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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Themen</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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	<managingEditor>bf@joeran.de (Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk)</managingEditor>
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	<category>Bildung</category>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
	<itunes:keywords>Bildung, Web, 2.0, Methoden, Werkzeug, bpb, Politik, politische</itunes:keywords>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<item>
		<title>Dossier “Partizipation”</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/dossier-partizipation/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/05/dossier-partizipation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 04:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundeskongress Politische Bildung steht 2012 unter dem Titel “Zeitalter der Partizipation”. Aus diesem Anlass gibt es eine Premiere auf pb21.de und werkstatt.bpb.de: In einem gemeinsamen Dossier beider Websites finden Sie eine umfangreiche Sammlung von Artikeln rund um das Leitmotiv der politischen Bildung: Wie können Bürgerinnen und Bürger das politische und gesellschaftliche Leben mitgestalten? Die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/05/partizipation-CC-by-ChristopherA-flickr.jpg"><img class="size-medium wp-image-7525 alignright" title="Partizipation - Foto unter CC-by-Lizenz von ChristopherA (flickr)" src="http://pb21.de/files/2012/05/partizipation-CC-by-ChristopherA-flickr-350x223.jpg" alt="" width="260" height="166" /></a>Der <a title="zur Website des Bundeskongresses" href="http://www.bundeskongress-partizipation.de/">Bundeskongress Politische Bildung</a> steht 2012 unter dem Titel <em>“Zeitalter der Partizipation”</em>. Aus diesem Anlass gibt es eine Premiere auf pb21.de und werkstatt.bpb.de: In einem gemeinsamen Dossier beider Websites finden Sie eine umfangreiche Sammlung von Artikeln rund um das Leitmotiv der politischen Bildung: Wie können Bürgerinnen und Bürger das politische und gesellschaftliche Leben mitgestalten?</p>
<p>Die Schwerpunkte:</p>
<ul>
<li><a href="#schule">Schule als Lernort von Mitgestaltung und Teilhabe</a></li>
<li><a href="#alle">Partizipation für alle</a></li>
<li><a href="#werkzeuge">Digitale Partizipationswerkzeuge in der Bildungsarbeit</a></li>
<li><a href="#digitalerwandel">Partizipation im Zeiten des digitaler Wandels</a></li>
</ul>
<p><span id="more-7521"></span></p>
<hr />
<h3><a name="schule"></a>Schule als Lernort von Mitgestaltung und Teilhabe</h3>
<h4>Kinder wollen lernen oder die demokratische Kultur beginnt in der Schule!</h4>
<p>Demokratische Schulen gehen davon aus, dass Kinder lernen wollen, dass Kinder ihre Welt verstehen wollen und daran interessiert sind, wie alles miteinander zusammenhängt. Andrea Adamopoulos, Journalistin und Mitarbeiterin im Projekt Omnibus für Direkte Demokratie, erörtert in einem Artikel, wie durch ein demokratisches Schulkonzept eine demokratische Kultur etabliert werden kann, die Jugendliche motiviert ihre Meinung zu äußern und an Entscheidungen teilzuhaben.<a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/01/kinder-wollen-lernen-oder-die-demokratische-kultur-beginnt-in-der-schule/">zum Artikel</a></p>
<h4>“Open School” – Mitbestimmung in der Bildung!</h4>
<p>Die “Kluft” zwischen Schülerinteressen und Unterrichtsinhalten wächst. Wie wäre es da mit neuen Rollenzuschreibungen? Können im digitalen Zeitalter die Lehrenden als Wissensmonopolisten von den ‘Digital Natives’, den Schülern und Schülerinnen, abgelöst werden? Waldemar Palmowski, Pädagoge und Sozialmanager, wirft einen Blick zurück auf die zentralen Thesen des SpeedLabs “Migration und Geschichtsvermittlung – Digitale Bildung im multikulturellen Klassenzimmer”. Im Fokus: das Thema Partizipation. <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/01/open-school-mitbestimmung-in-der-bildung/">zum Artikel</a></p>
<h4>Mehr Demokratie wagen?</h4>
<p>Das System Schule basiert auf strukturierten Hierarchien, in denen Lernenden meist wenig Spielraum für eigene Interessen und Ideen eingeräumt wird. Soll das demokratische Bewusstsein der Jugendlichen ausgebildet und gestärkt werden, bedarf es jedoch partizipativer Strukturen. Boris Brokmeier, Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V., erklärt, warum außerschulische Bildungseinrichtungen dabei helfen, Jugendliche für ihre Rechte und Chancen zu sensibilisieren. <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/02/mehr-demokratie-wagen/">zum Artikel</a></p>
<h4>Mitbestimmung nach Schulschluss</h4>
<p>Die Möglichkeit, Inhalte und Lernziele im Schulkontext selbst zu bestimmen, erhöht Motivation und Eigeninitiative Lernender. Das Projekt “Schule plus” bietet Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts. Werkstatt.bpb.de sprach mit Petra Jurkowitsch, Programmleiterin des Projekts bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/02/mitbestimmung-nach-schulschluss/">zum Interview</a></p>
<h4>“Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln!”*</h4>
<p>Klassenzimmer ohne Türen, Lernmaterial auf den Gängen und von Raum zu Raum wandernde Lehrkräfte. Das Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen beschreitet neue Wege. Die Grundlage bildet das pädagogische Konzept offener Lernlandschaften. Der Lernwille der Schülerinnen und Schüler soll durch eine offene, selbstbestimmte Lernatmosphäre gestärkt werden. Günther Schmalisch, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, erklärt die wesentlichen Prinzipien des neuen Lehr- und Lernformats und warum sich die Lehrerrolle vom Belehrenden zum Helfer wandeln muss. (* Zitat von Erich Kästner) <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/05/der-mensch-soll-lernen-nur-die-ochsen-buffeln/">zum Artikel</a></p>
<h4>Dialogmoderation – Balanceakt zwischen Offenheit und Beständigkeit</h4>
<p>Vertrauen – ein wertvolles Gut und Fundament menschlicher Beziehungen: Das bemerken Siamak Ahmadi und Hassan Asfour in ihrem Alltag als Dialogmoderatoren an Schulen mit sehr heterogener Schülerschaft häufig. Im Rahmen des Projekts „<a href="http://werkstatt.bpb.de/dialogmachtschule/">Dialog macht Schule</a>“ möchten sie Jugendlichen politische Themen näher bringen, um ihnen gesellschaftliche und politische Teilhabe zu ermöglichen. Ein Bericht aus ihrem Arbeitsalltag. <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/03/dialogmoderation-balanceakt-zwischen-offenheit-und-bestandigkeit/">zum Artikel</a></p>
<hr />
<h3><a name="alle"></a>Partizipation für alle</h3>
<h4>Meinung statt Ghetto-Gehabe</h4>
<p>Heterogene Gesellschaften äußern sich mit unterschiedlichen Stimmen zu aktuellen Debatten oder Ereignissen. Häufig überrascht aber auch ein gemeinsamer Tenor, so der Islamwissenschaftler Götz Nordbruch. Er beschreibt in einem Beitrag, wie viele junge Migrantinnen und Migranten durch ihre Meinungsäußerung über Online-Magazine an gesellschaftlichen Debatten partizipieren. <a href="http://werkstatt.bpb.de/2012/01/meinung-statt-ghetto-gehabe/">zum Artikel</a></p>
<h4>Medienkompetenz durch praktische Partizipation</h4>
<p>Das ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. im niedersächsischen Drochtersen-Hüll will bildungsferne Jugendliche zur politischen Partizipation mit Unterstützung von Social Media befähigen und ermutigen. Ein Interview mit der Projektleiterin Birte Frische. <a title="&quot;zum" href="http://pb21.de/2011/10/medienkompetenz-praktische-partizipation/">zum Interview</a></p>
<hr />
<h3><a name="werkzeuge"></a>Digitale Partizipationswerkzeuge in der Bildungsarbeit</h3>
<h4>Eine Landkarte als Übersicht und fünf Beispiele</h4>
<p>Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden? Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele. <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2012/03/web-2-0-in-der-bildungsarbeit-vor-ort-%E2%80%93-ubersicht-und-beispiele/">zum Artikel</a></p>
<h4>BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate</h4>
<p>Das “EduCamp Bremen” ist ein Beispiel für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung einer Veranstaltung. Der Organisator des EduCamps Thomas Bernhardt erklärt die Eigenschaften von BarCamps im Allgemeinen, dem EduCamp im Besonderen und vor allem die Möglichkeiten zur partizipativen Gestaltung von Veranstaltungen. <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/">zum Video</a></p>
<hr />
<h3><a name="digitalerwandel"></a>Partizipation im Zeiten des digitaler Wandels</h3>
<h4>Politische Bildung 2.0 – Neue gesellschaftliche Beteiligungsformen durch neue Medien – Herausforderungen für die Institutionen</h4>
<p>Thomas Krüger, Präsident der BpB, hielt am 10.09.2010 die Keynote zur Tagung “Mitmachen ohne dabei zu sein – Neue Beteiligungsformen durch Web 2.0″, die von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet wurde. <a title="&quot;zum">zum Artikel</a></p>
<h4>Digitale Werkzeuge zur Partizipation</h4>
<p>In einer dreiteiligen Reihe beschäftigt sich pb21.de mit Grundsätzen und Anwendungen von digitaler Partizipation:</p>
<ul>
<li>Teil I: Bürgerbeteiligung im Online-Zeitalter. Ein Überblick über die derzeitigen Partizipationsangebote. <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2011/10/partizipation-teil-1/">zum Artikel</a></li>
<li>Teil II: Demokratie lernen mit Liquid Feedback. Eine Einführung in die Software „Liquid Feedback“ <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2011/11/partizipationswerkzeuge-teil-2/">zum Artikel</a></li>
<li>Teil III: Ist der Beutelsbacher Konsens noch zu retten? Ein Diskussionsbeitrag zur aktionsorientierte politische Bildung <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2011/11/ist-der-beutelsbacher-konsens-noch-zu-retten/">zum Artikel</a></li>
</ul>
<h4>&#8220;Alle können mitmachen&#8221;</h4>
<p>Die Möglichkeiten für Partizipation seien ideal – die Politik dürfe nur nicht den Fehler machen, jetzt Barrieren zu schaffen. Das sagt der Netzaktivist Markus Beckedahl im Video-Interview mit pb21. <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2010/11/markus-beckedahl-alle-konnen-mitmachen/">zum Video</a></p>
<h4>&#8220;Mitmach-Wahlkampf ja, Mitmach-Regieren nein?&#8221;</h4>
<p>Video mit einem Kurzvortrag des Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Christoph Bieber, aufgezeichnet in Hattingen am 9. Februar 2010 am Rande eines pb21-Workshops. <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2010/02/mitmach-wahlkampf-ja-mitmach-regieren-nein/">zum Video</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autoren: Jaana Müller und Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a> und <a href="&quot;http://werkstatt.bpb.de/">werkstatt.bpb.de</a>. </em>Die Grafik steht unter einer CC-by-2.0-Lizenz und stammt vom Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/christophera/3367609602/">ChristopherA</a>.</small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwerpunkt Partizipation: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
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		<description><![CDATA[In dem Artikel &#8220;Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste&#8221; hat Jöran Muuß-Merholz typische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Web-2.0-Werkzeuge in Bildungsveranstaltungen eingeordnet. Anhang des Beispiels &#8220;EduCamp Bremen&#8221;, das für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung der Veranstaltung steht, kann das konkretisiert werden. Dafür hat sich pb21.de mit dem Organisator des EduCamps Thomas Bernhardt getroffen und über BarCamps im&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>In dem Artikel <a href="http://pb21.de/2011/07/landkarte-web-2-0/">&#8220;Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste&#8221;</a> hat Jöran Muuß-Merholz typische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Web-2.0-Werkzeuge in Bildungsveranstaltungen eingeordnet. Anhang des Beispiels &#8220;EduCamp Bremen&#8221;, das für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung der Veranstaltung steht, kann das konkretisiert werden. Dafür hat sich pb21.de mit dem Organisator des EduCamps Thomas Bernhardt getroffen und über BarCamps im Allgemeinen, das EduCamp in Bremen und die Möglichkeiten zur partizipativen Gestaltung von Veranstaltungen gesprochen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/42047026?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="578" height="434" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="%20http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
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<div class="shr-publisher-7511"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das VoteEurope Parlament – Ein europäisches Partizipationsprojekt</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/das-voteeurope-parlament-%e2%80%93-ein-europaisches-partizipationsprojekt-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anselm Sellen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[EU Agenda 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Europabildung]]></category>
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		<category><![CDATA[VoteEurope]]></category>

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		<description><![CDATA[                                                        Das VoteEurope Parlament ist eine Netzinitiative, in dessen Zentrum ein virtuelles europäisches Parlament steht. Über die Website www.vote-europe.net haben europäische Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über europäische Themen, die im Zusammenhang mit der &#8220;Europa 2020-Strategie&#8221; stehen, zu informieren und diese zu diskutieren. VoteEurope ermöglicht Partizipation und aktive Auseinandersetzung mit komplexen europäischen Fragestellungen. Registrierte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p align="left"><strong>                                                        </strong></p>
<div id="attachment_7498" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.vote-europe.net/"><img class="size-medium wp-image-7498 " src="http://pb21.de/files/2012/05/Vote-Europe-350x179.jpg" alt="VoteEurope Logo" width="350" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">VoteEurope Logo</p></div>
<p align="left">Das <a href="http://www.vote-europe.net/">VoteEurope Parlament</a> ist eine Netzinitiative, in dessen Zentrum ein virtuelles europäisches Parlament steht. Über die Website<a href="www.vote-europe.net"> www.vote-europe.net</a> haben europäische Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über europäische Themen, die im Zusammenhang mit der &#8220;<a href="http://ec.europa.eu/europe2020/index_de.htm">Europa 2020-Strategie</a>&#8221; stehen, zu informieren und diese zu diskutieren. VoteEurope ermöglicht Partizipation und aktive Auseinandersetzung mit komplexen europäischen Fragestellungen. Registrierte Nutzer haben auf der Internet Plattform die Möglichkeit über konkrete Themen abzustimmen und selbst themenbezogene Beiträge, Materialien und meinungsbildende Texte, Videos und Bilder einzustellen. <span id="more-7497"></span>Das VoteEurope Parlament wurde von der <a href="http://www.kab.de/">KAB Deutschland</a> in einem Projektverbund mit europäischen Partnern entwickelt und, unterstützt durch das EU-Programm „<a href="http://eacea.ec.europa.eu/citizenship/">Europe for Citizens</a>“, in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, spanisch, portugiesisch und niederländisch realisiert.</p>
<p align="left">Die Konzeption des VoteEurope Parlaments beruht auf der These, dass eine politische Entscheidung nur das Ende eines demokratischen Meinungsbildungsprozesses ist. Demzufolge ist der Weg, hin zu einer Entscheidung, ebenso wichtig wie die Abstimmung selbst. Das VoteEurope Parlament ist eine Plattform, die dabei helfen soll, wichtige Gesamtprozesse politischer Willensbildung im Netz abzubilden und nachvollziehbar (transparent) darzustellen.</p>
<p align="left">Die Pro und Contra Argumente in einer politischen Auseinandersetzung sind die maßgebenden Faktoren, die  für Abstimmungsprozesse entscheidend sind. Aus diesem Grund bietet das VoteEurope Parlament registrierten Nutzern interaktive Möglichkeiten zur dialogischen Auseinandersetzung mit den Themen und Inhalten der „Europa 2020-Strategie“ (EU-Steuern, Armut, Grundeinkommen etc.).</p>
<p align="left">Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, mit eigenen Beiträgen an virtuelle Rednerpulte zu treten und andere von eigenen Positionen zu überzeugen. Die zentrale Aufgabe, politische Willensbildung in ihrer Gesamtheit transparent und offen zu gestalten, wird durch diesen Ansatz gewährleistet. Darüber hinaus können Nutzer Gebrauch von weiteren Features machen. Mit wenigen Klicks lässt sich z.B. das eigene virtuelle Abgeordnetenbüro gestalten. Die Idee von digitaler Vernetzung und Community-Management wird in den folgenden Plattform-Features klar erkennbar: Nutzer können</p>
<ul>
<li>sich informieren und für andere Nutzer Informationen online hinterlegen (Nutzer-Beiträge in Form von Texten, Links, Fotos, Videos sowie Hintergrundinformationen und Positionsbeschreibungen zu den verschiedenen Themen).</li>
<li>Redebeiträge einstellen (Artikel posten = „Rede halten“) und die Artikel Anderer unterstützen und bewerten (Kommentarfunktion). Dabei können Redebeiträge nach dem Datum, der Erstellung, dem Themenspektrum oder nach der Popularität, d.h. nach Anzahl der &#8220;Unterstützer&#8221;, sortiert werden.</li>
<li>Zwischenrufe und Entgegnungen über Twitter einbringen.</li>
<li>sich vernetzen (z.B. über Facebook).</li>
<li>über ein Thema abstimmen (Pro oder Contra).</li>
<li>über einen <a href="http://www.techfacts.de/rss-was-genau-ist-das-eigentlich">RSS-Feed</a> (automatisierter Benachrichtigungsservice) über den aktuellen Stand und die Reaktionen auf ihre Eingaben informiert werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left">Im grafischen Zentrum der Website steht das jeweils aktuelle Thema des VoteEurope Parlaments mit dem dazugehörigen Abstimmungsschaubild.</p>
<div id="attachment_7499" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://www.vote-europe.net/vote/soll-die-eu-eine-eigene-mehrwertsteuer-und-finanztransaktionssteuer-einfuhren/"><img class="size-medium wp-image-7499 " src="http://pb21.de/files/2012/05/Grafik-Vote-EU-350x176.jpg" alt="Abstimmungsgrafik im VoteEurope Parlament" width="350" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">VoteEurope Abstimmungsgrafik</p></div>
<p align="left">Eine Abstimmungsphase im VoteEurope Parlament dauert einige Wochen. An laufenden Abstimmungsverfahren kann sich jeder jederzeit beteiligen. Die Zwischenergebnisse der bereits abgegebenen Stimmen werden immer aktuell grafisch dargestellt. Die Nutzer werden aufgefordert, die Zeit vor der Stimmabgabe zu nutzen, um sich fundiert zu informieren und mit anderen Nutzern (sprich: &#8220;Abgeordnetenkolleginnen bzw. -kollegen&#8221;) zu diskutieren. Die Zeit bis zum Ende der Abstimmung wird in der Abstimmungsgrafik angezeigt. Nach Ablauf der Zeit wird die Abstimmung archiviert und durch eine neue ersetzt. Das Ergebnis, die Rede- und Textbeiträge mit Kommentaren, die Hintergrundinformationen werden ebenfalls im Archiv gespeichert und sind so immer wieder einseh- und abrufbar.</p>
<p align="left"><strong>Informationen, Zugang und Partizipation</strong></p>
<p align="left">Dem VoteEurope Projekt liegt eine Blogsoftware (WordPress / vollwertiges <a href="http://www.drweb.de/magazin/was-ist-cms/">CMS</a>) zugrunde. Die Diskussionen erfolgen somit über die blogtypische Kommentarfunktion. So verbindet das VoteEurope Projekt europäische „Aufklärungsarbeit“ mit netzbasierter Partizipation (eParticipation).</p>
<p align="left">Die Seite VoteEurope ermöglicht einen schnellen thematischen Einstieg in die EU-Agenda 2020. Neben kurzen einführenden Textpassagen zu europäischen Schwerpunktthemen, finden sich auch Verlinkungen zu Primärquellen der Europäischen Union. Diese Kombination erlaubt es dem Besucher der Seite, sich sowohl in kurzer Zeit einen inhaltlichen Überblick zu verschaffen als auch tiefer in die Themendiskurse einzusteigen.</p>
<p align="left">Nach der Aneignung von wesentlichen Informationen rückt der Partizipationsgedanke „Mitmachen, Mitreden, Mitstimmen“ in den Fokus. Es geht um die aktive Auseinandersetzung mit den Themen und ihren Befürwortern bzw. Gegnern. Das Sammeln von Informationen rund um die EU-Agenda 2020 ist einfach. Um an Abstimmungen und Diskussionen aktiv teilnehmen zu können, müssen sich die Besucher der Seite registrieren. Wird eine Abstimmung aufgerufen, so ist es leicht möglich, die dazugehörigen Redebeiträge nachzulesen. Hier können die Nutzer unmittelbar in die Diskussion einsteigen, ihr eigenes Wissen und ihre Meinungen kundtun sowie direkt mit den Verfassern der anderen Redbeiträge in die politische Debatte einsteigen.</p>
<p align="left"><strong>Implementierung von Sozialen Netzwerken</strong></p>
<p align="left">Die öffentliche Kommentarfunktion als zentrales Kommunikationselement garantiert Transparenz und ist auch für nicht registrierte Besucher klar und schnell nachzuvollziehen. Das VoteEurope Projekt kann auch via Twitter und Facebook „verfolgt“ werden. Beide Kommunikationsplattformen sind in das Webprojekt selbst eingebunden. Für die Sichtbarkeit der Diskussionsstränge auf Twitter und Facebook wäre es eine Überlegung wert, entsprechende Widgets zur Zusammenführung von Redebeiträgen in die Seite zu implementieren. Das würde zu noch mehr inhaltlicher Dynamik und Austausch – auch über die Plattformgrenzen hinweg &#8211; führen. Eine solche Einbindung eröffnet auch den Menschen Diskussionszugänge, die sich zunächst nicht auf VoteEurope registrieren wollen, wohl aber in den beiden anderen Netzwerken angemeldet sind.</p>
<p align="left"><strong>VoteEurope in der politischen Bildung</strong></p>
<p align="left">Die Plattform VoteEurope kann in verschiedene Veranstaltungsformen und Lernmodule der politischen Bildung eingebunden werden. Im Bereich des eLearnings kann VoteEurope ein zusätzliches Partizipationselement sein. Fernab von bloßer inhaltlicher Auseinandersetzung, bindet VoteEurope Teilnehmende in einen aktiven politischen Simulationsprozess ein. Die politische Positionierung, Artikulation und die Verteidigung der eigenen Meinung im Hinblick auf ein konkretes Themenspektrum muss sich nicht mehr an herkömmlichen Formen der gesellschaftlichen Teilhabe orientieren. Registrierte Nutzer können sich in einem strukturierten Rahmen in Debatten einbringen, ohne Mitglied einer Partei zu sein oder eine öffentliche Veranstaltung zu besuchen. Gleiches gilt auch für seminarbasierte Veranstaltungen in der politischen Bildung. Vorstellbar ist, dass eine Gruppe in einem Europa-Seminar nicht nur intern arbeitet und diskutiert, sondern die Beiträge und Lernprozesse auf die Plattform VoteEurope transferiert. Dieser Prozess ermöglicht einen erweiterten Austausch mit Menschen jenseits des Seminars, das Kennenlernen neuer Gesichtspunkte und die Konfrontation mit kritischen Stellungnahmen &#8211; auch über geographische Grenzen hinweg.</p>
<p align="left"><strong>Fazit</strong></p>
<p align="left">Das VoteEurope Projekt ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit die interaktive Auseinandersetzung mit der komplexen EU-Agenda 2020. Die Plattform eröffnet europäischen Bürger/innen eine erste niederschwellige Beschäftigung mit einer zentralen europäischen Zukunftsstrategie. Das ist deshalb entscheidend, weil komplexe europäische Sachverhalte ansonsten im Internet in weiten Teilen unaufbereitet zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund des Partizipationsgedankens und politischer Prozesssimulation ist das Projekt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Navigation auf der Seite bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit. Der lebendige Austausch in einer „echten“ Debatte wird hier konsequent hergestellt. Eine relativ einfache Implementierung der sozialen Netzwerke Twitter und Facebook würde die Wirkung einer Echtzeit-Debatte verstärken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Intention und der Ansatz des VoteEurope Projekts wichtig sind. Für den Einsatz in Bildungskontexten ist die Projektseite ein guter Einstieg in das europäische Themenspektrum.</p>
<p align="left">Autoren: Das Team <a href="http://thinkeurope.net">thinkeurope</a>: <a href="http://twitter.com/#!/karstenlucke">Karsten Lucke</a> / <a href="http://twitter.com/#!/amsellen">Anselm Maria Sellen</a></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Karsten Lucke und Anselm Maria Sellen für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7497"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WebTalk &#8220;Der Beutelsbacher Konsens in Zeiten von Social Media&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/webtalk-der-beutelsbacher-konsens-in-zeiten-von-social-media/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Beutelsbacher Konsens]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung 2012 noch trennen? ein WebTalk am 13. Mai 2012 ab 18.30 Uhr im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung ZUM WEBTALK Der WebTalk wird vom Team von aktionstage-politische-bildung.net veranstaltet. Auch alle Freunde von pb21.de sind herzlich eingeladen. Das Thema Bis heute gilt der Beutelsbacher Konsens als Grundlage der politischen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_7491" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><img class="size-full wp-image-7491" title="Prof. Dr. Anja Besand" src="http://pb21.de/files/2012/05/anja_besand.jpg" alt="" width="189" height="258" /><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Anja Besand</p></div>
<p><strong>Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung 2012 noch trennen?</strong><br />
<strong>ein WebTalk am 13. Mai 2012 ab 18.30 Uhr im Rahmen der <em>Aktionstage Politische Bildung</em></strong><br />
<a href="http://connectpro15217019.adobeconnect.com/beutelsbach2012/" title="hier geht es zum WebTalk">ZUM WEBTALK</a></p>
<p><em>Der WebTalk wird vom Team von <a href="http://aktionstage-politische-bildung.net/">aktionstage-politische-bildung.net</a> veranstaltet. Auch alle Freunde von pb21.de sind herzlich eingeladen.</em></p>
<h3>Das Thema</h3>
<p>Bis heute gilt der <a title="Informationen zum Beutelsbacher Konsens auf bpb.de" href="http://www.bpb.de/die-bpb/51310/beutelsbacher-konsens">Beutelsbacher Konsens</a> als Grundlage der politischen Bildung, zumindest in Deutschland. Seit mehr 35 Jahren wird daraus das Gebot abgeleitet, dass die politische Bildung von der politischen Aktivität möglichst klar getrennt sein soll. Lässt sich das im Zeitalter der allgegenwärtigen digitalen Vernetzung noch aufrecht erhalten? &#8220;Digitale Medien sind Partizipationsmaschinen&#8221; behauptet Guido Brombach in seinem <a title="zum Artikel auf pb21.de" href="http://pb21.de/2011/11/ist-der-beutelsbacher-konsens-noch-zu-retten/">Artikel &#8220;Ist der Beutelsbacher Konsens noch zu retten?&#8221;</a> Wir laden Sie ein, mit Prof. Dr. Besand und Guido Brombach dieses Thema zu diskutieren.<span id="more-7490"></span></p>
<h3>Die Beteiligten</h3>
<p><strong>Prof. Dr. Anja Besand</strong> ist <a title="zur Website der Uni Dresden" href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ifpw/didpb/mit/abesand">Professorin für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden</a>. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Politischen Bildung, der Politikvermittlung, der Fachdidaktischen Lehr-/Lernforschung sowie auf der Bedeutung von Medien im Politikunterricht.</p>
<p><strong>Guido Brombach</strong> ist Dipl. Erziehungswissenschaftler. Seit 2007 ist er Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Kommunikation, Lernen und Medien des <a title="Homepage des DGB Bildungswerks" href="http://www.dgb-bildungswerk.de/">DGB Bildungswerks</a>, Hattingen. In dieser Funktion hat er  zusammen mit der bpb die Website <a href="http://pb21.de/">pb21.de zu Web 2.0 in der politische Bildung</a> initiiert.</p>
<p>Moderation: <strong>Jöran Muuß-Merholz</strong> ist Diplom-Pädagoge. Er koordiniert die redaktionelle Arbeit der Websites <a href="http://aktionstage-politische-bildung.net/">aktionstage-politische-bildung.net</a> und <a title="zur Website pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>*Was ist ein WebTalk?</h3>
<p>Für die Teilnahme am #pb21 ist keine spezielle Software (nur eine <a title="zur Website des Anbieters Adobe.com" href="http://get.adobe.com/flashplayer/">aktuelle Version des Flash Players</a>) notwendig. Auch Kamera oder Mikrofon braucht es nicht, weil Fragen und Kommentare per Textchat eingebracht werden können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist technisch auf 100 Personen begrenzt. Der Link zum WebTalk-Raum wird kurz vor Beginn der Veranstaltung am Anfang dieses Artikels veröffentlicht.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="http://aktionstage-politische-bildung.net" href="http://aktionstage-politische-bildung.net">aktionstage-politische-bildung.net</a>. </em> Die Fotos stehen nicht unter dieser Lizenz.</small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7490"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktionstage Politische Bildung starten – auch online</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/aktionstage-politische-bildung-starten-auch-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 04:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionstage Politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[apb12]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 5. bis zum 23. Mai 2012 finden die traditionellen Aktionstage Politische Bildung statt. Die bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung wird erstmals auch ausführlich online begleitet. Die aufwändige Website  www.aktionstage-politische-bildung.net bietet zahlreiche raffinierte Funktionen. Erstmals wird es kein gedrucktes Veranstaltungsverzeichnis mehr geben, sondern eine umfangreiche Online-Datenbank, begleitet von einem redaktionellen Angebot. Für interessierte Bürgerinnen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-7477" title="aktionstage-politische-bildung_logo" src="http://pb21.de/files/2012/05/aktionstage-politische-bildung_logo.jpg" alt="Logo Aktionstage Politische Bildung" width="300" height="124" />Vom 5. bis zum 23. Mai 2012 finden die traditionellen <em>Aktionstage Politische Bildung</em> statt. Die bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung wird erstmals auch ausführlich online begleitet. Die aufwändige Website  <a title="die Website zu den Aktionstagen Politische Bildung" href="http://www.aktionstage-politische-bildung.net/">www.aktionstage-politische-bildung.net</a> bietet zahlreiche raffinierte Funktionen.<span id="more-7475"></span></p>
<p>Erstmals wird es kein gedrucktes Veranstaltungsverzeichnis mehr geben, sondern eine umfangreiche Online-Datenbank, begleitet von einem redaktionellen Angebot. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger und somit alle potentiellen Teilnehmenden an Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage wird es vielfältige Möglichkeiten geben sich zu informieren:</p>
<ol>
<li>Ein <a title="zum Veranstaltungskalender" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/veranstaltungen-2/?action=event-list">Veranstaltungskalender</a> lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten durchsuchen, zum Beispiel nach Zeit, Ort, Themenbereich, Zielgruppe, Veranstaltungsart oder Veranstalter. Interessenten können sich so individuelle Veranstaltungskalender zusammenstellen und diese mit anderen teilen.</li>
<li>Die Veranstaltungen lassen sich auch auf eine <a title="zur Veranstaltungskarte" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/veranstaltungen-2/?action=event-search-results2">Landkarte</a> darstellen. Die Besucher der Website können sich die Landkarte nach ihren Interessen anpassen und statistische Auswertungen darauf abbilden lassen. So lässt sich zum Beispiel auf der Karte darstellen, wieviele Veranstaltungen zu einem bestimmten Themenbereich in welchem Bundesland angeboten werden.</li>
<li>Zusätzlich wird es einen „<a title="Online-Aggregator" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/online-aggregator/">Online-Aggregator</a>“ geben. Darin werden alle Informationen gesammelt, die online zu den Veranstaltungen der Aktionstage zu finden sind. Der Aggregator umfasst also nicht nur die Angaben der Veranstaltungs-Datenbank, sondern auch die öffentlich verfügbaren Informationen von den Websites der Veranstalter, von Facebook, Twitter und anderen Quellen. Dieser gebündelte Newsfeed lässt sich filtern, so dass sich der Nutzer zum Beispiel nur Informationen zu einer bestimmten Veranstaltung, zu einem Veranstalter, zu einem Thema oder aus einem bestimmten Zeitraum anzeigen lassen kann. So ist es beispielsweise möglich, sich anzeigen zu lassen, was insgesamt „live“, also gerade heute stattfindet und diskutiert wird. Oder es lassen sich nur der Kategorie „Dokumentation“ zugehörige Einträge anzeigen – oder nur alles zum Thema „Internationale Politik“. Mit diesem Aggregator werden alle online verfügbaren Informationen rund um die Aktionstage gebündelt angezeigt, auch wenn sie dezentral über das Internet verteilt sind. Der Nutzer hat durch die Filteroptionen die Möglichkeit, Themen und „Orte“ zu finden, an denen er bei Interesse an der Online-Konversation teilnehmen kann.</li>
<li>Außerdem wird es einen <a href="http://aktionstage-politische-bildung.net/">redaktionell betreuten Blog</a> geben. Hier werden Veranstalter und Veranstaltungen vorgestellt, über interessante Aktionen berichtet und auch Blicke hinter die Kulissen geworfen. Im Rahmen von „Web-Events“ werden Akteure der politischen Bildung für Video-Talks und Livestreams zur Diskussion bereitstehen.</li>
</ol>
<p><span style="line-height: 20px;">Auf Twitter wird unter dem <a title="Twitter-Suche nach #apb12" href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23apb12">Hashtag #apb12</a> rund um die Aktionstage berichtet. Auch der <a title="der Twitteraccount von pb21" href="https://twitter.com/#!/pb_21">Twitter-Account von pb21.de</a> wird hier regelmäßig Neuigkeiten veröffentlichen.<br />
</span></p>
<h3>Über die Aktionstage</h3>
<p>Die Kampagne präsentiert die Vielfalt der Akteure, Zielgruppen und Aktionen sowie lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot politischer Bildung. Im Rahmen der Aktionstage findet immer eine zentrale Veranstaltung statt, 2012 – der <a title="zum Blog des Bundeskongresses" href="http://www.bundeskongress-partizipation.de/">Bundeskongress Politische Bildung “Zeitalter der Partizipation”</a>. Bei den Aktionstagen handelt es sich nicht um eine eigenständige Veranstaltung, sondern sie stellt quasi einen Rahmen bzw. ein Dach für viele einzelne Veranstaltungen dar.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7475"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Themenschwerpunkt „Partizipation“ im Mai</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/themenschwerpunkt-partizipation-im-mai/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Premiere im Mai: Zum ersten Mal wird es einen monatlichen Themenschwerpunkt auf pb21.de geben. Das Thema: Partizipation. Eine kleine Vorschau: #pb21-Dossier: „Werkzeuge zur Partizipation“ +++ Projektvorstellung vote-europe.net +++ Video-Interview: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate +++ WebTalk: „Beutelsbacher Konsens und Social Media &#8211; Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung noch trennen?&#8221; +++ BuKo-Bericht: Web 2.0&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Premiere im Mai: Zum ersten Mal wird es einen monatlichen Themenschwerpunkt auf pb21.de geben. Das Thema: Partizipation. Eine kleine Vorschau: <a title="Dossier “Partizipation”" href="http://pb21.de/2012/05/dossier-%e2%80%9cpartizipation%e2%80%9d/">#pb21-Dossier: „Werkzeuge zur Partizipation“</a> +++ <a title="Das VoteEurope Parlament – Ein europäisches Partizipationsprojekt" href="http://pb21.de/2012/05/das-voteeurope-parlament-%e2%80%93-ein-europaisches-partizipationsprojekt-2/">Projektvorstellung vote-europe.net</a> +++ <a title="Schwerpunkt Partizipation: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate" href="http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/">Video-Interview: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate</a> +++ <a title="WebTalk “Der Beutelsbacher Konsens in Zeiten von Social Media”" href="http://pb21.de/2012/05/webtalk-der-beutelsbacher-konsens-in-zeiten-von-social-media/">WebTalk: „Beutelsbacher Konsens und Social Media &#8211; Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung noch trennen?&#8221;</a> +++ BuKo-Bericht: Web 2.0 –Demokratie 2.0? +++ BuKo-Bericht: E-Government und E-Partizipation +++ BuKo-Bericht: Politische Bildung in der digitalen Gesellschaft</p>
<p>Parallel dazu bearbeitet auch unser Partnerprojekt <a href="http://werkstatt.bpb.de/">werkstatt.bpb.de</a> das Thema Partizipation, u.a. mit einem Themendossier, einem Interview mit den Initiatoren des Bundeskongress‘ Partizipation, Berichte vom Bundeskongress Partizipation. Auch im Blog zum Bundeskongress unter <a href="http://www.bundeskongress-partizipation.de">bundeskongress-partizipation.de</a> finden Sie Beiträge zu Fragen der Teilhabe an Gesellschaft und Politik.</p>
<div class="shr-publisher-7468"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert eigentlich Embedding?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/wie-funktioniert-eigentlich-embedding/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz? Ein Blick unter die Haube Dazu müssen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div style="align:left;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40866700?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="112" frameborder="0" webkitallowfullscreen="" mozallowfullscreen="" allowfullscreen="" style="align: left; margin-right: 5px;" align="left"></iframe></div>
<p><strong>Theoretische Hintergründe und eine praktische Einführung</strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht, die in Blogposts eingebundenen YouTube-Videos oder den berühmt berüchtigten Like-Button von Facebook. Doch wie funktioniert das eigentlich technisch mit dem Einbinden von Inhalten von Drittanbietern? Wie sieht das ganz praktisch aus? Und wo liegen die Bedenken zum Datenschutz?<span id="more-7408"></span></p>
<h3>Ein Blick unter die Haube</h3>
<p>Dazu müssen wir uns zunächst einmal die grundlegende Art und Weise ansehen, wie eine Webseite von einem Web-Server zum Web-Browser transportiert wird.</p>
<p>Gibt man nämlich eine URL oben in der Adressezeile des Browsers ein, so ist das im Prinzip wie eine Bestellung einer Bastelanleitung bei einem Online-Versand. Man stellt eine Anfrage und zurück kommt die Anleitung, evtl. schon mit Schnittmustern und ähnlichem. Doch meistens braucht man noch weitere Utensilien, die man nach dem Erhalt der Anleitung separat bestellen muss. Auch hier wird wieder eine Bestellung an den Versandhandel geschickt und die Lieferung kommt zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7429" src="http://pb21.de/files/2012/04/image05.png" alt="" width="502" height="32" /></p>
<p>Ganz ähnlich läuft es im Web. Hier wird durch die Eingabe einer URL oder das Klicken eines Links (was technisch dasselbe ist, nur dass die URL automatisch eingetragen wird), sozusagen eine Anleitung zum Aufbau der Web-Seite angefragt, die der Web-Server dann zurück liefert. Man nennt dies auch HTML-Datei (wobei HTML für Hypertext Markup Language steht). Und wie beim Bastel-Beispiel, mag diese Antwort noch nicht ausreichen, um die Seite wie gewünscht darzustellen. Werden nämlich z.B. noch Bilder, wie ein Logo, benötigt, so werden dieser in der HTML-Datei aufgelistet und vom Web-Browser dann separat nachgeladen. Dies ist zudem nicht nur bei Grafiken möglich, sondern auch für JavaScript-Dateien, Flash-Filme, Zeichensätze und mehr. In der Praxis bekommt man davon wenig mit, weil der Browser sowohl die Bestellung als auch das Zusammenbasteln übernimmt. Bei den meisten Browsern lässt sich der Verbindungsaufbau am unteren linken Bildrand in der Statuszeile verfolgen (z.B. wenn man pb21.de aufruft).</p>
<h3>Was passiert beim Embedding?</h3>
<p>Normalerweise werden diese Dateien von demselben Server nachgeladen, von dem das ursprüngliche HTML-Dokument kommt. Doch das muss nicht so sein. Betreibt man z.B. ein Blog und bindet ein Bild von seinem flickr-Account ein, so wird dieses Bild dann von flickr nachgeladen. Und dies ist somit auch schon das einfachste Beispiel für Embedding. So wird also das Bild vom flickr-Server im Dokument vom eigenen Blog-Server eingebunden, oder auf englisch: embedded.</p>
<h3>Embedding-Beispiele</h3>
<p>Bilder sind dabei das älteste, doch nicht das einzige Beispiel. So findet man z.B. sehr häufig YouTube-Videos, die in Blogposts eingebunden sind. Bei dieser Art des Embeddings wird das Video über ein sogenanntes iframe eingebunden. Dieses iframe ist sozusagen ein Fenster zu einem anderen Server, in diesem Falle YouTube. Dank Embedding muss man also keinen eigenen Video-Player implementieren oder die Video-Dateien selbst hosten.</p>
<p>Ähnlich funktioniert der Like-Button von Facebook. Auch in diesem Fall wird die Grafik und die Logik auf einem anderen Server bereitgestellt.</p>
<p>Doch auch komplexere Anwendungen sind möglich. Will man z.B. eine Karte darstellen und ggf. noch eigene Punkte auf dieser markieren, so kann man auf Google Maps oder Open Street Map zurückgreifen. Auch diese lassen sich auf der eigenen Seite einbinden, wie man an folgendem Beispiel sieht:</p>
<p><iframe src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=aachen&amp;aq=&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=39.592876,86.572266&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Aachen,+K%C3%B6ln,+Deutschland&amp;t=m&amp;ll=50.773379,6.102219&amp;spn=0.032567,0.051498&amp;z=12&amp;iwloc=A&amp;output=embed" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="100"></iframe></p>
<h3>Wie funktioniert das in der Praxis?</h3>
<p>Nehmen wir an, wir haben ein WordPress-Blog und wollen dort ein YouTube-Video einfügen. Im Artikel-Editor müssen wir dazu zunächst den HTML-Modus aktivieren. Dies geschieht durch Klicken auf den HTML-Reiter:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7425" src="http://pb21.de/files/2012/04/image02-680x334.png" alt="" width="600" height="295" /><br />
Nun müssen wir den Embed-Code finden. Dazu gehen wir einfach bei YouTube auf die Seite des entsprechenden Videos und finden darunter den “Teilen”-Button.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7428" src="http://pb21.de/files/2012/04/image01-680x309.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Klickt man darauf, erscheint u.a. die Option zum Einbetten. Klickt man wiederum darauf, erscheint der eigentliche Embed-Code. Was der nachher genau zeigt (z.B. wie gross das Video sein word), kann man durch die Optionen darunter noch beeinflussen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7427" src="http://pb21.de/files/2012/04/image04.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Hat man dies getan, kopiert man ihn einfach in den HTML-Bereich von WordPress:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7420" src="http://pb21.de/files/2012/04/image00-680x213.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Und schon ist das Video in den Blogpost eingebunden.</p>
<p>Auch andere Dienste kann man auf diese Weise einbinden, so man deren Embed-Code findet. Bei Google Maps z.B. ist er direkt auf der Kartenansicht zu finden:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-7426" src="http://pb21.de/files/2012/04/image03-664x480.png" alt="" width="600" /></p>
<p>Will man einen Facebook-Like-Button einbinden, so gibt es einerseits <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/facebook-like-button/">für WordPress ein Plugin</a>, andererseits kann man sich den <a href="http://www.gefällt-mir-button.de/">Code auf dieser Website</a> selbst erzeugen lassen.</p>
<p>Für andere Dienste geht es entsprechend, meist reicht einfach, nach dem Dienst und dem Wort “einbetten” oder “einbinden” zu googlen.</p>
<h3>Vorteile und Nachteile von Embedding-Lösungen</h3>
<p>Man stelle sich vor, dass man eine Kartenanwendung oder einen Video-Player selbst implementieren müsste. Nicht nur, dass man für ersteres die Kartendaten irgendwo herbekommen müsste, man braucht auch Programmierer. Dank Embedding kann aber nun jeder diese Anwendungen auf der eigenen Seite nutzen, ohne programmieren zu können oder Programmierer zu beschäftigen. Hinzu kommt, dass es damit auch ein leichtes ist, aus bestehenden Anwendungen relativ einfach ganz neue Anwendungen zu schaffen.</p>
<p>Doch es gibt auch Kritik, wie vor allem die Diskussion um den Facebook-Like-Button zeigt. Denn eines darf man nicht vergessen: Es werden Daten von Servern aufgerufen, die nicht oben in der URL-Zeile des Browsers stehen. Manche Datenschützer <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">sehen daher das Problem</a>, dass man damit auch keine Kontrolle mehr darüber hat, wer mitbekommt, auf welchen Seiten ein Benutzer unterwegs ist. Und je größer die Verbreitung von Embedding-Lösungen eines Anbieters, wie in diesem Falle Facebook, desto eher größer natürlich dessen Möglichkeit, Daten abzugreifen.</p>
<p>Da Embedding aber nun dadurch definiert ist, dass Daten von einem Drittanbieter abgerufen werden, muss man für die Zukunft genau abwägen, wie man die Vor- und Nachteile gewichtet, was dies für eine eventuelle Regulierung bedeutet und was man selber als Anbieter gegenüber seinen Nutzern verantworten will.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (MrTopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzdebatten und re:learn auf der re:publica</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/netzdebatten-und-relearn-auf-der-republica/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/04/netzdebatten-und-relearn-auf-der-republica/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[re:learn]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 2. bis 4. Mai 2012 findet in Berlin die re:publica statt, Europas größte Konferenz rund um Social Media und die digitale Gesellschaft. Zahlreiche Themenschwerpunkte und Subkonferenzen sorgen für 200 Stunden Programm. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet, aber auch für Daheimgebliebene gibt es verschiedene Livestreams, Blogs und natürlich Twitter. Für Freunde der politischen Bildung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-7398" title="re:publica-Banner" src="http://pb21.de/files/2012/04/republica-Banner-160x160.png" alt="re:publica-Banner" width="160" height="129" />Vom 2. bis 4. Mai 2012 findet in Berlin die re:publica statt, Europas größte Konferenz rund um Social Media und die digitale Gesellschaft. Zahlreiche Themenschwerpunkte und Subkonferenzen sorgen für 200 Stunden <a title="zur Programmübersicht auf re-publica.de" href="http://re-publica.de/12/schedule/">Programm</a>. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet, aber auch für Daheimgebliebene gibt es verschiedene Livestreams, Blogs und natürlich <a href="https://twitter.com/#!/search/%23rp12" title="Suche nach dem Hashtag #rp12 auf twitter">Twitter</a>. </p>
<p>Für Freunde der politischen Bildung hat pb21 zwei Empfehlungen: den Blog <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">netzdebatte.bpb.de</a> und die Subkonferenz <a title="zur Ankündigung im Blog des Kurators Jöran Muuß-Merholz" href="http://www.joeran.de/republica-programm-relearn-2012/">re:learn</a> rund um Bildungsthemen. <span id="more-7396"></span></p>
<h3>Netzdebatte</h3>
<p><object width="250" height="157"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zx8CWDP3LtM?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zx8CWDP3LtM?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="250" height="157" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" ALIGN="right"></embed></object>Wie schon 2011 wird die Bundeszentrale für politische Bildung bpb vor Ort sein, live bloggen und Videointerviews mit interessanten Gesprächspartnern ins Netz stellen. Im Blog <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">netzdebatte.bpb.de</a> ist bereits <a title="zur Ankündigung im Blog netzdebatte.bpb.de" href="http://netzdebatte.bpb.de/2012/04/25/die-bpb-auf-der-republica-2012">angekündigt</a>, dass die The­men Daten­schutz, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, Urhe­ber­recht, Netz­neu­tra­li­tät, Open Data, Open Gover­n­ment sowie Social Media und Bildung im Allgemeinen eine Rolle spielen werden. Themenwünsche und Fragen können schon vorab über die <a title="zu den Kommentaren im Blog auf netzdebatte.bpb.de" href="http://netzdebatte.bpb.de/2012/04/25/die-bpb-auf-der-republica-2012/#comments">Kommentarfunktion des Blogs</a> eingebracht werden.</p>
<h3>re:learn</h3>
<p>Im dritten Jahr in Folge findet die Subkonferenz re:learn statt, rund um die Schnittstellen von Bildungswelt und digitaler Welt. Das Programm hat zwei Schwerpunkte: Der Mittwoch lässt sich mit den Schlagworten #Wissenschaft, #Medienkompetenz und #OpenEducationalRessources beschreiben, der Freitag widmet sich dem digitalen Wandel, den Schule, Lernende und Lehrende erleben und gestalten. Am Mittwochabend verbindet der Googlequiz Unterhaltungsprogramm und Googlekompetenzförderung. Eine Vorschau findet sich im <a href="http://www.joeran.de/republica-programm-relearn-2012/">Blog des re:learn Kurators</a> (und pb21-Autors) Jöran Muuß-Merholz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7396"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufzeichnung und Umfrage zum #pb21-Webtalk</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/aufzeichnung-und-umfrage-zum-pb21-webtalk/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/04/aufzeichnung-und-umfrage-zum-pb21-webtalk/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Bieber]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Christoph Bieber: Was kann die politische Bildungsarbeit von der Piratenpartei lernen? In Kooperation mit politik-digital.de hatte pb21.de am 23.4.2012 zum WebTalk mit Prof. Dr. Bieber eingeladen. Unten finden Sie eine Aufzeichnung als Video. Um kommende WebTalks besser planen zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns verraten würden, welchen Uhrzeiten Ihnen am besten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Prof. Dr. Christoph Bieber: Was kann die politische Bildungsarbeit von der Piratenpartei lernen?</h3>
<p>In Kooperation mit politik-digital.de hatte pb21.de am 23.4.2012 zum WebTalk mit Prof. Dr. Bieber<a title="Was kann die politische Bildungsarbeit von der Piratenpartei lernen?" href="http://pb21.de/2012/04/christoph-bieber-politische-bildungsarbeit-piratenpartei/"> eingeladen</a>. Unten finden Sie eine Aufzeichnung als Video.</p>
<p>Um kommende WebTalks besser planen zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns verraten würden, welchen Uhrzeiten Ihnen am besten passen würden. Es dauert nur wenige Sekunden: <a title="#pb21-Umfrage" href="http://pb21.de/anmeldung/index.php?sid=14768&amp;lang=de">Zum Fragebogen &#8230;</a></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40864443?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="581" height="305"></iframe><br />
<small>Wir empfehlen zur optimalen Ansicht den Vollbild-Modus: Einfach auf das Symbol unten rechts klicken.</small> <span id="more-7387"></span></p>
<h3>Im Archiv auf pb21.de</h3>
<ul>
<li><a title="Was kann die politische Bildungsarbeit von der Piratenpartei lernen?" href="http://pb21.de/2012/04/christoph-bieber-politische-bildungsarbeit-piratenpartei/">Ankündigung und Hintergrundinformationen</a> zum WebTalk</li>
<li><a href="http://pb21.de/2010/02/dokumentation-dr-christoph-bieber/">&#8220;<em>Mitmach-Wahlkampf ja, Mitmach-Regieren nein?</em>&#8220;</a> Video vom Vortrag von Christoph Bieber bei der pb21-Tagung in Hattingen am 9.2.2010</li>
<li>die <a href="pb21.de/2010/02/mitmach-wahlkampf-ja-mitmach-regieren-nein/">Fortsetzung zum Vortrag</a> jenseits des Tagungsprogramms &#8211; Video</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7387"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau April 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/webschau-april-2012/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/04/webschau-april-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother Award 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben auch die Konservativen &#8220;ihren&#8221; Verein für Netzpolitik, das C-Netz. In Bielefeld wurden wieder die Preise, die keiner will, verliehen: Einer der diesjährigen Big Brother Awards ging an den Innenminister Hans-Peter Friedrich. Constanze Kurz sagt &#8220;Keine Angst vor den Piraten!&#8221; und die ihre Mitstreiter vom Chaos Computer Club antworten auf den offenen Brief der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Jetzt haben auch die Konservativen &#8220;ihren&#8221; Verein für Netzpolitik, das C-Netz. <img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />In Bielefeld wurden wieder die Preise, die keiner will, verliehen: Einer der diesjährigen Big Brother Awards ging an den Innenminister Hans-Peter Friedrich. Constanze Kurz sagt &#8220;Keine Angst vor den Piraten!&#8221; und die ihre Mitstreiter vom Chaos Computer Club antworten auf den offenen Brief der &#8220;Tatort&#8221;-DrehbuchautorInnen.<span id="more-7357"></span></p>
<h3><a title="Das Wissen und das Netz: Wer hat, dem wird gegeben" href="http://diskurs.dradio.de/2012/04/12/das-wissen-und-das-netz-wer-hat-dem-wird-gegeben/">Lesetipp: Das Wissen und das Netz: Wer hat, dem wird gegeben</a></h3>
<p>Seit Januar dieses Jahres gibt es das Debattenportal „<a title="Das Debattenportal diskurs.dradio.de" href="http://diskurs.dradio.de/">diskurs.dradio.de</a> – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung“. Alle bislang dort veröffentlichten Beiträge sind Lesetipps. Wir machen hier auf den aktuellsten aufmerksam:<br />
&#8220;Wer nutzt das Instrument Internet wirklich? Sind Minderheiten plötzlich mündig? Die Soziologin Nicole Zillien zweifelt das an. Statt von Ermächtigung zu reden, stellt sie in ihrem Debattenbeitrag die These auf, dass soziale Klüfte durch das Netz nicht vermindert, sondern verstärkt werden. Digital Divide statt Demokratisierung?&#8221;<br />
<small>#diskurs #deutschlandfunk #digitaldivide</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Big Brother Award 2012" href="http://www.bigbrotherawards.de/">Big Brother Award 2012</a></h3>
<p>Zur Tradition des Big Brother Awards gehört auch die Vergabe eines Preises an den diensthabenden Innenminister der Bundesrepublik, schreibt <a title="Datenschutz zwischen Wolken und Wassern" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Big-Brother-Awards-2012-Datenschutz-zwischen-Wolken-und-Wassern-1525246.html">heise.de</a>: Hans-Peter Friedrich erhält den Preis für das im April 2011 gestartete Cyber-Abwehrzentrum. Die Preisvergabe &#8220;sieht die Jury vor allem damit gerechtfertigt, dass das Bonner Zentrum ohne Legitimation durch den Bundestag errichtet wurde und in &#8216;Tateinheit&#8217; mit dem Abwehrzentrum Rechtsextremismus und der geplanten zentralen Verbunddatei Rechtsextremismus eine problematische Verzahnung von Polizei und Geheimdiensten darstelle.&#8221;<br />
<small>#bba12</small></p>
<h3><a title="Wir sind Wikipedia" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html">Wir sind Wikipedia</a></h3>
<p>Wer schreibt eigentlich die Artikel für die Wikipedia und was motiviert diese Menschen? &#8220;Diese Autoren lassen die kostenlose Internet-Enzyklopädie wachsen&#8221;. Unter diesem Titel portraitiert <a title="Wir sind Wikipedia" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html">welt.de</a> einige Wikipedia-AutorInnen und das Online-Lexikon gleich mit.<br />
<small>#wikipedia #autoren</small></p>
<h3><a title="Jugendliche zu „Prosumenten“ machen" href="http://www.jugendhilfeportal.de/jugendarbeit/artikel/eintrag/netzbasierte-politische-bildung-jugendliche-zu-prosumenten-machen/">Jugendliche zu „Prosumenten“ machen</a></h3>
<p>&#8220;Ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass junge Menschen ePartizipations-Angebote annehmen und mit Leben füllen, ist das österreichische <a title="Polipedia" href="http://www.polipedia.at/tiki-index.php">PoliPedia.at</a>: Ein offenes Wiki-System, das netzbasiert politische Bildung und politischen Diskurs mit und für Jugendliche initiieren will.&#8221;, schreibt Lisa Peyer auf dem <a title="Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe" href="http://www.jugendhilfeportal.de/">Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe</a>.<br />
<small>#prosument #jugendliche</small></p>
<h3 id="articleTitle"><a title="Digitaler Wake-up-Call" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgen-der-internet-revolution-digitaler-wake-up-call-1.1313387">Digitaler Wake-up-Call</a></h3>
<p>Verdummen wir durch die ständige Selbstbespiegelung in sozialen Netzwerken? Geert Lovink fragt beispielsweise, wie denn produktive Kontroversen und öffentliche Debatten entstehen sollen, &#8220;wenn jeder dein &#8216;Freund&#8217; ist?&#8221;. Dem steht eine &#8220;pragmatisch bilanzierende, aktivistische Sicht gegenüber, die genau andersherum beobachtet, &#8216;dass die Existenz von sozialen Online-Netzwerken, die Verbreitung von Mobiltelefonen und der freiere Zugang zum Internet die Menschen zu aktiveren, widerständigeren Bürgern macht.&#8217;&#8221; Diese Positionen und ihre Geschichte sowie zwei Buchneuerscheinungen zum Thema werden auf <a title="Digitaler Wake-up-Call" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/folgen-der-internet-revolution-digitaler-wake-up-call-1.1313387-2">sueddeutsche.de</a> vorgestellt.<br />
<small>#selbstbespiegelung #sozialebewegungen</small></p>
<h3><a title="Wird das Internet schließen?" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:top-oekonomen-esther-dyson-wird-das-internet-schliessen/70012218.html">Wird das Internet schließen?</a></h3>
<p>&#8220;Apple kontrolliert, welche Apps wir nutzen. Google bestimmt, was wir lesen. Für viele ist Surfen nur noch Facebook. Skeptiker prophezeien das Ende des offenen Netzes.<br />
Innerhalb der Netzgemeinde geht die Sorge um, das Internet könne bald &#8216;schließen&#8217;. Werden künftig Firmen wie Apple, Facebook und Google die Online-Welt kontrollieren oder bleibt sie &#8216;offen&#8217; für alle? Wird man als Einzelner sämtliche Inhalte erreichen können, die man haben möchte?&#8221; Auf <a title="Esther Dyson - Wird das Internet schließen?" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:top-oekonomen-esther-dyson-wird-das-internet-schliessen/70012218.html">ftd.de</a> geht die Ökonomin Esther Dyson diesen Fragen nach und glaubt dabei nicht, dass &#8220;wir vor einer Welt ohne Auswahlmöglichkeiten stehen.&#8221;<br />
<small>#inhalte #offenesnetz</small></p>
<h3><a title="Keine Angst!" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html">Keine Angst!</a></h3>
<p>&#8220;Jetzt schon 13 Prozent: In immer neuen Umfragen schafft die Piratenpartei immer bessere Werte. Die anderen Parteien reagieren mit Spott, Ignoranz und Angst. Tatsächlich sollten sie rasch von den Newcomern abkupfern &#8211; denn um die aktuellen Krisen zu lösen, braucht Politik eine breitere Basis.&#8221;<br />
In ihrem Essay auf <a title="Keine Angst!" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html">spiegel.de</a> sagt Constanze Kurz, warum die anderen Parteien von den Piraten lernen müssen.<br />
<small>#piraten #abkupfern</small></p>
<h3><a title="Wir sind das cnetz" href="http://c-netz.info/blog/waswollenwir/">C-Netz: Konservative gründen Verein für Netzpolitik</a></h3>
<p>&#8220;Auf Twitter wurde gelacht, der Stern bezeichnete sie als &#8216;Merkels Möchtegern-Piraten&#8217; und im Allgemeinen machten sich alle über den ungünstig gewählten Namen des &#8216;christlichen Netzwerkes&#8217; lustig.&#8221; Dominik Schönleben spricht auf <a title="C-NETZ" href="http://www.vice.com/de/read/tech-die-cdu-und-ihr-christliches-netzwerk">vice. com</a> mit dem Gründungsmitglied und Vorstand Thomas Jarzombek, um mehr zu erfahren.<br />
Im Interview mit <a title="Die linke Deutungshoheit im Netz durchbrechen" href="http://www.cicero.de/berliner-republik/die-linke-deutungshoheit-im-netz-durchbrechen/48927">cicero.de</a> erklärt Peter Tauber woher die Häme, mit der die Gründung des Vereins in der Netzöffentlichkeit aufgenommen worden ist, aus seiner Sicht kommt: Daher, &#8220;[...] dass ihre linke Deutungshoheit, was Netzpolitik ist und welche Positionen Netzpolitiker zwangsläufig vertreten müssen, damit in Frage gestellt wird.&#8221;<br />
<small>#cnetz</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Debatte: Tatort-Autoren und Urheberrecht</h3>
<p>Ende März haben 51 &#8220;Tatort&#8221;-DrehbuchautorInnen einen <a title="Offener Brief von 51 Tatort-Autoren " href="http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/03/offener-brief-von-51-tatort-autoren-0">offenen Brief</a> verfasst: Darin werfen sie Grünen, Piraten, den Linken und der &#8220;Netzgemeinde&#8221; Demagogie in der Diskussion um das Urhebrrecht vor. Grundrechte der UrheberInnen würden marginaliert.</p>
<p>51 Hacker des Chaos Computer Clubs (CCC) haben dazu gleich ein <a title="Antwort auf den offenen Brief der Tatort-Drehbuchschreiber" href="http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren">paar Anmerkungen</a> formuliert: &#8220;Das Tragische (im griechischen Sinne) ist doch, daß wir beide Opfer des Verwertungssystems sind. Ihr schuftet Euch seit Jahren für die Verwertungsindustrie ab und habt so viele Eurer Rechte weggegeben, daß weder Ihr noch Eure Nachfahren von der verlängerten Urheberrechtsschutzfrist etwas haben. Das ist bloß ein Verhandlungsmittel, mit dem Ihr zu reduzieren hofft, wie doll Euch die Verwertungsindustrie abzockt. Wir kämpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.&#8221;<br />
<small>#urheberrecht</small></p>
<hr />
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürgerbeteiligung von Island lernen?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/burgerbeteiligung-von-island-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 22:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Update 17.4.2012: Der WebTalk steht als Aufzeichnung bereit. Auf der Website zum Bundeskongress Politische Bildung wird es am Montag, den 16. April 2012, ab 19.00 Uhr einen WebTalk mit Birgitta Jónsdóttir geben. Sie ist Mitglied des Isländischen Parlaments und Aktivistin für Transparenz und Bürgerbeteiligung, u.a. bei WikiLeaks. Zur Ankündigung &#8230; Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong><span style="color: #ff0000;"><img class="size-full wp-image-331 alignleft" title="Birgitta Jónsdóttir" src="http://aktionstage-politische-bildung.net/wp-content/uploads/2012/04/birgitta.jpg" alt="Birgitta Jónsdóttir" width="157" height="193" />Update 17.4.2012: </span></strong>Der WebTalk steht als <a title="zum Video auf bundeskongress-partizipation.de" href="http://www.bundeskongress-partizipation.de/2012-04-16/jetzt-webtalk-mit-birgitta-jonsdottir/">Aufzeichnung</a> bereit.</p>
<p>Auf der Website zum Bundeskongress Politische Bildung wird es am Montag, den 16. April 2012, ab 19.00 Uhr einen WebTalk mit Birgitta Jónsdóttir geben. Sie ist Mitglied des Isländischen Parlaments und Aktivistin für Transparenz und Bürgerbeteiligung, u.a. bei WikiLeaks. <a href="http://www.bundeskongress-partizipation.de/2012-04-13/wie-sieht-burgerbeteiligung-in-der-realitat-wirklich-aus/">Zur Ankündigung &#8230;</a></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de" href="http://pb21.de">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
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		<title>Was kann die politische Bildungsarbeit von der Piratenpartei lernen?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/christoph-bieber-politische-bildungsarbeit-piratenpartei/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/04/christoph-bieber-politische-bildungsarbeit-piratenpartei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[#pb21-WebTalk mit Prof. Dr. Christoph Bieber In Kooperation mit politik-digital.de lädt pb21 zum WebTalk* am Montag, den 23.4.2012 von 11 bis 12 Uhr. Die Aufzeichnung zum WebTalk finden Sie in diesem Artikel. Das Thema Junge (und nicht mehr ganz so junge) Menschen für Politik und Gesellschaft interessieren? Sogar für Parteipolitik und das Prozedere von staatlichen und gesetzlichen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_486" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://pb21.de/files/2010/01/Christoph-Bieber.jpg"><img class="size-medium wp-image-486 " title="Prof. Dr. Christoph Bieber" src="http://pb21.de/files/2010/01/Christoph-Bieber-215x300.jpg" alt="" width="150" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Sabrina Nennstiel</p></div>
<h3>#pb21-WebTalk mit Prof. Dr. Christoph Bieber</h3>
<p><a title="zu politik-digital.de" href="http://www.politik-digital.de/"><img class="size-full wp-image-7341  alignright" title="zu politik-digital.de" src="http://pb21.de/files/2012/04/politik-digital-logo.png" alt="" width="183" height="63" /></a></p>
<p>In Kooperation mit politik-digital.de lädt pb21 zum WebTalk* am Montag, den 23.4.2012 von 11 bis 12 Uhr.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><strong>Die Aufzeichnung zum WebTalk finden Sie in diesem Artikel.<br />
</strong></em></span></p>
<h3>Das Thema</h3>
<p>Junge (und nicht mehr ganz so junge) Menschen für Politik und Gesellschaft interessieren? Sogar für Parteipolitik und das Prozedere von staatlichen und gesetzlichen Strukturen und Prozessen? Menschen zur Mitwirkung bewegen, Begeisterung für große und kleine Debatten wecken? (Vermeintlich) politikverdrossene Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an Wahlen bewegen? Das alle gehört zu den wichtigsten Zielen der politischen Bildungsarbeit. Erreicht wurden sie in den letzten Monaten hunderttausendfach von einem anderen Akteur: der Piratenpartei.</p>
<p>Wieso schaffen die Piraten in furiosem Tempo, aber anscheinend ohne Planung und Mittel etwas, woran die politische Bildungsarbeit seit Jahren und Jahrzehnten arbeitet? Was kann die politische Bildung vom Erfolg der Piratenpartei für ihre eigene Arbeit lernen? Inwieweit ist das Internet für diese Fragen wichtig?</p>
<h3>Der Referent<span id="more-7321"></span></h3>
<p>Prof. Dr. Christoph Bieber wurde 2011 auf die Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft berufen (<a title="die Website zur Professur" href="http://nrwschool.de/xd/public/content/index.html?pid=726">NRW School of Governance, Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen</a>). Er ist Vorstandsvorsitzender von pol-di.net e.V, dem Träger von <a title="zur Website von politik-digital.de" href="http://politik-digital.de/">politik-digital.de</a>, bloggt unter <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com">internetundpolitik.wordpress.com</a> und twittert als <a title="zum Twitter-Account auf twitter.com" href="https://twitter.com/#!/drbieber">@drbieber</a>. Für das ZDF ist er regelmäßig als Experte in der TV-Berichterstattung an Wahlabenden aktiv. Im Mai 2012 erscheint das Buch &#8220;<a title="Ankündigung auf der Seite des Verlags" href="http://www.transcript-verlag.de/ts2071/ts2071.php">Unter Piraten. Erkundungen in einer neuen politischen Arena</a>&#8220;, das von Christoph Bieber und Claus Leggewie herausgegeben wird.</p>
<p>Moderation: Jöran Muuß-Merholz, Redaktion pb21.de<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/40864443?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="581" height="305"></iframe></p>
<h3>*Was ist ein WebTalk?</h3>
<p>Für die Teilnahme am #pb21 ist keine spezielle Software (nur eine <a title="zum Download des Flash Players" href="http://get.adobe.com/flashplayer/">aktuelle Version des Flash Players</a>) notwendig. Auch Kamera oder Mikrofon braucht es nicht, weil Fragen und Kommentare per Textchat eingebracht werden können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist technisch auf 100 Personen begrenzt. Der Link zum WebTalk-Raum wird kurz vor Beginn der Veranstaltung am Anfang dieses Artikels veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Archiv auf pb21.de</h3>
<ul>
<li><a href="http://pb21.de/2010/02/dokumentation-dr-christoph-bieber/">&#8220;<em>Mitmach-Wahlkampf ja, Mitmach-Regieren nein?</em>&#8220;</a> Video vom Vortrag von Christoph Bieber bei der pb21-Tagung in Hattingen am 9.2.2010</li>
<li>die <a href="pb21.de/2010/02/mitmach-wahlkampf-ja-mitmach-regieren-nein/">Fortsetzung zum Vortrag</a> jenseits des Tagungsprogramms &#8211; Video</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em> (Das Foto von Prof. Bieber fällt nicht unter die CC-Lizenz.)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7321"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau März 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/webschau-marz-2012/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/webschau-marz-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 08:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Acta]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Beschlagnahme]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Institut]]></category>
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		<category><![CDATA[Kony 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Rösler]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Katastrophe in Fukushima hat sich am 11.3. zum ersten Mal gejährt. In dieser Webschau verweisen wir auf eine gerade abgeschlossene Auswertung der damaligen Informationsquellen. Facebook und Google gehen ungeachtet der Proteste von Nutzerinnen und Nutzern sowie Datenschützern ihren Weg in Richtung Zusammenführung von Daten und Profilen weiter. Und sonst? Es war Cebit, EduCamp und Gautinger Internet-Treffen,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Katastrophe in Fukushima hat sich am 11.3. zum ersten Mal gejährt. In dieser Webschau verweisen wir auf eine gerade abgeschlossene Auswertung der damaligen Informationsquellen. Facebook und Google gehen ungeachtet der Proteste von Nutzerinnen und Nutzern sowie Datenschützern ihren Weg in Richtung Zusammenführung von Daten und Profilen weiter. Und sonst? Es war Cebit, EduCamp und Gautinger Internet-Treffen, und der ehemalige Bundespräsident bekommt jede Menge Klicks.<span id="more-7077"></span></p>
<h3><a title="Werbung im Netz" href="http://www.grimme-institut.de/imblickpunkt/pdf/imblickpunkt_werbung.pdf">Lesetipp: Wie funktioniert eigentlich Werbung im Netz?</a></h3>
<p>Das Grimme-Institut hat dazu eine Broschüre zusammengestellt. Sie verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Formen der Internet-Werbung, erklärt sie kurz und gibt konkrete Empfehlungen. Im Fazit heißt es: &#8220;In Zukunft wird die Werbung immer stärker auf die Internetnutzer zugeschnitten und in andere Zusammenhänge eingebunden, so dass Datenschutz und Jugendschutz für regulierende Maßnahmen sorgen müssen. [...] Individuelle Einstellungen im Browser und Datensparsamkeit in sozialen Netzwerken helfen, um personalisierte Werbung zu reduzieren.&#8221;<br />
<small>#internet #werbung #grimme</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Rasanter Quark" href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Rasanter-Quark-1447345.html">&#8220;Rasanter Quark&#8221; aus der Politik zum Auftakt der Cebit 2012</a></h3>
<p>Ein Verriss des von Wirtschaftsminister Philipp Rösler verfassten Geleitworts zur Cebit 2012 ist in der <a title="Rasanter Quark" href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Rasanter-Quark-1447345.html">Technology Review</a> zu lesen:<br />
&#8220;[...] Am besten ist aber, was alles nicht drin steht. Kein Wort über ACTA, kein Kommentar zur Diskussion um geistiges Eigentum, dem schnarchend langsamen Ausbau der Breitband-Infrastruktur in Deutschland, Schutz vor Spam, Informationelle Selbstbestimmung oder Sicherheit im Netz.[...] Wer das liest, dem drängt sich der Eindruck auf, dass diese Regierung sich auf einem Blindflug in das 21. Jahrhundert befindet. Der technologische Wandel ist zwar rasant, aber keiner weiß eigentlich, worum es dabei geht &#8211; geschweige denn, wie die wichtigsten Fragen lauten.&#8221;<br />
<small>#cebit2012 #roesler</small></p>
<h3><a title="Twitterview" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/regsprecher-seibert-twitter-interview">Regierungssprecher Seibert gibt ein Twitterview</a></h3>
<p>Der Regierungssprecher Steffen Seibert (<a title="@RegSprecher" href="https://twitter.com/#!/regsprecher">@RegSprecher</a>) stand Twitter-NutzerInnen erstmals für ein &#8220;Twitterview&#8221; zur Verfügung. Patrick Beuth findet auf <a title="Twitterview" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/regsprecher-seibert-twitter-interview">zeit.de</a>, dass der Versuch misslungen ist: &#8220;Komplexe Themen lassen sich in 140 Zeichen kaum erklären, wenn man zu offiziellen Erklärungen gezwungen ist. Wer es dennoch versucht, erweckt den Eindruck, sein Gegenüber mit knappen Worthülsen abspeisen zu wollen.&#8221;<br />
<small>#seibert #twitterview</small></p>
<h3><a title="Facebook-Account beschlagnahmt" href="http://www.taz.de/!88079/">Facebook-Account beschlagnahmt</a></h3>
<p>&#8220;Bei Facebook konnten bisher nur öffentliche Daten eingesehen werden. Das will ein Richter ändern. Denn über das Netzwerk sollen wichtige Informationen für einen Einbruch verschickt worden sein: [...] um den Angeklagten zu überführen, hat der Richter den Facebook-Account beschlagnahmt&#8221;, berichtet <a title="Facebook-Account beschlagnahmt" href="http://www.taz.de/!88079/">taz.de</a>. Die Financial Times Deutschland meldet in der Print-Ausgabe, dass der Richter inzwischen die Datenschutz-Managerin von Facebook vorgeladen hat, da das Unternehmen die Herausgabe verweigert.<br />
<small>#facebook #richter #beschlagnahme</small></p>
<h3><a title="Google führt Dienste zusammen " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-fuehrt-Dienste-trotz-Datenschutzbedenken-zusammen-1446292.html">Google zieht&#8217;s durch </a></h3>
<p>&#8220;Trotz massiver Proteste hat Google am 1. März seine umstrittene neue Datenschutzerklärung weltweit in Kraft gesetzt. Der Internet-Riese vereinheitlicht damit die Richtlinien für mehr als 60 einzelne Dienste und wertet gleichzeitig die Nutzerdaten aller Produkte gesammelt aus. Mit der Einführung der neuen Regeln setzte sich das Unternehmen über Bedenken von Datenschützern und Politikern in Europa und den USA hinweg, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit geäußert hatten.&#8221;, so <a title="Google führt Dienste zusammen " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-fuehrt-Dienste-trotz-Datenschutzbedenken-zusammen-1446292.html">heise.de</a>.<br />
Dazu passen die Vorschläge des <a title="Leben ohne Google" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/03/leben-ohne-google-in-zehn-schritten/">ZDF-Hyperland-Blogs</a>: &#8220;Leben ohne Google in zehn Schritten.&#8221;<br />
<small>#google #datenschutz</small></p>
<h3><a title="Medienbildung ist politische Bildung" href="http://www.kreidefressen.de/2012/02/20/medienbildung-ist-politische-bildung">Medienbildung ist politische Bildung</a></h3>
<p>Nachdem Siebtklässler in der Schule selbständig die Diskussion um ACTA zum Thema gemacht hatten, schreibt der Lehrer Heiko Schneider auf seinem Blog <a title="Medienbildung ist politische Bildung" href="http://www.kreidefressen.de/2012/02/20/medienbildung-ist-politische-bildung">kreisefressen.de</a>: &#8220;Wir müssen Medieneziehung als genuin politische Bildung verstehen, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder im Netz von plakativen, hippen oder auch rückwärtsgewandten Positionen überrumpelt werden. Es geht bei Medienbildung nicht um die bunteste Prezi und den kürzesten Twitterbeitrag, es geht schlichtweg darum, sich seiner Vernunft bedienen zu können.&#8221;<br />
<small>#ACTA #medienbildung</small></p>
<h3><a title="Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-03/facebook-transparenz">Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit</a></h3>
<p>Kai Biermann schreibt auf <a title="Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-03/facebook-transparenz">zeit.de</a> gegen die Intransparenz von Facebook: &#8220;[...] nur der Aufgeklärte kann eine freie Entscheidung treffen. Oder, frei nach Immanuel Kant: Aufklärung ist der Weg aus der Unmündigkeit.&#8221; Facebook aber werde immer undurchsichtiger. Nutzerinnen und Nutzer müssen endlich mehr Druck auf Facebook machen, so seine Forderung, anders sei eine Kontrolle der mächtigen Firma nicht möglich.<br />
<small>#facebook #transparenz #muendigkeit</small></p>
<h3><a title="Die Affaire Wulff" href="http://storify.com/FRonline/new-story">Die Affäre Wulff auf storify.com</a></h3>
<p>&#8220;Der Privatkredit, die Nachricht auf Diekmanns Mailbox, die Entschuldigung im TV und der Rücktritt: Der Fall Wulff und die Reaktionen.&#8221; All das ist zusammengefasst und journalistisch begleitet auf der Storify-Seite der Frankfurter Rundschau. Bereits über 900.000 Mal ist sie bislang aufgerufen worden.<br />
Und Bundespräsident Gauck? Nach einem nicht-öffentlichen Gespräch mit den Abgeordneten der Piratenpartei in Berlin sagte Fraktionschef Martin Delius, Gauck habe &#8220;Angst vor dem Effekt des Internets auf die Demokratie und befürchtet eine Aushöhlung&#8221;, berichtet <a title="Gauck und die Piraten" href="http://www.golem.de/news/internet-und-freiheit-joachim-gauck-lobt-fast-die-piratenpartei-1203-90536.html">golem.de</a>.<br />
<small>#bundespraesident #storify</small></p>
<h3><a title="Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?" href="http://berlinergazette.de/kartierung-des-netzes-post-fukushima-debatte-strahlung/">Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?</a></h3>
<p>&#8220;Die Dreifachkatastrophe vom 11. März vergangenen Jahres hat im Internet eine schier unüberschaubare Gemengelage von Stimmen hervorgebracht: staatliche vs. zivilgesellschaftliche Quellen. Der Medienwissenschaftler Jean-Christophe Plantin hat sie untersucht und seine Analyse in einer Karte visualisiert.&#8221; (<a title="Tagungsdokumentation online: Das Beispiel “Learning from Fukushima”" href="http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/">pb21.de</a> berichtete bereits über das Projekt.) In einem Artikel in der <a title="Netzwerke lesen: Wer hat in der Fukushima-Debatte die lauteste Stimme im Internet?" href="http://berlinergazette.de/kartierung-des-netzes-post-fukushima-debatte-strahlung/">Berliner Gazette</a> fasst er seine soeben abgeschlossene Studie zur Online-Debatte über Fukushima zusammen.<br />
<small>#fukushima #analyse #visualisierung</small></p>
<h3>Veranstaltungen: EduCamp in Köln und Internet-Treffen in Gauting</h3>
<p>Was ist ein EduCamp überhaupt? Eine Mischung aus BarCamp und &#8220;irgendwas mit Bildung&#8221;. Mehr kann man diesem schönen <a title="Was ist ein EduCamp?" href="http://vimeo.com/38693285">Video</a> erfahren. Am vergangenen Sonntag ist das EduCamp in Köln zu Ende gegangen, es ging um neue Lernformen, die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer dabei und natürlich um die Veranstaltungsform selbst. Eine Zusammenfassung kann man sich <a title="EduCamp in Köln auf dradio" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/03/19/dlf_20120319_1451_4b1fc55c.mp3">hier</a> anhören. (Und <a title="EduCamp in Köln" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1707891/">dort</a> nachlesen.)<br />
Beim <a title="13. Gautinger Internet-Treffen" href="http://www.sin-net.de/gauting">13. Internet-Treffen in Gauting</a> (20. und 21.03.) geht es einmal quer durch alle Fragen zum E-Government, zur E-Partizipation und Open Data, alles mit dem Fokus auf Jugendliche.<br />
<small>#ecco12 #git13</small></p>
<hr />
<h3>Debatte: Die Kampagne &#8220;Kony 2012&#8243; &#8211; Kampf für Gerechtigkeit oder Manipulation?</h3>
<p>Thomas Konica wirft auf <a title="Internet-Interventionismus" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36567/1.html">telepolis.de</a> einen Blick hinter die Fassaden der in sozialen Netzwerken losgetretenen Kampagne &#8220;Kony 2012&#8243;:</p>
<p>&#8220;Die Lord&#8217;s Resistance Army (Widerstandsarmee des Herrn &#8211; LRA) kann getrost als eine der brutalsten Milizen des subsaharischen Afrikas bezeichnet werden. [...] Somit schien die Kampagne Kony 2012 ein nobles Ansinnen zu verfolgen, das darin besteht, den LRA-Anführer Joseph Kony zur Verantwortung ziehen. Die fachkundig initiierte Aktion breitete sich explosionsartig in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook aus [...]. Der emotionalen Empörung über die Massaker in Uganda folgt innerhalb kürzester Zeit die Kritik der Motive und Mittel der Kampagnenmacher. Der freie und schnelle Fluss der Informationen innerhalb einer beständig wachsenden globalen Internetgemeinde scheint somit das beste Gegengift zu solchen Manipulationskampagnen zu sein. Es ist, als ob das Internet ein globales Bewusstsein, ein Weltbewusstsein zutage bringen würde, das genügend kritisches Potenzial entwickelt, um bei aller Empörung über das alltägliche Morden auch dessen Instrumentalisierung schnell als solche zu entlarven.&#8221;<br />
<small>#kony2012</small></p>
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<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7077"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>#pb21-WebTalks zum BarCamp Politische Bildung</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/pb21-webtalks-zum-barcamp-politische-bildung/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/pb21-webtalks-zum-barcamp-politische-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenzveranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsdokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Webtalk]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 4.4.: Die Aufzeichnung des zweiten WebTalks steht unten. Update 1.4.: die live erstellte Dokumentation des #bcpb Update 29.3: Die Aufzeichnung des ersten WebTalks steht unten. #pb21 unterstützt das Barcamp Politische Bildung #bcpb, das vom 30.3. bis 1.4.2012 stattfindet. Die Veranstaltung wird Medienkommunikation nicht nur als einen inhaltlichen Schwerpunkt bearbeiten, sondern auch digitale Medien zur Live-Berichterstattung von&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a title="zur Website des #bcpb" href="http://bcpb.mixxt.de/"><img class="alignleft" src="/files/2012/02/logo-barcamp-politische-bildung-280.png" alt="" width="280" height="63" /></a><span style="color: #000000;"><strong><strong>Update 4.4.: Die Aufzeichnung des zweiten </strong></strong></span><strong><strong></strong></strong><strong><strong><strong><span style="color: #000000;">WebTalks steht</span> <a title="zum Video der Aufzeichnung" href="http://pb21.de/2012/03/pb21-webtalks-zum-barcamp-politische-bildung/#more-7140">unten</a>.</strong><br style="color: #ff0000;" /> Update 1.4.: die <a title="zur Dokumentation im mixxt-Forum von bcpb.de" href="http://bcpb.mixxt.de/networks/forum/category.50013">live erstellte Dokumentation</a> des #bcpb<br />
</strong>Update 29.3: Die Aufzeichnung des ersten WebTalks steht <a title="zum Video der Aufzeichnung" href="http://pb21.de/2012/03/pb21-webtalks-zum-barcamp-politische-bildung/#more-7140">unten</a>.</strong></p>
<p>#pb21 unterstützt das <a title="zur Website des #bcpb" href="http://bcpb.mixxt.de/">Barcamp Politische Bildung #bcpb</a>, das vom 30.3. bis 1.4.2012 stattfindet. Die Veranstaltung wird Medienkommunikation nicht nur als einen inhaltlichen Schwerpunkt bearbeiten, sondern auch digitale Medien zur Live-Berichterstattung von der Veranstaltung einsetzen.</p>
<p>Für Blicke hinter die Kulissen wird es vor und nach der Veranstaltung je einen <em>#pb21-WebTalk</em> mit den Veranstaltern geben. In diesen WebTalks werden wir auch der Frage nachgehen, warum ein BarCamp für die politische Bildung interessant ist und was man bei der Vorbereitung beachten sollte.</p>
<ul>
<li>28.3.2012 (Mittwoch), 16.00 Uhr: <em>Live aus den Vorbereitungen für ein BarCamp</em> mit Frank Hofmann (Aufzeichnung unten)</li>
<li>4.4.2012 (Mittwoch), 16.30 Uhr: <em>Rückschau: Faszination und Fallstricke</em> mit Henning Wötzel-Herber</li>
</ul>
<p><span id="more-7140"></span></p>
<h3>Aufzeichnung zum WebTalk vom 04.04.2012</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39775626?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="581" height="305"></iframe></p>
<h3>Aufzeichnung zum WebTalk vom 28.3.2012</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39351065?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="580" height="265"></iframe></p>
<p>Für die Teilnahme am #pb21 ist keine spezielle Software (nur eine <a title="zum Download des Flash Players" href="http://get.adobe.com/flashplayer/">aktuelle Version des Flash Players</a>) notwendig. Auch Kamera oder Mikrofon braucht es nicht, weil Fragen und Kommentare per Textchat eingebracht werden können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.</p>
<p>Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier das Ankündigungsvideo der Veranstalter:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/37681355?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="280" height="157"></iframe></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="shr-publisher-7140"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil IV: Videoequipment &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/videoequipment-eine-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Videoequipment wird immer leistungsfähiger und preiswerter. Aber welche Technik nutzen erfahrene Videoproduzenten für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei Videofilmern aus unterschiedlichen Bereichen umgehört und daraus die folgenden Steckbriefe erstellt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Tipps als Kommentare zu diesem Artikel ergänzen. <span id="more-7082"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Helge Thomas</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/helgethomas" target="_blank">@helgethomas</a><br />
Website: <a href="http://www.helge-thomas.com/" target="_blank">www.helge-thomas.com</a><br />
Beispiele: <a href="http://www.helge-thomas.com/movies/" target="_blank">www.helge-thomas.com/movies</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon EOS 7D, Standard-Objektiv Canon EFS 18 – 135mm (Tageslicht), Festbrennweite Canon EF 50mm 1:1,4 (Kunstlicht, Events)</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Rode Stereo-Video-Mic (Raumklang), Audiotechnica ATR 55 (Interviews) und Sony ECM-MS 907 (gespielte Szenen)</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Vorhandenes, Baustrahler, Delamax LED DV-112T (Steckschuh) und, wenn möglich, die Sonne</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Equipment-Koffer von PELI Case  1510</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und FinalCutExpress</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf alle und alles, was im Fokus der Kamera liegt und die Geschichte des Films transportiert. Nichts ist ärgerlicher als ein Mülleimer, Aschenbecher oder sonst ein Störobjekt, dass erst auf dem Schneidetisch am Rand vom Bild erscheint und die schönste Einstellung kaputt macht. Und man sollte mit unendlich großer Liebe für seine “Objekte” durch den Sucher schauen, dann wird’s gut. Darüber hinaus immer daran denken, die Akkus aufzuladen und ausreichend Speicherkarten “im Köcher” zu haben. Last but not least: Die Technik kommt erst an zweiter Stelle. Das kann man alles kaufen und lernen. Aber das Auge zu haben, Dinge zu sehen, die andere nicht sehen und diese Bilder zu einem Film zu komponieren &#8211; das ist ein Talent, das man hat oder eben nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Burkhard Weineck</strong><br />
Facebook: <a href="http://de-de.facebook.com/people/Burkhard-Weineck/100000627242494" target="_blank">burkhard-weineck</a><br />
Webseite: <a href="http://www.weineckfilm.de/" target="_blank">weineckfilm</a><br />
XING: <a href="http://xing.com/profile/Burkhard_Weineck" target="_blank">B. Weineck</a><br />
youtube: <a href="http://www.youtube.com/user/bogy1703/featured" target="_blank">weineck</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Hauptsächlich die JVC hm 100 und eine Sony XDCAM</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
416 Sennheiser 3x. Sennheiser Funkstrecke 2x, Sony Funkstrecke  1x, Spezial Sennheiser Richtmikros 3x</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Janebeam 3x, Hedlerleuchten 3x, HMI 575 3x, HMI 1200 1x</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Oskar Heiler-Stative 2x; Reflecmedia Spezialanfertigung 8&#215;4 Meter; 2x Grün-LED und 2x Blau; Optiken: Fujinon mit verdoppelt 2x, von Arri fast alle Festbrennweiten; Easylink Operator und Kameramann</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
iMovie und Final Cut Express</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Lutz Berger</strong><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/lutzland" target="_blank">@lutzland</a><br />
Website: <a href="http://lutzland.de" target="_blank">http://lutzland.de</a><br />
youtube: <a href="http://youtube.com/lutzland" target="_blank">www.youtube.com/lutzland</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Canon XF100, Canon HV 30, 4 kleinere Cams, GoPro, FlipCam, iPhone mit OWL und externem Mikro</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Reportermikros: Shure und Sennheiser,  Richtmikrofon: Beyerdynamic MCE86 S II, Rode Stereo-Video-Mic, Audiotechnica und Sony Funkstrecken</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Drei verschiedene LED-Aufstecklampen, Bauscheinwerfer, Reflektoren und bei Bedarf: Schweinwerfer leihen!</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Audiomixer für Videokamera, tragbare Bluebox (Reflecmedia), diverse Dreibein-Stative, schienengestützter Videoglider, 24/7 Streamingchannel (blitzeinschlag), Schwebestativ und jede Menge Apps</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Final Cut pro X, Final Cut Express, diverse Extensions, Bildbearbeitungs-Software, iStop Motion, Wirecast für Livestreaming</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Praxis ! Also aufnehmen, anschauen, schneiden, anschauen, aufnehmen, anschauen, schneiden. Mit der Kamera und dem Equipment vertraut werden. Sich ständig technisch und künstlerisch weiterbilden, Fachartikel und Bücher lesen, entsprechende Clips auf youtube und Vimeo studieren. Fachblogs und Foren verfolgen, am Kiosk entsprechende Magazine lesen und von interessanten Kameraleuten, Cuttern und Dokumentarfilmern lernen. Wir stehen auf den Schultern von Giganten. Und eine persönliche Empfehlung zum Schluss: die großen Maler in Sachen Licht und Schatten analysieren, angefangen mit der Renaissance bis hin zu Möbius &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Ugur Yildirim</strong><br />
Twitter: <a href="http:///twitter.com/der_ugur/" target="_blank">@der_ugur</a><br />
Website: <a href="http://yildirimfilm.de/?page_id=5" target="_blank">yildirimfilm.de</a><br />
IMDb: <a href="http://www.imdb.com/name/nm3121546/" target="_blank">Ugur Yildirim</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die 5d.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Sennheiser 416</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Kinoflo</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Sachtler Stativ, günstiges Proaim Rig</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Avid und Resolve</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Auf die Geschichte: Geschichte ist alles. Technik ist nicht wirklich wichtig, sie sollte nur funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><strong>Name: Dominik Scharf</strong><br />
Website: <a href="http://www.erdmann-tour.blogspot.com/">Erdmann-Tours</a><br />
Facebok:<a href="http://www.facebook.com/DerErdmann"> derErdmann</a></p>
<p>1. Welche Kameras benutzen Du?<br />
Ich benutze die Canon EOS 500D und die GoPro Hero 2 für meine Videoaufnahmen. Für die Eos 500D benutze ich verschiedene Objektive wie das 50mm mit einer Blende von 2.8. Dadurch bekomme ich wunderschöne Tiefenschärfen-Aufnahmen.</p>
<p>2. Welche Mikro benutzt Du?<br />
Ein externes Mikro benutze ich nicht. Ich benutze den Ton, den meine Kamera aufnimmt und bearbeite die Tonspuren separat in Cubase nach. Die EOS 500D besitzt keinen Anschluss für ein externes Mikrophon.</p>
<p>3. Welches Licht benutzt du?<br />
Für Aufnahmen in der freien Natur benutze ich das Sonnenlicht. Wenn ich nachbelichten muss, besitze ich einen LED-Aufsatz, der direkt auf die Kamera aufgesetzt wird. Für Studioaufnahmen besitze ich zwei Softboxen von Walimex mit neutralem Licht.</p>
<p>4. Sonstiges Equipment?<br />
Für ruhige Aufnahmen besitze ich einen selbst gebauten Kamera-Dolly, der auf PVC-Rohren fährt. Eine Anleitung gibt es auf Youtube.<br />
Ebenfalls besitze ich sämtliche Stative, die ich für unterschiedlichste Aufnahmen einsetzen kann.</p>
<p>5. Welche Software benutzt du?<br />
Meine Videos bearbeite ich mit Sony Vegas Pro auf einem Mac OSX. Ebenfalls benutze ich After Effects für die Nachbearbeitung.<br />
Dadurch, dass ich in einer Werbeagentur arbeite, habe ich die Möglichkeit, auch mit Cinema 4d meine Kamerafahrten zu simulieren und konzeptionell auszuarbeiten.</p>
<p>6. Worauf sollte man besonders achten?<br />
Ich achte selbst sehr auf einen sauberen Schnitt. Eine klare Struktur sollte vorhanden sein. Ich schneide nicht einfach drauf los, sondern überlege mir schon bevor ich ein Video produziere, wie es später aussehen soll. Musik ist sehr wichtig, da man sich an ihr sehr gut orientieren kann (z.B. der Takt der Musik oder Geräusche, die in einem Lied auftauchen). Da ich meist für Freunde oder Kunden Videos schneide, ist es sehr wichtig, auch auf deren Wünsche einzugehen. Ich stimme mich immer wieder zwischendurch mit meinen Leuten ab, bevor ich ein Video endgültig rendern lasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7082"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil III: Postproduktion</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-iii-postproduktion/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-iii-postproduktion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 04:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Postproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Videoschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog? Need for Speed Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wenn Ihre Filmaufnahmen &#8220;im Kasten&#8221; sind, müssen sie auf den Rechner. Wir widmen uns im dritten Teil der Serie folgenden Fragen: Was muss der Rechner können? Wie schnell muss er sein? Welches Schnittprogramm brauche ich? Und wie kommen die fertigen Videos auf meine Webseite oder meinen Blog?</p>
<h3><strong>Need for Speed</strong></h3>
<p>Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an den Cutter &#8211; und an den Rechner. Auf welcher Plattform Sie auch schneiden &#8211; Sie brauchen einen schnellen Prozessor und soviel RAM wie möglich (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I der Serie</a>). Wenn Sie Tutorials und Schulungsvideos produzieren, werden Sie zusätzlich mit Texten und Bildern arbeiten wollen. Auch wenn sich leistungsfähige Laptops immer besser zum Editieren eignen und Mobilität viele Vorteile mit sich bringt, ist der Schnitt an nur einem Bildschirm, und meist dazu auch noch an einem kleinen, auf Dauer eine Qual für Ihre Augen. Sie werden erfahrungsgemäß viele Stunden am Schnittplatz zubringen, manchmal auch mehrere Tage.</p>
<p><span id="more-5959"></span></p>
<h3><strong>Schnittprogramme für Fortgeschrittene</strong></h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/schnittplatz/" rel="attachment wp-att-5515"><img class=" " src="http://pb21.de/files/2011/12/schnittplatz-350x154.jpg" alt="" width="245" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Heimischer Schnittplatz, incl. mobiles Sendestudio</p></div>
<p>Nicht nur deshalb war die Postproduktion war bis vor kurzem ein eigenes Berufsbild: Es gehört viel Erfahrung dazu, einen Clip zu schneiden. Darüber hinaus sind ein sicheres Gespür für den Rhythmus in und mit Bildern und ein Gefühl für die Perspektive des Zuschauers nötig. Es gilt, sich zu überlegen, was dieser wissen und wieviel Zeit er mit dem Schauen eines Videos verbringen will &#8211; und schließlich, wie man ihn fesseln kann.</p>
<p>Wegen dieser doch recht komplexen Anforderungen ist es besonders wichtig, dass das Handwerkszeug auf Sie zugeschnitten ist. Neben den einfachen (siehe <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">Teil I</a>) gibt es die komplexeren Schnittprogramme, die über mehr Möglichkeiten der Bild- und Tonbearbeitung verfügen, beispielsweise Farbkorrekturen, Echtzeitvorschau, Bildstabilisator, hollywoodreife Titel, diverse Effekte, umfangreiche Exportmöglichkeiten, einen Anschluss für einen zweiten Monitor &#8211; um nur einige Aspekte zu nennen.</p>
<p>Der Marktführer unter den PC-Programmen für Fortgeschrittene ist Premiere (inzwischen plattformübergreifend erhältlich) &#8211; auf dem Mac sind es Final Cut Express, Final Cut Pro, oder das neue Final Cut X. Trotz heftiger Diskussionen und einigen Fehlern in der Software ist letzteres eine zukunftssichere Investition und darüber hinaus stimmig, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Es unterscheidet sich im Handling grundlegend von den klassischen Programmen, ist aber äußerst flexibel und vielversprechend aufgestellt.</p>
<p>Die Klassiker bieten jede Menge PlugIns und Erweiterungen durch Dritthersteller: ein wichtiger (aber auch kostenintensiver) Aspekt. Darum sollte man vor der Anschaffung intensiv recherchieren und Nutzerberichte lesen, zum Beispiel auf Slashcam und den einschlägigen Foren. Programm-Rezensionen und Tips für den Umgang mit den diversen Softwareangeboten, <a title="Premiere Pro Tutorial: Grundlagen (Rendern, Schneiden, usw)" href="http://youtu.be/jlfypR35A3g" target="_blank">hier ein Beispiel</a>, finden Sie auf Youtube und den anderen Videoportalen.</p>
<h3><strong>Die kostenlose Online-Filmhochschule</strong></h3>
<p>Diese kurzen, oft sehr gut moderierten Video-Tutorials basieren auf Screen Video Recordings und sind im Alltag ausgesprochen nützlich: Sie sehen, wie Ihre Software von Experten bedient wirdund können sich davon inspirieren lassen. Schon dieser Service spricht für den Kauf eines der populäreren Programme.</p>
<h3><strong>Problem Exportweltmeister</strong></h3>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/5457/codecs/" rel="attachment wp-att-5522"><img class="alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/codecs-166x250.png" alt="" width="149" height="225" /></a></strong> Ist das Video fertig geschnitten und gemixt, stellt sich die Frage nach dem Exportformat. Schnittprogramme bieten dazu eine Fülle unterschiedlicher <a title="Einführung und Übersicht über die gebräuchlichsten Codecs" href="http://www.golem.de/specials/video-codec/" target="_blank">Codecs</a> an (siehe links). Hier in die Tiefe zu gehen, würde den Rahmen sprengen. Einen Überblick über die gebräuchlichsten Formate finden Sie im entsprechenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codec" target="_blank">Wikipediaartikel</a>. Denn die Wahl des Exportformats hängt nicht zuletzt von dem Einsatzzweck ab, wie die folgenden Abschnitte zeigen.</p>
<h3><strong>Fragen über Fragen</strong></h3>
<p>Soll Ihr Film auf DVD gebrannt oder ins Netz gestellt werden? Bereiten Sie ihn speziell für Beamer, Smartphones oder Tablets auf? Soll er nur über den Browser zu erreichen, oder auch mobil zugänglich sein?</p>
<p>Sie müssen sich auch überlegn, ob Ihr Film später frei im Netz stehen oder nur für ausgewählte Zuschauer sichtbar sein soll. Wird es ein kostenfreies oder -pflichtiges Angebot? Und: Wollen Sie ihn geschützt veröffentlichen oder mit einer Creative Commons-Lizenz versehen?</p>
<h3><strong>Copyrights</strong></h3>
<p>Des weiteren sollten Sie klären, ob es Schutzrechte zu beachten gibt. Insbesondere bei kommerziellen Produktionen müssen in jedem Fall alle Rechte schriftlich eingeholt werden, auch die der Darsteller. Falls einer der Protagonisten seine Einwilligung widerruft , haben Sie unter Umständen ein großes Problem. In einem solchen Fall hilft diese <a title="Easy Release hilft Ihnen beim Rechte Clearing!" href="http://www.applicationgap.com/" target="_blank">App</a> weiter: Sie sorgt für Rechtssicherheit und hilft dabei, aufwendigen Papierkram zu vermeiden.</p>
<h3><img class="alignright" style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/IMG_1162-350x236.jpg" alt="" width="245" height="165" /><strong>Hosting</strong></h3>
<p>Wenn all diese Fragen geklärt sind, ist der Film bereit für das Netz. Dazu benötigen Sie einen Server, der Ihre Clips in verschiedenen Größen und Formaten bereitstellt. Sie können Ihre Videos selbst hosten, einen entsprechenden Anbieter beauftragen, oder die freien Plattformen wie Youtube, Vimeo usw. nutzen. Letztere geben meist Zeit- oder Volumengrenzen vor, bieten aber zunehmend auch kommerzielle Varianten zu günstigen Kosten an.</p>
<p>Youtube erweist sich auch hier als gute Adresse. Denn es ist längst eine Suchplattform wie Google und der einzige Videoservice, dessen Code alle Blogs und Templates akzeptieren. Leider ist die Dauer Ihrer Clips auf 15 Minuten beschränkt. Die populärste Alternative ist Vimeo, eine Plattform, die sich zunehmend als Standard etabliert und Kreative, Künstler und Filmemacher anzieht. Empfehlenswert für ambitionierte Filmer ist die professionelle Variante <a href="http://vimeo.com/pro" target="_blank">Vimeo Pro</a>, die für jährlich 199 Dollar eine Menge zusätzlicher Features bietet. Beide Plattformen offerieren die bereits angesprochenen <a href="http://vimeo.com/channels/filmschool" target="_blank">Schulungen</a> für Neulinge, vom richtigen Licht bis zur optimale Kameraführung.</p>
<p>Darüber hinaus bietet sich <a href="http://blip.tv/" target="_blank">Blip.tv</a> für Web-Shows an, <a href="http://www.screencast.com/" target="_blank">Screencast</a> spielt Ihre Videos in der Originalqualität ab und ermöglicht auch private Zugänge (was für Unternehmen wichtig werden kann). Servicestark sind auch <a href="http://www.ustream.tv/" target="_blank">ustream</a> (mit eigener App für Aufnahmen und Livestreams mit dem iPhone), <a href="http://www.pixorial.com/" target="_blank">Pixorial</a> und schließlich der deutsche Anbieter <a href="http://de.sevenload.com/" target="_blank">sevenload</a>.</p>
<h3><strong>Worauf muss ich achten?</strong></h3>
<p>Mögliche Auswahlkriterien sind Längen- und Speicherbeschränkungen (pro Video), Flexibilität beim Zugriff (öffentlich und/oder privat), mehrere Qualitätsstufen bei der Wiedergabe, aber auch die Zuverlässigkeit der Server im Alltag: Kommt es zu bestimmten Uhrzeiten zu Zeitverzögerungen und ruckelnder Wiedergabe? Darüber hinaus lohnt es sich zu klären, ob es Codes und Widgets für die smarte Einbindung in Blogs und Webseiten gibt, und ob sich die Videos nur im Flashplayer oder auch Html5-basiert für den Zugriff über das Smartphone und das Tablet anschauen lassen. Gerade dieser letzte Aspekt wird wegen der zunehmenden Verbreitung dieser Geräte immer wichtiger.  Weitere klärungsbedürftige Frage sind die nach plattformübergreifenen Zugängen, Apps für Android und Apple, Livestream-Möglichkeiten und schleißlich Archivierungs- und Backupmöglichkeiten. Sie sehen schon: Das Angebot ist riesig, aber Sie werden rasch lernen, wer für Ihre Bedürfnise der beste Hoster ist.</p>
<p>Und dann? &#8211; Film ab!</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5959"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video für Einsteiger, Teil II: Praxistipps für das richtige Equipment</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie hier) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Der gute Ton Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: left">Im zweiten Teil unsere Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; (den ersten Teil finden Sie <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">hier</a>) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt.</p>
<h3>Der gute Ton</h3>
<p>Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch, doch unverständlichen Ton quittiert der Zuschauer mit einem Klick, der das Video beendet.<br />
<span id="more-5457"></span><br />
<div id="attachment_5474" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mikro-2/" rel="attachment wp-att-5474"><img class="size-medium wp-image-5474" src="http://pb21.de/files/2011/12/mikro-144x250.jpg" alt="" width="144" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Reporter- und Richtmikrofon</p></div></p>
<p>Die eingebauten Mikrofone der meisten Camcorder eignen sich weder für Interviews, noch für andere engagierte Zwecke. Hier muss <a title="Gutes Lernvideo: Die Grundlagen des guten Tons" href="http://hd-trainings.de/tutorial31.html">ein amtliches Mikrofon </a>her. Noch besser zwei: ein Hand- und ein Richtmikrofon.</p>
<p>Das <strong>Hand- oder Reportermikrofon</strong> kann eine Kugel- oder Nierencharakteristik haben (mehr über die Unterschiede in der Artikelreihe <a title="Podcasting für Einsteiger" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/" target="_blank">&#8220;Podcasting für Einsteiger&#8221;</a> von Pritlove) und es muss gegen Körperschall und Handgeräusche abgeschirmt sein.</p>
<p><strong>Richtmikrofone</strong> arbeiten meist auf Hypernieren-Basis und lassen sich präzise auf weiter entfernte Schallquellen ausrichten. Sie sind ideal für Interviews und andere Sprachaufnahmen ohne Moderator. Sie müssen Ihrem Interviewpartner kein Mikro in die Hand drücken, stolpern nicht über Kabel und die Nebengeräusche schaffen eine lebendige Atmosphäre.</p>
<p><strong></strong>Mit Richtmikrofonen können Sie auch Diskussionen mit mehreren Teilnehmern aufzeichnen, ohne gleich mehrere Mikrofone, -ständer und Mischpult zu benötigen. Profis haben dafür einen Tontechniker, der den Sound auf ein externes Gerät aufnimmt und das Mikrofon mit einer Tonangel über die Sprecher hält. Es geht aber auch ohne &#8211; wenn Sie das richtige Equipment haben.</p>
<p><strong><a title="Thomann-Special über Reportermikrofone" href="http://www.thomann.de/de/onlineexpert_59.html" target="_blank">Reportermikrofone</a> </strong>machen Sinn, wenn Sie einen Gast und einen Moderator filmen. Er stellt die Fragen, spricht ins Mikrofon und hält es anschliessend seinem Gast hin. Raumgeräusche werden weitgehend ausgeblendet und der Sprecher ist deutlich zu verstehen. Das mag trivial klingen, ist es aber nicht: Es erfordert viel Übung und Fingerspitzengefühl.</p>
<div id="attachment_5485" class="wp-caption alignright" style="width: 259px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/mixer-2/" rel="attachment wp-att-5485"><img class="size-full wp-image-5485  " src="http://pb21.de/files/2011/12/mixer1.jpg" alt="" width="249" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Clevere Lösung: MiniMixer für zwei Mikro/Line-Eingänge</p></div>
<p>Den richtigen Umgang mit den Mikrofonen sollte man, ggf. mit seinen Mitstreitern, vorher unbedingt üben. Zu nah am Mund, neigen Mikrofone zu Ploppgeräuschen und Übersteuerung. Zu weit weg, wird das Signal zu leise. Der Unterschied beträgt dabei oft nur 10 oder 20 Zentimeter.</p>
<p>Zwar verfügen viele Kameras über einen eingebauten Kompressor, doch der hat &#8211; preisbedingt &#8211; enge Grenzen. Die Folge sind hörbare Pump- und Nebengeräusche, insbesondere wenn das Mikrofon falsch gehalten wird. Das alles kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld. Daher sollte man einen Neupreis von 150 &#8211; 200 Euro pro Mikrofon einkalkulieren &#8211; es wird sich als sinnvolle Investition erweisen.</p>
<h3>Die ruhige Hand</h3>
<div id="attachment_5488" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/p1100088/" rel="attachment wp-att-5488"><img class="size-medium wp-image-5488            " src="http://pb21.de/files/2011/12/P1100088-232x250.jpg" alt="" width="232" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder unterwegs: Stativ, Fluidkopf, MiniMixer, Licht - alles für den mobilen Einsatz</p></div>
<p>Beim Dreh unerlässlich ist die ruhige Hand. Ein Muss, um professionell aussehende Videos zu bekommen ist, &#8211; auch wenn gute Software in der Postproduktion einiges ausbügeln kann &#8211; ein Stativ. Das gilt insbesondere für Interviews und Mitschnitte von Vorträgen oder Konferenzen. Auf das Stativ gehört einen Fluidkopf, damit Sie die Kamera sicher befestigen und zugleich <a title="Gutes Lernvideo: Fahrten, Schwenk &amp; Zooms" href="http://hd-trainings.de/tutorial9.html" target="_blank">flüssig bewegen</a> können.</p>
<p>Sie werden immer wieder mit der Kamera nachziehen und Bewegungen folgen müssen, um den einen oder anderen Gast besser ins Bild zu rücken. Wenn Sie hier sparen, werden weiche Kamerabewegungen unmöglich. Einsteigermodelle gibt es ab 150 bis 200 Euro, professionelle Varianten kosten mindestens 600 bis zu mehreren Tausend Euro.</p>
<p>Wenn Sie kein Stativ mitnehmen können, brauchen Sie ein <a>Handstativ</a>, um die Kamera ruhig zu halten. Darauf sollten zusätzlich eine Kameraleuchte oder ein Mikrofon montiert werden können. Eine gute Alternative ist ein <a title="Schulterstativ-/Tischständer-Kombination" href="http://www.youtube.com/watch?v=w_BPIvVwZOM" target="_blank">Schulterständer-/Tischstativ</a>-Kombination, die Ihnen hilft, gute Aufnahmen zu machen.</p>
<h3>Die Drei-Klassen-Gesellschaft</h3>
<p>Kamera-Einsteigermodelle haben wir bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/" target="_blank">ersten Teil</a> vorgestellt. Das mittlere Preissegment bei diesen Geräten liegt zwischen 500 und 1.500 Euro. Hier finden Sie eine Menge sehr guter Modelle mit zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten und Features wie dem automatischen Fokus (der ideal ist, um eine oder mehrere Personen immer scharf im Bild zu behalten, auch wenn sie sich bewegen). Solche Kameras sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Sie setzen aber voraus, dass Sie sich gern mit technischen Fragen beschäftigen und tiefer in die Materie eintauchen wollen.</p>
<div id="attachment_5477" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/eingang/" rel="attachment wp-att-5477"><img class="size-thumbnail wp-image-5477  " src="http://pb21.de/files/2011/12/eingang-200x200.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">KO-Kriterium Mikrofoneingang</p></div>
<p><strong>Ein eindeutiges KO-Kriterium</strong> in diesem Segment ist definitiv ein fehlender Eingang für ein externes Mikrofon. Achten Sie außerdem auf ein gutes Lowlight-Verhalten, denn Sie werden häufig in Innenräumen drehen und nicht immer eine Kameraleuchte zur Hand haben. Dann zahlt sich ein gutes LH-Verhalten schnell aus.</p>
<h3>Joker I: DLSR-Kameras</h3>
<p>Video-DLSR, sogenannte Bridge-Kameras, haben in den letzten Monaten den Markt erheblich aufgemischt. Es sind Fotokameras, mit denen Sie auch Videos aufnehmen können. Sie haben dank ihrer großen Chips ein sehr gutes Lowlight-Verhalten, außerdem können Sie im Gegensatz zu den preisgünstigen Camcordern mit der Tiefenschärfe spielen (Filmlook) und auf Wechseloptiken zugreifen. Deshalb sind sie vom Bild her den meisten Camcordern <a title="Beispiel aus der Vimeo Videoschool" href="http://vimeo.com/17863518" target="_blank">haushoch überlegen</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><img class=" " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/Foto.jpg" alt="" width="173" height="116" /><p class="wp-caption-text">Typische DLSR-Kamera</p></div>
<p>Dem stehen im Alltag einige Nachteile entgegen: Sie sind unhandlicher als Camcorder, nicht alle Modelle haben einen Mikrofoneingang oder einen Autofokus. Die Zoom-Funktion lässt oft zu wünschen übrig und sie sind empfindlich, was schnelle Bewegungen angeht. Vor allem ist die Aufnahmezeit begrenzt: Sie können nur 10 bis 15 Minuten am Stück aufzeichnen, auch wenn es hier zunehmend Verbesserungen gibt. Bis man sie im Griff hat und gut bedienen kann, können Monate vergehen, denn Bridge-Kameras sind momentan noch &#8220;aufgebohrte&#8221; Fotoapparate, die auch Bewegtbilder aufzeichnen können. Das volle Potential dieser Geräte entfaltet sich beim Filmen im Moment noch, wenn Sie auch einen Camcorder zur Verfügung haben.</p>
<p><strong>Hochpreisige Camcorder</strong>, erhältlich<strong> ab 1.500 und bis etwa 5.000 Euro</strong>, kommen entweder für (angehende) Profis oder gut bestückte Liebhaber in Frage. Solche Modelle können und sollten Sie vorher ausleihen, entsprechende Firmen gibt es in fast jeder größeren Stadt. Übrigens: Testaufnahmen mit diversen Modellen finden Sie auch auf Vimeo und youtube, zum Teil von Filmspezialisten und <a title="Philip Bloom präsentiert die Canon XA10 und die XF100 " href="http://vimeo.com/26184320" target="_blank">ausführlich präsentiert</a>. Für den Kauf eines hochpreisigen Camcorders sollten Sie, mit anderen Worten gesagt, lesen, googeln, vergleichen, Links folgen und sich spielerisch schlau machen. Englischkenntnisse sind dabei ein klarer <a title="Die Vimeo Video School" href="http://vimeo.com/videoschoolvideos" target="_blank">Vorteil</a>.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich festhalten: Vergleichen Sie Besprechungen, klicken Sie sich durch Foren und Produkttests und suchen Sie auch auf Videoseiten wie youtube oder Vimeo nach Videos über die Modelle, die für Sie in Frage kommen. Vergessen Sie auch nicht, den örtlichen Fachhandel einmal zu besuchen. Dabei lernen Sie nebenbei auch eine Menge über Fachbegriffe wie Focus und Formate, Blende und Belichtungszeiten.</p>
<h3>Mehr Saft</h3>
<p>Wir erwähnten es bereits im <a title="Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung" href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/">ersten Teil</a> der Serie: Wenn Sie sich für eine Kamera entschieden haben, planen Sie gleich <strong>zwei  bis drei Zusatz-Akkus</strong> mit ein, denn Sie werden nicht immer in der Nähe einer Steckdose filmen. Originalakkus sind in der Regel teuer, sogenannte OEM-Produkte sind qualitativ gleichwertig und um ein Vielfaches billiger. Aber Vorsicht: Es kursieren viele Kopien, die nicht den Sicherheitsstandards genügen. Daher sollten Sie diese nur bei einem Spezialisten kaufen.</p>
<h3>Mehr Licht</h3>
<p><a title="Video-Tutorial: Akkuleuchten und Kopflampen" href="http://www.youtube.com/watch?v=07mD_jlldJY&amp;feature=related" target="_blank">Akkuleuchten und Kopflampen</a> sollten Sie stets dabei haben. Es muss nicht gleich die klassische <a title="Video-Tutorial: Licht" href="http://vimeo.com/1307969" target="_blank">Drei-Punkt-Beleuchtung</a> sein, aber Sie sollten die Unterschiede zwischen Tages- und Kunstlicht kennen. Kelvin und Tungsten, ISO, Belichtung und Verschlusszeit -<a title="Genialer Kamera-Simulator, den es auch als iPhone App gibt" href="http://www.kamerasimulator.se/eng/?page_id=2" target="_blank"> essentielle Grundbegriffe</a> der Videotechnik, die Sie <a title="Kamera-Simulator Nr. 2" href="http://camerasim.com/camera-simulator/" target="_blank">online vergleichen</a> können. All diese Dinge werden wichtig, sobald Sie den Automatik-Modus Ihrer Kamera verlassen. &#8211; Was Sie durchaus tun sollten, wenn Sie Ihr Equipment einmal ausreizen möchten.</p>
<h3 style="text-align: left">Mehr Speicher</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/sandisk/" rel="attachment wp-att-5491"><img class="size-full wp-image-5491 alignright" src="http://pb21.de/files/2011/12/sandisk.jpg" alt="" width="127" height="109" /></a>Wie zeichnet Ihre Kamera auf? DV-Bänder sind preiswert und problemlos im Handling, kosten aber in der Postproduktion mehr Zeit, um die Daten einzulesen. Interne Festplatten und DVD-Writer sind Auslaufmodelle, der Trend im mittleren und höheren Segment geht zu Compact Flash Cards (Bild rechts). Sie sind klein, robust, verbrauchen wenig Energie und können in der Regel mehr oder weniger problemlos importiert und im Schnittprogramm weiter verarbeitet werden. Von Nachteil sind allerdings die hohen Anschaffungskosten.</p>
<p><strong>Denn: für Videoaufnahmen kommen nur die teuren Modelle in Frage</strong>, bei billigen Modellen drohen ärgerliche Ausfälle. Empfehlenswert sind solche ab 32 GB &#8211; von denen Sie mindestens zwei anschaffen sollten. Die Kosten pro Speicherkarte liegen bei ca. 300 Euro, wobei die Preise mittelfristig fallen dürften.</p>
<h3>Joker II: Smartphones</h3>
<p><a href="http://pb21.de/2012/03/video-2-praxistipps-equipment/iphonecamapp/" rel="attachment wp-att-5527"><img class="size-medium wp-image-5527 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/12/iphonecamapp-350x233.png" alt="" width="350" height="233" /></a>Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Das spricht für Smartphones, zumal ihre integrierten Kamera immer besser wird. 31 Millionen Geräte gingen allein 2011 über den Ladentisch und speziell um das iPhone herum hat sich ein Biotop von Drittherstellern entwickelt, das ständig neue Blüten treibt.</p>
<p>Es gibt Weitwinkelobjektive, Adapter für externe Mikrofone, Stative, Mini-Dollys und Slider, ganz zu schweigen von den zahlreichen Apps und der eingebauten Livestream-Funktion. So wird das Handy zum TV-Sender und Broadcasts gelingen bei guter Netzstärke &#8220;aus dem Handgelenk&#8221;.</p>
<p>Aufnahmetechnisch schwächeln Smartphones bei Gegenlicht und den Reaktionszeiten für die Belichtungsautomatik. Doch eine Auflösung von 1080p und die 8-Megapixel-Kamera überzeugen und sind erst der Anfang: Kameras werden immer kleiner, leistungsfähiger, passen in Kugelschreiber und Schmuckstücke. Sportkameras wie die GoPro ermöglichen atemberaubende Bilder und bald werden wir aus Brillenfassungen und Kontaktlinsen senden. Selbst das ARD nimmt bestimmte <a title="Das iPhone-Gate der Sportschau" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/das-iphone-gate-der-sportschau/" target="_blank">Sportsendungen</a> bereits mit dem iPhone auf. Was die Qualität angeht, kursieren im Netz interessante <a title="Vergleich zwischen Canon 5D MkII, 60D and Flip Mino und iPhone" href="http://vimeo.com/23411789" target="_blank">Features und Aufnahmen</a>, welche die Videoqualität von Smartphones mit Kameras und Camcordern vergleichen. Als eindeutiges Fazit lässt sich festhalten: &#8220;Small is beautiful&#8221;.</p>
<h3>Kamera gekauft &#8211; und dann?</h3>
<p>Jetzt sind Aufnehmen und intensives Üben an der Reihe. Anschliessend sollten Sie ihre Aufnahmen sorgfältig analysieren: Was sieht gut aus, was weniger? Wie ist das Bild bei Tageslicht, wie in Innenräumen? Wie bewege ich die Kamera, wie funktionieren Fahrten, Schwenks und Zooms? Studieren Sie in jedem Fall sorgfältig die Gebrauchsanweisung, denn Kameras sind Computer mit einer vorgeschalteten Linse, bei denen nicht alles selbsterklärend ist.  Es empfiehlt sich auch, sich ständig fortzubilden: Studieren Sie die exzellenten Podcasts für Videofilmer und Fotografen, beschäftigen Sie sich mit grundlegenden Fragen des <a title="Einführung Bildaufbau und Gestaltung" href="http://kleine-fotoschule.de/bildgestaltung.html" target="_blank">Bildaufbaus</a>, drehen Sie Clips mit Freunden. Dokumentieren Sie Veranstaltungen, arbeiten Sie eventuell einmal kostenlos um so Praxis, Sicherheit und Souveränität im Umgang mit Ihrer Kamera zu gewinnen.</p>
<p>So entwickeln Sie sich Schritt für Schritt vom Amateur zum Profi. Die gute Nachricht dabei ist, dass es nie so einfach war, an qualitativ hochwertige Tipps zu kommen. Aber seien Sie geduldig &#8211; es dauert ein wenig, bis man Durchblick hat und den eigenen Stil entwickelt. Dabei wird Ihnen der dritte Teil unserer Reihe helfen, der am 15.03.12 hier erscheint.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5457"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Berger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5464" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-5464       " style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://pb21.de/files/2011/12/berlin.jpg" alt="Wir sind Presse: Fotografen auf Schritt und Tritt" width="240" height="135" /><p class="wp-caption-text">Wir sind Presse: Kameras, wohin man schaut</p></div>
<div>
<p>Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams &#8211; da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text zu lesen. Außerdem werden interessante Videos gern verlinkt und in sozialen Netzwerken weitergereicht.</p>
<h3>Eine Anleitung für alle, die noch nie Video gemacht haben</h3>
<div>
<p>Der erste Teil der kleinen Serie &#8220;Video für Einsteiger&#8221; richtet sich an Personen, die Interviews aufnehmen, Veranstaltungen mitschneiden oder Videos zu Dokumentations- und Lernzwecken erstellen möchten und anschliessend on- oder offline verbreiten wollen.<span id="more-5904"></span></p>
<div id="attachment_5908" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/cam-2/" rel="attachment wp-att-5908"><img class="size-full wp-image-5908  " src="http://pb21.de/files/2012/01/cam-2.jpg" alt="Pocket Cams - passen in jede Hosentasche!" width="203" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Pocket Cams - GoPro and FlipCam</p></div>
<h3>Am Anfang steht die Qual der Wahl</h3>
<p>Eine geeignete Kamera zu finden ist heute kein Problem mehr, denn fast schon im Monatsrhythmus kommen neue, immer leistungsfähigere Geräte auf den Markt. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb unbedingt schlau machen. Eine gute Infor,atiomationsquelle für eigene Recherchen sind die aktuellen Ausgaben der wichtigsten Videomagazine. Auf den vorderen Seiten testen sie die Neuerscheinungen und im hinteren Teil findet sich meist eine Übersicht über die Testsieger in den verschiedenen Preisklassen. Wenn Sie ein passendes Modell entdecken und dazu mehr erfahren wollen, finden Sie auf Amazon nützliche Kundenrezensionen. Tests und Vergleiche gibt es auf testberichte.de und Diskussionen über einzelne Modelle finden Sie in Foren wie Slashcam. Recherchieren lohnt sich, denn nebenbei lernen Sie die wichtigsten Fachbegriffe.</p>
<h3>Die Einsteigermodelle</h3>
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<p>Ab 100-200 Euro werden zweckorientierte Minimalisten bereits fündig. Besonders leicht zu handhaben sind (neben den Smartphones mit Videofunktion, auf die wir in Teil 2 noch zu sprechen kommen) PocketCams wie die FlipCam. Sie lassen sich via USB mit dem Rechner verbinden und die Daten sich entsprechend leicht weiter verarbeiten. Worauf Sie sollten sonst noch beim Kauf achten?</p>
<div id="attachment_5906" class="wp-caption alignright" style="width: 178px"><img class="size-thumbnail wp-image-5906       " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-4zu3-200x200.jpg" alt="Format 4:3 - da kann es schon mal eng werden!" width="168" height="168" /><p class="wp-caption-text">Hier wird es schon mal eng</p></div>
<div id="attachment_5905" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/format-16zu9/" rel="attachment wp-att-5905"><img class="size-medium wp-image-5905    " src="http://pb21.de/files/2012/01/format-16zu9-350x196.jpg" alt="Format 16:9 - da passt auch noch ein Baum mit drauf" width="245" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Format 16:9 - garantiert mehr Auslauf</p></div>
<p>Zum Beispiel auf das richtige Format: 16:9 (links) ist eindeutig auf dem Vormarsch, während das Format 4:3 (rechts) langsam ausstirbt. Im Breitwand-Format lässt sich  mehr unterbringen, zum Beispiel erklärende Grafiken und Texte. Deshalb empfiehlt es sich, beim Kauf auf das 16:9-Format zu achten.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil der günstigen Kameras sind ihre eingeschränkten Einstellmöglichkeiten. Sie müssen sich nicht weiter damit beschäftigen, sondern können weitgehend der Automatik vertrauen und sich dafür ganz auf Ihre Aufgabe als Filmer konzentrieren.</p>
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<h3>Vier Tipps für bessere Filme</h3>
<p>In der Praxis werden Sie rasch merken, dass leichte Kameras schwer ruhig zu halten sind. Um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden, sollten Sie sich daher ein Stativ anschaffen. Denn wackelfreie Bilder sind der schnellste Weg, professionell wirkende Aufnahmen zu erzielen.</p>
<p><strong>Zweiter Tipp:</strong> Sie sollten immer ein bis zwei frisch aufgeladene Ersatzakkus für die Kamera bereithalten sowie Bänder, bzw. eine zweite Speicherkarte, um sie ggf. austauschen zu können.</p>
<p><strong><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/rechts/" rel="attachment wp-att-5922"><img class="alignleft size-full wp-image-5922" src="http://pb21.de/files/2012/01/rechts.jpg" alt="Die Drittel-Regel: Gut plaziert ist halb gewonnen" width="360" height="206" /></a>Dritter Tipp:</strong> Beachten Sie beim Bildaufbau die Drittel-Regel. Präsentieren Sie Ihr Motiv, beispielsweise einen Interviewpartner, nie mittig, sondern im rechten Drittel des Bildes. Profis unterteilen ein Bild gedanklich in drei horizontale und drei vertikale Felder (Bild links). Entsprechend platziert, lenken Sie das Auge des Betrachters leichtfüssig durch den Film.</p>
<p><strong>Vierter Tipp:</strong> Wenn Sie eine Kamera mit eingebautem Mikrofon kaufen, achten Sie darauf, dass Sie möglichst nahe vor Ihrem Interviewpartner stehen und wenig Nebengeräusche mit aufnehmen. Nur so erreichen Sie einen ausreichend guten Ton.  Hier wie auch grundsätzlich gilt, Testaufnahmen zu machen, und sich diese mit Kopfhörer anzuhören. So bekommen Sie Sicherheit, Routine und holen das Beste auch aus günstiger Ausstattung heraus.</p>
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<h3>Die Postproduktion</h3>
<p>Wenn das Filmmaterial &#8220;im Kasten&#8221; ist, beginnt die Nachbereitung. Gute und günstige Schnittprogramme für Einsteiger sind Magic Video deluxe oder Pinnacle Studio  (PC) und iMovie (Apple). Da Videobearbeitung zu den speicher- und rechenintensivsten Aufgaben eines Rechners zählt, sollten Sie über einen schnellen Rechner und ausreichend Speicher (RAM) verfügen. 4 GB RAM, 500 GB Festplatte und ein 2 GHz Prozessor bilden eine gute Ausgangsbasis. Wenn Ihre Kamera in HD (High Definition) aufzeichnt, steigen damit auch die Anforderung an Ihren Schnittcomputer.</p>
<div id="attachment_5923" class="wp-caption alignright" style="width: 373px"><a href="http://pb21.de/2012/03/video-fur-einsteiger-teil-i/youtube/" rel="attachment wp-att-5923"><img class="size-full wp-image-5923     " src="http://pb21.de/files/2012/01/youtube.png" alt="" width="363" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Kinderleicht zu bedienen: Der Online-Schnittplatz von youtube</p></div>
<p>Wenn diese Anforderungen Ihre Ausrüstung übersteigen, können Sie Ihre Filme auch online bearbeiten. Eröffnen Sie ein youtube-Konto, laden Sie Ihr Video hoch und setzen Sie es unter dem Punkt &#8220;Datenschutz&#8221; auf &#8220;nicht gelistet&#8221; oder &#8220;privat&#8221; &#8211; dann erscheint es nicht in der Öffentlichkeit. Anschliessend können Sie es unter dem Punkt &#8220;Video verbessern&#8221; online schneiden, Farb- und Kontrastkorrekturen durchführen, mit Anmerkungen und Untertiteln versehen - und wenn Ihnen eine Aktion nicht gefällt, lässt sie sich wieder rückgängig machen. Das alles lässt sich intuitiv und ohne irgendwelche Kosten oder Vorkenntnisse realisieren. Am besten ausprobieren Sie es einfach aus &#8211; ein Motto, das übrigens für die meisten Videoaktivitäten gilt.</p>
<h3>Erstes Fazit</h3>
</div>
<div>
<p>Videos aufzunehmen, zu schneiden und online zu stellen ist heute leichter als je zuvor. Für knapp 200 Euro bekommen Sie eine brauchbare Kamera und wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigen &#8211; Probeaufnahmen machen und anschliessend sorgfältig analysieren &#8211; steht professionell aussehenden Lehr- und Dokumentarfilmen nichts mehr im Wege. Als Ermutigung finden Sie hier zum Abschluß das Beispiel einer jungen Dame: Sie zeigt Ihnen, wie es geht!<br />
</p>
</div>
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</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Lutz Berger für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5904"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 in der Bildungsarbeit vor Ort – Übersicht und Beispiele</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/web-2-0-in-der-bildungsarbeit-vor-ort-%e2%80%93-ubersicht-und-beispiele/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 04:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden? Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele. Unten finden&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong><em><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6970" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2-200x200.jpg" alt="Karte fuer Seminare, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de" width="200" height="200" /></a>Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden?</em></strong> Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele.</p>
<p>Unten finden Sie den vollständigen Artikel, der auch als PDF-Datei <span id="more-6939"></span><em><a href="http://pb21.de/files/2012/02/JMM-Web-2.0-Dienste-in-der-politischen-Bildung.pdf">Jöran Muuß-Merholz: Web 2.0 in der politischen Bildung</a></em> zur Verfügung steht.</p>
<hr />
<h2>Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden?</h2>
<h3>I. Allgemeiner Teil<br />
I.a. Grundlagen</h3>
<h4>Das Internet verändert die Welt</h4>
<p>Aus dem Alltag der meisten Menschen ist das Internet längst nicht mehr wegzudenken. Zunehmende Bedeutung erfahren dabei neben der Informationsrecherche die verschiedensten Dienste zur Kommunikation, zum Erstellen, Veröffentlichen und Teilen von digitalen Inhalten. Auch in der Arbeitswelt hat die digitale Vernetzung Einzug in die allermeisten Berufe gehalten. Das Internet verändert Arbeit und Freizeit, unser Kommunikationsverhalten, unser Verständnis des Wortes „Freund“, die Musik- und Filmindustrie, die Verbrechensbekämpfung, die Partnerfindung, die Politik, den Krieg, die Geschäfte der Reisebüros und des Buchhandels – aber nicht die politische Bildungsarbeit?</p>
<h4>Was Web 2.0 und politische Bildung gemeinsam haben…</h4>
<p>Schaut man sich die derzeit beliebtesten „Orte“ im Internet an, so findet man darunter zahlreiche Angebote, bei denen nicht mehr eine „Zentrale“ Inhalte erstellt und an ein empfangendes Publikum sendet, sondern die sich als Plattformen verstehen, deren Inhalte von den Nutzenden selber er- und bereitgestellt werden. Große Beispiele sind Facebook, YouTube, Twitter, Flickr oder Geocaching, aber auch dezentrale Angebote wie Blogs oder Podcasts, die zwar mit jeweils geringeren Reichweiten, dafür aber umso zahlreicher und vielfältiger existieren.<br />
Solche Angebote, bei denen sich die traditionellen Trennungen zwischen Konsumenten und Produzenten, Information und Kommunikation, Professionalität und Amateurtum vermischen, werden mit den Schlagworten Web 2.0 oder Social Media überschrieben. Eine Beschreibung von Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, hat sich nicht durchgesetzt, obwohl sie das Wesen des „neuen Netzes“ auf den Punkt bringt: das „Read-/Write-Web” – also das Internet, in dem jeder nicht mehr nur liest und konsumiert, sondern auch Autor ist und Inhalte mit der Welt teilt.<br />
Die Grundannahmen dieses Read-/Write-Webs sind offensichtlich kompatibel mit denen der politischen Bildung: So wie User im Web 2.0 nicht mehr nur ein passives Publikum bilden, sondern jeder auch Sender ist, so sieht die politische Bildung die Menschen nicht nur als Bewohner/innen eines Staates, sondern als Bürger/innen, die zum Gemeinsamen beitragen, die sich engagieren und gestalten, die sich untereinander verbinden, austauschen und diskutieren – kurz: die partizipieren<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-1' id='fnref-6939-1' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>1</a></sup>. Dieses am Leitbegriff Partizipation ausgerichtete Ideal findet sein Abbild in der Gestaltung von Veranstaltungsformaten der politischen Bildung. Veranstaltungsteilnehmende sollen in der Regel nicht nur Zuhörende sein, sondern auch diskutieren, sich einbringen und bisweilen, in der projektorientierten Arbeit, auch kreative Ergebnissse gestalten.</p>
<h4>…warum sie dennoch keine Freunde sind…</h4>
<p>Nun könnte man meinen, bei so viel strukturellen Gemeinsamkeiten sollten die Akteure der politischen Bildung mit offenen Armen auf die Welt des Web 2.0 zugehen, seine Möglichkeiten austesten und in die eigene Praxis integrieren.<br />
Das ist noch eher die Ausnahme als die Regel. Vielmehr dominiert im pädagogischen Bereich im Allgemeinen und in der politischen Bildung im Besonderen eine zurückhaltende bis skeptische Haltung gegenüber digitalen Technologien. Das mag zum einen in den Fundamenten der Domäne liegen, die weder in ihrer Kultur noch in den formellen Rahmenbedingungen zur größtmöglichen Innovationsfreudigkeit neigt. Zum anderen lassen sich Ursachen für das verbreitete Zögern auch im eigenartigen Spannungsfeld suchen, das die Medientechnologien in der Bildungsgeschichte immer wieder induzierte. Da war und ist auf der einen Seite immer wieder ein radikaler Kulturpessimismus gegenüber jeglicher medialer Innovationen: „Facebook / E-Mail /  Computerspielerei / Privatfernsehen / Kino / die Postkarte / das Buch ist der Untergang unserer Kultur!“ Auf der anderen Seite wurden „neue Medien“ in der Geschichte immer wieder als vermeintlich revolutionäre Rettungsbringer an die Pädagogik herangetragen: „Mit dem Hörfunk / Schulfernsehen / Sprachlabor / Computer / Multimedia-PC / Internet wird das Lernen viel einfacher, billiger, schneller, lustiger.“<br />
Nun hat bisher keine Medientechnologie weder das Abendland untergehen lassen noch das Lernen revolutioniert. Insofern ist es durchaus berechtigt zu fragen, was die „digitale Revolution“ denn von den bisherigen Verkündungen unterscheide und warum sie die politische Bildung verändern wird.</p>
<h4>…und warum sie es noch werden könnten</h4>
<p>Zwei Argumente für die Relevanz des digitalen Wandels auch für die politische Bildung wurden bereits genannt:<br />
Erstens: Wir sehen die Veränderungen bereits in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen.<br />
Zweitens: Es spricht strukturell einiges dafür, dass Web 2.0 und politische Bildung gute Freunde werden könnten. Facebook, Blogs, Video-Livestreams, Wikis oder Twitter zeigen nicht nur in Teheran oder Kairo, bei Stuttgart 21 oder zu Guttenberg, dass digitale Werkzeuge und demokratische Partizipation viel miteinander zu tun haben. Das heißt auch, dass die oft beschworene Medienkompetenz mehr als nur die Bedienung von Technik umfasst. Gerade die politische Bildung muss Medienkompetenz auch als Verstehen und Gestalten der Welt mit und in Medien begreifen – und an ihrer Entwicklung mitwirken.<br />
Zum Dritten und Vierten soll an dieser Stelle noch skizziert werden, warum die digitale Revolution die politische Bildung selbst dann verändern wird, wenn die politischen Bildner selber sie ignorieren sollten:<br />
Drittens: Die Teilnehmenden bleiben weg. Die politische Bildung ist wie kein anderer Bildungsbereich auf die Freiwilligkeit zur Teilnahme  an ihren Veranstaltungen angewiesen. Und für einen großen und rasant wachsenden Anteil der Teilnehmenden sind Internet und Web 2.0 inzwischen selbstverständlich. Warum soll ein Jugendlicher, der in allen Lebenslagen über Facebook kommunziert und bei Fragen zuerst YouTube oder die Wikipedia konsultiert, sich für ein Bildungsangebot begeistern, das die Medien aus seiner Lebenswelt ignoriert, geringschätzt oder sogar verbietet?<br />
Viertens: Die Teilnehmenden nehmen die Sache selber in die Hand. Wie schon erwähnt geben die Dienste im Web 2.0 allen Nutzenden die Möglichkeit, Inhalte zu produzieren und zu veröffentlichen. Wenn Institution der politischen Bildung sich also nicht ins Web 2.0 begeben, dann können interessierte Teilnehmende das übernehmen. Für einen Video-Livestream von einer Diskussionsveranstaltung braucht es nicht zwingend eine Infrastruktur, die der Bildungsanbieter bereitstellt. Ein Handy mit Kamera und Internetverbindung reicht aus. Auch wenn ein Bildungsanbieter nicht selber über seine Angebote twittert – seine Teilnehmenden tun es.<br />
Es ist nicht die Frage, ob die politische Bildung im Web 2.0 überhaupt stattfindet, sondern nur, ob sie mit oder ohne Beteiligung der Akteure und Institutionen der politischen Bildung dort stattfindet.</p>
<h4>Exkurs: Was uns jetzt bevorsteht…</h4>
<p>Der Einzug von Computern veränderte die Bildung gar nicht. Auch als Bildungseinrichtungen wie z.B. die „Schulen ans Netz“ kamen, brachte das viel Technik, aber kaum Neues für Pädagogik und Didaktik. In allernächster Zeit aber steht ein fundamentaler Wandel an. Warum?</p>
<ol>
<li>Das neue Internet: Das Web 2.0 hat einen Paradigmenwechsel für das Internet eingeläutet. Seine Nutzer sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern können Inhalte selber produzieren und miteinander teilen. Alle Inhalte bei z.B. YouTube, SchülerVZ, Facebook oder geocaching.com  werden von der Nutzern selber erstellt. Einfachste und kostenlose Software ermöglichen jedem, über Blogs, Videos, Podcasts oder Wikis der Kreativität freien Lauf zu lassen.</li>
<li>Die neue Hardware: Das iPad mag noch teuer sein. Aber es ist nur der Anfang. Es ist nicht eine Frage, ob, sondern nur wann ähnliche Tablet-PCs von anderen Herstellern für weniger als 100 Euro verfügbar sein werden (Prognose: Mitte 2012) und nicht ob, sondern wann ein Landtagswahlkampf mit dem Versprechen „Jedem Schüler sein Tablet-PC!“ geführt werden wird (Prognose: Niedersachsen Ende 2012). Solche Computer haben für die Bildungsarbeit einen entscheidenden Vorteil: Sie stehen nicht im Mittelpunkt. Musste man vorher für eine Internetrecherche gesonderte Zeit einplanen, unter Umständen sogar einen speziellen Raum reservieren, so ist das iPad schnell aus der Tasche geholt und nach 4 Sekunden einsatzbereit. Und genau so schnell kann es auch wieder beiseite gelegt werden. Erstmalig wird es so in formellen Bildungssettings möglich, das Internet als ein ganz normales Werkzeug einzusetzen, das einfach und schnell funktioniert und nicht den Mittelpunkt aller Aktitiväten beansprucht.</li>
<li>Die allgegenwärtige Vernetzung: Mit WLAN und Mobilfunk kann man inzwischen so gut wie überall online sein. Auch hier wird die Kostenfrage in nächster Zeit weiter in den Hintergrund rücken. Schon jetzt kostet eine Internet-Flatrate für Handy oder iPad nur noch 10 Euro pro Monat. Fast alle Jugendlichen werden spätestens 2012 ein Handy mit Internetzugang und Computerfunktionen besitzen. Das Internet wird damit allgegenwärtig und alles durchdringend sein.</li>
</ol>
<p>Vielfältige Informationsquellen und Möglichkeiten zur Kommunikation stehen damit den Lernenden offen – und auch den Lehrenden.</p>
<h3>II. Landkarte zum Einsatz von Web 2.0-Werkzeugen in Veranstaltungen der politischen Bildung<br />
Web 2.0 in Seminarraum und Vortragssaal</h3>
<p>Das Web 2.0 bietet eine reichhaltige Palette von Werkzeugen, die zur Unterstützung von Bildungsveranstaltungen eingesetzt werden können. Im Folgenden wird eine „Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für Veranstaltungen in der politischen Bildung“ skizziert. Dazu werden Werkzeuge oder Dienste vorgestellt und typischen Aktivitäten zugeordnet, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen anfallen.<br />
Dazu einige Vorbemerkungen zur Einordnung :</p>
<ul>
<li>Es geht nicht um „E-Learning“, verstanden als nur online stattfindende Kommunikation. Der Fokus liegt vielmehr auf traditionellen face-to-face-Formaten, also Präsenzveranstaltungen, die mit Werkzeugen des Web 2.0 bereichert werden können.</li>
<li> Die Aufstellung erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein. Stattdessen werden wichtige Werkzeuge exemplarisch ausgewählt.</li>
<li> Im Rahmen dieses Textes können die vorgestellten Internetdienste nicht einzeln erklärt werden. Viele grundsätzliche und einführende Materialien bietet zum Beispiel die Website „Web 2.0 in der politischen Bildung – pb21.de“.</li>
<li> Im Rahmen der zu skizzierenden Landkarte werden Werkzeuge je einer typischen Aktivität der Bildungsarbeit zugeordnet. Allerdings lässt sich vermutlich jedes einzelne Werkzeug auch für fast jede andere Aktivität nutzen als hier vorgeschlagen. In diesem Sinne ist die „Landkarte“ nicht als Abbild einer objektiv vorhandenen Landschaft zu verstehen, sondern als Framework, in dem die einzelnen Bestandteile zu Orientierungszwecken arrangiert und in Beziehung zueinander gesetzt werden können.</li>
<li>Es ist grundsätzlich sinnvoll, zwischen einem Werkzeug als allgemeinen „Diensttypus“ und einem konkreten Anbieter zu differenzieren. Allerdings stehen manche Unternehmen quasi stellvertretend für einen Dienst, und es wäre für das Leseverständnis nicht förderlich, immer von „Microbloggingdiensten“ anstatt von „Twitter“ zu sprechen. Daher werden die Ebenen im Folgenden immer dann vermischt, wenn ein Angebot stellvertretend für einen Dienst verstanden werden kann.</li>
</ul>
<h4>Drei prototypische Formate</h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Veranstaltungsformate.jpg"><img class="size-medium wp-image-6973  alignright" src="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Veranstaltungsformate-266x250.jpg" alt="Typische Veranstaltungsformate, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="256" height="240" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die politische Bildung hat eine bunte Landschaft mit verschiedensten Veranstaltungsformaten hervorgebracht. Zur Vereinfachung werden im Folgenden drei „Prototypen“ von Veranstaltungen unterschieden:</p>
<ol>
<li>Tagung/Konferenz,</li>
<li>Vortrag/Podiumsdiskussion und</li>
<li>Seminar/Workshop.</li>
</ol>
<p>Diese drei Prototypen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie Menschen zusammenkommen:</p>
<ul>
<li>Bei der Tagung / Konferenz treffen sich eher viele Teilnehmende und mehrere Referierende, für eher zwei oder drei Tage, meist abwechselnd sowohl in frontalen wie in diskursiven, selten in handlungs- / projektorientierten Formen.</li>
<li>Ein Vortrag oder eine Podiumsdiskussion ist dagegen typischerweise von höchstens zwei Stunden Dauer, für die Dutzende, manchmal auch Hunderte von Menschen zuhören, was eine Person oder wenige Diskutanten vorne zu sagen haben (meist ergänzt mit einem Frage-und-Antwort-Teil).</li>
<li>Im Seminar oder Workshop haben wir in der Regel eine kleinere Gruppe von 10 bis 30 Teilnehmenden, die über mehrere Tage hinweg zusammenkommen, diskutieren und oft auch zusammen arbeiten, also selber aktiv werden und eigene Inhalte entwickeln.</li>
</ul>
<p>Alle drei Formate lassen sich nicht präzise voneinander abgrenzen. Eine Konferenz umfasst zum Beispiel häufig Einheiten in den Formaten Vortrag, Podiumsdiskussion oder Workshops. Auf der anderen Seite kann auch ein Seminar durchaus eher input-orientiert arbeiten. Die grobe Unterscheidung in Prototypen reicht für unsere Zwecke jedoch aus.</p>
<h4>Sechs typische Aufgabenbereiche</h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Aufgabenbereiche-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6972 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Aufgabenbereiche-2-350x123.jpg" alt="Typische Aufgabenbereiche, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="213" /></a></p>
<p>Während der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen gibt es einige typische Aufgaben, die der Anbieter für seine oder mit seiner Teilnehmerschaft durchführt. Auch diese werden hier prototypisch unterschieden:</p>
<ul>
<li>Einladung und Marketing – die Veranstaltung verkünden und bekanntmachen</li>
<li>Senden und Konversation – die Öffentlichkeitsarbeit, die auch Menschen erreichen soll, die nicht vor Ort teilnehmen</li>
<li>Dokumentation und Veröffentlichung – die Ergebnisse sammeln und verbreiten</li>
<li>Koordination, Organisation und Zusammenarbeit – sowohl auf organisatorischer wie auf inhaltlicher Ebene</li>
<li>Inhalte entwickeln, Projektarbeit – das Kreative, das Teilnehmende während der Veranstaltung gemeinsam gestalten</li>
<li>Evaluation – Rückmeldung einholen und auswerten</li>
</ul>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Konferenzen-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6969 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Konferenzen-2-350x201.jpg" alt="Karte fuer Konferenzen, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="354" /></a></p>
<p><strong>Tagung / Konferenz</strong></p>
<p>Schauen wir zuerst auf die Tagung, denn diese ist das umfassendste der drei Protoformate, das auch die anschließend betrachteten Formate Vortrag / Podiumsdiskussion und (eingeschränkt) Seminar / Workshop als Komponenten enthalten kann. Stellen wir uns eine typische Konferenz vor: 100 oder vielleicht auch 400 Teilnehmende kommen für zwei Tage zusammen. Das Programm umfasst sowohl frontale Formate im Plenum als auch parallel stattfindende Workshops, bei denen die Teilnehmenden in kleineren Gruppen auch untereinander in den Austausch kommen. (Dann gibt es noch die Kaffeepausen, die bisweilen genau so wichtig sind wie der Rest.)<br />
Die Konferenz unterscheidet sich von den weiteren Formaten noch in einem weiteren Punkt: das Interesse „über den Ort hinaus“. Bei einer Konferenz gibt es häufig Menschen, die nicht zur Veranstaltung kommen (können), sich aber sehr für die Inhalte interessieren. Typischerweise äußert sich das in Nachfragen nach aufgezeichneten Vorträgen, Handouts, Folien oder sonstigen Dokumentationen. Inzwischen werden Veranstaltungsteile häufig auch als Videostream live veröffentlicht, so dass auch eine „virtuelle“ Teilnahme möglich ist, ohne vor Ort zu sein.<br />
Teilnehmende an einer Konferenz sind auch „über die Zeit hinaus“ an der Veranstaltung interessiert: Sie müssen sich zum Beispiel im Voraus für parallel stattfindende Programmteile entscheiden oder haben im Anschluss an die Konferenz Interesse an Ergebnissen und weiterem Austausch. Vielleicht sind die Teilnehmenden sogar interessiert und bereit, schon im Vorfeld der Konferenz gemeinsame Vorbereitung zu betreiben. Bei sehr partizipativen Formate wie z.B. Barcamps ist eine gemeinsame Vorbereitung online sogar die Regel.<br />
Aus diesen Gründen haben Konferenzen in der Regel eine stärkere Online-Präsenz als Vorträge oder Workshops.</p>
<p><strong>Einladung und Marketing</strong><br />
Schauen wir nun auf die typischen Aktivitäten, mit der Sie als politische Bildner eine Konferenz begleiten. Wir starten am Anfang: mit EINLADUNG UND MARKETING. Sie wollen die Aufmerksamkeit von möglichst vielen (oder bestimmten) Menschen erreichen. Typischerweise können Sie soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter nutzen, um die Nachricht von Ihrem Vorhaben zu verbreiten. Web 2.0 heißt hier, dass Sie relativ einfach mit Menschen in Verbindung bleiben können, bei denen schon ein Grundinteresse an Ihrer Arbeit vorhanden ist. Und möglicherweise noch wichtiger: Sie erleichtern diesen Menschen, wieder andere Menschen von Ihrer Veranstaltung wissen zu lassen. Vor diesem Hintergrund sollten Sie es immer und überall so einfach wie möglich machen, dass Interessenten Ihre Inhalte mit Dritten teilen können.</p>
<p><strong>Senden und Konversation</strong><br />
Auf sozialen Netzwerken präsent zu sein heißt immer auch, dass Sie eine birektionale Kommunikation führen. Sie SENDEN nicht nur in die Welt, sondern bekommen auch Rückmeldungen von außen. Wenn Sie Inhalte auf Facebook oder Twitter veröffentlichen, werden andere Menschen ihre eigenen Fragen und Ideen an gleicher Stelle einbringen. (Und sie werden auch nicht schweigen, wenn sie unzufrieden oder anderer Meinung sind.) Nicht nur das – man wird auch erwarten, dass Sie auf diese Rückmeldungen eingehen. Das ist es, was das Wesen des Web 2.0 ausmacht: eine KONVERSATION zu führen (oder besser: Dutzende, Hunderte, Tausende von Konversationen zu führen).<br />
Das Verlangen nach Konversation über das Netz wird auch dann nicht aufhören, wenn die Konferenz beginnt. Über einen Video-Livestream lassen sich Vorträge und Podiumsdiskussionen einer Konferenz live in die ganze (Online-)Welt senden. Auch in der politischen Bildung sehen wir seit 2010 immer häufiger solche Livestreams, die Menschen ermöglichen dabei zu sein, ohne geographisch vor Ort sein zu müssen. Der Aufwand, der für einen guten Livestream betrieben werden muss, ist nennenswert. Aber er ist recht niedrig, wenn man berücksichtigt, welchen Aufwand Sie für die Konferenz schon als „Grundlage” betreiben müssen. Um eine Hausnummer zu nennen: Ein Livestream kann ihr Publikum verdoppeln, während der Aufwand ganz deutlich unter einer Verdoppelung liegt.<br />
Die denkbaren Aktivitäten in Sachen Senden und Konversation sind damit noch nicht beendet. Von außen zuschauende Menschen möchten nicht nur sehen und hören, was auf der Bühne der Tagung geschieht, sondern wollen sich darüber auch untereinander austauschen (wofür sich ein Chat anbietet) und Rückmeldungen in den Veranstaltungsraum zurückgeben. Hier kann eine Twitterwall interessant sein. Sie ermöglicht einen Rückkanal, in dem nicht nur Fragen gestellt werden können, sondern auch eine Visualisierung der Gedanken des Publikums möglich wird. Selbstverständlich können auch die Teilnehmenden vor Ort Ihre Gedanken via Twitter miteinander teilen, so dass man auf der Twitterwall häufig gar nicht mehr unterscheiden kann, ob ein Beitrag aus dem Veranstaltungssaal oder von einem Zuschauer aus Neuseeland geschickt wird. Wenn eine Twitterwall gut funktioniert, dann kann man auf ihr „den Raum denken sehen“.</p>
<p><strong>Dokumentation und Veröffentlichung</strong><br />
Die klassische Form der DOKUMENTATION UND VERÖFFENTLICHUNG von Tagungsergebnissen ist der gedruckte Tagungsband / ein Reader, der sich häufig nicht nur an die Teilnehmenden, sondern an einen Interessentenkreis darüber hinaus richtet. Auch Fotos, Ton- oder Videoaufzeichnungen sind beliebte Medien zur nachträglichen Veröffentlichung. Das Web 2.0 bietet dafür zahlreiche Plattformen, die zwar meist auf spezifische Dokumentarten spezialisiert sind, sich aber in der Regel auf anderen Websites einbetten (und damit zusammenführen) lassen. Es gibt Slideshare für Präsentationen, entweder für Powerpoint, PDF und Co. alleine oder in Kombinationen mit einer dazugehörigen Tonaufzeichnung. Audio-Aufzeichnungen von Vorträgen, Gesprächsrunden oder Interviews lassen sich auch als Podcast verbreiten. Für Photos sind Flickr oder Picasa beliebt, wo sich bei Bedarf auch geschlossene Gruppen anlegen lassen. Und schließlich lassen sich Videos aufzeichnen und über Plattformen wie YouTube oder Vimeo veröffentlichen. (Wenn es schon einen Livestream gibt, dann stehen die Videos in der Regel auch im Anschluss in einem Archiv zum nachträglichen Abruf bereit. Bisweilen erreichen diese Videos mit der Zeit dann noch einmal ein Vielfaches an Abrufen gegenüber den Live-Zuschauern.)<br />
Im Zeitalter des Web 2.0 ist es wichtig, die Aktivitäten zur Dokumentation nicht auf die Seite des Veranstalters und der Mitwirkenden begrenzt zu denken. Nicht nur der Gastgeber, sondern auch manche Teilnehmende möchten produzierte Inhalte mit anderen teilen, seien es Mitschriften, Photos, Audio- oder Videoaufzeichnungen. Es gibt auch schon Berichte von Teilnehmenden, die einen eigenen Livestream produzieren und in die Welt senden. Für eine rudimentäre Form braucht es nicht mehr als ein Smartphone oder ein Netbook plus Internetzugang<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-2' id='fnref-6939-2' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>2</a></sup>. Die Gastgeber können hier Teilnehmende und Interessenten unterstützen, indem sie „Sammelbecken“ für solche dezentral veröffentliche Inhalte bereitsstellen, z.B. Gruppen, erweiterbare Listen via Wiki oder Etherpad oder einfach nur ein verkündetes Hashtag für die eindeutige Verschlagwortung.</p>
<p><strong>Koordination, Organisation und Zusammenarbeit</strong><br />
In der politischen Bildung sehen wir Teilnehmende immer auch als „Teilgebende“, die eigene Interessen, Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können. Vor diesem Hintergrund kann eine Konferenz auch Möglichkeiten zur ZUSAMMENARBEIT beinhalten. Das betrifft sowohl die inhaltliche Ebene als auch Fragen der KOORDINATION UND ORGANISATION.<br />
Ein Beispiel: Teilnehmende können Internetquellen zum Thema zusammenführen, wenn sie Social-Bookmark-Dienste wie Delicious, Mister Wong  oder Diigo nutzen. Mittels eines gemeinsamen Schlagworts oder einer thematischen Gruppe kann dezentral eine Sammlung von Links erstellt und diskutiert werden.<br />
Damit Teilnehmende sich stärker untereinander vernetzen können, kann eine Community-Plattform wie Mixxt sehr hilfreich sein. Teilnehmende können hier in einem geschützten Raum Profile anlegen und durchstöbern, sich in einem Forum austauschen, Dateien bereitstellen, Neuigkeiten vom Veranstalter lesen, zwischen parallel stattfindenden Programmpunkten auswählen oder sogar vorstellen, welchen Programmpunkt sie selber anbieten möchten<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-3' id='fnref-6939-3' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>3</a></sup>.</p>
<p>Für das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten vor, während oder nach einer Tagung bietet sich ein Wiki an. Neuerdings sehen wir bei Tagungen immer häufiger kollaborative Texte, Protokolle oder Listen, die entweder über Google Docs oder über einen Etherpad-Dienst erstellt werden.<br />
In der Aufstellung der verschiedenen Dienste fehlt bisher ein mächtiges Werkzeug: Blogs. In einem Blog können vom Veranstalter generelle Informationen wie Einladung, Programm oder Porträts der Mitwirkenden veröffentlicht werden. Der Blog ist auch der Ort, an dem alle anderen Online-Aktivitäten durch Verlinkungen und Einbettungen zusammengeführt werden. Vor diesem Hintergrund sollen Blogs an dieser Stelle keiner bestimmten Aufgabe zugeordnet werden, sondern ins Zentrum aller Online-Aktivitäten gestellt werden.</p>
<p><strong>Vortrag und Podiumsdiskussion</strong></p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Vortraege-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6971 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Vortraege-2-350x138.jpg" alt="Karte fuer Vortraege, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="236" /></a></p>
<p>Widmen wir uns nun einem recht frontalen Format: ein mehr oder weniger großes Publikum hört einem Vortragenden oder einigen Diskutanten zu. Bis auf einzelne Nachfragen sind die Teilnehmenden eher passiv. Viele Eigenschaften und Möglichkeiten zu diesem Format sind bereits unter dem Abschnitt „Konferenz“ behandelt worden, so dass wir uns hier kurz fassen können.<br />
Auch hier können soziale Netzwerke und Twitter genutzt werden, um die Veranstaltung bekannt zu machen. Auch ein Livestream, gegebenfalls mit einer Twitterwall als Rückkanal, ist denkbar, um die Reichweite der Veranstaltung vom Vortragsraum auf (potentiell) die Weltöffentlichkeit auszudehnen<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-4' id='fnref-6939-4' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>4</a></sup>. Auch die Dokumentation von Folien, Photos, Audio oder Video ist analog zu den oben angeführten Möglichkeiten denkbar.<br />
Anders verhält es sich dagegen bei den Punkten Koordination, Organisation und Zusammenarbeit. Bei einer 2stündigen Veranstaltung ergibt sich in aller Regel kein großer Bedarf, zusätzlich online zusammenzuarbeiten. (Auch wenn zum Beispiel ein gemeinsames Etherpad interessant sein kann.)<br />
Auch einen eigenen Blog wird man für eine solche Veranstaltung kaum einrichten. Allerdings haben Bildungsanbieter in der Regel eine institutionelle Website, in der ein Artikel über die Veranstaltung veröffentlicht werden kann, inklusive eingebetteter Medien. Auch bei kleineren Verantaltungen sollten Möglichkeiten für Teilnehmende und Interessenten berücksichtigt werden sich einzubringen, und sei es „nur“ über eine Kommentarfunktion.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6970 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2-333x250.jpg" alt="Karte fuer Seminare, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="450" /></a></p>
<p><strong>Workshop / Seminar</strong></p>
<p>Innerhalb des prototypischen Formats „Seminar“ gibt es eine große Bandbreite von Formen. Manches Seminar ähnelt eher einer kleinen Tagung oder Konferenz. Für die folgenden Überlegungen soll aber auf den Charakter des Workshops im Sinne von „gemeinsam etwas erarbeiten“ abgezielt werden. Stellen Sie sich eine Gruppe von 10 bis 30 Teilnehmenden vor, die für zwei bis drei, vielleicht sogar fünf Tage zusammenkommen, um zu einem Thema zu arbeiten, zu diskutieren, kreativ zu sein, vielleicht auch projektorientiert eigene „Produkte“ zu entwickeln.</p>
<p>Hinsichtlich EINLADUNG UND MARKETING kann auf die bisherigen Überlegungen verwiesen werden.<br />
Wenn es um SENDEN UND KONVERSATION geht, unterscheidet sich der Workshop deutlich von den bisherigen Formaten. Häufig geht es hier eher um einen relativ geschlossenen Kreis, für den der geschützte, nicht-öffentliche Raum für offene Diskussionen, Übungen und kreative Methoden notwendig ist. Vor diesem Hintergrund werden Livestream oder Twitterwall nicht in Frage kommen. (Allerdings gibt es Experimente mit „Workshop-Twitterwalls“, die nur für die Teilnehmenden selber gedacht sind.)<br />
Zur DOKUMENTATION UND VERÖFFENTLICHUNG von Ergebnissen gibt es im Workshop weniger „druckreife“ Produkte, die die Öffentlichkeit interessieren könnten. Insofern ist auch dieser Aufgabenbereich von niedriger Bedeutung. Anders verhält es sich mit der Dokumentation für die Teilnehmenden selber. Hier können zum Beispiel in einem Blog Arbeitsaufträge, Materialien, weiterführende Hinweise etc. gesammelt werden – sowohl für die Seminararbeit selber als auch als Dokumentation nach Seminarende.<br />
Der Aufgabenbereich KOORDINATION, ORGANISATION UND ZUSAMMENARBEIT hat dafür eine deutlich größere Bedeutung für Workshops. Hilfreiche Werkzeuge wie eine Mixxt-Community, Wikis, Etherpads und Social Bookmarks wurden bereits erwähnt. Darüber hinaus gibt es diverse hilfreiche Dienste für die Zusammenarbeit von kleinen Gruppen wie zum Beispiel Doodle (zur Abstimmung von Terminen oder anderen Alternativen) oder Dropbox (zur gemeinsamen Nutzung von Dateien).<br />
Im Gegensatz zum Veranstaltungstyp Konferenz haben Aufgaben aus dem Bereich INHALTE ENTWICKELN, PROJEKTARBEIT einen großen Stellenwert für den Workshop. Das Web 2.0 bietet ungezählte Dienste, mit denen Teilnehmende auf verschiedenste Weise eigene Ideen kreativ medial umsetzen können. Dazu gehören Visualisierungen mit Mindmaps z.B. mit MindMeister, multimediale Zeitleisten z.B. mit dipity, Storytelling z.B. mit storify oder animoto. Und selbstverständlich stehen auch sämtliche Dienste zur Verfügung, die wir schon als Werkzeuge für Referenten genannt haben. Auch Teilnehmende können Slideshare, Flickr, Podcasts, YouTube nutzen, um eigene Ergebnisse zu veröffentlichen. Sie können sogar einen eigenen Livestream produzieren, wenn es sinnvoll erscheint. Die Unterscheidung zwischen diesen kreativen Aktivitäten und den oben genannten Aufgaben im Kontext der Dokumentation ist der Fokus auf die Gestaltung von eigenen Produkten. Die Veröffentlichung und Verbreitung dieser Inhalte ist dabei nicht immer das wichtigste Ziel.<br />
Der schon erwähnte Blog steht auch für diesen Veranstaltungstyp meist im Mittelpunkt, wenn man einen Workshop Web-2.0-unterstützt anbietet.</p>
<h4>Last but not least</h4>
<p>Wie einleitend erwähnt kann die skizzierte Aufstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es seien aber noch zwei weitere Punkte erwähnt, die sich nicht in die skizzierte Systematik einordnen lassen. Zum einen ist die Aktivität des Geocachings, die sich nach den Kriterien „Plattform“ und „Konversationen“ auch als Web 2.0 einordnen lässt, sehr gut für die politische Bildung einzusetzen, insbesondere für Workshops, aber auch für Tagungen und Kongresse.<br />
Zum anderen lässt sich auch für den Aufgabenbereich EVALUATION Web 2.0 nutzen. Dies kann mit gemeinsam erarbeiteten Befragungen geschehen, oder auch mit dem vielleicht ältesten Web 2.0-Dienst: einem Diskussionsforum.</p>
<h3>III. Exemplarische Anwendungsbeispiele</h3>
<p>In diesem Abschnitt werden Anwendungsbeispiele skizziert, die exemplarisch veranschaulichen, wie Web 2.0-Werkzeuge Bildungsformate erweitern können. Dabei werden die typischen Formate der Bildungsarbeit als Ausgangsbasis berücksichtigt (Tagungen, Seminare, projektorientierte Bildungsarbeit, Dialogformate / Diskussionen).<br />
Die Beispiele umfassen jeweils eine skizzenhafte Konzeption mit besonderem Hinblick auf Methodik, Zielsetzungen und Zielgruppen.</p>
<h4>Beispiel 1: Tagung (Begleitung und Dokumentation)</h4>
<p>Vorbild für dieses Beispiel sind große Tagungen wie z.B. das Global Media Forum der Deutschen Welle. Hier geht es darum, ein Onlineangebot zur Präsenzveranstaltung anzubieten, das die Tagung in der Vorbereitung und Durchführung, vor allem aber in der Nachbereitung begleitet.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die Tagung wird „konventionell“ durchgeführt. Web 2.0 kommt nur ergänzend zum Einsatz, indem verschiedene Dienste als Zusatz auf der Website zur Tagung eingebunden werden. Dazu gehört in der Vorbereitung, dass Neuigkeiten schon länger im Vorfeld schrittweise mittels Blog veröffentlicht werden, zum Beispiel die Zusagen einzelner Referenten zusammen mit Verweise auf Aktivitäten und Veröffentlichungen dieser Referenten. Der Blog hat auch eine Kommentarfunktion, so dass Rückmeldungen von (potentiellen) Teilnehmenden schon im Vorfeld niedrigschwellig an den Veranstalter herangetragen werden können. Während der Tagung werden „größere“ Programmpunkte wie zum Beispiel die Keynote im Livestream übertragen.<br />
Die größte Bedeutung hat in diesem Beispiel die Nachbereitung: Präsentationsfolien stehen über Slideshare oder Scribd in den Blog eingebunden zum Nachlesen bereit; die Videos aus dem Livestream können nachträglich angeschaut werden; kurze Interviews mit den Referenten können als Podcast-Dateien heruntergeladen werden; Photos der Veranstaltung stehen auf Flickr bereit. Auch hier sind alle Angebote mit einer Kommentarfunktion versehen.<br />
Um Feedback einzuholen, ist ein Forum geöffnet worden, in dem Teilnehmende (auch anonym) noch bis zu zwei Wochen nach der Tagung Rückmeldung geben können, was ihnen gut gefallen hat und inwiefern sie Verbesserungsvorschläge haben.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
In diesem Fall ist der Web 2.0 Einsatz relativ unabhängig von der Zielgruppe. Die unverbindliche, eher zusätzliche Einbindung ist ein Zusatzangebot, mit dem Interessenten ihre Beschäftigung mit dem Tagungsthema vertiefen können. Besonders hilfreich sind aufgezeichnete Vorträge, wenn diese in parallelen Sitzungen stattgefunden haben. Die Aktivität geht vom Veranstalter aus. Die Teilnehmenden können vorhandene Angebote kommentieren, aber darauf begrenzt sich die Partizipation.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Viele größere Tagungen werden inzwischen auf derartige Weise begleitet. Der Mehraufwand ist dabei durchaus nennenswert. Es ist aller Erfahrung nach nicht so, dass „einfach nur“ ohnehin vorhandene Inhalte bereitgestellt werden müssen oder diese Arbeiten „nebenbei“ gemacht werden können. Neben dem technischen und organisatorischen fällt meist auch ein deutlicher redaktioneller Aufwand an, wenn Inhalte online dokumentiert werden. Dem gegenüber steht ein Informationsangebot, das nicht nur den Tagungsteilnehmern, sondern viele weiteren interessierten Menschen auch mittelfristig noch zur Verfügung steht.</p>
<h4>Beispiel 2: Seminar (Recherche, Produktion und Dokumentation im Blog)</h4>
<p>In diesem Beispiel soll ein Seminar skizziert werden, das stark auf die Eigenaktivität der Teilnehmenden setzt. Vorbild ist ein 5tägiger Bildungsurlaub mit einer Gruppe von 10 bis 25 Teilnehmenden. Als Inhalt wäre ein Thema aus dem Bereich Internet typisch, aber es kann durchaus jedes andere Thema sein, z.B. Erinnerungsarbeit, Umwel- oder Genderfragen.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die Seminararbeit findet im Wechsel in zwei Arbeitsformen statt: Zum einen gibt es das Plenum mit allen Teilnehmenden, in dem Input oder Diskussionen stattfinden. Zum anderen gibt es Kleingruppen- / Partnerarbeit mit Unterstützung von Computern und Internet. Zentrum der Arbeit ist ein Weblog, in dem nicht nur 1. Materialien von der Seminarleitung vorausgewählt und bereitgestellt wurden, z.B. als Ressourcensammlung mit einführenden Materialien und weiterführenden Internetadressen, sondern auch 2. Arbeitshinweise für die verschiedenen Arbeitsphasen enthalten sind und 3. die Teilnehmenden selbst produzierte Ergebnisse in Text- oder anderer Form dokumentieren.<br />
Die Arbeitsphasen am Computer umfassen also 1. Recherche nach Informationen, z.B. nach verschiedenen Interessen und Positionen zum Thema; 2. Anleitungen, wie recherchierte Inhalte und die Auseinandersetzung damit im Seminar bearbeitet werden, z.B. als Rollenspiel oder als multimediale Zeitleiste;  3. die Ergebnisse, die Teilnehmende als Blogtexte oder Multimedia-Elemente erstellt haben.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Dieses Veranstaltungsformat ist vor allem geeignet, wenn zum Thema authentische (nicht didaktisierte) Informationen recherchiert werden können. Da die Teilnehmenden viel am Rechner arbeiten, sind dafür a. eine grundsätzliche Bereitschaft und b. entsprechende Vorkenntnisse, sowohl in technischer Hinsicht als auch im Umgang mit Informationen, wichtig. Je nach Vorkenntnissen kann der Aufwand für das Erlernen des Umgangs mit dem Blog oder anderen Werkzeugen einen mehr oder weniger großen Stellenwert einnehmen. Aller Erfahrung nach spielt dabei nicht eine entscheidende Rolle, ob die Teilnehmenden jugendlich oder erwachsen sind. Zwar lässt sich das Vorurteil bestätigen, dass eher jüngere Menschen eher vertrauter mit der Technik sind. Allerdings ist die Spannbreite an Vorkenntnissen auch innerhalb einer „jungen Gruppe“ so hoch, dass auf jeden Fall mit heterogen Vorkenntnissen gerechnet werden muss.<br />
Neben der Aktivierung der Teilnehmenden und der Auseinandersetzung mit authentischem Material ermöglicht die Arbeit auch, dass Teilnehmende innerhalb des Seminars unterschiedliche, eigene Schwerpunkte setzen können.<br />
Neben der inhaltlichen Zielsetzung werden im Seminar auch Medienkompetenzen im Umgang mit dem Internet weiter entwickelt, als technische und auch als Recherchekompetenz.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Sehr empfehlenswert ist es, die Arbeit mit dem Internet nicht als Einzelarbeit zu organisieren, sondern immer zwei (oder mehr) Teilnehmende zusammen arbeiten zu lassen. Auf dieser Weise findet während der Arbeit eine aktivere Auseinandersetzung mit den Inhalten und den technischen Hilfsmitteln statt. Bei technisch unterschiedlichen Vorkenntnissen ist es hilfreich, wenn während der Phasen am Computer ein „Support“ bereitsteht, also Seminarleitungen / Teamer bei Fragen zur Seite stehen.<br />
Der regelmäßige Wechsel zwischen Phasen am Rechner und im Plenum sichert die Reflektion der eigenen Arbeit und der Inhalte.<br />
Teilnehmende sind bei dieser Arbeitsweise häufig positiv überrascht, dass sie mit Inhalten „im echten Leben“ und nicht „im Lehrbuch“ arbeiten. Auch wird häufig hervorgehoben, wie viel man „nebenbei gelernt“ habe, indem man aktiv und kreativ mit dem Web 2.0 gearbeitet hat.<br />
Die hohe Eigenaktivität ist allerdings bisweilen auch sehr anspruchsvoll. Gerade wenn Teilnehmende eher die Erwartung haben, mit klaren Strukturen und eher im frontalen Stil zu lernen, wird die Arbeit oft als „anstrengend“ wahrgenommen. Auch die inhaltlichen Uneindeutigkeit, die bei vielen Sachfragen bei eigenen Recherchen zum Vorschein kommen, wird oft nicht als Abbildung einer pluralistischen Gesellschaft, sondern als Manko wahrgenommen. Schließlich muss auch erwähnt werden, dass die Kompetenz zur eigenständigen Recherche nicht immer als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden kann.</p>
<h4>Beispiel 3: Workshop / Projektarbeit (Flashmob)</h4>
<p>Als Beispiel für eine projektorientierte Bildungsarbeit mit hohem Einsatz von Web 2.0 kann die von der IG BCE 2010 durchgeführte „Aktionswerkstatt“ gelten, die sich vor allem an Multiplikatoren in der gewerkschaftlichen Arbeit richtete und in der neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit für eigene Anliegen erprobt wurden.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die ca. 40köpfige Gesamtgruppe teilte sich nach einem einführenden Plenum in vier Untergruppen auf, die jeweils einen Aspekt eines im letzten Seminardrittel durchgeführten Projektes vorbereiteten. Beim Projekt handelte es sich um einen Flashmob in einem Einkaufszentrum, durch das Öffentlichkeit vor Ort und via Medien auf die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern aufmerksam gemacht werden sollten. Die vier Gruppen:</p>
<ul>
<li>Eine Gruppe „Theater“ entwarf und erprobte eine Dramaturgie für den Ablauf vor Ort.</li>
<li>Eine Gruppe „Vernetzung und Aktivierung“ versuchte, über Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter die Veranstaltung schon vorab bekannt zu machen und Außenstehende für die Teilnahme am Flashmob zu gewinnen. Als zentrale Plattform des Projektes setze sie außerdem ein öffentliches Blog auf.</li>
<li>Eine Gruppe „Information und Medien“ entwarf einen Handzettel mit Informationen zum Projekt und zur Leiharbeit, der die zentralen inhaltlichen Botschaften zusammenfasste. Darüber hinaus versuchte diese Gruppe, Journalisten für eine Berichterstattung vom Flashmob zu gewinnen.</li>
<li>Eine Gruppe „Video“ erlernte die Grundlagen der Arbeit mit Videokameras, Livestream, Videoschnitt und Online-Veröffentlichung. Die Gruppe filmte, livestreamte und dokumentierte die Aktion als Video.</li>
</ul>
<p>Nach der durchgeführten Aktion wurde zunächst in den Gruppen nachbereitet und anschließend im Plenum reflektiert.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Die benutzten Web 2.0 Dienste waren hier sowohl Thema als auch Werkzeuge der Arbeit. Vor diesem Hintergrund war die Zielgruppe dem Web 2.0 ihm gegenüber sehr offen. In dieser „authentischen“ Arbeitsform wird deutlich, dass Werkzeuge nicht Selbstzweck sind, sondern zur Erreichung bestimmter Ziele ausgewählt und eingesetzt werden können.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Das Projekt konnte zeigen, dass auch ein komplexes Vorhabem im begrenztem Rahmen (Wochenendseminar) durchgeführt werden kann, dass es aber eine gute Strukturierung durch die Dozenten braucht und dass die Ansprüche eher an einem „rough and dirty“-Verfahren als an einem perfekten Ergebnis orientiert werden müssen.<br />
Unsicherheit dürfte in diesem Fall bestehen, wie man in der Zukunft die tradionelle Grenzziehung zwischen politischer Bildung und politischem Aktivismus handhaben wird.</p>
<h4>Beispiel 4: Podiumsdiskussion (Livestream und Twitterwall)</h4>
<p>Dieses Beispiel soll stellvertretend für traditionelle Abendveranstaltungen stehen, die i.d.R. auf 90 bis 120 Minuten angelegt sind und einen Vortragenden oder mehrere Diskutanten ins Zentrum stellen. Im Folgenden ist von einem Referenten die Rede, aber alle Überlegungen lassen sich genau so auf mehrere Referenten / Diskutanten auf einem Podium anwenden.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Der klassische Vortrag: Ein Referent trägt vor, mit oder ohne Beamer-Unterstützung. Nach 50 Minuten wird das Publikum von einem Moderator eingeladen, Fragen und Kommentare einzubringen, auf die der Referent jeweils mehr oder weniger ausführlich antwortet. Nach 90 Minuten ist die Veranstaltung beendet. Vereinzelt ist es in der Diskussionsphase auch möglich, dass sich Teilnehmende in ihren Beiträge auf die Beiträge von anderen Teilnehmenden beziehen.<br />
Im vorliegenden Fall wird das Veranstaltungsformat ergänzt: Die Bühne / der Referent wird per Video als Livestream via Internet gesendet. Außerdem gibt es eine Twitterwall: An die seitliche Wand des Raums werden alle Tweets gebeamt, die zur Veranstaltung getwittert werden.<br />
Dadurch entsteht nicht nur eine größere Reichweite mit Rückkanal. Zusätzlich gibt es auch eine Ebene, auf der die Teilnehmenden sich untereinander austauschen können bzw. be-obachten können, was andere zum Vortrag denken.<br />
In der Fragen-und-Antwort-Phase kann der Referent auch auf Beiträge der Twitterwall eingehen. Als Variation kann der Referent die Twitterwall auch ignorieren und der Moderator oder ein gesonderter „Twitter-Korrespondent“ wählt Beiträge aus, die er in die Diskussion vor Ort einbringt.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Das grundsätzliche Format ändert sich in diesem Fall durch den Web 2.0 Einsatz nicht. Dadurch können Teilnehmende vor Ort die Veranstaltung auch „auf tradionelle Art und Weise“ wahrnehmen, wenn sie das bevorzugen. In diesem Sinne wird die Zielgruppe nur erweitert durch Menschen, die nicht vor Ort dabei sein können oder wollen. Außerdem wird das erweiterte Publikum ermuntert, eigene Erfahrungen, Meinungen und Fragen in den virtuellen Raum einzubringen, wo dann häufig Diskussionen untereinander entstehen, die nicht an den Referenten gebunden sind.<br />
Nicht zu vernachlässigen ist auch eine unbestimmte Zielgruppe, die das Video als Aufzeichnung noch Tage, Monate oder gar Jahre nach der Veranstaltung finden kann<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-5' id='fnref-6939-5' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>5</a></sup>.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Zu diesem Format sind schon einige Erfahrungen vorhanden. So wird eine Twitterwall zum Beispiel häufig nicht via Twitter, sondern über einen Chat organisiert. Ein weiteres, inzwischen häufig übliches Verfahren ist es, dass die Twitterwall / der Chat zwar die gesamte Zeitdauer über virtuell stattfindet, dass die Projektektion in den Vortragsraum aber erst zur Frage-und-Antwort-Phase eingeschaltet wird.<br />
Für die Durchführung vor Ort empfiehlt es sich auch, gleich zu Beginn auf Livestream und Aufzeichnung hinzuweisen. Es ist möglich, dass diese Tatsache Teilnehmende vor Ort zusätzlich motiviert oder abschreckt, Fragen zu stellen. Dafür hilft es, wenn deutlich gemacht wird, dass fragende Teilnehmende nicht im Bild übertragen werden.<br />
Eine weitere, häufig beobachtete Erfahrung: Der Rückkanal für Fragen aus dem Internet wird gut angeommen. Wichtiger für die Online-Teilnehmenden ist aber, dass der Austausch untereinander stattfinden kann, während vor Ort ja in der Regel nur das vergleichsweise triviale, sternförmige Kommunikationsmuster „Teilnehmer fragt und kommentiert, Experte antwortet“ vorherrscht.<br />
Noch offen ist die Frage, wie stark Teilnehmende vor Ort wegbleiben, wenn sie wissen, dass eine Veranstaltung auch online, live oder als Aufzeichnung, zu sehen ist.<br />
Auch zu beachten ist, dass viele Referenten ihre Folien mit urheberrechtlich problematischem Material versehen, was bei der Dokumentation online eine neue Dimension erhält.</p>
<h4>Beispiel 5: Barcamp (Koordination, Dokumentation)</h4>
<p>Dieses Beispiel beschreibt das „EduCamp“, das im März 2011 in Bremen stattgefunden hat. Auch wenn es sich hier nicht primär um politische Bildung handelte, lässt sich das Fallbeispiel doch ohne Einschränkung übertragen.<br />
Im vorliegenden Fall waren die Teilnehmenden selber hochaktiv in Sachen Web 2.0, sowohl in der Vorbereitung und Nachbereitung als auch während der Durchführung selber.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Bei einem Barcamp handelt es sich um ein Tagungsformat, bei dem vom Veranstalter nur der Rahmen definiert wird: Zeit, Ort und Thema. Die konkreten Inhalte werden von den Teilnehmenden selber zu Beginn der Veranstaltung  festgelegt. Dazu stellt alle Teilnehmenden, die es wollen, Inhalte vor, die sie in jeweils i.d.R. 45-60minütigen „Sessions“ vortragen, diskutieren oder gemeinsam entwickeln wollen. Üblich ist es, diese parallel stattfindenden Sessions zu Beginn und Ende der Veranstaltung von gemeinsamen, plenaren Einheiten einzurahmen.<br />
In Deutschland werden solche Barcamps fast immer durch die Community-Plattform Mixxt begleitet. Hier melden sich Interessenten an und verfassen ein kleines Profil über sich. Neben der Vernetzung untereinander und der Veröffentlichung von News und Mailings durch den Veranstalter dient die Plattform auch der Vorbereitung und Dokumentation der Inhalte. So können Sessions vorab in einem Forum vorgestellt und diskutiert werden. Das Thema kann somit bereits vorab durch Rückmeldungen der (potentiellen) Teilnehmenden genauer differenziert werden; zwischen ähnlichen Themen können Abgrenzungen untereinander (oder Fusionen) vereinbart werden; Inhalte können sich auch „gewünscht“ werden, ohne dass die wünschende Person selber das Thema anbietet.<br />
Für die Dokumentation wurde z.B. beim EduCamp Bremen ein koordiniertes, dezentrales Verfahren eingesetzt: In einem (mixxt-internen) Wiki wurden Platzhalter für alle Sessions angelegt. Nach Festlegung des Sessionsplans zu Beginn der Veranstaltung waren alle Anbieter einer Session aufgefordert, den Platzhalter der jeweiligen Session mit einem Titel und ggf. weiterführenden Hinweisen zu ersetzen. Die Dokumentation selber erfolgte dann meist zweigeteilt: Während der Session wurde von einem oder mehreren Teilnehmenden live ein Protokoll via Etherpad erstellt. Zusätzlich gab es mit kleinen Digitalkameras / Handys ausgestattete Videoreporter, die nach jeder Session den jeweiligen Anbieter um eine 2minütiges zusammenfassendes Statement baten. Die Dokumentation wurde noch erweitert durch zahlreiche themenübergreifende oder vertiefende Beiträge einzelner Teilnehmender im Anschluss an die Veranstaltung. Diese wurden dezentral meist in Blogs der Teilnehmenden verfasst. Über eine Wiki-Seite wurde eine Übersicht über diese Beiträge gesammelt.<br />
Zusätzlich ermöglichten Video-Livestreams, Twitterwalls und Skype-Konferenzen die Einbindung externer Teilnehmenden.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Der exzessive Einsatz von Web 2.0 für diese Veranstaltung war nur mit einer hoch engagierten, interessierten und offenen Teilnehmerschaft möglich, die darüber hinaus i.d.R. über fortgeschrittene Kompetenzen und eigene mobile Endgeräte verfügte. Die Zielsetzungen einer konsequenten Teilnehmerorientierung und einer ausführlichen Dokumentation konnten in diesem Fall ohne Einschränkungen umgesetzt werden. Wichtig ist auch, dass die Teilnehmenden in diesem Fall zwar relativ technikaffin waren, dass es aber nicht die „üblichen Verdächtigen“ waren, verstanden als diejenigen Zielgruppen, die sich ohnehin vor allem mit Technik beschäftigen. (Die Teilnehmenden waren überwiegend PädagogInnen.)</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Das Educamp Bremen hat gezeigt, dass ein hochgradig an Teilnehmerorientierung und Partizipation orientiertes Format möglich und mit Web 2.0 Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden kann. Gleichzeitig wurde in Bremen deutlich, wie wichtig die Rahmensetzung (Gerüst und Konventionen für die Dokumentation, gute Auswahl und Vorbereitung von Ort und Infrastruktur) ist. Aus den Rückmeldungen von Teilnehmenden, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung wurde aber auch deutlich, dass eine „Umgewöhnung“  an die neuen Rahmenbedingungen notwendig ist, hier war vor allem die weitgehende (mediale) Öffentlichkeit der Veranstaltung gemeint.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nd/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-nd-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Sie dürfen den Text weitergeben und veröffentlichen, solange sie ihn nicht verändern und den Autor in der Form „Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de“ nennen. Details finden Sie unter <a title="Informationen bei creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<div class='footnotes' id='footnotes-6939'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-6939-1'> Im Englischen bzw. Lateinischen wird diese Gemeinsamkeit sprachlich noch deutlicher: to participate vereint die Bedeutungen von teilnehmen, dabei sein und von mitwirken, sich beteiligen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-2'> Die Videoproduzentin Blanche Fabri hat dafür den Begriff „Guerillastream“ vorgeschlagen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-3'>Im deutschsprachigen Bereich hat sich in den letzten Jahren ein buntes Angebot von Barcamps entwickelt, sogenannte „Unkonferenzen“, bei denen alle Teilnehmenden aufgefordert sind, auch eigene Beiträge zu gestalten. Die allermeisten dieser Veranstaltungen werden mit einem schmalen Organisationsaufwand auf Seiten des Veranstalters auf die Beine gestellt. Die Teilnehmenden organisieren sich über Mixxt-Communities und liefern beeindruckende Beispiele für eine dezentrale, nicht institutionalisierte Organisationsform. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-4'> Als Faustregel kann gelten: Ein Livestream erreicht eine Zuschauerzahl in der Größenordnung wie die Präsenzveranstaltung vor Ort. Hinzu kommen noch die Zuschauer, die sich Tage, Wochen oder Jahre später die Aufzeichnung anschauen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-4'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-5'> Ein Beispiel aus bpb-eigener Erfahrung: Ein Vortrag von Prof. Beat Doebeli wurde im Februar 2010 in Hattingen von ca. 50 Teilnehmenden vor Ort gesehen. Im Livestream waren ca. 50-100 Teilnehmende dabei. Die Aufzeichnung haben bis heute, 16 Monate danach, 1.500 Menschen gestartet (was nicht heißen muss: dass alle es bis zu Ende geschaut haben). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-5'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
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		<title>Fotos und Videos mit Zugangsschutz veröffentlichen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Geschützer Bereich]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Passwort]]></category>
		<category><![CDATA[Seminardokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6259" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-6259" src="http://pb21.de/files/2012/02/schlüssel.jpg" alt="" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Auch im Internet lassen sich Bereiche abschließen. (Foto: CC-BY Flickr-User wilhei55)</p></div>
<p>Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten Benutzer/innenkreis zugänglich machen.</p>
<h3>Alle für einen, einer für alle?</h3>
<p>Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie eine EDV-Abteilung haben, die alles für Sie regelt: Alle Dateien Ihres Seminars – also Videos, Fotos und Präsentationen – werden auf dem eigenen Server abgelegt und jede/r der Teilnehmenden erhält ein individuelles Passwort, um sich die digitalen Seminarunterlagen herunterzuladen. Das könnte man als Glücksfall bezeichnen: Eigener Server und individuelle Passwörter – die haben die komplette Hoheit über Ihre Daten.</p>
<p>Der Seminaralltag sieht freilich anders aus. <span id="more-6245"></span>Zwar haben Sie auch bei <a title="mehr zu WordPress auf dieser Website" href="http://pb21.de/tag/wordpress/">WordPress</a> die Möglichkeit, einzelne Artikel mit einem Passwort zu schützen (in der Artikelübersicht nach Klick auf „QuickEdit“ einfach ein Passwort vergeben), aber dieser Schutz gilt nur für den geschriebenen Text eines Artikel. Kennt jemand die genaue Adresse eines eingebetteten Bildes, kann man es auch ohne Passwort aufrufen, wenn man seine genaue Adresse kennt.</p>
<p>Für das geschützte Veröffentlichen von Inhalten im Internet gibt es mehrere Möglichkeit</p>
<ol>
<li><strong>Security by Oscurity (dt. etwa: Sicherheit durch Unklarheit)<br />
</strong>Die Veröffentlichen eine Website oder Fotos, verlinken Sie aber von nirgendwo sonst im Internet. Nur Personen, die die korrekte Adresse kennen oder erraten erhalten Zugriff auf die Informationen.<br />
Der Sicherheitsfaktor ist sehr niedrig, weil der Link leicht weitergegeben werden kann.</li>
<li><em></em><strong>Passwortschutz<br />
</strong>Ein Passwort erhöht die Sicherheit, weil es die veröffentlichten Informationen gegen unfreiwillige Weitergabe, z.B. durch ein Posting auf Facebook, schützt. Hier gibt es zwei Varianten: individuelle Passwörter (jede Person hat ein persönliches Passwort) oder ein allgemeines Passwort (eines für alle)</li>
<li><span style="font-style: italic;"><span style="font-style: normal;"><strong>Eigene Server Lösung</strong><br />
</span></span>Mit etwas Aufwand können Programmierer/innen WordPress (und auch jede andere Seite) so einrichten, dass individuelle Passwörter vergeben werden und auch Bilder und Videos passwortgeschützt sind. Dazu benötigt man allerdings vollen Zugriff auf den eigenen Webserver und geringe Programmierkenntnisse, weil man die .htaccess-Datei editieren muss.</li>
<li><strong>Privatfreigaben auf Social Media Seiten</strong><br />
Auf Flickr, YouTube und Vimeo können Sie Bilder und Videos auch einem begrenzten Nutzer/innenkreis freigeben, also entweder so, dass man ein Passwort braucht (siehe Punkt 2) oder dass man Link kennen muss (siehe Punkt 1). Wie Sie das machen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.</li>
</ol>
<h3>Videos geschützt verteilen mit YouTube und Vimeo</h3>
<div id="attachment_6247" class="wp-caption alignnone" style="width: 474px"><img class="size-full wp-image-6247" src="http://pb21.de/files/2012/02/youtubeprivacy.png" alt="" width="464" height="220" /><p class="wp-caption-text">Bei YouTube kann man die Verbreitung eines Videos selbst steuern.</p></div>
<p>Denkt man an Videos im Internet, denkt man an YouTube. Der große Vorteil von YouTube gegenüber anderen Videoplattformen, wie z.B. Vimeo (siehe unten) ist die große Verbreitung, die Videos auf YouTube erreichen <em>können</em>. Genau das wollen wir aber nun zu verhindern versuchen:</p>
<p>Während ihr Video hochlädt, können Sie im Reiter „Datenschutz” eine von drei Möglichkeiten für Ihr Video auswählen:</p>
<ol>
<li>Öffentlich (Alle können das Video suchen und ansehen)</li>
<li><a title="Was bedeutet &quot;Nicht gelistet&quot;" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=181547">Nicht gelistet</a> (Alle, die den Link haben, können das Video sehen)</li>
<li><a title="Was sind private YouTube-Videos" href="http://support.google.com/youtube/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=157177">Privat</a> (nur ausgewählte Personen können das Video sehen)</li>
</ol>
<p>Als „privat” gekennzeichnete Videos können Sie an maximal 50 Personen verschicken und – und das kann eine zu hohe Hürde darstellen – die Eingeladenen müssen sich bei YouTube registrieren bzw. anmelden, um das Video zu sehen. Stellen Sie dagegen den „Datenschutz” auf „Nicht gelistet“, können Sie das Video an beliebig viele Menschen verteilen. Das Video kann jede/r sehen, die/der die genaue Adresse des Videos kennt. Ein Passwort ist nicht nötig.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/37657321?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="200" height="353" frameborder="0" align="right" style="margin-right:5px; margin-bottom:5px" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>Unter den Reiter „Einbetten” und „Content Syndication” (deutsch: Verbreitung der Inhalte) können Sie festlegen, ob dritte Webseiten Ihr Video einbetten dürfen und ob ein Video auf mobilen Endgeräten, wie z.B. einem iPhone, verfügbar sein soll oder nicht.</p>
<p>Bei <a href="http://vimeo.com/">Vimeo</a> dagegen haben Sie die Möglichkeit, ein Passwort für ein Video zu vergeben. Sie können so Ihr Publikum sehr genau eingrenzen, z.B. indem Sie das Passwort entweder per E-Mail verschicken oder am Ende des Seminar gemeinsam mit den Teilnehmenden eines Seminars festlegen. (Rechts sehen Sie ein Beispiel. Das Passwort für das Video lautet &#8220;pb21&#8243;.)</p>
<p><em>Fazit:</em> Geht es den Teilnehmenden nur darum, nicht in völlig freier Wildbahn im Internet auf einem Video zu sehen zu sein, könnten nicht gelistete Videos bei YouTube eine Möglichkeit sein, Videos vom Seminar den Teilnehmenden hinterher zugänglich zu machen.</p>
<h3>Bilder schützen mit Flickr</h3>
<p>Was YouTube für Videos ist, ist Flickr für Fotos: die weltgrößte Community, um eigene Bilder online zu stellen und mit anderen auszutauschen. <a title="pb21 zu Flickr" href="http://pb21.de/?s=flickr">Über Flickr haben wir schon häufiger auf pb21 geschrieben</a>. Hier soll es nun darum gehen, wie Sie mit Hilfe von Flickr Fotos eines Seminars so verteilen können, dass nur ausgewählte Personen die Bilder im Internet sehen können. Zunächst einmal legen Sie ein neues Album an, setzen die Privatsphäre-Einstellungen auf „Nur Sie (Privat)” ein und vergeben anschließend einen sogenannten Gäste-Pass.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<ol>
<li>Klicken Sie im Menü auf „Organisieren“ » „Ihre Alben“</li>
<li>Sie können nun „ein neues Album anlegen” oder ein bestehendes öffnen</li>
<li>Klicken Sie bei Serienberbeitung » Berechtigung ändern auf „Nur Sie (Privat)“</li>
</ol>
<div id="attachment_6253" class="wp-caption alignnone" style="width: 562px"><img class="size-full wp-image-6253" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrprivacy.png" alt="" width="552" height="294" /><p class="wp-caption-text">Auch bei Flickr können Sie Ihr Zielpublikum eingrenzen.</p></div>
<p>Nur noch Sie können jetzt Ihr Album sehen. Um es den Seminarteilnehmenden zugänglich zu machen, müssen Sie einen sogenannten Gästepass erstellen:</p>
<ol start="4">
<li>Klicken Sie auf „Sie“ » „Ihre Alben“ und wählen Sie das entsprechende Album aus.</li>
<li>Ganz rechts finden Sie den Button „Mit anderen teilen” und darin den Bereich „Link übernehmen”.</li>
<li>Am unteren Ende befindet sich die Checkbox „Privat (Nur Sie)”. Wenn Sie da drauf klicken, wird der Button „Gästepass hinzufügen” aktiv.</li>
<li>Der „Gästepass” ist eine eindeutige URL, die Sie an Freunde, Bekannte oder Seminarteilnehmende per E-Mail verschicken können.</li>
</ol>
<div id="attachment_6257" class="wp-caption alignnone" style="width: 438px"><img class="size-full wp-image-6257" src="http://pb21.de/files/2012/02/flickrgaesterpass.png" alt="" width="428" height="368" /><p class="wp-caption-text">Mit Gästepässen von Flickr können Sie private Fotoalben auch Dritten zugänglich machen.</p></div>
<p>Fazit: Mit Flickr können Sie ein Fotoalbum von einem Seminar zusammenstellen und es mit nur wenigen Einstellungen den Teilnehmenden zur Verfügung stellen, ohne, dass die Bilder später „wild im Internet herumvagabundieren”.</p>
<h3>Seminarunterlagen geschützt verteilen</h3>
<p>Wie Sie <a title="Präsentation und Handouts" href="http://pb21.de/2012/02/veroeffentlichen-und-verteilen-von-praesentationen-und-handouts/" target="_blank">Präsentationen und Handouts</a> passwortgeschützt verteilen, erfahren Sie in einem weiteren Artikel hier bei pb21.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Pfeiffer für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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