. Aug
Teil 3 der Reihe zu Creative Commons als Urheberrecht 2.0?
Im letzten Teil (siehe auch Teil I und Teil II) der Reihe zu Creative Commons (CC) soll näher auf das Finden und die Nutzung von Werken mit CC-Lizenzen eingegangen werden. Gerade in der (politischen) Bildung, wo es um die weitestmögliche Verbreitungen von Informationen und das aktive Sich-Aneignen von Welt geht, sollten Werke nicht das Korsett von urheberrechtlich geschützten Werken tragen, bei denen jeder kreative Schaffensprozess mit der Bitte an den Urheber ein Werk weiterentwickeln zu dürfen beginnt. Im Netz steht man einer Vielzahl an Medienprodukten aller Art gegenüber. Glücklicherweise stehen immer mehr Werke unter CC-Lizenzen zur Weiterverwendung zur Verfügung – aktuell mehr als 400 Millionen. Dies ermöglicht es dem gemeinen Contentproduzenten schnell und ohne Hürde des “Erlaubniseinholens” beim Urheber Werke und Inhalte zu verändern oder als Grundlage für neue Werke zu verwenden.
Wie finde ich aber die CC-Inhalte?
Hier eine Liste entsprechend der am meisten verbreiteten Werkstypen: Mehr >
Warum sollte ich meine Werke “umsonst” zur Verfügung stellen?
26. Aug
Teil 2 der Reihe zu Creative Commons als Urheberrecht 2.0?
Der zweite Teil der Creative Commons (CC)-Reihe soll sich mit der Frage befassen, warum es eigentlich für mich als Autor eines Werkes interessant sein könnte, diese mit einer CC-Lizenz zur Verfügung zu stellen und welche wohl die passende Lizenz sein könnte?
Generell muss man sich als Urheber eines Werkes Gedanken darüber machen, was man mit seiner Arbeit erzielen möchte. In der (politischen) Bildung sind grundsätzlich freie Lizenzen interessant, da sie es ermöglichen Inhalte so weit wie möglich zu verbreiten. Außerdem wird Bildungsarbeit meist aus öffentlichen Geldern bezahlt und sollte dann doch auch “so öffentlich wie möglich” zur Verfügung gestellt werden. Zumal die (politische) Bildung den Rezipienten zunehmend als aktiv-partizipativ (“Mach was mit dem Inhalt!”) ansieht. Mehr >
Creative Commons als Urheberrecht 2.0?
23. Aug
Teil 1: Die Grundlagen
Das Web 2.0 steht für aktive Beteiligung an der Inhaltserstellung durch jedermann. Wikis, Blogs, Podcasts, YouTube machen es leicht, selbst zum Content-Produzenten zu avancieren und sich im Mitmachnetz einzubringen. In Windeseile entsteht aus dem Bild von Google, dem Text von Spiegel Online und dem Video von Vimeo ein aufrüttelnder Blogbeitrag oder ein mitreisender YouTube-Hit. Dem entgegen steht allerdings das Urheberrecht, welches bei derartiger Nutzung von bereits vorhandenen schöpferischen Leistungen jeweils die Erlaubnis der Urheber voraussetzt. Insbesondere im Bildungsbereich, in dem es auch um das kreative Weiterdenken von Ideen geht, behindert dies nicht selten die Schaffenskraft. Mit den Creative Commons (kurz CC) gibt es jedoch eine Reihe von standardisierten Lizenzverträgen, die es dem Urheber erlauben seine Werke den kreativen Nutzern unter bestimmten Bedingungen zur Weiterverwendung zu überlassen. Aus diesem Grund werden auch viele der Beiträge von pb21.de unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, um für die täglichen Bildungsarbeit die Weiterverwendung (z.B. in einem eigenen Arbeitsblatt) so einfach wie möglich zu gestalten. In einer kleinen Reihe beleuchten wir das Thema für die politische Bildung:
Teil I: Wie funktioniert CC?
Teil II: Warum sollte ich meine Werke “umsonst” zur Verfügung stellen?
Teil III: CC-Inhalte für die Bildungsarbeit nutzen Mehr >
OpenNetworX – Die individuelle Alternative zu Facebook?
26. Jul

Nachdem Diaspora als datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook vorgestellt wurde, soll es an dieser Stelle um OpenNetworX gehen. Im Gegensatz zu Diaspora liegt hierbei der Fokus aber nicht auf einer dezentrale Lösung und auch entgegen Facebook & Co. nicht darauf sich als Person nur einem Netzwerk anzuschließen. Vielmehr bietet OpenNetworX – ähnlich der deutschen Seite Mixxt sowie dem amerikanischen Pendant Ning – selbst ein Netzwerk auf der Seite anzulegen. Kurz gesagt handelt es sich um einen Netzwerkprovider. Als Bildungsinstitution, gemeinnützige Organisation, als Schulklasse oder als Verein bietet sie damit die Möglichkeit einfach und schnell ein individuelles Netzwerk mit umfangreichen Funktionen zu erstellen. Mehr >
Diaspora – Die datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook?
13. Jul
Facebook erfreut sich größter Beliebtheit unter allen Social Networks – nicht nur in Deutschland. Hierzulande steuert das Netzwerk auf eine Marke von 20 Millionen aktiven Nutzenden zu. Trotzdem flammt mit jedem erneuten Privatsphäre- und Datenschutz-Fauxpas – wie zuletzt mit der per default aktivierten Gesichtserkennung – wieder Kritik an Facebook auf. Kein Wunder also, dass immer wieder die Suche nach Alternativen losbricht. Ob Google+ hierbei aber eine Alternative darstellt, darf bezweifelt werden. Der Internetriese ist ja nicht gerade für Datendiäten bekannt.
Vor 15 Monaten sammelten vier Informatikstudenten aus New York Geld für ein Projekt Namens Diaspora. Die selbsternannte Alternative zu zentralen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und Google+ legt den Fokus auf – dem Namen entsprechend – verstreute soziale Netzwerke. Mehr >
Auswertung der Evaluation von pb21.de
24. Jun
Im Mai 2011 hatte pb21.de um Teilnahme an der Evaluation der Website gebeten. An dieser Stelle möchten wir allen danken, die sich beteiligt haben! Im Folgenden veröffentlichen wir den Evaluationsbericht von Thomas Bernhardt. Über weitere Rückmeldungen zur Website via Kommentare oder E-Mail freuen wir uns.
Im Sinne von “Mehr Transparenz und Partizipation wagen!” veröffentlichen wir am Ende des Artikels auch die Rohdaten. Mehr >
Erfahrungen mit Seminarblogs
20. Jun
Weblogs sind gut geeignet, um Seminare in der Bildungsarbeit zu begleiten und zu dokumentieren. Sie können nicht nur eigene Materialien beinhalten, sondern auch hilfreiche Online-Inhalte verlinken oder einbetten. Über die Kommentarfunktion können Teilnehmende sich selber mit Erfahrungen, Meinungen oder Fragen einbringen. Und weil moderne Blogsoftware sehr einfach zu bedienen ist, können Teilnehmende auch selber zu Autoren werden.
In diesem HowTo Blog-Artikel hatten wir die Funktionen von Weblogs geschildert. Dieser Artikel soll nun die bisherigen Erfahrungen mit Seminarblogs zusammentragen. Wir haben hierfür drei politische BildnerInnen interviewt, die Blogs in ihrer Arbeit in unterschiedlicher Art und Weise nutzen. Mehr >
Social Bookmarking am Beispiel diigo
24. Mai
Informationsmanagement 2.0
Wer viel im Web recherchiert und Links sammelt, muss früher oder später Struktur in diese vielen Lesezeichen bringen. Webbrowser bieten zwar standardmäßig Lesezeichen (Bookmarks) an, aber früher oder später stößt man auch hier an die Grenze, diese noch sinnvoll zu strukturieren. Social Bookmarking-Dienste bieten die Möglichkeit der Verschlagwortung und jederzeit Zugriff von jedem Rechner auf die eigenen Links. Das größte Potenzial entwickeln sie, wenn man die Social Networking-Funktionen nutzt und Linksammlungen mit anderen teilt, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, z.B. bei Bildungsangeboten. Mehr >
Wege, um die eigene E-Mail-Adresse nicht preizugeben
14. Apr
Wegwerf- und Zweit-Adressen
Wer kennt das Problem nicht: wieder einen neuen Dienst entdeckt oder in einem Workshop gezeigt bekommen und natürlich muss man für die Nutzung eine E-Mail-Adresse angeben? Am Ende gefällt einem der Dienst nicht, aber die E-Mail-Adresse hat der Dienst trotzdem. Und kann man sich anschließend wirklich sicher sein, dass beim Löschen des Accounts auch die E-Mail-Adresse gelöscht und nicht an einen ominöses Versandhändler verkauft wird?
Dieser Beitrag soll elegante Lösungen vorstellen, die sowohl für den Hausgebrauch als auch in der Seminararbeit zum Einsatz kommen können: Die Zweit-E-Mail-Adresse. Mehr >









![[pb21] Podcast zu Web 2.0 in der politischen Bildung](http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/feed_button-audio.png)

