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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Dokumentation</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<item>
		<title>Diigo und Evernote als digitale Materialsammlungen und Seminarreader</title>
		<link>http://pb21.de/2012/02/diigo-und-evernote-als-digitale-materialsammlungen-und-seminarreader/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/02/diigo-und-evernote-als-digitale-materialsammlungen-und-seminarreader/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Social Bookmarks]]></category>
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		<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Austeilen von Seminarreadern ist in der politischen Bildung nach wie vor sehr beliebt. Das zusammengestellte Material dient häufig als Hintergrundinformation zu den Seminarthemen. Im vorliegenden Beitrag sollen digitale Materialsammler vorgestellt werden, mit deren Hilfe multimediale Materialsammlungen anstatt eindimensionaler Seminarreader erstellt werden können. 1. Der digitale Zettelkasten Schon lange bestehen die Rechercheergebnisse zur Vorbereitung auf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_6846" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://pb21.de/files/2012/02/PaperCamera2012-02-21-11-30-11-1.jpeg"><img class="size-medium wp-image-6846" title="Seminarreader" src="http://pb21.de/files/2012/02/PaperCamera2012-02-21-11-30-11-1-187x250.jpg" alt="Seminarreader" width="187" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Das Austeilen von Seminarreadern ist in der politischen Bildung nach wie vor sehr beliebt. Das zusammengestellte Material dient häufig als Hintergrundinformation zu den Seminarthemen. Im vorliegenden Beitrag sollen digitale Materialsammler vorgestellt werden, mit deren Hilfe multimediale Materialsammlungen anstatt eindimensionaler Seminarreader erstellt werden können.</p>
<h3>1. Der digitale Zettelkasten</h3>
<p>Schon lange bestehen die Rechercheergebnisse zur Vorbereitung auf ein Seminar nicht mehr nur aus ausgeschnittenen Zeitungsartikeln, sondern auch aus Artikeln aus den digitalen Archiven der Verlage, Links zu Webseiten, <span id="more-6128"></span>manchmal auch <a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Videos auf Youtube</a> oder <a title="Podcasting für Einsteiger – Teil I: Grundlagen und Geräte" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/">Podcasts</a>. Neben dem analogen Zettelkasten für die Zeitungsausschnitte wäre also ein Werkzeug hilfreich, mit dem alle nur denkbaren Formate gesammelt und sortiert werden könnten. Zwei sehr beliebte Werkzeuge möchten wir vorstellen: Evernote und Diigo.</p>
<h3>2. Evernote</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.14.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-6164" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.14-350x196.png" alt="Ansicht der letzten gespeicherten Artikel" width="350" height="196" /></a><a title="Evernote" href="http://www.evernote.com/">Evernote</a> wird gerne als eierlegende Wollmilchsau bezeichnet, weil der angebotene Dienst die Art und Weise der Nutzung gar nicht festlegt. Evernote selbst bezeichnet das eigene Angebot als virtuelles Gedächtnis. Neben Artikeln, Bildern, Videos und Audiodateien können auch eigene Notizen hochgeladen werden. Evernote ist eine sogenannte Webapp, d.h. es handelt sich um eine Anwendung, die im Browser ausgeführt wird und keine zusätzliche Installation erforderlich macht. Darüber hinaus kann man Evernote als Programm aber auch auf dem eigenen PC installieren. Für jedes mobile Gerät wird eine App zur Verfügung gestellt.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.39.png"><img class="size-medium wp-image-6165 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.49.39-350x191.png" alt="Screenshot von Evernote Webclipper in Chrome" width="350" height="191" /></a>Die gesammelten Zeitungsartikel können mit einer Kamera fotografiert und bei Evernote hochgeladen werden, ebenso können Links zu Videos gesammelt werden. Alle Ideen, Notizen und Protokolle, können auf dem digitalen Schmierzettel direkt in Evernote abgespeichert werden. Spontane Ideen können ähnlich wie bei einem Diktiergerät eingesprochen und abgespeichert werden. Eine Erweiterung im Browser (<a title="Addon für Firefox" href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/evernote-web-clipper/">Firefox</a>, <a title="Evernote für Windows und Internet Explorer" href="http://www.evernote.com/about/download/get.php?file=Win">Explorer</a>, <a title="Erweiterung für Chrome" href="https://chrome.google.com/extensions/detail/pioclpoplcdbaefihamjohnefbikjilc">Chrome</a>, <a href="http://www.evernote.com/about/download/get.php?file=MacClipperExtension">Safari</a>) ermöglicht das Abspeichern ganzer Webseiten, um zu verhindern, dass der gewünschte Artikel zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr erreichbar ist.</p>
<p>Die einzelnen &#8220;Gedanken&#8221; werden in Notizbüchern organisiert. Die Notizbücher entsprechen einer Ordnerstruktur. Darüber hinaus können alle Inhalte verschlagwortet werden. Alle Notizbücher sind standardmäßig nur für den eigenen, privaten Gebrauch vorgesehen. Um Inhalte mit anderen Nutzern zu tauschen, müssen die Notizbücher, bzw. die Artikel einzeln freigeschaltet werden. Freigegebene Inhalte sind aber immer nur über einen Link zu erreichen, nicht aber über eine öffentliche Plattform einsehbar.</p>
<p>Um Evernote herum haben sich eine Reihe weiterer Werkzeuge entwickelt, die spezialisierte Angebote über Evernote hinaus zur Verfügung stellen:</p>
<ul>
<li><a title="Evernote Clearly" href="http://www.evernote.com/clearly/">Evernote Clearly</a>: Erweiterung für die Browser Firefox und Chrome mit denen Artikel auch am Bildschirm besonders gut lesbar sind, weil Werbung und überflüssiges Bildmaterial entfernt wurde</li>
<li><a title="Studyblue" href="http://www.studyblue.com/">Studyblue</a>: Erweiterung um aus Evernote-Notizen Karteikarten zu machen, um Wissen abzufragen</li>
<li><a title="Callnote" href="http://shop.skype.com/apps/Call-recording-audio-only/Callnote.html">Callnote</a>: Zeichnet Skype-Telefonanrufe zum Beispiel aus dem Seminar zu einem externen Experten auf und speichert die Audiodatei in Evernote</li>
<li><a title="click.to" href="http://www.clicktoapp.com/de/overview-features/evernote/">click.to</a>: Verwandelt jede Datei auf dem PC in eine Evernotenotiz</li>
<li><a title="Screenpresso" href="http://de.screenpresso.com/">Screenpresso</a>: Hilft beim Erstellen von Bildschirmfotos und leitet sie direkt an Evernote weiter</li>
<li>Weitere Apps für mobile Geräte, die zum Beispiel aus handschriftlichen Notizen mit Hilfe einer Schriftenerkennung durchsuchbare digitale Dokumente machen</li>
<li>Mit Hilfe der <a title="Evernote Download" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/download/">Software für den Desktop</a> lassen sich auch Bildschirmfotografien erstellen und abspeichern.</li>
</ul>
<h3>3. Diigo</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.48.41.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-6163" src="http://pb21.de/files/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-09-um-11.48.41-350x231.png" alt="Sammlung der eigenen Artikel und Links" width="350" height="231" /></a><a title="Diigo" href="http://diigo.com">Diigo</a> ist vordergründig ein Werkzeug um Lesezeichen, Bookmarks bzw. Favoriten zu verwalten. Neben Blogpostings oder digitalen Zeitungsartikeln lassen sich auch Bilder und Notizen speichern.Auf den zweiten Blick bietet Diigo aber vor allem interessante Möglichkeiten um Webseiten zu annotieren und die eigenen Gedanken mit &#8220;Freunden&#8221; zu teilen. Diigo unterscheidet zwischen der eigenen Bibliothek, dem Netzwerk und Gruppen. Im Netzwerk werden alle Links, die die eigenen &#8220;Freunde&#8221; auf öffentlich gestellt haben, gesammelt angezeigt. Die <a title="Gruppen bei Diigo" href="http://groups.diigo.com/index">Gruppen</a> sind thematisch orientiert. Es ist auffällig, dass Diigo vor allem unter Pädagog_innen genutzt wird, entsprechend ist auch das thematische Gruppenangebot. Die meisten Linkempfehlungen sind allerdings auf englisch, aber mit der Definition des eigenen Netzwerks kann man das recht schnell ändern.</p>
<p>Eine ausführliche Vorstellung von diigo findet sich in <a title="Social Bookmarking am Beispiel diigo" href="http://pb21.de/2011/05/diigo/">diesem Artikel auf pb21.de</a>.</p>
<h3>Diigo und Evernote im direkten Vergleich</h3>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th>Feature</th>
<th>Evernote</th>
<th>Diigo</th>
</tr>
<tr>
<td>Ordnung</td>
<td>Notizbuch zur Kategorisierung, Tags für ein Stichwortverzeichnis</td>
<td>Listen zur Kategorisierung, Tags für ein Stichwortverzeichnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Communityfunktionen</td>
<td>Freigabe von Notizbüchern und Notizen</td>
<td>Hinzufügen von &#8220;Freunden&#8221; und &#8220;Followern&#8221;, Erstellen von thematischen Gruppen, Tauschen von Links und Notizen</td>
</tr>
<tr>
<td>Offline-Nutzung</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja, aber nur im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet</td>
</tr>
<tr>
<td>Mögliche Medien</td>
<td>Links, Artikel, Bilder, Audio, Notizen</td>
<td>Links, Artikel, Bilder, Notizen</td>
</tr>
<tr>
<td>Browserplugins</td>
<td>Ja, für alle gängigen Browser wie Firefox, Chrome, Safari und Internet Explorer und darüber hinaus einen <a title="ganzen unten auf der Seite ist der Clipper für die Lesezeichenleiste zu finden" href="http://www.evernote.com/about/download/web_clipper.php">Webclipper</a> für die Lesezeichenleiste in allen anderen Browsern</td>
<td>Ja, für alle gängigen Browser wie Firefox, Chrome, Safari oder Internet Explorer und darüber hinaus als <a title="Link zu Diigolet" href="http://www.diigo.com/tools/diigolet">Diigolet</a> für die Lesezeichenleiste in allen anderen Browsern</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonstige Erweiterungen</td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Apps für PC und Browser" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/#desktop">Liste</a></td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Liste aller Werkzeuge, mit Diigo zusammenarbeiten" href="http://www.diigo.com/tools">Liste</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Unterstützte Plattformen</td>
<td>Im Browser: Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari<br />
Als App: iPad, iPhone, Blackberyy, Windows Phone 7, Web OS<br />
Als Offline-Programm auf dem PC: MacOSx, Windows</td>
<td>Im Browser: Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari<br />
Als App: iPad, iPhone und Android</td>
</tr>
<tr>
<td>Angebote für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets</td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="mobile Apps für Evernote" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/#mobile">Liste</a></td>
<td>Ja, hier ist eine <a title="Liste aller Erweiterungen für den Browser oder zur Installation auf dem PC" href="http://www.evernote.com/about/intl/de/trunk/">Liste</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>4. Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis</h3>
<h3>Der partizipative Seminarreader</h3>
<p>Man kann für jedes seiner Seminare ein Notizbuch anlegen, und schließlich das Link dorthin an die Seminargruppe weitergeben. Das dort liegende &#8220;Echtzeit-Archiv&#8221; ermöglicht jederzeit weitere gefundene Artikel hinzuzufügen. Wenn den Teilnehmenden eigene Zugänge zu Evernote oder Diigo zur Verfügung stehen, können sie selbst ihre Rechercheergebnisse der Gruppe zur Verfügung stellen. Diese Möglichkeit bietet sowohl Evernote als auch Diigo.</p>
<h3>Erstellung und Verteilung des Seminarreaders</h3>
<p>Listen wiederum lassen sich als <a title="Linksammlung einer Liste" href="http://www.diigo.com/ditem_mana3/extract_annotations?link_ids=72389791,72303458,72247051,72185479,72030254,71567584,70491301,70276776,70691754,67831484,70264010,70103314,70000677,69730313,69752620,69658104,69523477,68793185,69283158,68814842">Linksammlungen</a> für den Print-Reader bei Diigo ausdrucken. Dabei werden alle erstellten Notizen zu einem Artikel in der Liste mit angezeigt. Bei Etherpad kann man Notizbücher dem Seminar als Reader zur Verfügung stellen. Ein Beispiel könnte <a title="Evernote Linksammlung" href="https://www.evernote.com/pub/gibro/seminare#b=f17b9e83-f6f8-49f4-a2ee-632d53d316bf&amp;n=956256ef-de50-45f6-bd76-700e2ec23f40">so</a> aussehen.</p>
<h3>Der Seminarreader als Dokumentationsfläche für das Seminar</h3>
<p>Es ist auch vorstellbar, den Seminarreader nicht nur mit Hintergrundtexten zum Seminar zu befüllen, sondern auch dazu zu gebrauchen, die gemachten Bilder, die erwähnenswerten Links und andere Seminarergebnisse zusammenzutragen. Diigo bietet dazu für erstellte Listen eine <a title="Webschau der Liste Seminare von gibro" href="http://slides.diigo.com/list/guibro/seminare">Webschau</a> an.</p>
<h3>5. Vor- und Nachteile digitaler Seminarreader</h3>
<h3>Vorteile:</h3>
<ul>
<li>Der gesamte Seminarreader lässt sich im Volltext durchsuchen. So wird der digitale Reader zu einem nachfrageorienterten Nachschlagewerk</li>
<li>Der Reader macht es technisch möglich auch noch nach dem Seminar tagesaktuelle Bezüge zu den Seminarthemen herzustellen</li>
<li>Es lassen sich unterschiedliche Zugänge zu den enthaltenen Inhalten ermöglichen. Z.B. über Kategorien, Schlagworte, Volltextsuche</li>
<li>Der Seminarreader kann auch Interessierten zugänglich gemacht werden, die nicht am Seminar teilgenommen haben, aber beim nächsten Mal dabei sein wollen</li>
</ul>
<h3>Nachteile</h3>
<ul>
<li>Der Zugriff auf den Seminarreader setzt einen Internetzugang voraus</li>
<li>Gewöhnungsbedürftige Kategorisierung und Sortierung von Inhalten</li>
</ul>
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach (gibro) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6128"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste: typische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Werkzeuge in Bildungsveranstaltungen</title>
		<link>http://pb21.de/2011/07/landkarte-web-2-0/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/07/landkarte-web-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 05:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
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		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufzeichnung zum #pb21-Webtalk Nachdem beim #pb21-Webtalk im Mai die Aufzeichnung von schlechter Qualität war, haben wir den Vortrag zusammen mit den Folien noch einmal aufgezeichnet. Jöran Muuß-Merholz skizziert eine Landkarte, auf der Werkzeuge des Web 2.0 mit typischen Aktivitäten der politischen Bildung verbunden werden. (Es geht nicht um reine Online-Angebote, sondern um Ergänzungen von bewährten Präsenzveranstaltungen.)&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Aufzeichnung zum #pb21-Webtalk</h3>
<p>Nachdem beim <a title="#pb21-Webtalk: Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste für den Einsatz in der politischen Bildung" href="http://pb21.de/2011/05/landkarte/">#pb21-Webtalk im Mai</a> die Aufzeichnung von schlechter Qualität war, haben wir den Vortrag zusammen mit den Folien noch einmal aufgezeichnet. Jöran Muuß-Merholz skizziert eine Landkarte, auf der Werkzeuge des Web 2.0 mit typischen Aktivitäten der politischen Bildung verbunden werden. (Es geht <em>nicht </em>um reine Online-Angebote, sondern um Ergänzungen von bewährten Präsenzveranstaltungen.)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25860662?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="581" height="436" frameborder="0"></iframe></p>
<p><span id="more-4211"></span>Die in diesem Video besprochenen <strong>Veranstaltungsformate</strong>: Konferenz / Tagung | Vortrag / Podiumsdiskussion | Seminar / Workshop.</p>
<p>Die <strong>Aufgabenbereiche</strong>: Einladung &amp; Marketing | Senden &amp; Konversation | Dokumentation &amp; Veröffentlichung | Koordination, Organisation, Zusammenarbeit | Inhalte entwickeln, Projektarbeit | Evaluation</p>
<p>Erwähnte <strong>Web 2.0 Anwendungen: </strong>Twitter, Soziale Netzwerke, Facebook, Livestream, Twitterwall, Slideshare, Flickr, Podcast, YouTube, Vimeo, Mixxt, Wiki, Etherpad, Social Bookmarks, Doodle, Dropbox, Mindmeister, dipity, animoto, Geocaching, Forum &#8230;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4211"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/07/landkarte-web-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blick in den Maschinenraum einer live bloggenden Redaktion</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/die-live-bloggende-redaktion/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/04/die-live-bloggende-redaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 04:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Seminardokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kann man Bildungsveranstaltung &#8220;live&#8221; online begleiten? Nach der Vorstellung von netzdebatten.bpb.de und dem pb21-Interview zur Frage &#8220;Warum die bpb Veranstaltungen live dokumentiert&#8221; folgt hier die Fortsetzung zum Thema. Ende Oktober 2010 hat Margarita Tsomou mit ihrem Redaktionsteam den Kongress &#8220;Das flexible Geschlecht. Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie&#8221; nahezu in Echtzeit dokumentiert.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-11.44.00.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3111" src="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-11.44.00-300x250.png" alt="Screenshot vom Blog zum Genderkongress &quot;Das flexible Geschlecht&quot;" width="300" height="250" /></a>Wie kann man Bildungsveranstaltung &#8220;live&#8221; online begleiten? Nach der Vorstellung von netzdebatten.bpb.de und dem <a href="http://pb21.de/?p=2786">pb21-Interview zur Frage &#8220;Warum die bpb Veranstaltungen live dokumentiert&#8221;</a> folgt hier die Fortsetzung zum Thema.</p>
<p>Ende Oktober 2010 hat Margarita Tsomou mit ihrem Redaktionsteam den Kongress <a href="http://genderkongress.blogspot.com/">&#8220;Das flexible Geschlecht. Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie&#8221;</a> nahezu in Echtzeit dokumentiert. Nur 14 Tage vor Beginn des Kongresses wurde das Projekt gestartet: Es musste kurzfristig ein Blog installiert und gestaltet, ein Facebook- und Twitterprofil aufgebaut und alles miteinander verbunden werden. Im Gespräch berichtet Tsomou, wie die Zusammenarbeit funktionierte, welche Schwierigkeiten aufgetaucht sind und was sie beim nächsten Mal anders machen wird.<span id="more-3110"></span></p>
<h3>Wie kam die Entscheidung für den Bloganbieter zu stande?</h3>
<p>Die Entscheidung für Blogspot ist vor dem Hintergrund eines schmalen Budgets gefallen. Die erste Wahl wäre eine eigene Webseite auf WordPress-Basis gewesen, es gab jedoch einen enormen Zeitdruck. Die Wahl war deshalb auch von den bisherigen Erfahrungen mit Bloganbietern bestimmt. Durch Blogspot war das geplante Blog schnell eingerichtet. Innerhalb von 3 Tagen wurde ein Design fertiggestellt. Anschließend konnte das Kongressblog von der bpb &#8220;abgenommen&#8221; werden.</p>
<h3>Wie waren die Aufgaben in der Redaktion verteilt?</h3>
<p>Mit der <a title="Blogteam für den Genderkongress" href="http://genderkongress.blogspot.com/2010/10/blogteam.html">redaktionellen Arbeit</a> waren insgesamt 11 Frauen betraut: 7 Autorinnen, eine Videojournalistin, eine Kamerafrau, eine Fotografin und eine Vertreterin der Bundeszentrale aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Neben dem Blog wurde kurz vor dem Kongress noch eine Facebookseite erstellt und ein Twitteraccount eingerichtet. So sollte jedes Blogposting durch die beiden social media Dienste verstärkt werden. Im Nachhinein hätte sich aber eine Kollegin des Redaktionsteams ausschließlich um die Arbeit jenseits des Blogs kümmern müssen, um die kommunikativen Potentiale von Twitter und Facebook auszuschöpfen. Neben den Kongressaccounts nutzte die Bloggerin <a title="Zum Profil von Svenja Schröder" href="http://www.get-it.tu-berlin.de/menue/ueber_das_get-it_projekt/team/svenja_schroeder/">Svenja Schröder</a> ihren eigenen Twitter- und Facebookaccount um auf die Aktivitäten rund um den Kongress hinzuweisen.</p>
<h3>Welche Arbeiten mußten/konnten vor Beginn des Kongresses geleistet werden?</h3>
<p>Die innere Struktur des Blogs ist im Vorhinein entstanden, ebenso alle vorzufindenden Formatkategorie wie Artikel, Fotospuren, Interviews mit Referentinnen, subjektive Kommentare im Blogstil, News und Videos. Alle Artikel und Aufgaben wurden vorher vergeben, dabei wurden die inhaltlichen Schwerpunkte der Autorinnen berücksichtigt. Margarita Tsomou hatte festgelegt, dass jede Autorin pro Tag einen Ariktel und ein Interview schreiben sollte. In einem komplexen Zeitplan wurde die Arbeit koordiniert. Autorinnen, die vormittags Vorträge besuchten und Interviews führten konnten in diesem Zeitraum nicht schreiben und dennoch mußte gewährleistet werden, dass stetig neue Beiträge veröffentlicht wurden. Redaktionelles Ziel war, 2 Stunden nach dem Vortrag den dazu passenden Beitrag veröffentlicht zu haben.</p>
<h3>Was war der Anspruch/Ziel bei der Livedokumentation?</h3>
<p>Es ging weniger um eine streng rezensierende Form und auch nicht um einen Bericht von innen heraus im Sinne eines Protokolls, sondern um eine, die Atmosphäre vermittelnde Zusammenfassung. Die Blogdokumentation sollte auch der Nachlese der Vorträge dienen und den Teilnehmerinnen und nicht teilnehmenden Interessierten zur Recherche nach dem Kongress dienen.</p>
<p>Statt eines Videostreams wurde jeden Tag aus vielen einzelnen Bewegtbildeindrücken Videos geschnitten. Das war sehr aufwändig. Dadurch flossen eher atmosphärische als inhaltliche Beiträge der Veranstaltung in die Videodokumentation ein.</p>
<p>Das Blog war nie als Kommunikationsplattform gedacht, sondern sollte eine Dokumentation aus Sicht der Veranstalter bzw. eine durch sie beauftragte externe Instanz abbilden. Reaktionen auf das Blog sind nur schwer nachzuvollziehen, da die Kommentarfunktion abgeschaltet war. Der Grund für diese Entscheidung war das auf viele provozierend wirkende Themenfeld Feminismus. Die Redaktion wollte die Grenze zu beleidigenden Kommentaren nicht ziehen müssen. Im Gespräch mit den Teilnehmerinnen vor Ort wurde das Blog aber sehr positiv aufgenommen und kommentiert.</p>
<h3>Gab es eine Einbettung des Blogs in den Kongress? Wie?</h3>
<p>Auf der Tagung selbst wurde in den großen Veranstaltungen wiederholt auf das Blog hingewiesen. Dennoch war es der Kürze der Vorbereitungszeit geschuldet, dass auf Plakaten und Flyern zur Veranstaltung die URL des Blogs nicht zu finden war. Darüber hinaus war den Teilnehmerinnen durch die Präsenz der Videojournalistin und der Fotografin die Livedokumentation des Kongresses gegenwärtig. Außerdem wurde im Rahmen einer schriftlichen Bekanntmachung, die dem Kongressprogramm beilag, auf die öffentliche Dokumentation der Veranstaltung hingewiesen.</p>
<h3>Was sollte beim nächsten mal anders gemacht werden?</h3>
<p>Blogspot war zu einschränkend, eine andere Blogsoftware hätte sicherlich mehr Funktionalitäten für die Dokumentation ermöglicht, wie z.B. ein Downloadbereich für herunterladbare Dokumente, oder eine interaktivere Fotogalerie. Wenn das Projekt früher in den Kongressplanungsprozess integriert wird, ist es möglich die Teilnehmerinnen dort auch schon frühzeitig mit Informationen vor dem Kongress zu versorgen. Bei einer nächsten Livedokumentation sollte auch ein Videostream die nicht anwesende Öffentlichkeit mit Tagungsinhalten versorgen. Auch die Kommentarfunktion sollte bei einem Folgeprojekt integriert werden, und es müssen Wege des Umgangs mit Beleidigungen gefunden werden. Margarita Tsomou hätte sich eine Lektorin gewünscht, die jeden Blogpost auf Rechtschreibfehler überprüfen kann, so mußte diese Aufgabe die Redakteurin zusätzlich übernehmen. In einem Setting, in dem alles sehr schnell gehen muss, braucht man eine Mitleserin, die nur auf Rechtschreibung achtet, sonst wird der Reviewprozess durch zu viele Aufgaben überlastet.</p>
<hr />
<p><em>Ausgehend von diesem Praxisbeispiel soll noch einmal auf einen bestehenden Beitrag auf pb21.de verwiesen werden, der eine <a title="How to Blog" href="http://pb21.de/2010/11/howto-blog-seminardoku-mittels-weblog/">Anleitung zur Dokumentation mittels Blogs</a> bietet.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die bpb Veranstaltungen live dokumentiert</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/warum-die-bpb-veranstaltungen-live-dokumentiert/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 04:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<description><![CDATA[Daniel Kraft arbeitet in der Stabsstelle Kommunikation der bpb. Er berichtet in einem Interview für pb21 über die Erfahrungen, die die bpb mit der Live Dokumentation von Veranstaltungen gemacht hat. Er zählt dabei einen bunten Strauß an verschiedenen Formaten auf, aus denen eine solche Live-Berichterstattung hervor gegangen ist. Es ist der erste einer zweiteiligen Reihe,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-10.50.50.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3108" src="http://pb21.de/files/2011/04/Bildschirmfoto-2011-04-07-um-10.50.50-278x250.png" alt="Screenshot vom Blog zum 3. Internationalen Kongress zur Holocaustforschung" width="278" height="250" /></a><a title="Xing Profil von Daniel Kraft" href="https://www.xing.com/profile/Daniel_Kraft7">Daniel Kraft</a> arbeitet in der Stabsstelle Kommunikation der bpb. Er berichtet in einem Interview für pb21 über die Erfahrungen, die die bpb mit der Live Dokumentation von Veranstaltungen gemacht hat. Er zählt dabei einen bunten Strauß an verschiedenen Formaten auf, aus denen eine solche Live-Berichterstattung hervor gegangen ist. Es ist der erste einer zweiteiligen Reihe, die sich mit einer speziellen Form der Veranstaltungsdokumentation befasst, der Echtzeit-Dokumentation. Im zweiten Teil wird ein Blick in den &#8220;<a href="http://pb21.de/?p=3110">Maschinenraum&#8221; einer live dokumentierenden Redaktion</a> geworfen.<span id="more-2786"></span></p>
<h3>Was ist aus Sicht der bpb das Ziel oder der Anspruch der Live Dokumentation per Blog, Facebook, Twitter?</h3>
<p>Die Live-Dokumentation von Veranstaltungen durch Blogs, Twitter und Facebook testet die bpb seit einigen Monaten. Sie ist für sie eine Möglichkeit, die bpb-Veranstaltungen einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das nicht nur während der Veranstaltung, sondern auch für einen längeren Zeitraum. Politische Bildung findet so nicht „nur“ in Seminar- oder Konferenzräumen statt, sondern über die Sozialen Netzwerke zeitnah und für alle zugänglich im Internet. Ziel ist natürlich, dass sich Nutzer/innen in einer Diskussionsrunde durch Kommentare zu Wort melden und sich so in die initiierten Debatten einklinken. Für uns ist das ein Schritt in die Richtung, die <a title="Rede zum Thema Politische Bildung 2.0 - Neue gesellschaftliche Beteiligungsformen durch neue Medien - Herausforderungen für die Institutionen " href="http://pb21.de/2010/10/politische-bildung-2-0/">Thomas Krüger mit seiner kürzlich formulierten Forderung</a> anmahnte: „Politische Bildung muss ins Netz, muss die Möglichkeiten des Web 2.0 selber nutzen und die jahrelang praktizierte und erprobte Debattenkultur aus unzähligen Veranstaltungen auch im Netz praktizieren.“</p>
<h3>Welche Erfahrungen hat die bpb konkret gemacht?</h3>
<p>Erste Erfahrungen mit einer solchen Live-Dokumentation habt die bpb während des „Gipfeltreffen Ost&#8221; gemacht. Studenten der Hochschule Mittweida haben die Veranstaltung in einem Live-Blog dokumentiert, Interviews mit den ehemaligen Regierungschefs und Teilnehmern geführt. Online-Nutzerkommentare wurden wiederum in die Veranstaltungsrunden zurückgespielt, so dass der Teilnehmerkreis auch real deutlich erweitert wurde. Das war schon sehr nahe dran an dem, was sich die bpb für die Zukunft vorstellt.</p>
<p>Ein großer Vorteil ist zudem die rasche multimediale Dokumentation der Veranstaltungen. Die bpb macht immer wieder die Erfahrung, dass aufwendige Textdokumentationen, die oft einige Monate nach der Veranstaltung an die Teilnehmenden verschickt werden, auf geringe Resonanz stoßen. Die Versuche, die mit Veranstaltungs-Blogs unternommen wurden, sind hier eine gute Ergänzung. Damit realisiert die bpb nicht nur eine schnelle umfassende Dokumentation mit Videos, Literatur-Empfehlungen, O-Tönen und Reden der Vortragenden, sondern vermitteln auch authentische Eindrücke von der Stimmung und den Debatten. Ein passendes Beispiel ist der <a title="Gender-Blog" href="http://genderkongress.blogspot.com">Gender-Blog</a>, den die bpb zusammen mit der Redaktion des Missy-Magazins anlässlich der Veranstaltung „Das flexible Geschlecht &#8211; Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie“ erstellt hat. Es ist eine anschauliche Dokumentation der zentralen Debatten dieser Tagung, die auch noch heute einen echten Mehrwert hat.</p>
<p>Das gleiche gilt für den Live-Blog der <a title="Live-blog zur Konferenz" href="http://www.konferenz-holocaustforschung.de/">„3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung &#8211; Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands“</a>. Hier waren vor allem die Video-Interviews mit den <a title="Link zum Video mit Philip George Zimbardo" href="http://vimeo.com/19324934">anwesenden Experten</a> und die verschiedenen <a title="Link zum Video Impressionen" href="http://vimeo.com/19373659">visuellen Eindrücke von der Veranstaltung</a> wichtig.</p>
<p>In Zukunft könnte auf Veranstaltungen, neben dem Live-Blog, die Live-Video- oder -Audio-Übertragung der Vorträge und Podien zur Regel werden. Dazu posten die Zuhörer am PC Kommentare und Fragen im Blog, per twitter oder Facebook, die ihrerseits wieder von den Debattierenden auf der Veranstaltung aufgegriffen werden, während die Power Point des Vortragenden per SlideShare von immer mehr Nutzern geteilt wird. So kann auch von München aus eine Veranstaltung in Hamburg inhaltlich über das Internet komplett verfolgt werden und nicht Anwesende können sich einbringen.</p>
<p>Ein Live-Blog bietet zudem die Möglichkeit, unmittelbare persönliche Eindrücke zu dokumentieren. Das wurde oben am Beispiel der <a title="Archiv für die Kategorie ‘Video‘ der Konferenz zur Holocaustforschung" href="http://www.konferenz-holocaustforschung.de/category/video/">Videos von den Veranstaltungen</a> schon erwähnt. Der Schreibstil ist authentischer, manche Formulierungen vielleicht nicht ganz perfekt, dafür persönlich und dass macht die Sache ja für viele gerade lesenswert. So hat die bpb z.B. einen  Reiseteilnehmer einer Studienreise nach Lateinamerika gebeten, seine <a title="Link zum Studienreisenblog" href="http://bpb-studienreisen.blogspot.com/">Eindrücke schon während der Reise zu bloggen</a>. Persönliche Bilder, Stimmungen und Kommentare vermitteln diesen Einruck sehr gut und machen einige hundert Menschen, die den Blog lesen, ein wenig zu „Mitreisenden“. Bei dem Studienreise-Blog ist es zudem gelungen DRadioWissen als Medienpartner zu gewinnen, das heißt der Blogger war auch <a title="Podcast zu Reise durch Lateinamerika" href="http://wissen.dradio.de/bolivien-reise-durch-lateinamerika.37.de.html?dram:article_id=7725&amp;sid=">auf Sendung</a> im Programm des Internetsenders aus der Deutschlandradio-Familie. Man könnte sich das bei zukünftigen <a title="bpb Studienreisen" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/Y8KMH0">bpb-Studienreisen</a> so vorstellen, dass der Nutzer in Deutschland z.B. auf einen solchen Blogeintrag unmittelbar mit einer Frage reagiert und der Reisende diese Frage dann z.B. wieder an einen der nächsten Referenten zurückspielt und er so eine Antwort von einem Experten bekommt, den man sonst so direkt nicht erreicht hätte.</p>
<h3>Was kann man über die Nutzung dieses Angebots der bpb sagen?</h3>
<p>Für uns ist es bei dieser Form der Dokumentation wichtig, jeweils mit „Community-Mangern/innen&#8221; zusammen zu arbeiten, die viel von dem jeweiligen Thema verstehen und die im Idealfall in ihrer sonstigen Beschäftigung bereits eine große Community betreuen. Bei dem schon erwähnten Gender-Kongress wurden mit der Redaktion des Missy-Magazins nicht nur inhaltliche Expertinnen zum Thema gefunden, die ausgezeichnet mit den neuen Medien und ihren Möglichkeiten umgehen können, sondern über sie zugleich in ihre Community hineinwirken können, die wir sonst über unsere Angebote vielleicht nicht erreicht hätten. Missy-Leserinnen und Fans wurden so auf auf die Art, wie politische Bildung mit dem Thema umgeht, aufmerksam gemacht (neben dem Blog gab es eine <a title="Facebookseite zum Kongress &quot;Das flexible Geschlecht&quot;" href="http://www.facebook.com/dasflexiblegeschlecht">Facebook-Seite</a> zur Veranstaltung) und im Idealfall beginnt sich der ein oder andere Fan der Veranstaltung dann auch für die Einrichtung „dahinter“ zu interessieren: Er wird z.B. in einem ersten Schritt <a title="Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Fan der bpb</a> bei Facebook, im zweiten dann Abonnent des Neuerscheinungsnewsletters der bpb, im dritten Leser eine bpb-Publikation und schließlich dann Teilnehmern/in an einer bpb-Veranstaltung. Somit ist diese Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachredaktionen auch eine Möglichkeit, die Zielgruppen systematisch zu erweitern und über die neuen Medien mit Communities in Kontakt zu kommen, die die bpb zuvor vielleicht nicht kannten und die nur sehr schwer erreicht wurden. Konkret gesagt, die bpb hatte nach der gemeinsamen Aktion mit dem Missy-Magazin rund 200 Fans mehr im bpb-Facebook-Profil.</p>
<p>Daniel Kraft twittert für die bpb unter <a href="http://www.twitter.com/kraft_bpb">www.twitter.com/kraft_bpb</a>.</p>
<p>Die bpb findet man in den Sozialen Netzen vor allem bei <a title="Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Facebook</a> und als twitternder Politikerklärer unter <a href="http://www.twitter.com/frag_die_bpb">www.twitter.com/frag_die_bpb</a>.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
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		<title>Bildung und Internettelefonie am Beispiel von Skype</title>
		<link>http://pb21.de/2011/01/bildung-und-internettelefonie-am-beispiel-von-skype/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 08:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrike Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
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		<category><![CDATA[Internettelefonie]]></category>
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		<description><![CDATA[Funktionen rund um Skype Skype ist ein online Dienst, der es ermöglicht, weltweit mit anderen Nutzern kostenfrei Telefonate zu führen. Per Internet können Videotelefonate unter Skype-Kunden oder auch kostenpflichtige Anrufe in das Fest- oder Mobilfunknetz der ganzen Welt getätigt werden. Das Unternehmen Ebay kaufte im Jahr 2005 Skype im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar. Das&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2428" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://pb21.de/files/2011/01/3885340592_a396664e92_m.jpg"><img class="size-full wp-image-2428 " src="http://pb21.de/files/2011/01/3885340592_a396664e92_m.jpg" alt="CC_by_nc_sa_stevegarfield" width="240" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Skype, Videotelefonie</p></div>
<h3>Funktionen rund um Skype</h3>
<p><a title="Skype" href="http://www.skype.com/intl/en/welcomeback/">Skype</a> ist ein online Dienst, der es ermöglicht, weltweit mit anderen Nutzern kostenfrei Telefonate zu führen. Per Internet können Videotelefonate unter Skype-Kunden oder auch kostenpflichtige Anrufe in das Fest- oder Mobilfunknetz der ganzen Welt getätigt werden. Das Unternehmen Ebay kaufte im Jahr 2005 Skype im Wert von <a title="3,1 Milliarden" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skype">3,1 Milliarden</a> US-Dollar.</p>
<p>Das Herunterladen der <a title="Skype downloaden" href="http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-computer/windows/post-download/">kostenlosen VoIP-Software</a> („Voice-over-IP“) führt zu Erstellung eines Nutzerkontos. Dies ist erforderlich<span id="more-2410"></span>, um weitere Skype-Kontakte zu finden und telefonisch oder per Textnachricht zu kontaktieren.<br />
Es können sowohl Sofortnachrichten im Chat in Echtzeit geschrieben, als auch Sprachnachrichten in Form einer Voicemail hinterlassen werden. Gegen Gebühren können ebenso SMS verschickt, Online-Nummern festgelegt und Anrufe weitergeleitet werden.</p>
<p>Nachteilig ist sicherlich, dass ausschließlich unter Skype-Kunden im Internet telefoniert werden kann. Hier wird ersichtlich, dass man mit der Nutzung also an das kommerzielle Unternehmen Skype gebunden ist. Skype hält sich dabei an sein properietäres Protokoll, was bedeutet, dass Skype als ClosedSource-Software angeboten wird.</p>
<p>Der OpenSource-Dienst <a title="QuteCom Webseite" href="http://www.qutecom.org/">QuteCom</a> bietet hingegen eine freie Software an, die ähnliche Funktionen wie Skype, zum Beispiel das kostenlose Telefonieren über VoIP, beinhaltet. Im Gegensatz zu Skype steuert QuteCom die VoIP-Sitzung über SIP. SIP heißt &#8220;Session Initiation Protocol&#8221; und ist ein offener Standard. Dies bedeutet, dass QuteCom von verschiedenen Anbietern und Anschlüssen (wenn sie den SIP-Standard unterstützen bzw. Internetzugang haben) genutzt werden kann. Weiterhin ist QuteCom besser gegen Hackerangriffe und Überbelastung geschützt, da weltweit mehrere SIP-Server arbeiten, wohingegen Skype einen zentralen Server benutzt.</p>
<p>Bei der Nutzung von VoIP-Software in der Bildungsarbeit sollten folgende Aspekte beachtet werden, um ein möglichst unproblemtiaschen Ablauf zu gewährleisten.</p>
<h3>Mit Skype Konferenzgespräche durchführen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2451" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://pb21.de/files/2011/01/Whiteboard1.jpg"><img class="size-full wp-image-2451" src="http://pb21.de/files/2011/01/Whiteboard1.jpg" alt="Whiteboard Meeting" width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">CC by H.Boy</p></div>
<p>Skype ermöglicht Konferenzgespräche, die auch als Videogespräch in einer Beta-Version mit bis zu 10 Personen kostenlos durchgeführt werden können.<br />
Viele Extras, die überwiegend als Freeware angeboten werden, erlauben eine abwechslungsreiche Gestaltung der Gespräche und Profile. Weiterhin können unterschiedliche Animationen und Avatare vom Nutzer erstellt werden.<br />
Bei diesen Extras ist jedoch Vorsicht geboten, da sich hinter einigen Plug-Ins Kosten oder fehlerhafte Software verbergen.</p>
<h3>Kollaboratives Arbeiten</h3>
<p>Skype bringt nicht nur privates und geschäftliches Nutzen mit sich, sondern kann auch im Bildungsbereich effizienten Einsatz finden. Für das gemeinsame, kollaborative Arbeiten vor, während und nach Seminaren bietet sich eine nähere Beschäftigung mit den Funktionen und Extras von Skype an.<br />
Während einer Videokonferenz oder eines Telefonates kann der eigene Bildschirm freigegeben werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit den Gesprächspartnern Bilder, Internetseiten, Power-Point-Präsentationen, Dokumente usw. zu zeigen. Diese können mit „Schnappschüssen“ abfotografiert und auf der lokalen Festplatte abgespeichert werden.</p>
<div id="attachment_2451" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://pb21.de/2011/01/bildung-und-internettelefonie-am-beispiel-von-skype/whiteboard-2/" rel="attachment wp-att-2451"><img class="size-full wp-image-2451" src="http://pb21.de/files/2011/01/Whiteboard1.jpg" alt="Whiteboard Meeting" width="204" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">CC_by H.Boy</p></div>
<p>Zudem bietet Skype eine Vielzahl an Freeware-Programmen an, um kollaborativ zu arbeiten. Hierzu zählen beispielsweise das „<a title="Download Erweiterung Whiteboard" href="http://www.idroo.com/">WhiteBoardMeeting</a>.</p>
<h3>Qualität und Extras</h3>
<p>Finden Skype-Telefonate im Seminar Einsatz, kann man diese mit dem „<a title="Download Erweiterung Pamela Call Recorder" href="http://www.pamela.biz/en/download/">Pamela Call Recorder</a>“ aufzeichnen. Dies bietet sich an, um bestimmte Inhalte eines Gespräches im Nachhinein aufzuarbeiten und zu interpretieren.<br />
Ähnlich wie das aufgeführte Plug-In haben auch andere Extras den Hinweis aufgeführt, dass die Software „Skype certified“ ist. Dies zeigt dem Kunden auf, dass Skype das Programm getestet und zertifiziert hat, um dadurch den qualitativen Wert zu bestätigen.<br />
Als zusätzliche Funktion bietet Skype ein Plug-In an, um sich mit dem Internet zu verbinden, wenn beispielsweise keine anderen Verbindungsmöglichkeiten vorhanden sind.<br />
Mit dem <a title="Download Erweiterung Skype-Manager" href="http://www.skype.com/intl/de/business/skype-manager/">Skype-Manager</a> können zusätzlich verschiedene Konten erstellt und mit Guthaben versehen werden. Beim Einsatz von Skype während der Seminararbeit kann die Nutzung der verschiedenen Konten durch den Skype-Manager kontrolliert werden.</p>
<p>Insgesamt betrachtet bietet sich der Einsatz von Skype in der Seminararbeit vor allem an um vor bzw. nach den Präsenzveranstaltungen Inhalte mit der Gruppe zu besprechen und zu diskutieren.<br />
Während eines Seminars ist es sinnvoll, Skype zu nutzen, um beispielsweise telefonische Interviews ins Ausland zu führen, diese aufzuzeichnen und im Plenum zu erörtern und auch einen Experten per Telefon in das Seminar zu &#8220;schalten&#8221;, dem die Teilnehmenden dann ihre Fragen stellen können.</p>
<h3>Praxisbeispiele</h3>
<p>Ein weitere Möglichkeit Skype in der Bildungsarbeit zu nutzen, zeigt die religionspädagogische Plattform <a title="Praxisbeispiele auf rpi-virtuell" href="http://www.rpi-virtuell.net/index.php?p=home_cms4&amp;id=4370">&#8220;rpi-virtuell</a>&#8221; auf. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Religionsunterricht in den Schulen mit digitalen Medien zu verbinden. Hierfür entwickeln sie verschiedene Unterrichtsprojekte, Supportangebote und LehrerInnenfortbildungen. Über die Webseite sind Erfahrungsberichte seitens der Lehrkräfte und SchülerInnen zu lesen, in denen sie über den Einsatz von Skype im Unterricht berichten. Hilfreiche Tipps, Anregungen und Howto´s zum Einsatz von Skype in der Bildung, sowie zur Integration von <a title="Integration von Interaktiven Whiteboards" href="http://www.e-teaching.org/lehrszenarien/vorlesung/praesentation/elektronische_tafel/Whiteboards.pdf">Interaktiven Whiteboards</a> während der Skypekonferenz sind interessante Praxistipps auch für die Nutzung in Seminaren der politischen Bildung.</p>
<p>Während eines Seminars haben wir auch schon mittels einer sicheren Verbindung einen Experten aus China zur dortigen Internetzensur befragt. Im Vorhinein hatten die Teilnehmenden die Aufgabe Interviewfragen zu entwickeln, die dann dem Experten gestellt wurden. Er konnte uns während des Telefonats ein paar beeindruckende Beispiele präsentieren, wie weit die Internetzensur in diesem Land geht. Während des eineinhalbstündigen Telefonats ist es auch zu einer lebhaften Diskussion gekommen. Das machten spezielle Boxen möglich, die auch als Mikrofon fungierten, somit entfiel das Mikro, das man durch die Seminargruppe reichen mußte. Dieser Experte konnte aus seinem Alltag vor Ort berichten, das wäre ohne diese Technologie nicht möglich gewesen.</p>
<p>Skype hat nicht nur während, sondern auch nach einem Seminar der politischen Bildung bereits sinnvollen Einsatz gefunden. Dadurch, dass Skype hinsichtlich der Internettelefonie ein weit verbreiteter Dienst geworden ist und ihn viele Teilnehmer verwenden oder zumindest kennen, ist es in der Seminar-Nachbereitung meist kein Problem dieses Angebot zu nutzen.<br />
Die Teilnehmer hatten in einer Veranstaltung zum Thema &#8220;Sicherheit im Internet&#8221; die Aufgabe, bestimmte Dienste und Sicherheitseinstellungen zu Hause auszuprobieren bzw. zu prüfen. Vorher wurde ein Termin verabredet, an welchem die Konferenz über Skype statt finden sollte. Obwohl einige Teilnehmer zunächst Schwierigkeiten mit den Mikrofon- und Lautsprechereinstellungen hatten, konnten wir uns nach kurzer Zeit problemlos miteinander austauschen. Durch die ortsunabhängige Verfügbarkeit lässt sich Skype flexibel in den Arbeitsalltag integrieren und über die räumliche Begrenzung des Seminarraums hinaus nutzen. Es gelang uns mit 5 Teilnehmern des Seminars gleichzeitig eine Diskussion zu führen. Hierbei stellt das Telefonieren über das Internet eine barrierefreie Methode dar; d.h. viele Teilnehmer finden es angenehmer und einfacherer eine Thematik zu besprechen, als sie hingegen in eine textbasierte Form zu bringen.<br />
Skype bietet eine innovative Möglichkeit die politische Bildungsarbeit außerhalb des Seminarraums weiter zu führen und zu intensivieren.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-2410"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Die Tagung in Zahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 07:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind eine Reihe an beeindruckenden Zahlen im Rahmen der Fachtagung zusammen gekommen. Es wurden z.B. 384 Tweets mit dem Hashtag #pb21 bis zum 11.02.2010 von 45 unterschiedlichen Accounts geschrieben. Davon 51 Retweets. Es wurden 38755 Zeichen geschrieben, das entspricht einer durchschnittlichen Tweetlänge von ca. 100 Zeichen. Links finden sie eine Tagcloud, die auf der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://pb21.de/files/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-16-um-06.05.44.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1143" src="http://pb21.de/files/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-16-um-06.05.44-150x150.png" alt="Tagcloud aller pb21 Tweets" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tagcloud aller pb21 Tweets</p></div>
<p>Es sind eine Reihe an beeindruckenden Zahlen im Rahmen der Fachtagung zusammen gekommen. Es wurden z.B. 384 Tweets mit dem Hashtag #pb21 bis zum 11.02.2010 von 45 unterschiedlichen Accounts geschrieben. Davon 51 Retweets. Es wurden 38755 Zeichen geschrieben, das entspricht einer durchschnittlichen Tweetlänge von ca. 100 Zeichen.</p>
<p>Links finden sie eine Tagcloud, die auf der Basis aller Tweets mit <a href="http://www.wordle.net/" target="_blank">Wordle.net</a> erstellt worden ist.<span id="more-1117"></span></p>
<p>Bei <a href="http://www.flickr.com/photos/47158311@N06/" target="_blank">Flickr</a> wurden 200 Bilder eingestellt. Insgesamt wurden alle Bilder 2375 Mal abgerufen.</p>
<p>Bei <a href="http://delicious.com/tag/pb21" target="_blank">Delicious</a> sind 73 Lesezeichen mit #pb21 getaggt worden. Bei <a href="http://www.mister-wong.de/search/?search_type=w&amp;keywords=pb21&amp;btn=Suchen" target="_blank">Mr. Wong</a> lassen sich 19 Ergebnisse zu pb21 finden.</p>
<p>Es wurden auch 2 Videos bei <a href="http://vimeo.com/user3083922/videos/sort:date" target="_blank">Vimeo</a> hochgeladen, diese wurden bisher insgesamt 160 mal angeschaut.</p>
<p>Bei <a href="http://make.tv/pb21" target="_blank">Make.tv</a>, dem Streamingpartner, wurden bisher 4602 Abrufe gezählt. Dabei hatte das Abschlusspanel von Beat Döbeli-Honegger am Mittwoh, den 10.02. mit 865 die meiste Abrufe. Dabei wurde der Stream 19.185 Minuten betrachtet, das entspricht 319 Stunden oder 13 Tagen an denen 24 Stunden die Tagung angeschaut wurde. Im Durchschnitt haben ca. 60 User den Stream regelmäßig verfolgt.</p>
<p>Insgesamt wurden 25 GB Daten aus dem Internet heruntergeladen, 4 GB Daten ins Internet hochgeladen. Dabei ist der Live-Stream nicht mitgerechnet. Von ihm gingen weitere 2 GB ins Internet.</p>
<p>Die Klicks auf dem Blog pb21.de verteilen sich wie folgt: Montag, 08.02.:1515, 09.02.: 2549, 10.02.: 1240.</p>
<div id="attachment_1118" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-medium wp-image-1118" src="http://pb21.de/files/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-15-um-07.57.40-450x172.png" alt="Blogstatistik" width="450" height="172" /><p class="wp-caption-text">Blogstatistik</p></div>
<p>Auswertungen müssen sicherlich noch viele vorgenommen werden und sicherlich greift die reine Auswertung auch zu kurz, wenn die Fachtagung nachhaltig sein will, brauchen wird eine Initiative für mehr Web 2.0 in der politischen Bildung. Sie würde unseren Bildungsbegriff neu ausloten und die politische Bildung erneuern können.</p>
<p>Update: <a href="http://twitter.com/imwe" target="_blank">Imwe</a> hat eben noch über Twitter die Statistik für die <a href="http://wiki.pb21.de/" target="_blank">Wiki-Gruppe</a> durchgegeben: Der Wiki-Workshop hatte 4 Etherpads, 7 eigene Wiki-Artikel erstellt, 2 Wikipedia-Artikel editiert.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1117"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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