ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Beiträge getaggt mit Medien
Webschau Januar 2012
19. Jan
Der Bundespräsident und die Medien, Googles neue Suche und die wieder aufgelebte Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, das sind die Themen im Januar. Außerdem in dieser Webschau: Ein netzpolitischer Rückblick auf 2011 und: ein Brotkasten mit 64 Kilobyte Arbeitsspeicher hat Geburtstag.
Lesetipp: Google und die personalisierte Suche
Google hat zu Jahresbeginn eine neue Funktion vorgestellt: Das persönliche, auch das nicht öffentliche Netz wird bei der Suche mit berücksichtigt. Mehr >
Webschau November 2011
15. Nov
Die ZEIT macht sich Sorgen um die E-Mail, in Schulen soll nach Verstößen gegen das Urheberrecht gesucht werden und Behörden fragen gerne mal bei Google nach. Diese und mehr Themen in der November-Webschau.
Lesetipp: ”SKUDI”
Es gibt wenig Studien über den Wandel, den Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt und was er für die Einzelnen bedeutet.
Auf ein Projekt möchten wir an dieser Stelle aufmerksam machen: Mehr >
Revolutionsplattform Facebook?
26. Okt
Wie das Internet politische Umbrüche beeinflusst …
… und was das mit politischer Bildung zu tun hat, erklärte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des “Content Gipfels” bei den 25. Medientagen München am 21.10.2011.
Nach eine 20minütigen Keynote diskutierte Krüger unter der Überschrift “Meinungsbildung heute: Wer setzt die Themen auf die politische Agenda?“ mit
- Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs, Axel Springer, Berlin
- Dr. Wolfram Weimer, Publizist, München
- Markus Beckedahl, Chefredakteur netzpolitik.org, Berlin
- Michael Spreng, Politikberater und Blogger, Berlin
- Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D. und Autor, Rodalben
- Detlef Esslinger, Süddeutsche Zeitung, München
Wir dokumentieren Rede als Manuskript und Video sowie die Diskussion.
Manuskript
Mehr >
Webschau September 2011
15. Sep
Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der “Debatte” geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30.
Lesetipp:
Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0
Dem Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Demokratie ist ein mehrteiliger Artikel von Tobias Bevc auf der Spur: Ist das Phänomen der Medialisierung, das den Zusammenhang von Öffentlichkeit, Demokratie und Medien mal positiv mal negativ beschwört, tatsächlich etwas Neues? Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt und welche politischen Forderungen abgeleitet werden könnten ist auf telepolis nachzulesen.
#oeffentlichkeit #demokratie #medien #web20
Kurzmeldungen
Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht
Kai Biermann auf zeit.de zum Datenverlust bei Wikileaks: “Julian Assange hat unfreiwillig bewiesen, dass es keine Sicherheit gibt. Leider brachte er damit Menschen in Gefahr. Der Idee einer transparenteren Welt schadet es nicht. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist – und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen -, diese Idee geht nicht mehr weg.”
Und pb21-Autorin Christiane Schulzki-Haddouti erklärt in der berlinergazette: “Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart”
#wikileaks
Rezension: nrw-Politik 2.0-App
07. Jul
Wer ist eigentlich genau damit gemeint, wenn es heißt, „die CDU“ sei für eine bestimmte Sache oder die „Grünen” seien für eine andere? Wer ist die CDU, wer spricht für die Grünen und wer sind [sic!] die SPD? Zwar verfügt die Kanzlerin über die sog. Richtlinienkompetenz [pdf-Dokument], d.h., sie „bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung“ (Art. 65 GG), aber das gilt nur für ihr Regierungshandeln. Und wenn da ein/e Minister/in nicht spurt, kann sie sie/ihn entlassen, was ja ab und an geschieht.
Anders sieht es bei Parteimitgliedern oder Parlamentarier/innen aus. Abgeordnete sind allein ihrem Gewissen verantwortlich, und so kann es sein, das Parteimitglieder ihre Führung öffentlich kritisieren und ihr die Gefolgschaft verweigern. In den Medien liest man dann von der „Zerissenheit” einer Partei oder von einem parteiinternen „Richtungsstreit”. Was für den oder die Einzelne lästig erscheinen mag, kann man aber auch als gelebte demokratische (Diskussions-)Kultur verstehen, die auch Ausdruck für die Vielfalt innerhalb einer demokratischen Partei ist.
Ein neues Software-Programm für Handys möchte nun diese Vielzahl an Stimmen (sog. Kakophonie) filtern und dabei helfen, die unterschiedlichen Meinungen innerhalb der etablierten Parteien besser zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden, was einzelne Akteur/innen innerhalb verschiedener Parteien veröffentlichen und wie sie dadurch die „Parteimeinung” erst erzeugen. Mehr >
#pb21-Vortrag mit Jan Schmidt live aus Berlin
12. Apr
Dr. Jan Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut: „Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen“
12. April 2011, 19 – 21 Uhr, Kalkscheune, Berlin
| Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für pb21.de. |
“Teilnehmen ohne vor Ort zu sein”
20. Jan
Hinter den Kulissen zur Live-Dokumentation der Tagung „Forum Lokaljournalismus“
Das Forum Lokaljournalismus findet vom 26.-28.01.2011 statt. Auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb disktutieren Chefredakteur/innen und leitende Redakteur/innen von lokalen und regionalen Tageszeitungen über die Zukunft des Lokaljournalismus. Die Veranstaltung findet nicht nur in Waiblingen statt, sondern wird live im Netz dokumentiert. Über das Wie und Warum hat die pb21-Redaktion mit Jan Steeger gesprochen.
| Jan Steeger ist Projektleiter der drehscheibe, einem Fachmagazin für Lokaljournalisten, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. |
#pb21-Webschau 48/49-2010
10. Dez
Lese-Tipp der Woche
Da sich die heutige Webschau ganz den Schwerpunkten WikiLeaks und Jugendmedienschutzstaatsvertrag widmet, kommt auch der Lese-Tipp der Woche aus diesem Bereich (und ist ausnahmsweise ein Hör-Tipp):
Streitgespräch WikiLeaks
Im Deutschlandradio Kultur haben die beiden Journalisten Philip Banse und Hans Leyendecker ein ein Streitgespräch um den Umgang mit WikiLeaks geführt. Banse hat das ungekürzte Gespräch in seinem Blog veröffentlicht, wo sich auch eine intensive Diskussion in den Kommentaren entfaltet hat.
#wikileaks #journalismus
Mehr >
“Netzwerke können sehr mächtig sein”
01. Dez

(c) Hartwig Lohmeyer/JOKER
Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti
Wie können Politik und Partizipation mittels Social Media funktionieren? Mit einem einzigen Werkzeug sei es nicht getan, sagt Christiane Schulzki-Haddouti. Wikis und Blogs helfen, Ideen zu entwickeln, so die IT-Journalistin. Über Social Networks hingegen ließen sich Beteiligung organisieren und Menschen mobilisieren. Vor allem aber: Social Media bieten neue Werkzeuge für gemeinsame Initiativen.
Markus Beckedahl: Alle können mitmachen
19. Nov
Egal ob in Konstanz oder Rostock: Über das Netz könnten sich Menschen mit einem gemeinsamen Anliegen vernetzen und ihr Thema wirkungsvoll öffentlich machen, sagt Markus Beckedahl. Die Möglichkeiten für Partizipation seien ideal – die Politik dürfe nur nicht den Fehler machen, jetzt Barrieren zu schaffen.
Politische Bildung auf Facebook?
12. Nov
“Politische Bildung muss Hilfestellung leisten“, sagt der Politikwissenschaftler Christoph Bieber im Interview. Zwar stünden die bekannten Social Networks “unter der Fuchtel der Anbieter“, sagt Bieber – aber auch dort finde Politik statt. Die Nutzer müssten allerdings genau hinschauen, welche Ziele die Plattform-Betreiber tatsächlich verfolgten.
Vernetzung über soziale Online-Medien
20. Okt

Abb: Matt Hamm (CC by-nc)
Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte einen kurzen Überblick über die Fragen vorweg, Tipps zum Einstieg und mögliche Werkzeuge für verschiedene Kommunikationsanlässe darstellen.


![[pb21] Podcast zu Web 2.0 in der politischen Bildung](http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/feed_button-audio.png)

