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	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Social Media</title>
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	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
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		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
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	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
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	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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		<title>Partizipation im und mit dem Social Web – Herausforderungen für die politische Bildung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Expertise]]></category>
		<category><![CDATA[JFF]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir dokumentieren eine Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung, erstellt von Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen vom  JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München im Oktober 2011. Die Expertise ist in voller Länge (45 Seiten) und als Kurzfassung (5 Seiten) als pdf-Datei verfügbar und im folgenden als Kurzfassung dokumentiert. Ziel und Auftrag der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/internet.jpg"><img src="http://pb21.de/files/2012/01/internet-200x200.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Mike Lee, mikeleeorg, http://www.flickr.com/photos/35237099579@N01/1474215318" title="Wegweise zum Internet" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-5686" /></a>Wir dokumentieren eine Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung, erstellt von Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen vom  JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München im Oktober 2011. Die Expertise ist <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web.pdf">in voller Länge (45 Seiten)</a> und <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web_Kurzfassung.pdf">als Kurzfassung (5 Seiten)</a> als pdf-Datei verfügbar und im folgenden als Kurzfassung dokumentiert.<span id="more-5635"></span><br />
<hr />
<h3>Ziel und Auftrag der Expertise</h3>
<p>Die Expertise verfolgt das Ziel, mit Blick auf die neueren Medienentwicklungen im Social Web die Potenziale für Partizipation im Rahmen des Online-Medienhandelns von Kindern und Jugendlichen zu eruieren.</p>
<p>Ihre Basis ist eine Definition von Partizipation, die soziale, kulturelle und politische Sphären umfasst und nicht auf die Unterscheidung zwischen Inklusion oder Exklusion an bzw. von Gesellschaft reduziert werden kann. Vielmehr wird Partizipation konzipiert als „politische Beteiligung möglichst vieler über möglichst vieles, und zwar im Sinne von Teilnehmen, Teilhaben, Seinen-Teil-Geben und innerer Anteilnahme am Schicksal eines Gemeinwesens“.<sup>1</sup> Ernstgemeinte Partizipation sichert Bürgerinnen und Bürgern ihren Status als Subjekte mit eigener Entscheidungsgewalt und wird nicht gewährt, sondern sie ist ein fundamentales Recht aller Mitglieder der Gesellschaft in allen sie be­treffenden gesellschaftlichen Bereichen.<sup>2</sup></p>
<p>Den normativen Rahmen der Expertise bildet die Annahme, dass politische Bildungsarbeit diese Subjektwerdung der Individuen befördert. Für die Jugendarbeit konkretisiert meint dies das Ziel, dass Kinder und Jugendliche „sich als Subjekte (Selbstbestimmung) politischen Handelns (gesellschaftliche Mitverantwortung) erfahren, ihre (politischen) Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten erweitern und sich Kompetenzen politisch-demokratischen Handelns und Mitentscheidens aneignen“.<sup>3</sup> Mit dem Begriff der gesellschaftlichen Mitverantwortung<sup>4</sup> ist zu­dem ein weiter Politikbegriff grundgelegt, der offen für die Themen der Lebenswelt und somit für einen sozialraumorientierten Ansatz ist und gleichzeitig das Subjekt und seine Ressourcen in den Mittelpunkt rückt.</p>
<p>Mit dieser Grundkonzeption von Partizipation im und mit dem Social Web kann das demokratische Poten­zial im Medienhandeln untersucht werden. Insbesondere mit Blick auf die neueren Medien­entwick­lungen im Social Web stellen sich daran anschließend Fragen in Bezug auf die Verwirklichung von Mitsprache, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung der Beteiligten, insbesondere mit Blick auf Jugendliche und junge Erwachsene als Zielgruppe politischer Bildung:</p>
<p>Welche medialen Werkzeuge, Kommunikationskanäle und -angebote sind geeignet, um Partizipation im oben genannten Sinne zu verwirklichen?</p>
<p>Welche (medialen) Räume können von den Beteiligten in welcher Form gestaltet werden? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web?</p>
<p>Zentrale Grundbedingungen sowie Thesen und Kriterien für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web sind in dieser Kurzfassung gebündelt:</p>
<h3>I Grundbedingungen für die politische Bildungsarbeit</h3>
<p>Partizipation im und mit dem Social Web wird im Verständnis dieser Expertise folgendermaßen ge­fasst und impliziert damit bestimmte Grundbedingungen für pädagogisches Handeln:</p>
<p>1. Partizipation</p>
<ul>
<li>sichert den Subjektstatus der Einzelnen und ihrer Entscheidungsmacht</li>
<li>hat ihre Grundlage in der alltäglichen Lebensführung, in welcher Teilhabeinteresse und Teilhabefähigkeiten entwickelt werden</li>
<li>ist verankert in der Lebenswelt der Subjekte, in der sowohl Potenziale als auch Beschränkungen liegen können</li>
<li>nimmt Bezug auf persönliche, soziale und kulturelle Voraussetzungen und Ressourcen der Beteiligten (z.B. Entwicklungsstand und Verstehensfähigkeiten)</li>
<li>entfaltet ‚Wirkung‘ im Sinne von Einflussnahme auf und Gestaltung von Entscheidungsprozessen</li>
<li>ist zu differenzieren in unterschiedliche Formen der Online-Beteiligung, deren Spektrum von Mitwirkung über Mitbestimmung bis hin zur Selbstbestimmung reicht</li>
</ul>
<p>2. Die Qualität von Partizipation ist über die Möglichkeiten und Grenzen zu bestimmen, die sich in den Angebotsformen differenzieren lassen, und zwar in Bezug auf</p>
<ul>
<li>Zugangsmöglichkeiten</li>
<li>Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Kommunikationskanäle)</li>
<li>Reichweite der Entscheidungen</li>
<li>Transparenz</li>
<li>notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Social Web-Angeboten</li>
</ul>
<p>Entlang dieser Aspekte sind Partizipationsangebote im Social Web einzuschätzen. Mit der Expertise liegt nun eine exemplarische Analyse unterschiedlicher Partizipationsangebote vor.</p>
<h3>II Thesen und Kriterien für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web</h3>
<p>Partizipationsprojekte im und mit dem Social Web müssen sich der Frage stellen, wie die Prinzipien der Orientierung am Subjekt und seinen Ressourcen im Rahmen handlungsorientierten Lernens umge­setzt werden können. Dabei werden unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen Heraus­forderungen offenkundig, die in Form von fünf Thesen zusammengefasst werden:</p>
<ol>
<li>Politische Bildung im Social Web muss Individualisierungstendenzen im Medienhandeln aufgrei­fen und hinterfragen.</li>
<li>Die kommerziellen Entwicklungen im Social Web müssen von der politischen Bildung als Thema aufgegriffen werden und zugleich muss politische Bildungsarbeit nicht-kommerzielle Alternativen bereithalten.</li>
<li>Transparenz durch den Einsatz digitaler Dienste ist zum einen Voraussetzung für die Realisierung von Partizipation, birgt zum anderen aber auch die Gefahr der Kontrolle über die Beteiligten. Dieses Spannungsfeld muss von politischer Bildung berücksichtigt und für ihre Ziel­gruppen er­fahrbar gemacht werden.</li>
<li>Prozesse der Entgrenzung von öffentlichen und privaten Sphären müssen Gegenstand politischer Bildungsarbeit werden.</li>
<li>Projekte der politischen Bildungsarbeit müssen sich am normativen Ziel, den Beteiligten mög­lichst viel Selbstbestimmung zu ermöglichen, messen lassen.</li>
</ol>
<p>Pädagogische Partizipationsprojekte, deren Leitlinien handlungsorientiertes Lernen und Ressourcenorientierung bilden und die sozialräumliche Aneignungsprozesse von Heranwachsenden berück­sichtigen, ermöglichen es, Heranwachsende in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen zu begleiten, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Bei der politischen Arbeit im Social Web haben diese Leitlinien weiterhin Gültigkeit. Geschärft werden müssen aber die Kriterien, an denen Projekte der politischen Bildungsarbeit zu messen sind, die sich dieser medialen Werk­zeuge bedienen. Im Sinne der Verwobenheit von On- und Offline-Inter­aktionen in den Sozial­räumen werden die Projekte im Folgenden als ‚Partizipationsprojekte‘ bezeich­net.</p>
<h4><span><strong>1. Partizipationsprojekte brauchen ein klares Profil.</strong></span></h4>
<p>Zentral ist für die Bestimmung der Projektziele zunächst eine Verortung im Spektrum an Partizipationsformen Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung. Dabei muss auch geklärt werden, ob und in welcher Form auf Social Web-Angebote eingegangen wird und ob und wie sie im Rahmen des Projekts eingesetzt werden („linking to communities for action“ oder „building communities for action“).</p>
<p>Der Charakter der eingebundenen medialen Strukturen muss von Anfang an geschärft wer­den, um Klarheit darüber zu haben, in welcher Art und Weise Partizipationsräume geschaffen wer­den. Dabei gilt es folgende Fragen zu klären:</p>
<ul>
<li>Dienen Medien als Präsentationsfläche für bestimmte Aktionen?</li>
<li>Sind sie Werkräume für die Arbeit mit Heranwachsenden, in denen eine diskursive Auseinandersetzung und/oder die Produktion eigener Werke stattfindet?</li>
<li>Soll die Vernetzung zwischen den Nutzenden im Vordergrund stehen, also der Interaktion zwischen den Beteiligten Raum gegeben werden?</li>
</ul>
<h4>2. Partizipationsprojekte müssen sich an den Aneignungs- und Handlungsweisen der Einzelnen in ihren Sozialräumen orientieren.</h4>
<p>Das Wissen über die Aneignungs- und Handlungsweisen der Einzelnen in ihren Sozialräumen ist (weiterhin) Voraussetzung, um Projekte der politischen Bildungsarbeit zu konzipieren und umzusetzen. Für Partizipationsprojekte bedeutet dies, sich differenziert mit den anzusprechenden Zielgruppen und ihrem Medienhandeln zu beschäftigen.</p>
<p>Medienhandeln erweist sich als sozial strukturiert und ist eng mit kulturellen Milieus und ihren spezifischen Ausdrucksformen, wie z.B. in bestimmten jugend­kulturellen Szenen, verbunden. Umso wichtiger ist eine fundierte Auseinander­setzung mit der anvi­sierten Zielgruppe und ihren Themen und Interessen sowie den damit verbundenen Motivlagen, den medialen und nicht medialen Interaktions- und Kommunikationsformen in ihren Sozialräumen, vor allem im Peer-to-Peer-Kontakt, den von ihnen gewählten produktiven Ausdrucksweisen (z.B. Videos oder Fotos) sowie ihren ästhetischen Ansprüchen an die mediale Aufbereitung und Gestaltung von Themen.</p>
<p>Die Verwobenheit von On- und Offline-Interaktionen bedeutet, dass Sozialräume zunehmend über Social Web-Angebote, insbesondere Soziale Netzwerkdienste, von den Heranwachsenden struktu­riert werden. Ihre Handlungspraktiken im Alltag sind es, die zunächst den Maßstab für den Einstieg in politische Bildungsarbeit setzen, um sie in der medialen Artikulation ihrer Interessen und Belange zu unterstützen und zu begleiten. Dabei ist insbesondere das Zusammenspiel verschiedener Artikulationsformen (über Text, Bild und Ton) als vernetztes Handeln in den Blick zu nehmen.</p>
<h4>3. Partizipationsprojekte müssen Resonanzräume schaffen, damit Jugendliche Anerkennung und Wirksamkeit erfahren.</h4>
<p>Die Artikulation von Interessen und Belangen impliziert deren Veröffentlichung. Sich Gehör zu ver­schaffen für seine Anliegen ist aber ein schwieriges Unterfangen, da mit dem Prinzip, dass im Social Web potenziell jede/r senden und empfangen kann, es auch schwieriger geworden ist, Öffentlich­keit(en) anzusprechen und zu erreichen.</p>
<p>Damit ePartizipationsprojekte sich nicht nur mit einem ‚So-tun-als-ob‘ begnügen, bei dem Partizipation auf einer Spielwiese erprobt wird, sondern die Stimmen der Jugendlichen auch gehört werden und sie die Wirksamkeit ihres Handelns erfahren können, sind Resonanzräume erforderlich. Diese Resonanzräume müssen in Projekten politischer Bildungsarbeit bewusst gestaltet werden, dabei sind insbesondere die Spezifika der Social Web-Angebote, z.B. Feedback-Kanäle, kooperative Arbeitsweisen etc. in den Blick zu nehmen.</p>
<p>Diese ermöglichen zum einen Resonanz in Bezug auf das subjektive Kompetenzerleben der Einzelnen, die Rückmeldung auf ihre Handlungen bekommen. Zum anderen ist aber auch Resonanz über das aktive Einbinden von relevanten Teilöffentlichkeiten anzustreben, in dem z.B. der Kontakt zu relevanten Entscheidungsträ­gern oder zu anderen im selben Themenfeld engagierten Gruppierungen on- und offline gesucht wird.</p>
<p>So kann eine diskursive Auseinandersetzung stattfinden, die über den engen Projektkontext hinausreicht und Partizipationserfahrungen in einem (wenn auch medial vermittelten) sozialen Aus­tausch ermöglicht.</p>
<h4>4. Partizipationsprojekte müssen ihre Unterstützungsleistungen differenzieren, die sie über medial gestützte Strukturen anbieten.</h4>
<p>Heranwachsende erfahren vielfältige Unterstützung über ihre Peergroup und insbesondere in Sozialen Netzwerkdiensten in Form von sozialer Einbettung, Erleben von Kompetenz und Erfahrung von Autonomie. Für Partizipationsprojekte ist es wichtig, Unterstützung im Peer-to-Peer-Kontext als auch angeleitete oder mediale Unterstützungsangebote zu differenzieren. Dabei ist zu klären,</p>
<ul>
<li>in welchen Bereichen Heranwachsende Unterstützung erfahren können und</li>
<li>in welcher Form Social Web-Strukturen dafür herangezogen werden.</li>
</ul>
<p>Information, Hilfestellungen und Materialien sind dabei ein wichtiger Bestandteil, um thematische Anknüpfungspunkte zu bieten. Zentral ist aber, die Beteiligungsmöglichkeiten zu differenzieren und je nach Zielstellung des Projekts ihren Einsatz zu überlegen. Die Kategorien der Mitwirkung, Mitbe­stimmung und Selbstbestimmung sollten dabei leitend sein.</p>
<p>Je nach Vorerfahrungen brauchen Jugendliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für ihre Fragen. Insbesondere Gleichaltrige werden dabei besonders geschätzt. Dem Ideal der Selbstbestimmung am nächsten kommen Projekte, die auf die Expertise unter Gleichaltrigen setzen (Peer-to-Peer-Lernen). Insbesondere jene Jugendlichen, die weniger Erfahrung mit Social Web-Angeboten mitbringen, brauchen gezielte Unter­stützungsangebote zu den Zielen des Projekts, zur Erläuterung der Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und dazu, wie sie ihre Ansprechpersonen bei Fragen finden können.</p>
<h4>5. Partizipationsprojekte müssen die Rollen der beteiligten pädagogischen Fachkräfte reflektieren.</h4>
<p>Partizipationsprojekte, die in den Strukturen des Social Web durchgeführt werden, stellen auch An­forderungen an die pädagogischen Fachkräfte und ihre Medienkompetenz. Eine Orientierung an der Selbstbestimmung aller Beteiligten eines Projektes impliziert dabei auch, dass die pädagogischen Fachkräfte bestimmte Aufgaben abgeben oder zumindest arbeitsteilig mit anderen Beteiligten realisieren können/müssen.</p>
<p>Dies ist insbesondere in zwei Bereichen denkbar bzw. im Sinne der Förde­rung von Selbstbestimmung und einer Partizipationskultur geradezu not­wendig: (gegenseitige) Unterstützung und Bereitstellen von Information.</p>
<p>Unterstützende Angebote sind für Partizipationsprojekte mit Medien unverzichtbar. Im Sinne der Selbstbestimmung wäre hier als Strategie denkbar, die Heranwachsenden als ‚Medienexpertinnen und -experten‘ einzubeziehen, die ihr Wissen an andere Mitwirkende (ggf. auch an die Fachkräfte) weitergeben.</p>
<p>Auch bei der Aufbereitung von Themen und dem Zusammenstellen einer gemeinsamen Informationsgrundlage ist angesichts individualisierter Informationszugänge die Einbindung der Beteiligten notwendig, so dass kooperativ und kollektiv relevante Informationsquellen zusam­mengestellt und bewertet werden. Aspekte von Medienkompetenz wie Quellenkritik können hierbei in der gemeinsamen Bewertung erworben werden, bedürfen aber der Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte.</p>
<p>Heranwachsenden die Rolle von Expertinnen und Experten zuzuerkennen, hat zur Folge, dass die Fachkräfte den Teilnehmenden größere Handlungsräume gewähren müssen. Für sie bedeutet bspw. die Abgabe von Souveränität über die Inhalte einen ‚Kontrollverlust‘, der für die beteiligten Heran­wachsenden mehr Selbstbestimmung und damit verbunden auch mehr Verantwortung im pädagogi­schen Prozess mit sich bringt.</p>
<p>Diese Veränderung der Rollen im pädagogischen Prozess kann das Projekt an sich ‚demokratisieren‘ und ermöglicht zugleich vielfältige Lernprozesse im Hinblick auf Autonomieerfahrungen und Selbstwirksamkeit als wichtige Bedingungen für Teilhabeinteresse und Teilhabefähigkeiten. Dies impliziert allerdings auch, Ressourcen bereitzustellen, mit denen haftungs­rechtliche Fragen gelöst werden können (z.B. regelmäßiges ‚Screening‘ der Inhalte).</p>
<p><small><sup>1</sup> Schmidt, Manfred G. (2008): Demokratietheorien. Eine Einführung. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 236.<br />
<sup>2</sup> Vgl. z.B. Knauer, Raingard; Sturzenhecker, Benedikt (2005): Partizipation im Jugendalter. In: Hafeneger, Benno; Jansen, Mechthild M.; Niebling, Torsten (Hg.): Kinder- und Jugendpartizipation: Im Spannungsfeld von Interessen und Akteuren. Opladen: Leske + Budrich, S. 63–94.<br />
<sup>3</sup> Sturzenhecker, Benedikt (2007): „Politikferne“ Jugendliche in der Kinder- und Jugendarbeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, H. 32-33, S. 9.<br />
<sup>4</sup> Dieser Begriff ist auch im Sozialgesetzbuch VIII als Ziel von Jugendarbeit verankert (Sturzenhecker 2007, S. 9).</small></p>
<hr />
<p><em>Die Expertise ist <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web.pdf">in voller Länge (45 Seiten) als pdf-Datei</a> verfügbar. Eine Übernahme von <a title="zur Quelle auf bpb.de" href="http://www.bpb.de/methodik/5HXOM1,0,0,Partizipation_im_und_mit_dem_Social_Web.html">bpb.de</a>.</em></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">CC-by-nc-nd 3.0 Lizenz</a>. Der Autor soll dabei wie folgt genannt werden: Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).</small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5635"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart – im Dialog</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Teil II der Reihe Social Media für Organisationen Facebook, Twitter, Livestream, Flickr, Wikis, Etherpads … Welche Werkzeuge des Web 2.0 benutzen Organisation zur Kommunikation für ihre Konversation mit der Öffentlichkeit? In einer neuen Reihe zur institutionellen Kommunikation von Bildungsorganisationen stellen wir Fallbeispiele aus der Praxis vor. Im zweiten Teil stellt Heinz-Hermann Peitz von der Akademie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/07/20060516_1115_LuftaufnahmeSK.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4421" title="Luftaufnahme der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart" src="http://pb21.de/files/2011/07/20060516_1115_LuftaufnahmeSK.jpg" alt="Luftaufnahme der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart" width="237" height="250" /></a></p>
<h1><span class="Apple-style-span" style="font-size: 26px; line-height: 28px; letter-spacing: normal;">Teil II der Reihe Social Media für Organisationen</span></h1>
<p>Facebook, Twitter, Livestream, Flickr, Wikis, Etherpads … Welche Werkzeuge des Web 2.0 benutzen Organisation zur Kommunikation für ihre Konversation mit der Öffentlichkeit? In einer neuen Reihe zur institutionellen Kommunikation von Bildungsorganisationen stellen wir Fallbeispiele aus der Praxis vor. Im zweiten Teil stellt Heinz-Hermann Peitz von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart seine Online-Kommunikationsstrategie vor.</p>
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><strong><span style="color: rgb(255, 0, 0);">Update 1.8.2011</span></strong>: „Gesellschaft im Zeichen von Web 2.0 – Sozialisation, Partizipation und intergenerationelle Solidarität“ &#8211; Tagung der AKSB in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 21. bis 22. November 2011 im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim: <a href="http://www.aksb.de/?ID=343&#038;mod=aktuellesdetail" title="Tagungsdetails">www.aksb.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-4412"></span></p>
<h2>Profil</h2>
<p>Die <a title="Akademie der Diozöse Rottenburg-Stuttgart" href="http://www.akademie-rs.de/">Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart</a> sieht sich als Forum des offenen Dialogs. Ihr Angebot beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, klassischen theologischen und historischen Fragestellungen in einem breiten Themenspektrum. Behandelt werden die Themen in unterschiedlichen Formaten wie Abend- und Wochenveranstaltungen, Studientagen und Tagungswochen.</p>
<p>Die Akademie unterhält zwei Tagungshäuser in Hohenheim und Weingarten. Heinz-Hermann Peitz leitet als Akademiereferent das Fachreferat „Naturwissenschaft und Theologie“ der Akademie. Er hat die Erfahrung gemacht: „Die Gastfreundschaft fördert den Dialog.“</p>
<h2>Zielgruppe</h2>
<p>Das Programm der Akademie richtet sich zum Teil an ein offenes Publikum, bei Fachtagungen auch an entsprechende Fachleute, Studierende und Wissenschaftler. Lehrer und Oberstufenschüler werden von bestimmten Angeboten ebenfalls angesprochen.</p>
<h2>Digitale Werkzeuge</h2>
<p>Heinz-Hermann Peitz bereitet Tagungen vor, führt sie durch und dokumentiert sie. Dafür setzt er eine Reihe von Kommunikationswerkzeugen ein: Auf Youtube veröffentlicht er Tagungsdokumentationen, er lädt Blogger ein, er informiert über Facebook und twittert.</p>
<h3>Die Information kommt zu mir</h3>
<p>Heinz-Hermann Peitz ist der Ansicht, dass sich die Kommunikationsstrategie der Akademie danach ausrichten müsse, dass Nutzer erwarten, dass „die Information zu mir kommt, wenn sie interessant ist.“ Das bedeute für die Kommunikationsstrategie der Akademie: „Man muss dahin gehen, wo die Community ist.“ Denn „dann werden die eigenen Inhalte auch rezipiert und kommuniziert.“</p>
<p>Beispielsweise hatte ein Wissenschaftsblogger an einer Fachtagung teilgenommen, der für die von Spektrum der Wissenschaft betriebenen Blogreihe <a title="Link zur Blogreihe Chronologs" href="http://www.chronologs.de/">„Chronologs“</a> schreibt. Sein Blogartikel <a title="„Gefrorener Geist – aufgetauter Geist?“" href="http://www.chronologs.de/chrono/blog/hinter-grunde/allgemein/2010-06-16/gefrorener-geist-aufgetauter-geist">„Gefrorener Geist – aufgetauter Geist?“</a> wurde 45-mal qualifiziert kommentiert. Der Beitrag hat nach Ansicht von Heinz-Hermann Peitz damit sein Publikum gefunden.</p>
<p>Ähnliches stellte Peitz mit seiner kritischen Rezension des katholischen Jugendkatechismus fest, die er auf der Website <a title="Forum Grenzfragen" href="http://forum-grenzfragen.de/">forum-grenzfragen</a> veröffentlicht hatte. Er hatte sowohl auf der Facebook-Fanseite der Akademie, als auch auf  Fanseite von <a title="Youcat auf Facebook" href="http://de-de.facebook.com/YoucatDE">Youcat</a> auf seinen Beitrag hingewiesen. Auf der Youcat-Seite konnte er eine Diskussion hervorrufen, auf der Akademie-Seite nicht. Für Peitz ist daher klar: „Wir müssen dahin gehen, wo diskutiert wird und wo das kritische Potenzial ist. Man kann nicht darauf warten, dass die Leute zu einem kommen.“</p>
<h3>Videokonferenzen und Livestreaming</h3>
<p>In der Vorbereitungsphase verwendet Heinz-Hermann Peitz immer wieder ein Videokonferenz-Tool namens <a title="Spreed, Werkzeug für Videokonferenzen" href="http://www.spreed.com/">Spreed</a>. Dasselbe Werkzeug verwendet er auch, um die Tagung live im Internet zu übertragen. Die Übertragungen werden archiviert und schließlich über den Spreed-Server oder die Video-Plattform Youtube veröffentlicht.</p>
<p>Es gibt noch keine fest gelegte Strategie, wie die Akademie mit Livestreaming umgeht. Heinz-Hermann Peitz sagt: „Wir experimentieren im Moment und machen Livestreaming nur in bestimmten Fällen.“ So sei man sich noch nicht sicher, ob sich die Akademie als Tagungsanbieter mit einem Livestreaming-Angebot selbst Konkurrenz mache. Einerseits habe die Tagung vor Ort einen großen Mehrwert, weil die Gastfreundschaft besser zur Geltung kommen könne. Andererseits könnte ein Online-Angebot für diejenigen interessant sein, die nicht persönlich zur Tagung kommen können.</p>
<p>Für die Zuschauer wäre eine Live-Übertragung nur dann interessant, wenn diese einen gewissen Neuigkeitswert liefert oder wenn sich die Zuschauer mit Fragen in das Plenum einbringen können. Das wiederum kann zu Konflikten führen, wenn Leute vor Ort ihre Fragen aus zeitlichen Gründen nicht mehr in dem Maße stellen können wie sie gerne würden. Bei sehr gut besuchten Veranstaltungen, wie etwa einer Tagung mit dem britischen Physiker Stephen Hawking, war es schwierig, vor Ort alle zu Wort kommen zu lassen.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, der bedacht werden muss, ist, dass sich der Kommunikationsraum mit Livestreaming ins Unüberschaubare erweitert. Peitz: „Manche Referenten möchten ihre Vorträge nicht im offenen Bereich halten. Sie genießen die dichte Atmosphäre im Tagungshaus. Sie möchten mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen und nicht alles an die große Glocke hängen.“ Dennoch gebe es Raum für Kompromisse: Der Vortrag eines Referenten, der über Nahtoderfahrungen berichtete, wurde aufgezeichnet, doch sehr persönliche Erfahrungen wurden für die Veröffentlichung herausgeschnitten.</p>
<p>Ob es jedoch künftig ein kostenloses oder kostenpflichtiges Angebot geben wird, ist noch nicht entschieden. Peitz: „Wir hatten einen Zuschauer, der sonst immer real vor Ort dabei war. Er wäre bereit gewesen für die Live-Videoübertragung zu zahlen.“ In naher Zukunft wird die Akademie entweder die Tagung oder Module von Veranstaltungen streamen und weitere Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Der Youtube-Kanal der Akadamie besteht seit März 2010 und zählt mittlerweilen 830 Upload-Abrufe. Einzelbeiträge wurden bis zu 130-mal abgerufen. Der Beitrag über das Tagungshaus Weingarten wurde bereits über 1000-mal gesehen, unter anderem weil er auf der Website der Akademie eingebettet wurde.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Auf Facebook unterhält Heinz-Hermann Peitz sowohl ein persönliches Profil, als auch eine Fanseite für sein Themengebiet „Grenzfragen“. Von der Resonanz ist er nur „mäßig“ begeistert. Gleichwohl findet Peitz auf Facebook immer wieder interessante Kommentare und „Gefällt mir“-Reaktionen. Dass mehr als die gegenwärtigen 102 Fans möglich wären, zeigte sich bei einer Web-2.0-Veranstaltung der Kirche in Münster. Damals konnte die dafür eingerichtete Facebook-Seite binnen zwei Tagen 130 Fans gewinnen.</p>
<p>Problematisch findet Peitz, dass es in sozialen Netzwerken schwierig ist, die Grenze zwischen „privat“ und „dienstlich“ einzuhalten. Seine persönliche Facebook-Seite hält er bewusst „rein dienstlich“. Private Kontakte lehnt er daher ab. Einen Doppel-Account erlauben die Nutzungsbestimmungen von Facebook allerdings nicht.</p>
<p>Eine Facebook-Fanseite der Akademie, die ihr gesamtes Angebotsspektrum abbilden würde, gibt es bislang nicht. Im Moment wird diskutiert, ob eine eingerichtet werden soll. Peitz: „Ich empfehle hier Zurückhaltung, denn es ist auch eine Frage der Ressourcen: Die Seite muss aktuell gehalten werden. Sie muss beobachtet werden, man muss reagieren und antworten.“ Viele Mitarbeiter seien keine Facebook-Mitglieder und hätten daher keine Affinität zu dem Netzwerk. Ein entsprechendes Engagement müsse, gerade aufgrund der Schwierigkeit, privates und berufliches voneinander zu trennen, freiwillig geschehen. Hinzu kommt, dass die Akademie eine sehr breite Themenpalette unterhält – die anzusprechende Zielgruppe wäre entsprechend disparat. Peitz glaubt daher, dass ein themenbezogenes Engagement sinnvoller wäre.</p>
<p>Zurzeit überlegt Peitz, ob die Akademie gemeinsam mit evangelischen Partnern einen Auftritt zu dem gemeinsam Thema „Naturwissenschaft und Theologie“ erstellen soll, um „Kräfte zu bündeln“. Das könnte eine Facebook-Gruppe, eine Fanseite oder ein Google+-Kreis sein.</p>
<h3>Twitter</h3>
<p>Mit der Resonanz auf seinen Twitter-Account ist Heinz-Hermann Peitz noch nicht zufrieden. Er konnte erst 68 Follower gewinnen. Er verlinkt vornehmlich auf Dokumentationen von Tagungen. Seine MitarbeiterInnen sind insofern erfolgreicher, als sie persönlicher twittern und sich einige „Follower“ aus persönlichen Bekanntschaften von Barcamp- und Web-2.0-Tagung ergeben haben.</p>
<h2>Datenschutz</h2>
<p>Die Akademie zeigt sich sensibel für Datenschutz-Fragen: So wurde der „Gefällt mir“-Button von Facebook in das Webforum „Grenzfragen“ eingebaut, auch wurde er zu jeder Seite mit einer Tagungsdokumentation hinzugefügt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde er aber wieder entfernt. Jeder Besucher einer mit dem „Gefällt mir“-Button versehenen Website wird nämlich von Facebook mit einem Cookie versehen. Ist dieser Besucher zum Zeitpunkt des Besuchs bei Facebook eingeloggt, weiß Facebook namentlich, wer die Webseite besucht hat. Datenschützer untersuchen derzeit, inwieweit die Nutzung des Buttons rechtlich einwandfrei ist.</p>
<p>Vor der Verwendung des Statistikwerkzeugs „Google Analytics“ warnten Datenschützer bereits. Peitz verwendet daher auch dieses Tool mittlerweile nicht mehr.</p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-4412"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Der FoeBuD – kein Facebook, kein Livestream</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<category><![CDATA[FoeBuD]]></category>
		<category><![CDATA[Internet und Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Teil I der Reihe Social Media für Organisationen Facebook, Twitter, Livestream, Flickr, Wikis, Etherpads … Welche Werkzeuge des Web 2.0 benutzen Organisation zur Kommunikation für ihre Konversation mit der Öffentlichkeit? In einer neuen Reihe zur institutionellen Kommunikation von Bildungsorganisationen stellen wir Fallbeispiele aus der Praxis vor. Im ersten Teil schildert der Bürgerrechts- und Datenschutzverein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4409" class="wp-caption alignleft" style="width: 207px"><a href="http://pb21.de/files/2011/07/padeluun-veit-mette-ohne-Verlust.jpg"><img class="size-medium wp-image-4409" src="http://pb21.de/files/2011/07/padeluun-veit-mette-ohne-Verlust-197x250.jpg" alt="padeluun" width="197" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">© Veit Mette, Bielefeld</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span class="Apple-style-span" style="font-size: 26px;line-height: 28px;letter-spacing: normal">Teil I der Reihe Social Media für Organisationen</span></h1>
<p>Facebook, Twitter, Livestream, Flickr, Wikis, Etherpads … Welche Werkzeuge des Web 2.0 benutzen Organisation zur Kommunikation für ihre Konversation mit der Öffentlichkeit? In einer neuen Reihe zur institutionellen Kommunikation von Bildungsorganisationen stellen wir Fallbeispiele aus der Praxis vor. Im ersten Teil schildert der Bürgerrechts- und Datenschutzverein FoeBuD e.V. seine Kommunikationsstrategie.</p>
<p><span id="more-4356"></span></p>
<hr />
<h2>Profil</h2>
<p>Der Bielefelder Verein <a href="http://www.foebud.org/">FoeBuD e.V</a>. setzt sich seit fünfzehn Jahren für Bürgerrechte und Datenschutz ein. Er veranstaltet Vortragsreihen und organisiert Protestaktionen etwa gemeinsam mit dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Er richtet jährlich die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/">BigBrotherAwards Deutschland</a> gemeinsam mit anderen Organisationen aus.</p>
<p>Seine Gründer und Sprecher Rena Tangens und padeluun werden regelmäßig zu Veranstaltungen, Radio- und Fernsehsendungen eingeladen. Beide agieren unter ihren Künstlernamen. padeluun wurde von der FDP als Sachverständiger für die Enquete-Kommission <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete">„Internet und digitale Gesellschaft“</a> des Bundestags benannt. Die Arbeit wird gefördert von der <a href="http://www.stiftung-bridge.de/">Stiftung bridge</a> sowie zahlreichen Spendern.</p>
<h2>Zielgruppe</h2>
<p>Die treue Zielgruppe des Vereins besteht aus netz- und datenschutzaffinen Menschen. Der FoeBuD will verstärkt Menschen aus der Mitte der Gesellschaft ansprechen sowie Entscheider in Politik und Industrie. Das Ziel beschreibt padeluun so: „Wir wollen die Mittelschicht weiter unterrichten und erreichen, wobei wir uns an gebildete Menschen richten.“</p>
<h2>Allgemeine Überlegungen zum Kommunikationskonzept</h2>
<p>padeluun ist der Ansicht, dass im Internet die Gefahr besteht anzunehmen, dass man alle Interessierten erreichen könne und dass alle in etwa gleich denken. Dabei werde leicht ausgeblendet, wie viel andere Interessen und Positionen es gibt. Anders als im Fernsehen fände kein Zappen zwischen verschiedenen Inhalten statt, da man sich bereits während des Abonnierprozesses für die Protagonisten entschieden hat, die thematisch nahe stehen.</p>
<p>Aus diesem Grund verfolgt der FoeBuD von Anfang an eine Kommunikationsstrategie, die ausdrücklich auch außerhalb des Netzes stattfindet. padeluun: „Wir wussten schon sehr früh, dass die Online-Medien nicht ausreichen, dass vieles auf Papier gemacht und in andere Bereich und Kreise geht. Wir müssen in der realen Welt arbeiten, die neuen Medien können immer nur unterstützend sein.“ Der FoeBuD spreche daher von einer „lebenswerten vernetzten Welt“ mit Schnittstellen nach draußen. Die Menschen müssten zusammengebracht werden – das werde manchmal vergessen, habe aber trotzdem seine Wirkung und Wichtigkeit.</p>
<h2>Digitale Werkzeuge</h2>
<p>Über seine Aktivitäten informiert der FoeBuD regelmäßig in Rundbriefen und E-Mail-Newslettern. Er gibt Pressemitteilungen heraus und informiert über seine Website und Twitter. Er entwickelt unterschiedliche Aufklärungsmaterialien und Datenschutzprodukte, die er über seinen Shop und auf Veranstaltungen vertreibt. Der Verein benutzt Facebook bislang aus Datenschutzgründen nicht.</p>
<h3>Twitter</h3>
<p>Der FoeBuD betreibt seit 2009 einen Twitter-Account. Hauptsächlich wird er dafür benutzt, Pressemitteilungen und andere offiziellen Informationen des FoeBuD zu verbreiten. Getwittert wird in der dritten Person. Inzwischen hat der FoeBuD jemand eingestellt, der aus dem Blog „<a href="http://maedchenmannschaft.net">Mädchenmannschaft</a>“ bereits über reichlich Social-Media-Erfahrung verfügt. Sie wird gemeinsam mit Rena Tangens und padeluun den Account führen. Es gibt noch keine Entscheidung für eine bestimmte Twitter-Strategie, etwa die verschiedenen Twitterer mit Namenskürzeln zu identifizieren. Als vorbildlich empfindet padeluun das Kommunikationskonzept der Deutschen Bahn für den Account <a href="http://twitter.com/#!/db_bahn">@db_bahn</a>, über den servicerelevante Fragen von einem Team mit Namenskürzeln beantwortet werden.</p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/padeluun">padeluun</a> und <a href="http://twitter.com/#!/renatangens">Rena Tangens</a> betreiben auch persönliche Accounts. padeluun richtete seinen zu einer Zeit ein, als er oft auf Parteitagen war. Twitter nutzte er, um sich auf den Veranstaltungen über Direktnachrichten rasch mit anderen abzusprechen. Auch während der Sitzungen der Internet-Enquete twitterte er anfangs viel, doch nicht alle Mitglieder der Enquete fanden es gut, dass Diskussionen nach außen getragen wurden. Inzwischen twittert padeluun zurückhaltender und verwendet seinen Account gezielt für Statements und Antworten. Seine Tweets werden auch von der Presse aufgegriffen.</p>
<p>Auf Drängen anderer FoeBuD-Mitglieder richtete padeluun einen identi.ca-Account ein, auf dem eine Weiterleitung auf Twitter eingerichtet wurde. <a href="http://identi.ca/">Identi.ca</a> ist ein Open-Source-System und gilt daher anders als Twitter als unternehmensunabhängig.</p>
<h3>Video und Weböffentlichkeit</h3>
<p>Der FoeBuD zeichnet die Public-Domain-Veranstaltungen per Video auf, veröffentlicht die Aufnahmen jedoch bewusst nicht im Web. Padeluun: „Wir wollen den Medienbruch nicht. Es macht einen Unterschied, ob man 50 Leuten etwas erzählt oder der ganzen Welt.“ Bei einem eingeschränkten Zuhörerkreis müsse man nicht druckfrisch, sondern könne man auch locker reden. „Man braucht unbedingt auch einen Vertrauensraum“, meint padeluun. Diesen habe man aber nicht „wenn die Heckenschützen aus dem Netz gleich alles abknallen.“ Es sei zwar wichtig,  dass Prozesse durchschaubar sind, aber dafür müsse man nicht permanent wissen, wie wer redet. Wie man sinnvoll und zielgerichtet mit den Netzen kommunizieren kann, sei die entscheidende Frage. Sie zu beantworten, werde aber noch etwas dauern.</p>
<h3>CMS und Mitgliederverwaltung</h3>
<p>Das Digitalkonzept des FoeBuD konzentriert sich zurzeit darauf, die Grundlagen für eine größere Organisation zu legen. Dazu gehört beispielsweise, dass der Verein von einer selbst geschriebenen Acces-Datenbank auf ein Content-Management-System (CMS) umsteigen wird, das er sukzessive an die eigenen Bedürfnisse anpassen wird. Dabei ist noch nicht klar, für welches CMS sich der Verein entscheiden wird.</p>
<p>Als „klare Fehlentscheidung“ bezeichnet padeluun die frühere Entscheidung, das Open-Source-CMS Plone für die <a href="http://www.foebud.org">Website</a> zu nehmen. Die Software wurde von keiner größeren Entwickler-Community unterstützt und blieb daher in einem „rudimentären Entwicklungsstadium stehen. Der Verein hatte jedoch keine Mittel, sich die entsprechende Kompetenz für eine Weitentwicklung der Software zuzukaufen.</p>
<p>Die Entscheidung für eine bestimmte CMS-Software soll sich daran orientieren, ob sie mit dem Mitgliederverwaltungssystem CiviCRM harmonieren wird. Der FoeBuD versucht auch gemeinsam mit einigen anderen Organisationen wie etwa der deutschen Organisation von Oxfam die Anpassung der Software an die Anforderungen des deutschen Rechts- und Steuersystems zu organisieren. Der FoeBuD beschäftigt seit Anfang 2011 einen Programmierer, der für die Software ein so genanntes „Finanzzentrum“ entwickelt hat, das sich basierend auf der Programmiersprache „Ruby on Rails“ plattformunabhängig über einen Browser bedienen lässt. Damit können gegenüber dem Finanzamt Spendeneinnahmen nachgewiesen und Spendenquittungen verschickt werden.</p>
<h3>Der Shop</h3>
<p>Der Verein verwendet für seinen <a href="http://shop.foebud.org/">Online-Shop</a> eine Software, mit der er nicht zufrieden ist. Unter anderem berechnet sie die Mehrwertsteuer immer wieder falsch. Mit 7 Prozent etwa werden nicht nur Bücher berechnet, sondern auch alle Produkte aus dem Zweckbetrieb. Dabei handelt es sich um Handelsbetrieb, der direkt mit dem Zweck des Vereins verbunden ist. Außerdem gibt es Produkte, die zu 19 Prozent versteuert werden, da sie mit dem Zweckbetrieb nichts zu tun haben. Die Berechnung der Steuer ist jedoch mittlerweile kein Problem mehr, da die Rechnungen inzwischen über das „Finanzzentrum“ verschickt werden. Mit der Entscheidung für das neue CMS wird sich auch die Software für den Online-Shop ändern.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
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		<title>Rezension: nrw-Politik 2.0-App</title>
		<link>http://pb21.de/2011/07/rezension-nrw-politik-2-0-app/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 07:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ist eigentlich genau damit gemeint, wenn es heißt, „die CDU“ sei für eine bestimmte Sache oder die „Grünen” seien für eine andere? Wer ist die CDU, wer spricht für die Grünen und wer sind [sic!] die SPD? Zwar verfügt die Kanzlerin über die sog. Richtlinienkompetenz [pdf-Dokument], d.h., sie „bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-4262" src="http://pb21.de/files/2011/07/nrwapp.jpg" alt="" width="200" height="200" />Wer ist eigentlich genau damit gemeint, wenn es heißt, „die CDU“ sei für eine bestimmte Sache oder die „Grünen” seien für eine andere? Wer ist die CDU, wer spricht für die Grünen und wer sind [sic!] die SPD? Zwar verfügt die Kanzlerin über die sog. <a title="Richtlinienkompetenz - wissenschaftlicher Dienst des Bundestages (pdf)" href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2009/richtlinienkompetenz_des_bundeskanzlers.pdf">Richtlinienkompetenz</a> [pdf-Dokument], d.h., sie „bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung“ (<a title="Artikel 65 GG" href="http://dejure.org/gesetze/GG/65.html">Art. 65 GG)</a>, aber das gilt nur für ihr Regierungshandeln. Und wenn da ein/e Minister/in nicht spurt, kann sie sie/ihn entlassen, was ja ab und an geschieht.</p>
<p>Anders sieht es bei Parteimitgliedern oder Parlamentarier/innen aus. Abgeordnete sind allein ihrem Gewissen verantwortlich, und so kann es sein, das Parteimitglieder ihre Führung öffentlich kritisieren und ihr die Gefolgschaft verweigern. In den Medien liest man dann von der „Zerissenheit” einer Partei oder von einem parteiinternen „Richtungsstreit”. Was für den oder die Einzelne lästig erscheinen mag, kann man aber auch als gelebte demokratische (Diskussions-)Kultur verstehen, die auch Ausdruck für die Vielfalt innerhalb einer demokratischen Partei ist.</p>
<p>Ein neues Software-Programm für Handys möchte nun diese Vielzahl an Stimmen (sog. <a title="Wikipedia zu Kakophonie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kakophonie">Kakophonie</a>) filtern und dabei helfen, die unterschiedlichen Meinungen innerhalb der etablierten Parteien besser zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden, was einzelne Akteur/innen innerhalb verschiedener Parteien veröffentlichen und wie sie dadurch die „Parteimeinung” erst erzeugen.<span id="more-4223"></span></p>
<h2>Twitter, YouTube und FlickR – in Echtzeit</h2>
<div id="attachment_4233" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-full wp-image-4233 " src="http://pb21.de/files/2011/07/nrwapp1.jpg" alt="NRW App" width="224" height="322" /><p class="wp-caption-text">Abb. 1: Die nrw-Politik 2.0-App zeigt Meldungen aus sozialen Netzwerken von Parlamentarier/innen aus Nordrhein-Westfallen an. Man kann nach Land, Bund oder Europa und nach Parteien filtern.</p></div>
<p>Die  <em>nrw-Politik 2.0-App</em>, eine sog. App(likaton), die es sowohl für&#8217;s <a title="NRW 2.0 App bei iTunes" href="http://itunes.apple.com/de/app/nrw-politik-2-0/id437467932">iPhone</a> als auch für <a title="Die App NRW Politik 2.0 für Android" href="https://market.android.com/details?id=com.compuccino.lznrw">Android</a> gibt, fasst alle Meldungen von Mitgliedern im</p>
<ul style="padding-left: 237px">
<li>Landtag von Nordrhein-Westfalen</li>
<li>Deutschen Bundestag (nur MdBs aus NRW) und im</li>
<li>Europaparlament (nur MdEPs aus NRW)</li>
</ul>
<p>zusammen, sofern jemand ein Profil in den sozialen Medien hat und aus Nordrhein-Westfalen kommt. Berücksichtigt werden Twitter-, YouTube- und FlickR-Meldungen. Letzterer ist ein digitaler Bilderdienst: was YouTube für Filme ist, ist FlickR für Bilder.</p>
<p>Dabei werden die Meldungen pro Partei zusammengefasst, man kann also leicht sehen, was liberale oder grüne Politiker/innen im Landtag derzeit veröffentlichen und worin sie sich unterscheiden.  Außerdem kann man sich in einer Themenwolke (Tagcloud) anzeigen lassen, welche Begriffe derzeit besonders häufig vorkommen und auch dies nach Parteien filtern. Ein Klick auf ein aktuell heiß diskutiertes Thema zeigt dann alle Meldungen an, die diesen Begriff enthalten.</p>
<h2>Jenseits von offiziellen Pressemeldungen</h2>
<p>Spannend wird die Anwendung dann, wenn man sie mit offiziellen Pressemeldung oder Verlautbarungen der Parteien vergleicht bzw. wenn man die Themenwolken der Applikation nutzt. Die Abbildungen 2 und 3 zeigen die am meisten verwendeten Begriff von NRW-Parlamentarier/innen der Regierungskoalition aus SPD und Grünen und der Opposition aus CDU, FDP und der Linken.</p>
<div id="attachment_4236" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-full wp-image-4236 " src="http://pb21.de/files/2011/07/nrwapp2.jpg" alt="NRW AppThemenwolke der Regierungskoalition" width="224" height="322" /><p class="wp-caption-text">Abb 2.: Darüber twittern Parlamentarier/innen der Regierungskoalition in NRW: Der Atomausstieg und der grüne Parteitag.</p></div>
<div id="attachment_4237" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-full wp-image-4237 " src="http://pb21.de/files/2011/07/nrwapp3.jpg" alt="NRW AppThemenwolke der Opposition" width="224" height="322" /><p class="wp-caption-text">Abb. 3: Das sind die Themen der Opposition: Griechenland statt Atomausstieg. Nur die WestLB scheint von gemeinsamen Interesse zu sein.</p></div>
<h2 style="clear: both"></h2>
<p>Während sich die einen über den Atomausstieg und die bdk11 (Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen) auslassen, twittern die anderen über Griechenland und den Euro. Nur die WestLB scheint ein gemeinsamer Themenschwerpunkt zu sein, vermutlich allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen&#8230;</p>
<h2>Es sind auch die dabei, die gar nicht dabei sind</h2>
<div id="attachment_4246" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-4246  " src="http://pb21.de/files/2011/07/nrwapp4.jpg" alt="Josefine Paul hat seit ihrer Bewerbungsrede nichts mehr im sozialen Web von sich hören lassen. " width="224" height="430" /><p class="wp-caption-text">Josefine Paul hat seit ihrer Bewerbungsrede nichts mehr im sozialen Web von sich hören lassen.</p></div>
<p>Die <em>nrw-Politik 2.0-App</em> verzeichnet alle MdLs, MdBs und MdEPs aus Nordrhein-Westfalen, unabhängig davon, ob sie ein Profil in den sozialen Netzwerken haben oder nicht. Mit aufgeführt wird der Wahlkreis, der Listenplatz, die Website und Profile in StudiVZ, Facebook und Co., sofern es welche gibt.</p>
<p>Immer wieder kommt es vor, <a title="Die taz über ein Fakeprofil von Hans-Christian Ströbele" href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/der-echte-stroebele/">dass Dritte im Namen von (un-)geliebten Politiker/innen Fakeprofile anlegen</a>, die man erst auf den zweiten oder dritten Blick entlarven kann. Die App ist hier eine gute Möglichkeit, Web 2.0-Profile zu verifizieren, von denen man sich nicht sicher ist, ob wirklich der/die Politiker/in dahinter steckt: denn alle Profile wurden von der <a title="Wahl.de" href="http://wahl.de/">Redaktion von wahl.de</a> überprüft und werden laufend angepasst. Erst dann werden z.B. die Twittermeldungen automatisiert und damit in Echtzeit in den sog. Aktivitäts-Stream integriert.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die  <em>nrw-Politik 2.0-App</em> bietet eine gute Möglichkeit, auch ohne eigenes Profil auf Twitter über die Kurz-Veröffentlichungen von Parlamentarier/innen aus Nordrhein-Westfalen auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr noch: Man kann sich leicht einen Überblick verschaffen, worin sich die Themen z.B. der FDP von denen der SPD unterscheiden.</p>
<p>Mögliche Aufgabenstellungen für die Bildungspraxis könnten sein:</p>
<ul>
<li>Worin unterscheiden sich die Verlautbarungen unterschiedlicher Parteigänger/innen zu einem Thema, bspw. der WestLB?</li>
<li>Wie wird der politische Gegner in Kurznachrichten der Parlamentarier/innen behandelt? Inwelchem Zusammenhang wird er genannt? Gibt es hier Unterschiede zwischen den Parteien?</li>
<li>Wie erklären Sie sich die unterschiedlichen Themenschwerpunkte zwischen Regierungskoalition und Opposition?</li>
</ul>
<div>Dadurch, dass das Handy samt Applikation einfach „aus der Hostentasche” gezogen werden kann, ist das ein schöne Möglichkeit, Politik und ihre Betrachtung auch an den Stammtisch – oder vielleicht besser: an den Abendbrottisch – zu bringen und das ein oder andere Vorurteil von Politiker/innen bzw. deren Parteien zu überprüfen und ggf. über Bord zu werfen.</div>
<p>Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: Mitglieder der Parlamente, die auch nach ihrer Bewerbungsrede noch mit ihren Wählerinnen und Wählern kommunizieren wollen&#8230;</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-4223"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Politische Bildung muss nach Facebook!</title>
		<link>http://pb21.de/2011/06/politische-bildung-muss-nach-facebook/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 04:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook gilt inzwischen für viele gesellschaftliche Akteure als &#8220;unvermeidbar&#8221; &#8211; egal was man von der Plattform und dem dahinter stehenden Unternehmen hält. Gilt das auch für die politische Bildung? Die #pb21-Redaktion hat zwei Experten um ihre Meinung gebeten. Im Folgenden plädiert Thomas Pfeiffer pro Facebook. Die Gegenposition vertritt Christiane Schulzki-Haddouti: &#8220;Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!&#8221; Wir laden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4194" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-thumbnail wp-image-4194 " src="http://pb21.de/files/2011/06/facebook-daumen-hoch-200x200.jpg" alt="Hand mit Daumen nach oben" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bild unter CC by-nd 2.0 by MailChimp</p></div>
<p>Facebook gilt inzwischen für viele gesellschaftliche Akteure als &#8220;unvermeidbar&#8221; &#8211; egal was man von der Plattform und dem dahinter stehenden Unternehmen hält. Gilt das auch für die politische Bildung? Die #pb21-Redaktion hat zwei Experten um ihre Meinung gebeten. Im Folgenden plädiert Thomas Pfeiffer pro Facebook. Die Gegenposition vertritt Christiane Schulzki-Haddouti: &#8220;<a title="Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!" href="http://pb21.de/2011/06/nur-facebook-abstinenz-uberzeugt/">Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!</a>&#8221;</p>
<p>Wir laden zur Diskussion &#8211; nicht auf Facebook, sondern in unseren Kommentaren. <span id="more-4125"></span></p>
<hr />
<p>Nur 20 Kilometer liegt das schwäbische Beutelsbach vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt. In dem kleinen <del>Weinheimer</del> Stadtteil von Weinstadt wurde 1976 der sogenannte <a title="Beutelsbacker Konsens" href="http://www.lpb-bw.de/beutelsbacher-konsens.html">Beutelsbacher Konsens</a> zur Politischen Bildung vereinbart. Neben dem Überwältigungsverbot („Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer – im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der »Gewinnung eines selbständigen Urteils« zu hindern“) und dem Gebot der Kontroversität („Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen“) verständigte man sich auch auf das Ziel politischer Bildung, die Schüler und Schülerinnen in die Lage zu versetzen, die politische Situation der Gesellschaft sowie ihre eigene Position zu analysieren und sich<strong> aktiv am politischen Prozess zu beteiligen</strong>, indem der Lernende »nach Mitteln und Wegen [zu] suchen, die vorgefundene politische Lage im Sinne seiner Interessen zu beeinflussen«“.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 490px">
<p style="text-align: center"><img class="size-full wp-image-4128 aligncenter" src="http://pb21.de/files/2011/06/marschfacebook.jpg" alt="Ägyptische Demonstranten feiern Facebook. (Bild: Richard Gutjahr)" width="480" height="271" /></p>
<p class="wp-caption-text">Ein ägyptischer Demonstrant feiert Facebook.<br />
Februar 2011, Tahrir-Platz, Kairo (Bild: <a title="Gutjahrs Bericht von der Revolution in Ägypten" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/02/kairo-millionen/">Richard Gutjahr</a>)</p>
</div>
<p>35 Jahre später und 20 Kilometer weiter entbrennt ein erbitterter Streit über den Tiefbahnhof Stuttgart 21, der nicht nur auf der Straße, sondern auch auf Facebook ausgetragen wird: Gut <a title="Facebook-Page gegen S21" href="http://www.facebook.com/keinstuttgart21">100.000 Fans sind gegen das Projekt</a>, <a title="Facebook-Page der Befürworter von S21" href="http://www.facebook.com/fuer.s21">167.000 sind dafür</a>. Facebook ist damit mehr als ein Fotoalbum peinlicher Partybilder und mehr als Gedanken-Kloake von Jugendlichen ohne realen Freundeskreis. Auf Facebook wird Politik gemacht. Daneben, wer Deutschlands Superstar werden soll und was die Tatort-Kommissare Batic und Leitmayr richtig und falsch gemacht haben, wird eben auch über gesellschaftliche und politische Themen diskutiert und gestritten. Es gibt Facebook-Gruppen, die <a title="Facebook-Page zuGuttenBack" href="http://www.facebook.com/zuGuttenBACK">Karl Theodor zu Guttenberg zurück</a> haben wollen, andere wollen <a title="Facebook-Page Wir wollen Guttenberg nicht zurück" href="http://www.facebook.com/pages/Wir-wollen-Guttenberg-nicht-zur%C3%BCck/173650972680817">ihn nicht zurück</a>. Es gibt Verlinkungen zu Medienberichten z.B. zu Spiegel Online oder der Süddeutschen Zeitung, die Menschen kommentieren die Berichte, regen sich darüber auf oder unterstützen deren inhaltliche Aussage. Kurzum: Facebook ist zu einem ernst zu nehmenden Raum politischer Diskussion geworden. Annähernd 20 Millionen Menschen nutzen allein in Deutschland dieses soziale Netzwerk, die Hälfte davon ist unter 21 Jahren. Wie auch immer man zu Facebook steht, hier findet <a title="Wikipedia zu politics" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politics"><em>politics</em> (prozesshafte Dimension von Politik)</a> statt. Politische Bildung, die den Beutelsbacher Konsens ernst nimmt, muss dort vertreten sein, wo politische Prozesse stattfinden. Sie ist zwar nicht teilnehmende Akteurin an diesen Prozessen (im Sinne des Überwältigunsver- und des Kontroversitätsgebots), aber sie muss Anlaufstellen schaffen und ansprechbar sein für fragende Schülerinnen und Schüler und zwar dort, wo sich die Menschen aufhalten.</p>
<p>Politische Bildung findet in Deutschland in der Schule statt, in Museen und Gedenkstätten, in Bildungshäusern, im Fernsehen und in Büchern und Zeitschriften. Man erreicht damit Menschen, die entweder nicht ausweichen können (Schule) und sog. bildungsnahe Schichten, die in Museen gehen oder die <a title="bpb - Schriftenreihe" href="http://www.bpb.de/publikationen/BZUMW6,0,0,Schriftenreihe.html">Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung</a> kennen. Das soziale Netzwerk, das sich auf Facebook abbildet, bietet hervorragende Chancen, speziell mit denjenigen Menschen in Kontakt zu kommen, die kein Zeitungsabonnement haben und Arte nur vom Durchzappen her kennen. Politische Bildung muss sich nicht anbiedern oder aufzwingen, aber sie muss Angebote machen, die von der Zielgruppe auch als solche wahrgenommen werden (können). Sie muss, möchte sie nicht nur eine spezielle Schicht gebildeter Bürgerinnen und Bürger erreichen, auch niederschwellige Angebote unterbreiten und „dem Volk auf&#8217;s Maul schauen“, wie es weiland Martin Luther ausdrückte. Eine politische Bildung, die am Volk vorbei bildet, verdient ihren Namen nicht.</p>
<p>Facebook ist auch deshalb so schnell so erfolgreich geworden, weil sich Menschen darin schnell und einfach untereinander austauschen können und weil sie eine Fülle von Artikulationsmöglichkeiten auf Facebook vorfinden: Man kann Bilder hochladen, Kurzmitteilungen an alle seine Kontakte („Freunde“) versenden, sog. Statusupdates, man kann die Aktivitäten anderer mögen („liken“) und auch kommentieren. Diese Fülle an unmittelbaren Interaktionsmöglichkeiten gibt es sonst im Internet nur selten. An manchen Stellen im Internet kann man Beiträge von anderen kommentieren, manchmal kann man Sternchen vergeben („Fanden Sie diesen Kommentar hilfreich?“). Aber nur Facebook stellt im Internet die Werkzeuge bereit, auf vielfältige Art und Weise mit anderen zu kommunizieren. Von solch einem breiten, kontinuierlichen und hierarchiearmen Diskursansatz konnte die politische Bildung bisher nur träumen. Jede/r Facebook-Nutzer/in hat prinzipiell eine „gleich laute“ Stimme, jede/r kann die Meldungen anderer kommentieren, ihnen zustimmen, sich ablehnend äußern oder erweitern. Facebook ist damit ein ideales Werkzeug, um mit vielen Menschen in leichten Kontakt zu treten. Und dieser Kontakt kann, je nach Thema und damit verbundenen Emotionen, durchaus intensiv sein. Aus Individuen werden Gruppen, aus Kollektiven können soziale Bewegungen werden. Facebook ist eine Plattform, die Beteiligung und demokratische Mitbestimmung fördert, nicht nur in arabischen Ländern.</p>
<p>Facebook ist aus unserer heutigen Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Man kann dazu stehen, wie man will, aber man darf davor nicht die Augen verschließen und sich nicht in seinem Elfenbeinturm verschanzen. Politische Bildung, die ihren Auftrag ernst nimmt, muss zu den Menschen gehen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Und immer mehr dieser Gespräche finden auf Facebook statt.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-4125"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!</title>
		<link>http://pb21.de/2011/06/nur-facebook-abstinenz-uberzeugt/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 04:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook gilt inzwischen für viele gesellschaftliche Akteure als &#8220;unvermeidbar&#8221; &#8211; egal was man von der Plattform und dem dahinter stehenden Unternehmen hält. Gilt das auch für die politische Bildung? Die #pb21-Redaktion hat zwei Experten um ihre Meinung gebeten. Im Folgenden plädiert Christiane Schulzki-Haddouti für eine Abstinenz gerade der politischen Bildung. Die Gegenposition wird von Thomas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4197" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-thumbnail wp-image-4197" src="http://pb21.de/files/2011/06/facebook-daumen-runter-200x200.jpg" alt="Hand mit nach unten gestreckten Daumen" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bild unter CC by-nd 2.0 by MailChimp</p></div>
<p>Facebook gilt inzwischen für viele gesellschaftliche Akteure als &#8220;unvermeidbar&#8221; &#8211; egal was man von der Plattform und dem dahinter stehenden Unternehmen hält. Gilt das auch für die politische Bildung? Die #pb21-Redaktion hat zwei Experten um ihre Meinung gebeten. Im Folgenden plädiert Christiane Schulzki-Haddouti für eine Abstinenz gerade der politischen Bildung. Die Gegenposition wird von Thomas Pfeiffer vertreten: &#8220;<a title="Politische Bildung muss nach Facebook!" href="http://pb21.de/2011/06/politische-bildung-muss-nach-facebook/">Politische Bildung muss nach Facebook!</a>&#8221;</p>
<p>Wir laden zur Diskussion &#8211; nicht auf Facebook, sondern in unseren Kommentaren.<span id="more-4162"></span></p>
<hr />
<p>Keine Frage: Viele Menschen sind inzwischen bei Facebook als Mitglied registriert. Weltweit sind es über 600 Millionen. In Deutschland ist inzwischen fast jeder Fünfte bei Facebook. Was also liegt näher, als Menschen für Themen der politischen Bildung nicht auch direkt in dem sozialen Netzwerk anzusprechen? Dafür sprechen einige Argumente. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass ein entsprechendes Engagement bei Facebook eher kontraproduktiv sein könnte.</p>
<h2>Erst analysieren, dann klicken</h2>
<p><strong>Klicken statt Diskutieren</strong>: Der Gefällt-mir-Button verführt die Nutzer dazu, nicht mehr zu kommentieren, die eigenen Gedanken explizit zu artikulieren, sondern über einen einfachen Klick etwas zu „mögen“. Die Option, etwas ähnlich einfach „nicht zu mögen“ gibt es nicht. Facebook fördert damit eine Akklamationskultur – also das Gegenteil einer Diskussionskultur, wie sie für eine funktionierende Demokratie wichtig wäre. Ein Angebot der politischen Bildung riskiert damit diese demokratiekritische Entwicklung weiter zu befördern.</p>
<p><strong>Der Gefällt-mir-Button:</strong> Facebook setzt mit dem Gefällt-mir-Button Cookies auf die Rechner der Besucher und verfolgt sie damit quer durch das Netz. Wenn die Besucher gleichzeitig bei Facebook sind, kann Facebook erfahren, was sie im Netz sonst so tun. Informiert ein Anbieter, der auf seiner Website den Gefällt-mir-Button einbaut, seine Besucher nicht ausführlich über dieses Praxis, verstößt er gegen den Datenschutz. Außerdem zwingt er seinen Besuchern eine fragwürdige Technik auf, da sie, wenn sie die Cookies nicht wollen, diese selbst in ihrem Browser sperren müssen.</p>
<p><strong>Geschlossene Veranstaltung: </strong>Facebook erstellt über den Button außerdem eine alternative Bewertungsstruktur im Netz. Da nicht alle Suchmaschinen diese Links auswerten können, wird sich nach und nach die Gewichtung der Relevanz von Artikeln verschieben. Facebook seinerseits bestimmt darüber, wer die Links auswerten darf und wer nicht. Bing zum Beispiel darf, Google nicht. Das verstößt gegen das Prinzip der Offenheit, das für die Architektur des Internets wesentlich ist. Die Frage ist daher, ob man als Organisation der politischen Bildung auf der Plattform eines Anbieters engagieren möchte, der die Offenheit des Netzes und damit ein Grundprinzip der Wissensgesellschaft korrumpiert.</p>
<p><strong>Respektloser Umgang mit Nutzern:</strong> In der Vergangenheit hat Facebook wiederholt Features eingeführt, die gegen die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer verstoßen. Auf Proteste hat Facebook zwar immer wieder, mit teils monatelanger Verzögerung reagiert, um bald darauf mit weiteren einschlägigen Vorstößen aufzufallen. Die jüngste Neuerung der automatischen Gesichtserkennung kann von Nutzern zwar „gesperrt“ werden, korrekt wäre jedoch kein Opt-out-, sondern ein Opt-in-Verfahren gewesen. Diese Methode, die Nutzer grundsätzlich ihrer Privatsphäre zu berauben, damit diese sie wieder in mühevollen Schritten zurückerobern können, widerspricht dem Weltbild des mündigen Bürgers, mit dem respektvoll verhandelt werden muss.</p>
<h2>Erst überlegen, dann engagieren</h2>
<p>Hinzu kommen einige grundsätzliche Überlegungen, die vor einem Engagement im Bereich Social Media angestellt werden sollten.</p>
<p><strong>Relevante Inhalte:</strong> Es können nur dann viele Menschen erreicht werden, wenn die Inhalte auf großes Interesse stoßen. Netzwerkeffekte entstehen nämlich nur dann, wenn Menschen Informationen als wichtig, relevant oder irgendwie besonders einstufen. Eine Facebook-Seite ist daher kein Selbstläufer, sondern muss kontinuierlich mit interessanten Informationen bestückt werden. Diese müssen kontinuierlich recherchiert, aufbereitet und auf verschiedenen Kanälen verbreitet werden. Ansonsten tritt rasch Langeweile ein – und neue Nutzer können nicht gewonnen werden.</p>
<p><strong>Glaubwürdiges Engagement: </strong>Das Engagement für die Seite muss glaubwürdig sein. Das ist es in einem Sozialen Netzwerk nur, wenn es auch „sozial“ ist, wenn also hinter der Seite Personen erkennbar sind, die sich engagieren. Diese müssen ständig ansprechbar sein, besser noch: Sie müssen selbständig und eigenverantwortlich in Foren und Kommentaren agieren können. Anderenfalls erscheint das Angebot rasch unglaubwürdig.</p>
<p><strong>Kommunikationskonzept: </strong>Ein Facebook-Auftritt erfordert ein überzeugendes Kommunikationskonzept. Denn die jeweils Verantwortlichen treten nicht als Privatpersonen, sondern als Vertreter einer Institution auf. Deshalb muss auch überlegt werden, wer kommuniziert, wenn die jeweiligen Personen im Urlaub oder krank sind. Wird dies nicht geregelt, erscheint der Auftritt wenig professionell.</p>
<p><strong>Effektive Organisation</strong>: Das Engagement in einem sozialen Netzwerk erfordert aufgrund der stark personenbezogenen Kommunikation eine effektive Organisation hinter den Kulissen. Hier müssen Präsentations- und Moderationskonzepte erarbeitet werden. Arbeitsabläufe innerhalb der Organisation müssen analysiert und in Einklang mit den Anforderungen der sozialen Netzwerke gebracht werden. Sie müssen außerdem so aufeinander abgestimmt werden, dass die Kommunikation in den sozialen Netzwerken nicht zur organisatorischen Belastung wird. Lange Reaktionszeiten können nämlich rasch an der Glaubwürdigkeit bzw. Authentizität kratzen.</p>
<p><strong>Social Media Policy</strong>: Ein Engagement in sozialen Netzwerken bedeutet für Organisationen, dass auf Facebook nichts kommuniziert werden sollte, was der offiziellen Kommunikation des Hauses widerspricht. Eine interne Abstimmung ist daher wichtig. Außerdem sollte überlegt werden, wie lang die Leine sein darf, an der die Mitarbeiter agieren dürfen. Diese befinden sich ansonsten in einem permanenten Konflikt: Sprechen sie als Privatperson, die sie ja vielleicht ebenfalls auf Facebook sind, oder sprechen sie als Vertreter einer Institution? Bei Mitarbeitern könnte dies ansonsten zu einer permanenten Belastungssituation führen.</p>
<p><strong>Recht:</strong> Auch auf Facebook gilt es rechtliche Regelungen wie etwa die Impressumspflicht oder das Recht auf Gegendarstellungen einzuhalten. Wer meint, auf Facebook ginge alles schneller und unkomplizierter, lässt sich von der spielerischen Fassade blenden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Abgesehen von grundsätzlichen konzeptionellen Erwägungen, die ein erfolgreiches Engagement in Facebook erfordert, stellt sich angesichts zahlreicher Eigenheiten der Plattform die Frage, ob überhaupt ein glaubwürdiger Auftritt im Rahmen eines Dienstes möglich ist, der grundlegende Rechte seiner Nutzer ignoriert. Eine bewusst gewählte Abstinenz wäre meiner Meinung für eine Organisation der politischen Bildung im Fall von Facebook angemessen.</p>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div class="shr-publisher-4162"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Webschau Juni 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/06/webschau-juni-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/06/webschau-juni-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 05:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette. Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen Vom unentdeckten Land Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das Partei ergreift:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette.</p>
<h3><a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen</a></h3>
<p>Vom <a title="Das unentdeckte Land (1996 -1998)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34744/1.html">unentdeckten Land</a> Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das <a title="Das Netz ergreift Partei (2008 bis 2010)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Partei ergreift</a>: Wie sich der Blick von Gesellschaft und Justiz auf das Internet in den letzten 20 Jahren entwickelt und verändert hat. Die fünfteilige Serie auf <a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/">telepolis.de</a> ist eine spannende Reise durch die Netzgeschichte, die nachzeichnet was passiert, wenn das Internet ins richtige Leben kommt und umgekehrt.<br />
<small>#geschichte #internet #alltag #justiz</small></p>
<p><img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-4076"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h4><a title="Facebook: Oops, I did it again" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/06/facebook-did-it-again/">Facebook: Oops, I did it again</a></h4>
<p>Facebook hat eine neue Funktion freigeschaltet: die standardisierte Gesichtserkennung. <a title="Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebooks-Gesichtserkennung-schreckt-Datenschuetzer-auf-1257815.html">Datenschützer haben kritisiert</a>, dass sie automatisch voreingestellt ist. Wer nicht will, dass Fotos auf Facebook automatisiert nach seinem Gesicht abgesucht und durch Freunde verifiziert werden, kann das neue Feature ausschalten. Da das nicht so einfach ist, gibt es inzwischen viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Netz, u.a. im <a title="Richard Gutjahrs Blog" href="http://gutjahr.biz">gutjahr.biz</a> &#8211; Blog.<br />
<small>#gesichtserkennung #facebook</small></p>
<h4><a title="Zivilisiert die Welt, nicht das Netz" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">Zivilisiert die Welt, nicht das Netz</a></h4>
<p>Auf dem Internet-Gipfel in Paris musste Nicolas Sarkozy scheitern, kommentiert <a title="spiegelonline" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">spiegelonline</a>. In Paris sprach Sarkozy mit Internet-Größen über seine Vorstellung von einem &#8220;zivilisierten&#8221; Internet. Dabei tappte er in die gleiche Falle wie so viele Politiker vor ihm: Er versteht das Netz nicht.<br />
<small>#internet #sarkozy #gipfel</small></p>
<h4><a title="Streit um Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">Streit um Vorratsdatenspeicherung</a></h4>
<p>Der Entwurf für das neue &#8220;Gesetz zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet&#8221; ist veröffentlicht worden. Unions-Politiker zeigen sich entrüstet und bezeichnen den Entwurf als nicht akzeptabel, so <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">heise.de</a>. Sie fordern eine längere Speicherung der Daten. Datenschutzaktivisten lehnen nach wie vor jede anlasslose Speicherung ab (<a title="Link zum offenen Brief" href="http://www.daten-speicherung.de/data/ip-vorratsdatenspeicherung_stoppen.pdf">Link zum offenen Brief</a>).<br />
<small>#vorratsdatenspeicherung</small></p>
<h4><a title="Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell" href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3484/razzia_und_verhaftungen_bei_streaming_portal_wer_kino_to_guckte_ist_noch_lange_nicht_kriminell/">Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell</a></h4>
<p>Das wohl bekannteste Internet-Portal von Streaming-Angeboten in Deutschland ist im Zuge einer Razzia abgeschaltet worden. Mehr als 400.000 Nutzer sollen täglich aktuelle Kinofilme und Serien auf kino.to angesehen haben. Anders als die Betreiber und Hoster müssen diese auch nach Schließung der Seite jedoch kaum mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, meint die <a title="Legal Tribune Online" href="http://www.lto.de/">Legal Tribune Online</a>.<br />
<small>#kinoto #urheberrecht</small></p>
<h4><a title="Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0</a></h4>
<p>Jugendschützer haben 2010 mehr problematische Internetinhalte registriert als im Vorjahr. Die Zahl der Verstöße stieg im Vergleich zu 2009 insgesamt um sieben Prozent, wie die Organisation jugendschutz.net mitteilte. Zahlenmäßig bleibe Pornografie das größte Jugendschutzproblem, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Dagegen gab es bei Magersucht verherrlichenden Angeboten (&#8220;Pro-Ana&#8221;-Szene) einen deutlichen Anstieg um 27 Prozent. Artikel auf <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">heise.de</a>.<br />
<small>#web20 #gefahren #pornografie #magersucht</small></p>
<h4><a title="Politcamp: Social Media als &quot;fünfte Gewalt&quot;?" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">Politcamp: Social Media als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;?</a></h4>
<p>Am 4. und 5.6. fand das <a title="Politcamp 2011" href="http://11.politcamp.org/">Politcamp 2011</a> in Bonn statt. Politiker und Netzaktive tauschten sich über die Frage aus, wie Social Media den politischen Prozess bereichern können. Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, bezeichnete die neuen Medien zwar als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;, warnte aber davor, sie mit der Mehrheit der Bevölkerung zu verwechseln (<a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">heise.de</a>).<br />
<small>#politcamp #politik #socialmedia</small></p>
<h4><a title="Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview" href="http://berlinergazette.de/seminar/projekte/lebenskuenstler/">Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview</a></h4>
<p>Ob auf Facebook oder im Bewerbungsgespräch: Selbstdarstellung ist zur ökonomischen Ressource geworden, die bei Jugendlichen gleich welchen Hintergrunds vorausgesetzt wird. Das <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a>-Projekt „Lebenskünstler” ging diesem Thema mit künstlerischen Experimenten an drei Berliner Bildungseinrichtungen nach. Der Medienjournalist Niklas Hofmann hat das Projekt begleitet und eine <a title="Von Last und Lust der Selbstdarstellung: Unterricht im Fach Lebenskunst " href="http://berlinergazette.de/unterricht-im-fach-lebenskunst/">Reportage</a> dazu geschrieben.<br />
<small>#lebenskuenstler #berlinergazette #selbstdarstellung #identitaetsmanagement</small></p>
<hr />
<h3><a title="Netzneutralität" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34595768_kw23_pa_wirtschaft/">Debatte: Netzneutralität</a></h3>
<p>Netzneutralität bedeutet, dass alle Datenpakete im Netz gleichranigig behandelt werden, d.h. Durchleitungen sollen nicht je nach Absender oder Empfänger der Daten bevorzugt erfolgen. Die Forderung danach, dass im Netz alle gleich behandelt werden, soll Garant für freien Meinungsaustausch sein und die Beteiligung am Netz für alle sichern.</p>
<p>Der &#8220;Gesetzentwurf zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen&#8221; vom 04.06. lässt u.a. nach Ansicht des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/">Digitale Gesellschaft</a> an entscheidenden Stellen Lücken: So sei nicht explizit ausgeschlossen, dass Datenpakete unterschiedlich behandelt werden dürfen. Gefordert wird eine Regelung, &#8220;in der jede willkürliche Analyse, sowie jede Sperrung von Inhalten, Ziel- und Anfrageadressen auf Providerebene für grundsätzlich unzulässig erklärt wird.&#8221; (aus der <a title="Stellungnahme des Vereins Digitale Gesellschaft zur BT-DRS 17/5707 vom 04.05.2011" href="http://digitalegesellschaft.de/2011/06/stellungnahme-zum-anderungsentwurf-tkg/">Stellungnahme</a> des Vereins)</p>
<p>Netzdienstleister wie die Telekom haben schon länger die Idee, Anbietern von datenintensiven Diensten (z.B. Google) eine <a title="Telekom träumt von Google-Gebühr" href="//www.zeit.de/digital/internet/2010-03/telekom-google-netzneutralitaet">höhere Gebühr</a> zu berechnen. &#8220;Netze sind keine Dinger, die einmal gebaut werden und danach kann man da reinstopfen, was man will – Netze müssen mit steigendem Bedarf ausgebaut werden und das kostet ständig Geld.&#8221; (aus <a title="Das Telekom-Komplott gegen YouTube" href="http://blogs.telekom.com/2011/05/18/das-telekom-komplott-gegen-youtube/">Blog.Telekom</a>) In einer <a title="Breitband und Internet-Maut" href="http://computerwoche.posterous.com/kolumne-von-jurgen-hill-zu-breitband-und-inte">Kolumne der Computerwoche</a> wird diese Einschätzung unterstützt: &#8220;Wer in politischen Sonntagsreden kämpferisch Breitband für alle fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das Ganze finanzieren soll.&#8221;<br />
<small>#netzneutralitaet #digitalegesellschaft #telekom #google #tkg</small></p>
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		<title>Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsphäre auf Facebook</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/facebook-privacy-%e2%80%93-wie-schutze-ich-meine-privatsphare-auf-facebook/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 05:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist nicht mehr dabei. Im Juni 2010 kündigte sie ihren Facebook-Account, weil Facebook-Manager keinerlei Zugeständnisse machten, den Datenschutz der Nutzer im Sinne der Ministerin anzupassen. Allerdings sind allein in Deutschland derzeit über 16 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk angemeldet – Tendenz stark steigend (ständig aktuelle Zahlen gibt es unter http://allfacebook.de/userdata/). Wie schützt man]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-full wp-image-3042 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_einstellungen.png" alt="Facebook Einstellungen" width="200" height="200" /></p>
<p>Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist nicht mehr dabei. Im Juni 2010 <a title="Ilse Aigner kündigt Facebook-Account" href="http://www.netzpolitik.org/2010/ilse-aigner-tritt-aus-facebook-aus/">kündigte sie ihren Facebook-Account</a>, weil Facebook-Manager keinerlei Zugeständnisse machten, den Datenschutz der Nutzer im Sinne der Ministerin anzupassen. Allerdings sind allein in Deutschland derzeit über 16 Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk angemeldet – Tendenz stark steigend (ständig aktuelle Zahlen gibt es unter <a title="Aktuelle Facebook-User-Zahlen" href="http://allfacebook.de/userdata/">http://allfacebook.de/userdata/</a>). Wie schützt man nun seine Privatsphäre auf Facebook, ohne ganz auf Facebook zu verzichten? Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie eine kleine Schutzmauer um Ihre Online-Identität bei Facebook bauen können und worauf dabei zu achten ist.<span id="more-2997"></span></p>
<h3>Datenschutz und Datensicherheit</h3>
<p>Zunächst einmal lohnt ein kurzer Blick auf unterschiedliche Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Facebook und Datenschutz. Grob zusammengefasst kann man sagen, dass der Begriff der Datensicherheit sich auf technischen Aspekte bezieht, vor allem auf den Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf bestehende Datenbestände. Hierzu zählen verschlüsselte Übertragung über <a title="https erlaubt sichereres Surfen im Netz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol_Secure">https</a> (damit Dritte nicht unerlaubt den Datentransfer abhören können) , Zugangskontrollen zu Serverräumen, das Vier-Augen-Prinzip und Ähnliches mehr. Auf diese technischen Aspekte hat man als einzelne Person bei Facebook keinen Einfluss, man kann sich also nur darauf verlassen, dass die Firma Facebook die Daten einigermaßen sicher verwaltet und niemand Unbefugtes Zugriff auf die Daten erhält (lesen Sie hierzu auch einen <a title="Stiftung Warentest: Datenschutz bei Facebook" href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/test/Soziale-Netzwerke-Datenschutz-oft-mangelhaft-1854798-1855785/">Testbericht der Stiftung Warentest</a>). Wichtigste Regel in diesem Zusammenhang: <strong>Wirklich intime Details sollten auf Facebook weder gepostet, noch via persönlicher Nachricht verschickt oder im Facebook-Chat besprochen werden! </strong>Als einzelne Person kann man aber festlegen, wer welche Informationen sehen sollte bzw. Zugriff auf Statusmeldungen, Fotos und religiöse Ansichten haben sollte.</p>
<h3>Ich sehe was, was Du nicht siehst – Privatsphäre-Einstellungen</h3>
<div id="attachment_3007" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a title="Privatsphären-Einstellungen von Facebook" href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy"><img class="size-full wp-image-3007 " src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_link_zu_privatsphaere.png" alt="Link zur Privatsphäre-Einstellung auf Facebook" width="213" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Der Link zu den Privatsphäre-Einstellung auf Facebook ist leicht zu finden.</p></div>
<p>So sehr kompliziert, wie manchmal behauptet, sind die Einstellungen zur eigenen Privatsphäre auf Facebook gar nicht. Allerdings ändern sie sich recht häufig, und wenn Facebook neue Features veröffentlicht, muss man ggf. die eigenen Einstellungen wieder neu anpassen. (Als Facebook bspw. die Möglichkeit einführte, den Aufenthaltsort von anderen Personen auf Facebook zu veröffentlichen, war diese Funktion von Haus aus freigeschaltet – wer das nicht wollte, war im Zugzwang und musste diese Freigabe erst wieder zurücknehmen – was von vielen Menschen kritisiert wurde.)</p>
<p>Sie können bei den meisten Inhalten, die Sie auf Facebook einstellen, bestimmen, wer sie sehen soll. Dabei können Sie entscheiden, wem gegenüber Sie einzelne Inhalte veröffentlichen wollen: Entweder für Alle, nur gegenüber Freund/innen, nur für Kontakte von Kontakten („Freunde von Freunden”) oder benutzerdefiniert nur an bestimmte Gruppen (<a title="Scrolle nach unten zum Abschnitt Listen" href="#listen">siehe unten</a>).</p>
<p>Auch in der von Facebook empfohlenen Einstellung sind einige Bereiche, wie bspw. Ihre Statusmeldungen, Ihre Fotos und Ihre Biographie standardmäßig für alle sichtbar. Um die Einstellungen zu ändern, klicken Sie auf den Link <em>Benutzerdefinierte Einstellungen</em> unterhalb der Übersicht.</p>
<div id="attachment_3009" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-3009" src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_privat_einstellungen.png" alt="Facebook - Übersicht über die Privatsphäre-Einstellungen." width="600" height="478" /><p class="wp-caption-text">Facebook bietet einen raschen Überblick über die momentanen persönlichen Einstellungen zur Privatsphäre. Möchte man die Einstellungen ändern, muss man auf »Benutzerdefinierte Einstellungen« klicken.</p></div>
<h3>Dinge, die ich teile und Dinge, die andere Personen teilen</h3>
<p>Der Abschnitt „Dinge, die ich teile” erklärt sich weitestgehend von selbst. Achten Sie am Ende dieses Abschnitts auf den Link <em>Privatsphäre-Einstellungen für bestehende Fotoalben und Videos bearbeiten</em>. Hier können Sie festlegen, wer Ihr Urlaubsalbum sehen soll und wer nicht. Sie können hinter diesem Link also für jedes einzelne Fotoalbum (nicht Foto!) angeben, ob es Alle, nur direkte Kontakte, Kontakte von Kontakten oder speziell ausgewählte Personen (<a title="Scrolle nach unten zum Abschnitt Listen" href="#listen">siehe unten</a>) sehen sollen.</p>
<p>Interessanter ist der zweite Abschnitt: „Dinge, die andere Personen [über mich] teilen”. Hier legen Sie fest, ob Sie von anderen auf Fotos markiert werden wollen und ob Freunde an Ihre Pinnwand posten dürfen. Diese Einstellungen sind deshalb so wichtig, weil sie sich darauf beziehen, was Andere mit Ihrem Profil auf Facebook anstellen können. (Exkurs: Ich persönlich bin in diesem Bereich relativ restriktiv: niemand darf an meine Pinnwand posten und niemand außer mir darf angeben, an welchem Ort ich mich befinde.)</p>
<div id="attachment_3014" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-3014" src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_andere_ueber_mich.png" alt="Facebook: Andere über mich" width="600" height="213" /><p class="wp-caption-text">Was andere über einen auf Facebook sagen, kann man in bestimmten Fällen beeinflussen.</p></div>
<p><a name="listen"></a></p>
<h3>Benutzerdefinierte Listen – Einstellungen mit chirurgischer Präzision</h3>
<div id="attachment_3017" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a title="Bearbeiten der Facebook-Freundesliste" href="http://www.facebook.com/friends/edit/"><img class="size-full wp-image-3017 " src="http://pb21.de/files/2011/04/facebooklisten-350x204.png" alt="Facebook Listen" width="350" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook Listen sind ein mächtiges Werkzeug, wenn man manche Inhalte nur bestimmten Personengruppen zugänglich machen will.</p></div>
<p>Wir haben bisher die Sichtbarkeit von Inhalten nur für die drei unterschiedlichen Gruppe Alle, Kontakte (&#8220;Freunde&#8221;) und Kontakte von Kontakten einstellen können. Mit der Listenfunktion von Facebook hat man die Möglichkeit, einzelne Inhalte nur für bestimmte Listen bzw. deren Mitglieder zugänglich zu machen, z.B.: die eigene Familie, Firmenkolleg/innen oder ähnliches. Dazu müssen Sie zunächst entsprechende Listen anlegen, was Sie im Bereich <a title="Facebook: Freunde bearbeiten" href="http://www.facebook.com/friends/edit/">Freunde bearbeiten</a> tun können. Sie gelangen über den Button „Konto” rechts oben im Facebook-Fenster dorthin.</p>
<div id="attachment_3019" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-3019 " src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_nur_fuer_listen-350x198.png" alt="Facebook nur für Listen" width="350" height="198" /><p class="wp-caption-text">Sie können individuelle Kontakte-Listen erstellen und bestimmte Inhalte nur Mitglieder dieser Listen zugänglich machen.</p></div>
<p>Sie können jeden einzeln Kontakt („Freund/in“) zu beliebig vielen Listen hinzufügen, um eine Liste zu erstellen, klicken Sie einfach auf – Überraschung – den Button „+ Liste erstellen”, am oberen Ende der Freundesliste.</p>
<p>Nachdem Sie Ihre persönlichen Listen angelegt haben, können Sie wieder zurück in die <a title="Facebook: Privatsphären-Einstellungen" href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy">Privatsphären-Einstellungen</a> wechseln und dort bestimmte Inhalte nur für entsprechende Liste freigeben. Dazu klicken Sie – bspw. bei „Orte, die ich besuche” auf „Benutzerdefiniert” und im dann erscheinenden Fenster wählen Sie bei „Diese Personen” den Eintrag „Bestimmte Personen” aus. Im Feld darunter müssen Sie dann die ersten Buchstaben der entsprechenden Liste eintragen, ehe ein Autovervollständigen-Feld angezeigt wird. Sie können Inhalte auch mehreren Listen zugänglich machen.</p>
<div id="attachment_3021" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img class="size-medium wp-image-3021 " src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_status_listen-350x146.png" alt="Facebook: Statusupdates nicht für alle" width="350" height="146" /><p class="wp-caption-text">Facebook: Statusupdates nicht für alle</p></div>
<p>Die Möglichkeiten der sog. Freundes-Listen sind sehr umfangreich, so können Sie auch einzelne Statusmeldungen nur für Mitglieder bestimmter Listen posten. Dazu klicken Sie links neben dem „Teilen“-Button auf den kleinen Pfeil und wählen Ihre Zielgruppe aus. Diese Einstellungen können Sie auch als Standardeinstellung speichern, wenn Sie den entsprechenden Haken vor dem Speichern der Einstellungen setzen.</p>
<h3>Trojanische Pferde – Anwendungen von Drittanbietern</h3>
<p>Facebook ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich geworden, weil eine Vielzahl von Drittanbietern zusätzliche Funktionen zu Facebook hinzufügen können, die sog. Apps (oder „Applikationen“ oder „Anwendungen“). Sie erlauben es, Spiele auf Facebook zu spielen (z.B. das berühmt-berüchtigte <a title="Was ist Farmville?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FarmVille">Farmville</a>) oder sich mit dem eigenen Facebook-Konto auf anderen Seiten zu authentifizieren. Bei der Installation einer App (= die allererste Nutzung) wird zwar jede/r Nutzer/in um Erlaubnis für den Datenzugriff gefragt, aber – Hand auf&#8217;s Herz – oft klickt man zu schnell oder man möchte einige Zeit später manchen Applikationen die Erlaubnis für den Datenzugriff wieder entziehen. Die Anwendungen bzw. deren Anbieter haben dann ggf. Zugriff auf die persönliche Timeline (=alle Statusmeldungen) eines Facebook-Accounts und – je nach App – auch auf die E-Mail-Adresse des/der Inhabers/in oder die Applikation hat sogar die Erlaubnis, selbstständig Statusupdates zu posten.</p>
<p>Auf der Seite <a title="Anweundungseinstellungen für Facebook" href="http://www.facebook.com/settings/?tab=applications">http://www.facebook.com/settings/?tab=applications</a> finden Sie eine Übersicht über alle derzeit von Ihnen installierten Apps. Sie können dort nachsehen, welche Apps Sie installiert und auf welche Daten die einzelnen Apps Zugriff haben. Hinter dem Link „Einstellungen bearbeiten” können Sie einzelnen Apps ihre Berechtigungen wieder entziehen oder gleich die gesamte Anwendung entfernen.</p>
<div id="attachment_3036" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a title="Anwendungs-Einstellungen von Facebook" href="http://www.facebook.com/settings/?tab=applications"><img class="size-full wp-image-3036" src="http://pb21.de/files/2011/04/facebook_anwendungen.png" alt="Facebook-Anwendungen" width="600" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Bereits installierte Facebook-Anwendungen können Sie leicht wieder de-installieren. Ein Klick auf das kleine Kreuzchen rechts genügt.</p></div>
<h3>Wer suchet, findet – manchmal</h3>
<p>Ein bisschen versteckt in den Einstellungen zu „Anwendungen und Webseiten” finden Sie am Ende der Liste die Einstellmöglichkeit für die Öffentliche Suche. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren – im Normalfall ist sie das bereits – werden Sie über Google, Bing und andere öffentliche Suchmaschinen gefunden. Beachten Sie, dass es einige Zeit dauern kann, bis Sie aus dem Index von fremden Suchmaschinen gelöscht werden, nachdem Sie hier den Haken entfernt haben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mit nur wenigen Klicks können Sie festlegen, wer Ihre Inhalt auf Facebook sehen soll. Wenn Sie sich die Mühe machen, Kontakte-Listen (sog. „Freundes-Listen”) anzulegen, können Sie die Zielgruppe für bestimmte Inhalte von Ihnen, z.B. einzelne Statusupdates oder bestimmte Fotoalben sehr fein dosieren. Vorsicht ist bei neuen Features von Facebook geboten: die werden schon mal von Hause aus für alle freigeschaltet und man kann als Nutzende/r erst im Nachhinein die Freigabe wieder entziehen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig die eigenen Einstellungen zur Privatsphäre zu überprüfen und ggf. anzupassen.</p>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="62" height="22" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-BY-NC-SA-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-2997"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Facebook für Organisationen – eine Einführung</title>
		<link>http://pb21.de/2011/03/facebook-fuer-organisationen-einfuehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Facebook ist das soziale Netzwerk im Internet – mit über 17 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland kann man es aus dem deutschen Internet kaum mehr wegdenken. Für Einrichtungen und Organisationen – nicht nur der politischen Bildung – stellt Facebook einen Ort dar, an dem man mit (potentiellen) Teilnehmenden in Kontakt tritt, sich vorstellt, Feedback einholt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a rel="attachment wp-att-2847" href="http://pb21.de/2011/03/facebook-fuer-organisationen-einfuehrung/facebookfuerorganisationen/"><img class="size-full wp-image-2847 alignleft" src="http://pb21.de/files/2011/03/facebookfuerorganisationen.png" alt="Eine Facebook-Fanpage anzulegen ist kinderleicht. Hier wird erklärt, wie es geht und worauf zu achten ist." width="200" height="200" /></a></p>
<p>Facebook ist <strong>das</strong> soziale Netzwerk im Internet – mit über 17 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland kann man es aus dem deutschen Internet kaum mehr wegdenken. Für Einrichtungen und Organisationen – nicht nur der politischen Bildung – stellt Facebook einen Ort dar, an dem man mit (potentiellen) Teilnehmenden in Kontakt tritt, sich vorstellt, Feedback einholt und den Puls der Zeit fühlt, oder zumindest einen von vielen. Der Präsident der BpB, Thomas Krüger, drückt es so aus: „<a title="Thomas Krüger: Die Diskussion findet auf jeden Fall dort statt." href="http://pb21.de/2010/10/politische-bildung-2-0/">Die Diskussion findet auf jeden Fall [auf Facebook] statt. Wir können nur entscheiden, ob wir uns mit unseren Methoden und Informationen in diesen Austausch einklinken oder ob die Diskussion ohne uns stattfindet</a>.”</p>
<p>In diesem Artikel lernen Sie, wie Sie als Institution der politischen Bildung auf Facebook aktiv werden können, was eine Facebook-Fanpage ist und worauf Sie beim Anlegen achten sollten.<span id="more-2815"></span></p>
<h3 style="clear: both">Was ist eine Facebook-Fanpage?</h3>
<p>Auf Facebook gibt es nicht  nur Accounts für normale Personen, die hier ihre Fotos mit Anderen teilen oder sich mit Anderen austauschen, sondern auch spezielle Accounts für juristische Personen, also für Firmen, Marken und Institutionen. Diese speziellen Accounts haben besondere Einstellungsmöglichkeiten und sind auf die Erfordernisse von Organisationen abgestimmt. Man nennt sie im Facebook-Sprech „Fanpages”, manchmal auch „Like-Page”.</p>
<p><span style="font-size: 21px;line-height: 23px">Wie lege ich eine Fanpage an?</span></p>
<p>Um eine  Fanpage bei Facebook anzulegen, ist es zunächst sinnvoll, einen persönlichen Account bei Facebook zu haben oder einzurichten. Dieser persönliche Account ist ein Account für eine natürliche Person, die auch später der/die erste Administrator/in der Fanpage  wird. Wenn Sie noch keinen persönlichen Account haben oder Ihren privaten dafür nicht nutzen möchten, können Sie sich direkt auf der Startseite von Facebook neu registrieren.</p>
<p>Facebook kennt sechs unterschiedliche Arten von Fanseiten, die je nach Art unterschiedliche Eigenschaften besitzen:</p>
<ol>
<li>Lokales Unternehmen oder Ort</li>
<li>Unternehmen, Organisation oder Institution</li>
<li>Marke oder Produkt</li>
<li>Künstler, Band oder öffentliche Person</li>
<li>Unterhaltung</li>
<li>Cause or Community</li>
</ol>
<p><em>Lokale Unternehmen</em> haben zum Beispiel eine feste Adresse und Öffnungszeiten, eine Marke hat das natürlich nicht. Beispiele für <em>Cause or Community</em> sind „Wir wollen Guttenberg wieder zurück” oder „Atomkraft – Nein Danke!”. Für Träger in der politischen Bildung kommt der Bereich <em>Organisation oder Institution</em> in Betracht und darin eine der Kategorien <em>Ausbildung, Gemeinnützige Organisation, Politische Organisation </em>oder<em> Regierungsinstitution</em> <em>. </em>Sie können die Kategorie später jederzeit ändern.</p>
<p>Zum Anlegen einer Fanseite klicken Sie auf <a title="Hier können Sie eine Facebook-Fanpage erstellen" href="http://www.facebook.com/pages/create.php">http://www.facebook.com/pages/create.php</a>.</p>
<h3>Welche Grundeinstellungen sind notwendig?</h3>
<div id="attachment_2841" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2841" src="http://pb21.de/files/2011/03/facebook_zumadminpanel.png" alt="Facebook Zumadminpanel" width="600" height="246" /><p class="wp-caption-text">Der Weg zum Adminpanel steht allen Administrator/innen einer Seite offen.</p></div>
<p>Häufig wird kolportiert, die Einstellungen von Facebook seien kompliziert und schwer nachvollziehbar. Wenn man sich einmal an die eigentümliche Wortwahl von Facebook gewöhnt hat, findet man sich aber schnell zurecht. Die wichtigsten Einstellungen finden Sie im Admin-Menü Ihrer Seite (wie Sie dahin gelangen, sehen Sie in Screenshot oben) unter dem Punkt <em>Genehmigungen verwalten</em> (siehe Screenshot unten). Hier setzen Sie am Besten den Haken bei <em>Nur Administratoren können diese Seite sehen</em>, so können Sie in Ruhe die Seite vorbereiten und sie erst dann veröffentlichen, wenn alles fertig ist.</p>
<div id="attachment_2822" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2822 " src="http://pb21.de/files/2011/03/facebook_grundeinstellungen.png" alt="Das Tab für die Grundeinstelllungen von Facebook" width="600" height="411" /><p class="wp-caption-text">Die Grundeinstelllungen von Facebook sind mit wenigen Klicks erledigt – wenn man weiß, was man möchte und was die Begriffe bedeuten.</p></div>
<p>Wichtig sind die Einstellungen zu <em>Pinnwand-Reiter zeigt</em> und die <em>Möglichkeiten zum Posten</em>. Hier können Sie entscheiden, ob ihre „Fans“ an Ihre virtuelle Pinnwand schreiben dürfen oder nicht. Wenn Sie das erlauben, erscheinen deren Beiträge auf der öffentlichen Pinnwand der Seite zusammen mit dem Bild des Autors. Im Newsstream der Fanpage taucht der Beitrag aber nicht auf. Das heißt, andere „Fans“ sehen diesen Beitrag erst, wenn sie auf die Fanseite klicken, nicht aber in ihrer eigenen, persönlichen Timeline. Die Administratoren werden über solche „Gastbeiträge” per E-Mail informiert und können sie ggf. wieder löschen.</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Wenn Sie Angst vor Vandalismus haben, können Sie die <em>Blockierliste für Moderatoren</em> nutzen. Wenn Nutzer Beiträge hinterlassen, die Wörter auf dieser Liste enthalten, werden diese Beiträge automatisch als Spam eingestuft und nicht veröffentlicht. Meistens empfiehlt es sich, zunächst der Community einen Vertrauensvorschuss zu geben und das Posten an die Pinnwand zu ermöglichen. Wenn es zu Störattacken kommt, können Sie diese Funktion bspw. für eine Woche deaktivieren und dies auch gleich auf der Fanpage pädagogisch begleiten.</p>
<h3>Welche Kategorie soll ich wählen?</h3>
<p>Im Bereich <em>Allgemeine Informationen</em> beschreiben Sie Ihre Institution, geben Ihre Adresse an und was es sonst noch über Sie zu sagen gibt. Die vorgegebenen Felder variieren, je nach dem, was Sie oben als Kategorien angegeben haben. Für die meisten von Ihnen ist <em>Unternehmen und Organisationen</em> » <em>Ausbildung</em> eine passende Kategorie.</p>
<div id="attachment_2824" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2824" src="http://pb21.de/files/2011/03/facebookseite_informationen.png" alt="Facebookseite Informationen" width="600" height="396" /><p class="wp-caption-text">Die Formularfelder ändern sich, je nach dem, welche Art von Fanseite  Sie ganz oben einstellen.</p></div>
<p><strong>Tipp:</strong> Haben Sie Laufkundschaft oder bestimmte Öffnungszeiten für freien Publikumsverkehr, bietet sich auch die Kategorie <em>Lokale Unternehmen &amp; Orte</em> » <em>Lokales Geschäft</em>, an, weil Sie dort auch Öffnungszeiten, Parkplätze und den Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr angeben können.</p>
<p><strong>Das war es schon. Ihre erste eigene Fanpage ist fertig und einsatzbereit. Vergessen Sie nicht, das Häkchen bei <em>Nur Administratoren können diese Seite sehen </em>zu entfernen.</strong></p>
<h3>Wie bekomme ich (mehr) Fans?</h3>
<p>Das ist ohne Zweifel eine sehr wichtige Frage. Aber seien Sie auch froh, dass Sie mit Ihrer neuen Fanseite zunächst noch nicht im grellen Licht der Weltöffentlichkeit stehen und dass Sie Ihre ersten Schritte in Ruhe und mit wenig Publikum gehen können.</p>
<div id="attachment_2827" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2827" src="http://pb21.de/files/2011/03/facebook_marketing.png" alt="Facebook Marketing" width="600" height="231" /><p class="wp-caption-text">Die Arten, für  Fanpages Werbung zu machen sind vielfältig. Aber nicht alle eignen sich gleich gut.</p></div>
<p>Im Bereich <em>Admintools » Marketing</em> haben Sie mehrere Möglichkeiten, auf Ihre Fanpage aufmerksam zu machen. Ganz oben auf der Liste steht <em>Wirb auf Facebook</em>. Beachten Sie, dass diese Werbeanzeigen kostenpflichtig sind und sich erst lohnen, wenn Sie ein wenig Erfahrung mit Ihrer Fanseite gesammelt haben.</p>
<div id="attachment_2829" class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><img class="size-full wp-image-2829" src="http://pb21.de/files/2011/03/facebook_likebox.png" alt="Facebook Likebox" width="302" height="292" /><p class="wp-caption-text">Werbung in eigener Sache: Die Like-Box für die eigene Homepage ist schnell erstellt.</p></div>
<p>Eines der am meisten verwendeten Features dürfte sich hinter dem Link <em>Füge ein „Gefällt mir“-Feld zu deiner Website hinzu </em>sein. Dahinter verbirgt sich ein Generator, mit dem Sie die sog. <em>Like Box </em>für Ihre Website oder Ihr Blog erstellen können. Mit diesem Generator erstellen Sie ein Codeschnipsel, dass Sie oder Ihr/e Programmier/in in Ihre bestehende Website integrieren können.</p>
<p>Sie können auswählen, wie breit das Banner sein soll, ob Sie Ihre „Fans“ im Banner anzeigen lassen wollen und ob Sie ihre neuesten Statusmeldungen zusätzlich auf Ihrer Homepage veröffentlichen möchten.</p>
<p>Solch eine <em>Like-Box</em> können Sie oder Ihr/e Programmier/in unter <a title="Erstellen Sie ein Banner für Ihre Fanpage" href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like-box/">facebook.com/ &#8230; /plugins/like-box/</a> auch ohne Admin-Rechte für jede andere Seite erstellen.</p>
<p>Und vergessen Sie bitte nicht, ihre neue Fanpage in Ihrem Blog oder auf Ihrer Website gebührend zu feiern und die Lesenden zum <em>Liken</em> aufzufordern.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine Fanpage einzurichten ist nicht schwer, eine dauerhaft zu betreiben, schon eher. Sie haben in diesem Beitrag gelernt, wie einfach es ist, eine Fanpage auf Facebook anzulegen und was die wichtigsten Einstellungen für Ihre Seite sind. Wir freuen uns, wenn Sie Erfahrungen oder Fragen als Kommentar unten auf dieser Seite veröffentlichen.</p>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="62" height="22" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-BY-NC-SA-Lizenz</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-2815"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Webschau März 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
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		<description><![CDATA[In der jetzt monatlich erscheinenden Webschau haben wir diesmal folgende Themen für Sie aus dem Netz gefischt: Protest in Nordafrika, Bürgerbeteiligung in Deutschland, die Wechselwirkung zwischen Internet und Politik und schließlich: Wie Algorithmen das Baden im eigenen Meinungssaft fördern. Lesetipp Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung Bei Facebook, Google oder Amazon entscheidet Software, was der Nutzer zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>In der jetzt monatlich erscheinenden Webschau haben wir diesmal folgende Themen für Sie aus dem Netz gefischt: Protest in Nordafrika, Bürgerbeteiligung in Deutschland, die Wechselwirkung zwischen Internet und Politik und schließlich: Wie Algorithmen das Baden im eigenen Meinungssaft fördern.</p>
<h3>Lesetipp</h3>
<h4><a title="Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html" target="_blank">Vorgefiltertes Web: Die ganze Welt ist meiner Meinung</a></h4>
<p>Bei Facebook, Google oder Amazon entscheidet Software, was der Nutzer zu sehen bekommt und was nicht. Nur wenigen ist bewusst, wie stark Algorithmen inzwischen unser Bild von der Wirklichkeit bestimmen &#8211; was nicht passt, schluckt der Filter. (Artikel auf <a title="Vorgefiltertes Web" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html" target="_blank">spiegel.de</a>)<br />
<small>#meinungsbildung #filter</small></p>
<p><span id="more-2631"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h4><a title="Das Internet und die Proteste in Ägypten" href="http://www.politik-digital.de/Aegypten-Internet-Social-Media-Twitter-Facebook" target="_blank">Das Internet und die Proteste in Ägypten</a></h4>
<p>Protestierende in Ägypten sprayen &#8220;twitter&#8221; und &#8220;facebook&#8221; an Hausmauern: Wie bedeutend war das Internet beim Volksaufstand in Ägypten? Das Ergebnis: Gerade vor den Protesten entfaltete das Netz eine Wirkung, die viele Menschen zum Handeln ermutigte. (Eine Zusammenstellung von <a title="politik-digital.de sammelt Stimmen und Zahlen" href="http://www.politik-digital.de/Aegypten-Internet-Social-Media-Twitter-Facebook" target="_blank">politik-digital.de</a>)<br />
<small>#aegypten #proteste #internet</small></p>
<h4><a href="http://www.heise.de/netze/meldung/Internet-Abschaltung-Libyen-hat-von-Aegypten-gelernt-1206016.html" target="_blank">Internet-Abschaltung: Libyen hat von Ägypten gelernt</a></h4>
<p>Libyen ist, wie vor einigen Wochen Ägypten, seit Tagen vom Internet abgeschottet. Doch hat dies während der laufenden Aufstände in dem arabischen Land international viel weniger Aufsehen erregt. (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/netze/meldung/Internet-Abschaltung-Libyen-hat-von-Aegypten-gelernt-1206016.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
<small>#aegypten #libyen #internetabschaltung</small></p>
<h4><a title="Datenschutz: Facebook spricht Klartext" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-Facebook-spricht-Klartext-1202182.html" target="_blank">Datenschutz: Facebook spricht Klartext</a></h4>
<p>&#8220;Wir erhalten Daten immer dann, wenn du ein Spiel, eine Anwendung oder Webseite nutzt, welche/s die Facebook-Plattform verwendet, oder wenn du eine Webseite besuchst, auf der eine Facebook-Funktion vorhanden ist.&#8221; (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-Facebook-spricht-Klartext-1202182.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
<small>#facebook #datenschutz</small></p>
<h4><a title="Aufbruch in die Diaspora" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufbruch-in-die-Diaspora-1162036.html" target="_blank">Aufbruch in die Diaspora</a></h4>
<p>Das quelloffene und datenschutzfreundliche Facebook-Alternativprojekt Diaspora im Praxistest: &#8220;Anders als bei Facebook und der Konkurrenz kann man verschiedene soziale Kreise leicht voneinander trennen.&#8221; (Meldung auf <a title="Internet-Abschaltung in Libyen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufbruch-in-die-Diaspora-1162036.html" target="_blank">heise.de</a>)<br />
<small>#diaspora #datenschutz</small></p>
<h4><a title="Hier tagt der 18. Sachverständige der Enquete-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;!" href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank">Hier tagt der 18. Sachverständige der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;!</a></h4>
<p>Neue Formen der Beteiligung: Alle Bürger/innen sind eingeladen als &#8220;18. Sachverständiger&#8221; ihr Wissen und ihre Vorstellungen über gute Internetnutzung einzubringen. (<a title="Enquetebeteiligung" href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank">enquetebeteiligung.de</a>)<br />
<small>#eidg #bürgerbeteiligung</small></p>
<h4><a title="Vorratsdatenspeicherung: Selbstversuch eines Politikers" href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung: Selbstversuch eines Politikers</a></h4>
<p>Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, hat die ihm vom Mobilfunkbetreiber T-Mobile ausgehändigten Vorratsdaten in einer interaktiven Karte visualisieren und auf Zeit online veröffentlichen lassen. (Artikel auf <a title="Visualisierung der Malte-Spitz-Vorratsdaten" href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank">zeit.de</a>)<br />
<small>#vorratsdatenspeicherung #visualisierung</small></p>
<h4><a title="Der Studien-Rückblick 2010" href="http://www.ikosom.de/2011/01/11/der-studien-ruckblick-2010/" target="_blank">Der Studien-Rückblick 2010</a></h4>
<p>Überblick über die wichtigsten Social Media Studien des Jahres 2010 u.a. zu den Themen: Jugend, Senioren, Politik/Governance und Nutzungsverhalten. (Artikel beim <a title="Studien-Rückblick bei Ikosom" href="http://www.ikosom.de/2011/01/11/der-studien-ruckblick-2010/" target="_blank">ikosom-Institut</a> für Kommunikation in sozialen Medien)<br />
<small>#studien #sozialemedien</small></p>
<hr />
<h3><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;"><span style="font-size: x-large;"><span style="font-size: 21px; line-height: 23px;">Welchen Einfluss hat das Netz auf die Politik</span></span></span></span>?</h3>
<p>Karl-Theodor zu Guttenbergs Rücktritt wird auch intensiv unter dem Aspekt der Macht des Internet diskutiert: In einem <a title="Guttenplag" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate" target="_blank">Wiki</a> hatten Netznutzer/innen in gemeinsamer Arbeit die Dissertation des Ex-Ministers untersucht. Er ist der erste Minister, den das Internet gestürzt hat, sagt Robin Meyer-Lucht auf <a title="zu Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat" href="http://carta.info/38719/zu-guttenberg-der-erste-minister-den-das-internet-gestuerzt-hat/" target="_blank">carta.de</a>. <a title="Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat? " href="http://www.netzpolitik.org/2011/guttenberg-der-erste-minister-den-das-internet-gesturzt-hat/" target="_blank">Markus Beckedahl </a>setzt ein Fragezeichen hinter die These: Das Netz hat nur das fortgeführt, was die traditionellen Medien ans Licht gebracht haben und viel spannender ist es, das Wechselspiel zwischen vierter und fünfter Gewalt anzuschauen: &#8220;Denn wir sehen eine gewachsene vernetzte neue Öffentlichkeit, wo das Internet nicht mehr wegzudenken ist. Und wir sehen hier auch das große Ende einer unsäglichen Debatte &#8216;Blogs vs. Journalisten&#8217;, wo selbst den letzten Journalisten aufgefallen sein sollte, dass sich beide Gruppen sehr gut ergänzen.&#8221;</p>
<h3>Welchen Einfluss hat die Politik auf das Netz?</h3>
<p>Das wird in in deutschen Medien regelmäßig in Zusammenhang mit neuen Gesetzesvorhaben (z.B. der Vorratsdatenspeicherung) oder auch immer wieder im Rahmen der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; (s.o.) diskutiert, ohne auch nur annähernd ein so großes Medienecho hervorzurufen wie die umgekehrte Frage.</p>
<p>Der <a title="Welttag gegen Internetzensur" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Welttag-gegen-Internetzensur-10-Feinde-des-Internet-am-Pranger-1206788.html" target="_blank">&#8220;Welttag gegen Internetzensur&#8221;</a> soll Anlass sein, über die Grenzen zu schauen. Die Ereignisse in Nordafrika zeigen, wie sich der Umgang mit dem Netz wandelt: <a title="Das Internet wird überschätzt" href="http://www.taz.de/1/leben/taz-medienkongress-2011/artikel/1/das-internet-wird-ueberschaetzt-1/">Evgeny Morozov</a> stellt in der Süddeutschen Zeitung (12./13.03.11, Seite 13) die These auf, dass nicht Zensur oder das Abschalten des Internet (wie in Ägypten und Libyen geschehen) die wahre Gefahr für die Demokratie sei, sondern seine Beherrschung durch repressive Regime. Kritiker/innen werden nicht abgewürgt, sondern vorgeblich eingebunden, soziale Netzwerke werden intensiv beobachtet, nicht abgeschaltet. Soziale Medien sind trotzdem &#8220;das größte Online-Problem&#8221;. In Vietnam hat die Regierung nach dem Facebook-Verbot ein <a title="goonline.vn" href="http://goonline.vn" target="_blank">eigenes soziales Netzwerk</a> aufgesetzt, das inzwischen das populärste im Land ist. Abschließend appelliert Morozov an die Verantwortung der westlichen Demokratien. Unterdrückungsmechanismen würden von westlichen Firmen und Beratern auf den neuesten Stand gebracht: &#8220;Ob diese neue Ära der internetgetriebenen Demokratisierung wirklich andauert, hängt deswegen nicht zuletzt davon ab, ob wir lernen, die raffinierten Methoden auszuhebeln, mit denen diese Bewegungen erstickt werden.&#8221;</p>
<p><small>#guttenberg #beckedahl #meyer-lucht #internetundpolitik #internetzensur #evgenymorozov</small></p>
<hr />
<div class="shr-publisher-2631"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkmale sozialer Netzwerke II: VZ-Netze und XING</title>
		<link>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 09:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil der Reihe werden die VZ-Netzwerke und XING kurz vorgestellt. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen: Themenschwerpunkt „Treffpunkt Netz“ (c&#8217;t 07/2010 ab Seite 104) Megacommunities: Soziale Netzwerke verändern die Online-Landschaft: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk Mein Kiez, dein Kiez - Facebook, schülerVZ und Co. von innen: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk Soziale Sicherheit - Datenschutz-Schwachpunkte der Social Networks: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk facebook in deutsch: SchülerVZ /]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a rel="attachment wp-att-2235" href="http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-ii-vz-netze-und-xing/netze/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2235" title="Netze" src="http://pb21.de/files/2010/12/Netze-350x229.png" alt="" width="245" height="160" /></a>Im zweiten Teil der Reihe werden die VZ-Netzwerke und XING kurz vorgestellt.</p>
<p>Eine Leseempfehlung für diejenigen, die tiefer einsteigen wollen: Themenschwerpunkt „Treffpunkt Netz“ (c&#8217;t 07/2010 ab Seite 104)</p>
<p>Megacommunities: Soziale Netzwerke verändern die Online-Landschaft: <br /><a title="Megacommunities" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/104_kiosk</a></p>
<p>Mein Kiez, dein Kiez - Facebook, schülerVZ und Co. von innen: <a title="Mein Kiez, dein Kiez" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/108_kiosk</a></p>
<p>Soziale Sicherheit - Datenschutz-Schwachpunkte der Social Networks: <a title="Datenschutz" href="http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk" target="_blank">http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2010/7/114_kiosk</a><span id="more-2208"></span></p>
<h1>facebook in deutsch: SchülerVZ / StudiVZ / meinVZ</h1>
<ul>
<li>nur im deutschsprachigen Raum genutzte soziale Netzwerke</li>
<li>Statistik:
<ul>
<li>SchülerVZ: 5,8 Millionen NutzerInnen, gegründet 2007, über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 21 (das ist die Altersbeschrän­kung: “Erwachsene verboten”) sind Mitglied</li>
<li>StudiVZ (seit 2005): ca. 6 Millionen NutzerInnen (Stand Oktober 2009)</li>
<li>meinVZ (seit 2008): ca. 6 Millionen NutzerInnen (Stand Oktober 2010)</li>
</ul>
</li>
<li>gehören zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe, Unternehmensform: Private Compa­ny (Ltd.), Unternehmenssitz ist Deutschland (Berlin)</li>
</ul>
<h2>was können/bieten die VZs?</h2>
<ul>
<li>NutzerInnen können sich einer Schule/Uni/Ex-Uni zuordnen</li>
<li>NutzerInnen können sich einer Region zuordnen</li>
<li>Profil mit Interessen, Herkunft, Hobbys usw. zusammenstellen</li>
<li>„Buschfunk-2.0“: Sich Statusmeldungen, Pinnwandeinträge oder Fotos von Freun­den auf der eigenen Startseite anzeigen lassen</li>
<li>Nachrichten senden</li>
<li>Chat</li>
<li>Gruppen gründen</li>
<li>meinVZ ist explizit nicht-beruflich: “Dein Netzwerk für das Leben außerhalb von Job und Karriere.”</li>
<li>Studi- und meinVZ sind stark verknüpft</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>Registrierung mit E-Mail-Adresse und Name; bei SchülerVZ sind besonders detaillierte Privatsphäre-Einstellungen möglich</li>
<li>Privatsphäre: die VZs sind, wie auch XING, dem strengeren deutschen Datenschutzrecht verpflichtet, das macht sich beispielsweise an der problemlosen Löschbarkeit der Profile bemerkbar</li>
</ul>
<p>Links:</p>
<p><a title="Wikipedia über die VZ-Netzwerke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/VZnet_Netzwerke" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/VZnet_Netzwerke</a></p>
<p><a title="Themenseite studiVZ auf heise.de" href="http://www.heise.de/firma/studiVZ" target="_blank">http://www.heise.de/firma/studiVZ</a></p>
<h1>Netzwerken für den Beruf: XING</h1>
<ul>
<li>ca. 10 Millionen NutzerInnen Ende März 2010 (laut Geschäftsbericht Ende des 3. Quartals 2010)</li>
<li>ca. 3 Millionen Mitglieder aus Deutschland</li>
<li>Aktiengesellschaft, Hauptaktionär ist Burda, Unternehmenssitz ist Deutschland (Hamburg)</li>
</ul>
<h2>was kann/bietet XING?</h2>
<ul>
<li>NutzerInnen können detailliert den beruflichen Werdegang eingeben: XING ist opti­miert darauf, was NutzerInnen beruflich zu bieten haben bzw. suchen</li>
<li>wird hauptsächlich im beruflich-/professionellen Zusammenhängen genutzt, bei­spielsweise werden gerade die Möglichkeiten ausgebaut, über die Plattform Perso­nal zu suchen</li>
<li>eines der Hauptmerkmale: Sichtbarkeit des eigenen Kontaktnetzwerks für alle an­gemeldeten NutzerInnen (ist einstellbar)</li>
<li>(Experten-) Gruppen gründen</li>
<li>Verknüpfung zu Outlook: XING-Nachrichtenzentrale ist dann über den Mail-Client nutzbar</li>
<li>mobiler “Handshake&#8221;: sich per Smartphone verbinden (funktioniert über die Stand­ortbestimmung)</li>
<li>nur die Grundversion ist kostenlos, die Premiumversion ist werbefrei und bietet z.B. erweiterte Such- und Statistikfunktionen an, sie kostet ca. 60 EUR im Jahr</li>
<li>zahlreiche Privatsphäre-Einstellungen zu Status, Kontaktnetzwerk, Auffindbarkeit durch Suchmaschinen etc. möglich</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="Wikipedia über XING" href="http://de.wikipedia.org/wiki/XING" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/XING</a></p>
<p><a title="Themenseite XING auf heise.de" href="http://www.heise.de/firma/xing" target="_blank">http://www.heise.de/firma/xing</a></p>
<div class="shr-publisher-2208"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkmale sozialer Netzwerke I: facebook und myspace</title>
		<link>http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-i-facebook-und-myspace/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke zeichnen sich durch die Möglichkeit Inhalte selbst zu generieren und die Plattform mitzugestalten aus. Es gibt keine Vorgabe außer der technischen Infrastruk­tur, die der Anbieter stellt. Und die ist je nach Netzwerk unterschiedlich und zieht so auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an. Wir wollen versuchen für die einzelnen Netzwerke eine Art Charakterisierung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2228" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a rel="attachment wp-att-2228" href="http://pb21.de/2010/12/merkmale-sozialer-netzwerke-i-facebook-und-myspace/sna_large/"><img class="size-medium wp-image-2228" title="Sna_large" src="http://pb21.de/files/2010/12/Sna_large-212x250.png" alt="Screenshot taken by User:DarwinPeacock" width="212" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">soziales Netzwerk (Bildschirmfoto von Darwin Peacok cc)</p></div>
<p>Soziale Netzwerke zeichnen sich durch die Möglichkeit Inhalte selbst zu generieren und die Plattform mitzugestalten aus. Es gibt keine Vorgabe außer der technischen Infrastruk­tur, die der Anbieter stellt. Und die ist je nach Netzwerk unterschiedlich und zieht so auch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an. Wir wollen versuchen für die einzelnen Netzwerke eine Art Charakterisierung zu erstellen, die einen ersten Über­blick ermöglicht und eine Entscheidungshilfe dabei sein soll, für welche/s Netzwerk/e sich Organisationen entscheiden.</p>
<p>Anmerkung: Regelmäßig schalten die Dienste neue Funktionen frei, neue Verknüpfungs­möglichkeiten zu anderen Diensten außerhalb der Plattformen selbst werden angeboten und die mobile Nutzung ausgebaut. Deshalb kann diese Zusammenstellung lediglich eine Momentaufnahme sein.</p>
<p>Der zweite Teil dieses Artikels wird am Montag hier veröffentlicht.<span id="more-2204"></span></p>
<h1>Der Platzhirsch: facebook</h1>
<ul>
<li>zurzeit das wichtigste soziale Netzwerk</li>
<li>500 Millionen NutzerInnen weltweit, in Deutschland zwischen 10 und 13 Millionen (die Angaben schwanken)</li>
<li>ca. 150 Millionen Menschen nutzen den Dienst mobil</li>
<li>besteht seit 2004, Kapitalgesellschaft (Inc.), Finanzierung über Werbung, Firmensitz Palo Alto, USA</li>
</ul>
<h2>was kann/bietet facebook?</h2>
<ul>
<li>ein Netzwerk von Leuten zusammenstellen (“Freunde”)</li>
<li>Statusmeldungen der Freunde verfolgen</li>
<li>kommunizieren, welche Musik man gerade hört oder welche Bücher man liest</li>
<li>Nachrichten schreiben und kommentieren</li>
<li>Videos, Bilder und Links einbinden, sich selbst und andere damit verknüpfen</li>
<li>Lokalisierungsdienst: über die “Places”-Funktion sagen wo man gerade ist und se­hen welche anderen NutzerInnen in der Nähe sind</li>
<li>themenbezogene Gruppen gründen, sie können als interne Kommunikationsplatt­form dienen, incl. Chat und Mailingliste</li>
<li>Fanseiten erstellen</li>
<li>ein Fan von etwas, z.B. einer Kampagne oder einer Person, werden</li>
<li>zahlreiche Schnittstellen, beispielsweise zu Twitter</li>
<li>(Netzwerk-)Spiele, so genannte „social games“, z.B. Farmville</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>angekündigt: Einbindung von E-Mails und SMS ins eigene Profil</li>
<li>eine anonyme Registrierung ist möglich, aber ausdrücklich nicht erwünscht, erforderlich sind Vor-, Nachname und E-Mail-Adresse</li>
<li>Privatsphäre: Name, Geschlecht, Standort und Profilbild sowie Fan-Seiten und Netzwerke, denen man zugeordnet ist bleiben öffentlich, alles andere ist ab-/einstellbar</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="facebook in Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook</a></p>
<p><a title="Themenseite facebook bei heise.de" href="http://www.heise.de/firma/facebook" target="_blank">http://www.heise.de/firma/facebook</a></p>
<p><a title="facebook über &quot;places&quot;" href="http://www.facebook.com/help/?topic=places" target="_blank">http://www.facebook.com/help/?topic=places</a></p>
<p><a title="facebook über facebook" href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics" target="_blank">http://www.facebook.com/press/info.php?statistics</a></p>
<p><a title="Infos zur Registrierung bei facebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Anonyme_Registrierung" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook#Anonyme_Registrierung</a></p>
<h1>Der Unterhaltungsexperte: MySpace</h1>
<ul>
<li>Die Angaben über die Mitgliederzahl schwanken sehr: zwischen 110 (z.B. heise.de, 27.10.10) und 270 (z.B. de.wikipedia.org, Stand November 2010) Millionen Mitglie­der, ca. 4 Millionen in Deutschland</li>
<li>2003 gegründet, 2005 von News Corporation (Murdoch) gekauft, Firmensitz in New York, USA</li>
</ul>
<h2>was kann/bietet MySpace?</h2>
<ul>
<li>NutzerInnen richten eine eigene Profilseite ein</li>
<li>die Einzelseiten sind im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Plattformen sehr individuell gestaltbar, MySpace zielt mehr auf Selbstdarstellung als auf Kom­munikation</li>
<li>gute Möglichkeiten Musik, Videos und Bilder in das eigene Profil einzubinden</li>
<li>zukünftig soll die Plattform noch mehr auf Unterhaltung ausgerichtet sein, weniger auf Vernetzung</li>
<li>Medien: Sender und freie Journalisten stellen Beiträge ein / machen auf sich auf­merksam</li>
<li>Gruppen gründen</li>
<li>Termine einstellen</li>
<li>Mitteilungen können mit dem facebook-Profil synchronisiert werden (angekündigt: stärkere Kooperation mit facebook)</li>
<li>die Nutzung ist kostenlos</li>
<li>eine anonyme Registrierung ist möglich, erforderlich sind Vor-, Nachname und E-Mail-Adresse (letztere wird nicht verifiziert)</li>
<li>Privatsphäre: der „richtige“ Name kann nach der Registrierung ausgeblendet werden, dann wird ein Pseudonym angezeigt; das Profilbild, eine numerische „friendID“, eine – falls ausgewählt – URL, Wohnort, Alter und Geschlecht sowie Name/Pseudonym werden immer angezeigt (so angegeben), alles andere ist ein- bzw. abstellbar</li>
</ul>
<h3>Links:</h3>
<p><a title="Wikipedia über MySpace" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace</a></p>
<p><a title="Link zum Besitzer von MySpace" href="http://de.wikipedia.org/wiki/News_Corporation" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/News_Corporation</a></p>
<p><a title="Themenseite MySpace bei heise.de" href="http://www.heise.de/firma/myspace" target="_blank">http://www.heise.de/firma/myspace</a></p>
<div class="shr-publisher-2204"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>“Netzwerke können sehr mächtig sein”</title>
		<link>http://pb21.de/2010/12/interview-mit-christiane-schulzki-haddouti/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 21:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti Wie können Politik und Partizipation mittels Social Media funktionieren? Mit einem einzigen Werkzeug sei es nicht getan, sagt Christiane Schulzki-Haddouti. Wikis und Blogs helfen, Ideen zu entwickeln, so die IT-Journalistin. Über Social Networks hingegen ließen sich Beteiligung organisieren und Menschen mobilisieren. Vor allem aber: Social Media bieten neue Werkzeuge für gemeinsame]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_643" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-643" title="Christiane Schulzki-Haddouti" src="http://pb21.de/files/2010/02/SchulzkiHaddouti-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">(c) Hartwig Lohmeyer/JOKER</p></div>
<h3>Interview mit <a href="http://pb21.de/?p=642"><span style="color: #4e4e4e;">Christiane Schulzki-Haddouti</span></a></h3>
<p>Wie können Politik und Partizipation mittels Social Media  funktionieren? Mit einem einzigen Werkzeug sei es nicht getan, sagt  Christiane Schulzki-Haddouti. Wikis und Blogs helfen, Ideen zu  entwickeln, so die IT-Journalistin. Über Social Networks hingegen ließen  sich Beteiligung organisieren und Menschen mobilisieren. Vor allem  aber: Social Media bieten neue Werkzeuge für gemeinsame Initiativen.<br />
<span id="more-1958"></span></p>
<hr />Das Interview wurde im Rahmen der Tagung &#8220;Web 2.0 in der politischen Bildung&#8221; geführt, die vom 8. bis 10. Februar 2010 in Hattingen stattfand.</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Lizenziert unter <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa</a>. © 2010 <a href="http://mediathek.bpb.de/Medien%20und%20Kommunikation/objekt_751.html#abstract" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a></p>
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Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti
Wie können Politik und Partizipation mittels Social Media  funktionieren? Mit einem einzigen Werkzeug sei es nicht getan, sagt  Christiane Schulzki-Haddouti. Wikis und Blogs helfe[...]</itunes:subtitle>
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Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti
Wie können Politik und Partizipation mittels Social Media  funktionieren? Mit einem einzigen Werkzeug sei es nicht getan, sagt  Christiane Schulzki-Haddouti. Wikis und Blogs helfen, Ideen zu  entwickeln, so die IT-Journalistin. Über Social Networks hingegen ließen  sich Beteiligung organisieren und Menschen mobilisieren. Vor allem  aber: Social Media bieten neue Werkzeuge für gemeinsame Initiativen.

Das Interview wurde im Rahmen der Tagung &#8220;Web 2.0 in der politischen Bildung&#8221; geführt, die vom 8. bis 10. Februar 2010 in Hattingen stattfand.
 Lizenziert unter CC-by-nc-sa. © 2010 Bundeszentrale für politische Bildung
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		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
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	</item>
		<item>
		<title>Politische Bildung auf Facebook?</title>
		<link>http://pb21.de/2010/11/politische-bildung-auf-facebook/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Bieber]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Politische Bildung muss Hilfestellung leisten&#8220;, sagt der Politikwissenschaftler Christoph Bieber im Interview. Zwar stünden die bekannten Social Networks &#8220;unter der Fuchtel der Anbieter&#8220;, sagt Bieber &#8211; aber auch dort finde Politik statt. Die Nutzer müssten allerdings genau hinschauen, welche Ziele die Plattform-Betreiber tatsächlich verfolgten. Das Interview wurde im Rahmen der Tagung &#8220;Web 2.0 in der politischen Bildung&#8221; geführt,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>&#8220;<em>Politische Bildung muss Hilfestellung leisten</em>&#8220;, sagt der Politikwissenschaftler <a title="Porträt von Christoph Bieber auf dieser Website" href="http://pb21.de/?p=225">Christoph Bieber</a> im Interview. Zwar stünden die bekannten Social Networks &#8220;<em>unter der Fuchtel der Anbieter</em>&#8220;, sagt Bieber &#8211; aber auch dort finde Politik statt. Die Nutzer müssten allerdings genau hinschauen, welche Ziele die Plattform-Betreiber tatsächlich verfolgten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16651599&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="345" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16651599&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-1950"></span>Das Interview wurde im Rahmen der Tagung &#8220;Web 2.0 in der politischen Bildung&#8221; geführt, die vom 8. bis 10. Februar 2010 in Hattingen stattfand.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/16651599">Politische Bildung muss Hilfestellung leisten</a> aus der <a href="http://mediathek.bpb.de/Medien%20und%20Kommunikation/objekt_746.html" target="_blank">Mediathek der Bundeszentrale für poltische Bildung</a>.</p>
<hr /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Lizenziert unter <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa</a>. © 2010 <a href="http://mediathek.bpb.de/Medien%20und%20Kommunikation/objekt_746.html;jsessionid=4989BF6F0AC9B5A09521AB59A32231D5#abstract" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1950"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen des Web 2.0 an die politische Bildung</title>
		<link>http://pb21.de/2010/10/herausforderungen-des-web-2-0-an-die-politische-bildung/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/10/herausforderungen-des-web-2-0-an-die-politische-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 10:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Vortrag von Thomas Bernhardt (bloggender Wissenschaftler an der Uni Bremen und #pb21-Coach) Unter dem Motto &#8220;Prepared to share&#8221; fand im Juni 2010 in Nürnberg das 3. Netzwerkforum Politische Bildung Bayern statt. In seinem Eröffnungsvortrag sprach Thomas Bernhardt über die Chancen des Web 2.0 für die Wissensvermittlung und die politische Partizipation. Die Aufzeichnung steht als Video]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Vortrag von Thomas Bernhardt</h3>
<p>(<a title="zum Blog von Thomas Bernhardt unter elearning2null.de" href="http://www.elearning2null.de/">bloggender Wissenschaftler an der Uni Bremen</a> und <a href="http://pb21.de/?p=283">#pb21-Coach</a>)</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;<em>Prepared to share</em>&#8221; fand im Juni 2010 in Nürnberg das <a title="zur Ankündigung auf politische-bildung-bayern.net" href="http://www.politische-bildung-bayern.net/content/view/725/134/">3. Netzwerkforum Politische Bildung Bayern</a> statt. In seinem Eröffnungsvortrag sprach Thomas Bernhardt über die Chancen des Web 2.0 für die Wissensvermittlung und die politische Partizipation.</p>
<p>Die Aufzeichnung steht als Video (32 min.) zur Verfügung (man sieht die Präsentation und hört den Vortrag):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12857035&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12857035&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ff9933&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-1751"></span>Der Vortrag geht kurz auf die <strong>Prinzipien des Web 2.0</strong> ein (u.a. visualisiert mit Brandon Schauer’s Grafik zu “<a title="Experience Attributes: Crucial DNA of Web 2.0" href="http://www.adaptivepath.com/ideas/essays/archives/000547print.php">Crucial DNA of Web 2.0</a>“), verdeutlicht anhand der aktuellen <a title="www.ard-zdf-onlinestudie.de" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/">ARD/ZDF-Onlinestudie</a> die zunehmende <strong>Bedeutung des Internets</strong> für alle Teile der Gesellschaft und welche Rolle hierbei das Web 2.0 spielt.</p>
<p>Potentiale zur Auseinandersetzung der politischen Bildung mit Web 2.0 identifiziert Bernhardt bei der <strong>Wissensvermittlung </strong>(Schlagwort: E-Learning 2.0) sowie beim Einsatz der Web-2.0-Instrumente zur Ermöglichung von <strong>politischer Partizipation</strong>. Letzteres erläutert er anhand der Kandidatur<strong>Joachim Gaucks</strong> als Bundespräsident und die damit verbundene Welle der Sympathie im Netz innerhalb eines WebRecordings*.</p>
<p>Der Vortrag kommt zu folgendem <strong>Fazit für die politische Bildung</strong>:</p>
<ol>
<li>Web 2.0 bietet Chancen bei der Wissensvermittlung zum Aufbau politischer Urteils- und Handlungsfähigkeit, u.a.
<ul>
<li>da Grenze zwischen Autor &amp; Nutzer aufgebrochen werden,</li>
<li>selbstgesteuertes und ubiquitäres Lernen gefördert wird sowie</li>
<li>Verarbeitungsprozesse transparent gemacht werden können.</li>
</ul>
</li>
<li>Web 2.0 bietet Chancen zur politischen Partizipation, u.a. durch
<ul>
<li>geringe Einstiegsbarrieren (z.B. „gefällt mir“) und</li>
<li>schnelle Vernetzungsmöglichkeiten, bis hin zur Mobilisierung (z.B. Flashmobs).</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>*Die verwendeten <strong>Internetseiten des WebRecordings</strong> lauten:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wir-fuer-gauck.de/">http://www.wir-fuer-gauck.de/</a></li>
<li><a href="http://www.petitiononline.com/171027WM/petition.html">http://www.petitiononline.com/171027WM/petition.html</a></li>
<li><a href="http://www.mein-praesident.de/">http://www.mein-praesident.de/</a></li>
<li><a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/">http://der-gute-tweet.de/mygauck/</a></li>
<li><a href="http://screenr.com/ZSK">http://screenr.com/ZSK</a> – Aufzeichnung von <a href="http://isparade.jp/">http://isparade.jp/</a></li>
<li><a href="http://www.buerger-fuer-gauck.de/_rubric/index.php?rubric=STARTSEITE">http://www.buerger-fuer-gauck.de/_rubric/index.php?rubric=STARTSEITE</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=123621417671515">http://www.facebook.com/group.php?gid=123621417671515</a></li>
<li><a href="http://www.demos-fuer-gauck.de/jg/index.php">http://www.demos-fuer-gauck.de/jg/index.php</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tX_XpwAcgos">http://www.youtube.com/watch?v=tX_XpwAcgos</a></li>
<li><a href="http://www.joachim-gauck.de/index.html">http://www.joachim-gauck.de/index.html</a></li>
</ul>
<hr />Dieser Beitrag und der Vortrag von Thomas Bernhardt stehen unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1751"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vernetzung über soziale Online-Medien</title>
		<link>http://pb21.de/2010/10/vernetzung-uber-soziale-online-medien/</link>
		<comments>http://pb21.de/2010/10/vernetzung-uber-soziale-online-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 20:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Schreiben / Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Mixxt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop Sept. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[How-to]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_1749" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1749  " title="Social Media Bandwagon" src="http://pb21.de/files/2010/10/social-media-bandwagon-359x300.jpg" alt="gezeichneter fahrender Zug (Waggon), auf dem die Logos verschiedener Sozialer Netzwerk aufgeladen sind" width="200" /><p class="wp-caption-text">Abb: Matt Hamm (CC by-nc)</p></div>
<p>Soziale Medien, allen voran Plattformen wie Facebook, verbuchen inzwischen mit die meisten Klicks im Internet und sind wahre Informationsmagneten. Verständlich, dass immer mehr Organisationen und Institutionen versuchen auch auf diesen Plattformen vertreten zu sein, um sich selbst der Zielgruppe darzustellen, auf sich aufmerksam zu machen oder um einfach ins Gespräch zu kommen. Dieser Leitfaden möchte einen kurzen Überblick über die Fragen vorweg, Tipps zum Einstieg und mögliche Werkzeuge für verschiedene Kommunikationsanlässe darstellen.</p>
<p><span id="more-1699"></span></p>
<h3><strong> </strong></h3>
<h3><strong>Mögliche Fragen (bevor es losgeht):</strong></h3>
<ul>
<li>Welche Anwendungen gibt es (zurzeit)?</li>
<li>Welche Anwendungen haben welche Eigenschaften?</li>
<li>Welche Plattformen nutzen die Leute, die ich erreichen will?</li>
<li>Welche Plattformen nutzen Leute, die Ähnliches machen oder erreichen wollen wie ich?</li>
<li>Was interessiert die Leute, die ich erreichen will?</li>
<li>Wie schaffe ich es, mit Leuten ins Gespräch zu kommen im Netz?</li>
<li>Wie und auf welchen Plattformen stelle ich mich/meine Organisation/Institution am besten dar?</li>
<li>Welche Qualifikationen brauche ich?</li>
<li>Wie hoch ist der Arbeitsaufwand?</li>
</ul>
<h4><strong> </strong></h4>
<h3><strong>Thesen:</strong></h3>
<ul>
<li>Auf die Inhalte kommt&#8217;s an! Wenn die interessant sind, ein Anliegen oder die Fragen der Leute treffen, dann erhöht das die Chancen, dass Menschen auf mein Online-Angebot zugreifen oder sich mit mir vernetzen.</li>
<li>NutzerInnen erwarten inzwischen Möglichkeiten zur Beteiligung (Kommentare etc.).</li>
<li>Es gibt kein „return of investment“. Gemeint ist, dass die Zeit und die Arbeit, die investiert wird, sich nicht unmittelbar auszahlt. Soziale Mediennutzung langfristig denken!</li>
<li>Wer kommunizieren will, muss in Vorleistung gehen. Regelmäßig Kommunikationsanlässe schaffen!</li>
<li>Vernetzungen aus dem Offline-Leben zu nutzen, erhöht die Erfolgschancen.</li>
<li>Aus der Sicht derer denken, die ich erreichen will &gt; Zielgruppe beachten!</li>
</ul>
<h3><strong> </strong></h3>
<h3>Welche Anwendung nutze ich für was?</h3>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Die eigene Webseite</strong></p>
<ul>
<li>sich darstellen</li>
<li>informieren</li>
<li>Material zur Verfügung stellen</li>
</ul>
<p>Dienste: Content-Management-Systeme (CMS) wie <a title="Typo3.de" href="http://typo3.de" target="_blank">Typo3.de</a>, <a title="Joomla.de" href="http://joomla.de" target="_blank">Joomla.de</a>, <a title="Drupal.de" href="http://drupal.de" target="_blank">Drupal.de</a>, <a title="wordpress.de" href="http://wordpress.de" target="_blank">wordpress.de</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>E-Mail, Foren, Mailinglisten</strong></p>
<ul>
<li>informieren,</li>
<li>sich austauschen,</li>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Rat geben und suchen,</li>
<li>Wissen weitergeben, vom Wissen anderer profitieren</li>
</ul>
<p>Dienste: viele Provider bieten auch Mailinglisten an – wenn die Homepage selbst gehostet wird, kann Mailinglisten-Software auf dem eigenen Webserver installiert werden (z. B. Mailman); Foren kann man ebenfalls über separate Anbieter nutzen oder mit Hilfe einer Erweiterung des CMS in die eigene Homepage integrieren</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Weblogs</strong></p>
<ul>
<li>Inhalte publizieren,</li>
<li>(zu einem Thema) informieren,</li>
<li>sich (gemeinsam mit anderen) darstellen,</li>
<li>Dienste zusammenbinden (d.h. Fotoalben oder Twitter-Nachrichten einbinden)</li>
<li>eine Kampagne nach außen darstellen</li>
<li>sich mit anderen (Blogs) vernetzen</li>
<li>direktes Feedback zu Inhalten/Themen/Thesen erhalten (Kommentare)</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="wordpress.de" href="http://wordpress.de" target="_blank">wordpress.de</a>, <a title="tumblr.com" href="http://tumblr.com" target="_blank">tumblr.com</a>, <a title="posterous.com" href="http://posterous.com" target="_blank">posterous.com</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Soziale Netzwerke</strong></p>
<ul>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Netzwerk erweitern,</li>
<li>Reputationsmanagement,</li>
<li>Gleichgesinnte finden,</li>
<li>sich darstellen und austauschen</li>
<li>Rat geben und suchen</li>
<li>Wissen weitergeben, vom Wissen anderer profitieren</li>
<li>„Themensteinbruch“ &#8211;&gt; mitbekommen, über was die Leute kommunizieren, was sie interessiert</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="facebook.de" href="http://facebook.de" target="_blank">facebook.de</a>, <a title="XING.de" href="http://xing.de" target="_blank">XING.de</a>, <a title="MySpace.de" href="http://myspace.de" target="_blank">MySpace.de</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Microblogging</strong></p>
<ul>
<li>Beziehungen pflegen,</li>
<li>Netzwerk erweitern,</li>
<li>Reputationsmanagement,</li>
<li>Gleichgesinnte finden,</li>
<li>sich darstellen (und austauschen)</li>
<li>Tipps geben und bekommen</li>
<li>“Themensteinbruch” &#8211;&gt; mitbekommen, über was die Leute kommunizieren, was sie interessiert</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="twitter.com" href="http://twitter.com" target="_blank">twitter.com</a>, <a title="Google Buzz" href="http://www.google.com/buzz?hl=de" target="_blank">Google buzz</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Aufbau eigener (geschlossener) Netzwerke</strong></p>
<ul>
<li>Community aufbauen, pflegen und managen</li>
<li>die an Kampagnen beteiligten Menschen organisieren</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="mixxt.de" href="http://mixxt.de" target="_blank">mixxt.de</a>, <a title="ning.com" href="http://ning.com" target="_blank">ning.com</a>, <a title="buddypress.de" href="http://buddypress.de" target="_blank">buddypress.de</a>, <a title="elgg.org" href="http://elgg.org" target="_blank">elgg.org</a> (die letzten beiden zum selbst hosten)</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Kollaboratives Schreiben</strong></p>
<ul>
<li>gemeinsam Inhalte produzieren</li>
<li>in Echtzeit Texte erstellen</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="wikispaces.com" href="http://wikispaces.com" target="_blank">wikispaces.com</a>, <a title="openetherpad.com" href="http://openetherpad.com" target="_blank">openetherpad.com</a>, <a title="pbworks.com" href="http://pbworks.com" target="_blank">pbworks.com</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Gemeinsame Kalender</strong></p>
<ul>
<li>sich organisieren / verabreden</li>
</ul>
<p>Dienste: <a title="doodle.de" href="http://doodle.de" target="_blank">doodle.de</a>, <a title="Google Kalender" href="http://http://www.google.com/intl/de/googlecalendar/tour.html" target="_blank">Google Kalender</a>, <a title="Sunbird (Mozilla)" href="http://www.sunbird-kalender.de" target="_blank">Sunbird (von Mozilla)</a></p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><strong>Dienste, die helfen, den Überblick zu behalten, indem sie Anwendungen bündeln (eine Anwendung starten, mehrere bedienen):</strong></p>
<ul>
<li><a title="tweetdeck.com" href="http://tweetdeck.com" target="_blank">tweetdeck.com</a> (Client für twitter, buzz, MySpace und facebook)</li>
<li><a title="seesmic.com" href="http://seesmic.com" target="_blank">seesmic.com</a> (Client für twitter, buzz und facebook)</li>
</ul>
<hr />
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1699"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Livestream “Web 2.0 in der politischen Bildung”</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundeszentrale für politische Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle finden Sie ab Montag (8.2.) einen Video-Livestream von make.tv. In der Programmübersicht sind die Programmpunkte markiert, für die eine Übertragung geplant ist. Hier sind alle Aufzeichnungen zu finden: http://make.tv/pb21]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/livestream">An dieser Stelle</a> finden Sie ab Montag (8.2.) einen Video-Livestream von make.tv.</p>
<p><object width="600" height="320"><param name="movie" value="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV1265916110&type=f5d7e2532cc9ad16bc2a41222d76f269"><embed src="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="600" height="320" FlashVars="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV1265916110&type=f5d7e2532cc9ad16bc2a41222d76f269"></embed></object>
</p>
<p>In der <a href="http://pb21.de/tagung/programm/">Programmübersicht</a> sind die Programmpunkte markiert, für die eine Übertragung geplant ist.</p>
<p>Hier sind alle Aufzeichnungen zu finden: <a href="http://make.tv/pb21">http://make.tv/pb21</a></p>
<div class="shr-publisher-881"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Knüwer: Wie Web 2.0 Gesellschaft und Kultur verändert</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Feb. 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Knüwer]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Aufkommen des Internets in den 90er Jahren entstanden Hoffnungen und Visionen für gesellschaftliche Veränderungen. Die neuen Medien verhießen mehr Partizipation, Transparenz und Meinungsvielfalt. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte damit seine Stimme erheben können.Mit der Kommerzialisierung des Internets um das Jahr 2000 herum schien die Sache erledigt. Dabei fingen die Veränderungen erst an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mit dem Aufkommen des Internets in den 90er Jahren entstanden Hoffnungen und Visionen für gesellschaftliche Veränderungen. Die neuen Medien verhießen mehr Partizipation, Transparenz und Meinungsvielfalt. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte damit seine Stimme erheben können.<span id="more-822"></span>Mit der Kommerzialisierung des Internets um das Jahr 2000 herum schien die Sache erledigt. Dabei fingen die Veränderungen erst an. Mit der zweiten Welle des World Wide Web entstanden Projekte und Strukturen, die tatsächlich ganz anders waren als das, was man vorher kannte. Wikipedia, Google, YouTube, Facebook, Twitter, Blogs und Podcasts unterscheiden sich v.a. durch einen Punkt grundlegend von dem, was vorher war: Ihr Erfolg basiert auf den Inhalten und dem Verhalten der Nutzer selber. Mit dem Web 2.0 bricht tatsächlich die ehemals strenge Grenze zwischen Konsument und Produzent auf. Was zum Read-Only-Internet zu werden drohte, wurde binnen weniger Jahre zum Read-and-Write-Internet, zum Social Net.</p>
<p><object width="600" height="320"><param name="movie" value="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV1265917354&type=f5d7e2532cc9ad16bc2a41222d76f269"><embed src="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="600" height="320" FlashVars="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV1265917354&type=f5d7e2532cc9ad16bc2a41222d76f269"></embed></object><div style="text-align:left"><a href="http://make.tv/pb21">pb21</a>&nbsp;-&nbsp;<a href="http://make.tv/">Livestream make.tv</a></div></p>
<div class="shr-publisher-822"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Pfeiffer</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Pfeiffer]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Thomas Pfeiffer ist Medienpädagoge und Social Media Experte. Er berät Unternehmen auf ihrem Weg ins Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0. Beides ist für ihn eng miteinander verbunden. Thomas Pfeiffer ist Moderator der Xing Microblogginggruppe http://xmbg.de und der Kopf hinter Twitterthemen.de. Er hat sich mit den Webevangelisten auf evidenzbasierende Social Media Beratung spezialisiert und berät große]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_489" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-489" title="Thomas Pfeiffer" src="http://pb21.de/files/2010/01/Thomas_Pfeiffer-140x150.jpg" alt="(c) privat" width="140" height="150" /><p class="wp-caption-text">(c) privat</p></div>
<p>Thomas Pfeiffer ist Medienpädagoge und Social Media Experte. Er berät Unternehmen auf ihrem Weg ins Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0. Beides ist für ihn eng miteinander verbunden. Thomas Pfeiffer ist Moderator der Xing Microblogginggruppe http://xmbg.de und der Kopf hinter Twitterthemen.de. Er hat sich mit den Webevangelisten auf evidenzbasierende Social Media Beratung spezialisiert und berät große und mittlere Unternehmen bei ihren gesamten Aktivitäten im Web 2.0. Außerdem ist er Ansprechpartner, wenn Firmen die neue Medien wie Blogs, Wikis oder Microblogging zur unternehmensinternen Kommunikation einsetzen wollen.<br />
<span id="more-488"></span></p>
<p>Website: <a href="http://webevangelisten.de">http://webevangelisten.de</a><br />
Twitter: <a href="http://twitter.com/codeispoetry">http://twitter.com/codeispoetry</a><br />
XING: <a href="http://xmbg.de/codeispoetry">http://xmbg.de/codeispoetry</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/webevangelist">http://www.facebook.com/webevangelist</a></p>
<div class="shr-publisher-488"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Michael Wenzl</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaches]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Wenzl]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Wenzl ist 40 Jahre alt und lebt in Schwabmünchen. Als Programmierer hatte er Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal Kontakt mit dem Internet und widmete sich fortan voll dem noch neuen Thema. Zunächst als Softwareentwickler und Administrator, später als Projektleiter, war er am Ausbau des Internets beteiligt. Ins dritte Jahrtausend startet er als]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="mceTemp">
<div id="attachment_423" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-423   " style="border: 0pt none;margin: 0px" title="Michael Wenzl" src="http://pb21.de/files/2010/01/mwenzl_web1-150x150.jpg" alt="(c) privat" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">(c) privat</p></div>
</div>
<div class="mceTemp">Michael Wenzl ist 40 Jahre alt und lebt in Schwabmünchen. Als Programmierer hatte er Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal Kontakt mit dem Internet und widmete sich fortan voll dem noch neuen Thema. Zunächst als Softwareentwickler und Administrator, später als Projektleiter, war er am Ausbau des Internets beteiligt. Ins dritte Jahrtausend startet er als selbstständiger Projektmanager und Berater. Schwerpunkmäßig unterstützt er seitdem NGO/NPO und Unternehmen beim Einsatz von Web-2.0-Tools und Social Media. Für sein persönliches Engagement setzt er ebenfalls aufs Web.</div>
<div class="mceTemp"><span id="more-420"></span>So betreibt er einen Agrar-Blog und hat jüngst ein Regionalwiki initiiert. Um die Vernetzung von Bloggern zu fördern, die sich mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit beschäftigen, organisiert er Bloggertreffen.<br />
In Seminaren zeigt er, wie das Internet als Mittel politischer und sozialer Einflussnahme genutzt werden kann.</div>
<p class="mceTemp">
<div class="mceTemp">Website: <a href="http://michaelwenzl.de">http://michaelwenzl.de</a><br />
XING: <a href="https://www.xing.com/profile/Michael_Wenzl">https://www.xing.com/profile/Michael_Wenzl</a><br />
Twitter: <a href="http://twittter.com/imwe">http://twittter.com/imwe</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/michawenzl">http://www.facebook.com/michawenzl</a></div>
<div class="shr-publisher-420"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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