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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Dienste &amp; Werkzeuge</title>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Wie funktioniert eigentlich Embedding?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/wie-funktioniert-eigentlich-embedding/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz? Ein Blick unter die Haube Dazu müssen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div style="align:left;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40866700?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="112" frameborder="0" webkitallowfullscreen="" mozallowfullscreen="" allowfullscreen="" style="align: left; margin-right: 5px;" align="left"></iframe></div>
<p><strong>Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung</strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz?<span id="more-7408"></span></p>
<h3>Ein Blick unter die Haube</h3>
<p>Dazu müssen wir uns zunächst einmal die grundlegende Art und Weise ansehen, wie eine Webseite von einem Web-Server zum Web-Browser transportiert wird.</p>
<p>Gibt man nämlich eine URL oben in der Adressezeile des Browsers ein, so ist das im Prinzip wie eine Bestellung einer Bastelanleitung bei einem Online-Versand. Man stellt eine Anfrage und zurück kommt die Anleitung, evtl. schon mit Schnittmustern und ähnlichem. Doch meistens braucht man noch weitere Utensilien, die man nach dem Erhalt der Anleitung separat bestellen muss. Auch hier wird wieder eine Bestellung an den Versandhandel geschickt und die Lieferung kommt zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7429" src="http://pb21.de/files/2012/04/image05.png" alt="" width="502" height="32" /></p>
<p>Ganz ähnlich läuft es im Web. Hier wird durch die Eingabe einer URL oder das Klicken eines Links (was technisch dasselbe ist, nur dass die URL automatisch eingetragen wird), sozusagen eine Anleitung zum Aufbau der Web-Seite angefragt, die der Web-Server dann zurück liefert. Man nennt dies auch HTML-Datei (wobei HTML für Hypertext Markup Language steht). Und wie beim Bastel-Beispiel, mag diese Antwort noch nicht ausreichen, um die Seite wie gewünscht darzustellen. Werden nämlich z.B. noch Bilder, wie ein Logo, benötigt, so werden dieser in der HTML-Datei aufgelistet und vom Web-Browser dann separat nachgeladen. Dies ist zudem nicht nur bei Grafiken möglich, sondern auch für JavaScript-Dateien, Flash-Filme, Zeichensätze und mehr. In der Praxis bekommt man davon wenig mit, weil der Browser sowohl die Bestellung als auch das Zusammenbasteln übernimmt. Bei den meisten Browsern lässt sich der Verbindungsaufbau am unteren linken Bildrand in der Statuszeile verfolgen (z.B. wenn man pb21.de aufruft).</p>
<h3>Was passiert beim Embedding?</h3>
<p>Normalerweise werden diese Dateien von demselben Server nachgeladen, von dem das ursprüngliche HTML-Dokument kommt. Doch das muss nicht so sein. Betreibt man z.B. ein Blog und bindet ein Bild von seinem flickr-Account ein, so wird dieses Bild dann von flickr nachgeladen. Und dies ist somit auch schon das einfachste Beispiel für Embedding. So wird also das Bild vom flickr-Server im Dokument vom eigenen Blog-Server eingebunden, oder auf englisch: embedded.</p>
<h3>Embedding-Beispiele</h3>
<p>Bilder sind dabei das älteste, doch nicht das einzige Beispiel. So findet man z.B. sehr häufig YouTube-Videos, die in Blogposts eingebunden sind. Bei dieser Art des Embeddings wird das Video über ein sogenanntes iframe eingebunden. Dieses iframe ist sozusagen ein Fenster zu einem anderen Server, in diesem Falle YouTube. Dank Embedding muss man also keinen eigenen Video-Player implementieren oder die Video-Dateien selbst hosten.</p>
<p>Ähnlich funktioniert der Like-Button von Facebook. Auch in diesem Fall wird die Grafik und die Logik auf einem anderen Server bereitgestellt.</p>
<p>Doch auch komplexere Anwendungen sind möglich. Will man z.B. eine Karte darstellen und ggf. noch eigene Punkte auf dieser markieren, so kann man auf Google Maps oder Open Street Map zurückgreifen. Auch diese lassen sich auf der eigenen Seite einbinden, wie man an folgendem Beispiel sieht:</p>
<p><iframe src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=aachen&amp;aq=&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=39.592876,86.572266&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Aachen,+K%C3%B6ln,+Deutschland&amp;t=m&amp;ll=50.773379,6.102219&amp;spn=0.032567,0.051498&amp;z=12&amp;iwloc=A&amp;output=embed" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="100"></iframe></p>
<h3>Wie funktioniert das in der Praxis?</h3>
<p>Nehmen wir an, wir haben ein WordPress-Blog und wollen dort ein YouTube-Video einfügen. Im Artikel-Editor müssen wir dazu zunächst den HTML-Modus aktivieren. Dies geschieht durch Klicken auf den HTML-Reiter:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7425" src="http://pb21.de/files/2012/04/image02-680x334.png" alt="" width="600" height="295" /><br />
Nun müssen wir den Embed-Code finden. Dazu gehen wir einfach bei YouTube auf die Seite des entsprechenden Videos und finden darunter den “Teilen”-Button.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7428" src="http://pb21.de/files/2012/04/image01-680x309.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Klickt man darauf, erscheint u.a. die Option zum Einbetten. Klickt man wiederum darauf, erscheint der eigentliche Embed-Code. Was der nachher genau zeigt (z.B. wie gross das Video sein word), kann man durch die Optionen darunter noch beeinflussen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7427" src="http://pb21.de/files/2012/04/image04.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Hat man dies getan, kopiert man ihn einfach in den HTML-Bereich von WordPress:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7420" src="http://pb21.de/files/2012/04/image00-680x213.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Und schon ist das Video in den Blogpost eingebunden.</p>
<p>Auch andere Dienste kann man auf diese Weise einbinden, so man deren Embed-Code findet. Bei Google Maps z.B. ist er direkt auf der Kartenansicht zu finden:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7426" src="http://pb21.de/files/2012/04/image03-664x480.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Will man einen Facebook-Like-Button einbinden, so gibt es einerseits <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/facebook-like-button/">für WordPress ein Plugin</a>, andererseits kann man sich den <a href="http://www.gefällt-mir-button.de/">Code auf dieser Website</a> selbst erzeugen lassen.</p>
<p>Für andere Dienste geht es entsprechend, meist reicht einfach, nach dem Dienst und dem Wort “einbetten” oder “einbinden” zu googlen.</p>
<h3>Vorteile und Nachteile von Embedding-Lösungen</h3>
<p>Man stelle sich vor, dass man eine Kartenanwendung oder einen Video-Player selbst implementieren müsste. Nicht nur, dass man für ersteres die Kartendaten irgendwo herbekommen müsste, man braucht auch Programmierer. Dank Embedding kann aber nun jeder diese Anwendungen auf der eigenen Seite nutzen, ohne programmieren zu können oder Programmierer zu beschäftigen. Hinzu kommt, dass es damit auch ein leichtes ist, aus bestehenden Anwendungen relativ einfach ganz neue Anwendungen zu schaffen.</p>
<p>Doch es gibt auch Kritik, wie vor allem die Diskussion um den Facebook-Like-Button zeigt. Denn eines darf man nicht vergessen: Es werden Daten von Servern aufgerufen, die nicht oben in der URL-Zeile des Browsers stehen. Manche Datenschützer <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">sehen daher das Problem</a>, dass man damit auch keine Kontrolle mehr darüber hat, wer mitbekommt, auf welchen Seiten ein Benutzer unterwegs ist. Und je größer die Verbreitung von Embedding-Lösungen eines Anbieters, wie in diesem Falle Facebook, desto eher größer natürlich dessen Möglichkeit, Daten abzugreifen.</p>
<p>Da Embedding aber nun dadurch definiert ist, dass Daten von einem Drittanbieter abgerufen werden, muss man für die Zukunft genau abwägen, wie man die Vor- und Nachteile gewichtet, was dies für eine eventuelle Regulierung bedeutet und was man selber als Anbieter gegenüber seinen Nutzern verantworten will.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (MrTopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7408"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil IV: Videoequipment &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. <span id="more-7082"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Helge Thomas</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/helgethomas" target="_blank">@helgethomas</a><br />
Website: <a href="http://www.helge-thomas.com/" target="_blank">www.helge-thomas.com</a><br />
Beispiele: <a href="http://www.helge-thomas.com/movies/" target="_blank">www.helge-thomas.com/movies</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon EOS 7D, Standard-Objektiv Canon EFS 18 – 135mm (Tageslicht), Festbrennweite Canon EF 50mm 1:1,4 (Kunstlicht, Events)</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Rode Stereo-Video-Mic (Raumklang), Audiotechnica ATR 55 (Interviews) und Sony ECM-MS 907 (gespielte Szenen)</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Vorhandenes, Baustrahler, Delamax LED DV-112T (Steckschuh) und, wenn möglich, die Sonne</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Equipment-Koffer von PELI Case  1510</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und FinalCutExpress</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf alle und alles, was im Fokus der Kamera liegt und die Geschichte des Films transportiert. Nichts ist ärgerlicher als ein Mülleimer, Aschenbecher oder sonst ein Störobjekt, dass erst auf dem Schneidetisch am Rand vom Bild erscheint und die schönste Einstellung kaputt macht. Und man sollte mit unendlich großer Liebe für seine “Objekte” durch den Sucher schauen, dann wird’s gut. Darüber hinaus immer daran denken, die Akkus aufzuladen und ausreichend Speicherkarten “im Köcher” zu haben. Last but not least: Die Technik kommt erst an zweiter Stelle. Das kann man alles kaufen und lernen. Aber das Auge zu haben, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen und diese Bilder zu einem Film zu komponieren &#8211; das ist ein Talent, das man hat oder eben nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Burkhard Weineck</strong><br />
Facebook: <a href="http://de-de.facebook.com/people/Burkhard-Weineck/100000627242494" target="_blank">burkhard-weineck</a><br />
Webseite: <a href="http://www.weineckfilm.de/" target="_blank">weineckfilm</a><br />
XING: <a href="http://xing.com/profile/Burkhard_Weineck" target="_blank">B. Weineck</a><br />
youtube: <a href="http://www.youtube.com/user/bogy1703/featured" target="_blank">weineck</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Hauptsächlich die JVC hm 100 und eine Sony XDCAM</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
416 Sennheiser 3x. Sennheiser Funkstrecke 2x, Sony Funkstrecke  1x, Spezial Sennheiser Richtmikros 3x</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Janebeam 3x, Hedlerleuchten 3x, HMI 575 3x, HMI 1200 1x</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Oskar Heiler-Stative 2x; Reflecmedia Spezialanfertigung 8&#215;4 Meter; 2x Grün-LED und 2x Blau; Optiken: Fujinon mit verdoppelt 2x, von Arri fast alle Festbrennweiten; Easylink Operator und Kameramann</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und Final Cut Express</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Lutz Berger</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/lutzland" target="_blank">@lutzland</a><br />
Website: <a href="http://lutzland.de" target="_blank">http://lutzland.de</a><br />
youtube: <a href="http://youtube.com/lutzland" target="_blank">www.youtube.com/lutzland</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon XF100, Canon HV 30, 4 kleinere Cams, GoPro, FlipCam, iPhone mit OWL und externem Mikro</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Reportermikros: Shure und Sennheiser,  Richtmikrofon: Beyerdynamic MCE86 S II, Rode Stereo-Video-Mic, Audiotechnica und Sony Funkstrecken</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Drei verschiedene LED-Aufstecklampen, Bauscheinwerfer, Reflektoren und bei Bedarf: Schweinwerfer leihen!</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Audiomixer für Videokamera, tragbare Bluebox (Reflecmedia), diverse Dreibein-Stative, schienengestützter Videoglider, 24/7 Streamingchannel (blitzeinschlag), Schwebestativ und jede Menge Apps</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Final Cut pro X, Final Cut Express, diverse Extensions, Bildbearbeitungs-Software, iStop Motion, Wirecast für Livestreaming</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Praxis ! Also aufnehmen, anschauen, schneiden, anschauen, aufnehmen, anschauen, schneiden. Mit der Kamera und dem Equipment vertraut werden. Sich ständig technisch und künstlerisch weiterbilden, Fachartikel und Bücher lesen, entsprechende Clips auf youtube und Vimeo studieren. Fachblogs und Foren verfolgen, am Kiosk entsprechende Magazine lesen und von interessanten Kameraleuten, Cuttern und Dokumentarfilmern lernen. Wir stehen auf den Schultern von Giganten. Und eine persönliche Empfehlung zum Schluss: die großen Maler in Sachen Licht und Schatten analysieren, angefangen mit der Renaissance bis hin zu Möbius &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Ugur Yildirim</strong><br />
Twitter: <a href="http:///twitter.com/der_ugur/" target="_blank">@der_ugur</a><br />
Website: <a href="http://yildirimfilm.de/?page_id=5" target="_blank">yildirimfilm.de</a><br />
IMDb: <a href="http://www.imdb.com/name/nm3121546/" target="_blank">Ugur Yildirim</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die 5d.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Sennheiser 416</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Kinoflo</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Sachtler Stativ, günstiges Proaim Rig</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Avid und Resolve</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Geschichte: Geschichte ist alles. Technik ist nicht wirklich wichtig, sie sollte nur funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Dominik Scharf</strong><br />
Website: <a href="http://www.erdmann-tour.blogspot.com/">Erdmann-Tours</a><br />
Facebok:<a href="http://www.facebook.com/DerErdmann"> derErdmann</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die Canon EOS 500D und die GoPro Hero 2 für meine Videoaufnahmen. Für die Eos 500D benutze ich verschiedene Objektive wie das 50mm mit einer Blende von 2.8. Dadurch bekomme ich wunderschöne Tiefenschärfen-Aufnahmen.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Ein externes Mikro benutze ich nicht. Ich benutze den Ton, den meine Kamera aufnimmt und bearbeite die Tonspuren separat in Cubase nach. Die EOS 500D besitzt keinen Anschluss für ein externes Mikrophon.</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Für Aufnahmen in der freien Natur benutze ich das Sonnenlicht. Wenn ich nachbelichten muss, besitze ich einen LED-Aufsatz, der direkt auf die Kamera aufgesetzt wird. Für Studioaufnahmen besitze ich zwei Softboxen von Walimex mit neutralem Licht.</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Für ruhige Aufnahmen besitze ich einen selbst gebauten Kamera-Dolly, der auf PVC-Rohren fährt. Eine Anleitung gibt es auf Youtube.<br />
Ebenfalls besitze ich sämtliche Stative, die ich für unterschiedlichste Aufnahmen einsetzen kann.</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Meine Videos bearbeite ich mit Sony Vegas Pro auf einem Mac OSX. Ebenfalls benutze ich After Effects für die Nachbearbeitung.<br />
Dadurch, dass ich in einer Werbeagentur arbeite, habe ich die Möglichkeit, auch mit Cinema 4d meine Kamerafahrten zu simulieren und konzeptionell auszuarbeiten.</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Ich achte selbst sehr auf einen sauberen Schnitt. Eine klare Struktur sollte vorhanden sein. Ich schneide nicht einfach drauf los, sondern überlege mir schon bevor ich ein Video produziere, wie es später aussehen soll. Musik ist sehr wichtig, da man sich an ihr sehr gut orientieren kann (z.B. der Takt der Musik oder Geräusche, die in einem Lied auftauchen). Da ich meist für Freunde oder Kunden Videos schneide, ist es sehr wichtig, auch auf deren Wünsche einzugehen. Ich stimme mich immer wieder zwischendurch mit meinen Leuten ab, bevor ich ein Video endgültig rendern lasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7082"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Video für Einsteiger, Teil III: Postproduktion</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-iii-postproduktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 04:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog? Need for Speed Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog?</p>
<h3><strong>Need for Speed</strong></h3>
<p>Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an den Cutter &#8211; und an den Rechner. Auf welcher Plattform Sie auch schneiden &#8211; Sie brauchen einen schnellen Prozessor und soviel RAM wie möglich (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I der Serie</a>). Wenn Sie Tutorials und Schulungsvideos produzieren, werden Sie zusätzlich mit Texten und Bildern arbeiten wollen. Auch wenn sich leistungsfähige Laptops immer besser zum Editieren eignen und Mobilität viele Vorteile mit sich bringt, ist der Schnitt an nur einem Bildschirm, und meist dazu auch noch an einem kleinen, auf Dauer eine Qual für Ihre Augen. Sie werden erfahrungsgemäß viele Stunden am Schnittplatz zubringen, manchmal auch mehrere Tage.</p>
<p><span id="more-5959"></span></p>
<h3><strong>Schnittprogramme für Fortgeschrittene</strong></h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/schnittplatz/" rel="attachment wp-att-5515"><img class=" " src="http://pb21.de/files/2011/12/schnittplatz-350x154.jpg" alt="" width="245" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Heimischer Schnittplatz, incl. mobiles Sendestudio</p></div>
<p>Nicht nur deshalb war die Postproduktion war bis vor kurzem ein eigenes Berufsbild: Es gehört viel Erfahrung dazu, einen Clip zu schneiden. Darüber hinaus sind ein sicheres Gespür für den Rhythmus in und mit Bildern und ein Gefühl für die Perspektive des Zuschauers nötig. Es gilt, sich zu überlegen, was dieser wissen und wieviel Zeit er mit dem Schauen eines Videos verbringen will &#8211; und schließlich, wie man ihn fesseln kann.</p>
<p>Wegen dieser doch recht komplexen Anforderungen ist es besonders wichtig, dass das Handwerkszeug auf Sie zugeschnitten ist. Neben den einfachen (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I</a>) gibt es die komplexeren Schnittprogramme, die über mehr Möglichkeiten der Bild- und Tonbearbeitung verfügen, beispielsweise Farbkorrekturen, Echtzeitvorschau, Bildstabilisator, hollywoodreife Titel, diverse Effekte, umfangreiche Exportmöglichkeiten, einen Anschluss für einen zweiten Monitor &#8211; um nur einige Aspekte zu nennen.</p>
<p>Der Marktführer unter den PC-Programmen für Fortgeschrittene ist Premiere (inzwischen plattformübergreifend erhältlich) &#8211; auf dem Mac sind es Final Cut Express, Final Cut Pro, oder das neue Final Cut X. Trotz heftiger Diskussionen und einigen Fehlern in der Software ist letzteres eine zukunftssichere Investition und darüber hinaus stimmig, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Es unterscheidet sich im Handling grundlegend von den klassischen Programmen, ist aber äußerst flexibel und vielversprechend aufgestellt.</p>
<p>Die Klassiker bieten jede Menge PlugIns und Erweiterungen durch Dritthersteller: ein wichtiger (aber auch kostenintensiver) Aspekt. Darum sollte man vor der Anschaffung intensiv recherchieren und Nutzerberichte lesen, zum Beispiel auf Slashcam und den einschlägigen Foren. Programm-Rezensionen und Tips für den Umgang mit den diversen Softwareangeboten, <a title="Premiere Pro Tutorial: Grundlagen (Rendern, Schneiden, usw)" href="http://youtu.be/jlfypR35A3g" target="_blank">hier ein Beispiel</a>, finden Sie auf Youtube und den anderen Videoportalen.</p>
<h3><strong>Die kostenlose Online-Filmhochschule</strong></h3>
<p>Diese kurzen, oft sehr gut moderierten Video-Tutorials basieren auf Screen Video Recordings und sind im Alltag ausgesprochen nützlich: Sie sehen, wie Ihre Software von Experten bedient wirdund können sich davon inspirieren lassen. Schon dieser Service spricht für den Kauf eines der populäreren Programme.</p>
<h3><strong>Problem Exportweltmeister</strong></h3>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/codecs/" rel="attachment wp-att-5522"><img class="alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/codecs-166x250.png" alt="" width="149" height="225" /></a></strong> Ist das Video fertig geschnitten und gemixt, stellt sich die Frage nach dem Exportformat. Schnittprogramme bieten dazu eine Fülle unterschiedlicher <a title="Einführung und Übersicht über die gebräuchlichsten Codecs" href="http://www.golem.de/specials/video-codec/" target="_blank">Codecs</a> an (siehe links). Hier in die Tiefe zu gehen, würde den Rahmen sprengen. Einen Überblick über die gebräuchlichsten Formate finden Sie im entsprechenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codec" target="_blank">Wikipediaartikel</a>. Denn die Wahl des Exportformats hängt nicht zuletzt von dem Einsatzzweck ab, wie die folgenden Abschnitte zeigen.</p>
<h3><strong>Fragen über Fragen</strong></h3>
<p>Soll Ihr Film auf DVD gebrannt oder ins Netz gestellt werden? Bereiten Sie ihn speziell für Beamer, Smartphones oder Tablets auf? Soll er nur über den Browser zu erreichen, oder auch mobil zugänglich sein?</p>
<p>Sie müssen sich auch überlegn, ob Ihr Film später frei im Netz stehen oder nur für ausgewählte Zuschauer sichtbar sein soll. Wird es ein kostenfreies oder -pflichtiges Angebot? Und: Wollen Sie ihn geschützt veröffentlichen oder mit einer Creative Commons-Lizenz versehen?</p>
<h3><strong>Copyrights</strong></h3>
<p>Des weiteren sollten Sie klären, ob es Schutzrechte zu beachten gibt. Insbesondere bei kommerziellen Produktionen müssen in jedem Fall alle Rechte schriftlich eingeholt werden, auch die der Darsteller. Falls einer der Protagonisten seine Einwilligung widerruft , haben Sie unter Umständen ein großes Problem. In einem solchen Fall hilft diese <a title="Easy Release hilft Ihnen beim Rechte Clearing!" href="http://www.applicationgap.com/" target="_blank">App</a> weiter: Sie sorgt für Rechtssicherheit und hilft dabei, aufwendigen Papierkram zu vermeiden.</p>
<h3><img class="alignright" style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/IMG_1162-350x236.jpg" alt="" width="245" height="165" /><strong>Hosting</strong></h3>
<p>Wenn all diese Fragen geklärt sind, ist der Film bereit für das Netz. Dazu benötigen Sie einen Server, der Ihre Clips in verschiedenen Größen und Formaten bereitstellt. Sie können Ihre Videos selbst hosten, einen entsprechenden Anbieter beauftragen, oder die freien Plattformen wie Youtube, Vimeo usw. nutzen. Letztere geben meist Zeit- oder Volumengrenzen vor, bieten aber zunehmend auch kommerzielle Varianten zu günstigen Kosten an.</p>
<p>Youtube erweist sich auch hier als gute Adresse. Denn es ist längst eine Suchplattform wie Google und der einzige Videoservice, dessen Code alle Blogs und Templates akzeptieren. Leider ist die Dauer Ihrer Clips auf 15 Minuten beschränkt. Die populärste Alternative ist Vimeo, eine Plattform, die sich zunehmend als Standard etabliert und Kreative, Künstler und Filmemacher anzieht. Empfehlenswert für ambitionierte Filmer ist die professionelle Variante <a href="http://vimeo.com/pro" target="_blank">Vimeo Pro</a>, die für jährlich 199 Dollar eine Menge zusätzlicher Features bietet. Beide Plattformen offerieren die bereits angesprochenen <a href="http://vimeo.com/channels/filmschool" target="_blank">Schulungen</a> für Neulinge, vom richtigen Licht bis zur optimale Kameraführung.</p>
<p>Darüber hinaus bietet sich <a href="http://blip.tv/" target="_blank">Blip.tv</a> für Web-Shows an, <a href="http://www.screencast.com/" target="_blank">Screencast</a> spielt Ihre Videos in der Originalqualität ab und ermöglicht auch private Zugänge (was für Unternehmen wichtig werden kann). Servicestark sind auch <a href="http://www.ustream.tv/" target="_blank">ustream</a> (mit eigener App für Aufnahmen und Livestreams mit dem iPhone), <a href="http://www.pixorial.com/" target="_blank">Pixorial</a> und schließlich der deutsche Anbieter <a href="http://de.sevenload.com/" target="_blank">sevenload</a>.</p>
<h3><strong>Worauf muss ich achten?</strong></h3>
<p>Mögliche Auswahlkriterien sind Längen- und Speicherbeschränkungen (pro Video), Flexibilität beim Zugriff (öffentlich und/oder privat), mehrere Qualitätsstufen bei der Wiedergabe, aber auch die Zuverlässigkeit der Server im Alltag: Kommt es zu bestimmten Uhrzeiten zu Zeitverzögerungen und ruckelnder Wiedergabe? Darüber hinaus lohnt es sich zu klären, ob es Codes und Widgets für die smarte Einbindung in Blogs und Webseiten gibt, und ob sich die Videos nur im Flashplayer oder auch Html5-basiert für den Zugriff über das Smartphone und das Tablet anschauen lassen. Gerade dieser letzte Aspekt wird wegen der zunehmenden Verbreitung dieser Geräte immer wichtiger.  Weitere klärungsbedürftige Frage sind die nach plattformübergreifenen Zugängen, Apps für Android und Apple, Livestream-Möglichkeiten und schleißlich Archivierungs- und Backupmöglichkeiten. Sie sehen schon: Das Angebot ist riesig, aber Sie werden rasch lernen, wer für Ihre Bedürfnise der beste Hoster ist.</p>
<p>Und dann? &#8211; Film ab!</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5959"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil II: Praxistipps für das richtige Equipment</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie hier) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Der gute Ton Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: left">Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">hier</a>) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt.</p>
<h3>Der gute Ton</h3>
<p>Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch, doch unverständlichen Ton quittiert der Zuschauer mit einem Klick, der das Video beendet.<br />
<span id="more-5457"></span><br />
<div id="attachment_5474" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mikro-2/" rel="attachment wp-att-5474"><img class="size-medium wp-image-5474" src="http://pb21.de/files/2011/12/mikro-144x250.jpg" alt="" width="144" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Reporter- und Richtmikrofon</p></div></p>
<p>Die eingebauten Mikrofone der meisten Camcorder eignen sich weder für Interviews, noch für andere engagierte Zwecke. Hier muss <a title="Gutes Lernvideo: Die Grundlagen des guten Tons" href="http://hd-trainings.de/tutorial31.html">ein amtliches Mikrofon </a>her. Noch besser zwei: ein Hand- und ein Richtmikrofon.</p>
<p>Das <strong>Hand- oder Reportermikrofon</strong> kann eine Kugel- oder Nierencharakteristik haben (mehr über die Unterschiede in der Artikelreihe <a title="Podcasting für Einsteiger" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/" target="_blank">&#8220;Podcasting für Einsteiger&#8221;</a> von Pritlove) und es muss gegen Körperschall und Handgeräusche abgeschirmt sein.</p>
<p><strong>Richtmikrofone</strong> arbeiten meist auf Hypernieren-Basis und lassen sich präzise auf weiter entfernte Schallquellen ausrichten. Sie sind ideal für Interviews und andere Sprachaufnahmen ohne Moderator. Sie müssen Ihrem Interviewpartner kein Mikro in die Hand drücken, stolpern nicht über Kabel und die Nebengeräusche schaffen eine lebendige Atmosphäre.</p>
<p><strong></strong>Mit Richtmikrofonen können Sie auch Diskussionen mit mehreren Teilnehmern aufzeichnen, ohne gleich mehrere Mikrofone, -ständer und Mischpult zu benötigen. Profis haben dafür einen Tontechniker, der den Sound auf ein externes Gerät aufnimmt und das Mikrofon mit einer Tonangel über die Sprecher hält. Es geht aber auch ohne &#8211; wenn Sie das richtige Equipment haben.</p>
<p><strong><a title="Thomann-Special über Reportermikrofone" href="http://www.thomann.de/de/onlineexpert_59.html" target="_blank">Reportermikrofone</a> </strong>machen Sinn, wenn Sie einen Gast und einen Moderator filmen. Er stellt die Fragen, spricht ins Mikrofon und hält es anschliessend seinem Gast hin. Raumgeräusche werden weitgehend ausgeblendet und der Sprecher ist deutlich zu verstehen. Das mag trivial klingen, ist es aber nicht: Es erfordert viel Übung und Fingerspitzengefühl.</p>
<div id="attachment_5485" class="wp-caption alignright" style="width: 259px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mixer-2/" rel="attachment wp-att-5485"><img class="size-full wp-image-5485  " src="http://pb21.de/files/2011/12/mixer1.jpg" alt="" width="249" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Clevere Lösung: MiniMixer für zwei Mikro/Line-Eingänge</p></div>
<p>Den richtigen Umgang mit den Mikrofonen sollte man, ggf. mit seinen Mitstreitern, vorher unbedingt üben. Zu nah am Mund, neigen Mikrofone zu Ploppgeräuschen und Übersteuerung. Zu weit weg, wird das Signal zu leise. Der Unterschied beträgt dabei oft nur 10 oder 20 Zentimeter.</p>
<p>Zwar verfügen viele Kameras über einen eingebauten Kompressor, doch der hat &#8211; preisbedingt &#8211; enge Grenzen. Die Folge sind hörbare Pump- und Nebengeräusche, insbesondere wenn das Mikrofon falsch gehalten wird. Das alles kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Daher sollte man einen Neupreis von 150 &#8211; 200 Euro pro Mikrofon einkalkulieren &#8211; es wird sich als sinnvolle Investition erweisen.</p>
<h3>Die ruhige Hand</h3>
<div id="attachment_5488" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/p1100088/" rel="attachment wp-att-5488"><img class="size-medium wp-image-5488            " src="http://pb21.de/files/2011/12/P1100088-232x250.jpg" alt="" width="232" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder unterwegs: Stativ, Fluidkopf, MiniMixer, Licht - alles für den mobilen Einsatz</p></div>
<p>Beim Dreh unerlässlich ist die ruhige Hand. Ein Muss, um professionell aussehende Videos zu bekommen ist, &#8211; auch wenn gute Software in der Postproduktion einiges ausbügeln kann &#8211; ein Stativ. Das gilt insbesondere für Interviews und Mitschnitte von Vorträgen oder Konferenzen. Auf das Stativ gehört einen Fluidkopf, damit Sie die Kamera sicher befestigen und zugleich <a title="Gutes Lernvideo: Fahrten, Schwenk &amp; Zooms" href="http://hd-trainings.de/tutorial9.html" target="_blank">flüssig bewegen</a> können.</p>
<p>Sie werden immer wieder mit der Kamera nachziehen und Bewegungen folgen müssen, um den einen oder anderen Gast besser ins Bild zu rücken. Wenn Sie hier sparen, werden weiche Kamerabewegungen unmöglich. Einsteigermodelle gibt es ab 150 bis 200 Euro, professionelle Varianten kosten mindestens 600 bis zu mehreren Tausend Euro.</p>
<p>Wenn Sie kein Stativ mitnehmen können, brauchen Sie ein <a>Handstativ</a>, um die Kamera ruhig zu halten. Darauf sollten zusätzlich eine Kameraleuchte oder ein Mikrofon montiert werden können. Eine gute Alternative ist ein <a title="Schulterstativ-/Tischständer-Kombination" href="http://www.youtube.com/watch?v=w_BPIvVwZOM" target="_blank">Schulterständer-/Tischstativ</a>-Kombination, die Ihnen hilft, gute Aufnahmen zu machen.</p>
<h3>Die Drei-Klassen-Gesellschaft</h3>
<p>Kamera-Einsteigermodelle haben wir bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/" target="_blank">ersten Teil</a> vorgestellt. Das mittlere Preissegment bei diesen Geräten liegt zwischen 500 und 1.500 Euro. Hier finden Sie eine Menge sehr guter Modelle mit zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten und Features wie dem automatischen Fokus (der ideal ist, um eine oder mehrere Personen immer scharf im Bild zu behalten, auch wenn sie sich bewegen). Solche Kameras sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Sie setzen aber voraus, dass Sie sich gern mit technischen Fragen beschäftigen und tiefer in die Materie eintauchen wollen.</p>
<div id="attachment_5477" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/eingang/" rel="attachment wp-att-5477"><img class="size-thumbnail wp-image-5477  " src="http://pb21.de/files/2011/12/eingang-200x200.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">KO-Kriterium Mikrofoneingang</p></div>
<p><strong>Ein eindeutiges KO-Kriterium</strong> in diesem Segment ist definitiv ein fehlender Eingang für ein externes Mikrofon. Achten Sie außerdem auf ein gutes Lowlight-Verhalten, denn Sie werden häufig in Innenräumen drehen und nicht immer eine Kameraleuchte zur Hand haben. Dann zahlt sich ein gutes LH-Verhalten schnell aus.</p>
<h3>Joker I: DLSR-Kameras</h3>
<p>Video-DLSR, sogenannte Bridge-Kameras, haben in den letzten Monaten den Markt erheblich aufgemischt. Es sind Fotokameras, mit denen Sie auch Videos aufnehmen können. Sie haben dank ihrer großen Chips ein sehr gutes Lowlight-Verhalten, außerdem können Sie im Gegensatz zu den preisgünstigen Camcordern mit der Tiefenschärfe spielen (Filmlook) und auf Wechseloptiken zugreifen. Deshalb sind sie vom Bild her den meisten Camcordern <a title="Beispiel aus der Vimeo Videoschool" href="http://vimeo.com/17863518" target="_blank">haushoch überlegen</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><img class=" " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/Foto.jpg" alt="" width="173" height="116" /><p class="wp-caption-text">Typische DLSR-Kamera</p></div>
<p>Dem stehen im Alltag einige Nachteile entgegen: Sie sind unhandlicher als Camcorder, nicht alle Modelle haben einen Mikrofoneingang oder einen Autofokus. Die Zoom-Funktion lässt oft zu wünschen übrig und sie sind empfindlich, was schnelle Bewegungen angeht. Vor allem ist die Aufnahmezeit begrenzt: Sie können nur 10 bis 15 Minuten am Stück aufzeichnen, auch wenn es hier zunehmend Verbesserungen gibt. Bis man sie im Griff hat und gut bedienen kann, können Monate vergehen, denn Bridge-Kameras sind momentan noch &#8220;aufgebohrte&#8221; Fotoapparate, die auch Bewegtbilder aufzeichnen können. Das volle Potential dieser Geräte entfaltet sich beim Filmen im Moment noch, wenn Sie auch einen Camcorder zur Verfügung haben.</p>
<p><strong>Hochpreisige Camcorder</strong>, erhältlich<strong> ab 1.500 und bis etwa 5.000 Euro</strong>, kommen entweder für (angehende) Profis oder gut bestückte Liebhaber in Frage. Solche Modelle können und sollten Sie vorher ausleihen, entsprechende Firmen gibt es in fast jeder größeren Stadt. Übrigens: Testaufnahmen mit diversen Modellen finden Sie auch auf Vimeo und youtube, zum Teil von Filmspezialisten und <a title="Philip Bloom präsentiert die Canon XA10 und die XF100 " href="http://vimeo.com/26184320" target="_blank">ausführlich präsentiert</a>. Für den Kauf eines hochpreisigen Camcorders sollten Sie, mit anderen Worten gesagt, lesen, googeln, vergleichen, Links folgen und sich spielerisch schlau machen. Englischkenntnisse sind dabei ein klarer <a title="Die Vimeo Video School" href="http://vimeo.com/videoschoolvideos" target="_blank">Vorteil</a>.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich festhalten: Vergleichen Sie Besprechungen, klicken Sie sich durch Foren und Produkttests und suchen Sie auch auf Videoseiten wie youtube oder Vimeo nach Videos über die Modelle, die für Sie in Frage kommen. Vergessen Sie auch nicht, den örtlichen Fachhandel einmal zu besuchen. Dabei lernen Sie nebenbei auch eine Menge über Fachbegriffe wie Focus und Formate, Blende und Belichtungszeiten.</p>
<h3>Mehr Saft</h3>
<p>Wir erwähnten es bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">ersten Teil</a> der Serie: Wenn Sie sich für eine Kamera entschieden haben, planen Sie gleich <strong>zwei  bis drei Zusatz-Akkus</strong> mit ein, denn Sie werden nicht immer in der Nähe einer Steckdose filmen. Originalakkus sind in der Regel teuer, sogenannte OEM-Produkte sind qualitativ gleichwertig und um ein Vielfaches billiger. Aber Vorsicht: Es kursieren viele Kopien, die nicht den Sicherheitsstandards genügen. Daher sollten Sie diese nur bei einem Spezialisten kaufen.</p>
<h3>Mehr Licht</h3>
<p><a title="Video-Tutorial: Akkuleuchten und Kopflampen" href="http://www.youtube.com/watch?v=07mD_jlldJY&amp;feature=related" target="_blank">Akkuleuchten und Kopflampen</a> sollten Sie stets dabei haben. Es muss nicht gleich die klassische <a title="Video-Tutorial: Licht" href="http://vimeo.com/1307969" target="_blank">Drei-Punkt-Beleuchtung</a> sein, aber Sie sollten die Unterschiede zwischen Tages- und Kunstlicht kennen. Kelvin und Tungsten, ISO, Belichtung und Verschlusszeit -<a title="Genialer Kamera-Simulator, den es auch als iPhone App gibt" href="http://www.kamerasimulator.se/eng/?page_id=2" target="_blank"> essentielle Grundbegriffe</a> der Videotechnik, die Sie <a title="Kamera-Simulator Nr. 2" href="http://camerasim.com/camera-simulator/" target="_blank">online vergleichen</a> können. All diese Dinge werden wichtig, sobald Sie den Automatik-Modus Ihrer Kamera verlassen. &#8211; Was Sie durchaus tun sollten, wenn Sie Ihr Equipment einmal ausreizen möchten.</p>
<h3 style="text-align: left">Mehr Speicher</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/sandisk/" rel="attachment wp-att-5491"><img class="size-full wp-image-5491 alignright" src="http://pb21.de/files/2011/12/sandisk.jpg" alt="" width="127" height="109" /></a>Wie zeichnet Ihre Kamera auf? DV-Bänder sind preiswert und problemlos im Handling, kosten aber in der Postproduktion mehr Zeit, um die Daten einzulesen. Interne Festplatten und DVD-Writer sind Auslaufmodelle, der Trend im mittleren und höheren Segment geht zu Compact Flash Cards (Bild rechts). Sie sind klein, robust, verbrauchen wenig Energie und können in der Regel mehr oder weniger problemlos importiert und im Schnittprogramm weiter verarbeitet werden. Von Nachteil sind allerdings die hohen Anschaffungskosten.</p>
<p><strong>Denn: für Videoaufnahmen kommen nur die teuren Modelle in Frage</strong>, bei billigen Modellen drohen ärgerliche Ausfälle. Empfehlenswert sind solche ab 32 GB &#8211; von denen Sie mindestens zwei anschaffen sollten. Die Kosten pro Speicherkarte liegen bei ca. 300 Euro, wobei die Preise mittelfristig fallen dürften.</p>
<h3>Joker II: Smartphones</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/iphonecamapp/" rel="attachment wp-att-5527"><img class="size-medium wp-image-5527 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/iphonecamapp-350x233.png" alt="" width="350" height="233" /></a>Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Das spricht für Smartphones, zumal ihre integrierten Kamera immer besser wird. 31 Millionen Geräte gingen allein 2011 über den Ladentisch und speziell um das iPhone herum hat sich ein Biotop von Drittherstellern entwickelt, das ständig neue Blüten treibt.</p>
<p>Es gibt Weitwinkelobjektive, Adapter für externe Mikrofone, Stative, Mini-Dollys und Slider, ganz zu schweigen von den zahlreichen Apps und der eingebauten Livestream-Funktion. So wird das Handy zum TV-Sender und Broadcasts gelingen bei guter Netzstärke &#8220;aus dem Handgelenk&#8221;.</p>
<p>Aufnahmetechnisch schwächeln Smartphones bei Gegenlicht und den Reaktionszeiten für die Belichtungsautomatik. Doch eine Auflösung von 1080p und die 8-Megapixel-Kamera überzeugen und sind erst der Anfang: Kameras werden immer kleiner, leistungsfähiger, passen in Kugelschreiber und Schmuckstücke. Sportkameras wie die GoPro ermöglichen atemberaubende Bilder und bald werden wir aus Brillenfassungen und Kontaktlinsen senden. Selbst das ARD nimmt bestimmte <a title="Das iPhone-Gate der Sportschau" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/das-iphone-gate-der-sportschau/" target="_blank">Sportsendungen</a> bereits mit dem iPhone auf. Was die Qualität angeht, kursieren im Netz interessante <a title="Vergleich zwischen Canon 5D MkII, 60D and Flip Mino und iPhone" href="http://vimeo.com/23411789" target="_blank">Features und Aufnahmen</a>, welche die Videoqualität von Smartphones mit Kameras und Camcordern vergleichen. Als eindeutiges Fazit lässt sich festhalten: &#8220;Small is beautiful&#8221;.</p>
<h3>Kamera gekauft &#8211; und dann?</h3>
<p>Jetzt sind Aufnehmen und intensives Üben an der Reihe. Anschliessend sollten Sie ihre Aufnahmen sorgfältig analysieren: Was sieht gut aus, was weniger? Wie ist das Bild bei Tageslicht, wie in Innenräumen? Wie bewege ich die Kamera, wie funktionieren Fahrten, Schwenks und Zooms? Studieren Sie in jedem Fall sorgfältig die Gebrauchsanweisung, denn Kameras sind Computer mit einer vorgeschalteten Linse, bei denen nicht alles selbsterklärend ist.  Es empfiehlt sich auch, sich ständig fortzubilden: Studieren Sie die exzellenten Podcasts für Videofilmer und Fotografen, beschäftigen Sie sich mit grundlegenden Fragen des <a title="Einführung Bildaufbau und Gestaltung" href="http://kleine-fotoschule.de/bildgestaltung.html" target="_blank">Bildaufbaus</a>, drehen Sie Clips mit Freunden. Dokumentieren Sie Veranstaltungen, arbeiten Sie eventuell einmal kostenlos um so Praxis, Sicherheit und Souveränität im Umgang mit Ihrer Kamera zu gewinnen.</p>
<p>So entwickeln Sie sich Schritt für Schritt vom Amateur zum Profi. Die gute Nachricht dabei ist, dass es nie so einfach war, an qualitativ hochwertige Tipps zu kommen. Aber seien Sie geduldig &#8211; es dauert ein wenig, bis man Durchblick hat und den eigenen Stil entwickelt. Dabei wird Ihnen der dritte Teil unserer Reihe helfen, der am 15.03.12 hier erscheint.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5457"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<description><![CDATA[Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5464" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-5464       " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/berlin.jpg" alt="Wir sind Presse: Fotografen auf Schritt und Tritt" width="240" height="135" /><p class="wp-caption-text">Wir sind Presse: Kameras, wohin man schaut</p></div>
<div>
<p>Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text zu lesen. Außerdem werden interessante Videos gern verlinkt und in sozialen Netzwerken weitergereicht.</p>
<h3>Eine Anleitung für alle, die noch nie Video gemacht haben</h3>
<div>
<p>Der erste Teil der kleinen Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; richtet sich an Personen, die Interviews aufnehmen, Veranstaltungen mitschneiden oder Videos zu Dokumentations- und Lernzwecken erstellen möchten und anschliessend on- oder offline verbreiten wollen.<span id="more-5904"></span></p>
<div id="attachment_5908" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/cam-2/" rel="attachment wp-att-5908"><img class="size-full wp-image-5908  " src="http://pb21.de/files/2012/01/cam-2.jpg" alt="Pocket Cams - passen in jede Hosentasche!" width="203" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Pocket Cams - GoPro and FlipCam</p></div>
<h3>Am Anfang steht die Qual der Wahl</h3>
<p>Eine geeignete Kamera zu finden ist heute kein Problem mehr, denn fast schon im Monatsrhythmus kommen neue, immer leistungsfähigere Geräte auf den Markt. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb unbedingt schlau machen. Eine gute Infor,atiomationsquelle für eigene Recherchen sind die aktuellen Ausgaben der wichtigsten Videomagazine. Auf den vorderen Seiten testen sie die Neuerscheinungen und im hinteren Teil findet sich meist eine Übersicht über die Testsieger in den verschiedenen Preisklassen. Wenn Sie ein passendes Modell entdecken und dazu mehr erfahren wollen, finden Sie auf Amazon nützliche Kundenrezensionen. Tests und Vergleiche gibt es auf testberichte.de und Diskussionen über einzelne Modelle finden Sie in Foren wie Slashcam. Recherchieren lohnt sich, denn nebenbei lernen Sie die wichtigsten Fachbegriffe.</p>
<h3>Die Einsteigermodelle</h3>
</div>
<div>
<p>Ab 100-200 Euro werden zweckorientierte Minimalisten bereits fündig. Besonders leicht zu handhaben sind (neben den Smartphones mit Videofunktion, auf die wir in Teil 2 noch zu sprechen kommen) PocketCams wie die FlipCam. Sie lassen sich via USB mit dem Rechner verbinden und die Daten sich entsprechend leicht weiter verarbeiten. Worauf Sie sollten sonst noch beim Kauf achten?</p>
<div id="attachment_5906" class="wp-caption alignright" style="width: 178px"><img class="size-thumbnail wp-image-5906       " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-4zu3-200x200.jpg" alt="Format 4:3 - da kann es schon mal eng werden!" width="168" height="168" /><p class="wp-caption-text">Hier wird es schon mal eng</p></div>
<div id="attachment_5905" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/format-16zu9/" rel="attachment wp-att-5905"><img class="size-medium wp-image-5905    " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-16zu9-350x196.jpg" alt="Format 16:9 - da passt auch noch ein Baum mit drauf" width="245" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Format 16:9 - garantiert mehr Auslauf</p></div>
<p>Zum Beispiel auf das richtige Format: 16:9 (links) ist eindeutig auf dem Vormarsch, während das Format 4:3 (rechts) langsam ausstirbt. Im Breitwand-Format lässt sich  mehr unterbringen, zum Beispiel erklärende Grafiken und Texte. Deshalb empfiehlt es sich, beim Kauf auf das 16:9-Format zu achten.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil der günstigen Kameras sind ihre eingeschränkten Einstellmöglichkeiten. Sie müssen sich nicht weiter damit beschäftigen, sondern können weitgehend der Automatik vertrauen und sich dafür ganz auf Ihre Aufgabe als Filmer konzentrieren.</p>
</div>
<div>
<div>
<h3>Vier Tipps für bessere Filme</h3>
<p>In der Praxis werden Sie rasch merken, dass leichte Kameras schwer ruhig zu halten sind. Um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden, sollten Sie sich daher ein Stativ anschaffen. Denn wackelfreie Bilder sind der schnellste Weg, professionell wirkende Aufnahmen zu erzielen.</p>
<p><strong>Zweiter Tipp:</strong> Sie sollten immer ein bis zwei frisch aufgeladene Ersatzakkus für die Kamera bereithalten sowie Bänder, bzw. eine zweite Speicherkarte, um sie ggf. austauschen zu können.</p>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/rechts/" rel="attachment wp-att-5922"><img class="alignleft size-full wp-image-5922" src="http://pb21.de/files/2012/01/rechts.jpg" alt="Die Drittel-Regel: Gut plaziert ist halb gewonnen" width="360" height="206" /></a>Dritter Tipp:</strong> Beachten Sie beim Bildaufbau die Drittel-Regel. Präsentieren Sie Ihr Motiv, beispielsweise einen Interviewpartner, nie mittig, sondern im rechten Drittel des Bildes. Profis unterteilen ein Bild gedanklich in drei horizontale und drei vertikale Felder (Bild links). Entsprechend platziert, lenken Sie das Auge des Betrachters leichtfüssig durch den Film.</p>
<p><strong>Vierter Tipp:</strong> Wenn Sie eine Kamera mit eingebautem Mikrofon kaufen, achten Sie darauf, dass Sie möglichst nahe vor Ihrem Interviewpartner stehen und wenig Nebengeräusche mit aufnehmen. Nur so erreichen Sie einen ausreichend guten Ton.  Hier wie auch grundsätzlich gilt, Testaufnahmen zu machen, und sich diese mit Kopfhörer anzuhören. So bekommen Sie Sicherheit, Routine und holen das Beste auch aus günstiger Ausstattung heraus.</p>
</div>
<div>
<h3>Die Postproduktion</h3>
<p>Wenn das Filmmaterial &#8220;im Kasten&#8221; ist, beginnt die Nachbereitung. Gute und günstige Schnittprogramme für Einsteiger sind Magic Video deluxe oder Pinnacle Studio  (PC) und iMovie (Apple). Da Videobearbeitung zu den speicher- und rechenintensivsten Aufgaben eines Rechners zählt, sollten Sie über einen schnellen Rechner und ausreichend Speicher (RAM) verfügen. 4 GB RAM, 500 GB Festplatte und ein 2 GHz Prozessor bilden eine gute Ausgangsbasis. Wenn Ihre Kamera in HD (High Definition) aufzeichnt, steigen damit auch die Anforderung an Ihren Schnittcomputer.</p>
<div id="attachment_5923" class="wp-caption alignright" style="width: 373px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/youtube/" rel="attachment wp-att-5923"><img class="size-full wp-image-5923     " src="http://pb21.de/files/2012/01/youtube.png" alt="" width="363" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Kinderleicht zu bedienen: Der Online-Schnittplatz von youtube</p></div>
<p>Wenn diese Anforderungen Ihre Ausrüstung übersteigen, können Sie Ihre Filme auch online bearbeiten. Eröffnen Sie ein youtube-Konto, laden Sie Ihr Video hoch und setzen Sie es unter dem Punkt &#8220;Datenschutz&#8221; auf &#8220;nicht gelistet&#8221; oder &#8220;privat&#8221; &#8211; dann erscheint es nicht in der Öffentlichkeit. Anschliessend können Sie es unter dem Punkt &#8220;Video verbessern&#8221; online schneiden, Farb- und Kontrastkorrekturen durchführen, mit Anmerkungen und Untertiteln versehen - und wenn Ihnen eine Aktion nicht gefällt, lässt sie sich wieder rückgängig machen. Das alles lässt sich intuitiv und ohne irgendwelche Kosten oder Vorkenntnisse realisieren. Am besten ausprobieren Sie es einfach aus &#8211; ein Motto, das übrigens für die meisten Videoaktivitäten gilt.</p>
<h3>Erstes Fazit</h3>
</div>
<div>
<p>Videos aufzunehmen, zu schneiden und online zu stellen ist heute leichter als je zuvor. Für knapp 200 Euro bekommen Sie eine brauchbare Kamera und wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigen &#8211; Probeaufnahmen machen und anschliessend sorgfältig analysieren &#8211; steht professionell aussehenden Lehr- und Dokumentarfilmen nichts mehr im Wege. Als Ermutigung finden Sie hier zum Abschluß das Beispiel einer jungen Dame: Sie zeigt Ihnen, wie es geht!<br />
</p>
</div>
</div>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5904"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos und Videos mit Zugangsschutz veröffentlichen</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/fotos-und-videos-mit-zugangsschutz-passwort-veroeffentlichen/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/fotos-und-videos-mit-zugangsschutz-passwort-veroeffentlichen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Geschützer Bereich]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort]]></category>
		<category><![CDATA[Seminardokumentation]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6259" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-6259" src="http://pb21.de/files/2012/02/schlüssel.jpg" alt="" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Auch im Internet lassen sich Bereiche abschließen. (Foto: CC-BY Flickr-User wilhei55)</p></div>
<p>Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten Benutzer/innenkreis zugänglich machen.</p>
<h3>Alle für einen, einer für alle?</h3>
<p>Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie eine EDV-Abteilung haben, die alles für Sie regelt: Alle Dateien Ihres Seminars – also Videos, Fotos und Präsentationen – werden auf dem eigenen Server abgelegt und jede/r der Teilnehmenden erhält ein individuelles Passwort, um sich die digitalen Seminarunterlagen herunterzuladen. Das könnte man als Glücksfall bezeichnen: Eigener Server und individuelle Passwörter – die haben die komplette Hoheit über Ihre Daten.</p>
<p>Der Seminaralltag sieht freilich anders aus. <span id="more-6245"></span>Zwar haben Sie auch bei <a title="mehr zu WordPress auf dieser Website" href="http://pb21.de/tag/wordpress/">WordPress</a> die Möglichkeit, einzelne Artikel mit einem Passwort zu schützen (in der Artikelübersicht nach Klick auf „QuickEdit“ einfach ein Passwort vergeben), aber dieser Schutz gilt nur für den geschriebenen Text eines Artikel. Kennt jemand die genaue Adresse eines eingebetteten Bildes, kann man es auch ohne Passwort aufrufen, wenn man seine genaue Adresse kennt.</p>
<p>Für das geschützte Veröffentlichen von Inhalten im Internet gibt es mehrere Möglichkeit</p>
<ol>
<li><strong>Security by Oscurity (dt. etwa: Sicherheit durch Unklarheit)<br />
</strong>Die Veröffentlichen eine Website oder Fotos, verlinken Sie aber von nirgendwo sonst im Internet. Nur Personen, die die korrekte Adresse kennen oder erraten erhalten Zugriff auf die Informationen.<br />
Der Sicherheitsfaktor ist sehr niedrig, weil der Link leicht weitergegeben werden kann.</li>
<li><em></em><strong>Passwortschutz<br />
</strong>Ein Passwort erhöht die Sicherheit, weil es die veröffentlichten Informationen gegen unfreiwillige Weitergabe, z.B. durch ein Posting auf Facebook, schützt. Hier gibt es zwei Varianten: individuelle Passwörter (jede Person hat ein persönliches Passwort) oder ein allgemeines Passwort (eines für alle)</li>
<li><span style="font-style: italic;"><span style="font-style: normal;"><strong>Eigene Server Lösung</strong><br />
</span></span>Mit etwas Aufwand können Programmierer/innen WordPress (und auch jede andere Seite) so einrichten, dass individuelle Passwörter vergeben werden und auch Bilder und Videos passwortgeschützt sind. Dazu benötigt man allerdings vollen Zugriff auf den eigenen Webserver und geringe Programmierkenntnisse, weil man die .htaccess-Datei editieren muss.</li>
<li><strong>Privatfreigaben auf Social Media Seiten</strong><br />
Auf Flickr, YouTube und Vimeo können Sie Bilder und Videos auch einem begrenzten Nutzer/innenkreis freigeben, also entweder so, dass man ein Passwort braucht (siehe Punkt 2) oder dass man Link kennen muss (siehe Punkt 1). Wie Sie das machen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.</li>
</ol>
<h3>Videos geschützt verteilen mit YouTube und Vimeo</h3>
<div id="attachment_6247" class="wp-caption alignnone" style="width: 474px"><img class="size-full wp-image-6247" src="http://pb21.de/files/2012/02/youtubeprivacy.png" alt="" width="464" height="220" /><p class="wp-caption-text">Bei YouTube kann man die Verbreitung eines Videos selbst steuern.</p></div>
<p>Denkt man an Videos im Internet, denkt man an YouTube. Der große Vorteil von YouTube gegenüber anderen Videoplattformen, wie z.B. Vimeo (siehe unten) ist die große Verbreitung, die Videos auf YouTube erreichen <em>können</em>. Genau das wollen wir aber nun zu verhindern versuchen:</p>
<p>Während ihr Video hochlädt, können Sie im Reiter „Datenschutz” eine von drei Möglichkeiten für Ihr Video auswählen:</p>
<ol>
<li>Öffentlich (Alle können das Video suchen und ansehen)</li>
<li><a title="Was bedeutet &quot;Nicht gelistet&quot;" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=181547">Nicht gelistet</a> (Alle, die den Link haben, können das Video sehen)</li>
<li><a title="Was sind private YouTube-Videos" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=157177">Privat</a> (nur ausgewählte Personen können das Video sehen)</li>
</ol>
<p>Als „privat” gekennzeichnete Videos können Sie an maximal 50 Personen verschicken und – und das kann eine zu hohe Hürde darstellen – die Eingeladenen müssen sich bei YouTube registrieren bzw. anmelden, um das Video zu sehen. Stellen Sie dagegen den „Datenschutz” auf „Nicht gelistet“, können Sie das Video an beliebig viele Menschen verteilen. Das Video kann jede/r sehen, die/der die genaue Adresse des Videos kennt. Ein Passwort ist nicht nötig.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/37657321?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="353" frameborder="0" align="right" style="margin-right:5px; margin-bottom:5px" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>Unter den Reiter „Einbetten” und „Content Syndication” (deutsch: Verbreitung der Inhalte) können Sie festlegen, ob dritte Webseiten Ihr Video einbetten dürfen und ob ein Video auf mobilen Endgeräten, wie z.B. einem iPhone, verfügbar sein soll oder nicht.</p>
<p>Bei <a href="http://vimeo.com/">Vimeo</a> dagegen haben Sie die Möglichkeit, ein Passwort für ein Video zu vergeben. Sie können so Ihr Publikum sehr genau eingrenzen, z.B. indem Sie das Passwort entweder per E-Mail verschicken oder am Ende des Seminar gemeinsam mit den Teilnehmenden eines Seminars festlegen. (Rechts sehen Sie ein Beispiel. Das Passwort für das Video lautet &#8220;pb21&#8243;.)</p>
<p><em>Fazit:</em> Geht es den Teilnehmenden nur darum, nicht in völlig freier Wildbahn im Internet auf einem Video zu sehen zu sein, könnten nicht gelistete Videos bei YouTube eine Möglichkeit sein, Videos vom Seminar den Teilnehmenden hinterher zugänglich zu machen.</p>
<h3>Bilder schützen mit Flickr</h3>
<p>Was YouTube für Videos ist, ist Flickr für Fotos: die weltgrößte Community, um eigene Bilder online zu stellen und mit anderen auszutauschen. <a title="pb21 zu Flickr" href="http://pb21.de/?s=flickr">Über Flickr haben wir schon häufiger auf pb21 geschrieben</a>. Hier soll es nun darum gehen, wie Sie mit Hilfe von Flickr Fotos eines Seminars so verteilen können, dass nur ausgewählte Personen die Bilder im Internet sehen können. Zunächst einmal legen Sie ein neues Album an, setzen die Privatsphäre-Einstellungen auf „Nur Sie (Privat)” ein und vergeben anschließend einen sogenannten Gäste-Pass.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<ol>
<li>Klicken Sie im Menü auf „Organisieren“ » „Ihre Alben“</li>
<li>Sie können nun „ein neues Album anlegen” oder ein bestehendes öffnen</li>
<li>Klicken Sie bei Serienberbeitung » Berechtigung ändern auf „Nur Sie (Privat)“</li>
</ol>
<div id="attachment_6253" class="wp-caption alignnone" style="width: 562px"><img class="size-full wp-image-6253" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrprivacy.png" alt="" width="552" height="294" /><p class="wp-caption-text">Auch bei Flickr können Sie Ihr Zielpublikum eingrenzen.</p></div>
<p>Nur noch Sie können jetzt Ihr Album sehen. Um es den Seminarteilnehmenden zugänglich zu machen, müssen Sie einen sogenannten Gästepass erstellen:</p>
<ol start="4">
<li>Klicken Sie auf „Sie“ » „Ihre Alben“ und wählen Sie das entsprechende Album aus.</li>
<li>Ganz rechts finden Sie den Button „Mit anderen teilen” und darin den Bereich „Link übernehmen”.</li>
<li>Am unteren Ende befindet sich die Checkbox „Privat (Nur Sie)”. Wenn Sie da drauf klicken, wird der Button „Gästepass hinzufügen” aktiv.</li>
<li>Der „Gästepass” ist eine eindeutige URL, die Sie an Freunde, Bekannte oder Seminarteilnehmende per E-Mail verschicken können.</li>
</ol>
<div id="attachment_6257" class="wp-caption alignnone" style="width: 438px"><img class="size-full wp-image-6257" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrgaesterpass.png" alt="" width="428" height="368" /><p class="wp-caption-text">Mit Gästepässen von Flickr können Sie private Fotoalben auch Dritten zugänglich machen.</p></div>
<p>Fazit: Mit Flickr können Sie ein Fotoalbum von einem Seminar zusammenstellen und es mit nur wenigen Einstellungen den Teilnehmenden zur Verfügung stellen, ohne, dass die Bilder später „wild im Internet herumvagabundieren”.</p>
<h3>Seminarunterlagen geschützt verteilen</h3>
<p>Wie Sie <a title="Präsentation und Handouts" href="http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/" target="_blank">Präsentationen und Handouts</a> passwortgeschützt verteilen, erfahren Sie in einem weiteren Artikel hier bei pb21.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6245"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/02/fotos-und-videos-mit-zugangsschutz-passwort-veroeffentlichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diigo und Evernote als digitale Materialsammlungen und Seminarreader</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/diigo-und-evernote-als-digitale-materialsammlungen-und-seminarreader/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/diigo-und-evernote-als-digitale-materialsammlungen-und-seminarreader/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Social Bookmarks]]></category>
		<category><![CDATA[diigo]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Evernot]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarreader]]></category>
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		<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Austeilen von Seminarreadern ist in der politischen Bildung nach wie vor sehr beliebt. Das zusammengestellte Material dient häufig als Hintergrundinformation zu den Seminarthemen. Im vorliegenden Beitrag sollen digitale Materialsammler vorgestellt werden, mit deren Hilfe multimediale Materialsammlungen anstatt eindimensionaler Seminarreader erstellt werden können. 1. Der digitale Zettelkasten Schon lange bestehen die Rechercheergebnisse zur Vorbereitung auf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6846" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://pb21.de/files/2012/02/PaperCamera2012-02-21-11-30-11-1.jpeg"><img class="size-medium wp-image-6846" title="Seminarreader" src="http://pb21.de/files/2012/02/PaperCamera2012-02-21-11-30-11-1-187x250.jpg" alt="Seminarreader" width="187" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Das Austeilen von Seminarreadern ist in der politischen Bildung nach wie vor sehr beliebt. Das zusammengestellte Material dient häufig als Hintergrundinformation zu den Seminarthemen. Im vorliegenden Beitrag sollen digitale Materialsammler vorgestellt werden, mit deren Hilfe multimediale Materialsammlungen anstatt eindimensionaler Seminarreader erstellt werden können.</p>
<h3>1. Der digitale Zettelkasten</h3>
<p>Schon lange bestehen die Rechercheergebnisse zur Vorbereitung auf ein Seminar nicht mehr nur aus ausgeschnittenen Zeitungsartikeln, sondern auch aus Artikeln aus den digitalen Archiven der Verlage, Links zu Webseiten, <span id="more-6128"></span>manchmal auch <a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Videos auf Youtube</a> oder <a title="Podcasting für Einsteiger – Teil I: Grundlagen und Geräte" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/">Podcasts</a>. Neben dem analogen Zettelkasten für die Zeitungsausschnitte wäre also ein Werkzeug hilfreich, mit dem alle nur denkbaren Formate gesammelt und sortiert werden könnten. Zwei sehr beliebte Werkzeuge möchten wir vorstellen: Evernote und Diigo.</p>
<h3>2. Evernote</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.14.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-6164" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.14-350x196.png" alt="Ansicht der letzten gespeicherten Artikel" width="350" height="196" /></a><a title="Evernote" href="http://www.evernote.com/">Evernote</a> wird gerne als eierlegende Wollmilchsau bezeichnet, weil der angebotene Dienst die Art und Weise der Nutzung gar nicht festlegt. Evernote selbst bezeichnet das eigene Angebot als virtuelles Gedächtnis. Neben Artikeln, Bildern, Videos und Audiodateien können auch eigene Notizen hochgeladen werden. Evernote ist eine sogenannte Webapp, d.h. es handelt sich um eine Anwendung, die im Browser ausgeführt wird und keine zusätzliche Installation erforderlich macht. Darüber hinaus kann man Evernote als Programm aber auch auf dem eigenen PC installieren. Für jedes mobile Gerät wird eine App zur Verfügung gestellt.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.39.png"><img class="size-medium wp-image-6165 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.39-350x191.png" alt="Screenshot von Evernote Webclipper in Chrome" width="350" height="191" /></a>Die gesammelten Zeitungsartikel können mit einer Kamera fotografiert und bei Evernote hochgeladen werden, ebenso können Links zu Videos gesammelt werden. Alle Ideen, Notizen und Protokolle, können auf dem digitalen Schmierzettel direkt in Evernote abgespeichert werden. Spontane Ideen können ähnlich wie bei einem Diktiergerät eingesprochen und abgespeichert werden. Eine Erweiterung im Browser (<a title="Addon für Firefox" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/evernote-web-clipper/">Firefox</a>, <a title="Evernote für Windows und Internet Explorer" href="http://www.evernote.com/about/download/get.php?file=Win">Explorer</a>, <a title="Erweiterung für Chrome" href="https://chrome.google.com/extensions/detail/pioclpoplcdbaefihamjohnefbikjilc">Chrome</a>, <a href="http://www.evernote.com/about/download/get.php?file=MacClipperExtension">Safari</a>) ermöglicht das Abspeichern ganzer Webseiten, um zu verhindern, dass der gewünschte Artikel zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr erreichbar ist.</p>
<p>Die einzelnen &#8220;Gedanken&#8221; werden in Notizbüchern organisiert. Die Notizbücher entsprechen einer Ordnerstruktur. Darüber hinaus können alle Inhalte verschlagwortet werden. Alle Notizbücher sind standardmäßig nur für den eigenen, privaten Gebrauch vorgesehen. Um Inhalte mit anderen Nutzern zu tauschen, müssen die Notizbücher, bzw. die Artikel einzeln freigeschaltet werden. Freigegebene Inhalte sind aber immer nur über einen Link zu erreichen, nicht aber über eine öffentliche Plattform einsehbar.</p>
<p>Um Evernote herum haben sich eine Reihe weiterer Werkzeuge entwickelt, die spezialisierte Angebote über Evernote hinaus zur Verfügung stellen:</p>
<ul>
<li><a title="Evernote Clearly" href="http://www.evernote.com/clearly/">Evernote Clearly</a>: Erweiterung für die Browser Firefox und Chrome mit denen Artikel auch am Bildschirm besonders gut lesbar sind, weil Werbung und überflüssiges Bildmaterial entfernt wurde</li>
<li><a title="Studyblue" href="http://www.studyblue.com/">Studyblue</a>: Erweiterung um aus Evernote-Notizen Karteikarten zu machen, um Wissen abzufragen</li>
<li><a title="Callnote" href="http://shop.skype.com/apps/Call-recording-audio-only/Callnote.html">Callnote</a>: Zeichnet Skype-Telefonanrufe zum Beispiel aus dem Seminar zu einem externen Experten auf und speichert die Audiodatei in Evernote</li>
<li><a title="click.to" href="http://www.clicktoapp.com/de/overview-features/evernote/">click.to</a>: Verwandelt jede Datei auf dem PC in eine Evernotenotiz</li>
<li><a title="Screenpresso" href="http://de.screenpresso.com/">Screenpresso</a>: Hilft beim Erstellen von Bildschirmfotos und leitet sie direkt an Evernote weiter</li>
<li>Weitere Apps für mobile Geräte, die zum Beispiel aus handschriftlichen Notizen mit Hilfe einer Schriftenerkennung durchsuchbare digitale Dokumente machen</li>
<li>Mit Hilfe der <a title="Evernote Download" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/download/">Software für den Desktop</a> lassen sich auch Bildschirmfotografien erstellen und abspeichern.</li>
</ul>
<h3>3. Diigo</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.48.41.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-6163" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.48.41-350x231.png" alt="Sammlung der eigenen Artikel und Links" width="350" height="231" /></a><a title="Diigo" href="http://diigo.com">Diigo</a> ist vordergründig ein Werkzeug um Lesezeichen, Bookmarks bzw. Favoriten zu verwalten. Neben Blogpostings oder digitalen Zeitungsartikeln lassen sich auch Bilder und Notizen speichern.Auf den zweiten Blick bietet Diigo aber vor allem interessante Möglichkeiten um Webseiten zu annotieren und die eigenen Gedanken mit &#8220;Freunden&#8221; zu teilen. Diigo unterscheidet zwischen der eigenen Bibliothek, dem Netzwerk und Gruppen. Im Netzwerk werden alle Links, die die eigenen &#8220;Freunde&#8221; auf öffentlich gestellt haben, gesammelt angezeigt. Die <a title="Gruppen bei Diigo" href="http://groups.diigo.com/index">Gruppen</a> sind thematisch orientiert. Es ist auffällig, dass Diigo vor allem unter Pädagog_innen genutzt wird, entsprechend ist auch das thematische Gruppenangebot. Die meisten Linkempfehlungen sind allerdings auf englisch, aber mit der Definition des eigenen Netzwerks kann man das recht schnell ändern.</p>
<p>Eine ausführliche Vorstellung von diigo findet sich in <a title="Social Bookmarking am Beispiel diigo" href="http://pb21.de/2011/05/diigo/">diesem Artikel auf pb21.de</a>.</p>
<h3>Diigo und Evernote im direkten Vergleich</h3>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th>Feature</th>
<th>Evernote</th>
<th>Diigo</th>
</tr>
<tr>
<td>Ordnung</td>
<td>Notizbuch zur Kategorisierung, Tags für ein Stichwortverzeichnis</td>
<td>Listen zur Kategorisierung, Tags für ein Stichwortverzeichnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Communityfunktionen</td>
<td>Freigabe von Notizbüchern und Notizen</td>
<td>Hinzufügen von &#8220;Freunden&#8221; und &#8220;Followern&#8221;, Erstellen von thematischen Gruppen, Tauschen von Links und Notizen</td>
</tr>
<tr>
<td>Offline-Nutzung</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja, aber nur im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet</td>
</tr>
<tr>
<td>Mögliche Medien</td>
<td>Links, Artikel, Bilder, Audio, Notizen</td>
<td>Links, Artikel, Bilder, Notizen</td>
</tr>
<tr>
<td>Browserplugins</td>
<td>Ja, für alle gängigen Browser wie Firefox, Chrome, Safari und Internet Explorer und darüber hinaus einen <a title="ganzen unten auf der Seite ist der Clipper für die Lesezeichenleiste zu finden" href="http://www.evernote.com/about/download/web_clipper.php">Webclipper</a> für die Lesezeichenleiste in allen anderen Browsern</td>
<td>Ja, für alle gängigen Browser wie Firefox, Chrome, Safari oder Internet Explorer und darüber hinaus als <a title="Link zu Diigolet" href="http://www.diigo.com/tools/diigolet">Diigolet</a> für die Lesezeichenleiste in allen anderen Browsern</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonstige Erweiterungen</td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Apps für PC und Browser" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/#desktop">Liste</a></td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Liste aller Werkzeuge, mit Diigo zusammenarbeiten" href="http://www.diigo.com/tools">Liste</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Unterstützte Plattformen</td>
<td>Im Browser: Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari<br />
Als App: iPad, iPhone, Blackberyy, Windows Phone 7, Web OS<br />
Als Offline-Programm auf dem PC: MacOSx, Windows</td>
<td>Im Browser: Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari<br />
Als App: iPad, iPhone und Android</td>
</tr>
<tr>
<td>Angebote für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets</td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="mobile Apps für Evernote" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/#mobile">Liste</a></td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Liste aller Erweiterungen für den Browser oder zur Installation auf dem PC" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/">Liste</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>4. Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis</h3>
<h3>Der partizipative Seminarreader</h3>
<p>Man kann für jedes seiner Seminare ein Notizbuch anlegen, und schließlich das Link dorthin an die Seminargruppe weitergeben. Das dort liegende &#8220;Echtzeit-Archiv&#8221; ermöglicht jederzeit weitere gefundene Artikel hinzuzufügen. Wenn den Teilnehmenden eigene Zugänge zu Evernote oder Diigo zur Verfügung stehen, können sie selbst ihre Rechercheergebnisse der Gruppe zur Verfügung stellen. Diese Möglichkeit bietet sowohl Evernote als auch Diigo.</p>
<h3>Erstellung und Verteilung des Seminarreaders</h3>
<p>Listen wiederum lassen sich als <a title="Linksammlung einer Liste" href="http://www.diigo.com/ditem_mana3/extract_annotations?link_ids=72389791,72303458,72247051,72185479,72030254,71567584,70491301,70276776,70691754,67831484,70264010,70103314,70000677,69730313,69752620,69658104,69523477,68793185,69283158,68814842">Linksammlungen</a> für den Print-Reader bei Diigo ausdrucken. Dabei werden alle erstellten Notizen zu einem Artikel in der Liste mit angezeigt. Bei Etherpad kann man Notizbücher dem Seminar als Reader zur Verfügung stellen. Ein Beispiel könnte <a title="Evernote Linksammlung" href="https://www.evernote.com/pub/gibro/seminare#b=f17b9e83-f6f8-49f4-a2ee-632d53d316bf&amp;n=956256ef-de50-45f6-bd76-700e2ec23f40">so</a> aussehen.</p>
<h3>Der Seminarreader als Dokumentationsfläche für das Seminar</h3>
<p>Es ist auch vorstellbar, den Seminarreader nicht nur mit Hintergrundtexten zum Seminar zu befüllen, sondern auch dazu zu gebrauchen, die gemachten Bilder, die erwähnenswerten Links und andere Seminarergebnisse zusammenzutragen. Diigo bietet dazu für erstellte Listen eine <a title="Webschau der Liste Seminare von gibro" href="http://slides.diigo.com/list/guibro/seminare">Webschau</a> an.</p>
<h3>5. Vor- und Nachteile digitaler Seminarreader</h3>
<h3>Vorteile:</h3>
<ul>
<li>Der gesamte Seminarreader lässt sich im Volltext durchsuchen. So wird der digitale Reader zu einem nachfrageorienterten Nachschlagewerk</li>
<li>Der Reader macht es technisch möglich auch noch nach dem Seminar tagesaktuelle Bezüge zu den Seminarthemen herzustellen</li>
<li>Es lassen sich unterschiedliche Zugänge zu den enthaltenen Inhalten ermöglichen. Z.B. über Kategorien, Schlagworte, Volltextsuche</li>
<li>Der Seminarreader kann auch Interessierten zugänglich gemacht werden, die nicht am Seminar teilgenommen haben, aber beim nächsten Mal dabei sein wollen</li>
</ul>
<h3>Nachteile</h3>
<ul>
<li>Der Zugriff auf den Seminarreader setzt einen Internetzugang voraus</li>
<li>Gewöhnungsbedürftige Kategorisierung und Sortierung von Inhalten</li>
</ul>
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach (gibro) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6128"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veröffentlichen und Verteilen von Präsentationen und Handouts</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 03:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Handout]]></category>
		<category><![CDATA[PDF]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Slidecasts]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5729</guid>
		<description><![CDATA[Die Veröffentlichung von Dokumenten im Internet ist so einfach wie nie zuvor. Mit wenigen Klicks stellt man einem Millionenpublikum Texte, Bilder, Videos oder Präsentationen zur Verfügung. Jedoch ist diese Art der Öffentlichkeit nicht immer gewünscht, sei es aus Ermangelung an notwendigen Rechten oder eben nur, weil es sich um Dokumente handelt, die für einen begrenzten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5732" class="wp-caption alignleft" style="width: 325px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/slideshare-beispiel.png"><img class="size-medium wp-image-5732" src="http://pb21.de/files/2012/01/slideshare-beispiel-315x250.png" alt="" width="315" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel-Präsentation auf Slideshare</p></div>
<p>Die Veröffentlichung von Dokumenten im Internet ist so einfach wie nie zuvor. Mit wenigen Klicks stellt man einem Millionenpublikum Texte, Bilder, Videos oder Präsentationen zur Verfügung. Jedoch ist diese Art der Öffentlichkeit nicht immer gewünscht, sei es aus Ermangelung an notwendigen Rechten oder eben nur, weil es sich um Dokumente handelt, die für einen begrenzten Nutzerkreis bestimmt sind, wie z.B. in Seminaren für die Teilnehmenden. Dieser Beitrag soll sich daher mit Möglichkeiten befassen, wie man Internet-Werkzeuge weiter nutzen kann, ohne direkt wieder auf Mail oder abgeschlossene Insellösungen wie Learning Management Systeme zurückgreifen zu müssen.<span id="more-5729"></span></p>
<h3>Der vielseitige Anbieter: Slideshare</h3>
<p>Insbesondere für die <strong>Veröffentlichung von Präsentationen und Handouts</strong> haben sich in den letzten Jahren zwei Dienste einen Namen machen können. An erste Stelle ist hierbei <a href="http://www.slideshare.net/">Slideshare</a> zu nennen, der vorrangig zur Bereitstellung von Foliensätzen Verwendung findet. In der <a href="http://www.slideshare.net/business/premium/plans">kostenlosen Basic-Variante</a> hat man die Möglichkeit beliebig viele Präsentationen und Dokumente hochzuladen, wenn sie eine Größe von je 20 MB nicht übersteigen. Neben den üblichen Formaten PDF, PPT und DOC werden auch Open Office- sowie Apple-Formate unterstützt.</p>
<blockquote><p>Tipp: Es empfiehlt sich sowohl Präsentationen als auch Dokumente als PDF hochzuladen, da es insbesondere bei Präsentationen zu unschönen Umformatierungen kommen kann, wenn Slideshare eine verwendete Schriftart nicht unterstützt.</p></blockquote>
<p>Anschließend legt man den Titel, eine Beschreibung, Tags sowie Kategorie fest und wählt die passende <a title="#pb21-Reihe zu Creative Commons" href="http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/">Lizenz</a>. Slideshare bietet dann die Möglichkeit die Präsentation mit einer Audiospur zu versehen. Wurde ein gehaltener Vortrag also aufgezeichnet (oder man nimmt ihn selbst am heimischer Rechner nochmal auf), kann man mit dem Feature <a title="Slidecast-Demo" href="http://www.slideshare.net/pollyalida/slidecast-demo">Slidecast</a> die Präsentation nachvertonen und mit dem Folienwechsel synchronisieren. Außerdem lassen sich öffentliche YouTube-Videos in die Folien integrieren und mögliche Revisionen eines Dokuments hochladen. Ein Slideshare-Dokument lässt sich selbstverständlich – ähnlich YouTube-Videos – auf anderen Seiten einbetten. Außerdem kann man den Download der Folien erlauben. Zusätzlich wird ein Feature mit dem Namen <a title="Zipcast" href="http://www.slideshare.net/zipcast">Zipcast</a> angeboten, welches es erlaubt um einen Foliensatz herum Web-Meetings abzuhalten, also Live-Slidecasts sozusagen.</p>
<p>Leider ist die Veröffentlichung für einen begrenzten Nutzerkreis sowie private Zipcasts nur den Pro-Accounts vorbehalten. Ab einem Beitrag von 19$/Monat kann man auch <em>private</em> Präsentationen, Dokumente und zusätzlich Videos veröffentlichen und den Zugang so einschränken. Hierfür stehen einem drei Optionen zur Verfügung:</p>
<ol>
<li>Private URL: nur diejenigen können die Slideshare aufrufen, die auch über den Link verfügen;</li>
<li>Deaktivieren des Embedden: private Slideshares ließen sich auch auf anderen Seiten einbinden, ist der Zugang aber auf diesen Seiten nicht eingeschränkt (z.B. über ein Passwort zum Beitrag), kann man die Slideshare trotzdem sehen;</li>
<li>Passwort: sowohl öffentliche als auch Slideshares mit privater URL lassen sich mit einem Passwort vor öffentlichem Zugriff schützen.</li>
</ol>
<h3>Der Anbieter mit Privat-Funktion: Scribd</h3>
<p>An dieser Stelle kann der <strong>zweite Dienst</strong> (den es aber leider nur mit englischer Nutzeroberfläche gibt) seine Karten voll ausspielen: <a href="http://www.scribd.com/">Scribd</a>. Hier ist es möglich kostenlos private Dokumente anzulegen. Die URL zu diesen Dokumenten wird hier mit einem geheimen Schlüssel versehen. Nur wer diese spezielle URL hat, kann auch auf das Dokument zugreifen. Auch Suchmaschinen indexieren diese Dokumente nicht. Im Seminarkontext ist es auf diese Weise sehr einfach möglich, einem begrenzten Nutzkreis den Zugang zu Handouts und Präsentationsfolien zu gewähren. Allerdings sollte man auch hier darauf achten, wie man auf den Link hinweist: unproblematisch ist die Mail, verlinkt man aber in einem Seminarblog darauf, sollte der Blogbeitrag natürlich auch mit einem Passwort geschützt sein (welches man z.B. im Seminar bekanntgibt).</p>
<div id="attachment_5731" class="wp-caption alignright" style="width: 329px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/scribd-einstellungen.png"><img class="size-medium wp-image-5731" src="http://pb21.de/files/2012/01/scribd-einstellungen-319x250.png" alt="" width="319" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dokumenten-Einstellungen bei Scribd</p></div>
<p>Scribd unterstützt ähnlich wie Slideshare alle gängigen Formate zum Upload sowie alle Einstellungsmöglichkeiten (inkl. Lizenz und Download-Format). Daneben ist es möglich direkt auf seine bei <a href="http://docs.google.com/">Google Text und Tabellen</a> erstellten Dokumente zurückzugreifen und diese zu veröffentlichen. Scribd bietet auch die Möglichkeit Dokumente für Mobile Endgeräte, wie iPad, Amazon Kindl oder Android, zu konvertieren und per Mail (oder wenn möglich per SMS) daran zu versenden. Im Vergleich zu Slideshare macht Scribd einen aufgeräumteren Eindruck und (noch) gibt es keine Pro-Accounts mit kostenpflichtigen Features. Wer also auf Slide- und Zipcast sowie eine eingedeutschte Nutzeroberfläche verzichten kann, ist mit Scribd sehr gut beraten.</p>
<h3>Einfache Lösung: passwortgeschützter Download</h3>
<p>Wer nach einer ganz einfachen Lösung sucht, kann natürlich auch die Dokumente zum Download auch im Seminarblog anbieten <em>und</em> entweder die PPT-Präsentation (Speicheroptionen &gt; Passwort zum Öffnen oder zum Bearbeiten) oder eben die erstellte PDF-Datei (Datei &gt; Dokumenteigenschaften &gt; Sicherheit) mit einem Passwort schützen. Alternativ hierzu kann man – wie oben schon vorgeschlagen – auch den Blogbeitrag selbst mit einem Passwort versehen. Der Link zur Datei ist dann nur für die ersichtlich, die auch das Passwort haben. Zu Bedenken ist hierbei aber, dass Suchmaschinen-Crawler diese Dateien trotzdem entdecken könnten.</p>
<h3>Die Alternative zu großen E-Mail-Anhängen: Sugarsync</h3>
<p><strong>Eine Möglichkeit zum Verteilen von Dokumenten</strong> bietet ein Dienst, der eigentlich zur Synchronisation von Dateien auf unterschiedlichen Rechnern, Endgeräten und zwischen Nutzern – ähnlich wie Dropbox – gedacht ist. Gemeint ist <a href="http://sugarsync.com/">Sugarsync</a>. Dieser kann auch bei der Verbreitung oder zum Versenden von Dokumenten eine Rolle spielen. So ist es möglich jedes dort abgespeicherte Dokument (5GB Speicher sind kostenfrei) für andere freizugeben. Der so generierte öffentliche Link kann dann mit der betreffenden Nutzergruppe geteilt werden (z.B. in einer Facebook-Gruppe). Nach einer bestimmten Zeit kann man ihn auch wieder deaktivieren.</p>
<p>Wer es noch sicher, privater mag, kann die Datei auch quasi als Anhang zusenden. Die Empfänger erhalten eine Mail mit Link zum Dokument. Als Versender erhält man zusätzlich eine Benachrichtigung, wenn das Dokument abgeholt wurde. Dies ist gerade für größere Dokumente (z.B. Präsentationen mit vielen Bildern) sehr zu empfehlen, um den Mail-Eingang der Empfänger nicht zu &#8220;verstopfen&#8221;.</p>
<h3>Die aufwändige Variante: eine eigene Serverlösung</h3>
<p>Wenn die hier vorgestellten Dienste zur Veröffentlichung und zum Verteilen von Dokumenten nicht ausreichen, bleibt nur noch die Einrichtung eines eigenen Webservers, der bei maximaler Konfigurierbarkeit allerdings auch ein erhöhtes Maß an Aufwand zum Einrichten und zur Haltung mit sich bringt.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Bernhardt für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5729"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegen Monokulturen, für mehr Vielfalt im Netz</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/alternativen-zu-facebook/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/alternativen-zu-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 04:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarmintelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[SecuShare]]></category>
		<category><![CDATA[Social Swarm]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=6083</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Alternativen zu Facebook Es vergeht kaum ein Tag, an dem Google, Facebook oder Twitter nicht beunruhigende Nachrichten produzieren. Nicht in dem Sinne, dass sie etwa für Machthaber in autokratischen Ländern ungemütlich werden würden, sondern indem sie ihre Nutzer mit Änderungen von Geschäftsbedingungen, Layout oder dem Einrichten von Filtern gängeln. Netzaktivisten wollen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6154" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-thumbnail wp-image-6154 " src="http://pb21.de/files/2012/02/rena-veit-mette-ohne-Verlust-200x200.jpg" alt="Rena Tangens (by Veit Mette)" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Aktivistin Rena Tangens (by Veit Mette)</p></div>
<h3>Auf der Suche nach Alternativen zu Facebook</h3>
<p>Es vergeht kaum ein Tag, an dem Google, Facebook oder Twitter nicht beunruhigende Nachrichten produzieren. Nicht in dem Sinne, dass sie etwa für Machthaber in autokratischen Ländern ungemütlich werden würden, sondern indem sie ihre Nutzer mit Änderungen von Geschäftsbedingungen, Layout oder dem Einrichten von Filtern gängeln. Netzaktivisten wollen nun ein dezentrales, freies soziales Netzwerk aufbauen und damit eine unabhängige Alternative bieten. pb21 sprach mit Rena Tangens vom Bielefelder Datenschutzverein FoeBud und anderen Aktivisten.<span id="more-6083"></span></p>
<p>Facebook etwa führt ein neues Layout-Format namens Timeline für alle Nutzer ein, das sämtliche Nachrichten und Postings auf einer übersichtlichen Zeitleiste anordnet. Längst vergessen geglaubte Peinlichkeiten können damit wieder für unerwünschte Aufmerksamkeit sorgen. Google wiederum fasst rund 70 Datenschutzerklärungen in 10 zusammen, um Nutzerdaten aus rund 60 Diensten in einem einzigen Nutzerprofil zusammenführen zu können. Die Nutzer müssen zustimmen, oder sie verlieren den Zugriff auf ihr Konto. Twitter wiederum will in einigen Ländern bestimmte Tweets zensieren, da es eben in verschiedenen Ländern unterschiedliche Auffassungen von der Meinungsfreiheit gäbe. Die Argumentation: Würden wir uns in diesen Ländern nicht anpassen, könnten wir dort unseren Dienst nicht anbieten.</p>
<p>Angesichts dieser ständig wachsenden Irritationen kamen Ende 2011 einige Datenschutz- und Netzaktivisten auf die Idee, ein Soziales Netzwerk zu entwickeln, das den Nutzern wieder mehr Selbstbestimmung und mehr Freiheit zurückgibt. Unter dem Titel „Social Swarm“ haben sich nun Netzaktivisten, Programmierer und Entwickler zusammengefunden, die gemeinsam eine Lösung erarbeiten wollen. Sie koordinieren ihre Arbeit über ein <a href="http://wiki.socialswarm.org/Main_Page">Wiki</a> und mehrere Mailinglisten.</p>
<p>Rena Tangens vom Bielefelder Datenschutzverein FoeBud hat die Gründung von „Social Swarm“ mit angestoßen. Ihr Ziel: Nutzer sollen unabhängiger werden von den oftmals willkürlich erscheinenden Entscheidungen von Internetkonzernen wie Facebook und Google. Tangens: „Wir wollen die Vielfalt im Netz erhalten, da die gegenwärtige Monokultur eine große Gefahr für das Netz, für die Demokratie und für eine offene Gesellschaft ist.“ Die Idee ist, ein soziales Netzwerk zu entwickeln, in dem Nutzer komplett über ihr Daten verfügen und in dem sie vertraulich kommunizieren können. Viele Aktivisten sollen im &#8220;sozialen Schwarm&#8221; eine bessere Alternative finden als es eine zentral gesteuerte Entwicklung könnte.</p>
<p>Wie der künftige Dienst aussehen könnte, zeigt sich zurzeit an dem Projekt <a href="http://secushare.org">SecuShare</a>, das die Übermittlung von digitalen Daten sicherer machen will. Mit verschiedenen symmetrischen und asymmetrischen Krypto-Protokollen sollen die Daten so von Nutzer zu Nutzer übertragen werden, dass kein Betreiber weiß, über was sich die Nutzer austauschen. Eine Art Vorratsdatenspeicherung, wie sie Facebook derzeit noch betreibt, soll auf diese ausgeschlossen werden. Bei Facebook können Nutzer nämlich einmal übermittelte Daten nicht mehr löschen, sondern deren Anzeige lediglich unterdrücken.</p>
<p>Entwickler Carlo v. Loesch, ebenfalls einer der Initiatoren von „Social Swarm“, will die Verschlüsselung derart lückenlos gestalten, dass Nachrichten „weder für Gateways, noch für Server einsehbar sind“. Dabei soll nicht nur die Kommunikation über Internetrechnern, sondern auch über Mobiltelefone sicherer werden. SecuShare ist nur eine mögliche Lösung, denn es gibt auch andere Projekte wie etwa <a href="http://retroshare.sourceforge.net/index_de.html">RetroShare</a>, die ebenfalls die Kommunikation zwischen zwei, ja sogar zwischen mehreren Partnern verschlüsseln, um jegliche Überwachungs- und Zensurversuche zu unterlaufen.</p>
<p>Eine andere Idee, die etwa Rena Tangens verfolgt, besteht darin, eine verteilte Kommunikation auf Basis verschiedener existierender sozialer Netzwerke zu unterstützen. Sie erklärt das so: „Wenn man sich beispielsweise bei Identica einloggt, soll man über offene Schnittstellen mit denjenigen kommunizieren können, die sich bei Diaspora angemeldet haben.“</p>
<p>Weil der Quellcode der Software für den Microbloggingdienst Identica und das soziale Netzwerk Diaspora offen liegen, können deren offene Kommunikationsschnittstellen von anderen Software-Projekten genutzt werden. Auch die Software, die von den Social-Swarm-Programmierern erstellt wird, soll einmal Open-Source-Software sein.</p>
<p>Der Gedanke der dezentralen Nutzung, die keinen zentralen Betreiber mehr kennt, bestehe jedoch darin, so v. Loesch, dass die Nutzerdaten auf noch sehr viel mehr Servern gespeichert werden müssen. Zwar sollen sie verschlüsselt werden, doch je mehr Dienste genutzt und aufgesetzt werden, desto unsicherer könne das System auch werden.</p>
<p>Aber auch dieses Problem könnte mit Hilfe der „Schwarmintelligenz“ gelöst werden. Letztlich geht es darum, so erklärt Rena Tangens, dass „mit dem Wissen und Können vieler Leute etwas geschaffen wird, was Vielfalt hat, was die Ideen von vielen beherbergt. Über eine dezentrale Datenhaltung soll das Netz wieder in Nutzerhand gestellt werden.“</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christiane Schulzki-Haddouti für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6083"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/02/alternativen-zu-facebook/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Schulung zu Adobe Connect</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/aktuell-heute-online-schulung-zu-adobe-connect/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/aktuell-heute-online-schulung-zu-adobe-connect/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Connect]]></category>
		<category><![CDATA[Webcast-Hoster]]></category>
		<category><![CDATA[Webcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit sogenannter Webcasting-Software lassen sich live Videovorträge und Präsentationen in die Welt senden, bei dem die Zuschauer als Teilnehmende auch kommentieren und Fragen stellen können. In einem Zweiteiler erklärt unsere Autorin Maria-Christina Nimmerfroh, wie das funktioniert und vergleicht die gängigen Softwareanbieter. Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich? Webcasting&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mit sogenannter Webcasting-Software lassen sich live Videovorträge und Präsentationen in die Welt senden, bei dem die Zuschauer als Teilnehmende auch kommentieren und Fragen stellen können. In einem Zweiteiler erklärt unsere Autorin Maria-Christina Nimmerfroh, wie das funktioniert und vergleicht die gängigen Softwareanbieter.</p>
<ul>
<li><a title="WebCasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/">Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?</a></li>
<li><a title="WebCasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters</a></li>
</ul>
<p>Zum Thema passend findet eine <a title="zur Ankündigung der Schulung bei e-teaching.org" href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Online-Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit <em>Adobe Connect</em></a> am 6.2.2012 um 14 Uhr bei den Kollegen von e-teaching.org statt. Die Teilnahme ist kostenlos und steht auch für Interessenten von pb21 offensteht. Die Schulung stellt die Software <em>Adobe Connect</em> vor, die auch bei den letzten #pb21-WebTalks zum Einsatz kommt.<span id="more-6129"></span></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-6129"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Connect]]></category>
		<category><![CDATA[Cisco webex]]></category>
		<category><![CDATA[edudip]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Übertragung]]></category>
		<category><![CDATA[make.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Webcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit Ton ab, Kamera läuft – was Fernsehsender können, können die Akteure der politischen Bildung auch. Im ersten Teil unseres Webcasting-Workshops ging es um Konzeption, Akteure und Darstellungsformen. Im zweiten Teil gehen wir sozusagen auf Sendung und kümmern uns darum, wie unsere Ideen ins Internet kommen. Wir stellen Ihnen bekannte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><a href="http://pb21.de/files/2011/12/webcasting_zuhause.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5528 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/webcasting_zuhause-200x200.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Maria-Christina Nimmerfroh" width="200" height="200" /></a>Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit</h3>
<p>Ton ab, Kamera läuft – was Fernsehsender können, können die Akteure der politischen Bildung auch. Im <a title="Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/">ersten Teil unseres Webcasting-Workshops</a> ging es um Konzeption, Akteure und Darstellungsformen. Im zweiten Teil gehen wir sozusagen auf Sendung und kümmern uns darum, wie unsere Ideen ins Internet kommen. Wir stellen Ihnen bekannte Anbieter von Webcasting-Lösungen vor und geben Tipps bei der Auswahl.</p>
<p><span id="more-5509"></span>Die Anbieter unterscheiden sich im wesentlichen durch ihren Leistungsumfang und die Preismodelle. Auch jede Anwendung zur „Sendeleitung“ erfordert Einarbeitung, die von den Anbietern durch entsprechende Tutorials unterstützt wird. Die meisten Systeme lassen sich kostenlos testen, bevor man sich zu einem Vertrag entschließen muss.</p>
<p>Die bekanntesten Anbieter für komplette Webcasting-Lösungen sind Adobe Connect, Cisco webex, Edudip und make.tv. Nicht ganz einfach ist, dass beim Webcasting noch zusätzlich die Begriffe Webmeeting (für Online-Konferenzen) und Webinare (für Online-Seminare) verwandt werden, die nicht alle Anbieter einheitlich belegen. Da kann man dann nur genau hingucken, welche einzelnen Leistungen darunter verstanden werden. Bevor man es ausprobiert hat, ist es schwierig, den eigenen Bedarf richtig zu ermitteln. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Akteure mit der Steuerungsanwendung gut zurecht kommen und dass die Hauptziele des Webcastings (z.B. sehr viele Personen mit einer Live-Sendung erreichen oder kollaborative Instrumente nutzen) erreicht werden können. Um Ausprobieren und Testen kommt man in der Regel nicht herum.<br />
Unterschiede bestehen zwischen den Anbietern bzw. Preismodellen darin, wie viele Zuschauer gleichzeitig das Webcast verfolgen können, wie groß das fertige Video sein darf, wie oft ein Webcast stattfinden darf und welche Funktionen angeboten werden, z.B. in Bezug auf die Interaktion mit den Teilnehmern oder auf Privatsphäreeinstellungen. Bei allen Anbietern gibt es verschiedene Varianten der Zulassung von Zuschauern: Sie können den Webcast generell für alle Internet-Nutzer zugänglich machen oder Sie können einzelne Zugänge vergeben, wenn Sie nur für einen bestimmten Personenkreis senden möchten. In den meisten Fällen müssen die Zuschauer, auch wenn der Webcast öffentlich ist, eine kurze Anmeldeprozedur durchlaufen, die in der Regel daraus besteht, dass man einen selbstgewählten Benutzernamen auswählen muss. Das kann bei nicht sehr internetaffinen Gruppen problematisch sein, die eigentlich einfach nur das Video sehen wollen. Es sollte auf jeden Fall getestet werden, ob die Zielgruppe diese technischen Hürden auch überwinden würde und es müsste auch überlegt werden, wie man das den Teilnehmern am besten kommuniziert. Das Ansehen des Videos im Nachhinein kann dann so gestaltet werden, dass keine Zugangsdaten mehr eingegeben werden müssen. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl des geeigneten Anbieters sind die sog. Embedding-Funktionen: Es gibt praktisch zwei Varianten. Bei einigen Anbietern, z.B. make.tv, ist es möglich, das Fenster, in dem die Videos dargestellt werden, komplett in die eigene Webseite zu integrieren, dadurch hat der Nutzer tatsächlich das Gefühl, da sendet der Akteur der politischen Bildung selbst, es sieht alles so aus, wie der Nutzer es auch von anderen Besuchen der Webseite gewöhnt ist (das nennt man Embedding-Lösung, so wie man das auch von Youtube- oder Vimeo-Videos kennt). Die meisten Webcasting-Hoster stellen allerdings die Sendung in eigenen Browser-Fenstern dar, so dass der eigentliche Anbieter der Inhalte nicht sofort erkennbar ist.</p>
<h3>Adobe Connect</h3>
<p><a href="http://www.adobe.com/de/products/connect"><img class="alignleft size-medium wp-image-5322" src="http://pb21.de/files/2011/11/pb21-webtalk-so-sieht-es-aus-350x242.jpg" alt="So sieht ein pb21-WebTalk aus ... (Klicken zum Vergrößern)" width="350" height="242" />Adobe Connect</a> ist eine Online-Konferenzlösung, die über sehr viele Funktionen verfügt: Neben dem Anzeigen von Videos und Präsentationen können hier die Teilnehmer auch gemeinsam an Dokumenten arbeiten (z.B. auf interaktiven Whiteboards). Die Steuerung des Webcasts erfolgt entweder über Software, die am Arbeitsplatzrechner der „Sendeleitung“ installiert wird (bei größeren Lösungen) oder aber einfach über den Browser als Webanwendung. Bei Adobe Connect muss der Zuschauer sich das Webcasting auf einem Server, einer anderen Web-Umgebung ansehen. Er wird per Link vom Anbieter dorthin geführt, verlässt aber auch optisch die Seite des Anbieters. Adobe Connect bietet keine Embedding-Lösung an, wo das Videofenster in die eigene Webseite integriert wird.<br />
In der günstigsten Variante kostet die Nutzung von Adobe Connect ungefähr 40 Euro pro Monat. Es gibt aber auch die Möglichkeit, pro Nutzer pro Minute zu bezahlen (im Dezember 2011 betrug der Preis dafür 0,32 US-Dollar).</p>
<h3>Cisco webex</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5510" src="http://pb21.de/files/2011/12/sc_ciscowebex-336x250.jpg" alt="Screenshot Cisco Webex" width="336" height="250" />Cisco bietet unter dem Produktnamen „<a href="http://www.webex.de">webex</a>“ verschiedene Systeme an, von denen das einfachste eine Online-Konferenzlösung darstellt, bei der Videos und Präsentationen übertragen werden können und auch Werkzeuge zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt steht hier die Online-Umsetzung von realen Meetings, also die Zusammensarbeit gleichrangiger Teilnehmer. Darüberhinaus gibt es noch spezielle Lösungen für  Veranstaltungsübertragungen und Online-Schulungen. Cisco webex wird in der Webmeeting-Variante auch nur über den Browser gesteuert und kostet – je nach Leistungsumfang &#8211; ungefähr 40 Euro pro Monat.</p>
<h3>Edudip</h3>
<p><a href="http://www.edudip.com/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5513" src="http://pb21.de/files/2011/12/2011-07-27-Eduroom-Screen-350x216.jpg" alt="Eduroom Screen Edudip" width="350" height="216" />Edudip</a> ist eine Plattform für live übertragene Online-Seminare und ist auf den Bildungskontext spezialisiert. Die Besonderheit besteht hier darin, dass hier – wenn das gewünscht ist – die Online-Veranstaltungen auf der Plattform öffentlich angekündigt werden und von Nutzern auch bewertet werden können. Für Dozenten bietet Edudip außerdem die Zahlungsabwicklung bei kostenpflichtigen Seminaren an. Edudip wird über den Browser gesteuert und bietet hier sowohl Videos und Präsentationen an als auch Whiteboards zum gemeinsamen Arbeiten. Allerdings können immer nur zwei Akteure gleichzeitig im größeren Bildausschnitt angezeigt werden, damit ist es für Gespräche mit drei oder mehr Personen eher nicht geeignet. Auch bei Edudip – wie bei Adobe Connect – müssen die Zuschauer zum Empfang des Webcasts die Internet-Seite wechseln und sich auch auf der neuen Seite wieder anmelden  bzw. einen Benutzernamen wählen. Eine Embedding-Lösung ist hier nicht vorgesehen.<br />
Das Webcasting kostet hier etwa 25 Euro pro Monat, eine kostenlose Variante ermöglicht Webcasting für bis zu 50 Teilnehmer.</p>
<h3>Make.tv</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5529" src="http://pb21.de/files/2011/12/screenshot_maketv-350x218.jpg" alt="Screenshot MakeTV Studio" width="350" height="218" />Bei <a href="http://www.make.tv">make.tv</a> handelt es sich um eine auf die Übertragung von Live-Videos spezialisierte Lösung,  die professionellen Fernsehübertragungen am nächsten kommt. Es können mehrere Quellen, also mehrere Kameras, Videos und Tonquellen zusammengeschaltet werden. Die Handhabung der Steuerung ist ähnlich wie die Regie in einem Fernsehstudio, bei dem die Quellen gemeinsam oder im Wechsel angezeigt werden können. Die Einbindung von Präsentationen ist möglich, aber nicht ganz einfach.<br />
Die Zuschauer können sich per Text-Chat oder auch per Audio oder Video beteiligen. Die Steuerung erfolgt über eine Webanwendung. Das Videofenster kann bei make.tv direkt in die eigene Webseite integriert werden, dadurch hat der Nutzer tatsächlich das Gefühl, da sendet der Akteur der politischen Bildung (das nennt man Embedding-Lösung, so wie man das auch von Youtube- oder Vimeo-Videos kennt).<br />
Bei einer kostenlosen Variante können bis zu 30 Minuten pro Tag live gesendet werden, die Tarife für unbegrenzte Sendezeit beginnen bei etwa 10 Euro pro Monat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Anbieter unterscheiden sich im wesentlichen durch ihren Leistungsumfang und die Preismodelle. Auch jede Anwendung zur „Sendeleitung“ erfordert Einarbeitung, die von den Anbietern durch entsprechende Tutorials unterstützt wird. Die meisten Systeme lassen sich kostenlos testen, bevor man sich zu einem Vertrag entschließen muss.</p>
<p>Eine <a href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit Adobe Connect</a> findet am 06. Februar um 14 Uhr auf e-teaching.org statt.</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Mit unterschiedlichen Systemen? Der Konzeption von Webcasts? Und der Resonanz der Zuschauer? Teilen Sie anderen Ihren Erfahrungen mit!</p>
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V – Screencasting für Anfänger" href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/">Teil V: Screencasting für Anfänger</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Maria-Christina Nimmerfroh für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5509"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengespräch]]></category>
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		<category><![CDATA[Webcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit Beim Webcasting lassen sich Vorträge und Diskussionen mit Bild und Ton in alle (Online-)Welt senden – ohne dass die Beteiligen dafür ihre Schreibtische verlassen müssen. Das gilt für den Anbieter und Produzenten wie für Moderation und Experten und natürlich auch für die Teilnehmenden. Wie genau das funktioniert und welche&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6105" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2011-04-02-um-17.35-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Beim Webcasting lassen sich Vorträge und Diskussionen mit Bild und Ton in alle (Online-)Welt senden – ohne dass die Beteiligen dafür ihre Schreibtische verlassen müssen. Das gilt für den Anbieter und Produzenten wie für Moderation und Experten und natürlich auch für die Teilnehmenden. Wie genau das funktioniert und welche Ausstattung es braucht, beschreiben wir in diesem Artikel. In <a title="Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Teil II</a> werden wir verschiedene Anbieter von Webcasting-Software vorstellen und vergleichen. <span id="more-6099"></span></p>
<p>Das Konzept des Webcastings erweitert die Möglichkeiten der üblichen Internet-Videos unter zwei Aspekten: Als Live-Webcast können Zuschauer nicht nur zuschauen, sondern sich auch beispielsweise via Chat in die Übertragung einschalten und Fragen stellen oder selber einen Diskussionsbeitrag liefern. Zudem liefern die Webcastings auch in der aufgezeichneten Variante („On-demand Webcasts“) den Mehrwert, dass hier Videos, z.B. eines Vortrags, verbunden werden können mit der gezeigten Präsentation. Ein Beispiel für ein Webcasting ohne Zuschauer vor Ort sind die <a href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/webvortrage/">#pb21-WebTalks</a>:</p>
<p>Hier kommen die Referenten mit dem Moderator nur online zusammen, Videos der Teilnehmer werden von der Webcasting-Software zusammengestellt und dann für die Zuschauer auf einer gemeinsamen Internet-Seite dargestellt. So kann auch aus dem eigenen Büro live gesendet werden.</p>
<p>Während bei Videos die technischen Voraussetzungen vergleichsweise überschaubar sind – es muss oft nur in irgendeinem halbwegs üblichen Format ein Video vorliegen, um über einen der großen Video-Hoster im Internet verbreitet zu werden – sind die Anforderungen beim Webcasting höher. Doch gibt es da mittlerweile eine Reihe von gut handhabbaren Systemen, so dass es auch eher Unerfahrenen in dem Bereich mit ein bisschen Spaß am Herumprobieren möglich ist, live zu senden und die Zuschauer miteinzubeziehen.<br />
Die Kommunikation bei Live-Webcasts ist der Face-to-Face-Kommunikation ähnlich. Gemeinsam ist beiden Formen die Sicht- und Hörbarkeit, die Synchronizität und die Sequenzialität, also die chronologische Abfolge vorher vorgesehener Beiträge oder Gesprächspartner. Trotz dieser Gemeinsamkeit gibt es sehr große Unterschiede, die sich daraus ergeben, dass sich die Akteure räumlich getrennt aufhalten. So ist die Wahrnehmung der anderen Person durch den in der Regel kleinen Bildausschnitt stark eingeschränkt, die Zuschauer sind oft nicht mit Bild, sondern nur mit ihrem Namenseintrag in einer Liste vertreten. Diese Einschränkungen sind der Tatsache geschuldet, dass nicht alle Nutzer über eine schnelle Internetverbindung verfügen. Theoretisch könnten alle Teilnehmer mit Bild und Ton zugeschaltet werden. Allerdings ist die Technik auch noch nicht soweit, dass das Zusammenspiel von Audio und Video immer ohne Ausprobieren funktionieren würde.</p>
<h3>Die Kommunikation mit Experten und Teilnehmern ist in Webcasting-Szenarios &#8211; anders</h3>
<p>Non-verbale Interaktionsmöglichkeiten können naturgemäß nur begrenzt stattfinden und das führt oft zu längeren Einzelbeiträgen der Sprechenden, Pausen zwischen den Beiträgen und eine stärkere Strukturierung des Ablaufs und damit weniger Spontaneität. Abhängig von Internetverbindung und verwendeter Software gibt es auch einen Zeitversatz, der die Kommunikation untereinander erschwert.</p>
<p>In einem Webcast kann man praktisch das machen, was auch in Fernsehsendungen möglich ist, ergänzt durch die Möglichkeiten der Interaktivität mit den Zuschauern. Im Wesentlichen finden sich im didaktischen Kontext folgende Formen:</p>
<ul>
<li>Gesprächsrunden mit Experten und Frage-/Diskussionsmöglichkeit durch die Teilnehmer: Das ist das Konzept der #pb21-WebTalks, bei dem ein Moderator mit einem bis drei Gesprächspartnern ein Thema vorstellt (unterstützt durch Visualisierungen) und die Teilnehmer über einen Text-Chat die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen. Bei dieser Form gibt es kein Live-Publikum vor Ort.</li>
<li>Live-Übertragung von Veranstaltungen: Gesprächsrunden oder Vorträge von Präsenzveranstaltungen können live ins Internet übertragen werden und die Zuschauer im Internet können wie die Teilnehmer vor Ort Fragen stellen. Der entscheidende Vorteil ist hier, interessante Veranstaltungen direkt einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, was auch direkt einbezogen werden kann. So wirkt das Geschehen im Internet direkt in die Präsenzveranstaltung hinein. (Hier überschneiden sich WebCasting und <a href="http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/">Livestreaming, was wir auf pb21.de bereit vorgestellt haben</a>.)</li>
<li>Plenumgsgespräche mit virtuellen Gruppen: Hier leitet ein Moderator/Dozent (möglicherweise mit einem Experten) eine virtuelle Gesprächsrunde mit einer offenen oder geschlossenen Teilnehmergruppe. Die Inhalte werden unterstützt durch Präsentationen visualisiert und es kann gemeinsam an einem Ergebnis, z.B. einem gemeinsamen Dokument gearbeitet werden. Hier steht die Interaktivität und die Wissensvermittlung im Mittelpunkt.</li>
</ul>
<p>Natürlich sind auch andere Formen denkbar, die Nutzung von Webcasts ist im didaktischen Kontext noch nicht ganz so verbreitet. Da gibt es noch sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten.</p>
<h3>Geringe Anforderungen an die Technik, aber wichtig: Zuverlässigkeit</h3>
<p>Im Prinzip muss für einen Webcast das vorliegen, was auch eine Fernsehsendung an Vorbereitung und Technik braucht – nur in deutlich kleinerem Umfang. Die technischen Voraussetzungen in Bezug auf Mikrofon und Kamera sind eher gering. Da durch das Streaming – die Technik, mit der die großen Audio- und Videodaten internettauglich kleingerechnet werden – die Audio- und Video-Qualität ohnehin herabgesenkt wird, ist eine günstige Ausstattung ausreichend.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/laptop_kamera_headset.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6106" src="http://pb21.de/files/2012/02/laptop_kamera_headset-350x233.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Maria-Christina Nimmerfroh" width="350" height="233" /></a>Kamera: Eine sog. Webcam, die man am Laptop oder am Bildschirm befestigen kann,  reicht völlig aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Auflösung, mit der aufgenommen wird,  mind. 640&#215;480 Bildpunkte (Pixel) beträgt. Externe Webcams erfüllen dieses Kriterium in der Regel, bei eingebauten Webcams, z.B. bei günstigen Laptops, ist die Qualität oft nicht so gut. Da hilft dann nur ausgiebiges Testen.</p>
<p>Mikrofon: Wenn es wenig Umgebungsgeräusche gibt, der Akteur beispielsweise alleine in seinem Büro sitzt, reichen in der Regel die eingebauten Mikrofone, die oft bei Laptops integriert sind. Ansonsten sind auch die Mikrofone von Headsets von der Qualität her sehr brauchbar. Die beste Tonqualität bieten USB-Mikrofone, die ab etwa 70 Euro erhältlich sind.</p>
<p>Headset: Es ist unbedingt notwendig, dass alle Akteure Headsets oder Kopfhörer tragen. Ist nämlich der Lautsprecher des Computers eingeschaltet, entstehen die unschönen Rückkopplungsgeräusche. Auf diese Notwendigkeit sollten auch alle Beteiligten der Aufzeichung vorher hingewiesen werden. Wer sich nicht mit Kopfhörern präsentieren möchte, kann ja auf Kopfhörer im Ohrstöpselformat zurückgreifen.</p>
<h3>Damit live auch alles klappt: Testen, testen und nochmal testen</h3>
<p>Die Technik – also alle Kameras, die Internetverbindungen, der Webcast-Hoster, also einfach alles, muss vorher ausführlich getestet werden, um mögliche Fehlerquellen auszuschalten. Ein Webcast ist aufwendig und es wäre sehr bedauerlich, wenn er ausfallen müsste, beispielsweise weil die Internet-Verbindung eines Experten zu langsam ist. So muss mit jedem Akteur vorher, am besten einige Tage vorher, ein Testlauf durchgeführt werden, um Bild und Ton und Übertragungsgeschwindigkeit zu testen. In der Regel dauert so etwas nur wenige Minuten. Diese Testäufe ist auch sinnvoll, damit sich die Akteure in die besondere Situation mit der Kamera und den entfernten Akteuren einstellen können.</p>
<p>Zusätzlich zur Technik ist ein ausgearbeitetes Konzept notwendig, das vor allem auch Zeitvorgaben für die Teilnehmenden enthält, eine Sendeleitung, die für die optimale Einspeisung der unterschiedlichen Beiträge und Formate zuständig ist und natürlich die Kameras, Mikrofone und Computer der Beteiligten. Die „Sendeleitung“ braucht einen Computer, der die Anforderungen der Webcast-Software erfüllt (das ist anbieterabhängig, deswegen kann hier keine generelle Empfehlung gegeben werden) und eine Breitband-Internetverbindung. Eine Übertragung über Internetverbindungen mit geringerer Bandbreite ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht empfehlenswert.</p>
<h3>Die Kosten sind überschaubar</h3>
<p>Für einen Webcast ist ein Vertrag/eine Registrierung mit einem Webcast-Hoster notwendig, die alle  Leistungen unterschiedlichen Umfangs anbieten, bei den meisten ist es möglich, auch kostenlos den Dienst zu testen. Die meisten Hoster bieten Verträge mit einmonatiger Kündigungsfrist an, so dass man die Leistung den sich verändernden Bedürfnissen anpassen kann. Die Leistungen bestehen  üblicherweise darin, Software für die „Sendeleitung“ zur Verfügung zu stellen, also für den Arbeitsplatz, von dem aus die Videos, die Präsentationen und die Interaktivität mit den Teilnehmern gesteuert wird. Mit Hilfe dieser Software, die in der Regel über den Internet-Browser als Webanwendung bedient wird,  werden auch die Rollen und Rechte der Teilnehmenden zugewiesen (Teilnehmer, Moderatoren, Experten usw.) Diese „Sendeleitung“ kann auch von einem oder mehreren Moderatoren übernommen werden und ist von jedem am Webcast beteiligten Computer aus möglich. So lassen sich die Aufgaben zwischen den Akteuren flexibel verteilen. Dazu kommt natürlich das Zur-Verfügung-Stellen der ganzen Sendung im Internet unter einer Internet-Adresse die den Teilnehmern kommuniziert werden kann und die Benutzerverwaltung für die Akteure und Teilnehmer. Nach der Sendung sollte das Video auch noch abrufbar sein, damit alle die, die nicht live zuschauen konnten, trotzdem Zugang zu den Inhalten. Ein wichtiger Aspekt von Webcasts ist ohnehin die Verfügbarkeit im Nachhinein: Die ganze Sendung ist dauerhaft abrufbar, so dass sich der Aufwand eines Sendekonzepts oder mehrere Experten auch wirklich lohnt.</p>
<p>Eine <a href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit Adobe Connect</a> findet am 06. Februar um 14 Uhr auf e-teaching.org statt.</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Mit unterschiedlichen Systemen? Der Konzeption von Webcasts? Und der Resonanz der Zuschauer? Teilen Sie anderen Ihren Erfahrungen mit!</p>
<p>In <a title="WebCasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Teil II</a> werden wir verschiedene Anbieter von WebCasting-Software vorstellen und vergleichen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V – Screencasting für Anfänger" href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/">Teil V: Screencasting für Anfänger</a></li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Maria-Christina Nimmerfroh für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6099"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Daten rein, Daten raus? Datenportabilität – Teil II: Online-Services und ihre Data Portability-Möglichkeiten</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dataportability2/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/dataportability2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[DataPortability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenportabilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir in Teil I dieser Artikelreihe die Idee, Ziele und Probleme von Data Portability vorgestellt haben, wird es an dieser Stelle konkret: Was genau leisten die gängigen Online-Services im Hinblick auf Data Portability? Hier eine Übersicht über Google, Facebook, Twitter, delicious und flickr. Außerdem beantworten wir die Frage: Wie ist es eigentlich mit der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Nachdem wir in <a title="Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität – Teil I: Der Hintergrund" href="http://pb21.de/2012/01/dataportability1/">Teil I dieser Artikelreihe</a> die Idee, Ziele und Probleme von Data Portability vorgestellt haben, wird es an dieser Stelle konkret: Was genau leisten die gängigen Online-Services im Hinblick auf Data Portability? Hier eine Übersicht über Google, Facebook, Twitter, delicious und flickr. Außerdem beantworten wir die Frage: Wie ist es eigentlich mit der &#8220;Umzugsfähigkeit&#8221; von E-Mail-Dienste bestellt?</p>
<p><span style="color: #ff0000"><em>Am Donnerstag, 2.2.2012 hat Christian Scholz im WebTalk &#8220;Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?&#8221; seine Thesen zur Diskussion gestellt. Die Aufzeichnung des <a title="WebTalk &quot;Wie bleibe ich Herr meiner Daten?&quot;" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/">WebTalks </a><em><a title="WebTalk &quot;Wie bleibe ich Herr meiner Daten?&quot;" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/">finden Sie hier</a>.</em></em></span><span id="more-6038"></span></p>
<h3>Google</h3>
<p>Google hat schon recht früh auf Data Portability gesetzt und dazu die sogenannte <a href="http://www.dataliberation.org/">Data Liberation Front</a> ins Leben gerufen. Dort sind zu fast jedem Service von Google Tools für den Import und Export zu finden. So kann man mit Google Takeout z.B. sein komplettes Google Plus-Archiv, Picasa Web-Alben und noch vieles mehr exportieren.</p>
<p>Auch das <a href="http://support.google.com/accounts/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=32046">Löschen seines Kontos</a> ist möglich.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Facebook bietet in den <a href="https://www.facebook.com/settings">Kontoeinstellungen</a> eine Möglichkeit ein Archiv seiner Daten auf Facebook zu exportieren. Enthalten sind alle Bilder, inzwischen auch in der Originalauflösung, alle Wall-Posts, alle Events usw. Auch die Kontakte sind enthalten, wenn auch in den meisten Fällen nur der Name ohne weitere Kontaktinformationen (es sei denn, die Person hat ihre E-Mail freigeschaltet). Ein Nachteil ist allerdings, dass diese Informationen nur als HTML-Datei exportiert werden. Auch die Zuordnung von Kontakten zu Freundeslisten fehlt. Für einen Import, z.B. in einen E-Mail-Dienst, eignet sich dieses Format kaum.</p>
<p>Speziell auf den Import zugeschnittene Tools gibt es allerdings nicht. So kann man die Daten, die man exportiert hat, nicht einfach wieder einlesen. Zwar kann man seine Bilder natürlich über den normalen Bild-Upload hochladen, jegliche Meta-Informationen wie Albenzugehörigkeit gehen dabei aber verloren.</p>
<p>Auch der Import von Kontakten ist nur über die bekannte Adressbuch-Abgleich-Funktion möglich, die zuvor exportierte Freundesliste eignet sich dafür nicht.</p>
<p>Dafür ist das Löschen seines Accounts bei Facebook inzwischen möglich. Weitere Informationen dazu gibt es z.B. <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-Facebook-Privacy-1152429.html">beim Facebook-Privacy-FAQ von heise</a>.</p>
<h3>Twitter</h3>
<p>Bei <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> sieht es mit Data Portability leider weiterhin etwas jungfräulich aus. So gibt es keine Möglichkeit all seine je getätigten Tweets zu exportieren (oder auch nur anzuzeigen) oder Meldungen von anderen Diensten gar zu importieren. Auch die Follower-Liste ist nicht exportier- oder importierbar, ausser über den üblichen Adressbuch-Abgleich. In Zeiten, wo man nicht mehr von jedem die E-Mail-Adresse hat, ist dies aber nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit.</p>
<p>Dafür aber kann man seinen <a href="https://support.twitter.com/articles/15358-how-to-deactivate-your-account">Account löschen</a>.</p>
<h3>delicious</h3>
<p>Bookmarking-Dienst <a href="http://delicious.com/">delicious</a> bietet <a href="http://export.delicious.com/settings/bookmarks/import">Import</a> sowie <a href="http://export.delicious.com/settings/bookmarks/export">Export</a> von Bookmarks an. Auch das <a href="https://www.delicious.com/help/deactivate">Löschen eines Accounts</a> ist ohne Probleme möglich.</p>
<h3>flickr</h3>
<p>Bei <a href="http://flickr.com/">flickr</a> sind Import und Export leider nur begrenzt von Haus aus möglich. Natürlich kann man recht einfach Bilder hochladen, ein komplettes Archiv mit Alben muss man allerdings per Hand nachsortieren. Und beim Export beschränkt sich flickr auf den Download von einzelnen Bildern.</p>
<p>Kommentare oder Kontakte bleiben komplett aussen vor. Das soziale Netzwerk kann also, wie bei den meisten anderen Services, nicht mit migriert werden.</p>
<p>Es gibt allerdings das Tool <a href="http://www.flickr.com/services/apps/8087/">migratr</a>, was helfen kann, zumindest seine Bilder zwischen den verschiedenen Foto-Sharing-Sites zu transferieren.</p>
<p>Seinen Account löschen kann man auf der <a href="http://www.flickr.com/account/">Account-Seite</a>.</p>
<h3>E-Mail-Dienste</h3>
<p>Bei der Nutzung von E-Mail-Diensten ist wohl hauptsächlich das Adressbuch interessant. Ungern will man wohl seinen ganzen Freundeskreis oder seine beruflichen Kontakte erneut eintippen.</p>
<p>Zum Glück ist das für diese Daten normalerweise kein Problem, denn sowohl t-online, web.de oder GMX bieten sowohl den Export und auch den Import des Adressbuchs an, t-online sogar mit Synchronisationsfunktion für Smartphone oder Outlook.</p>
<p>Anders sieht es da schon mit ggf. den vorhandenen E-Mails aus. Diese lassen sich oftmals nicht einfach von einen Server auf den nächsten verschieben, zur Not kann man aber in den meisten Fällen die E-Mails mit einem E-Mail-Programm wie Outlook oder <a href="http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Hauptseite">Thunderbird</a> auf den eigenen Rechner laden und dort archivieren.</p>
<p><strong><br />
Haben Sie Erfahrungen mit der Datenportabilität von weiteren Diensten gemacht? Wir freuen uns über Erfahrungsberichte, Hinweise und Fragen in den Kommentaren!</strong></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (mrtopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
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		</item>
		<item>
		<title>Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität &#8211; Teil I: Der Hintergrund</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[DataPortability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenportabilität]]></category>
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		<description><![CDATA[Was passiert eigentlich mit meinem Adressbuch und meinen Mails, wenn ich von t-online zu Google Mail oder zu web.de umziehen will? Und wie bekomme ich, nun da es Google Plus gibt, mein Profil und meine Kontakte eigentlich von Facebook dorthin? Was passiert eigentlich mit meinen Daten, wenn ein Service dicht macht, wie dies z.B. bei Produkten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Was passiert eigentlich mit meinem Adressbuch und meinen Mails, wenn ich von <a href="http://t-online.de">t-online</a> zu <a href="http://mail.google.com">Google Mail</a> oder zu <a href="http://web.de">web.de</a> umziehen will? Und wie bekomme ich, nun da es <a href="http://plus.google.com">Google Plus</a> gibt, mein Profil und meine Kontakte eigentlich von <a href="http://facebook.com">Facebook</a> dorthin?</p>
<p>Was passiert eigentlich mit meinen Daten, wenn ein Service dicht macht, wie dies z.B. bei Produkten von <a href="http://www.zdnet.de/news/41559566/google-schliesst-online-bildbearbeitung-picnik.htm">Google</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html">Yahoo</a> der Fall ist oder war?</p>
<p><span style="color: #ff0000"><em><em>Am Donnerstag, 2.2.2012 hat Christian Scholz im WebTalk &#8220;Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?&#8221; seine Thesen zur Diskussion gestellt. Die Aufzeichnung des <a title="WebTalk &quot;Wie bleibe ich Herr meiner Daten?&quot;" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/">WebTalks </a><em><a title="WebTalk &quot;Wie bleibe ich Herr meiner Daten?&quot;" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/">finden Sie hier</a>.</em></em><br />
</em></span></p>
<p>Je mehr solcher Online-Dienste es gibt und je wichtiger sie für unser tägliches Leben werden, desto eher stellen sich diese Fragen. Und da das Kind auch einen Namen braucht, fasst man sie unter dem Begriff <a href="http://dataportability.org/">Data Portability</a>, zu deutsch also Datenportabilität, zusammen.<span id="more-6017"></span></p>
<h3>Was ist Data Portability?</h3>
<p>Die Grundidee hinter Data Portability ist dabei, dass ich selbst Herr über all die Daten sein sollte, die ich auf Online-Diensten hinterlassen habe. Was sich selbstverständlich anhört, ist dabei aber leider bei weitem nicht immer der Fall. Zwar hat sich die Situation in Bezug auf Export und Löschung eines Kontos an vielen Orten verbessert, dennoch komme ich z.B. bei Twitter nicht an alle meine je getätigten Tweets heran, so ich sie nicht selbst manuell regelmässig sichere.</p>
<p>In Zeiten, als diese Situation noch schlechter war und zudem jeden Tag neue Services das Licht der Welt erblickten, wurde genau aus diesen Gründen der Begriff Data Portability erfunden. Er fasst dabei verschiedene Grundaspekte zusammen, nämlich Export, Import, Synchronisierung und das Löschen von Daten.</p>
<h3>Export</h3>
<p>Der populärste Fall ist sicherlich der, dass man seine Daten, die man über die Jahre auf einen Service hochgeladen hat, wieder exportieren will. Dies soll möglichst einfach und ohne den Einsatz von Tools von Drittanbietern vonstatten gehen. Zudem sollte man alle Daten erhalten und diese auch in der ursprünglich zur Verfügung gestellten Qualität. Denkt man an Bilder, so will man hier die Originalgröße haben und nicht nur eine vom Service vorgegebene Maximalgröße.</p>
<h3>Import</h3>
<p>Nicht ganz so oft benötigt, aber dennoch nicht unwichtig, ist der Import von bestehenden Daten. Will ich z.B. von einem Service zu einem anderen wechseln und die Daten mitnehmen, so will ich diese natürlich nicht einzeln nacheinander hochladen. Hier ist es wünschenswert, dass der Service entsprechende Tools zur Verfügung stellt, die z.B. komplette Verzeichnisse oder Archive von anderen Services automatisiert importieren können.</p>
<h3>Synchronisierung</h3>
<p>Nicht immer will man komplett von einem Service zu einem anderen umziehen. Oft will man auch einfach einen Datenbestand auf mehreren Diensten synchron halten. In diesem Fall sollen Daten, die ich auf einem Service A hochlade, automatisch auch zu den von mir verknüpften Services B und C kopiert werden. Als prominentes Beispiel sei der Tweet genannt, den ich auch automatisch auf Google Plus oder Facebook erscheinen lassen will. Während dies mit Software von Drittanbietern normalerweise möglich ist, wäre eine direkte Unterstützung wünschenswert.</p>
<h3>Löschen</h3>
<p>Schlussendlich will man seine Daten nach einem erfolgreichen Export auch eventuell komplett von einem Dienst löschen. Auch dies soll möglichst einfach funktionieren und keine Rückstände hinterlassen.</p>
<h3>Die Probleme</h3>
<p>Doch so einfach ist die Implementierung von Data Portability nicht, was gerade im Bereich Synchronisierung sichtbar wird.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p>Der Begriff “meine Daten” hört sich einfach an, er ist aber weit davon entfernt. So kann man sich bei Kommentaren ja fragen, wem diese denn eigentlich gehören. Dürfen Kommentare, die jemand unter meinem Bild hinterlassen hat, mit exportiert oder gar woanders wieder importiert werden? Wie sieht das mit Facebook Likes aus? Wie sieht es mit Retweets aus oder Facebook-Meldungen von meinen Bekannten, die ich an meinen Freundeskreis weiterverteilt habe?</p>
<p>Die eigentliche Frage ist also eher die nach den Nutzungsrechten, die man als Autor also theoretisch pro Kommentar definieren müsste. Dies aber würde viele neue Einstellungsmöglichkeiten für die Benutzer bedeuten, die wiederum nur schwer zu durchschauen sein dürften.</p>
<h3>Business-Modell</h3>
<p>Die meisten Online-Dienste dieser Tage nutzen Online-Werbung als Geschäftsmodell und sicherlich wird sich auf kurze Sicht daran auch nichts ändern. Hat man aber ein solches Geschäftsmodell, so ist klar, dass man sich schwertun mag, eine Export oder gar Löschfunktion zu implementieren. Fairerweise muss man aber sagen, dass sich hier in der letzten Zeit einiges getan hat und man bei den gängigen Services seinen Account relativ einfach und inzwischen auch rückstandsfrei löschen kann.</p>
<h3>Standards</h3>
<p>Der beste Export nutzt nichts, wenn er in einem Format erfolgt, das kein anderer Dienst wieder einlesen kann. Bei Bildern mag das für die eigentliche Bildinformation einfach sein, aber bei Kommentaren zu einem Bild wird es schon schwieriger. Es sind zwar im Laufe der Zeit einige Standards wie ActivityStreams oder OStatus entstanden, so richtig durchgesetzt haben sie sich allerdings nicht. So nutzen sowohl Facebook als auch Twitter ihre eigenen proprietären Programmierschnittstellen oder Exportformate.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es keine zwei Services wirklich vergleichbar sind, da man sich ja auch weiterentwickeln will. Die Idee eines virtuellen Umzugs, wo man also automatisiert alle seine Daten nehmen kann und ohne Einschränkungen komplett von einem Dienst zu einem anderen ziehen kann, ist also eher illusorisch.</p>
<h3>Lokale Accounts</h3>
<p>Ein Kennzeichen sozialer Netzwerke ist, dass die meisten Informationen mit Personen verbunden sind. Seien es Meldungen, Bilder, Likes, Kommmentare, immer sind sie mit einem entsprechenden Account verknüpft. Das macht ja schliesslich soziale Netzwerke aus. Will man aber Daten nun von einem Dienst auf den anderen transferieren, so wird man immer das Problem haben, dass die Accounts nicht dienstübergreifend existieren. So kann ich zwar bei flickr mit Hilfe eines Tools alle Bilder zu einem anderen Dienst verschieben, nicht jedoch die dazugehörigen Kommentare. Das eigentliche soziale Netzwerk, was ja aus den Verknüpfungen zwischen mir und meinen Kontakten besteht, kann ich demnach nicht so einfach migrieren, es bleibt auf den jeweiligen Dienst beschränkt.</p>
<p>Es gab zwar in der Vergangenheit viele Anstrengungen, dieses Problem durch globalere Accounts oder solche, die man auf verschiedenen Diensten nutzen kann, zu lösen. Durchgesetzt hat sich allerdings keine der diskutierten Lösungen. Einzig Facebook Connect kann man wohl einen gewissen Erfolg nachsagen, wobei aber dennoch das Problem bestehen bleibt, dass der eigene Account an genau einen Anbieter gekoppelt ist und somit unter dessen Kontrolle steht. Würde dieser Anbieter dicht machen,<br />
so wäre mir gegebenenfalls auch der Zugang zu all den verbundenen Diensten verwehrt.</p>
<p>Die Forschung geht zwar weiter, z.B. in Form von <a href="http://openid.net/connect/">OpenID Connect</a>, wo sogar Facebook-Entwickler maßgeblich mit entwickeln, jedoch dürfte der Traum eines Accounts, den man von Dienst zu Dienst mitnehmen kann, auf absehbare Zukunft doch eher ein Traum bleiben.</p>
<h3>Ausblick auf neue Herausforderungen: Mobile Anwendungen</h3>
<p>Während sich seit dem Beginn der Data Portability-Diskussion im Jahre 2007 bei den klassischen Web-Diensten wie Facebook oder Google schon viel getan hat, bleibt ein kompletter Umzug eines Profils von einem sozialen Netzwerk zu einem anderen ohne Einschränkungen wohl noch relativ lange Wunschdenken. Aber immerhin hat sich doch auch einiges getan, denn oftmals kann man seine Daten exportieren und auch löschen.</p>
<p>Doch das gilt vielleicht nur für die klassische Web-Welt, denn inzwischen tut sich ein ganz neues Problemfeld auf: Mobile Anwendungen.</p>
<p>Sieht man sich z.B. die Foto-Services dieser Welt an, nehmen wir einmal <a href="http://instagr.am/">Instagram</a> als Beispiel, so sucht man auch dort eine Export oder Import-Funktion vergebens. Oder man stelle sich vor, dass man sich nur auf seinem Smartphone registriert hat und dieses dann verloren geht? Eventuell also muss der Wunsch nach Datenportabilität noch einmal neu diskutiert werden.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (mrtopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6017"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfragen und Feedbackbögen über das Netz durchführen</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/umfragen-und-feedbackbogen-uber-das-netz-durchfuhren/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/umfragen-und-feedbackbogen-uber-das-netz-durchfuhren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 05:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>
		<category><![CDATA[Polls]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5798</guid>
		<description><![CDATA[„Willst Du mir mir gehen? [] Ja [] Nein [] Vielleicht” – das ist die wohl einfachste und früheste Form eines Feedbackbogens überhaupt. Sobald Kinder schreiben können, reichen sie von Schulbank zu Schulbank Zettelchen weiter.Ganz Gewiefte möchten es dem Zielobjekt der Begierde besonders einfach machen und geben die Antworten bereits vor. Und da beginnen die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-full wp-image-5827 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/01/willstdumitmirgehen.png" alt="Willst Du mit mir gehen?" width="211" height="192" /></p>
<p>„Willst Du mir mir gehen? [] Ja [] Nein [] Vielleicht” – das ist die wohl einfachste und früheste Form eines Feedbackbogens überhaupt. Sobald Kinder schreiben können, reichen sie von Schulbank zu Schulbank Zettelchen weiter.Ganz Gewiefte möchten es dem Zielobjekt der Begierde besonders einfach machen und geben die Antworten bereits vor. Und da beginnen die Probleme: Reicht ein einfaches „Ja – Nein” aus? Braucht es noch ein „Vielleicht” oder gar ein „Jetzt nicht, aber nächstes Jahr”?<span id="more-5798"></span></p>
<p>Es ist nicht überliefert, ob in sog. „Computer-Klassen”, die schon sehr früh auf den Einsatz von Computern und Internet vorbereiten, diese Zettelchen mittlerweile elektronisch weitergereicht werden und ob besondere Smartphone-Apps das Ausfüllen automatisch übernehmen. Gleichwohl sind Feedbackbögen im Internet oder auch netzgestützte Umfragen eine gute Alternative zu Zettel und Stift: Die Fragen sind leicht zu stellen, noch einfacher zu verbreiten und noch viel einfacher elektronisch auszuwerten. Bildungsanbieter können auf diese Weise schon lange vor Veranstaltungsbeginn Wünsche und Erwartungen der Teilnehmenden abfragen oder im Nachgang eines Seminars das Feedback einholen. Nicht möglich sind mit diesen Diensten „Wissens”-Tests oder Quizze, weil direktes Feedback, ob Fragen als richtig oder falsch gewertet werden, fehlt.</p>
<h3>Webdienste erleichtern die Arbeit</h3>
<p>Es gibt eine Reihe von Anbietern, auf deren Webseiten man sich bequem eine Umfrage zusammenklicken kann. Sie haben dort die Möglichkeit</p>
<ul>
<li>eine Umfrage völlig unabhängig von Ihrer Website einzurichten und den Link zur Umfrage z.B. per E-Mail weiterzuleiten. Auf diese Weise kommen Sie ganz ohne die Unterstützung Ihrer EDV-Abteilung aus.<br />
<em>und/oder </em></li>
<li>Sie erhalten ein Programmcode-Schnipsel, mit dessen Hilfe Sie die erstellte Umfrage nahtlos in Ihre Webseite einbauen können. Für die Befragten kommt die Umfrage dann in einem Guss mit Ihrer Webseite daher.</li>
</ul>
<div>Zudem gibt es auch Software, die Sie bzw. Ihre EDV-Abteilung auf Ihrem eigenen Server installieren können. Sie haben damit vollen Zugriff auf alle Umfragefunktionen und vor allem auf die gegebenen Antworten. Sie sind völlig frei im Design und die Daten lagern auf Ihrem eigenen Server. Solche Software wie bspw. <a title="LimeSurvery" href="http://www.limesurvey.org/">LimeSurvey</a> ist kostenlos erhältlich, Sie benötigen nur Programmierkenntnisse oder jemanden, der sie hat. Wie solche eine selbst gehostete (= auf dem eigenen Server installierte) LimeSurvery-Umfrage aussehen kann, finden Sie unter <a title="LimeSurvey Demo" href="http://survey.limesurvey.org/index.php?sid=78184&amp;lang=de&amp;lang=de">http://survey.limesurvey.org/</a>. Es gibt auch den Dienstleiter <a title="Limeservice Preise" href="https://www.limeservice.com/de/preise">LimeService</a>, der Ihnen die Installation und die Wartung der Software abnimmt; wenn Ihnen maximal 25 Antworten pro Monat ausreichen, ist der Dienst kostenlos.</div>
<p>Im Folgenden möchten wir Ihnen allerdings zwei Systeme vorstellen, die Sie ohne eigenen Server und ohne eigenen Installation sofort und kostenfrei nutzen könenn: <em>Surveymonkey</em> und <em>Google Formulare</em>:</p>
<p><a title="Surveymonkey" href="http://de.surveymonkey.com">Surveymonkey</a> ist eine amerikanische Firma, die sich auf Umfragen im Netz spezialisiert hat. Um eine Umfrage zu erstellen, benötigen Sie einen Account, den es in der Basic-Variante kostenlos gibt. Wenn Sie mehr Komfort und Möglichkeiten haben wollen, <a title="Preisemodell Surveymonkey" href="http://de.surveymonkey.com/pricing/?ut_source=header">kostet ein Account mindestens 25 € pro Monat</a>. Um an einer Umfrage teilzunehmen, benötigen Sie natürlich keinen Account.</p>
<p>Zu Google muss man nicht viel sagen (interessant in diesem Zusammenhang das unabhängige <a href="http://www.googlewatchblog.de/">googlewatchblog.de</a>, das nach eigener Aussage in keinerlei Verbindung zu Google steht). Um eine Umfrage via Google zu erstellen, gehen Sie auf <a title="Docs @ Google" href="https://docs.google.com">docs.google.com</a> und klicken auf „Erstellen → Formular“.</p>
<h3>Erstellen einer Umfrage</h3>
<p>Das Erstellen einer Umfrage vollzieht sich bei beiden Dienste recht ähnlich. Es sind folgende Schritt notwendig:</p>
<ol>
<li>Kostenlosen Account beim Dienstleister anlegen</li>
<li>Auf „Umfrage oder Formular erstellen” klicken und einen aussagekräftigen Namen vergeben</li>
<li>Fragen hinzufügen, Fragen hinzufügen, Fragen hinzufügen …</li>
<li>Umfrage speichern</li>
<li>Link zur Umfrage verschicken und/oder in eigene Website einbinden</li>
<li>Antworten auswerten</li>
</ol>
<h3>Beispiel Surveymonkey</h3>
<div>
<p>Create your <a href="http://www.surveymonkey.com/">free online surveys</a> with SurveyMonkey, the world&#8217;s leading questionnaire tool.</p>
</div>
<h3>Beispiel Google</h3>
<h3>Für jedes Problem gibt es eine Frage</h3>
<p>Sowohl bei <em>Surveymonkey</em> als auch bei <em>Google</em> haben Sie die Möglichkeit, aus einer Reihe von Fragetypen auszuwählen. Darunter sind:</p>
<ul>
<li>Multiple-Choice-Fragen mit nur einer oder mehreren Antwortmöglichkeiten (z.B. für Ja-Nein-Fragen)</li>
<li>Auswahllisten (Drop-Down-Menüs) (z.B. für das eigene Bundesland)</li>
<li>Freie Textfelder (z.B. für die Frage: „Was hat Ihnen am Seminar besonders gut gefallen?“)</li>
<li>Antwort-Matrizen, wie im nachstehenden Bild zu sehen</li>
</ul>
<div id="attachment_5803" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-5803" src="http://pb21.de/files/2012/01/matrix.png" alt="Fragetyp: Matrix innerhalb einer Umfrage" width="600" height="312" /><p class="wp-caption-text">Fragetyp: Matrix innerhalb einer Umfrage. Er wird häufig für Feedbackbögen z.B. im Seminarumfeld eingesetzt.</p></div>
<p>Sie werden bei beiden Diensten komfortabel durch das Menü geführt und können die Fragen auch nachträglich beliebig ändern.</p>
<h3>Umfrage verbreiten</h3>
<p>Es gibt für jede Umfrage zwei Möglichkeiten, um daran teilzunehmen:</p>
<ol>
<li>Die Website des Dienstleisters<br />
<em> und/oder</em></li>
<li>Ihre eigene Website</li>
</ol>
<p>Bei <em>Google</em> gelangen Sie zur Webadresse (URL) Ihrer Umfrage über den Link „Formular → Zum Liveformular wechseln“, bei Surveymonkey über „Beantwortungen erfassen → Collector hinzufügen → Weblink“. Sie erhalten dann einen mehr oder weniger kurzen Link</p>
<ul>
<li><a title="Surverymonkey Formular)" href="http://www.surveymonkey.com/s/XTKGYTW">http://www.surveymonkey.com/s/XTKGYTW</a><br />
bzw.</li>
<li><a title="Google Formular" href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dDg2S3I2MS1CNUdIekY1Wk43eUpoN3c6MQ#gid=0">https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dDg2S3I2MS1CNUdIekY1Wk43eUpoN3c6MQ#gid=0</a>,</li>
</ul>
<p>den Sie in Ihren Nachfass-E-Mails an z.B. an alle Teilnehmenden eines Seminars verschicken können.</p>
<p><strong>Tipp! Lange Links verkürzen:</strong> Nicht immer sind lange Links direkt in Mailprogrammen anklickbar, weil sie sich über mehrere Zeilen erstrecken und nur die erste Zeile klickbar bleibt. Deshalb sollten Sie lange Links über einen sog. <em>URL-Shortener</em> verkürzen. Aus dem langen Link zum Google-Formular wird so ein kurzes <a title="Bit.ly-Link zum Google-Formular" href="http://bit.ly/yUD3tf">http://bit.ly/yUD3tf</a>. Das ist in jeder E-Mail anklickbar und kann, wenn Sie es zum Beispiel ausdrucken, auch schneller und leichter wieder eingetippt werden. Um lange Links zu verkürzen, gehen Sie bitte auf <a title="bit.ly URL-Shortener" href="http://bit.ly">http://bit.ly</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://bit.ly/yUD3tf"><img class="  " src="https://chart.googleapis.com/chart?chs=125x125&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf" alt="QR-Code zum Formular" width="125" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">QR-Code zum Formular</p></div>
<p><strong>Noch ein weiterer Tipp:<br />
</strong>Drucken Sie auf die Feedbackbögen, die Sie am Ende eines Seminars verteilen, auch einen sog. QR-Code auf. Wenn man den mit einem Smartphone (z.B. ein iPhone oder ein Android-Telefon) fotografiert, wird man automatisch zum Online-Formular weitergeleitet. Das aufwändige Abtippen der Webadresse entfällt.</p>
<p>Für jede Internetadresse müssen Sie einen individuellen QR-Code erstellen, z.B. unter <a title="QR-Code" href="https://chart.googleapis.com/chart?chs=300x300&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf">https://chart.googleapis.com/chart?chs=300&#215;300&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf</a>. Hier müssen Sie einfach das „http://bit.lyyUD3tf“ am Ende der Zeile durch die Webadresse Ihres eigenen Formulars ersetzen.</p>
<p style="clear: both">Sie können bei beiden Dienstleistern – <em>Surveymonkey</em> als auch <em>Google</em> – auch einen Einbinde-Code erzeugen und die Umfrage nahtlos in Ihre eigene Website integrieren. Technisch gesehen ist das eine Zeile Code, ein sog. iFrame, den Sie in Ihrem Content-Management-System (z.B. WordPress oder Typo3) einbauen. Wenn Sie als Autor/in nicht die nötigen Rechte dazu haben, wenden Sie sich bitte mit dem Codeschnipsel an Ihre/n Website-Administrator/in. Bei <em>Google</em> erhalten Sie dieses Codeschnipsel über „Formular → Formular in eine Website einbetten“, bei <em>Surveymonkey</em> klicken Sie auf „Beantwortungen erfassen → Collector hinzufügen → Website“.</p>
<h3 style="clear: both">Das Auge klickt mit – Design auswählen</h3>
<p>Auch darin unterscheiden sich beide Dienste nur in Details: ansprechende Design können Sie in beiden Fällen auswählen. Bei <em>Surveymonkey</em> klicken Sie dazu auf „Umfrage bearbeiten”, bei <em>Google</em> auf „Formular bearbeiten → Thema”. Während letzterer viele grafisch aufwändige Designs vorhält, können Sie nur bei <em>Surveymonkey</em> die Farben individuell einstellen und mit einem kostenpflichtigen Account auch ein eigenes Logo hochladen.</p>
<div id="attachment_5805" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_umfrage.png"><img class="size-medium wp-image-5805   " src="http://pb21.de/files/2012/01/g_umfrage-241x250.png" alt="Google bringt viele Designs mit – die kann man allerdings nicht ändern." width="217" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Google bringt viele Designs mit – die kann man allerdings nicht ändern. (Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<div id="attachment_5806" class="wp-caption alignleft" style="width: 305px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/sm_fragebogen.png"><img class="size-medium wp-image-5806  " src="http://pb21.de/files/2012/01/sm_fragebogen-328x250.png" alt="Surveymonkey: Mit einem Pro-Account können Sie auch Ihr eigenes Logo einbinden." width="295" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Surveymonkey: Mit einem Pro-Account können Sie auch Ihr eigenes Logo einbinden. (Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h3 style="clear: both">Und was kommt dabei raus? – Die Auswertung</h3>
<p>Hier unterscheiden sich beide Dienste stark, wenn man bei <em>Surveymonkey</em> nur ein kostenloses Basis-Konto nutzt. Bei <em>Surveymonkey</em> <em>Basic</em> kann man nämlich die Antworten nicht herunterladen und nicht in einer eigenen Excel-Tabelle weiterverarbeiten. Dazu benötigt man mindestens den kostenpflichtigen „Plus”-Account. Ohne diesen Account können Sie sich nur eine Übersicht und die einzelnen ausgefüllten Fragebögen anzeigen lassen.</p>
<div id="attachment_5809" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/sm_uebersicht.png"><img class="size-medium wp-image-5809 " src="http://pb21.de/files/2012/01/sm_uebersicht-350x226.png" alt="In der Kostenlos-Version können Sie leider die Antworten nicht als Tabelle herunterladen." width="245" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">In der Kostenlos-Version können Sie leider die Antworten nicht als Tabelle herunterladen.</p></div>
<div id="attachment_5810" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_auswertung.png"><img class="size-medium wp-image-5810  " src="http://pb21.de/files/2012/01/g_auswertung-350x197.png" alt="Bei Google laufen alle Ergebnisse automatisch in eine Art Excel-Tabelle ein und sind komplett weiter verarbeitbar." width="280" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Google laufen alle Ergebnisse automatisch in eine Art Excel-Tabelle ein und sind komplett weiter verarbeitbar.</p></div>
<div id="attachment_5816" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_diagramm.png"><img class="size-medium wp-image-5816" style="clear: both" src="http://pb21.de/files/2012/01/g_diagramm-350x228.png" alt="Google Formulare bietet von Haus aus Diagramme an." width="350" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Google Formulare bietet von Haus aus Diagramme an.</p></div>
<p>Der Vorteil in der Auswertung liegt zunächst bei <em>Google</em>: Auch im kostenlosen Account (einen kostenpflichtigen Pro-Account gibt es für Formulare nicht) hat man vollen Zugriff auf die Daten und kann sie entweder gleich online statistisch auswerten oder als Excel-Tabelle herunterladen. Die von Google mitgelieferten Diagramme sind allerdings schlecht aus Googles Dokumenten herauszukopieren oder auch nur auszudrucken.</p>
<h3 style="clear: both">Fazit</h3>
<p>Die beiden Formularanbieter <em>Google</em> und <em>Surveymonkey</em> unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang und in der Handhabung. Während einige Features bei <em>Surveymonkey</em> nur mit einem kostenpflichtigen Account zu haben sind, bietet <em>Google</em> (wo alles kostenlos ist) diese Funktionen erst gar nicht an. Nur <em>Surveymonkey</em> bietet an:</p>
<ul>
<li>mehrseitige Formulare mit Fortschrittsbalken (kostenlos)</li>
<li>mehrere Beantwortungen pro Computer verbieten (kostenlos)</li>
<li><label for="rdlInstantResults_1">Anzeige der Umfrageergebnisse, sobald jemand die Umfrage abgeschlossen hat (kostenlos)</label></li>
<li><label for="rdlInstantResults_1">Speichern der IP-Adresse (kostenlos)</label></li>
<li>das Einbinden eines eigenen Firmenlogos (kostenpflichtig)</li>
<li>Anpassen der „Vielen-Dank”-Seite, die nach Ausfüllen des Fragebogens angezeigt wird (kostenpflichtig)</li>
</ul>
<p>Um aber schnell und unkompliziert eine erste Umfrage zu erstellen, sind beide Dienste geeignet. Welchen Sie dauerhaft nutzen, hängt vor allem von Ihren Anforderungen ab und davon, ob Sie die Kosten eines Pro-Accounts schultern möchten oder nicht.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-5798"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>#DLF50 – &#8220;Open Conference&#8221; bei Deutschlandfunk und bpb</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dlf50-%e2%80%93-open-conference-bei-deutschlandfunk-und-bpb/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das Programm live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5662" src="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50-200x200.jpg" alt="Mitglieder des studentischen Projektes vor dem Konferenzplakat. Foto by Pascal Tannich (Creative Commons by-nd)" width="200" height="200" /></a>Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;<em>Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt</em>&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das <a title="zum Programm (pdf)" href="http://www.dradio.de/download/154921/">Programm</a> live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt begleiten die Konferenz. Sie berichten per <a title="zum Blog dlf50.org" href="http://dlf50.org/">Blog</a>, <a title="zum Twitteraccount @dlf50conf" href="https://twitter.com/#!/dlf50conf">Twitter</a>, Audio und <a title="zum YouTube-Kanal" href="http://www.youtube.com/dlf50blog">Video</a> live von der Veranstaltung.</p>
<p><strong>UPDATE 6.1.2012</strong>: Einen (Audio-)Livestream gibt es über den <a href="http://www.dradio.de/wir/dokumente/598458/">Event-Kanal Dokumente und Debatten</a> des Deutschlandfunks.</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5660"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohes Fest!</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/frohes-fest/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Dezember 2010 startete der regelmäßige Betrieb von pb21.de. Nach nun gut einem Jahr bedanken wir uns bei allen Autorinen und Autoren, Leserinnen und Lesern, WebTalkenden und Kommentierenden für das spannende erste Jahr! Wir wünschen allen ein frohes Fest! PS: Wer in einer ruhigen Stunde das nachholen möchte, was die meisten von uns getan zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Im Dezember 2010 startete der regelmäßige Betrieb von pb21.de. Nach nun gut einem Jahr bedanken wir uns bei allen Autorinen und Autoren, Leserinnen und Lesern, WebTalkenden und Kommentierenden für das spannende erste Jahr! Wir wünschen allen ein frohes Fest!</p>
<p>PS: Wer in einer ruhigen Stunde das nachholen möchte, was die meisten von uns getan zu haben behaupten, fast alle aber doch nicht gemacht haben, hat hier die Gelegenheit dazu: die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook zur Kenntnis zu nehmen.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/rtwF1GZHxVM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5636"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagungsdokumentation online: Das Beispiel &#8220;Learning from Fukushima&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung &#8220;Learning from Fukushima&#8221;, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde.  Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;? KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5436" src="http://pb21.de/files/2011/12/Learning-from-Fukushima-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung <a title="&quot;Learning from Fukushima&quot;" href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">&#8220;Learning from Fukushima&#8221;</a>, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde. <span id="more-5414"></span></p>
<h3>Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;?</h3>
<p>KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu lernen, bei dem am 11. März 2011 durch ein Erdbeben, einen Tsunami und eine Kernschmelze verheerende Verwüstungen entstanden sind – bei dem aber auch Medien eine besondere Rolle eingenommen haben. Wir haben zum wiederholten Male eine Beobachtung gemacht: aus Betroffenen wurden Beteiligte. Man konnte an der Katastrophe teilhaben, eingreifen – indem man beispielsweise aktuellste Informationen zur Verfügung gestellt oder Gerüchte falsifiziert hat. Mit Hilfe von Live-Internet war das quasi global möglich. Also auch Menschen aus Deutschland konnten zu wichtigen Quellen und Dialogpartnern werden. Dieses dynamische, transnationale Echtzeitmedienszenario hat Menschen in Japan über die verschwiegene Informationspolitik ihrer Regierung hinweggeholfen. In Deutschland hat es darüberhinaus Umbrüche innerhalb der Atompolitik eingeleitet.</p>
<h3>Wie wurde dieses komplexe Thema bei der Tagung umgesetzt?</h3>
<p>KW: Wir haben Journalisten und Aktivisten, Programmierer und Karthographen, Künstler und Blogger, Wissenschaftler und Übersetzer an einem Tisch zusammengebracht und uns zunächst die Reaktion in Deutschland, dann sie Situation in Japan angeschaut und schließlich versucht eine globale Perspektive einzunehmen (<a title="das Tagungsprogramm bei berlinergazette.de" href="http://berlinergazette.de/lff2910-programm/">zum Programm</a>). Die Leitfragen, die wir dabei diskutiert haben, lauteten: Wie entsteht in Zeiten der Krise eine kritische Öffentlichkeit? Wie können wir, die Bürgerinnen und Bürger, Einfluss nehmen? Welche Rolle spielt dabei das Internet? Das &#8220;Learnig from&#8230;&#8221; sollte eine möglichst konkrete Basis haben. Also haben wir &#8220;Best Practise Beispiele&#8221; in den Mittelpunkt gerückt: eine Bürgerinitiative zur kollektiven Erhebung von Strahlendaten (<a href="http://blog.safecast.org/">Safecast.org</a>), die weltweit größte Plattform für Bürgerjournalismus (<a href="http://ireport.cnn.com/">iReport</a>) und die Pioniere der partizipativen Krisenkatrographie (<a href="http://ushahidi.com/">Ushahidi</a>), um ein paar Beispiele zu geben.</p>
<blockquote><p>Wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus.</p></blockquote>
<h3>Inwiefern gab es schon während der Veranstaltung selber eine &#8220;Live-Dokumentation&#8221;?</h3>
<p>KW: Uns war wichtig, dass wir nicht nur ÜBER partizipative Medienkulturen und die neue Rolle des Publikums sprechen, sondern eben dies auch praktizieren. Und wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus. Dieser Anspruch konnte nur über eine Echtzeit-Erweiterung des Events eingelöst werden. Dazu haben wir während der Veranstaltung die Inhalte der Diskussionen im Internet aufbereitet und sie zur unmittelbaren Verwendung bereit gestellt. Das hat sich natürlich nicht nur auf die dauerhaft niedergelegten Informationen (Dokumente) ausgewirkt, sondern auch auf den Verlauf der Veranstaltung selbst. Denn so konnten auch Menschen im Ausland in den Dialog vor Ort einbezogen werden.</p>
<h3>Was heißt das konkret?</h3>
<p>KW: Bei unserer letzten großen Tagung (<a title="Mobile Textkulturen" href="http://berlinergazette.de/symposium/mobile-textkulturen">Mobile Textkulturen</a>) haben einige Menschen beklagt, dass es keinen Live-Stream gab. Wir wollten das ändern. Allerdings haben wir erst einige Tage vor &#8220;Learning from Fukushima&#8221; die technischen Vorraussetzungen dafür geschaffen, live aus dem Veranstaltungsort zu senden. Immerhin mussten wir dafür beispielweise zwei neue W-Lan-Netze installieren und wussten erst kurz vor Beginn, dass es klappen würde. Dann haben wir es bekanntgegeben, über unsere sozialen Netzwerke, wegen der Zeitknappheit nicht sonderlich systematisch. Trotz der sehr kurzfristigen Ankündigung war das internationale Echo recht groß. Über 50 Menschen haben das Live-Video der Tagung verfolgt, dass auch jetzt ungeschnitten angesehen werden kann.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/31323919?title=0&amp;portrait=0&amp;color=aeb0b0" frameborder="0" width="400" height="255"></iframe><br />
<small><a href="http://vimeo.com/31323919">#LFF2910 (1/5): Begrüßung &amp; Christoph Neuberger – Die Online-Katastrophe: business as usual?</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.</p>
<h3>Wie konnte dieses Publikum während der Veranstaltung mit den Leuten vor Ort interagieren?</h3>
<p>KW: Wir haben vor allem über Google+ einen Rück-Kanal geschaffen. Alle, die unter dem Hashtag #LFF2010 gepostet haben, erschienen mit ihren Wortmeldungen bei uns im Veranstaltungsraum auf einer Wandübersicht. Dies wurde von einem Moderatoren-Team ausgelesen. Wir haben versucht, anregende Postings direkt in die Diskussion einfließen zu lassen. Gleichzeitig haben auch viele in dem Veranstaltungsort selbst, sich an diesem Diskurs beteiligt. So entstand ein komplexes Geflecht an Stimmen. Wir konnten einige Mißverständnisse auf diese Weise erkennen, thematisieren und unsere Kommunikation im Zuge dessen vertiefen. Frank Patalong zum Beispiel, einer der Referenten, fragte entgeistert ins Publikum, nachdem er auf der Wandübersicht ein Zitat von seinem Statement gesehen hatte: &#8220;Habe ich das gerade gesagt?&#8221; Da hatte sich schon im digitalen Raum ein Stimmengewirr über das Zitat erhoben, um daraufhin über den Rückkanal Bühne wieder relativiert zu werden. Ich will damit sagen: Nicht nur aus dem Netz wurde auf die Bühnendiskussionen Einfluss genommen, auch umgekehrt.</p>
<h3>Das Mißverständnis mit Patalong wurde über Google+ aufgedeckt?</h3>
<p>Nein, über Twitter. Ich hebe Google+ an dieser Stelle deshalb hervor, weil einige solcher Kommunikationsprozesse heute noch archiviert (siehe Postings um den 29.10. herum <a title="zur Timeline bei Google+" href="https://plus.google.com/s/%23LFF2910">hier</a>). Zudem sind die dort geposteten Inhalte im öffentlichen Internet auch such- und auffindbar. Anders Twitter. Alle Tweets sind nur bis zu einem Monat lang in der Hashtag- und Twitterwal-Übersicht abrufbar. Das ist sehr schade, weil Twitter die am stärksten ausgeprägte Interaktionskultur bei Veranstaltungen aufweist und auch bei &#8220;Learning from Fukushima&#8221; eine noch wichtigere Rolle als Google+ gespielt hat: Im Augenblick nutzen einfach noch mehr Menschen diesen Dienst.</p>
<h3>Die <a href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">Dokumentation online</a> ist ja sehr umfassend. Welche Kanäle wurden da für was genutzt?</h3>
<p>KW: Uns war eine möglichst zeitgemässe, möglichst umfassende Öffentlichkeitsarbeit wichtig. Also haben wir versucht alle medialen Erweiterungen der Berliner Gazette einzusetzen, sprich: alle bekannten sozialen Netzwerke (facebook, twitter, G+), die v.a. textbasiert funktionieren, aber auch Fotos transportieren. Vimeo haben wir für laufende Bilder eingesetzt. Entscheidend ist, dass wir bereits in der Vorbereitung und Bewerbung der Veranstaltung auf diese Multimedialtät gesetzt haben.</p>
<p>So sind wir im multimedialen Dialog-Modus in das Symposium gegangen – was sich auf der zentralen Dokumentatsionsseite wiederspiegelt ist nur eine logische Konsequenz und Zuspitzung: Neben den Live-Video-Mitschnitten, gibt es ein kurzes Video, das wir am Veranstaltungstag gedreht haben. Uns war klar: die Live-Video-Mitschnitte werden nicht alle interessieren, es musste etwas kurzes, etwas knackiges her, um die grundlegenden Ideen des Tages zu vermitteln.<br />
iframe src=&#8221;http://player.vimeo.com/video/31533707?portrait=0&amp;color=98a1a3&#8243; frameborder=&#8221;0&#8243; width=&#8221;400&#8243; height=&#8221;225&#8243;></iframe><br />
<small><a href="http://vimeo.com/31533707">Learning from Fukushima | 29.10.11 | Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.
</p>
<p>Eine umfassende Foto-Reportage, als Slide-Show präsentiert, rundet das visuelle Angebot ab. Darüber hinaus setzen wir auf intensive, aber nicht wahllose Verlinkung: Es gibt Links zu Pressestimmen (u.a. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/radioaktivitaet-fukushima-crowdsourcing">ZEIT Online</a> und <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1592025/">DeutschlandRadio</a>), zu den inovativen Projekten und zu anderen weiterführenden Ressourcen innerhalb der Berliner Gazette (darunter das <a href="http://berlinergazette.de/tag/fukushima">Fukushima-Dossier</a>) aber auch außerhalb der Berliner Gazette, darunter jeweils einen Stream von Twitter und Google mit Meldungen zu Fukushima.</p>
<h3>Welche Teile der Dokumentation kommen vom Veranstalter und welche von Teilnehmenden des Symposiums?</h3>
<p>KW: 80% oder mehr stammt vom Veranstalter. 20% vom Publikum. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, noch größere Anteile der Dokumentation dem Publikum zu überlassen. Zum Beispiel im Bereich Foto, Sound und Video. Viele BesucherInnen hatten ihre Aufnahmegeräte dabei. Es hätten offene Zugänge geschaffen werden müssen, um ihre Daten entsprechend zusammenzutragen und sichtbar zu machen.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/japanthesen-radiofritz">Japanthesen Radiofritz</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></p>
<h3>Inwiefern habt Ihr Euch schon vor der Veranstaltung Gedanken zur anschließenden Dokumentation gemacht? Gab es da einen Masterplan?</h3>
<p>KW: Wir haben uns intensiv mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Nicht zuletzt, weil es ein zentrales Thema der Veranstaltung selbst war. Bei einigen Sitzungen in unserem Büro haben wir die Herausforderungen besprochen und dann Aufgaben verteilt. Allein drei Leute waren mit Foto-Apparten unterwegs, sie haben sich zeitweise abgewechselt, um nebenbei auch die Twitter-Wall zu betreuen.</p>
<h3>Welche Aufgaben fallen konkret an, wenn man eine so umfassende Dokumentation erstellt?</h3>
<p>KW: Man braucht Fotografen, mehrere Leute, die eine Videokamera bedienen können, einige, die soziale Netzwerke wie Twitter <img class="alignright size-thumbnail wp-image-5429" src="http://pb21.de/files/2011/12/Fotogalerie_LfF-200x200.jpg" alt="Fotogalerie Learning from Fukushima" width="200" height="200" />und Google+ bespielen können, mehrere Leute, die Saalmanagement machen und dafür sorgen, dass die Kommunikation und Stimmung immer ausgewogen ist. Man muss vorher wissen, was man ungefähr mit dem ganzen Material anfangen will, wie man es aufbereiten will, einen Zeitplan für eine Auswertung vorallem, denn wenn man soviel Material anhäuft wie wir bei dieser Veranstaltung läuft man Gefahr in der Materialfülle zu versinken. Wir haben in der Berliner Gazette die Praxis entwickelt, immer gleich am Tag danach alles auszuwerten und online zu stellen. Ganz entscheidend sind dabei auch Fachkräfte, die sich schnell und professionel mit Auswahl, Editing und Aufbereitung befassen.</p>
<h3>Und wer hat diese Aufgaben übernommen?</h3>
<p>Unsere Redaktion besteht derzeit aus circa 10 Leuten plus minus zwei und dann kommen da jeweils noch Praktikanten und langjährige Unterstützer dazu, die sich ehrenamtlich bei unseren Projekten engagieren. In diesem Team haben wir die Ausfgaben entsprechend verteilt. Es versteht sich von selbst, dass auch ein paar Techniker dabei sein müssen <img src='http://pb21.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wieviel Arbeit ist das?</h3>
<p>KW: Es bedarf einiges an Vorlauf, man muss halt einiges klären, vor allem auch die Verfügbarkeit der Leute und wer dann leitende Funktionen übernimmt. Nach der Veranstaltung sollte man nicht mehr als drei Tage darauf verwenden. Besser noch ist, wenn die Dokumentation quasi live veröffentlicht wird. Am besten noch während der Veranstaltung. Sie kann dann in den unmittelbaren Tagen danach aktualisiert werden, solange die Aufmerksamkeit des Publikums noch halbwegs garantiert ist und durch die Pressestimmen und anderes Echo teils neu entsteht.</p>
<blockquote><p>Eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p></blockquote>
<h3>Welche Teile der Dokumentation würdest Du als besonders gelungen bezeichnen?</h3>
<p>KW: Einen einzelnen Teil würde ich nicht herausheben, eher die Gesamtheit, denn die Dokumentation erfüllt in ihrer Machart den Zweck, auch eine breite Öffentlichkeit über ein Thema zu informieren – statt nur für Menschen von Interesse zu sein, die dabei waren oder dabei sein wollten und es nicht geschafft zu haben. Also eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p>
<h3>Gab es auch Sachen, die nicht so geklappt haben wie gedacht?</h3>
<p>KW: Leider haben wir es nicht geschafft, <a href="http://soundcloud.com/berliner-gazette">unseren SoundCloud-Kanal</a> einzusetzen. Es gab ein Konzept, aber es fehlte die Zeit, das Personal und das Budget. Wenn ich länger darüber nachdenke, fallen mir bestimmt auch noch mehr Dinge ein, so was ist ja nie perfekt.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/atomtransparenz">Atomtransparenz_Krystian_Woznicki</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></p>
<h3>Es gibt sehr viele Videos und Fotos auf der Website. Habt Ihr in irgendeiner Form vorab angekündigt oder die abgebildeten Personen um Einverständnis gefragt? Oder seid Ihr einfach davon ausgegangen, dass die Veranstaltung öffentlich und damit ein stillschweigendes Einverständnis gegeben ist?</h3>
<p>KW: Wir haben das angesagt und wer damit ein Problem hatte, konnte zu uns kommen und seine Bedingungen nennen oder eben uns verbieten ihn oder sie nicht zu filmen/fotografieren. Auch in der finalen Auswertung geben wir die Möglichkeit, individuelle Ansprüche geltend zu machen, etwa: &#8220;auf diesem Foto sehe ich doof aus, könnt ihr das rausnehmen?&#8221; Klar, das machen wir.</p>
<h3>Für viele Veranstalter ist eine Dokumentation auf so vielen Kanälen noch Neuland. Und man kann ja durchaus erstmal klein anfangen. Wenn jetzt ein Veranstalter in der politischen Bildung erst einmal erste Schritte in diesem Bereich machen will, welche der vielen von Euch erprobten Kanäle / Dienste würdest Du ihm empfehlen?</h3>
<p>KW: Ich würde am Anfang auf Gewohnheiten und junge Konventionen zurückgreifen, also zunächst das aufgreifen, was besonders verbreitet ist. Zum Beispiel ist es inzwischen schon fast Standard, dass bei Veranstaltungen Twitter-Walls installiert und Live-Streams gemacht werden. Je stärker sich so etwas durchsetzt, desto mehr Menschen können daran teilhaben. Man darf allerdings nicht vergesssen, dass die Durchsetzung einer solchen Live-Dokumentationskultur auch die Interaktionskultur bei Veranstaltungen verändert. Man muss also Dokumentationstechniken und Moderationstechniken sowie Umgang mit Publikum immer zusammendenken und entsprechend weiter entwickeln. All das beeinflusst die Planung und Durchführung einer jedweden Veranstaltung. Was im Zuge dessen deutlich vor Augen tritt: Eine gelungene Dokumentation ist heutzutage mehr denn je das Ergebnis einer sorgfältigen inhaltlichen Vorbereitung sowie eines klugen Versuchsaufbaus – zumindest wenn man eine Tagung als Experiment begreift.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5414"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungen bewerben und Anmeldungen verwalten. Wie können Facebook, Xing oder Amiando helfen?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/veranstaltungen-anmeldungen-online/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Amiando]]></category>
		<category><![CDATA[Anmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Ihrer Veranstaltung steht fest, der Ort ist reserviert, die Referent/innen sind gebucht und das Catering stellt schon das Menü zusammen. Wenn jetzt noch Gäste kommen, steht einer Veranstaltung nichts mehr im Wege. Klassischerweise können sich Teilnehmende per E-Mail oder mit einem ausgedruckten Formular auf dem Veranstaltungsflyer oder per Telefon anmelden und die Anmeldung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><img class="alignleft size-medium wp-image-5386" src="http://pb21.de/files/2011/11/gaesteliste_by-nc-sa_by_dorin_popa-187x250.jpg" alt="Der Technoclub Harry Klein an der Münchner Sonnenstraße - Foto CC by-nc-sa by Dorin Popa" width="187" height="250" /></h3>
<p>Das Thema Ihrer Veranstaltung steht fest, der Ort ist reserviert, die Referent/innen sind gebucht und das Catering stellt schon das Menü zusammen. Wenn jetzt noch Gäste kommen, steht einer Veranstaltung nichts mehr im Wege. Klassischerweise können sich Teilnehmende per E-Mail oder mit einem ausgedruckten Formular auf dem Veranstaltungsflyer oder per Telefon anmelden und die Anmeldung wird gültig, sobald die Teilnahmegebühr per Hand überwiesen worden ist. Bei kleinen Veranstaltungen mit maximal zwölf Personen ist dieses „händische” Verfahren durchaus noch praktikabel. Aber wie ist es, wenn Sie 30, 40 oder mehr Gäste einladen wollen? Wenn die sich auch über das Internet anmelden wollen? Was machen Sie, wenn Sie eine Teilnahmegebühr erheben und diese automatisch abrechnen wollen? Hier helfen Online-Dienste, mit denen Sie die Anmeldung zu Ihrer Veranstaltung deutlich vereinfachen können.<span id="more-5342"></span></p>
<h3>Soziale Netzwerke</h3>
<div id="attachment_5343" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/eventuebersicht.png"><img class="size-medium wp-image-5343 " src="http://pb21.de/files/2011/11/eventuebersicht-180x250.png" alt="Veranstaltungsübersicht bei Facebook" width="144" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Veranstaltungsübersicht bei Facebook (zum Vergrößern bitte klicken)</p></div>
<p>Die meisten sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing und LinkedIn bieten auch die Möglichkeit an, Veranstaltungen zu erstellen und Gäste dafür einzuladen. Je nach Plattform sind die Möglichkeiten sehr unterschiedlich: bei Xing können Sie Events mit Tickets und Bezahlfunktion einstellen, bei Facebook dagegen (noch) nicht. Allerdings steht eine Teilnahme an solchen „Events” nur den Mitgliedern der jeweiligen Plattform offen, wer nicht bei Xing oder Faecbook registriert ist, schaut in die Röhre. Deshalb eignen sich solche Verfahren nur als zusätzliche Maßnahme, um z.B. auf eine Veranstaltung aufmerksam zu machen und meist nicht als alleinige Möglichkeit, sich zu einer Veranstaltung anzumelden.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Die <a title="bpb auf Facebook" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Bundeszentrale für politische Bildung unterhält eine Facebook-Fanpage</a> mit über 9.000 Fans. Auf deren <a title="Events auf der Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de?sk=events">Eventseite</a> werden deutschlandweite Veranstaltungen vorgestellt und Fans und Noch-</p>
<div id="attachment_5348" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/fb_event.png"><img class="size-medium wp-image-5348  " src="http://pb21.de/files/2011/11/fb_event-350x208.png" alt="Facebook-Event" width="210" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook-Event der bpb: Die „Events“ dienen der Werbung, die eigentliche Anmeldung findet über die eigene Website statt (grün markierte Bereiche)</p></div>
<p>Nicht-Fans der bpb können an Veranstaltungen „teilnehmen”, das heißt, sich anmelden oder absagen. Allerdings sind diese Zu- und Absagen nicht verbindlich, jede Veranstaltung ist noch mit der Original-Veranstaltungsseite auf der Website der Bundeszentrale verlinkt. Diese Facebook-Events werden also genutzt, um Werbung für das eigene Veranstaltungsprogramm zu machen und die eigene Arbeit auch einem breiten Publikum vorzustellen.</p>
<p>Um eine Veranstaltung auf Facebook zu erstellen, benötigen Sie Administratorenrechte für Ihre Fanpage (hier geben wir eine <a title="Fanpage erstellen" href="/2011/03/facebook-fuer-organisationen-einfuehrung/">Anleitung, wie man eine eigene Fanpage estellt</a>). Im Reiter „Veranstaltungen” finden Sie rechts oben einen Button, mit dem Sie in wenigen Minuten eine Veranstaltung erstellen können. Einfach im Formular Titel, Ort, Zeit und Beschreibung ausfüllen und die Veranstaltung veröffentlichen. Vergessen Sie nicht, im Beschreibungstext einen Link auf Ihre Website zu setzen. Anschließend können Sie über den Button „Gäste einladen“ – richtig: Gäste einladen.</p>
<p>Sollte Sie auf Ihrer Fanpage noch keinen Veranstaltungsreiter haben, müssen Sie ihn zuerst in der Adminansicht Ihrer Fanpage aktivieren (um dorthin zu kommen, klicken Sie bitte oben unter dem Fanpage-Namen auf „Info bearbeiten”):</p>
<div id="attachment_5357" class="wp-caption alignnone" style="width: 486px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/event_admin.png"><img class="size-large wp-image-5357 " src="http://pb21.de/files/2011/11/event_admin-680x196.png" alt="Events auf Facebook aktivieren" width="476" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Events auf Facebook aktivieren: Klicken Sie auf „Anwendungen” (links) und dann bei Veranstaltungen auf „Einstellungen bearbeiten” und abschließend auf „Reiter hinzufügen”, um Events für Ihre Fanpage zu aktivieren.</p></div>
<h3>Xing</h3>
<div id="attachment_5365" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/eventorganisierenxing.png"><img class="size-medium wp-image-5365 " src="http://pb21.de/files/2011/11/eventorganisierenxing-203x250.png" alt="Event einstellen bei Xing" width="203" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Achten Sie bei der Eventerstellung bei Xing darauf, ggf. einen abweichenden Veranstalter, z.B. den Namen Ihrer Bildungseinrichtung, anzugeben.</p></div>
<p>Auch der Platzhirsch unter den deutschen Businessnetzwerken bietet – ähnlich wie Facebook – die Möglichkeit, Veranstaltungen anzulegen und andere dazu einzuladen. Die Gäste und natürlich Sie benötigen dazu allerdings ein Nutzerkonto bei Xing.</p>
<p>Wenn Sie auf <a title="Events bei Xing anlegen" href="https://www.xing.com/events/new">„Events” » „Event organisieren”</a> klicken, können Sie sich entscheiden, ob Sie die Veranstaltung mit oder ohne Tickets anlegen wollen. Veranstalungen mit Tickets werden über den Event-Organisator Amiando abgewickelt, dazu gleich mehr. <a title="Events erstellen ohne Ticketing" href="https://www.xing.com/events/basic_events/new">Events ohne Ticket</a> sind fast genauso schnell wie bei Facebook angelegt.</p>
<p>Für die meisten Events empfiehlt sich die Art „öffentliches Event”. An öffentlichen Events (z. B. Seminaren, Konferenzen) kann jede/r teilnehmen und das Event taucht in den Ergebnissen der XING Event-Suche auf. Zusätzlich können Sie gezielt Kontakte einladen. und Anmeldungen annehmen oder ablehnen.</p>
<p>Unter „Gāsteliste-Optionen“ können Sie die Höchstzahl an Gästen angeben und einstellen, wer die Gästeliste sehen darf.</p>
<p>Bitte geben Sie unter Veranstaltungsort die richtige Adresse an, damit die Location auch korrekt auf der später angezeigten Landkarte verzeichnet werden kann.</p>
<div id="attachment_5375" class="wp-caption alignnone" style="width: 486px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/xing_event.png"><img class="size-large wp-image-5375 " src="http://pb21.de/files/2011/11/xing_event-680x456.png" alt="Xing Event" width="476" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Xing Event zum Thema Digitale Gesellschaft in Müchen. Sie sehen Ort und Zeit, den Beginn des Beschreibungstextes und haben rechts oben die Möglichkeit, die Teilnehmenden anzuschreiben und Event-Details auch nachträglich noch zu ändern.</p></div>
<h3>Eventorganisation mit Amiando</h3>
<p>Amiando ist eine Münchner Firma und nach eigenen Angaben „Europas führendes Tool für Online Eventregistrierung“. Auch viele große Events mit Hunderten von Teilnehmenden nutzen den Service von Amiando, damit sich Gäste anmelden und Tickets käuflich erwerben können, z.B. auch die <a title="republica auf pb21" href="/tag/republica/">re:publica</a> mit mehreren Tausende Gästen.</p>
<p>Sie können bei Amiando einen kostenlosen Account erstellen und zahlen auch keine Gebühren, wenn Sie Tickets für kostenfreie Events vergeben. Nur wenn Sie Umsatz über einen Ticketverkauf generieren, zahlen Sie eine Gebühr an den Dienstleister. Die liegt <a title="zur Preisliste bei amiando" href="http://de.amiando.com/pricing.html">derzeit</a> bei 0,99 € pro Teilnehmer/in zzgl. 5,9 % der Teilnahmegebühr.</p>
<p><strong>Rechnungen und Bezahlmodelle</strong></p>
<p>Der Vorteil von Amiando ist: Amiando übernimmt für Sie den gesamten Bezahlvorgang, die Teilnehmenden können auf verschiedenen Wegen bezahlen, z.B. per Kreditkarte, PayPal, Vorauskasse oder Rechnung und sorgt, z.B. bei der Bezahlart <em>Rechnung</em> dafür, dass das Geld auch tatsächlich eintrifft, verschickt also die Mahnungen selbstständig. Abgerechnet wird dann zwischen Ihnen und Amiando, wobei Sie aber immer als offizieller Rechnungsempfänger auf den Rechnungen ausgewiesen werden.</p>
<p><strong>Technische Einbindung</strong></p>
<p>Zu jedem Event erhalten Sie einen Programmiercode, den Sie schnell und einfach in Ihre eigene Website einbinden können. Technisch handelt es sich dabei um einen sog. iFrame, das ist eine Zeile Code, den Sie an beliebiger Stelle auf Ihrer Website einbinden können. Für Besucherinnen hat das den Vorteil, dass sie Ihre Website nicht verlassen müssen, um sich zum Event anzumelden – alles erscheint wie aus einem Guss.</p>
<p><strong>Teilnehmermanagement und Datensicherheit</strong></p>
<p>Amiando hat seinen Sitz in Deutschland und unterliegt dem deutschen Datenschutzrecht. Bisher sind keine Datenschutzskandale um Amiando bekannt. Sie haben jederzeit vollen Zugriff auf die erhobenen Teilnehmerinnendaten und die Einbindung in Ihre Website bzw. die Anmeldung der Teilnehmenden erfolgt über eine verschlüsselte SSL-Verbindung. Auf der <a title="Features Amiando" href="http://de.amiando.com/features.html">Website von Amiando finden Sie eine ausführliche Liste der Möglichkeiten</a>, die Sie mit Amiando haben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine Veranstaltung nicht nur inhaltlich, sondern auch verwaltungstechnisch zu organisieren, erfordert eine Menge Arbeit. Mittlerweile gibt es gute Dienstleister, die sich auf einen kleinen Bereich dieser Organisation spezialisiert haben und eine Fülle von Möglichkeiten für die Eventanmeldung und Zahlungsabwicklung anbieten.</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-5342"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Twitterwalls regeln oder moderieren</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Konventionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5171" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09.jpg"><img class="size-medium wp-image-5171" src="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09-333x250.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)</p></div>
<p>Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand. Worauf Sie im Detail zu achten haben, finden Sie in unserem Artikel <a title="Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall" href="/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/">Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall</a>.</p>
<p>Aber wie reagieren Sie, wenn ein oder mehrere Spaßvögel Ihre Twitterwall benutzen, um Sie zu beschimpfen, unsinnige Werbebotschaften zu platzieren oder schlicht die Twitterwall zu stören? <span id="more-5051"></span>Dass auf einer Twitterwall nur zuvor registrierte Nutzer/innen auftauchen, ist aufwändig zu organisieren und schließt viele aus, die sinnvolle Beiträge zur Diskussion liefern können, aber den Anmeldevorgang scheuen. Besser ist es, zunächst allen die Teilnahme an einer Twitterwall zu ermöglichen und erst bei Verstößen gegen die Regeln einzelne Nutzer/innen explizit zu blockieren.</p>
<h3>Regeln für Twitterwalls</h3>
<p>Mit einer moderierten Twitterwall bleiben Sie Herr oder Herrin im eigenen Haus! Moderierte Walls erlauben es, einzelne Twitternutzer/innen von der Wall auszuschließen. Natürlich können diese Accounts weiterhin twittern, aber deren Tweets erscheinen nicht mehr auf der Twitterwall. Sie können natürlich auf Ihrer Veranstaltungswebsite Regeln zur Teilnahme an der Twitterwall aufstellen und sich im Zweifelsfall später darauf berufen. Diese Regeln könnten ähnlich den Kommentarrichtlinien vieler Websites lauten:</p>
<ol>
<li>Posten Sie keine beleidigenden oder unwahre Tatsachen-Behauptungen, wenn Sie auf der Twitterwall erscheinen möchten.</li>
<li>Tweets mit werblichem Inhalt sind von der Teilnahme an der Twittewall ausgeschlossen.</li>
<li>Bleiben Sie höflich.</li>
</ol>
<p>Allerdings sind solche Regeln derart grundlegend, dass man auf das Offensichtliche auch verzichten kann. Wer diese Regeln nicht von sich aus kennt und beherzigt, dem oder der dürfte schwer zu helfen sein.</p>
<h3>Falsch-Negativ – wenn Tweets nicht gefunden werden</h3>
<p>Manchmal passiert es allerdings, dass sich Einzelne beschweren, wenn sie nicht auf der Twitterwall erscheinen, obwohl sie das richtige Hashtag verwenden. Die Gründe hierfür sind meist technischer Natur und liegen in der Verantwortung von Twitter: Wer nicht über die Twitter-Suchfunktion gefunden wird, kann auch auf keiner Twitterwall erscheinen. Nicht gefunden werden User ohne gültige E-Mail-Adresse oder erst kürzlich angelegte Accounts, z.B. ohne eigenes Profilbild.</p>
<p>Beschwert sich jemand, überprüfen Sie zunächst mit der Twittersuche, ob der Account gefunden wird. Geben Sie auf <a href="http://twitter.com//search">http://twitter.com/search/</a>  „from:Accountname” ein, für den User @codeispoetry lautet die Suchanfrage:  <a title="from:codeispoetry" href="http://twitter.com/#!/search/from%3Acodeispoetry">from:codeispoetry</a>. Finden Sie keine Tweets, machen Sie, z.B. per @reply den Account darauf aufmerksam und verlinken Sie auf die <a title="Ich tauche nicht in der Suche auf." href="https://support.twitter.com/groups/32-something-s-not-working/topics/118-search-problems/articles/20064818-ich-tauche-nicht-in-der-suche-auf">Erläuterung zu diesem Problem in der Twitter-Hilfe</a>.</p>
<h3>Moderierte Twitterwalls</h3>
<p>Mit moderierten Twitterwalls können Sie ganz einfach einzelne Accounts von der Wall ausschließen. Dazu benötigen Sie nur einen eigenen Twitteraccount, mit dem Sie sich bei <a href="http://twitwalls.com/">http://twitwalls.com</a> mit nur einem Klick anmelden (rechts oben finden Sie den Button »Sign in with Twitter«). Nach der Anmeldung steht Ihnen der Reiter »Walls« unter <a title="Reiter Walls" href="http://twitwalls.com/me/walls">http://twitwalls.com/me/walls</a> zur Verfügung. Hier finden Sie einen Link zu Ihrer Wall, der übrigens auch ohne Anmeldung funktioniert und einen Link zu ihrer Bearbeitung.</p>
<p>Unter <em>Stichtwort zur Suche</em> geben Sie das Hashtag zu Ihrer Veranstaltung ein, z.B. <a title="pb21 auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/search/%23pb21">#pb21</a> und in der nächsten Zeile können Sie mehrer User von der Wall blockieren. Die Blockierliste können Sie laufend erweitern. Finden sich neue <a title="Was ist ein Troll?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)">Trolle</a>, fügen Sie deren Accountnamen bitte hier ein und klicken anschließend auf »Speichern«. Wenn Sie dann die Twitterwall, die per Beamer an die Wand projiziert wird, neu laden, erscheinen die blockierten Nutzer/innen nicht mehr.</p>
<div id="attachment_5054" class="wp-caption alignnone" style="width: 621px"><a href="http://twitwalls.com/"><img class="size-large wp-image-5054  " src="http://pb21.de/files/2011/10/twitwalls.png" alt="Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann." width="611" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann.</p></div>
<div style="background-color: transparent !important; text-align: left !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autoren: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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