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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; HowTo</title>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Twitterwalls regeln oder moderieren</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5171" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09.jpg"><img class="size-medium wp-image-5171" title="twitterwall bei rp09" src="http://pb21.de/files/2011/10/twitterwall-bei-rp09-333x250.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)</p></div>
<p>Twitterwalls sind ein probates Mittel, um die Gäste einer Veranstaltung live an einer Podiumsdiskussion teilhaben zu lassen oder im Foyer eine Art virtuelles Schwarzes Brett zu installieren. Für eine Twitterwall brauchen Sie lediglich Laptop und Beamer, ein vorher definiertes Hashtag (z.B. den Namen Ihrer Veranstaltung abgekürzt, bspw. #pb21) und einen geeigneten Platz für die Leinwand. Worauf Sie im Detail zu achten haben, finden Sie in unserem Artikel <a title="Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall" href="/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/">Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall</a>.</p>
<p>Aber wie reagieren Sie, wenn ein oder mehrere Spaßvögel Ihre Twitterwall benutzen, um Sie zu beschimpfen, unsinnige Werbebotschaften zu platzieren oder schlicht die Twitterwall zu stören? <span id="more-5051"></span>Dass auf einer Twitterwall nur zuvor registrierte Nutzer/innen auftauchen, ist aufwändig zu organisieren und schließt viele aus, die sinnvolle Beiträge zur Diskussion liefern können, aber den Anmeldevorgang scheuen. Besser ist es, zunächst allen die Teilnahme an einer Twitterwall zu ermöglichen und erst bei Verstößen gegen die Regeln einzelne Nutzer/innen explizit zu blockieren.</p>
<h2>Regeln für Twitterwalls</h2>
<p>Mit einer moderierten Twitterwall bleiben Sie Herr oder Herrin im eigenen Haus! Moderierte Walls erlauben es, einzelne Twitternutzer/innen von der Wall auszuschließen. Natürlich können diese Accounts weiterhin twittern, aber deren Tweets erscheinen nicht mehr auf der Twitterwall. Sie können natürlich auf Ihrer Veranstaltungswebsite Regeln zur Teilnahme an der Twitterwall aufstellen und sich im Zweifelsfall später darauf berufen. Diese Regeln könnten ähnlich den Kommentarrichtlinien vieler Websites lauten:</p>
<ol>
<li>Posten Sie keine beleidigenden oder unwahre Tatsachen-Behauptungen, wenn Sie auf der Twitterwall erscheinen möchten.</li>
<li>Tweets mit werblichem Inhalt sind von der Teilnahme an der Twittewall ausgeschlossen.</li>
<li>Bleiben Sie höflich.</li>
</ol>
<p>Allerdings sind solche Regeln derart grundlegend, dass man auf das Offensichtliche auch verzichten kann. Wer diese Regeln nicht von sich aus kennt und beherzigt, dem oder der dürfte schwer zu helfen sein.</p>
<h2>Falsch-Negativ – wenn Tweets nicht gefunden werden</h2>
<p>Manchmal passiert es allerdings, dass sich Einzelne beschweren, wenn sie nicht auf der Twitterwall erscheinen, obwohl sie das richtige Hashtag verwenden. Die Gründe hierfür sind meist technischer Natur und liegen in der Verantwortung von Twitter: Wer nicht über die Twitter-Suchfunktion gefunden wird, kann auch auf keiner Twitterwall erscheinen. Nicht gefunden werden User ohne gültige E-Mail-Adresse oder erst kürzlich angelegte Accounts, z.B. ohne eigenes Profilbild.</p>
<p>Beschwert sich jemand, überprüfen Sie zunächst mit der Twittersuche, ob der Account gefunden wird. Geben Sie auf <a href="http://twitter.com//search">http://twitter.com/search/</a>  „from:Accountname” ein, für den User @codeispoetry lautet die Suchanfrage:  <a title="from:codeispoetry" href="http://twitter.com/#!/search/from%3Acodeispoetry">from:codeispoetry</a>. Finden Sie keine Tweets, machen Sie, z.B. per @reply den Account darauf aufmerksam und verlinken Sie auf die <a title="Ich tauche nicht in der Suche auf." href="https://support.twitter.com/groups/32-something-s-not-working/topics/118-search-problems/articles/20064818-ich-tauche-nicht-in-der-suche-auf">Erläuterung zu diesem Problem in der Twitter-Hilfe</a>.</p>
<h2>Moderierte Twitterwalls</h2>
<p>Mit moderierten Twitterwalls können Sie ganz einfach einzelne Accounts von der Wall ausschließen. Dazu benötigen Sie nur einen eigenen Twitteraccount, mit dem Sie sich bei <a href="http://twitwalls.com/">http://twitwalls.com</a> mit nur einem Klick anmelden (rechts oben finden Sie den Button »Sign in with Twitter«). Nach der Anmeldung steht Ihnen der Reiter »Walls« unter <a title="Reiter Walls" href="http://twitwalls.com/me/walls">http://twitwalls.com/me/walls</a> zur Verfügung. Hier finden Sie einen Link zu Ihrer Wall, der übrigens auch ohne Anmeldung funktioniert und einen Link zu ihrer Bearbeitung.</p>
<p>Unter <em>Stichtwort zur Suche</em> geben Sie das Hashtag zu Ihrer Veranstaltung ein, z.B. <a title="pb21 auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/search/%23pb21">#pb21</a> und in der nächsten Zeile können Sie mehrer User von der Wall blockieren. Die Blockierliste können Sie laufend erweitern. Finden sich neue <a title="Was ist ein Troll?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)">Trolle</a>, fügen Sie deren Accountnamen bitte hier ein und klicken anschließend auf »Speichern«. Wenn Sie dann die Twitterwall, die per Beamer an die Wand projiziert wird, neu laden, erscheinen die blockierten Nutzer/innen nicht mehr.</p>
<div id="attachment_5054" class="wp-caption alignnone" style="width: 621px"><a href="http://twitwalls.com/"><img class="size-large wp-image-5054  " src="http://pb21.de/files/2011/10/twitwalls.png" alt="Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann." width="611" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Twittwalls lassen sich moderierte Twitterwalls erstellen, von denen man unanständige Trolle aussperren kann.</p></div>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<div style="max-width: 300px !important; color: #fafafa !important; opacity: 0.8 !important; border-color: #000000 !important; border-width: 0px !important; -webkit-border-radius: 10px !important; background-color: #363636 !important; font-size: 16px !important; padding: 8px !important; overflow: visible !important; background-image: -webkit-gradient(linear, left top, right bottom, color-stop(0%, #000), color-stop(50%, #363636), color-stop(100%, #000)); z-index: 999999 !important; text-align: left  !important;"></div>
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></div>
<div class="shr-publisher-5051"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil V &#8211; Screencasting für Anfänger</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
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		<description><![CDATA[Bildschirminhalte in Dia-Shows oder in Video-Mitschnitte verpacken Seit ein paar Jahren ist nicht mehr das bedruckte weiße Blatt der einfachste und effektivste Informationsträger, sondern der PC-Bildschirm (Screen). Auf einem Bildschirm liest man nicht Zeile für Zeile, sondern erfasst Inhalte &#8220;auf einen Blick&#8221;, als Bild. Auch Bildschirmtexte werden anders als Drucktexte gelesen &#8211; es ist eher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><a href="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_photostory200.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4697" src="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_photostory200.png" alt="Ein Beispiel für einen Screenshot" width="200" height="150" /></a>Bildschirminhalte in Dia-Shows oder in Video-Mitschnitte verpacken</h3>
<p>Seit ein paar Jahren ist nicht mehr das bedruckte weiße Blatt der einfachste und effektivste Informationsträger, sondern der PC-Bildschirm (Screen). Auf einem Bildschirm liest man nicht Zeile für Zeile, sondern erfasst Inhalte &#8220;auf einen Blick&#8221;, als Bild. Auch Bildschirmtexte werden anders als Drucktexte gelesen &#8211; es ist eher ein Springen von Schriftbild zu Schriftbild.</p>
<p>Der Trend zur visuellen Information bezieht sich also nicht nur auf einzelne Grafiken, Fotos und Videos, sondern generell auf Bildschirmansichten. Will man im Internet-Zeitalter anderen Leuten, etwa in der politischen Bildung, Inhalte auf dem Bildschirm und über das Netz präsentieren, kann man sie also Schritt für Schritt entlang einer Kette von Bildschirmansichten führen. Genau das machen &#8220;Screencasts&#8221;.</p>
<p><span id="more-4696"></span></p>
<h3>Screencasts, Slidecasts und Screenshots</h3>
<p>Wenn man also verkettete Bildschirmansichten (&#8220;Screens&#8221;) zu einer Art fertigem Videoclip bündelt, der dann vor den Augen der NutzerInnen abläuft, fasse ich das im Folgenden unter dem Oberbegriff &#8220;Screencasting&#8221; zusammen. Das kann eine Art Mitschnitt von dem sein, was ich gerade am Bildschirm sehe oder tue (das ist die engere Bedeutung von &#8220;Screencasting&#8221;), aber es kann auch eine Art vorpräparierte Diashow (&#8220;slideshow&#8221;) sein, was ab und zu auch &#8220;Slidecast&#8221; genannt wird. Ich fasse das hier alles unter &#8220;Screencasts&#8221; zusammen.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Screencasting&#8221; kommt von &#8220;Podcasting&#8221;, und das ist wieder abgeleitet von &#8220;Broadcasting&#8221;, d.h. &#8220;Rundfunk-Ausstrahlung&#8221;. &#8220;Screencasting&#8221; bedeutet also so viel wie: aus den eigenen Bildschirmansichten ein Stück Multimedia machen, das dann über das Internet an viele andere verteilt werden kann. Und hier ist gleich noch ein zweiter englischer Fachbegriff, den wir brauchen werden: Ein &#8220;Screenshot&#8221; ist ein Schnappschuss des aktuellen Bildschirminhalts. Dazu benutzt man ein Programm wie z.B. <a title="Link zum Programm &quot;Greenshot&quot;" href="http://getgreenshot.org/">Greenshot</a> (gratis, es gibt noch viele andere), in dem man auch gleich diese Schnappschüsse mit Pfeilen, Hinweistexten usw. bearbeiten kann.</p>
<h3>Was lässt sich mit &#8220;Screencasts&#8221; zeigen und verbildlichen?</h3>
<p>Alles, was sich mit abfotografierten Bildschirm-Inhalten oder mit Fotos und &#8220;Folien&#8221; darstellen lässt. Das kann im Einzelnen etwa sein:</p>
<ul>
<li>eine Abfolge von Arbeitsschritten innerhalb einer Software (z.B. <a title="Ein Beispiel-Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=bb7HH-tGFHU">Wie erstelle ich einen neuen Blog-Artikel in WordPress?</a> oder <a title="Beispiel für einen Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=YMphmiHue98">Was kann man mit Excel machen?</a>)</li>
<li>eine Abfolge von Schritten beim Surfen im und/oder dem Arbeiten mit dem Internet (z.B. <a title="Beispiel für einen Screencast auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=fWwACECHPr4">Wie google ich? Ein kleines Tutorial für Anfänger</a>)</li>
<li>und vor allem natürlich alle Inhalte, die geeignet sind für Dia-Shows (vorwiegend Fotos und Bilder) und Powerpoint-Präsentationen (vorwiegend textlastige &#8220;Folien&#8221;).</li>
</ul>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen einem &#8220;Slidecast&#8221; und einer Powerpoint-Präsentation?</h3>
<p>Einen Slidecast wie den hier kann man im Netz durchklicken, ohne dabei den Browser verlassen zu müssen. Das sieht dann etwa so aus:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://www.slideshare.net/jurijmlotman/einpaarfolienfurdenstartvonfastallem-lindner2010"><img class="size-large wp-image-4765" src="http://pb21.de/files/2011/08/screenshot_slideshare_einpaarfolien-573x480.png" alt="Link zum Screencast-Beispiel auf Slideshare" width="573" height="480" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wie bei YouTube-Videos wird auch der eingebettete Slidecast kleiner dargestellt. Er bleibt so also ein Element dieses Blogeintrags. Man kann das aber auch auf Bildschirngöße vergrößern und vor allem auch auf der verlinkten Ursprungs-Webseite eigens aufrufen. Von dort kann man den Slidecast auch herunterladen, wenn man die Inhalte offline behalten und speichern will.</p>
<p>Seltsamerweise werden solche Screencasts, obwohl sie kleiner dargestellt sind und schneller durchgeklickt werden, sogar besser und wirkungsvoller aufgenommen als eine Präsentation, die man herunterladen muss und dann bildschirmfüllend mit einer eigenen Software betrachtet. Die Ansichten wechseln schneller und flüssiger. Sie bekommen quasi den Charakter eines &#8220;Films&#8221;, auch wenn die Bilder gar nicht automatisiert ablaufen. Zugleich fühlen sich die NutzerInnen weniger passiv. (Probieren Sie es aus: <a title="Download-Link für den Slidecast" href="http://www.slideshare.net/jurijmlotman/einpaarfolienfurdenstartvonfastallem-lindner2010/download">Mit diesem Link</a> können sie den Slidecast von oben herunterladen und auf Ihrem PC bildschirmfüllend ansehen.)</p>
<p>Tatsächlich werden zum Download angebotene bildschirmfüllende PPT-Präsentationen überhaupt nur sehr selten heruntergeladen, und wenn es doch gemacht wird, werden sie noch seltener wirklich konzentriert betrachtet. Ein Kompromiss ist es, Präsentationen im PDF-Format ins Netz zu stellen: Dann bleiben sie zwar groß und sperrig, aber man kann sie direkt im Browser aufrufen. (<a title="Beispiel: Pdf-Präsentation im Browser" href="https://files.pbworks.com/download/fM1dWxSwuC/21stcenturyteaching/833512/Photostory%20%282%29.pdf">Hier ist ein Beispiel</a>, in dem die Software &#8220;Photo Story 3&#8243; erklärt wird, auf die wir weiter unten zurückkommen.)</p>
<h3>Video-Mitschnitt oder Dia-Show?</h3>
<p>Ein Mitschnitt der Aktivitäten am Bildschirm ist auf den ersten Blick eine einfache Sache. Man markiert einen Bereich des Bildschirms, drückt auf &#8220;Aufnahme&#8221; und zeichnet dann die eigenen Aktivitäten auf. Wenn man will, kann man dazu auch sprechen. Resultat ist ein fertiger kleiner Video-Clip. Dazu braucht man eine spezielle Software wie z.B. das einfache CamStudio (gratis, <a title="Download-Link für CamStudio" href="http://www.chip.de/downloads/CamStudio_19900258.html">hier</a>) oder Camtasia (<a title="Link für Camtasia" href="http://www.techsmith.de/camtasia.asp">hier</a>, für 210 Euro). Camtasia hat eine deutsche Oberfläche und viele Möglichkeiten, die so erstellten Erklärvideos nachträglich mit Schrift und Grafiken zu erweitern. Aber es gibt auch Nachteile:</p>
<ul>
<li>Der Vorgang selbst ist zwar einfach, aber man muss sich in die Software einarbeiten. (Besonders bei der englischen Gratis-Software CamStudio muss man viel herumprobieren.)</li>
<li>Ohne nachträgliche Bearbeitung kann man den Bildschirmvorgängen weniger gut folgen. Das aber macht das Ganze wieder viel aufwändiger.</li>
<li>Die live dazu eingesprochene Stimme sollte flüssig und lebendig klingen &#8211; das hinzubekommen ist allein vor dem PC aber sehr schwer. Auch hier braucht es Übung und viele Versuche. (Immer mit einem Lächeln auf den Lippen sprechen!) Wichtig: Eine schlechte Tonspur macht den Clip beinahe unbrauchbar!</li>
</ul>
<p>Faustregel: Einfache Bildschirm-Mitschnitte mit Ton sind dann sinnvoll, wenn tatsächlich eine kurze Aktion bei der Software-Bedienung vorgeführt wird. Nie länger als 3, allerhöchstens 5 Minuten! Für komplexe Inhalte eignet sich das aber in der Regel nicht.</p>
<h3>&#8220;Dia-Shows&#8221;</h3>
<p>Was kann man also stattdessen tun? Die Alternative ist eine Art Diashow aus Bildschirm-Schnappschüssen. Man dokumentiert damit gezielt Schritt für Schritt und zeigt nur Schlüsselinhalte. Am einfachsten ist es, diese Screenshots zuerst in eine Präsentation zu verpacken (z.B. mit Powerpoint oder OpenOffice Impress). Dann kann man auch Pfeile und Kommentare leicht hinzufügen.</p>
<p>Diese Präsentation kann man dann gleich als Link zum Download anbieten oder (besser) erst noch zu einem Internet-Service hochladen, der daraus automatisch eine Internet-Slideshow macht. Das geht besonders gut mit Slideshare, aber z.B. auch mit Google Picasa u.a.. Das Ergebnis entspricht dann dem oben eingebetteten Beispiel.</p>
<p>Für eine kleine Dia-Show braucht man vielleicht 20 solcher Grafik-Dateien. (Es ist wichtig, jeden logischen Schritt abzufotografieren!) Man spart viel Arbeit, wenn man diese Dateien von vornherein nummeriert und für die eigene Weiterverwertung sehr klar benennt (z.B. screencast_demo_01_sichanmelden.png, screencast_demo_02_passwortwaehlen usw.).</p>
<p><a href="http://pb21.de/2011/09/lernen-mit-youtube-co-teil-v-screencasting-fur-anfanger/_screencast_filesystem/" rel="attachment wp-att-4706"><img class="aligncenter size-full wp-image-4706" src="http://pb21.de/files/2011/08/screencast_filesystem.png" alt="Ein Ordner mit nummerierten Screenshots für eine Dia-Show" width="549" height="496" /></a></p>
<p>Empfehlung: Eine einfache &#8220;Dia-Show&#8221; ohne Ton eignet sich recht gut, um Anfängern einzelne Aktionen vorzuführen. Dabei sollte man vor allem auf die richtige Beschriftung der einzelnen &#8220;Folien&#8221; einige Mühe verwenden: Wie drückt man sich besonders einfach aus, wie sieht das grafisch gut aus? (Der grafische Eindruck ist wichtig!) Für die Arbeit an einem solchen Screencast muss man aber auch mindestens (!) 4 Stunden veranschlagen, und wenn man ungeübt ist, sicher deutlich mehr.</p>
<h3>Automatisierte Dia-Show oder Präsentation mit Ton</h3>
<p>Die dritte Möglichkeit ist eine vertonte Diashow, die als eine Art Video-Clip automatisch abläuft. Bei Slideshare kann man ohne eigene Software solche Audio-Slidecasts erstellen, indem man eine Tonspur Stück für Stück einzelnen &#8220;Folien&#8221; zuordnet. Das setzt natürlich den geübten Umgang mit einer eigenständigen Audio-Datei voraus. Hier ist ein Beispiel für das Resultat:</p>
<div style="width: 425px">
<p><strong><a title="Slidecast demo" href="http://www.slideshare.net/pollyalida/slidecast-demo" target="_blank">Slidecast demo</a></strong></p>
<div style="padding: 5px 0 12px">View another <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">webinar</a> from <a href="http://www.slideshare.net/pollyalida" target="_blank">Polly Farrington</a></div>
</div>
<p>Ich selbst verwende gern eine andere, noch einfachere Möglichkeit, um vertonte Diashows zu erstellen: mit der kostenlosen zu bedienenden Software &#8220;Microsoft Photo Story 3&#8243;. Die gibt es schon recht lange, aber sie ist sehr beliebt, anscheinend gerade auch bei älteren LehrerInnen. (<a title="Download-Link für Microsoft Photo Story 3" href="http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?DisplayLang=en&amp;id=11132">Original Microsoft-Download hier</a>, nur für Windows; <a title="Kurzbeschreibung Photo Story 3 (von Computer Bild)" href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-Downloads-Grafik-Foto-Microsoft-Fotostory-Tipps-Anleitung-5240292.html">Kurzbeschreibung hier</a>.)</p>
<p>Bei PhotoStory 3 braucht man ebenfalls Screenshots, die man dann als eine Art Film anordnet. Man kann die Folien beschriften, vor allem aber kann man sie sehr einfach vertonen. Für jede Folie spricht man seinen Text eigens ein und kann ihn sehr einfach probehören und, wenn nötig, sofort wiederholen.</p>
<p>Tipp: Nicht mehr als 2 Sätze pro Folie, das sind ca. 7 &#8211; 13 Sekunden. Vor Sprechbeginn und nach Ende jeweils 1/2 Sekunde Pause lassen, damit der Übergang besser klappt.</p>
<p>PhotoStory 3 verwendet für den Übergang der &#8220;Folien&#8221; allerlei Schnickschnack, den man am Besten jedesmal vorher ausschaltet. Das lenkt nur ab. Am Besten ist die einfache Abfolge! Was aber tatsächlich manchmal sinnvoll ist: Man kann auf einzelne Stellen, die man auf der Folie markiert hat, automatisch zoome. Auf diese Weise wird erst das ganze Bild gezeigt und dann eine wichtige Stelle langsam nach vorn geholt, passend zum Kommentar. Hier ist ein Screencast-Mitschnitt, der zeigt wie das geht (auf Englisch):</p>
<p><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s0oH9qE9qEY?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s0oH9qE9qEY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Solche Clips kann man dann bei YouTube, Vimeo, Picasa oder auch bei Slideshare hochladen und von dort aus z.B. in Webseiten oder Blogs einfach einbetten. Wenn man sie eigenständig im Netz veröffentlichen will, muss man sich um das Format kümmern. Am Besten ist vermutlich mp4 (oder mpeg4), weil es fast jede/r abspielen kann und die Dateigröße reduziert ist.</p>
<p>PhotoStory 3 erzeugt .wmv-Dateien, andere Screencast-Programme auch .avi oder .flv (Flash). Wenn man Formate umwandeln will, ist der einfachste Weg ein Webservice: <a title="Link zu einem Webservice, der Video-Formate umwandelt" href="http://www.zamzar.com">Zamzar</a> (gratis nur bis 100 MB) oder <a title="Link zu einem Webservice, der Video-Formate umwandelt" href="http://www.online-convert.com">www.online-convert.com</a>.</p>
<h3>Tipps</h3>
<ul>
<li>Jeden kleinen Schritt eigens dokumentieren und zeigen. Stellen Sie sich das vor wie einen Film in Standbildern.</li>
<li>Die gute, knappe Formulierung und die grafische Gestaltung der Erkärungstexte ist wichtig. Das braucht etwas Zeit.</li>
<li>Wenig Text auf jeder &#8220;Folie&#8221;! Faustregel: Nie kleinere Schrift als 30-Punkt verwenden!</li>
<li>Wenn man Ton einsetzt, sollte der Tonfall lebendig, flüssig und gutgelaunt klingen. Das aufzunehmen, braucht etwas Zeit. Lieber kein Ton als ein schlechter Ton!</li>
<li>Weniger ist mehr: Keine Verzierungen, keine Hintergrundmusik, keine kunstvollen Übergänge und Überblendungen. Zeigen Sie nur das, was wirklich wichtig ist.</li>
<li>Selbst gemachte Zeichnungen, die man einscannt, wirken viel lebendiger als Computergrafiken! Auch selbst geschossene Fotos sind nicht nur aus Lizenzgründen vorzuziehen.</li>
</ul>
<h3>Checkliste: Was brauche ich für Screencasts oder Dia-Shows?</h3>
<p>Software, um Screencasts als Video-Mitschnitt der eigenen Bildschirmaktivitäten (mit oder ohne Ton):</p>
<ul>
<li>Camstudio (gratis, nur englisch; simpel, aber gewöhnungsbedürftig)</li>
<li>Camtasia (210 Euro, deutsche Oberfläche; sehr gutes professionelles Werkzeug)</li>
<li>&#8230; und andere</li>
</ul>
<p>Software, um Diashows ohne Ton zu erstellen:</p>
<ul>
<li>ein einfaches Programm, um Screenshots zu erstellen und zu bearbeiten (z.B. Greenshot u.v.a.)</li>
<li>ein Programm, um Präsentationen aus diesen Schnappschüssen zu erstellen (z.B. Powerpoint, OpenOffice Impress usw.)</li>
</ul>
<p>Wenn man Diashows mit Ton erstellen will:</p>
<ul>
<li>Microsoft PhotoStory 3 (gratis, englisch; einfach zu bedienen; nur Windows)</li>
<li>Slideshare Zipcast (online, benötigt eine bereits eigens aufgenommene Audio-Datei)</li>
<li>Wenn man sich auskennt, kann man natürlich auch jede professionelle Videoschnitt-Software benutzen.</li>
</ul>
<p>Für die Tonaufnahme empfiehlt sich ein Headset oder Mikrofon, aber bei Photo Story 3 reicht zur Not auch das eingebaute PC-Mikro.</p>
<p>Haben Sie Fragen? Oder eigene Erfahrungen mit Screencasts, als Nutzer oder als Produzent? Lassen Sie es uns über die Kommentarfunktion unten wissen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen" href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken">Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-4696"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe, ständig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4739" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_screenshot_visual_schiller/" rel="attachment wp-att-4739"><img class="size-full wp-image-4739" src="http://pb21.de/files/2011/08/screenshot_visual_schiller.jpg" alt="Visual Thinking (Annalena Schiller)" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Lizenz CC-BY Daniel Seiffert</p></div>
<p><strong>&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter</strong></p>
<p>Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe, ständig sich verändernde Welt besser zu erklären. In der politischen Bildung können einschlägige Methoden sowohl als Begleitung von Vorträgen und Konferenzen als auch von Teilnehmenden selber eingesetzt werden.<span id="more-4738"></span></p>
<h3>Warum wird visuelles Denken heute für uns so wichtig?</h3>
<p>Früher war komplexes Wissen verborgen &#8211; in den abstrakten Sondersprachen der Experten und Bürokraten, in der doppelten Buchführung der Geschäftsleute, im Herrschaftswissen der Politiker und Lobbyisten. Heute haben wir unserem Alltag ständig mit komplexem Wissen zu tun: als mündige Konsumenten (weil wir mit einem Klick alles über ein Produkt wissen können); als irritierte Bürger (weil wir nicht mehr einfach unseren Parteien und Verbänden vertrauen); als Informations- und Wissensarbeiter (denn das ist jede/r, der täglich viel auf einen Bildschirm schaut); als lebenslange Lerner (weil wir damit zurechtkommen müssen, dass sich unsere Arbeitsplätze alle 5 Jahre radikal wandeln).</p>
<h3>Denkwerkzeuge</h3>
<p>Wissen wird demokratisch, d.h. es wird auch persönlich: Man kann Wissen immer weniger fertig übernehmen. Jede/r muss sich die Wissensbausteine selbst aneignen, die es braucht, um die gerade anstehenden Probleme zu verstehen. Das neue &#8220;visuelle Denken&#8221; erzeugt Bilder und Animationen, die ich mir leicht aneignen kann.</p>
<p>Solche brauchbaren Denkbilder für andere herstellen können nur Wenige, aber das Problem ist nicht Virtuosität. Es geht darum, dass die Bilder im Idealfall so wirken sollten, als ob wir sie gerade beim Nachdenken auf die Serviette gekritzelt hätten:</p>
<ul>
<li>Ich muss mir das Bild als Werkzeug aneignen können, um damit weiterzudenken.</li>
<li>Ich muss es mir gut einprägen können, damit ich selbst immer wieder darauf zurückkommen kann.</li>
<li>Ich brauche sie als eine Art Münze, um Ideen und Sichtweisen mit anderen auszutauschen. Um sich gemeinsam darauf zu beziehen.</li>
<li>Und ich brauche Schlüsselbilder, die offen genug sind, damit ich so komplexe Themenfelder erschließen kann.</li>
</ul>
<h3>Auf der Serviette erklärt</h3>
<div id="attachment_4746" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_auf-der-serviette-erklaert/" rel="attachment wp-att-4746"><img class="size-medium wp-image-4746 " src="http://pb21.de/files/2011/08/auf-der-serviette-erklaert-250x250.jpg" alt="Dan Roam - Auf der Serviette erklärt" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Roam, Auf der Serviette erklärt (bei Amazon)</p></div>
<p>Damit das funktioniert, ist es gerade wirkungsvoll, dass die neuen Denkbilder oft provisorisch und unfertig wirken. Dan Roam erkärt in seinen empfehlenswerten &#8220;Auf der Serviette erklärt&#8221;-Büchern, wie jede/r sich ein Arsenal an ganz einfachen visuellen Bausteinen aneigenen kann, um sich selbst und anderen Projekte besser vor Augen zu führen. Für ihn ist Zeichnen soviel wie Probleme lösen. Die Berlinerin <a title="Link zur Homepage von Annalena Schiller" href="http://www.annalenaschiller.com/">Annalena Schiller</a> (Bild ganz oben) macht das als Dienstleistung:</p>
<p><em>&#8220;Mit Bildern können wir Struktur schaffen, Probleme lösen und neue Ideen entwickeln. Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet. Als Moderatorin, Mitzeichnerin oder visuelle Übersetzerin bringe ich Gedanken in Form. Ich begleite Konferenzen, Meetings und Workshops visuell und verwandle Konzepte wie Businesspläne und Präsentationen in leicht verständliche Bilder.&#8221;</em> (<a title="Link zu Artikel über Annalena Schiller und Visual Thinking" href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=1227124&amp;title=Wie%20ein%20Schwamm&amp;artist=Anna%20Lena%20Schiller&amp;topic=popkultur">Artikel</a>)</p>
<p>Diese Bilder stehen dann hinterher für alle als Denkmaterial zur Verfügung: sozusagen Sedimente von Denkprozessen. US-Beratungsfirmen wie <a title="Link zu XPlane" href="http://www.xplane.com/work/solutions/strategy-vision-planning-execution/uniting-children-of-the-world/">XPlane</a> und <a title="Link zu Root Learning" href="http://www.rootlearning.com/about-root-learning/our-work/learning-map/">Root Learning</a> führen dieses &#8220;Graphic Recording&#8221; weiter: In Workshops mit Firmen und Menschen, die mitten in schwierigen Umbrüchen stecken, erarbeiten sie buchstäblich ein gemeinsames &#8220;Weltbild&#8221;. Das ist dann die Grundlage für gemeinsames Nachdenken und Handeln.</p>
<p>Das US-Ehepaar LeFever (<a title="Homepage der Firma Commoncraft" href="http://www.commoncraft.com/video/wikis-klarem-deutsch">Homepage</a>) ist via YouTube berühmt geworden mit ihren schnellen, simplen Erklärvideos &#8220;in plain English&#8221;. Dass die ausgeschnittenen Formen so selbstgemacht aussehen, ist gerade das Erfolgsgeheimnis. Hier ist die übersetzte Version eines frühen Klassikers:<br />
<script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/fGU6mHd/600x500"></script></p>
<p>Inzwischen erklären die LeFevers so auch schwierige Themen <a title="Link zum Commoncraft-Video zum US-Wahlsystem" href="http://commoncraft.com/video/electing-us-president">wie das US-Wahlsystem</a> oder Kreditwirtschaft. Das wird inzwischen viel kopiert, aber den professionellen Nachahmern fehlt in der Regel die Frische und das Timing. Vor allem merkt man, dass die Stimme und ihr Tonfall in solchen Videos ein ganz wesentlicher Faktor ist.</p>
<p>Die deutsche Kontextschmiede macht in einem eigenen, anderen Stil schöne Erklärvideos zu schwierigen Themen <a title="Link zum Video von kontextschmiede" href="http://kontextschmiede.de/was-ist-eigentlich-liquid-democracy/">wie &#8220;Liquid Democracy&#8221;</a>, gerät dabei aber auch in Gefahr, schon wieder zu &#8220;fertige&#8221;, geschlossene Bilder zu entwerfen. Die NutzerInnen dürfen nicht in die Zuschauerrolle gedrängt werden. Sie müssen das Gefühl haben, sie würden selbst mit den Bild-Bausteinen spielen. Genau das ist ja überhaupt die Wirkung des Web 2.0, des &#8220;Mitmach-Netzes&#8221;.</p>
<h3>Politische Themen, visualisiert</h3>
<p>Unten ist ein aufwändig gezeichnetes Video, das eine Vorlesung zu &#8220;Krisen des Kapitalismus&#8221; visualisiert. Und <a title="Hans Rosling BBC-Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo">in diesem BBC-Video</a> visualisiert der schwedische Wissenschaftler Hans Rosling seine Erkenntnisse, die er aus statistischen Daten über die Alterung, die Gesundheit und den Wohlstand der Weltbevölkerung zieht. Auch er ist mit YouTube zur weltweiten Berühmtheit geworden. Was er macht, ist natürlich virtuos und baut auf perfekter Software auf. Aber auch hier gilt: Eigentlich zeigt er einfache, beinahe kindliche Animationen, und indem er selbst als Akteur auftritt (normalerweise auf Kongressen), wird er selbst zum Strellvertreter der ganz normalen ZuseherInnen.</p>
<p><iframe width="600" height="500" src="http://www.youtube.com/embed/qOP2V_np2c0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kann man das also selbst anwenden?</h3>
<p>Ja: Man braucht eigentlich nur Flipcharts und bunte Filzstifte. Und wenn man einige solcher Grafiken erarbeitet hat, kann man sie abfotografieren und als Grafiken oder Dia-Shows im Internet verbreiten. In <a title="Link zu Blog-Artikel, der &quot;Visuelles Denken&quot; vorführt" href="http://www.xplane.com/xblog/2011/08/04/bring-history-to-life-with-visual-thinking/">diesem Blog-Artikel (mit Zeichnungen) </a>berichtet ein Geschichtsprofessor im Blog (engl.) von seinen Erfahrungen auf einem Workshop für &#8220;Visuelles Denken&#8221; und zeigt, was er als Anfänger gelernt hat. (Es geht um die Ursachen der Bevölkerungsentwicklung von St. Louis im 20. Jahrhundert.</p>
<p>Solche Zeichnungen können immer auch als Grundlage für einfache Erklärvideos <a title="Link zu PB21-Artikeln, die vorführen, wie man Erklärvideos erstellt" href="http://pb21.de/tag/erklarvideos/">(hier weitere Artikel bei PB21)</a> benutzt werden. Wenn man sie als Screencast bzw. Slideshow gestaltet, kann man so etwas auch selbst produzieren. Für professionelle Videos kann man sich auch an Spezialisten wenden. Die Kosten betragen dann je nach Komplexität ca. 3.000 – 5.000 Euro.</p>
<p>Und natürlich ist diese Art der Visualisierung nicht den Dozenten vorbehalten. Firmen wie die oben verlinkten XPlane und Root Learning veranstalten Workshops, in denen gemeinsame &#8220;Lernlandkarten&#8221; gezeichnet werden. Die kann man hinterher als ideales &#8220;soziales Objekt&#8221; benutzen, um kurzschlusshaft die komplexen Lernerfahrungen eines Seminars bei allen TeilnehmerInnen wieder aufzurufen. Aber auch einfach mit Stiften und einem großen Bogen Papier kann die Methode im Seminar erprobt haben. Kennen Sie Beispiele oder haben bereits eigene Erfahrungen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-4738"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Livestream für Einsteiger</title>
		<link>http://pb21.de/2011/08/video-livestream-anbieter-vergleich/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/08/video-livestream-anbieter-vergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[Videostream]]></category>

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		<description><![CDATA[ Teil II &#8211; Streaming-Anbieter im Vergleich Ein Streaming-Anbieter bietet die Möglichkeit, einfach und unkompliziert einen Livestream ins Internet zu senden. Über eine browserbasierte Anwendung kann man in wenigen Schritten einen Livestream starten. Im ersten Teil dieser Reihe haben wir uns vor allem mit dem technischen Equipment auseinandergesetzt, in diesem zweiten Teil sollen zum einen die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3> Teil II &#8211; Streaming-Anbieter im Vergleich</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Podiumsdiskussion.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4623" title="Podiumsdiskussion" src="http://pb21.de/files/2011/08/Podiumsdiskussion-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ein Streaming-Anbieter bietet die Möglichkeit, einfach und unkompliziert einen Livestream ins Internet zu senden. Über eine browserbasierte Anwendung kann man in wenigen Schritten einen Livestream starten. Im <a title="Livestream für Einsteiger Teil 1" href="http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/" target="_blank">ersten Teil</a> dieser Reihe haben wir uns vor allem mit dem technischen Equipment auseinandergesetzt, in diesem zweiten Teil sollen zum einen die Grundfunktionen so einer Anwendung erklärt und zum anderen drei Streaming-Anbieter im Detail vorgestellt werden. Dazu haben wir uns make.tv, livestream.com und ustream.tv näher angeschaut.<span id="more-4595"></span></p>
<p>Bevor man einen Anbieter auswählt, sollte man den eigenen Bedarf an den Livestream festlegen. Die folgenden Fragen können dabei helfen:</p>
<ol start="1">
<li>Soll mit einer oder mehreren Kameras gefilmt werden?</li>
<li>Soll schon vorhandenes Bild- oder Videomaterial eingebunden werden?</li>
<li>Sollen Personen via Bild und Ton zum Stream zugeschaltet werden?</li>
<li>Sollen Zuschauer per Chat dabei sein können?</li>
<li>Wie viel Budget habe ich für einen Anbieter?</li>
<li>Welche Auswertungstools zur Statistik benötige ich?</li>
<li>Darf der Stream öffentlich auf der Website des Anbieters sein?</li>
<li>Darf es Werbung vor dem Stream geben?</li>
</ol>
<p>Wenn man diese Fragen beantwortet hat, weiß man schon etwas genauer, welchen Bedarf man hat und wie aufwendig der Stream werden wird.</p>
<h3>Wie funktioniert es?</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/08/vierer.jpg"><img class="size-medium wp-image-4613 alignright" title="Screenshot vom #pb21 Webtalk" src="http://pb21.de/files/2011/08/vierer-330x250.jpg" alt="" width="330" height="250" /></a>Bevor man einen Livestream senden kann muss man sich bei einem Anbieter registrieren und damit einen Account anlegen. Ein Start-Account ist meist kostenlos, ein Premium-Account kostenpflichtig. Letzterer bietet dafür zusätzliche Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Dann hat man einen sogenannten Chanel &#8211; Kanal &#8211;  und kann auf Sendung gehen. Dazu öffnet man eine Anbieteranwendung oder auch Tool genannt, wählt die am Laptop angeschlossene Kamera  aus und startet den Stream. Bei den meisten Anbietern hat man unterschiedliche Anwendungen / Tools zur Auswahl. So gibt es oft Tools die gerade für einfache und schlichte Streamings gedacht sind, diese Tools sind leicht und ohne viel Hintergrundinfos intuitiv zu benutzen, verbrauchen nicht so viel Bandbreite und bieten dafür oft nur eine gute Streaming-Qualität. Gerade für Streams, die einfach und schnell und ohne viel Aufwand realisiert werden sollen eigenen sich solche schlichten Tools sehr gut. (Als Zuspitzung lassen sich einfache Videostreams z.B. mit der Software von qik oder justin.tv oder auch mit Laptop oder Handy mit Kamera und Internetverbindung produzieren. Solche &#8220;Guerillastreams&#8221; können ohne Vorbereitung (und ggf. ohne Vorankündigung) gestartet werden.) Aufwendigere Produktionen lassen sich mit den Studio-Tools realisieren, hier kann man je nach Anbieter mehrere Kameras zusammenschalten und Ton- und Videomaterial, Bilder und Texte hinzufügen. Wie in einem Übertragungswagen, den man aus der Fernsehwelt kennt, sitzt man bei den Studio-Tools in einer Art virtuellem Übertragungswagen und gestaltet seinen Stream. Diese Tools verbrauchen in der Regel mehr Bandbreite, sind dafür in der Qualität aber auch deutlich besser als Webcaster-Tools. Bei solchen Tools ist ein genaueres Lesen der  Support-Dokumentation hilfreich, da die Studio-Tools nicht immer auf den ersten Blick selbsterklärend sind.</p>
<h3><a name="Aufzeichnung"></a>Aufzeichnung</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Markus-Beckedahl.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4624" title="Markus Beckedahl" src="http://pb21.de/files/2011/08/Markus-Beckedahl-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ein weiterer Vorteil eines Streaming-Anbieters ist, dass man den Stream nicht nur ins Internet senden sondern gleichzeitig auch aufzeichnen kann. Dies hat den Vorteil dass man hinterher die Aufzeichnung weiter verwenden  kann. Nicht jeder Anbieter hat diese Funktion beim kostenlosen Account integriert oder stellt nur einen begrenzten Speicherplatz zur Verfügung.</p>
<h3>Einbindung von Zuschauern</h3>
<p>Die einfachste Form der Zuschauerintegration ist die Einbindung via Chat. Dort haben die Zuschauer die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen oder direkt in eine Veranstaltung einbezogen zu werden. Beispielsweise können so Fragen via Chat in eine Veranstaltung zurückgespielt werden. Der Chat bietet die Möglichkeit, den Zuschauer aktiv an einem Stream teilhaben und zum Sender werden zu lassen. Auch ein Chat der Zuschauer untereinander ist eine nicht zu vernachlässigende Komponente. Die meisten Anbieter stellen eine Chatfunktion zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit ist das Hinzuschalten von weiteren Video- oder Tonquellen. Zuschauer können so via Kamera zum Stream dazu geschaltet werden. Diese Funktion eignet sich nicht nur für die Zuschauerintegration sondern ist auch bei Expertengesprächen oder bei Interviews denkbar.</p>
<h3>Die Anbieter</h3>
<h4>Livestream.com</h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Studio_livestream.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4615 alignright" title="Studio_livestream" src="http://pb21.de/files/2011/08/Studio_livestream-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Webcaster_livestream.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4616 alignright" title="Webcaster Tool Livestream.com" src="http://pb21.de/files/2011/08/Webcaster_livestream-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Livestream.com bietet einen Free- und einen Premium-Account an. Beim Premium-Account kann man zwischen einem Channel- und Network-Account auswählen. Die Kosten für die Premium-Accounts liegen bei dem Channel- bei 350$ pro Monat und beim Network-Account bei 1.250$ pro Monat und sind damit eher etwas für professionelle Livestreamer. Der Free-Account bietet allerdings bereits sehr viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten:</p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td colspan="1">Funktion</td>
<td>Free-Account</td>
<td>Premium-Account</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Multi-Kamera-Funktion – Einbinden mehrerer Kameras</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Procaster – browserbasiertes Studio-Tool</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Livestream vom Smartphone</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Kollaborative Arbeit mit mehreren Teammitgliedern im Studio</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Embedding und Anpassen eines Player auf einer Website</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Integrierter Chat im Player</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">White Label Option – Kein Livestream.com Link und Schriftzug im Player</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">State-of-the-Art Transcoding – Videos die hochgeladen werden, werden im On2VP6 Format kodiert</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Streaming in HD</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Werbungfrei</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Eigene Werbung hinzufügen</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Privater-Channel – Channel vom Programm auf livestream.com entfernen</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Statistiken – Detaillierte Analyse zu Zuschauerzahlen u.v.m.</td>
<td>Nein</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Bilder, Videos und Musik importieren und einbinden</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Bild in Bild Funktion</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Aufzeichnung</td>
<td>Ja</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Speicherplatz für Archivvideos</td>
<td>10GB</td>
<td>1.000GB</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Grundgebühr</td>
<td>-</td>
<td>350$ / 1.250$</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="1">Anbietersprache: Englisch</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
<thead></thead>
</table>
<p>Stand 11.08.2011</p>
<p>Weitere Detailierte Informationen finden Sie dazu auf der Seite von <a title="Livestream.com" href="http://www.livestream.com/platform/livetvbroadcasts/features" target="_blank">livestream.com</a></p>
<h4>Make.tv<a href="http://pb21.de/files/2011/08/Studio_make.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4626" title="Studio von make.tv" src="http://pb21.de/files/2011/08/Studio_make-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Simple_make.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4625" title="Simple-Tool von make.tv" src="http://pb21.de/files/2011/08/Simple_make-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></h4>
<p>Make.tv ist einer der wenigen deutschen Anbieter. Hier wird in Free-, Private-, Business- und Whitelabel-Accounts unterschieden. Beim Free-Account ist die Sendezeit auf täglich 30 Minuten begrenzt und eignet sich damit eigentlich eher als Test-Account. Durch das Stufen-Account-Modell lässt sich make.tv an den jeweiligen Bedarf anpassen:</p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="142"></td>
<td width="85">Whitelabel</td>
<td width="104">Business</td>
<td width="123">Private</td>
<td width="123">Free</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Grundgebühr</td>
<td width="85">199 €</td>
<td width="104">99 €</td>
<td width="123">12,90 €</td>
<td width="123">Free</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Inklusiv Traffic</td>
<td width="85">50.000<br />
Sehminuten</td>
<td width="104">50.000<br />
Sehminuten</td>
<td width="123">25.000<br />
Sehminuten</td>
<td width="123">2.500<br />
Sehminuten</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Zusätzlicher Traffic</td>
<td width="85">2,90 € /<br />
1.000 Sehminuten</td>
<td width="104">2,90 € /<br />
1.000 Sehminuten</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Speicherplatz</td>
<td width="85">100 GB</td>
<td width="104">50 GB</td>
<td width="123">5 GB</td>
<td width="123">200 MB</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Unbegrenzte Sendezeit</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">30 Minuten</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Unbegrenzte Zuschauerzahl</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">max. 500</td>
<td width="123">max. 25</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Werbefrei</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Live-Statistiken</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Unbranded</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Secure Player</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Multi-Kamera-Funktion</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Aufzeichnung</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Video Export</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Browserbasiertes-Studio-Tool</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Bild-in-Bild Funktion</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Bilder, Videos und Musik importieren und einbinden</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Livestream vom Mobilphone</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Kollaborative Arbeit mit mehreren Teammitgliedern im Studio</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Embedding und Anpassen eines Player auf einer Website</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Integrierter Chat im Player</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Stand 11.08.11</p>
<p>Aktuelle und zusätzliche Informationen finden Sie auf der Website von <a title="make.tv" href="http://make.tv/de/pages/payment" target="_blank">make.tv</a>.</p>
<h4>Ustream<a href="http://pb21.de/files/2011/08/studio_ustream.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4628" title="Studio von ustream" src="http://pb21.de/files/2011/08/studio_ustream-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><a href="http://pb21.de/files/2011/08/webcaster_ustream.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4629" title="Webcaster von Ustream" src="http://pb21.de/files/2011/08/webcaster_ustream-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></h4>
<p>Auch Ustream bietet einen Free-Account sowie einen Starter-, Standard-, Premium- und Unlimited-Account. Die kostenpflichtigen Accounts unterscheiden sich in erster Linie durch die Anzahl der Stunden, die werbefrei gesendet werden können. Das Studio-Tool ist bei Ustream nicht browserbasiert, sondern muss heruntergeladen und installiert werden. Dabei kostet die Premiumversion mit multi-Kamera Funktion einmalig 199$, die kostenlose Free-Version bietet keine multi-Kamera Funktion:</p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="142"></td>
<td width="85">Unlimited</td>
<td width="104">Premium</td>
<td width="123">Standard</td>
<td width="123">Starter</td>
<td valign="top" width="48">Free</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Grundgebühr</td>
<td width="85">Auf Anfrage</td>
<td width="104">999 €</td>
<td width="123">499$</td>
<td width="123">99$</td>
<td valign="top" width="48">-</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Werbefreie Stunden</td>
<td width="85">Unlimited</td>
<td width="104">9.000</td>
<td width="123">4.000</td>
<td width="123">100</td>
<td valign="top" width="48">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Live-Statistiken</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td valign="top" width="48">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Aufzeichnung</td>
<td width="85">Ja</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
<td valign="top" width="48">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="142">Browserbasiertes Studio-Tool</td>
<td width="85">Nein</td>
<td width="104">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
<td valign="top" width="48">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="142"></td>
<td width="85"></td>
<td width="104"></td>
<td width="123"></td>
<td width="123"></td>
<td valign="top" width="48"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em><strong>Studio-Tools</strong></em></p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="300"></td>
<td width="104">Producer Premium</td>
<td width="123">Producer Free</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Preis</td>
<td width="104">199$</td>
<td width="123">-</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Multi-Kamera-Funktion</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Bild-in-Bild Funktion</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Bilder, Videos und Musik importieren und einbinden</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Livestream vom Mobilphone</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Kollaborative Arbeit mit mehreren Teammitgliedern im Studio</td>
<td width="104">Nein</td>
<td width="123">Nein</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Integrierter Chat im Player</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">Ja</td>
</tr>
<tr>
<td width="300">Streaming in HD</td>
<td width="104">Ja</td>
<td width="123">N</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Stand 11.08.11</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie auf <a title="Ustream.tv" href="http://www.ustream.tv/" target="_blank">Ustream.tv</a>, allerdings ist die Website recht unübersichtlich und die Supportinformationen nur gering vorhanden.</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/08/Podiumsdiskussion_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4630" title="Podiumsdiskussion Christoph Bieber" src="http://pb21.de/files/2011/08/Podiumsdiskussion_2-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Sowohl Livestream.com als auch make.tv eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für Profis sehr gut. Die unterschiedlichen Accounts machen es möglich zunächst einmal mit keinen oder nur geringen Kosten die Anbieter und das Livestreaming auszuprobieren. Die Supportinformationen und das Dokumentationsmaterial sind umfangreich. Webcaster-Tools und Studio-Tools sind benutzerfreundlich und browserbasiert.</p>
<p>Ustream.tv schneidet im Vergleich zu den anderen beiden Anbietern nicht so gut ab. Der Free-Account inkl. Free-Studio-Software bieten weit weniger Funktionen als make.tv oder livsetream.com in den Free-Accounts. Detaillierte Supportinfos findet man auf der Website kaum, dazu ist die Seite noch sehr unübersichtlich. Dass die Studio-Software heruntergeladen und installiert werden muss reduziert Flexibilität und erfordert ein höheres Vertrauen zum Anbieter.</p>
<p>Generell gilt bei der Auswahl eines Streaming-Anbieters, dass man einfach ausprobieren und testen muss, ob ein Anbieter den eigenen Anforderungen entspricht und zu einem passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haben Sie eigene Erfahrungen mit Livestream-Anbietern? Lassen Sie uns über die Kommentare unten wissen, mit welchen Anbietern Sie welche Erfahrungen gemacht haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-4595"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Live-Feedback einbinden mit einer Twitterwall</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/live-feedback-einbinden-mit-einer-twitterwall/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterwall]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsdokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lässt sich bei größeren Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen  Feedback aus dem Publikum einbinden? Eine &#8220;Twitterwall&#8221; kann helfen. Dort wird angezeigt, was die Teilnehmenden mittels des Kurznachrichten-Dienstes Twitter im Web über die Veranstaltung veröffentlichen. Wichtige Beiträge können von der Moderation in die Diskussion eingebracht werden. „Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht”,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_3266" class="wp-caption alignleft" style="width: 319px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall_mitpersonen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3266 " src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall_mitpersonen1-309x250.jpg" alt="" width="309" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Twitterwall wird per Beamer projiziert und enthält die auf Twitter veröffentlichten Kurzmeldungen zu einem bestimmten Thema.  (Foto: Manuel Schmutte auf Flickr, CC by-nc 2.0)</p></div>
<p>Wie lässt sich bei größeren Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen  Feedback aus dem Publikum einbinden? Eine &#8220;Twitterwall&#8221; kann helfen. Dort wird angezeigt, was die Teilnehmenden mittels des Kurznachrichten-Dienstes Twitter im Web über die Veranstaltung veröffentlichen. Wichtige Beiträge können von der Moderation in die Diskussion eingebracht werden.</p>
<p>„Wenn alles schläft und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht”, wissen freche Schülerinnen und Schüler schon seit Jahrzehnten zu spaßen. In Kleingruppen kann man diesem Problem mit Gruppenarbeit und Interaktion begegnen. Aber wie sieht es bei Großgruppenveranstaltungen mit 100 und mehr Gästen aus? Wie kann man deren Feedback schnell und unkompliziert einbinden?<span id="more-3246"></span></p>
<p>Hier kann eine „Twitterwall” helfen. Das ist ein virtuelles Anschlagsbrett für alle Kurzmitteilungen, die auf Twitter zu einer Veranstaltung gepostet werden. Diese Kurznachrichten werden per Beamer an eine Leinwand projiziert und sind so für alle Gäste – auch ohne eigenen Twitteraccount – einsehbar. Was Sie benötigen, um mit Hilfe einer solchen Twitterwall das Feedback Ihrer Gäste einzuholen, beschreibt dieser Artikel.</p>
<h2>Was ist ein Hashtag?</h2>
<p>Über <a title="Zur Meldung beim Branchendienst Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/155-Millionen-Tweets-taeglich-1223803.html">150 Millionen Tweets</a> werden jeden Tag auf Twitter gepostet – viel zu viel, um den Überblick zu behalten. Deshalb haben sich Schlagworte, sogenannte „Hashtags“, eingebürgert, die thematisch zusammenhängende Tweets kennzeichnen. Dazu wird einem Begriff, der als Schlagwort dienen soll, einfach das Rautezeichen (engl. <em>hash sign</em>) # vorangestellt. Wer bspw. am Sonntag Abend in der ARD die <a title="Anne Will talkt in der ARD" href="http://daserste.ndr.de/annewill/index.html">Talksendung Anne Will</a> verfolgt und dies auf Twitter kommentiert, markiert die eigenen Tweets oft mit dem Hashtag <a title="#Annewill auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23annewill">#annewill</a>. Damit macht man deutlich, zu welchem thematischen Umfeld eine Kurznachricht gehört. Andere Hashtags sind bspw. <a title="#Fail auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23fail&amp;lang=de">#fail</a>, wenn sich jemand über eine Sache ärgert oder <a title="#taz auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23taz">#taz</a>, wenn man sich auf Artikel aus der <a title="Die taz im Internet" href="http://taz.de/">taz.die tageszeitung</a> bezieht. Auch viele Veranstaltungen haben eigene Hashtags: die <a title="#CeBIT als Hashtag auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23cebit">#CeBIT</a> genauso wie die Internationale Funkausstellung (<a title="Hashtag #IFA auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23ifa">#ifa</a>) in Berlin, manchmal wird auch noch die Jahreszahl angehängt, also #ifa11 zum Beispiel.</p>
<h2>Schritt 1: Definieren Sie ein eigenes Hashtag für Ihre Veranstaltung</h2>
<p>Nicht jede Veranstaltung ist in der glücklichen Lage wie die Internationale Funkausstellung in Berlin, allgemein nur noch als „IFA“ bezeichnet zu werden und damit eine Art natürliches Hashtag zu besitzen. Ein Hashtag sollte möglichst kurz sein und weitestgehend selbsterklärend. Heißt Ihre Veranstlatung „Politische Bildung im 21. Jahrhundert“ bietet sich <a title="#pb21 auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23pb21">#pb21</a> als Hashtag an. Ist „re:publica” der Name der Konferenz, ist <a title="#rp11 auf Twitter" href="http://search.twitter.com/search?q=%23rp11">#rp11</a> sinnvoll, wobei die „11” für das Jahr 2011 steht, in dem die Veranstaltung stattfindet.</p>
<p>Sie sollten auch unbedingt testen, ob Ihr Hashtag bereits vergeben ist und evtl. von einer südaustralischen Adventistengemeinde bereits verwendet wird. Das machen Sie einfach über die <a title="Twittersuche für Hashtags" href="http://search.twitter.com/search?q=%23">Twitter-Suche, mit der Sie nach „Ihrem” Hashtag suchen</a> können. Finden Sie nichts oder nichts aktuelles zu Ihrem Tag, können Sie ihn verwenden.<br />
Übrigens: Sie müssen nirgendwo einen Hashtag anmelden und können jeden verwenden, den Sie möchten. Aber er sollte nach Möglichkeit eindeutig sein.</p>
<h2>Schritt 2: <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:DoNotRelyOnCSS /> <o:DoNotUseLongFilenames /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:DoNotShowComments /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:EnableOpenTypeKerning /> <w:DontFlipMirrorIndents /> <w:OverrideTableStyleHps /> </w:Compatibility> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true"   DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99"   LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" 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mso-bidi-font-size: 13.0pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-bidi-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; color: #4e4e4e; letter-spacing: -.35pt; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">Überlegen Sie sich, <em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-style: italic; mso-bidi-font-style: normal;">wie </span></em>Sie eine Twitterwall einsetzen wollen</span></span></h2>
<div id="attachment_3259" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3259" src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwall-333x250.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Ungünstiger Ort für eine Twitterwall: Direkt hinter der Bühne. (Foto: Florian Schroiff auf Flickr, CC by-nd 2.0)</p></div>
<p>Eine Twitterwall ist eine Zusammenstellung aller Tweets, die ein bestimmtes Wort, meist ein Hashtag, enthalten. Diese Tweets werden chronologisch sortiert und per Beamer an die Wand projiziert. Spätestens im Minutentakt wird eine Twitterwall aktualisiert. Sie zeigt damit immer aktuell an, was die Menschen zur Veranstaltung allgemein oder z. B. zur Diskussion auf dem Podium auf Twitter veröffentlichen. Wenn das gut funktioniert, dann sieht man nicht nur einzelne Kommentare oder Fragen, sondern man „kann man den Raum denken sehen“.</p>
<p>Falls Sie die Veranstaltung mit einem Video-Livestream in die Welt senden, so können nicht nur vor Ort Anwesende, sondern auch Livestream-Zuschauende in aller Welt sich an der Diskussion beteiligen. Unter Umständen ist dann gar nicht mehr zu erkennen, ob ein Tweet aus dem gleichen Raum oder von einem anderen Kontinent stammt.<br />
Vorab sollten Sie überlegen, wie Sie die Rückmeldungen in die Veranstaltung einbinden wollen: Soll die Twitterwall die gesamte Zeitdauer „eingeschaltet“ sein? Oder zum Beispiel nicht während Vorträgen und nur während Fragen-und-Antworten- bzw. Diskussionsphasen? Sollen die Vortragenden / Diskutanten / Moderatoren selber die Twitterwall im Auge behalten? Oder stellen Sie dem Podium einen „Twitter-Korrespondenten“ (Jöran Muuß-Merholz) zur Seite, der Fragen und Kommentare auswählt und in die Diskussion vor Ort einbringt? Haben Beiträge vor Ort „Vorrang“ vor Fragen via Twitter, oder sind die Ebenen gleichberechtigt? Denkbar ist auch, dass Sie sich schon vorab Gedanken machen, wie Sie mit „schwierigen Fällen“ umgehen wollen. Twitterwalls können Beiträge von Menschen begünstigen, die besonders lustig oder albern sein sollen, die in Sachen Kritik weniger zurückhaltend sind  oder „Trolle“, also heftig provozierende Störenfriede.</p>
<h2>Schritt 3: Wo kommt die Twitterwall hin?</h2>
<p>Wählen Sie den Ort für die Leinwand besonders sorgfältig aus. Noch vor einem Jahr war es oftmals üblich, die reguläre Leinwand, meist hinter den Vortragenden oder auf der Bühne diskutierenden Personen zu nutzen. Das hat sich als nicht vorteilhaft herausgestellt: Das Publikum ist abgelenkt und die Diskutierenden bekommen von der Twitterwall zu wenig mit, um darauf eingehen zu können. Passender ist eine Seitenwand im Veranstaltungsraum: so ist die Twitterwall nicht im Hauptfokus der Zuhörenden, geht aber dennoch nicht vollkommen unter. Das Publikum muss erst den Kopf drehen, um einen Blick auf die Twitterwall zu bekommen und die Menschen auf der Bühne können so ebenso einfach auf die Twitterwall blicken.</p>
<p>Auch der oder die Moderator/in oder ein/e Helfer/in sollte die Twitterwall im Auge behalten und auf besonders herausragenden Tweets bzw. dort erscheinende Frage eingehen. Hilfreich ist dabei jemand aus dem Moderationsteam, der oder die die Twitterwall im Auge behält und Fragen von Twitterati z. B. laut für alle vorliest.</p>
<h2>Schritt 4: Richten Sie die Twitterwall ein</h2>
<div id="attachment_3273" class="wp-caption alignleft" style="width: 341px"><a href="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwallme.png"><img class="size-medium wp-image-3273" src="http://pb21.de/files/2011/04/twitterwallme-331x250.png" alt="" width="331" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Twitterwall.me ist eine einfach zu bedienende Twitterwall-Website, die auch ohne Anmeldung funktioniert.</p></div>
<p>Um eine Twitterwall zu betreiben, benötigen Sie neben einem Hashtag (Schritt 1) und einem geeigneten Ort innerhalb des Veranstaltungsraumes (Schritt 2)  nur noch einen Laptop mit Internetzugang. Eine eigene Software müssen Sie nicht installieren. Es genügt, wenn Sie z.B. die Webseite <a title="Twitterwall.me ist ein Twitterwall-Generator" href="http://www.twitterwall.me/">http://www.twitterwall.me/</a> aufrufen und dort Ihr definiertes Hashtag eingeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn Sie ein Logo von Ihrer Institution oder Ihrer Veranstaltung haben, können Sie das als Hintergrundbild Ihrer Twitterwall verwenden.</p>
<p>Wichtig ist dabei, dass das Bild bereits im Internet, z.B. auf Ihrer Homepage, veröffentlicht sein muss. Leider wird das Bild gekachelt (d.h., wenn das Bild nicht bildschirmfüllend ist, wird es so oft nebeneinander und untereinander wiederholt, bis der Bildschirm ausgefüllt ist) und Bilder im png-Format, die Transparenzen enthalten, werden mit schwarzem Hintergrund versehen. Bitten Sie ggf. eine/n Grafiker/in, ein Bild im jpg-Format mit viel weißem Rand und den Abmessungen mindestens 1500 Pixel mal 1000 Pixel anzufertigen und auf Ihrem Server online zu stellen. Die Webadresse dieses Bildes (URL) geben Sie dann in das Formular unter <a title="Twitterwall.me ist ein Twitterwall-Generator" href="http://www.twitterwall.me/">http://www.twitterwall.me/</a> ein.</p>
<h2>Schritt 5: Beobachten Sie die Twitterwall</h2>
<p>Mit einer Twitterwall animieren Sie Ihre Teilnehmenden evtl. zu mehr Feedback zu Ihrer Veranstaltung oder z. B. zu einer Podiumsdiskussion während der Veranstaltung. Nehmen Sie dieses Feedback auf und gehen Sie ggf. darauf (öffentlich) ein. Sie können einzelne Tweets bspw. auch in einer Schlussmoderation erwähnen und sich für das Feedback (auf Twitter) bedanken.</p>
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		<title>Podcasting für Einsteiger – Teil II: Planung und Produktion</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine 2-teilige Artikelreihe von Tim Pritlove (Teil I und Teil II zusammen auch als PDF verfügbar) Der zweite Teil dieser Einführung behandelt die eigentliche Produktion von Podcasts. Diese beginnt aber bereits weit vor der eigentlich Aufnahme, da man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein sollte, was man eigentlich aufnehmen möchte und wie. Das Format]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2625" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://pb21.de/files/2011/03/CC-BY-NC-ND-2.0-Ian-Hayhurst.jpg"><img class="size-medium wp-image-2625 " title="Radio" src="http://pb21.de/files/2011/03/CC-BY-NC-ND-2.0-Ian-Hayhurst-350x233.jpg" alt="" width="275" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY-NC-ND 2.0 Ian Hayhurst</p></div>
<h3><strong><strong>Eine 2-teilige Artikelreihe von Tim Pritlove</strong></strong></h3>
<p><em>(<a title="Podcasting für Einsteiger – Teil I: Grundlagen und Geräte" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/">Teil I</a> und Teil II zusammen auch als <a title="Podcast für Einsteiger von Tim Pritlove" href="http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf">PDF</a><a href="http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu¦êr-Einsteiger-1.21.pdf"></a> verfügbar)</em></p>
<p style="text-align: left;">Der zweite Teil dieser Einführung behandelt die eigentliche Produktion von Podcasts. Diese beginnt aber bereits weit vor der eigentlich Aufnahme, da man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein sollte, was man eigentlich aufnehmen möchte und wie.</p>
<p><span id="more-3848"></span></p>
<h4><strong>Das Format</strong></h4>
<p>Das Format der Sendung ist die primäre Design-Entscheidung eines Podcasts. Wieviele Leute nehmen teil? Wer übernimmt die Rolle eines Moderators? Wie kann, soll und darf eine Sendung sein? Alle diese Parameter haben Einfluss auf die Technik und keine Technikkonstellation ist für jede Situation geeignet. Daher ist es sinnvoll, vor Beginn darüber nachzudenken, in welche Richtungen sich der Podcast entwickeln sollte und könnte.</p>
<p>Im folgenden beschreibe ich Konstellationen für typische Podcast-Formate</p>
<h4><strong>Der Solo-Podcast (stationär)</strong></h4>
<p>In einem Solo Podcast spricht nur eine Person. Hier wird typischerweise eine monologische Gesprächsführung gewählt, auch wenn Mischformen denkbar sind. So könnte ein Moderator z.B. auch vorher aufgezeichnetes Audio Feedback von Hörern oder anderes Sprachmaterial oder auch Musik einspielen. Ein Solo-Podcast benötigt in der Regel viel Vorbereitung, da man sich längere Sprechpausen in der Regel nicht leisten kann, es sei denn, man nimmt nicht alles am Stück auf. Dann aber läuft man Gefahr, dass das zusammengestückelte Endergebnis auch genau so klingt: inkoherent, mit unterschiedlichen Sprechgeschwindigkeiten, Tonlagen und ggf. unzusammenhängenden Argumentationen, wenn man gar nicht aufpasst. Ein in einem Stück aufgenommener Podcast wirkt immer natürlicher und im Idealfall auch schwungvoller, erfordert aber hohe Konzentration. Hier kommt es letztlich auf die Gesamtlänge an. Bis zu 15 Minuten lassen sich in der Regel von einer Person noch leicht produzieren. Ist das Thema gut bekannt, eigentlich selbsterklärend oder hat der Moderator einfach schon viel Erfahrung, lassen sich auch längere Sendung realiiseren. Doch das Konsumieren monologischer Podcasts kann für den Zuhörer auch schnell anstrengend werden, da Pausen und Geschwindigkeitswechsel selten sind, die dem Hörer Verschnaufpausen und Abwechslung schaffen könnten. Dabei hilft es auch nicht, dass Podcasts grundsätzlich pausierbar sind, denn die Pause ändert nichts am Fluss der Inhaltsvermittlung. Solo-Podcasts lassen sich mit verhältnismäßig wenig Technikaufwand realisieren. Da hier nur ein Mikrofon erforderlich ist, kann man bequem zu günstigen Großmembranmikrofonen greifen, die eine sehr gutes Klangbild erzeugen. Es gibt entsprechende Modelle bereits mit eingebauter USB-Schnittstelle, so dass das Mikrofon direkt ohne Mischpult und Verstärker an den Computer angeschlossen werden kann. Ein im Mikrofon eingebauter Monitorausgang erlaubt den Anschluss eines Kopfhörers (hier in der Regel ein platzsparender 3,5mm Stereoklinkenausgang), so dass man bei Einsprechen sich voll auf seine Stimme konzentrieren kann. Für die Aufnahme kann im Prinzip jede noch so einfache Software mit Aufnahmefunktion genommen werden. Da hier nur eine Spur aufgenommen wird, entfällt ein Mixen. Lediglich eine Nachbehandlung mit einem Kompressor ist zu empfehlen. Wichtig beim Einsatz eines empfindlichen Großmembranmikrofons (z.B. <strong>Rode Podcaster</strong>) ist ein möglichst hallfreier Raum. Alternativ können zur Kostenersparnis auch einfache USB-Headsets verwendet werden, doch ist die Klangqualität spürbar niedriger. Da beim Solo-Podcast außer dem dem Mikrofon kaum Hardware-Kosten entstehen ist aber zu dem Großmembranmikrofon zu raten.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Der Solo-Podcast (mobil)</strong></h4>
<p>Ein Solo-Podcast, der unterwegs aufgenommen wird, dürfte in der Regel einen direkten Bezug zum Aufenthaltsort haben. Typische Anwendungsfälle ist Soundscaping, wo primär Umgebungsgeräusche aufgenommen werden und zwischendurch Kommentare zu den Geschehnissen in der Umgebung hinzugefügt werden. Geht es nur um die Sprachaufnahme reicht ein portabler Audiorecorder mit eingebautem Monomikrofon. Allerdings haben heutzutage nahezu alle Geräte ohnehin ein Stereomikrofon eingebaut. Man sollte bei der Wahl des Geräts trotzdem auf Qualität achten. Allzu billige Recorder nerven z.B. durch die Aufnahme von Berührungsgeräuschen der Hand und blechernen Klang. Hier bieten die Recorder von <strong>Edirol</strong> und <strong>Tascam</strong> einen guten Mindeststandard. Für Soundscaping ist eine Stereoaufnahme dringend empfohlen. Ein besonderer Effekt ist eine binaurale Aufnahme, die die Mikrofone direkt im Ohr platziert. Hier sind vor allem die <strong>OKM</strong> Mikrofone der Berliner Firma <strong>Soundman</strong> zu empfehlen, die für wenig Geld eine hervorragende Abbildung der Klanglandschaft ermöglichen. Hier ist zu bedenken, dass die OKMs 5V Phantomspeisung benötigen (die sog. “Plugin Power”). Manche Recorder (z.B. viele Modelle von <strong>Sony</strong>) bieten Plugin Power serienmässig, sonst kann auch mit einem entsprechenden Speiseadapter arbeiten.</p>
<h4><strong>D</strong><strong>er Dialog-Podcast</strong></h4>
<p>Wird eine Sendung mit zwei Personen aufgenommen, ändert sich die Dynamik des Gesprächs in der Regel deutlich. Dabei ist es unerheblich, ob die beiden Personen gleichberechtigt als Moderatoren auftreten oder ob es sich um eine Moderator/Gast-Situation handelt. Die natürlichen Pausen eines wechselseitigen Gesprächs bzw. der Übergang zwischen zwei separaten Ansprachen schafft für den Hörer ein vom Solo-Podcast deutlich unterschiedliches Format. Der Dialog ist in vieler Hinsicht ideal und für Podcasts im besonderen Maße geeignet. Durch einen abwechselnden Gesprächsverlauf entstehen für jeden Moderator oder Gast Pausen, in denen man sich über die nächsten Schritte, Fragen und Antworten Gedanken machen kann. Das Format wird üblicherweise gegenüber einem Solo-Podcast deutlich entzerrt und wirkt entspannter. Das Dialogische stand interessanterweise auch beim Radio in den 1930er Jahren am Anfang der Entwicklung und wurde schon früh als didaktisches Format zur Fortbildung der Hörerschaft genutzt. Es stellte auch daher die frühe Form des Talk Radio dar. Um einen Dialog-Podcast aufzunehmen, sind die technischen Anforderungen etwas höher. Zunächst einmal müssen zwei Stimmen aufgenommen werden. Dies kann mit einem gemeinsamen oder zwei Mikrofonen gemacht werden. Sitzt man unmittelbar nebeneinander oder gegenüber und verwendet mit ein Mikrofon mit entweder einer sehr weiträumigen Nierencharakteristik oder einer Kugelcharakteristik, können beide Teilnehmer theoretisch auf einer Spur aufgenommen werden. In diesem Fall gelten die technischen Anforderungen eines Solo-Podcasts. Es sollte aber bedacht werden, dass dies die Bewegungsfreiheit der Teilnehmer ggf. nennenswert einschränkt und man immer Gefahr läuft, den Wirkungsbereich des Mikrofons zu verlassen. Viel sinnvoller ist es, jedem Teilnehmer an der Sendung sein eigenes Mikrofon zu geben und aus den Signalen mit einem kleinen Mischpult den Sendungsmix zu erzeugen, der dann auch in die Kopfhörer geleitet wird. Das Summensignal &#8211; der Main Mix &#8211; kann dann schon als fertige Sendung aufgezeichnet bzw. auch live gestreamt werden. Da ein Dialog-Podcast maximal nur zwei Mikrofone verwendet kann man hier mit einer Stereoaufnahme alle Spuren aufnehmen. Dies kann für eine detaillierte Nachbearbeitung oder Extraktion von Inhalten aus der Aufnahme hilfreich sein.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Die Talkrunde</strong></h4>
<p>Bei drei oder mehr Teilnehmern entwickelt sich ein Gespräch schnell zu einer sehe dynamischen Gesprächsrunde, die einerseits sehr</p>
<div id="attachment_2628" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://pb21.de/files/2011/03/mobilesStudio.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2628" title="MobilesStudio" src="http://pb21.de/files/2011/03/mobilesStudio-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY NC SA 2.0 Blanche Fabri</p></div>
<p>unterhaltsam sein kann, es aber auch dem Zuhörer zunehmen schwerer macht, den einzelnen Sprechern zu folgen bzw. diese zu identifizieren. Entsprechend stellen diese Runden auch für die Aufnahme weitere Anforderungen. In einer Talkrunde ist es unerlässlich, dass jeder Teilnehmer sein eigenes Mikrofon hat. Sitzen alle Teilnehmer zwangsläufig sehr eng zusammen könnte man überlegen, statt Kondensatormikrofonen eher auf qualitativ hochwertige dynamische Mikrofone zu setzen, um in der Aufnahme eine bessere Kanaltrennung zu erreichen. Eine Möglichkeit, die Verständlichkeit einer großen Gesprächsrunde zu erhöhen, ist, jeden Sprecher im Stereobild an einer anderen Stelle zu positionieren. Wenn manche Sprecher mehr nach links, andere mehr nach rechts positioniert werden, können die Zuhörer die Stimmen ggf. leichter auseinanderhalten bzw. einen Sprecherwechsel in einem schnellen Gespräch einfacher registrieren. Es sollte aber darauf verzichtet werden, die Positionierung zu extrem zu machen. Alle Sprecher sollten auf beiden Kanälen deutlich hörbar sein, damit auch in extremen Stereowiedergabe-Situationen (z.B. im Auto) noch ein akustisch nachvollziehbares Ergebnis herauskommt. Eine einseitige Belastung eines Kanals ist auch beim Hören mit Kopfhörern eher unangenehm. Auch eine Mehrspuraufnahme, in der jeder Sprecher separat aufgenommen wird, ist bei einer Talkrunde sinnvoll, denn dies macht eine nachträglich Bearbeitung viel einfacher. Davon abgesehen kann man auch die räumliche Positionierung im Nachhinein feinabstimmen und ein optimales Ergebnis erzielen.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Die Aufnahme</strong></h4>
<p>Bevor man zur Aufnahme eines Podcasts schreitet, sollte man sich über einige Dinge Gedanken machen. Nicht alles, was hier aufgeführt wird muss zwingend so umgesetzt werden, aber es lohnt sich, zumindest zu prüfen, ob man vielleicht ohne nennenswerten Aufwand das eine oder andere von vornherein den Anforderungen an eine gute Aufnahme anpassen kann.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Raumsituation und Hall</strong></h4>
<p>Wenn man innerhalb eines Raumes aufnimmt, sollte man sich einen Raum suchen, der nicht so viel Hall entwickelt. Kahle Wände und vor allem glatte Fensterfronten sind die Hauptursache für Hall, der sich nachher störend auf die Aufnahme legt und es den Zuhörern unnötig schwer macht, dem Gespräch zu folgen. Es ist nicht immer einfach, vorhandenen Hall zu unterbinden, so sollte man gleich nach einem Raum Ausschau halten, der eine bestimmte &#8220;Unordnung&#8221; mit sich bringt: schräge Wände, Bücherregale, Pflanzen, Polstermöbel und Teppiche, Wandteppiche und Vorhänge – all das trägt erheblich dazu bei, dem Schall nicht zu viel Reflektionsfläche zu bieten und ihn zu absorbieren oder zu diffundieren. Wer sich einen festen Raum als Aufnahmestudio einrichten will, sollte überlegen, ob man kritische Stellen nicht gleich etwas umstellt oder gar absorbierende Materialien installiert. Eine große Fensterfront lässt sich durch einen Molton-Vorhang schnell in den Griff kriegen. Wandteppiche können Wände entschärfen. Dazu ist es sinnvoll, nicht zu viel zusätzliche &#8220;Klangkörper&#8221; ins Spiel zu bringen. Metall- oder Glastische können sich unangenehm einbringen, wenn Gesprächsteilnehmer mit ihren Händen oder irgendwelchen Büroartikeln auf der Oberfläche herumfuhrwerken. Hier ist ein massiver Holztisch sinnvoller, ggf. kann man auch mit Schreibtischauflagen Entspannung schaffen.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Sprecherposition</strong></h4>
<p>Ein bequeme Sitzposition ist für Sprachaufnahmen sehr von Vorteil. Idealerweise sollte man das aber nicht zusammengekrümmt im Sofa sitzen, sondern möglichst aufrecht, so dass der Brustkorb und Bauchbereich seine volle Atmungsunterstützung entwickeln kann. Wer mag kann auch gleich stehen oder zumindest eine Stehhilfe bzw. Hochsitz verwenden. Dann ist das Sprechen am einfachsten, man kann leichter laut und direkt sprechen und wird am Ende besser verstanden.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Mikrofonierung</strong></h4>
<p>Die Aufgabe des Mikrofons ist es, die Sprache jedes Gesprächsteilnehmers optimal einzufangen und für die Aufnahme zu wandeln. Daher ist es optimal, wenn jeder Teilnehmer auch über sein eigenes Mikrofon verfügt. Zwar kann man auch mehrere Leute mit einem Gemeinschaftsmikrofon aufnehmen, doch wird es sich kaum vermeiden lassen, dass man dabei auch immer viel &#8220;Raum&#8221; aufnimmt, der sich in der Aufnahme störend auswirkt. Der Aufwand, jedem Teilnehmer sein eigenes Mikrofon zuzuteilen lohnt sich daher auf jeden Fall. Wer hier Geld sparen möchte, sollte sich seiner Optionen bei der Auswahl des richtigen Mikrofons bewusst sein. Entsprechend benötigt man für die Aufnahme auch einen eigenen Mikrofoneingang (Mikrofonverstärker) am Mischpult oder Aufnahmegerät. Hier muss also die richtige Kapazität vorhanden sein.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Aufnahmegerät</strong></h4>
<ul>
<li>Einen Mikrofoneingang (Mikrofonvorverstärker) für jedes Mikrofon</li>
<li>Ein Mischpult (oder entsprechende Software im Computer), die die einzelnen Spuren zusammenmischt.</li>
<li>Ein Aufnahmegerät (oder entsprechende Software im Computer), die die Summe oder die einzelnen Spuren einzeln aufnimmt</li>
</ul>
<p>Dann kann es losgehen. Wie sich diese Situation genau aufbaut hängt vom gewählten Format ab.</p>
<h4><strong>Software</strong></h4>
<p>Podcasting ist eine Publikationsform, die auf Computer und mobile Abspielgeräte zugeschnitten ist. Es ist anzunehmen, dass nahezu jeder, der Podcasts produziert oder Podcasts konsumiert, über einen Computer verfügt. Doch dies kann sich ändern, denn zum einen werden Smartphones für den Empfang von Podcasts zunehmend interessanter und setzen mit unter schon keinen Computer mehr voraus. Auch lassen sich schon heute mit Smartphones und Tablets auch Audioaufnahmen und Schnitt durchführen und der nächste Schritt, der dann auch Encoding und Publikation übernimmt ist nicht mehr weit. Trotzdem bietet der Computer immer noch die größte Bandbreite an Bearbeitungsmöglichkeiten für qualitativ hochwertige Bearbeitung der Audiodaten.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Recording und Editing</strong></h4>
<p>In einer stationären Aufnahmesituation spricht einiges dafür, die Audiodaten gleich mit dem Computer aufzunehmen. Einerseits entfällt das ggf. zeitaufwändige oder fehleranfällige Übertragen der Daten von einem Aufnahmegerät, andererseits bietet der Computer insbesondere im Bereich der Mehrspuraufnahmen und Echtzeitanwendung von Filtern etc. viele Möglichkeiten. Konkurrenzlos ist der Computer bei der Audiobearbeitung. Das Einkürzen der Sendung, das Bearbeiten von Fehlern und die anschliessende Audioaufbereitung für die Veröffentlichung lassen sich am besten mit einer integrierten Audiosoftware machen.</p>
<p>Die Auswahl an Programmen ist gross. Hier eine kleine Auswahl.</p>
<h4><strong><em>Audacity</em></strong></h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/05/Audacity.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3850" title="Audacity" src="http://pb21.de/files/2011/05/Audacity-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Audacity ist eine freie und damit kostenlose Softwarelösung für einfache Aufnahme und Audiobearbeitung. Hier findet sich im Kern alles, was man für den Einstieg braucht. Allerdings ist das Programm nicht besonders leistungsfähig und zuverlässig. Für große und wichtige Aufnahmen ist es eher geraten, auf professionelle Angebote zu setzen. Audacity läuft auf nahezu allen Desktop-Plattformen.</p>
<h4>Adobe Audition</h4>
<p>Audition ist ein “gut abgehangenes” Stück Software, dass durch seine Leistungsfähigkeit und vielen Möglichkeiten, kaputte Aufnahmen zu retten glänzt. Audition läuft auf Microsoft Windows, erscheint jetzt aber auch auf Mac OS X.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/05/AppleGarageband.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3852" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="Apple Garageband" src="http://pb21.de/files/2011/05/AppleGarageband-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<h4>Apple Garageband</h4>
<p>Garageband ist eine Software für die Aufnahme und Bearbeitung von Musik und Podcasts. Es ist sehr einfach zu bedienen und hat viele Funktionen, die gerade die Podcastaufnahme &#8211; und publikation unterstützen. So kann man in Garageband einfach auch Kapitelmarken hinzufügen. Garageband läuft nur unter Mac OS X. Es erscheint jetzt eine iPad-Version, von der noch nicht klar ist, wie gut sie sich über Podcast-Aufnahmen eignet.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Selber Radio zu machen, ist einfach. Man sollte sich nur vorher überlegen, mit wie vielen Leuten man in welcher Situation sprechen will, welche Anforderung an Qualität und Mobilität der Technik stellt und vor allem, wie man die Gesprächsführung gestalten will. Die ersten Versuche werden sicherlich katastrophal ausfallen, aber das ändert sich schnell. Jeder Podcaster blickt mit einem latenten Unwohlsein auf seine erste Sendung, nicht selten auch die Zweite. Aber von da ab gewinnt man schnell an Erfahrung und Routine. Wer dranbleibt wird  schnell zu passablen und befriedigenden Ergebnissen kommen. Die Möglichkeiten eines Gesprächs auszuloten, die Dynamik des Dialogs zur Wissenser- und -vermittlung zu nutzen und eine Sendung mit Spannung, Tiefe und Humor anzureichern sollte das Ziel sein. Man sollte dabei nie nur für sich produzieren, sondern sich stets im Bewusstsein halten, dass das Endergebnis von Dritten auch gehört und genossen werden soll. Mit der Einstellung kommt man schnell voran und kann in der Folge auch im Dialog mit den Hörern am Format feilen und auch für sich selbst den wünschenswerten und notwendigen Spass am Gespräch finden.</p>
<hr />
<h3>Siehe auch &#8230;</h3>
<ul>
<li>Teil I: <a title="Grundlagen und Geräte" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/?preview=true&amp;preview_id=2608&amp;preview_nonce=3c726f6351" target="_blank">Grundlagen und Geräte</a></li>
<li><a title="Die #pb21-podcast-Wochen" href="http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-wochen/">Die #pb21-Podcast-Wochen</a>: 6 Gesprächsrunden mit Tim Pritlove</li>
<li>Tim Pritlove: <a title="HowTo: Audio-Podcasting" href="http://pb21.de/2010/09/howto-audio-podcasting/">Mit Podcasts Radio produzieren und senden</a> &#8211; ein #pb21-HowTo</li>
<li>Blanche Fabri: <a title="Podcasting Equipment – eine Umfrage" href="http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/">Podcasting Equipment – eine Umfrage bei Podcastern</a></li>
<li>Tim Pritlove: <a title="auf zur Website von Tim Pritlove" href="http://tim.geekheim.de/2011/05/10/vortrag-podcasts-und-radio-als-werkzeuge-der-oeffentlichkeitsarbeit/">Podcasts und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit</a>. Folien und Videos eines Vortrags auf der re:publica 2011</li>
</ul>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a><small>Dieser Artikel (Text) steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-3848"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Podcasting für Einsteiger – Teil I: Grundlagen und Geräte</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 19:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Pritlove</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Einstieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine 2-teilige Artikelreihe von Tim Pritlove (UPDATE: Teil I und Teil II gemeinsam als PDF herunterladbar.) Der Wunsch, selbst Radiosendungen zu produzieren stellt viele Neueinsteiger zunächst einmal vor ein großes Problem. Welche Audiotechnik benötige ich, um Aufnahmen in angemessener Qualität durchzuführen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen? Die Antwort auf diese Fragen hängt von vielen Faktoren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2625" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-medium wp-image-2625 " title="Radio" src="http://pb21.de/files/2011/03/CC-BY-NC-ND-2.0-Ian-Hayhurst-350x233.jpg" alt="" width="275" height="183" /><p class="wp-caption-text">CC BY-NC-ND 2.0 Ian Hayhurst</p></div>
<h3><strong>Eine 2-teilige Artikelreihe von Tim Pritlove </strong></h3>
<p>(UPDATE: Teil I und <a title="Podcasting für Einsteiger – Teil II: Planung und Produktion" href="http://pb21.de/2011/05/podcasting-fur-einsteiger-2/">Teil II</a> gemeinsam als <a title="Podcast für Einsteiger von Tim Pritlove" href="../files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf">PDF</a> herunterladbar.)</p>
<p>Der Wunsch, selbst Radiosendungen zu produzieren stellt viele Neueinsteiger zunächst einmal vor ein großes Problem. Welche Audiotechnik benötige ich, um Aufnahmen in angemessener Qualität durchzuführen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen?  Die Antwort auf diese Fragen hängt von vielen Faktoren ab: Wie viele Personen sind an dem Podcast beteiligt? In welchem Raum oder welcher Situation sollen die Aufnahmen gemacht werden? Wie tragbar muss das Equipment sein? Soll die Sendung live übertragen werden? Sollen Leute per Telefon mit in die Sendung einbezogen werden?  Um diese Fragen gut beantworten zu können und basierend auf den Antworten die richtige Entscheidung fällen zu können, betrachten wir zunächst verschiedene Aspekte einzeln, um anschließend konkrete Empfehlungen geben zu können.  Im Anschluss wird dann auf die Fragestellung des konkreten Formates – also der konkreten Ausgestaltung der Aufnahme – eingegangen. Das Format bestimmt Ablauf, Arbeits- und Personalaufwand und auch die Technik.<span id="more-2608"></span></p>
<h3>Technische Grundlagen</h3>
<div id="attachment_2626" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2626 " title="Mikrofon" src="http://pb21.de/files/2011/03/CC-BY-NC-SA-Chiceaux-350x233.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">CC BY-NC-SA Chiceaux</p></div>
<p>Zum Verständnis der weiteren Diskussion der möglichen Podcast-Formate und den Anforderungen für deren Aufnahme, ist es zunächst erforderlich, ein paar audiotechnische Grundlagen näher zu bringen, deren Verständnis vielleicht nicht immer vollständig erforderlich, aber zumindest sinnvoll und hilfreich ist.<strong> </strong></p>
<h4>Mikrofongrundlagen</h4>
<p>Eine Aufnahme wird niemals besser als ihr schwächstes Glied zulässt und vor allem kann eine einmal gesenkte Qualität in der Aufnahmekette nicht mehr aufgewertet werden (bestenfalls “gerettet”). Daher ist es erforderlich, schon am Beginn der Aufnahmekette darauf zu achten, keinen nennenswerten Fehler zu machen. Die richtige Wahl des Mikrofons ist dabei entscheidend, denn alles steht und fällt mit der Wandlung von Schall zu einem elektrischen Signal.  Im Kern müssen zwei Arten von Mikrofonen unterschieden werden. Dynamische Mikrofone und Kondensator-Mikrofone. Beide sind für unterschiedliche Zwecke gedacht und geeignet und beide kommen für die Podcast-Produktion infrage. <strong> </strong><strong> </strong></p>
<h4><strong>Dynamische Mikrofone</strong></h4>
<p>Ein dynamisches Mikrofon erzeugt das elektrische Signal indem die Schallwellen auf eine Membran auftreffen, deren Bewegung dann auf eine Spule übertragen werden. Diese Spule bewegt umschließt einen Magneten und erzeugt durch Induktion einen Stromfluss.  <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3752" title="pritlove01" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove01-200x153.jpg" alt="" width="200" height="153" />Dynamische Mikrofone erfordern dabei einen relativ hohen Schalldruck, was sich daran äußert, dass ihre Signale mit abnehmendem Abstand zum Mikrofon stark abnehmen. Nur ein nahe am Mikrofon befindliche Schallquelle wird vom Mikrofon gewandelt, leisere Quellen reißen schnell ab und werden nicht berücksichtigt. Damit ist ein dynamisches Mikrofon sehr unempfindlich gegen (auch laute) Hintergrundgeräusche.  Der Vorteil ist aber auch ein Nachteil: ein dynamisches Mikrofon zwingt den Sprecher, den Abstand zum Mikrofon möglichst gering zu halten, was eine gewisse Erfahrung und Disziplin beim Sprechen erfordert. Für das stationäre Aufnehmen sind dynamische Mikrofone meist nicht die erste Wahl, es sei denn, man entscheidet sich für extrem hochwertige und damit auch sehr teure Mikrofone, die qualitativ mit Kondensatormikrofonen mithalten können.</p>
<h4>Kondensatormikrofone</h4>
<p>Kondensatormikrofone arbeiten wie der Name schon sagt nach dem Kondensatorprinzip. Zwei sich in engem Abstand gegenüberstehende Metallplatten werden mit einer elektrischen Spannung geladen und erzeugen ein Magnetfeld. Auftreffende Schallwellen verändern den Abstand der beiden Platten und erzeugen einen entsprechenden Stromfluss. Gegenüber der Bewegung der Membran/Spule des dynamischen Mikrofons ist die Empfindlichkeit eines Kondensatormikrofons deutlich größer.  Ein Kondensatormikrofon kommt daher dem Podcaster im Prinzip sehr entgegen und auch im professionellen Radio kommen selten andere Mikrofone zum Einsatz. Die Qualität ist bei gleichem Preis deutlich höher, Stimmen werden viel realistische abgebildet und auch kleinste Nuancen werden registriert.  <img class="alignright size-full wp-image-3753" title="pritlove02" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove02.jpg" alt="" width="195" height="259" />Für die Vorladung des Kondensators benötigen Kondensatormikrofone eine anliegende Spannung, die sogenannte Phantomspannung (oder auch Phantomspeisung). Diese liegt in der Regel bei 48V und wird von vielen Mikrofoneingängen mitgeliefert. Dies gilt es aber stets zu prüfen, nicht jeder Mikrofoneingang liefert Phantomspannung bzw. manchmal muss diese noch explizit ein- oder zugeschaltet werden.  Auch hier ist der Vorteil ein Nachteil. Zwar sind bei dem empfindlichen Kondensatormikrofon dank der ungeheuren Empfindlichkeit Lautstärke und Nähe zum Mikrofon nicht mehr ganz so entscheidend wie beim dynamischen Mikrofon. Doch bedeutet dies auch, dass unerwünschte Hintergrundgeräusche viel eher mit auf der Aufnahme landen können.  Ein daraus resultierendes Problem kann das sogenannte Übersprechen sein: bei einer Aufnahme mit mehreren Mikrofonen kann eine laute Stimme von einem weiteren, ggf. zu empfindlich eingestellten Mikrofon mit aufgenommen werden. Dieses Übersprechen erzeugt schnell unerwünschte Halleffekte, auf die mit besserer Schalldämmung oder niedrigeren Eingangspegeln reagiert werden sollte.</p>
<h4>Mikrofonvorverstärker</h4>
<p>Das Ausgangssignal eines Kondensatormikrofons ist deutlich niedriger als das eines dynamischen Mikrofons. Es muss daher am Mikrofoneingang zusätzlich verstärkt werden &#8211; der sogenannte Mikrofon-Vorverstärker. Qualitativ minderwertige Vorverstärker können dabei auch das beste Kondensatormikrofon nutzlos machen, da sie zuviel Rauschen hinzufügen oder einfach nur unsauber verstärken und das Signal verzerren.  Bei der Wahl eines Mischpultes sollte daher nicht nur auf die reine Mischfunktionalität oder vorhandene Ein- und Ausgänge geachtet werden &#8211; auch die Qualität der Mikrofoneingänge sollte geprüft werden. Für einfache Anforderungen sollten die meisten Mischpulte ausreichen, aber es prüfe wer sich ewig bindet.  Neben Mikrofoneingängen in Mischpulten und Rekordern gibt es auch reine Mikrofonvorverstärker, die sich ausschließlich auf die Aufbereitung der Mikrofonsignale konzentrieren. Diese sind aber für einfache Podcast-Setups eher nicht erforderlich, es sei denn, man benötigt eine große Anzahl von separaten Eingängen, die einem ein Mischpult oder Audiointerface nicht bietet. <strong> </strong></p>
<h4><strong>Mikrofoncharakteristik</strong></h4>
<p>Jedes Mikrofon hat eine bestimmte Charakteristik, die bezeichnet, in welchem Bereich um das Mikrofon das Mikrofon besonders sensitiv ist. Üblicherweise unterscheidet man grob zwischen einer “Niere”, einer nierenförmigen Ausprägung des Aufnahmebereichs und einer “Kugel”, einem 360-Grad-Aufnahmbereich.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-3754" title="pritlove0304" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove0304-680x306.jpg" alt="" width="544" height="245" /></p>
<p>Die “Niere” ist aber nicht immer gleich. Man unterscheidet im Detail zwischen einfachen und sog. “Supernieren” und meint damit die konkrete Ausdehnung des Aufnahmebereichs, der mehr oder weniger eng gefasst sein kann. Richtmikrofone sind z.B. Mikrofone in denen die Niere so schmal gefasst ist, dass der Aufnahmebereich nur im unmittelbaren Frontbereich des Mikrofons gilt. Damit können Störgeräusche von der Seite umgangen werden, erfordern aber auch eine präzise Ausrichtung des Mikrofons.</p>
<hr />
<h4><strong>Kopfhörer und Headsets</strong></h4>
<p>Kopfhörer sind für das  Podcasting ein wichtiges Instrument und das nicht nur zum Abhören von Aufzeichnungen. Grundsätzlich empfehlen sich Kopfhörer schon für die Aufnahme von Podcasts, um die Qualität des erzeugten Tonsignals in <em>Echtzeit</em> zu überprüfen.  Sind alle Teilnehmer einer Sendung mit Kopfhörern ausgestattet, vereinfacht dies auch die Kommunikation im Gespräch. Nebengeräusche können leichter ausgeblendet werden und man erhält zusätzlich noch die Möglichkeit, über das Mischpult zusätzliche Tonsignale einzuspielen (z.B. weitere Gesprächsteilnehmer über Telefon oder beliebiges aufgezeichnetes Audiomaterial, Hintergrundmusik). Allein schon aus atmosphärischen Gründen kann zu der Verwendung von Kopfhörern nur geraten werden, auch wenn dies die Initialkosten erhöht.  Gute Radiokopfhörer sind sog. “geschlossene Kopfhörer”, die im Vergleich zu “offenen Kopfhörern” das Umfeld akustisch nahezu vollständig ausschliessen. Die Kopfhörer sollten daher weich und angenehm anliegen und auch Brillenträgern wenig Ärger machen. Eine gute Klangqualität ist wichtig, damit die Kopfhörer auch bei längeren Sendungen nicht nerven. Brauchbare Kopfhörer sind in allen Preislagen anzutreffen, letztlich sollte das Komfortargument das wichtigste sein. <strong> </strong></p>
<h4><strong> </strong><strong>Headsets</strong></h4>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3758" title="pritlove05" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove05.jpg" alt="" width="210" height="234" />Besonders interessant für Podcaster sind sogenannte &#8220;Hörsprech-Garnituren&#8221;, im Volksmund auch <em>Headsets</em> genannt. Diese kombinieren Kopfhörer und Mikrofon. Da hier beide Komponenten qualitativ hochwertig sein sollten und der Tragekomfort stimmen muss, ist die Auswahl entsprechend niedrig.  Headsets bieten einen weiteren Vorteil: dadurch, dass das Mikrofon direkt am Kopf befestigt ist, verändert sich der Abstand zur Mikrofonkapsel durch Kopf- und Körperbewegungen nicht. Ein einmal richtig eingestellter Mikrofonhals sollte dauerthaft konstante Ergebnisse liefern. Dies ist vor allem für mit dem Umgang mit Mikrofonen unerfahrene Gäste einer Sendung hilfreich.  Eine gute Option ist z.B. die <strong>Beyerdynamic DT297</strong> Modellserie, die gute Kopfhörer und für ihre Größe hervorragende Kondensatormikrofone kombiniert. Das Anschlusskabel ist zudem nicht fest verbunden, sondern kann über einen Stecker dem jeweiligen Längen- und Steckerbedarf angepasst werden. <strong> </strong><strong> </strong></p>
<h4><strong>Monitoring und Latenz</strong></h4>
<p>Beim Einsatz von Kopfhörern und Headsets kommt ein Aspekt ins Spiel, der von Einsteigern häufig übersehen wird: es ist wichtig, dass das Audiosetup den Main Mix möglichst <em>verzögerungsfrei</em> an die Kopfhörer liefert. Entstehen durch den Aufbau große Latenzen von mehreren Millisekunden, wird der Sprecher durch sein eigenes Audiosignal verwirrt. Dies gilt es zu verhindern.  In einem rein analogen Setup, wo der Kopfhörer-Mix durch ein Mischpult erzeugt wird, sind Latenzen in der Regel kein Problem, da der Signallauf in Lichtgeschwindigkeit erzeugt wird.  Werden allerdings Mikrofone per USB oder andere digitale Schnittstellen über einen Computer geleitet und der Kopfhörer-Mix zunächst durch eine Kaskade von Software und Modulen geleitet kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen, die sich störend auswirken. Diese Hörlatenz ist auf jeden Fall zu vermeiden.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Mischpulte</strong></h4>
<p>Ein Mischpult ist nicht immer erforderlich, empfiehlt sich aber in den meisten stationären Aufnahmesituationen, da es die Signalwege vereinheitlicht und flexibel macht. Ein Mischpult erlaubt aber vor allem das Erzeugen eines “Mix” beim Einsatz von mehr als einem Mikrofon.  Mischpulte gibt es in allen Größen, Ausbaustufen und Preisklassen, doch folgen sie alle ähnlichen Konzepten. Im Mittelpunkt steht die parallele Anordnung mehrerer “Kanalzüge” (englisch “Channel Strips”). Jeder Kanalzug repräsentiert den Verlauf eines Eingangssignals. Manche Kanalzüge enthalten Mikrofoneingänge mit Vorverstärkern, häufig auch mit 48V-Phantomspeisung. Im weiteren Verlauf kann auf jedem Kanalzug das Eingangssignal per Equalizer in seinem Klangbild beeinflusst und die Verteilung des Signals auf die beiden Stereokanäle des “Main Mix” eingestellt werden (englisch “Panning”). Ein Hauptregler steuert schlicht die Lautstärke des Eingangssignals im Main Mix.  <img class="alignright size-full wp-image-3759" title="pritlove06" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove06.jpg" alt="" width="258" height="317" />Größere Mischpulte bieten darüberhinaus die Möglichkeit, das Signal auch noch in einen separaten Stereomix einzublenden (den sogenannten AUX-Mix). Dieses Feature kann für Podcaster in Live-Situationen und bei der Einbindung von Telefonanrufern (z.B. über ISDN oder IP-Telefonie) sinnvoll und notwendig sein.  Einfache Mischpulte sind analog aufgebaut, alle Signalwege sind elektrisch gekoppelt. Moderne, teurere Mischpulte arbeiten zunehmend auf digitaler Basis und bilden die Signalwege als Informationsfluss ab. Digitale Systeme sind in der Regel flexibler in der Verschaltung von Ein- und Ausgängen und weisen klassische Probleme analoger Mischpulte wie das Übersprechen von Kanälen durch mangelnde Signaltrennung prinzipbedingt nicht mehr auf.  Für Podcaster zunehmend interessant sind Mischpulte, die ihren Main Mix (und häufig zusätzlich auch die Eingangsignale und AUX-Mixe) per USB- und/oder FireWire-Schnittstellen direkt einem Computer zugänglich machen. Dem Computer gegenüber stellt sich das Mischpult als mehrkanaliger Audioein- und ausgang dar. Dies erlaubt die einfache Aufnahme auf dem Computer, sowie das Einspielen von Audiomaterial direkt vom Computer in den Main Mix per Software ohne den Umweg eines analogen Audiosignals. Viele Einstiegsmodelle (wie z.B. von <strong>Phonic</strong> oder <strong>Behringer</strong>) bieten schon solche Schnittstellen, die auch ohne zusätzliche Treiber “out of the box” funktionieren.</p>
<h4><strong>Rekorder</strong></h4>
<p>Der Markt bietet eine Vielzahl an möglichen Rekordern, mit denen man Gespräche aufzeichnen kann. Das geht von einfachen portablen Rekordern mit eingebauten Mikrofonen, die man gut für Ad-Hoc-Aufnahmen unterwegs einsetzen kann bis zu speziellen, mehrkanaligen Geräten, die Phantomspeisung für Kondensatormikrofone bieten.  Wenn man ein Mischpult einsezt benötigt man für eine einfache Aufnahme nur einen Rekorder mit einem Stereoeingang. Alternativ kann man hier auch einen tragbaren Computer verwenden, doch sollte man tunlichst vermeiden, eingebaute analoge Audioeingänge zu verwenden, da diese in Laptops in der Regel zu starken Störstrahlungen ausgesetzt sind und extrem minderwertige Signale aufzeichnen. Möchte man einen Computer einsetzen empfiehlt sich der Einsatz eines Mischpultes mit USB oder FireWire Interface, das man mit dem Computer verbinden kann.  Eine weitere interessante Entwicklung sind Geräte, die ein Hybrid aus mobilen Mischpulten und Aufnahmegeräten darstellen. Sie erlauben den Anschluß von Mikrofonen, das Erstellen eines Main Mix und eine Mehrspur-Aufzeichnung in einem Gerät bei zunehmend preislich attraktiven Preisen.  <img class="aligncenter size-full wp-image-3760" title="pritlove07" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove07.jpg" alt="" width="419" height="207" />Das Zoom R24  kombiniert alle für das Podcasting wichtigen Funktionen in einem Gerät. Das erleichert auch den Transport und kurzfristigen Einsatz und erlaubt mobilere Formate ohne auf Aufnahmekomfort verzichten zu müssen.  Allerdings gibt es bei solch stark integrierten Geräten auch immer Einschränkungen gegen über aus Komponenten zusammengesetzten Setups. Dies sollte bei der Planung berücktsichtigt werden.  So ist ein Stereoausgang nicht genug für flexible Mixer-Setups, bei dem z.B. einem Gesprächsteilnehmer, der über Telefon zugeschaltet ist, ein eigener Audiomix geliefert werden muss, der seine eigene Stimme nicht enthält (der sogenannte &#8220;N-Minus-Eins-Mix&#8221;). Für normale Gesprächsrunden kommt man damit aber schon sehr weit. Planung und Produktion  Der zweite Teil dieser Einführung behandelt die eigentliche Produktion von Podcasts. Diese beginnt aber bereits weit vor der eigentlich Aufnahme, da man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein sollte, was man eigentlich aufnehmen möchte und wie.</p>
<h4><strong> </strong><strong>Effektgeräte</strong></h4>
<p>Unter dem Begriff &#8220;Effektgeräte&#8221; versteht man eine nahezu endlose Typenvielfalt von Geräten, mit denen man das eingehende Tonsignal auf dem Weg zum Mischpult verändern kann. Die meisten Geräte machen allerdings nur in der Musikproduktion wirklich sinn. Allerdings können manche Geräte auch die Klangqualität für Podcasts merklich beeinflussen und sollten bei aufwändigeren Produktionen zumindest erwogen werden.</p>
<h5>Kompressoren</h5>
<p>Die Kompression ist die wichtigste Signalverarbeitung im Radiobereich. Jeder kennt den Effekt vom normalen Radio hören: ob man &#8220;lauter&#8221; Musik oder einem ruhig redenden Nachrichtensprecher lauscht, nur selten sieht man sich genötigt, den Lautstärkeregler des Empfangsgerätes zu bedienen, weil sich im Kern immer das selbe Lautstärkeempfinden einstellt. Dies ist ein beabsichtigter Effekt und wird durch eine aufwändige Kompression erreicht.  Als Kompression bezeichnet man <em>konkret</em> das Verändern des Audiosignals in einer Weise, so dass besonders laute Passagen in ihrer Lautstärke abgesenkt werden, während leisere Passagen weniger oder gar nicht verändert werden. Dies führt dazu, dass laute und leisere Passagen danach &#8220;näher&#8221; beinander liegen. Man spricht davon, dass die &#8220;Dynamik&#8221; des Signals erhöht wurde.  Kompressoren müssen mit bestimmten Parametern gesteuert werden: ein Schwellwert (engl. Threshold) bestimmt, ab welcher Lautstärke die Kompression einsetzt und ein ein Kompressionsverhältnis (engl. Compression Ratio) bestimmt, in welchem Größenordnung die Kompression angesetzt wird.  <img class="aligncenter size-large wp-image-3761" title="pritlove08" src="http://pb21.de/files/2011/03/pritlove08-680x271.jpg" alt="" width="680" height="271" /> Zusätzlich kann der Übergang am Schwellwert weicher eingestellt werden (engl. Soft Knee) und meist übernimmt der Kompressor auch die Nachverstärkung des in seiner Lautstärke reduzierten Signals gleich mit, um den Lautstärkeverlust auszugleichen. Nicht selten finden sich noch zusätzliche Limiter, die das Signal nachträglich bei einer bestimmten Maximallautstärke hart begrenzen, um das Gesamtsignal in einem  Im Ergebnis hat man ein insgesamt lauter klingendes Signal, das die Unterschiede zwischen lauten und leisen Passagen reduziert.  Die Kompression ist besonders für Podcasts wertvoll, da Podcasts häufig unterwegs und nicht selten in lauten Umgebungen gehört werden. Da ist es besonders wichtig, dass man die maximale Lautstärke des Abspielgeräts gut nutzt und ein sorgfältig komprimiertes Signal hält die gesamte Aufnahme auf einer hohen Gesamtlautstärke, so dass auch bei vielen Störgeräuschen der Inhalt immer noch deutlich wahrgenommen werden kann.</p>
<h5>Expander</h5>
<p>Der Expander ist der kleine Bruder der Kompression und ist besonders bei der Aufnahme mit mehreren Mikrofonen oder wenn die Aufnahme unter Bedingungen mit störenden Hintergrundgeräuschen durchgeführt wird, hilfreich.  Ein Expander geht ähnlich vor wie ein Kompressor, allerdings werden hier <em>leise</em> Passagen <em>noch leiser</em> gemacht, während lautere Passagen weniger oder gar nicht verändert werden. Der Expander sorgt also dafür, dass in Gesprächspausen leise, aber für die Aufnahme nicht relevante Klangquellen, automatisch ausgeblendet werden.  Bei Aufnahmen mit mehreren Mikrofonen kann der Expander das &#8220;Übersprechen&#8221; von einem auf ein anderes Mikrofon einschränken bzw. unterbinden. Damit erzielt man bei einer Mehrspuraufnahme besser voneinander getrennte Signale, was die Nachbearbeitung vereinfacht und auch potentielle Halleffekte aus der Aufnahme herausnimmt.  Die Parametrisierung ist auch ähnlich zur Kompression. Wieder bestimmt ein Auslösewert (engl. <em>Threshold</em>) bis zu welcher Lautstärke der Expander aktiv werden soll.</p>
<hr />
<h3>Siehe auch &#8230;</h3>
<ul>
<li>Teil II: Planung und Produktion (folgt am 19.5.2011)</li>
<li><a title="Die #pb21-podcast-Wochen" href="http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-wochen/">Die #pb21-Podcast-Wochen</a>: 6 Gesprächsrunden mit Tim Pritlove</li>
<li>Tim Pritlove: <a title="HowTo: Audio-Podcasting" href="http://pb21.de/2010/09/howto-audio-podcasting/">Mit Podcasts Radio produzieren und senden</a> &#8211; ein #pb21-HowTo</li>
<li>Blanche Fabri: <a title="Podcasting Equipment – eine Umfrage" href="http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/">Podcasting Equipment – eine Umfrage bei Podcastern</a></li>
<li>Tim Pritlove: <a title="auf zur Website von Tim Pritlove" href="http://tim.geekheim.de/2011/05/10/vortrag-podcasts-und-radio-als-werkzeuge-der-oeffentlichkeitsarbeit/">Podcasts und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit</a>. Folien und Videos eines Vortrags auf der re:publica 2011</li>
</ul>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a><small>Dieser Artikel (Text) steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-2608"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>HowTo Doodle &#8211; Gemeinsam Termine finden</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Terminfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht kennen Sie die Situation: Sie suchen einen Termin, an dem vier Menschen gleichzeitig Zeit haben müssen. Schon mit Kalendern gemeinsam an einem Tisch ist das bisweilen eine Herausforderung. Wenn man so eine Terminfindung per E-Mail koordinieren will, können schon einmal 10 E-Mails gewechselt werden, bevor der gemeinsame Termin feststeht. Mit Websites zur Koordinierung von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-2575" title="Terminfindung per E-Mail" src="http://pb21.de/files/2011/03/screenshot-email-terminfindung.jpg" alt="" width="365" height="109" />Vielleicht kennen Sie die Situation: Sie suchen einen Termin, an dem vier Menschen gleichzeitig Zeit haben müssen. Schon mit Kalendern gemeinsam an einem Tisch ist das bisweilen eine Herausforderung. Wenn man so eine Terminfindung per E-Mail koordinieren will, können schon einmal 10 E-Mails gewechselt werden, bevor der gemeinsame Termin feststeht. Mit Websites zur Koordinierung von Terminen geht es viel einfacher. Wir zeigen das Schritt-für-Schritt am Beispiel von doodle.com und bieten zusätzlich 11 hilfreiche Tipps für den praktischen Einsatz.<span id="more-2574"></span></p>
<h3>Worum geht es?</h3>
<p>Die Grundidee ist einfach (weswegen sie gut funktioniert): Jeder trägt in eine gemeinsame Übersicht ein, an welchem Termin er / sie  dabei sein kann. Im Ergebnis lässt sich ablesen, welcher Termin gewählt werden sollte.</p>
<h3>Wann hilft es?</h3>
<p>Ein doodle ist immer dann hilfreich, wenn nicht alle Beteiligten mit allen notwendigen Terminkalendern an einem Tisch sitzen. Das kann z.B. zur Koordinierung innerhalb eines Teams geschehen, aber auch um die Präferenzen in einer größeren Gruppe abzufragen. Im Unterschied zu allgemeinen Umfragen kommt ein doodle eher dann zum Einsatz, wenn es sich um eine klar umgrenzte Gruppe handelt. Das kann auch eine größere Gruppe wie z.B. Tagungsteilnehmende oder eine Belegschaft sein.</p>
<p>Ein Dienst wie doodle.com ist auch für diejenigen Menschen einfach zu nutzen, die nicht besonders internet-affin sind. Die Hürde ist zusätzlich dadurch niedriger, dass keine Anmeldung und ggf. nicht einmal der eigene Name notwendig ist.</p>
<h3>Schritt 1: einen Termin zur Abstimmung stellen</h3>
<p>www.doodle.com ist ein Schweizer Unternehmen, das solche Abstimmungen in der Basisvariante kostenlos und ohne Anmeldung anbietet. Wie man eine neue Terminumfrage erstellt, erklärt das folgende Video. (<em>Hinweis: Klicken Sie bei den Videos unten rechts auf das Vollbild-Symbol für eine bessere Darstellung.</em>)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,115,0"><param name="movie" value="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" /><param name="flashvars" value="i=179281" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed width="560" height="345" src="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowfullscreen="true" flashvars="i=179281"></embed></object></p>
<hr />
<h3>Schritt 2: an einer Abstimmung teilnehmen</h3>
<p>Jeder, der den Link zu einer Abstimmung bekommt, kann daran teilnehmen. Video 2 zeigt, wie.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,115,0"><param name="movie" value="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" /><param name="flashvars" value="i=179939" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed width="560" height="345" src="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" flashvars="i=179939" allowfullscreen="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<hr />
<h3>Schritt 3: eine Abstimmung beenden</h3>
<p>Wenn alle notwendigen Beteiligte ihre Präferenzen angegeben haben, muss die Abstimmung noch beendet werden. Wie das geht und warum das wichtig ist, zeigen wir in Video 3.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,115,0"><param name="movie" value="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" /><param name="flashvars" value="i=179944" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed width="560" height="345" src="http://screenr.com/Content/assets/screenr_1116090935.swf" flashvars="i=179944" allowfullscreen="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<hr />
<h3>11+ hilfreiche Hinweise</h3>
<h6>1)	Gelb ist Trumpf</h6>
<p>Aktivieren Sie die Option „ifneedbe“ / „wennsseinmuss“.  Dann können nicht nur grüne „ja“- und rote „nein“-Antworten gegegeben werden, sondern auch gelbe „zur Not“-Antworten. Spätestens bei mehr als drei Beteiligten erleichtert das die Entscheidung sehr, da „gelb“ aller Erfahrung nach ein sehr häufiger Status ist. Aber: auch eine „zur Not“-Zusage ist eine Zusage. <img src='http://pb21.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h6>2)	Deadline setzen</h6>
<p>Wenn Sie zu einem Doodle einladen, nennen Sie immer auch gleich die Frist, zu der die Antworten abgegeben sein müssen und das Doodle geschlossen wird. Benennen Sie diese Frist auch im Beschreibungstext des Doodles. Jetzt wissen alle, bis wann sie sich melden müssen. Keiner darf sich beschweren, dass er übergangen wurde, wenn die Umfrage wie angekündigt geschlossen wird. Außerdem wissen die Teilnehmenden, wie lange sie Termine in ihrem Kalender blockieren müssen.</p>
<h6>3)	Länger ist nicht besser</h6>
<p>Bei einem typischen Projekt braucht es nicht mehr als fünf Werktage, damit alle antworten können. Eine längere Frist verführt eher dazu, Antworten noch zu verschieben (und eventuell zu vergessen).  Außerdem kann es Ihnen bei längeren Fristen passieren, dass ein Teilnehmer nicht alle Termine freihalten kann, die er als „grün“ angegeben hat.</p>
<h6>4)	Abschließen nicht vergessen</h6>
<p>Häufig wird ein Doodle zwar per Rundschreiben für beendet erklärt, aber die Doodle-Funktion „Umfrage beenden“ wird nicht genutzt. Dabei ist das nicht nur für den Fall wichtig, dass ein Teilnehmender im Doodle nachschaut. Vor allem ist das Nicht-Abschließen für diejenigen nervig, die Doodle mit dem eigenen Kalender verbunden haben. Solange die Umfrage nämlich nicht als „abgeschlossen“ gekennzeichnet ist, werden im eigenen Kalender alle möglichen Termine blockiert.</p>
<h6>5)	Zeitnahe Benachrichtigungen</h6>
<p>Sie erfreuen Ihre Mitstreiter, wenn Sie die Umfrage zum angekündigten Zeitpunkt schließen und umgehend das Ergebnis allen Beteiligten mitteilen. In der Regel sollte das auf dem gleichen Weg geschehen, auf dem eingeladen wurde. Ein Verweis auf das (abgeschlossene aber noch einsehbare) Doodle erhöht die Transparenz, wie die Terminwahl zustande kam. Letzteres ist v.a. dann von Bedeutung, wenn ein Termin so festgelegt werden musste, dass nicht alle Beteiligten teilnehmen können.</p>
<h6>6)	Keine Antwort ist auch eine Antwort</h6>
<p>In der Praxis antworten bisweilen gerade in größeren Gruppen nicht alle, von denen Sie eine Antwort erwartet oder erbeten hatten. Das ist schlecht, denn Sie wissen nicht: Hat die Person vergessen zu antworten? Will sie, warum auch immer, einfach nicht antworten? Hat die Person noch etwas zu klären, bevor sie antwortet? Kann sie einfach an keinem der vorgeschlagenen Termine? Oder kann sie an an allen Terminen und beteiligt sich deswegen nicht? Hilfreich ist es daher, gleich beim Eröffnen des Doodles zu vereinbaren (und in der Einladung und im Beschreibungstext darauf hinzuweisen), dass jede(r) antwortet, auch wenn er / sie gar nicht oder immer kann.</p>
<h6>7)	Anonym, Pseudonym oder Akronym</h6>
<p>Ein großer Vorteil von Doodle ist die Möglichkeit, dass alle Beteiligten ohne Anmeldung arbeiten können. Darüber hinaus kann auch der Name, unter dem man erscheint, frei gewählt wird. Wer im Internet möglichst anonym auftreten möchte, muss seinen bürgerlichen Namen nicht angeben. So kann z.B. vereinbart werden, dass nur mit Vornamen oder Nachnamen oder bei sich bekannten Mitstreitern mit Namenskürzeln gearbeitet wird. (Es finden i.d.R. nur diejenigen die Seite, denen der Link mitgeteilt wird. Auch Suchmaschinen ignorieren Doodles.)</p>
<h6>8 )	Vertrauen statt Vandalismus</h6>
<p>In der Standard-Einstellung kann ein Teilnehmer nachträglich einen Eintrag ändern. Das ist hilfreich, denn bisweilen ändern sich Terminplanungen im Laufe einer Abstimmung. Häufig machen Doodle-Anfänger sich Sorgen, da jeder ohne Anmeldung auch die nicht-eigenen Einträge ändern kann. Aller Erfahrung nach passiert solch ein Vandalismus in der Praxis aber nicht. (Im schlimmsten Fall lässt sich über den Administrationslink jede Änderung nachvollziehen, so dass „falsche“ Einträge korrigiert werden können.)</p>
<h6>9) Das und der Nutzen von Kommentaren</h6>
<p>Jedes Doodle bietet unter der Terminabfrage eine Kommentarfunktion, über die Anmerkungen und Fragen eingebracht werden können. Es ist hilfreich, wenn Fragen zur Terminfindung an dieser Stelle geklärt werden (und nicht etwa über parallele Kommunikationswege, an denen dann unter Umständen nicht alle beteiligt sind).</p>
<h6>10)	Log-In?</h6>
<p>Wer doodle.com häufiger nutzt, wird erwägen, sich bei doodle zu registrieren und mit Anmeldung zu arbeiten. Das ist in der Regel nicht notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn man über mehrere Umfragen den Überblick behalten und auf Wunsch bei Änderungen eine E-Mail erhalten möchte.</p>
<h6>11)	Kalender verbinden?</h6>
<p>Für deutlich fortgeschrittene Doodler gibt es die Möglichkeit, doodle.com mit dem eigenen Kalender (z.B. Outlook, iCal, Notes, Google Calendar) zu verbinden. Dafür braucht es ein gewisses Vertrauen gegenüber doodle.com, denn man gibt dem Unternehmen damit (Lese- und Schreib-)Zugriff auf den eigenen Kalender. Dem gegenüber steht der Vorteil, dass ich innerhalb von Doodle-Abfragen meinen eigenen Kalender sehen kann und blockierte oder vereinbarte Termine automatisch in meinen Kalender übernommen werden.</p>
<h6>12)	Und Ihre Tipps und Erfahrungen?</h6>
<p>Nutzen Sie doodle? Für welche Zwecke?</p>
<p>Oder nutzen Sie Alternativen zu doodle.com? Welche?</p>
<p>Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Artikel, um über Ihre Erfahrungen zu berichten.</p>
<p><small><small><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="62" height="22" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></small></p>
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		<title>Podcasting Equipment &#8211; eine Umfrage</title>
		<link>http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 08:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
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		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Podcasting]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Podcasting erlaubt jedem mit einfachsten Mitteln, eigene Radiosendungen in die Welt zu bringen. Aber Welche Technik nutzen erfahrene Podcaster für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei vier Podcaster/innen umgehört und daraus vier kleine Steckbriefe erstellt. Name: Philip Banse Twitter: @philipbanse Website: http://philipbanse.de Podcast: kuechenradio.org Welches Mikro benutzt Du?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a rel="attachment wp-att-2386" href="http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/cc-by-peter-marquardt-2/"><img class="size-medium wp-image-2386 alignleft" title="Podcasting Logo" src="http://pb21.de/files/2011/01/cc-by-peter-marquardt-1-231x250.jpg" alt="cc-by-peter-marquardt" width="185" height="200" /></a>Podcasting erlaubt jedem mit einfachsten Mitteln, eigene Radiosendungen in die Welt zu bringen. Aber Welche Technik nutzen erfahrene Podcaster für Aufnahme und Nachbereitung? Und worauf sollte man als Anfänger achten? Wir haben uns bei vier Podcaster/innen umgehört und daraus vier kleine Steckbriefe erstellt.<span id="more-2359"></span></p>
<p>Name: Philip Banse<br />
Twitter: <a title="zum Twitterprofil" href="http://twitter.com/philipbanse">@philipbanse</a><br />
Website: <a href="http://philipbanse.de" target="_blank">http://philipbanse.de</a><br />
Podcast: <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/" target="_blank">kuechenradio.org</a></p>
<ol>
<li>Welches Mikro benutzt Du?<br />
Headset Beyerdynamic DT 297 PV, 80 Ohm. Bei Außeneinsätze:<br />
Sony ECM-MS 957 Stereo-Mikrofon, BEYERDYNAMIC MCE86 S II, für Mono-Aufnahmen außen.<br />
Soundcraft EPM 8 Mixer</li>
<li>Welches Aufnahmegerät benutzt Du?<br />
Olympus LS-11 für Aufnahme-Backup. Primär-Aufnahme auf MacBook.</li>
<li>Welche Software kommt bei Dir wofür zum Einsatz?<br />
Audio-Editor ist audacity. Wir schneiden nur hinten und vorne die Luft ab.</li>
<li>Worauf man besonders achten sollte:<br />
Klanglich ist die Technik wunderbar. Nachteil des Setup ist der beträchtliche Kabelsalat. Er macht auch den Transport der Technik nicht angenehmer. 1000 Kabel und Stecker erhöhen einfach die Gefahr, dass man mal einen Stecker oder ein Kabel vergisst. Auch die Headsets sind klanglicht gut. Natürlich klingen Großmembranmikros besser, aber die schränken die Bewegungsfreiheit erheblich ein. Die Kopfhörer sind unentbehrlich, wenn alle Gesprächteilnehmer Zuspieler hören sollen (Musik, Anrufer). Auch beruhigt es Hitzköpfe, wenn sie ihre Stimme auf dem Ohr haben. Allerdings sorgen die Kopfhörer nach 60 Minuten für heiße Ohren.</li>
</ol>
<hr />Name: Tim Pritlove<br />
Twitter: <a title="zum Twitterprofil" href="http://twitter.com/timpritlove">@timpritlove</a><br />
Website: <a href="http://tim.geekheim.de" target="_blank">http://tim.geekheim.de</a><br />
Podcast: <a href="http://chaosradio.ccc.de/" target="_blank">Chaosradio.de</a></p>
<ol>
<li>Welches Mikro benutzt Du?<br />
Beyerdynamic DT297 PV80 Headsets</li>
<li>Welches Aufnahmegerät benutzen Du?<br />
MacBook Pro / Sony PCM D50</li>
<li>Welche Software kommt bei Dir wofür zum Einsatz?<br />
Ableton Live für Aufnahme und Schnitt</li>
<li>Worauf man besonders achten sollte:<br />
Auf das richtige Mikrofon für den richtigen Einsatz. Viele Wege führen nach Rom und so gibt es für Aufnahmesituationen nicht immer nur eine richtige Lösung. Grundsätzlich gilt, dass die Audioqualität beim Podcasting mitentscheidend über die Akzeptanz des Angebots ist. Die inhaltlich beste Sendung verliert, wenn der Ton nicht stimmt. Andererseits rettet ein guter Ton auch nicht eine schlechte Sendung. Trotzdem ist es wichtig.</li>
</ol>
<hr />Name: Christian Scholz<br />
Twitter: <a title="zum Twitterprofil" href="http://twitter.com/mrtopf">@mrtopf</a><br />
Website: <a href="http://mrtopf.de/blog" target="_blank">http://mrtopf.de/blog</a><br />
Podcast: <a href="http://blog.openwebpodcast.de/" target="_blank">blog.openwebpodcast.de</a></p>
<ol>
<li>Welches Mikro benutzt Du?<br />
Ich benutze ein R0DE PROCASTER. Das geht in ein Alesis MultiMix8 Firewire Mischpult, wo auch noch Skype reingeht. Das Mischpult geht dann direkt in den iMac per Firewire.</li>
<li>Welches Aufnahmegerät benutzt Du?<br />
Im Moment direkt in den iMac, aber ich habe auch noch einen MP3-Rekorder (TASCAM DR-07), den ich meist als Backup nutze oder on the road.</li>
<li>Welche Software kommt bei Dir wofür zum Einsatz?<br />
Wechselt. Im Moment meist Cubase Lite, das ist aber eher ungeeignet, kann z.B. kein MP3. Alternativ Übercaster, manchmal sogar Garageband. Hat alles Vor- und Nachteile und so richtig glücklich bin ich eh noch nicht. Ich experimentiere ein bisschen mit Kommandozeilentools, die Intro usw. direkt davorschneiden, Kompressor und Effekte anwenden etc. Das Ziel ist ein möglichst schneller Workflow. Gepostet wird es dann meist per WordPress (aber auch das ist nicht so richtig optimal).</li>
<li>Worauf man besonders achten sollte:<br />
Wichtig ist wohl erstmal, überhaupt anzufangen. Man muss nicht perfekt sein, ein Headset tut es da sicher auch. Ansonsten ist natürlich die Audioqualität wichtig, will man also investieren, empfiehlt sich wohl ein gutes Mikro. Man sollte dann nur darauf achten, dass es nicht zuviel Umgebungsgeräusche mit aufnimmt. Aber wie gesagt: Wichtig ist erstmal, dass man beginnt, um zu sehen, ob man das überhaupt machen will.</li>
</ol>
<hr />Name: Larissa Vassilian<br />
Twitter: <a title="zum Twitterprofil" href="http://twitter.com/annikrubens">@annikrubens</a><br />
Website: <a href="www.schlaflosinmuenchen.com" target="_self">www.schlaflosinmuenchen.com</a><br />
Podcast: <a href="www.schlaflosinmuenchen.com" target="_blank">schlaflosinmuenchen.com</a></p>
<ol>
<li>Welches Mikro benutzt Du?<br />
AKG C1000S und Behringer XENYX 502 Mischpult, angefangen habe ich mit dem t.bone EM900 Kondensator Mikrofon.</li>
<li>Welches Aufnahmegerät benutzt Du?<br />
MacBook, Zoom H-4</li>
<li>Welche Software kommt bei Dir wofür zum Einsatz?<br />
Audacity, Garageband, Wavelab für Schnitt und Nachbearbeitung.</li>
<li>Worauf man besonders achten sollte:<br />
Erst mal loslegen, dann nach und nach aufrüsten: Ich empfehle Euch für den Anfang, nicht zu sehr auf die Technik zu schauen. Nehmt das eingebaute iBook-Mikro oder ein altes, das irgendwo rumliegt, und probiert es einfach mal aus. Wenn Ihr merkt, dass Podcasting wirklich ein gutes Hobby für Euch ist und Ihr das weitermachen wollt, könnt Ihr “aufrüsten”. Am Anfang ist das echt nicht wichtig! Da reicht durchaus ein günstiges Computer-Headset.</li>
</ol>
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		<title>HowTo: Audio-Podcasting</title>
		<link>http://pb21.de/2010/09/howto-audio-podcasting/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/09/howto-audio-podcasting/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Strategiepapier]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Pritlove]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Tim Pritlove hat nach seinem Workshop &#8220;Mit Podcasts Radio produzieren und senden&#8221; bei der Tagung im Februar 2010 ein zusammenfassendes Papier erstellt. Dabei werden sowohl die Hintergründe als auch das How-To des Podcastings dargestellt. Zum Papier (pdf) &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Tim Pritlove hat nach seinem Workshop &#8220;Mit Podcasts Radio produzieren und senden&#8221; bei der Tagung im Februar 2010 ein zusammenfassendes Papier erstellt. Dabei werden sowohl die Hintergründe als auch das How-To des Podcastings dargestellt. <a href="http://pb21.de/files/2010/02/Podcasting-White-Paper.pdf">Zum Papier (pdf) &#8230;</a></p>
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		</item>
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