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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; bpb</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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		<title>Aktionstage Politische Bildung starten – auch online</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/aktionstage-politische-bildung-starten-auch-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 04:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 5. bis zum 23. Mai 2012 finden die traditionellen Aktionstage Politische Bildung statt. Die bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung wird erstmals auch ausführlich online begleitet. Die aufwändige Website  www.aktionstage-politische-bildung.net bietet zahlreiche raffinierte Funktionen. Erstmals wird es kein gedrucktes Veranstaltungsverzeichnis mehr geben, sondern eine umfangreiche Online-Datenbank, begleitet von einem redaktionellen Angebot. Für interessierte Bürgerinnen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-7477" title="aktionstage-politische-bildung_logo" src="http://pb21.de/files/2012/05/aktionstage-politische-bildung_logo.jpg" alt="Logo Aktionstage Politische Bildung" width="300" height="124" />Vom 5. bis zum 23. Mai 2012 finden die traditionellen <em>Aktionstage Politische Bildung</em> statt. Die bundes- und europaweite Kampagne von und für die politische Bildung wird erstmals auch ausführlich online begleitet. Die aufwändige Website  <a title="die Website zu den Aktionstagen Politische Bildung" href="http://www.aktionstage-politische-bildung.net/">www.aktionstage-politische-bildung.net</a> bietet zahlreiche raffinierte Funktionen.<span id="more-7475"></span></p>
<p>Erstmals wird es kein gedrucktes Veranstaltungsverzeichnis mehr geben, sondern eine umfangreiche Online-Datenbank, begleitet von einem redaktionellen Angebot. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger und somit alle potentiellen Teilnehmenden an Veranstaltungen im Rahmen der Aktionstage wird es vielfältige Möglichkeiten geben sich zu informieren:</p>
<ol>
<li>Ein <a title="zum Veranstaltungskalender" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/veranstaltungen-2/?action=event-list">Veranstaltungskalender</a> lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten durchsuchen, zum Beispiel nach Zeit, Ort, Themenbereich, Zielgruppe, Veranstaltungsart oder Veranstalter. Interessenten können sich so individuelle Veranstaltungskalender zusammenstellen und diese mit anderen teilen.</li>
<li>Die Veranstaltungen lassen sich auch auf eine <a title="zur Veranstaltungskarte" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/veranstaltungen-2/?action=event-search-results2">Landkarte</a> darstellen. Die Besucher der Website können sich die Landkarte nach ihren Interessen anpassen und statistische Auswertungen darauf abbilden lassen. So lässt sich zum Beispiel auf der Karte darstellen, wieviele Veranstaltungen zu einem bestimmten Themenbereich in welchem Bundesland angeboten werden.</li>
<li>Zusätzlich wird es einen „<a title="Online-Aggregator" href="http://aktionstage-politische-bildung.net/online-aggregator/">Online-Aggregator</a>“ geben. Darin werden alle Informationen gesammelt, die online zu den Veranstaltungen der Aktionstage zu finden sind. Der Aggregator umfasst also nicht nur die Angaben der Veranstaltungs-Datenbank, sondern auch die öffentlich verfügbaren Informationen von den Websites der Veranstalter, von Facebook, Twitter und anderen Quellen. Dieser gebündelte Newsfeed lässt sich filtern, so dass sich der Nutzer zum Beispiel nur Informationen zu einer bestimmten Veranstaltung, zu einem Veranstalter, zu einem Thema oder aus einem bestimmten Zeitraum anzeigen lassen kann. So ist es beispielsweise möglich, sich anzeigen zu lassen, was insgesamt „live“, also gerade heute stattfindet und diskutiert wird. Oder es lassen sich nur der Kategorie „Dokumentation“ zugehörige Einträge anzeigen – oder nur alles zum Thema „Internationale Politik“. Mit diesem Aggregator werden alle online verfügbaren Informationen rund um die Aktionstage gebündelt angezeigt, auch wenn sie dezentral über das Internet verteilt sind. Der Nutzer hat durch die Filteroptionen die Möglichkeit, Themen und „Orte“ zu finden, an denen er bei Interesse an der Online-Konversation teilnehmen kann.</li>
<li>Außerdem wird es einen <a href="http://aktionstage-politische-bildung.net/">redaktionell betreuten Blog</a> geben. Hier werden Veranstalter und Veranstaltungen vorgestellt, über interessante Aktionen berichtet und auch Blicke hinter die Kulissen geworfen. Im Rahmen von „Web-Events“ werden Akteure der politischen Bildung für Video-Talks und Livestreams zur Diskussion bereitstehen.</li>
</ol>
<p><span style="line-height: 20px;">Auf Twitter wird unter dem <a title="Twitter-Suche nach #apb12" href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23apb12">Hashtag #apb12</a> rund um die Aktionstage berichtet. Auch der <a title="der Twitteraccount von pb21" href="https://twitter.com/#!/pb_21">Twitter-Account von pb21.de</a> wird hier regelmäßig Neuigkeiten veröffentlichen.<br />
</span></p>
<h3>Über die Aktionstage</h3>
<p>Die Kampagne präsentiert die Vielfalt der Akteure, Zielgruppen und Aktionen sowie lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite und wichtige Angebot politischer Bildung. Im Rahmen der Aktionstage findet immer eine zentrale Veranstaltung statt, 2012 – der <a title="zum Blog des Bundeskongresses" href="http://www.bundeskongress-partizipation.de/">Bundeskongress Politische Bildung “Zeitalter der Partizipation”</a>. Bei den Aktionstagen handelt es sich nicht um eine eigenständige Veranstaltung, sondern sie stellt quasi einen Rahmen bzw. ein Dach für viele einzelne Veranstaltungen dar.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7475"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzdebatten und re:learn auf der re:publica</title>
		<link>http://pb21.de/2012/04/netzdebatten-und-relearn-auf-der-republica/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 2. bis 4. Mai 2012 findet in Berlin die re:publica statt, Europas größte Konferenz rund um Social Media und die digitale Gesellschaft. Zahlreiche Themenschwerpunkte und Subkonferenzen sorgen für 200 Stunden Programm. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet, aber auch für Daheimgebliebene gibt es verschiedene Livestreams, Blogs und natürlich Twitter. Für Freunde der politischen Bildung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-7398" title="re:publica-Banner" src="http://pb21.de/files/2012/04/republica-Banner-160x160.png" alt="re:publica-Banner" width="160" height="129" />Vom 2. bis 4. Mai 2012 findet in Berlin die re:publica statt, Europas größte Konferenz rund um Social Media und die digitale Gesellschaft. Zahlreiche Themenschwerpunkte und Subkonferenzen sorgen für 200 Stunden <a title="zur Programmübersicht auf re-publica.de" href="http://re-publica.de/12/schedule/">Programm</a>. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet, aber auch für Daheimgebliebene gibt es verschiedene Livestreams, Blogs und natürlich <a href="https://twitter.com/#!/search/%23rp12" title="Suche nach dem Hashtag #rp12 auf twitter">Twitter</a>. </p>
<p>Für Freunde der politischen Bildung hat pb21 zwei Empfehlungen: den Blog <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">netzdebatte.bpb.de</a> und die Subkonferenz <a title="zur Ankündigung im Blog des Kurators Jöran Muuß-Merholz" href="http://www.joeran.de/republica-programm-relearn-2012/">re:learn</a> rund um Bildungsthemen. <span id="more-7396"></span></p>
<h3>Netzdebatte</h3>
<p><object width="250" height="157"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zx8CWDP3LtM?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Zx8CWDP3LtM?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="250" height="157" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" ALIGN="right"></embed></object>Wie schon 2011 wird die Bundeszentrale für politische Bildung bpb vor Ort sein, live bloggen und Videointerviews mit interessanten Gesprächspartnern ins Netz stellen. Im Blog <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">netzdebatte.bpb.de</a> ist bereits <a title="zur Ankündigung im Blog netzdebatte.bpb.de" href="http://netzdebatte.bpb.de/2012/04/25/die-bpb-auf-der-republica-2012">angekündigt</a>, dass die The­men Daten­schutz, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung, Urhe­ber­recht, Netz­neu­tra­li­tät, Open Data, Open Gover­n­ment sowie Social Media und Bildung im Allgemeinen eine Rolle spielen werden. Themenwünsche und Fragen können schon vorab über die <a title="zu den Kommentaren im Blog auf netzdebatte.bpb.de" href="http://netzdebatte.bpb.de/2012/04/25/die-bpb-auf-der-republica-2012/#comments">Kommentarfunktion des Blogs</a> eingebracht werden.</p>
<h3>re:learn</h3>
<p>Im dritten Jahr in Folge findet die Subkonferenz re:learn statt, rund um die Schnittstellen von Bildungswelt und digitaler Welt. Das Programm hat zwei Schwerpunkte: Der Mittwoch lässt sich mit den Schlagworten #Wissenschaft, #Medienkompetenz und #OpenEducationalRessources beschreiben, der Freitag widmet sich dem digitalen Wandel, den Schule, Lernende und Lehrende erleben und gestalten. Am Mittwochabend verbindet der Googlequiz Unterhaltungsprogramm und Googlekompetenzförderung. Eine Vorschau findet sich im <a href="http://www.joeran.de/republica-programm-relearn-2012/">Blog des re:learn Kurators</a> (und pb21-Autors) Jöran Muuß-Merholz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href=" http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7396"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>#DLF50 – &#8220;Open Conference&#8221; bei Deutschlandfunk und bpb</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dlf50-%e2%80%93-open-conference-bei-deutschlandfunk-und-bpb/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das Programm live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5662" src="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50-200x200.jpg" alt="Mitglieder des studentischen Projektes vor dem Konferenzplakat. Foto by Pascal Tannich (Creative Commons by-nd)" width="200" height="200" /></a>Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;<em>Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt</em>&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das <a title="zum Programm (pdf)" href="http://www.dradio.de/download/154921/">Programm</a> live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt begleiten die Konferenz. Sie berichten per <a title="zum Blog dlf50.org" href="http://dlf50.org/">Blog</a>, <a title="zum Twitteraccount @dlf50conf" href="https://twitter.com/#!/dlf50conf">Twitter</a>, Audio und <a title="zum YouTube-Kanal" href="http://www.youtube.com/dlf50blog">Video</a> live von der Veranstaltung.</p>
<p><strong>UPDATE 6.1.2012</strong>: Einen (Audio-)Livestream gibt es über den <a href="http://www.dradio.de/wir/dokumente/598458/">Event-Kanal Dokumente und Debatten</a> des Deutschlandfunks.</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5660"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau Dezember 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/webschau-dezember/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau: Lesetipp: JIM-Studie 2011 Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau:</p>
<h3><a title="JIM Studie 2011" href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf11/JIM2011.pdf">Lesetipp: JIM-Studie 2011</a></h3>
<p>Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: <span id="more-5589"></span>Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher lesen, Tageszeitungen wird bei widersprüchlicher Berichterstattung das größte Vertrauen geschenkt und es wird gerne die Tagesschau geguckt. 72% der jugendlichen Internetnutzer sind bei Facebook aktiv, vier Fünftel von ihnen schützen über die Privatsphäre-Einstellungen ihre Daten vor Dritten.<br />
#jimstudie2011</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Digitale (Un-)Kultur und Demokratie" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">&#8220;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&#8221;</a></h3>
<p>Jeff Jarvis und Hans-Peter Friedrich sprachen neben anderen Ende November in Berlin bei einer Tagung der <a title="„Digitale (Un)Kultur und Demokratie“" href="http://www.kas.de/wf/de/17.47279/">Adenauer-Stiftung</a> zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Digitalisierung. Was die Chancen betrifft, wird auf <a title="Konrad-Adenauer-Stiftung diskutiert über &quot;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&quot;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">heise.de</a> der Berliner Pirat Martin Delius zitiert: &#8221;Alle unsere schönen Entwicklungen wie Liquid Feedback funktionieren natürlich nicht, wenn wir keine politische Bildung haben. Aber wir müssen dafür sorgen, dass es mehr Menschen gibt, die diese Möglichkeiten nutzen können.&#8221;<br />
#politischebildung #kas</p>
<h3><a href="http://thinkeurope21.blogspot.com/2011/12/think-europe-projekt-als-good-practice.html">&#8220;think europe&#8221;-Projekt als Good Practice durch BpB ausgezeichnet</a></h3>
<p>&#8220;Europa digital &#8211; Europa Web 2.0: Facebook, Twitter &amp; Co. &#8211; Partizipation und bürgerschaftliches Engagement im digitalen Europa des 21. Jahrhunderts&#8221;: So heißt das Projekt einer multinationalen Jugendbegegnung, durchgeführt von Karsten Lucke und Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg. Es ist von der Bundeszentrale als eines der <a title="Beispiele guter Praxis aus der Trägerarbeit" href="http://www.bpb.de/partner/WX7LV5,0,0,Beispiele_guter_Praxis_aus_der_Tr%E4gerarbeit.html">Beispiele guter Praxis</a> aus der Trägerarbeit ausgezeichnet worden. Glückwunsch!<br />
#marienberg #europa #bpb</p>
<h3><a title="&quot;Find my Face&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">&#8220;Find my Face&#8221;</a></h3>
<p>Der <a title="Google startet Gesichtserkennung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">Spiegel</a> schreibt zu Googles neuer Funktion: &#8220;Nach Facebook bekommt nun auch Googles soziales Netzwerk Google+ eine automatische Gesichtserkennung. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil die Aktivierung einer Gesichtserkennung bei Facebook ohne vorherige Zustimmung der Nutzer von Datenschützern scharf kritisiert worden war, überlässt Google die Entscheidung zur Teilnahme den Nutzern.&#8221;<br />
#google #gesichtserkennung</p>
<h3><a title="Identität im Netz" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">Viele globale Dörfer</a></h3>
<p>Die <a title="Wo ist zuhause, Mama?" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">FAZ</a> schreibt zur Frage nach der Identität im Netz: &#8220;Trägt das Internet dazu bei, nationale Identitäten auszulöschen? Soziologen haben herausgefunden, dass Patriotismus und Weltläufigkeit sich überhaupt nicht ausschließen.&#8221; Auf einer Tagung Anfang Dezember in Wien waren Formen nationaler Identifikation, deren Wandel und die Rolle der Medien bei diesem Prozess diskutiert worden.<br />
#identitaet</p>
<h3><a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">Rettet das Netz die Bildung?</a></h3>
<p>Was für&#8217;s Ohr: Am 1. Dezember veranstaltete <a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">DRadio Wissen</a> in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung das zweite SpeedLab zum Thema &#8220;Digitalisierung und Bildung&#8221;. In der Podiumsdiskussion (u.a. mit Lisa Rosa und Martin Lindner) wurde z.B. darüber diskutiert, wie sich Schule weiterentwickeln muss, um in einer digitalisierten Gesellschaft ihre Aufgabe erfüllen zu können.<br />
#schule #klimawandel</p>
<h3><a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">Das Twitter-Debakel von Bielefeld</a></h3>
<p>Hart ins Gericht geht Axel Krommer auf <a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">telepolis.de</a> mit den twitternden Teilnehmerinnen und Teilnehmern des educamps 2011 in Bielefeld. Er sagt, die These, dass Twittern während einer Veranstaltung dem klassischen Mitschreiben ähnlich ist, sei falsch, denn die Aufmerksamkeit liege bei den Mit-Twitterern und nicht beim Vortrag. Zudem sei es ein Sich-aus der Verantwortung stehlen, wenn auf die Filtersouveränität hingewiesen würde (&#8220;Du musst mir ja nicht folgen&#8221;).<br />
#twittern #educamp</p>
<h3><a title="Adventskalender 2011" href="http://mms.uni-hamburg.de/2011/12/05/adventskalender-2011/">Adventskalender 2011</a></h3>
<p>Von der Maus, die das Internet erklärt bis zum Microlearning: Das der Uni Hamburg zugeordnete mms-eLearning-Büro veröffentlicht bzw. verlinkt bis zum 24.12. jeden Tag einen Film rund um das Thema Lernen mit Medien. Viel Spaß!<br />
#advent</p>
<hr />
<h3>Debatte: Der neue Verein D64<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Anfang Dezember wurde die bereits zweite Neugründung eines Internet-Vereins in diesem Jahr bekannt gegeben. Der Start des <a title="D64" href="http://d-64.org/">&#8220;D64&#8243;</a> genannten Thinktanks wird von kritischen Stimmen begleitet: Kai Biermann schreibt auf <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/">zeit.de</a> unter dem Titel <a title="Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/spd-thinktank-d64">„Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe“</a>: „Der neue Thinktank D64 will sich Gedanken um die digitale Zukunft machen. Vor allem scheint er eine Plattform für frustrierten SPD-Nachwuchs zu sein. […] Damit diese auch Schlagkraft entwickelt, wurden mit Google und Facebook von Anfang an die Großen der Industrie eingebunden. Beide Firmen wird es gefreut haben, suchen sie derzeit doch ebenfalls Wege, um die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen.“</p>
<p>Auch auf dem Blog <a title="D64" href="http://wirres.net/article/articleview/6047/1/6/">wirres.net</a> wird der Einfluss der Unternehmen kritisch beäugt: „aber wenn sich ein think tank gründet, der die digitalisierung unserer gesellschaft begleiten, bedenken und in die politik hineinwirken möchte, warum sind dann jeweils die presssprecher von facebook und google gründungsmitglieder? sind die da als privatleute drin? oder als vertreter ihrer firmen?“</p>
<p>Der Mitgründer des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="https://digitalegesellschaft.de/">„Digitale Gesellschaft“</a> Markus Beckedahl schreibt auf <a title="D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt" href="https://netzpolitik.org/2011/d64-zentrum-fur-digitalen-fortschrit/">netzpolitik.org</a>: „Der neue Verein dürfte mit dem Fokus irgendwo zwischen dem Politcamp e.V. und dem von Google initierten Collaboraty einzuordnen sein. Wir wünschen der Gruppe D64 ein gutes Händchen beim Bearbeiten der SPD!“<br />
#d64 #spd #lobbyismus</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>„Bytes, Blogs, Boards und Bildung“ am 1.12. in Köln</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/werkstatt-bildung-koeln/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Medienwandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;digitale Feldforschungsprojekt&#8221; werkstatt.bpb.de veranstaltet zum zweiten Mal ein SpeedLab. Praktikerinnen, Experten und Lehrerinnen, Theoretikerinnen, Unternehmer, Bildungsaktivisten und Bloggerinnen treffen hier aufeinander, um Themen rund um ,Digitalisierung und Bildung‘ zu diskutieren, eigene Ideen und Projekte vorzustellen, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen, zu streiten und zu reflektieren. Die Veranstaltung findet am 1.12.2011 in Kölner Betahaus&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-5336" src="http://pb21.de/files/2011/11/werkstatt-logo.jpg" alt="Logo von werkstatt.bpb.de" width="215" height="59" />Das &#8220;digitale Feldforschungsprojekt&#8221; werkstatt.bpb.de veranstaltet zum zweiten Mal ein SpeedLab. Praktikerinnen, Experten und Lehrerinnen, Theoretikerinnen, Unternehmer, Bildungsaktivisten und Bloggerinnen treffen hier aufeinander, um Themen rund um ,Digitalisierung und Bildung‘ zu diskutieren, eigene Ideen und Projekte vorzustellen, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen, zu streiten und zu reflektieren.</p>
<p>Die Veranstaltung findet am 1.12.2011 in Kölner Betahaus statt. Anmeldungen sind noch möglich. Details zum Programm finden sich auf <a href="http://werkstatt.bpb.de/2011/11/programm-%E2%80%9Ebytes-blogs-boards-und-bildung%E2%80%9C/">werkstatt.bpb.de</a>.</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
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<div class="shr-publisher-5335"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Revolutionsplattform Facebook?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/10/revolutionsplattform-facebook/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/10/revolutionsplattform-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda-Setting]]></category>
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		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Krüger]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Internet politische Umbrüche beeinflusst &#8230; &#8230; und was das mit politischer Bildung zu tun hat, erklärte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des &#8220;Content Gipfels&#8221; bei den  25. Medientagen München am 21.10.2011. Nach eine 20minütigen Keynote diskutierte Krüger unter der Überschrift &#8220;Meinungsbildung heute: Wer setzt die Themen auf die politische Agenda?&#8220; mit Christoph&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Wie das Internet politische Umbrüche beeinflusst &#8230;</h3>
<p>&#8230; und was das mit politischer Bildung zu tun hat, erklärte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des &#8220;Content Gipfels&#8221; bei den  <a title="MEDIENTAGE MÜNCHEN" href="http://www.medientage.de/programmdetail.php?panel=700010">25. Medientagen München</a> am 21.10.2011.</p>
<p>Nach eine 20minütigen Keynote diskutierte Krüger unter der Überschrift &#8220;<em>Meinungsbildung heute: Wer setzt die Themen auf die politische Agenda?</em>&#8220; mit</p>
<ul>
<li>Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer, Berlin</li>
<li>Dr. Wolfram Weimer, Publizist, München</li>
<li>Markus Beckedahl, Chefredakteur netzpolitik.org, Berlin</li>
<li>Michael Spreng, Politikberater und Blogger, Berlin</li>
<li>Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D. und Autor, Rodalben</li>
<li>Detlef Esslinger, Süddeutsche Zeitung, München</li>
</ul>
<p>Wir dokumentieren Rede als Manuskript und Video sowie die Diskussion.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ZdDCjw8le_E?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<hr />
<h3>Manuskript</h3>
<h3><span id="more-5190"></span></h3>
<h3>Teil I: Digitale Revolution?</h3>
<p><strong></strong>Meine sehr verehrten Damen und Herren,</p>
<p>wir haben in den letzten Monaten viel von &#8220;Facebook-Protesten&#8221;, &#8220;Twitter-Bewegungen&#8221;, &#8220;Handy-Revolutionen&#8221; oder &#8220;Blackberry-Aufständen&#8221; gelesen. Den digitalen Graswurzelmedien wird bei den Protestbewegungen in Teheran, Kairo, Stuttgart, London, New York oder neuerdings Frankfurt eine zentrale Rolle zugeschrieben. Zwei Grundannahmen, die gerne auch für den digitalen Wandel in anderen Teilen der Gesellschaft genutzt werden, sind dabei sehr beliebt: Entweder wird impliziert, dass da etwas ganz Neues gekommen sei und alles Alte ersetze, so nach dem Motto: &#8220;Im Zeitalter von Facebook und YouTube braucht es Zeitungen und Fernsehen gar nicht mehr.&#8221; Oder es wird davon ausgegangen, dass das Alte durch etwas Neues ergänzt werde, quasi als &#8220;Add-On&#8221;, als Anbau an das Bestehende. Beide Grundannahmen sind falsch: Im digitalen Wandel wird das Bestehende nicht ersetzt oder ergänzt. Das Neue verändert das Bestehende. Wir kennen das aus der Mediengeschichte bereits. Schauen Sie sich die Entwicklung von Kinofilm und Fernsehen an. Aber das macht eben den digitalen Wandel viel gewichtiger und komplexer, als es manche Diskussionen vermuten lassen.</p>
<p>Schauen wir uns einmal um: Die Akteure des Wandels in Ägypten sprechen nicht von einer Facebook-Revolution. Der Kairoer Blogger Basem Fathy meint, &#8220;es war mehr eine Revolution der Füße als der Sozialen Netzwerke.&#8221; Natürlich verändert die Nutzung von Social Media die Kommunikation, die Organisation, die Struktur, vor allem auch die Geschwindigkeit und die Öffentlichkeit von Protesten. Aber der Einsatz von Facebook &amp; Co für soziale Bewegungen ist heute nicht mehr der Sonder-, sondern der Normalfall. Spätestens seit sich auch die Tea Party in den USA mithilfe des Internets organisiert hat, dürfte auch den letzten strukturkonservativen Netzmuffeln klar geworden sein, dass die Social Media im Mainstream angekommen sind. Dadurch werden aber die bisher wichtigen Elemente von Protest oder Revolution weder ersetzt noch überflüssig. Weiterhin bedarf es der Präsenz auf der Straße. Verabredungen wurden im Iran, in London, Kairo und Stuttgart online getroffen und die digitale Vernetzung wirkte bisweilen wie ein Brandbeschleuniger. Aber ihre Kraft entfalteten die Proteste auf den Dächern von Teheran, auf den Straßen von Tottenham, auf dem Tahrir-Platz in Kairo und eben im Schlossgarten.</p>
<p>Außer der Straße braucht Protest auch immer noch Öffentlichkeit durch die Massenmedien. Im Arabischen Frühling reichten die Handy-Videos auf YouTube allein nicht aus, um eine so große Wirkung zu erzielen. Entscheidend war vielmehr, dass Al-Jazeera oder Al-Arabia die YouTube-Videos über das Satelliten-TV zu den Offlinern und in den Rest der Welt gebracht haben. Wenn wir uns Al-Jazeeras Arbeit, die Symbiose zwischen Publikum und Sender anschauen, sehen wir, dass der digitale Wandel die Arbeit des Fernsehens weder ersetzt noch einfach ergänzt, sondern grundlegend verändert.</p>
<p>Unser Blick von außen (also vor allem der der Medien) reicht meist nur bis zu der Frage nach der Rolle von Social Media für einen Umsturz. Spannend ist aber erst recht, was nach dem Beginn der Umbrüche passiert. In den Tagen und Wochen nach der Revolution in Ägypten haben sich sehr schnell auch Ministerien und Politiker bis hin zum Militärrat Facebook-Accounts angelegt, so dass dort für Ägypten ganz neue Formen der Diskussion zwischen Bürger und Staat stattfinden. Eine Statusmeldung des ägyptischen Militärrats kann auf Facebook schon mal zu mehr als 100.000 Kommentaren führen. Das alles ändert aber nichts daran, dass gleichzeitig Blogger wie Maikel Nabil Sanad für ihre Kritik an der Militärführung in den Knast gesteckt werden.</p>
<p>Auch andernorts hat der Arabische Frühling vielversprechende Projekte hervorgebracht, etwa in Marokko, wo z.B. auf der Crowdsourcing-Website www.reforme.ma Änderungsvorschläge zur Verfassungsreform zusammen getragen wurden.</p>
<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren,</p>
<p>von Revolutionen und Verfassungsreformen sind wir in Deutschland 22 Jahre nach dem Mauerfall wieder weit entfernt. Wir verfügen über etablierte Institutionen und Prozesse, was wir als Hinweise für eine stabile Demokratie deuten dürfen. Andererseits sind die Zeichen der Unzufriedenheit und der Unzulänglichkeit des politischen Prozederes nicht zu übersehen und mit Händen zu greifen. Transparenz, Partizipation, Internet – mit diesem Dreiklang gelang einer bis vor kurzem noch belächelten Partei gerade der größte Wahlerfolg, den Deutschland in den letzten Jahren gesehen hat.</p>
<p>Partizipation mithilfe des Internets erfolgt in Deutschland, wenn überhaupt, noch nach alten Mustern: Der Staat ruft, die Bürgerinnen und Bürger dürfen mitmachen. Meist handelt es sich bei solchen Beteiligungsformen nur um die &#8220;Digitalisierung&#8221; von bewährten Partizipationsformaten wie Bürgerhaushalt oder Konsultationsverfahren. Bei diesen Formen der Partizipation 1.0 gibt es analog zum Web 1.0 ein klares Oben und Unten, eine Trennung in Initiator und Teilnehmer. Auch hier finden wir wieder das einleitend angesprochene Muster: Der digitale Wandel wird als Add-On an bestehende Institutionen und Prozesse angedockt, ergänzt und optimiert ein bisschen, aber verändert nicht grundlegend.</p>
<p>Da ist die Zivilgesellschaft schon weiter. Ihre Akteure verstehen sich auf Partizipation 2.0, also Beteiligung, die nicht von oben initiiert wird, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern ausgeht und auf den Staat oder direkt in die Gesellschaft zielt. Die Parallelen zum Web 2.0 bedeuten: Jeder ist gleichzeitig Konsument und Produzent, jeder kann auch senden, initiieren, sich engagieren, einmischen und Gehör verschaffen, ohne dass er darauf wartet, gefragt zu werden. Aus der repräsentativen Demokratie wird eine Mitmachdemokratie, eine diskursive Demokratie, die Repräsentanten nicht ersetzt, sondern verändert.</p>
<p>Mit neuen Formen der demokratischen Entscheidungsfindung, die unter dem Begriff Partizipation 3.0 zirkulieren, experimentiert zum Beispiel die Piratenpartei. Mit Liquid Feedback, Delegated Voting und Liquid Democracy werden – nicht ohne heftige innere Kontroverse – Formen zwischen direkter und repräsentativer Demokratie erprobt: Parteimitglieder können über eine speziell entwickelte Liquid Feedback-Software eigene Anträge einbringen, zur Diskussionen stellen und bei ausreichender Unterstützung zur Abstimmung bringen. Zu dem Konzept gehört aber nicht nur die Möglichkeit, sich direkt einzubringen, sondern vor allem auch, seine Stimme zu delegieren, wenn man jemand anderes in einer Frage für kompetenter hält. Damit fließen – daher &#8220;liquid&#8221; – direkte und repräsentative Demokratie ineinander. Der periodische Wahlakt auf der Basis umfangreicher Gesamtprogramme wird hier zugunsten eines ständigen, öffentlichen Diskurses mit themenspezifischen Abstimmungen überwunden. Schließlich soll sich in einer Liquid Democracy jeder flexibel an Entscheidungen beteiligen können und Mehrheiten organisieren.</p>
<p>Das ist nun im Prinzip nichts Neues, sondern die digitalisierte Version der alten basisdemokratischen Idee – eine diskursive Aushandlung von Positionen im (so weit wie möglich) herrschaftsfreien Raum. Das Volk gibt sich dabei seine Regeln unmittelbar selbst. Dieses Rousseau&#8217;sche Demokratieverständnis haben zuletzt die Grünen in den 80er Jahren für die politische Praxis wiederbelebt. Was dieses Mal aber – nicht nur bei den Piraten, sondern generell – den entscheidenden Unterschied für den Erfolg ausmachen könnte, ist, dass die technischen Möglichkeiten potenziell den Zugang und die Reichweite dieses Aushandlungsprozesses vereinfachen. Bisher konnten Skeptiker gewichtige praktisch-logistische Gegenargumente ins Feld führen – heute geht es vor allem um die Frage, ob wir das alles wirklich wollen oder nicht.</p>
<p>Das Netz bietet zweifellos nicht nur für die politische, sondern auch für die kulturelle Teilhabe großartige Möglichkeiten jenseits der etablierten Formen und Institutionen. Allerdings scheint mir dieses &#8220;jenseits&#8221; oder &#8220;abseits&#8221; bisweilen eher zwangsläufig als selbstgewählt. Öffentlicher Raum, der für unser Verständnis von Kultur konstitutiv ist, bedeutet im Internet 2011 meistens die von Apple, Google, Facebook oder Twitter kontrollierte Öffentlichkeit. Hier gewinnen Quasi-Monopole die Oberhand mit einem Geschäftsmodell, das darauf setzt, sich möglichst umfangreich die Daten von möglichst vielen Nutzern und deren Kontakten einzuverleiben und diese mit möglichst wenig Transparenz und Beeinflussbarkeit zu verarbeiten und möglichst teuer weiterzugeben. Wir füttern also den global agierenden, den globalen Gesetzen der Märkte folgenden und auf den Bermuda- und Fidschiinseln steuerzahlungsverweigernden Datenfresser. Anstatt uns um die Rückgewinnung unserer digitalen Mündigkeit zu kümmern, verlieren wir uns in Deutschland in Gefechten zwischen privaten Medienunternehmen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wobei es nicht um demokratische Öffentlichkeit, sondern in erster Linie um Profite und Quoten geht.</p>
<p>Zurück zu den Möglichkeiten, die der digitale Wandel für unsere Kultur bedeuten könnte: Mir scheint, dass die Akteure der öffentlich-rechtlichen Institutionen sich hierzulande in bewahrpädagogischer Duldungsstarre üben. Hier und da ein wenig digitales Add-On ist zwar inzwischen schick und angesagt, die anstehende Neujustierung des Bildungs- und kulturpolitischen Raums bleibt jedoch aus. Dabei steht die Öffnung der öffentlichen (der Name sagt es doch schon!) Institutionen gleich in dreifacher Hinsicht an: Sie müssen sich 1. für die digitalen Medienwelten, 2. für ihre Nutzer und 3. für eine gesellschaftliche Debatte über den öffentlichen Raum im 21. Jahrhundert öffnen. Wie lautet im digitalen Raum eigentlich die Begründung dafür, dass öffentliche Archive und Depots noch verschlossen bleiben? Warum stehen öffentlich finanzierte Inhalte nicht frei zugänglich im Netz? Mehr noch: Wie kann man gar auf den grotesken Gedanken kommen, dass öffentlich finanzierte Inhalte sogar wieder de-publiziert, der Allgemeinheit, die sie bezahlt hat, wieder genommen werden müssen? Und wenn Apple eine schöne neue Welt der cloud (Datenwolke) baut, und Google und wer sonst auch immer – wo ist eigentlich die deutsche, europäische oder weltweite nicht kommerzielle, freie Datenwolke der Bildung und Kultur? Wer baut daran? Und wer warum nicht?</p>
<p>Der digitale Wandel bietet die Chance, wenn nicht sogar die Notwendigkeit für eine Renaissance der öffentlichen Kultur, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beginnt und bei Forschungsdaten, Museen, Musik und Literatur noch nicht endet. Es geht um die Sicherung von Gemeingütern und nicht um ihre Verramschung. Erste Versuche wie die Europeana und die Deutsche Digitale Bibliothek sind lobenswert, aber marginal. Der Etat für den Aufbau der Deutschen Digitalen Bibliothek, in der die Inhalte von 30.000 deutschen Bibliotheken, Museen und Archiven vernetzt und zugänglich gemacht werden sollen, beträgt pro Jahr 2,6 Millionen Euro. Übrigens: Dieser Etat entspricht den Werbeeinnahmen, die Google in einer Stunde umsetzt, oder einem Viertel des Budgets, welches die ARD dem Vernehmen nach pro Jahr für Günter Jauchs Talkshow ausgibt.</p>
<h3>Teil II: Die gesellschaftlichen Akteure im digitalen Wandel</h3>
<p><strong></strong>Werfen Sie mit mir einen Blick auf die gesellschaftlichen Akteure, die an der Debatte über den digitalen Wandel beteiligt sind.</p>
<p>Der digitale Wandel hat inzwischen die allermeisten gesellschaftlichen Bereiche erfasst. Die Geschäfte von Musikindustrie und Buchhandel, die Arbeit der Journalistin und des Politikers, die Anbahnung von Partnerschaften und sogar unser Verständnis des Wortes &#8220;Freund&#8221;. Aber eine für unsere Gesellschaft ganz entscheidende Sphäre beginnt gerade erst, den digitalen Wandel zu erfassen bzw. von ihm erfasst zu werden: der Bildungsbereich. Erlauben Sie mir darum bitte einen kurzen Exkurs in eigener Sache:</p>
<p>Die politische Bildung ist vom digitalen Wandel gleich in dreifacher Hinsicht betroffen:</p>
<p>1. Auch wir suchen Wege, der sich verändernden Kultur der Mediennutzung zu begegnen.</p>
<p>Wie sehen unsere Publikationen und unsere Veranstaltungen in Zukunft aus? Werden wir vom Produktherausgeber zum Serviceanbieter? Steht statt reinen Informationsangeboten künftig mehr Interaktion im Mittelpunkt? Wie gestalten wir das Verhältnis zu unseren Zielgruppen, wenn sie nicht mehr nur Kunden, sondern Mitwirkende sein können? Hinter all dem erproben wir uns an der Frage: &#8220;Wie wollen wir die Kommunikationsräume unserer Gesellschaft gestalten?&#8221;</p>
<p>Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist auf Facebook und Twitter aktiv. Nicht, weil wir Facebook für ein besonders unterstützenswertes Unternehmen halten. Aber die politische Bildung beansprucht für sich, zu den Menschen zu kommen, sich mitten im Leben abzuspielen. Und das Leben findet nun mal für deutlich mehr Menschen auf Facebook statt, als in Tagungshäusern und Seminarräumen, im Rathaus oder auch im politischen Feuilleton. Neben der Nutzung der derzeit vorherrschenden Netzwerke kommt es darauf an, dass wir unsere eigenen solitären Angebote zu attraktiven Plattformen für Debatten, Beteiligungen und sozialen Aktivitäten ausbauen. Wir können dabei mit offenen Standards, mit klarem Daten- und Persönlichkeitsschutz, mit Transparenz und demokratischer Kontrolle wirkliche soziale Medien schaffen.</p>
<p>2. Die Befähigung zur Partizipation ist zentrale Aufgabe unserer Arbeit.</p>
<p>Sie alle kennen Brechts Radiotheorie, die sich heute, 80 Jahre nach ihrer Niederschrift, liest wie eine Beschreibung des Internets. Brechts Forderung &#8220;Hörer sollen zum Mitspieler werden&#8221; könnte sich auch die politische Bildung zu eigen machen: Bürger sollen mitreden und mitmachen! Gleichzeitig sind mit dem Internet die Möglichkeiten größer als je zuvor. &#8220;Medienkompetenz&#8221; heißt für die politische Bildung: mittels Medien die Gesellschaft verstehen und selber gestalten können.</p>
<p>3. Die Debatte über den Wandel braucht öffentliche Räume jenseits der Massenmedien.</p>
<p>Der digital getriebene Wandel greift in alle Bereiche des beruflichen, des privaten und des öffentlichen Lebens ein. Eine aufgeklärte und demokratische Gesellschaft darf nicht von der Technik getrieben werden. Sie darf sich auch nicht in dem Versuch aufreiben, alle neuen Entwicklungen mit tradierten Regeln und Verfahrensweisen fassen zu wollen. Das betrifft das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, zwischen Staat und Individuum, zwischen Beteiligung und Ausschluss, um nur einige Stichworte zu nennen. Gesellschaftliche Veränderungen brauchen gesellschaftliche Debatten. Wer, wenn nicht die politische Bildung, sollte Plattformen für Debatten bieten, an der nicht nur die Meinungsführer, sondern der Souverän, also die Bürgerinnen und Bürger selber teilnehmen?</p>
<p>Werfen wir jetzt aber einen Blick auf eine für unsere Demokratie existentielle Frage: Wo konstituiert sich eigentlich &#8220;öffentliche Meinung&#8221;? Die agora der polis spielt dabei wohl nur noch eine untergeordnete Rolle. Agenda-Setting erfolgt von oben und zwar durch ein schmales und miteinander verwobenes Geflecht der Elite. Ein Thema, das wir später im Panel noch diskutieren werden. Selbstmedialisierung ist in diesem Zusammenhang zur zentralen Strategie politischen Handelns geworden. Journalisten, Politiker, Lobbyisten, Wissenschaftler … – wir alle sind Profis darin, die Diskursthemen für die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung vorzugeben.</p>
<p>2011 haben die meisten Journalisten das Internet verstanden. Auf ihre Produkte hat das aber meist nur Konsequenzen in dem Sinne, dass der bisherige Modus optimiert und erweitert wird. Die klassischen Medien präsentieren stolz den Hausblogger auf der eigenen Website, den &#8220;Tweet des Tages&#8221; in der Zeitung und die &#8220;Netzschau&#8221; im Fernsehen. Aber sobald irgendwas im Internet nicht zum bisherigen Geschäftsmodell passt, wird es bejammert, verbannt, verschwiegen oder gleich einmal verklagt. Von Öffnung und Transparenz sehe ich bisher allenfalls einzelne Vorzeigeprojekte – und die nicht in Deutschland.</p>
<p>Ganz anders versteht sich die Netzwelt. Auf Blogs, Twitter und Google+ ist man überzeugt, Avantgarde für die gesamte Gesellschaft zu sein. Dort betitelt man alles Gedruckte gerne als &#8220;die Holzmedien&#8221;. Fernsehen und Presse sind von gestern. Die gegenseitige Abgrenzung ist sehr beliebt und scheint der Identitätsbildung derjenigen förderlich, die offen, bunt und transparent, aber keine &#8220;Community&#8221; sein wollen. Wenn man sich aber anschaut, welche Themen bei Twitter am liebsten diskutiert und verlinkt werden, so sind das merkwürdigerweise die Werke traditioneller Medienmacher: Fernsehen von Talkshow bis Tatort und Texte von Heise, Spiegel oder dem Zentralorgan der deutschen Nerds, der FAZ.</p>
<p>Dennoch gibt es erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Bloggern und Journalisten. Anerkennung wird am wechselseitigen Bezug aufeinander gemessen. Was dem Print-Journalisten sein PMG Presse-Monitor ist, sind dem Blogger Rivva oder die Blogcharts. Die Themenvielfalt der beliebtesten Blogs ist durchaus ausbaufähig. Auch in einer anderen Frage stehen die Onliner den Offlinern in nichts nach: Frauen haben in beiden Welten, vorsichtig gesagt, nicht gerade die Meinungsherrschaft inne. Gefühlt ist das so, als würde man bei google den Suchbegriff &#8220;Chefredakteurin&#8221; eingeben und würde sofort die Frage zurück gespielt bekommen: &#8220;Did you mean Chefredakteur?&#8221;</p>
<p>Nicht viel besser als den Journalisten geht es den Politikern. Man hat fast den Eindruck, das Netz hat gar keinen Bedarf mehr an ihnen. Wenn einzelne MdBs sich dann im Twittern versuchen oder Ministerien den Dialog online suchen, werden sie entweder ignoriert oder verhöhnt.</p>
<p>Mit der Netzcommunity sieht die Politik sich mit einer Gruppe von Menschen konfrontiert, die hervorragend die Klaviatur der öffentlichen Kommunikation 2.0 bespielen kann. So schnell wie die Crowd Argumente prüfen, Videos produzieren, Demonstrationen organisieren und Unterschriften sammeln kann, kann der schwerfällige Apparat in Parteizentralen und Ministerien gar nicht reagieren. Aber was rückt an ihre Stelle? Droht uns anstelle von Gleichheit, Transparenz und Meinungsvielfalt gar eine Diktatur der Gut-Vernetzten?</p>
<p>Auch die Wissenschaft scheint dem digitalen Wandel eher abwartend zu begegnen. Damit meine ich gar nicht die &#8220;Netzwissenschaftler&#8221;, sondern vor allem die Geisteswissenschaftler wie Literaturwissenschaftler, Politikwissenschaftler, Historiker oder Philosophen, deren Disziplinen sämtlich vom digitalen Wandel betroffen sind, die das aber offensichtlich kaltlässt. Entweder sie ignorieren den digitalen Wandel oder sie sehen ihn als &#8220;Sonderforschungsbereich&#8221;. Aber auch hier gilt: Der digitale Wandel ist kein &#8220;Add-On&#8221;, dessen Untersuchung den Netzwissenschaften überlassen werden kann. Findet denn im Netz keine Literatur, keine Politik, keine Identitätsbildung statt?</p>
<p>Mein Fazit: Das Digitale ist nicht Ergänzung oder Ersetzung des Bestehenden, es verändert die Grundlagen. Oder wie es Gunter Dueck von der IBM beschreibt: Das Internet wird zum Betriebssystem der Gesellschaft, auf dem alle Anwendungen aufsetzen müssen.</p>
<p>Uns allen wünsche ich für die kommenden Medientage ertragreiche Diskussionen! Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!</p>
<p><em>- Es gilt das gesprochene Wort -</em></p>
<div style="border-color: none !important;background: transparent !important;padding: 0 !important;margin: 0 !important;overflow: visible !important;text-align: left !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
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<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5190"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/10/revolutionsplattform-facebook/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Webschau Oktober 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/10/webschau-oktober-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/10/webschau-oktober-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten-Partei]]></category>
		<category><![CDATA[sbsm]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Timeline]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Menge neue Funktionen bei Facebook, der umstrittene Einsatz des Staatstrojaners und bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben die Piraten so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sogar die New York Times berichtete &#8211; das sind die Themen des Oktober-Newsletters: Lesetipp: &#8220;Soziale Bewegungen und Social Media&#8221; &#8230; ist ein Handbuch, das sowohl im Netz als auch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Jede Menge neue Funktionen bei Facebook, der umstrittene Einsatz des Staatstrojaners und bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben die Piraten so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sogar die New York Times berichtete &#8211; das sind die Themen des Oktober-Newsletters:</p>
<h3><a title="Soziale Bewegungen" href="http://www.sozialebewegungen.org/">Lesetipp:<br />
&#8220;Soziale Bewegungen und Social Media&#8221;</a></h3>
<p>&#8230; ist ein Handbuch, das sowohl im Netz als auch in Buchform den Einsatz von Social Media für politischen Aktivismus und soziale Bewegungen darstellt. Der Blog mit allen Kommentaren ist auch auf Papier erhältlich, markiert mit Hinweisen, die eine Verbindung zur Online-Publikation herstellen sollen. Der <a title="ÖGB Verlag" href="http://www.oegbverlag.at/">Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes</a> geht damit neue Wege, das Projekt ist von Anfang an in den sozialen Medien begleitet worden und noch nicht abgeschlossen. Alle Beiträge sind unter einer Creative <a title="Creative Commons als Urheberrecht 2.0?" href="http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/">Commons Lizenz</a> veröffentlicht. Die Themen werden, und das ist sozusagen das dritte Medium, in einem <a title="#sbsmCamp" href="http://camp.sozialebewegungen.org/">Barcamp</a> am 19. und 20. Oktober weiter diskutiert.<br />
#sbsm</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Fundraising in der politischen Bildung" href="http://www.bpb.de/files/9ICTIP.pdf">Fundraising in der politischen Bildung</a></h3>
<p>Die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien für das Fundraising ist einer der Themen des aktuellen <a title="Akquisos-Newsletter" href="http://www.bpb.de/newsletter/2OWLU9,0,Akquisos.html">Akquisos-Newsletters</a> der bpb. „Online-Fundraising hat große Vorteile: Schnelle Kommunikation bei überschaubarem Aufwand“, so Roque Mühlinghaus vom <a title="Stiftungsfonds Delfintherapie" href="http://stiftung-delfintherapie.de/">Stiftungsfonds Delfintherapie</a>. Welche Instrumente die Stiftung eingesetzt hat und auf was man achten sollte, ist im Interview auf Seite 6 und 7 des Newletters nachzulesen.<br />
#fundraising #bpb<span id="more-5129"></span></p>
<h3><a title="Lesen wird sozial und vernetzt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zukunftskongress-TOC-Lesen-wird-sozial-und-vernetzt-1359174.html">Lesen wird sozial und vernetzt</a></h3>
<p>Alle reden von Büchern, wir vom Lesen: Das Lesen auf E-Books, Smartphones und Tablet-PCs wird unser Leseverhalten ändern. Es wird mehr und mehr zum sozialen Prozess: &#8221;Die Menschen bezahlen nicht für Inhalte, sondern für Kontext und Gemeinschaft&#8221;, das sei die Kernbotschaft der Keynote der <a title="Tools of Change" href="http://tocfrankfurt.com/">Zukunftskonferenz &#8221;Tools of Change&#8221;</a> im Vorfeld der Buchmesse gewesen, berichtet <a title="Lesen wird sozial und vernetzt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zukunftskongress-TOC-Lesen-wird-sozial-und-vernetzt-1359174.html">heise.de</a>.<br />
#lesen <img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h3><a title="Piraten" href="http://www.nytimes.com/2011/09/20/world/europe/in-berlin-pirates-win-8-9-percent-of-vote-in-regional-races.html">Piraten in Amerika</a></h3>
<p>Der Wahlerfolg der <a title="Piraten in Berlin" href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/">Piratenpartei in Berlin</a> ist von allen großen Medien kommentiert worden. Auch die <a title="NYT über die Piratenpartei" href="http://www.nytimes.com/2011/09/20/world/europe/in-berlin-pirates-win-8-9-percent-of-vote-in-regional-races.html">New York Times</a> berichtete: Die Piraten seien wohl selbst ein wenig überrascht von ihrem Erfolg. Auf <a title="Portrait Andreas Baum" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-berlin-2011/im-portraet-pirat-andreas-baum-der-antipolitiker-11336179.html">faz.net</a> wird der Fraktionsvorsitzende Andreas Baum portraitiert: Er setze mit der Piratenpartei auf eine neue Art Politik zu machen, auf Bürgernähe und Mitbestimmung.<br />
Im Moment wird der Umgang der Piraten mit ehemals <a title="braune Altlasten" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,791037,00.html">Rechten in ihrer Partei</a> im Netz diskutiert.<br />
#piraten #berlin #nyt</p>
<h3><a title="Kommt endlich im Internet an!" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-ueber-den-staatstrojaner-kommt-endlich-im-internet-an-1.1159685">Kommt endlich im Internet an!</a></h3>
<p>&#8230; kommentiert die <a title="Kommt endlich im Internet an!" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-ueber-den-staatstrojaner-kommt-endlich-im-internet-an-1.1159685">Süddeutsche</a> zum Streit über den Staatstrojaner. Schön, dass der Chaos Computer Club Aufklärung leiste &#8211; es sei aber Aufgabe der Politik, sich endlich ernsthaft mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Eine Übersicht mit den wichtigsten Fragen zum Staatstrojaner hat der <a title="Die wichtigsten Fragen zum Staatstrojaner" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791477,00.html">Spiegel</a> zusammengestellt. Und auf <a title="Der Wirbel um den Staatstrojaner" href="http://storify.com/berndoswald/der-wirbel-um-den-bundestrojaner?awesm=sfy.co_JbH&amp;utm_campaign=berndoswald&amp;utm_medium=sfy.co-twitter&amp;utm_source=t.co&amp;utm_content=storify-pingback">storify</a> (das <a title="Storytelling in der politischen Bildung – Teil II" href="http://pb21.de/2011/06/storytelling-in-der-politischen-bildung-teil-ii/">hier</a> bereits vorgestellt wurde) ist eine Chronologie nachzulesen.<br />
#ccc #staatstrojaner</p>
<h3><a title="Wikipedia-Protest in Italien: Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“" href="http://berlinergazette.de/wikipedia-protest-italien-blogkiller-gesetz/">Wikipedia-Protest in Italien<br />
</a></h3>
<p>Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“: Mit einem Streik hat die italienische Wikipedia auf eine neues Gesetz aufmerksam gemacht, das Blog-Betreiber verpflichten soll, kurzfristig Änderungen vorzunehmen, wenn sich eine Person von der Veröffentlichung &#8220;verletzt fühlt&#8221;. Vito Campanelli formuliert in seinem Artikel in der <a title="Wikipedia-Protest in Italien: Die Netzgemeinde mobilisiert gegen das „Blogkiller-Gesetz“" href="http://berlinergazette.de/wikipedia-protest-italien-blogkiller-gesetz/">Berliner Gazette</a> die Befürchtung, dass sich über das Gesetz &#8220;die politischen Machthaber Zugang zu den unabhängigen Netzmedien&#8221; verschaffen wollen.<br />
#wikipedia #italien</p>
<h3><a title="Facebook+" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Facebook-1354429.html">Facebook+<br />
</a></h3>
<p>Gleich mehrere Artikel in der <a title="Inhalt c't 22/2011" href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2011/22/6/">c&#8217;t-Ausgabe 22/11</a> beschäftigen sich mit dem Vergleich von Facebook und Google+. Facebook hat mit zahlreichen neuen Funktionen auf den Konkurrenten reagiert, beschrieben wird z. B. die &#8220;Timeline&#8221;. <a title="Des Nutzers neue Kleider" href="http://www.heise.de/ct/artikel/Des-Nutzers-neue-Kleider-1360303.html">&#8220;Des Nutzers neue Kleider&#8221;</a> vergleicht die Datensammelleidenschaften der beiden Netzwerke, dabei kommt Google (noch) besser weg.<br />
#facebook #google+</p>
<h3><a title="Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-90-Prozent-der-deutschen-Web-Nutzer-hegen-Bedenken-gegen-Facebook-1357778.html">Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook</a></h3>
<p>Augen zu und durch: Neun von zehn Internetnutzern in Deutschland halten den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten für bedenklich. Mehr als jeder vierte Befragte gab an, Facebook dennoch zu nutzen, berichtet <a title="Studie: 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer hegen Bedenken gegen Facebook" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-90-Prozent-der-deutschen-Web-Nutzer-hegen-Bedenken-gegen-Facebook-1357778.html">heise.de</a>. 80 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer gaben beispielsweise an, keine eigenen Fotos für alle frei zugänglich ins Netz zu stellen. Eingeschränkt für Freunde und Bekannte hat aber schon jede/r zweite eigene Fotos online gestellt.<br />
#facebook #datenschutz</p>
<hr />
<h3>Debatte: Die Facebook-Timeline<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Facebook hat die wichtigste Änderung seit Jahren eingeführt, bloggt die <a title="Facebook: Der Masterplan des Mark Z" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/09/22/facebook-wird-medienplattform.aspx">FAZ</a>. Facebook will, nachdem es zur Kommunikationsplattform Nr.1 geworden ist, nun zur Medienplattform werden. Welche Musik Nutzer/innen gerade hören, welche Videos sie schauen, all das soll in der neuen &#8220;Timeline&#8221; erscheinen. Wenn die Nutzer/innen es zulassen.</p>
<p>In der Zeit debattieren <a title="Die Utopie ist da" href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline">Nina Pauer</a> und <a title="Nix war früher besser" href="http://www.zeit.de/2011/41/Facebook-Debatte-Kritiker">Ijoma Mangold</a> über die Folgen: Das Leben im Liveticker-Modus beschleunigt die Verschmelzung der unterschiedlichen Lebensbereiche, alles sei für immer gespeichert, das Vergessen immer schwieriger. Das sei das &#8220;anthropologische Neuland, vor dem wir stehen&#8221;, so Pauer. Sie fragt, was aus unserem Gefühl für den einzelnen Moment, die einzelne Biografie wird, wenn alles ständig protokolliert und kommentiert wird.</p>
<p>Mangold meint, man müsse den Nutzer/innen mehr zutrauen: Selbstbestimmung ist immer Arbeit und ebendiese müssten wir leisten, um die Einstellungen bei Facebook so vorzunehmen, dass sie zu uns passen. Kern der aktuellen Facebook-Kritik sei aber, dass wir an der Entgrenzung von Kommunikation litten, dass das was gepostet wird, weniger wert sei als beispielsweise unsere Gespräche in Begegnungen im nicht-virtuellen Raum: &#8220;Dabei ist das Niveau von Facebook exakt so hoch wie der Freundeskreis, den ich mir zusammenstelle.&#8221;<br />
#facebook #timeline</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5129"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Perspectives of Web 2.0 for Citizenship Education in Europe</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/nece-workshop/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/nece-workshop/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 05:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anita Baschant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[civic education]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[NECE]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[ein Tagungsbericht aus Brno Weltweit beeinflussen die neuen Medien Politik und Gesellschaft und haben zahlreiche neue Formen der Partizipation entstehen lassen. Vor diesem Hintergrund müssen Akteure der politischen Bildung nicht nur reflektieren, wie sie diese Entwicklungen kritisch begleiten können. Sie müssen sich auch damit auseinandersetzen, welche Auswirkungen diese Veränderungsprozesse auf die Institutionen der politischen Bildung&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><a href="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0023_Keynote_Andy-Williamson-Hansard-Society-UK.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3928" src="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0023_Keynote_Andy-Williamson-Hansard-Society-UK-200x200.jpg" alt="Andy Williamson Hansard Society UK by Anita Baschant" width="200" height="200" /></a>ein Tagungsbericht aus Brno</h3>
<p>Weltweit beeinflussen die neuen Medien Politik und Gesellschaft und haben zahlreiche neue Formen der Partizipation entstehen lassen. Vor diesem Hintergrund müssen Akteure der politischen Bildung nicht nur reflektieren, wie sie diese Entwicklungen kritisch begleiten können. Sie müssen sich auch damit auseinandersetzen, welche Auswirkungen diese Veränderungsprozesse auf die Institutionen der politischen Bildung sowie deren Arbeitsweise, Formate und Methoden, haben. Zu dieser Fragestellung hatte die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)  im Rahmen ihrer <em>NECE – Networking European Citizenship Education Initiative</em> im April 2011 zu einem Workshop zum Thema „<em>Perspectives of Web 2.0 for Citizenship Education in Europe</em>” eingeladen. 40 Experten/innen aus 15 verschiedenen europäischen Ländern kamen nach Brno, darunter Netzaktivisten, Blogger, politische Bildner und Multiplikatoren politischer Bildung, und disktuierten über die Chancen und Herausforderungen von Web 2.0 für die politische Bildung in Europa.<span id="more-3922"></span></p>
<h3>7-9 April 2011 in Brno, Czech Republic</h3>
<p>40 participants, among them net activists, Web 2.0 experts and practitioners from the field of citizenship education, came together to identify the specific interactions of Web 2.0 and citizenship education and discussed current tasks, challenges and opportunities for citizenship education in a digitalised world.<a href="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0015_Opening-Event_Audience.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3929" src="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0015_Opening-Event_Audience-200x200.jpg" alt="Opening Event Audience by Anita Baschant" width="200" height="200" /></a></p>
<p>First, <a href="http://www.andywilliamson.com/">Andy Williamson</a>, Head of the “Digital Citizenship” department at the <a href="http://www.hansardsociety.org.uk/">Hansard Society</a>, UK, introduced the workshop topic by considering the fundamental change in our underlying social processes through Web 2.0. He stated that the internet is becoming a &#8216;business as usual&#8217; tool for how we live, work, socialise and participate and that Web 2.0 is a timely tool to support radical new ways of socially organising for effective change. Subsequently, in the discussion panel <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/">Axel Maireder</a>, University of Vienna (Austria), <a href="http://www.ulrikereinhard.com/">Ulrike Reinhard</a>, author (Germany), <a href="http://www.inepa.si/index.php?lang=en">Simon Delakorda</a>, Institute for Electronic Participation, INePA (Slovenia) and Andy Williamson lively discussed with the audience the opportunities and risks of Web 2.0 as a tool for politics, participation and active citizenship from different perspectives.</p>
<p>In a world café the participants intensively exchanged their experiences with Web 2.0 and mentioned, amongst others, the following aspects as being important for the relation of citizenship education and Web 2.0: the development of Web 2.0 strategies for active citizenship, the changed meaning of citizenship through Web 2.0, digital and political literacy, making Web 2.0 campaigns sustainable, the limitations of Web 2.0 for citizenship education, can online go offline, inclusion using Web 2.0 in citizenship education etc. In his contribution, <a href="http://www.icts.sbg.ac.at/content.php?id=1629&amp;m_id=1009&amp;ch_id=1401&amp;persid=2255">Stefan Huber from the ICT&amp;S Center of the University of Salzburg</a> (Austria) tried to clarify the difference between New Social Media adoption and New Social Media capabilities. He identified “the development of New Social Media capabilities as crucial for active online participation and collaboration, (…) because the times when political education was complacent with the teaching of factual knowledge are gone”.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0071_WorldCafé.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3930" src="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0071_WorldCafé-200x200.jpg" alt="WorldCafé by Anita Baschant" width="200" height="200" /></a>The participants also discussed different aspects of the subject in three parallel working groups. One of it dealt with the question whether there are differences regarding the use of Web 2.0 and the reflections about the consequences for citizenship education in different European countries.</p>
<p>Jochum de Graaf, host of this group, summarised that of course, in accordance with the different historical developments in all European countries, there are big differences. Referring to this, Tit Neubauer from Slovenia pointed out, “(…) that Western European models of citizenship education cannot simply be adopted in other European countries, and this also holds for Web 2.0. We have to adapt all tools to fit our shape of democracy.”</p>
<p>Another group focused on the question whether Web 2.0 offers an innovative and interesting toolbox for citizenship education. Jöran Muuß-Merholz (<a href="http://www.joeran.de/">joeran &amp; konsorten, Germany</a>) presented an overview of the Web 2.0 Map of Educational Events and thereby explained which social media formats be suitable in which educational contexts. For him “(…) all of Web 2.0 is about creativity, participation, connecting and sharing – that’s why Web 2.0 and citizenship education should be best friends.”</p>
<p>Whether new forms of online participation increase the empowerment of certain groups of citizens and whether this might reinforce exclusion of already educationally disadvantaged people, was a question discussed by the third working group. Based on the World Internet Project 2009 UK data<sup>(1)</sup> <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/whosWho/AcademicStaff/EllenHelsper.aspx">Ellen Helsper</a> (London School of Politics and Economics, UK) showed, that 21% of internet users had participated in some way civically online and 34% of them offline<sup>(2)</sup>. Of those who had undertaken civic engagement activities online, about 70% (11% of the population) had also done this offline, 30% (4% of the population) had participated online only. The result regarding the group of disabled persons was really surprising. Disabled people were less likely to be online and less skilled and confident in using the internet. However, if they managed to overcome these barriers they were more likely than other internet users to have participated civically online<sup>(3)</sup>. Finally, based on the <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Home.aspx">EUKidsOnline II</a> study, Ellen Helsper underlined that educationally disadvantaged young people are not completely disengaged or unskilled in the online world but that they have different patterns of participation and engagement. The main problem is that at the moment we do not understand how to explain these differences and nuances well enough, she stressed.<a href="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0079_WorldCafé.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3931" src="http://pb21.de/files/2011/05/DSC_0079_WorldCafé-200x200.jpg" alt="WorldCafé by Anita Baschant" width="200" height="200" /></a></p>
<p>The workshop was organised by the German <a href="http://www.bpb.de/">Federal Agency for Civic Education</a>/bpb together with the recently founded <a href="http://www.obcanskevzdelavani.cz/english-version">Czech Civic Education Centre</a>, located in Brno, and the <a href="http://www.democratie-rechtsstaat.nl/English/About">Dutch House for Democracy and the Rule of Law</a>, formerly known as the Institute for Political Participation, and was kindly supported by the <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language2/html/index.asp">Robert Bosch Stiftung</a>, Germany and the <a href="http://www.erstestiftung.org/">ERSTE Foundation</a> in Austria.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>More information at: </em><em><a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/PAJZMN">www.nece.eu</a></em></p>
<h3>References:</h3>
<p>(1) Dutton, W.H., Helsper, E.J. &amp; Gerber, M. (2009) The Internet in Britain: 2009. Oxford Internet Institute. Oxford (UK): <a href="http://www.oii.ox.ac.uk/microsites/oxis">www.oii.ox.ac.uk/microsites/oxis</a><br />
(2) These are UK figures and are likely to be lower in most EU countries<br />
(3) Helsper, E.J. (2007), PhD Thesis: <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/alumni/PhDAlumni/Helsper.aspx">www2.lse.ac.uk/media@lse/alumni/PhDAlumni/Helsper.aspx</a><br />
Footnote: disabled users tend to be older than the general population and age is probably related to civic participation so some of this might be an age effect.</p>
<p><strong>Author and Photos</strong>: Anita Baschant, <a href="http://www.lab-concepts.de/">lab concepts</a> (Germany)</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-3922"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>#pb21 Podcast 05 &#8211; mit Jürgen Ertelt und Frank Hofmann</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-5-mit-juergen-ertelt-und-frank-hofmann/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-5-mit-juergen-ertelt-und-frank-hofmann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugend online]]></category>
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		<description><![CDATA[Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove. Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.) Vorstellung Frank Hofmann &#124; 0&#8217;00 bis 6&#8217;02 Frank Hofmann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3442"></span></p>
<p>Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf <a href="http://soundcloud.com/pb21/podcast-05">soundcloud.com</a> veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.)</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15294979&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15294979&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
<ul>
<li>Vorstellung Frank Hofmann |<em> 0&#8217;00 bis 6&#8217;02</em>
<ul>
<li>Frank Hofmann</li>
<li><a title="Bildungswerk Blitz" href="http://www.bildungswerk-blitz.de/" target="_blank">Bildungswerk Blitz</a></li>
<li><a href="http://pb21.de/files/2011/04/Einladung_Lizenz_zum_Web_2_0.pdf">Programm (pdf)</a> zu den drei Modulen &#8220;Lizenz zum Web 2.0&#8243;</li>
<li><a href="http://mixxt.de/">mixxt</a>-Community-Plattform</li>
</ul>
</li>
<li>Verbindung zum Projekt pb21 | <em>6&#8217;03 bis 8&#8217;35</em>
<ul>
<li><a href="http://pb21.de/projekte/">#pb21-Kick-Off-Workshop</a> im September 2010</li>
<li><a href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/tagung-2010-veranstaltungen/dokumentation/">Dokumentation</a> zur Fachtagung im Februar 2010</li>
</ul>
</li>
<li>Vorstellung Jürgen Ertelt | <em>8&#8217;35 bis 11&#8217;04</em>
<ul>
<li><a title="IJAB e.V." href="http://www.ijab.de/" target="_blank">IJAB e.V.</a></li>
<li><a href="http://jugendonline.eu/">Jugend online</a></li>
</ul>
</li>
<li>Ängste der PädagogInnen, Filterprogramme und Auseinandersetzung | <em>11&#8217;04 bis 22&#8217;00</em>
<ul>
<li>&#8220;angstfrei die Potentiale von digitalen Medien und Internet nutzen&#8221;</li>
<li>&#8220;Befürchtungen und Ängste gut verstanden&#8221;</li>
<li><a title="www.mysofy.de" href="http://www.mysofy.de/">Sofy-Filtersystem</a></li>
<li><a href="http://www.netzcheckers.de/m420995697_430.html">netzcheckers</a> &#8211; die Plattform für Digitale Jugendkultur</li>
<li><a href="http://www.schuelervz.net/l/parents">schuelerVZ</a> &#8211; Informationen für Eltern und Pädagogen</li>
<li><a href="http://www.dialog-internet.de/">Dialog Internet</a> des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</li>
</ul>
</li>
<li>Barcamps als Format der politischen Bildung | <em>22&#8217;00 bis 24&#8217;12</em>
<ul>
<li>die Educamp-Reihe bei <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.educamp_info">mixxt</a> und in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EduCamp">Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.politcamp.org">politcamp</a> zur Netzpolitik und politische Kommunikation im Web</li>
<li><a href="http://jmstvcamp.de/">JMStV-Camp</a> zum Jugendmedienschutz im Zeitalter neuer Medien</li>
<li>vgl auch #pb21-WebTalk &#8220;<a href="http://pb21.de/2011/04/aufzeichnung-webvortrag-zum-thema-barcamp/">BarCamps als revolutionäres Veranstaltungsformat – auch für die politische Bildung?</a>”</li>
</ul>
</li>
<li>Verhältnis zwischen politischer Bildung und Netzwelt | <em>24&#8217;12 bis 33&#8217;44</em>
<ul>
<li>&#8220;der Aufbruch der Wenigen&#8221;?</li>
<li>Partizipation und politische Bildung, vom Netz heraus in die Bildungsstätte hinein</li>
<li>Beteiligung braucht Zeit, Kontinuität, Erreichbarkeit, Präsenz</li>
<li>Austausch in der <a title="zur Gruppe (Facebook-Anmeldung notwendig)" href="https://www.facebook.com/home.php?sk=group_131402253579323">Facebook-Gruppe Medienpädagogik</a></li>
<li>die Krux der Kurzzeitpädagogik</li>
<li>Defizite in den Förderbedingungen für politische Bildung</li>
</ul>
</li>
<li>Paradigmenwechsel &#8211; jetzt! | <em>33&#8217;44 bis 37&#8217;22</em>
<ul>
<li>&#8220;politische Bildung kümmert sich immer sehr stark um das <em>Warum </em>und muss jetzt mit dem <em>Wie</em> ausgestattet werden&#8221;</li>
<li>Medienkompenz &#8211; &#8220;was heißt denn das?&#8221;</li>
<li>Medieneinsatz sollte verpflichtend sein</li>
<li>&#8220;Viele können den Bedarf, der sich da im Bildungsbereich auftut, gar nicht erfüllen.&#8221;</li>
</ul>
</li>
<li>Was steht jetzt an? | <em>37&#8217;22 bis 43&#8217;04</em>
<ul>
<li>politische Lobbyarbeit betreiben und Kollegen und Freunden unter die Arme greifen</li>
<li>Ausbau von Breitband-Internetzugang flächendeckend in Deutschland</li>
<li>mehr Qualifizierungen von Lehrpersonal</li>
<li>&#8220;Was kann man damit eigentlich alles Tolles machen!&#8221;</li>
<li>einmischen und Reibung erzeugen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.
Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen inner[...]</itunes:subtitle>
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Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.
Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.)
 

Vorstellung Frank Hofmann &#124; 0&#8217;00 bis 6&#8217;02

Frank Hofmann
Bildungswerk Blitz
Programm (pdf) zu den drei Modulen &#8220;Lizenz zum Web 2.0&#8243;
mixxt-Community-Plattform


Verbindung zum Projekt pb21 &#124; 6&#8217;03 bis 8&#8217;35

#pb21-Kick-Off-Workshop im September 2010
Dokumentation zur Fachtagung im Februar 2010


Vorstellung Jürgen Ertelt &#124; 8&#8217;35 bis 11&#8217;04

IJAB e.V.
Jugend online


Ängste der PädagogInnen, Filterprogramme und Auseinandersetzung &#124; 11&#8217;04 bis 22&#8217;00

&#8220;angstfrei die Potentiale von digitalen Medien und Internet nutzen&#8221;
&#8220;Befürchtungen und Ängste gut verstanden&#8221;
Sofy-Filtersystem
netzcheckers &#8211; die Plattform für Digitale Jugendkultur
schuelerVZ &#8211; Informationen für Eltern und Pädagogen
Dialog Internet des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Barcamps als Format der politischen Bildung &#124; 22&#8217;00 bis 24&#8217;12

die Educamp-Reihe bei mixxt und in der Wikipedia
politcamp zur Netzpolitik und politische Kommunikation im Web
JMStV-Camp zum Jugendmedienschutz im Zeitalter neuer Medien
vgl auch #pb21-WebTalk &#8220;BarCamps als revolutionäres Veranstaltungsformat – auch für die politische Bildung?”


Verhältnis zwischen politischer Bildung und Netzwelt &#124; 24&#8217;12 bis 33&#8217;44

&#8220;der Aufbruch der Wenigen&#8221;?
Partizipation und politische Bildung, vom Netz heraus in die Bildungsstätte hinein
Beteiligung braucht Zeit, Kontinuität, Erreichbarkeit, Präsenz
Austausch in der Facebook-Gruppe Medienpädagogik
die Krux der Kurzzeitpädagogik
Defizite in den Förderbedingungen für politische Bildung


Paradigmenwechsel &#8211; jetzt! &#124; 33&#8217;44 bis 37&#8217;22

&#8220;politische Bildung kümmert sich immer sehr stark um das Warum und muss jetzt mit dem Wie ausgestattet werden&#8221;
Medienkompenz &#8211; &#8220;was heißt denn das?&#8221;
Medieneinsatz sollte verpflichtend sein
&#8220;Viele können den Bedarf, der sich da im Bildungsbereich auftut, gar nicht erfüllen.&#8221;


Was steht jetzt an? &#124; 37&#8217;22 bis 43&#8217;04

politische Lobbyarbeit betreiben und Kollegen und Freunden unter die Arme greifen
Ausbau von Breitband-Internetzugang flächendeckend in Deutschland
mehr Qualifizierungen von Lehrpersonal
&#8220;Was kann man damit eigentlich alles Tolles machen!&#8221;
einmischen und Reibung erzeugen



Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für pb21.de. 



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		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<item>
		<title>Web 2.0 in der politischen Bildung – wie es weiterging</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/web-2-0-in-der-politischen-bildung-%e2%80%93-wie-es-weiterging/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/web-2-0-in-der-politischen-bildung-%e2%80%93-wie-es-weiterging/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 06:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schmitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Träger]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Vortag der re:publica ludt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Träger der politischen Bildung zu einem Workshop ein, um gemeinsam solche Seminarprojekte vorzustellen und auszuwerten, die seit dem Kick-Off-Workshop im September 2010 in den Einrichtungen durchgeführt worden waren. Die bpb beschäftigt sich seit der Fachtagung zur politischen Bildung „Web 2.0. Akteure, Potenziale, Methoden“ im Februar&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/05/pb21-workhshop-berlin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3694" src="http://pb21.de/files/2011/05/pb21-workhshop-berlin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Am Vortag der re:publica ludt die <a title="Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung/bpb</a> Träger der politischen Bildung zu einem Workshop ein, um gemeinsam solche Seminarprojekte vorzustellen und auszuwerten, die seit dem Kick-Off-Workshop im September 2010 in den Einrichtungen durchgeführt worden waren.</p>
<p>Die bpb beschäftigt sich seit der Fachtagung zur politischen Bildung <a title="Programm" href="http://pb21.de/2010/02/programm/">„Web 2.0. Akteure, Potenziale, Methoden“</a> im Februar 2010 intensiv mit der Frage, wie die Anwendungen des Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Nach einer <a title="Kick off Workshop" href="http://pb21.de/projekte/">Kick-Off-Veranstaltung im September 2010</a> sind einige Anbieter politischer Bildung in die praktische Erprobungsphase mit Seminarteilnehmenden in ihren Organisationen gegangen.  <span id="more-3693"></span>Zum 12. April 2011 waren 23 Vertreter und Vertreterinnen von Einrichtungen nach Berlin gekommen und haben eine große Vielfalt an Heransgehensweisen, Themen, Einsatzmöglichkeiten oder Zielgruppen präsentiert. Gezeigt hat sich, dass das Web 2.0 mit seinen interaktiven und partizipativen Möglichkeiten in der politischen Bildungsarbeit durchaus sinnvoll genutzt werden kann und genutzt wird. Von Weblog, über Etherpads, Twitter, Blogs oder Podcasts sind in den vorgestellten Projekten bereits viele Anwendungen des Web 2.0 zum Einsatz gekommen. Sie wurden zur Kommunikation dezentral miteinander arbeitender Gruppen ebenso genutzt, wie zur Dokumentation, zur (internen) Veröffentlichung von Ergebnissen,  zur Vernetzung oder zur Erprobung der eigenen Kreativität.</p>
<p>Der Auswertungs-Workshop am 12.4.2011 sollte einen Zwischenstand in der weiteren Arbeit mit dem Web 2.0 in der politischen Bildung sein. So sind hier viele Fragen offen geblieben, die wir mit unserer fortlaufenden Arbeit gemeinsam bearbeiten wollen: &#8220;Ist das Web 2.0 eine Methodenerweiterung?&#8221;; &#8220;Welches Tool für welchen Inhalt?&#8221;; &#8220;Mehr Schulungen von Multiplikatoren/innen für den Einsatz des Web 2.0 als Methode der Bildungsarbeit?&#8221;; &#8220;Wo sind die Grenzen des &#8220;Web 2.0 Ausprobierens&#8221; im Seminar?&#8221;; &#8220;Was passiert mit den Inhalten, nach dem Seminar? Wer hat die Rechte?&#8221; &#8211; um nur einige Fragen zu nennen.</p>
<p>Damit Sie an den bisherigen Ergebnissen teilhaben können, hat der renommierte Podcaster <a href="http://twitter.com/#!/timpritlove">Tim Pritlove</a> mit insgesamt 15 Akteuren der politischen Bildung vor Ort über ihre Erfahrungen mit Web 2.0 in ihrer Arbeit Gespräche geführt, die nun anlässlich der <a title="Aktionstage politische Bildung" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/V4LKMK,0,Aktionstage_politische_Bildung_2011.html" target="_blank">Aktionstage politische Bildung</a> (05.-23.05.2011)  auf pb21.de in einer sechsteiligen Podcast-Reihe veröffentlicht werden. <a title="Die #pb21-podcast-Wochen" href="http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-wochen/">Zu den Details &#8230;</a></p>
<p>Falls Sie für Ihre Einrichtung Fragen in diesem Kontext haben, falls Sie ein Seminar planen und Web 2.0 darin einsetzen möchten und dazu noch Beratung benötigen, und falls Sie ein bei der bpb anerkannter Träger sind, dann zögern Sie bitte nicht, folgenden Kontakt zu nutzen: Cornelia Schmitz, Fachbereich Förderung, Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="javascript:DeCryptX('dpsofmjb/tdinju{Acqc/cvoe/ef')">cornelia [dot] schmitz [at] bpb [dot] bund [dot] de</a></p>
<div>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
</div>
<div class="shr-publisher-3693"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>httpasts &#8211; Tagung zu Erinnerungskulturen im Netz</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 May 2011 19:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Eichmann-Pozess]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern online]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf YouTube zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man virtuell erkunden. Kann Gedenken online funktionieren? Auf der internationalen Tagung &#8220;httpasts://digitalmemoryonthenet&#8221; vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. &#8220;Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-3642" src="http://pb21.de/files/2011/05/httpasts_Konferenz_Erinnerungskultur.jpg" alt="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" width="200" height="167" />Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf <a title="Eichmann Prozess" href="http://www.youtube.com/watch?v=Fv6xbeVozhU&amp;feature=relmfu" target="_blank">YouTube</a> zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man <a title="Anne Frank Haus" href="http://www.annefrank.org/de/Subsites/Home/" target="_blank">virtuell erkunden</a>. Kann Gedenken online funktionieren?</p>
<p>Auf der internationalen Tagung <a title="Erinnerungskulturen im Netz" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/EB66Q1" target="_blank">&#8220;httpasts://digitalmemoryonthenet&#8221;</a> vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. &#8220;Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt dazu, dass mehr Mitglieder der Gesellschaft sich im Rahmen der Erinnerungskultur artikulieren und damit an ihr partizipieren können&#8221;, schreibt der Historiker Jan Hodel in seinem <a title="Weblog zu Geschichte und Digitalen Medien " href="http://weblog.hist.net/archives/5291" target="_blank">Blog</a> zur Tagung. [Update: Das Zitat stammt aus dem Vortrag von <a title="Benjamin Jörissen" href="http://joerissen.name/" target="_blank">Benjamin Jörissen</a>]</p>
<p><span id="more-3393"></span></p>
<p>Hanna Huhtasaari von der <a title="Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">bpb</a>, die die Tagung konzipierte, darüber was das für die politische Bildung bedeutet: &#8220;Die bpb wird die Diskussionen über die Möglichkeiten und Grenzen des Lernens im Netz beobachten, die Entwicklung neuer Formate begleiten und sowohl den internationalen als auch den interdisziplinären Austausch fördern. Gleichzeitig ist auf der Tagung deutlich geworden, dass klassische Vermittlungsformen, wie Bücher, Archive, Museen und Gedenkstätten nicht vom Netz abgelöst, sondern ergänzt werden. Das Internet tritt somit als weiterer, ergänzender Zugang zur Geschichte neben die klassischen Vermittlungswege.&#8221;</p>
<p><strong>Projekte / Beispiele:</strong><br />
YouTube-Kanal der Gedenkstätte Yad Vashem: <a title="http://www.youtube.com/user/YadVashem" href="http://www.youtube.com/user/YadVashem" target="_blank">http://www.youtube.com/user/YadVashem<br />
</a>Yad Vashem auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/yadvashem" href="http://www.facebook.com/yadvashem">h</a><a title="http://www.facebook.com/yadvashem" href="http://www.facebook.com/yadvashem">ttp://www.facebook.com/yadvashem<br />
</a>United States Holocaust Memorial Museum auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/holocaustmuseum" href="http://www.facebook.com/holocaustmuseum" target="_blank">http://www.facebook.com/holocaustmuseum<br />
</a>YouTube-Kanal United States Holocaust Memorial Museum: <a title="http://www.youtube.com/ushmm" href="http://www.youtube.com/ushmm" target="_blank">http://www.youtube.com/ushmm<br />
</a>United States Holocaust Memorial Museum auf Twitter: <a title="https://twitter.com/HolocaustMuseum" href="https://twitter.com/HolocaustMuseum" target="_blank">https://twitter.com/HolocaustMuseum</a><a title="http://centropa.org/" href="http://centropa.org/" target="_blank"><br />
</a>YouTube-Kanal Anne Frank: <a title="http://www.youtube.com/annefrank" href="http://www.youtube.com/annefrank" target="_blank">http://www.youtube.com/annefrank<br />
</a>Anne Frank Zentrum auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/annefrankzentrum" href="http://www.facebook.com/annefrankzentrum" target="_blank">http://www.facebook.com/annefrankzentrum<br />
</a>Anne Frank House (Amsterdam) auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/annefrankhouse" href="http://www.facebook.com/annefrankhouse" target="_blank">http://www.facebook.com/annefrankhouse<br />
</a>Anne Frank House (Amsterdam) auf twitter: <a title="https://twitter.com/annefrankhouse" href="https://twitter.com/annefrankhouse" target="_blank">https://twitter.com/annefrankhouse<br />
</a>Webauftritt des Anne Frank Hauses: <a title="http://www.annefrank.org/" href="http://www.annefrank.org/" target="_blank">http://www.annefrank.org/<br />
</a>Jüdisches Museum Berlin auf Facebook: <a title="http://www.facebook.com/jmberlin" href="http://www.facebook.com/jmberlin" target="_blank">http://www.facebook.com/jmberlin<br />
</a>Jewish Witness to a European Century: <a title="http://centropa.org/" href="http://centropa.org/" target="_blank">http://centropa.org/<br />
</a>Google digitalisiert Dokumente für Holocaust-Gedenken (Artikel): <a title="http://heise.de/-1177323" href="http://heise.de/-1177323" target="_blank">http://heise.de/-1177323<br />
</a>zum Fotoarchiv: <a title="http://collections.yadvashem.org/photosarchive" href="http://collections.yadvashem.org/photosarchive" target="_blank">http://collections.yadvashem.org/photosarchive</a></p>
<p><strong>Berichte zur Tagung:</strong><br />
<a title="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213" target="_blank">http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10213<br />
</a><a title="http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html" target="_blank">http://www.neues-deutschland.de/artikel/195706.gedenkstaette-gefaellt-mir.html</a></p>
<p><strong>Artikel von Teilnehmenden:</strong><br />
<a title="http://weblog.hist.net/archives/5291" href="http://weblog.hist.net/archives/5291" target="_blank">http://weblog.hist.net/archives/5291<br />
</a><a title="http://geschichtsunterricht.wordpress.com/" href="http://geschichtsunterricht.wordpress.com/" target="_blank">http://geschichtsunterricht.wordpress.com/<br />
</a><a title="http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/httpasts-von-schweigenden-sternen-und-sprechenden-steinen/" href="http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/httpasts-von-schweigenden-sternen-und-sprechenden-steinen/" target="_blank">http://www.brennpunkt-geschichte.de/2011/04/17/[...]</a></p>
<p><strong>und ein kurzer Film:</strong><br />
<a title="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476" href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476" target="_blank">http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=24476</a></p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/httpasts_konferenz_erinnerungskultur/' title='httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)'><img width="200" height="167" src="http://pb21.de/files/2011/05/httpasts_Konferenz_Erinnerungskultur.jpg" class="attachment-medium" alt="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" title="httpasts - Konferenz zu Erinnerungskulturen - Ankuendigung (nur Bild)" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/eo-aben_publikum/' title='EÖ-Aben_Publikum'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/EÖ-Aben_Publikum-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="EÖ-Aben_Publikum" title="EÖ-Aben_Publikum" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/hein_meyer/' title='Hein_Meyer'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Hein_Meyer-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Hein_Meyer" title="Hein_Meyer" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/jorissen/' title='Jörissen'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Jörissen-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Jörissen" title="Jörissen" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/leggewie/' title='Leggewie'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Leggewie-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Leggewie" title="Leggewie" /></a>
<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/mayer_schonberger/' title='Mayer_Schönberger'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Mayer_Schönberger-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Mayer_Schönberger" title="Mayer_Schönberger" /></a>
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<a href='http://pb21.de/2011/05/httpasts-tagung-zu-erinnerungskulturen-im-netz/serotta_ruhle_alavi_-nagel_oelze/' title='Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze'><img width="350" height="196" src="http://pb21.de/files/2011/05/Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze-350x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze" title="Serotta_Rühle_Alavi_-Nägel_Oelze" /></a>
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<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3393"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Politische Bildung 2.0</title>
		<link>http://pb21.de/2010/10/politische-bildung-2-0/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 11:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[NetzWelt]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
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		<description><![CDATA[Neue gesellschaftliche Beteiligungsformen durch neue Medien &#8211; Herausforderungen für die Institutionen Wir dürfen die Chancen des Web 2.0 nicht vergeben. &#8220;Mehr Kontrollverlust wagen!&#8221; könnte eine Maxime für die politische Bildung sein, die Partizipation auch für ihre eigene Arbeit ernst nimmt. Thomas Krüger, Präsident der BpB, hielt am 10.09.2010 die Keynote zur Tagung &#8220;Mitmachen ohne dabei zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Neue gesellschaftliche Beteiligungsformen durch neue Medien &#8211; Herausforderungen für die Institutionen</h3>
<blockquote><p>Wir dürfen die Chancen des Web 2.0 nicht vergeben. &#8220;Mehr Kontrollverlust wagen!&#8221; könnte eine Maxime für die politische Bildung sein, die Partizipation auch für ihre eigene Arbeit ernst nimmt.</p></blockquote>
<p>Thomas Krüger, Präsident der BpB, hielt am 10.09.2010 die Keynote zur <a title="Ankündigung der Tagung" href="http://www.slpb.de/veranstaltungen_einzel.php?id=1272284815">Tagung &#8220;Mitmachen ohne dabei zu sein &#8211; Neue Beteiligungsformen durch Web 2.0&#8243;</a>, die von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet wurde. Wir veröffentichen das Manuskript und freuen uns über Diskussionsbeiträge via Kommentar am Ende des Textes.<span id="more-1676"></span></p>
<h3>Wo stehen wir?</h3>
<p>Der Vortragstitel, den man mir vorgeschlagen hat, spricht von &#8220;neuen Medien&#8221;. 2010 ist das Internet kein &#8220;neues Medium&#8221; mehr. Schauen wir uns z.B. die 12- bis 19jährigen an, dann kann man sogar von einem sehr etablierten Medium sprechen. Das Internet ist auch nicht mehr nur ein Medium, sondern ein Ort, an dem man sich aufhält und mit anderen austauscht, ein Kulturraum, in dem Vergesellschaftung stattfindet. Das Netz ist dabei gar nicht mehr von der materiellen Welt zu trennen, sondern durchdringt den Alltag.</p>
<p>&#8220;Neu&#8221; ist, dass mit den sogenannten Web 2.0- oder Social-Media-Diensten eine besondere Kultur der Mediennutzung eine Verbreitung gefunden hat, die noch vor wenigen Jahren niemand vorhergesagt hätte. Dienste des Web 2.0 machen ernst mit dem Prosumenten, dem Nutzer, der nicht nur empfängt, sondern selber Inhalte veröffentlicht. Schauen Sie sich auf Facebook, YouTube, Twitter, Flickr, Geocaching, Delicious oder auch der Wikipedia um: Sie werden keine Inhalte finden, die Redakteure in einer Zentrale erstellt haben, sondern millionenfach Inhalte von den Nutzenden selber. Diese Websites werden von ihrer Community mit Leben gefüllt. Dabei geht es nicht nur um die Veröffentlichung von Inhalten, sondern immer auch um Kommunikation. Alle genannten Plattformen leben vom Austausch der Nutzer untereinander.In der politischen Bildung suchen wir nach Wegen, wie Bürgerinnen und Bürger stärker an ihrer Gesellschaft teilhaben. Es geht uns um Auseinandersetzung und Engagement, Aktivierung und Partizipation, im Großen wie im Kleinen, kurz: um Beteiligung.</p>
<p>Wir brauchen weniger brave Untertanen oder zahme Schäflein, wir brauchen mehr aktive Bürgerinnen und Bürger, die das Gemeinwesen als ihre eigene Sache verstehen. Mehr Beteiligung schafft mehr Freiheit für den Einzelnen und fördert Legitimation, Zusammenhalt und Stabilität des Ganzen.</p>
<p>Wenn wir also von unserer Warte aus auf Internet und Politik schauen, dann interessieren wir uns besonders dafür, was das Internet für die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an gesellschaftlichen Fragen bedeutet. Teilweise beobachten wir im Netz ganz erstaunliche Phänomene: Da finden wir selbstorganisierte Gemeinschaften von ehrenamtlichen, hochengagierten Menschen, die sich über Grenzen wie formellen Status, Geschlecht, Alter und Geographie hinweg zusammenfinden. Die Ergebnisse ihrer Aktivitäten sind zum Teil atemberaubend. 73% aller Onliner nutzen die Wikipedia als Informationsquelle. Eine Millionen Menschen sind bei Facebook angemeldet – alleine in Berlin! Bei YouTube werden weltweit 24 Stunden Videomaterial neu eingestellt – pro Minute! Und wir sehen ungezählte Blogger, die ihre Meinung zu den Themen veröffentlichen, die ihnen wichtig sind – höchst motiviert von der Sache an sich und losgelöst davon, ob sie damit 1.000 oder 100.000 oder auch nur 10 Menschen erreichen.</p>
<p>Entsteht im Internet also eine neue Agora – ein Ort, an dem sich alle Individuen aktiv um das Gemeinwesen kümmern, an dem die Meinungsbildung nicht mehr von Massenmedien, sondern von bloggenden Bürgerinnen und Bürgern ausgeht, an dem Streit und Konsensfindung sich zu einer neuen Debattenkultur bilden?</p>
<p>Es empfiehlt sich, bei allen Zahlen und Berichten genau hinzuschauen. Auch heute noch ist der ganz überwiegende Teil der Onliner eher passiv – da macht es keinen Unterschied, ob man sich Jugendliche oder ältere Menschen anschaut. Viele Wikipedia-Leser wissen gar nicht, dass sie selber die Autoren des Artikels sein könnten, den sie gerade lesen. Das Niveau in den Kommentaren der meisten YouTube-Videos ist, freundlich gesagt, entwicklungsfähig. Der Anteil der aktiven Twitter-Nutzer an der deutschen Bevölkerung liegt im Promillebereich. 30% der Bevölkerung sind sogar noch ganz und gar offline.</p>
<p>Das Internet begünstigt die Bildung von Teilöffentlichkeiten, möglicherweise sogar die Spaltung in eine digitale Kommunikationselite und die digital abgehängten &#8220;Analogen&#8221;. Social Media macht nicht aus jedem User einen Citoyen. Nicht jeder, der hinter einer politischen Forderung auf Facebook den &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button geklickt hat, darf als politischer Aktivist gelten. Auch hat der Wandel, den das Internet mit sich bringt, an manchen Stellen gerade erst begonnen. Die Dinge ändern sich, noch während wir über sie sprechen. Wer sich erst einmal an ein iPhone oder ein anderes Smartphone gewöhnt hat, kann ahnen: Die mobile Internetnutzung wird unseren Umgang mit Raum und Zeit tiefgreifend verändern. Das Internet liegt dann wie eine Folie über der materiellen Welt, ergänzt sie mit Informationen und verbindet uns mit anderen Orten und anderen Zeiten. Es klingt ein bisschen wie Science-Fiction, aber es ist das, was einige Millionen Menschen bereits hier und heute erleben.</p>
<p>Eins bleibt festzuhalten: Social Media ist da und wird nicht wieder verschwinden. Die neuen Kulturen der Mediennutzung haben Ansprüche auf Seiten der Nutzenden geschaffen, die diese nicht einfach wieder vergessen werden. Das Netz birgt Herausforderungen und Chancen für die politische Bildung. Nicht zuletzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht eine große Gruppe von interessierten und engagierten Menschen für die politische Bildung verlieren, wenn sie ins Netz abwandert.</p>
<h3>Gesellschaftliche Partizipation online</h3>
<p>Sehen wir uns an, wie Beteiligung im Netz aussehen kann. Wer sich verschiedene Beispiele anschaut, wird große qualitative Unterschiede finden. Insbesondere wenn man vergleicht, was sich Politik und Verwaltung unter &#8220;E-Democracy&#8221; vorstellen und was engagierte Netzbürger bereits praktizieren.</p>
<h3>Netzbasierte Partizipation 1.0</h3>
<p>&#8220;E-Government&#8221; oder &#8220;E-Democracy&#8221; – diese Begriffe kursieren schon seit einiger Zeit. Was die öffentliche Verwaltung darunter versteht, hat sich seit Beginn der Debatte kaum geändert. Zugespitzt formuliert: Bürgerinnen und Bürger dürfen und sollen sich beteiligen, wenn sie zur Beteiligung gerufen werden. Bei dieser &#8220;Partizipation 1.0&#8243; wird die Beteiligung von staatlichen Institutionen initiiert und der Bürger dazu gebeten.<br />
Schon relativ häufig findet man formelle Beteiligungsverfahren im Rahmen von Planungsprozessen, z.B. im Planfeststellungsverfahren. An einigen Stellen wird auch mit informellen Verfahren gearbeitet. Hier geht es eher um Diskussion und Meinungsbildung im Vorfeld von Gesetzesvorhaben oder bei der Haushaltsplanung. Die Bürgerinnen und Bürger geraten dabei auch untereinander in den Dialog.</p>
<p>Bei diesen Formen der Partizipation 1.0 gibt es ein klares Oben und Unten, eine Trennung in Initiator und Mitmachende. Meist handelt es sich bei solchen Beteiligungsformen um die Digitalisierung von bewährten Partizipationsformaten. Häufig wird das Internet eingesetzt, um Kosten zu sparen. Allerdings ist auch der qualitative Mehrwert der Digitalisierung nicht zu verkennen: Die Hürden für Bürgerinnen und Bürger sinken, weil sie sich zeit- und ortsunabhängig ein Bild machen und eigene Standpunkte einbringen können. Wir kennen in Deutschland zum Beispiel Bürgerhaushalte, bei denen die Online-Beteiligung inzwischen eine wichtige Rolle spielt &#8211; eine Übersicht über die deutschen Bürgerhaushalte bekommt man übrigens auf der von der bpb mitinitiierten Plattform www.buergerhaushalt.org.</p>
<p>Ein Verfahren für einen etwas anderen und weitergehenden &#8220;Bürgerhaushalt&#8221; können wir derzeit in Großbritannien beobachten: Im Juni 2010 veröffentlichte die britische Regierung Coins – Combined Online Information System, eine riesige Datenbank, die die gesamten Ausgaben der Regierung mit Inhalt und Empfängern transparent macht – insgesamt 24 Mio. Einträge. Nun ist es an zivilgesellschaftlichen Organisationen und Journalisten, ein System zu entwickeln, wie diese Flut von Informationen gesichtet und bewertet werden kann.</p>
<h3>Netzbasierte Partizipation 2.0</h3>
<p>Partizipation 2.0 meint Beteiligung, die nicht von oben initiiert wird, sondern vom Bürger ausgeht. Die Parallelen zum Web 2.0 bedeuten: Jeder ist gleichzeitig Konsument und Produzent, jeder kann auch senden, initiieren, sich engagieren, einmischen und Gehör verschaffen, ohne dass er oder sie darauf wartet, gefragt zu werden. Das kann ganz unterschiedliche Formen und Größenordnungen annehmen.</p>
<h3>Ein-Klick-Partizipation</h3>
<p>Mit Twitter und Facebook verändern sich die kleinsten Bausteine der gesellschaftlichen Partizipation: die öffentliche oder halb-öffentliche Meinungsäußerung. Wenn ich heute auch nur 140 Zeichen twittere, so erreicht dies potentiell die ganze Welt, und es bleibt in der Regel im Internet auf Dauer dokumentiert.<br />
Mit wenig Aufwand – oft mit einem Klick – kann ich mich auch formell einer politischen Forderung anschließen. Ein Beispiel sind Petitionen an den Deutschen Bundestag, die seit 2005 auch via Internet eingereicht und mitgezeichnet werden können. Als zivilgesellschaftliche Plattformen hat sich 2004 campact gegründet, nach dem US-Vorbild MoveOn. Die Plattform bündelt im Vorfeld politischer Entscheidungen für gezielte Kampagnen die Stimmen einzelner Bürgerinnen und Bürger.</p>
<h3>Kampagnen</h3>
<p>Erfahrene Akteure der Zivilgesellschaft können über das Internet &#8220;eine Welle machen&#8221;, also die Aufmerksamkeit durch gezielte Aktionen auf einen bestimmten Sachverhalt lenken. Die Kampagne von Greenpeace gegen Nestlé lieferte 2010 ein Beispiel. Greenpeace veröffentlichte online ein Video, das die Werbung für den Schokoriegel &#8220;Kitkat&#8221; imitierte. Darin machte die Organisation mit drastischen Bildern darauf aufmerksam, dass Nestlé Palmöl verwendet, für dessen Produktion Regenwälder abgeholzt werden – und somit laut Greenpeace der Lebensraum von Orang Utans vernichtet wird. Aufmerksamkeit erregte diese Aktion vor allem, nachdem eine intensive Debatte auf der Facebook-Seite des Unternehmens Nestlé entbrannte. Facebook-Mitglieder, die sich im Netzwerk eigentlich als &#8220;Fans&#8221; von Kitkat registriert hatten, machten sich die Kritik von Greenpeace zu eigen und tauschten ihre Profilbilder gegen ein verfremdetes Kitkat-Logo. Tagelang waren die Nestlé-Seiten mit dem Schriftzug &#8220;Killer&#8221; statt &#8220;KitKat&#8221; gepflastert. Unter dem großen Druck der Öffentlichkeit gab das Unternehmen schließlich bekannt, zu anderen Lieferanten zu wechseln.</p>
<h3>Dezentrale Netzwerke</h3>
<p>Das Internet eignet sich ausgesprochen gut dazu, verstreute Akteure miteinander zu verbinden und schlagkräftige Netzwerke zu bilden. Ein lehrbuch-geeignetes Beispiel lieferte 2009 die Debatte um das Zugangserschwerungsgesetz, das zum Ziel hatte, den Aufruf von Kinderporno-Websites zu verhindern. Im Internet formierte sich eine Protestbewegung gegen das Gesetz, da dieses nach Meinung der Kritiker auch zu Zensurzwecken genutzt werden könnte. Die Kritiker-Bewegung organiserte sich selbst, ohne eine koordinierende Zentrale. Sie formierte sich als diffuses, aber schlagkräftiges Netzwerk alleine dadurch, dass die Einzelakteure aufeinander verlinkten und ein gemeinsam Schlagwort in allen ihren Veröffentlichungen verwendeten: #Zensursula.</p>
<h3>Netzbasierte Partizipation 3.0</h3>
<p>Die genannten Beispiele sind häufig innovativ, aber sie gehen meist in Richtung Optimierung oder Ergänzung der bisherigen Ansätze von gesellschaftlicher Partizipation. Oft kreisen sie zudem um Themen, die für die Netz-Community relevant sind. Doch das Internet inspiriert Menschen auch dazu, sich ganz grundsätzliche Gedanken zur Demokratie zu machen. Auch mit diesen Ideen, nennen wir sie bis auf weiteres pauschal Partizipation 3.0, muss sich die politische Bildung beschäftigen. Schon jetzt wird diskutiert, ob die Netzgemeinschaft insgesamt sich als eine Macht etabliert, die den Staat und die öffentlichen Angelegenheiten kritisch begleitet und kontrolliert. Das Internet wäre dann die Fünfte Macht im Staat &#8211; oder je nach Zählweise die Sechste Macht, wenn man die etablierten Lobbyisten als Fünfte Macht hinzurechnet. In Ergänzung – oder nach einzelnen Meinungen sogar als Ersetzung – der Presse können Informationen auch von Bürgerinnen und Bürgern selber geprüft und eigene Positionen veröffentlicht werden.</p>
<p>An anderen Orten wird mit neuen Formen der demokratischen Entscheidungsfindung experimentiert – zum Beispiel bei der Piratenpartei. Unter Stichwörtern wie Delegated Voting, Liquid Feedback oder Liquid Democracy werden Formen zwischen direkter und repräsentativer Demokratie erprobt. Der Einsatz des Internets senkt die Hürden, die durch den Koordinationsaufwand solcher Verfahren entstehen.</p>
<h3>Was ändert sich für die politische Bildung?</h3>
<p>Vor welchen Aufgaben stehen wir? Was muss politische Bildung in den kommenden Jahren leisten? Ich möchte diesbezüglich vier Vorschläge in die Debatte einbringen, auf die wir gegebenenfalls in den nächsten Tagen noch zurück kommen können:</p>
<p>1. Förderung von Fertigkeiten neu denken!<br />
Gerade im Zusammenhang mit Medien hat die politische Bildung immer schon das capacity building als ihre Aufgabe gesehen. Bürgerinnen, Bürger und ihre bürgergesellschaftlichen Institutionen sollen in die Lage versetzt werden, sich aktiv verschiedener Medien zu bedienen, um darüber ihre Interessen vertreten zu können.</p>
<p>Ein solches empowerment sind wir häufig als Schulung in der Bedienung von Kommunikationstechnologien angegangen. Dieser Ansatz greift zu kurz. Die Bedienung von Technik und das Veröffentlichen eigener Inhalte werden heute immer einfacher. Auch hier ist methodisches Know-How selbstverständlich weiterhin wichtig. Zusätzlich gibt es aber einen enormen Bedarf an Orientierungswissen: Wie kann ich mich selber kritisch informieren, konfrontiert mit unüberschaubar vielen Quellen? Wie kann ich meinen eigenen Standpunkt in die Welt bringen und einordnen, in Anbetracht des chaotischen Nebeneinanders unüberschaubar vieler anderer Positionen? Wie kann ich mich austauschen und vernetzen, angesichts der rasanten Geschwindigkeit und Unübersichtlichkeit? Dies sind Fragen, die Schülerinnen und Schüler genauso wie Erwachsene betreffen.<br />
Philipp Müller von der Salzburg Business School schlägt vor: &#8220;Vielleicht braucht es eine Art Alphabetisierungskampagne, vielleicht sollten wir den Bürgern zeigen, wie sie die Neuen Medien sinnstiftend nutzen können – in ihrem und im Interesse der Allgemeinheit&#8221; (&#8220;Bürger machen Staat 2.0&#8243; – Interview mit Philipp Müller in Economy am 25.06.2010</p>
<p>Die politische Bildung darf sich nicht zurücklehnen und abwarten. Ansonsten droht uns eine (noch tiefere) Spaltung der Gesellschaft in eine Kommunikationselite und eine breite, vom digitalen Diskurs ausgeschlossene Schicht.</p>
<p>2. Gesellschaftliche Relevanz von Partizipation herausstellen!<br />
Für die Politik kann (netzbasierte) Partizipation eine Brücke zwischen direkter und repräsentativer Demokratie bilden. Sie kann helfen, das Verständnis für gesellschaftliche Sachverhalte zu verbessern. Sie kann die Qualität und die Legitimation von Entscheidungsprozessen erhöhen. Sie kann Transparenz schaffen und das Vertrauen in politische Prozesse und Institutionen stärken.</p>
<p>Gesellschaftliche Partizipation ist zu einer Zeit, in der das Vertrauen in die Demokratie und die Gestaltungsfähigkeit von Politik zurückgeht, noch wichtiger geworden. Gleichzeitig sind mit dem Internet die Möglichkeiten größer als je zuvor. Die politische Bildung muss es als ihre Aufgabe sehen, die Relevanz von gesellschaftlicher Beteiligung herauszustellen und als Lobbyist und Katalysator für mehr Bürgerbeteiligung zu wirken.</p>
<p>3. Plattformen für gesellschaftlichen Diskurs anbieten!<br />
Der digital getriebene Wandel greift in weite Bereiche des beruflichen, des privaten und des öffentlichen Lebens ein. Eine aufgeklärte Gesellschaft darf nicht von der Technik getrieben werden. Das heißt: Social Media ist nicht ein neutrales Werkzeug für unsere Arbeit, sondern muss auch selber Gegenstand der kritischen Reflexion sein. Die Entscheidung, eigene Inhalte kommerziellen Unternehmen wie Facebook anzuvertrauen, ist nicht nur eine technische. Wir dürfen uns dabei auch nicht im Versuch aufreiben, alle neuen Entwicklungen mit tradierten Regeln und Verfahrensweisen fassen zu wollen. Das betrifft das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, von Staat und Individuum, von Beteiligung und Ausschluss, um nur einige Stichworte zu nennen. Gesellschaftliche Veränderungen brauchen gesellschaftliche Debatten. Wer, wenn nicht die politische Bildung, sollte Plattformen für solche Debatten bieten? Die politische Bildung muss Diskurse anschieben, Akteure zusammenbringen und Auseinandersetzungen kultivieren.</p>
<p>4. Politische Bildung muss ins Netz!<br />
All das können politische Bildner nur leisten, wenn sie das Internet verstehen. Sie müssen dafür nicht zur Speerspitze der digitalen Avantgarde werden. Aber politische Bildung muss ins Netz, muss die Möglichkeiten des Web 2.0 selber nutzen und die jahrelang praktizierte und erprobte Debattenkultur aus unzähligen Veranstaltungen auch im Netz praktizieren.</p>
<h3>Vermittlungsformen der politischen Bildung</h3>
<p>Nimmt man diese vier Vorschläge ernst, dann wird sich auch die Instrumenten-Batterie der Vermittlungsformen der politischen Bildung grundsätzlich ändern.</p>
<h3>Publikationen</h3>
<p>Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der Publikationen. Bisher hieß Publizieren für die politische Bildung in der Regel: Informationsverbreitung. Wir sendeten, die Bürgerinnen und Bürger empfingen. Manchmal bekamen wir einen Brief oder eine E-Mail zurück. Mehr Partizipation bedeutet, dass Publizieren keine Einbahnstraße sein darf, sondern Rückkanäle vorsehen muss. Aus einer Website wird eine Plattform mit Ergänzungen, Widersprüchen, Diskussionen, Kritik und Unsinn. Es geht nicht mehr nur um Information, sondern um Austausch, Dialog, Gespräch.</p>
<p>Gleichzeitig heißt es auch, die &#8220;aufsuchende politische Bildung&#8221; um die Komponente Social Media weiter zu denken, also auch digital dorthin zu gehen, wo sich viele, vor allem jüngere Menschen aufhalten. Wenn die politische Bildung Facebook oder Twitter nutzt, dann bisher meist nur, um die Zielgruppe auf die eigene Website zu locken. Aber die Zielgruppe will meist gar nicht ge- oder verführt werden. Sie ist auf Facebook, weil sie dort Informationen und Austausch findet. Sie will dort diskutieren, wo sie gerade ist. Die Diskussion findet auf jeden Fall dort statt. Wir können nur entscheiden, ob wir uns mit unseren Methoden und Informationen in diesen Austausch einklinken oder ob die Diskussion ohne uns stattfindet.</p>
<p>Eine solche Dezentralisierung der eigenen Inhalte und Aktivitäten bedeutet auch, dass meine Inhalte möglicherweise von anderen weiterverbreitet werden. Ich muss mich entscheiden, was mir wichtiger ist: die volle Kontrolle über meine Inhalte oder die möglichst weite Verbreitung. Wenn ich mich für letzteres entscheide, muss ich z.B. meine Videos von anderen Websites einbetten lassen. Wenn ich möchte, dass meine Essays und Bücher weitergegeben werden und mit ihnen gearbeitet wird, dann muss ich sie unter eine freie Lizenz stellen, die dem Nutzer genau das erlaubt. Dann gebe ich meine Souveränität und die Kontrolle darüber auf, wer was mit diesen Inhalten macht und wo sie wie veröffentlicht werden.</p>
<p>Noch größer wird der Kontrollverlust, wenn ich nicht nur Rückkanäle etabliere und Inhalte freigebe, sondern auch Nutzerinnen und Nutzer selber auf meiner Plattform Inhalte generieren lasse. Mit solchen kollaborativen Projekten haben wir kaum Erfahrungen. Wir können viel von ad-hoc- und open-source-Prozessen lernen. Auch wenn wir redaktionelle Souveränität aufgeben, müssen wir nach neuen Mechanismen, Regeln, Sanktionen, Definitionen und Abgrenzungen für unsere Arbeit suchen. Die politische Bildung muss auch in dieser Hinsicht zunehmend Sortierungs- und Moderationsfunktionen übernehmen. An manchen Stellen wird sie sich als Community Manager erproben müssen, an anderen Stellen als Schiedsrichter und bisweilen als Kontrolleur.</p>
<p>Gleichzeitig kann politische Bildung auch Entschleunigungsangebote machen: Im rasanten Informations- und Kommunikationsstrom kann sie Angebote unterbreiten, die bewusst Konzentrationsinseln für einen Schwerpunkt setzen. In den ohrenbetäubenden Messehallen der letzten gamescom haben wir in diesem Sinne z.B. auf dem bpb-Stand Ohrenschützer aufgehängt um zu verdeutlichen: für manche Inhalte von uns braucht man einfach Zeit, Konzentration und Ruhe. Also: die eben geschilderten Veränderungen ersetzen nicht die bisherigen Aktivitäten und Aufgaben. Sie ergänzen sie.</p>
<h3>Veranstaltungen</h3>
<p>Auch auf unsere Veranstaltungen wird das Internet gravierende Auswirkungen haben – ob wir wollen oder nicht. Die allgegenwärtige Vernetzung überwindet Raum und Zeit. Bei einer Vortragsveranstaltung muss nur eine einzige Person Handy oder Laptop mit Videokamera und Internetzugang anschalten, und schon kann er oder sie die Veranstaltung nicht nur als Live-Video an die Weltöffentlichkeit senden, sondern gleichzeitig im Netz für die Zukunft archivieren. Oder jemand twittert Zitate aus einem Seminar. All das passiert schon heute und wird wohl auch auf absehbare Zeit so bleiben.</p>
<p>Wir brauchen in dieser Hinsicht Konventionen, wann und wie wir einen geschützten Raum definieren, dessen Öffentlichkeit eine gewisse Übersichtlichkeit hat, und wann das nicht geht. Bei vielen Veranstaltungen braucht es diesen bewussten Schutz nicht. Dann kann mit verhältnismäßig wenig Aufwand über einen Video-Livestream ein Vortrag oder eine Diskussion in die Welt gesendet werden und erreicht so Menschen, die nicht zum Veranstaltungsort kommen können oder wollen.</p>
<p>Über einen Chat oder eine Twitterwall kann zusätzlich ein Rückkanal aufgebaut werden, mit dem sich interessierte Menschen von anderen Orten aus in die Diskussion einbringen können. Bei neuen Veranstaltungsformaten, die in der Netzwelt beliebt sind, kann die politische Bildung schon eigene Erfahrungen vorweisen. Offene Formate wie barcamps kennen wir bereits. Auch ad-hoc-Angebote aus aktuellen Anlässen sind uns nicht fremd. Hier können politische Bildung und die Netzwelt viel voneinander lernen.</p>
<h3>Organisation, Rahmenbedingungen</h3>
<p>Auch vor den Rahmenbedingungen, unter denen die politische Bildung arbeitet, wird der Wandel nicht haltmachen. Wie können wir innovative Akteure und Aktivitäten fördern, auf die die etablierten Förderrichtlinien nicht zutreffen? Wie messen wir Resonanz, wenn eine Veranstaltung gleichzeitig in einem Seminarraum und im Netz stattfindet? Wie gehen wir mit der Internationalisierung um, die im (zumindest deutschsprachigen) Netz unvermeidlich ist? Was machen wir, wenn Seminarpläne nicht eingehalten werden können, wenn die Partizipation der Teilnehmer so groß wird, dass sie alle Planungen überwinden? Wie gehen wir damit um, wenn die Grenze zwischen politischer Bildung und politischer Aktion aufweicht? Es geht nicht mehr nur darum, unsere Zielgruppen ernst zu nehmen und mit ihnen und für sie Angebote zu entwickeln. Es geht darum, dass wir uns den Nutzenden radikal zur Verfügung stellen, dass wir uns für sie öffnen, dass wir kollaborieren. Es geht um die Einbeziehung der Nutzenden in die Wissens- und Bildungsproduktionen. Jetzt bricht die Nutzerzeit an.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mut zum Kontrollverlust</p>
<p>Die politische Bildung muss die neuen Möglichkeiten auf ihre eigenen Formate übertragen, sowohl was Veranstaltungen und Publikationen als auch was die eigene Organisation betrifft. Wir brauchen Mut zu einem Experiment mit offenem Ausgang. Eine zentrale Aufgabe der politischen Bildung ist es, neue Formen der demokratischen Teilhabe und Auseinandersetzung anzuregen, zu moderieren und auch selber zu erproben. Uns steht eine Öffnung bevor – eine Öffnung ins Ungewisse, ins Offene. Das verlangt zunächst ein ausgeprägtes und kooperativ bestimmtes Selbstbewusstsein für unsere Aufgaben.</p>
<p>Wenn politische Bildung sich selbst, Partizipation und das Internet ernst nehmen will, dann muss sie mobiler werden. Die Rolle der klassischen Bildungsstätte erweitert sich: Die politische Bildung muss mit einem Stand- und einem Spielbein agieren. Auch weiterhin braucht es den geschützten Raum und die Gelegenheit zum Rückzug, um sich intensiv und konzentriert mit einem Thema beschäftigen zu können. Aber die politische Bildung muss auch mitten rein ins Leben! Und das Leben spielt sich nun mal inzwischen für mehr Menschen auf Facebook ab statt, pardon, in einem Seminarraum oder dem Rathaus.<br />
Niemand verspricht uns, dass das leicht wird. Mit mehr Partizipation, mehr Transparenz und mehr Experiment geht ein deutlicher Kontrollverlust einher. Wir werden mehr aushalten müssen und brauchen ein dickes Fell. Vieles wird neu sein, und an vielen Stellen wird die Unordnung sichtbar werden, in der wir leben.</p>
<p>Wenn Sie Inhalte bei YouTube veröffentlichen, dann stehen Ihre Videos zur Politik neben Porno und Propaganda. Wenn alle ihre Meinung dazu sagen können, dann hört sich das mitunter ungemütlich an. Schauen Sie sich einmal die Kommentare an, die Nutzer z.B. unter den YouTube-Videos der Landeszentrale für politische Bildung in NRW hinterlassen. So sieht Meinungsvielfalt aus, wie sie in unseren Seminaren sicher bisweilen gedacht, aber selten geäußert wird. Aber bis heute sind die Videos der Landeszentrale 130.000 mal angeklickt worden. Vermutlich von Menschen, die wir mit unseren traditionellen Formaten selten erreichen. Besinnung auf unsere Kompetenzen als politische Bildung</p>
<h3>Kernbereiche und Kernkompetenzen</h3>
<p>Das Internet, insbesondere mit den Möglichkeiten des Web 2.0, eröffnet uns neue Möglichkeiten. Die Schwellen für Beteiligung sind dramatisch gesunken – die technischen Schwellen. Wir haben keinen Anlass zur Euphorie. Die technischen Rahmenbedingungen schaffen nicht automatisch mehr Teilhabe und mehr Demokratie. Um sich in der Netzwelt zurechtzufinden, braucht es mehr denn je Angebote in Sachen Orientierung, Handwerkszeug, Diskussion, Reflexion. Das alles sind zentrale Themen politischer Bildung. Auch und gerade in Zeiten, wo die technische Entwicklung uns täglich neue Werkzeuge anbietet, muss die politische Bildung sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen: Sie muss nüchtern abwägen und auswählen, mit welchen Werkzeugen und über welche Kanäle sie welche Angebote macht. Sie muss kritisch prüfen, ob sie mit ihrer Arbeit erfolgreich ist, was sie verbessern kann, wie sie die Nutzenden schon in der Themen- und Formatauswahl teilhaben lässt.</p>
<h3>Internet und Präsenz</h3>
<p>Alle genannten Beispiele für Partizipation haben eines gemeinsam: Sie haben früher oder später den Sprung in die materielle Welt unternommen. Erfolgreiche Initiativen wurden früher oder später auch von den Massenmedien aufgenommen. Aus der Netzgemeinde wird auch immer wieder Protest auf die Straße getragen. So findet morgen in Berlin die Demonstration „Freiheit statt Angst“ statt. Sie hat ihre Ursprünge in der Netzwelt und wird seit 2006 jährlich veranstaltet, zuletzt mit Zigtausend Menschen und einem Bündnis von 167 Organisationen.</p>
<p>&#8220;Erst reisen die Daten, dann reisen die Menschen&#8221;, ist ein beliebter Ausspruch in der Netzwelt. Auch für den Bildungsbereich muss gelten: Das Internet unterstützt und verändert unsere Arbeit. Aber nach wie vor braucht es auch die direkte Auseinandersetzung, das Treffen von Angesicht zu Angesicht. Internet und materielle Welt sind kein Entweder-Oder. Ein Blog oder ein Diskussionsforum kann eine gute Ergänzung zu einem Seminar bilden, aber es kann das Seminar nicht ersetzen.</p>
<h3>Beidseitige Annäherung</h3>
<p>Die Annäherung der politischen Bildung und der Netzwelt ist keine Einbahnstraße. An vielen Stellen kann das Netz von unseren Erfahrungen profitieren. Mit unserem Grundverständnis, wie es z.B. im Beutelsbacher Konsens festgehalten ist, sind wir auch im Web 2.0 gut aufgestellt. Das beginnt beim Handwerkszeug in Sachen Moderation, geht über die Grundsätze, wie kontroverse Themen zu behandeln sind, und endet noch nicht bei der Durchführung nutzerorientierter Veranstaltungsformate.</p>
<h3>Mehr Kontrollverlust wagen!</h3>
<p>Wenn man die Politik der politischen Bildung gegenüberstellt, so steht letztere noch vergleichsweise komfortabel da. Ihre Reputation in der Gesellschaft ist gut. Dennoch muss sie sich den gleichen Herausforderungen stellen. Ansonsten droht die politische Bildung, nicht nur die politikfernen Schichten nicht zu erreichen, sondern auch die „digitale Avantgarde“ zu verlieren. Was der bereits zitierte Philipp Müller für die Politik sagt, gilt genau so für die politische Bildung: &#8220;Wenn die Institution nicht mitmachen will, dann machen es die Bürger eben allein.&#8221;</p>
<p>Wir dürfen die Chancen des Web 2.0 nicht vergeben. &#8220;Mehr Kontrollverlust wagen!&#8221; könnte eine Maxime für die politische Bildung sein, die Partizipation auch für ihre eigene Arbeit ernst nimmt.</p>
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<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
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		<title>Cornelia Schmitz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 22:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bpb]]></category>
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		<description><![CDATA[Cornelia Schmitz (*1967) arbeitete nach Berufsausbildung, Studium und Volontariat vier Jahre als (freie) Journalistin in Bonn und Berlin. Seit 2002 arbeitet sie als Referentin in der bpb, zunächst im Fachbereich Grundatz, seit 2006 im Fachbereich Förderung. Ihr Arbeitsschwerpunkt dort ist die strategische Planung und Steuerung von Schwerpunkten der bpb &#8211; wie zum Beispiel Web 2.0&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-thumbnail wp-image-1656 alignleft" src="http://pb21.de/files/2010/09/Foto-Schmitz_20101-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Cornelia Schmitz (*1967) arbeitete nach Berufsausbildung, Studium und Volontariat vier Jahre als (freie) Journalistin in Bonn und Berlin. Seit 2002 arbeitet sie als Referentin in der bpb, zunächst im Fachbereich Grundatz, seit 2006 im Fachbereich Förderung. Ihr Arbeitsschwerpunkt dort ist die strategische Planung und Steuerung von Schwerpunkten der bpb &#8211; wie zum Beispiel Web 2.0 in der politischen Bildung, die inhaltliche Gestaltung des Onlineauftritts des Fachbereichs, die Konzeption von Veranstaltungen, die Leitung von Studienreisen nach Israel, &#8230; . Thematisch arbeitet sie seit mehreren Jahren auf den Gebieten politische Bildung in Europa/Europäisierung politischer Bildung, Rechtsextremismus, Gender Mainstreaming oder zivil-militärischer Dialog. Seit sechs Jahren ist sie Vorsitzende des Personalrats der bpb in Bonn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Website:<a href="http://www.bpb.de/"> http://www.bpb.de/</a></p>
<hr />
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<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
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		<title>Livestream “Web 2.0 in der politischen Bildung”</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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