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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Kultur</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Öffentliche Kultur in der digitalen Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 04:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur&#8221; &#8230; &#8230; plädierte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des 6. Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 netz.macht.kultur &#8211; Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft. Wir dokumentieren das Manuskript zur Rede, die die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die öffentlichen Kulturinstitutionen und ihr Verhältnis zu Google, Apple &#38; Co aufzeigt. Für eine Renaissance der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4168" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-thumbnail wp-image-4168" title="Thomas Krüger, bpb (Foto by Lars Welding)" src="http://pb21.de/files/2011/06/thomas-krueger-bpb-Foto-by-Lars-Welding-180x200.jpg" alt="Porträt von Thomas Krüger, bpb (Foto by Lars Welding)" width="180" height="200" /><p class="wp-caption-text">Thomas Krüger</p></div>
<p><em><strong>&#8220;Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur&#8221; &#8230; </strong></em></p>
<p>&#8230; plädierte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des 6. Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 <em><a title="netz.macht.kultur" href="http://www.netz-macht-kultur.de/kongress.html" target="_blank">netz.macht.kultur &#8211; Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft</a></em>.</p>
<p>Wir dokumentieren das Manuskript zur Rede, die die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die öffentlichen Kulturinstitutionen und ihr Verhältnis zu Google, Apple &amp; Co aufzeigt.<span id="more-4116"></span></p>
<hr />
<h3>Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur</h3>
<p><strong>Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung / <a title="zur Website der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb" href="http://www.bpb.de/">bpb</a></strong><br />
<strong> Berlin, 09.06.2011</strong></p>
<p>Die Ausgangssituation ist ambivalent. Auf der einen Seite sehen wir  neue Dynamiken in den Medienkulturen, Aufbrüche mithilfe und in  Anwendung digitaler Plattformen, den arabischen Frühling, guttenplag  wiki, wikipedia, wikileaks und vieles mehr. Wir sehen eine Jugend, die  diese neuen Möglichkeiten massenhaft ergreift und faszinierende  Anwendungen für sich entdeckt und z.T. selbst entwickelt hat, neue  Formen des Lernens, des Veröffentlichens und Verbreitens von  Informationen, Artefakten und Debatten. Wir beobachten eine weltweite  Agora kulturellen Austauschs und können ein aktiver Teil dessen sein –  das sind faszinierende Szenen eines allgemeinen Aufbruchs mithilfe der  digitalen Medien.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es eine bewahrpädagogische Duldungsstarre  der etablierten Institutionen in Medien, Bildung, Kultur und Politik, nicht überall, aber doch nicht zu übersehen. Herr Schirrmacher hat  diesem geistigen gerontokratischen Verhaltensmuster gleich das Manifest  der öffentlichen Akzeptanz und des Stolzes auf die eigene Überforderung  als literarischen Bestseller mitgeliefert. Auch in der Kultur der  öffentlichen Debatten der Kulturfunktionäre ist immer wieder eine  &#8220;noblesse oblige&#8221; der medienkulturellen Ignoranz an der Tagesordnung.  Und die Hoffnung, &#8220;es möge doch bitte alles bald wieder vorbei sein mit  dem neumodischen Zeug&#8221;, bildet das halböffentliche Hintergrundrauschen  vieler Debatten. Hinzu kommt eine permanente Vernachlässigung der  öffentlichen Infrastrukturen – zahllose kommunale Kultureinrichtungen,  viele Schulen und Universitäten haben seit Jahren ein strukturelles  Finanzierungs- Investitionsdefizit in Milliardenhöhe. Wir können unser  Lied singen von der Austeritätspolitik des Kaputtsparens:  Rettungsschirme für Banken und Sparpakete für die öffentlichen  Institutionen bilden eben eine bittere Melange.<br />
Und noch etwas  sollte uns Sorgen machen: wenn die Dynamik der Entwicklung in den  digitalen Medienkulturen fast ausschließlich von privatwirtschaftlichen  Unternehmen forciert wird, also entlang der profitorientierten  Verwertungskalküle auf dem freien Markt und Wettbewerb stattfindet, ist  das eine in sich hohle Dynamik. Dem Kapital ist es egal, woher der  Profit kommt, Hauptsache er kommt. Und Würde jedenfalls – &#8220;Die Würde des  Menschen ist unantastbar&#8221; da war doch was? – ist keine vorrangige  Kategorie, die auf dem Markt eine feste und etablierte Rolle spielt.</p>
<h3>Privatwirtschaft und öffentlicher Raum</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/06/Open-Door-by-Frank-Wuestefeld.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4149" title="Open Door " src="http://pb21.de/files/2011/06/Open-Door-by-Frank-Wuestefeld-200x200.jpg" alt="CC by by Frank Wuestefeld" width="200" height="200" /></a>Wir erleben dabei eine grundlegende Verengung und Eingrenzung. Eine  andere, bunt schillernde, Vernachlässigung und Verwahrlosung des  öffentlichen Raumes, ein Zurückdrängen aller nicht gewinnorientierten  Formen der Gemeinschaftlichkeit, der Allmende. Wir werden alle &#8220;mall  rats&#8221;, Werbeträger, Zielgruppe und können uns dann aussuchen unter  welcher Wolke wir leben wollen, Google oder Apple, Facebook, Yahoo usw.  Vielen Dank auch! Und doch, meine Damen und Herren – eine digitale  Renaissance bzw. eine Renaissance der öffentlichen Kultur ist möglich,  gerade mithilfe und in Anwendung der digitalen Technologien und Medien.  Und sie ist nötig wie nie.<br />
Verstehen sie mich nicht falsch, das Glas  ist halbvoll, nicht halbleer! Wie ist diese von mir behauptete digitale  Renaissance möglich? Aus meiner Sicht brauchen wir eine dreifache  Öffnung:</p>
<ol type="1">
<li>Öffnung der Institutionen und ihrer Akteure für die digitalen Medienwelten/Kulturen</li>
<li>Öffnung der Institutionen für ihre Nutzer und Partner</li>
<li>Öffnung  der gesellschaftlichen Debatte für die Frage nach dem öffentlichen Raum  im 21. Jahrhundert, auch und gerade in digitalen Medienkulturen</li>
</ol>
<p>Wenn  uns diese Öffnungen gelingen und zwar dauerhaft, können wir die  kulturellen und geistigen Kräfte entfesseln und so den Ideen und Werken  einer neuen digitalen Renaissance die ihnen gemäßen Plattformen zu ihrer  Verwirklichung geben. Und wir können wieder Ernst machen mit Hoffmanns  und Glasers Motto &#8220;Kultur für alle&#8221; – ein Motto, dem sich ja auch die  KuPoGe verpflichtet weiß.<br />
&lt;&gt;Praktische Fragen</p>
<p>Ich möchte kurz anhand einiger sehr praktischer Fragen skizzieren,  wie aus meiner Sicht diese notwendige Öffnungen begonnen und auf <a href="http://pb21.de/files/2011/06/Österreicheische-Nationalbibliothek-by-Curious-Expeditions.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4150 alignright" title="Österreicheische Nationalbibliothek " src="http://pb21.de/files/2011/06/Österreicheische-Nationalbibliothek-by-Curious-Expeditions-200x200.jpg" alt="CC by Curious Expeditions" width="200" height="200" /></a>dieser  Tagung diskutiert werden können. Die erste Frage richtet sich zuerst an  uns selbst: Was können wir als kulturelle und öffentliche Institutionen  und Akteure mit digitalen Medien FÜR unsere Nutzerinnen und Nutzer tun?  Wäre es nicht zwingend erforderlich, dass wir uns daran machen, die zum  Teil immer noch verschlossenen Reservoirs unserer Einrichtungen in die  digitalen Medien zu öffnen (Depots der Museen, der Bibliotheken, des  Backkatalogs von Theatern, die Archive der öffentlich-rechtlichen  Rundfunkanstalten u.v.a.)? Warum schaffen wir nicht ein neues  öffentliches, nicht kommerzielles und frei zugängliches digitales  kulturelles Universum? Zugespitzt würde dies solche Fragen nahelegen:  Warum stehen die Mitschnitte öffentlicher Konzerte der Berliner  Philharmoniker, die mit Steuergeld unterstützt werden, nicht frei  zugänglich im Netz? Warum kann ich nicht alle gemeinfreien Bücher frei  im Netz lesen und studieren? Warum soll mit der Bereitstellung der  Eigenproduktionen der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten von  kleinen Ausnahmen abgesehen eigentlich zwingend nach sieben Tagen  Schluss ein?<br />
Und daran anschließend gefragt: Wie können wir selbst  oder in vernetzen Plattformen gemeinsam mit unseren Nutzerinnen und  Nutzern neue Formen der Darstellung und der Vermittlung kultureller  Themen und Werte entwickeln?</p>
<h3>Öffentliche Gemeinschaft</h3>
<p>Eine zweite Fragerichtung ist die nach der Gemeinschaftsbildung  öffentlicher Akteure: Was können kulturelle Institutionen und Akteure  mit digitalen Medien MIT ihren Nutzerinnen und Nutzern tun?<br />
Wir  haben es gerade bei jüngeren Menschen mit einer medienaffinen und  medienaktiven Generation zu tun. 96 Prozent der Jugendlichen sind  online, das stellte die jüngste Shell Studie 2010 fest (Shell Studie  2010 S. 101). Sie sind in Web 2.0-Netzwerken aufgewachsen, vernetzt und  bereit sich zu äußern und zu beteiligen und genau hier zeigt sich  insbesondere die Wahlverwandtschaft zur politischen Bildung. Für uns als  Anbieter heißt das, die Nutzer als Partner und Teil-Souveräne noch  ernster als bisher zu nehmen, sie anzunehmen und zu fordern. Eine  <a href="http://pb21.de/files/2011/06/öffentlicher-Fernsprecher-by-jatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4156" title="Öffentlicher Fernsprecher" src="http://pb21.de/files/2011/06/öffentlicher-Fernsprecher-by-jatop-200x200.jpg" alt="CC  by jatop" width="200" height="200" /></a>wichtige Rolle spielt dabei die Möglichkeit für die Nutzerinnen und  Nutzer, auf die Angebote digital zugreifen zu können und selbst damit zu  agieren. Als Frage formuliert: &#8220;Wie können wir eine freie  Zugänglichkeit für eigene Aneignungsformen der Nutzerinnen und Nutzer  herstellen? Stichworte sind hier &#8220;open data&#8221;, also offene  Datenstandards, &#8220;open access&#8221;, Rechtefreiheit z.B. in Form von creative  commons Lizenzen etc. &#8220;Mehr Freiheit wagen&#8221; war das Motto der jetzigen  Kanzlerin beim Amtsantritt. Ich würde das gern auch im Sinne der  Befreiung der öffentlichen Institutionen für die eigenverantwortliche  Nutzung durch die Vielen, im Sinne von &#8220;Remix&#8221; bzw. &#8220;mash up&#8221; produktiv  verstehen wollen.<br />
In der politischen Bildung suchen wir nach Wegen,  wie Bürgerinnen und Bürger stärker an ihrer Gesellschaft teilhaben. Es  geht uns um Auseinandersetzung und Engagement, Aktivierung und  Partizipation, im Großen wie im Kleinen, kurz: um Beteiligung. Unsere  Rezipienten, Besucher, Gäste, Teilnehmer etc. sind keine bloßen Kunden,  sie sind unser Souverän. Wir fragen uns in diesem Sinne: Wie können wir  Formen der Beteiligung, der sozialen Intelligenz und  Gemeinschaftsbildung im Sinne kollaborativer Szenarien entwickeln, die  unsere Anliegen stärken aber damit auch unser öffentlichen Ansehen und  unsere Durchsetzungskraft stärken? Wäre nicht ein Weg, dass wir von  Solitären zu aktivierenden und vernetzenden Plattformen werden? Kleine  Ergänzung am Rande: im Unterschied zu den meisten privatwirtschaftlichen  Konzernen unterliegen wir einer transparenten öffentlichen Kontrolle,  für uns als bpb z.B. gilt das Informationsfreiheitsgesetz. Für  facebook, twitter, Google, Apple etc. muss so etwas erst noch erkämpft  werden.</p>
<h3>Vernetzung öffentlicher Akteure</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/06/Globus-by-Curious-Expeditions.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4148 alignright" title="Globus " src="http://pb21.de/files/2011/06/Globus-by-Curious-Expeditions-200x200.jpg" alt="CC by Curious Expeditions" width="200" height="200" /></a>Die dritte und letzte  Fragerichtung betrifft die Vernetzung öffentlicher Akteure  untereinander: Was können kulturelle Institutionen und Akteure in  digitalen Medien mit ihren Partnern, alten wie neuen, tun?<br />
Millionen  Menschen gehen allein in Deutschland Tag für Tag in öffentliche  Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen, Theater, Musikschulen,  Konzerthäuser, Hochschulen und Universitäten, Schulen – alles  Einrichtungen, die sogenannten &#8220;Content&#8221; haben und erzeugen. Also  Informationen, Werte, kulturelle und wissenschaftliche Werke vermitteln,  aufführen und bewahren. In diesen Einrichtungen arbeiten in Deutschland  hunderttausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist eine Macht,  meine Damen und Herren – allerdings eine ungeborene, weil nicht  organisierte und sich selbst nicht bewusst gewordene. Als Teil des als  solchen noch gar nicht etablierten &#8220;öffentlich-rechtlichen Komplexes&#8221;  muss bei den kulturellen und anderen öffentlichen Institutionen der  strukturelle Minderwertigkeitskomplex abgelegt werden, der z.B.  gegenüber den dynamischen kommerziellen Medienkonzernen zu beobachten  ist. Oder wieder als Frage formuliert: Wie können wir uns über nationale  und Branchengrenzen hinweg vernetzen, abstimmen, Bündnisse bilden?  Brauchen wir nicht eine &#8220;Bildungs- und Kulturlandschaft 2.0&#8243;? Das reicht  von offenen Datenstandards, Fragen des Umgangs mit persönlichen Daten,  der Etablierung gemeinsamer technischer und medialer Netzwerke und  Plattformen, permanentem Wissenstransfer, best practice Austausch bis  hin zu gemeinsamen Interessenvertretungen in der Hauptstadt u.v.a.m. Es  gibt das ja schon in Ansätzen – die Europeana ist so ein Versuch, die  deutsche digitale Bibliothek ein weiterer – aber wir brauchen hier eine  ganz andere Dynamik. Warum dauert es so lange und warum scheitert es  immer wieder?</p>
<h3>Die freie Datenwolke</h3>
<p>Und – wenn Apple eine schöne neue Welt der cloud (Datenwolke) baut,  und Google und wer sonst auch immer – wo ist eigentlich die deutsche,  europäische oder weltweite nicht kommerzielle, freie Datenwolke der  Bildung und Kultur? Wer baut daran? Und wer warum nicht?<br />
Und noch  etwas: wie kommen die vielen kleineren und mittelgroßen kulturellen  Akteure, die einmal &#8220;digitale Boheme&#8221; genannt wurden, hier auf einen  grünen Zweig? Wie können wir das in positivem Sinne verschwenderische  aber zum auch Teil ineffiziente &#8220;Paradies&#8221; des öffentlich-rechtlichen  Journalismus zum Beispiel stärker öffnen? Wie können wir würdige und  vertretbare soziale und Vertragsstandards für Autorinnen, <a href="http://pb21.de/files/2011/06/History-of-computing-and-digital-culture-As-Time-Goes-Byte-by-tomislavmedak-e1308645560961.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4157" title="Museum für Kommunikation, Bern: As Time Goes Byte " src="http://pb21.de/files/2011/06/History-of-computing-and-digital-culture-As-Time-Goes-Byte-by-tomislavmedak-e1308645646778.jpg" alt="CC by tomislavmedak" width="200" height="150" /></a>Künstler und  Kulturschaffende etablieren? Wo ist die digitale Künstlersozialkasse  2.0? Was und wo ist der Mindestlohn für das digitale Prekariat?<br />
Die  von mir hier aufgeworfenen drei Fragekomplexe können nur andeuten,  worum es im Grundsatz geht: Das gesamte Institutionengefüge des  medialen, Bildungs- und kulturpolitischen Raums muss in den nächsten  Jahren neu justiert werden. Und die Widerstände werden erheblich sein.  Aber es hilf alles nichts: Nur wenn wir uns diesen Fragen viel  energischer stellen, kann die potentielle Bedeutung der öffentlichen  Kultur und Bildung das notwendige politische Gewicht und die geforderte  innere Dynamik zur eigenen Modernisierung gewinnen. In diesem Sinne  wünsche ich uns allen einen an Fragen reichen Kongress und freue mich  auf die Antworten,die wir gemeinsam finden, hier im Rahmen des  Kongresses oder dort, worüber wir in den kommenden Stunden reden werden:  im Netz.</p>
<hr />
<p><em>Es gilt das gesprochene Wort.</em></p>
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		<title>newthinking communications GmbH</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die newthinking communications GmbH ist eine Agentur für digitale Kultur und Gesellschaft. In unserem Geschäftsfeld Veranstaltung initiieren, organisieren und kuratieren wir Diskurse und gemeinsames Weiterdenken an Themen und tragen zur nachhaltigen Netzwerkbildung relevanter Akteure bei. Die re:publica, die all2gethernow und die Sustainable-IT sind Konferenz-Formate, die sich mit neuen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen, Möglichkeiten und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die newthinking communications GmbH ist eine Agentur für digitale Kultur und Gesellschaft.<br />
In unserem Geschäftsfeld Veranstaltung initiieren, organisieren und kuratieren wir Diskurse und gemeinsames Weiterdenken an Themen und tragen zur nachhaltigen Netzwerkbildung relevanter Akteure bei. Die re:publica, die all2gethernow und die Sustainable-IT sind Konferenz-Formate, die sich mit neuen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen, Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Medien in verschiedenen Bereichen auseinandersetzen. Im newthinking store veranstalten wir regelmässig kleinere, oftmals partizipativ organisierte Workshops, wie beispielsweise die openeverything Veranstaltungsreihe oder den Webmontag. Im Auftrag der Cebit oder der Transmediale haben wir spezifische Konferenz-Tracks zu Themen der Digitalkultur realisiert.<br />
<span id="more-537"></span>Wir beschäftigen uns in Studien, Projekten und unserem eigenen Blog netzpolitik mit einem weiten Themenspektrum der digitalen Welt. Wir beraten zu Themen und Projekte an der Schnittstelle von IKT/Internet/Medien/Kommunikation und Gesellschaft/ Politik/ Kultur, Open Source Strategien, Fragestellungen der Wissens-gesellschaft, sowie IKT in Entwicklungsländern. Als Public Lead für Creative Commons engagiert sich die newthinking communications GmbH vor allem in den Bereichen Community-Building und Öffentlichkeitsarbeit.<br />
Im Bereich Kommunikation und Webentwicklung konzipieren und realisieren wir Internet-Kommunikationslösungen mit Schwerpunkt auf Kollaboration, sozialer Software und partizipativer Internet-nutzung auf Basis von freier/open source Software.</p>
<p>Ansprechperson:<br />
Andreas Gebhard<br />
E-Mail: info [at] newthinking [dot] de<br />
Website: http://www.newthinking.de</p>
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		<title>Ute Demuth</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 10:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ute Demuth (Jahrgang 1965) arbeitet seit Ende der 90er Jahre in der politischen Erwachsenenbildung. Thematischer Schwerpunkt in ihren Veranstaltungen ist die aktuelle Medienentwicklung; es wird die Handhabung neuer Technologien erlernt und diskutiert, wie der Wandel in der Mediennutzung in Kultur, Gesellschaft und Politik zurückwirkt. In den Seminaren wird für einen Perspektivwechsel geworben und nach einem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_474" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-474" title="Ute Demuth" src="http://pb21.de/files/2010/01/Ute_Demuth1-150x150.jpg" alt="(c) Anke Jacob" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">(c) Anke Jacob</p></div>
<p>Ute Demuth (Jahrgang 1965) arbeitet seit Ende der 90er Jahre in der politischen Erwachsenenbildung. Thematischer Schwerpunkt in ihren Veranstaltungen ist die aktuelle Medienentwicklung; es wird die Handhabung neuer Technologien erlernt und diskutiert, wie der Wandel in der Mediennutzung in Kultur, Gesellschaft und Politik zurückwirkt. In den Seminaren wird für einen Perspektivwechsel geworben und nach einem Umgang mit Medien außerhalb standardisierter Kritik am Neuen gesucht. Das Interesse an Themen rund um Medienentwicklung, Digitalisierung und Kommunikation begann im Studium (Germanistik und Publizistik an der FU Berlin).<span id="more-285"></span>Ute Demuth schult und berät Betriebs- und Personalräte zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und schreibt zum betrieblichen Einsatz neuer Medien sowie zur Informations- und Kommunikationspolitik von Interessenvertretungen.</p>
<p>Website: <a href="http://www.udemuth.de/">http://www.udemuth.de/</a><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/u_de">http://twitter.com/u_de</a><br />
XING: <a href="https://www.xing.com/profile/Ute_Demuth">https://www.xing.com/profile/Ute_Demuth</a></p>
<div class="shr-publisher-285"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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