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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Web-Video</title>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Wie funktioniert eigentlich Embedding?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/wie-funktioniert-eigentlich-embedding/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz? Ein Blick unter die Haube Dazu müssen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div style="align:left;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40866700?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="112" frameborder="0" webkitallowfullscreen="" mozallowfullscreen="" allowfullscreen="" style="align: left; margin-right: 5px;" align="left"></iframe></div>
<p><strong>Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung</strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz?<span id="more-7408"></span></p>
<h3>Ein Blick unter die Haube</h3>
<p>Dazu müssen wir uns zunächst einmal die grundlegende Art und Weise ansehen, wie eine Webseite von einem Web-Server zum Web-Browser transportiert wird.</p>
<p>Gibt man nämlich eine URL oben in der Adressezeile des Browsers ein, so ist das im Prinzip wie eine Bestellung einer Bastelanleitung bei einem Online-Versand. Man stellt eine Anfrage und zurück kommt die Anleitung, evtl. schon mit Schnittmustern und ähnlichem. Doch meistens braucht man noch weitere Utensilien, die man nach dem Erhalt der Anleitung separat bestellen muss. Auch hier wird wieder eine Bestellung an den Versandhandel geschickt und die Lieferung kommt zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7429" src="http://pb21.de/files/2012/04/image05.png" alt="" width="502" height="32" /></p>
<p>Ganz ähnlich läuft es im Web. Hier wird durch die Eingabe einer URL oder das Klicken eines Links (was technisch dasselbe ist, nur dass die URL automatisch eingetragen wird), sozusagen eine Anleitung zum Aufbau der Web-Seite angefragt, die der Web-Server dann zurück liefert. Man nennt dies auch HTML-Datei (wobei HTML für Hypertext Markup Language steht). Und wie beim Bastel-Beispiel, mag diese Antwort noch nicht ausreichen, um die Seite wie gewünscht darzustellen. Werden nämlich z.B. noch Bilder, wie ein Logo, benötigt, so werden dieser in der HTML-Datei aufgelistet und vom Web-Browser dann separat nachgeladen. Dies ist zudem nicht nur bei Grafiken möglich, sondern auch für JavaScript-Dateien, Flash-Filme, Zeichensätze und mehr. In der Praxis bekommt man davon wenig mit, weil der Browser sowohl die Bestellung als auch das Zusammenbasteln übernimmt. Bei den meisten Browsern lässt sich der Verbindungsaufbau am unteren linken Bildrand in der Statuszeile verfolgen (z.B. wenn man pb21.de aufruft).</p>
<h3>Was passiert beim Embedding?</h3>
<p>Normalerweise werden diese Dateien von demselben Server nachgeladen, von dem das ursprüngliche HTML-Dokument kommt. Doch das muss nicht so sein. Betreibt man z.B. ein Blog und bindet ein Bild von seinem flickr-Account ein, so wird dieses Bild dann von flickr nachgeladen. Und dies ist somit auch schon das einfachste Beispiel für Embedding. So wird also das Bild vom flickr-Server im Dokument vom eigenen Blog-Server eingebunden, oder auf englisch: embedded.</p>
<h3>Embedding-Beispiele</h3>
<p>Bilder sind dabei das älteste, doch nicht das einzige Beispiel. So findet man z.B. sehr häufig YouTube-Videos, die in Blogposts eingebunden sind. Bei dieser Art des Embeddings wird das Video über ein sogenanntes iframe eingebunden. Dieses iframe ist sozusagen ein Fenster zu einem anderen Server, in diesem Falle YouTube. Dank Embedding muss man also keinen eigenen Video-Player implementieren oder die Video-Dateien selbst hosten.</p>
<p>Ähnlich funktioniert der Like-Button von Facebook. Auch in diesem Fall wird die Grafik und die Logik auf einem anderen Server bereitgestellt.</p>
<p>Doch auch komplexere Anwendungen sind möglich. Will man z.B. eine Karte darstellen und ggf. noch eigene Punkte auf dieser markieren, so kann man auf Google Maps oder Open Street Map zurückgreifen. Auch diese lassen sich auf der eigenen Seite einbinden, wie man an folgendem Beispiel sieht:</p>
<p><iframe src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=aachen&amp;aq=&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=39.592876,86.572266&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Aachen,+K%C3%B6ln,+Deutschland&amp;t=m&amp;ll=50.773379,6.102219&amp;spn=0.032567,0.051498&amp;z=12&amp;iwloc=A&amp;output=embed" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="100"></iframe></p>
<h3>Wie funktioniert das in der Praxis?</h3>
<p>Nehmen wir an, wir haben ein WordPress-Blog und wollen dort ein YouTube-Video einfügen. Im Artikel-Editor müssen wir dazu zunächst den HTML-Modus aktivieren. Dies geschieht durch Klicken auf den HTML-Reiter:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7425" src="http://pb21.de/files/2012/04/image02-680x334.png" alt="" width="600" height="295" /><br />
Nun müssen wir den Embed-Code finden. Dazu gehen wir einfach bei YouTube auf die Seite des entsprechenden Videos und finden darunter den “Teilen”-Button.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7428" src="http://pb21.de/files/2012/04/image01-680x309.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Klickt man darauf, erscheint u.a. die Option zum Einbetten. Klickt man wiederum darauf, erscheint der eigentliche Embed-Code. Was der nachher genau zeigt (z.B. wie gross das Video sein word), kann man durch die Optionen darunter noch beeinflussen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7427" src="http://pb21.de/files/2012/04/image04.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Hat man dies getan, kopiert man ihn einfach in den HTML-Bereich von WordPress:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7420" src="http://pb21.de/files/2012/04/image00-680x213.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Und schon ist das Video in den Blogpost eingebunden.</p>
<p>Auch andere Dienste kann man auf diese Weise einbinden, so man deren Embed-Code findet. Bei Google Maps z.B. ist er direkt auf der Kartenansicht zu finden:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7426" src="http://pb21.de/files/2012/04/image03-664x480.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Will man einen Facebook-Like-Button einbinden, so gibt es einerseits <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/facebook-like-button/">für WordPress ein Plugin</a>, andererseits kann man sich den <a href="http://www.gefällt-mir-button.de/">Code auf dieser Website</a> selbst erzeugen lassen.</p>
<p>Für andere Dienste geht es entsprechend, meist reicht einfach, nach dem Dienst und dem Wort “einbetten” oder “einbinden” zu googlen.</p>
<h3>Vorteile und Nachteile von Embedding-Lösungen</h3>
<p>Man stelle sich vor, dass man eine Kartenanwendung oder einen Video-Player selbst implementieren müsste. Nicht nur, dass man für ersteres die Kartendaten irgendwo herbekommen müsste, man braucht auch Programmierer. Dank Embedding kann aber nun jeder diese Anwendungen auf der eigenen Seite nutzen, ohne programmieren zu können oder Programmierer zu beschäftigen. Hinzu kommt, dass es damit auch ein leichtes ist, aus bestehenden Anwendungen relativ einfach ganz neue Anwendungen zu schaffen.</p>
<p>Doch es gibt auch Kritik, wie vor allem die Diskussion um den Facebook-Like-Button zeigt. Denn eines darf man nicht vergessen: Es werden Daten von Servern aufgerufen, die nicht oben in der URL-Zeile des Browsers stehen. Manche Datenschützer <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">sehen daher das Problem</a>, dass man damit auch keine Kontrolle mehr darüber hat, wer mitbekommt, auf welchen Seiten ein Benutzer unterwegs ist. Und je größer die Verbreitung von Embedding-Lösungen eines Anbieters, wie in diesem Falle Facebook, desto eher größer natürlich dessen Möglichkeit, Daten abzugreifen.</p>
<p>Da Embedding aber nun dadurch definiert ist, dass Daten von einem Drittanbieter abgerufen werden, muss man für die Zukunft genau abwägen, wie man die Vor- und Nachteile gewichtet, was dies für eine eventuelle Regulierung bedeutet und was man selber als Anbieter gegenüber seinen Nutzern verantworten will.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (MrTopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7408"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil IV: Videoequipment &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. <span id="more-7082"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Helge Thomas</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/helgethomas" target="_blank">@helgethomas</a><br />
Website: <a href="http://www.helge-thomas.com/" target="_blank">www.helge-thomas.com</a><br />
Beispiele: <a href="http://www.helge-thomas.com/movies/" target="_blank">www.helge-thomas.com/movies</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon EOS 7D, Standard-Objektiv Canon EFS 18 – 135mm (Tageslicht), Festbrennweite Canon EF 50mm 1:1,4 (Kunstlicht, Events)</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Rode Stereo-Video-Mic (Raumklang), Audiotechnica ATR 55 (Interviews) und Sony ECM-MS 907 (gespielte Szenen)</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Vorhandenes, Baustrahler, Delamax LED DV-112T (Steckschuh) und, wenn möglich, die Sonne</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Equipment-Koffer von PELI Case  1510</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und FinalCutExpress</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf alle und alles, was im Fokus der Kamera liegt und die Geschichte des Films transportiert. Nichts ist ärgerlicher als ein Mülleimer, Aschenbecher oder sonst ein Störobjekt, dass erst auf dem Schneidetisch am Rand vom Bild erscheint und die schönste Einstellung kaputt macht. Und man sollte mit unendlich großer Liebe für seine “Objekte” durch den Sucher schauen, dann wird’s gut. Darüber hinaus immer daran denken, die Akkus aufzuladen und ausreichend Speicherkarten “im Köcher” zu haben. Last but not least: Die Technik kommt erst an zweiter Stelle. Das kann man alles kaufen und lernen. Aber das Auge zu haben, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen und diese Bilder zu einem Film zu komponieren &#8211; das ist ein Talent, das man hat oder eben nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Burkhard Weineck</strong><br />
Facebook: <a href="http://de-de.facebook.com/people/Burkhard-Weineck/100000627242494" target="_blank">burkhard-weineck</a><br />
Webseite: <a href="http://www.weineckfilm.de/" target="_blank">weineckfilm</a><br />
XING: <a href="http://xing.com/profile/Burkhard_Weineck" target="_blank">B. Weineck</a><br />
youtube: <a href="http://www.youtube.com/user/bogy1703/featured" target="_blank">weineck</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Hauptsächlich die JVC hm 100 und eine Sony XDCAM</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
416 Sennheiser 3x. Sennheiser Funkstrecke 2x, Sony Funkstrecke  1x, Spezial Sennheiser Richtmikros 3x</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Janebeam 3x, Hedlerleuchten 3x, HMI 575 3x, HMI 1200 1x</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Oskar Heiler-Stative 2x; Reflecmedia Spezialanfertigung 8&#215;4 Meter; 2x Grün-LED und 2x Blau; Optiken: Fujinon mit verdoppelt 2x, von Arri fast alle Festbrennweiten; Easylink Operator und Kameramann</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und Final Cut Express</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Lutz Berger</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/lutzland" target="_blank">@lutzland</a><br />
Website: <a href="http://lutzland.de" target="_blank">http://lutzland.de</a><br />
youtube: <a href="http://youtube.com/lutzland" target="_blank">www.youtube.com/lutzland</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon XF100, Canon HV 30, 4 kleinere Cams, GoPro, FlipCam, iPhone mit OWL und externem Mikro</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Reportermikros: Shure und Sennheiser,  Richtmikrofon: Beyerdynamic MCE86 S II, Rode Stereo-Video-Mic, Audiotechnica und Sony Funkstrecken</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Drei verschiedene LED-Aufstecklampen, Bauscheinwerfer, Reflektoren und bei Bedarf: Schweinwerfer leihen!</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Audiomixer für Videokamera, tragbare Bluebox (Reflecmedia), diverse Dreibein-Stative, schienengestützter Videoglider, 24/7 Streamingchannel (blitzeinschlag), Schwebestativ und jede Menge Apps</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Final Cut pro X, Final Cut Express, diverse Extensions, Bildbearbeitungs-Software, iStop Motion, Wirecast für Livestreaming</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Praxis ! Also aufnehmen, anschauen, schneiden, anschauen, aufnehmen, anschauen, schneiden. Mit der Kamera und dem Equipment vertraut werden. Sich ständig technisch und künstlerisch weiterbilden, Fachartikel und Bücher lesen, entsprechende Clips auf youtube und Vimeo studieren. Fachblogs und Foren verfolgen, am Kiosk entsprechende Magazine lesen und von interessanten Kameraleuten, Cuttern und Dokumentarfilmern lernen. Wir stehen auf den Schultern von Giganten. Und eine persönliche Empfehlung zum Schluss: die großen Maler in Sachen Licht und Schatten analysieren, angefangen mit der Renaissance bis hin zu Möbius &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Ugur Yildirim</strong><br />
Twitter: <a href="http:///twitter.com/der_ugur/" target="_blank">@der_ugur</a><br />
Website: <a href="http://yildirimfilm.de/?page_id=5" target="_blank">yildirimfilm.de</a><br />
IMDb: <a href="http://www.imdb.com/name/nm3121546/" target="_blank">Ugur Yildirim</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die 5d.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Sennheiser 416</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Kinoflo</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Sachtler Stativ, günstiges Proaim Rig</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Avid und Resolve</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Geschichte: Geschichte ist alles. Technik ist nicht wirklich wichtig, sie sollte nur funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Dominik Scharf</strong><br />
Website: <a href="http://www.erdmann-tour.blogspot.com/">Erdmann-Tours</a><br />
Facebok:<a href="http://www.facebook.com/DerErdmann"> derErdmann</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die Canon EOS 500D und die GoPro Hero 2 für meine Videoaufnahmen. Für die Eos 500D benutze ich verschiedene Objektive wie das 50mm mit einer Blende von 2.8. Dadurch bekomme ich wunderschöne Tiefenschärfen-Aufnahmen.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Ein externes Mikro benutze ich nicht. Ich benutze den Ton, den meine Kamera aufnimmt und bearbeite die Tonspuren separat in Cubase nach. Die EOS 500D besitzt keinen Anschluss für ein externes Mikrophon.</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Für Aufnahmen in der freien Natur benutze ich das Sonnenlicht. Wenn ich nachbelichten muss, besitze ich einen LED-Aufsatz, der direkt auf die Kamera aufgesetzt wird. Für Studioaufnahmen besitze ich zwei Softboxen von Walimex mit neutralem Licht.</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Für ruhige Aufnahmen besitze ich einen selbst gebauten Kamera-Dolly, der auf PVC-Rohren fährt. Eine Anleitung gibt es auf Youtube.<br />
Ebenfalls besitze ich sämtliche Stative, die ich für unterschiedlichste Aufnahmen einsetzen kann.</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Meine Videos bearbeite ich mit Sony Vegas Pro auf einem Mac OSX. Ebenfalls benutze ich After Effects für die Nachbearbeitung.<br />
Dadurch, dass ich in einer Werbeagentur arbeite, habe ich die Möglichkeit, auch mit Cinema 4d meine Kamerafahrten zu simulieren und konzeptionell auszuarbeiten.</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Ich achte selbst sehr auf einen sauberen Schnitt. Eine klare Struktur sollte vorhanden sein. Ich schneide nicht einfach drauf los, sondern überlege mir schon bevor ich ein Video produziere, wie es später aussehen soll. Musik ist sehr wichtig, da man sich an ihr sehr gut orientieren kann (z.B. der Takt der Musik oder Geräusche, die in einem Lied auftauchen). Da ich meist für Freunde oder Kunden Videos schneide, ist es sehr wichtig, auch auf deren Wünsche einzugehen. Ich stimme mich immer wieder zwischendurch mit meinen Leuten ab, bevor ich ein Video endgültig rendern lasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7082"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Video für Einsteiger, Teil III: Postproduktion</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-iii-postproduktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 04:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog? Need for Speed Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog?</p>
<h3><strong>Need for Speed</strong></h3>
<p>Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an den Cutter &#8211; und an den Rechner. Auf welcher Plattform Sie auch schneiden &#8211; Sie brauchen einen schnellen Prozessor und soviel RAM wie möglich (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I der Serie</a>). Wenn Sie Tutorials und Schulungsvideos produzieren, werden Sie zusätzlich mit Texten und Bildern arbeiten wollen. Auch wenn sich leistungsfähige Laptops immer besser zum Editieren eignen und Mobilität viele Vorteile mit sich bringt, ist der Schnitt an nur einem Bildschirm, und meist dazu auch noch an einem kleinen, auf Dauer eine Qual für Ihre Augen. Sie werden erfahrungsgemäß viele Stunden am Schnittplatz zubringen, manchmal auch mehrere Tage.</p>
<p><span id="more-5959"></span></p>
<h3><strong>Schnittprogramme für Fortgeschrittene</strong></h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/schnittplatz/" rel="attachment wp-att-5515"><img class=" " src="http://pb21.de/files/2011/12/schnittplatz-350x154.jpg" alt="" width="245" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Heimischer Schnittplatz, incl. mobiles Sendestudio</p></div>
<p>Nicht nur deshalb war die Postproduktion war bis vor kurzem ein eigenes Berufsbild: Es gehört viel Erfahrung dazu, einen Clip zu schneiden. Darüber hinaus sind ein sicheres Gespür für den Rhythmus in und mit Bildern und ein Gefühl für die Perspektive des Zuschauers nötig. Es gilt, sich zu überlegen, was dieser wissen und wieviel Zeit er mit dem Schauen eines Videos verbringen will &#8211; und schließlich, wie man ihn fesseln kann.</p>
<p>Wegen dieser doch recht komplexen Anforderungen ist es besonders wichtig, dass das Handwerkszeug auf Sie zugeschnitten ist. Neben den einfachen (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I</a>) gibt es die komplexeren Schnittprogramme, die über mehr Möglichkeiten der Bild- und Tonbearbeitung verfügen, beispielsweise Farbkorrekturen, Echtzeitvorschau, Bildstabilisator, hollywoodreife Titel, diverse Effekte, umfangreiche Exportmöglichkeiten, einen Anschluss für einen zweiten Monitor &#8211; um nur einige Aspekte zu nennen.</p>
<p>Der Marktführer unter den PC-Programmen für Fortgeschrittene ist Premiere (inzwischen plattformübergreifend erhältlich) &#8211; auf dem Mac sind es Final Cut Express, Final Cut Pro, oder das neue Final Cut X. Trotz heftiger Diskussionen und einigen Fehlern in der Software ist letzteres eine zukunftssichere Investition und darüber hinaus stimmig, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Es unterscheidet sich im Handling grundlegend von den klassischen Programmen, ist aber äußerst flexibel und vielversprechend aufgestellt.</p>
<p>Die Klassiker bieten jede Menge PlugIns und Erweiterungen durch Dritthersteller: ein wichtiger (aber auch kostenintensiver) Aspekt. Darum sollte man vor der Anschaffung intensiv recherchieren und Nutzerberichte lesen, zum Beispiel auf Slashcam und den einschlägigen Foren. Programm-Rezensionen und Tips für den Umgang mit den diversen Softwareangeboten, <a title="Premiere Pro Tutorial: Grundlagen (Rendern, Schneiden, usw)" href="http://youtu.be/jlfypR35A3g" target="_blank">hier ein Beispiel</a>, finden Sie auf Youtube und den anderen Videoportalen.</p>
<h3><strong>Die kostenlose Online-Filmhochschule</strong></h3>
<p>Diese kurzen, oft sehr gut moderierten Video-Tutorials basieren auf Screen Video Recordings und sind im Alltag ausgesprochen nützlich: Sie sehen, wie Ihre Software von Experten bedient wirdund können sich davon inspirieren lassen. Schon dieser Service spricht für den Kauf eines der populäreren Programme.</p>
<h3><strong>Problem Exportweltmeister</strong></h3>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/codecs/" rel="attachment wp-att-5522"><img class="alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/codecs-166x250.png" alt="" width="149" height="225" /></a></strong> Ist das Video fertig geschnitten und gemixt, stellt sich die Frage nach dem Exportformat. Schnittprogramme bieten dazu eine Fülle unterschiedlicher <a title="Einführung und Übersicht über die gebräuchlichsten Codecs" href="http://www.golem.de/specials/video-codec/" target="_blank">Codecs</a> an (siehe links). Hier in die Tiefe zu gehen, würde den Rahmen sprengen. Einen Überblick über die gebräuchlichsten Formate finden Sie im entsprechenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codec" target="_blank">Wikipediaartikel</a>. Denn die Wahl des Exportformats hängt nicht zuletzt von dem Einsatzzweck ab, wie die folgenden Abschnitte zeigen.</p>
<h3><strong>Fragen über Fragen</strong></h3>
<p>Soll Ihr Film auf DVD gebrannt oder ins Netz gestellt werden? Bereiten Sie ihn speziell für Beamer, Smartphones oder Tablets auf? Soll er nur über den Browser zu erreichen, oder auch mobil zugänglich sein?</p>
<p>Sie müssen sich auch überlegn, ob Ihr Film später frei im Netz stehen oder nur für ausgewählte Zuschauer sichtbar sein soll. Wird es ein kostenfreies oder -pflichtiges Angebot? Und: Wollen Sie ihn geschützt veröffentlichen oder mit einer Creative Commons-Lizenz versehen?</p>
<h3><strong>Copyrights</strong></h3>
<p>Des weiteren sollten Sie klären, ob es Schutzrechte zu beachten gibt. Insbesondere bei kommerziellen Produktionen müssen in jedem Fall alle Rechte schriftlich eingeholt werden, auch die der Darsteller. Falls einer der Protagonisten seine Einwilligung widerruft , haben Sie unter Umständen ein großes Problem. In einem solchen Fall hilft diese <a title="Easy Release hilft Ihnen beim Rechte Clearing!" href="http://www.applicationgap.com/" target="_blank">App</a> weiter: Sie sorgt für Rechtssicherheit und hilft dabei, aufwendigen Papierkram zu vermeiden.</p>
<h3><img class="alignright" style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/IMG_1162-350x236.jpg" alt="" width="245" height="165" /><strong>Hosting</strong></h3>
<p>Wenn all diese Fragen geklärt sind, ist der Film bereit für das Netz. Dazu benötigen Sie einen Server, der Ihre Clips in verschiedenen Größen und Formaten bereitstellt. Sie können Ihre Videos selbst hosten, einen entsprechenden Anbieter beauftragen, oder die freien Plattformen wie Youtube, Vimeo usw. nutzen. Letztere geben meist Zeit- oder Volumengrenzen vor, bieten aber zunehmend auch kommerzielle Varianten zu günstigen Kosten an.</p>
<p>Youtube erweist sich auch hier als gute Adresse. Denn es ist längst eine Suchplattform wie Google und der einzige Videoservice, dessen Code alle Blogs und Templates akzeptieren. Leider ist die Dauer Ihrer Clips auf 15 Minuten beschränkt. Die populärste Alternative ist Vimeo, eine Plattform, die sich zunehmend als Standard etabliert und Kreative, Künstler und Filmemacher anzieht. Empfehlenswert für ambitionierte Filmer ist die professionelle Variante <a href="http://vimeo.com/pro" target="_blank">Vimeo Pro</a>, die für jährlich 199 Dollar eine Menge zusätzlicher Features bietet. Beide Plattformen offerieren die bereits angesprochenen <a href="http://vimeo.com/channels/filmschool" target="_blank">Schulungen</a> für Neulinge, vom richtigen Licht bis zur optimale Kameraführung.</p>
<p>Darüber hinaus bietet sich <a href="http://blip.tv/" target="_blank">Blip.tv</a> für Web-Shows an, <a href="http://www.screencast.com/" target="_blank">Screencast</a> spielt Ihre Videos in der Originalqualität ab und ermöglicht auch private Zugänge (was für Unternehmen wichtig werden kann). Servicestark sind auch <a href="http://www.ustream.tv/" target="_blank">ustream</a> (mit eigener App für Aufnahmen und Livestreams mit dem iPhone), <a href="http://www.pixorial.com/" target="_blank">Pixorial</a> und schließlich der deutsche Anbieter <a href="http://de.sevenload.com/" target="_blank">sevenload</a>.</p>
<h3><strong>Worauf muss ich achten?</strong></h3>
<p>Mögliche Auswahlkriterien sind Längen- und Speicherbeschränkungen (pro Video), Flexibilität beim Zugriff (öffentlich und/oder privat), mehrere Qualitätsstufen bei der Wiedergabe, aber auch die Zuverlässigkeit der Server im Alltag: Kommt es zu bestimmten Uhrzeiten zu Zeitverzögerungen und ruckelnder Wiedergabe? Darüber hinaus lohnt es sich zu klären, ob es Codes und Widgets für die smarte Einbindung in Blogs und Webseiten gibt, und ob sich die Videos nur im Flashplayer oder auch Html5-basiert für den Zugriff über das Smartphone und das Tablet anschauen lassen. Gerade dieser letzte Aspekt wird wegen der zunehmenden Verbreitung dieser Geräte immer wichtiger.  Weitere klärungsbedürftige Frage sind die nach plattformübergreifenen Zugängen, Apps für Android und Apple, Livestream-Möglichkeiten und schleißlich Archivierungs- und Backupmöglichkeiten. Sie sehen schon: Das Angebot ist riesig, aber Sie werden rasch lernen, wer für Ihre Bedürfnise der beste Hoster ist.</p>
<p>Und dann? &#8211; Film ab!</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5959"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil II: Praxistipps für das richtige Equipment</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie hier) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Der gute Ton Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: left">Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">hier</a>) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt.</p>
<h3>Der gute Ton</h3>
<p>Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch, doch unverständlichen Ton quittiert der Zuschauer mit einem Klick, der das Video beendet.<br />
<span id="more-5457"></span><br />
<div id="attachment_5474" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mikro-2/" rel="attachment wp-att-5474"><img class="size-medium wp-image-5474" src="http://pb21.de/files/2011/12/mikro-144x250.jpg" alt="" width="144" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Reporter- und Richtmikrofon</p></div></p>
<p>Die eingebauten Mikrofone der meisten Camcorder eignen sich weder für Interviews, noch für andere engagierte Zwecke. Hier muss <a title="Gutes Lernvideo: Die Grundlagen des guten Tons" href="http://hd-trainings.de/tutorial31.html">ein amtliches Mikrofon </a>her. Noch besser zwei: ein Hand- und ein Richtmikrofon.</p>
<p>Das <strong>Hand- oder Reportermikrofon</strong> kann eine Kugel- oder Nierencharakteristik haben (mehr über die Unterschiede in der Artikelreihe <a title="Podcasting für Einsteiger" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/" target="_blank">&#8220;Podcasting für Einsteiger&#8221;</a> von Pritlove) und es muss gegen Körperschall und Handgeräusche abgeschirmt sein.</p>
<p><strong>Richtmikrofone</strong> arbeiten meist auf Hypernieren-Basis und lassen sich präzise auf weiter entfernte Schallquellen ausrichten. Sie sind ideal für Interviews und andere Sprachaufnahmen ohne Moderator. Sie müssen Ihrem Interviewpartner kein Mikro in die Hand drücken, stolpern nicht über Kabel und die Nebengeräusche schaffen eine lebendige Atmosphäre.</p>
<p><strong></strong>Mit Richtmikrofonen können Sie auch Diskussionen mit mehreren Teilnehmern aufzeichnen, ohne gleich mehrere Mikrofone, -ständer und Mischpult zu benötigen. Profis haben dafür einen Tontechniker, der den Sound auf ein externes Gerät aufnimmt und das Mikrofon mit einer Tonangel über die Sprecher hält. Es geht aber auch ohne &#8211; wenn Sie das richtige Equipment haben.</p>
<p><strong><a title="Thomann-Special über Reportermikrofone" href="http://www.thomann.de/de/onlineexpert_59.html" target="_blank">Reportermikrofone</a> </strong>machen Sinn, wenn Sie einen Gast und einen Moderator filmen. Er stellt die Fragen, spricht ins Mikrofon und hält es anschliessend seinem Gast hin. Raumgeräusche werden weitgehend ausgeblendet und der Sprecher ist deutlich zu verstehen. Das mag trivial klingen, ist es aber nicht: Es erfordert viel Übung und Fingerspitzengefühl.</p>
<div id="attachment_5485" class="wp-caption alignright" style="width: 259px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mixer-2/" rel="attachment wp-att-5485"><img class="size-full wp-image-5485  " src="http://pb21.de/files/2011/12/mixer1.jpg" alt="" width="249" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Clevere Lösung: MiniMixer für zwei Mikro/Line-Eingänge</p></div>
<p>Den richtigen Umgang mit den Mikrofonen sollte man, ggf. mit seinen Mitstreitern, vorher unbedingt üben. Zu nah am Mund, neigen Mikrofone zu Ploppgeräuschen und Übersteuerung. Zu weit weg, wird das Signal zu leise. Der Unterschied beträgt dabei oft nur 10 oder 20 Zentimeter.</p>
<p>Zwar verfügen viele Kameras über einen eingebauten Kompressor, doch der hat &#8211; preisbedingt &#8211; enge Grenzen. Die Folge sind hörbare Pump- und Nebengeräusche, insbesondere wenn das Mikrofon falsch gehalten wird. Das alles kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Daher sollte man einen Neupreis von 150 &#8211; 200 Euro pro Mikrofon einkalkulieren &#8211; es wird sich als sinnvolle Investition erweisen.</p>
<h3>Die ruhige Hand</h3>
<div id="attachment_5488" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/p1100088/" rel="attachment wp-att-5488"><img class="size-medium wp-image-5488            " src="http://pb21.de/files/2011/12/P1100088-232x250.jpg" alt="" width="232" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder unterwegs: Stativ, Fluidkopf, MiniMixer, Licht - alles für den mobilen Einsatz</p></div>
<p>Beim Dreh unerlässlich ist die ruhige Hand. Ein Muss, um professionell aussehende Videos zu bekommen ist, &#8211; auch wenn gute Software in der Postproduktion einiges ausbügeln kann &#8211; ein Stativ. Das gilt insbesondere für Interviews und Mitschnitte von Vorträgen oder Konferenzen. Auf das Stativ gehört einen Fluidkopf, damit Sie die Kamera sicher befestigen und zugleich <a title="Gutes Lernvideo: Fahrten, Schwenk &amp; Zooms" href="http://hd-trainings.de/tutorial9.html" target="_blank">flüssig bewegen</a> können.</p>
<p>Sie werden immer wieder mit der Kamera nachziehen und Bewegungen folgen müssen, um den einen oder anderen Gast besser ins Bild zu rücken. Wenn Sie hier sparen, werden weiche Kamerabewegungen unmöglich. Einsteigermodelle gibt es ab 150 bis 200 Euro, professionelle Varianten kosten mindestens 600 bis zu mehreren Tausend Euro.</p>
<p>Wenn Sie kein Stativ mitnehmen können, brauchen Sie ein <a>Handstativ</a>, um die Kamera ruhig zu halten. Darauf sollten zusätzlich eine Kameraleuchte oder ein Mikrofon montiert werden können. Eine gute Alternative ist ein <a title="Schulterstativ-/Tischständer-Kombination" href="http://www.youtube.com/watch?v=w_BPIvVwZOM" target="_blank">Schulterständer-/Tischstativ</a>-Kombination, die Ihnen hilft, gute Aufnahmen zu machen.</p>
<h3>Die Drei-Klassen-Gesellschaft</h3>
<p>Kamera-Einsteigermodelle haben wir bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/" target="_blank">ersten Teil</a> vorgestellt. Das mittlere Preissegment bei diesen Geräten liegt zwischen 500 und 1.500 Euro. Hier finden Sie eine Menge sehr guter Modelle mit zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten und Features wie dem automatischen Fokus (der ideal ist, um eine oder mehrere Personen immer scharf im Bild zu behalten, auch wenn sie sich bewegen). Solche Kameras sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Sie setzen aber voraus, dass Sie sich gern mit technischen Fragen beschäftigen und tiefer in die Materie eintauchen wollen.</p>
<div id="attachment_5477" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/eingang/" rel="attachment wp-att-5477"><img class="size-thumbnail wp-image-5477  " src="http://pb21.de/files/2011/12/eingang-200x200.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">KO-Kriterium Mikrofoneingang</p></div>
<p><strong>Ein eindeutiges KO-Kriterium</strong> in diesem Segment ist definitiv ein fehlender Eingang für ein externes Mikrofon. Achten Sie außerdem auf ein gutes Lowlight-Verhalten, denn Sie werden häufig in Innenräumen drehen und nicht immer eine Kameraleuchte zur Hand haben. Dann zahlt sich ein gutes LH-Verhalten schnell aus.</p>
<h3>Joker I: DLSR-Kameras</h3>
<p>Video-DLSR, sogenannte Bridge-Kameras, haben in den letzten Monaten den Markt erheblich aufgemischt. Es sind Fotokameras, mit denen Sie auch Videos aufnehmen können. Sie haben dank ihrer großen Chips ein sehr gutes Lowlight-Verhalten, außerdem können Sie im Gegensatz zu den preisgünstigen Camcordern mit der Tiefenschärfe spielen (Filmlook) und auf Wechseloptiken zugreifen. Deshalb sind sie vom Bild her den meisten Camcordern <a title="Beispiel aus der Vimeo Videoschool" href="http://vimeo.com/17863518" target="_blank">haushoch überlegen</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><img class=" " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/Foto.jpg" alt="" width="173" height="116" /><p class="wp-caption-text">Typische DLSR-Kamera</p></div>
<p>Dem stehen im Alltag einige Nachteile entgegen: Sie sind unhandlicher als Camcorder, nicht alle Modelle haben einen Mikrofoneingang oder einen Autofokus. Die Zoom-Funktion lässt oft zu wünschen übrig und sie sind empfindlich, was schnelle Bewegungen angeht. Vor allem ist die Aufnahmezeit begrenzt: Sie können nur 10 bis 15 Minuten am Stück aufzeichnen, auch wenn es hier zunehmend Verbesserungen gibt. Bis man sie im Griff hat und gut bedienen kann, können Monate vergehen, denn Bridge-Kameras sind momentan noch &#8220;aufgebohrte&#8221; Fotoapparate, die auch Bewegtbilder aufzeichnen können. Das volle Potential dieser Geräte entfaltet sich beim Filmen im Moment noch, wenn Sie auch einen Camcorder zur Verfügung haben.</p>
<p><strong>Hochpreisige Camcorder</strong>, erhältlich<strong> ab 1.500 und bis etwa 5.000 Euro</strong>, kommen entweder für (angehende) Profis oder gut bestückte Liebhaber in Frage. Solche Modelle können und sollten Sie vorher ausleihen, entsprechende Firmen gibt es in fast jeder größeren Stadt. Übrigens: Testaufnahmen mit diversen Modellen finden Sie auch auf Vimeo und youtube, zum Teil von Filmspezialisten und <a title="Philip Bloom präsentiert die Canon XA10 und die XF100 " href="http://vimeo.com/26184320" target="_blank">ausführlich präsentiert</a>. Für den Kauf eines hochpreisigen Camcorders sollten Sie, mit anderen Worten gesagt, lesen, googeln, vergleichen, Links folgen und sich spielerisch schlau machen. Englischkenntnisse sind dabei ein klarer <a title="Die Vimeo Video School" href="http://vimeo.com/videoschoolvideos" target="_blank">Vorteil</a>.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich festhalten: Vergleichen Sie Besprechungen, klicken Sie sich durch Foren und Produkttests und suchen Sie auch auf Videoseiten wie youtube oder Vimeo nach Videos über die Modelle, die für Sie in Frage kommen. Vergessen Sie auch nicht, den örtlichen Fachhandel einmal zu besuchen. Dabei lernen Sie nebenbei auch eine Menge über Fachbegriffe wie Focus und Formate, Blende und Belichtungszeiten.</p>
<h3>Mehr Saft</h3>
<p>Wir erwähnten es bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">ersten Teil</a> der Serie: Wenn Sie sich für eine Kamera entschieden haben, planen Sie gleich <strong>zwei  bis drei Zusatz-Akkus</strong> mit ein, denn Sie werden nicht immer in der Nähe einer Steckdose filmen. Originalakkus sind in der Regel teuer, sogenannte OEM-Produkte sind qualitativ gleichwertig und um ein Vielfaches billiger. Aber Vorsicht: Es kursieren viele Kopien, die nicht den Sicherheitsstandards genügen. Daher sollten Sie diese nur bei einem Spezialisten kaufen.</p>
<h3>Mehr Licht</h3>
<p><a title="Video-Tutorial: Akkuleuchten und Kopflampen" href="http://www.youtube.com/watch?v=07mD_jlldJY&amp;feature=related" target="_blank">Akkuleuchten und Kopflampen</a> sollten Sie stets dabei haben. Es muss nicht gleich die klassische <a title="Video-Tutorial: Licht" href="http://vimeo.com/1307969" target="_blank">Drei-Punkt-Beleuchtung</a> sein, aber Sie sollten die Unterschiede zwischen Tages- und Kunstlicht kennen. Kelvin und Tungsten, ISO, Belichtung und Verschlusszeit -<a title="Genialer Kamera-Simulator, den es auch als iPhone App gibt" href="http://www.kamerasimulator.se/eng/?page_id=2" target="_blank"> essentielle Grundbegriffe</a> der Videotechnik, die Sie <a title="Kamera-Simulator Nr. 2" href="http://camerasim.com/camera-simulator/" target="_blank">online vergleichen</a> können. All diese Dinge werden wichtig, sobald Sie den Automatik-Modus Ihrer Kamera verlassen. &#8211; Was Sie durchaus tun sollten, wenn Sie Ihr Equipment einmal ausreizen möchten.</p>
<h3 style="text-align: left">Mehr Speicher</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/sandisk/" rel="attachment wp-att-5491"><img class="size-full wp-image-5491 alignright" src="http://pb21.de/files/2011/12/sandisk.jpg" alt="" width="127" height="109" /></a>Wie zeichnet Ihre Kamera auf? DV-Bänder sind preiswert und problemlos im Handling, kosten aber in der Postproduktion mehr Zeit, um die Daten einzulesen. Interne Festplatten und DVD-Writer sind Auslaufmodelle, der Trend im mittleren und höheren Segment geht zu Compact Flash Cards (Bild rechts). Sie sind klein, robust, verbrauchen wenig Energie und können in der Regel mehr oder weniger problemlos importiert und im Schnittprogramm weiter verarbeitet werden. Von Nachteil sind allerdings die hohen Anschaffungskosten.</p>
<p><strong>Denn: für Videoaufnahmen kommen nur die teuren Modelle in Frage</strong>, bei billigen Modellen drohen ärgerliche Ausfälle. Empfehlenswert sind solche ab 32 GB &#8211; von denen Sie mindestens zwei anschaffen sollten. Die Kosten pro Speicherkarte liegen bei ca. 300 Euro, wobei die Preise mittelfristig fallen dürften.</p>
<h3>Joker II: Smartphones</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/iphonecamapp/" rel="attachment wp-att-5527"><img class="size-medium wp-image-5527 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/iphonecamapp-350x233.png" alt="" width="350" height="233" /></a>Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Das spricht für Smartphones, zumal ihre integrierten Kamera immer besser wird. 31 Millionen Geräte gingen allein 2011 über den Ladentisch und speziell um das iPhone herum hat sich ein Biotop von Drittherstellern entwickelt, das ständig neue Blüten treibt.</p>
<p>Es gibt Weitwinkelobjektive, Adapter für externe Mikrofone, Stative, Mini-Dollys und Slider, ganz zu schweigen von den zahlreichen Apps und der eingebauten Livestream-Funktion. So wird das Handy zum TV-Sender und Broadcasts gelingen bei guter Netzstärke &#8220;aus dem Handgelenk&#8221;.</p>
<p>Aufnahmetechnisch schwächeln Smartphones bei Gegenlicht und den Reaktionszeiten für die Belichtungsautomatik. Doch eine Auflösung von 1080p und die 8-Megapixel-Kamera überzeugen und sind erst der Anfang: Kameras werden immer kleiner, leistungsfähiger, passen in Kugelschreiber und Schmuckstücke. Sportkameras wie die GoPro ermöglichen atemberaubende Bilder und bald werden wir aus Brillenfassungen und Kontaktlinsen senden. Selbst das ARD nimmt bestimmte <a title="Das iPhone-Gate der Sportschau" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/das-iphone-gate-der-sportschau/" target="_blank">Sportsendungen</a> bereits mit dem iPhone auf. Was die Qualität angeht, kursieren im Netz interessante <a title="Vergleich zwischen Canon 5D MkII, 60D and Flip Mino und iPhone" href="http://vimeo.com/23411789" target="_blank">Features und Aufnahmen</a>, welche die Videoqualität von Smartphones mit Kameras und Camcordern vergleichen. Als eindeutiges Fazit lässt sich festhalten: &#8220;Small is beautiful&#8221;.</p>
<h3>Kamera gekauft &#8211; und dann?</h3>
<p>Jetzt sind Aufnehmen und intensives Üben an der Reihe. Anschliessend sollten Sie ihre Aufnahmen sorgfältig analysieren: Was sieht gut aus, was weniger? Wie ist das Bild bei Tageslicht, wie in Innenräumen? Wie bewege ich die Kamera, wie funktionieren Fahrten, Schwenks und Zooms? Studieren Sie in jedem Fall sorgfältig die Gebrauchsanweisung, denn Kameras sind Computer mit einer vorgeschalteten Linse, bei denen nicht alles selbsterklärend ist.  Es empfiehlt sich auch, sich ständig fortzubilden: Studieren Sie die exzellenten Podcasts für Videofilmer und Fotografen, beschäftigen Sie sich mit grundlegenden Fragen des <a title="Einführung Bildaufbau und Gestaltung" href="http://kleine-fotoschule.de/bildgestaltung.html" target="_blank">Bildaufbaus</a>, drehen Sie Clips mit Freunden. Dokumentieren Sie Veranstaltungen, arbeiten Sie eventuell einmal kostenlos um so Praxis, Sicherheit und Souveränität im Umgang mit Ihrer Kamera zu gewinnen.</p>
<p>So entwickeln Sie sich Schritt für Schritt vom Amateur zum Profi. Die gute Nachricht dabei ist, dass es nie so einfach war, an qualitativ hochwertige Tipps zu kommen. Aber seien Sie geduldig &#8211; es dauert ein wenig, bis man Durchblick hat und den eigenen Stil entwickelt. Dabei wird Ihnen der dritte Teil unserer Reihe helfen, der am 15.03.12 hier erscheint.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5457"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<description><![CDATA[Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5464" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-5464       " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/berlin.jpg" alt="Wir sind Presse: Fotografen auf Schritt und Tritt" width="240" height="135" /><p class="wp-caption-text">Wir sind Presse: Kameras, wohin man schaut</p></div>
<div>
<p>Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text zu lesen. Außerdem werden interessante Videos gern verlinkt und in sozialen Netzwerken weitergereicht.</p>
<h3>Eine Anleitung für alle, die noch nie Video gemacht haben</h3>
<div>
<p>Der erste Teil der kleinen Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; richtet sich an Personen, die Interviews aufnehmen, Veranstaltungen mitschneiden oder Videos zu Dokumentations- und Lernzwecken erstellen möchten und anschliessend on- oder offline verbreiten wollen.<span id="more-5904"></span></p>
<div id="attachment_5908" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/cam-2/" rel="attachment wp-att-5908"><img class="size-full wp-image-5908  " src="http://pb21.de/files/2012/01/cam-2.jpg" alt="Pocket Cams - passen in jede Hosentasche!" width="203" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Pocket Cams - GoPro and FlipCam</p></div>
<h3>Am Anfang steht die Qual der Wahl</h3>
<p>Eine geeignete Kamera zu finden ist heute kein Problem mehr, denn fast schon im Monatsrhythmus kommen neue, immer leistungsfähigere Geräte auf den Markt. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb unbedingt schlau machen. Eine gute Infor,atiomationsquelle für eigene Recherchen sind die aktuellen Ausgaben der wichtigsten Videomagazine. Auf den vorderen Seiten testen sie die Neuerscheinungen und im hinteren Teil findet sich meist eine Übersicht über die Testsieger in den verschiedenen Preisklassen. Wenn Sie ein passendes Modell entdecken und dazu mehr erfahren wollen, finden Sie auf Amazon nützliche Kundenrezensionen. Tests und Vergleiche gibt es auf testberichte.de und Diskussionen über einzelne Modelle finden Sie in Foren wie Slashcam. Recherchieren lohnt sich, denn nebenbei lernen Sie die wichtigsten Fachbegriffe.</p>
<h3>Die Einsteigermodelle</h3>
</div>
<div>
<p>Ab 100-200 Euro werden zweckorientierte Minimalisten bereits fündig. Besonders leicht zu handhaben sind (neben den Smartphones mit Videofunktion, auf die wir in Teil 2 noch zu sprechen kommen) PocketCams wie die FlipCam. Sie lassen sich via USB mit dem Rechner verbinden und die Daten sich entsprechend leicht weiter verarbeiten. Worauf Sie sollten sonst noch beim Kauf achten?</p>
<div id="attachment_5906" class="wp-caption alignright" style="width: 178px"><img class="size-thumbnail wp-image-5906       " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-4zu3-200x200.jpg" alt="Format 4:3 - da kann es schon mal eng werden!" width="168" height="168" /><p class="wp-caption-text">Hier wird es schon mal eng</p></div>
<div id="attachment_5905" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/format-16zu9/" rel="attachment wp-att-5905"><img class="size-medium wp-image-5905    " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-16zu9-350x196.jpg" alt="Format 16:9 - da passt auch noch ein Baum mit drauf" width="245" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Format 16:9 - garantiert mehr Auslauf</p></div>
<p>Zum Beispiel auf das richtige Format: 16:9 (links) ist eindeutig auf dem Vormarsch, während das Format 4:3 (rechts) langsam ausstirbt. Im Breitwand-Format lässt sich  mehr unterbringen, zum Beispiel erklärende Grafiken und Texte. Deshalb empfiehlt es sich, beim Kauf auf das 16:9-Format zu achten.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil der günstigen Kameras sind ihre eingeschränkten Einstellmöglichkeiten. Sie müssen sich nicht weiter damit beschäftigen, sondern können weitgehend der Automatik vertrauen und sich dafür ganz auf Ihre Aufgabe als Filmer konzentrieren.</p>
</div>
<div>
<div>
<h3>Vier Tipps für bessere Filme</h3>
<p>In der Praxis werden Sie rasch merken, dass leichte Kameras schwer ruhig zu halten sind. Um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden, sollten Sie sich daher ein Stativ anschaffen. Denn wackelfreie Bilder sind der schnellste Weg, professionell wirkende Aufnahmen zu erzielen.</p>
<p><strong>Zweiter Tipp:</strong> Sie sollten immer ein bis zwei frisch aufgeladene Ersatzakkus für die Kamera bereithalten sowie Bänder, bzw. eine zweite Speicherkarte, um sie ggf. austauschen zu können.</p>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/rechts/" rel="attachment wp-att-5922"><img class="alignleft size-full wp-image-5922" src="http://pb21.de/files/2012/01/rechts.jpg" alt="Die Drittel-Regel: Gut plaziert ist halb gewonnen" width="360" height="206" /></a>Dritter Tipp:</strong> Beachten Sie beim Bildaufbau die Drittel-Regel. Präsentieren Sie Ihr Motiv, beispielsweise einen Interviewpartner, nie mittig, sondern im rechten Drittel des Bildes. Profis unterteilen ein Bild gedanklich in drei horizontale und drei vertikale Felder (Bild links). Entsprechend platziert, lenken Sie das Auge des Betrachters leichtfüssig durch den Film.</p>
<p><strong>Vierter Tipp:</strong> Wenn Sie eine Kamera mit eingebautem Mikrofon kaufen, achten Sie darauf, dass Sie möglichst nahe vor Ihrem Interviewpartner stehen und wenig Nebengeräusche mit aufnehmen. Nur so erreichen Sie einen ausreichend guten Ton.  Hier wie auch grundsätzlich gilt, Testaufnahmen zu machen, und sich diese mit Kopfhörer anzuhören. So bekommen Sie Sicherheit, Routine und holen das Beste auch aus günstiger Ausstattung heraus.</p>
</div>
<div>
<h3>Die Postproduktion</h3>
<p>Wenn das Filmmaterial &#8220;im Kasten&#8221; ist, beginnt die Nachbereitung. Gute und günstige Schnittprogramme für Einsteiger sind Magic Video deluxe oder Pinnacle Studio  (PC) und iMovie (Apple). Da Videobearbeitung zu den speicher- und rechenintensivsten Aufgaben eines Rechners zählt, sollten Sie über einen schnellen Rechner und ausreichend Speicher (RAM) verfügen. 4 GB RAM, 500 GB Festplatte und ein 2 GHz Prozessor bilden eine gute Ausgangsbasis. Wenn Ihre Kamera in HD (High Definition) aufzeichnt, steigen damit auch die Anforderung an Ihren Schnittcomputer.</p>
<div id="attachment_5923" class="wp-caption alignright" style="width: 373px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/youtube/" rel="attachment wp-att-5923"><img class="size-full wp-image-5923     " src="http://pb21.de/files/2012/01/youtube.png" alt="" width="363" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Kinderleicht zu bedienen: Der Online-Schnittplatz von youtube</p></div>
<p>Wenn diese Anforderungen Ihre Ausrüstung übersteigen, können Sie Ihre Filme auch online bearbeiten. Eröffnen Sie ein youtube-Konto, laden Sie Ihr Video hoch und setzen Sie es unter dem Punkt &#8220;Datenschutz&#8221; auf &#8220;nicht gelistet&#8221; oder &#8220;privat&#8221; &#8211; dann erscheint es nicht in der Öffentlichkeit. Anschliessend können Sie es unter dem Punkt &#8220;Video verbessern&#8221; online schneiden, Farb- und Kontrastkorrekturen durchführen, mit Anmerkungen und Untertiteln versehen - und wenn Ihnen eine Aktion nicht gefällt, lässt sie sich wieder rückgängig machen. Das alles lässt sich intuitiv und ohne irgendwelche Kosten oder Vorkenntnisse realisieren. Am besten ausprobieren Sie es einfach aus &#8211; ein Motto, das übrigens für die meisten Videoaktivitäten gilt.</p>
<h3>Erstes Fazit</h3>
</div>
<div>
<p>Videos aufzunehmen, zu schneiden und online zu stellen ist heute leichter als je zuvor. Für knapp 200 Euro bekommen Sie eine brauchbare Kamera und wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigen &#8211; Probeaufnahmen machen und anschliessend sorgfältig analysieren &#8211; steht professionell aussehenden Lehr- und Dokumentarfilmen nichts mehr im Wege. Als Ermutigung finden Sie hier zum Abschluß das Beispiel einer jungen Dame: Sie zeigt Ihnen, wie es geht!<br />
</p>
</div>
</div>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5904"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos und Videos mit Zugangsschutz veröffentlichen</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/fotos-und-videos-mit-zugangsschutz-passwort-veroeffentlichen/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/fotos-und-videos-mit-zugangsschutz-passwort-veroeffentlichen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Geschützer Bereich]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort]]></category>
		<category><![CDATA[Seminardokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6259" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-6259" src="http://pb21.de/files/2012/02/schlüssel.jpg" alt="" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Auch im Internet lassen sich Bereiche abschließen. (Foto: CC-BY Flickr-User wilhei55)</p></div>
<p>Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten Benutzer/innenkreis zugänglich machen.</p>
<h3>Alle für einen, einer für alle?</h3>
<p>Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie eine EDV-Abteilung haben, die alles für Sie regelt: Alle Dateien Ihres Seminars – also Videos, Fotos und Präsentationen – werden auf dem eigenen Server abgelegt und jede/r der Teilnehmenden erhält ein individuelles Passwort, um sich die digitalen Seminarunterlagen herunterzuladen. Das könnte man als Glücksfall bezeichnen: Eigener Server und individuelle Passwörter – die haben die komplette Hoheit über Ihre Daten.</p>
<p>Der Seminaralltag sieht freilich anders aus. <span id="more-6245"></span>Zwar haben Sie auch bei <a title="mehr zu WordPress auf dieser Website" href="http://pb21.de/tag/wordpress/">WordPress</a> die Möglichkeit, einzelne Artikel mit einem Passwort zu schützen (in der Artikelübersicht nach Klick auf „QuickEdit“ einfach ein Passwort vergeben), aber dieser Schutz gilt nur für den geschriebenen Text eines Artikel. Kennt jemand die genaue Adresse eines eingebetteten Bildes, kann man es auch ohne Passwort aufrufen, wenn man seine genaue Adresse kennt.</p>
<p>Für das geschützte Veröffentlichen von Inhalten im Internet gibt es mehrere Möglichkeit</p>
<ol>
<li><strong>Security by Oscurity (dt. etwa: Sicherheit durch Unklarheit)<br />
</strong>Die Veröffentlichen eine Website oder Fotos, verlinken Sie aber von nirgendwo sonst im Internet. Nur Personen, die die korrekte Adresse kennen oder erraten erhalten Zugriff auf die Informationen.<br />
Der Sicherheitsfaktor ist sehr niedrig, weil der Link leicht weitergegeben werden kann.</li>
<li><em></em><strong>Passwortschutz<br />
</strong>Ein Passwort erhöht die Sicherheit, weil es die veröffentlichten Informationen gegen unfreiwillige Weitergabe, z.B. durch ein Posting auf Facebook, schützt. Hier gibt es zwei Varianten: individuelle Passwörter (jede Person hat ein persönliches Passwort) oder ein allgemeines Passwort (eines für alle)</li>
<li><span style="font-style: italic;"><span style="font-style: normal;"><strong>Eigene Server Lösung</strong><br />
</span></span>Mit etwas Aufwand können Programmierer/innen WordPress (und auch jede andere Seite) so einrichten, dass individuelle Passwörter vergeben werden und auch Bilder und Videos passwortgeschützt sind. Dazu benötigt man allerdings vollen Zugriff auf den eigenen Webserver und geringe Programmierkenntnisse, weil man die .htaccess-Datei editieren muss.</li>
<li><strong>Privatfreigaben auf Social Media Seiten</strong><br />
Auf Flickr, YouTube und Vimeo können Sie Bilder und Videos auch einem begrenzten Nutzer/innenkreis freigeben, also entweder so, dass man ein Passwort braucht (siehe Punkt 2) oder dass man Link kennen muss (siehe Punkt 1). Wie Sie das machen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.</li>
</ol>
<h3>Videos geschützt verteilen mit YouTube und Vimeo</h3>
<div id="attachment_6247" class="wp-caption alignnone" style="width: 474px"><img class="size-full wp-image-6247" src="http://pb21.de/files/2012/02/youtubeprivacy.png" alt="" width="464" height="220" /><p class="wp-caption-text">Bei YouTube kann man die Verbreitung eines Videos selbst steuern.</p></div>
<p>Denkt man an Videos im Internet, denkt man an YouTube. Der große Vorteil von YouTube gegenüber anderen Videoplattformen, wie z.B. Vimeo (siehe unten) ist die große Verbreitung, die Videos auf YouTube erreichen <em>können</em>. Genau das wollen wir aber nun zu verhindern versuchen:</p>
<p>Während ihr Video hochlädt, können Sie im Reiter „Datenschutz” eine von drei Möglichkeiten für Ihr Video auswählen:</p>
<ol>
<li>Öffentlich (Alle können das Video suchen und ansehen)</li>
<li><a title="Was bedeutet &quot;Nicht gelistet&quot;" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=181547">Nicht gelistet</a> (Alle, die den Link haben, können das Video sehen)</li>
<li><a title="Was sind private YouTube-Videos" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=157177">Privat</a> (nur ausgewählte Personen können das Video sehen)</li>
</ol>
<p>Als „privat” gekennzeichnete Videos können Sie an maximal 50 Personen verschicken und – und das kann eine zu hohe Hürde darstellen – die Eingeladenen müssen sich bei YouTube registrieren bzw. anmelden, um das Video zu sehen. Stellen Sie dagegen den „Datenschutz” auf „Nicht gelistet“, können Sie das Video an beliebig viele Menschen verteilen. Das Video kann jede/r sehen, die/der die genaue Adresse des Videos kennt. Ein Passwort ist nicht nötig.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/37657321?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="353" frameborder="0" align="right" style="margin-right:5px; margin-bottom:5px" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>Unter den Reiter „Einbetten” und „Content Syndication” (deutsch: Verbreitung der Inhalte) können Sie festlegen, ob dritte Webseiten Ihr Video einbetten dürfen und ob ein Video auf mobilen Endgeräten, wie z.B. einem iPhone, verfügbar sein soll oder nicht.</p>
<p>Bei <a href="http://vimeo.com/">Vimeo</a> dagegen haben Sie die Möglichkeit, ein Passwort für ein Video zu vergeben. Sie können so Ihr Publikum sehr genau eingrenzen, z.B. indem Sie das Passwort entweder per E-Mail verschicken oder am Ende des Seminar gemeinsam mit den Teilnehmenden eines Seminars festlegen. (Rechts sehen Sie ein Beispiel. Das Passwort für das Video lautet &#8220;pb21&#8243;.)</p>
<p><em>Fazit:</em> Geht es den Teilnehmenden nur darum, nicht in völlig freier Wildbahn im Internet auf einem Video zu sehen zu sein, könnten nicht gelistete Videos bei YouTube eine Möglichkeit sein, Videos vom Seminar den Teilnehmenden hinterher zugänglich zu machen.</p>
<h3>Bilder schützen mit Flickr</h3>
<p>Was YouTube für Videos ist, ist Flickr für Fotos: die weltgrößte Community, um eigene Bilder online zu stellen und mit anderen auszutauschen. <a title="pb21 zu Flickr" href="http://pb21.de/?s=flickr">Über Flickr haben wir schon häufiger auf pb21 geschrieben</a>. Hier soll es nun darum gehen, wie Sie mit Hilfe von Flickr Fotos eines Seminars so verteilen können, dass nur ausgewählte Personen die Bilder im Internet sehen können. Zunächst einmal legen Sie ein neues Album an, setzen die Privatsphäre-Einstellungen auf „Nur Sie (Privat)” ein und vergeben anschließend einen sogenannten Gäste-Pass.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<ol>
<li>Klicken Sie im Menü auf „Organisieren“ » „Ihre Alben“</li>
<li>Sie können nun „ein neues Album anlegen” oder ein bestehendes öffnen</li>
<li>Klicken Sie bei Serienberbeitung » Berechtigung ändern auf „Nur Sie (Privat)“</li>
</ol>
<div id="attachment_6253" class="wp-caption alignnone" style="width: 562px"><img class="size-full wp-image-6253" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrprivacy.png" alt="" width="552" height="294" /><p class="wp-caption-text">Auch bei Flickr können Sie Ihr Zielpublikum eingrenzen.</p></div>
<p>Nur noch Sie können jetzt Ihr Album sehen. Um es den Seminarteilnehmenden zugänglich zu machen, müssen Sie einen sogenannten Gästepass erstellen:</p>
<ol start="4">
<li>Klicken Sie auf „Sie“ » „Ihre Alben“ und wählen Sie das entsprechende Album aus.</li>
<li>Ganz rechts finden Sie den Button „Mit anderen teilen” und darin den Bereich „Link übernehmen”.</li>
<li>Am unteren Ende befindet sich die Checkbox „Privat (Nur Sie)”. Wenn Sie da drauf klicken, wird der Button „Gästepass hinzufügen” aktiv.</li>
<li>Der „Gästepass” ist eine eindeutige URL, die Sie an Freunde, Bekannte oder Seminarteilnehmende per E-Mail verschicken können.</li>
</ol>
<div id="attachment_6257" class="wp-caption alignnone" style="width: 438px"><img class="size-full wp-image-6257" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrgaesterpass.png" alt="" width="428" height="368" /><p class="wp-caption-text">Mit Gästepässen von Flickr können Sie private Fotoalben auch Dritten zugänglich machen.</p></div>
<p>Fazit: Mit Flickr können Sie ein Fotoalbum von einem Seminar zusammenstellen und es mit nur wenigen Einstellungen den Teilnehmenden zur Verfügung stellen, ohne, dass die Bilder später „wild im Internet herumvagabundieren”.</p>
<h3>Seminarunterlagen geschützt verteilen</h3>
<p>Wie Sie <a title="Präsentation und Handouts" href="http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/" target="_blank">Präsentationen und Handouts</a> passwortgeschützt verteilen, erfahren Sie in einem weiteren Artikel hier bei pb21.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6245"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Schulung zu Adobe Connect</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/aktuell-heute-online-schulung-zu-adobe-connect/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/aktuell-heute-online-schulung-zu-adobe-connect/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Connect]]></category>
		<category><![CDATA[Webcast-Hoster]]></category>
		<category><![CDATA[Webcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit sogenannter Webcasting-Software lassen sich live Videovorträge und Präsentationen in die Welt senden, bei dem die Zuschauer als Teilnehmende auch kommentieren und Fragen stellen können. In einem Zweiteiler erklärt unsere Autorin Maria-Christina Nimmerfroh, wie das funktioniert und vergleicht die gängigen Softwareanbieter. Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich? Webcasting&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mit sogenannter Webcasting-Software lassen sich live Videovorträge und Präsentationen in die Welt senden, bei dem die Zuschauer als Teilnehmende auch kommentieren und Fragen stellen können. In einem Zweiteiler erklärt unsere Autorin Maria-Christina Nimmerfroh, wie das funktioniert und vergleicht die gängigen Softwareanbieter.</p>
<ul>
<li><a title="WebCasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/">Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?</a></li>
<li><a title="WebCasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters</a></li>
</ul>
<p>Zum Thema passend findet eine <a title="zur Ankündigung der Schulung bei e-teaching.org" href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Online-Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit <em>Adobe Connect</em></a> am 6.2.2012 um 14 Uhr bei den Kollegen von e-teaching.org statt. Die Teilnahme ist kostenlos und steht auch für Interessenten von pb21 offensteht. Die Schulung stellt die Software <em>Adobe Connect</em> vor, die auch bei den letzten #pb21-WebTalks zum Einsatz kommt.<span id="more-6129"></span></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-6129"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Connect]]></category>
		<category><![CDATA[Cisco webex]]></category>
		<category><![CDATA[edudip]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Übertragung]]></category>
		<category><![CDATA[make.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Webcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit Ton ab, Kamera läuft – was Fernsehsender können, können die Akteure der politischen Bildung auch. Im ersten Teil unseres Webcasting-Workshops ging es um Konzeption, Akteure und Darstellungsformen. Im zweiten Teil gehen wir sozusagen auf Sendung und kümmern uns darum, wie unsere Ideen ins Internet kommen. Wir stellen Ihnen bekannte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><a href="http://pb21.de/files/2011/12/webcasting_zuhause.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5528 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/webcasting_zuhause-200x200.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Maria-Christina Nimmerfroh" width="200" height="200" /></a>Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit</h3>
<p>Ton ab, Kamera läuft – was Fernsehsender können, können die Akteure der politischen Bildung auch. Im <a title="Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/">ersten Teil unseres Webcasting-Workshops</a> ging es um Konzeption, Akteure und Darstellungsformen. Im zweiten Teil gehen wir sozusagen auf Sendung und kümmern uns darum, wie unsere Ideen ins Internet kommen. Wir stellen Ihnen bekannte Anbieter von Webcasting-Lösungen vor und geben Tipps bei der Auswahl.</p>
<p><span id="more-5509"></span>Die Anbieter unterscheiden sich im wesentlichen durch ihren Leistungsumfang und die Preismodelle. Auch jede Anwendung zur „Sendeleitung“ erfordert Einarbeitung, die von den Anbietern durch entsprechende Tutorials unterstützt wird. Die meisten Systeme lassen sich kostenlos testen, bevor man sich zu einem Vertrag entschließen muss.</p>
<p>Die bekanntesten Anbieter für komplette Webcasting-Lösungen sind Adobe Connect, Cisco webex, Edudip und make.tv. Nicht ganz einfach ist, dass beim Webcasting noch zusätzlich die Begriffe Webmeeting (für Online-Konferenzen) und Webinare (für Online-Seminare) verwandt werden, die nicht alle Anbieter einheitlich belegen. Da kann man dann nur genau hingucken, welche einzelnen Leistungen darunter verstanden werden. Bevor man es ausprobiert hat, ist es schwierig, den eigenen Bedarf richtig zu ermitteln. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Akteure mit der Steuerungsanwendung gut zurecht kommen und dass die Hauptziele des Webcastings (z.B. sehr viele Personen mit einer Live-Sendung erreichen oder kollaborative Instrumente nutzen) erreicht werden können. Um Ausprobieren und Testen kommt man in der Regel nicht herum.<br />
Unterschiede bestehen zwischen den Anbietern bzw. Preismodellen darin, wie viele Zuschauer gleichzeitig das Webcast verfolgen können, wie groß das fertige Video sein darf, wie oft ein Webcast stattfinden darf und welche Funktionen angeboten werden, z.B. in Bezug auf die Interaktion mit den Teilnehmern oder auf Privatsphäreeinstellungen. Bei allen Anbietern gibt es verschiedene Varianten der Zulassung von Zuschauern: Sie können den Webcast generell für alle Internet-Nutzer zugänglich machen oder Sie können einzelne Zugänge vergeben, wenn Sie nur für einen bestimmten Personenkreis senden möchten. In den meisten Fällen müssen die Zuschauer, auch wenn der Webcast öffentlich ist, eine kurze Anmeldeprozedur durchlaufen, die in der Regel daraus besteht, dass man einen selbstgewählten Benutzernamen auswählen muss. Das kann bei nicht sehr internetaffinen Gruppen problematisch sein, die eigentlich einfach nur das Video sehen wollen. Es sollte auf jeden Fall getestet werden, ob die Zielgruppe diese technischen Hürden auch überwinden würde und es müsste auch überlegt werden, wie man das den Teilnehmern am besten kommuniziert. Das Ansehen des Videos im Nachhinein kann dann so gestaltet werden, dass keine Zugangsdaten mehr eingegeben werden müssen. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl des geeigneten Anbieters sind die sog. Embedding-Funktionen: Es gibt praktisch zwei Varianten. Bei einigen Anbietern, z.B. make.tv, ist es möglich, das Fenster, in dem die Videos dargestellt werden, komplett in die eigene Webseite zu integrieren, dadurch hat der Nutzer tatsächlich das Gefühl, da sendet der Akteur der politischen Bildung selbst, es sieht alles so aus, wie der Nutzer es auch von anderen Besuchen der Webseite gewöhnt ist (das nennt man Embedding-Lösung, so wie man das auch von Youtube- oder Vimeo-Videos kennt). Die meisten Webcasting-Hoster stellen allerdings die Sendung in eigenen Browser-Fenstern dar, so dass der eigentliche Anbieter der Inhalte nicht sofort erkennbar ist.</p>
<h3>Adobe Connect</h3>
<p><a href="http://www.adobe.com/de/products/connect"><img class="alignleft size-medium wp-image-5322" src="http://pb21.de/files/2011/11/pb21-webtalk-so-sieht-es-aus-350x242.jpg" alt="So sieht ein pb21-WebTalk aus ... (Klicken zum Vergrößern)" width="350" height="242" />Adobe Connect</a> ist eine Online-Konferenzlösung, die über sehr viele Funktionen verfügt: Neben dem Anzeigen von Videos und Präsentationen können hier die Teilnehmer auch gemeinsam an Dokumenten arbeiten (z.B. auf interaktiven Whiteboards). Die Steuerung des Webcasts erfolgt entweder über Software, die am Arbeitsplatzrechner der „Sendeleitung“ installiert wird (bei größeren Lösungen) oder aber einfach über den Browser als Webanwendung. Bei Adobe Connect muss der Zuschauer sich das Webcasting auf einem Server, einer anderen Web-Umgebung ansehen. Er wird per Link vom Anbieter dorthin geführt, verlässt aber auch optisch die Seite des Anbieters. Adobe Connect bietet keine Embedding-Lösung an, wo das Videofenster in die eigene Webseite integriert wird.<br />
In der günstigsten Variante kostet die Nutzung von Adobe Connect ungefähr 40 Euro pro Monat. Es gibt aber auch die Möglichkeit, pro Nutzer pro Minute zu bezahlen (im Dezember 2011 betrug der Preis dafür 0,32 US-Dollar).</p>
<h3>Cisco webex</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5510" src="http://pb21.de/files/2011/12/sc_ciscowebex-336x250.jpg" alt="Screenshot Cisco Webex" width="336" height="250" />Cisco bietet unter dem Produktnamen „<a href="http://www.webex.de">webex</a>“ verschiedene Systeme an, von denen das einfachste eine Online-Konferenzlösung darstellt, bei der Videos und Präsentationen übertragen werden können und auch Werkzeuge zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt steht hier die Online-Umsetzung von realen Meetings, also die Zusammensarbeit gleichrangiger Teilnehmer. Darüberhinaus gibt es noch spezielle Lösungen für  Veranstaltungsübertragungen und Online-Schulungen. Cisco webex wird in der Webmeeting-Variante auch nur über den Browser gesteuert und kostet – je nach Leistungsumfang &#8211; ungefähr 40 Euro pro Monat.</p>
<h3>Edudip</h3>
<p><a href="http://www.edudip.com/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5513" src="http://pb21.de/files/2011/12/2011-07-27-Eduroom-Screen-350x216.jpg" alt="Eduroom Screen Edudip" width="350" height="216" />Edudip</a> ist eine Plattform für live übertragene Online-Seminare und ist auf den Bildungskontext spezialisiert. Die Besonderheit besteht hier darin, dass hier – wenn das gewünscht ist – die Online-Veranstaltungen auf der Plattform öffentlich angekündigt werden und von Nutzern auch bewertet werden können. Für Dozenten bietet Edudip außerdem die Zahlungsabwicklung bei kostenpflichtigen Seminaren an. Edudip wird über den Browser gesteuert und bietet hier sowohl Videos und Präsentationen an als auch Whiteboards zum gemeinsamen Arbeiten. Allerdings können immer nur zwei Akteure gleichzeitig im größeren Bildausschnitt angezeigt werden, damit ist es für Gespräche mit drei oder mehr Personen eher nicht geeignet. Auch bei Edudip – wie bei Adobe Connect – müssen die Zuschauer zum Empfang des Webcasts die Internet-Seite wechseln und sich auch auf der neuen Seite wieder anmelden  bzw. einen Benutzernamen wählen. Eine Embedding-Lösung ist hier nicht vorgesehen.<br />
Das Webcasting kostet hier etwa 25 Euro pro Monat, eine kostenlose Variante ermöglicht Webcasting für bis zu 50 Teilnehmer.</p>
<h3>Make.tv</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5529" src="http://pb21.de/files/2011/12/screenshot_maketv-350x218.jpg" alt="Screenshot MakeTV Studio" width="350" height="218" />Bei <a href="http://www.make.tv">make.tv</a> handelt es sich um eine auf die Übertragung von Live-Videos spezialisierte Lösung,  die professionellen Fernsehübertragungen am nächsten kommt. Es können mehrere Quellen, also mehrere Kameras, Videos und Tonquellen zusammengeschaltet werden. Die Handhabung der Steuerung ist ähnlich wie die Regie in einem Fernsehstudio, bei dem die Quellen gemeinsam oder im Wechsel angezeigt werden können. Die Einbindung von Präsentationen ist möglich, aber nicht ganz einfach.<br />
Die Zuschauer können sich per Text-Chat oder auch per Audio oder Video beteiligen. Die Steuerung erfolgt über eine Webanwendung. Das Videofenster kann bei make.tv direkt in die eigene Webseite integriert werden, dadurch hat der Nutzer tatsächlich das Gefühl, da sendet der Akteur der politischen Bildung (das nennt man Embedding-Lösung, so wie man das auch von Youtube- oder Vimeo-Videos kennt).<br />
Bei einer kostenlosen Variante können bis zu 30 Minuten pro Tag live gesendet werden, die Tarife für unbegrenzte Sendezeit beginnen bei etwa 10 Euro pro Monat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Anbieter unterscheiden sich im wesentlichen durch ihren Leistungsumfang und die Preismodelle. Auch jede Anwendung zur „Sendeleitung“ erfordert Einarbeitung, die von den Anbietern durch entsprechende Tutorials unterstützt wird. Die meisten Systeme lassen sich kostenlos testen, bevor man sich zu einem Vertrag entschließen muss.</p>
<p>Eine <a href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit Adobe Connect</a> findet am 06. Februar um 14 Uhr auf e-teaching.org statt.</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Mit unterschiedlichen Systemen? Der Konzeption von Webcasts? Und der Resonanz der Zuschauer? Teilen Sie anderen Ihren Erfahrungen mit!</p>
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V – Screencasting für Anfänger" href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/">Teil V: Screencasting für Anfänger</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Maria-Christina Nimmerfroh für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5509"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Übertragung]]></category>
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		<category><![CDATA[Webcam]]></category>
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		<description><![CDATA[Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit Beim Webcasting lassen sich Vorträge und Diskussionen mit Bild und Ton in alle (Online-)Welt senden – ohne dass die Beteiligen dafür ihre Schreibtische verlassen müssen. Das gilt für den Anbieter und Produzenten wie für Moderation und Experten und natürlich auch für die Teilnehmenden. Wie genau das funktioniert und welche&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Online-Vorträge und -Diskussionen in der Bildungsarbeit</h3>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6105" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2011-04-02-um-17.35-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Beim Webcasting lassen sich Vorträge und Diskussionen mit Bild und Ton in alle (Online-)Welt senden – ohne dass die Beteiligen dafür ihre Schreibtische verlassen müssen. Das gilt für den Anbieter und Produzenten wie für Moderation und Experten und natürlich auch für die Teilnehmenden. Wie genau das funktioniert und welche Ausstattung es braucht, beschreiben wir in diesem Artikel. In <a title="Webcasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Teil II</a> werden wir verschiedene Anbieter von Webcasting-Software vorstellen und vergleichen. <span id="more-6099"></span></p>
<p>Das Konzept des Webcastings erweitert die Möglichkeiten der üblichen Internet-Videos unter zwei Aspekten: Als Live-Webcast können Zuschauer nicht nur zuschauen, sondern sich auch beispielsweise via Chat in die Übertragung einschalten und Fragen stellen oder selber einen Diskussionsbeitrag liefern. Zudem liefern die Webcastings auch in der aufgezeichneten Variante („On-demand Webcasts“) den Mehrwert, dass hier Videos, z.B. eines Vortrags, verbunden werden können mit der gezeigten Präsentation. Ein Beispiel für ein Webcasting ohne Zuschauer vor Ort sind die <a href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/webvortrage/">#pb21-WebTalks</a>:</p>
<p>Hier kommen die Referenten mit dem Moderator nur online zusammen, Videos der Teilnehmer werden von der Webcasting-Software zusammengestellt und dann für die Zuschauer auf einer gemeinsamen Internet-Seite dargestellt. So kann auch aus dem eigenen Büro live gesendet werden.</p>
<p>Während bei Videos die technischen Voraussetzungen vergleichsweise überschaubar sind – es muss oft nur in irgendeinem halbwegs üblichen Format ein Video vorliegen, um über einen der großen Video-Hoster im Internet verbreitet zu werden – sind die Anforderungen beim Webcasting höher. Doch gibt es da mittlerweile eine Reihe von gut handhabbaren Systemen, so dass es auch eher Unerfahrenen in dem Bereich mit ein bisschen Spaß am Herumprobieren möglich ist, live zu senden und die Zuschauer miteinzubeziehen.<br />
Die Kommunikation bei Live-Webcasts ist der Face-to-Face-Kommunikation ähnlich. Gemeinsam ist beiden Formen die Sicht- und Hörbarkeit, die Synchronizität und die Sequenzialität, also die chronologische Abfolge vorher vorgesehener Beiträge oder Gesprächspartner. Trotz dieser Gemeinsamkeit gibt es sehr große Unterschiede, die sich daraus ergeben, dass sich die Akteure räumlich getrennt aufhalten. So ist die Wahrnehmung der anderen Person durch den in der Regel kleinen Bildausschnitt stark eingeschränkt, die Zuschauer sind oft nicht mit Bild, sondern nur mit ihrem Namenseintrag in einer Liste vertreten. Diese Einschränkungen sind der Tatsache geschuldet, dass nicht alle Nutzer über eine schnelle Internetverbindung verfügen. Theoretisch könnten alle Teilnehmer mit Bild und Ton zugeschaltet werden. Allerdings ist die Technik auch noch nicht soweit, dass das Zusammenspiel von Audio und Video immer ohne Ausprobieren funktionieren würde.</p>
<h3>Die Kommunikation mit Experten und Teilnehmern ist in Webcasting-Szenarios &#8211; anders</h3>
<p>Non-verbale Interaktionsmöglichkeiten können naturgemäß nur begrenzt stattfinden und das führt oft zu längeren Einzelbeiträgen der Sprechenden, Pausen zwischen den Beiträgen und eine stärkere Strukturierung des Ablaufs und damit weniger Spontaneität. Abhängig von Internetverbindung und verwendeter Software gibt es auch einen Zeitversatz, der die Kommunikation untereinander erschwert.</p>
<p>In einem Webcast kann man praktisch das machen, was auch in Fernsehsendungen möglich ist, ergänzt durch die Möglichkeiten der Interaktivität mit den Zuschauern. Im Wesentlichen finden sich im didaktischen Kontext folgende Formen:</p>
<ul>
<li>Gesprächsrunden mit Experten und Frage-/Diskussionsmöglichkeit durch die Teilnehmer: Das ist das Konzept der #pb21-WebTalks, bei dem ein Moderator mit einem bis drei Gesprächspartnern ein Thema vorstellt (unterstützt durch Visualisierungen) und die Teilnehmer über einen Text-Chat die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen. Bei dieser Form gibt es kein Live-Publikum vor Ort.</li>
<li>Live-Übertragung von Veranstaltungen: Gesprächsrunden oder Vorträge von Präsenzveranstaltungen können live ins Internet übertragen werden und die Zuschauer im Internet können wie die Teilnehmer vor Ort Fragen stellen. Der entscheidende Vorteil ist hier, interessante Veranstaltungen direkt einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, was auch direkt einbezogen werden kann. So wirkt das Geschehen im Internet direkt in die Präsenzveranstaltung hinein. (Hier überschneiden sich WebCasting und <a href="http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/">Livestreaming, was wir auf pb21.de bereit vorgestellt haben</a>.)</li>
<li>Plenumgsgespräche mit virtuellen Gruppen: Hier leitet ein Moderator/Dozent (möglicherweise mit einem Experten) eine virtuelle Gesprächsrunde mit einer offenen oder geschlossenen Teilnehmergruppe. Die Inhalte werden unterstützt durch Präsentationen visualisiert und es kann gemeinsam an einem Ergebnis, z.B. einem gemeinsamen Dokument gearbeitet werden. Hier steht die Interaktivität und die Wissensvermittlung im Mittelpunkt.</li>
</ul>
<p>Natürlich sind auch andere Formen denkbar, die Nutzung von Webcasts ist im didaktischen Kontext noch nicht ganz so verbreitet. Da gibt es noch sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten.</p>
<h3>Geringe Anforderungen an die Technik, aber wichtig: Zuverlässigkeit</h3>
<p>Im Prinzip muss für einen Webcast das vorliegen, was auch eine Fernsehsendung an Vorbereitung und Technik braucht – nur in deutlich kleinerem Umfang. Die technischen Voraussetzungen in Bezug auf Mikrofon und Kamera sind eher gering. Da durch das Streaming – die Technik, mit der die großen Audio- und Videodaten internettauglich kleingerechnet werden – die Audio- und Video-Qualität ohnehin herabgesenkt wird, ist eine günstige Ausstattung ausreichend.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/laptop_kamera_headset.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6106" src="http://pb21.de/files/2012/02/laptop_kamera_headset-350x233.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Maria-Christina Nimmerfroh" width="350" height="233" /></a>Kamera: Eine sog. Webcam, die man am Laptop oder am Bildschirm befestigen kann,  reicht völlig aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Auflösung, mit der aufgenommen wird,  mind. 640&#215;480 Bildpunkte (Pixel) beträgt. Externe Webcams erfüllen dieses Kriterium in der Regel, bei eingebauten Webcams, z.B. bei günstigen Laptops, ist die Qualität oft nicht so gut. Da hilft dann nur ausgiebiges Testen.</p>
<p>Mikrofon: Wenn es wenig Umgebungsgeräusche gibt, der Akteur beispielsweise alleine in seinem Büro sitzt, reichen in der Regel die eingebauten Mikrofone, die oft bei Laptops integriert sind. Ansonsten sind auch die Mikrofone von Headsets von der Qualität her sehr brauchbar. Die beste Tonqualität bieten USB-Mikrofone, die ab etwa 70 Euro erhältlich sind.</p>
<p>Headset: Es ist unbedingt notwendig, dass alle Akteure Headsets oder Kopfhörer tragen. Ist nämlich der Lautsprecher des Computers eingeschaltet, entstehen die unschönen Rückkopplungsgeräusche. Auf diese Notwendigkeit sollten auch alle Beteiligten der Aufzeichung vorher hingewiesen werden. Wer sich nicht mit Kopfhörern präsentieren möchte, kann ja auf Kopfhörer im Ohrstöpselformat zurückgreifen.</p>
<h3>Damit live auch alles klappt: Testen, testen und nochmal testen</h3>
<p>Die Technik – also alle Kameras, die Internetverbindungen, der Webcast-Hoster, also einfach alles, muss vorher ausführlich getestet werden, um mögliche Fehlerquellen auszuschalten. Ein Webcast ist aufwendig und es wäre sehr bedauerlich, wenn er ausfallen müsste, beispielsweise weil die Internet-Verbindung eines Experten zu langsam ist. So muss mit jedem Akteur vorher, am besten einige Tage vorher, ein Testlauf durchgeführt werden, um Bild und Ton und Übertragungsgeschwindigkeit zu testen. In der Regel dauert so etwas nur wenige Minuten. Diese Testäufe ist auch sinnvoll, damit sich die Akteure in die besondere Situation mit der Kamera und den entfernten Akteuren einstellen können.</p>
<p>Zusätzlich zur Technik ist ein ausgearbeitetes Konzept notwendig, das vor allem auch Zeitvorgaben für die Teilnehmenden enthält, eine Sendeleitung, die für die optimale Einspeisung der unterschiedlichen Beiträge und Formate zuständig ist und natürlich die Kameras, Mikrofone und Computer der Beteiligten. Die „Sendeleitung“ braucht einen Computer, der die Anforderungen der Webcast-Software erfüllt (das ist anbieterabhängig, deswegen kann hier keine generelle Empfehlung gegeben werden) und eine Breitband-Internetverbindung. Eine Übertragung über Internetverbindungen mit geringerer Bandbreite ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht empfehlenswert.</p>
<h3>Die Kosten sind überschaubar</h3>
<p>Für einen Webcast ist ein Vertrag/eine Registrierung mit einem Webcast-Hoster notwendig, die alle  Leistungen unterschiedlichen Umfangs anbieten, bei den meisten ist es möglich, auch kostenlos den Dienst zu testen. Die meisten Hoster bieten Verträge mit einmonatiger Kündigungsfrist an, so dass man die Leistung den sich verändernden Bedürfnissen anpassen kann. Die Leistungen bestehen  üblicherweise darin, Software für die „Sendeleitung“ zur Verfügung zu stellen, also für den Arbeitsplatz, von dem aus die Videos, die Präsentationen und die Interaktivität mit den Teilnehmern gesteuert wird. Mit Hilfe dieser Software, die in der Regel über den Internet-Browser als Webanwendung bedient wird,  werden auch die Rollen und Rechte der Teilnehmenden zugewiesen (Teilnehmer, Moderatoren, Experten usw.) Diese „Sendeleitung“ kann auch von einem oder mehreren Moderatoren übernommen werden und ist von jedem am Webcast beteiligten Computer aus möglich. So lassen sich die Aufgaben zwischen den Akteuren flexibel verteilen. Dazu kommt natürlich das Zur-Verfügung-Stellen der ganzen Sendung im Internet unter einer Internet-Adresse die den Teilnehmern kommuniziert werden kann und die Benutzerverwaltung für die Akteure und Teilnehmer. Nach der Sendung sollte das Video auch noch abrufbar sein, damit alle die, die nicht live zuschauen konnten, trotzdem Zugang zu den Inhalten. Ein wichtiger Aspekt von Webcasts ist ohnehin die Verfügbarkeit im Nachhinein: Die ganze Sendung ist dauerhaft abrufbar, so dass sich der Aufwand eines Sendekonzepts oder mehrere Experten auch wirklich lohnt.</p>
<p>Eine <a href="http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/connect">Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit Adobe Connect</a> findet am 06. Februar um 14 Uhr auf e-teaching.org statt.</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Mit unterschiedlichen Systemen? Der Konzeption von Webcasts? Und der Resonanz der Zuschauer? Teilen Sie anderen Ihren Erfahrungen mit!</p>
<p>In <a title="WebCasting leicht gemacht – Teil II: Die Auswahl des richtigen Webcasting-Anbieters" href="http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-ii-die-auswahl-des-richtigen-webcasting-anbieters/">Teil II</a> werden wir verschiedene Anbieter von WebCasting-Software vorstellen und vergleichen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V – Screencasting für Anfänger" href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/">Teil V: Screencasting für Anfänger</a></li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Maria-Christina Nimmerfroh für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6099"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/02/webcasting-leicht-gemacht-%e2%80%93-teil-i-wie-funktioniert-das-und-was-brauche-ich/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V &#8211; Screencasting für Anfänger</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lindner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bildschirminhalte in Dia-Shows oder in Video-Mitschnitte verpacken Seit ein paar Jahren ist nicht mehr das bedruckte weiße Blatt der einfachste und effektivste Informationsträger, sondern der PC-Bildschirm (Screen). Auf einem Bildschirm liest man nicht Zeile für Zeile, sondern erfasst Inhalte &#8220;auf einen Blick&#8221;, als Bild. Auch Bildschirmtexte werden anders als Drucktexte gelesen &#8211; es ist eher&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><a href="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_photostory200.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4697" src="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_photostory200.png" alt="Ein Beispiel für einen Screenshot" width="200" height="150" /></a>Bildschirminhalte in Dia-Shows oder in Video-Mitschnitte verpacken</h3>
<p>Seit ein paar Jahren ist nicht mehr das bedruckte weiße Blatt der einfachste und effektivste Informationsträger, sondern der PC-Bildschirm (Screen). Auf einem Bildschirm liest man nicht Zeile für Zeile, sondern erfasst Inhalte &#8220;auf einen Blick&#8221;, als Bild. Auch Bildschirmtexte werden anders als Drucktexte gelesen &#8211; es ist eher ein Springen von Schriftbild zu Schriftbild.</p>
<p>Der Trend zur visuellen Information bezieht sich also nicht nur auf einzelne Grafiken, Fotos und Videos, sondern generell auf Bildschirmansichten. Will man im Internet-Zeitalter anderen Leuten, etwa in der politischen Bildung, Inhalte auf dem Bildschirm und über das Netz präsentieren, kann man sie also Schritt für Schritt entlang einer Kette von Bildschirmansichten führen. Genau das machen &#8220;Screencasts&#8221;.</p>
<p><span id="more-4696"></span></p>
<h3>Screencasts, Slidecasts und Screenshots</h3>
<p>Wenn man also verkettete Bildschirmansichten (&#8220;Screens&#8221;) zu einer Art fertigem Videoclip bündelt, der dann vor den Augen der NutzerInnen abläuft, fasse ich das im Folgenden unter dem Oberbegriff &#8220;Screencasting&#8221; zusammen. Das kann eine Art Mitschnitt von dem sein, was ich gerade am Bildschirm sehe oder tue (das ist die engere Bedeutung von &#8220;Screencasting&#8221;), aber es kann auch eine Art vorpräparierte Diashow (&#8220;slideshow&#8221;) sein, was ab und zu auch &#8220;Slidecast&#8221; genannt wird. Ich fasse das hier alles unter &#8220;Screencasts&#8221; zusammen.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Screencasting&#8221; kommt von &#8220;Podcasting&#8221;, und das ist wieder abgeleitet von &#8220;Broadcasting&#8221;, d.h. &#8220;Rundfunk-Ausstrahlung&#8221;. &#8220;Screencasting&#8221; bedeutet also so viel wie: aus den eigenen Bildschirmansichten ein Stück Multimedia machen, das dann über das Internet an viele andere verteilt werden kann. Und hier ist gleich noch ein zweiter englischer Fachbegriff, den wir brauchen werden: Ein &#8220;Screenshot&#8221; ist ein Schnappschuss des aktuellen Bildschirminhalts. Dazu benutzt man ein Programm wie z.B. <a title="Link zum Programm &quot;Greenshot&quot;" href="http://getgreenshot.org/">Greenshot</a> (gratis, es gibt noch viele andere), in dem man auch gleich diese Schnappschüsse mit Pfeilen, Hinweistexten usw. bearbeiten kann.</p>
<h3>Was lässt sich mit &#8220;Screencasts&#8221; zeigen und verbildlichen?</h3>
<p>Alles, was sich mit abfotografierten Bildschirm-Inhalten oder mit Fotos und &#8220;Folien&#8221; darstellen lässt. Das kann im Einzelnen etwa sein:</p>
<ul>
<li>eine Abfolge von Arbeitsschritten innerhalb einer Software (z.B. <a title="Ein Beispiel-Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=bb7HH-tGFHU">Wie erstelle ich einen neuen Blog-Artikel in WordPress?</a> oder <a title="Beispiel für einen Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=YMphmiHue98">Was kann man mit Excel machen?</a>)</li>
<li>eine Abfolge von Schritten beim Surfen im und/oder dem Arbeiten mit dem Internet (z.B. <a title="Beispiel für einen Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=fWwACECHPr4">Wie google ich? Ein kleines Tutorial für Anfänger</a>)</li>
<li>und vor allem natürlich alle Inhalte, die geeignet sind für Dia-Shows (vorwiegend Fotos und Bilder) und Powerpoint-Präsentationen (vorwiegend textlastige &#8220;Folien&#8221;).</li>
</ul>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen einem &#8220;Slidecast&#8221; und einer Powerpoint-Präsentation?</h3>
<p>Einen Slidecast wie den hier kann man im Netz durchklicken, ohne dabei den Browser verlassen zu müssen. Das sieht dann etwa so aus:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://www.slideshare.net/jurijmlotman/einpaarfolienfurdenstartvonfastallem-lindner2010"><img class="size-large wp-image-4765" src="http://pb21.de/files/2011/08/screenshot_slideshare_einpaarfolien-573x480.png" alt="Link zum Screencast-Beispiel auf Slideshare" width="573" height="480" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wie bei YouTube-Videos wird auch der eingebettete Slidecast kleiner dargestellt. Er bleibt so also ein Element dieses Blogeintrags. Man kann das aber auch auf Bildschirngöße vergrößern und vor allem auch auf der verlinkten Ursprungs-Webseite eigens aufrufen. Von dort kann man den Slidecast auch herunterladen, wenn man die Inhalte offline behalten und speichern will.</p>
<p>Seltsamerweise werden solche Screencasts, obwohl sie kleiner dargestellt sind und schneller durchgeklickt werden, sogar besser und wirkungsvoller aufgenommen als eine Präsentation, die man herunterladen muss und dann bildschirmfüllend mit einer eigenen Software betrachtet. Die Ansichten wechseln schneller und flüssiger. Sie bekommen quasi den Charakter eines &#8220;Films&#8221;, auch wenn die Bilder gar nicht automatisiert ablaufen. Zugleich fühlen sich die NutzerInnen weniger passiv. (Probieren Sie es aus: <a title="Download-Link für den Slidecast" href="http://www.slideshare.net/jurijmlotman/einpaarfolienfurdenstartvonfastallem-lindner2010/download">Mit diesem Link</a> können sie den Slidecast von oben herunterladen und auf Ihrem PC bildschirmfüllend ansehen.)</p>
<p>Tatsächlich werden zum Download angebotene bildschirmfüllende PPT-Präsentationen überhaupt nur sehr selten heruntergeladen, und wenn es doch gemacht wird, werden sie noch seltener wirklich konzentriert betrachtet. Ein Kompromiss ist es, Präsentationen im PDF-Format ins Netz zu stellen: Dann bleiben sie zwar groß und sperrig, aber man kann sie direkt im Browser aufrufen. (<a title="Beispiel: Pdf-Präsentation im Browser" href="https://files.pbworks.com/download/fM1dWxSwuC/21stcenturyteaching/833512/Photostory%20%282%29.pdf">Hier ist ein Beispiel</a>, in dem die Software &#8220;Photo Story 3&#8243; erklärt wird, auf die wir weiter unten zurückkommen.)</p>
<h3>Video-Mitschnitt oder Dia-Show?</h3>
<p>Ein Mitschnitt der Aktivitäten am Bildschirm ist auf den ersten Blick eine einfache Sache. Man markiert einen Bereich des Bildschirms, drückt auf &#8220;Aufnahme&#8221; und zeichnet dann die eigenen Aktivitäten auf. Wenn man will, kann man dazu auch sprechen. Resultat ist ein fertiger kleiner Video-Clip. Dazu braucht man eine spezielle Software wie z.B. das einfache CamStudio (gratis, <a title="Download-Link für CamStudio" href="http://www.chip.de/downloads/CamStudio_19900258.html">hier</a>) oder Camtasia (<a title="Link für Camtasia" href="http://www.techsmith.de/camtasia.asp">hier</a>, für 210 Euro). Camtasia hat eine deutsche Oberfläche und viele Möglichkeiten, die so erstellten Erklärvideos nachträglich mit Schrift und Grafiken zu erweitern. Aber es gibt auch Nachteile:</p>
<ul>
<li>Der Vorgang selbst ist zwar einfach, aber man muss sich in die Software einarbeiten. (Besonders bei der englischen Gratis-Software CamStudio muss man viel herumprobieren.)</li>
<li>Ohne nachträgliche Bearbeitung kann man den Bildschirmvorgängen weniger gut folgen. Das aber macht das Ganze wieder viel aufwändiger.</li>
<li>Die live dazu eingesprochene Stimme sollte flüssig und lebendig klingen &#8211; das hinzubekommen ist allein vor dem PC aber sehr schwer. Auch hier braucht es Übung und viele Versuche. (Immer mit einem Lächeln auf den Lippen sprechen!) Wichtig: Eine schlechte Tonspur macht den Clip beinahe unbrauchbar!</li>
</ul>
<p>Faustregel: Einfache Bildschirm-Mitschnitte mit Ton sind dann sinnvoll, wenn tatsächlich eine kurze Aktion bei der Software-Bedienung vorgeführt wird. Nie länger als 3, allerhöchstens 5 Minuten! Für komplexe Inhalte eignet sich das aber in der Regel nicht.</p>
<h3>&#8220;Dia-Shows&#8221;</h3>
<p>Was kann man also stattdessen tun? Die Alternative ist eine Art Diashow aus Bildschirm-Schnappschüssen. Man dokumentiert damit gezielt Schritt für Schritt und zeigt nur Schlüsselinhalte. Am einfachsten ist es, diese Screenshots zuerst in eine Präsentation zu verpacken (z.B. mit Powerpoint oder OpenOffice Impress). Dann kann man auch Pfeile und Kommentare leicht hinzufügen.</p>
<p>Diese Präsentation kann man dann gleich als Link zum Download anbieten oder (besser) erst noch zu einem Internet-Service hochladen, der daraus automatisch eine Internet-Slideshow macht. Das geht besonders gut mit Slideshare, aber z.B. auch mit Google Picasa u.a.. Das Ergebnis entspricht dann dem oben eingebetteten Beispiel.</p>
<p>Für eine kleine Dia-Show braucht man vielleicht 20 solcher Grafik-Dateien. (Es ist wichtig, jeden logischen Schritt abzufotografieren!) Man spart viel Arbeit, wenn man diese Dateien von vornherein nummeriert und für die eigene Weiterverwertung sehr klar benennt (z.B. screencast_demo_01_sichanmelden.png, screencast_demo_02_passwortwaehlen usw.).</p>
<p><a href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/_screencast_filesystem/" rel="attachment wp-att-4706"><img class="aligncenter size-full wp-image-4706" src="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_filesystem.png" alt="Ein Ordner mit nummerierten Screenshots für eine Dia-Show" width="549" height="496" /></a></p>
<p>Empfehlung: Eine einfache &#8220;Dia-Show&#8221; ohne Ton eignet sich recht gut, um Anfängern einzelne Aktionen vorzuführen. Dabei sollte man vor allem auf die richtige Beschriftung der einzelnen &#8220;Folien&#8221; einige Mühe verwenden: Wie drückt man sich besonders einfach aus, wie sieht das grafisch gut aus? (Der grafische Eindruck ist wichtig!) Für die Arbeit an einem solchen Screencast muss man aber auch mindestens (!) 4 Stunden veranschlagen, und wenn man ungeübt ist, sicher deutlich mehr.</p>
<h3>Automatisierte Dia-Show oder Präsentation mit Ton</h3>
<p>Die dritte Möglichkeit ist eine vertonte Diashow, die als eine Art Video-Clip automatisch abläuft. Bei Slideshare kann man ohne eigene Software solche Audio-Slidecasts erstellen, indem man eine Tonspur Stück für Stück einzelnen &#8220;Folien&#8221; zuordnet. Das setzt natürlich den geübten Umgang mit einer eigenständigen Audio-Datei voraus. Hier ist ein Beispiel für das Resultat:</p>
<div style="width: 425px">
<p><strong><a title="Slidecast demo" href="http://www.slideshare.net/pollyalida/slidecast-demo" target="_blank">Slidecast demo</a></strong></p>
<div style="padding: 5px 0 12px">View another <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">webinar</a> from <a href="http://www.slideshare.net/pollyalida" target="_blank">Polly Farrington</a></div>
</div>
<p>Ich selbst verwende gern eine andere, noch einfachere Möglichkeit, um vertonte Diashows zu erstellen: mit der kostenlosen zu bedienenden Software &#8220;Microsoft Photo Story 3&#8243;. Die gibt es schon recht lange, aber sie ist sehr beliebt, anscheinend gerade auch bei älteren LehrerInnen. (<a title="Download-Link für Microsoft Photo Story 3" href="http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?DisplayLang=en&amp;id=11132">Original Microsoft-Download hier</a>, nur für Windows; <a title="Kurzbeschreibung Photo Story 3 (von Computer Bild)" href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-Downloads-Grafik-Foto-Microsoft-Fotostory-Tipps-Anleitung-5240292.html">Kurzbeschreibung hier</a>.)</p>
<p>Bei PhotoStory 3 braucht man ebenfalls Screenshots, die man dann als eine Art Film anordnet. Man kann die Folien beschriften, vor allem aber kann man sie sehr einfach vertonen. Für jede Folie spricht man seinen Text eigens ein und kann ihn sehr einfach probehören und, wenn nötig, sofort wiederholen.</p>
<p>Tipp: Nicht mehr als 2 Sätze pro Folie, das sind ca. 7 &#8211; 13 Sekunden. Vor Sprechbeginn und nach Ende jeweils 1/2 Sekunde Pause lassen, damit der Übergang besser klappt.</p>
<p>PhotoStory 3 verwendet für den Übergang der &#8220;Folien&#8221; allerlei Schnickschnack, den man am Besten jedesmal vorher ausschaltet. Das lenkt nur ab. Am Besten ist die einfache Abfolge! Was aber tatsächlich manchmal sinnvoll ist: Man kann auf einzelne Stellen, die man auf der Folie markiert hat, automatisch zoome. Auf diese Weise wird erst das ganze Bild gezeigt und dann eine wichtige Stelle langsam nach vorn geholt, passend zum Kommentar. Hier ist ein Screencast-Mitschnitt, der zeigt wie das geht (auf Englisch):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=s0oH9qE9qEY">http://www.youtube.com/watch?v=s0oH9qE9qEY</a></p>
<p>Solche Clips kann man dann bei YouTube, Vimeo, Picasa oder auch bei Slideshare hochladen und von dort aus z.B. in Webseiten oder Blogs einfach einbetten. Wenn man sie eigenständig im Netz veröffentlichen will, muss man sich um das Format kümmern. Am Besten ist vermutlich mp4 (oder mpeg4), weil es fast jede/r abspielen kann und die Dateigröße reduziert ist.</p>
<p>PhotoStory 3 erzeugt .wmv-Dateien, andere Screencast-Programme auch .avi oder .flv (Flash). Wenn man Formate umwandeln will, ist der einfachste Weg ein Webservice: <a title="Link zu einem Webservice, der Video-Formate umwandelt" href="http://www.zamzar.com">Zamzar</a> (gratis nur bis 100 MB) oder <a title="Link zu einem Webservice, der Video-Formate umwandelt" href="http://www.online-convert.com">www.online-convert.com</a>.</p>
<h3>Tipps</h3>
<ul>
<li>Jeden kleinen Schritt eigens dokumentieren und zeigen. Stellen Sie sich das vor wie einen Film in Standbildern.</li>
<li>Die gute, knappe Formulierung und die grafische Gestaltung der Erkärungstexte ist wichtig. Das braucht etwas Zeit.</li>
<li>Wenig Text auf jeder &#8220;Folie&#8221;! Faustregel: Nie kleinere Schrift als 30-Punkt verwenden!</li>
<li>Wenn man Ton einsetzt, sollte der Tonfall lebendig, flüssig und gutgelaunt klingen. Das aufzunehmen, braucht etwas Zeit. Lieber kein Ton als ein schlechter Ton!</li>
<li>Weniger ist mehr: Keine Verzierungen, keine Hintergrundmusik, keine kunstvollen Übergänge und Überblendungen. Zeigen Sie nur das, was wirklich wichtig ist.</li>
<li>Selbst gemachte Zeichnungen, die man einscannt, wirken viel lebendiger als Computergrafiken! Auch selbst geschossene Fotos sind nicht nur aus Lizenzgründen vorzuziehen.</li>
</ul>
<h3>Checkliste: Was brauche ich für Screencasts oder Dia-Shows?</h3>
<p>Software, um Screencasts als Video-Mitschnitt der eigenen Bildschirmaktivitäten (mit oder ohne Ton):</p>
<ul>
<li>Camstudio (gratis, nur englisch; simpel, aber gewöhnungsbedürftig)</li>
<li>Camtasia (210 Euro, deutsche Oberfläche; sehr gutes professionelles Werkzeug)</li>
<li>&#8230; und andere</li>
</ul>
<p>Software, um Diashows ohne Ton zu erstellen:</p>
<ul>
<li>ein einfaches Programm, um Screenshots zu erstellen und zu bearbeiten (z.B. Greenshot u.v.a.)</li>
<li>ein Programm, um Präsentationen aus diesen Schnappschüssen zu erstellen (z.B. Powerpoint, OpenOffice Impress usw.)</li>
</ul>
<p>Wenn man Diashows mit Ton erstellen will:</p>
<ul>
<li>Microsoft PhotoStory 3 (gratis, englisch; einfach zu bedienen; nur Windows)</li>
<li>Slideshare Zipcast (online, benötigt eine bereits eigens aufgenommene Audio-Datei)</li>
<li>Wenn man sich auskennt, kann man natürlich auch jede professionelle Videoschnitt-Software benutzen.</li>
</ul>
<p>Für die Tonaufnahme empfiehlt sich ein Headset oder Mikrofon, aber bei Photo Story 3 reicht zur Not auch das eingebaute PC-Mikro.</p>
<p>Haben Sie Fragen? Oder eigene Erfahrungen mit Screencasts, als Nutzer oder als Produzent? Lassen Sie es uns über die Kommentarfunktion unten wissen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Martin Lindner für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4696"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter &#160; Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4739" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_screenshot_visual_schiller/" rel="attachment wp-att-4739"><img class="size-full wp-image-4739" src="http://pb21.de/files/2011/08/screenshot_visual_schiller.jpg" alt="Visual Thinking (Annalena Schiller)" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Lizenz CC-BY Daniel Seiffert</p></div>
<h3>&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe, ständig sich verändernde Welt besser zu erklären. In der politischen Bildung können einschlägige Methoden sowohl als Begleitung von Vorträgen und Konferenzen als auch von Teilnehmenden selber eingesetzt werden.<span id="more-4738"></span></p>
<h3>Warum wird visuelles Denken heute für uns so wichtig?</h3>
<p>Früher war komplexes Wissen verborgen &#8211; in den abstrakten Sondersprachen der Experten und Bürokraten, in der doppelten Buchführung der Geschäftsleute, im Herrschaftswissen der Politiker und Lobbyisten. Heute haben wir unserem Alltag ständig mit komplexem Wissen zu tun: als mündige Konsumenten (weil wir mit einem Klick alles über ein Produkt wissen können); als irritierte Bürger (weil wir nicht mehr einfach unseren Parteien und Verbänden vertrauen); als Informations- und Wissensarbeiter (denn das ist jede/r, der täglich viel auf einen Bildschirm schaut); als lebenslange Lerner (weil wir damit zurechtkommen müssen, dass sich unsere Arbeitsplätze alle 5 Jahre radikal wandeln).</p>
<h3>Denkwerkzeuge</h3>
<p>Wissen wird demokratisch, d.h. es wird auch persönlich: Man kann Wissen immer weniger fertig übernehmen. Jede/r muss sich die Wissensbausteine selbst aneignen, die es braucht, um die gerade anstehenden Probleme zu verstehen. Das neue &#8220;visuelle Denken&#8221; erzeugt Bilder und Animationen, die ich mir leicht aneignen kann.</p>
<p>Solche brauchbaren Denkbilder für andere herstellen können nur Wenige, aber das Problem ist nicht Virtuosität. Es geht darum, dass die Bilder im Idealfall so wirken sollten, als ob wir sie gerade beim Nachdenken auf die Serviette gekritzelt hätten:</p>
<ul>
<li>Ich muss mir das Bild als Werkzeug aneignen können, um damit weiterzudenken.</li>
<li>Ich muss es mir gut einprägen können, damit ich selbst immer wieder darauf zurückkommen kann.</li>
<li>Ich brauche sie als eine Art Münze, um Ideen und Sichtweisen mit anderen auszutauschen. Um sich gemeinsam darauf zu beziehen.</li>
<li>Und ich brauche Schlüsselbilder, die offen genug sind, damit ich so komplexe Themenfelder erschließen kann.</li>
</ul>
<h3>Auf der Serviette erklärt</h3>
<div id="attachment_4746" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_auf-der-serviette-erklaert/" rel="attachment wp-att-4746"><img class="size-medium wp-image-4746 " src="http://pb21.de/files/2011/08/auf-der-serviette-erklaert-250x250.jpg" alt="Dan Roam - Auf der Serviette erklärt" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Roam, Auf der Serviette erklärt (bei Amazon)</p></div>
<p>Damit das funktioniert, ist es gerade wirkungsvoll, dass die neuen Denkbilder oft provisorisch und unfertig wirken. Dan Roam erkärt in seinen empfehlenswerten &#8220;Auf der Serviette erklärt&#8221;-Büchern, wie jede/r sich ein Arsenal an ganz einfachen visuellen Bausteinen aneigenen kann, um sich selbst und anderen Projekte besser vor Augen zu führen. Für ihn ist Zeichnen soviel wie Probleme lösen. Die Berlinerin <a title="Link zur Homepage von Annalena Schiller" href="http://www.annalenaschiller.com/">Annalena Schiller</a> (Bild ganz oben) macht das als Dienstleistung:</p>
<p><em>&#8220;Mit Bildern können wir Struktur schaffen, Probleme lösen und neue Ideen entwickeln. Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet. Als Moderatorin, Mitzeichnerin oder visuelle Übersetzerin bringe ich Gedanken in Form. Ich begleite Konferenzen, Meetings und Workshops visuell und verwandle Konzepte wie Businesspläne und Präsentationen in leicht verständliche Bilder.&#8221;</em> (<a title="Link zu Artikel über Annalena Schiller und Visual Thinking" href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=1227124&amp;title=Wie%20ein%20Schwamm&amp;artist=Anna%20Lena%20Schiller&amp;topic=popkultur">Artikel</a>)</p>
<p>Diese Bilder stehen dann hinterher für alle als Denkmaterial zur Verfügung: sozusagen Sedimente von Denkprozessen. US-Beratungsfirmen wie <a title="Link zu XPlane" href="http://www.xplane.com/work/solutions/strategy-vision-planning-execution/uniting-children-of-the-world/">XPlane</a> und <a title="Link zu Root Learning" href="http://www.rootlearning.com/about-root-learning/our-work/learning-map/">Root Learning</a> führen dieses &#8220;Graphic Recording&#8221; weiter: In Workshops mit Firmen und Menschen, die mitten in schwierigen Umbrüchen stecken, erarbeiten sie buchstäblich ein gemeinsames &#8220;Weltbild&#8221;. Das ist dann die Grundlage für gemeinsames Nachdenken und Handeln.</p>
<p>Das US-Ehepaar LeFever (<a title="Homepage der Firma Commoncraft" href="http://www.commoncraft.com/video/wikis-klarem-deutsch">Homepage</a>) ist via YouTube berühmt geworden mit ihren schnellen, simplen Erklärvideos &#8220;in plain English&#8221;. Dass die ausgeschnittenen Formen so selbstgemacht aussehen, ist gerade das Erfolgsgeheimnis. Hier ist die übersetzte Version eines frühen Klassikers:</p>
<p>Inzwischen erklären die LeFevers so auch schwierige Themen <a title="Link zum Commoncraft-Video zum US-Wahlsystem" href="http://commoncraft.com/video/electing-us-president">wie das US-Wahlsystem</a> oder Kreditwirtschaft. Das wird inzwischen viel kopiert, aber den professionellen Nachahmern fehlt in der Regel die Frische und das Timing. Vor allem merkt man, dass die Stimme und ihr Tonfall in solchen Videos ein ganz wesentlicher Faktor ist.</p>
<p>Die deutsche Kontextschmiede macht in einem eigenen, anderen Stil schöne Erklärvideos zu schwierigen Themen <a title="Link zum Video von kontextschmiede" href="http://kontextschmiede.de/was-ist-eigentlich-liquid-democracy/">wie &#8220;Liquid Democracy&#8221;</a>, gerät dabei aber auch in Gefahr, schon wieder zu &#8220;fertige&#8221;, geschlossene Bilder zu entwerfen. Die NutzerInnen dürfen nicht in die Zuschauerrolle gedrängt werden. Sie müssen das Gefühl haben, sie würden selbst mit den Bild-Bausteinen spielen. Genau das ist ja überhaupt die Wirkung des Web 2.0, des &#8220;Mitmach-Netzes&#8221;.</p>
<h3>Politische Themen, visualisiert</h3>
<p>Unten ist ein aufwändig gezeichnetes Video, das eine Vorlesung zu &#8220;Krisen des Kapitalismus&#8221; visualisiert. Und <a title="Hans Rosling BBC-Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo">in diesem BBC-Video</a> visualisiert der schwedische Wissenschaftler Hans Rosling seine Erkenntnisse, die er aus statistischen Daten über die Alterung, die Gesundheit und den Wohlstand der Weltbevölkerung zieht. Auch er ist mit YouTube zur weltweiten Berühmtheit geworden. Was er macht, ist natürlich virtuos und baut auf perfekter Software auf. Aber auch hier gilt: Eigentlich zeigt er einfache, beinahe kindliche Animationen, und indem er selbst als Akteur auftritt (normalerweise auf Kongressen), wird er selbst zum Strellvertreter der ganz normalen ZuseherInnen.</p>
<h3>Kann man das also selbst anwenden?</h3>
<p>Ja: Man braucht eigentlich nur Flipcharts und bunte Filzstifte. Und wenn man einige solcher Grafiken erarbeitet hat, kann man sie abfotografieren und als Grafiken oder Dia-Shows im Internet verbreiten. In <a title="Link zu Blog-Artikel, der &quot;Visuelles Denken&quot; vorführt" href="http://www.xplane.com/xblog/2011/08/04/bring-history-to-life-with-visual-thinking/">diesem Blog-Artikel (mit Zeichnungen) </a>berichtet ein Geschichtsprofessor im Blog (engl.) von seinen Erfahrungen auf einem Workshop für &#8220;Visuelles Denken&#8221; und zeigt, was er als Anfänger gelernt hat. (Es geht um die Ursachen der Bevölkerungsentwicklung von St. Louis im 20. Jahrhundert.</p>
<p>Solche Zeichnungen können immer auch als Grundlage für einfache Erklärvideos <a title="Link zu PB21-Artikeln, die vorführen, wie man Erklärvideos erstellt" href="http://pb21.de/tag/erklarvideos/">(hier weitere Artikel bei PB21)</a> benutzt werden. Wenn man sie als Screencast bzw. Slideshow gestaltet, kann man so etwas auch selbst produzieren. Für professionelle Videos kann man sich auch an Spezialisten wenden. Die Kosten betragen dann je nach Komplexität ca. 3.000 – 5.000 Euro.</p>
<p>Und natürlich ist diese Art der Visualisierung nicht den Dozenten vorbehalten. Firmen wie die oben verlinkten XPlane und Root Learning veranstalten Workshops, in denen gemeinsame &#8220;Lernlandkarten&#8221; gezeichnet werden. Die kann man hinterher als ideales &#8220;soziales Objekt&#8221; benutzen, um kurzschlusshaft die komplexen Lernerfahrungen eines Seminars bei allen TeilnehmerInnen wieder aufzurufen. Aber auch einfach mit Stiften und einem großen Bogen Papier kann die Methode im Seminar erprobt haben. Kennen Sie Beispiele oder haben bereits eigene Erfahrungen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Martin Lindner für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4738"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III &#8211; Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 09:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Plugins]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns in Deutschland ist, wie in allen anderen Rechststaaten auch, grundsätzlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten wurde. Beim Urheberrecht hingegen ist es umgekehrt: Kein Werk darf ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers verwendet werden. Der Normalfall ist also: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen (Übrigens war es auch nie erlaubt,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-full wp-image-4488 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/07/youtube4.png" alt="YouTube-Download-Symbolbild" width="200" height="200" /></p>
<p>Bei uns in Deutschland ist, wie in allen anderen Rechststaaten auch, grundsätzlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten wurde. Beim Urheberrecht hingegen ist es umgekehrt: Kein Werk darf ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers verwendet werden. Der Normalfall ist also: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen (Übrigens war es auch nie erlaubt, selbst aufgenommene VHS-Videos im Unterricht ohne explizite Erlaubnis zu zeigen.)</p>
<p>Aber das wäre ein unschönes Ende dieses Artikels. <img src='http://pb21.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gibt Ausnahmen bzw. Rahmenbedingungen, die eine Verwendung erlauben, deshalb <span id="more-4471"></span>noch einmal der letzte Satz: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen, <strong>es sei denn</strong>, das Werk ist entsprechend lizenziert.</p>
<p>Finden Sie zu einem Video keinen Hinweis zu einer Lizenz, dürfen Sie das Werk ohne Zustimmung des Urhebers bzw. der Rechteinhaberin nicht verwenden. Sie müssen dann ihn oder sie ausfindig machen und direkt fragen, ob Sie das Werk verwenden dürfen. In dubio contra Downloadum – im Zweifelsfall gegen das Herunterladen!</p>
<h3>Ist ein Video lizenziert?</h3>
<p>Immer mehr Videoblogger/innen veröffentlichen ihr Material unter einer <a title="Creative Commons als Urheberrecht 2.0?" href="http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/">Creative Commons-Lizenz</a>, die die Weitergabe und Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material regelt (so zum Beispiel auch dieses Blog: Sie finden am Ende jedes Artikels einen Hinweis auf die CC-Lizenz).</p>
<div id="attachment_4493" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-4493" src="http://pb21.de/files/2011/07/ereporter.png" alt="Elektrischer Reporter" width="300" height="168" /><p class="wp-caption-text">Mario Sixtus, auch bekannt als elektrischer Reporter, stellt viele seiner Videos unter einer CC-Lizenz im Internet zur Verfügung. (Foto: ZDF, CC BY-NC-SA)</p></div>
<p>Der Journalist und <a title="Elektrischer Reporter" href="http://www.elektrischer-reporter.de/">elektrische Reporter</a> Mario Sixtus bspw. erstellt Videos u.a. für das ZDF und lizenziert diese Videos auch auf seiner Website unter einer Creative-Commons-Lizenz. Dort ist vermerkt, dass alle Originalwerke – sofern nicht anders angegeben – unter der Lizenz <a title="CC NC SA Linzenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC BY-NC-SA 3.0 (Namensnennung, Nicht-kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0)</a> stehen. Das bedeutet: Sie können diese Filme herunterladen und in eigenen Seminaren weiterverwenden, sofern Ihre Angebote nicht-kommerziell sind und Sie dabei den Namen der Rechte-Inhaberin nennen. Auch der <a title="CC beim NDR" href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons">Norddeutsche Rundfunk bietet einige Videos unter einer CC-Lizenz</a> an, darunter Beiträge des <a title="Medienmagazin Zapp" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/index.html">Medienmagazins Zapp</a> und des <a title="Extra 3" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/index.html">Satireformats Extra3</a>.</p>
<h3>YouTube-Videos und die CC-Lizenz</h3>
<p>Seit Kurzem bietet auch <a title="YouTube und CC-Lizenz" href="http://www.youtube.com/t/creative_commons">YouTube die Möglichkeit an, hochgeladene Videos unter eine CC-Lizenz</a> zu stellen, derzeit nur unter die <a title="CC BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC BY 3.0</a>. So auf YouTube gekenzeichnete Videos dürfen Sie vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen. Sie dürfen Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen und das Werk kommerziell nutzen. Um ein selbst hochgeladenes Video unter eine solche Lizenz zu stellen, muss man natürlich die Rechte an einem Video besitzen.</p>
<p>Leider bietet YouTube derzeit aber keine Möglichkeit an, ausschließlich nach CC-lizenzierten Videos zu suchen, Sie müssen also für jedes gefundene Video einzeln überprüfen, unter welcher Lizenz ein Video steht. Sie finden diesen Hinweis unterhalb eines Videos nach dem Klick auf den Link »Weitere anzeigen ↡« (siehe auch Screenshot weiter unten).</p>
<p>Es ist auch denkbar, dass man in der Beschreibung zu einem Video oder im Intro bzw. Abspann des Filmes einen Hinweis zur verwendeten Lizenz vermerkt. Dies müssen Sie bei jedem einzelnen Video, das Sie verwenden möchten, überprüfen.</p>
<p>Illegal eingestelltes Material wird selbstverständlich nicht dadurch nachträglich legal, indem irgendein User hierzu eine Lizenz vergibt, wozu er oder sie aber keine Rechte hat!</p>
<h3>Bin ich als Bildungsanbieter kommerziell im Sinne einer Creative-Commons-Lizenz?</h3>
<p>Hier gehen nach <a title="John Weitzmann im Interview" href="http://netzpolitik.org/2010/npp101-creative-commons-fur-blogger/">Aussage von John Weitzmann von Creative Commons Deutschland</a> (Audio, ab Minute 17:20)  die Meinungen auseinander, wobei von vielen aber die Meinung vertreten wird, dass »nicht-kommerziell« auch Projekte umfassen kann, die zwar für die Teilnehmenden Geld kosten, also bspw. Seminare, die Gebühren verlangen. Und wenn dies nicht „primär [wegen] finanzielle[r] Vergütung” erfolgt, kann ein Angebot – auch wenn es Geld verlangt – als nicht-kommerziell eingestuft werden. Dabei gibt <a title="John Weitzmann im Interview" href="http://netzpolitik.org/2010/npp101-creative-commons-fur-blogger/">John Weitzmann im Interview mit Markus Beckedahl von Netzpolitik</a> allerdings zu, dass es „schwammig“ bleibt, wann das konkret der Fall ist und wann nicht. Für Bildungsträger der politischen Bildung, die z.B. staatlich gefördert werden, dürfte Nicht-Kommerzialität in vielen Fällen gelten, und damit wären auch Werke, die unter einer CC-NC-Lizenz (NC = Non Commercial) stehen, verwendbar.<br />
<strong>Hinweis</strong>: Dies ist keine juristische Beratung. Die Frage nach der Kommerzialität muss in jedem Einzelfall geklärt werden, ggf. im Rahmen eines Rechtsstreits von einem Gericht.</p>
<h3>Material von ARD, ZDF und Co.</h3>
<p>Heute schon <a title="GEZ" href="http://www.gez.de/">GEZ</a>ahlt?<br />
Das ist nicht wichtig bei der Frage, ob Sie im Unterricht Filme und Videomitschnitte der öffentlich-rechtlichen Sender zeigen dürfen oder nicht. Was Sie brauchen ist eine Erlaubnis, dieses Material <em>öffentlich</em> vorführen zu dürfen. Für Musik ist die <a title="Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. " href="http://www.gema.de">GEMA</a> zuständig, für Texte die <a title="VG Wort" href="http://www.vgwort.de/">VG Wort</a>, aber wenn Sie Material der öffentlich-rechtlichen Sender zeigen möchten, müssen Sie direkt beim jeweiligen Sender nachfragen und eine Lizenz einkaufen (hier finden Sie eine <a title="Mitglieder ARD" href="http://www.ard.de/intern/mitglieder/-/id=8146/cjedh0/index.html">Liste der Mitglieder der ARD</a> und den Kontakt zum <a title="Kontakt zum ZDF" href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,5243427,00.html">ZDF</a>). Das kann unter Umständen langwierig und teuer werden.</p>
<p>Einfacher und unkomplizierter für den Gebrauch im Bildungskontext sind Verleiher, die sich speziell an Bildungshäuser richten und Videomaterial verleihen, dass öffentlich aufgeführt werden darf, darunter sind das <a title="FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht" href="http://www.fwu.de/">FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht</a> und <a title="Matthias-Film" href="http://www.matthias-film.de/">Matthias-Film</a>.</p>
<h3><span class="Apple-style-span" style="font-size: 26px; line-height: 28px;">Die Rechte sind geklärt, wie lade ich ein Video herunter</span></h3>
<p>Beim Herunterladen von Videos auf YouTube hilft ein Browser-Plugin, das es sowohl für den <a title="Browser Firefox" href="http://www.mozilla.com/de/firefox/">Mozilla Firefox</a> als auch für <a title="Browser Chrome" href="http://www.google.com/chrome/">Google Chrome</a> und weitere Browser gibt.</p>
<div id="attachment_4485" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-4485" src="http://pb21.de/files/2011/07/youtubedownloadlink.png" alt="YouTube mit Downloadlink" width="550" height="290" /><p class="wp-caption-text">Ein Plugin für den Browser fügt unter jedem YouTube-Video einen zusätzlichen Download-Link hinzu. Vor jedem Download sollten Sie aber die Lizenzfrage klären. Nicht jedes Video steht unter einer Creative-Commons-Lizenz – wie hier im Screenshot – zur Verfügung. </p></div>
<p>Falls Sie den Firefox benutzen, können Sie auf <a title="Addon für Firefox" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/download-youtube/">https://addons.mozilla.org</a> das Plugin installieren, Google Chrome User surfen auf <a href="http://userscripts.org/scripts/show/25105">http://userscripts.org</a> und klicken dort rechts oben auf »Install«. Sie finden dort auch eine Anleitung, falls Sie das Plugin für Opera, Safari oder den Internet Explorer installieren wollen.</p>
<p>Nach einem eventuellen Neustart Ihres Browsers steht Ihnen unterhalb eines YouTube-Videos ein zusätzlicher Button zur Verfügung, mit dem Sie ein Video in verschiedenen Formaten herunterladen können (siehe Screenshot oben). Die angebotenen Download-Formate variieren je nach Video, manche sind nur im flv-Format vorhanden, andere auch als mp4 oder sogar in HD – je nach dem, in welchem Format das Werk ursprünglich nach YouTube hochgeladen wurde.</p>
<hr />
<p><em>Vielen Dank für die rechtliche Beratung an den <a title="Kanzlei Pütz" href="http://www.kanzlei-puetz.de/">Urheberrechtsanwalt Nils Pütz</a>.</em></p>
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4471"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co &#8211; Teil II</title>
		<link>http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 08:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Könözsi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Animationen]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[Freeware]]></category>
		<category><![CDATA[How-to]]></category>
		<category><![CDATA[Stop-Motion]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Animationen selbst erstellen für Einsteiger In Teil I dieser Artikelreihe wurde das Thema Animationsvideos schon angesprochen. Wenn es zu einem Thema aber noch keine Animation oder einen Lehrfilm gibt, wäre es schön selbst etwas zu erstellen. In diesem Beitrag sollen drei Möglichkeiten vorstellt werden, wie man mit einfachen Mitteln und kostenloser Software Animationen und&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2712" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2712" src="http://pb21.de/files/2011/03/bildanreisseranimationpublidomaingrafik.png" alt="Einzelbilder Animationsserie" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einzelbilder Animationsserie</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Animationen selbst erstellen für Einsteiger</h3>
<p>In <a href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I dieser Artikelreihe</a> wurde das Thema Animationsvideos schon angesprochen. Wenn es zu einem Thema aber noch keine Animation oder einen Lehrfilm gibt, wäre es schön selbst etwas zu erstellen. In diesem Beitrag sollen drei Möglichkeiten vorstellt werden, wie man mit einfachen Mitteln und kostenloser Software Animationen und sogenannte How-To Videos (Erklärvideos oder Lehrfilme) selbst erstellen kann – auch als Anfänger/in.<br />
<span id="more-2731"></span></p>
<h3>Wann lohnt es sich ein Erklärvideo selbst zu produzieren?</h3>
<p>Ein erster Faktor ist der Aufwand der Produktion. Eine Animation ist nicht so einfach mal schnell gemacht.</p>
<p>Ein zweiter Faktor ist die Komplexität des zu erklärenden Vorgangs im Zusammenhang mit der Zielgruppe. Benötigt meine Zielgruppe eine solche Animation? Erfordert der Inhalt dringend eine solche Animation oder ist auch eine Grafik ausreichend?</p>
<p>Ein dritter Faktor ist die Verbreitung. Möchte man einen konkreten Vorgang über das Internet erklären, bleibt einem fast keine andere Wahl als die Animation oder das Video.</p>
<p>Bevor man also eine Animation oder ein Video produziert sollte man sich folgende Fragen stellen:<br />
1. Wie oft muss der dargestellte Vorgang im Video erklärt werden?<br />
2. Ist der Vorgang, der erklärt werden soll, wirklich so komplex oder zu theoretisch?<br />
3. Benötigt meine Zielgruppe zum Verständnis eine Animation?<br />
4. Möchte ich meine Erklärung auch über das Internet verbreiten?</p>
<h3>Ein paar Fachbegriffe</h3>
<p>Beim Thema Animation gibt es eine grundlegende Technik. Das ist die Stop-Motion Technik. Viele Einzelbilder hintereinander abgespielt, führen dabei zu einem Film. Das ist das gleiche Prinzip wie bei einem Daumenkino.</p>
<p>Beispiele Stop-Motion:</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/wq21A5PL64Y?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei der Stop-Motion Technik spricht man von den Frames (Einzelbildern). Man benötigt eine gewisse Anzahl von Einzelbildern pro Sekunde (Frames per second, fps), damit eine Animation „flüssig“ aussieht, also nicht abgehackt oder unnatürlich wirkt. Man kann damit auch kreativ umgehen und bewusst auf eine gewisse Anzahl von Einzelbildern pro Sekunde verzichten um dies als Effekt zu nutzen. Fps ist also eine Maßeinheit für die Bildfrequenz. Beim Fernseher haben wir normalerweise 16 fps, im Kino sind es 24 fps. (Nochmals zurück zum vorhergehenden Absatz und der Frage des Aufwandes: Eine Animation von einer Minute würde dann aus 960 Einzelbildern bestehen. Bei fünf Minuten sind es schon 4800 Bilder oder Grafiken!)</p>
<h3>Jetzt geht es los! &#8211; Das Storyboard</h3>
<p>Ein Storyboard dient als roter Faden und Struktur für das Erklärvideo. Egal wie ein Video produziert wird, besteht es doch meist aus vielen verschiedenen Szenen. Diese Szenen aneinander gereiht ergeben den Film. Das Storyboard hilft, keinen wichtigen Aspekt zu vergessen. Sobald man weiß, welche Technik verwendet wird, kann man im Storyboard zum Beispiel auch Materialien notieren, die für die jeweilige Szene benötigt werden. <a href="http://google.de/images?q=storyboard+vorlage&amp;hl=de">Hier </a>findet man Beispiele und Vorlagen für ein Storyboard.</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Das gute Storyboard mit guter Vorbereitung ist schon mehr als die Hälfte des Films!</p>
<h3>Hardware</h3>
<p>Zur Umsetzung wird je nach Produktionsart ein wenig Technik benötigt. Zum Beispiel ein digitaler Fotoapparat. In den meisten Fällen ist schon ein Einsteigermodell ausreichend. Das Minimum an Ausstattung was die Kamera haben sollte, ist ein Selbstauslöser. Mit einem Selbstauslöser können Wackler vermieden werden. Anstatt also direkt den Auslöser zu drücken, startet man den Selbstauslöser und bis das Bild gemacht wird, ist keine Hand mehr am Fotoapparat und kann so auch nicht mehr wackeln.</p>
<p>Das bedeutet dann auch, dass man ein Stativ haben sollte. Ein Stativ ist auch schon für wenige Euro zu bekommen. Beim Stativ sollte man darauf achten, dass man die Halterung so einstellen kann, dass die Kamera senkrecht nach unten Fotos machen kann. Bei einem Video, das man zum Beispiel auf einem Tisch per Hand animieren möchte, ist das dringend notwendig.</p>
<p>Neben dem Stativ sollte man auch auf eine gute Beleuchtung achten. Oftmals reichen schon mehrere Schreibtischlampen aus oder ein Halogenstrahler aus dem Baumarkt. Wichtig ist nicht nur die Helligkeit, sondern das Vermeiden von Schatten oder Spiegelungen. Müsste nämlich der Blitz anstatt der Beleuchtung zum Einsatz kommen, ist die Gefahr zu groß, dass jedes Einzelfoto anders belichtet wirkt und es auf der Oberfläche des zu fotografierenden Motivs zu unerwünschten Spiegelungen kommt. Vor jeder Aktion die Lichtverhältnisse testen, auch mit verschiedenen Gegenständen die in der Animation vorkommen, damit danach eine durchgehende Bilderreihe mit immer gleichen Lichtverhältnissen gestartet werden kann.</p>
<p>Für einige Animationstechniken lässt sich auch sehr gut eine Videokamera verwenden. Neuere Modelle speichern das fertige Video auf eine Speicherkarte und man kann es sehr einfach auf den Computer übertragen um dort weiter zu verarbeiten. Ansonsten zählt bei Aufnahmen per Videokamera dasselbe in Sachen Beleuchtung und wackelnde Aufnahmen ohne Stativ.</p>
<h3>Freeware</h3>
<p>Für die Umsetzung einer Animation gibt es vier Software Bereiche die zum Einsatz kommen können.</p>
<p>1. Animationssoftware: Animationssoftware ist häufig sehr komplex und benötigt eine lange Einarbeitungszeit. Gerade wenn es in den Bereich von 3D Animationen geht, muss man schon mal mehr Zeit investieren. Wer dennoch Interesse hat, sollte sich <a href="http://www.blender.org/">Blender</a> und <a href="http://synfig.org/cms/en/download/">Synfig Studio</a> anschauen, beide Freeware.<br />
2. Grafikerstellung/Bildbearbeitung: Vielleicht gibt es schon eine Grafik-Software die man verwendet, dann sollte man sich überlegen, wenn möglich, diese für das Animationsprojekt zu verwenden. Das spart viel Einarbeitungszeit. Sollte das vorhandene Programm aber nicht ausreichend sein, gibt es eine große Auswahl an Grafik- und Bildbearbeitungsfreeware. Angefangen von <a href="http://inkscape.org/?lang=de">Inkscape</a>, über <a href="http://www.gimp.org/">Gimp</a>, <a href="http://photoscape.softonic.de/">Photoscape</a>, Paint und <a href="http://www.getpaint.net/">Paint.net</a> und sicher noch viele mehr.<br />
3. Videoschnitt: Die Auswahl an kostenloser Videoschnitt Software ist etwas geringer, das liegt auch an den hohen Anforderungen an eine solche Software. Für Windows-Nutzende gibt es zum Beispiel den kostenlosen <a href="http://explore.live.com/windows-live-movie-maker?os=other">Movie Maker</a> von Microsoft, <a href="http://www.videospin.com/de/">Videospin</a> von Pinnacle, <a href="http://sourceforge.net/projects/movica/">Movica</a>, <a href="http://www.virtualdub.org/">VirtualDub</a> oder <a href="http://www.lightworksbeta.com/">Lightworks Beta</a>. Für Linux gibt es zum Beispiel <a href="http://cinelerra.org/">Cinelerra</a>, <a href="http://www.openshotvideo.com/">Openshot</a> oder <a href="http://www.pitivi.org/">Pitivi</a>. Am besten einfach mal runterladen und testen.<br />
4. Audio/Ton Bearbeitung und Aufnahme: Auch hier gibt es einige Gratisangebote. Das Programm <a href="http://audacity.sourceforge.net/?lang=de">Audacity</a> gehört zu den Favoriten. <a href="http://www.jokosher.org/">Jokosher</a> ist sicherlich auch einen Blick wert.</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Auf <a href="http://Alternativeto.net">Alternativeto.net</a> kann man ganz einfach alternative Software zu einem bekannten Programm finden und zum Beispiel auch nach Freeware filtern.</p>
<h3>Erste Möglichkeit: Stop-Motion mit Grafikprogramm</h3>
<p>So funktioniert es: Man erstelle Grafiken mit einer Grafiksoftware. Man speichere jede einzelne Grafik ab und setzte die Einzelbilder mit einem Videoschnittprogramm zusammen. Am Ende den gesprochenen Text aufzeichnen und diese Tonspur ebenfalls mit dem Videoschnittprogramm einfügen.<br />
Vorteil: Benötigt keine weiteren technischen Mittel<br />
Nachteil: Man muss sich etwas länger in die Grafiksoftware einarbeiten<br />
Beispiel:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=HHa5hzPbDqE">http://www.youtube.com/watch?v=HHa5hzPbDqE</a></p>
<h3>Zweite Möglichkeit: Videokamera und/oder Fotokamera</h3>
<p>So funktioniert es: Man nimmt zum Beispiel Gegenstände auf einem Tisch auf und verschiebt diese Gegenstände kontinuierlich, während man das ganze immer per Foto- oder Video aufnimmt. Mit dem Fotoapparat sieht man später die Hände nicht, muss aber mehr Fotos machen, damit eine flüssige Animation entsteht. Ansonsten ist es ähnlich wie bei der Grafiklösung eine Stop-Motion Animation. Mit der Videokamera sind Hände zu sehen, können aber mit dem Videoschnittprogramm entfernt werden oder sie werden bewusst als Effekt im Video belassen. Vertonung würde in beiden Fällen wieder über das Videoschnittprogramm eingefügt. Ein Erklärvideo findet man zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TBlNksMkGSc">hier</a>.<br />
Vorteil: Man benötigt keine Grafikkenntnisse<br />
Nachteil: Man benötigt zusätzliche Technik (Hardware)<br />
Beispiel:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MpIOClX1jPE">http://www.youtube.com/watch?v=MpIOClX1jPE</a></p>
<h3>Dritte Möglichkeit: Konvertiere Altbewährtes</h3>
<p>So funktioniert es: Es gibt zum Beispiel ein paar Möglichkeiten, Powerpoint-Präsentationen in Videoformate zu konvertieren (PowerPoint to Flash Converter). Wenn man sich mit Powerpoint oder ähnlicher Software auskennt, ist das eine schnelle Möglichkeit ein Video zu erstellen. Dieses kann auch nachträglich wieder mit einem einem Videoschnittprogramm bearbeiten und Ton hinzufügen.<br />
Vorteil: Geht schnell<br />
Nachteil: Sehr eingeschränkte Möglichkeiten</p>
<h3>Feedback</h3>
<p>Wir freuen uns in den Kommentaren auch über Hinweise zu Animationen, die Sie selbst erstellt oder im Netz gefunden haben.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
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		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 08:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Könözsi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Animationen]]></category>
		<category><![CDATA[Einbetten]]></category>
		<category><![CDATA[embedded Media]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[How-to]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Animationen, Trickfilme und Erklärvideos in der politischen Bildung Für politisch und gesellschaftlich aktive Menschen geht es häufig darum, komplizierte Dinge einfach und verständlich zu erklären. Auch in der politischen Bildung kommen dabei immer häufiger kurze Videos zum Einsatz. In einer neuen Reihe erklärt pb21.de die Arbeit mit solchen Kurzfilmen. Teil 1 zeigt, wo man solche&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2712" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2712" src="http://pb21.de/files/2011/03/bildanreisseranimationpublidomaingrafik.png" alt="Einzelbilder Animationsserie" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einzelbilder Animationsserie</p></div>
<h3>Animationen, Trickfilme und Erklärvideos in der politischen Bildung</h3>
<p>Für politisch und gesellschaftlich aktive Menschen geht es häufig darum, komplizierte Dinge einfach und verständlich zu erklären. Auch in der politischen Bildung kommen dabei immer häufiger kurze Videos zum Einsatz. In einer neuen Reihe erklärt pb21.de die Arbeit mit solchen Kurzfilmen. Teil 1 zeigt, wo man solche Videos findet und wie man sie in die eigene Arbeit integriert.<br />
<span id="more-2709"></span><br />
Eine Animation oder ein Erklärvideo ist ein kleiner Lehrfilm, der auf viele verschiedene Arten hergestellt werden kann. Das kann bei Computerthemen ein Screencast sein, also die Aufnahme des Bildschirminhalt, das kann eine Videoaufzeichnung eines Vortrag sein oder eine reine Animation, wie im folgenden Beispiel von <a href="http://e-politik.de">e-politik.de</a>:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BU4Qprznwu0">http://www.youtube.com/watch?v=BU4Qprznwu0</a></p>
<p>Ebenso kann eine Animation auch mit einem realen Videofilm kombiniert werden. Ein Beispiel liefert dieser Film des Unternehmens Google:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BNHR6IQJGZs">http://www.youtube.com/watch?v=BNHR6IQJGZs</a></p>
<h3>Wann setze ich solche Erklärvideos ein?</h3>
<p>Die Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten sind fast unendlich. Die Idee ist aber häufig die gleiche. Dinge und Prozesse sichtbar machen, die man so nicht sehen kann. Versuchen Sie einmal Twitter oder Facebook nur mit Worten zu erklären. So geht es einfacher:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o">http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o</a></p>
<h3>Wo findet man solche Videos?</h3>
<p>Zu vielen Themen gibt es Erklärvideos. Mit den Suchbegriffen wie Animation, How-To, Erklärung, Tutorial und dem jeweiligen Thema, kommt man oft zum Erfolg. Neben den ganz bekannten, wie Youtube, darf man die kleinen und speziellen Plattformen nicht vergessen:</p>
<p><a href="http://Commoncraft.com">Commoncraft.com</a> produziert seine Videos in einer speziellen Technik aus handgezeichneten Grafiken.</p>
<p><a href="http://Howcast.com">Howcast.com</a> bietet was der Name andeutet, „Wie geht was?“ Videos.</p>
<p><a href="http://Vimeo.com">Vimeo.com</a> ist ein Videoportal ähnlich Youtube, wobei man auf Vimeo mehr Filmprofis findet.</p>
<p><a href="http://www.5min.com/">5min.com</a> sagt über sich selbst: &#8220;Your one-stop shop for instructional videos and DIY projects&#8221;</p>
<p><a href="http://Sempervideo.de">Sempervideo.de</a> erklärt alles Rund um den Computer und Internet in sogenannten Screencasts, also Videoaufzeichnungen des Computerbildschirms.</p>
<p><a href="http://Hausgemacht.tv">Hausgemacht.tv</a> zeigt mehr Videos als Animationen, aber dennoch für das ein oder andere Thema interessant.</p>
<p><a href="http://Tutorials.de">Tutorials.de</a> sammelt nicht nur Texterklärungen sondern auch Videotutorials.</p>
<p><a href="http://Gelernt-wie.de">Gelernt-wie.de</a> ist eine spezielle Suchmaschine für Erklärfilme.</p>
<p><a href="http://sofatutor.com">sofatutor.com</a> ist eine Plattform für &#8220;Nachhilfe&#8221;-Videos, überwiegend zu Themen aus der Schule.</p>
<p>Häufig gibt es auch auf einer Themenseite schon Erklärvideos, wie zum Beispiel auf <a href="http://e-politik.de">e-politik.de</a>. Dort gibt es die Aktion „WissensWerte – Animationsclips zur politischen Bildung“. Beim <a href="http://elektrischer-reporter.de">elektrischer-reporter.de</a> gibt es jede Menge Videos rund um die Themen Web, Netzkultur und -politik. Ebenso auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung sind Erklärvideos zu finden. Hier der Link zum Themenspezial &#8220;<a href="http://www.bpb.de/themen/0DXXRX,0,Wie_funktioniert_die_Bundestagswahl.html">Bundestagswahl</a>&#8220;. Es gibt also viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen.</p>
<h3>Alles in Englisch?</h3>
<p>Die meisten Animationen und Erklärvideos findet man in englischer Sprache. Oft ist das kein Problem für die Zielgruppe. Muss es aber doch einmal in deutscher Sprache sein, kann man durchaus bei der Produzentin oder dem Hersteller nachfragen. Einfach anschreiben und informieren, ob man das Video downloaden darf, um es auf Deutsch zu vertonen. Viele Hobbyproduzenten freuen sich auf solche Anfragen und das Interesse an ihrer Arbeit. Mit einer Freeware wie VirtualDub, kann man ganz einfach einen deutschen Ton hinzufügen. So funktioniert VirtualDub (das muss man jetzt nicht anschauen, aber es ist ein weiterer Beweis dafür, dass es für viele Themen schon fertige Videos gibt!):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hv4xVkFWmps">http://www.youtube.com/watch?v=Hv4xVkFWmps</a></p>
<h3>Wie kann ich diese Videos auf meine Homepage einbinden?</h3>
<p>Fast jede Videoplattform bietet die Möglichkeit an, Videos in die eigene Homepage / Blog einzubetten. &#8220;Einbetten&#8221; nennt man das deswegen, weil die Videoplattform und der Produzierende weiterhin Kontrolle über das Video behält. Sperrt die Plattform also ein Video, wird es auch nicht mehr auf Ihrer Website zu sehen sein. Im englischen heißt einbetten = embedding. Deswegen spricht man von der &#8220;embed&#8221;-Funktion. Auf jeder Plattform findet man diese Funktion an anderer Stelle. Bei Youtube ist es zum Beispiel unter dem Video zu finden, bei Vimeo direkt im Videobild. Klickt man diese Buttons, erhält man ein paar Zeilen HTML-Code, den man einfach kopieren und in die eigene Homepage einfügen kann:</p>
<div id="attachment_2710" class="wp-caption aligncenter" style="width: 553px"><img class="size-full wp-image-2710" src="http://pb21.de/files/2011/03/screenshot1.jpg" alt="Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Youtube" width="543" height="575" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Youtube</p></div>
<div id="attachment_2711" class="wp-caption aligncenter" style="width: 573px"><img class="size-full wp-image-2711" src="http://pb21.de/files/2011/03/screenshot2.jpg" alt="Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Vimeo" width="563" height="471" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Vimeo</p></div>
<h3>Feedback</h3>
<p>Wer selbst schon einmal auf der Suche nach solchen Erklärvideos war, hat vielleicht noch weitere Quellen gefunden. Wir würden uns freuen, in den Kommentaren über solche Fundgruben, Ihre Lieblingsanimationen und Ihre Erlebnisse mit Animationen und Erklärvideos, auf ihrer Homepage oder in Seminaren, zu erfahren.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-2709"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>#pb21-Webvortrag &#8211; Aufzeichnung und Präsentation</title>
		<link>http://pb21.de/2011/02/1-pb21-webvortrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Praxis der politischen Bildung &#38; Web 2.0&#8243; mit Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg am 23.2.2011 Für alle die nicht live dabei sein konnten, steht hier die Aufzeichnung des Vortrags bereit. Wir danken für die rege Beteiligung und die vielen Fragen im Chat. Mit hundert Teilnehmer hatten wir das Teilnehmerlimit erreicht &#8211; nächstes Mal buchen wir mehr Kapazität. Nun würde&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><strong>&#8220;Praxis der politischen Bildung &amp; Web 2.0&#8243; mit Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg am 23.2.2011</strong></h3>
<p><strong> </strong>Für alle die nicht live dabei sein konnten, steht hier die Aufzeichnung des Vortrags bereit.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="581" height="305" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20328541&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="581" height="305" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20328541&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wir danken für die rege Beteiligung und die vielen Fragen im Chat. Mit hundert Teilnehmer hatten wir das Teilnehmerlimit erreicht &#8211; nächstes Mal buchen wir mehr Kapazität. Nun würde uns natürlich noch interessieren, wie Sie den Inhalte und das Format Webvortrag finden. Vielleicht haben Sie ja auch eine Anregung für weitere Themen oder Referenten? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Ideen als <a href="http://pb21.de/2011/02/1-pb21-webvortrag/#section-comments">Kommentar</a>!<br />
Hier können Sie die Folien von Anselm Sellen als PDF herunterladen: <a href="http://pb21.de/files/2011/02/pb21-Webvortrag.pdf" target="_blank">pb21 &#8211; Webvortrag</a>.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2536"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/02/1-pb21-webvortrag/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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