ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Thomas Pfeiffer
Dipl. Pädagoge Thomas Pfeiffer, Jahrgang 1976, ist Autor des bei Addison-Wesley erschienenen Buches »Social Media«. Er ist Vorstand des bundesweiten Netzwerkes Twittwoch e.V., das sich speziell an Menschen richtet, die Social Media beruflich nutzen. Außerdem erhebt er monatlichen Twitterzensus und erstellt Social Media-Analysen. Thomas Pfeiffer lebt und arbeitet in München.
Webseite: http://webevangelisten.de
Beiträge von Thomas Pfeiffer
Fotos und Videos mit Zugangsschutz veröffentlichen
29. Feb

Auch im Internet lassen sich Bereiche abschließen. (Foto: CC-BY Flickr-User wilhei55)
Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten Benutzer/innenkreis zugänglich machen.
Alle für einen, einer für alle?
Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie eine EDV-Abteilung haben, die alles für Sie regelt: Alle Dateien Ihres Seminars – also Videos, Fotos und Präsentationen – werden auf dem eigenen Server abgelegt und jede/r der Teilnehmenden erhält ein individuelles Passwort, um sich die digitalen Seminarunterlagen herunterzuladen. Das könnte man als Glücksfall bezeichnen: Eigener Server und individuelle Passwörter – die haben die komplette Hoheit über Ihre Daten.
Der Seminaralltag sieht freilich anders aus. Mehr >
Umfragen und Feedbackbögen über das Netz durchführen
26. Jan

„Willst Du mir mir gehen? [] Ja [] Nein [] Vielleicht” – das ist die wohl einfachste und früheste Form eines Feedbackbogens überhaupt. Sobald Kinder schreiben können, reichen sie von Schulbank zu Schulbank Zettelchen weiter.Ganz Gewiefte möchten es dem Zielobjekt der Begierde besonders einfach machen und geben die Antworten bereits vor. Und da beginnen die Probleme: Reicht ein einfaches „Ja – Nein” aus? Braucht es noch ein „Vielleicht” oder gar ein „Jetzt nicht, aber nächstes Jahr”? Mehr >
Veranstaltungen bewerben und Anmeldungen verwalten. Wie können Facebook, Xing oder Amiando helfen?
29. Nov
Das Thema Ihrer Veranstaltung steht fest, der Ort ist reserviert, die Referent/innen sind gebucht und das Catering stellt schon das Menü zusammen. Wenn jetzt noch Gäste kommen, steht einer Veranstaltung nichts mehr im Wege. Klassischerweise können sich Teilnehmende per E-Mail oder mit einem ausgedruckten Formular auf dem Veranstaltungsflyer oder per Telefon anmelden und die Anmeldung wird gültig, sobald die Teilnahmegebühr per Hand überwiesen worden ist. Bei kleinen Veranstaltungen mit maximal zwölf Personen ist dieses „händische” Verfahren durchaus noch praktikabel. Aber wie ist es, wenn Sie 30, 40 oder mehr Gäste einladen wollen? Wenn die sich auch über das Internet anmelden wollen? Was machen Sie, wenn Sie eine Teilnahmegebühr erheben und diese automatisch abrechnen wollen? Hier helfen Online-Dienste, mit denen Sie die Anmeldung zu Ihrer Veranstaltung deutlich vereinfachen können. Mehr >
Twitterwalls regeln oder moderieren
21. Okt

Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)
Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand. Worauf Sie im Detail zu achten haben, finden Sie in unserem Artikel Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall.
Aber wie reagieren Sie, wenn ein oder mehrere Spaßvögel Ihre Twitterwall benutzen, um Sie zu beschimpfen, unsinnige Werbebotschaften zu platzieren oder schlicht die Twitterwall zu stören? Mehr >
Das Recht am eigenen Bild Teil I: die Theorie
20. Sep
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – und manch eine/r möchte hinzufügen: und macht mehr Probleme als wenige Worte. Dabei ist das Recht am eigenen Bild kein Buch mit sieben Siegeln: Worauf Sie bei der Verwendung von Fotos, die Menschen abbilden, zu achten haben, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wessen Erlaubnis benötige ich für eine Bildveröffentlichung?
An einem Foto, auf dem mindestens ein Mensch abgebildet ist, gibt es zunächst zwei Parteien, die Rechte an dem Bild besitzen können: Mehr >
Lernen mit YouTube & Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?
02. Sep

Bei uns in Deutschland ist, wie in allen anderen Rechststaaten auch, grundsätzlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten wurde. Beim Urheberrecht hingegen ist es umgekehrt: Kein Werk darf ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers verwendet werden. Der Normalfall ist also: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen (Übrigens war es auch nie erlaubt, selbst aufgenommene VHS-Videos im Unterricht ohne explizite Erlaubnis zu zeigen.)
Aber das wäre ein unschönes Ende dieses Artikels.
Es gibt Ausnahmen bzw. Rahmenbedingungen, die eine Verwendung erlauben, deshalb Mehr >
Webschau spezial: re:publica 2011 für die politische Bildung
11. Jul

Foto: Jonas Fischer, CC BY 2.0
Jedes Jahr im April treffen sich rund 3.000 Internetbegeisterte, Blogger/innen, Netzaktivist/innen und sonstige „Nerds“ in Berlin zur Konferenz re:publica. Drei Tage lang stehen Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft im Fokus. Wir haben eine Auswahl interessanter Vorträge und Interviews für die politische Bildungsarbeit zusammengestellt. Zwar gibt es unter den über 100 Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden noch jede Menge spannende Perlen zu entdecken, aber längst nicht alle wurden aufgezeichnet und online gestellt. Macht aber nichts, denn im April 2012 wird es die nächste re:publica geben …
Rezension: nrw-Politik 2.0-App
07. Jul
Wer ist eigentlich genau damit gemeint, wenn es heißt, „die CDU“ sei für eine bestimmte Sache oder die „Grünen” seien für eine andere? Wer ist die CDU, wer spricht für die Grünen und wer sind [sic!] die SPD? Zwar verfügt die Kanzlerin über die sog. Richtlinienkompetenz [pdf-Dokument], d.h., sie „bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung“ (Art. 65 GG), aber das gilt nur für ihr Regierungshandeln. Und wenn da ein/e Minister/in nicht spurt, kann sie sie/ihn entlassen, was ja ab und an geschieht.
Anders sieht es bei Parteimitgliedern oder Parlamentarier/innen aus. Abgeordnete sind allein ihrem Gewissen verantwortlich, und so kann es sein, das Parteimitglieder ihre Führung öffentlich kritisieren und ihr die Gefolgschaft verweigern. In den Medien liest man dann von der „Zerissenheit” einer Partei oder von einem parteiinternen „Richtungsstreit”. Was für den oder die Einzelne lästig erscheinen mag, kann man aber auch als gelebte demokratische (Diskussions-)Kultur verstehen, die auch Ausdruck für die Vielfalt innerhalb einer demokratischen Partei ist.
Ein neues Software-Programm für Handys möchte nun diese Vielzahl an Stimmen (sog. Kakophonie) filtern und dabei helfen, die unterschiedlichen Meinungen innerhalb der etablierten Parteien besser zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden, was einzelne Akteur/innen innerhalb verschiedener Parteien veröffentlichen und wie sie dadurch die „Parteimeinung” erst erzeugen. Mehr >
Politische Bildung muss nach Facebook!
29. Jun

Bild unter CC by-nd 2.0 by MailChimp
Facebook gilt inzwischen für viele gesellschaftliche Akteure als “unvermeidbar” – egal was man von der Plattform und dem dahinter stehenden Unternehmen hält. Gilt das auch für die politische Bildung? Die #pb21-Redaktion hat zwei Experten um ihre Meinung gebeten. Im Folgenden plädiert Thomas Pfeiffer pro Facebook. Die Gegenposition vertritt Christiane Schulzki-Haddouti: “Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!”
Wir laden zur Diskussion – nicht auf Facebook, sondern in unseren Kommentaren. Mehr >
Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall
31. Mai

Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema. (Foto: Manuel Schmutte auf Flickr, CC by-nc 2.0)
Wie lässt sich bei größeren Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen Feedback aus dem Publikum einbinden? Eine “Twitterwall” kann helfen. Dort wird angezeigt, was die Teilnehmenden mittels des Kurznachrichten-Dienstes Twitter im Web über die Veranstaltung veröffentlichen. Wichtige Beiträge können von der Moderation in die Diskussion eingebracht werden.
„Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht”, wissen freche Schülerinnen und Schüler schon seit Jahrzehnten zu spaßen. In Kleingruppen kann man diesem Problem mit Gruppenarbeit und Interaktion begegnen. Aber wie sieht es bei Großgruppenveranstaltungen mit 100 und mehr Gästen aus? Wie kann man deren Feedback schnell und unkompliziert einbinden? Mehr >
Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsphäre auf Facebook
05. Apr

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist nicht mehr dabei. Im Juni 2010 kündigte sie ihren Facebook-Account, weil Facebook-Manager keinerlei Zugeständnisse machten, den Datenschutz der Nutzer im Sinne der Ministerin anzupassen. Allerdings sind allein in Deutschland derzeit über 16 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk angemeldet – Tendenz stark steigend (ständig aktuelle Zahlen gibt es unter http://allfacebook.de/userdata/). Wie schützt man nun seine Privatsphäre auf Facebook, ohne ganz auf Facebook zu verzichten? Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie eine kleine Schutzmauer um Ihre Online-Identität bei Facebook bauen können und worauf dabei zu achten ist. Mehr >
Facebook für Organisationen – eine Einführung
29. Mrz
Facebook ist das soziale Netzwerk im Internet – mit über 17 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland kann man es aus dem deutschen Internet kaum mehr wegdenken. Für Einrichtungen und Organisationen – nicht nur der politischen Bildung – stellt Facebook einen Ort dar, an dem man mit (potentiellen) Teilnehmenden in Kontakt tritt, sich vorstellt, Feedback einholt und den Puls der Zeit fühlt, oder zumindest einen von vielen. Der Präsident der BpB, Thomas Krüger, drückt es so aus: „Die Diskussion findet auf jeden Fall [auf Facebook] statt. Wir können nur entscheiden, ob wir uns mit unseren Methoden und Informationen in diesen Austausch einklinken oder ob die Diskussion ohne uns stattfindet.”
In diesem Artikel lernen Sie, wie Sie als Institution der politischen Bildung auf Facebook aktiv werden können, was eine Facebook-Fanpage ist und worauf Sie beim Anlegen achten sollten. Mehr >



![[pb21] Podcast zu Web 2.0 in der politischen Bildung](http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/feed_button-audio.png)

