ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Ute Demuth
Freiberuflerin in der politischen Erwachsenenbildung, brennend interessiert an Medienentwicklung und -nutzung, deren Auswirkungen und dem Wunder der Kommunikation :-) seit gut 10 Jahren im Job
Webseite: http://udemuth.de
Beiträge von Ute Demuth
Webschau Juni 2011
16. Jun
Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das “Lebenskünstler”-Projekt der Berliner Gazette.
Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen
Vom unentdeckten Land Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das Partei ergreift: Wie sich der Blick von Gesellschaft und Justiz auf das Internet in den letzten 20 Jahren entwickelt und verändert hat. Die fünfteilige Serie auf telepolis.de ist eine spannende Reise durch die Netzgeschichte, die nachzeichnet was passiert, wenn das Internet ins richtige Leben kommt und umgekehrt.
#geschichte #internet #alltag #justiz
Webschau Mai 2011
17. Mai
Die Mai-Webschau befasst sich mit der Berichterstattung zu Bin Ladens Tod.
Außerdem ist der Datendiebstahl bei Sony Thema und wir werfen einen Blick auf die Debatte zum Zensus 2011.
Lesetipps: Einschätzungen zur Bin Laden-Berichterstattung
Überdosis Nähe: Warum die Bin Laden-Geschichte eine schwarze Sternstunde des Journalismus ist. Der Artikel in der Berliner Gazette berichtet über zunehmende Distanzlosigkeit in Berichten und trägt viele Quellen zusammen. Mit der (veränderten) Rolle des Internet beschäftigen sich zwei Artikel auf zeit.de: Die Macht eines einzigen Tweets berichtet über die Verbreitung des Tweets, der als erste seriöse Quelle gilt. Der Zufall dabei zu sein, im richtigen Moment etwas mitzubekommen sei das neue Nachrichtenprinzip, so der zweite Artikel. “Die Herausforderung ist es, diese Rohdaten wahrzunehmen und richtig zu deuten.”
#binladen #internet #twitter
httpasts – Tagung zu Erinnerungskulturen im Netz
03. Mai
Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf YouTube zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man virtuell erkunden. Kann Gedenken online funktionieren?
Auf der internationalen Tagung “httpasts://digitalmemoryonthenet” vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. “Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt dazu, dass mehr Mitglieder der Gesellschaft sich im Rahmen der Erinnerungskultur artikulieren und damit an ihr partizipieren können”, schreibt der Historiker Jan Hodel in seinem Blog zur Tagung. [Update: Das Zitat stammt aus dem Vortrag von Benjamin Jörissen]
Kollaboratives Schreiben V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?
02. Mai
Dies ist der Abschluss unserer Artikelreihe zum kollaborativen Schreiben: Wir haben hier unterschiedliche Werkzeuge und ihre Eigenschaften vorgestellt. Abschließend möchten wir nun die Merkmale von Etherpads, Wikis und Google Docs miteinander vergleichen, so dass auch Einsteiger/innen entscheiden können, welches Werkzeug für welchen Zweck geeignet ist.
Kollaboratives Schreiben – die Artikelreihe:
Teil I: Einstieg und Überblick
Teil II: Etherpad
Teil III: Wikis
Teil IV: Google Text und Tabellen
Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?
Webschau April 2011
20. Apr
Das alljährliche Großereignis in der deutschen Internet-Welt ist die re:publica. Wir berichten unten über das Echo auf die Berliner Konferenz. Zu den für #pb21 interessanten Inhalten wird es eine Extra-Ausgabe der Webschau geben.
Lesetipp: Wie unsere Netzaktivisten sein sollten
Eine der wohl wichtigsten Nachrichten von der diesjährigen re:publica ist, dass eine Bürgerrechtsorganisation für das Netz gegründet wurde. Der “Spiegel” findet, dass es höchste Zeit dafür ist: Mehrere spiegelonline-Autoren formulieren Forderungen an die Initiative “Digitale Gesellschaft“. Doch es gibt auch deutliche Kritik. Mehr dazu am Ende dieser Webschau.
#digitalegesellschaft #republica
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Webschau März 2011
14. Mrz
In der jetzt monatlich erscheinenden Webschau haben wir diesmal folgende Themen für Sie aus dem Netz gefischt: Protest in Nordafrika, Bürgerbeteiligung in Deutschland, die Wechselwirkung zwischen Internet und Politik und schließlich: Wie Algorithmen das Baden im eigenen Meinungssaft fördern.
Lesetipp
Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung
Bei Facebook, Google oder Amazon entscheidet Software, was der Nutzer zu sehen bekommt und was nicht. Nur wenigen ist bewusst, wie stark Algorithmen inzwischen unser Bild von der Wirklichkeit bestimmen – was nicht passt, schluckt der Filter. (Artikel auf spiegel.de)
#meinungsbildung #filter
Merkmale sozialer Netzwerke II: VZ-Netze und XING
06. Dez
Im zweiten Teil der Reihe werden die VZ-Netzwerke und XING kurz vorgestellt.
Eine Leseempfehlung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen: Themenschwerpunkt „Treffpunkt Netz“ (c’t 07/2010 ab Seite 104)
Megacommunities: Soziale Netzwerke verändern die Online-Landschaft:
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk
Mein Kiez, dein Kiez - Facebook, schülerVZ und Co. von innen: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk
Soziale Sicherheit - Datenschutz-Schwachpunkte der Social Networks: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk Mehr >
Merkmale sozialer Netzwerke I: facebook und myspace
03. Dez
Soziale Netzwerke zeichnen sich durch die Möglichkeit Inhalte selbst zu generieren und die Plattform mitzugestalten aus. Es gibt keine Vorgabe außer der technischen Infrastruktur, die der Anbieter stellt. Und die ist je nach Netzwerk unterschiedlich und zieht so auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an. Wir wollen versuchen für die einzelnen Netzwerke eine Art Charakterisierung zu erstellen, die einen ersten Überblick ermöglicht und eine Entscheidungshilfe dabei sein soll, für welche/s Netzwerk/e sich Organisationen entscheiden.
Anmerkung: Regelmäßig schalten die Dienste neue Funktionen frei, neue Verknüpfungsmöglichkeiten zu anderen Diensten außerhalb der Plattformen selbst werden angeboten und die mobile Nutzung ausgebaut. Deshalb kann diese Zusammenstellung lediglich eine Momentaufnahme sein.
Der zweite Teil dieses Artikels wird am Montag hier veröffentlicht. Mehr >
Kollaboratives Schreiben III: Wikis
21. Nov
Prominentestes Beispiel für ein Wiki ist sicher die Wikipedia. An ihr lassen sich die zu gestaltenden Rahmenbedingungen für die gemeinsame Textproduktion gut zeigen: Wer entscheidet darüber welche Versionen veröffentlicht werden, gibt es Qualitätskriterien und wenn ja, wie kommen die zu Stande?
Im Bildungsbereich können Wikis für die Zusammenarbeit während, zwischen und nach Veranstaltungen genutzt werden sowie als Dokumentation dienen. Letzteres gilt in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird der Kommunikationsprozess dokumentiert, zum anderen die erarbeiteten Ergebnisse.
Wikis sind eher für den längerfristigen Einsatz gedacht: Sie dienen beipielsweise in Unternehmen und Organisationen als Wissensspeicher. Sie ermöglichen es, gemeinsam Themen zu erschließen sowie Wissen zu erhalten und weiterzugeben.
Vernetzung über soziale Online-Medien
20. Okt

Abb: Matt Hamm (CC by-nc)
Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte einen kurzen Überblick über die Fragen vorweg, Tipps zum Einstieg und mögliche Werkzeuge für verschiedene Kommunikationsanlässe darstellen.
Was mit Wikis (in der politischen Bildung) möglich ist
16. Feb
… diese und mehr Fragen hat der Wiki-Workshop bearbeitet:
Wie bringe ich ein Wiki nachhaltig in Schwung? Was macht die Arbeit mit Wikis mit denen, die daran teilnehmen? Welche Tools soll ich benutzen? Zudem wurden gelungene Wikiprojekte vorgestellt.
Zur Statistik: Der Wiki-Workshop hat 4 Etherpads, 7 eigene Wiki-Artikel erstellt und 2 Wikipedia-Artikel editiert.
Unter http://wiki.pb21.de ist all dies nachzulesen: Viel Spaß beim Stöbern!
| Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für pb21.de. |




![[pb21] Podcast zu Web 2.0 in der politischen Bildung](http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/feed_button-audio.png)

