Web 2.0 in der politischen Bildung: Potentiale, Akteure, Methoden
„Offen, transparent und partizipatorisch“ nannte Barack Obama seine Präsidentschaftskampagne und stellte fest, dass diese Werte „hochkompatibel sind mit der Kultur des Internets.“ „Auch mit den Idealen der politischen Bildung!“, möchten wir ergänzen.
Die Idee, dass die Verbreitung des Internets große Chancen für Demokratie, Freiheit und Partizipation mit sich bringt, ist fast so alt wie das Internet selbst. Aber erst jetzt, mit der zunehmenden Verbreitung des Web 2.0 wird der Anspruch greifbar. Tatsächlich wird der Begriff Demokratiekompetenz hier mit Leben gefüllt. Unter Einsatz von Werkzeugen des Web 2.0 zeigen sich verstärkt sowohl neue Formen der politischen Partizipation und des gesellschaftlichen Engage- ments als auch eine Veränderung traditioneller Prozesse und Strukturen. Wie sieht das konkret aus? Wer sind die Akteure? Welche Möglichkeiten bieten sich der politischen Bildung, die Werkzeuge des Web 2.0 in ihre Arbeit zu integrieren?
Auf der vom Runden Tisch und der bpb gemeinsam kon-zipierten Fachtagung sollen diese Fragen mit den Akteuren der politischen Bildung mit Menschen, die im Bereich Web 2.0 aktiv sind, diskutiert werden. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden werden praktische Workshops das Tagungsprogramm bestimmen. Die Werkzeuge des Web 2.0 sind nur zu verstehen, wenn man sie auch tatsächlich anwendet und einsetzt.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
zur Anmeldung auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung
