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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Ute Demuth</title>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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		<title>Webschau April 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt haben auch die Konservativen &#8220;ihren&#8221; Verein für Netzpolitik, das C-Netz. In Bielefeld wurden wieder die Preise, die keiner will, verliehen: Einer der diesjährigen Big Brother Awards ging an den Innenminister Hans-Peter Friedrich. Constanze Kurz sagt &#8220;Keine Angst vor den Piraten!&#8221; und die ihre Mitstreiter vom Chaos Computer Club antworten auf den offenen Brief der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Jetzt haben auch die Konservativen &#8220;ihren&#8221; Verein für Netzpolitik, das C-Netz. <img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />In Bielefeld wurden wieder die Preise, die keiner will, verliehen: Einer der diesjährigen Big Brother Awards ging an den Innenminister Hans-Peter Friedrich. Constanze Kurz sagt &#8220;Keine Angst vor den Piraten!&#8221; und die ihre Mitstreiter vom Chaos Computer Club antworten auf den offenen Brief der &#8220;Tatort&#8221;-DrehbuchautorInnen.<span id="more-7357"></span></p>
<h3><a title="Das Wissen und das Netz: Wer hat, dem wird gegeben" href="http://diskurs.dradio.de/2012/04/12/das-wissen-und-das-netz-wer-hat-dem-wird-gegeben/">Lesetipp: Das Wissen und das Netz: Wer hat, dem wird gegeben</a></h3>
<p>Seit Januar dieses Jahres gibt es das Debattenportal „<a title="Das Debattenportal diskurs.dradio.de" href="http://diskurs.dradio.de/">diskurs.dradio.de</a> – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung“. Alle bislang dort veröffentlichten Beiträge sind Lesetipps. Wir machen hier auf den aktuellsten aufmerksam:<br />
&#8220;Wer nutzt das Instrument Internet wirklich? Sind Minderheiten plötzlich mündig? Die Soziologin Nicole Zillien zweifelt das an. Statt von Ermächtigung zu reden, stellt sie in ihrem Debattenbeitrag die These auf, dass soziale Klüfte durch das Netz nicht vermindert, sondern verstärkt werden. Digital Divide statt Demokratisierung?&#8221;<br />
<small>#diskurs #deutschlandfunk #digitaldivide</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Big Brother Award 2012" href="http://www.bigbrotherawards.de/">Big Brother Award 2012</a></h3>
<p>Zur Tradition des Big Brother Awards gehört auch die Vergabe eines Preises an den diensthabenden Innenminister der Bundesrepublik, schreibt <a title="Datenschutz zwischen Wolken und Wassern" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Big-Brother-Awards-2012-Datenschutz-zwischen-Wolken-und-Wassern-1525246.html">heise.de</a>: Hans-Peter Friedrich erhält den Preis für das im April 2011 gestartete Cyber-Abwehrzentrum. Die Preisvergabe &#8220;sieht die Jury vor allem damit gerechtfertigt, dass das Bonner Zentrum ohne Legitimation durch den Bundestag errichtet wurde und in &#8216;Tateinheit&#8217; mit dem Abwehrzentrum Rechtsextremismus und der geplanten zentralen Verbunddatei Rechtsextremismus eine problematische Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten darstelle.&#8221;<br />
<small>#bba12</small></p>
<h3><a title="Wir sind Wikipedia" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html">Wir sind Wikipedia</a></h3>
<p>Wer schreibt eigentlich die Artikel für die Wikipedia und was motiviert diese Menschen? &#8220;Diese Autoren lassen die kostenlose Internet-Enzyklopädie wachsen&#8221;. Unter diesem Titel portraitiert <a title="Wir sind Wikipedia" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html">welt.de</a> einige Wikipedia-AutorInnen und das Online-Lexikon gleich mit.<br />
<small>#wikipedia #autoren</small></p>
<h3><a title="Jugendliche zu „Prosumenten“ machen" href="http://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/eintrag/netzbasierte-politische-bildung-jugendliche-zu-prosumenten-machen/">Jugendliche zu „Prosumenten“ machen</a></h3>
<p>&#8220;Ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass junge Menschen ePartizipations-Angebote annehmen und mit Leben füllen, ist das österreichische <a title="Polipedia" href="http://www.polipedia.at/tiki-index.php">PoliPedia.at</a>: Ein offenes Wiki-System, das netzbasiert politische Bildung und politischen Diskurs mit und für Jugendliche initiieren will.&#8221;, schreibt Lisa Peyer auf dem <a title="Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe" href="http://www.jugendhilfeportal.de/">Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe</a>.<br />
<small>#prosument #jugendliche</small></p>
<h3 id="articleTitle"><a title="Digitaler Wake-up-Call" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgen-der-internet-revolution-digitaler-wake-up-call-1.1313387">Digitaler Wake-up-Call</a></h3>
<p>Verdummen wir durch die ständige Selbstbespiegelung in sozialen Netzwerken? Geert Lovink fragt beispielsweise, wie denn produktive Kontroversen und öffentliche Debatten entstehen sollen, &#8220;wenn jeder dein &#8216;Freund&#8217; ist?&#8221;. Dem steht eine &#8220;pragmatisch bilanzierende, aktivistische Sicht gegenüber, die genau andersherum beobachtet, &#8216;dass die Existenz von sozialen Online-Netzwerken, die Verbreitung von Mobiltelefonen und der freiere Zugang zum Internet die Menschen zu aktiveren, widerständigeren Bürgern macht.&#8217;&#8221; Diese Positionen und ihre Geschichte sowie zwei Buchneuerscheinungen zum Thema werden auf <a title="Digitaler Wake-up-Call" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgen-der-internet-revolution-digitaler-wake-up-call-1.1313387-2">sueddeutsche.de</a> vorgestellt.<br />
<small>#selbstbespiegelung #sozialebewegungen</small></p>
<h3><a title="Wird das Internet schließen?" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:top-oekonomen-esther-dyson-wird-das-internet-schliessen/70012218.html">Wird das Internet schließen?</a></h3>
<p>&#8220;Apple kontrolliert, welche Apps wir nutzen. Google bestimmt, was wir lesen. Für viele ist Surfen nur noch Facebook. Skeptiker prophezeien das Ende des offenen Netzes.<br />
Innerhalb der Netzgemeinde geht die Sorge um, das Internet könne bald &#8216;schließen&#8217;. Werden künftig Firmen wie Apple, Facebook und Google die Online-Welt kontrollieren oder bleibt sie &#8216;offen&#8217; für alle? Wird man als Einzelner sämtliche Inhalte erreichen können, die man haben möchte?&#8221; Auf <a title="Esther Dyson - Wird das Internet schließen?" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:top-oekonomen-esther-dyson-wird-das-internet-schliessen/70012218.html">ftd.de</a> geht die Ökonomin Esther Dyson diesen Fragen nach und glaubt dabei nicht, dass &#8220;wir vor einer Welt ohne Auswahlmöglichkeiten stehen.&#8221;<br />
<small>#inhalte #offenesnetz</small></p>
<h3><a title="Keine Angst!" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html">Keine Angst!</a></h3>
<p>&#8220;Jetzt schon 13 Prozent: In immer neuen Umfragen schafft die Piratenpartei immer bessere Werte. Die anderen Parteien reagieren mit Spott, Ignoranz und Angst. Tatsächlich sollten sie rasch von den Newcomern abkupfern &#8211; denn um die aktuellen Krisen zu lösen, braucht Politik eine breitere Basis.&#8221;<br />
In ihrem Essay auf <a title="Keine Angst!" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html">spiegel.de</a> sagt Constanze Kurz, warum die anderen Parteien von den Piraten lernen müssen.<br />
<small>#piraten #abkupfern</small></p>
<h3><a title="Wir sind das cnetz" href="http://c-netz.info/blog/waswollenwir/">C-Netz: Konservative gründen Verein für Netzpolitik</a></h3>
<p>&#8220;Auf Twitter wurde gelacht, der Stern bezeichnete sie als &#8216;Merkels Möchtegern-Piraten&#8217; und im Allgemeinen machten sich alle über den ungünstig gewählten Namen des &#8216;christlichen Netzwerkes&#8217; lustig.&#8221; Dominik Schönleben spricht auf <a title="C-NETZ" href="http://www.vice.com/de/read/tech-die-cdu-und-ihr-christliches-netzwerk">vice. com</a> mit dem Gründungsmitglied und Vorstand Thomas Jarzombek, um mehr zu erfahren.<br />
Im Interview mit <a title="Die linke Deutungshoheit im Netz durchbrechen" href="http://www.cicero.de/berliner-republik/die-linke-deutungshoheit-im-netz-durchbrechen/48927">cicero.de</a> erklärt Peter Tauber woher die Häme, mit der die Gründung des Vereins in der Netzöffentlichkeit aufgenommen worden ist, aus seiner Sicht kommt: Daher, &#8220;[...] dass ihre linke Deutungshoheit, was Netzpolitik ist und welche Positionen Netzpolitiker zwangsläufig vertreten müssen, damit in Frage gestellt wird.&#8221;<br />
<small>#cnetz</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Debatte: Tatort-Autoren und Urheberrecht</h3>
<p>Ende März haben 51 &#8220;Tatort&#8221;-DrehbuchautorInnen einen <a title="Offener Brief von 51 Tatort-Autoren " href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0">offenen Brief</a> verfasst: Darin werfen sie Grünen, Piraten, den Linken und der &#8220;Netzgemeinde&#8221; Demagogie in der Diskussion um das Urhebrrecht vor. Grundrechte der UrheberInnen würden marginaliert.</p>
<p>51 Hacker des Chaos Computer Clubs (CCC) haben dazu gleich ein <a title="Antwort auf den offenen Brief der Tatort-Drehbuchschreiber" href="http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren">paar Anmerkungen</a> formuliert: &#8220;Das Tragische (im griechischen Sinne) ist doch, daß wir beide Opfer des Verwertungssystems sind. Ihr schuftet Euch seit Jahren für die Verwertungsindustrie ab und habt so viele Eurer Rechte weggegeben, daß weder Ihr noch Eure Nachfahren von der verlängerten Urheberrechtsschutzfrist etwas haben. Das ist bloß ein Verhandlungsmittel, mit dem Ihr zu reduzieren hofft, wie doll Euch die Verwertungsindustrie abzockt. Wir kämpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.&#8221;<br />
<small>#urheberrecht</small></p>
<hr />
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Teilnehmende dokumentieren eine Tagung selber – mit Social Media</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/teilnehmende-dokumentieren-eine-tagung-selber-%e2%80%93-mit-social-media/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 05:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
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		<description><![CDATA[ein #pb21-Podcast zu den Bensberger Gesprächen 2012 Die jährlich veranstaltete Tagung &#8220;Bensberger Gespräche&#8221; ist eine Kooperation zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesministerium für Verteidigung. 2012 wurden sie unter dem Titel: &#8220;Umbruch in Nordafrika: Demokratische Erneuerung und Social Media &#8211; Herausforderung für eine politische Neujustierung&#8221; veranstaltet. Ein kleines Social Media Team &#8211; statt eines&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-7313" title="Tagungsdokumentation mit Social Media - hier: Hardware " src="http://pb21.de/files/2012/04/bensberger-gespraeche-social-media-doku-187x250.jpg" alt="ein halbes Dutzend iPads und Smartphones auf einem Tisch liegen " width="187" height="250" />ein #pb21-Podcast zu den Bensberger Gesprächen 2012</strong></p>
<p>Die jährlich veranstaltete Tagung &#8220;Bensberger Gespräche&#8221; ist eine Kooperation zwischen der <a title="Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a> und dem <a title="Bundesministerium für Verteidigung" href="http://www.bmvg.de/">Bundesministerium für Verteidigung</a>. 2012 wurden sie unter dem Titel: &#8220;<em>Umbruch in Nordafrika: Demokratische Erneuerung und Social Media &#8211; Herausforderung für eine politische Neujustierung</em>&#8221; veranstaltet.</p>
<p>Ein kleines Social Media Team &#8211; statt eines Live-Blog-Redaktionsteams - hat die Tagung in diesem Jahr begleitet. Die Teilnehmenden sollten in den Dokumentationsprozess einbezogen werden, dazu wurden Tablets und Laptops an Interessierte verteilt. Sie konnten zwischen verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten wählen oder gleich mehrere Kanäle bedienen (Twitter, Facebook, Flickr, Audioboo und den Blog). Die Ergebnisse wurden von einem Blog-Aggregator aus dem Netz generiert &#8211; im Endeffekt handelte es sich bei dem WordPress-Projektblog um eine Art &#8220;programmierten Staubsauger&#8221;. Welche Aufgabe das Social Media Team dabei hatte und wie es gelungen ist, Teilnehmende in die Veranstaltungsdokumentation einzubeziehen, können Sie im nachfolgenden Podcast hören.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37724838"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37724838" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object> <small><a href="http://soundcloud.com/pb21/bensberger-gespr-che">zur Datei (via SoundCloud)</a></small> </p>
<h3>weiterführende Links:<span id="more-7266"></span></h3>
<ul>
<li>der Projekt-Blog: <a title="Blog zur Veranstaltungsdokumentation" href="http://www.bensberger-gespraeche.de/">www.bensberger-gespraeche.de</a></li>
<li>die Veranstaltungsdokumentation der bpb: <a title="Veranstaltungsdokumentation der bpb" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/bensberger-gespraeche/">www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/bensberger-gespraeche</a></li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autoren: Guido Brombach, Ute Demuth, Karsten Lucke und Anselm Sellen für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-7266"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>ein #pb21-Podcast zu den Bensberger Gesprächen 2012
Die jährlich veranstaltete Tagung &#8220;Bensberger Gespräche&#8221; ist eine Kooperation zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesministerium für Verteidigung. 2012 wurden [...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>ein #pb21-Podcast zu den Bensberger Gesprächen 2012
Die jährlich veranstaltete Tagung &#8220;Bensberger Gespräche&#8221; ist eine Kooperation zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesministerium für Verteidigung. 2012 wurden sie unter dem Titel: &#8220;Umbruch in Nordafrika: Demokratische Erneuerung und Social Media &#8211; Herausforderung für eine politische Neujustierung&#8221; veranstaltet.
Ein kleines Social Media Team &#8211; statt eines Live-Blog-Redaktionsteams - hat die Tagung in diesem Jahr begleitet. Die Teilnehmenden sollten in den Dokumentationsprozess einbezogen werden, dazu wurden Tablets und Laptops an Interessierte verteilt. Sie konnten zwischen verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten wählen oder gleich mehrere Kanäle bedienen (Twitter, Facebook, Flickr, Audioboo und den Blog). Die Ergebnisse wurden von einem Blog-Aggregator aus dem Netz generiert &#8211; im Endeffekt handelte es sich bei dem WordPress-Projektblog um eine Art &#8220;programmierten Staubsauger&#8221;. Welche Aufgabe das Social Media Team dabei hatte und wie es gelungen ist, Teilnehmende in die Veranstaltungsdokumentation einzubeziehen, können Sie im nachfolgenden Podcast hören.
  zur Datei (via SoundCloud) 
weiterführende Links:

der Projekt-Blog: www.bensberger-gespraeche.de
die Veranstaltungsdokumentation der bpb: www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/bensberger-gespraeche






Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autoren: Guido Brombach, Ute Demuth, Karsten Lucke und Anselm Sellen für pb21.de. 






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		<title>Webschau März 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/webschau-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 08:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Katastrophe in Fukushima hat sich am 11.3. zum ersten Mal gejährt. In dieser Webschau verweisen wir auf eine gerade abgeschlossene Auswertung der damaligen Informationsquellen. Facebook und Google gehen ungeachtet der Proteste von Nutzerinnen und Nutzern sowie Datenschützern ihren Weg in Richtung Zusammenführung von Daten und Profilen weiter. Und sonst? Es war Cebit, EduCamp und Gautinger Internet-Treffen,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Katastrophe in Fukushima hat sich am 11.3. zum ersten Mal gejährt. In dieser Webschau verweisen wir auf eine gerade abgeschlossene Auswertung der damaligen Informationsquellen. Facebook und Google gehen ungeachtet der Proteste von Nutzerinnen und Nutzern sowie Datenschützern ihren Weg in Richtung Zusammenführung von Daten und Profilen weiter. Und sonst? Es war Cebit, EduCamp und Gautinger Internet-Treffen, und der ehemalige Bundespräsident bekommt jede Menge Klicks.<span id="more-7077"></span></p>
<h3><a title="Werbung im Netz" href="http://www.grimme-institut.de/imblickpunkt/pdf/imblickpunkt_werbung.pdf">Lesetipp: Wie funktioniert eigentlich Werbung im Netz?</a></h3>
<p>Das Grimme-Institut hat dazu eine Broschüre zusammengestellt. Sie verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Formen der Internet-Werbung, erklärt sie kurz und gibt konkrete Empfehlungen. Im Fazit heißt es: &#8220;In Zukunft wird die Werbung immer stärker auf die Internetnutzer zugeschnitten und in andere Zusammenhänge eingebunden, so dass Datenschutz und Jugendschutz für regulierende Maßnahmen sorgen müssen. [...] Individuelle Einstellungen im Browser und Datensparsamkeit in sozialen Netzwerken helfen, um personalisierte Werbung zu reduzieren.&#8221;<br />
<small>#internet #werbung #grimme</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Rasanter Quark" href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Rasanter-Quark-1447345.html">&#8220;Rasanter Quark&#8221; aus der Politik zum Auftakt der Cebit 2012</a></h3>
<p>Ein Verriss des von Wirtschaftsminister Philipp Rösler verfassten Geleitworts zur Cebit 2012 ist in der <a title="Rasanter Quark" href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Rasanter-Quark-1447345.html">Technology Review</a> zu lesen:<br />
&#8220;[...] Am besten ist aber, was alles nicht drin steht. Kein Wort über ACTA, kein Kommentar zur Diskussion um geistiges Eigentum, dem schnarchend langsamen Ausbau der Breitband-Infrastruktur in Deutschland, Schutz vor Spam, Informationelle Selbstbestimmung oder Sicherheit im Netz.[...] Wer das liest, dem drängt sich der Eindruck auf, dass diese Regierung sich auf einem Blindflug in das 21. Jahrhundert befindet. Der technologische Wandel ist zwar rasant, aber keiner weiß eigentlich, worum es dabei geht &#8211; geschweige denn, wie die wichtigsten Fragen lauten.&#8221;<br />
<small>#cebit2012 #roesler</small></p>
<h3><a title="Twitterview" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/regsprecher-seibert-twitter-interview">Regierungssprecher Seibert gibt ein Twitterview</a></h3>
<p>Der Regierungssprecher Steffen Seibert (<a title="@RegSprecher" href="https://twitter.com/#!/regsprecher">@RegSprecher</a>) stand Twitter-NutzerInnen erstmals für ein &#8220;Twitterview&#8221; zur Verfügung. Patrick Beuth findet auf <a title="Twitterview" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/regsprecher-seibert-twitter-interview">zeit.de</a>, dass der Versuch misslungen ist: &#8220;Komplexe Themen lassen sich in 140 Zeichen kaum erklären, wenn man zu offiziellen Erklärungen gezwungen ist. Wer es dennoch versucht, erweckt den Eindruck, sein Gegenüber mit knappen Worthülsen abspeisen zu wollen.&#8221;<br />
<small>#seibert #twitterview</small></p>
<h3><a title="Facebook-Account beschlagnahmt" href="http://www.taz.de/!88079/">Facebook-Account beschlagnahmt</a></h3>
<p>&#8220;Bei Facebook konnten bisher nur öffentliche Daten eingesehen werden. Das will ein Richter ändern. Denn über das Netzwerk sollen wichtige Informationen für einen Einbruch verschickt worden sein: [...] um den Angeklagten zu überführen, hat der Richter den Facebook-Account beschlagnahmt&#8221;, berichtet <a title="Facebook-Account beschlagnahmt" href="http://www.taz.de/!88079/">taz.de</a>. Die Financial Times Deutschland meldet in der Print-Ausgabe, dass der Richter inzwischen die Datenschutz-Managerin von Facebook vorgeladen hat, da das Unternehmen die Herausgabe verweigert.<br />
<small>#facebook #richter #beschlagnahme</small></p>
<h3><a title="Google führt Dienste zusammen " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-fuehrt-Dienste-trotz-Datenschutzbedenken-zusammen-1446292.html">Google zieht&#8217;s durch </a></h3>
<p>&#8220;Trotz massiver Proteste hat Google am 1. März seine umstrittene neue Datenschutzerklärung weltweit in Kraft gesetzt. Der Internet-Riese vereinheitlicht damit die Richtlinien für mehr als 60 einzelne Dienste und wertet gleichzeitig die Nutzerdaten aller Produkte gesammelt aus. Mit der Einführung der neuen Regeln setzte sich das Unternehmen über Bedenken von Datenschützern und Politikern in Europa und den USA hinweg, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit geäußert hatten.&#8221;, so <a title="Google führt Dienste zusammen " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-fuehrt-Dienste-trotz-Datenschutzbedenken-zusammen-1446292.html">heise.de</a>.<br />
Dazu passen die Vorschläge des <a title="Leben ohne Google" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/03/leben-ohne-google-in-zehn-schritten/">ZDF-Hyperland-Blogs</a>: &#8220;Leben ohne Google in zehn Schritten.&#8221;<br />
<small>#google #datenschutz</small></p>
<h3><a title="Medienbildung ist politische Bildung" href="http://www.kreidefressen.de/2012/02/20/medienbildung-ist-politische-bildung">Medienbildung ist politische Bildung</a></h3>
<p>Nachdem Siebtklässler in der Schule selbständig die Diskussion um ACTA zum Thema gemacht hatten, schreibt der Lehrer Heiko Schneider auf seinem Blog <a title="Medienbildung ist politische Bildung" href="http://www.kreidefressen.de/2012/02/20/medienbildung-ist-politische-bildung">kreisefressen.de</a>: &#8220;Wir müssen Medieneziehung als genuin politische Bildung verstehen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder im Netz von plakativen, hippen oder auch rückwärtsgewandten Positionen überrumpelt werden. Es geht bei Medienbildung nicht um die bunteste Prezi und den kürzesten Twitterbeitrag, es geht schlichtweg darum, sich seiner Vernunft bedienen zu können.&#8221;<br />
<small>#ACTA #medienbildung</small></p>
<h3><a title="Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-03/facebook-transparenz">Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit</a></h3>
<p>Kai Biermann schreibt auf <a title="Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-03/facebook-transparenz">zeit.de</a> gegen die Intransparenz von Facebook: &#8220;[...] nur der Aufgeklärte kann eine freie Entscheidung treffen. Oder, frei nach Immanuel Kant: Aufklärung ist der Weg aus der Unmündigkeit.&#8221; Facebook aber werde immer undurchsichtiger. Nutzerinnen und Nutzer müssen endlich mehr Druck auf Facebook machen, so seine Forderung, anders sei eine Kontrolle der mächtigen Firma nicht möglich.<br />
<small>#facebook #transparenz #muendigkeit</small></p>
<h3><a title="Die Affaire Wulff" href="http://storify.com/FRonline/new-story">Die Affäre Wulff auf storify.com</a></h3>
<p>&#8220;Der Privatkredit, die Nachricht auf Diekmanns Mailbox, die Entschuldigung im TV und der Rücktritt: Der Fall Wulff und die Reaktionen.&#8221; All das ist zusammengefasst und journalistisch begleitet auf der Storify-Seite der Frankfurter Rundschau. Bereits über 900.000 Mal ist sie bislang aufgerufen worden.<br />
Und Bundespräsident Gauck? Nach einem nicht-öffentlichen Gespräch mit den Abgeordneten der Piratenpartei in Berlin sagte Fraktionschef Martin Delius, Gauck habe &#8220;Angst vor dem Effekt des Internets auf die Demokratie und befürchtet eine Aushöhlung&#8221;, berichtet <a title="Gauck und die Piraten" href="http://www.golem.de/news/internet-und-freiheit-joachim-gauck-lobt-fast-die-piratenpartei-1203-90536.html">golem.de</a>.<br />
<small>#bundespraesident #storify</small></p>
<h3><a title="Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?" href="http://berlinergazette.de/kartierung-des-netzes-post-fukushima-debatte-strahlung/">Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?</a></h3>
<p>&#8220;Die Dreifachkatastrophe vom 11. März vergangenen Jahres hat im Internet eine schier unüberschaubare Gemengelage von Stimmen hervorgebracht: staatliche vs. zivilgesellschaftliche Quellen. Der Medienwissenschaftler Jean-Christophe Plantin hat sie untersucht und seine Analyse in einer Karte visualisiert.&#8221; (<a title="Tagungsdokumentation online: Das Beispiel “Learning from Fukushima”" href="http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/">pb21.de</a> berichtete bereits über das Projekt.) In einem Artikel in der <a title="Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?" href="http://berlinergazette.de/kartierung-des-netzes-post-fukushima-debatte-strahlung/">Berliner Gazette</a> fasst er seine soeben abgeschlossene Studie zur Online-Debatte über Fukushima zusammen.<br />
<small>#fukushima #analyse #visualisierung</small></p>
<h3>Veranstaltungen: EduCamp in Köln und Internet-Treffen in Gauting</h3>
<p>Was ist ein EduCamp überhaupt? Eine Mischung aus BarCamp und &#8220;irgendwas mit Bildung&#8221;. Mehr kann man diesem schönen <a title="Was ist ein EduCamp?" href="http://vimeo.com/38693285">Video</a> erfahren. Am vergangenen Sonntag ist das EduCamp in Köln zu Ende gegangen, es ging um neue Lernformen, die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer dabei und natürlich um die Veranstaltungsform selbst. Eine Zusammenfassung kann man sich <a title="EduCamp in Köln auf dradio" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/19/dlf_20120319_1451_4b1fc55c.mp3">hier</a> anhören. (Und <a title="EduCamp in Köln" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1707891/">dort</a> nachlesen.)<br />
Beim <a title="13. Gautinger Internet-Treffen" href="http://www.sin-net.de/gauting">13. Internet-Treffen in Gauting</a> (20. und 21.03.) geht es einmal quer durch alle Fragen zum E-Government, zur E-Partizipation und Open Data, alles mit dem Fokus auf Jugendliche.<br />
<small>#ecco12 #git13</small></p>
<hr />
<h3>Debatte: Die Kampagne &#8220;Kony 2012&#8243; &#8211; Kampf für Gerechtigkeit oder Manipulation?</h3>
<p>Thomas Konica wirft auf <a title="Internet-Interventionismus" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36567/1.html">telepolis.de</a> einen Blick hinter die Fassaden der in sozialen Netzwerken losgetretenen Kampagne &#8220;Kony 2012&#8243;:</p>
<p>&#8220;Die Lord&#8217;s Resistance Army (Widerstandsarmee des Herrn &#8211; LRA) kann getrost als eine der brutalsten Milizen des subsaharischen Afrikas bezeichnet werden. [...] Somit schien die Kampagne Kony 2012 ein nobles Ansinnen zu verfolgen, das darin besteht, den LRA-Anführer Joseph Kony zur Verantwortung ziehen. Die fachkundig initiierte Aktion breitete sich explosionsartig in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook aus [...]. Der emotionalen Empörung über die Massaker in Uganda folgt innerhalb kürzester Zeit die Kritik der Motive und Mittel der Kampagnenmacher. Der freie und schnelle Fluss der Informationen innerhalb einer beständig wachsenden globalen Internetgemeinde scheint somit das beste Gegengift zu solchen Manipulationskampagnen zu sein. Es ist, als ob das Internet ein globales Bewusstsein, ein Weltbewusstsein zutage bringen würde, das genügend kritisches Potenzial entwickelt, um bei aller Empörung über das alltägliche Morden auch dessen Instrumentalisierung schnell als solche zu entlarven.&#8221;<br />
<small>#kony2012</small></p>
<hr />
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7077"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/03/webschau-marz-2012/feed/</wfw:commentRss>
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			<enclosure url="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/19/dlf_20120319_1451_4b1fc55c.mp3" length="2220032" type="audio/mpeg" />
	</item>
		<item>
		<title>Webschau Februar 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/webschau-februar-2012/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/webschau-februar-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 08:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Acta]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook und Google sind erneut in die Kritik von Datenschützern geraten, Michael Seemann sagt, dass mehr politische Beteiligung nur über weniger datengeschützte Bürgerinnen und Bürger zu bekommen ist und Markus Beckedahl erklärt, was er an &#8220;Acta&#8221; kritisiert. Dies und mehr in der Webschau für Februar 2012:  Digitale Öffentlichkeit: Wie das Internet unsere Demokratie verändert Die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Facebook und Google sind erneut in die Kritik von Datenschützern geraten, Michael Seemann sagt, dass mehr politische Beteiligung nur über weniger datengeschützte Bürgerinnen und Bürger zu bekommen ist und Markus Beckedahl erklärt, was er an &#8220;Acta&#8221; kritisiert. Dies und mehr in der Webschau für Februar 2012: <span id="more-6220"></span></p>
<h3><a title="Digitale Öffentlichkeit" href="http://www.julius-leber-forum.de/projekte/digitale-oeffentlichkeit/">Digitale Öffentlichkeit:<br />
Wie das Internet unsere Demokratie verändert</a></h3>
<p>Die 2010 vom Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe untersucht die Auswirkungen des Kommunikationswandels auf unsere Demokratie.<br />
Nun liegt ein Zwischenbericht vor, der sich dem Thema sowohl von der praktischen als auch von der wissenschaftlichen Seite nähert. Autoren sind u.a.: Alvar Freude, Daniel Domscheit-Berg und Dr. Johannes Caspar (<a title="Digitale Öffentlichkeit" href="http://library.fes.de/pdf-files/akademie/hamburg/08862.pdf">hier</a> geht es direkt zum pdf der Veröffentlichung).<br />
#demokratiewandel #digital #oeffentlichkeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Acta könnte zu größerer Überwachung der Nutzer führen" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/interview-markus-beckedahl-acta-sopa">&#8220;Acta könnte zu größerer Überwachung der Nutzer führen&#8221;</a></h3>
<p>Acta ist das EU-Pendant zu Sopa: Markus Beckedahl erklärt auf <a title="&quot;Acta könnte zu größerer Überwachung der Nutzer führen&quot;" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/interview-markus-beckedahl-acta-sopa">zeit.de</a>, warum der europäische Versuch, illegales Filesharing zu bekämpfen, aus seiner Sicht ebenso gefährlich ist wie der amerikanische: &#8220;Einer der Hauptkritikpunkte an Acta von uns ist, dass die Texte sehr vage gehalten sind und eine Strafbarkeit bei Urheberrechtsverletzungen eingeführt werden kann, die es bislang nicht gab. [...] Die Providerhaftung wird neu interpretiert, wodurch Plattformbetreiber viel mehr Verantwortung erhalten, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Das könnte zu einer größeren Überwachung der Nutzer und einer Einschränkung der Meinungsfreiheit im Netz führen.&#8221;<br />
#acta #sopa #ueberwachung #urheberrecht</p>
<h3>Parteien und der Wahlkampf</h3>
<p>Zwei Blogartikel machen sich Gedanken um Strategien von Parteien im Web 2.0: <a title="Grundsätzliche Thesen für parteipolitische Auftritte im Internet" href="http://tzwaen.com/blog/2012/grundsaetzliche-thesen-fuer-pa/">Sven Przepiorka</a> stellt &#8220;grundsätzliche Thesen für parteipolitische Auftritte im Internet&#8221; auf und rät dabei von der Abschottung in eigenen sozialen Netzwerken ab. <a title="Wahlkampf ohne Zaubertrank" href="http://www.spd.de/profil/17019/blog/wahlkampf-ohne-zaubertrank">Teresa Bücker</a> meint, dass es, im übertragenen Sinne, eine lokale Verankerung für Parteien brauche: &#8220;Orte des Netzes zu kennen meint tatsächlich, dort auch zu wohnen und sich dort selbstverständlich zu bewegen.&#8221;<br />
#netzbesucher #netzbewohner</p>
<h3><a title="Facebook: Chronik wird Pflicht " href="http://www.stern.de/digital/computer/datenschuetzer-facebook-verhaelt-sich-ultradreist-1778172.html">Facebook: Chronik wird Pflicht </a></h3>
<p>&#8230; darüber berichtet u.a. <a title="Facebook: Chronik wird Pflicht" href="http://www.stern.de/digital/computer/datenschuetzer-facebook-verhaelt-sich-ultradreist-1778172.html">stern.de</a>: Die im Dezember eingeführten neuen Facebook-Profile in Form einer Lebenschronik werden für alle Mitglieder des Online-Netzwerks Pflicht. Wenn man sein Profil aufsuche und die Freischaltung der Funktion bestätige, starte die Frist von sieben Tagen, in der ein Facebook-Mitglied sein Profil noch vorab aufräumen kann. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar findet diese Zeit zu kurz. Zudem könne der soziale Druck weiter steigen, Daten im Netz preis zu geben.<br />
#facebook #chronik</p>
<h3><a title="Profilpakete: Google vereinigt Informationen aller Dienste" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Profilpakete-1430702.html">Googles neue Profilpakete</a></h3>
<p>Google führt die Nutzerdaten aller seiner Dienste zusammen: Was wir (bei Google Angemeldeten) auf Youtube schauen, wird zusammengebracht mit den Daten, die bei der Suche im Netz und beim (Google-)Mailen anfallen. Auf <a title="Profilpakete: Google vereinigt Informationen aller Dienste" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Profilpakete-1430702.html">heise.de</a> gibt der Jurist Julian Höppner eine Einschätzung zu den neuen Datenschutzbedingungen von Google. So seien viele Formulierungen vage: &#8220;Konkrete Angaben darüber, wie und zu welchen Zwecken denn nun welche Daten tatsächlich verarbeitet werden, finden sich gerade an den neuralgischen Punkten nicht.&#8221;<br />
#google #datenschutz</p>
<h3><a title="Der Tod des Cyberflaneurs" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814236,00.html">Der Tod des Cyberflaneurs</a></h3>
<p>Evgeny Morozov schreibt auf <a title="Der Tod des Cyberflaneurs" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814236,00.html">spiegel.de</a>: &#8220;Das Spazierengehen, das Flanieren im Netz stirbt einen langsamen Tod. Schuld sind Facebook und Google. Effizienzversessenheit und die Tyrannei des Sozialen machen dem Cyberflaneur den Garaus.&#8221; Die Praxis des Cyberflanierens stehe im Widerspruch zur Welt der sozialen Medien: Diesen läge die Vorstellung zugrunde, dass &#8220;die individuelle Erfahrung der kollektiven irgendwie unterlegen ist.&#8221;<br />
#morozov #cyberflaneur</p>
<h3><a title="Das Partizipations-Transparenz-Dilemma" href="http://www.ctrl-verlust.net/das-partizipations-transparenz-dilemma/">Das &#8220;Partizipations-Transparenz-Dilemma&#8221;</a></h3>
<p>Softwarebasierte Beteiligungsformen wie zum Beispiel Liquid Feedback legen das Abstimmungsverhalten von denen, die sich beteiligen, offen. Darüber gibt es &#8211; z. B. innerhalb der Piratenpartei &#8211; eine Diskussion: <a title="Das &quot;Partizipations-Transparenz-Dilemma&quot;" href="http://www.ctrl-verlust.net/das-partizipations-transparenz-dilemma/">Michael Seemann (@mspro) schreibt dazu</a>: &#8220;Liquid Democracy hat gezeigt, dass die Piratenpartei seit ihrer Entstehung eine logische Inkonsistenz mit sich schleppt. Ihre drei wichtigsten Grundwerte: politische Transparenz, politische Partizipation und Datenschutz wollen sich in dieser Trias nicht zusammenfügen.&#8221;<br />
#mspro #transparenz #partizipation</p>
<h3><a title="Anonymität von Netzaktivisten in Gefahr" href="http://futurezone.at/netzpolitik/6705-anonymitaet-von-netzaktivisten-in-gefahr.php">Anonymität von Netzaktivisten in Gefahr</a></h3>
<p>Überwachungstechnologien werden immer ausgefeilter, dabei werden z. B. Texte anhand des Schreibstils auf die VerfasserInnen zurückgeführt. <a title="http://futurezone.at/netzpolitik/6705-anonymitaet-von-netzaktivisten-in-gefahr.php" href="http://futurezone.at/">futurezone.at</a> schreibt dazu: &#8220;Netzaktivisten werden es 2012 noch schwerer haben, unter dem Deckmantel der Anonymität zu operieren. Während autoritäre Staaten, allen voran China, Anonymisierungs-Diensten wie &#8216;Tor&#8217; das Leben schwer machen, sind bereits Technologien und Methoden verfügbar, die die Identifikation von Personen über deren Online-Transaktionen und Blog-Artikel ermöglichen.&#8221;<br />
#stilometrie #anonymitaet #ueberwachung</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Debatte: &#8220;Geschlossene Systeme&#8221;</h3>
<p>Martin Weigert schreibt auf <a title="Abschied vom Netz, wie wir es kennen" href="http://netzwertig.com/2012/02/06/geschlossene-okosysteme-abschied-vom-netz-wie-wir-es-kennen/">netzwertig.com</a> über geschlossene Ökosysteme im Netz: Das Internet in seiner bisherigen Form werde nicht nur durch Regierungen und fortschrittsfeindliche Unternehmen bedroht. Die Demontage eines offenen Netzes findet auch von &#8220;innen&#8221; statt. &#8220;Denn die gewachsenen Internetkonzerne [...] verabschieden sich vom ursprünglichen Gedanken eines offenen Internets ohne kontrollierende Eingriffe durch Gatekeeper.&#8221; Und wir Nutzerinnen und Nutzer würden ihn mögen, den sicheren und bequemen eingezäunten Garten.</p>
<p>Paul Sollbach trägt auf etwas anderer Ebene auf <a title="Liebe deinen Geiselnehmer" href="http://www.cicero.de/salon/apple-iphone-appstore-google-endpoints-datentechnische-vormoderne/48178">cicero.de</a> zur Debatte bei: In seinem Artikel &#8220;Liebe deinen Geiselnehmer&#8221; sagt er, dass das Geschäftsmodell der geschlossenen Systeme &#8211; er bezieht sich auf die Apple-Strategie &#8211; veraltet sei. Zu starr sei es, weil es hermetisch abgeschossen ist. Google würde es richtig machen mit seinem offenen Betriebssystem. &#8220;Das mobile Betriebssystem wird bereits von über 30 Herstellern verbaut, kann theoretisch jedes Zubehör ansprechen und erlaubt jeder App grundsätzlich die Freischaltung.&#8221;<br />
#google #apple #oekosystem #zukunft</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6220"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagen über und mit Social Media – ein Interview</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/tagen-uber-und-mit-social-media-%e2%80%93-ein-interview/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/tagen-uber-und-mit-social-media-%e2%80%93-ein-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 27. und 28. Januar 2012 fand in Meißen die Tagung &#8220;Profil zeigen im Internet – mit Sicherheit?&#8221; statt. Leitfrage der rund 45 Teilnehmenden war, wie sich politische und kirchliche Bildungsangebote zu sozialen Medien verhalten und wie die zugehörigen Institutionen sich im Web 2.0 positionieren. Darüber und über die Erfahrungen, die die Veranstalter mit dem Einsatz&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_2-by-SLpP.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6184" src="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_2-by-SLpP-200x200.jpg" alt="Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)" width="200" height="200" /></a>Am 27. und 28. Januar 2012 fand in Meißen die Tagung &#8220;Profil zeigen im Internet – mit Sicherheit?&#8221; statt. Leitfrage der rund 45 Teilnehmenden war, wie sich politische und kirchliche Bildungsangebote zu sozialen Medien verhalten und wie die zugehörigen Institutionen sich im Web 2.0 positionieren. Darüber und über die Erfahrungen, die die Veranstalter mit dem Einsatz einer Twitterwall während der Tagung gemacht haben, konnten wir mit Johannes Bilz von der Evangelischen Akademie Meißen und Henry Krause von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sprechen.<span id="more-6068"></span>Die Twitterwall wurde mit entsprechendem Hashtag (#slpb) bereits im Flyer zur Veranstaltung angekündigt. Die Teilnehmenden waren aufgerufen, ihre eigenen Laptops und Smartphones mitzubringen, um während der Tagung auch über diesen Kanal Rückmeldung geben zu können und die Veranstaltung nach außen zu tragen.<br />
<em>Mehr zum Ablauf der Tagung finden Sie ganz unten. </em><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Herr Krause, zunächst eine Frage zu den Teilnehmenden: Mit welchen Fragen sind sie angereist, welche Zielgruppen fühlten sich von der Veranstaltung angesprochen?</strong></p>
<p>Die gemeinsame Tagung richtete sich an Menschen, die in staatlichen, kirchlichen oder zivilgesellschaftlichen Einrichtungen tätig und in den interaktiven Medien aktiv sind oder das für die Zukunft planen. Durch die Kooperationspartner konnte davon ausgegangen werden, dass die Einladung ziemlich weit gestreut werden würde. Erfahrungen mit dem Internet und den interaktiven Medien wurden vorausgesetzt. Es zeigte sich, dass die Voraussetzungen und Wünsche der Teilnehmenden dennoch sehr breit gestreut waren. Die meisten sind zu Hause für die Internetpräsenz ihrer Einrichtung zuständig und wollten diese verbessern. Es gab aber auch Teilnehmende, die verstehen wollten, was ihre Kinder da so treiben.</p>
<div id="attachment_6185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_bilz-by-SLpP.jpg"><img class="size-large wp-image-6185 " src="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_bilz-by-SLpP-680x451.jpg" alt="Johannes Bilz auf der Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)" width="580" /></a><p class="wp-caption-text">Johannes Bilz auf der Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)</p></div>
<p><strong>Herr Bilz, Sie haben bereits zum zweiten Mal Erfahrungen mit einer Twitterwall auf einer Tagung gesammelt:</strong> <strong>Wie wurde das von Ihren Teilnehmenden angenommen?</strong></p>
<p>Beim ersten Mal überwog der spielerische Umgang mit diesem neuen Medium. Jeder und Jede waren stolz, dass er oder sie es geschafft hatten, einen Tweet zu platzieren. Jetzt, reichlich ein Jahr später, wurden die 140 Zeichen genutzt, Kernaussagen der Referenten weiterzugeben, ernsthafte Rückfragen zu stellen oder eine kurze und knackige Gegenposition zu beziehen. Allerdings stellt die Nutzung einer Twitterwall erhöhte Anforderungen an alle Beteiligten: Man oder frau muss dem Tagungsgeschehen folgen, u.U. eine PowerPoint-Präsentation mitlesen, die Twitterwall zur Kenntnis nehmen und selbst noch Tweets schreiben. Das führt zu Überforderung. Bei der Schlussumfrage zum Tagungsende hat nur eine Person angegeben, dass die Twitterwall als „hilfreich“ erlebt wurde.</p>
<p><strong>Haben Sie Rückmeldungen von Interessierten bekommen, die nicht auf der Tagung waren, d.h. wurde das Geschehen auch &#8220;draußen im Netz&#8221; wahrgenommen?</strong></p>
<p>Einige verfolgten die Wall von außerhalb der Veranstaltungen und gaben Ihre Meinungen per „Gezwitscher“ dazu, so dass eine – sicher noch ausbaubare – Öffnung der Veranstaltung über das Internet erfolgte. Es haben sich auch Podiumsteilnehmer vom ersten Abend, die dann abreisen mussten, aktiv beteiligt.</p>
<p><strong>Herr Krause, ein wichtiges Thema Ihrer Tagung war die Sicherheit im Netz. Das ist ja durch die momentanen Entwicklungen bei Google und Facebook sehr aktuell: Welche neuen Erkenntnisse gab es für Ihre bzw. die Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung?</strong></p>
<p>Sicherheit und Datenschutz im herkömmlichen Sinne lassen sich im Internet nicht mehr gewährleisten. Insbesondere staatliche Anbieter bewegen sich da auf sehr unsicheren Boden. Man sollte gemeinsam Richtlinien erarbeiten, kann aber damit nicht alle eventuellen Gefahren beseitigen. Soziale Medien lassen zum Beispiel die Grenzen zwischen privaten und dienstlichen Aktivitäten verschwimmen. Man muss dort schnell reagieren und etwas lockerer auftreten, als wir das bisher gewöhnt waren. Unsere Tagung hat einerseits einen Eindruck von den zahlreichen Möglichkeiten gegeben, die das Internet bietet, andererseits auch die Risiken aufgezeigt. Die Frage, ob sie nach der Tagung ihre Aktivitäten in den sozialen Medien intensivieren bzw. diese neu aufnehmen möchten, hat nur etwa die Hälfte der Teilnehmenden mit einem klaren „Ja“ beantwortet. Für Anbieter politischer Bildung scheint mir heute eine Präsenz bei sozialen Netzwerken unverzichtbar zu sein. Wir können so die Inhalte unserer meist interessanten Veranstaltungen mit mehr Menschen teilen und zu Diskussionen einladen.</p>
<p><strong>Herr Bilz, der medien- und kulturwissenschaftliche Beitrag warf wichtige und grundsätzliche Fragen zum Einsatz von sozialen Medien in Ihrer Arbeit auf. Welche Überlegungen gibt es dazu bei Ihnen? </strong></p>
<p>Mir wurden zwei Aspekte noch einmal sehr deutlich. Menschen bewegen sich in diesen Parallelwelten und switchen scheinbar ohne große Probleme hin und her. Diese Gleichzeitigkeit führt beispielsweise im Bereich der gelebten Religion einerseits zur kreativen Konstruktion ganz eigener Bekenntnisse und Spiritualität im Netz und zugleich ist es auch möglich, sich im Gemeindeleben einer Konfession ganz traditionell zu beteiligen. Gleichwohl ist das „Gangsystem des ‚Kaninchenbaus Internet‘“ nur schwer zu durchschauen. Ich nehme sehr viel Überraschendes zur Kenntnis.<br />
Und zum anderen möchte ich mit Blick auf die Tagungsarbeit der Evangelischen Akademie Meißen Carl-Wilhelm Stenhammer beipflichten: „Bei allem Respekt für das Internet – persönliches Zusammentreffen ist das Allerwertvollste.“</p>
<div id="attachment_6188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_meier-by-SLpP.jpg"><img class="size-large wp-image-6188 " src="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_meier-by-SLpP-680x451.jpg" alt="Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)" width="580" /></a><p class="wp-caption-text">Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)</p></div>
<p><strong>Wie wollen Sie die Planung Ihrer eigenen Social Media-Strategie angehen?</strong></p>
<p>Unsere Social Media-Aktivitäten erstreckten sich bisher auf das Bekanntmachen unserer Angebote und das Veröffentlichen von Tagungsergebnissen, Vorträgen usw. im Netz. Ich denke weiter darüber nach, wie Tagungen über das inzwischen reichhaltige Angebot von Software (weit mehr als eine Twitterwall) für nicht persönlich Anwesende geöffnet werden könnte. Faszinierend finde ich eine ganz andere Art von Tagung mit hohem Mitmachfaktor, das so genannte „Barcamp“. Das würde ich gern in unserer Akademie anbieten.</p>
<p><strong>Herr Krause, Sie hatten interessante Podiumsgäste aus der Region eingeladen. Sinngemäß wurde gesagt, dass in Sachsen weniger Leute Berührung haben mit dem Thema Social Media als beispielsweise in Berlin (&#8220;die Uhren ticken langsamer&#8221;). Sehen Sie diesen Unterschied auch und wenn ja, welche Konsequenzen hat das für die Bildungsarbeit?</strong></p>
<p>Sachsen ist eher ein Land der Ingenieure. Das ist vielleicht ein Klischee, aber Fakt ist, dass es Intellektuelle oder politische Aktivisten eher nach Berlin zieht und dort auch zahlreiche Arbeitsplätze für Geistes- und Sozialwissenschaftler gibt. Der politische Betrieb in Berlin bietet zahlreichen politisch interessierten und entsprechend ausgebildeten Menschen Lohn und Brot. Die Medien und viele Bildungsangebote sind dort Teil dieses Betriebes. Die Sachsen streiten auch nicht so gern, sind eher auf Harmonie aus. Deswegen hat unsere Landeszentrale für politische Bildung „Lasst uns streiten!“ in diesem Jahr zum Thema für ihre Arbeit erwählt. Insgesamt gesehen ist die Zivilgesellschaft in Sachsen noch ausbaufähig; politische Bildung kann mit ihren vielfältigen Angeboten hierzu einen Beitrag leisten.</p>
<p><strong>Herr Bilz, welche Konsequenzen ziehen Sie aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Einsatz von Social Media auf Tagungen für kommende Veranstaltungen?</strong></p>
<p>Die Tagung hat zunächst unseren Horizont der Einsatzmöglichkeiten geweitet. Die Technik übt eine gewisse Faszination aus. Insgesamt sehe ich den Trend dahin gehen, dass es in ein paar Jahren völlig normal sein wird, dass soziale Medien bei Tagungen zum Einsatz kommen, wie etwa heute computeranimierte Präsentationen. Immerhin haben über die Hälfte der Tagungsteilnehmenden angegeben, dass sie zukünftig in ihren Arbeitsbereichen Social Media einsetzen wollen.<br />
Allerdings kann sich darüber der potentielle Teilnehmendenkreis, der an einem Thema interessiert ist, sehr schnell in praxiserprobte User und abgehängte Internet-Analphabeten spalten. Dazu kommen all die Fragen rund um Sicherheit und Wahrung der Persönlichkeitsrechte.</p>
<p><strong>Was würden Sie Veranstaltern empfehlen, die auch vorhaben, eine Twitterwall einzusetzen und die sozialen Medien einzubeziehen?</strong></p>
<p>Zu empfehlen ist, im Vorfeld einer Tagung das Thema im Netz zu platzieren und zum interaktiven Mittun einzuladen. Die eigentliche Tagung bildet dann den Höhepunkt und die Nachbereitung der Tagungsergebnisse, Bilder, Folien usw. lässt das Geschehen ausklingen oder generiert neue Themen für weitere Veranstaltungen. Und: die Technik ist störanfällig und das Einloggen ins Netz mit fast jedem Notebook immer noch ein kleines Abenteuer. Deshalb rechtzeitig vor Tagungsbeginn die Leute anreisen und sich einloggen lassen. Ein/e Spezialist/in sollte als hilfreicher Engel in Reichweite sein.</p>
<p><strong>Zum Schluss eine Frage an Sie beide:<br />
</strong><strong>Was ist die wichtigste Erkenntnis oder Frage, die Sie aus der Tagung mitgenommen haben?</strong></p>
<p>Henry Krause: Schnelle Erfolge sind leider auch mit den sozialen Medien nicht zu erzielen. Man muss langfristig arbeiten und wissen, was und wen man erreichen möchte. Wichtig ist aber, dabei zu sein, weil sich ein Teil der Lebenswelt gerade junger Menschen ins Netz verlagert hat.</p>
<p>Johannes Bilz: Social Media-Angebote dienen zum überwiegenden Teil der Unterhaltung, aber sollten in ein lebenslang organisiertes Bildungsgeschehen einbezogen werden. Im Blick auf die Sicherheit im Internet, sollte die bereits 1932 von Robert Musil geäußerte Feststellung: „In der feinen Unterwäsche ihres Bewusstseins, wussten sie wer sie seien.“ eine natürlich-kritische Distanz bewahren helfen. Mit Steffen Peschel gilt: „Interaktiv geht nur, wenn man sich auch persönlich kennt, damit das Absenden des Signals auch verstanden wird.“ Deshalb werden sich die klassischen Kommunikationsformen nicht vollständig auflösen, sondern fortlaufen verändern und ergänzen. In diesem Sinne möchte ich die „Tiefen des Kaninchenbaus“ (nach <a title="Matrix" href="http://www.imdb.com/title/tt0133093/">Matrix I</a>) weiter erforschen und bin auf „Web 3.0“ für eine Zeit nach Facebook, Google+ und Twitter gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Tagungsablauf</strong><br />
Zum Auftakt der Veranstaltung berichteten Akteure aus der Region von ihren Erfahrungen mit Social Media in den Bereichen Jugendarbeit, Kultur, Journalismus und Wissenschaft. Wie im Titel angekündigt, war dann die Sicherheit im Netz eines der Hauptthemen der Veranstaltung. Ein weiterer Part näherte sich den sozialen Medien eher theoretisch: Kultur- und medienwissenschaftliche Betrachtungen boten ein gutes Pendant zu den technischen und rechtlichen Ausführungen.</p>
<p>Im letzten Veranstaltungsteil stand die Praxis im Vordergrund. In Workshops wurden in kleinen Gruppen Erfahrungen ausgetauscht: Welche Erfahrungen hat die Sächsische Staatsregierung mit ihrer Dialogplattform gemacht? Was kann übertragen werden aus dem Einsatz von Social Media zum Kirchentag? Was kann ich für Sicherheit und Datenschutz tun? Und: Welche Einsatzmöglichkeiten können Web 2.0-Anwendungen in der Bildung finden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Vortragenden bzw. Mitwirkenden</strong><br />
<a title="Peter Stawowy" href="http://www.flurfunk-dresden.de/">Peter Stawowy</a>, <a title="Steffen Peschel" href="http://steffenpeschel.de/">Steffen Peschel</a>, <a title="Christoph Meißelbach" href="https://plus.google.com/112612088899045447924/posts">Christoph Meißelbach</a>, <a title="Jan Witza" href="http://www.evjusa.de/home/ueber-das-landesjugendpfarramt/referenten/referat-fuer-jugendbildungsarbeit">Jan Witza</a>, <a title="Andreas Westfeld" href="http://www2.htw-dresden.de/~westfeld/">Andreas Westfeld</a>, <a title="Gernot Meier" href="http://www.gernotmeier.com/Gernot_Meier/Willkommen.html">Gernot Meier</a>, <a title="Sächsische Staatskanzlei" href="http://sk.sachsen.de/">Dietmar Gattwinkel</a>, <a title="http://realvirtuality.wordpress.com/" href="http://realvirtuality.wordpress.com/">Alexander Gajic</a>, <a title="Ute Demuth" href="http://pb21.de/2010/01/ute-demuth/">Ute Demuth</a></p>
<div id="attachment_6190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_prospekt-by-SLpP.jpg"><img class="size-large wp-image-6190 " src="http://pb21.de/files/2012/02/meissen_prospekt-by-SLpP-680x451.jpg" alt="Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)" width="580" /></a><p class="wp-caption-text">Tagung &quot;Profil zeigen&quot; in Meissen (by SLpP)</p></div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6068"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau Januar 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/webschau-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Nazi-Leaks]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundespräsident und die Medien, Googles neue Suche und die wieder aufgelebte Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, das sind die Themen im Januar. Außerdem in dieser Webschau: Ein netzpolitischer Rückblick auf 2011 und: ein Brotkasten mit 64 Kilobyte Arbeitsspeicher hat Geburtstag. Lesetipp: Google und die personalisierte Suche Google hat zu Jahresbeginn eine neue Funktion vorgestellt: Das persönliche,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Der Bundespräsident und die Medien, Googles neue Suche und die wieder aufgelebte Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, das sind die Themen im Januar. Außerdem in dieser Webschau: Ein netzpolitischer Rückblick auf 2011 und: ein Brotkasten mit 64 Kilobyte Arbeitsspeicher hat Geburtstag.</p>
<h3><a title="Google sucht personalisiert" href="http://wissen.dradio.de/suchmaschine-google-sucht-personalisiert.33.de.html?dram:article_id=14506">Lesetipp: Google und die personalisierte Suche</a></h3>
<p>Google hat zu Jahresbeginn eine neue Funktion vorgestellt: Das persönliche, auch das nicht öffentliche Netz wird bei der Suche mit berücksichtigt. <span id="more-5793"></span> Soziales Netzwerken und Internetrecherche werden so zusammengelegt &#8211; wenn die Nutzerinnen und Nutzer das möchten. In dem Überblicksbeitrag &#8220;Google sucht personalisiert&#8221; auf <a title="Google sucht personalisiert" href="http://wissen.dradio.de/suchmaschine-google-sucht-personalisiert.33.de.html?dram:article_id=14506">wissen.dradio.de</a> wird auf Seiten verwiesen, die die neuen Funktionen erklären und einordnen: Google soll die Ergebnisse aus dem eigenen Netz bevorzugen, es wird ein Ausbau der Monopolstellung befürchtet. Andere Stimmen sorgen sich eher darum, dass die neue Suche den Trend befördern könnte, nur noch auf Ergebnisse zu stoßen, die einem ohnehin gefallen, sich also in den immer gleichen (Meinungs-)Räumen zu bewegen.<br />
#google</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3>Internet, geh vorüber</h3>
<p>In einem Rückblick auf <a href="http://politik-digital.de">politik-digital.de</a> wird das vergangene Jahr netzpolitisch so zusammengefasst: &#8221;2011 hat uns einmal mehr auf vielfältige Weise gezeigt, dass das Internet seit langem viel mehr als ein Medium zur Freizeitbeschäftigung ist. Auf der ganzen Welt spielten sich Ereignisse ab, für die die Macht des Internet, positiv wie negativ, genutzt wurde. In Deutschland fühlt sich jedoch kein führender Politiker für das Thema zuständig.&#8221; Vielen fehle &#8220;die Würdigung von Netzpolitik als Querschnittsthema und die Anerkennung dafür, dass das Internet kein vorübergehendes Phänomen ist, das lediglich die junge Generation betrifft.&#8221;<br />
#netzpolitik #2011</p>
<h3><a title="Interview mit Thilo Weichert" href="https://www.taz.de/!84603/">Thilo Weichert über den Kampf gegen Facebook</a></h3>
<p>&#8220;Die Übertölpelung der Nutzer&#8221;, so ist das Interview mit Schleswig-Holsteins oberstem Datenschützer in der <a title="Interview mit Thilo Weichert" href="https://www.taz.de/!84603/">taz</a> überschrieben. Zu dem im vergangenen Jahr begonnenen Streit um den Umgang mit Facebook und dem &#8220;Gefällt-mir&#8221;-Button sagt Weichert: &#8220;Ich muss am Ende gar nicht gewinnen, aber wir müssen einen Prozess in Gang setzen, der eine rationale und rechtlich korrekte Auseinandersetzung mit sich bringt und zu politisch akzeptablen, demokratisch legitimierten und gesellschaftlich akzeptablen Lösungen führt.&#8221;<br />
#weichert #uld #facebook</p>
<h3><a href="http://www.golem.de/1201/88731.html">Protest im Netz</a></h3>
<p>Die <a title="2011 - das Jahr der Hacker?" href="http://www.computerwoche.de/security/2501524/">Computerwoche</a> zitiert Constanze Kurz: &#8221;Ich denke schon, dass 2011 in gewisser Weise das Jahr der Hacker war&#8221;, sagt die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC). &#8220;Die Demonstrationen, die wir im realen Raum von der Straße kennen, haben sich jetzt ins Netz übertragen &#8211; auch mit neuen Dimensionen vom Umfang her&#8221;.<br />
Zum zwiespältigen Verhältnis des CCC zu Anonymus sagt Kurz im Gespräch mit <a title="Das zwiespältige Verhältnis des CCC zu Anonymous" href="http://www.golem.de/1201/88731.html">golem.de</a>: Die &#8220;Einordnung des Phänomens bleibt natürlich schwer&#8221; . Es gebe im CCC durchaus Sympathie mit der politischen Ausrichtung von Anonymous, &#8220;gerade wenn man so an diese digitalen Sitzblockaden denkt, die aus meiner Sicht eine Form des politischen Protests im Netz sind&#8221;.<br />
#protest</p>
<h3><a title="Angst essen Freiheit auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806855,00.html">Angst essen Freiheit auf</a></h3>
<p>Zur wieder entfachten Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung sagt Sascha Lobo auf <a title="Angst essen Freiheit auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806855,00.html">spiegel.de</a>, dass das Gefühl der Angst in der medialen Diskussion zu wenig Beachtung findet: &#8220;Denn die Vorratsdatenspeicherung hat mit voller Absicht zwei Wirkungsbereiche. Der eine ist die Aufklärung von Verbrechen. Der andere ist die Erhöhung des Drucks auf jeden einzelnen Internetnutzer, ohne jeden Verdacht.&#8221; Und: &#8220;Wer die bürgerrechtliche Dimension der Vorratsdatenspeicherung wirklich versteht, muss dagegen aufbegehren. &#8221;<br />
#vorratsdatenspeicherung</p>
<h3><a title="&quot;Nazi-Leaks&quot; kündigt neue Veröffentlichungen an" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,807772,00.html">Nazi-Leaks</a></h3>
<p>Anfang Januar &#8220;haben Unbekannte ein Internetportal in Betrieb genommen, auf dem Daten mutmaßlicher Unterstützer der rechten Szene zu finden sind: Namen, Adressen, Telefonnummern. Auf der Internetseite sind auch angebliche Spenderlisten der NPD und Kundenlisten einschlägiger Versandhändler abrufbar.&#8221; schreibt <a title="&quot;Nazi-Leaks&quot; kündigt neue Veröffentlichungen an" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,807772,00.html">spiegel.de</a>. Die ungeprüften Veröffentlichungen persönlicher Informationen wurde u.a. vom &#8220;Netz gegen Nazis&#8221; scharf kritisiert, trotzdem wollen Anonymous-Anhänger auch künftig mutmaßliche NPD-Unterstützer outen.<br />
#nazileaks</p>
<h3><a title="Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt" href="http://www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/ces-geschichte-vor-30-jahren-wurde-der-commodore-c64-vorgestellt_aid_700700.html">30 Jahre Commodore 64</a></h3>
<p>Zum Geburtstag schreibt <a title="Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt... CES-Geschichte: Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt" href="http://www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/ces-geschichte-vor-30-jahren-wurde-der-commodore-c64-vorgestellt_aid_700700.html">focus.de</a>: &#8220;Das klobige Gehäuse erinnerte an einen Brotkasten, im Inneren taten ein Prozessor mit 0,985 Megahertz und 64 Kilobyte Arbeitsspeicher gemütlich ihren Dienst. Vor 30 Jahren stellte Commodore den Heimrechner vor, der dann als meistverkaufter Computer der Welt in die Technikgeschichte einging. Er verhalf dem PC zum Durchbruch.&#8221; Auf <a title="Legendäre C64-Spiele" href="http://www.stern.de/digital/spiele/30-jahre-commodore-64-legendaere-c64-spiele-1772998.html">stern.de</a> findet sich eine Zusammenstellung legendärer C64-Spiele.<br />
#c64</p>
<hr />
<h3>Debatte: Der Bundespräsident und die Medien</h3>
<p>Der Journalist Richard Gutjahr schreibt unter dem Titel <a title="Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen" href="http://gutjahr.biz/blog/2012/01/politik-und-medien/">Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen</a>: &#8220;Das Internet verändert die Spielregeln, und zwar grundlegend. Nicht nur, dass sich die Geschwindigkeit erhöht, mit der sich Informationen verbreiten. Das Netz rüttelt an den Grundfesten von Parteizentralen und Redaktionen, auf die sich beide Seiten bislang verlassen konnten. Absprachen, gegenseitige Abhängigkeiten, sanfte oder auch mal weniger sanfte Erpressung, das alles funktioniert in einer vernetzten Welt so nicht mehr. Blogger haben keinen Verleger, den man unter Druck setzen könnte. Eine über Twitter ausgeplauderte Indiskretion lässt sich nicht wieder einfangen. Die fein austarierte Machtbalance zwischen Politikern und Journalisten gerät aus den Fugen.&#8221; Der Konflikt zwischen der &#8220;Bild&#8221; und dem Bundespräsidenten sei &#8220;in Wahrheit ein Kampf zwischen Massenmedien und Politikern um die Gunst jener neuen, nicht länger nur zum Schweigen verdammten Öffentlichkeit.&#8221;</p>
<p>In der <a title="Deutschland sucht das Super-Leitmedium: Christian Wulff, Zeitungen und Boulevard-Automatismus" href="http://berlinergazette.de/deutschland-super-leitmedium-christian-wulf/">Berliner Gazette</a> kommentiert Alexander Krex: &#8220;Immer deutlicher wird, dass der Fall Christian Wulff vor allem für die Massenmedien relevant ist. Dabei geht es um die Vorherrschaft in der Aufmerksamkeitsökonomie und um die Frage, wer in Deutschland die Rolle des Super-Leitmediums spielen darf.[...] Wenn es stimmt, dass die Medien die vierte Gewalt sind und das Internet die fünfte Gewalt ist, dann ist die BILD die sechste. Schon morgen könnte Deutschland ein Land sein, dessen höchster Repräsentant von einer Boulevardzeitung gestürzt wurde.&#8221;<br />
#wulff #medien</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5793"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau Dezember 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau: Lesetipp: JIM-Studie 2011 Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau:</p>
<h3><a title="JIM Studie 2011" href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf11/JIM2011.pdf">Lesetipp: JIM-Studie 2011</a></h3>
<p>Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: <span id="more-5589"></span>Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher lesen, Tageszeitungen wird bei widersprüchlicher Berichterstattung das größte Vertrauen geschenkt und es wird gerne die Tagesschau geguckt. 72% der jugendlichen Internetnutzer sind bei Facebook aktiv, vier Fünftel von ihnen schützen über die Privatsphäre-Einstellungen ihre Daten vor Dritten.<br />
#jimstudie2011</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Digitale (Un-)Kultur und Demokratie" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">&#8220;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&#8221;</a></h3>
<p>Jeff Jarvis und Hans-Peter Friedrich sprachen neben anderen Ende November in Berlin bei einer Tagung der <a title="„Digitale (Un)Kultur und Demokratie“" href="http://www.kas.de/wf/de/17.47279/">Adenauer-Stiftung</a> zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Digitalisierung. Was die Chancen betrifft, wird auf <a title="Konrad-Adenauer-Stiftung diskutiert über &quot;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&quot;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">heise.de</a> der Berliner Pirat Martin Delius zitiert: &#8221;Alle unsere schönen Entwicklungen wie Liquid Feedback funktionieren natürlich nicht, wenn wir keine politische Bildung haben. Aber wir müssen dafür sorgen, dass es mehr Menschen gibt, die diese Möglichkeiten nutzen können.&#8221;<br />
#politischebildung #kas</p>
<h3><a href="http://thinkeurope21.blogspot.com/2011/12/think-europe-projekt-als-good-practice.html">&#8220;think europe&#8221;-Projekt als Good Practice durch BpB ausgezeichnet</a></h3>
<p>&#8220;Europa digital &#8211; Europa Web 2.0: Facebook, Twitter &amp; Co. &#8211; Partizipation und bürgerschaftliches Engagement im digitalen Europa des 21. Jahrhunderts&#8221;: So heißt das Projekt einer multinationalen Jugendbegegnung, durchgeführt von Karsten Lucke und Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg. Es ist von der Bundeszentrale als eines der <a title="Beispiele guter Praxis aus der Trägerarbeit" href="http://www.bpb.de/partner/WX7LV5,0,0,Beispiele_guter_Praxis_aus_der_Tr%E4gerarbeit.html">Beispiele guter Praxis</a> aus der Trägerarbeit ausgezeichnet worden. Glückwunsch!<br />
#marienberg #europa #bpb</p>
<h3><a title="&quot;Find my Face&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">&#8220;Find my Face&#8221;</a></h3>
<p>Der <a title="Google startet Gesichtserkennung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">Spiegel</a> schreibt zu Googles neuer Funktion: &#8220;Nach Facebook bekommt nun auch Googles soziales Netzwerk Google+ eine automatische Gesichtserkennung. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil die Aktivierung einer Gesichtserkennung bei Facebook ohne vorherige Zustimmung der Nutzer von Datenschützern scharf kritisiert worden war, überlässt Google die Entscheidung zur Teilnahme den Nutzern.&#8221;<br />
#google #gesichtserkennung</p>
<h3><a title="Identität im Netz" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">Viele globale Dörfer</a></h3>
<p>Die <a title="Wo ist zuhause, Mama?" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">FAZ</a> schreibt zur Frage nach der Identität im Netz: &#8220;Trägt das Internet dazu bei, nationale Identitäten auszulöschen? Soziologen haben herausgefunden, dass Patriotismus und Weltläufigkeit sich überhaupt nicht ausschließen.&#8221; Auf einer Tagung Anfang Dezember in Wien waren Formen nationaler Identifikation, deren Wandel und die Rolle der Medien bei diesem Prozess diskutiert worden.<br />
#identitaet</p>
<h3><a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">Rettet das Netz die Bildung?</a></h3>
<p>Was für&#8217;s Ohr: Am 1. Dezember veranstaltete <a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">DRadio Wissen</a> in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung das zweite SpeedLab zum Thema &#8220;Digitalisierung und Bildung&#8221;. In der Podiumsdiskussion (u.a. mit Lisa Rosa und Martin Lindner) wurde z.B. darüber diskutiert, wie sich Schule weiterentwickeln muss, um in einer digitalisierten Gesellschaft ihre Aufgabe erfüllen zu können.<br />
#schule #klimawandel</p>
<h3><a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">Das Twitter-Debakel von Bielefeld</a></h3>
<p>Hart ins Gericht geht Axel Krommer auf <a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">telepolis.de</a> mit den twitternden Teilnehmerinnen und Teilnehmern des educamps 2011 in Bielefeld. Er sagt, die These, dass Twittern während einer Veranstaltung dem klassischen Mitschreiben ähnlich ist, sei falsch, denn die Aufmerksamkeit liege bei den Mit-Twitterern und nicht beim Vortrag. Zudem sei es ein Sich-aus der Verantwortung stehlen, wenn auf die Filtersouveränität hingewiesen würde (&#8220;Du musst mir ja nicht folgen&#8221;).<br />
#twittern #educamp</p>
<h3><a title="Adventskalender 2011" href="http://mms.uni-hamburg.de/2011/12/05/adventskalender-2011/">Adventskalender 2011</a></h3>
<p>Von der Maus, die das Internet erklärt bis zum Microlearning: Das der Uni Hamburg zugeordnete mms-eLearning-Büro veröffentlicht bzw. verlinkt bis zum 24.12. jeden Tag einen Film rund um das Thema Lernen mit Medien. Viel Spaß!<br />
#advent</p>
<hr />
<h3>Debatte: Der neue Verein D64<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Anfang Dezember wurde die bereits zweite Neugründung eines Internet-Vereins in diesem Jahr bekannt gegeben. Der Start des <a title="D64" href="http://d-64.org/">&#8220;D64&#8243;</a> genannten Thinktanks wird von kritischen Stimmen begleitet: Kai Biermann schreibt auf <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/">zeit.de</a> unter dem Titel <a title="Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/spd-thinktank-d64">„Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe“</a>: „Der neue Thinktank D64 will sich Gedanken um die digitale Zukunft machen. Vor allem scheint er eine Plattform für frustrierten SPD-Nachwuchs zu sein. […] Damit diese auch Schlagkraft entwickelt, wurden mit Google und Facebook von Anfang an die Großen der Industrie eingebunden. Beide Firmen wird es gefreut haben, suchen sie derzeit doch ebenfalls Wege, um die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen.“</p>
<p>Auch auf dem Blog <a title="D64" href="http://wirres.net/article/articleview/6047/1/6/">wirres.net</a> wird der Einfluss der Unternehmen kritisch beäugt: „aber wenn sich ein think tank gründet, der die digitalisierung unserer gesellschaft begleiten, bedenken und in die politik hineinwirken möchte, warum sind dann jeweils die presssprecher von facebook und google gründungsmitglieder? sind die da als privatleute drin? oder als vertreter ihrer firmen?“</p>
<p>Der Mitgründer des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="https://digitalegesellschaft.de/">„Digitale Gesellschaft“</a> Markus Beckedahl schreibt auf <a title="D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt" href="https://netzpolitik.org/2011/d64-zentrum-fur-digitalen-fortschrit/">netzpolitik.org</a>: „Der neue Verein dürfte mit dem Fokus irgendwo zwischen dem Politcamp e.V. und dem von Google initierten Collaboraty einzuordnen sein. Wir wünschen der Gruppe D64 ein gutes Händchen beim Bearbeiten der SPD!“<br />
#d64 #spd #lobbyismus</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5589"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau November 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/webschau-november-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/11/webschau-november-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[SKUDI]]></category>
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		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ZEIT macht sich Sorgen um die E-Mail, in Schulen soll nach Verstößen gegen das Urheberrecht gesucht werden und Behörden fragen gerne mal bei Google nach. Diese und mehr Themen in der November-Webschau. Lesetipp: &#8221;SKUDI&#8221; Es gibt wenig Studien über den Wandel, den Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt und was er für die Einzelnen bedeutet.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die ZEIT macht sich Sorgen um die E-Mail, in Schulen soll nach Verstößen gegen das Urheberrecht gesucht werden und Behörden fragen gerne mal bei Google nach. Diese und mehr Themen in der November-Webschau.</p>
<h3><a title="SKUDI" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/">Lesetipp: &#8221;SKUDI&#8221;</a></h3>
<p>Es gibt wenig Studien über den Wandel, den Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt und was er für die Einzelnen bedeutet.<br />
Auf ein Projekt möchten wir an dieser Stelle aufmerksam machen:<span id="more-5254"></span><br />
&#8220;Subjektkonstruktion und digitale Kultur&#8221; (<a title="SKUDI" href="http://skudi.net">SKUDI</a>), das zurzeit von vier Forschungsteams an Universitäten in Deutschland und Österreich durchgeführt wird. Es beinhaltet vier Teilprojekte:<br />
<a title="Formen und Inhalte des Subjekts" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=15">Formen und Inhalte des Subjekts</a>,<br />
<a title="Kommunikation in virtuellen Öffentlichkeiten" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=9">Kommunikation in virtuellen Öffentlichkeiten</a>,<br />
<a title="Webbasierte Erwerbsarbeit" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=11">Webbasierte Erwerbsarbeit</a> und<br />
<a title="Lernen in der Interaktion mit technischen Artefakten" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=13">Lernen in der Interaktion mit technischen Artefakten</a>.<br />
Ein zentrales Anliegen von SKUDI ist es, die Forschungsergebnisse mit verschiedenen gesellschaftlichen AkteurInnen zu diskutieren &#8211; mischen Sie sich also ein, wenn Sie mögen!<br />
#skudi</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Schultrojaner: Pädagogisch kontraproduktives Spitzelmodell" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/11/schultrojaner-paedagogisch-kontraproduktives-spitzelmodell/">Schultrojaner</a></h3>
<p>Der Dachverband der Schulbuchverlage hat mit den Kultusministern aller Länder einen Vertrag abgeschlossen, der Lehrer und Schüler gleichermaßen unter Generalverdacht stellt, so Udo Vetter auf dem <a title="Schultrojaner: Pädagogisch kontraproduktives Spitzelmodell" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/11/schultrojaner-paedagogisch-kontraproduktives-spitzelmodell/">Hyperland-Blog des ZDF</a>. Die Verlage sollen ab 2012 bundesweit eigene Software auf Schulcomputern installieren dürfen. Das Programm späht nach rechtswidrigen Kopien aus Schulbüchern.<br />
#schultrojaner #urheberrecht</p>
<h3><a title="Nationen streiten um die Freiheit des Netzes" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,795376,00.html">Regulieren oder auf Freiwilligkeit setzen?</a></h3>
<p>Anfang des Monats fand in London die &#8220;<a title="Conference on Cyberspace" href="http://www.fco.gov.uk/en/global-issues/london-conference-cyberspace/">Conference on Cyberspace</a>&#8221; statt. <a title="Nationen streiten um die Freiheit des Netzes" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,795376,00.html">spiegel.de</a> berichtet von zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien, die aufeinanderstießen: Russland und China wollen das Netz schärfer regulieren, die USA und Großbritannien allenfalls einen freiwilligen Verhaltenskodex einführen. Doch die Haltung des Westens ist widersprüchlich: Noch im August während der Krawalle in London wollte Premierminister Cameron soziale Netzwerke zeitweilig blockieren.<br />
#internetzensur</p>
<h3><a title="Das Ende von @was" href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail">Die E-Mail ist der neue Brief</a></h3>
<p>Unter dem Titel <a title="&quot;Das Ende von @was&quot;" href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail">&#8220;Das Ende von @was&#8221;</a> schreibt die Zeit über das Verschwinden der E-Mail: Durch das ständige Online-sein haben E-Mails sich überlebt, junge Menschen wenden sich von dem Dienst ab und kommunizieren lieber über soziale Netzwerke. Die im Artikel genannten &#8211; in den USA erhobenen &#8211; Zahlen gehen in eine ähnliche Richtung wie die Ergebnisse der aktuellen <a title="ARD/ZDF-Onlinestudie" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/">ARD/ZDF-Onlinestudie</a>: Die Bedeutung der sozialen Netzwerke in der Internetkommunikation steigt.<br />
#email</p>
<h3><a title="Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/soziales-netzwerk-google-plus-schafft-klarnamen-zwang-ab-1.1169382">Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab</a></h3>
<p>Nutzer des Netzwerks dürfen Pseudonyme nutzen, wie und wann das genau umgesetzt wird, ist aber noch unklar, schreibt <a title="Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/soziales-netzwerk-google-plus-schafft-klarnamen-zwang-ab-1.1169382">sueddeutsche.de</a>. Auf <a title="Google gibt sich im Namenskrieg geschlagen" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-10/google-nymwar-klarnamen/komplettansicht">zeit.de</a> ist die Kritik des 4chan-Gründers Poole an Facebook und Co. nachzulesen: Ihr Umgang mit Namen und Pseudonymen entspreche nicht unserem Konzept von Identität. Denn wir präsentierten uns verschieden, je nach der Umgebung, in der wir uns bewegten. &#8220;Es geht nicht darum, mit wem wir etwas teilen, es geht darum, als wer wir etwas mitteilen wollen.&#8221;</p>
<p>#klarnamen #pseudonyme #identität</p>
<h3><a title="Google: Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Staatliche-Behoerden-fordern-immer-mehr-Nutzerdaten-ein-1366781.html">Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein</a></h3>
<p>Während die Bundesregierung bei Online-Diensten mehr Datenschutz erzwingen will, haben deutsche Behörden in den vergangenen Monaten deutlich mehr Nutzerdaten vom Internetkonzern Google angefordert als in der Vergangenheit, berichtet <a title="Google: Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Staatliche-Behoerden-fordern-immer-mehr-Nutzerdaten-ein-1366781.html">heise.de</a>. Im ersten Halbjahr 2011 gab es im Jahresvergleich 38 Prozent mehr Anfragen nach Nutzerinformationen.<br />
#staat #nutzerdaten</p>
<h3><a title="Schwarz-Gelb gibt Breitband für alle auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794425,00.html">Geteiltes Deutschland</a></h3>
<p>In manchen Gegenden ist es für die Bürger unmöglich, einen DSL-Zugang zu bekommen. Die Union wollte das ändern, mit einer Verpflichtung für die Telekommunikationsunternehmen. Doch die wurde in letzter Minute gekippt. Der Wettbewerb funktioniere in diesem Bereich nicht, deswegen sollte der Staat aktiv werden, so der Tenor des Beitrags auf <a title="Schwarz-Gelb gibt Breitband für alle auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794425,00.html">spiegel.de</a>.<br />
#breitband #telekommunikationsgesetz</p>
<h3><a title="&quot;YouTube und Wikipedia sind wirklich Mainstream&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,793953,00.html">Was im Mainstream angekommen ist<br />
</a></h3>
<p>Wie weit sind eigentlich die Web 2.0-Anwendungen inzwischen verbreitet? Der Soziologe <a title="Jan-Hinrik Schmidt" href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-jan-hinrik-schmidt">Jan-Hinrik Schmidt</a> sagt dazu in einem Interview auf <a title="&quot;YouTube und Wikipedia sind wirklich Mainstream&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,793953,00.html">spiegel.de</a>: Zwei Plattformen seien im Mainstream angekommen, das sind Wikipedia und Youtube. Blogs und Twitter seien immer noch eher Nischenanwendungen. Aber wer sie nutzt, dessen Beteiligung ist auch höher: &#8220;Wer Twitter nutzt, hat in der Regel auch einen eigenen Twitter-Account, und etwa zwei Drittel derer, die regelmäßig Blogs lesen, bloggen auch selbst.&#8221;<br />
#nutzerverhalten #web20</p>
<h3><a title="Geheimdienst des Volkes: WikiLeaks, journalistische Ethik und die Verantwortung der Medien" href="http://berlinergazette.de/wikileaks-journalistische-ethik/">Geheimdienst des Volkes</a></h3>
<p>Die <a title="Geheimdienst des Volkes: WikiLeaks, journalistische Ethik und die Verantwortung der Medien" href="http://berlinergazette.de/wikileaks-journalistische-ethik/">Berliner Gazette</a> zu WikiLeaks, journalistischer Ethik und der Verantwortung der Medien:<br />
&#8220;WikiLeaks gilt seit der ungefilterten Veröffentlichung tausender Cables als gescheitert. Doch es gibt zahlreiche offene Fragen. Und die sollten so schnell wie möglich geklärt werden, sonst versinkt der Fall im Mülleimer der Geschichte. Der Kriminologe und Journalist Thomas Barth untersucht die mediale Rahmung dieses &#8216;Cablegate des Cablegate&#8217; und erkennt: Etablierte Medien folgen einer vereinfachenden Erzählung, personifizieren komplexe Probleme, führen Standards an, die sie selbst kaum einhalten und bringen sich selbst gegen WikiLeaks in Stellung.&#8221;<br />
#wikileaks #medien</p>
<hr />
<h3>Debatte: Fundamentalkritik am Datenschutz<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Unter dem Titel &#8220;<a title="Feinde der Freiheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793641,00.html">Feinde der Freiheit</a>&#8221; schreibt Konrad Lischka auf <a title="Feinde der Freiheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793641,00.html">spiegel.de</a> zu den Buchveröffentlichungen von Christian Heller (&#8220;Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre&#8221;) und Jeff Jarvis (&#8220;Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live&#8221;).</p>
<p>Jarvis fürchtet, dass zu viel Datenschutz technische und gesellschaftliche Innovationen behindert. Er plädiert dafür, Datenschutz als Ethik der Datenverarbeitung neu zu interpretieren, die Kontrolle soll bei denjenigen liegen, die die Daten erfassen.<br />
Heller sagt, der Datenschutz wolle nur die Datenströme kontrollierbar machen. Er setzt auf andere Techniken der Privatsphäre, für deren Einsatz das Individuum allein verantwortlich sei: &#8220;Anonymität, Pseudonymität und der persönliche Gebrauch von Verschlüsselungstechnologie setzen weniger auf Gesetze zu ihrer Durchsetzung, sondern eher auf den individuellen Einsatz technischer Mittel.&#8221;</p>
<p>Was aus Lischkas Sicht beide auslassen: Sowohl die Ethik der Datenverarbeitung als auch eine Praxis der Pseudonymisierung kommen nicht ohne die Ermächtigung des Individuums durch Grundrechte aus. Wenn bestimmte Dienste eine pseudonyme Nutzung unterbinden (Google+, Facebook, etc.), wenn Datenverarbeiter gegen eine in welcher Form auch immer festgeschriebene Ethik verstoßen, wird der Einzelne dagegen ohne einklagbare Rechte nichts ausrichten können. Richtig umgesetzter Datenschutz stärke die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob man so etwas tun will.<br />
#datenschutz #postprivacy</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5254"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau Oktober 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/10/webschau-oktober-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/10/webschau-oktober-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Jede Menge neue Funktionen bei Facebook, der umstrittene Einsatz des Staatstrojaners und bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben die Piraten so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sogar die New York Times berichtete &#8211; das sind die Themen des Oktober-Newsletters: Lesetipp: &#8220;Soziale Bewegungen und Social Media&#8221; &#8230; ist ein Handbuch, das sowohl im Netz als auch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Jede Menge neue Funktionen bei Facebook, der umstrittene Einsatz des Staatstrojaners und bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben die Piraten so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sogar die New York Times berichtete &#8211; das sind die Themen des Oktober-Newsletters:</p>
<h3><a title="Soziale Bewegungen" href="http://www.sozialebewegungen.org/">Lesetipp:<br />
&#8220;Soziale Bewegungen und Social Media&#8221;</a></h3>
<p>&#8230; ist ein Handbuch, das sowohl im Netz als auch in Buchform den Einsatz von Social Media für politischen Aktivismus und soziale Bewegungen darstellt. Der Blog mit allen Kommentaren ist auch auf Papier erhältlich, markiert mit Hinweisen, die eine Verbindung zur Online-Publikation herstellen sollen. Der <a title="ÖGB Verlag" href="http://www.oegbverlag.at/">Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes</a> geht damit neue Wege, das Projekt ist von Anfang an in den sozialen Medien begleitet worden und noch nicht abgeschlossen. Alle Beiträge sind unter einer Creative <a title="Creative Commons als Urheberrecht 2.0?" href="http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/">Commons Lizenz</a> veröffentlicht. Die Themen werden, und das ist sozusagen das dritte Medium, in einem <a title="#sbsmCamp" href="http://camp.sozialebewegungen.org/">Barcamp</a> am 19. und 20. Oktober weiter diskutiert.<br />
#sbsm</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Fundraising in der politischen Bildung" href="http://www.bpb.de/files/9ICTIP.pdf">Fundraising in der politischen Bildung</a></h3>
<p>Die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien für das Fundraising ist einer der Themen des aktuellen <a title="Akquisos-Newsletter" href="http://www.bpb.de/newsletter/2OWLU9,0,Akquisos.html">Akquisos-Newsletters</a> der bpb. „Online-Fundraising hat große Vorteile: Schnelle Kommunikation bei überschaubarem Aufwand“, so Roque Mühlinghaus vom <a title="Stiftungsfonds Delfintherapie" href="http://stiftung-delfintherapie.de/">Stiftungsfonds Delfintherapie</a>. Welche Instrumente die Stiftung eingesetzt hat und auf was man achten sollte, ist im Interview auf Seite 6 und 7 des Newletters nachzulesen.<br />
#fundraising #bpb<span id="more-5129"></span></p>
<h3><a title="Lesen wird sozial und vernetzt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zukunftskongress-TOC-Lesen-wird-sozial-und-vernetzt-1359174.html">Lesen wird sozial und vernetzt</a></h3>
<p>Alle reden von Büchern, wir vom Lesen: Das Lesen auf E-Books, Smartphones und Tablet-PCs wird unser Leseverhalten ändern. Es wird mehr und mehr zum sozialen Prozess: &#8221;Die Menschen bezahlen nicht für Inhalte, sondern für Kontext und Gemeinschaft&#8221;, das sei die Kernbotschaft der Keynote der <a title="Tools of Change" href="http://tocfrankfurt.com/">Zukunftskonferenz &#8221;Tools of Change&#8221;</a> im Vorfeld der Buchmesse gewesen, berichtet <a title="Lesen wird sozial und vernetzt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zukunftskongress-TOC-Lesen-wird-sozial-und-vernetzt-1359174.html">heise.de</a>.<br />
#lesen <img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h3><a title="Piraten" href="http://www.nytimes.com/2011/09/20/world/europe/in-berlin-pirates-win-8-9-percent-of-vote-in-regional-races.html">Piraten in Amerika</a></h3>
<p>Der Wahlerfolg der <a title="Piraten in Berlin" href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/">Piratenpartei in Berlin</a> ist von allen großen Medien kommentiert worden. Auch die <a title="NYT über die Piratenpartei" href="http://www.nytimes.com/2011/09/20/world/europe/in-berlin-pirates-win-8-9-percent-of-vote-in-regional-races.html">New York Times</a> berichtete: Die Piraten seien wohl selbst ein wenig überrascht von ihrem Erfolg. Auf <a title="Portrait Andreas Baum" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-berlin-2011/im-portraet-pirat-andreas-baum-der-antipolitiker-11336179.html">faz.net</a> wird der Fraktionsvorsitzende Andreas Baum portraitiert: Er setze mit der Piratenpartei auf eine neue Art Politik zu machen, auf Bürgernähe und Mitbestimmung.<br />
Im Moment wird der Umgang der Piraten mit ehemals <a title="braune Altlasten" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,791037,00.html">Rechten in ihrer Partei</a> im Netz diskutiert.<br />
#piraten #berlin #nyt</p>
<h3><a title="Kommt endlich im Internet an!" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-ueber-den-staatstrojaner-kommt-endlich-im-internet-an-1.1159685">Kommt endlich im Internet an!</a></h3>
<p>&#8230; kommentiert die <a title="Kommt endlich im Internet an!" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-ueber-den-staatstrojaner-kommt-endlich-im-internet-an-1.1159685">Süddeutsche</a> zum Streit über den Staatstrojaner. Schön, dass der Chaos Computer Club Aufklärung leiste &#8211; es sei aber Aufgabe der Politik, sich endlich ernsthaft mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Eine Übersicht mit den wichtigsten Fragen zum Staatstrojaner hat der <a title="Die wichtigsten Fragen zum Staatstrojaner" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791477,00.html">Spiegel</a> zusammengestellt. Und auf <a title="Der Wirbel um den Staatstrojaner" href="http://storify.com/berndoswald/der-wirbel-um-den-bundestrojaner?awesm=sfy.co_JbH&amp;utm_campaign=berndoswald&amp;utm_medium=sfy.co-twitter&amp;utm_source=t.co&amp;utm_content=storify-pingback">storify</a> (das <a title="Storytelling in der politischen Bildung – Teil II" href="http://pb21.de/2011/06/storytelling-in-der-politischen-bildung-teil-ii/">hier</a> bereits vorgestellt wurde) ist eine Chronologie nachzulesen.<br />
#ccc #staatstrojaner</p>
<h3><a title="Wikipedia-Protest in Italien: Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“" href="http://berlinergazette.de/wikipedia-protest-italien-blogkiller-gesetz/">Wikipedia-Protest in Italien<br />
</a></h3>
<p>Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“: Mit einem Streik hat die italienische Wikipedia auf eine neues Gesetz aufmerksam gemacht, das Blog-Betreiber verpflichten soll, kurzfristig Änderungen vorzunehmen, wenn sich eine Person von der Veröffentlichung &#8220;verletzt fühlt&#8221;. Vito Campanelli formuliert in seinem Artikel in der <a title="Wikipedia-Protest in Italien: Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“" href="http://berlinergazette.de/wikipedia-protest-italien-blogkiller-gesetz/">Berliner Gazette</a> die Befürchtung, dass sich über das Gesetz &#8220;die politischen Machthaber Zugang zu den unabhängigen Netzmedien&#8221; verschaffen wollen.<br />
#wikipedia #italien</p>
<h3><a title="Facebook+" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Facebook-1354429.html">Facebook+<br />
</a></h3>
<p>Gleich mehrere Artikel in der <a title="Inhalt c't 22/2011" href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/22/6/">c&#8217;t-Ausgabe 22/11</a> beschäftigen sich mit dem Vergleich von Facebook und Google+. Facebook hat mit zahlreichen neuen Funktionen auf den Konkurrenten reagiert, beschrieben wird z. B. die &#8220;Timeline&#8221;. <a title="Des Nutzers neue Kleider" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Des-Nutzers-neue-Kleider-1360303.html">&#8220;Des Nutzers neue Kleider&#8221;</a> vergleicht die Datensammelleidenschaften der beiden Netzwerke, dabei kommt Google (noch) besser weg.<br />
#facebook #google+</p>
<h3><a title="Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-90-Prozent-der-deutschen-Web-Nutzer-hegen-Bedenken-gegen-Facebook-1357778.html">Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook</a></h3>
<p>Augen zu und durch: Neun von zehn Internetnutzern in Deutschland halten den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten für bedenklich. Mehr als jeder vierte Befragte gab an, Facebook dennoch zu nutzen, berichtet <a title="Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-90-Prozent-der-deutschen-Web-Nutzer-hegen-Bedenken-gegen-Facebook-1357778.html">heise.de</a>. 80 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer gaben beispielsweise an, keine eigenen Fotos für alle frei zugänglich ins Netz zu stellen. Eingeschränkt für Freunde und Bekannte hat aber schon jede/r zweite eigene Fotos online gestellt.<br />
#facebook #datenschutz</p>
<hr />
<h3>Debatte: Die Facebook-Timeline<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Facebook hat die wichtigste Änderung seit Jahren eingeführt, bloggt die <a title="Facebook: Der Masterplan des Mark Z" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/09/22/facebook-wird-medienplattform.aspx">FAZ</a>. Facebook will, nachdem es zur Kommunikationsplattform Nr.1 geworden ist, nun zur Medienplattform werden. Welche Musik Nutzer/innen gerade hören, welche Videos sie schauen, all das soll in der neuen &#8220;Timeline&#8221; erscheinen. Wenn die Nutzer/innen es zulassen.</p>
<p>In der Zeit debattieren <a title="Die Utopie ist da" href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline">Nina Pauer</a> und <a title="Nix war früher besser" href="http://www.zeit.de/2011/41/Facebook-Debatte-Kritiker">Ijoma Mangold</a> über die Folgen: Das Leben im Liveticker-Modus beschleunigt die Verschmelzung der unterschiedlichen Lebensbereiche, alles sei für immer gespeichert, das Vergessen immer schwieriger. Das sei das &#8220;anthropologische Neuland, vor dem wir stehen&#8221;, so Pauer. Sie fragt, was aus unserem Gefühl für den einzelnen Moment, die einzelne Biografie wird, wenn alles ständig protokolliert und kommentiert wird.</p>
<p>Mangold meint, man müsse den Nutzer/innen mehr zutrauen: Selbstbestimmung ist immer Arbeit und ebendiese müssten wir leisten, um die Einstellungen bei Facebook so vorzunehmen, dass sie zu uns passen. Kern der aktuellen Facebook-Kritik sei aber, dass wir an der Entgrenzung von Kommunikation litten, dass das was gepostet wird, weniger wert sei als beispielsweise unsere Gespräche in Begegnungen im nicht-virtuellen Raum: &#8220;Dabei ist das Niveau von Facebook exakt so hoch wie der Freundeskreis, den ich mir zusammenstelle.&#8221;<br />
#facebook #timeline</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5129"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau September 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/webschau-september-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 04:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerdialog]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Pseudonymitätsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[ULD]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der &#8220;Debatte&#8221; geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30. Lesetipp: Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0 Dem Verhältnis&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der &#8220;Debatte&#8221; geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30.</p>
<h3><a title="Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35283/1.html">Lesetipp:<br />
Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0</a></h3>
<p>Dem Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Demokratie ist ein mehrteiliger Artikel von Tobias Bevc auf der Spur: Ist das Phänomen der Medialisierung, das den Zusammenhang von Öffentlichkeit, Demokratie und Medien mal positiv mal negativ beschwört, tatsächlich etwas Neues? Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt und welche politischen Forderungen abgeleitet werden könnten ist auf <a title="Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35283/1.html">telepolis</a> nachzulesen.<br />
#oeffentlichkeit #demokratie #medien #web20</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz">Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht</a></h3>
<p>Kai Biermann auf <a title="Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz">zeit.de</a> zum Datenverlust bei Wikileaks: &#8220;Julian Assange hat unfreiwillig bewiesen, dass es keine Sicherheit gibt. Leider brachte er damit Menschen in Gefahr. Der Idee einer transparenteren Welt schadet es nicht. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist &#8211; und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen -, diese Idee geht nicht mehr weg.&#8221;<br />
Und pb21-Autorin Christiane Schulzki-Haddouti erklärt in der <a title="Pretty Good Privacy: Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart" href="http://berlinergazette.de/pretty-good-privacy-wikileaks/#more-23137">berlinergazette: &#8220;Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart&#8221;</a><br />
#wikileaks</p>
<p><span id="more-4855"></span></p>
<h3><a title="Freiheit statt Angst" href="http://blog.freiheitstattangst.de/">Demonstration &#8221;Freiheit statt Angst&#8221;</a></h3>
<p>Fast schon eine Tradition: Am 10.09. demonstrierten etwa 5000 Menschen in Berlin für besseren Datenschutz und ein freies Internet. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Bündnis: Dabei sind z.B. ver.di, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der Chaos Computer Club (CCC) und der FoeBuD sowie politische Parteien wie die Grünen, die Linken, die FDP und die Piraten (u.a. berichtete <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Demo-gegen-Datensammelwut-in-Berlin-gestartet-1340628.html">heise.de</a>).<br />
#fsa #demonstration #buergerrechte</p>
<h3><a title="Regierung scheitert am Bürgerdialog" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,783532,00.html">Regierung scheitert am Bürgerdialog</a></h3>
<p>&#8220;Politik 1.0 statt Web 2.0&#8243;, so das Resümee von Sven Becker auf <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,783532,00.html">spiegel.de</a> zu den Versuchen der Regierung über das Netz mit den Bürger/innen ins Gespräch zu kommen. Echter Dialog findet nicht statt, das Kanzleramt beispielsweise hat nach eigener Einschätzung in erster Linie einen Informationsauftrag, politische Diskussionen seien Sache der Parteien.<br />
#buergerdialog #partizipation</p>
<h3><a title="Die guten Hacker werden 30" href="http://www.zeit.de/2011/37/Chaos-Computer-Club">Die guten Hacker werden 30</a></h3>
<p>1981 wurde in den Räumen der <a title="Vor 30 Jahren: Der CCC gründet sich in der taz" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/09/01/vor-20-jahren-der-ccc-gruendet-sich-in-der-taz/">taz</a> der CCC gegründet. Die <a title="Die guten Hacker werden 30" href="http://www.zeit.de/2011/37/Chaos-Computer-Club">Zeit</a> schreibt: &#8220;&#8230; in den meisten Fällen agierten die Hacker wie geduldige Schülerlotsen für eine Gesellschaft, in deren Alltag die Computerei einbrach – indem sie Gefahren aufzeigten und ein Verständnis für elektronische Sicherheit weckten.&#8221; Das tun sie heute beispielsweise als Politikberater/innen in der <a title="Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/">Internet-Enquete</a>.<br />
#CCC</p>
<h3><a title="Diskussion um SPD-Papier zur Vorratsdatenspeicherung " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-um-SPD-Papier-zur-Vorratsdatenspeicherung-haelt-an-1337555.html">Diskussion um Vorratsdatenspeicherung</a></h3>
<p>In einem Musterantrag für den SPD-Parteivorstand hat sich der Gesprächskreis &#8220;Netzpolitik und Digitale Gesellschaft&#8221; für eine Speicherung von IP-Adressen unter bestimmten Bedingungen ausgesprochen, berichtet <a title="Diskussion um Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-um-SPD-Papier-zur-Vorratsdatenspeicherung-haelt-an-1337555.html">heise.de</a>. Kritiker sehen darin den Einstieg in die Vorratsdatenspeicherung. Einer <a title="Deutsche lehnen Vorratsdatenspeicherung mit Zwei-Drittel-Mehrheit ab" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150430">Umfrage</a> des Meinungsforschungsinstituts Allensbach nach lehnen zwei Drittel der Deutschen eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung ab.<br />
#vorratsdatenspeicherung #spd</p>
<h3><a title="Pseudonymitätsdebatte" href="http://netzpolitik.org/2011/pseudonymitatsdebatte-offener-brief-an-google/">Pseudonymitätsdebatte: Offener Brief an Google<br />
</a></h3>
<p>In der letzten Webschau haben wir versucht, die verschiedenen Positionen in der Debatte um Pseudonyme darzustellen: Die Diskussion dazu hält an, in einem Offenen Brief fordern nun Unterzeichner/innen aus unterschiedlichsten politischen Lagern Google auf, Stellung zu beziehen, u.a. argumentieren sie mit der Schutzfunktion, die Pseudonyme bei der Kommunikation im Netz haben. Nachzulesen u.a. auf <a title="netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/2011/pseudonymitatsdebatte-offener-brief-an-google/">netzpolitik.org</a>.<br />
#pseudonymitaetsdebatte #google+</p>
<h3><a title="17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=50684&amp;drn:date=1315216800">17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz</a></h3>
<p><a title="17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=50684&amp;drn:date=1315216800">DRadio Wissen</a> berichtet über eine Mitteilung des <a title="Statistisches Bundesamt" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/09/PD11__319__63931,templateId%3DrenderPrint.psml">Statistischen Bundesamtes</a> zur Netznutzung: 17 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren noch nie im Internet, die meisten davon sind zwischen 55 und 74 Jahren alt. In dieser Altersklasse liege der Anteil derjenigen ohne Interneterfahrung bei 42 Prozent. Bei jüngeren Menschen seien es weniger als zehn Prozent.<br />
Fast alle Internetnutzer/innen, die jünger als 30 Jahre alt sind, sind bei sozialen Netzwerken angemeldet (96%), meldet <a title="Drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Drei-Viertel-der-deutschen-Internetnutzer-sind-in-sozialen-Netzwerken-1332617.html">heise.de</a>. Bei den Nutzer/innen über 50 sind es etwa die Hälfte.<br />
#netznutzung #nonliner</p>
<hr />
<h3>Debatte: Gefällt mir nicht<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (<a title="ULD an Webseitenbetreiber: &quot;Facebook-Reichweitenanalyse abschalten&quot;" href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">ULD</a>) fordert Seitenbetreiber, die eine Fanpage bei Facebook betreiben oder den &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button auf ihrer Seite haben, auf, diese vom Netz zu nehmen: Gedroht wird mit bis zu 50.000 EUR Bußgeld, weil die damit verbundene Datenweitergabe gegen geltendes Recht verstoße.</p>
<p>Schon wenn eine Seite mit einem Social Plugin (also z.B. dem Gefällt-mir-Button) geladen wird, Nutzer/innen also gar nichts tun, nirgendwo klicken, werden Daten übertragen. Der <a title="2 Klicks für den Datenschutz" href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html">Heise-Verlag</a> hat inzwischen eine Funktion entwickelt, die per Klick eine Art Einverständniserklärung zur Datenübertragung erfordert. Dem ULD reicht das nicht, u.a. weil dadurch eine Profilerstellung beim Anbieter nicht verhindert würde.</p>
<p>Firmen fürchten, wenn sich die ULD-Haltung durchsetzt, Wettbewerbsnachteile, Netzaktivisten eine Überregulierung. <a title="Das Like-Button Dilemma bleibt undurchsichtig" href="http://www.netzpiloten.de/2011/09/09/das-like-button-dilemma-bleibt-undurchsichtig/">Netzpilot</a>-Autor Andreas Weck: &#8220;Datenschutz ist wichtig, aber Politik auf dem Rücken der Webseiten-Betreiber zu machen halte ich für den falschen Weg. Gleiche Gesetze in allen EU-Staaten wäre eine konsequentere Lösung! Denn klar ist auch, dass Facebook ebenfalls Schranken braucht.&#8221;</p>
<p>Auf <a title="Warum wir Datenschutz-Fundamentalisten brauchen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,781873,00.html">spiegel.de</a> ist unter dem Titel &#8220;Warum wir Datenschutz-Fundamentalisten brauchen&#8221; zu lesen, dass das Vorgehen des ULD die Klärung längst überfälliger Fragen zum Datenschutz vorantreibe.</p>
<p>#uld #regulierung #datenschutz</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4855"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau August 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/08/webschau-august-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/08/webschau-august-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 11:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Themen dieser Webschau: Die Ereignisse in Norwegen haben eine neue Debatte über Anonymität im Netz ausgelöst und die britische Presse spekuliert über die Rolle des Echtzeit-Internets bei den Unruhen. Und: Das Internet ist kein Teenie mehr. Lesetipp: &#8221;Onlinesein&#8221; von Peter Glaser &#8220;Im Netz sind Medien nicht mehr nur Dinge, die wir benutzen &#8211; wir leben heute&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Themen dieser Webschau: Die Ereignisse in Norwegen haben eine neue Debatte über Anonymität im Netz ausgelöst und die britische Presse spekuliert über die Rolle des Echtzeit-Internets bei den Unruhen.<br />
Und: Das Internet ist kein Teenie mehr.<span id="more-4580"></span></p>
<h3><a title="Onlinesein" href="http://www.fr-online.de/kultur/onlinesein/-/1472786/8767030/-/">Lesetipp: &#8221;Onlinesein&#8221; von Peter Glaser</a></h3>
<p>&#8220;Im Netz sind Medien nicht mehr nur Dinge, die wir benutzen &#8211; wir leben heute in unseren Medien, auf Facebook, Twitter, in Foren und Blogs. Es sind Pendants zu Straßencafés, Wohngemeinschaften, Clubs. Im Stream sozialer Netze wie Facebook oder Google+ fährt ein Allerlei aus kurzen Mitteilungen, Fragen, Ideen, Fotos, Filmen und Links auf Allesmögliche an einem vorbei. Gelegentlich schwanke ich, ob es sich dabei um einen fantastischen fahrbaren Flohmarkt handelt oder um die virtuelle Version des Förderbands in einer Müllsortieranlage.&#8221;<br />
#20jahreinternet</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Unruhe im Echtzeit-Netz" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/twitter-und-facebook-in-grossbritannien-unruhe-im-echtzeit-netz-1.1129764">Unruhe im Echtzeit-Netz</a></h3>
<p>Die <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/twitter-und-facebook-in-grossbritannien-unruhe-im-echtzeit-netz-1.1129764">Süddeutsche</a> versucht die Rolle des Netzes bei den Unruhen in Großbritannien einzuschätzen:<br />
Als 1985 die großen Krawalle im Londoner Stadtteil Tottenham ausbrachen, war die Bevölkerung auf die Fernsehaufnahmen und Zeitungsbilder angewiesen, die erst am nächsten Tag erschienen. 2011 gibt es das Echtzeit-Internet und alles ist anders &#8211; auch bei der Organisation der Plünderungen spielt das Netz eine Rolle. Aber wohl eine andere als Zeitungen, wie die <a title="http://www.dailymail.co.uk/" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2023924/London-riots-2011-BlackBerry-Messenger-shut-unbelievable.html">Daily Mail</a> vermuten.<br />
#grossbritannien #riots</p>
<h3><a title="Google+ wächst rasant" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:soziale-netzwerke-facebook-rivale-google-waechst-rasant/60086840.html?query=google+&amp;Suche=Suche">Google+ gewinnt rasant neue Nutzer/innen</a></h3>
<p>Facebooks Erfolg als Soziales Netzwerk scheint mit 700 Millionen registrierten Nutzern uneinholbar. Googles Antwort Google+ kommt erst auf 25 Millionen – allerdings bereits einen Monat nach dem Start. Täglich kämen etwa eine Million hinzu. Zum Vergleich: Facebook brauchte ungefähr drei Jahre, um auf 25 Millionen Besucher zu kommen, bei Twitter habe es etwas über 30 Monate gedauert (gemeldet auf <a title="Google+ gewinnt" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:soziale-netzwerke-facebook-rivale-google-waechst-rasant/60086840.html?query=google+&amp;Suche=Suche">ftd.de</a>).<br />
Auch zum Thema: Die VZ-Netzwerke in Deutschland <a title="VZ-Netzwerke verlieren Nutzer/innen" href="http://www.turi2.de/2011/08/08/heute2-vz-netzwerke-halbieren-sechs-monate-reichweite-11630535/">verlieren weiterhin Nutzer/innen</a>.<br />
#facebook #google+ #twitter #vz_netzwerke</p>
<h3><a title="&quot;FragDenStaat&quot;" href="http://fragdenstaat.de/">Frag den Staat<br />
</a></h3>
<p>Die neue Website &#8220;FragDenStaat&#8221; des Vereins <em>Open Knowledge Foundation Deutschland</em> hilft bei Behördenanfragen, berichtet <a title="FragdenStaat" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=47722&amp;drn:date=1312279200&amp;sid=&amp;random=85c9be">dradio.de</a>: Die Website veröffentlicht Anfragen von Bürgern nach den Informationsgesetzen des Bundes. Die Deutschen bitten die staatlichen Behörden bislang noch selten um Informationen: Während in Großbritannien im vergangenen Jahr rund 44.000 Anfragen gestellt worden seien, seien es in Deutschland rund 1.600 gewesen.<br />
Unterstützt wird das Projekt u. a. von <a title="Transparency International" href="http://www.transparency.de/">Transparency International</a> und der <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/">Digitalen Gesellschaft</a>.<br />
#fragdenstaat #transparenz #informationsfreiheit</p>
<h3><a title="Forschungsministerium gibt Daten her" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Forschungsministerium-gibt-Daten-her-1320451.html">Open Data: Forschungsministerium gibt Daten her</a></h3>
<p>Das Bundesministerium für Forschung und Bildung bietet seit ein paar Tagen in einem neuen <a title="Daten-Portal BMBF" href="http://www.bmbf.de/daten-portal/index.html">Daten-Portal</a> umfangreiches Zahlenmaterial des Bundes und der Länder an, ergänzt um internationale Vergleiche. Die Daten sind als HTML-, Excel- und PDF-Dateien erhältlich. Mit Suchmechanismen sollen sich die Daten, die laufend aktualisiert werden, leichter erschließen lassen (Meldung auf <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Forschungsministerium-gibt-Daten-her-1320451.html">heise.de</a>).<br />
#opendata #opengovernment</p>
<h3><a title="Facebooks Gesichtserkennung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hamburgs-Datenschuetzer-fordert-Loeschung-biometrischer-Daten-bei-Facebook-1317011.html">Facebooks Gesichtserkennung</a></h3>
<p>Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar legt sich mit Facebook an: Das Netzwerk soll die Funktion der Gesichtserkennung abschalten, weil sie nicht den europäischen und nationalen Datenschutzstandards entspräche und die bereits gespeicherten Daten löschen. Sollte die Funktion weiter aufrechterhalten werden, dürften nur Gesichtsprofile von Personen gespeichert werden, die dem ausdrücklich zugestimmt haben (u.a. berichtete <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hamburgs-Datenschuetzer-fordert-Loeschung-biometrischer-Daten-bei-Facebook-1317011.html">heise.de</a>).<br />
#facebook #gesichtserkennung</p>
<h3><a title="Zeitbombe Internet" href="http://www.zeitbombeinternet.de/">Zeitbombe Internet</a></h3>
<p>Unter diesem Titel wird Ende August ein Buch erscheinen, das sich mit der Verletzlichkeit der Welt in Zeiten der allumfassenden Vernetzung befasst: Das WWW sei nie für all die Aufgaben ausgelegt gewesen, die wir ins Netz verlagert haben, die Politik überfordert, unsere Daten nicht sicher. Die Autoren stellen die Frage wie das nächste, sicherere Internet aussehen könnte. Die Autoren Götz Hamann und Thomas Fischermann begleiten den Buchstart via <a href="http://www.zeitbombeinternet.de/">Blog</a>, <a href="http://www.facebook.com/Zeitbombe">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/Zeitbomber">Twitter</a>.<br />
#zeitbombe</p>
<h3><a title="Neonazis breiten sich in Sozialen Netzwerken aus" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/jugendschutz-online-nazis">Rechtsextremismus: Neonazis breiten sich in Sozialen Netzwerken aus</a></h3>
<p>Während die Zahl von Websites mit rechtsextremen Inhalten im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen ist (2009: 1.872 Seiten, 2010: 1.708 Seiten), haben sich die Aktivitäten der Neonazis vor allem in Soziale Netzwerke verlagert. 2010 hat <a title="jugendschutz.net" href="http://jugendschutz.net/">jugendschutz.net</a> etwa 6.000 rechtsextreme Beiträge aus dem Web-2.0-Bereich dokumentiert. Im Vorjahr waren es nur ein Drittel so viele, berichtet <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/jugendschutz-online-nazis">zeit.de</a>.<br />
#rechtsextremismus #web20</p>
<h3><a title="Leaks, Downloads und Remixes: Wie The Pirate Bay und WikiLeaks die Diskurse durcheinander bringen" href="http://berlinergazette.de/pirate-bay-wikileaks-unordnung-diskurse/">Leaks, Downloads und Remixes: Wie The Pirate Bay und WikiLeaks die Diskurse durcheinander bringen</a></h3>
<p>Zwei der radikalsten Medienprojekte der letzten zehn Jahre, The Pirate Bay und WikiLeaks, haben in kürzester Zeit entscheidend dazu beigetragen, bestehende „Kontrollprinzipien“ diskursiver Ordnungen außer Kraft zu setzen, zumindest an diesen Prinzipien zu rütteln. In der Folge entsteht der Raum für neue Visionen. Der Medientheoretiker und <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a>-Autor Felix Stalder erkennt darin das Potential für einen reflektierten öffentlichen Umgang mit Inhalten.<br />
#wikileaks #piratebay #diskurs #oeffentlichkeit</p>
<hr />
<h3><a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html">Debatte: Anonymität im Netz<br />
</a></h3>
<p>Die Ereignisse in Norwegen haben die Diskussion um Anonymität im Netz wieder angefacht. Jörg Lau kommentiert auf <a title="zeit.de" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2011/08/08/wo-der-innenminister-recht-hat_4993">zeit.de</a> unter dem Titel &#8220;Wo der Innenminister recht hat&#8221; und zieht dabei ein Argument der Befürworter des Burka-Verbots heran: &#8221;Der freie Austausch in der Öffentlichkeit setzt voraus, dass ich mein Gegenüber erkennen kann, dass ich ihm (ihr) buchstäblich und auch im übertragenen Sinn &#8216;in die Augen schauen kann&#8217;.&#8221;</p>
<p>Ausgelöst hat die Debatte Innenminister Hans-Peter Friedrich in einem Interview mit dem <a title="Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,778803,00.html">Spiegel</a>: Die Grundsätze der Rechtsordnung &#8220;müssen auch im Netz gelten&#8221;, Blogger sollten &#8220;mit offenem Visier&#8221; argumentieren. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte inzwischen, dass das Innenministerium keine Pläne hätte &#8220;<a title="Keine Pläne gegen Anonymität im Netz" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Innenministerium-Keine-Plaene-gegen-Anonymitaet-im-Netz-1319585.html">gegen die Anonymität im Internet vorzugehen</a>&#8220;.</p>
<p>Der Minister hatte Unterstützung aus den eigenen Reihen bekommen, war aber ansonsten hart kritisiert worden. Udo Vetter schreibt auf der <a title="Hyperland" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/anonymitaet-im-netz-schutz-gegen-die-tyrannei-der-mehrheit/">Hyperland-Seite</a>: &#8221;Ob etwa der Innenminister überlegt hat, was es für den Jugendschutz bedeutet, wenn 14-Jährige künftig bei jedem Chat identifizierbar sind?&#8221; <a title="Die Ignoranz der Mehrheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778988,00.html">Konrad Lischka</a> versucht im Spiegel die Auseinandersetzung zu differenzieren: Pseudonyme sind etwas anderes als Anonymität, erstere ließen sich im Zweifelsfall durch die Staatsanwaltschaft einem Namen zuordnen.</p>
<p>Beiden Autoren geht es um den Schutz von Minderheiten, Lischka zitiert die Ethnografin <a href="http://www.danah.org/">Danah Boyd</a>: &#8220;&#8216;Auffällig ist, wen der Klarnamenzwang alles trifft: Darunter sind Missbrauchsopfer, Aktivisten, Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Frauen und junge Menschen. [...] Die Menschen, die sich am häufigsten im Internet auf Pseudonyme verlassen, sind diejenigen, die von der Gesellschaft am meisten ausgegrenzt werden. Klarnamen-Regeln machen Menschen nicht stärker, sie sind eine autoritäre Machtausübung gegenüber verletzlichen Menschen.&#8217;&#8221;<br />
#anonymität #internet #innenminister</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Webschau Juli 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/07/webschau-juli-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 21:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussionen im Netz drehten sich den vergangenen Wochen im Wesentlichen um Googles neuen Versuch, im Bereich der sozialen Medien Fuß zu fassen: Google+ heißt der neue Dienst, zu dem wir ein paar Lesetipps zusammengestellt haben. Lesetipps: Wem macht Google+ wirklich Konkurrenz? Google+ wird in vielen Artikeln als lang erwartete Alternative zu Facebook begrüßt. Zuckerberg zog&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4401" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://pb21.de/files/2011/07/WasserfarbenPlus-750x489.jpg"><img class="size-medium wp-image-4401" src="http://pb21.de/files/2011/07/WasserfarbenPlus-750x489-350x228.jpg" alt="Googleplus  Icon mit Wasserfarben gemalt" width="350" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY Matthias Heil</p></div>
<p>Die Diskussionen im Netz drehten sich den vergangenen Wochen im Wesentlichen um Googles neuen Versuch, im Bereich der sozialen Medien Fuß zu fassen: Google+ heißt der neue Dienst, zu dem wir ein paar Lesetipps zusammengestellt haben.</p>
<h3><a title="Wem Google+ wirklich Konkurrenz macht" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html">Lesetipps: Wem macht Google+ wirklich Konkurrenz?</a></h3>
<p>Google+ wird in vielen Artikeln als lang erwartete Alternative zu Facebook begrüßt. Zuckerberg zog inzwischen mit dem <a title="Facebook startet Videochat" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/kooperation-mit-skype-facebook-startet-videochat-1.1117060">Start einer Videochat</a>-Funktion nach und reagierte damit auf eine der Funktionen, die Google+ bietet.<br />
Sascha Lobo führt in seiner Kolumne auf <a title="S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html">spiegelonline.de</a> nun aus, warum Google+ eher Twitter als Facebook Konkurrenz macht: &#8220;Auf Google+ sind Kontakte eher Informationsquellen und weniger soziale Verbindungen, auf Facebook ist es umgekehrt.&#8221; Der neue Dienst würde &#8220;der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort&#8221; entsprechen.<br />
Zum Weiterlesen: <a title="http://www.spiegel.de/thema/googleplus/" href="http://www.spiegel.de/thema/googleplus/">http://www.spiegel.de/thema/googleplus/</a>, <a title="http://www.sueddeutsche.de/thema/Google_Plus" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Google_Plus">http://www.sueddeutsche.de/thema/Google_Plus</a></p>
<p>#google+ #saschalobo #facebook #twitter</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Internet-Kommission vertagt wichtige Entscheidungen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,772268,00.html">Internet-Kommission vertagt wichtige Entscheidungen</a></h3>
<p>Über die entscheidenden und besonders umstrittenen Themen haben sie nicht abgestimmt: Die Internet-Enquete des Bundestags hat Handlungsempfehlungen zu Netzneutralität und Datenschutz vertagt, erst nach der Sommerpause soll weiter darüber verhandelt werden. Damit kann die Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; die zeitlichen Vorgaben des Bundestags nicht erfüllen, so <a title="Internet-Kommission vertagt wichtige Entscheidungen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,772268,00.html">spiegelonline</a>.</p>
<p>#internet-enquete #netzneutralitaet #datenschutz<span id="more-4361"></span></p>
<h3><a title="Extreme Einstellung zur Datensicherheit" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Fahrlaessiger-und-uebervorsichtiger-Umgang-mit-Daten-1269101.html">Extreme Einstellung zur Datensicherheit<br />
</a></h3>
<p>Viele deutsche Web-Nutzer haben eine extreme Einstellung zur Datensicherheit, berichtet <a title="Extreme Einstellung zur Datensicherheit" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Fahrlaessiger-und-uebervorsichtiger-Umgang-mit-Daten-1269101.html">heise.de</a>. Die einen seien fahrlässig und leichtsinnig, die anderen übervorsichtig im Internet unterwegs. Laut Studie fehlen fast der Hälfte der Internet-Nutzer Informationen, was sie selbst für den Schutz ihrer Daten im Internet tun können.</p>
<p>#datensicherheit #einstellungen</p>
<h3><a title="Mehr Engagement dank Open Government" href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/07/07/mysociety-opengov-beteiligung/">Premier Cameron wirbt für offene Daten</a></h3>
<p>Es sei beeindruckend, mit welcher Konsequenz die britische Regierung Open Data als Teil ihres Handelns versteht, meint <a title="Premier Cameron wirbt für offene Daten" href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/07/08/grossbritannien-opengov-wirtschaft/">zeit.de</a>. Es gehe darum, schreibt Cameron, den Bürgern Informationen an die Hand zu geben, damit diese informierte Entscheidungen treffen können: Welche Schule wähle ich für mein Kind, welches Krankenhaus bietet die besten Behandlungsmöglichkeiten?<br />
#opendata #opengovernment</p>
<h3><a title="Besser regieren mit dem Internet" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,704878,00.html">Besser regieren mit dem Internet</a></h3>
<p>Mehr Durchblick und bessere Mitmachmöglichkeiten. Das fordert die Open-Government-Bewegung vom Netzengagement der Bundesregierung. Bislang hält man sich diesbezüglich in Deutschland noch zurück &#8211; und verschenkt so die Möglichkeit, Bürger und Staat einander wieder näherzubringen. Artikel auf <a title="Besser regieren mit dem Internet" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,704878,00.html">spiegelonline</a>.<br />
#mitmachen #opendata #opengovernment</p>
<h3><a title="Murdoch wird MySpace los" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:online-netzwerke-murdoch-wird-myspace-los/60071778.html">Murdoch wird Myspace los</a></h3>
<p>35 Mio. Dollar soll die News Corp. für das Netzwerk bekommen haben, schreibt <a title="Murdoch wird Myspace los" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:online-netzwerke-murdoch-wird-myspace-los/60071778.html">ftd.de</a>. Murdoch hatte MySpace 2005 für 580 Mio. Dollar gekauft und investierte noch stark in die Weiterentwicklung der Website. Die Myspace-Nutzerzahlen stagnierten, während der jüngere Rivale Facebook vorbeizog und mittlerweile rund 600 Millionen Mitglieder verzeichnet.<br />
#myspace #murdoch</p>
<h3><a title="Fehlende Medienkompetenz" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35098/1.html">Fehlende Medienkompetenz</a></h3>
<p>Eine &#8220;kleine konstruktive Kritik am &#8216;<a title="Kompetente Nutzer, inkompetente Medien und das komplett persönliche Netz" href="http://www.elektrischer-reporter.de/phase3/video/245/">Elektrischen Reporter</a>&#8216;&#8221; ist auf <a title="Fehlende Medienkompetenz" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35098/1.html">telepolis</a> nachzulesen:<br />
&#8220;Frontmann Mario Sixtus nimmt sich des notorisch unklaren Begriffs an und fordert eine Art terminologisches Moratorium: Das böse M-Wort möge doch bitte so lange nicht mehr verwendet werden, bis wir es endlich mit Inhalten gefüllt haben, die den komplexen Anforderungen des Internet-Zeitalters gerecht werden.&#8221; Der Beitrag werbe dafür, die Trennung zwischen Offline- und Online-Lebensraum aufzugeben. Ein differenzierter Blick auf die vielfältigen Verflechtungen zwischen Online- und Offline-Welt sei aber laut Autor Axel Krommer notwendig, um dem Problem gerecht zu werden.<br />
#medienkompetenz #elektrischerreporter</p>
<hr />
<h3><a title="Verbotsdebatte zu Facebook-Partys" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/debatte-ueber-verbote-innenminister-wollen-facebook-partyexzesse-stoppen-1.1115548">Debatte: Facebook-Partys<br />
</a></h3>
<p>Um was geht es eigentlich bei der Debatte um das Verbot von Facebook-Partys? Wer diskutiert da wie über das Netz? Was sagen die Forderungen der Politiker über deren Verständnis des Mediums Internet aus?</p>
<p>Auf <a title="Innenminister: Schluss mit den Facebook-Partys" href="http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13464533/Innenminister-Schluss-mit-den-Facebook-Partys.html">Welt.de</a> war zu lesen: &#8220;Wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet wird, müssen Facebook-Partys im Vorweg verboten werden&#8221;, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) der &#8220;Welt am Sonntag&#8221;, andernfalls müssten sie mit Platzverweisen aufgelöst werden. Der NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) schloss sich an.</p>
<p>Die <a title="Irre, dieses Internet" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/debatte-ueber-verbote-innenminister-wollen-facebook-partyexzesse-stoppen-1.1115548">Süddeutsche</a> schreibt: &#8220;Muss der Staat Facebook-Partys verbieten? Urplötzlich steht diese völlig unnötige Frage im Raum &#8211; aufgeworfen von Menschen, die offensichtlich das Internet nicht verstehen wollen.&#8221; Feierexzesse hätten sehr wenig mit dem Netz zu tun: &#8220;Ob sich nun die angeblich saufenden Horden per Telefon, Twitter, Facebook oder Schulhoftratsch zum Massenumtrunk verabreden, ist vor allem eine organisatorische Frage.&#8221;</p>
<p>Die <a title="Wie ausgerechnet das Internet eine Renaissance des öffentlichen Lebens befeuert" href="http://www.zeit.de/2011/27/Public-Space">Zeit</a> schreibt in diesem Zusammenhang darüber, &#8220;wie ausgerechnet das Internet eine Renaissance des öffentlichen Lebens befeuert&#8221;. Ein zweiter Band zum Strukturwandel der Öffentlichkeit müsse her: &#8220;Trotz aller Privatisierungstendenzen ist der Drang nach draußen, hinein ins Öffentliche, ungeheuerlich. Überall wird gejoggt, geskatet, gewalkt, vielerorts werden Fitnessgeräte in den öffentlichen Raum gestellt. [...] Das eine Lieblingswort der Gegenwart ist &#8216;vernetzt&#8217;, das andere &#8216;atmungsaktiv&#8217;. Aber nicht nur die körperliche Ertüchtigung treibt die Menschen hinaus auf Straßen und Plätze. Bei vielen wächst auch die Bereitschaft, sich auf ungewohnte Spielformen des Öffentlichen einzulassen. Und erst die digitale Technik ermöglicht diese Spielformen. Die virtuelle Welt ist also nicht der Feind des öffentlichen Raums, wie lange behauptet wurde. Je weiter sich das Leben ins Reich des Digitalen verlagert, umso größer scheint das Bedürfnis nach Realräumen zu werden, nach jener &#8216;Kraft der Intersubjektivität&#8217;, von der Jürgen Habermas spricht und die auch eine körperliche Erfahrung ist. Einerseits ebnet das Internet viele Wege in die Anonymität und Vereinzelung; zugleich erleichtert es aber das Kollektivdenken, das in sogenannten Crowd-Sourcing-Projekten wie Wikipedia zum Ausdruck kommt. Nicht zuletzt solche digitalen Gemeinschaftsprojekte und erst recht jene Freiheit der Meinungsäußerung, jenes Moment der Selbstermächtigung, das durch das Internet befördert wird und das aus jedem Nutzer einen potenziellen Produzenten macht, verändern die Vorstellung von dem, was Öffentlichkeit bedeutet.&#8221;<br />
#facebookpartys #verbot #strukturwandel #oeffentlichkeit</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Webschau Juni 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 05:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette. Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen Vom unentdeckten Land Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das Partei ergreift:&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette.</p>
<h3><a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen</a></h3>
<p>Vom <a title="Das unentdeckte Land (1996 -1998)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34744/1.html">unentdeckten Land</a> Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das <a title="Das Netz ergreift Partei (2008 bis 2010)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Partei ergreift</a>: Wie sich der Blick von Gesellschaft und Justiz auf das Internet in den letzten 20 Jahren entwickelt und verändert hat. Die fünfteilige Serie auf <a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/">telepolis.de</a> ist eine spannende Reise durch die Netzgeschichte, die nachzeichnet was passiert, wenn das Internet ins richtige Leben kommt und umgekehrt.<br />
#geschichte #internet #alltag #justiz</p>
<p><img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-4076"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Facebook: Oops, I did it again" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/06/facebook-did-it-again/">Facebook: Oops, I did it again</a></h3>
<p>Facebook hat eine neue Funktion freigeschaltet: die standardisierte Gesichtserkennung. <a title="Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebooks-Gesichtserkennung-schreckt-Datenschuetzer-auf-1257815.html">Datenschützer haben kritisiert</a>, dass sie automatisch voreingestellt ist. Wer nicht will, dass Fotos auf Facebook automatisiert nach seinem Gesicht abgesucht und durch Freunde verifiziert werden, kann das neue Feature ausschalten. Da das nicht so einfach ist, gibt es inzwischen viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Netz, u.a. im <a title="Richard Gutjahrs Blog" href="http://gutjahr.biz">gutjahr.biz</a> &#8211; Blog.<br />
#gesichtserkennung #facebook</p>
<h3><a title="Zivilisiert die Welt, nicht das Netz" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">Zivilisiert die Welt, nicht das Netz</a></h3>
<p>Auf dem Internet-Gipfel in Paris musste Nicolas Sarkozy scheitern, kommentiert <a title="spiegelonline" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">spiegelonline</a>. In Paris sprach Sarkozy mit Internet-Größen über seine Vorstellung von einem &#8220;zivilisierten&#8221; Internet. Dabei tappte er in die gleiche Falle wie so viele Politiker vor ihm: Er versteht das Netz nicht.<br />
#internet #sarkozy #gipfel</p>
<h3><a title="Streit um Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">Streit um Vorratsdatenspeicherung</a></h3>
<p>Der Entwurf für das neue &#8220;Gesetz zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet&#8221; ist veröffentlicht worden. Unions-Politiker zeigen sich entrüstet und bezeichnen den Entwurf als nicht akzeptabel, so <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">heise.de</a>. Sie fordern eine längere Speicherung der Daten. Datenschutzaktivisten lehnen nach wie vor jede anlasslose Speicherung ab (<a title="Link zum offenen Brief" href="http://www.daten-speicherung.de/data/ip-vorratsdatenspeicherung_stoppen.pdf">Link zum offenen Brief</a>).<br />
#vorratsdatenspeicherung</p>
<h3><a title="Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell" href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3484/razzia_und_verhaftungen_bei_streaming_portal_wer_kino_to_guckte_ist_noch_lange_nicht_kriminell/">Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell</a></h3>
<p>Das wohl bekannteste Internet-Portal von Streaming-Angeboten in Deutschland ist im Zuge einer Razzia abgeschaltet worden. Mehr als 400.000 Nutzer sollen täglich aktuelle Kinofilme und Serien auf kino.to angesehen haben. Anders als die Betreiber und Hoster müssen diese auch nach Schließung der Seite jedoch kaum mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, meint die <a title="Legal Tribune Online" href="http://www.lto.de/">Legal Tribune Online</a>.<br />
#kinoto #urheberrecht</p>
<h3><a title="Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0</a></h3>
<p>Jugendschützer haben 2010 mehr problematische Internetinhalte registriert als im Vorjahr. Die Zahl der Verstöße stieg im Vergleich zu 2009 insgesamt um sieben Prozent, wie die Organisation jugendschutz.net mitteilte. Zahlenmäßig bleibe Pornografie das größte Jugendschutzproblem, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Dagegen gab es bei Magersucht verherrlichenden Angeboten (&#8220;Pro-Ana&#8221;-Szene) einen deutlichen Anstieg um 27 Prozent. Artikel auf <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">heise.de</a>.<br />
#web20 #gefahren #pornografie #magersucht</p>
<h3><a title="Politcamp: Social Media als &quot;fünfte Gewalt&quot;?" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">Politcamp: Social Media als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;?</a></h3>
<p>Am 4. und 5.6. fand das <a title="Politcamp 2011" href="http://11.politcamp.org/">Politcamp 2011</a> in Bonn statt. Politiker und Netzaktive tauschten sich über die Frage aus, wie Social Media den politischen Prozess bereichern können. Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, bezeichnete die neuen Medien zwar als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;, warnte aber davor, sie mit der Mehrheit der Bevölkerung zu verwechseln (<a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">heise.de</a>).<br />
#politcamp #politik #socialmedia</p>
<h3><a title="Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview" href="http://berlinergazette.de/seminar/projekte/lebenskuenstler/">Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview</a></h3>
<p>Ob auf Facebook oder im Bewerbungsgespräch: Selbstdarstellung ist zur ökonomischen Ressource geworden, die bei Jugendlichen gleich welchen Hintergrunds vorausgesetzt wird. Das <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a>-Projekt „Lebenskünstler” ging diesem Thema mit künstlerischen Experimenten an drei Berliner Bildungseinrichtungen nach. Der Medienjournalist Niklas Hofmann hat das Projekt begleitet und eine <a title="Von Last und Lust der Selbstdarstellung: Unterricht im Fach Lebenskunst " href="http://berlinergazette.de/unterricht-im-fach-lebenskunst/">Reportage</a> dazu geschrieben.<br />
#lebenskuenstler #berlinergazette #selbstdarstellung #identitaetsmanagement</p>
<hr />
<h3><a title="Netzneutralität" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34595768_kw23_pa_wirtschaft/">Debatte: Netzneutralität</a></h3>
<p>Netzneutralität bedeutet, dass alle Datenpakete im Netz gleichranigig behandelt werden, d.h. Durchleitungen sollen nicht je nach Absender oder Empfänger der Daten bevorzugt erfolgen. Die Forderung danach, dass im Netz alle gleich behandelt werden, soll Garant für freien Meinungsaustausch sein und die Beteiligung am Netz für alle sichern.</p>
<p>Der &#8220;Gesetzentwurf zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen&#8221; vom 04.06. lässt u.a. nach Ansicht des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/">Digitale Gesellschaft</a> an entscheidenden Stellen Lücken: So sei nicht explizit ausgeschlossen, dass Datenpakete unterschiedlich behandelt werden dürfen. Gefordert wird eine Regelung, &#8220;in der jede willkürliche Analyse, sowie jede Sperrung von Inhalten, Ziel- und Anfrageadressen auf Providerebene für grundsätzlich unzulässig erklärt wird.&#8221; (aus der <a title="Stellungnahme des Vereins Digitale Gesellschaft zur BT-DRS 17/5707 vom 04.05.2011" href="http://digitalegesellschaft.de/2011/06/stellungnahme-zum-anderungsentwurf-tkg/">Stellungnahme</a> des Vereins)</p>
<p>Netzdienstleister wie die Telekom haben schon länger die Idee, Anbietern von datenintensiven Diensten (z.B. Google) eine <a title="Telekom träumt von Google-Gebühr" href="//www.zeit.de/digital/internet/2010-03/telekom-google-netzneutralitaet">höhere Gebühr</a> zu berechnen. &#8220;Netze sind keine Dinger, die einmal gebaut werden und danach kann man da reinstopfen, was man will – Netze müssen mit steigendem Bedarf ausgebaut werden und das kostet ständig Geld.&#8221; (aus <a title="Das Telekom-Komplott gegen YouTube" href="http://blogs.telekom.com/2011/05/18/das-telekom-komplott-gegen-youtube/">Blog.Telekom</a>) In einer <a title="Breitband und Internet-Maut" href="http://computerwoche.posterous.com/kolumne-von-jurgen-hill-zu-breitband-und-inte">Kolumne der Computerwoche</a> wird diese Einschätzung unterstützt: &#8220;Wer in politischen Sonntagsreden kämpferisch Breitband für alle fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das Ganze finanzieren soll.&#8221;<br />
#netzneutralitaet #digitalegesellschaft #telekom #google #tkg</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4076"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Webschau Mai 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/webschau-mai-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 10:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mai-Webschau befasst sich mit der Berichterstattung zu Bin Ladens Tod. Außerdem ist der Datendiebstahl bei Sony Thema und wir werfen einen Blick auf die Debatte zum Zensus 2011. Lesetipps: Einschätzungen zur Bin Laden-Berichterstattung Überdosis Nähe: Warum die Bin Laden-Geschichte eine schwarze Sternstunde des Journalismus ist. Der Artikel in der Berliner Gazette berichtet über zunehmende Distanzlosigkeit&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Mai-Webschau befasst sich mit der Berichterstattung zu Bin Ladens Tod.<br />
Außerdem ist der Datendiebstahl bei Sony Thema und wir werfen einen Blick auf die Debatte zum Zensus 2011.</p>
<h3>Lesetipps: Einschätzungen zur Bin Laden-Berichterstattung</h3>
<p><a title="Überdosis Nähe: Warum die Bin Laden-Geschichte eine schwarze Sternstunde des Journalismus ist" href="http://berlinergazette.de/bin-laden-schwarze-sternstunde-des-journalismus/">Überdosis Nähe: Warum die Bin Laden-Geschichte eine schwarze Sternstunde des Journalismus ist</a>. Der Artikel in der <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a> berichtet über zunehmende Distanzlosigkeit in Berichten und trägt viele Quellen zusammen. Mit der (veränderten) Rolle des Internet beschäftigen sich zwei Artikel auf zeit.de: <a title="Die Macht eines einzigen Tweets" href="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2011/05/08/die-macht-eines-einzigen-tweets/" rel="bookmark">Die Macht eines einzigen Tweets</a> berichtet über die Verbreitung des Tweets, der als erste seriöse Quelle gilt. Der Zufall dabei zu sein, im richtigen Moment etwas mitzubekommen sei das neue Nachrichtenprinzip, so der <a title="Vom zufälligen ersten Tweet der Attacke auf bin Laden" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/osama-twitter?page=1">zweite Artikel</a>. &#8220;Die Herausforderung ist es, diese Rohdaten wahrzunehmen und richtig zu deuten.&#8221;<br />
#binladen #internet #twitter</p>
<p><span id="more-3785"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="GuttenPlag-Wiki für den Grimme-Online-Award nominiert" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/GuttenPlag-Wiki-fuer-Grimme-Online-Award-nominiert-1241506.html">Das &#8220;GuttenPlag Wiki&#8221; für den Grimme Online Award 2011 nominiert</a></h3>
<p>Im <a title="GuttenPlag - kollaborative Plagiatsdokumentation" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">GuttenPlag Wiki</a> hatten mehr als 1000 freiwillige Helfer in der Doktorarbeit von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zahlreiche Plagiate entdeckt und kenntlich gemacht. Diese Leistung habe letztlich zum Rücktritt des Ministers geführt und eine gesellschaftliche Diskussion über Ethik, Moral und Verantwortung entfacht, begründete die <a title="Nominierte 2011" href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1142">Nominierungskommission</a> ihre Entscheidung (Meldung auf <a title="Heise Newsticker" href="http://www.heise.de/newsticker/classic/">heise.de</a>).<br />
#grimme #guttenplag #guttenberg #ruecktritt</p>
<h3><a title="Artikel auf telepolis" href="http://www.heise.de/tp/blogs/4/149821">Immer will Microsoft mitspielen</a></h3>
<p>Microsoft hat <a title="Bildung und Internettelefonie am Beispiel von Skype" href="http://pb21.de/2011/01/bildung-und-internettelefonie-am-beispiel-von-skype/">Skype</a> für 8,5 Milliarden Dollar <a title="Microsoft bestätigt Uebernahme" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-bestaetigt-Uebernahme-von-Skype-1240838.html">gekauft</a>, um die Technologie in ihre bestehenden Angebote einzubinden. Wenn man den Erwerb von Skype in eine Geschichte packen will, so Harald Talinger auf <a title="Telepolis" href="http://telepolis.de">telepolis.de</a>, dann ist Microsoft ein reicher Bengel, der sich immer in das Spiel der anderen einkaufen kann.<br />
#microsoft #skype</p>
<h3><a title="Datensammler Apple" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,758320,00.html">Your iPhone is watching you</a></h3>
<p>Seit Ende April gibt es viel Wirbel um die Ortungsdaten, die iPhone und iPad aufzeichnen und aus denen sich Bewegungsprofile erstellen lassen. Ein aktueller Artikel in der <a title="Wirbel um Bewegungsprofile" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Wirbel-um-Bewegungsprofile-im-iPhone-und-iPad-1236861.html">c&#8217;t</a> fasst die Probleme zusammen: u.a. fehlt eine Verschlüsselung der Daten und das Abschalten des Ortungsdienstes funktioniert nicht.<br />
#iphone #ortungsdaten</p>
<h3><a title="EU will Ortsdaten zur Privatsache erklären" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,762351,00.html">EU will Ortsdaten zur Privatsache erklären</a></h3>
<p>Mobilfunk- und Internetfirmen sollen die Positionsdaten ihrer Kunden besser schützen: Die Datenschützer der EU-Mitgliedstaaten wollen nach einem Zeitungsbericht eine entsprechende Empfehlung aussprechen. Die Ortsdaten sollen genauso sensibel behandelt werden wie Name und Geburtstag (Artikel auf <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,762351,00.html">spiegel.de</a>).<br />
#ortsdaten #datenschutz</p>
<h3><a title="Datendiebstahl bei Sony" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,759425,00.html">Datendiebstahl bei Sony</a></h3>
<p>Das ebenfalls Ende April bekannt gewordene Datenleck in Sonys Playstation Network hat für viel Empörung gesorgt, Millionen Kundendaten sind abgegriffen worden. Die Firma selbst hat das <a title="Anonymous-Kollektiv verdächtigt" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/angriff-auf-playstation-netzwerk-sony-verdaechtigt-anonymous-kollektiv-1.1093475">Anonymous-Kollektiv verdächtigt</a>, verantwortlich zu sein. Inzwischen hat Sony hat das Playstation-Netzwerk <a title="Sony wagt Neustart trotz Bedenken" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-05/sony-playstation-neustart">teilweise wieder zugänglich</a> gemacht, es gibt allerdings weiterhin Zweifel an der Sicherheit (Artikel auf <a title="spiegel.de-Thema Sony" href="http://www.spiegel.de/thema/sony/">spiegel.de</a>, <a title="sueddeutsche.de" href="http://sueddeutsche.de">sueddeutsche.de</a> und <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/">zeit.de</a>).<br />
#sony #datendiebstahl</p>
<h3><a title="Facebook beauftragte PR-Unternehmen mit Anti-Google-Kampagne " href="http://www.spreeblick.com/2011/05/12/usa-facebook-beauftragte-pr-unternehmen-mit-anti-google-kampagne/">Facebook beauftragte PR-Unternehmen mit Anti-Google-Kampagne</a></h3>
<p>Facebook hat ein PR-Unternehmen damit beauftragt, Artikel in großen Medien und Blogs zu lancieren, die Google ein Eindringen in die Privatsphäre der Nutzer unterstellen sollten. Inzwischen ist bekannt geworden, dass auch <a title="Auch Microsoft bezahlt Burson-Marsteller für Anti-Google-PR" href="http://www.spreeblick.com/2011/05/13/icomp-auch-microsoft-bezahlt-burson-marsteller-fur-anti-google-pr/">Microsoft für Anti-Google-PR bezahlt hat</a>. (Artikel aus <a title="Spreeblick" href="http://www.spreeblick.com">spreeblick.com</a>)<br />
#facebook #kampagne #google #microsoft</p>
<h3><a title="Piraten-Parteitag" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,762614,00.html">Piraten wählen die Vernunft</a></h3>
<p>Der Hashtag #btp11 stand ganz oben auf der Liste der am meisten verwendeten in den letzten Tagen. Auf <a title="Piraten wählen die Vernunft" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,762614,00.html">spiegel.de</a> ist zu lesen: &#8220;Mit der Entscheidung für Sebastian Nerz zum neuen Bundesvorsitzenden hat sich die Partei gegen eine radikale Kursänderung ausgesprochen.&#8221; Er stehe für eine Konzentration der Partei auf ihre Kernthemen.<br />
#piraten #bundesparteitag</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3><a title="Die Zensus-Debatte" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,761372,00.html">Die Zensus-Debatte</a></h3>
<p>Ist die Zählung, die seit dem 9. Mai durchgeführt wird, dringend nötig für Politik und Forschung oder werden zu viele Daten erhoben? <a title="Warum wir zählen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,761372,00.html">spiegel.de</a> stellt zwei Positionen gegenüber:</p>
<p>Heike Wirth, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, ist Mitglied der Zensuskommission: &#8220;Zensusdaten sind ein elementarer Bestandteil der informationellen Infrastruktur einer Gesellschaft. Bedingt durch die räumliche Mobilität in Form von Umzügen innerhalb von Deutschland wie auch Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland wird die Fortschreibung durch Geburten- und Sterberegister im Zeitverlauf immer ungenauer.&#8221; Die bestehenden Daten würden als Entscheidungsgrundlage für staatliches Planen also nicht mehr ausreichen.</p>
<p>Der Informatiker Werner Hülsmann engagiert sich gegen den Zensus 2011. Der Datenschützer befürchtet, dass es zu einem Missbrauch der riesigen Informationssammlung kommen könnte. &#8220;Unsere Politiker brauchen diese Daten nicht, weil sie diese nicht für eine bessere Politik gebrauchen. Politische Fehlentscheidungen erfolgen nicht wegen fehlender oder fehlerhafter Daten, sondern wegen der falschen Bewertung vorhandener Daten und Missachtung des Bürgerwillens.&#8221;</p>
<p>Zum Weiterlesen: Die Bundesregierung stellt die Volkzählung <a title="Zensus 2011: Inventur für Deutschland" href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/05/2011-05-05-zensus-informationskampagne.html">hier</a> vor, auf <a title="#Zensus11 – stoppt die Vollerfassung" href="http://zensus11.de/">zensus11.de</a> tragen die Gegner ihre Argumente zusammen.</p>
<p>#zensus #zensus2011</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
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		<title>httpasts &#8211; Tagung zu Erinnerungskulturen im Netz</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 19:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Eichmann-Pozess]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern online]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf YouTube zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man virtuell erkunden. Kann Gedenken online funktionieren? Auf der internationalen Tagung &#8220;httpasts://digitalmemoryonthenet&#8221; vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. &#8220;Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-3642" src="http://pb21.de/files/2011/05/httpasts_Konferenz_Erinnerungskultur.jpg" alt="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" width="200" height="167" />Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf <a title="Eichmann Prozess" href="http://www.youtube.com/watch?v=Fv6xbeVozhU&amp;feature=relmfu" target="_blank">YouTube</a> zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man <a title="Anne Frank Haus" href="http://www.annefrank.org/de/Subsites/Home/" target="_blank">virtuell erkunden</a>. Kann Gedenken online funktionieren?</p>
<p>Auf der internationalen Tagung <a title="Erinnerungskulturen im Netz" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/EB66Q1" target="_blank">&#8220;httpasts://digitalmemoryonthenet&#8221;</a> vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. &#8220;Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt dazu, dass mehr Mitglieder der Gesellschaft sich im Rahmen der Erinnerungskultur artikulieren und damit an ihr partizipieren können&#8221;, schreibt der Historiker Jan Hodel in seinem <a title="Weblog zu Geschichte und Digitalen Medien " href="http://weblog.hist.net/archives/5291" target="_blank">Blog</a> zur Tagung. [Update: Das Zitat stammt aus dem Vortrag von <a title="Benjamin Jörissen" href="http://joerissen.name/" target="_blank">Benjamin Jörissen</a>]</p>
<p><span id="more-3393"></span></p>
<p>Hanna Huhtasaari von der <a title="Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">bpb</a>, die die Tagung konzipierte, darüber was das für die politische Bildung bedeutet: &#8220;Die bpb wird die Diskussionen über die Möglichkeiten und Grenzen des Lernens im Netz beobachten, die Entwicklung neuer Formate begleiten und sowohl den internationalen als auch den interdisziplinären Austausch fördern. Gleichzeitig ist auf der Tagung deutlich geworden, dass klassische Vermittlungsformen, wie Bücher, Archive, Museen und Gedenkstätten nicht vom Netz abgelöst, sondern ergänzt werden. Das Internet tritt somit als weiterer, ergänzender Zugang zur Geschichte neben die klassischen Vermittlungswege.&#8221;</p>
<p><strong>Projekte / Beispiele:</strong><br />
YouTube-Kanal der Gedenkstätte Yad Vashem: <a title="http://www.youtube.com/user/YadVashem" href="http://www.youtube.com/user/YadVashem" target="_blank">http://www.youtube.com/user/YadVashem<br />
</a>Yad Vashem auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/yadvashem" href="http://www.facebook.com/yadvashem">h</a><a title="http://www.facebook.com/yadvashem" href="http://www.facebook.com/yadvashem">ttp://www.facebook.com/yadvashem<br />
</a>United States Holocaust Memorial Museum auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/holocaustmuseum" href="http://www.facebook.com/holocaustmuseum" target="_blank">http://www.facebook.com/holocaustmuseum<br />
</a>YouTube-Kanal United States Holocaust Memorial Museum: <a title="http://www.youtube.com/ushmm" href="http://www.youtube.com/ushmm" target="_blank">http://www.youtube.com/ushmm<br />
</a>United States Holocaust Memorial Museum auf Twitter: <a title="https://twitter.com/HolocaustMuseum" href="https://twitter.com/HolocaustMuseum" target="_blank">https://twitter.com/HolocaustMuseum</a><a title="http://centropa.org/" href="http://centropa.org/" target="_blank"><br />
</a>YouTube-Kanal Anne Frank: <a title="http://www.youtube.com/annefrank" href="http://www.youtube.com/annefrank" target="_blank">http://www.youtube.com/annefrank<br />
</a>Anne Frank Zentrum auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/annefrankzentrum" href="http://www.facebook.com/annefrankzentrum" target="_blank">http://www.facebook.com/annefrankzentrum<br />
</a>Anne Frank House (Amsterdam) auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/annefrankhouse" href="http://www.facebook.com/annefrankhouse" target="_blank">http://www.facebook.com/annefrankhouse<br />
</a>Anne Frank House (Amsterdam) auf twitter: <a title="https://twitter.com/annefrankhouse" href="https://twitter.com/annefrankhouse" target="_blank">https://twitter.com/annefrankhouse<br />
</a>Webauftritt des Anne Frank Hauses: <a title="http://www.annefrank.org/" href="http://www.annefrank.org/" target="_blank">http://www.annefrank.org/<br />
</a>Jüdisches Museum Berlin auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/jmberlin" href="http://www.facebook.com/jmberlin" target="_blank">http://www.facebook.com/jmberlin<br />
</a>Jewish Witness to a European Century: <a title="http://centropa.org/" href="http://centropa.org/" target="_blank">http://centropa.org/<br />
</a>Google digitalisiert Dokumente für Holocaust-Gedenken (Artikel): <a title="http://heise.de/-1177323" href="http://heise.de/-1177323" target="_blank">http://heise.de/-1177323<br />
</a>zum Fotoarchiv: <a title="http://collections.yadvashem.org/photosarchive" href="http://collections.yadvashem.org/photosarchive" target="_blank">http://collections.yadvashem.org/photosarchive</a></p>
<p><strong>Berichte zur Tagung:</strong><br />
<a title="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213" target="_blank">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213<br />
</a><a title="http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html" target="_blank">http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html</a></p>
<p><strong>Artikel von Teilnehmenden:</strong><br />
<a title="http://weblog.hist.net/archives/5291" href="http://weblog.hist.net/archives/5291" target="_blank">http://weblog.hist.net/archives/5291<br />
</a><a title="http://geschichtsunterricht.wordpress.com/" href="http://geschichtsunterricht.wordpress.com/" target="_blank">http://geschichtsunterricht.wordpress.com/<br />
</a><a title="http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/httpasts-von-schweigenden-sternen-und-sprechenden-steinen/" href="http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/httpasts-von-schweigenden-sternen-und-sprechenden-steinen/" target="_blank">http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/[...]</a></p>
<p><strong>und ein kurzer Film:</strong><br />
<a title="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476" href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476" target="_blank">http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476</a></p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/httpasts_konferenz_erinnerungskultur/' title='httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)'><img width="200" height="167" src="http://pb21.de/files/2011/05/httpasts_Konferenz_Erinnerungskultur.jpg" class="attachment-medium" alt="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" title="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/eo-aben_publikum/' title='EÖ-Aben_Publikum'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/EÖ-Aben_Publikum-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="EÖ-Aben_Publikum" title="EÖ-Aben_Publikum" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/hein_meyer/' title='Hein_Meyer'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Hein_Meyer-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Hein_Meyer" title="Hein_Meyer" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/jorissen/' title='Jörissen'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Jörissen-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Jörissen" title="Jörissen" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/leggewie/' title='Leggewie'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Leggewie-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Leggewie" title="Leggewie" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/mayer_schonberger/' title='Mayer_Schönberger'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Mayer_Schönberger-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Mayer_Schönberger" title="Mayer_Schönberger" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/mayer_schonberger_1/' title='Mayer_Schönberger_1'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Mayer_Schönberger_1-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Mayer_Schönberger_1" title="Mayer_Schönberger_1" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/mayer_schonberger_wildt/' title='Mayer_Schönberger_Wildt'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Mayer_Schönberger_Wildt-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Mayer_Schönberger_Wildt" title="Mayer_Schönberger_Wildt" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/podium_eo-abend_schultz_leggewie_mendelsohn_humer/' title='Podium_EÖ-Abend_Schultz_leggewie_Mendelsohn_Humer'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Podium_EÖ-Abend_Schultz_leggewie_Mendelsohn_Humer-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Podium_EÖ-Abend_Schultz_leggewie_Mendelsohn_Humer" title="Podium_EÖ-Abend_Schultz_leggewie_Mendelsohn_Humer" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/podium_fr_int_angebote-_allen_amahorseija_shik_klevan_netten/' title='Podium_Fr_int_Angebote._Allen_Amahorseija_Shik_Klevan_Netten'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Podium_Fr_int_Angebote._Allen_Amahorseija_Shik_Klevan_Netten-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Podium_Fr_int_Angebote._Allen_Amahorseija_Shik_Klevan_Netten" title="Podium_Fr_int_Angebote._Allen_Amahorseija_Shik_Klevan_Netten" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/serotta_ruhle_alavi_-nagel_oelze/' title='Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze" title="Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/thomas_kruger/' title='Thomas_Krüger'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Thomas_Krüger-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Thomas_Krüger" title="Thomas_Krüger" /></a>

<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3393"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kollaboratives Schreiben V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/kollaboratives-schreiben-v-vergleich/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 04:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Schreiben / Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Etherpad]]></category>
		<category><![CDATA[Google Docs]]></category>
		<category><![CDATA[Google Text und Tabellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der Abschluss unserer Artikelreihe zum kollaborativen Schreiben: Wir haben hier unterschiedliche Werkzeuge und ihre Eigenschaften vorgestellt. Abschließend möchten wir nun die Merkmale von Etherpads, Wikis und Google Docs miteinander vergleichen, so dass auch Einsteiger/innen entscheiden können, welches Werkzeug für welchen Zweck geeignet ist. Kollaboratives Schreiben – die Artikelreihe: Teil I: Einstieg und Überblick Teil&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_3359" class="wp-caption alignright" style="width: 188px"><a href="http://pb21.de/2011/05/kollaboratives-schreiben-v-vergleich/codex_manesse_konrad_von_wurzburg/" rel="attachment wp-att-3359"><img class="size-medium wp-image-3359" src="http://pb21.de/files/2011/04/Codex_Manesse_Konrad_von_Würzburg-178x250.jpg" alt="Codex Manesse" width="178" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Codex Manesse</p></div>
<p>Dies ist der Abschluss unserer Artikelreihe zum kollaborativen Schreiben: Wir haben hier unterschiedliche Werkzeuge und ihre Eigenschaften vorgestellt. Abschließend möchten wir nun die Merkmale von Etherpads, Wikis und Google Docs miteinander vergleichen, so dass auch Einsteiger/innen entscheiden können, welches Werkzeug für welchen Zweck geeignet ist.</p>
<blockquote><p>Kollaboratives Schreiben – die Artikelreihe:<br />
<a title="Kollaboratives Schreiben I: Überblick" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-i-uberblick/">Teil I: Einstieg und Überblick<br />
</a><a title="Kollaboratives Schreiben II: Etherpad" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-ii-etherpad/">Teil II: Etherpad<br />
</a><a title="Kollaboratives Schreiben III: Wikis" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iii-wiki/">Teil III: Wikis<br />
</a><a title="Kollaboratives Schreiben IV: Google Text und Tabellen" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iv-google-text-und-tabellen/">Teil IV: Google Text und Tabellen<br />
</a><a href="http://pb21.de/?p=3229">Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?</a></p></blockquote>
<p><span id="more-3229"></span>Ein Browser und ein Zugang zum Netz reichen und es kann losgehen: Gemeinsam an Texten zu arbeiten kann viele unterschiedliche Funktionen erfüllen: Das kollaborative Schreiben kann als Methode in Bildungsveranstaltungen eingesetzt werden, bei der Menschen sich und ihre Kenntnisse in einer besonderen Form einbringen können; Inhalte können strukturiert, Seminare dokumentiert und nach Ende der Präsenzveranstaltung weitergeführt werden &#8211; um nur einige mögliche Funktionen zu nennen.</p>
<p>Jede Anwendung hat Vor- und Nachteile und je nach Einsatzszenario gilt es sich zu entscheiden, welche passt. Das extrem niedrigschwellige <a title="Artikel zum Einsatz von Etherpads" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-ii-etherpad/">Etherpad</a> macht sofort erfahrbar, wie das gemeinsame Schreiben funktioniert, dieses dann auch zu dokumentieren, ist mit der Anwendung nicht so komfortabel. Bei längerer Zusammenarbeit und wenn das Erarbeitete und der Entstehungsprozess erhalten bleiben sollen, ist ein <a title="Artikel zum Einsatz von Wikis" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iii-wiki/">Wiki</a> erste Wahl. Wer auf Gewohntes wie die Textverarbeitung zurückgreifen möchte, ist bei Angeboten wie <a title="Artikel zum Einsatz von Google Text und Tabellen" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iv-google-text-und-tabellen/" target="_blank">Google Docs</a> richtig.</p>
<table width="350" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col span="1" width="64" />
<col span="1" width="64" />
<col span="1" width="64" />
<col span="1" width="64" />
<tbody>
<tr valign="top">
<td style="text-align: center" width="25%"></td>
<td style="text-align: center" width="25%">
<h4><a title="Kollaboratives Schreiben II: Etherpad" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-ii-etherpad/">Etherpad</a></h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">
<h4><a title="Kollaboratives Schreiben III: Wikis" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iii-wiki/">Wikis</a></h4>
</td>
<td width="25%">
<h4 style="text-align: center"><a title="Die Welt von Google Text und Tabellen" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iv-google-text-und-tabellen/">Google D</a><a title="Die Welt von Google Text und Tabellen" href="http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-iv-google-text-und-tabellen/">ocs</a></h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h4>Kosten</h4>
</td>
<td style="text-align: center">keine</td>
<td style="text-align: center">keine</td>
<td style="text-align: center">keine*</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Anmeldung</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">nicht erforderlich</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Anmeldung kann eingerichtet werden, muss aber nicht</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Google-Nutzer/innen-Konto muss vorhanden sein**</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Zugang<br />
beschränken</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Zugang über Bekanntgabe der URL, keine Einschränkungen möglich ***</td>
<td style="text-align: center" width="25%">ja, z.B. über Anmeldedialog</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Dokument kann geschützt sein, Freigabe für Nutzer/innen erfolgt durch den/die Besitzer/in</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Rechte-<br />
mangement ****</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">nein</td>
<td style="text-align: center" width="25%">ausführlich</td>
<td style="text-align: center" width="25%">ja, aber deutlich weniger Optionen als bei Wikis</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Handhabung</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">sehr einfach</td>
<td style="text-align: center" width="25%">mittel: bei eher unerfahrerneren Nutzer/innen ist eine Einführung notwendig</td>
<td style="text-align: center" width="25%">wie Textverarbeitung, allerdings begrenztere Editierfunktionen als z.B. Word oder OpenOffice</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Funktionen /<br />
Bestandteile</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Textfeld AutorenübersichtChat</p>
<p>erweiterte Funktionen</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Textbereich (mit Layoutmöglichkeit) DiskussionsseiteVersionsdokumentation</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Textfeld (mit Layoutmöglichkeit) Autorenübersicht mit RechtenChat / Forum</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Meta-<br />
kommunikation?</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">über eingebauten Chat</td>
<td style="text-align: center" width="25%">Extra-Diskussionseite, die genauso dokumentiert wird wie der gemeinsame Text</td>
<td style="text-align: center" width="25%">über eingebaute Chat- oder Diskussionsfunktion</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>zeitversetztes oder<br />
synchrones Arbeiten?</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">beides möglich, ist aber eher für synchrones Arbeiten geeignet</td>
<td style="text-align: center" width="25%">beides möglich, ist aber eher für zeitversetztes Arbeiten geeignet</td>
<td style="text-align: center" width="25%">beides möglich, ist aber eher für zeitversetztes Arbeiten geeignet</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Arbeiten mit<br />
Klarnamen</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">möglich, aber nicht notwendig</td>
<td style="text-align: center" width="25%">empfohlen, wenn es sich um langfristigen Einsatz handelt</td>
<td style="text-align: center" width="25%">kann, muss aber nicht: sollte vom Einsatz (lang- oder kurzfristig?) abhängig gemacht werden.</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Dokumentation</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">über Export-Funktion (in gängige Textformate) und Versionsverwaltung</td>
<td style="text-align: center" width="25%">ja: gemeinsamer Text bleibt stehen, die verschiedenen Versionen sowie die Diskussion zu den Texten sind ebenfalls dokumentiert</td>
<td style="text-align: center" width="25%">bleibt, ähnlich wie die Textverarbeitungsdatei auf dem eigenen Rechner, erhalten</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<h4>Koordinations-<br />
aufwand</h4>
</td>
<td style="text-align: center" width="25%">wenn zeitgleich gearbeitet wird: hoch</td>
<td style="text-align: center" width="25%">nach gelungener Einführung und wenn zeitversetzt gearbeitet wird: niedrig</td>
<td style="text-align: center" width="25%">zeitversetzt: niedrig zeitgleich: hoch</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Als Hauptunterscheidungsmerkmale scheinen uns diese Eigenschaften wichtig: Das Etherpad ist einfach zu bedienen, der erstellte Text eher flüchtig. Ausführlich dokumentieren kann man über ein Wiki, besonders geeignet dafür sind klar strukturierbare Inhalte, für jeden Inhalt oder Unterpunkt kann eine eigene Seite erstellt werden. Und: Für Textverarbeitungsgeübte fällt der Einstieg in die Arbeit mit Google Docs besonders leicht.</p>
<p>Lassen Sie uns wissen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben! Wir freuen uns auf Ihre Berichte aus der Praxis.</p>
<hr />
<p>* Die Daten, die Google bei der Anmeldung und in der Nutzung erhebt, können als Bezahlung betrachtet werden, das gilt aber für alle Anbieter mit dieser oder ähnlicher Geschäftspolitik.</p>
<p>** Das gilt nur, wenn der Kreis der Nutzer/innen begrenzt werden und das Dokument &#8220;abgeschlossen&#8221; sein soll. Hebt man alle Beschränkungen auf, können auch nicht auf Google Angemeldete mitschreiben.</p>
<p>*** Ausnahme: Etherpad ist auf dem eigenen Server installiert</p>
<p>**** meint: Einstellungen darüber treffen zu können wer was darf</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3229"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau April 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/webschau-april-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 13:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Gebhard]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungsquote]]></category>
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		<category><![CDATA[Markus Beckedahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Das alljährliche Großereignis in der deutschen Internet-Welt ist die re:publica. Wir berichten unten über das Echo auf die Berliner Konferenz. Zu den für #pb21 interessanten Inhalten wird es eine Extra-Ausgabe der Webschau geben. Lesetipp: Wie unsere Netzaktivisten sein sollten Eine der wohl wichtigsten Nachrichten von der diesjährigen re:publica ist, dass eine Bürgerrechtsorganisation für das Netz gegründet&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-medium wp-image-3334" src="http://pb21.de/files/2011/04/republica2011-by-joeran-muuss-merholz800-350x233.jpg" alt="" width="280" height="186" />Das alljährliche Großereignis in der deutschen Internet-Welt ist die <a title="Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft" href="http://re-publica.de/11/" target="_blank">re:publica</a>. Wir berichten unten über das Echo auf die Berliner Konferenz. Zu den für #pb21 interessanten Inhalten wird es eine Extra-Ausgabe der Webschau geben.</p>
<p>Lesetipp: <span style="font-size: 19px;line-height: 19px"><a title="Wie unsere Netzaktivisten sein sollten" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,756549,00.html" target="_blank">Wie unsere Netzaktivisten sein sollten</a></span></p>
<p>Eine der wohl wichtigsten Nachrichten von der diesjährigen re:publica ist, dass eine Bürgerrechtsorganisation für das Netz gegründet wurde. Der &#8220;Spiegel&#8221; findet, dass es höchste Zeit dafür ist: Mehrere spiegelonline-Autoren formulieren Forderungen an die Initiative &#8220;<a title="zur Homepage &quot;Digitale Gesellschaft&quot;" href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">Digitale Gesellschaft</a>&#8220;. Doch es gibt auch deutliche Kritik. Mehr dazu am <a href="#kritik">Ende dieser Webschau</a>.<br />
#digitalegesellschaft #republica<img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-3186"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Was ist die re:publica?" href="http://netzdebatte.bpb.de/2011/04/07/was-ist-die-republica/" target="_blank">Was ist das überhaupt, die re:publica?</a></h3>
<p>„Man hat das Bedürfnis auch mal einen Kaffee oder ein Bier zusammen zu trinken.“ So banal lässt sich der Auslöser zur ersten re:publica beschreiben. Wer in der digitalen Welt zusammenarbeitet und sich venetzt, möchte sich auch mal physisch treffen. Andreas Gebhard und Markus Beckedahl verweilen im Video-Interview des <a title="Netzdebatten&quot;-Blogs der Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://netzdebatte.bpb.de/" target="_blank">&#8220;Netzdebatten&#8221;-Blogs der Bundeszentrale für politische Bildung</a> aber nur kurz in dieser Frühgeschichte der „Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“. Denn sie sehen den roten Faden in der Frage: Was kommt eigentlich als Nächstes?<br />
#republica #netzdebatte #beckedahl #gebhard</p>
<h3><a title="Big Brother Award für Facebook" href="https://www.bigbrotherawards.de/2011/.comm1/" target="_blank">Big Brother Award für Facebook</a></h3>
<p>&#8220;Der BigBrotherAward 2011 in der Kategorie &#8216;Kommunikation&#8217; geht an die Facebook Deutschland GmbH für die gezielte Ausforschung von Menschen und ihrer persönlichen Beziehungen hinter der netten Fassade eines vorgeblichen Gratisangebots.&#8221; Der gesamte Laudatio-Text ist nachzulesen auf <a title="Big Brother Award für Facebook" href="https://www.bigbrotherawards.de/2011/.comm1/" target="_blank">bigbrotherawards.de</a>. <a title="Big Brother Awards" href="http://www.youtube.com/watch?v=8OkM55QcqWM" target="_blank">Sehen und hören</a> kann man ihn auch.<br />
#bigbrotheraward #datenschutz #facebook</p>
<h3><a title="Vergessen im Netz: Mit der Vergangenheit die Zukunft kontrollieren" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vergessen-im-Netz-Mit-der-Vergangenheit-die-Zukunft-kontrollieren-1227691.html" target="_blank">Vergessen im Netz: Mit der Vergangenheit die Zukunft kontrollieren</a></h3>
<p>Die Bundesregierung hat den Ideenwettbewerb &#8220;Vergessen im Internet&#8221; eröffnet und die zugehörige <a title="http://www.vergessen-im-internet.de/" href="http://www.vergessen-im-internet.de/" target="_blank">Internet-Plattform</a> freigeschaltet. Der Wettbewerb markiert den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, mit der das Bundesinnenministerium &#8220;aktive Netzpolitik&#8221; betreiben will. (Meldung auf <a title="Vergessen im Netz: Mit der Vergangenheit die Zukunft kontrollieren" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Vergessen-im-Netz-Mit-der-Vergangenheit-die-Zukunft-kontrollieren-1227691.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#vergessen #internet</p>
<h3><a title="Wie politisch ist das japanische Internet?" href="http://breitband.dradio.de/wie-politisch-ist-das-japanische-internet/" target="_blank">Wie politisch ist das japanische Internet?</a></h3>
<p>Ein Hörbeitrag zu Netzkultur und Netzaktivismus in Japan: Das Land hat eine lebendige Blogsphäre, viele Schreiber, viele Leser. Eine umstrittene Informationspolitik und Intransparenz im Angesicht einer nuklearen Katastrophe böten genug Anlass für Aktivisten. Doch es gibt kaum welche. (Ein Beitrag auf <a title="Wie politisch ist das japanische Internet?" href="http://breitband.dradio.de/wie-politisch-ist-das-japanische-internet/" target="_blank">breitband.dradio.de</a>)<br />
#japan #netzaktivismus #netzkultur</p>
<h3><a title="Justizministerin: &quot;Sicherheitspolitiker beschleicht Angst vor Kontrollverlust&quot;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerin-Sicherheitspolitiker-beschleicht-Angst-vor-Kontrollverlust-1226874.html" target="_blank">Justizministerin: &#8220;Sicherheitspolitiker beschleicht Angst vor Kontrollverlust&#8221;</a></h3>
<p>Das Zugangserschwerungsgesetz (&#8220;Netzsperren&#8221;) <a title="Vernunft siegt über Internetsperren" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,755320,00.html" target="_blank">ist vom Tisch</a>. Jetzt wird wieder verstärkt über die Einführung von Vorratsdatenspeicherung diskutiert: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bezeichnet sie als &#8220;verzweifelte Versuche&#8221; der politischen Besitzstandswahrung. Sicherheitspolitiker beschleiche angesichts der digitalen Revolution &#8220;die Angst vor dem Kontrollverlust&#8221;. (Artikel auf <a title="Justizministerin: &quot;Sicherheitspolitiker beschleicht Angst vor Kontrollverlust&quot;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerin-Sicherheitspolitiker-beschleicht-Angst-vor-Kontrollverlust-1226874.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#sicherheit #internet #netzsperren #vorratsdatenspeicherung</p>
<h3><a title="Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestagsanalyse-Vorratsdatenspeicherung-hilft-Ermittlern-nicht-wirklich-1223876.html" target="_blank">Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich</a></h3>
<p>Eine Sachstandsanalyse des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags (Az.: WD 7 3000 036/11) hat in der EU keine Hinweise dafür gefunden, dass eine verdachtsunabhängige Protokollierung von Nutzerspuren den Ermittlern nachweisbar bei ihrer Arbeit hilft. (Artikel auf <a title="Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestagsanalyse-Vorratsdatenspeicherung-hilft-Ermittlern-nicht-wirklich-1223876.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#sicherheit #internet #vorratsdatenspeicherung #aufklaerungsquote</p>
<h3><a title="Freedom House: Gefahren für Freiheit im Internet nehmen zu" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freedom-House-Gefahren-fuer-Freiheit-im-Internet-nehmen-zu-1229351.html" target="_blank">Freedom House-Studie: Gefahren für Freiheit im Internet nehmen zu</a></h3>
<p>&#8220;Im vergangenen Jahrzehnt hat die Rolle des Internets für die Verbreitung von Informationen und die Infragestellung von Regierungen kontrollierter Medien ständig zugenommen. Aber während immer mehr Menschen das Internet zur Kommunikation, zur Informationsbeschaffung, für ihre sozialen Kontakte und für Geschäfte nutzen, haben auch Regierungen ihre Bemühungen verstärkt, das Internet zu regulieren und in einigen Fällen sehr strikt zu kontrollieren&#8221;. (Artikel auf <a title="Gefahren für Freiheit im Internet nehmen zu" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freedom-House-Gefahren-fuer-Freiheit-im-Internet-nehmen-zu-1229351.html" target="_blank">heise.de</a>, auch <a title="Russland wird zum Netz-Sorgenkind" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,757644,00.html" target="_blank">spiegelonline</a> berichtet)<br />
#freiheit #internet</p>
<p><a name="kritik"></a></p>
<hr />
<h3>Digitale Gesellschaft e.V. – Schlagkraft vs. Offenheit?</h3>
<p><a title="&quot;Herzlichen Glückwunsch, Digitale Gesellschaft!&quot;" href="http://carta.info/39812/herzlichen-gluckwunsch-digitale-gesellschaft/" target="_blank">&#8220;Herzlichen Glückwunsch, Digitale Gesellschaft!&#8221;</a> Längst überfällig sei die Gründung der <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">“Digitalen Gesellschaft”</a>, sagt der CDU-Abgeordnete Peter Tauber und begrüßt die Initiative in einem Gastbeitrag auf <a title="Herzlichen Glückwunsch, Digitale Gesellschaft!" href="http://carta.info/39812/herzlichen-gluckwunsch-digitale-gesellschaft/" target="_blank">carta.info</a>. Kritik hat er aber auch anzumelden (und er ist nicht der einzige): Sie tarne sich als lediglich als Bürgerbewegung – in Wirklichkeit ist sie die Lobbyorganisation einer selbst ernannten &#8220;Elite&#8221;, die ihren eigenen Transparenzansprüchen nicht gerecht wird. Es seien &#8220;eben nicht die normalen durchschnittlichen User, die hier zu Wort kommen.&#8221;</p>
<p>Auf der <a title="http://digitalegesellschaft.de/faq/" href="http://digitalegesellschaft.de/faq/" target="_blank">FAQ-Seite</a> des Vereins wird die Kritik aufgegriffen: &#8221;Noch eine Mailingliste, noch ein Wiki, noch ein Adhocracy? Das würde unserer Ansicht nach die bestehende Bewegung nur verwässern. Deshalb haben wir uns Austausch, Diskussion und Basisarbeit nicht als Hauptaufgaben für diesen Verein gewählt.&#8221;</p>
<p>Weitere Berichte sehen die gewählte Struktur als <a title="Digitale Gesellschaft: Erfolg statt Basisdemokratie" href="http://www.ruhrbarone.de/digitale-gesellschaft-erfolg-statt-basisdemokratie/" target="_blank">Schlüssel zum Erfolg</a>. Das von den Gründern der &#8220;Digitalen Gesellschaft&#8221; gewählte Organisationsmodell wird mit dem von Greenpeace verglichen: Markus Beckedahl und die 15-20 (die Angaben schwanken) anderen Gründungsmitglieder wollten eine professionelle Struktur schaffen, um Proteste und Lobbyismus für netzpolitische Themen zu organisieren. Der <a title="Schöne Grüße, Ihre Internet-Lobby" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,757171,00.html" target="_blank">Spiegel</a> schreibt beispielsweise: Die Netzpolitik-Szene sei bislang ein Club von Freiwilligen an der Belastungsgrenze. Ein Ziel sei es nun, die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen. &#8220;Mit der &#8216;Digitalen Gesellschaft&#8217; wollen sie sich nun einmischen in den Politikbetrieb, wollen Gesetzesvorhaben zu Urheberrecht, Vorratsdatenspeicherung oder Netzneutralität kritisch begleiten &#8211; und Massenproteste organisieren, wenn nötig.&#8221;</p>
<h3>&#8230; mehr re:publica</h3>
<p>Aber es gab selbstverständlich noch mehr Stimmen zur diesjährigen re:publica. Der Spiegel beobachtet, dass sich die <a title="Die Netzgemeinde zersplittert" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,689087,00.html" target="_blank">Netzgemeinde zunehmend zersplittert</a>. Aufgefallen ist den Berichtenden fast durch die Bank, dass es mehr <a title="mehr Podien zu Frauenthemen" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/04/re-publica-11/#more-6753" target="_blank">Frauenthemen</a> gegeben hat. Ein schönes Interview mit Jakob Augstein gibt es bei Cicero zu lesen: <a title="Die Bloggerkonferenz re:publica – kein Ort für Kulturpessimisten Interview mit Jakob Augstein" href="http://www.cicero.de/97.php?item=6133" target="_blank">&#8220;Die Bloggerkonferenz re:publica &#8211; kein Ort für Kulturpessimisten&#8221;</a>, u.a. geht es darin um den Blick auf &#8220;die Blogger&#8221; die Zukunft des Journalismus.<br />
#tauber #digitalegesellschaft #kritik #transparenz #beckedahl #frauen #kulturpessimismus</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau März 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/03/webschau-marz-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der jetzt monatlich erscheinenden Webschau haben wir diesmal folgende Themen für Sie aus dem Netz gefischt: Protest in Nordafrika, Bürgerbeteiligung in Deutschland, die Wechselwirkung zwischen Internet und Politik und schließlich: Wie Algorithmen das Baden im eigenen Meinungssaft fördern. Lesetipp Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung Bei Facebook, Google oder Amazon entscheidet Software, was der Nutzer zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>In der jetzt monatlich erscheinenden Webschau haben wir diesmal folgende Themen für Sie aus dem Netz gefischt: Protest in Nordafrika, Bürgerbeteiligung in Deutschland, die Wechselwirkung zwischen Internet und Politik und schließlich: Wie Algorithmen das Baden im eigenen Meinungssaft fördern.</p>
<h3>Lesetipp</h3>
<h3><a title="Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html" target="_blank">Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung</a></h3>
<p>Bei Facebook, Google oder Amazon entscheidet Software, was der Nutzer zu sehen bekommt und was nicht. Nur wenigen ist bewusst, wie stark Algorithmen inzwischen unser Bild von der Wirklichkeit bestimmen &#8211; was nicht passt, schluckt der Filter. (Artikel auf <a title="Vorgefiltertes Web" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html" target="_blank">spiegel.de</a>)<br />
#meinungsbildung #filter</p>
<p><span id="more-2631"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3>Das Internet und die Proteste in Ägypten</h3>
<p>Protestierende in Ägypten sprayen &#8220;twitter&#8221; und &#8220;facebook&#8221; an Hausmauern: Wie bedeutend war das Internet beim Volksaufstand in Ägypten? Das Ergebnis: Gerade vor den Protesten entfaltete das Netz eine Wirkung, die viele Menschen zum Handeln ermutigte. (Eine Zusammenstellung von <a href="http://politik-digital.de" target="_blank">politik-digital.de</a>)<br />
#aegypten #proteste #internet</p>
<h3><a href="http://www.heise.de/netze/meldung/Internet-Abschaltung-Libyen-hat-von-Aegypten-gelernt-1206016.html" target="_blank">Internet-Abschaltung: Libyen hat von Ägypten gelernt</a></h3>
<p>Libyen ist, wie vor einigen Wochen Ägypten, seit Tagen vom Internet abgeschottet. Doch hat dies während der laufenden Aufstände in dem arabischen Land international viel weniger Aufsehen erregt. (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/netze/meldung/Internet-Abschaltung-Libyen-hat-von-Aegypten-gelernt-1206016.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#aegypten #libyen #internetabschaltung</p>
<h3><a title="Datenschutz: Facebook spricht Klartext" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-Facebook-spricht-Klartext-1202182.html" target="_blank">Datenschutz: Facebook spricht Klartext</a></h3>
<p>&#8220;Wir erhalten Daten immer dann, wenn du ein Spiel, eine Anwendung oder Webseite nutzt, welche/s die Facebook-Plattform verwendet, oder wenn du eine Webseite besuchst, auf der eine Facebook-Funktion vorhanden ist.&#8221; (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-Facebook-spricht-Klartext-1202182.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#facebook #datenschutz</p>
<h3><a title="Aufbruch in die Diaspora" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufbruch-in-die-Diaspora-1162036.html" target="_blank">Aufbruch in die Diaspora</a></h3>
<p>Das quelloffene und datenschutzfreundliche Facebook-Alternativprojekt Diaspora im Praxistest: &#8220;Anders als bei Facebook und der Konkurrenz kann man verschiedene soziale Kreise leicht voneinander trennen.&#8221; (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufbruch-in-die-Diaspora-1162036.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
#diaspora #datenschutz</p>
<h3><a title="Hier tagt der 18. Sachverständige der Enquete-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;!" href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank">Hier tagt der 18. Sachverständige der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;!</a></h3>
<p>Neue Formen der Beteiligung: Alle Bürger/innen sind eingeladen als &#8220;18. Sachverständiger&#8221; ihr Wissen und ihre Vorstellungen über gute Internetnutzung einzubringen. (<a title="Enquetebeteiligung" href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank">enquetebeteiligung.de</a>)<br />
#eidg #bürgerbeteiligung</p>
<h3><a title="Vorratsdatenspeicherung: Selbstversuch eines Politikers" href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung: Selbstversuch eines Politikers</a></h3>
<p>Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, hat die ihm vom Mobilfunkbetreiber T-Mobile ausgehändigten Vorratsdaten in einer interaktiven Karte visualisieren und auf Zeit online veröffentlichen lassen. (Artikel auf <a title="Visualisierung der Malte-Spitz-Vorratsdaten" href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">zeit.de</a>)<br />
#vorratsdatenspeicherung #visualisierung</p>
<h3><a title="Der Studien-Rückblick 2010" href="http://www.ikosom.de/2011/01/11/der-studien-ruckblick-2010/" target="_blank">Der Studien-Rückblick 2010</a></h3>
<p>Überblick über die wichtigsten Social Media Studien des Jahres 2010 u.a. zu den Themen: Jugend, Senioren, Politik/Governance und Nutzungsverhalten. (Artikel beim <a title="Studien-Rückblick bei Ikosom" href="http://www.ikosom.de/2011/01/11/der-studien-ruckblick-2010/" target="_blank">ikosom-Institut</a> für Kommunikation in sozialen Medien)<br />
#studien #sozialemedien</p>
<hr />
<h3><span style="font-size: small"><span style="font-size: 13px;line-height: 19px"><span style="font-size: x-large"><span style="font-size: 21px;line-height: 23px">Welchen Einfluss hat das Netz auf die Politik</span></span></span></span>?</h3>
<p>Karl-Theodor zu Guttenbergs Rücktritt wird auch intensiv unter dem Aspekt der Macht des Internet diskutiert: In einem <a title="Guttenplag" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate" target="_blank">Wiki</a> hatten Netznutzer/innen in gemeinsamer Arbeit die Dissertation des Ex-Ministers untersucht. Er ist der erste Minister, den das Internet gestürzt hat, sagt Robin Meyer-Lucht auf <a title="zu Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat" href="http://carta.info/38719/zu-guttenberg-der-erste-minister-den-das-internet-gestuerzt-hat/" target="_blank">carta.de</a>. <a title="Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat? " href="http://www.netzpolitik.org/2011/guttenberg-der-erste-minister-den-das-internet-gesturzt-hat/" target="_blank">Markus Beckedahl </a>setzt ein Fragezeichen hinter die These: Das Netz hat nur das fortgeführt, was die traditionellen Medien ans Licht gebracht haben und viel spannender ist es, das Wechselspiel zwischen vierter und fünfter Gewalt anzuschauen: &#8220;Denn wir sehen eine gewachsene vernetzte neue Öffentlichkeit, wo das Internet nicht mehr wegzudenken ist. Und wir sehen hier auch das große Ende einer unsäglichen Debatte &#8216;Blogs vs. Journalisten&#8217;, wo selbst den letzten Journalisten aufgefallen sein sollte, dass sich beide Gruppen sehr gut ergänzen.&#8221;</p>
<h3>Welchen Einfluss hat die Politik auf das Netz?</h3>
<p>Das wird in in deutschen Medien regelmäßig in Zusammenhang mit neuen Gesetzesvorhaben (z.B. der Vorratsdatenspeicherung) oder auch immer wieder im Rahmen der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; (s.o.) diskutiert, ohne auch nur annähernd ein so großes Medienecho hervorzurufen wie die umgekehrte Frage.</p>
<p>Der <a title="Welttag gegen Internetzensur" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Welttag-gegen-Internetzensur-10-Feinde-des-Internet-am-Pranger-1206788.html" target="_blank">&#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221;</a> soll Anlass sein, über die Grenzen zu schauen. Die Ereignisse in Nordafrika zeigen, wie sich der Umgang mit dem Netz wandelt: <a title="Das Internet wird überschätzt" href="http://www.taz.de/1/leben/taz-medienkongress-2011/artikel/1/das-internet-wird-ueberschaetzt-1/">Evgeny Morozov</a> stellt in der Süddeutschen Zeitung (12./13.03.11, Seite 13) die These auf, dass nicht Zensur oder das Abschalten des Internet (wie in Ägypten und Libyen geschehen) die wahre Gefahr für die Demokratie sei, sondern seine Beherrschung durch repressive Regime. Kritiker/innen werden nicht abgewürgt, sondern vorgeblich eingebunden, soziale Netzwerke werden intensiv beobachtet, nicht abgeschaltet. Soziale Medien sind trotzdem &#8220;das größte Online-Problem&#8221;. In Vietnam hat die Regierung nach dem Facebook-Verbot ein <a title="goonline.vn" href="http://goonline.vn" target="_blank">eigenes soziales Netzwerk</a> aufgesetzt, das inzwischen das populärste im Land ist. Abschließend appelliert Morozov an die Verantwortung der westlichen Demokratien. Unterdrückungsmechanismen würden von westlichen Firmen und Beratern auf den neuesten Stand gebracht: &#8220;Ob diese neue Ära der internetgetriebenen Demokratisierung wirklich andauert, hängt deswegen nicht zuletzt davon ab, ob wir lernen, die raffinierten Methoden auszuhebeln, mit denen diese Bewegungen erstickt werden.&#8221;</p>
<p>#guttenberg #beckedahl #meyer-lucht #internetundpolitik #internetzensur #evgenymorozov</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2631"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/03/webschau-marz-2011/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkmale sozialer Netzwerke II: VZ-Netze und XING</title>
		<link>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 09:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=2208</guid>
		<description><![CDATA[Im zweiten Teil der Reihe werden die VZ-Netzwerke und XING kurz vorgestellt. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen: Themenschwerpunkt „Treffpunkt Netz“ (c&#8217;t 07/2010 ab Seite 104) Megacommunities: Soziale Netzwerke verändern die Online-Landschaft: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk Mein Kiez, dein Kiez - Facebook, schülerVZ und Co. von innen: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk Soziale Sicherheit - Datenschutz-Schwachpunkte der Social Networks: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk facebook in deutsch: SchülerVZ&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/netze/" rel="attachment wp-att-2235"><img class="alignleft size-medium wp-image-2235" src="http://pb21.de/files/2010/12/Netze-350x229.png" alt="" width="245" height="160" /></a>Im zweiten Teil der Reihe werden die VZ-Netzwerke und XING kurz vorgestellt.</p>
<p>Eine Leseempfehlung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen: Themenschwerpunkt „Treffpunkt Netz“ (c&#8217;t 07/2010 ab Seite 104)</p>
<p>Megacommunities: Soziale Netzwerke verändern die Online-Landschaft:<br />
<a title="Megacommunities" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk</a></p>
<p>Mein Kiez, dein Kiez - Facebook, schülerVZ und Co. von innen: <a title="Mein Kiez, dein Kiez" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk</a></p>
<p>Soziale Sicherheit - Datenschutz-Schwachpunkte der Social Networks: <a title="Datenschutz" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk</a><span id="more-2208"></span></p>
<h3>facebook in deutsch: SchülerVZ / StudiVZ / meinVZ</h3>
<ul>
<li>nur im deutschsprachigen Raum genutzte soziale Netzwerke</li>
<li>Statistik:
<ul>
<li>SchülerVZ: 5,8 Millionen NutzerInnen, gegründet 2007, über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 21 (das ist die Altersbeschrän­kung: “Erwachsene verboten”) sind Mitglied</li>
<li>StudiVZ (seit 2005): ca. 6 Millionen NutzerInnen (Stand Oktober 2009)</li>
<li>meinVZ (seit 2008): ca. 6 Millionen NutzerInnen (Stand Oktober 2010)</li>
</ul>
</li>
<li>gehören zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe, Unternehmensform: Private Compa­ny (Ltd.), Unternehmenssitz ist Deutschland (Berlin)</li>
</ul>
<h3>was können/bieten die VZs?</h3>
<ul>
<li>NutzerInnen können sich einer Schule/Uni/Ex-Uni zuordnen</li>
<li>NutzerInnen können sich einer Region zuordnen</li>
<li>Profil mit Interessen, Herkunft, Hobbys usw. zusammenstellen</li>
<li>„Buschfunk-2.0“: Sich Statusmeldungen, Pinnwandeinträge oder Fotos von Freun­den auf der eigenen Startseite anzeigen lassen</li>
<li>Nachrichten senden</li>
<li>Chat</li>
<li>Gruppen gründen</li>
<li>meinVZ ist explizit nicht-beruflich: “Dein Netzwerk für das Leben außerhalb von Job und Karriere.”</li>
<li>Studi- und meinVZ sind stark verknüpft</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>Registrierung mit E-Mail-Adresse und Name; bei SchülerVZ sind besonders detaillierte Privatsphäre-Einstellungen möglich</li>
<li>Privatsphäre: die VZs sind, wie auch XING, dem strengeren deutschen Datenschutzrecht verpflichtet, das macht sich beispielsweise an der problemlosen Löschbarkeit der Profile bemerkbar</li>
</ul>
<p>Links:</p>
<p><a title="Wikipedia über die VZ-Netzwerke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/VZnet_Netzwerke" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/VZnet_Netzwerke</a></p>
<p><a title="Themenseite studiVZ auf heise.de" href="http://www.heise.de/firma/studiVZ" target="_blank">http://www.heise.de/firma/studiVZ</a></p>
<h3>Netzwerken für den Beruf: XING</h3>
<ul>
<li>ca. 10 Millionen NutzerInnen Ende März 2010 (laut Geschäftsbericht Ende des 3. Quartals 2010)</li>
<li>ca. 3 Millionen Mitglieder aus Deutschland</li>
<li>Aktiengesellschaft, Hauptaktionär ist Burda, Unternehmenssitz ist Deutschland (Hamburg)</li>
</ul>
<h3>was kann/bietet XING?</h3>
<ul>
<li>NutzerInnen können detailliert den beruflichen Werdegang eingeben: XING ist opti­miert darauf, was NutzerInnen beruflich zu bieten haben bzw. suchen</li>
<li>wird hauptsächlich im beruflich-/professionellen Zusammenhängen genutzt, bei­spielsweise werden gerade die Möglichkeiten ausgebaut, über die Plattform Perso­nal zu suchen</li>
<li>eines der Hauptmerkmale: Sichtbarkeit des eigenen Kontaktnetzwerks für alle an­gemeldeten NutzerInnen (ist einstellbar)</li>
<li>(Experten-) Gruppen gründen</li>
<li>Verknüpfung zu Outlook: XING-Nachrichtenzentrale ist dann über den Mail-Client nutzbar</li>
<li>mobiler “Handshake&#8221;: sich per Smartphone verbinden (funktioniert über die Stand­ortbestimmung)</li>
<li>nur die Grundversion ist kostenlos, die Premiumversion ist werbefrei und bietet z.B. erweiterte Such- und Statistikfunktionen an, sie kostet ca. 60 EUR im Jahr</li>
<li>zahlreiche Privatsphäre-Einstellungen zu Status, Kontaktnetzwerk, Auffindbarkeit durch Suchmaschinen etc. möglich</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="Wikipedia über XING" href="http://de.wikipedia.org/wiki/XING" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/XING</a></p>
<p><a title="Themenseite XING auf heise.de" href="http://www.heise.de/firma/xing" target="_blank">http://www.heise.de/firma/xing</a></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2208"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkmale sozialer Netzwerke I: facebook und myspace</title>
		<link>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-i-facebook-und-myspace/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke zeichnen sich durch die Möglichkeit Inhalte selbst zu generieren und die Plattform mitzugestalten aus. Es gibt keine Vorgabe außer der technischen Infrastruk­tur, die der Anbieter stellt. Und die ist je nach Netzwerk unterschiedlich und zieht so auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an. Wir wollen versuchen für die einzelnen Netzwerke eine Art Charakterisierung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2228" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-i-facebook-und-myspace/sna_large/" rel="attachment wp-att-2228"><img class="size-medium wp-image-2228" src="http://pb21.de/files/2010/12/Sna_large-212x250.png" alt="Screenshot taken by User:DarwinPeacock" width="212" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">soziales Netzwerk (Bildschirmfoto von Darwin Peacok cc)</p></div>
<p>Soziale Netzwerke zeichnen sich durch die Möglichkeit Inhalte selbst zu generieren und die Plattform mitzugestalten aus. Es gibt keine Vorgabe außer der technischen Infrastruk­tur, die der Anbieter stellt. Und die ist je nach Netzwerk unterschiedlich und zieht so auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an. Wir wollen versuchen für die einzelnen Netzwerke eine Art Charakterisierung zu erstellen, die einen ersten Über­blick ermöglicht und eine Entscheidungshilfe dabei sein soll, für welche/s Netzwerk/e sich Organisationen entscheiden.</p>
<p>Anmerkung: Regelmäßig schalten die Dienste neue Funktionen frei, neue Verknüpfungs­möglichkeiten zu anderen Diensten außerhalb der Plattformen selbst werden angeboten und die mobile Nutzung ausgebaut. Deshalb kann diese Zusammenstellung lediglich eine Momentaufnahme sein.</p>
<p>Der zweite Teil dieses Artikels wird am Montag hier veröffentlicht.<span id="more-2204"></span></p>
<h3>Der Platzhirsch: facebook</h3>
<ul>
<li>zurzeit das wichtigste soziale Netzwerk</li>
<li>500 Millionen NutzerInnen weltweit, in Deutschland zwischen 10 und 13 Millionen (die Angaben schwanken)</li>
<li>ca. 150 Millionen Menschen nutzen den Dienst mobil</li>
<li>besteht seit 2004, Kapitalgesellschaft (Inc.), Finanzierung über Werbung, Firmensitz Palo Alto, USA</li>
</ul>
<h3>was kann/bietet facebook?</h3>
<ul>
<li>ein Netzwerk von Leuten zusammenstellen (“Freunde”)</li>
<li>Statusmeldungen der Freunde verfolgen</li>
<li>kommunizieren, welche Musik man gerade hört oder welche Bücher man liest</li>
<li>Nachrichten schreiben und kommentieren</li>
<li>Videos, Bilder und Links einbinden, sich selbst und andere damit verknüpfen</li>
<li>Lokalisierungsdienst: über die “Places”-Funktion sagen wo man gerade ist und se­hen welche anderen NutzerInnen in der Nähe sind</li>
<li>themenbezogene Gruppen gründen, sie können als interne Kommunikationsplatt­form dienen, incl. Chat und Mailingliste</li>
<li>Fanseiten erstellen</li>
<li>ein Fan von etwas, z.B. einer Kampagne oder einer Person, werden</li>
<li>zahlreiche Schnittstellen, beispielsweise zu Twitter</li>
<li>(Netzwerk-)Spiele, so genannte „social games“, z.B. Farmville</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>angekündigt: Einbindung von E-Mails und SMS ins eigene Profil</li>
<li>eine anonyme Registrierung ist möglich, aber ausdrücklich nicht erwünscht, erforderlich sind Vor-, Nachname und E-Mail-Adresse</li>
<li>Privatsphäre: Name, Geschlecht, Standort und Profilbild sowie Fan-Seiten und Netzwerke, denen man zugeordnet ist bleiben öffentlich, alles andere ist ab-/einstellbar</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="facebook in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook</a></p>
<p><a title="Themenseite facebook bei heise.de" href="http://www.heise.de/firma/facebook" target="_blank">http://www.heise.de/firma/facebook</a></p>
<p><a title="facebook über &quot;places&quot;" href="http://www.facebook.com/help/?topic=places" target="_blank">http://www.facebook.com/help/?topic=places</a></p>
<p><a title="facebook über facebook" href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics" target="_blank">http://www.facebook.com/press/info.php?statistics</a></p>
<p><a title="Infos zur Registrierung bei facebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Anonyme_Registrierung" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Anonyme_Registrierung</a></p>
<h3>Der Unterhaltungsexperte: MySpace</h3>
<ul>
<li>Die Angaben über die Mitgliederzahl schwanken sehr: zwischen 110 (z.B. heise.de, 27.10.10) und 270 (z.B. de.wikipedia.org, Stand November 2010) Millionen Mitglie­der, ca. 4 Millionen in Deutschland</li>
<li>2003 gegründet, 2005 von News Corporation (Murdoch) gekauft, Firmensitz in New York, USA</li>
</ul>
<h3>was kann/bietet MySpace?</h3>
<ul>
<li>NutzerInnen richten eine eigene Profilseite ein</li>
<li>die Einzelseiten sind im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Plattformen sehr individuell gestaltbar, MySpace zielt mehr auf Selbstdarstellung als auf Kom­munikation</li>
<li>gute Möglichkeiten Musik, Videos und Bilder in das eigene Profil einzubinden</li>
<li>zukünftig soll die Plattform noch mehr auf Unterhaltung ausgerichtet sein, weniger auf Vernetzung</li>
<li>Medien: Sender und freie Journalisten stellen Beiträge ein / machen auf sich auf­merksam</li>
<li>Gruppen gründen</li>
<li>Termine einstellen</li>
<li>Mitteilungen können mit dem facebook-Profil synchronisiert werden (angekündigt: stärkere Kooperation mit facebook)</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>eine anonyme Registrierung ist möglich, erforderlich sind Vor-, Nachname und E-Mail-Adresse (letztere wird nicht verifiziert)</li>
<li>Privatsphäre: der „richtige“ Name kann nach der Registrierung ausgeblendet werden, dann wird ein Pseudonym angezeigt; das Profilbild, eine numerische „friendID“, eine – falls ausgewählt – URL, Wohnort, Alter und Geschlecht sowie Name/Pseudonym werden immer angezeigt (so angegeben), alles andere ist ein- bzw. abstellbar</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="Wikipedia über MySpace" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace</a></p>
<p><a title="Link zum Besitzer von MySpace" href="http://de.wikipedia.org/wiki/News_Corporation" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/News_Corporation</a></p>
<p><a title="Themenseite MySpace bei heise.de" href="http://www.heise.de/firma/myspace" target="_blank">http://www.heise.de/firma/myspace</a></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2204"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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