ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Themen
Webschau Oktober 2011
17. Okt
Jede Menge neue Funktionen bei Facebook, der umstrittene Einsatz des Staatstrojaners und bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben die Piraten so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sogar die New York Times berichtete – das sind die Themen des Oktober-Newsletters:
Lesetipp:
“Soziale Bewegungen und Social Media”
… ist ein Handbuch, das sowohl im Netz als auch in Buchform den Einsatz von Social Media für politischen Aktivismus und soziale Bewegungen darstellt. Der Blog mit allen Kommentaren ist auch auf Papier erhältlich, markiert mit Hinweisen, die eine Verbindung zur Online-Publikation herstellen sollen. Der Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes geht damit neue Wege, das Projekt ist von Anfang an in den sozialen Medien begleitet worden und noch nicht abgeschlossen. Alle Beiträge sind unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Die Themen werden, und das ist sozusagen das dritte Medium, in einem Barcamp am 19. und 20. Oktober weiter diskutiert.
#sbsm
Kurzmeldungen
Fundraising in der politischen Bildung
Die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien für das Fundraising ist einer der Themen des aktuellen Akquisos-Newsletters der bpb. „Online-Fundraising hat große Vorteile: Schnelle Kommunikation bei überschaubarem Aufwand“, so Roque Mühlinghaus vom Stiftungsfonds Delfintherapie. Welche Instrumente die Stiftung eingesetzt hat und auf was man achten sollte, ist im Interview auf Seite 6 und 7 des Newletters nachzulesen.
#fundraising #bpb Mehr >
Verschwörungstheorien im Internet
11. Okt
Oder: Warum eine Seminargruppe nicht twittern wollte
Im Rahmen der Bildungsarbeit der dbb akademie hat Volker Franke ein Seminar zu Verschwörungstheorien im Internet angeboten, in dem die Teilnehmenden selber mit Hilfe von Social-Web-Werkzeugen eine eigene Verschwörungstheorie in die Welt bringen sollten. Warum das nicht funktioniert hat, weshalb die Wikipedia sakrosant ist und was er beim nächsten Mal anders machen würde, verriet er im Gespräch mit pb21.de .
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Online-Diskussionen in Gang bringen und in Bewegung halten – ein Überblick für Einsteiger
29. Sep
In vielen Veranstaltungen der politischen Bildung finden spannende Diskussionen und Gespräche statt, die aber oft in den einschlägigen Veranstaltungsräumen gefangen zu sein scheinen. Auf der anderen Seite steht das Internet, was spätestens seit dem Web 2.0 nicht nur potentiell riesige Reichweiten verheißt, sondern auch die Möglichkeit zum großen Dialog. Alle können sich einbringen, diskutieren, von eigenen Erfahrungen berichten, Meinungen und Argumente austauschen. Ein Traum für die politische Bildung! Die Realität sieht häufig anders aus: Verwaiste Foren, ungenutzte Kommentarfunktionen, bescheidenes Diskussionsniveau …
Dieser Text bildet die Grundlage für einen #pb21-WebTalk am 4.10.2011 mit der Autorin und weiteren Gästen.
Die gute Nachricht: Mehr >
Das Recht am eigenen Bild Teil II: die Graustufen der Praxis
23. Sep

Mario Sixtus auf der re:publica10 (Ausschnitt). Lizenz: CC BY 2.0. Photo: Daniel Seiffert (zugeschnitten)
Wir sind auf Bilder geprägt, nicht zuletzt durch das Internet. Im Informationsüberfluss brauchen wir etwas, an dem wir uns festhalten können. Bildschirmgeübte LeserInnen, und das sind wir alle, brauchen visuelle Impulse und Ankerbilder, um abstrakte Informationen besser zu überblicken und sich schnell anzueignen.
Das Netz ist darum voll von Bildern. Bilder zu kopieren, zu veröffentlichen und mit “Hotlinking” einzubetten war noch nie so einfach. Paradoxer Weise sind Bilder im Internet zugleich sehr knapp: Nach strengen juristischen Maßstäben darf man nur die wenigsten verwenden. Ein Blick ins Netz zeigt aber, dass sich gerade bei Präsentationen (Powerpoint usw.) und Blog-Artikeln kaum jemand an diese strengen Vorgaben hält. Wie spielt sich das also ab in der alltäglichen Grauzone? Mehr >
Das Recht am eigenen Bild Teil I: die Theorie
20. Sep
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – und manch eine/r möchte hinzufügen: und macht mehr Probleme als wenige Worte. Dabei ist das Recht am eigenen Bild kein Buch mit sieben Siegeln: Worauf Sie bei der Verwendung von Fotos, die Menschen abbilden, zu achten haben, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wessen Erlaubnis benötige ich für eine Bildveröffentlichung?
An einem Foto, auf dem mindestens ein Mensch abgebildet ist, gibt es zunächst zwei Parteien, die Rechte an dem Bild besitzen können: Mehr >
Webschau September 2011
15. Sep
Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der “Debatte” geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30.
Lesetipp:
Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0
Dem Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Demokratie ist ein mehrteiliger Artikel von Tobias Bevc auf der Spur: Ist das Phänomen der Medialisierung, das den Zusammenhang von Öffentlichkeit, Demokratie und Medien mal positiv mal negativ beschwört, tatsächlich etwas Neues? Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt und welche politischen Forderungen abgeleitet werden könnten ist auf telepolis nachzulesen.
#oeffentlichkeit #demokratie #medien #web20
Kurzmeldungen
Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht
Kai Biermann auf zeit.de zum Datenverlust bei Wikileaks: “Julian Assange hat unfreiwillig bewiesen, dass es keine Sicherheit gibt. Leider brachte er damit Menschen in Gefahr. Der Idee einer transparenteren Welt schadet es nicht. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist – und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen -, diese Idee geht nicht mehr weg.”
Und pb21-Autorin Christiane Schulzki-Haddouti erklärt in der berlinergazette: “Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart”
#wikileaks
Lernen mit YouTube & Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen
06. Sep
“Visuelles Denken” als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter
Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. “Visuelles Denken” ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe, ständig sich verändernde Welt besser zu erklären. In der politischen Bildung können einschlägige Methoden sowohl als Begleitung von Vorträgen und Konferenzen als auch von Teilnehmenden selber eingesetzt werden. Mehr >
Lernen mit YouTube & Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?
02. Sep

Bei uns in Deutschland ist, wie in allen anderen Rechststaaten auch, grundsätzlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten wurde. Beim Urheberrecht hingegen ist es umgekehrt: Kein Werk darf ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers verwendet werden. Der Normalfall ist also: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen (Übrigens war es auch nie erlaubt, selbst aufgenommene VHS-Videos im Unterricht ohne explizite Erlaubnis zu zeigen.)
Aber das wäre ein unschönes Ende dieses Artikels.
Es gibt Ausnahmen bzw. Rahmenbedingungen, die eine Verwendung erlauben, deshalb Mehr >
CC-Inhalte für die Bildungsarbeit nutzen
30. Aug
Teil 3 der Reihe zu Creative Commons als Urheberrecht 2.0?
Im letzten Teil (siehe auch Teil I und Teil II) der Reihe zu Creative Commons (CC) soll näher auf das Finden und die Nutzung von Werken mit CC-Lizenzen eingegangen werden. Gerade in der (politischen) Bildung, wo es um die weitestmögliche Verbreitungen von Informationen und das aktive Sich-Aneignen von Welt geht, sollten Werke nicht das Korsett von urheberrechtlich geschützten Werken tragen, bei denen jeder kreative Schaffensprozess mit der Bitte an den Urheber ein Werk weiterentwickeln zu dürfen beginnt. Im Netz steht man einer Vielzahl an Medienprodukten aller Art gegenüber. Glücklicherweise stehen immer mehr Werke unter CC-Lizenzen zur Weiterverwendung zur Verfügung – aktuell mehr als 400 Millionen. Dies ermöglicht es dem gemeinen Contentproduzenten schnell und ohne Hürde des “Erlaubniseinholens” beim Urheber Werke und Inhalte zu verändern oder als Grundlage für neue Werke zu verwenden.
Wie finde ich aber die CC-Inhalte?
Hier eine Liste entsprechend der am meisten verbreiteten Werkstypen: Mehr >
Warum sollte ich meine Werke “umsonst” zur Verfügung stellen?
26. Aug
Teil 2 der Reihe zu Creative Commons als Urheberrecht 2.0?
Der zweite Teil der Creative Commons (CC)-Reihe soll sich mit der Frage befassen, warum es eigentlich für mich als Autor eines Werkes interessant sein könnte, diese mit einer CC-Lizenz zur Verfügung zu stellen und welche wohl die passende Lizenz sein könnte?
Generell muss man sich als Urheber eines Werkes Gedanken darüber machen, was man mit seiner Arbeit erzielen möchte. In der (politischen) Bildung sind grundsätzlich freie Lizenzen interessant, da sie es ermöglichen Inhalte so weit wie möglich zu verbreiten. Außerdem wird Bildungsarbeit meist aus öffentlichen Geldern bezahlt und sollte dann doch auch “so öffentlich wie möglich” zur Verfügung gestellt werden. Zumal die (politische) Bildung den Rezipienten zunehmend als aktiv-partizipativ (“Mach was mit dem Inhalt!”) ansieht. Mehr >
25 dreitägige Workshops in einer der ärmsten Regionen Westdeutschlands? Bildungsferne Jugendliche zur politischen Partizipation mit Unterstützung von Social Media befähigen und ermutigen? Das klingt nach einem ehrgeizigen Vorhaben. Wie das aussehen soll schildert Birte Frische vom 




![[pb21] Podcast zu Web 2.0 in der politischen Bildung](http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/feed_button-audio.png)

