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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Twitter / Microblogging</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Tagungsdokumentation online: Das Beispiel &#8220;Learning from Fukushima&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung &#8220;Learning from Fukushima&#8221;, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde.  Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;? KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5436" src="http://pb21.de/files/2011/12/Learning-from-Fukushima-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung <a title="&quot;Learning from Fukushima&quot;" href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">&#8220;Learning from Fukushima&#8221;</a>, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde. <span id="more-5414"></span></p>
<h3>Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;?</h3>
<p>KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu lernen, bei dem am 11. März 2011 durch ein Erdbeben, einen Tsunami und eine Kernschmelze verheerende Verwüstungen entstanden sind – bei dem aber auch Medien eine besondere Rolle eingenommen haben. Wir haben zum wiederholten Male eine Beobachtung gemacht: aus Betroffenen wurden Beteiligte. Man konnte an der Katastrophe teilhaben, eingreifen – indem man beispielsweise aktuellste Informationen zur Verfügung gestellt oder Gerüchte falsifiziert hat. Mit Hilfe von Live-Internet war das quasi global möglich. Also auch Menschen aus Deutschland konnten zu wichtigen Quellen und Dialogpartnern werden. Dieses dynamische, transnationale Echtzeitmedienszenario hat Menschen in Japan über die verschwiegene Informationspolitik ihrer Regierung hinweggeholfen. In Deutschland hat es darüberhinaus Umbrüche innerhalb der Atompolitik eingeleitet.</p>
<h3>Wie wurde dieses komplexe Thema bei der Tagung umgesetzt?</h3>
<p>KW: Wir haben Journalisten und Aktivisten, Programmierer und Karthographen, Künstler und Blogger, Wissenschaftler und Übersetzer an einem Tisch zusammengebracht und uns zunächst die Reaktion in Deutschland, dann sie Situation in Japan angeschaut und schließlich versucht eine globale Perspektive einzunehmen (<a title="das Tagungsprogramm bei berlinergazette.de" href="http://berlinergazette.de/lff2910-programm/">zum Programm</a>). Die Leitfragen, die wir dabei diskutiert haben, lauteten: Wie entsteht in Zeiten der Krise eine kritische Öffentlichkeit? Wie können wir, die Bürgerinnen und Bürger, Einfluss nehmen? Welche Rolle spielt dabei das Internet? Das &#8220;Learnig from&#8230;&#8221; sollte eine möglichst konkrete Basis haben. Also haben wir &#8220;Best Practise Beispiele&#8221; in den Mittelpunkt gerückt: eine Bürgerinitiative zur kollektiven Erhebung von Strahlendaten (<a href="http://blog.safecast.org/">Safecast.org</a>), die weltweit größte Plattform für Bürgerjournalismus (<a href="http://ireport.cnn.com/">iReport</a>) und die Pioniere der partizipativen Krisenkatrographie (<a href="http://ushahidi.com/">Ushahidi</a>), um ein paar Beispiele zu geben.</p>
<blockquote><p>Wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus.</p></blockquote>
<h3>Inwiefern gab es schon während der Veranstaltung selber eine &#8220;Live-Dokumentation&#8221;?</h3>
<p>KW: Uns war wichtig, dass wir nicht nur ÜBER partizipative Medienkulturen und die neue Rolle des Publikums sprechen, sondern eben dies auch praktizieren. Und wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus. Dieser Anspruch konnte nur über eine Echtzeit-Erweiterung des Events eingelöst werden. Dazu haben wir während der Veranstaltung die Inhalte der Diskussionen im Internet aufbereitet und sie zur unmittelbaren Verwendung bereit gestellt. Das hat sich natürlich nicht nur auf die dauerhaft niedergelegten Informationen (Dokumente) ausgewirkt, sondern auch auf den Verlauf der Veranstaltung selbst. Denn so konnten auch Menschen im Ausland in den Dialog vor Ort einbezogen werden.</p>
<h3>Was heißt das konkret?</h3>
<p>KW: Bei unserer letzten großen Tagung (<a title="Mobile Textkulturen" href="http://berlinergazette.de/symposium/mobile-textkulturen">Mobile Textkulturen</a>) haben einige Menschen beklagt, dass es keinen Live-Stream gab. Wir wollten das ändern. Allerdings haben wir erst einige Tage vor &#8220;Learning from Fukushima&#8221; die technischen Vorraussetzungen dafür geschaffen, live aus dem Veranstaltungsort zu senden. Immerhin mussten wir dafür beispielweise zwei neue W-Lan-Netze installieren und wussten erst kurz vor Beginn, dass es klappen würde. Dann haben wir es bekanntgegeben, über unsere sozialen Netzwerke, wegen der Zeitknappheit nicht sonderlich systematisch. Trotz der sehr kurzfristigen Ankündigung war das internationale Echo recht groß. Über 50 Menschen haben das Live-Video der Tagung verfolgt, dass auch jetzt ungeschnitten angesehen werden kann.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/31323919?title=0&amp;portrait=0&amp;color=aeb0b0" frameborder="0" width="400" height="255"></iframe><br />
<small><a href="http://vimeo.com/31323919">#LFF2910 (1/5): Begrüßung &amp; Christoph Neuberger – Die Online-Katastrophe: business as usual?</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.</p>
<h3>Wie konnte dieses Publikum während der Veranstaltung mit den Leuten vor Ort interagieren?</h3>
<p>KW: Wir haben vor allem über Google+ einen Rück-Kanal geschaffen. Alle, die unter dem Hashtag #LFF2010 gepostet haben, erschienen mit ihren Wortmeldungen bei uns im Veranstaltungsraum auf einer Wandübersicht. Dies wurde von einem Moderatoren-Team ausgelesen. Wir haben versucht, anregende Postings direkt in die Diskussion einfließen zu lassen. Gleichzeitig haben auch viele in dem Veranstaltungsort selbst, sich an diesem Diskurs beteiligt. So entstand ein komplexes Geflecht an Stimmen. Wir konnten einige Mißverständnisse auf diese Weise erkennen, thematisieren und unsere Kommunikation im Zuge dessen vertiefen. Frank Patalong zum Beispiel, einer der Referenten, fragte entgeistert ins Publikum, nachdem er auf der Wandübersicht ein Zitat von seinem Statement gesehen hatte: &#8220;Habe ich das gerade gesagt?&#8221; Da hatte sich schon im digitalen Raum ein Stimmengewirr über das Zitat erhoben, um daraufhin über den Rückkanal Bühne wieder relativiert zu werden. Ich will damit sagen: Nicht nur aus dem Netz wurde auf die Bühnendiskussionen Einfluss genommen, auch umgekehrt.</p>
<h3>Das Mißverständnis mit Patalong wurde über Google+ aufgedeckt?</h3>
<p>Nein, über Twitter. Ich hebe Google+ an dieser Stelle deshalb hervor, weil einige solcher Kommunikationsprozesse heute noch archiviert (siehe Postings um den 29.10. herum <a title="zur Timeline bei Google+" href="https://plus.google.com/s/%23LFF2910">hier</a>). Zudem sind die dort geposteten Inhalte im öffentlichen Internet auch such- und auffindbar. Anders Twitter. Alle Tweets sind nur bis zu einem Monat lang in der Hashtag- und Twitterwal-Übersicht abrufbar. Das ist sehr schade, weil Twitter die am stärksten ausgeprägte Interaktionskultur bei Veranstaltungen aufweist und auch bei &#8220;Learning from Fukushima&#8221; eine noch wichtigere Rolle als Google+ gespielt hat: Im Augenblick nutzen einfach noch mehr Menschen diesen Dienst.</p>
<h3>Die <a href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">Dokumentation online</a> ist ja sehr umfassend. Welche Kanäle wurden da für was genutzt?</h3>
<p>KW: Uns war eine möglichst zeitgemässe, möglichst umfassende Öffentlichkeitsarbeit wichtig. Also haben wir versucht alle medialen Erweiterungen der Berliner Gazette einzusetzen, sprich: alle bekannten sozialen Netzwerke (facebook, twitter, G+), die v.a. textbasiert funktionieren, aber auch Fotos transportieren. Vimeo haben wir für laufende Bilder eingesetzt. Entscheidend ist, dass wir bereits in der Vorbereitung und Bewerbung der Veranstaltung auf diese Multimedialtät gesetzt haben.</p>
<p>So sind wir im multimedialen Dialog-Modus in das Symposium gegangen – was sich auf der zentralen Dokumentatsionsseite wiederspiegelt ist nur eine logische Konsequenz und Zuspitzung: Neben den Live-Video-Mitschnitten, gibt es ein kurzes Video, das wir am Veranstaltungstag gedreht haben. Uns war klar: die Live-Video-Mitschnitte werden nicht alle interessieren, es musste etwas kurzes, etwas knackiges her, um die grundlegenden Ideen des Tages zu vermitteln.<br />
iframe src=&#8221;http://player.vimeo.com/video/31533707?portrait=0&amp;color=98a1a3&#8243; frameborder=&#8221;0&#8243; width=&#8221;400&#8243; height=&#8221;225&#8243;></iframe><br />
<small><a href="http://vimeo.com/31533707">Learning from Fukushima | 29.10.11 | Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.
</p>
<p>Eine umfassende Foto-Reportage, als Slide-Show präsentiert, rundet das visuelle Angebot ab. Darüber hinaus setzen wir auf intensive, aber nicht wahllose Verlinkung: Es gibt Links zu Pressestimmen (u.a. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/radioaktivitaet-fukushima-crowdsourcing">ZEIT Online</a> und <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1592025/">DeutschlandRadio</a>), zu den inovativen Projekten und zu anderen weiterführenden Ressourcen innerhalb der Berliner Gazette (darunter das <a href="http://berlinergazette.de/tag/fukushima">Fukushima-Dossier</a>) aber auch außerhalb der Berliner Gazette, darunter jeweils einen Stream von Twitter und Google mit Meldungen zu Fukushima.</p>
<h3>Welche Teile der Dokumentation kommen vom Veranstalter und welche von Teilnehmenden des Symposiums?</h3>
<p>KW: 80% oder mehr stammt vom Veranstalter. 20% vom Publikum. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, noch größere Anteile der Dokumentation dem Publikum zu überlassen. Zum Beispiel im Bereich Foto, Sound und Video. Viele BesucherInnen hatten ihre Aufnahmegeräte dabei. Es hätten offene Zugänge geschaffen werden müssen, um ihre Daten entsprechend zusammenzutragen und sichtbar zu machen.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/japanthesen-radiofritz">Japanthesen Radiofritz</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></p>
<h3>Inwiefern habt Ihr Euch schon vor der Veranstaltung Gedanken zur anschließenden Dokumentation gemacht? Gab es da einen Masterplan?</h3>
<p>KW: Wir haben uns intensiv mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Nicht zuletzt, weil es ein zentrales Thema der Veranstaltung selbst war. Bei einigen Sitzungen in unserem Büro haben wir die Herausforderungen besprochen und dann Aufgaben verteilt. Allein drei Leute waren mit Foto-Apparten unterwegs, sie haben sich zeitweise abgewechselt, um nebenbei auch die Twitter-Wall zu betreuen.</p>
<h3>Welche Aufgaben fallen konkret an, wenn man eine so umfassende Dokumentation erstellt?</h3>
<p>KW: Man braucht Fotografen, mehrere Leute, die eine Videokamera bedienen können, einige, die soziale Netzwerke wie Twitter <img class="alignright size-thumbnail wp-image-5429" src="http://pb21.de/files/2011/12/Fotogalerie_LfF-200x200.jpg" alt="Fotogalerie Learning from Fukushima" width="200" height="200" />und Google+ bespielen können, mehrere Leute, die Saalmanagement machen und dafür sorgen, dass die Kommunikation und Stimmung immer ausgewogen ist. Man muss vorher wissen, was man ungefähr mit dem ganzen Material anfangen will, wie man es aufbereiten will, einen Zeitplan für eine Auswertung vorallem, denn wenn man soviel Material anhäuft wie wir bei dieser Veranstaltung läuft man Gefahr in der Materialfülle zu versinken. Wir haben in der Berliner Gazette die Praxis entwickelt, immer gleich am Tag danach alles auszuwerten und online zu stellen. Ganz entscheidend sind dabei auch Fachkräfte, die sich schnell und professionel mit Auswahl, Editing und Aufbereitung befassen.</p>
<h3>Und wer hat diese Aufgaben übernommen?</h3>
<p>Unsere Redaktion besteht derzeit aus circa 10 Leuten plus minus zwei und dann kommen da jeweils noch Praktikanten und langjährige Unterstützer dazu, die sich ehrenamtlich bei unseren Projekten engagieren. In diesem Team haben wir die Ausfgaben entsprechend verteilt. Es versteht sich von selbst, dass auch ein paar Techniker dabei sein müssen <img src='http://pb21.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wieviel Arbeit ist das?</h3>
<p>KW: Es bedarf einiges an Vorlauf, man muss halt einiges klären, vor allem auch die Verfügbarkeit der Leute und wer dann leitende Funktionen übernimmt. Nach der Veranstaltung sollte man nicht mehr als drei Tage darauf verwenden. Besser noch ist, wenn die Dokumentation quasi live veröffentlicht wird. Am besten noch während der Veranstaltung. Sie kann dann in den unmittelbaren Tagen danach aktualisiert werden, solange die Aufmerksamkeit des Publikums noch halbwegs garantiert ist und durch die Pressestimmen und anderes Echo teils neu entsteht.</p>
<blockquote><p>Eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p></blockquote>
<h3>Welche Teile der Dokumentation würdest Du als besonders gelungen bezeichnen?</h3>
<p>KW: Einen einzelnen Teil würde ich nicht herausheben, eher die Gesamtheit, denn die Dokumentation erfüllt in ihrer Machart den Zweck, auch eine breite Öffentlichkeit über ein Thema zu informieren – statt nur für Menschen von Interesse zu sein, die dabei waren oder dabei sein wollten und es nicht geschafft zu haben. Also eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p>
<h3>Gab es auch Sachen, die nicht so geklappt haben wie gedacht?</h3>
<p>KW: Leider haben wir es nicht geschafft, <a href="http://soundcloud.com/berliner-gazette">unseren SoundCloud-Kanal</a> einzusetzen. Es gab ein Konzept, aber es fehlte die Zeit, das Personal und das Budget. Wenn ich länger darüber nachdenke, fallen mir bestimmt auch noch mehr Dinge ein, so was ist ja nie perfekt.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/atomtransparenz">Atomtransparenz_Krystian_Woznicki</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></p>
<h3>Es gibt sehr viele Videos und Fotos auf der Website. Habt Ihr in irgendeiner Form vorab angekündigt oder die abgebildeten Personen um Einverständnis gefragt? Oder seid Ihr einfach davon ausgegangen, dass die Veranstaltung öffentlich und damit ein stillschweigendes Einverständnis gegeben ist?</h3>
<p>KW: Wir haben das angesagt und wer damit ein Problem hatte, konnte zu uns kommen und seine Bedingungen nennen oder eben uns verbieten ihn oder sie nicht zu filmen/fotografieren. Auch in der finalen Auswertung geben wir die Möglichkeit, individuelle Ansprüche geltend zu machen, etwa: &#8220;auf diesem Foto sehe ich doof aus, könnt ihr das rausnehmen?&#8221; Klar, das machen wir.</p>
<h3>Für viele Veranstalter ist eine Dokumentation auf so vielen Kanälen noch Neuland. Und man kann ja durchaus erstmal klein anfangen. Wenn jetzt ein Veranstalter in der politischen Bildung erst einmal erste Schritte in diesem Bereich machen will, welche der vielen von Euch erprobten Kanäle / Dienste würdest Du ihm empfehlen?</h3>
<p>KW: Ich würde am Anfang auf Gewohnheiten und junge Konventionen zurückgreifen, also zunächst das aufgreifen, was besonders verbreitet ist. Zum Beispiel ist es inzwischen schon fast Standard, dass bei Veranstaltungen Twitter-Walls installiert und Live-Streams gemacht werden. Je stärker sich so etwas durchsetzt, desto mehr Menschen können daran teilhaben. Man darf allerdings nicht vergesssen, dass die Durchsetzung einer solchen Live-Dokumentationskultur auch die Interaktionskultur bei Veranstaltungen verändert. Man muss also Dokumentationstechniken und Moderationstechniken sowie Umgang mit Publikum immer zusammendenken und entsprechend weiter entwickeln. All das beeinflusst die Planung und Durchführung einer jedweden Veranstaltung. Was im Zuge dessen deutlich vor Augen tritt: Eine gelungene Dokumentation ist heutzutage mehr denn je das Ergebnis einer sorgfältigen inhaltlichen Vorbereitung sowie eines klugen Versuchsaufbaus – zumindest wenn man eine Tagung als Experiment begreift.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
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<div class="shr-publisher-5414"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Twitterwalls regeln oder moderieren</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5171" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09.jpg"><img class="size-medium wp-image-5171" src="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09-333x250.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)</p></div>
<p>Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand. Worauf Sie im Detail zu achten haben, finden Sie in unserem Artikel <a title="Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall" href="/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/">Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall</a>.</p>
<p>Aber wie reagieren Sie, wenn ein oder mehrere Spaßvögel Ihre Twitterwall benutzen, um Sie zu beschimpfen, unsinnige Werbebotschaften zu platzieren oder schlicht die Twitterwall zu stören? <span id="more-5051"></span>Dass auf einer Twitterwall nur zuvor registrierte Nutzer/innen auftauchen, ist aufwändig zu organisieren und schließt viele aus, die sinnvolle Beiträge zur Diskussion liefern können, aber den Anmeldevorgang scheuen. Besser ist es, zunächst allen die Teilnahme an einer Twitterwall zu ermöglichen und erst bei Verstößen gegen die Regeln einzelne Nutzer/innen explizit zu blockieren.</p>
<h3>Regeln für Twitterwalls</h3>
<p>Mit einer moderierten Twitterwall bleiben Sie Herr oder Herrin im eigenen Haus! Moderierte Walls erlauben es, einzelne Twitternutzer/innen von der Wall auszuschließen. Natürlich können diese Accounts weiterhin twittern, aber deren Tweets erscheinen nicht mehr auf der Twitterwall. Sie können natürlich auf Ihrer Veranstaltungswebsite Regeln zur Teilnahme an der Twitterwall aufstellen und sich im Zweifelsfall später darauf berufen. Diese Regeln könnten ähnlich den Kommentarrichtlinien vieler Websites lauten:</p>
<ol>
<li>Posten Sie keine beleidigenden oder unwahre Tatsachen-Behauptungen, wenn Sie auf der Twitterwall erscheinen möchten.</li>
<li>Tweets mit werblichem Inhalt sind von der Teilnahme an der Twittewall ausgeschlossen.</li>
<li>Bleiben Sie höflich.</li>
</ol>
<p>Allerdings sind solche Regeln derart grundlegend, dass man auf das Offensichtliche auch verzichten kann. Wer diese Regeln nicht von sich aus kennt und beherzigt, dem oder der dürfte schwer zu helfen sein.</p>
<h3>Falsch-Negativ – wenn Tweets nicht gefunden werden</h3>
<p>Manchmal passiert es allerdings, dass sich Einzelne beschweren, wenn sie nicht auf der Twitterwall erscheinen, obwohl sie das richtige Hashtag verwenden. Die Gründe hierfür sind meist technischer Natur und liegen in der Verantwortung von Twitter: Wer nicht über die Twitter-Suchfunktion gefunden wird, kann auch auf keiner Twitterwall erscheinen. Nicht gefunden werden User ohne gültige E-Mail-Adresse oder erst kürzlich angelegte Accounts, z.B. ohne eigenes Profilbild.</p>
<p>Beschwert sich jemand, überprüfen Sie zunächst mit der Twittersuche, ob der Account gefunden wird. Geben Sie auf <a href="http://twitter.com//search">http://twitter.com/search/</a>  „from:Accountname” ein, für den User @codeispoetry lautet die Suchanfrage:  <a title="from:codeispoetry" href="http://twitter.com/#!/search/from%3Acodeispoetry">from:codeispoetry</a>. Finden Sie keine Tweets, machen Sie, z.B. per @reply den Account darauf aufmerksam und verlinken Sie auf die <a title="Ich tauche nicht in der Suche auf." href="https://support.twitter.com/groups/32-something-s-not-working/topics/118-search-problems/articles/20064818-ich-tauche-nicht-in-der-suche-auf">Erläuterung zu diesem Problem in der Twitter-Hilfe</a>.</p>
<h3>Moderierte Twitterwalls</h3>
<p>Mit moderierten Twitterwalls können Sie ganz einfach einzelne Accounts von der Wall ausschließen. Dazu benötigen Sie nur einen eigenen Twitteraccount, mit dem Sie sich bei <a href="http://twitwalls.com/">http://twitwalls.com</a> mit nur einem Klick anmelden (rechts oben finden Sie den Button »Sign in with Twitter«). Nach der Anmeldung steht Ihnen der Reiter »Walls« unter <a title="Reiter Walls" href="http://twitwalls.com/me/walls">http://twitwalls.com/me/walls</a> zur Verfügung. Hier finden Sie einen Link zu Ihrer Wall, der übrigens auch ohne Anmeldung funktioniert und einen Link zu ihrer Bearbeitung.</p>
<p>Unter <em>Stichtwort zur Suche</em> geben Sie das Hashtag zu Ihrer Veranstaltung ein, z.B. <a title="pb21 auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/search/%23pb21">#pb21</a> und in der nächsten Zeile können Sie mehrer User von der Wall blockieren. Die Blockierliste können Sie laufend erweitern. Finden sich neue <a title="Was ist ein Troll?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)">Trolle</a>, fügen Sie deren Accountnamen bitte hier ein und klicken anschließend auf »Speichern«. Wenn Sie dann die Twitterwall, die per Beamer an die Wand projiziert wird, neu laden, erscheinen die blockierten Nutzer/innen nicht mehr.</p>
<div id="attachment_5054" class="wp-caption alignnone" style="width: 621px"><a href="http://twitwalls.com/"><img class="size-large wp-image-5054  " src="http://pb21.de/files/2011/10/twitwalls.png" alt="Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann." width="611" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann.</p></div>
<div style="background-color: transparent !important; text-align: left !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autoren: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5051"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/10/twitterwalls-regeln-oder-moderieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterwall]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsdokumentation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3246</guid>
		<description><![CDATA[Wie lässt sich bei größeren Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen  Feedback aus dem Publikum einbinden? Eine &#8220;Twitterwall&#8221; kann helfen. Dort wird angezeigt, was die Teilnehmenden mittels des Kurznachrichten-Dienstes Twitter im Web über die Veranstaltung veröffentlichen. Wichtige Beiträge können von der Moderation in die Diskussion eingebracht werden. „Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht”,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_3266" class="wp-caption alignleft" style="width: 319px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall_mitpersonen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3266 " src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall_mitpersonen1-309x250.jpg" alt="" width="309" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema.  (Foto: Manuel Schmutte auf Flickr, CC by-nc 2.0)</p></div>
<p>Wie lässt sich bei größeren Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen  Feedback aus dem Publikum einbinden? Eine &#8220;Twitterwall&#8221; kann helfen. Dort wird angezeigt, was die Teilnehmenden mittels des Kurznachrichten-Dienstes Twitter im Web über die Veranstaltung veröffentlichen. Wichtige Beiträge können von der Moderation in die Diskussion eingebracht werden.</p>
<p>„Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht”, wissen freche Schülerinnen und Schüler schon seit Jahrzehnten zu spaßen. In Kleingruppen kann man diesem Problem mit Gruppenarbeit und Interaktion begegnen. Aber wie sieht es bei Großgruppenveranstaltungen mit 100 und mehr Gästen aus? Wie kann man deren Feedback schnell und unkompliziert einbinden?<span id="more-3246"></span></p>
<p>Hier kann eine „Twitterwall” helfen. Das ist ein virtuelles Anschlagsbrett für alle Kurzmitteilungen, die auf Twitter zu einer Veranstaltung gepostet werden. Diese Kurznachrichten werden per Beamer an eine Leinwand projiziert und sind so für alle Gäste – auch ohne eigenen Twitteraccount – einsehbar. Was Sie benötigen, um mit Hilfe einer solchen Twitterwall das Feedback Ihrer Gäste einzuholen, beschreibt dieser Artikel.</p>
<h3>Was ist ein Hashtag?</h3>
<p>Über <a title="Zur Meldung beim Branchendienst Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/155-Millionen-Tweets-taeglich-1223803.html">150 Millionen Tweets</a> werden jeden Tag auf Twitter gepostet – viel zu viel, um den Überblick zu behalten. Deshalb haben sich Schlagworte, sogenannte „Hashtags“, eingebürgert, die thematisch zusammenhängende Tweets kennzeichnen. Dazu wird einem Begriff, der als Schlagwort dienen soll, einfach das Rautezeichen (engl. <em>hash sign</em>) # vorangestellt. Wer bspw. am Sonntag Abend in der ARD die <a title="Anne Will talkt in der ARD" href="http://daserste.ndr.de/annewill/index.html">Talksendung Anne Will</a> verfolgt und dies auf Twitter kommentiert, markiert die eigenen Tweets oft mit dem Hashtag <a title="#Annewill auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23annewill">#annewill</a>. Damit macht man deutlich, zu welchem thematischen Umfeld eine Kurznachricht gehört. Andere Hashtags sind bspw. <a title="#Fail auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23fail&amp;lang=de">#fail</a>, wenn sich jemand über eine Sache ärgert oder <a title="#taz auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23taz">#taz</a>, wenn man sich auf Artikel aus der <a title="Die taz im Internet" href="http://taz.de/">taz.die tageszeitung</a> bezieht. Auch viele Veranstaltungen haben eigene Hashtags: die <a title="#CeBIT als Hashtag auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23cebit">#CeBIT</a> genauso wie die Internationale Funkausstellung (<a title="Hashtag #IFA auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23ifa">#ifa</a>) in Berlin, manchmal wird auch noch die Jahreszahl angehängt, also #ifa11 zum Beispiel.</p>
<h3>Schritt 1: Definieren Sie ein eigenes Hashtag für Ihre Veranstaltung</h3>
<p>Nicht jede Veranstaltung ist in der glücklichen Lage wie die Internationale Funkausstellung in Berlin, allgemein nur noch als „IFA“ bezeichnet zu werden und damit eine Art natürliches Hashtag zu besitzen. Ein Hashtag sollte möglichst kurz sein und weitestgehend selbsterklärend. Heißt Ihre Veranstlatung „Politische Bildung im 21. Jahrhundert“ bietet sich <a title="#pb21 auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23pb21">#pb21</a> als Hashtag an. Ist „re:publica” der Name der Konferenz, ist <a title="#rp11 auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23rp11">#rp11</a> sinnvoll, wobei die „11” für das Jahr 2011 steht, in dem die Veranstaltung stattfindet.</p>
<p>Sie sollten auch unbedingt testen, ob Ihr Hashtag bereits vergeben ist und evtl. von einer südaustralischen Adventistengemeinde bereits verwendet wird. Das machen Sie einfach über die <a title="Twittersuche für Hashtags" href="http://search.twitter.com/search?q=%23">Twitter-Suche, mit der Sie nach „Ihrem” Hashtag suchen</a> können. Finden Sie nichts oder nichts aktuelles zu Ihrem Tag, können Sie ihn verwenden.<br />
Übrigens: Sie müssen nirgendwo einen Hashtag anmelden und können jeden verwenden, den Sie möchten. Aber er sollte nach Möglichkeit eindeutig sein.</p>
<h3>Schritt 2: <!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0    21   false false false  DE X-NONE X-NONE                         &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Normale Tabelle&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	text-autospace:ideograph-other; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-language:EN-US;} --> <!--[endif] --><span style="color: #4e4e4e;font-family: Helvetica;font-size: large"><span style="font-size: 17pt;line-height: 115%;font-family: 'Helvetica','sans-serif';color: #4e4e4e;letter-spacing: -0.35pt">Überlegen Sie sich, <em><span style="font-style: italic">wie </span></em>Sie eine Twitterwall einsetzen wollen</span></span></h3>
<div id="attachment_3259" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3259" src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall-333x250.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Ungünstiger Ort für eine Twitterwall: Direkt hinter der Bühne. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)</p></div>
<p>Eine Twitterwall ist eine Zusammenstellung aller Tweets, die ein bestimmtes Wort, meist ein Hashtag, enthalten. Diese Tweets werden chronologisch sortiert und per Beamer an die Wand projiziert. Spätestens im Minutentakt wird eine Twitterwall aktualisiert. Sie zeigt damit immer aktuell an, was die Menschen zur Veranstaltung allgemein oder z. B. zur Diskussion auf dem Podium auf Twitter veröffentlichen. Wenn das gut funktioniert, dann sieht man nicht nur einzelne Kommentare oder Fragen, sondern man „kann man den Raum denken sehen“.</p>
<p>Falls Sie die Veranstaltung mit einem Video-Livestream in die Welt senden, so können nicht nur vor Ort Anwesende, sondern auch Livestream-Zuschauende in aller Welt sich an der Diskussion beteiligen. Unter Umständen ist dann gar nicht mehr zu erkennen, ob ein Tweet aus dem gleichen Raum oder von einem anderen Kontinent stammt.<br />
Vorab sollten Sie überlegen, wie Sie die Rückmeldungen in die Veranstaltung einbinden wollen: Soll die Twitterwall die gesamte Zeitdauer „eingeschaltet“ sein? Oder zum Beispiel nicht während Vorträgen und nur während Fragen-und-Antworten- bzw. Diskussionsphasen? Sollen die Vortragenden / Diskutanten / Moderatoren selber die Twitterwall im Auge behalten? Oder stellen Sie dem Podium einen „Twitter-Korrespondenten“ (Jöran Muuß-Merholz) zur Seite, der Fragen und Kommentare auswählt und in die Diskussion vor Ort einbringt? Haben Beiträge vor Ort „Vorrang“ vor Fragen via Twitter, oder sind die Ebenen gleichberechtigt? Denkbar ist auch, dass Sie sich schon vorab Gedanken machen, wie Sie mit „schwierigen Fällen“ umgehen wollen. Twitterwalls können Beiträge von Menschen begünstigen, die besonders lustig oder albern sein sollen, die in Sachen Kritik weniger zurückhaltend sind  oder „Trolle“, also heftig provozierende Störenfriede.</p>
<h3>Schritt 3: Wo kommt die Twitterwall hin?</h3>
<p>Wählen Sie den Ort für die Leinwand besonders sorgfältig aus. Noch vor einem Jahr war es oftmals üblich, die reguläre Leinwand, meist hinter den Vortragenden oder auf der Bühne diskutierenden Personen zu nutzen. Das hat sich als nicht vorteilhaft herausgestellt: Das Publikum ist abgelenkt und die Diskutierenden bekommen von der Twitterwall zu wenig mit, um darauf eingehen zu können. Passender ist eine Seitenwand im Veranstaltungsraum: so ist die Twitterwall nicht im Hauptfokus der Zuhörenden, geht aber dennoch nicht vollkommen unter. Das Publikum muss erst den Kopf drehen, um einen Blick auf die Twitterwall zu bekommen und die Menschen auf der Bühne können so ebenso einfach auf die Twitterwall blicken.</p>
<p>Auch der oder die Moderator/in oder ein/e Helfer/in sollte die Twitterwall im Auge behalten und auf besonders herausragenden Tweets bzw. dort erscheinende Frage eingehen. Hilfreich ist dabei jemand aus dem Moderationsteam, der oder die die Twitterwall im Auge behält und Fragen von Twitterati z. B. laut für alle vorliest.</p>
<h3>Schritt 4: Richten Sie die Twitterwall ein</h3>
<div id="attachment_3273" class="wp-caption alignleft" style="width: 341px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwallme.png"><img class="size-medium wp-image-3273" src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwallme-331x250.png" alt="" width="331" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Twitterwall.me ist eine einfach zu bedienende Twitterwall-Website, die auch ohne Anmeldung funktioniert.</p></div>
<p>Um eine Twitterwall zu betreiben, benötigen Sie neben einem Hashtag (Schritt 1) und einem geeigneten Ort innerhalb des Veranstaltungsraumes (Schritt 2)  nur noch einen Laptop mit Internetzugang. Eine eigene Software müssen Sie nicht installieren. Es genügt, wenn Sie z.B. die Webseite <a title="Twitterwall.me ist ein Twitterwall-Generator" href="http://www.twitterwall.me/">http://www.twitterwall.me/</a> aufrufen und dort Ihr definiertes Hashtag eingeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn Sie ein Logo von Ihrer Institution oder Ihrer Veranstaltung haben, können Sie das als Hintergrundbild Ihrer Twitterwall verwenden.</p>
<p>Wichtig ist dabei, dass das Bild bereits im Internet, z.B. auf Ihrer Homepage, veröffentlicht sein muss. Leider wird das Bild gekachelt (d.h., wenn das Bild nicht bildschirmfüllend ist, wird es so oft nebeneinander und untereinander wiederholt, bis der Bildschirm ausgefüllt ist) und Bilder im png-Format, die Transparenzen enthalten, werden mit schwarzem Hintergrund versehen. Bitten Sie ggf. eine/n Grafiker/in, ein Bild im jpg-Format mit viel weißem Rand und den Abmessungen mindestens 1500 Pixel mal 1000 Pixel anzufertigen und auf Ihrem Server online zu stellen. Die Webadresse dieses Bildes (URL) geben Sie dann in das Formular unter <a title="Twitterwall.me ist ein Twitterwall-Generator" href="http://www.twitterwall.me/">http://www.twitterwall.me/</a> ein.</p>
<h3>Schritt 5: Beobachten Sie die Twitterwall</h3>
<p>Mit einer Twitterwall animieren Sie Ihre Teilnehmenden evtl. zu mehr Feedback zu Ihrer Veranstaltung oder z. B. zu einer Podiumsdiskussion während der Veranstaltung. Nehmen Sie dieses Feedback auf und gehen Sie ggf. darauf (öffentlich) ein. Sie können einzelne Tweets bspw. auch in einer Schlussmoderation erwähnen und sich für das Feedback (auf Twitter) bedanken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mcePaste" style="width: 1px;height: 1px;overflow: hidden"><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0    21   false false false  DE X-NONE X-NONE                         &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Normale Tabelle&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	text-autospace:ideograph-other; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-bidi-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-language:EN-US;} --> <!--[endif] --><span style="color: #4e4e4e;font-family: Helvetica;font-size: large"><span style="font-size: 17.0pt;line-height: 115%;font-family: 'Helvetica','sans-serif';color: #4e4e4e;letter-spacing: -.35pt">Überlegen Sie sich, <em><span style="font-style: italic">wie </span></em>Sie eine Twitterwall einsetzen wollen</span></span></div>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-3246"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Warum die bpb Veranstaltungen live dokumentiert</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/warum-die-bpb-veranstaltungen-live-dokumentiert/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 04:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Daniel Kraft arbeitet in der Stabsstelle Kommunikation der bpb. Er berichtet in einem Interview für pb21 über die Erfahrungen, die die bpb mit der Live Dokumentation von Veranstaltungen gemacht hat. Er zählt dabei einen bunten Strauß an verschiedenen Formaten auf, aus denen eine solche Live-Berichterstattung hervor gegangen ist. Es ist der erste einer zweiteiligen Reihe,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-10.50.50.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3108" src="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-10.50.50-278x250.png" alt="Screenshot vom Blog zum 3. Internationalen Kongress zur Holocaustforschung" width="278" height="250" /></a><a title="Xing Profil von Daniel Kraft" href="https://www.xing.com/profile/Daniel_Kraft7">Daniel Kraft</a> arbeitet in der Stabsstelle Kommunikation der bpb. Er berichtet in einem Interview für pb21 über die Erfahrungen, die die bpb mit der Live Dokumentation von Veranstaltungen gemacht hat. Er zählt dabei einen bunten Strauß an verschiedenen Formaten auf, aus denen eine solche Live-Berichterstattung hervor gegangen ist. Es ist der erste einer zweiteiligen Reihe, die sich mit einer speziellen Form der Veranstaltungsdokumentation befasst, der Echtzeit-Dokumentation. Im zweiten Teil wird ein Blick in den &#8220;<a href="http://pb21.de/?p=3110">Maschinenraum&#8221; einer live dokumentierenden Redaktion</a> geworfen.<span id="more-2786"></span></p>
<h3>Was ist aus Sicht der bpb das Ziel oder der Anspruch der Live Dokumentation per Blog, Facebook, Twitter?</h3>
<p>Die Live-Dokumentation von Veranstaltungen durch Blogs, Twitter und Facebook testet die bpb seit einigen Monaten. Sie ist für sie eine Möglichkeit, die bpb-Veranstaltungen einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das nicht nur während der Veranstaltung, sondern auch für einen längeren Zeitraum. Politische Bildung findet so nicht „nur“ in Seminar- oder Konferenzräumen statt, sondern über die Sozialen Netzwerke zeitnah und für alle zugänglich im Internet. Ziel ist natürlich, dass sich Nutzer/innen in einer Diskussionsrunde durch Kommentare zu Wort melden und sich so in die initiierten Debatten einklinken. Für uns ist das ein Schritt in die Richtung, die <a title="Rede zum Thema Politische Bildung 2.0 - Neue gesellschaftliche Beteiligungsformen durch neue Medien - Herausforderungen für die Institutionen " href="http://pb21.de/2010/10/politische-bildung-2-0/">Thomas Krüger mit seiner kürzlich formulierten Forderung</a> anmahnte: „Politische Bildung muss ins Netz, muss die Möglichkeiten des Web 2.0 selber nutzen und die jahrelang praktizierte und erprobte Debattenkultur aus unzähligen Veranstaltungen auch im Netz praktizieren.“</p>
<h3>Welche Erfahrungen hat die bpb konkret gemacht?</h3>
<p>Erste Erfahrungen mit einer solchen Live-Dokumentation habt die bpb während des „Gipfeltreffen Ost&#8221; gemacht. Studenten der Hochschule Mittweida haben die Veranstaltung in einem Live-Blog dokumentiert, Interviews mit den ehemaligen Regierungschefs und Teilnehmern geführt. Online-Nutzerkommentare wurden wiederum in die Veranstaltungsrunden zurückgespielt, so dass der Teilnehmerkreis auch real deutlich erweitert wurde. Das war schon sehr nahe dran an dem, was sich die bpb für die Zukunft vorstellt.</p>
<p>Ein großer Vorteil ist zudem die rasche multimediale Dokumentation der Veranstaltungen. Die bpb macht immer wieder die Erfahrung, dass aufwendige Textdokumentationen, die oft einige Monate nach der Veranstaltung an die Teilnehmenden verschickt werden, auf geringe Resonanz stoßen. Die Versuche, die mit Veranstaltungs-Blogs unternommen wurden, sind hier eine gute Ergänzung. Damit realisiert die bpb nicht nur eine schnelle umfassende Dokumentation mit Videos, Literatur-Empfehlungen, O-Tönen und Reden der Vortragenden, sondern vermitteln auch authentische Eindrücke von der Stimmung und den Debatten. Ein passendes Beispiel ist der <a title="Gender-Blog" href="http://genderkongress.blogspot.com">Gender-Blog</a>, den die bpb zusammen mit der Redaktion des Missy-Magazins anlässlich der Veranstaltung „Das flexible Geschlecht &#8211; Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie“ erstellt hat. Es ist eine anschauliche Dokumentation der zentralen Debatten dieser Tagung, die auch noch heute einen echten Mehrwert hat.</p>
<p>Das gleiche gilt für den Live-Blog der <a title="Live-blog zur Konferenz" href="http://www.konferenz-holocaustforschung.de/">„3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung &#8211; Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands“</a>. Hier waren vor allem die Video-Interviews mit den <a title="Link zum Video mit Philip George Zimbardo" href="http://vimeo.com/19324934">anwesenden Experten</a> und die verschiedenen <a title="Link zum Video Impressionen" href="http://vimeo.com/19373659">visuellen Eindrücke von der Veranstaltung</a> wichtig.</p>
<p>In Zukunft könnte auf Veranstaltungen, neben dem Live-Blog, die Live-Video- oder -Audio-Übertragung der Vorträge und Podien zur Regel werden. Dazu posten die Zuhörer am PC Kommentare und Fragen im Blog, per twitter oder Facebook, die ihrerseits wieder von den Debattierenden auf der Veranstaltung aufgegriffen werden, während die Power Point des Vortragenden per SlideShare von immer mehr Nutzern geteilt wird. So kann auch von München aus eine Veranstaltung in Hamburg inhaltlich über das Internet komplett verfolgt werden und nicht Anwesende können sich einbringen.</p>
<p>Ein Live-Blog bietet zudem die Möglichkeit, unmittelbare persönliche Eindrücke zu dokumentieren. Das wurde oben am Beispiel der <a title="Archiv für die Kategorie ‘Video‘ der Konferenz zur Holocaustforschung" href="http://www.konferenz-holocaustforschung.de/category/video/">Videos von den Veranstaltungen</a> schon erwähnt. Der Schreibstil ist authentischer, manche Formulierungen vielleicht nicht ganz perfekt, dafür persönlich und dass macht die Sache ja für viele gerade lesenswert. So hat die bpb z.B. einen  Reiseteilnehmer einer Studienreise nach Lateinamerika gebeten, seine <a title="Link zum Studienreisenblog" href="http://bpb-studienreisen.blogspot.com/">Eindrücke schon während der Reise zu bloggen</a>. Persönliche Bilder, Stimmungen und Kommentare vermitteln diesen Einruck sehr gut und machen einige hundert Menschen, die den Blog lesen, ein wenig zu „Mitreisenden“. Bei dem Studienreise-Blog ist es zudem gelungen DRadioWissen als Medienpartner zu gewinnen, das heißt der Blogger war auch <a title="Podcast zu Reise durch Lateinamerika" href="http://wissen.dradio.de/bolivien-reise-durch-lateinamerika.37.de.html?dram:article_id=7725&amp;sid=">auf Sendung</a> im Programm des Internetsenders aus der Deutschlandradio-Familie. Man könnte sich das bei zukünftigen <a title="bpb Studienreisen" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/Y8KMH0">bpb-Studienreisen</a> so vorstellen, dass der Nutzer in Deutschland z.B. auf einen solchen Blogeintrag unmittelbar mit einer Frage reagiert und der Reisende diese Frage dann z.B. wieder an einen der nächsten Referenten zurückspielt und er so eine Antwort von einem Experten bekommt, den man sonst so direkt nicht erreicht hätte.</p>
<h3>Was kann man über die Nutzung dieses Angebots der bpb sagen?</h3>
<p>Für uns ist es bei dieser Form der Dokumentation wichtig, jeweils mit „Community-Mangern/innen&#8221; zusammen zu arbeiten, die viel von dem jeweiligen Thema verstehen und die im Idealfall in ihrer sonstigen Beschäftigung bereits eine große Community betreuen. Bei dem schon erwähnten Gender-Kongress wurden mit der Redaktion des Missy-Magazins nicht nur inhaltliche Expertinnen zum Thema gefunden, die ausgezeichnet mit den neuen Medien und ihren Möglichkeiten umgehen können, sondern über sie zugleich in ihre Community hineinwirken können, die wir sonst über unsere Angebote vielleicht nicht erreicht hätten. Missy-Leserinnen und Fans wurden so auf auf die Art, wie politische Bildung mit dem Thema umgeht, aufmerksam gemacht (neben dem Blog gab es eine <a title="Facebookseite zum Kongress &quot;Das flexible Geschlecht&quot;" href="http://www.facebook.com/dasflexiblegeschlecht">Facebook-Seite</a> zur Veranstaltung) und im Idealfall beginnt sich der ein oder andere Fan der Veranstaltung dann auch für die Einrichtung „dahinter“ zu interessieren: Er wird z.B. in einem ersten Schritt <a title="Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Fan der bpb</a> bei Facebook, im zweiten dann Abonnent des Neuerscheinungsnewsletters der bpb, im dritten Leser eine bpb-Publikation und schließlich dann Teilnehmern/in an einer bpb-Veranstaltung. Somit ist diese Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachredaktionen auch eine Möglichkeit, die Zielgruppen systematisch zu erweitern und über die neuen Medien mit Communities in Kontakt zu kommen, die die bpb zuvor vielleicht nicht kannten und die nur sehr schwer erreicht wurden. Konkret gesagt, die bpb hatte nach der gemeinsamen Aktion mit dem Missy-Magazin rund 200 Fans mehr im bpb-Facebook-Profil.</p>
<p>Daniel Kraft twittert für die bpb unter <a href="http://www.twitter.com/kraft_bpb">www.twitter.com/kraft_bpb</a>.</p>
<p>Die bpb findet man in den Sozialen Netzen vor allem bei <a title="Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Facebook</a> und als twitternder Politikerklärer unter <a href="http://www.twitter.com/frag_die_bpb">www.twitter.com/frag_die_bpb</a>.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2786"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Teilnehmen ohne vor Ort zu sein&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/01/teilnehmen-ohne-vor-ort-zu-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinter den Kulissen zur Live-Dokumentation der Tagung „Forum Lokaljournalismus“ Das Forum Lokaljournalismus findet vom 26.-28.01.2011 statt. Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb disktutieren Chefredakteur/innen und leitende Redakteur/innen von lokalen und regionalen Tageszeitungen über die Zukunft des Lokaljournalismus. Die Veranstaltung findet nicht nur in Waiblingen statt, sondern wird live im Netz dokumentiert. Über das Wie&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Hinter den Kulissen zur Live-Dokumentation der Tagung „<em>Forum Lokaljournalismus</em>“</h3>
<p><img class="size-medium wp-image-2450 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/01/JanSteeger1-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" />Das Forum Lokaljournalismus findet vom 26.-28.01.2011 statt. Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb disktutieren Chefredakteur/innen und leitende Redakteur/innen von lokalen und regionalen Tageszeitungen über die Zukunft des Lokaljournalismus. Die Veranstaltung findet nicht nur in Waiblingen statt, sondern wird live im Netz dokumentiert. Über das Wie und Warum hat die pb21-Redaktion mit Jan Steeger gesprochen.</p>
<table style="height: 56px" width="409" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Jan Steeger ist Projektleiter der drehscheibe, einem Fachmagazin für Lokaljournalisten, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2426"></span></p>
<p><em>Herr Steeger, eine live-dokumentierte Tagung – was kann man sich darunter vorstellen?</em></p>
<p>Eine Tagung, an der man auch teilnehmen kann, ohne vor Ort zu sein. Das heißt eine Tagung, bei der man nicht nur alle relevanten Informationen aus Referaten und Diskussionen bekommt, sondern sich auch mit seiner Meinung einklinken kann. „Live“ muss dabei nicht zwangsläufig „in Echtzeit“ bedeuten. So wie bei den meisten Kongressen die interessantesten Diskussionen zwischen den Vorträgen beim Pausenkaffee stattfinden, so kann auch bei der Live-Dokumentation die Zusammenfassung einer Veranstaltung erst online gestellt werden, wenn diese Veranstaltung schon vorbei ist. Auch dann kann sich noch eine Diskussion entwickeln. „Live“ bedeutet aber schon, dass die Berichterstattung zur Tagung stattfinden sollte, solange die Tagung noch läuft. Erfahrungsgemäß nimmt das Interesse sehr schnell ab, sobald die Veranstaltung vorbei ist.</p>
<p><em>Welche Werkzeuge und Dienste werden Sie einsetzen?</em></p>
<p>Das Web bietet eine ganze Palette von Werkzeugen. Wir nutzen Twitter, um während der Referate und Diskussionen auf prägnante Zitate und interessante Thesen hinzuweisen. Da es unter den Teilnehmern in der Regel ja auch noch weitere Leute gibt, die von der Veranstaltung twittern, bekommt man als Außenstehender schon so einiges mit, wenn man diesen Kanal verfolgt. Voraussetzung ist allerdings, dass die in jedem Tweet zur Veranstaltung auch der entsprechende Hashtag verwendet wird. Bei uns wird das <a href="https://twitter.com/#!/folo2011" target="_blank">#folo2011</a> sein. Für weiterführende Informationen bietet sich dann ein Blog an. Über das WordPress-CMS lassen sich ja sehr schnell Beiträge online stellen, so dass man kurz nach der jeweiligen Veranstaltung schon ein kleines Resümee bloggen kann. Oder ein Video-Interview veröffentlichen, dass man direkt nach dem Vortrag mit dem Referenten geführt hat. Als weiteren Kanal nutzen wir beim diesjährigen Forum Lokaljournalismus Live-Streaming, d.h. bestimmte Veranstaltungen werden mit einer Videokamera aufgenommen und dann direkt ins Web übertragen. Das ist dann wirklich live. Zusätzlich werden die wichtigsten Texte, Videos und Vorträge auf der Webseite zum Forum: <a href="http://www.forum-lokaljournalismus2011.de"><strong>www.forum-lokaljournalismus2011.de</strong></a>. Die wird dann als Langzeit-Dokumentation dienen.</p>
<p><em>Wie kann man sich das konkret vorstellen? Wie sieht das für mich aus, wenn ich während der Tagung zu Hause vor dem Rechner sitze?</em></p>
<p>Das Tolle ist ja, dass Sie selbst entscheiden können, was Sie von der Tagung erfahren wollen: kurze Infos und Statements über Twitter oder lieber die Zusammenfassungen, Videos und Diskussionen auf dem Blog und der Webseite. Wenn Sie eine Veranstaltung besonders interessiert, dann schauen Sie sich einfach den Livestream an. Ich persönlich habe im vergangenen Jahr auf diese Weise schon bei einigen Veranstaltungen als „virtueller“ Zuschauer teilgenommen und war erstaunt, wie viel letztlich davon bei mir haften geblieben ist.</p>
<p><em>Gibt es Rückkanäle? Können sich Menschen von &#8220;draußen&#8221; in die Tagung einbringen?</em></p>
<p>Rückkanäle sind ebenso wichtig wie die erwähnten Pausengespräche zwischen den einzelnen Veranstaltungen. Zum einen können sich die Leute über Twitter einbringen. Alle Tweets mit dem Hashtag #folo2011 werden auf der Twitterwall im Veranstaltungssaal und auf der Webseite angezeigt. Die Referenten und Teilnehmer können also direkt Tweets aufgreifen und in die Diskussion einbringen. Zum anderen sind natürlich auch alle herzlich eingeladen, sich mit Kommentaren auf Webseite und Blog an den Diskussionen zu beteiligen.</p>
<p><em>Wie sieht die Arbeit hinter den Kulissen aus? Wer macht in Sachen Live-Dokumentation wann während der Tagung was?</em></p>
<p>Im Prinzip macht jeder alles. Wir sind ein kleines Team aus Redakteuren und Volontären der bpb, des Zeitungsverlags Waiblingen und der drehscheibe. Mindestens einer von uns ist auf jeder Veranstaltung präsent, twittert, bloggt und macht Fotos. Während dieser Zeit arbeiten die anderen an ihren Texten und Videos oder führen Interviews. Das Livestreaming betreut ein externer Mitarbeiter, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Wichtig ist, dass vor der Tagung bereits festgelegt ist, wer welche Veranstaltungen besucht und darüber berichtet. Und nicht zu vergessen: Die technische Infrastruktur muss vorhanden sein und vorher ausgetestet werden. Gibt es einen DSL-Anschluss für das Livestreaming und einen separaten für das W-LAN? Wie ist die UMTS-Abdeckung? Gibt es ausreichend Steckdosen für Laptops, Ladegeräte etc.?</p>
<p><em>Das ist ja einiges an Mehrwaufwand. Warum machen Sie das?</em></p>
<p>Der Veranstalter der Tagung, das Lokaljournalistenprogramm der bpb, setzt sich seit vielen Jahren für die Förderung von Qualität im Lokaljournalismus ein. Dabei spielt der Austausch zwischen den Lokaljournalisten eine wichtige Rolle. Gerade in Zeiten des Medienwandels, in denen sich die Aufgaben und Arbeitsbedingungen vieler Printredakteure ändern, ist es wichtig, sich mit diesen Entwicklungen zu beschäftigen, um neue Konzepte und Ideen für eine lokale Berichterstattung zu finden. Insofern wollen wir mit der Live-Dokumentation einerseits viele Journalisten erreichen, die sich für die Trends und Veränderungen im Lokaljournalismus interessieren und sich an der Diskussion beteiligen möchten. Andererseits wollen wir auch zeigen, welche Möglichkeiten und Kanäle für Berichterstattung das Netz bietet und Lokalredakteure, die noch nicht so viel mit diesen Möglichkeiten gespielt haben, ermutigen, es doch mal auszuprobieren.</p>
<p><em>Im besten Fall findet eine Tagung also im Netz und vor Ort gleichzeitig statt und es gibt Schnittstellen dazwischen. Wird so etwas in ein paar Jahren Standard sein? Oder ist das eher ein Hype und ein großes Ausprobieren?</em></p>
<p>Es wird beides geben, den klassischen Tagungsband, der vertiefend noch einmal die Ergebnisse der Veranstaltung aufbereitet, und die Live-Dokumentation, die möglichst vielen Leute die Veranstaltung virtuell erleben lässt. Optimal ist die Verbindung aus beidem. Ob das zum Standard wird, hängt wohl davon, an wen sich die Tagung richtet. Ist die Veranstaltung vor allem für einen kleinen Expertenkreis von Interesse, braucht man nicht den Aufwand einer Live-Dokumentation zu betreiben. Außerdem gibt es eine Reihe von Tagungen, die bewusst &#8220;elitär&#8221; gehalten werden über Einladungen oder hohe Teilnahmegebühren. Auch hier werden wohl die Inhalte nicht frei ins Netz gestreamt werden. Möchte man allerdings möglichst viele Menschen erreichen, kommt man nicht umhin, die Tagung auch im Netz zugänglich zu machen.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2426"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vernetzung über soziale Online-Medien</title>
		<link>http://pb21.de/2010/10/vernetzung-uber-soziale-online-medien/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/10/vernetzung-uber-soziale-online-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 20:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Schreiben / Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Mixxt]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop Sept. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[How-to]]></category>
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		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_1749" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1749  " src="http://pb21.de/files/2010/10/social-media-bandwagon-359x300.jpg" alt="gezeichneter fahrender Zug (Waggon), auf dem die Logos verschiedener Sozialer Netzwerk aufgeladen sind" width="200" /><p class="wp-caption-text">Abb: Matt Hamm (CC by-nc)</p></div>
<p>Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte einen kurzen Überblick über die Fragen vorweg, Tipps zum Einstieg und mögliche Werkzeuge für verschiedene Kommunikationsanlässe darstellen.</p>
<p><span id="more-1699"></span></p>
<h3></h3>
<h3>Mögliche Fragen (bevor es losgeht):</h3>
<ul>
<li>Welche Anwendungen gibt es (zurzeit)?</li>
<li>Welche Anwendungen haben welche Eigenschaften?</li>
<li>Welche Plattformen nutzen die Leute, die ich erreichen will?</li>
<li>Welche Plattformen nutzen Leute, die Ähnliches machen oder erreichen wollen wie ich?</li>
<li>Was interessiert die Leute, die ich erreichen will?</li>
<li>Wie schaffe ich es, mit Leuten ins Gespräch zu kommen im Netz?</li>
<li>Wie und auf welchen Plattformen stelle ich mich/meine Organisation/Institution am besten dar?</li>
<li>Welche Qualifikationen brauche ich?</li>
<li>Wie hoch ist der Arbeitsaufwand?</li>
</ul>
<h4></h4>
<h3>Thesen:</h3>
<ul>
<li>Auf die Inhalte kommt&#8217;s an! Wenn die interessant sind, ein Anliegen oder die Fragen der Leute treffen, dann erhöht das die Chancen, dass Menschen auf mein Online-Angebot zugreifen oder sich mit mir vernetzen.</li>
<li>NutzerInnen erwarten inzwischen Möglichkeiten zur Beteiligung (Kommentare etc.).</li>
<li>Es gibt kein „return of investment“. Gemeint ist, dass die Zeit und die Arbeit, die investiert wird, sich nicht unmittelbar auszahlt. Soziale Mediennutzung langfristig denken!</li>
<li>Wer kommunizieren will, muss in Vorleistung gehen. Regelmäßig Kommunikationsanlässe schaffen!</li>
<li>Vernetzungen aus dem Offline-Leben zu nutzen, erhöht die Erfolgschancen.</li>
<li>Aus der Sicht derer denken, die ich erreichen will &gt; Zielgruppe beachten!</li>
</ul>
<h3></h3>
<h3>Welche Anwendung nutze ich für was?</h3>
<h4></h4>
<p><strong>Die eigene Webseite</strong></p>
<ul>
<li>sich darstellen</li>
<li>informieren</li>
<li>Material zur Verfügung stellen</li>
</ul>
<p>Dienste: Content-Management-Systeme (CMS) wie <a title="Typo3.de" href="http://typo3.de" target="_blank">Typo3.de</a>, <a title="Joomla.de" href="http://joomla.de" target="_blank">Joomla.de</a>, <a title="Drupal.de" href="http://drupal.de" target="_blank">Drupal.de</a>, <a title="wordpress.de" href="http://wordpress.de" target="_blank">wordpress.de</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>E-Mail, Foren, Mailinglisten</strong></p>
<ul>
<li>informieren,</li>
<li>sich austauschen,</li>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Rat geben und suchen,</li>
<li>Wissen weitergeben, vom Wissen anderer profitieren</li>
</ul>
<p>Dienste: viele Provider bieten auch Mailinglisten an – wenn die Homepage selbst gehostet wird, kann Mailinglisten-Software auf dem eigenen Webserver installiert werden (z. B. Mailman); Foren kann man ebenfalls über separate Anbieter nutzen oder mit Hilfe einer Erweiterung des CMS in die eigene Homepage integrieren</p>
<h4></h4>
<p><strong>Weblogs</strong></p>
<ul>
<li>Inhalte publizieren,</li>
<li>(zu einem Thema) informieren,</li>
<li>sich (gemeinsam mit anderen) darstellen,</li>
<li>Dienste zusammenbinden (d.h. Fotoalben oder Twitter-Nachrichten einbinden)</li>
<li>eine Kampagne nach außen darstellen</li>
<li>sich mit anderen (Blogs) vernetzen</li>
<li>direktes Feedback zu Inhalten/Themen/Thesen erhalten (Kommentare)</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="wordpress.de" href="http://wordpress.de" target="_blank">wordpress.de</a>, <a title="tumblr.com" href="http://tumblr.com" target="_blank">tumblr.com</a>, <a title="posterous.com" href="http://posterous.com" target="_blank">posterous.com</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>Soziale Netzwerke</strong></p>
<ul>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Netzwerk erweitern,</li>
<li>Reputationsmanagement,</li>
<li>Gleichgesinnte finden,</li>
<li>sich darstellen und austauschen</li>
<li>Rat geben und suchen</li>
<li>Wissen weitergeben, vom Wissen anderer profitieren</li>
<li>„Themensteinbruch“ &#8211;&gt; mitbekommen, über was die Leute kommunizieren, was sie interessiert</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="facebook.de" href="http://facebook.de" target="_blank">facebook.de</a>, <a title="XING.de" href="http://xing.de" target="_blank">XING.de</a>, <a title="MySpace.de" href="http://myspace.de" target="_blank">MySpace.de</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>Microblogging</strong></p>
<ul>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Netzwerk erweitern,</li>
<li>Reputationsmanagement,</li>
<li>Gleichgesinnte finden,</li>
<li>sich darstellen (und austauschen)</li>
<li>Tipps geben und bekommen</li>
<li>“Themensteinbruch” &#8211;&gt; mitbekommen, über was die Leute kommunizieren, was sie interessiert</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="twitter.com" href="http://twitter.com" target="_blank">twitter.com</a>, <a title="Google Buzz" href="http://www.google.com/buzz?hl=de" target="_blank">Google buzz</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>Aufbau eigener (geschlossener) Netzwerke</strong></p>
<ul>
<li>Community aufbauen, pflegen und managen</li>
<li>die an Kampagnen beteiligten Menschen organisieren</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="mixxt.de" href="http://mixxt.de" target="_blank">mixxt.de</a>, <a title="ning.com" href="http://ning.com" target="_blank">ning.com</a>, <a title="buddypress.de" href="http://buddypress.de" target="_blank">buddypress.de</a>, <a title="elgg.org" href="http://elgg.org" target="_blank">elgg.org</a> (die letzten beiden zum selbst hosten)</p>
<h4></h4>
<p><strong>Kollaboratives Schreiben</strong></p>
<ul>
<li>gemeinsam Inhalte produzieren</li>
<li>in Echtzeit Texte erstellen</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="wikispaces.com" href="http://wikispaces.com" target="_blank">wikispaces.com</a>, <a title="openetherpad.com" href="http://openetherpad.com" target="_blank">openetherpad.com</a>, <a title="pbworks.com" href="http://pbworks.com" target="_blank">pbworks.com</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>Gemeinsame Kalender</strong></p>
<ul>
<li>sich organisieren / verabreden</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="doodle.de" href="http://doodle.de" target="_blank">doodle.de</a>, <a title="Google Kalender" href="http://http://www.google.com/intl/de/googlecalendar/tour.html" target="_blank">Google Kalender</a>, <a title="Sunbird (Mozilla)" href="http://www.sunbird-kalender.de" target="_blank">Sunbird (von Mozilla)</a></p>
<h4></h4>
<p><strong>Dienste, die helfen, den Überblick zu behalten, indem sie Anwendungen bündeln (eine Anwendung starten, mehrere bedienen):</strong></p>
<ul>
<li><a title="tweetdeck.com" href="http://tweetdeck.com" target="_blank">tweetdeck.com</a> (Client für twitter, buzz, MySpace und facebook)</li>
<li><a title="seesmic.com" href="http://seesmic.com" target="_blank">seesmic.com</a> (Client für twitter, buzz und facebook)</li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-1699"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter – eine Lesung</title>
		<link>http://pb21.de/2010/02/twitter-eine-lesung/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/02/twitter-eine-lesung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kolbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[twitkrit]]></category>
		<category><![CDATA[twitterlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Charmanter und unterhaltsamer Einstieg in die Netzkultur Um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Anfang an für den Austausch zum facettenreichen und komplexen Themenspektrum Web 2.0 zu motivieren, wurde bereits am Anreisetag ein ganz besondere Einstieg geboten: die (welt)erste Twitterlesung für Anfänger. Dank des umtriebigen Twitkrit-Teams – einer kleinen Gruppe namhafter Twitterer der ersten Stunde  –&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Charmanter und unterhaltsamer Einstieg in die Netzkultur</h3>
<p>Um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Anfang an für den Austausch zum facettenreichen und komplexen Themenspektrum Web 2.0 zu motivieren, wurde bereits am Anreisetag ein ganz besondere Einstieg geboten: die (welt)erste Twitterlesung für Anfänger. Dank des umtriebigen <a title="Twitkrit" href="http://www.twitkrit.de">Twitkrit</a>-Teams – einer kleinen Gruppe namhafter Twitterer der ersten Stunde  – verwandelte sich die Bar der DGB-Tagungsstätte Hattingen zur Bühne für eine amüsante und ebenso informative Einführung in eines der wichtigsten Werkzeuge des Social-Web.</p>
<p>Mit der Frage <span id="more-1027"></span><em>What’s happening? </em>lädt Twitter seine Nutzer ein, in 140 Zeichen Sinniges, Unsinniges, Informatives, Weiterführendes im World Wide Web zu veröffentlichen. Das Grundprinzip ist einfach: wie ein Abo folge ich anderen Twitterern, die mich interessieren oder amüsieren und deren Einträge dann in Echtzeit durch meine Timeline laufen. Und umgekehrt können Follower meine Tweets lesen.</p>
<p>Dass sich hierbei durchaus Lesenswertes generiert und sich in 140 Zeichen oftmals ein kreatives Spiel mit Sprache zeigt, dokumentiert das Twitkrit-Team in dem einmaligen Format der Twitterlesung. Unter den Kapiteln <em>Die Welt in 140 Zeichen</em>, <em>Verfolgungswahn</em> oder <em>Wie werde ich ein besserer Twitterer</em> werden in schnellem Wechsel Tweets verlesen und gekonnt miteinander verknüpft. Mit Statements wie „Twitter ist ja im Prinzip wie Internet nur schneller“ oder „Jetzt ist einer meiner Follower sozusagen US-Präsident. Kein Wunder“ bekommen die Tagungsgäste einen plastischen Eindruck, von der wunderbaren Welt der Netzbewohner. Dass es sich lohnt, mitzulachen und, wer weiß, auch mitzutwittern zeigen Tweets wie dieser: „Schneide gerade Buchstaben aus alten PDFs aus. Für Erpresser-Tweet“.</p>
<p>Die gesamte Twitterlesung wurde von make.TV aufgezeichnet und kann als <a title="make.tv" href="http://make.tv/pb21/show/37072">Video </a>noch einmal genossen werden.</p>
<p>Einen Rückblick auf vergangene Lesungen gibt es übrigens unter <a href="http://twitterlesung.de">http://twitterlesung.de</a></p>
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<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1027"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Mit Öffentlichkeit umgehen können. Ein Beitrag zur Twitterwall Diskussion</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Matthias Richel hat mit seinem Blogposting eine Diskussion um die immer schon umstrittene Twitterwall neu entfacht. Bei einer Twitterwall werden die Tweets zu einer Tagung gesammelt und auf eine Leinwand gebeamt. Warum diese Walls immer im Rücken der Referenten stehen ist nicht so richtig geklärt. Dennoch ist die Twitterwall selbst nicht in Frage zu stellen,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://blog.mathias-richel.de/2010/02/03/twitterwalls-sind-unhoflich/" target="_blank">Matthias Richel</a> hat mit seinem Blogposting eine Diskussion um die immer schon umstrittene Twitterwall neu entfacht. Bei einer Twitterwall werden die Tweets zu einer Tagung gesammelt und auf eine Leinwand gebeamt. Warum diese Walls immer im Rücken der Referenten stehen ist nicht so richtig geklärt. Dennoch ist die Twitterwall selbst nicht in Frage zu stellen, sondern der Umgang mit Öffentlichkeit.</p>
<p><span id="more-838"></span></p>
<div id="attachment_842" class="wp-caption alignleft" style="width: 385px"><img class="size-full wp-image-842 " src="http://pb21.de/files/2010/02/3506752263_e0ffa2a4e1.jpg" alt="hschmidthamburg by-nc-sa" width="375" height="500" /><p class="wp-caption-text">hschmidthamburg by-nc-sa</p></div>
<p>Ich kann die Diskussion um die Twitterwall nicht nachvollziehen. Ob Twitterwall oder nicht, getwittert wird trotzdem. Wenn dann ist Twitter das Problem und das kann keiner ernsthaft behaupten wollen. Warum kann man die Wall nicht an die Seite stellen, damit die Referenten sich nicht verbiegen müssen. Twitterwalls haben sicherlich eine eigene Dynamik, dennoch sind es die TeilnehmerInnen im Plenum, denen keine Verletzung zu gemein sein kann, um einen Lacher für sich verbuchen zu können. Wer unbedingt und ungeschminkt die Wahrheit sagen muß, sollte sie trotz 140 Zeichen nett verpacken können. Wird die Twitterwall jedoch abgebaut, findet das Gelächter dennoch an den Laptops im Plenum statt und die Referenten sind erst recht gelackmeiert, weil sie nicht mitlachen können.</p>
<p>Es sollte also keine Diskussion über die Twitterwall ja oder nein geführt werden, sondern eine Diskussion über den Umgang mit Öffentlichkeit. Es ist egal, ob meine Tweet 5000 oder 30 Menschen lesen, entscheidend ist, das mir die Reaktion auf meinen Tweet klar sein muß.</p>
<p>Auch wir werden auf der Tagung eine RSS-Wall haben. Keine originäre Twitterwall, sondern eine Wall, die auch die flickr-Fotos, delicious-Bookmarks, Vimeo-Videos und Blogbeiträge aggregiert. Dabei werden die Beiträge auch gespeichert und dienen somit als eine Form der Dokumentation der Veranstaltung.</p>
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<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
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