<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
		xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung &#187; Web 2.0</title>
	<atom:link href="http://pb21.de/tag/web-2-0/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pb21.de</link>
	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:11:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
	<copyright>CC by-nc-sa Web 2.0 in der politischen Bildung 2010 http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</copyright>
	<managingEditor>bf@joeran.de (Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk)</managingEditor>
	<webMaster>bf@joeran.de (Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk)</webMaster>
	<category>Bildung</category>
	<ttl>1440</ttl>
	<image>
		<url>http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/logo_pB21.jpg</url>
		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
		<link>http://pb21.de</link>
		<width>144</width>
		<height>144</height>
	</image>
	<itunes:new-feed-url>http://pb21.de/feed/podcast/</itunes:new-feed-url>
	<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
	<itunes:keywords>Bildung, Web, 2.0, Methoden, Werkzeug, bpb, Politik, politische</itunes:keywords>
	<itunes:category text="Education" />
	<itunes:category text="Education">
		<itunes:category text="Education Technology" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Society &#38; Culture" />
	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:name>
		<itunes:email>bf@joeran.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<itunes:block>no</itunes:block>
	<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/logo_pB21.jpg" />
		<item>
		<title>Schwerpunkt Partizipation: BarCamp konkret – Partizipative Veranstaltungsformate</title>
		<link>http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[EduCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Bernhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsforma]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=7511</guid>
		<description><![CDATA[In dem Artikel &#8220;Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste&#8221; hat Jöran Muuß-Merholz typische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Web-2.0-Werkzeuge in Bildungsveranstaltungen eingeordnet. Anhang des Beispiels &#8220;EduCamp Bremen&#8221;, das für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung der Veranstaltung steht, kann das konkretisiert werden. Dafür hat sich pb21.de mit dem Organisator des EduCamps Thomas Bernhardt getroffen und über BarCamps im&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>In dem Artikel <a href="http://pb21.de/2011/07/landkarte-web-2-0/">&#8220;Eine Landkarte der Web 2.0-Dienste&#8221;</a> hat Jöran Muuß-Merholz typische Einsatzmöglichkeiten verschiedener Web-2.0-Werkzeuge in Bildungsveranstaltungen eingeordnet. Anhang des Beispiels &#8220;EduCamp Bremen&#8221;, das für höchst intensiven Einsatz von Web 2.0 zur gemeinsamen Gestaltung der Veranstaltung steht, kann das konkretisiert werden. Dafür hat sich pb21.de mit dem Organisator des EduCamps Thomas Bernhardt getroffen und über BarCamps im Allgemeinen, das EduCamp in Bremen und die Möglichkeiten zur partizipativen Gestaltung von Veranstaltungen gesprochen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/42047026?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" width="578" height="434" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="%20http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-7511"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/05/schwerpunkt-partizipation-barcamp-konkret-%e2%80%93-partizipative-veranstaltungsformate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 in der Bildungsarbeit vor Ort – Übersicht und Beispiele</title>
		<link>http://pb21.de/2012/03/web-2-0-in-der-bildungsarbeit-vor-ort-%e2%80%93-ubersicht-und-beispiele/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/03/web-2-0-in-der-bildungsarbeit-vor-ort-%e2%80%93-ubersicht-und-beispiele/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 04:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenzveranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=6939</guid>
		<description><![CDATA[Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden? Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele. Unten finden&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong><em><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6970" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2-200x200.jpg" alt="Karte fuer Seminare, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de" width="200" height="200" /></a>Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden?</em></strong> Diese Frage beantwortet eine Expertise, die Jöran Muuß-Merholz für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verfasst hat. Der Text erörtert die Grundlagen des digitalen Umbruchs im Bildungsbereich, zeichnet eine Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für die Bildungsarbeit und beschreibt fünf Fallbeispiele.</p>
<p>Unten finden Sie den vollständigen Artikel, der auch als PDF-Datei <span id="more-6939"></span><em><a href="http://pb21.de/files/2012/02/JMM-Web-2.0-Dienste-in-der-politischen-Bildung.pdf">Jöran Muuß-Merholz: Web 2.0 in der politischen Bildung</a></em> zur Verfügung steht.</p>
<hr />
<h2>Wie können Web 2.0 Werkzeuge in Angebote bzw. Formate der Bildungsarbeit integriert werden?</h2>
<h3>I. Allgemeiner Teil<br />
I.a. Grundlagen</h3>
<h4>Das Internet verändert die Welt</h4>
<p>Aus dem Alltag der meisten Menschen ist das Internet längst nicht mehr wegzudenken. Zunehmende Bedeutung erfahren dabei neben der Informationsrecherche die verschiedensten Dienste zur Kommunikation, zum Erstellen, Veröffentlichen und Teilen von digitalen Inhalten. Auch in der Arbeitswelt hat die digitale Vernetzung Einzug in die allermeisten Berufe gehalten. Das Internet verändert Arbeit und Freizeit, unser Kommunikationsverhalten, unser Verständnis des Wortes „Freund“, die Musik- und Filmindustrie, die Verbrechensbekämpfung, die Partnerfindung, die Politik, den Krieg, die Geschäfte der Reisebüros und des Buchhandels – aber nicht die politische Bildungsarbeit?</p>
<h4>Was Web 2.0 und politische Bildung gemeinsam haben…</h4>
<p>Schaut man sich die derzeit beliebtesten „Orte“ im Internet an, so findet man darunter zahlreiche Angebote, bei denen nicht mehr eine „Zentrale“ Inhalte erstellt und an ein empfangendes Publikum sendet, sondern die sich als Plattformen verstehen, deren Inhalte von den Nutzenden selber er- und bereitgestellt werden. Große Beispiele sind Facebook, YouTube, Twitter, Flickr oder Geocaching, aber auch dezentrale Angebote wie Blogs oder Podcasts, die zwar mit jeweils geringeren Reichweiten, dafür aber umso zahlreicher und vielfältiger existieren.<br />
Solche Angebote, bei denen sich die traditionellen Trennungen zwischen Konsumenten und Produzenten, Information und Kommunikation, Professionalität und Amateurtum vermischen, werden mit den Schlagworten Web 2.0 oder Social Media überschrieben. Eine Beschreibung von Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, hat sich nicht durchgesetzt, obwohl sie das Wesen des „neuen Netzes“ auf den Punkt bringt: das „Read-/Write-Web” – also das Internet, in dem jeder nicht mehr nur liest und konsumiert, sondern auch Autor ist und Inhalte mit der Welt teilt.<br />
Die Grundannahmen dieses Read-/Write-Webs sind offensichtlich kompatibel mit denen der politischen Bildung: So wie User im Web 2.0 nicht mehr nur ein passives Publikum bilden, sondern jeder auch Sender ist, so sieht die politische Bildung die Menschen nicht nur als Bewohner/innen eines Staates, sondern als Bürger/innen, die zum Gemeinsamen beitragen, die sich engagieren und gestalten, die sich untereinander verbinden, austauschen und diskutieren – kurz: die partizipieren<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-1' id='fnref-6939-1' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>1</a></sup>. Dieses am Leitbegriff Partizipation ausgerichtete Ideal findet sein Abbild in der Gestaltung von Veranstaltungsformaten der politischen Bildung. Veranstaltungsteilnehmende sollen in der Regel nicht nur Zuhörende sein, sondern auch diskutieren, sich einbringen und bisweilen, in der projektorientierten Arbeit, auch kreative Ergebnissse gestalten.</p>
<h4>…warum sie dennoch keine Freunde sind…</h4>
<p>Nun könnte man meinen, bei so viel strukturellen Gemeinsamkeiten sollten die Akteure der politischen Bildung mit offenen Armen auf die Welt des Web 2.0 zugehen, seine Möglichkeiten austesten und in die eigene Praxis integrieren.<br />
Das ist noch eher die Ausnahme als die Regel. Vielmehr dominiert im pädagogischen Bereich im Allgemeinen und in der politischen Bildung im Besonderen eine zurückhaltende bis skeptische Haltung gegenüber digitalen Technologien. Das mag zum einen in den Fundamenten der Domäne liegen, die weder in ihrer Kultur noch in den formellen Rahmenbedingungen zur größtmöglichen Innovationsfreudigkeit neigt. Zum anderen lassen sich Ursachen für das verbreitete Zögern auch im eigenartigen Spannungsfeld suchen, das die Medientechnologien in der Bildungsgeschichte immer wieder induzierte. Da war und ist auf der einen Seite immer wieder ein radikaler Kulturpessimismus gegenüber jeglicher medialer Innovationen: „Facebook / E-Mail /  Computerspielerei / Privatfernsehen / Kino / die Postkarte / das Buch ist der Untergang unserer Kultur!“ Auf der anderen Seite wurden „neue Medien“ in der Geschichte immer wieder als vermeintlich revolutionäre Rettungsbringer an die Pädagogik herangetragen: „Mit dem Hörfunk / Schulfernsehen / Sprachlabor / Computer / Multimedia-PC / Internet wird das Lernen viel einfacher, billiger, schneller, lustiger.“<br />
Nun hat bisher keine Medientechnologie weder das Abendland untergehen lassen noch das Lernen revolutioniert. Insofern ist es durchaus berechtigt zu fragen, was die „digitale Revolution“ denn von den bisherigen Verkündungen unterscheide und warum sie die politische Bildung verändern wird.</p>
<h4>…und warum sie es noch werden könnten</h4>
<p>Zwei Argumente für die Relevanz des digitalen Wandels auch für die politische Bildung wurden bereits genannt:<br />
Erstens: Wir sehen die Veränderungen bereits in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen.<br />
Zweitens: Es spricht strukturell einiges dafür, dass Web 2.0 und politische Bildung gute Freunde werden könnten. Facebook, Blogs, Video-Livestreams, Wikis oder Twitter zeigen nicht nur in Teheran oder Kairo, bei Stuttgart 21 oder zu Guttenberg, dass digitale Werkzeuge und demokratische Partizipation viel miteinander zu tun haben. Das heißt auch, dass die oft beschworene Medienkompetenz mehr als nur die Bedienung von Technik umfasst. Gerade die politische Bildung muss Medienkompetenz auch als Verstehen und Gestalten der Welt mit und in Medien begreifen – und an ihrer Entwicklung mitwirken.<br />
Zum Dritten und Vierten soll an dieser Stelle noch skizziert werden, warum die digitale Revolution die politische Bildung selbst dann verändern wird, wenn die politischen Bildner selber sie ignorieren sollten:<br />
Drittens: Die Teilnehmenden bleiben weg. Die politische Bildung ist wie kein anderer Bildungsbereich auf die Freiwilligkeit zur Teilnahme  an ihren Veranstaltungen angewiesen. Und für einen großen und rasant wachsenden Anteil der Teilnehmenden sind Internet und Web 2.0 inzwischen selbstverständlich. Warum soll ein Jugendlicher, der in allen Lebenslagen über Facebook kommunziert und bei Fragen zuerst YouTube oder die Wikipedia konsultiert, sich für ein Bildungsangebot begeistern, das die Medien aus seiner Lebenswelt ignoriert, geringschätzt oder sogar verbietet?<br />
Viertens: Die Teilnehmenden nehmen die Sache selber in die Hand. Wie schon erwähnt geben die Dienste im Web 2.0 allen Nutzenden die Möglichkeit, Inhalte zu produzieren und zu veröffentlichen. Wenn Institution der politischen Bildung sich also nicht ins Web 2.0 begeben, dann können interessierte Teilnehmende das übernehmen. Für einen Video-Livestream von einer Diskussionsveranstaltung braucht es nicht zwingend eine Infrastruktur, die der Bildungsanbieter bereitstellt. Ein Handy mit Kamera und Internetverbindung reicht aus. Auch wenn ein Bildungsanbieter nicht selber über seine Angebote twittert – seine Teilnehmenden tun es.<br />
Es ist nicht die Frage, ob die politische Bildung im Web 2.0 überhaupt stattfindet, sondern nur, ob sie mit oder ohne Beteiligung der Akteure und Institutionen der politischen Bildung dort stattfindet.</p>
<h4>Exkurs: Was uns jetzt bevorsteht…</h4>
<p>Der Einzug von Computern veränderte die Bildung gar nicht. Auch als Bildungseinrichtungen wie z.B. die „Schulen ans Netz“ kamen, brachte das viel Technik, aber kaum Neues für Pädagogik und Didaktik. In allernächster Zeit aber steht ein fundamentaler Wandel an. Warum?</p>
<ol>
<li>Das neue Internet: Das Web 2.0 hat einen Paradigmenwechsel für das Internet eingeläutet. Seine Nutzer sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern können Inhalte selber produzieren und miteinander teilen. Alle Inhalte bei z.B. YouTube, SchülerVZ, Facebook oder geocaching.com  werden von der Nutzern selber erstellt. Einfachste und kostenlose Software ermöglichen jedem, über Blogs, Videos, Podcasts oder Wikis der Kreativität freien Lauf zu lassen.</li>
<li>Die neue Hardware: Das iPad mag noch teuer sein. Aber es ist nur der Anfang. Es ist nicht eine Frage, ob, sondern nur wann ähnliche Tablet-PCs von anderen Herstellern für weniger als 100 Euro verfügbar sein werden (Prognose: Mitte 2012) und nicht ob, sondern wann ein Landtagswahlkampf mit dem Versprechen „Jedem Schüler sein Tablet-PC!“ geführt werden wird (Prognose: Niedersachsen Ende 2012). Solche Computer haben für die Bildungsarbeit einen entscheidenden Vorteil: Sie stehen nicht im Mittelpunkt. Musste man vorher für eine Internetrecherche gesonderte Zeit einplanen, unter Umständen sogar einen speziellen Raum reservieren, so ist das iPad schnell aus der Tasche geholt und nach 4 Sekunden einsatzbereit. Und genau so schnell kann es auch wieder beiseite gelegt werden. Erstmalig wird es so in formellen Bildungssettings möglich, das Internet als ein ganz normales Werkzeug einzusetzen, das einfach und schnell funktioniert und nicht den Mittelpunkt aller Aktitiväten beansprucht.</li>
<li>Die allgegenwärtige Vernetzung: Mit WLAN und Mobilfunk kann man inzwischen so gut wie überall online sein. Auch hier wird die Kostenfrage in nächster Zeit weiter in den Hintergrund rücken. Schon jetzt kostet eine Internet-Flatrate für Handy oder iPad nur noch 10 Euro pro Monat. Fast alle Jugendlichen werden spätestens 2012 ein Handy mit Internetzugang und Computerfunktionen besitzen. Das Internet wird damit allgegenwärtig und alles durchdringend sein.</li>
</ol>
<p>Vielfältige Informationsquellen und Möglichkeiten zur Kommunikation stehen damit den Lernenden offen – und auch den Lehrenden.</p>
<h3>II. Landkarte zum Einsatz von Web 2.0-Werkzeugen in Veranstaltungen der politischen Bildung<br />
Web 2.0 in Seminarraum und Vortragssaal</h3>
<p>Das Web 2.0 bietet eine reichhaltige Palette von Werkzeugen, die zur Unterstützung von Bildungsveranstaltungen eingesetzt werden können. Im Folgenden wird eine „Landkarte der Web 2.0-Werkzeuge für Veranstaltungen in der politischen Bildung“ skizziert. Dazu werden Werkzeuge oder Dienste vorgestellt und typischen Aktivitäten zugeordnet, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen anfallen.<br />
Dazu einige Vorbemerkungen zur Einordnung :</p>
<ul>
<li>Es geht nicht um „E-Learning“, verstanden als nur online stattfindende Kommunikation. Der Fokus liegt vielmehr auf traditionellen face-to-face-Formaten, also Präsenzveranstaltungen, die mit Werkzeugen des Web 2.0 bereichert werden können.</li>
<li> Die Aufstellung erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein. Stattdessen werden wichtige Werkzeuge exemplarisch ausgewählt.</li>
<li> Im Rahmen dieses Textes können die vorgestellten Internetdienste nicht einzeln erklärt werden. Viele grundsätzliche und einführende Materialien bietet zum Beispiel die Website „Web 2.0 in der politischen Bildung – pb21.de“.</li>
<li> Im Rahmen der zu skizzierenden Landkarte werden Werkzeuge je einer typischen Aktivität der Bildungsarbeit zugeordnet. Allerdings lässt sich vermutlich jedes einzelne Werkzeug auch für fast jede andere Aktivität nutzen als hier vorgeschlagen. In diesem Sinne ist die „Landkarte“ nicht als Abbild einer objektiv vorhandenen Landschaft zu verstehen, sondern als Framework, in dem die einzelnen Bestandteile zu Orientierungszwecken arrangiert und in Beziehung zueinander gesetzt werden können.</li>
<li>Es ist grundsätzlich sinnvoll, zwischen einem Werkzeug als allgemeinen „Diensttypus“ und einem konkreten Anbieter zu differenzieren. Allerdings stehen manche Unternehmen quasi stellvertretend für einen Dienst, und es wäre für das Leseverständnis nicht förderlich, immer von „Microbloggingdiensten“ anstatt von „Twitter“ zu sprechen. Daher werden die Ebenen im Folgenden immer dann vermischt, wenn ein Angebot stellvertretend für einen Dienst verstanden werden kann.</li>
</ul>
<h4>Drei prototypische Formate</h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Veranstaltungsformate.jpg"><img class="size-medium wp-image-6973  alignright" src="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Veranstaltungsformate-266x250.jpg" alt="Typische Veranstaltungsformate, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="256" height="240" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die politische Bildung hat eine bunte Landschaft mit verschiedensten Veranstaltungsformaten hervorgebracht. Zur Vereinfachung werden im Folgenden drei „Prototypen“ von Veranstaltungen unterschieden:</p>
<ol>
<li>Tagung/Konferenz,</li>
<li>Vortrag/Podiumsdiskussion und</li>
<li>Seminar/Workshop.</li>
</ol>
<p>Diese drei Prototypen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie Menschen zusammenkommen:</p>
<ul>
<li>Bei der Tagung / Konferenz treffen sich eher viele Teilnehmende und mehrere Referierende, für eher zwei oder drei Tage, meist abwechselnd sowohl in frontalen wie in diskursiven, selten in handlungs- / projektorientierten Formen.</li>
<li>Ein Vortrag oder eine Podiumsdiskussion ist dagegen typischerweise von höchstens zwei Stunden Dauer, für die Dutzende, manchmal auch Hunderte von Menschen zuhören, was eine Person oder wenige Diskutanten vorne zu sagen haben (meist ergänzt mit einem Frage-und-Antwort-Teil).</li>
<li>Im Seminar oder Workshop haben wir in der Regel eine kleinere Gruppe von 10 bis 30 Teilnehmenden, die über mehrere Tage hinweg zusammenkommen, diskutieren und oft auch zusammen arbeiten, also selber aktiv werden und eigene Inhalte entwickeln.</li>
</ul>
<p>Alle drei Formate lassen sich nicht präzise voneinander abgrenzen. Eine Konferenz umfasst zum Beispiel häufig Einheiten in den Formaten Vortrag, Podiumsdiskussion oder Workshops. Auf der anderen Seite kann auch ein Seminar durchaus eher input-orientiert arbeiten. Die grobe Unterscheidung in Prototypen reicht für unsere Zwecke jedoch aus.</p>
<h4>Sechs typische Aufgabenbereiche</h4>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Aufgabenbereiche-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6972 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/typische-Aufgabenbereiche-2-350x123.jpg" alt="Typische Aufgabenbereiche, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="213" /></a></p>
<p>Während der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen gibt es einige typische Aufgaben, die der Anbieter für seine oder mit seiner Teilnehmerschaft durchführt. Auch diese werden hier prototypisch unterschieden:</p>
<ul>
<li>Einladung und Marketing – die Veranstaltung verkünden und bekanntmachen</li>
<li>Senden und Konversation – die Öffentlichkeitsarbeit, die auch Menschen erreichen soll, die nicht vor Ort teilnehmen</li>
<li>Dokumentation und Veröffentlichung – die Ergebnisse sammeln und verbreiten</li>
<li>Koordination, Organisation und Zusammenarbeit – sowohl auf organisatorischer wie auf inhaltlicher Ebene</li>
<li>Inhalte entwickeln, Projektarbeit – das Kreative, das Teilnehmende während der Veranstaltung gemeinsam gestalten</li>
<li>Evaluation – Rückmeldung einholen und auswerten</li>
</ul>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Konferenzen-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6969 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Konferenzen-2-350x201.jpg" alt="Karte fuer Konferenzen, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="354" /></a></p>
<p><strong>Tagung / Konferenz</strong></p>
<p>Schauen wir zuerst auf die Tagung, denn diese ist das umfassendste der drei Protoformate, das auch die anschließend betrachteten Formate Vortrag / Podiumsdiskussion und (eingeschränkt) Seminar / Workshop als Komponenten enthalten kann. Stellen wir uns eine typische Konferenz vor: 100 oder vielleicht auch 400 Teilnehmende kommen für zwei Tage zusammen. Das Programm umfasst sowohl frontale Formate im Plenum als auch parallel stattfindende Workshops, bei denen die Teilnehmenden in kleineren Gruppen auch untereinander in den Austausch kommen. (Dann gibt es noch die Kaffeepausen, die bisweilen genau so wichtig sind wie der Rest.)<br />
Die Konferenz unterscheidet sich von den weiteren Formaten noch in einem weiteren Punkt: das Interesse „über den Ort hinaus“. Bei einer Konferenz gibt es häufig Menschen, die nicht zur Veranstaltung kommen (können), sich aber sehr für die Inhalte interessieren. Typischerweise äußert sich das in Nachfragen nach aufgezeichneten Vorträgen, Handouts, Folien oder sonstigen Dokumentationen. Inzwischen werden Veranstaltungsteile häufig auch als Videostream live veröffentlicht, so dass auch eine „virtuelle“ Teilnahme möglich ist, ohne vor Ort zu sein.<br />
Teilnehmende an einer Konferenz sind auch „über die Zeit hinaus“ an der Veranstaltung interessiert: Sie müssen sich zum Beispiel im Voraus für parallel stattfindende Programmteile entscheiden oder haben im Anschluss an die Konferenz Interesse an Ergebnissen und weiterem Austausch. Vielleicht sind die Teilnehmenden sogar interessiert und bereit, schon im Vorfeld der Konferenz gemeinsame Vorbereitung zu betreiben. Bei sehr partizipativen Formate wie z.B. Barcamps ist eine gemeinsame Vorbereitung online sogar die Regel.<br />
Aus diesen Gründen haben Konferenzen in der Regel eine stärkere Online-Präsenz als Vorträge oder Workshops.</p>
<p><strong>Einladung und Marketing</strong><br />
Schauen wir nun auf die typischen Aktivitäten, mit der Sie als politische Bildner eine Konferenz begleiten. Wir starten am Anfang: mit EINLADUNG UND MARKETING. Sie wollen die Aufmerksamkeit von möglichst vielen (oder bestimmten) Menschen erreichen. Typischerweise können Sie soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter nutzen, um die Nachricht von Ihrem Vorhaben zu verbreiten. Web 2.0 heißt hier, dass Sie relativ einfach mit Menschen in Verbindung bleiben können, bei denen schon ein Grundinteresse an Ihrer Arbeit vorhanden ist. Und möglicherweise noch wichtiger: Sie erleichtern diesen Menschen, wieder andere Menschen von Ihrer Veranstaltung wissen zu lassen. Vor diesem Hintergrund sollten Sie es immer und überall so einfach wie möglich machen, dass Interessenten Ihre Inhalte mit Dritten teilen können.</p>
<p><strong>Senden und Konversation</strong><br />
Auf sozialen Netzwerken präsent zu sein heißt immer auch, dass Sie eine birektionale Kommunikation führen. Sie SENDEN nicht nur in die Welt, sondern bekommen auch Rückmeldungen von außen. Wenn Sie Inhalte auf Facebook oder Twitter veröffentlichen, werden andere Menschen ihre eigenen Fragen und Ideen an gleicher Stelle einbringen. (Und sie werden auch nicht schweigen, wenn sie unzufrieden oder anderer Meinung sind.) Nicht nur das – man wird auch erwarten, dass Sie auf diese Rückmeldungen eingehen. Das ist es, was das Wesen des Web 2.0 ausmacht: eine KONVERSATION zu führen (oder besser: Dutzende, Hunderte, Tausende von Konversationen zu führen).<br />
Das Verlangen nach Konversation über das Netz wird auch dann nicht aufhören, wenn die Konferenz beginnt. Über einen Video-Livestream lassen sich Vorträge und Podiumsdiskussionen einer Konferenz live in die ganze (Online-)Welt senden. Auch in der politischen Bildung sehen wir seit 2010 immer häufiger solche Livestreams, die Menschen ermöglichen dabei zu sein, ohne geographisch vor Ort sein zu müssen. Der Aufwand, der für einen guten Livestream betrieben werden muss, ist nennenswert. Aber er ist recht niedrig, wenn man berücksichtigt, welchen Aufwand Sie für die Konferenz schon als „Grundlage” betreiben müssen. Um eine Hausnummer zu nennen: Ein Livestream kann ihr Publikum verdoppeln, während der Aufwand ganz deutlich unter einer Verdoppelung liegt.<br />
Die denkbaren Aktivitäten in Sachen Senden und Konversation sind damit noch nicht beendet. Von außen zuschauende Menschen möchten nicht nur sehen und hören, was auf der Bühne der Tagung geschieht, sondern wollen sich darüber auch untereinander austauschen (wofür sich ein Chat anbietet) und Rückmeldungen in den Veranstaltungsraum zurückgeben. Hier kann eine Twitterwall interessant sein. Sie ermöglicht einen Rückkanal, in dem nicht nur Fragen gestellt werden können, sondern auch eine Visualisierung der Gedanken des Publikums möglich wird. Selbstverständlich können auch die Teilnehmenden vor Ort Ihre Gedanken via Twitter miteinander teilen, so dass man auf der Twitterwall häufig gar nicht mehr unterscheiden kann, ob ein Beitrag aus dem Veranstaltungssaal oder von einem Zuschauer aus Neuseeland geschickt wird. Wenn eine Twitterwall gut funktioniert, dann kann man auf ihr „den Raum denken sehen“.</p>
<p><strong>Dokumentation und Veröffentlichung</strong><br />
Die klassische Form der DOKUMENTATION UND VERÖFFENTLICHUNG von Tagungsergebnissen ist der gedruckte Tagungsband / ein Reader, der sich häufig nicht nur an die Teilnehmenden, sondern an einen Interessentenkreis darüber hinaus richtet. Auch Fotos, Ton- oder Videoaufzeichnungen sind beliebte Medien zur nachträglichen Veröffentlichung. Das Web 2.0 bietet dafür zahlreiche Plattformen, die zwar meist auf spezifische Dokumentarten spezialisiert sind, sich aber in der Regel auf anderen Websites einbetten (und damit zusammenführen) lassen. Es gibt Slideshare für Präsentationen, entweder für Powerpoint, PDF und Co. alleine oder in Kombinationen mit einer dazugehörigen Tonaufzeichnung. Audio-Aufzeichnungen von Vorträgen, Gesprächsrunden oder Interviews lassen sich auch als Podcast verbreiten. Für Photos sind Flickr oder Picasa beliebt, wo sich bei Bedarf auch geschlossene Gruppen anlegen lassen. Und schließlich lassen sich Videos aufzeichnen und über Plattformen wie YouTube oder Vimeo veröffentlichen. (Wenn es schon einen Livestream gibt, dann stehen die Videos in der Regel auch im Anschluss in einem Archiv zum nachträglichen Abruf bereit. Bisweilen erreichen diese Videos mit der Zeit dann noch einmal ein Vielfaches an Abrufen gegenüber den Live-Zuschauern.)<br />
Im Zeitalter des Web 2.0 ist es wichtig, die Aktivitäten zur Dokumentation nicht auf die Seite des Veranstalters und der Mitwirkenden begrenzt zu denken. Nicht nur der Gastgeber, sondern auch manche Teilnehmende möchten produzierte Inhalte mit anderen teilen, seien es Mitschriften, Photos, Audio- oder Videoaufzeichnungen. Es gibt auch schon Berichte von Teilnehmenden, die einen eigenen Livestream produzieren und in die Welt senden. Für eine rudimentäre Form braucht es nicht mehr als ein Smartphone oder ein Netbook plus Internetzugang<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-2' id='fnref-6939-2' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>2</a></sup>. Die Gastgeber können hier Teilnehmende und Interessenten unterstützen, indem sie „Sammelbecken“ für solche dezentral veröffentliche Inhalte bereitsstellen, z.B. Gruppen, erweiterbare Listen via Wiki oder Etherpad oder einfach nur ein verkündetes Hashtag für die eindeutige Verschlagwortung.</p>
<p><strong>Koordination, Organisation und Zusammenarbeit</strong><br />
In der politischen Bildung sehen wir Teilnehmende immer auch als „Teilgebende“, die eigene Interessen, Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können. Vor diesem Hintergrund kann eine Konferenz auch Möglichkeiten zur ZUSAMMENARBEIT beinhalten. Das betrifft sowohl die inhaltliche Ebene als auch Fragen der KOORDINATION UND ORGANISATION.<br />
Ein Beispiel: Teilnehmende können Internetquellen zum Thema zusammenführen, wenn sie Social-Bookmark-Dienste wie Delicious, Mister Wong  oder Diigo nutzen. Mittels eines gemeinsamen Schlagworts oder einer thematischen Gruppe kann dezentral eine Sammlung von Links erstellt und diskutiert werden.<br />
Damit Teilnehmende sich stärker untereinander vernetzen können, kann eine Community-Plattform wie Mixxt sehr hilfreich sein. Teilnehmende können hier in einem geschützten Raum Profile anlegen und durchstöbern, sich in einem Forum austauschen, Dateien bereitstellen, Neuigkeiten vom Veranstalter lesen, zwischen parallel stattfindenden Programmpunkten auswählen oder sogar vorstellen, welchen Programmpunkt sie selber anbieten möchten<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-3' id='fnref-6939-3' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>3</a></sup>.</p>
<p>Für das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten vor, während oder nach einer Tagung bietet sich ein Wiki an. Neuerdings sehen wir bei Tagungen immer häufiger kollaborative Texte, Protokolle oder Listen, die entweder über Google Docs oder über einen Etherpad-Dienst erstellt werden.<br />
In der Aufstellung der verschiedenen Dienste fehlt bisher ein mächtiges Werkzeug: Blogs. In einem Blog können vom Veranstalter generelle Informationen wie Einladung, Programm oder Porträts der Mitwirkenden veröffentlicht werden. Der Blog ist auch der Ort, an dem alle anderen Online-Aktivitäten durch Verlinkungen und Einbettungen zusammengeführt werden. Vor diesem Hintergrund sollen Blogs an dieser Stelle keiner bestimmten Aufgabe zugeordnet werden, sondern ins Zentrum aller Online-Aktivitäten gestellt werden.</p>
<p><strong>Vortrag und Podiumsdiskussion</strong></p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Vortraege-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6971 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Vortraege-2-350x138.jpg" alt="Karte fuer Vortraege, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="236" /></a></p>
<p>Widmen wir uns nun einem recht frontalen Format: ein mehr oder weniger großes Publikum hört einem Vortragenden oder einigen Diskutanten zu. Bis auf einzelne Nachfragen sind die Teilnehmenden eher passiv. Viele Eigenschaften und Möglichkeiten zu diesem Format sind bereits unter dem Abschnitt „Konferenz“ behandelt worden, so dass wir uns hier kurz fassen können.<br />
Auch hier können soziale Netzwerke und Twitter genutzt werden, um die Veranstaltung bekannt zu machen. Auch ein Livestream, gegebenfalls mit einer Twitterwall als Rückkanal, ist denkbar, um die Reichweite der Veranstaltung vom Vortragsraum auf (potentiell) die Weltöffentlichkeit auszudehnen<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-4' id='fnref-6939-4' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>4</a></sup>. Auch die Dokumentation von Folien, Photos, Audio oder Video ist analog zu den oben angeführten Möglichkeiten denkbar.<br />
Anders verhält es sich dagegen bei den Punkten Koordination, Organisation und Zusammenarbeit. Bei einer 2stündigen Veranstaltung ergibt sich in aller Regel kein großer Bedarf, zusätzlich online zusammenzuarbeiten. (Auch wenn zum Beispiel ein gemeinsames Etherpad interessant sein kann.)<br />
Auch einen eigenen Blog wird man für eine solche Veranstaltung kaum einrichten. Allerdings haben Bildungsanbieter in der Regel eine institutionelle Website, in der ein Artikel über die Veranstaltung veröffentlicht werden kann, inklusive eingebetteter Medien. Auch bei kleineren Verantaltungen sollten Möglichkeiten für Teilnehmende und Interessenten berücksichtigt werden sich einzubringen, und sei es „nur“ über eine Kommentarfunktion.</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-6970 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/03/Karte-fuer-Seminare-2-333x250.jpg" alt="Karte fuer Seminare, cc-by-nd-Lizenz by Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de " width="600" height="450" /></a></p>
<p><strong>Workshop / Seminar</strong></p>
<p>Innerhalb des prototypischen Formats „Seminar“ gibt es eine große Bandbreite von Formen. Manches Seminar ähnelt eher einer kleinen Tagung oder Konferenz. Für die folgenden Überlegungen soll aber auf den Charakter des Workshops im Sinne von „gemeinsam etwas erarbeiten“ abgezielt werden. Stellen Sie sich eine Gruppe von 10 bis 30 Teilnehmenden vor, die für zwei bis drei, vielleicht sogar fünf Tage zusammenkommen, um zu einem Thema zu arbeiten, zu diskutieren, kreativ zu sein, vielleicht auch projektorientiert eigene „Produkte“ zu entwickeln.</p>
<p>Hinsichtlich EINLADUNG UND MARKETING kann auf die bisherigen Überlegungen verwiesen werden.<br />
Wenn es um SENDEN UND KONVERSATION geht, unterscheidet sich der Workshop deutlich von den bisherigen Formaten. Häufig geht es hier eher um einen relativ geschlossenen Kreis, für den der geschützte, nicht-öffentliche Raum für offene Diskussionen, Übungen und kreative Methoden notwendig ist. Vor diesem Hintergrund werden Livestream oder Twitterwall nicht in Frage kommen. (Allerdings gibt es Experimente mit „Workshop-Twitterwalls“, die nur für die Teilnehmenden selber gedacht sind.)<br />
Zur DOKUMENTATION UND VERÖFFENTLICHUNG von Ergebnissen gibt es im Workshop weniger „druckreife“ Produkte, die die Öffentlichkeit interessieren könnten. Insofern ist auch dieser Aufgabenbereich von niedriger Bedeutung. Anders verhält es sich mit der Dokumentation für die Teilnehmenden selber. Hier können zum Beispiel in einem Blog Arbeitsaufträge, Materialien, weiterführende Hinweise etc. gesammelt werden – sowohl für die Seminararbeit selber als auch als Dokumentation nach Seminarende.<br />
Der Aufgabenbereich KOORDINATION, ORGANISATION UND ZUSAMMENARBEIT hat dafür eine deutlich größere Bedeutung für Workshops. Hilfreiche Werkzeuge wie eine Mixxt-Community, Wikis, Etherpads und Social Bookmarks wurden bereits erwähnt. Darüber hinaus gibt es diverse hilfreiche Dienste für die Zusammenarbeit von kleinen Gruppen wie zum Beispiel Doodle (zur Abstimmung von Terminen oder anderen Alternativen) oder Dropbox (zur gemeinsamen Nutzung von Dateien).<br />
Im Gegensatz zum Veranstaltungstyp Konferenz haben Aufgaben aus dem Bereich INHALTE ENTWICKELN, PROJEKTARBEIT einen großen Stellenwert für den Workshop. Das Web 2.0 bietet ungezählte Dienste, mit denen Teilnehmende auf verschiedenste Weise eigene Ideen kreativ medial umsetzen können. Dazu gehören Visualisierungen mit Mindmaps z.B. mit MindMeister, multimediale Zeitleisten z.B. mit dipity, Storytelling z.B. mit storify oder animoto. Und selbstverständlich stehen auch sämtliche Dienste zur Verfügung, die wir schon als Werkzeuge für Referenten genannt haben. Auch Teilnehmende können Slideshare, Flickr, Podcasts, YouTube nutzen, um eigene Ergebnisse zu veröffentlichen. Sie können sogar einen eigenen Livestream produzieren, wenn es sinnvoll erscheint. Die Unterscheidung zwischen diesen kreativen Aktivitäten und den oben genannten Aufgaben im Kontext der Dokumentation ist der Fokus auf die Gestaltung von eigenen Produkten. Die Veröffentlichung und Verbreitung dieser Inhalte ist dabei nicht immer das wichtigste Ziel.<br />
Der schon erwähnte Blog steht auch für diesen Veranstaltungstyp meist im Mittelpunkt, wenn man einen Workshop Web-2.0-unterstützt anbietet.</p>
<h4>Last but not least</h4>
<p>Wie einleitend erwähnt kann die skizzierte Aufstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es seien aber noch zwei weitere Punkte erwähnt, die sich nicht in die skizzierte Systematik einordnen lassen. Zum einen ist die Aktivität des Geocachings, die sich nach den Kriterien „Plattform“ und „Konversationen“ auch als Web 2.0 einordnen lässt, sehr gut für die politische Bildung einzusetzen, insbesondere für Workshops, aber auch für Tagungen und Kongresse.<br />
Zum anderen lässt sich auch für den Aufgabenbereich EVALUATION Web 2.0 nutzen. Dies kann mit gemeinsam erarbeiteten Befragungen geschehen, oder auch mit dem vielleicht ältesten Web 2.0-Dienst: einem Diskussionsforum.</p>
<h3>III. Exemplarische Anwendungsbeispiele</h3>
<p>In diesem Abschnitt werden Anwendungsbeispiele skizziert, die exemplarisch veranschaulichen, wie Web 2.0-Werkzeuge Bildungsformate erweitern können. Dabei werden die typischen Formate der Bildungsarbeit als Ausgangsbasis berücksichtigt (Tagungen, Seminare, projektorientierte Bildungsarbeit, Dialogformate / Diskussionen).<br />
Die Beispiele umfassen jeweils eine skizzenhafte Konzeption mit besonderem Hinblick auf Methodik, Zielsetzungen und Zielgruppen.</p>
<h4>Beispiel 1: Tagung (Begleitung und Dokumentation)</h4>
<p>Vorbild für dieses Beispiel sind große Tagungen wie z.B. das Global Media Forum der Deutschen Welle. Hier geht es darum, ein Onlineangebot zur Präsenzveranstaltung anzubieten, das die Tagung in der Vorbereitung und Durchführung, vor allem aber in der Nachbereitung begleitet.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die Tagung wird „konventionell“ durchgeführt. Web 2.0 kommt nur ergänzend zum Einsatz, indem verschiedene Dienste als Zusatz auf der Website zur Tagung eingebunden werden. Dazu gehört in der Vorbereitung, dass Neuigkeiten schon länger im Vorfeld schrittweise mittels Blog veröffentlicht werden, zum Beispiel die Zusagen einzelner Referenten zusammen mit Verweise auf Aktivitäten und Veröffentlichungen dieser Referenten. Der Blog hat auch eine Kommentarfunktion, so dass Rückmeldungen von (potentiellen) Teilnehmenden schon im Vorfeld niedrigschwellig an den Veranstalter herangetragen werden können. Während der Tagung werden „größere“ Programmpunkte wie zum Beispiel die Keynote im Livestream übertragen.<br />
Die größte Bedeutung hat in diesem Beispiel die Nachbereitung: Präsentationsfolien stehen über Slideshare oder Scribd in den Blog eingebunden zum Nachlesen bereit; die Videos aus dem Livestream können nachträglich angeschaut werden; kurze Interviews mit den Referenten können als Podcast-Dateien heruntergeladen werden; Photos der Veranstaltung stehen auf Flickr bereit. Auch hier sind alle Angebote mit einer Kommentarfunktion versehen.<br />
Um Feedback einzuholen, ist ein Forum geöffnet worden, in dem Teilnehmende (auch anonym) noch bis zu zwei Wochen nach der Tagung Rückmeldung geben können, was ihnen gut gefallen hat und inwiefern sie Verbesserungsvorschläge haben.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
In diesem Fall ist der Web 2.0 Einsatz relativ unabhängig von der Zielgruppe. Die unverbindliche, eher zusätzliche Einbindung ist ein Zusatzangebot, mit dem Interessenten ihre Beschäftigung mit dem Tagungsthema vertiefen können. Besonders hilfreich sind aufgezeichnete Vorträge, wenn diese in parallelen Sitzungen stattgefunden haben. Die Aktivität geht vom Veranstalter aus. Die Teilnehmenden können vorhandene Angebote kommentieren, aber darauf begrenzt sich die Partizipation.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Viele größere Tagungen werden inzwischen auf derartige Weise begleitet. Der Mehraufwand ist dabei durchaus nennenswert. Es ist aller Erfahrung nach nicht so, dass „einfach nur“ ohnehin vorhandene Inhalte bereitgestellt werden müssen oder diese Arbeiten „nebenbei“ gemacht werden können. Neben dem technischen und organisatorischen fällt meist auch ein deutlicher redaktioneller Aufwand an, wenn Inhalte online dokumentiert werden. Dem gegenüber steht ein Informationsangebot, das nicht nur den Tagungsteilnehmern, sondern viele weiteren interessierten Menschen auch mittelfristig noch zur Verfügung steht.</p>
<h4>Beispiel 2: Seminar (Recherche, Produktion und Dokumentation im Blog)</h4>
<p>In diesem Beispiel soll ein Seminar skizziert werden, das stark auf die Eigenaktivität der Teilnehmenden setzt. Vorbild ist ein 5tägiger Bildungsurlaub mit einer Gruppe von 10 bis 25 Teilnehmenden. Als Inhalt wäre ein Thema aus dem Bereich Internet typisch, aber es kann durchaus jedes andere Thema sein, z.B. Erinnerungsarbeit, Umwel- oder Genderfragen.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die Seminararbeit findet im Wechsel in zwei Arbeitsformen statt: Zum einen gibt es das Plenum mit allen Teilnehmenden, in dem Input oder Diskussionen stattfinden. Zum anderen gibt es Kleingruppen- / Partnerarbeit mit Unterstützung von Computern und Internet. Zentrum der Arbeit ist ein Weblog, in dem nicht nur 1. Materialien von der Seminarleitung vorausgewählt und bereitgestellt wurden, z.B. als Ressourcensammlung mit einführenden Materialien und weiterführenden Internetadressen, sondern auch 2. Arbeitshinweise für die verschiedenen Arbeitsphasen enthalten sind und 3. die Teilnehmenden selbst produzierte Ergebnisse in Text- oder anderer Form dokumentieren.<br />
Die Arbeitsphasen am Computer umfassen also 1. Recherche nach Informationen, z.B. nach verschiedenen Interessen und Positionen zum Thema; 2. Anleitungen, wie recherchierte Inhalte und die Auseinandersetzung damit im Seminar bearbeitet werden, z.B. als Rollenspiel oder als multimediale Zeitleiste;  3. die Ergebnisse, die Teilnehmende als Blogtexte oder Multimedia-Elemente erstellt haben.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Dieses Veranstaltungsformat ist vor allem geeignet, wenn zum Thema authentische (nicht didaktisierte) Informationen recherchiert werden können. Da die Teilnehmenden viel am Rechner arbeiten, sind dafür a. eine grundsätzliche Bereitschaft und b. entsprechende Vorkenntnisse, sowohl in technischer Hinsicht als auch im Umgang mit Informationen, wichtig. Je nach Vorkenntnissen kann der Aufwand für das Erlernen des Umgangs mit dem Blog oder anderen Werkzeugen einen mehr oder weniger großen Stellenwert einnehmen. Aller Erfahrung nach spielt dabei nicht eine entscheidende Rolle, ob die Teilnehmenden jugendlich oder erwachsen sind. Zwar lässt sich das Vorurteil bestätigen, dass eher jüngere Menschen eher vertrauter mit der Technik sind. Allerdings ist die Spannbreite an Vorkenntnissen auch innerhalb einer „jungen Gruppe“ so hoch, dass auf jeden Fall mit heterogen Vorkenntnissen gerechnet werden muss.<br />
Neben der Aktivierung der Teilnehmenden und der Auseinandersetzung mit authentischem Material ermöglicht die Arbeit auch, dass Teilnehmende innerhalb des Seminars unterschiedliche, eigene Schwerpunkte setzen können.<br />
Neben der inhaltlichen Zielsetzung werden im Seminar auch Medienkompetenzen im Umgang mit dem Internet weiter entwickelt, als technische und auch als Recherchekompetenz.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Sehr empfehlenswert ist es, die Arbeit mit dem Internet nicht als Einzelarbeit zu organisieren, sondern immer zwei (oder mehr) Teilnehmende zusammen arbeiten zu lassen. Auf dieser Weise findet während der Arbeit eine aktivere Auseinandersetzung mit den Inhalten und den technischen Hilfsmitteln statt. Bei technisch unterschiedlichen Vorkenntnissen ist es hilfreich, wenn während der Phasen am Computer ein „Support“ bereitsteht, also Seminarleitungen / Teamer bei Fragen zur Seite stehen.<br />
Der regelmäßige Wechsel zwischen Phasen am Rechner und im Plenum sichert die Reflektion der eigenen Arbeit und der Inhalte.<br />
Teilnehmende sind bei dieser Arbeitsweise häufig positiv überrascht, dass sie mit Inhalten „im echten Leben“ und nicht „im Lehrbuch“ arbeiten. Auch wird häufig hervorgehoben, wie viel man „nebenbei gelernt“ habe, indem man aktiv und kreativ mit dem Web 2.0 gearbeitet hat.<br />
Die hohe Eigenaktivität ist allerdings bisweilen auch sehr anspruchsvoll. Gerade wenn Teilnehmende eher die Erwartung haben, mit klaren Strukturen und eher im frontalen Stil zu lernen, wird die Arbeit oft als „anstrengend“ wahrgenommen. Auch die inhaltlichen Uneindeutigkeit, die bei vielen Sachfragen bei eigenen Recherchen zum Vorschein kommen, wird oft nicht als Abbildung einer pluralistischen Gesellschaft, sondern als Manko wahrgenommen. Schließlich muss auch erwähnt werden, dass die Kompetenz zur eigenständigen Recherche nicht immer als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden kann.</p>
<h4>Beispiel 3: Workshop / Projektarbeit (Flashmob)</h4>
<p>Als Beispiel für eine projektorientierte Bildungsarbeit mit hohem Einsatz von Web 2.0 kann die von der IG BCE 2010 durchgeführte „Aktionswerkstatt“ gelten, die sich vor allem an Multiplikatoren in der gewerkschaftlichen Arbeit richtete und in der neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit für eigene Anliegen erprobt wurden.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Die ca. 40köpfige Gesamtgruppe teilte sich nach einem einführenden Plenum in vier Untergruppen auf, die jeweils einen Aspekt eines im letzten Seminardrittel durchgeführten Projektes vorbereiteten. Beim Projekt handelte es sich um einen Flashmob in einem Einkaufszentrum, durch das Öffentlichkeit vor Ort und via Medien auf die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern aufmerksam gemacht werden sollten. Die vier Gruppen:</p>
<ul>
<li>Eine Gruppe „Theater“ entwarf und erprobte eine Dramaturgie für den Ablauf vor Ort.</li>
<li>Eine Gruppe „Vernetzung und Aktivierung“ versuchte, über Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter die Veranstaltung schon vorab bekannt zu machen und Außenstehende für die Teilnahme am Flashmob zu gewinnen. Als zentrale Plattform des Projektes setze sie außerdem ein öffentliches Blog auf.</li>
<li>Eine Gruppe „Information und Medien“ entwarf einen Handzettel mit Informationen zum Projekt und zur Leiharbeit, der die zentralen inhaltlichen Botschaften zusammenfasste. Darüber hinaus versuchte diese Gruppe, Journalisten für eine Berichterstattung vom Flashmob zu gewinnen.</li>
<li>Eine Gruppe „Video“ erlernte die Grundlagen der Arbeit mit Videokameras, Livestream, Videoschnitt und Online-Veröffentlichung. Die Gruppe filmte, livestreamte und dokumentierte die Aktion als Video.</li>
</ul>
<p>Nach der durchgeführten Aktion wurde zunächst in den Gruppen nachbereitet und anschließend im Plenum reflektiert.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Die benutzten Web 2.0 Dienste waren hier sowohl Thema als auch Werkzeuge der Arbeit. Vor diesem Hintergrund war die Zielgruppe dem Web 2.0 ihm gegenüber sehr offen. In dieser „authentischen“ Arbeitsform wird deutlich, dass Werkzeuge nicht Selbstzweck sind, sondern zur Erreichung bestimmter Ziele ausgewählt und eingesetzt werden können.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Das Projekt konnte zeigen, dass auch ein komplexes Vorhabem im begrenztem Rahmen (Wochenendseminar) durchgeführt werden kann, dass es aber eine gute Strukturierung durch die Dozenten braucht und dass die Ansprüche eher an einem „rough and dirty“-Verfahren als an einem perfekten Ergebnis orientiert werden müssen.<br />
Unsicherheit dürfte in diesem Fall bestehen, wie man in der Zukunft die tradionelle Grenzziehung zwischen politischer Bildung und politischem Aktivismus handhaben wird.</p>
<h4>Beispiel 4: Podiumsdiskussion (Livestream und Twitterwall)</h4>
<p>Dieses Beispiel soll stellvertretend für traditionelle Abendveranstaltungen stehen, die i.d.R. auf 90 bis 120 Minuten angelegt sind und einen Vortragenden oder mehrere Diskutanten ins Zentrum stellen. Im Folgenden ist von einem Referenten die Rede, aber alle Überlegungen lassen sich genau so auf mehrere Referenten / Diskutanten auf einem Podium anwenden.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Der klassische Vortrag: Ein Referent trägt vor, mit oder ohne Beamer-Unterstützung. Nach 50 Minuten wird das Publikum von einem Moderator eingeladen, Fragen und Kommentare einzubringen, auf die der Referent jeweils mehr oder weniger ausführlich antwortet. Nach 90 Minuten ist die Veranstaltung beendet. Vereinzelt ist es in der Diskussionsphase auch möglich, dass sich Teilnehmende in ihren Beiträge auf die Beiträge von anderen Teilnehmenden beziehen.<br />
Im vorliegenden Fall wird das Veranstaltungsformat ergänzt: Die Bühne / der Referent wird per Video als Livestream via Internet gesendet. Außerdem gibt es eine Twitterwall: An die seitliche Wand des Raums werden alle Tweets gebeamt, die zur Veranstaltung getwittert werden.<br />
Dadurch entsteht nicht nur eine größere Reichweite mit Rückkanal. Zusätzlich gibt es auch eine Ebene, auf der die Teilnehmenden sich untereinander austauschen können bzw. be-obachten können, was andere zum Vortrag denken.<br />
In der Fragen-und-Antwort-Phase kann der Referent auch auf Beiträge der Twitterwall eingehen. Als Variation kann der Referent die Twitterwall auch ignorieren und der Moderator oder ein gesonderter „Twitter-Korrespondent“ wählt Beiträge aus, die er in die Diskussion vor Ort einbringt.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Das grundsätzliche Format ändert sich in diesem Fall durch den Web 2.0 Einsatz nicht. Dadurch können Teilnehmende vor Ort die Veranstaltung auch „auf tradionelle Art und Weise“ wahrnehmen, wenn sie das bevorzugen. In diesem Sinne wird die Zielgruppe nur erweitert durch Menschen, die nicht vor Ort dabei sein können oder wollen. Außerdem wird das erweiterte Publikum ermuntert, eigene Erfahrungen, Meinungen und Fragen in den virtuellen Raum einzubringen, wo dann häufig Diskussionen untereinander entstehen, die nicht an den Referenten gebunden sind.<br />
Nicht zu vernachlässigen ist auch eine unbestimmte Zielgruppe, die das Video als Aufzeichnung noch Tage, Monate oder gar Jahre nach der Veranstaltung finden kann<sup class='footnote'><a href='#fn-6939-5' id='fnref-6939-5' onclick='return fdfootnote_show(6939)'>5</a></sup>.</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Zu diesem Format sind schon einige Erfahrungen vorhanden. So wird eine Twitterwall zum Beispiel häufig nicht via Twitter, sondern über einen Chat organisiert. Ein weiteres, inzwischen häufig übliches Verfahren ist es, dass die Twitterwall / der Chat zwar die gesamte Zeitdauer über virtuell stattfindet, dass die Projektektion in den Vortragsraum aber erst zur Frage-und-Antwort-Phase eingeschaltet wird.<br />
Für die Durchführung vor Ort empfiehlt es sich auch, gleich zu Beginn auf Livestream und Aufzeichnung hinzuweisen. Es ist möglich, dass diese Tatsache Teilnehmende vor Ort zusätzlich motiviert oder abschreckt, Fragen zu stellen. Dafür hilft es, wenn deutlich gemacht wird, dass fragende Teilnehmende nicht im Bild übertragen werden.<br />
Eine weitere, häufig beobachtete Erfahrung: Der Rückkanal für Fragen aus dem Internet wird gut angeommen. Wichtiger für die Online-Teilnehmenden ist aber, dass der Austausch untereinander stattfinden kann, während vor Ort ja in der Regel nur das vergleichsweise triviale, sternförmige Kommunikationsmuster „Teilnehmer fragt und kommentiert, Experte antwortet“ vorherrscht.<br />
Noch offen ist die Frage, wie stark Teilnehmende vor Ort wegbleiben, wenn sie wissen, dass eine Veranstaltung auch online, live oder als Aufzeichnung, zu sehen ist.<br />
Auch zu beachten ist, dass viele Referenten ihre Folien mit urheberrechtlich problematischem Material versehen, was bei der Dokumentation online eine neue Dimension erhält.</p>
<h4>Beispiel 5: Barcamp (Koordination, Dokumentation)</h4>
<p>Dieses Beispiel beschreibt das „EduCamp“, das im März 2011 in Bremen stattgefunden hat. Auch wenn es sich hier nicht primär um politische Bildung handelte, lässt sich das Fallbeispiel doch ohne Einschränkung übertragen.<br />
Im vorliegenden Fall waren die Teilnehmenden selber hochaktiv in Sachen Web 2.0, sowohl in der Vorbereitung und Nachbereitung als auch während der Durchführung selber.</p>
<p><strong>Grobkonzeption / Methodik</strong><br />
Bei einem Barcamp handelt es sich um ein Tagungsformat, bei dem vom Veranstalter nur der Rahmen definiert wird: Zeit, Ort und Thema. Die konkreten Inhalte werden von den Teilnehmenden selber zu Beginn der Veranstaltung  festgelegt. Dazu stellt alle Teilnehmenden, die es wollen, Inhalte vor, die sie in jeweils i.d.R. 45-60minütigen „Sessions“ vortragen, diskutieren oder gemeinsam entwickeln wollen. Üblich ist es, diese parallel stattfindenden Sessions zu Beginn und Ende der Veranstaltung von gemeinsamen, plenaren Einheiten einzurahmen.<br />
In Deutschland werden solche Barcamps fast immer durch die Community-Plattform Mixxt begleitet. Hier melden sich Interessenten an und verfassen ein kleines Profil über sich. Neben der Vernetzung untereinander und der Veröffentlichung von News und Mailings durch den Veranstalter dient die Plattform auch der Vorbereitung und Dokumentation der Inhalte. So können Sessions vorab in einem Forum vorgestellt und diskutiert werden. Das Thema kann somit bereits vorab durch Rückmeldungen der (potentiellen) Teilnehmenden genauer differenziert werden; zwischen ähnlichen Themen können Abgrenzungen untereinander (oder Fusionen) vereinbart werden; Inhalte können sich auch „gewünscht“ werden, ohne dass die wünschende Person selber das Thema anbietet.<br />
Für die Dokumentation wurde z.B. beim EduCamp Bremen ein koordiniertes, dezentrales Verfahren eingesetzt: In einem (mixxt-internen) Wiki wurden Platzhalter für alle Sessions angelegt. Nach Festlegung des Sessionsplans zu Beginn der Veranstaltung waren alle Anbieter einer Session aufgefordert, den Platzhalter der jeweiligen Session mit einem Titel und ggf. weiterführenden Hinweisen zu ersetzen. Die Dokumentation selber erfolgte dann meist zweigeteilt: Während der Session wurde von einem oder mehreren Teilnehmenden live ein Protokoll via Etherpad erstellt. Zusätzlich gab es mit kleinen Digitalkameras / Handys ausgestattete Videoreporter, die nach jeder Session den jeweiligen Anbieter um eine 2minütiges zusammenfassendes Statement baten. Die Dokumentation wurde noch erweitert durch zahlreiche themenübergreifende oder vertiefende Beiträge einzelner Teilnehmender im Anschluss an die Veranstaltung. Diese wurden dezentral meist in Blogs der Teilnehmenden verfasst. Über eine Wiki-Seite wurde eine Übersicht über diese Beiträge gesammelt.<br />
Zusätzlich ermöglichten Video-Livestreams, Twitterwalls und Skype-Konferenzen die Einbindung externer Teilnehmenden.</p>
<p><strong>Zielgruppe und Zielsetzung</strong><br />
Der exzessive Einsatz von Web 2.0 für diese Veranstaltung war nur mit einer hoch engagierten, interessierten und offenen Teilnehmerschaft möglich, die darüber hinaus i.d.R. über fortgeschrittene Kompetenzen und eigene mobile Endgeräte verfügte. Die Zielsetzungen einer konsequenten Teilnehmerorientierung und einer ausführlichen Dokumentation konnten in diesem Fall ohne Einschränkungen umgesetzt werden. Wichtig ist auch, dass die Teilnehmenden in diesem Fall zwar relativ technikaffin waren, dass es aber nicht die „üblichen Verdächtigen“ waren, verstanden als diejenigen Zielgruppen, die sich ohnehin vor allem mit Technik beschäftigen. (Die Teilnehmenden waren überwiegend PädagogInnen.)</p>
<p><strong>Erfahrungen</strong><br />
Das Educamp Bremen hat gezeigt, dass ein hochgradig an Teilnehmerorientierung und Partizipation orientiertes Format möglich und mit Web 2.0 Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden kann. Gleichzeitig wurde in Bremen deutlich, wie wichtig die Rahmensetzung (Gerüst und Konventionen für die Dokumentation, gute Auswahl und Vorbereitung von Ort und Infrastruktur) ist. Aus den Rückmeldungen von Teilnehmenden, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung wurde aber auch deutlich, dass eine „Umgewöhnung“  an die neuen Rahmenbedingungen notwendig ist, hier war vor allem die weitgehende (mediale) Öffentlichkeit der Veranstaltung gemeint.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nd/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-nd-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Sie dürfen den Text weitergeben und veröffentlichen, solange sie ihn nicht verändern und den Autor in der Form „Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de“ nennen. Details finden Sie unter <a title="Informationen bei creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<div class='footnotes' id='footnotes-6939'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-6939-1'> Im Englischen bzw. Lateinischen wird diese Gemeinsamkeit sprachlich noch deutlicher: to participate vereint die Bedeutungen von teilnehmen, dabei sein und von mitwirken, sich beteiligen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-2'> Die Videoproduzentin Blanche Fabri hat dafür den Begriff „Guerillastream“ vorgeschlagen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-3'>Im deutschsprachigen Bereich hat sich in den letzten Jahren ein buntes Angebot von Barcamps entwickelt, sogenannte „Unkonferenzen“, bei denen alle Teilnehmenden aufgefordert sind, auch eigene Beiträge zu gestalten. Die allermeisten dieser Veranstaltungen werden mit einem schmalen Organisationsaufwand auf Seiten des Veranstalters auf die Beine gestellt. Die Teilnehmenden organisieren sich über Mixxt-Communities und liefern beeindruckende Beispiele für eine dezentrale, nicht institutionalisierte Organisationsform. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-4'> Als Faustregel kann gelten: Ein Livestream erreicht eine Zuschauerzahl in der Größenordnung wie die Präsenzveranstaltung vor Ort. Hinzu kommen noch die Zuschauer, die sich Tage, Wochen oder Jahre später die Aufzeichnung anschauen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-4'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-6939-5'> Ein Beispiel aus bpb-eigener Erfahrung: Ein Vortrag von Prof. Beat Doebeli wurde im Februar 2010 in Hattingen von ca. 50 Teilnehmenden vor Ort gesehen. Im Livestream waren ca. 50-100 Teilnehmende dabei. Die Aufzeichnung haben bis heute, 16 Monate danach, 1.500 Menschen gestartet (was nicht heißen muss: dass alle es bis zu Ende geschaut haben). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-6939-5'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
<div class="shr-publisher-6939"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/03/web-2-0-in-der-bildungsarbeit-vor-ort-%e2%80%93-ubersicht-und-beispiele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau November 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/webschau-november-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/11/webschau-november-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Klarnamen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Postprivacy]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[SKUDI]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5254</guid>
		<description><![CDATA[Die ZEIT macht sich Sorgen um die E-Mail, in Schulen soll nach Verstößen gegen das Urheberrecht gesucht werden und Behörden fragen gerne mal bei Google nach. Diese und mehr Themen in der November-Webschau. Lesetipp: &#8221;SKUDI&#8221; Es gibt wenig Studien über den Wandel, den Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt und was er für die Einzelnen bedeutet.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die ZEIT macht sich Sorgen um die E-Mail, in Schulen soll nach Verstößen gegen das Urheberrecht gesucht werden und Behörden fragen gerne mal bei Google nach. Diese und mehr Themen in der November-Webschau.</p>
<h3><a title="SKUDI" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/">Lesetipp: &#8221;SKUDI&#8221;</a></h3>
<p>Es gibt wenig Studien über den Wandel, den Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt und was er für die Einzelnen bedeutet.<br />
Auf ein Projekt möchten wir an dieser Stelle aufmerksam machen:<span id="more-5254"></span><br />
&#8220;Subjektkonstruktion und digitale Kultur&#8221; (<a title="SKUDI" href="http://skudi.net">SKUDI</a>), das zurzeit von vier Forschungsteams an Universitäten in Deutschland und Österreich durchgeführt wird. Es beinhaltet vier Teilprojekte:<br />
<a title="Formen und Inhalte des Subjekts" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=15">Formen und Inhalte des Subjekts</a>,<br />
<a title="Kommunikation in virtuellen Öffentlichkeiten" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=9">Kommunikation in virtuellen Öffentlichkeiten</a>,<br />
<a title="Webbasierte Erwerbsarbeit" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=11">Webbasierte Erwerbsarbeit</a> und<br />
<a title="Lernen in der Interaktion mit technischen Artefakten" href="http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/skudi/?page_id=13">Lernen in der Interaktion mit technischen Artefakten</a>.<br />
Ein zentrales Anliegen von SKUDI ist es, die Forschungsergebnisse mit verschiedenen gesellschaftlichen AkteurInnen zu diskutieren &#8211; mischen Sie sich also ein, wenn Sie mögen!<br />
#skudi</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Schultrojaner: Pädagogisch kontraproduktives Spitzelmodell" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/11/schultrojaner-paedagogisch-kontraproduktives-spitzelmodell/">Schultrojaner</a></h3>
<p>Der Dachverband der Schulbuchverlage hat mit den Kultusministern aller Länder einen Vertrag abgeschlossen, der Lehrer und Schüler gleichermaßen unter Generalverdacht stellt, so Udo Vetter auf dem <a title="Schultrojaner: Pädagogisch kontraproduktives Spitzelmodell" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/11/schultrojaner-paedagogisch-kontraproduktives-spitzelmodell/">Hyperland-Blog des ZDF</a>. Die Verlage sollen ab 2012 bundesweit eigene Software auf Schulcomputern installieren dürfen. Das Programm späht nach rechtswidrigen Kopien aus Schulbüchern.<br />
#schultrojaner #urheberrecht</p>
<h3><a title="Nationen streiten um die Freiheit des Netzes" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,795376,00.html">Regulieren oder auf Freiwilligkeit setzen?</a></h3>
<p>Anfang des Monats fand in London die &#8220;<a title="Conference on Cyberspace" href="http://www.fco.gov.uk/en/global-issues/london-conference-cyberspace/">Conference on Cyberspace</a>&#8221; statt. <a title="Nationen streiten um die Freiheit des Netzes" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,795376,00.html">spiegel.de</a> berichtet von zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien, die aufeinanderstießen: Russland und China wollen das Netz schärfer regulieren, die USA und Großbritannien allenfalls einen freiwilligen Verhaltenskodex einführen. Doch die Haltung des Westens ist widersprüchlich: Noch im August während der Krawalle in London wollte Premierminister Cameron soziale Netzwerke zeitweilig blockieren.<br />
#internetzensur</p>
<h3><a title="Das Ende von @was" href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail">Die E-Mail ist der neue Brief</a></h3>
<p>Unter dem Titel <a title="&quot;Das Ende von @was&quot;" href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail">&#8220;Das Ende von @was&#8221;</a> schreibt die Zeit über das Verschwinden der E-Mail: Durch das ständige Online-sein haben E-Mails sich überlebt, junge Menschen wenden sich von dem Dienst ab und kommunizieren lieber über soziale Netzwerke. Die im Artikel genannten &#8211; in den USA erhobenen &#8211; Zahlen gehen in eine ähnliche Richtung wie die Ergebnisse der aktuellen <a title="ARD/ZDF-Onlinestudie" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/">ARD/ZDF-Onlinestudie</a>: Die Bedeutung der sozialen Netzwerke in der Internetkommunikation steigt.<br />
#email</p>
<h3><a title="Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/soziales-netzwerk-google-plus-schafft-klarnamen-zwang-ab-1.1169382">Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab</a></h3>
<p>Nutzer des Netzwerks dürfen Pseudonyme nutzen, wie und wann das genau umgesetzt wird, ist aber noch unklar, schreibt <a title="Google+ schafft Klarnamen-Zwang ab" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/soziales-netzwerk-google-plus-schafft-klarnamen-zwang-ab-1.1169382">sueddeutsche.de</a>. Auf <a title="Google gibt sich im Namenskrieg geschlagen" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-10/google-nymwar-klarnamen/komplettansicht">zeit.de</a> ist die Kritik des 4chan-Gründers Poole an Facebook und Co. nachzulesen: Ihr Umgang mit Namen und Pseudonymen entspreche nicht unserem Konzept von Identität. Denn wir präsentierten uns verschieden, je nach der Umgebung, in der wir uns bewegten. &#8220;Es geht nicht darum, mit wem wir etwas teilen, es geht darum, als wer wir etwas mitteilen wollen.&#8221;</p>
<p>#klarnamen #pseudonyme #identität</p>
<h3><a title="Google: Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Staatliche-Behoerden-fordern-immer-mehr-Nutzerdaten-ein-1366781.html">Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein</a></h3>
<p>Während die Bundesregierung bei Online-Diensten mehr Datenschutz erzwingen will, haben deutsche Behörden in den vergangenen Monaten deutlich mehr Nutzerdaten vom Internetkonzern Google angefordert als in der Vergangenheit, berichtet <a title="Google: Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Staatliche-Behoerden-fordern-immer-mehr-Nutzerdaten-ein-1366781.html">heise.de</a>. Im ersten Halbjahr 2011 gab es im Jahresvergleich 38 Prozent mehr Anfragen nach Nutzerinformationen.<br />
#staat #nutzerdaten</p>
<h3><a title="Schwarz-Gelb gibt Breitband für alle auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794425,00.html">Geteiltes Deutschland</a></h3>
<p>In manchen Gegenden ist es für die Bürger unmöglich, einen DSL-Zugang zu bekommen. Die Union wollte das ändern, mit einer Verpflichtung für die Telekommunikationsunternehmen. Doch die wurde in letzter Minute gekippt. Der Wettbewerb funktioniere in diesem Bereich nicht, deswegen sollte der Staat aktiv werden, so der Tenor des Beitrags auf <a title="Schwarz-Gelb gibt Breitband für alle auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,794425,00.html">spiegel.de</a>.<br />
#breitband #telekommunikationsgesetz</p>
<h3><a title="&quot;YouTube und Wikipedia sind wirklich Mainstream&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,793953,00.html">Was im Mainstream angekommen ist<br />
</a></h3>
<p>Wie weit sind eigentlich die Web 2.0-Anwendungen inzwischen verbreitet? Der Soziologe <a title="Jan-Hinrik Schmidt" href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-jan-hinrik-schmidt">Jan-Hinrik Schmidt</a> sagt dazu in einem Interview auf <a title="&quot;YouTube und Wikipedia sind wirklich Mainstream&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,793953,00.html">spiegel.de</a>: Zwei Plattformen seien im Mainstream angekommen, das sind Wikipedia und Youtube. Blogs und Twitter seien immer noch eher Nischenanwendungen. Aber wer sie nutzt, dessen Beteiligung ist auch höher: &#8220;Wer Twitter nutzt, hat in der Regel auch einen eigenen Twitter-Account, und etwa zwei Drittel derer, die regelmäßig Blogs lesen, bloggen auch selbst.&#8221;<br />
#nutzerverhalten #web20</p>
<h3><a title="Geheimdienst des Volkes: WikiLeaks, journalistische Ethik und die Verantwortung der Medien" href="http://berlinergazette.de/wikileaks-journalistische-ethik/">Geheimdienst des Volkes</a></h3>
<p>Die <a title="Geheimdienst des Volkes: WikiLeaks, journalistische Ethik und die Verantwortung der Medien" href="http://berlinergazette.de/wikileaks-journalistische-ethik/">Berliner Gazette</a> zu WikiLeaks, journalistischer Ethik und der Verantwortung der Medien:<br />
&#8220;WikiLeaks gilt seit der ungefilterten Veröffentlichung tausender Cables als gescheitert. Doch es gibt zahlreiche offene Fragen. Und die sollten so schnell wie möglich geklärt werden, sonst versinkt der Fall im Mülleimer der Geschichte. Der Kriminologe und Journalist Thomas Barth untersucht die mediale Rahmung dieses &#8216;Cablegate des Cablegate&#8217; und erkennt: Etablierte Medien folgen einer vereinfachenden Erzählung, personifizieren komplexe Probleme, führen Standards an, die sie selbst kaum einhalten und bringen sich selbst gegen WikiLeaks in Stellung.&#8221;<br />
#wikileaks #medien</p>
<hr />
<h3>Debatte: Fundamentalkritik am Datenschutz<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Unter dem Titel &#8220;<a title="Feinde der Freiheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793641,00.html">Feinde der Freiheit</a>&#8221; schreibt Konrad Lischka auf <a title="Feinde der Freiheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,793641,00.html">spiegel.de</a> zu den Buchveröffentlichungen von Christian Heller (&#8220;Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre&#8221;) und Jeff Jarvis (&#8220;Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live&#8221;).</p>
<p>Jarvis fürchtet, dass zu viel Datenschutz technische und gesellschaftliche Innovationen behindert. Er plädiert dafür, Datenschutz als Ethik der Datenverarbeitung neu zu interpretieren, die Kontrolle soll bei denjenigen liegen, die die Daten erfassen.<br />
Heller sagt, der Datenschutz wolle nur die Datenströme kontrollierbar machen. Er setzt auf andere Techniken der Privatsphäre, für deren Einsatz das Individuum allein verantwortlich sei: &#8220;Anonymität, Pseudonymität und der persönliche Gebrauch von Verschlüsselungstechnologie setzen weniger auf Gesetze zu ihrer Durchsetzung, sondern eher auf den individuellen Einsatz technischer Mittel.&#8221;</p>
<p>Was aus Lischkas Sicht beide auslassen: Sowohl die Ethik der Datenverarbeitung als auch eine Praxis der Pseudonymisierung kommen nicht ohne die Ermächtigung des Individuums durch Grundrechte aus. Wenn bestimmte Dienste eine pseudonyme Nutzung unterbinden (Google+, Facebook, etc.), wenn Datenverarbeiter gegen eine in welcher Form auch immer festgeschriebene Ethik verstoßen, wird der Einzelne dagegen ohne einklagbare Rechte nichts ausrichten können. Richtig umgesetzter Datenschutz stärke die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob man so etwas tun will.<br />
#datenschutz #postprivacy</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5254"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/11/webschau-november-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau September 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/webschau-september-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/webschau-september-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 04:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerdialog]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netznutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Nonliner]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonymitätsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[ULD]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4855</guid>
		<description><![CDATA[Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der &#8220;Debatte&#8221; geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30. Lesetipp: Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0 Dem Verhältnis&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der &#8220;Debatte&#8221; geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30.</p>
<h3><a title="Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35283/1.html">Lesetipp:<br />
Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0</a></h3>
<p>Dem Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Demokratie ist ein mehrteiliger Artikel von Tobias Bevc auf der Spur: Ist das Phänomen der Medialisierung, das den Zusammenhang von Öffentlichkeit, Demokratie und Medien mal positiv mal negativ beschwört, tatsächlich etwas Neues? Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt und welche politischen Forderungen abgeleitet werden könnten ist auf <a title="Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35283/1.html">telepolis</a> nachzulesen.<br />
#oeffentlichkeit #demokratie #medien #web20</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz">Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht</a></h3>
<p>Kai Biermann auf <a title="Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz">zeit.de</a> zum Datenverlust bei Wikileaks: &#8220;Julian Assange hat unfreiwillig bewiesen, dass es keine Sicherheit gibt. Leider brachte er damit Menschen in Gefahr. Der Idee einer transparenteren Welt schadet es nicht. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist &#8211; und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen -, diese Idee geht nicht mehr weg.&#8221;<br />
Und pb21-Autorin Christiane Schulzki-Haddouti erklärt in der <a title="Pretty Good Privacy: Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart" href="http://berlinergazette.de/pretty-good-privacy-wikileaks/#more-23137">berlinergazette: &#8220;Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart&#8221;</a><br />
#wikileaks</p>
<p><span id="more-4855"></span></p>
<h3><a title="Freiheit statt Angst" href="http://blog.freiheitstattangst.de/">Demonstration &#8221;Freiheit statt Angst&#8221;</a></h3>
<p>Fast schon eine Tradition: Am 10.09. demonstrierten etwa 5000 Menschen in Berlin für besseren Datenschutz und ein freies Internet. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Bündnis: Dabei sind z.B. ver.di, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der Chaos Computer Club (CCC) und der FoeBuD sowie politische Parteien wie die Grünen, die Linken, die FDP und die Piraten (u.a. berichtete <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Demo-gegen-Datensammelwut-in-Berlin-gestartet-1340628.html">heise.de</a>).<br />
#fsa #demonstration #buergerrechte</p>
<h3><a title="Regierung scheitert am Bürgerdialog" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,783532,00.html">Regierung scheitert am Bürgerdialog</a></h3>
<p>&#8220;Politik 1.0 statt Web 2.0&#8243;, so das Resümee von Sven Becker auf <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,783532,00.html">spiegel.de</a> zu den Versuchen der Regierung über das Netz mit den Bürger/innen ins Gespräch zu kommen. Echter Dialog findet nicht statt, das Kanzleramt beispielsweise hat nach eigener Einschätzung in erster Linie einen Informationsauftrag, politische Diskussionen seien Sache der Parteien.<br />
#buergerdialog #partizipation</p>
<h3><a title="Die guten Hacker werden 30" href="http://www.zeit.de/2011/37/Chaos-Computer-Club">Die guten Hacker werden 30</a></h3>
<p>1981 wurde in den Räumen der <a title="Vor 30 Jahren: Der CCC gründet sich in der taz" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/09/01/vor-20-jahren-der-ccc-gruendet-sich-in-der-taz/">taz</a> der CCC gegründet. Die <a title="Die guten Hacker werden 30" href="http://www.zeit.de/2011/37/Chaos-Computer-Club">Zeit</a> schreibt: &#8220;&#8230; in den meisten Fällen agierten die Hacker wie geduldige Schülerlotsen für eine Gesellschaft, in deren Alltag die Computerei einbrach – indem sie Gefahren aufzeigten und ein Verständnis für elektronische Sicherheit weckten.&#8221; Das tun sie heute beispielsweise als Politikberater/innen in der <a title="Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/">Internet-Enquete</a>.<br />
#CCC</p>
<h3><a title="Diskussion um SPD-Papier zur Vorratsdatenspeicherung " href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-um-SPD-Papier-zur-Vorratsdatenspeicherung-haelt-an-1337555.html">Diskussion um Vorratsdatenspeicherung</a></h3>
<p>In einem Musterantrag für den SPD-Parteivorstand hat sich der Gesprächskreis &#8220;Netzpolitik und Digitale Gesellschaft&#8221; für eine Speicherung von IP-Adressen unter bestimmten Bedingungen ausgesprochen, berichtet <a title="Diskussion um Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-um-SPD-Papier-zur-Vorratsdatenspeicherung-haelt-an-1337555.html">heise.de</a>. Kritiker sehen darin den Einstieg in die Vorratsdatenspeicherung. Einer <a title="Deutsche lehnen Vorratsdatenspeicherung mit Zwei-Drittel-Mehrheit ab" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150430">Umfrage</a> des Meinungsforschungsinstituts Allensbach nach lehnen zwei Drittel der Deutschen eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung ab.<br />
#vorratsdatenspeicherung #spd</p>
<h3><a title="Pseudonymitätsdebatte" href="http://netzpolitik.org/2011/pseudonymitatsdebatte-offener-brief-an-google/">Pseudonymitätsdebatte: Offener Brief an Google<br />
</a></h3>
<p>In der letzten Webschau haben wir versucht, die verschiedenen Positionen in der Debatte um Pseudonyme darzustellen: Die Diskussion dazu hält an, in einem Offenen Brief fordern nun Unterzeichner/innen aus unterschiedlichsten politischen Lagern Google auf, Stellung zu beziehen, u.a. argumentieren sie mit der Schutzfunktion, die Pseudonyme bei der Kommunikation im Netz haben. Nachzulesen u.a. auf <a title="netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/2011/pseudonymitatsdebatte-offener-brief-an-google/">netzpolitik.org</a>.<br />
#pseudonymitaetsdebatte #google+</p>
<h3><a title="17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=50684&amp;drn:date=1315216800">17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz</a></h3>
<p><a title="17 Prozent der Deutschen waren noch nie im Netz" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=50684&amp;drn:date=1315216800">DRadio Wissen</a> berichtet über eine Mitteilung des <a title="Statistisches Bundesamt" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/09/PD11__319__63931,templateId%3DrenderPrint.psml">Statistischen Bundesamtes</a> zur Netznutzung: 17 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren noch nie im Internet, die meisten davon sind zwischen 55 und 74 Jahren alt. In dieser Altersklasse liege der Anteil derjenigen ohne Interneterfahrung bei 42 Prozent. Bei jüngeren Menschen seien es weniger als zehn Prozent.<br />
Fast alle Internetnutzer/innen, die jünger als 30 Jahre alt sind, sind bei sozialen Netzwerken angemeldet (96%), meldet <a title="Drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Drei-Viertel-der-deutschen-Internetnutzer-sind-in-sozialen-Netzwerken-1332617.html">heise.de</a>. Bei den Nutzer/innen über 50 sind es etwa die Hälfte.<br />
#netznutzung #nonliner</p>
<hr />
<h3>Debatte: Gefällt mir nicht<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (<a title="ULD an Webseitenbetreiber: &quot;Facebook-Reichweitenanalyse abschalten&quot;" href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">ULD</a>) fordert Seitenbetreiber, die eine Fanpage bei Facebook betreiben oder den &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button auf ihrer Seite haben, auf, diese vom Netz zu nehmen: Gedroht wird mit bis zu 50.000 EUR Bußgeld, weil die damit verbundene Datenweitergabe gegen geltendes Recht verstoße.</p>
<p>Schon wenn eine Seite mit einem Social Plugin (also z.B. dem Gefällt-mir-Button) geladen wird, Nutzer/innen also gar nichts tun, nirgendwo klicken, werden Daten übertragen. Der <a title="2 Klicks für den Datenschutz" href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html">Heise-Verlag</a> hat inzwischen eine Funktion entwickelt, die per Klick eine Art Einverständniserklärung zur Datenübertragung erfordert. Dem ULD reicht das nicht, u.a. weil dadurch eine Profilerstellung beim Anbieter nicht verhindert würde.</p>
<p>Firmen fürchten, wenn sich die ULD-Haltung durchsetzt, Wettbewerbsnachteile, Netzaktivisten eine Überregulierung. <a title="Das Like-Button Dilemma bleibt undurchsichtig" href="http://www.netzpiloten.de/2011/09/09/das-like-button-dilemma-bleibt-undurchsichtig/">Netzpilot</a>-Autor Andreas Weck: &#8220;Datenschutz ist wichtig, aber Politik auf dem Rücken der Webseiten-Betreiber zu machen halte ich für den falschen Weg. Gleiche Gesetze in allen EU-Staaten wäre eine konsequentere Lösung! Denn klar ist auch, dass Facebook ebenfalls Schranken braucht.&#8221;</p>
<p>Auf <a title="Warum wir Datenschutz-Fundamentalisten brauchen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,781873,00.html">spiegel.de</a> ist unter dem Titel &#8220;Warum wir Datenschutz-Fundamentalisten brauchen&#8221; zu lesen, dass das Vorgehen des ULD die Klärung längst überfälliger Fragen zum Datenschutz vorantreibe.</p>
<p>#uld #regulierung #datenschutz</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4855"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/09/webschau-september-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co Teil IV: Probleme mit Bildern durchsichtig machen</title>
		<link>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4738</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter &#160; Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4739" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_screenshot_visual_schiller/" rel="attachment wp-att-4739"><img class="size-full wp-image-4739" src="http://pb21.de/files/2011/08/screenshot_visual_schiller.jpg" alt="Visual Thinking (Annalena Schiller)" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Lizenz CC-BY Daniel Seiffert</p></div>
<h3>&#8220;Visuelles Denken&#8221; als neue Kulturtechnik für das Internet-Zeitalter</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Alltag ist viel intelligenter geworden. Das ist einerseits gut. Aber es ist auch ungemütlich und überfordernd. In den letzten 20 Jahren sind viele Muster und Techniken entstanden, die jede/r anwenden kann. &#8220;Visuelles Denken&#8221; ist eine Methode, die uns dabei hilft, uns gegenseitig diese neue, komplexe, ständig sich verändernde Welt besser zu erklären. In der politischen Bildung können einschlägige Methoden sowohl als Begleitung von Vorträgen und Konferenzen als auch von Teilnehmenden selber eingesetzt werden.<span id="more-4738"></span></p>
<h3>Warum wird visuelles Denken heute für uns so wichtig?</h3>
<p>Früher war komplexes Wissen verborgen &#8211; in den abstrakten Sondersprachen der Experten und Bürokraten, in der doppelten Buchführung der Geschäftsleute, im Herrschaftswissen der Politiker und Lobbyisten. Heute haben wir unserem Alltag ständig mit komplexem Wissen zu tun: als mündige Konsumenten (weil wir mit einem Klick alles über ein Produkt wissen können); als irritierte Bürger (weil wir nicht mehr einfach unseren Parteien und Verbänden vertrauen); als Informations- und Wissensarbeiter (denn das ist jede/r, der täglich viel auf einen Bildschirm schaut); als lebenslange Lerner (weil wir damit zurechtkommen müssen, dass sich unsere Arbeitsplätze alle 5 Jahre radikal wandeln).</p>
<h3>Denkwerkzeuge</h3>
<p>Wissen wird demokratisch, d.h. es wird auch persönlich: Man kann Wissen immer weniger fertig übernehmen. Jede/r muss sich die Wissensbausteine selbst aneignen, die es braucht, um die gerade anstehenden Probleme zu verstehen. Das neue &#8220;visuelle Denken&#8221; erzeugt Bilder und Animationen, die ich mir leicht aneignen kann.</p>
<p>Solche brauchbaren Denkbilder für andere herstellen können nur Wenige, aber das Problem ist nicht Virtuosität. Es geht darum, dass die Bilder im Idealfall so wirken sollten, als ob wir sie gerade beim Nachdenken auf die Serviette gekritzelt hätten:</p>
<ul>
<li>Ich muss mir das Bild als Werkzeug aneignen können, um damit weiterzudenken.</li>
<li>Ich muss es mir gut einprägen können, damit ich selbst immer wieder darauf zurückkommen kann.</li>
<li>Ich brauche sie als eine Art Münze, um Ideen und Sichtweisen mit anderen auszutauschen. Um sich gemeinsam darauf zu beziehen.</li>
<li>Und ich brauche Schlüsselbilder, die offen genug sind, damit ich so komplexe Themenfelder erschließen kann.</li>
</ul>
<h3>Auf der Serviette erklärt</h3>
<div id="attachment_4746" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/_auf-der-serviette-erklaert/" rel="attachment wp-att-4746"><img class="size-medium wp-image-4746 " src="http://pb21.de/files/2011/08/auf-der-serviette-erklaert-250x250.jpg" alt="Dan Roam - Auf der Serviette erklärt" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Roam, Auf der Serviette erklärt (bei Amazon)</p></div>
<p>Damit das funktioniert, ist es gerade wirkungsvoll, dass die neuen Denkbilder oft provisorisch und unfertig wirken. Dan Roam erkärt in seinen empfehlenswerten &#8220;Auf der Serviette erklärt&#8221;-Büchern, wie jede/r sich ein Arsenal an ganz einfachen visuellen Bausteinen aneigenen kann, um sich selbst und anderen Projekte besser vor Augen zu führen. Für ihn ist Zeichnen soviel wie Probleme lösen. Die Berlinerin <a title="Link zur Homepage von Annalena Schiller" href="http://www.annalenaschiller.com/">Annalena Schiller</a> (Bild ganz oben) macht das als Dienstleistung:</p>
<p><em>&#8220;Mit Bildern können wir Struktur schaffen, Probleme lösen und neue Ideen entwickeln. Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet. Als Moderatorin, Mitzeichnerin oder visuelle Übersetzerin bringe ich Gedanken in Form. Ich begleite Konferenzen, Meetings und Workshops visuell und verwandle Konzepte wie Businesspläne und Präsentationen in leicht verständliche Bilder.&#8221;</em> (<a title="Link zu Artikel über Annalena Schiller und Visual Thinking" href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=1227124&amp;title=Wie%20ein%20Schwamm&amp;artist=Anna%20Lena%20Schiller&amp;topic=popkultur">Artikel</a>)</p>
<p>Diese Bilder stehen dann hinterher für alle als Denkmaterial zur Verfügung: sozusagen Sedimente von Denkprozessen. US-Beratungsfirmen wie <a title="Link zu XPlane" href="http://www.xplane.com/work/solutions/strategy-vision-planning-execution/uniting-children-of-the-world/">XPlane</a> und <a title="Link zu Root Learning" href="http://www.rootlearning.com/about-root-learning/our-work/learning-map/">Root Learning</a> führen dieses &#8220;Graphic Recording&#8221; weiter: In Workshops mit Firmen und Menschen, die mitten in schwierigen Umbrüchen stecken, erarbeiten sie buchstäblich ein gemeinsames &#8220;Weltbild&#8221;. Das ist dann die Grundlage für gemeinsames Nachdenken und Handeln.</p>
<p>Das US-Ehepaar LeFever (<a title="Homepage der Firma Commoncraft" href="http://www.commoncraft.com/video/wikis-klarem-deutsch">Homepage</a>) ist via YouTube berühmt geworden mit ihren schnellen, simplen Erklärvideos &#8220;in plain English&#8221;. Dass die ausgeschnittenen Formen so selbstgemacht aussehen, ist gerade das Erfolgsgeheimnis. Hier ist die übersetzte Version eines frühen Klassikers:</p>
<p>Inzwischen erklären die LeFevers so auch schwierige Themen <a title="Link zum Commoncraft-Video zum US-Wahlsystem" href="http://commoncraft.com/video/electing-us-president">wie das US-Wahlsystem</a> oder Kreditwirtschaft. Das wird inzwischen viel kopiert, aber den professionellen Nachahmern fehlt in der Regel die Frische und das Timing. Vor allem merkt man, dass die Stimme und ihr Tonfall in solchen Videos ein ganz wesentlicher Faktor ist.</p>
<p>Die deutsche Kontextschmiede macht in einem eigenen, anderen Stil schöne Erklärvideos zu schwierigen Themen <a title="Link zum Video von kontextschmiede" href="http://kontextschmiede.de/was-ist-eigentlich-liquid-democracy/">wie &#8220;Liquid Democracy&#8221;</a>, gerät dabei aber auch in Gefahr, schon wieder zu &#8220;fertige&#8221;, geschlossene Bilder zu entwerfen. Die NutzerInnen dürfen nicht in die Zuschauerrolle gedrängt werden. Sie müssen das Gefühl haben, sie würden selbst mit den Bild-Bausteinen spielen. Genau das ist ja überhaupt die Wirkung des Web 2.0, des &#8220;Mitmach-Netzes&#8221;.</p>
<h3>Politische Themen, visualisiert</h3>
<p>Unten ist ein aufwändig gezeichnetes Video, das eine Vorlesung zu &#8220;Krisen des Kapitalismus&#8221; visualisiert. Und <a title="Hans Rosling BBC-Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo">in diesem BBC-Video</a> visualisiert der schwedische Wissenschaftler Hans Rosling seine Erkenntnisse, die er aus statistischen Daten über die Alterung, die Gesundheit und den Wohlstand der Weltbevölkerung zieht. Auch er ist mit YouTube zur weltweiten Berühmtheit geworden. Was er macht, ist natürlich virtuos und baut auf perfekter Software auf. Aber auch hier gilt: Eigentlich zeigt er einfache, beinahe kindliche Animationen, und indem er selbst als Akteur auftritt (normalerweise auf Kongressen), wird er selbst zum Strellvertreter der ganz normalen ZuseherInnen.</p>
<h3>Kann man das also selbst anwenden?</h3>
<p>Ja: Man braucht eigentlich nur Flipcharts und bunte Filzstifte. Und wenn man einige solcher Grafiken erarbeitet hat, kann man sie abfotografieren und als Grafiken oder Dia-Shows im Internet verbreiten. In <a title="Link zu Blog-Artikel, der &quot;Visuelles Denken&quot; vorführt" href="http://www.xplane.com/xblog/2011/08/04/bring-history-to-life-with-visual-thinking/">diesem Blog-Artikel (mit Zeichnungen) </a>berichtet ein Geschichtsprofessor im Blog (engl.) von seinen Erfahrungen auf einem Workshop für &#8220;Visuelles Denken&#8221; und zeigt, was er als Anfänger gelernt hat. (Es geht um die Ursachen der Bevölkerungsentwicklung von St. Louis im 20. Jahrhundert.</p>
<p>Solche Zeichnungen können immer auch als Grundlage für einfache Erklärvideos <a title="Link zu PB21-Artikeln, die vorführen, wie man Erklärvideos erstellt" href="http://pb21.de/tag/erklarvideos/">(hier weitere Artikel bei PB21)</a> benutzt werden. Wenn man sie als Screencast bzw. Slideshow gestaltet, kann man so etwas auch selbst produzieren. Für professionelle Videos kann man sich auch an Spezialisten wenden. Die Kosten betragen dann je nach Komplexität ca. 3.000 – 5.000 Euro.</p>
<p>Und natürlich ist diese Art der Visualisierung nicht den Dozenten vorbehalten. Firmen wie die oben verlinkten XPlane und Root Learning veranstalten Workshops, in denen gemeinsame &#8220;Lernlandkarten&#8221; gezeichnet werden. Die kann man hinterher als ideales &#8220;soziales Objekt&#8221; benutzen, um kurzschlusshaft die komplexen Lernerfahrungen eines Seminars bei allen TeilnehmerInnen wieder aufzurufen. Aber auch einfach mit Stiften und einem großen Bogen Papier kann die Methode im Seminar erprobt haben. Kennen Sie Beispiele oder haben bereits eigene Erfahrungen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.</p>
<hr />
<p>In der Reihe &#8220;Lernen mit YouTube &amp; Co&#8221; sind bisher erschienen:</p>
<ul>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/">Teil I: Animationen, Trickfilme und Erklärvideos</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil II" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-ii/">Teil II: Animationen selbst erstellen für Einsteiger</a></li>
<li><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?" href="http://pb21.de/2011/09/youtube-videos-herunterladen/">Teil III: Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Martin Lindner für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4738"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/09/visuelles-denken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Creative Commons als Urheberrecht 2.0?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 04:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[User-generated Content]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4425</guid>
		<description><![CDATA[Teil 1: Die Grundlagen Das Web 2.0 steht für aktive Beteiligung an der Inhaltserstellung durch jedermann. Wikis, Blogs, Podcasts, YouTube machen es leicht, selbst zum Content-Produzenten zu avancieren und sich im Mitmachnetz einzubringen. In Windeseile entsteht aus dem Bild von Google, dem Text von Spiegel Online und dem Video von Vimeo ein aufrüttelnder Blogbeitrag oder&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Teil 1: Die Grundlagen</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/21572939@N03/2090542246/"><img class=" " src="http://farm3.static.flickr.com/2218/2090542246_fac559675c_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY-NC-SA - A. Diez Herrero auf flickr</p></div>
<p>Das Web 2.0 steht für aktive Beteiligung an der Inhaltserstellung durch jedermann. Wikis, Blogs, Podcasts, YouTube machen es leicht, selbst zum Content-Produzenten zu avancieren und sich im Mitmachnetz einzubringen. In Windeseile entsteht aus dem Bild von Google, dem Text von Spiegel Online und dem Video von Vimeo ein aufrüttelnder Blogbeitrag oder ein mitreisender YouTube-Hit. Dem entgegen steht allerdings das Urheberrecht, welches bei derartiger Nutzung von bereits vorhandenen schöpferischen Leistungen jeweils die Erlaubnis der Urheber voraussetzt. Insbesondere im Bildungsbereich, in dem es auch um das kreative Weiterdenken von Ideen geht, behindert dies nicht selten die Schaffenskraft. Mit den Creative Commons (kurz CC) gibt es jedoch eine Reihe von standardisierten Lizenzverträgen, die es dem Urheber erlauben seine Werke den kreativen Nutzern unter bestimmten Bedingungen zur Weiterverwendung zu überlassen. Aus diesem Grund werden auch viele der Beiträge von pb21.de unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, um für die täglichen Bildungsarbeit die Weiterverwendung (z.B. in einem eigenen Arbeitsblatt) so einfach wie möglich zu gestalten. In einer kleinen Reihe beleuchten wir das Thema für die politische Bildung:</p>
<p>Teil I: Wie funktioniert CC?<br />
<a title="Warum sollte ich meine Werke “umsonst” zur Verfügung stellen?" href="http://pb21.de/2011/08/warum-sollte-ich-meine-werke-umsonst-zur-verfuegung-stellen/">Teil II: Warum sollte ich meine Werke &#8220;umsonst&#8221; zur Verfügung stellen?</a><br />
Teil III: CC-Inhalte für die Bildungsarbeit nutzen<span id="more-4425"></span></p>
<p><strong>Was ist die Grundidee? Wie funktionieren die Lizenzen?</strong></p>
<p>Zu den geschützten Werken laut Urheberrecht (§ 2 <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/BJNR012730965.html">UrhG</a>) gehören u.a. Texte, Musik, Bilder, Videos und wissenschaftliche Werke. Die &#8220;persönlichen geistigen Schöpfungen&#8221; (§ 3 UrhG) sind aber nur schützenswert, wenn sie eine gewisse &#8220;Schöpfungshöhe&#8221; erreichen und damit als &#8220;individuell&#8221; bezeichnet werden können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Allerdings sind die Anforderungen an die schöpferische Leistung des Urhebers in der Regel sehr gering. Zumeist wird ein minimaler Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung einer Idee oder eines Stoffs oder eine gewisse kreative Auswahlleistung bei der Sammlung und Anordnung des Materials ausreichen, um den Urheberrechtsschutz zu eröffnen&#8221; so Dr. Till Kreutzer im <a href="http://www.mmkh.de/upload/dokumente/Leitfaden_E-Learning_und_Recht_creativecommons_MMKH.pdf">Praxis-Leitfaden für Rechtsfragen im E-Learning</a>.</p></blockquote>
<p>Das 2001 maßgeblich vom Rechtsprofessor <a title="Website" href="http://www.lessig.org/">Lawrence Lessig</a> entwickelte Konzept der Creative Commons (engl. &#8220;schöpferisches Gemeingut&#8221;) bietet dem Autor eines Werkes  die Möglichkeit, für die im Urheberrecht vorgesehenen Werkstypen Nutzungsrechte für eigene geistige Schöpfung einzuräumen. Auf diese Weise können Urheber auch ohne besondere rechtswissenschaftliche Kenntnisse ihre Werke öffentlich zur Verfügung stellen, ohne die Standard-Formulierung &#8220;alle Rechte vorbehalten&#8221; verwenden zu müssen. Entsprechend werden die CC-Lizensen auch mit dem Slogan &#8220;einige Rechte vorbehalten&#8221; (some rights reserved) angepriesen.</p>
<p>Die Non-Profit-Organisation <em>creativecommons.org</em> bietet aktuell sechs Lizensierungsverträge in der Version 3.0, die sich aus <strong>vier Rechte-Modulen</strong> ergeben:</p>
<ol>
<li>Namensnennung (engl.: Attribution): <strong>by</strong><br />
Die Nennung des Autors wird seit Version 2.0 immer vorausgesetzt. Bis dahin konnte diese auch wegfallen, was bei Erlaubnis der folgenden beiden Module &#8220;Public Domain&#8221; (Gemeinfreiheit) entsprach.</li>
<li>Nicht kommerziell (Non-Commercial): <strong>nc</strong><br />
Hiermit entscheidet der Urheber, ob sein Werk auch zu kommerziellen Zwecken verwendet werden darf.</li>
<li>Keine Bearbeitung (No Derivatives): <strong>nd</strong><br />
Der Autor schließt mit diesem Modul die Bearbeitung seiner schöpferischen Leistung aus.</li>
<li>Weitergabe unter gleichen Bedingungen (Share Alike): <strong>sa</strong><br />
Falls die Veränderung gestattet wird, kann hier veranlasst werden, dass das resultierende Werk ebenfalls über diese CC-Lizenz zur Verfügung gestellt wird.</li>
</ol>
<p>Aus der Kombination von Modul 2 und 3 sowie 3 mit 4 ergeben sich die sechs Lizensierungsverträge, die man sich mit weiterführenden Informationen komfortabel <a href="http://creativecommons.org/choose/?lang=de">an dieser Stelle</a> zusammenstellen kann. Als Ergebnis erhält man einen entsprechenden Button, den man auf der eigenen Seite oder unter seinem Werk einbinden kann mit einem Link zum entsprechenden Lizenzvertrag. Dieser führt auf eine Kurzfassung der Lizenz (&#8220;License Deed&#8221;), in der allgemeinverständlich dem Nutzer klar gemacht wird, welche <strong>Art der Nutzung</strong> der Autor <strong>unter welchen Bedingungen</strong> erlaubt. Eine Verweis zum rechtsverbindlichen Text ergänzt das Ganze. Als einfachere Form ist auch die einfache Benennung und Verlinkung der Lizenz möglich.</p>
<p><strong>Lizenzverträge in der Übersicht </strong>(<a href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/">Quelle</a>)<strong><br />
</strong></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td></td>
<td></td>
<td><strong>Namensnennung</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-nd.png" alt="ND" border="0" /></td>
<td></td>
<td><strong>Namensnennung-KeineBearbeitung</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-nc.png" alt="NC" border="0" /></td>
<td></td>
<td><strong>Namensnennung-NichtKommerziell</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-nc.png" alt="NC" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-nd.png" alt="ND" border="0" /></td>
<td><strong>Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-nc.png" alt="NC" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-sa.png" alt="SA" border="0" /></td>
<td><strong>Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-by.png" alt="BY" border="0" /></td>
<td><img src="http://de.creativecommons.org/wp-content/themes/cc4_de/images/pict-sa.png" alt="SA" border="0" /></td>
<td></td>
<td><strong>Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">Details</a>)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Im <a title="Warum sollte ich meine Werke “umsonst” zur Verfügung stellen?" href="http://pb21.de/2011/08/warum-sollte-ich-meine-werke-umsonst-zur-verfuegung-stellen/">zweiten Teil der CC-Reihe</a> werden die Lizenzen aus Sicht eines Autors genauer angeschaut, bevor im dritten Teil das Finden und die Verwendung von CC-Werken im Vordergrund steht.</em></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Thomas Bernhardt für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4425"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau August 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/08/webschau-august-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/08/webschau-august-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 11:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[20 Jahre Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fragdenstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innenminister]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[opendata]]></category>
		<category><![CDATA[opengovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Piratebay]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[riots]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[VZ Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitbombe Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4580</guid>
		<description><![CDATA[Themen dieser Webschau: Die Ereignisse in Norwegen haben eine neue Debatte über Anonymität im Netz ausgelöst und die britische Presse spekuliert über die Rolle des Echtzeit-Internets bei den Unruhen. Und: Das Internet ist kein Teenie mehr. Lesetipp: &#8221;Onlinesein&#8221; von Peter Glaser &#8220;Im Netz sind Medien nicht mehr nur Dinge, die wir benutzen &#8211; wir leben heute&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Themen dieser Webschau: Die Ereignisse in Norwegen haben eine neue Debatte über Anonymität im Netz ausgelöst und die britische Presse spekuliert über die Rolle des Echtzeit-Internets bei den Unruhen.<br />
Und: Das Internet ist kein Teenie mehr.<span id="more-4580"></span></p>
<h3><a title="Onlinesein" href="http://www.fr-online.de/kultur/onlinesein/-/1472786/8767030/-/">Lesetipp: &#8221;Onlinesein&#8221; von Peter Glaser</a></h3>
<p>&#8220;Im Netz sind Medien nicht mehr nur Dinge, die wir benutzen &#8211; wir leben heute in unseren Medien, auf Facebook, Twitter, in Foren und Blogs. Es sind Pendants zu Straßencafés, Wohngemeinschaften, Clubs. Im Stream sozialer Netze wie Facebook oder Google+ fährt ein Allerlei aus kurzen Mitteilungen, Fragen, Ideen, Fotos, Filmen und Links auf Allesmögliche an einem vorbei. Gelegentlich schwanke ich, ob es sich dabei um einen fantastischen fahrbaren Flohmarkt handelt oder um die virtuelle Version des Förderbands in einer Müllsortieranlage.&#8221;<br />
#20jahreinternet</p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Unruhe im Echtzeit-Netz" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/twitter-und-facebook-in-grossbritannien-unruhe-im-echtzeit-netz-1.1129764">Unruhe im Echtzeit-Netz</a></h3>
<p>Die <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/digital/twitter-und-facebook-in-grossbritannien-unruhe-im-echtzeit-netz-1.1129764">Süddeutsche</a> versucht die Rolle des Netzes bei den Unruhen in Großbritannien einzuschätzen:<br />
Als 1985 die großen Krawalle im Londoner Stadtteil Tottenham ausbrachen, war die Bevölkerung auf die Fernsehaufnahmen und Zeitungsbilder angewiesen, die erst am nächsten Tag erschienen. 2011 gibt es das Echtzeit-Internet und alles ist anders &#8211; auch bei der Organisation der Plünderungen spielt das Netz eine Rolle. Aber wohl eine andere als Zeitungen, wie die <a title="http://www.dailymail.co.uk/" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2023924/London-riots-2011-BlackBerry-Messenger-shut-unbelievable.html">Daily Mail</a> vermuten.<br />
#grossbritannien #riots</p>
<h3><a title="Google+ wächst rasant" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:soziale-netzwerke-facebook-rivale-google-waechst-rasant/60086840.html?query=google+&amp;Suche=Suche">Google+ gewinnt rasant neue Nutzer/innen</a></h3>
<p>Facebooks Erfolg als Soziales Netzwerk scheint mit 700 Millionen registrierten Nutzern uneinholbar. Googles Antwort Google+ kommt erst auf 25 Millionen – allerdings bereits einen Monat nach dem Start. Täglich kämen etwa eine Million hinzu. Zum Vergleich: Facebook brauchte ungefähr drei Jahre, um auf 25 Millionen Besucher zu kommen, bei Twitter habe es etwas über 30 Monate gedauert (gemeldet auf <a title="Google+ gewinnt" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:soziale-netzwerke-facebook-rivale-google-waechst-rasant/60086840.html?query=google+&amp;Suche=Suche">ftd.de</a>).<br />
Auch zum Thema: Die VZ-Netzwerke in Deutschland <a title="VZ-Netzwerke verlieren Nutzer/innen" href="http://www.turi2.de/2011/08/08/heute2-vz-netzwerke-halbieren-sechs-monate-reichweite-11630535/">verlieren weiterhin Nutzer/innen</a>.<br />
#facebook #google+ #twitter #vz_netzwerke</p>
<h3><a title="&quot;FragDenStaat&quot;" href="http://fragdenstaat.de/">Frag den Staat<br />
</a></h3>
<p>Die neue Website &#8220;FragDenStaat&#8221; des Vereins <em>Open Knowledge Foundation Deutschland</em> hilft bei Behördenanfragen, berichtet <a title="FragdenStaat" href="http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=47722&amp;drn:date=1312279200&amp;sid=&amp;random=85c9be">dradio.de</a>: Die Website veröffentlicht Anfragen von Bürgern nach den Informationsgesetzen des Bundes. Die Deutschen bitten die staatlichen Behörden bislang noch selten um Informationen: Während in Großbritannien im vergangenen Jahr rund 44.000 Anfragen gestellt worden seien, seien es in Deutschland rund 1.600 gewesen.<br />
Unterstützt wird das Projekt u. a. von <a title="Transparency International" href="http://www.transparency.de/">Transparency International</a> und der <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/">Digitalen Gesellschaft</a>.<br />
#fragdenstaat #transparenz #informationsfreiheit</p>
<h3><a title="Forschungsministerium gibt Daten her" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Forschungsministerium-gibt-Daten-her-1320451.html">Open Data: Forschungsministerium gibt Daten her</a></h3>
<p>Das Bundesministerium für Forschung und Bildung bietet seit ein paar Tagen in einem neuen <a title="Daten-Portal BMBF" href="http://www.bmbf.de/daten-portal/index.html">Daten-Portal</a> umfangreiches Zahlenmaterial des Bundes und der Länder an, ergänzt um internationale Vergleiche. Die Daten sind als HTML-, Excel- und PDF-Dateien erhältlich. Mit Suchmechanismen sollen sich die Daten, die laufend aktualisiert werden, leichter erschließen lassen (Meldung auf <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Forschungsministerium-gibt-Daten-her-1320451.html">heise.de</a>).<br />
#opendata #opengovernment</p>
<h3><a title="Facebooks Gesichtserkennung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hamburgs-Datenschuetzer-fordert-Loeschung-biometrischer-Daten-bei-Facebook-1317011.html">Facebooks Gesichtserkennung</a></h3>
<p>Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar legt sich mit Facebook an: Das Netzwerk soll die Funktion der Gesichtserkennung abschalten, weil sie nicht den europäischen und nationalen Datenschutzstandards entspräche und die bereits gespeicherten Daten löschen. Sollte die Funktion weiter aufrechterhalten werden, dürften nur Gesichtsprofile von Personen gespeichert werden, die dem ausdrücklich zugestimmt haben (u.a. berichtete <a title="heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hamburgs-Datenschuetzer-fordert-Loeschung-biometrischer-Daten-bei-Facebook-1317011.html">heise.de</a>).<br />
#facebook #gesichtserkennung</p>
<h3><a title="Zeitbombe Internet" href="http://www.zeitbombeinternet.de/">Zeitbombe Internet</a></h3>
<p>Unter diesem Titel wird Ende August ein Buch erscheinen, das sich mit der Verletzlichkeit der Welt in Zeiten der allumfassenden Vernetzung befasst: Das WWW sei nie für all die Aufgaben ausgelegt gewesen, die wir ins Netz verlagert haben, die Politik überfordert, unsere Daten nicht sicher. Die Autoren stellen die Frage wie das nächste, sicherere Internet aussehen könnte. Die Autoren Götz Hamann und Thomas Fischermann begleiten den Buchstart via <a href="http://www.zeitbombeinternet.de/">Blog</a>, <a href="http://www.facebook.com/Zeitbombe">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/Zeitbomber">Twitter</a>.<br />
#zeitbombe</p>
<h3><a title="Neonazis breiten sich in Sozialen Netzwerken aus" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/jugendschutz-online-nazis">Rechtsextremismus: Neonazis breiten sich in Sozialen Netzwerken aus</a></h3>
<p>Während die Zahl von Websites mit rechtsextremen Inhalten im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen ist (2009: 1.872 Seiten, 2010: 1.708 Seiten), haben sich die Aktivitäten der Neonazis vor allem in Soziale Netzwerke verlagert. 2010 hat <a title="jugendschutz.net" href="http://jugendschutz.net/">jugendschutz.net</a> etwa 6.000 rechtsextreme Beiträge aus dem Web-2.0-Bereich dokumentiert. Im Vorjahr waren es nur ein Drittel so viele, berichtet <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/jugendschutz-online-nazis">zeit.de</a>.<br />
#rechtsextremismus #web20</p>
<h3><a title="Leaks, Downloads und Remixes: Wie The Pirate Bay und WikiLeaks die Diskurse durcheinander bringen" href="http://berlinergazette.de/pirate-bay-wikileaks-unordnung-diskurse/">Leaks, Downloads und Remixes: Wie The Pirate Bay und WikiLeaks die Diskurse durcheinander bringen</a></h3>
<p>Zwei der radikalsten Medienprojekte der letzten zehn Jahre, The Pirate Bay und WikiLeaks, haben in kürzester Zeit entscheidend dazu beigetragen, bestehende „Kontrollprinzipien“ diskursiver Ordnungen außer Kraft zu setzen, zumindest an diesen Prinzipien zu rütteln. In der Folge entsteht der Raum für neue Visionen. Der Medientheoretiker und <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a>-Autor Felix Stalder erkennt darin das Potential für einen reflektierten öffentlichen Umgang mit Inhalten.<br />
#wikileaks #piratebay #diskurs #oeffentlichkeit</p>
<hr />
<h3><a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html">Debatte: Anonymität im Netz<br />
</a></h3>
<p>Die Ereignisse in Norwegen haben die Diskussion um Anonymität im Netz wieder angefacht. Jörg Lau kommentiert auf <a title="zeit.de" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2011/08/08/wo-der-innenminister-recht-hat_4993">zeit.de</a> unter dem Titel &#8220;Wo der Innenminister recht hat&#8221; und zieht dabei ein Argument der Befürworter des Burka-Verbots heran: &#8221;Der freie Austausch in der Öffentlichkeit setzt voraus, dass ich mein Gegenüber erkennen kann, dass ich ihm (ihr) buchstäblich und auch im übertragenen Sinn &#8216;in die Augen schauen kann&#8217;.&#8221;</p>
<p>Ausgelöst hat die Debatte Innenminister Hans-Peter Friedrich in einem Interview mit dem <a title="Innenminister Friedrich fordert Ende der Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,778803,00.html">Spiegel</a>: Die Grundsätze der Rechtsordnung &#8220;müssen auch im Netz gelten&#8221;, Blogger sollten &#8220;mit offenem Visier&#8221; argumentieren. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte inzwischen, dass das Innenministerium keine Pläne hätte &#8220;<a title="Keine Pläne gegen Anonymität im Netz" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Innenministerium-Keine-Plaene-gegen-Anonymitaet-im-Netz-1319585.html">gegen die Anonymität im Internet vorzugehen</a>&#8220;.</p>
<p>Der Minister hatte Unterstützung aus den eigenen Reihen bekommen, war aber ansonsten hart kritisiert worden. Udo Vetter schreibt auf der <a title="Hyperland" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/anonymitaet-im-netz-schutz-gegen-die-tyrannei-der-mehrheit/">Hyperland-Seite</a>: &#8221;Ob etwa der Innenminister überlegt hat, was es für den Jugendschutz bedeutet, wenn 14-Jährige künftig bei jedem Chat identifizierbar sind?&#8221; <a title="Die Ignoranz der Mehrheit" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778988,00.html">Konrad Lischka</a> versucht im Spiegel die Auseinandersetzung zu differenzieren: Pseudonyme sind etwas anderes als Anonymität, erstere ließen sich im Zweifelsfall durch die Staatsanwaltschaft einem Namen zuordnen.</p>
<p>Beiden Autoren geht es um den Schutz von Minderheiten, Lischka zitiert die Ethnografin <a href="http://www.danah.org/">Danah Boyd</a>: &#8220;&#8216;Auffällig ist, wen der Klarnamenzwang alles trifft: Darunter sind Missbrauchsopfer, Aktivisten, Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Frauen und junge Menschen. [...] Die Menschen, die sich am häufigsten im Internet auf Pseudonyme verlassen, sind diejenigen, die von der Gesellschaft am meisten ausgegrenzt werden. Klarnamen-Regeln machen Menschen nicht stärker, sie sind eine autoritäre Machtausübung gegenüber verletzlichen Menschen.&#8217;&#8221;<br />
#anonymität #internet #innenminister</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4580"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/08/webschau-august-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Video-Livestream für Einsteiger</title>
		<link>http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 07:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internetübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[NetzWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsdokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4535</guid>
		<description><![CDATA[Teil I &#8211; Wie geht das, was brauche ich? „Die Veranstaltung wird via Live-Stream übertragen“ diesen Satz kann man heutzutage oft in Programmen von Veranstaltungen oder Tagungen lesen. Aber was ist überhaupt ein Livestream? Wie funktioniert er? Und welches Equipment braucht man um einen Stream zu produzieren? Dieser Artikel soll diese Fragen beantworten und einen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3>Teil I &#8211; <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4543" src="http://pb21.de/files/2011/08/Kamera-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Wie geht das, was brauche ich?</h3>
<p>„Die Veranstaltung wird via Live-Stream übertragen“ diesen Satz kann man heutzutage oft in Programmen von Veranstaltungen oder Tagungen lesen. Aber was ist überhaupt ein Livestream? Wie funktioniert er? Und welches Equipment braucht man um einen Stream zu produzieren? Dieser Artikel soll diese Fragen beantworten und einen ersten Einblick in die Welt des Livestreamings bieten. Am Ende finden Sie eine Checkliste als PDF zum Download.<span id="more-4535"></span></p>
<p><em>Livestreaming</em><em></em>, <em>Videostreaming</em> oder einfach nur <em>Streaming</em> – es gibt viele Begriffe und gemeint ist dasselbe: die Echtzeit (live) Übertragung von Bild und Ton ins Internet. Dabei schafft ein Livestream die Möglichkeit,  an einem Ereignis teilzuhaben, losgelöst von dem eigentlichen geographischen Standort. Ein Livestream kann informativ sein, er kann unterhaltend sein und er kann die Möglichkeit zur direkten Einbeziehung und Beteiligung der Zuschauer bieten – bestenfalls erfüllt er alle drei Kriterien. Gängige Einsatzmöglichkeiten sind die Übertragung von Veranstaltungen wie z.B. Vorträge, Tagungen, Podiumsdiskussionen, aber auch Demonstrationen oder Sportveranstaltungen. (Zu den möglichen Einsatzszenarien in der Bildungsarbeit vgl. die „<a title="Landkarte der Web 2.0 Dienste für die politische Bildung" href="http://pb21.de/2011/05/landkarte/" target="_blank">Landkarte der Web 2.0 Dienste für die politische Bildung</a>“ auf pb21.de.)</p>
<p>Livestreaming erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt durch die Verbreitung schneller Internetzugänge ist es inzwischen weit verbreitet, eine Veranstaltung auch live ins Internet zu übertragen. War vor gar nicht allzu langer Zeit die Haltung zu Livestreams noch eher „wer schaut sich denn so etwas an?“, so ist es inzwischen für den internetaffineren Teil der Bevölkerung schon irritierend, wenn eine Veranstaltung nicht auch ins Netz gestreamt wird. Inzwischen gibt es viele Firmen die ihre Dienste für die Übertragung von Inhalten ins Internet anbieten. Je nach Art und Umfang der Übertragung können die Kosten für so ein Streaming mitunter oft das Budget einer Veranstaltung übersteigen. Mit ein wenig Übung lassen sich einfache Livestreamings auch selbst produzieren. Die Kosten liegen dann je nach Anspruch und Umsetzung z.B. für eine Abendveranstaltung zwischen Null und einer dreistelligen Summe.</p>
<h3>Was brauche ich?</h3>
<p>Die Grundausstattung für einen Livestream variiert je nach Art und Umfang des zu produzierenden Streams.  Um einen schlichten Livestream zu realisieren kommt man in der Regel mit Laptop, Kamera, Kopfhörer, Mischpult und Mikrofon aus. Dazu braucht man dann natürlich noch eine gute Internetanbindung und einen Streaminganbieter.</p>
<p>Wichtig ist, dass die Komponenten zusammen getestet wurden und gut miteinander harmonieren. Der Test sollte möglichst unter „Realbedingungen“ erfolgen, also genau mit der Technik und der Internetverbindung, die für die Durchführung genutzt werden.</p>
<h3>Laptop</h3>
<p>Da man einen Livestream selten von seinem Arbeitsplatz aus durchführt und es sehr umständlich ist einen Desktop-PC hin und her zu tragen<img class="alignright size-thumbnail wp-image-4544" src="http://pb21.de/files/2011/08/105_0344-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /> und bei einer Veranstaltung aufzubauen, empfiehlt es sich einen Laptop zu benutzen. Hier sollte man darauf achten, dass dieser über genug Leistung verfügt. Ein Prozessor mit 2 Ghz und Arbeitsspeicher von 2 GB stellen die minimalen Anforderungen dar.</p>
<p>Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die richtigen Anschlüsse für den jeweiligen Bedarf vorhanden sind. Will man beispielsweise mit einer Mini-DV Kamera streamen, so benötigt der Rechner einen Firewire-Anschluss oder einen PCMCIA Steckplatz für eine Firewire-Karte.</p>
<h3>Kamera</h3>
<p>Um einen Livestream machen zu können, benötigt man eine Kamera, die die Bilder live auf einen Computer überträgt. Prinzipiell kann man auch mit einer Webcam einen Livestream machen. Möchte man allerdings qualitativ hochwertige Bilder senden, dann kommt man um eine Kamera nicht herum.  DV Camcorder sind eine gute Wahl, diese übertragen die Bilder via Firewire. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Kamera über einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss verfügt.</p>
<h3><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4546" src="http://pb21.de/files/2011/08/105_0350-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Ton</h3>
<p>Der Ton ist das Herzstück jedes Livestreams, ein schlechter Ton kann die schönsten Bilder ruinieren.<br />
Da die meisten Kameras über nur mittelmäßige interne Mikros verfügen (und die Kamera selten dort steht, wo auch der Ton abgenommen werden soll), empfiehlt es sich ein externes Mikrofon anzuschließen. Je nach Bedarf kann hier ein Richt-, Hand- oder Ansteckmikrofon benutzt werden.<br />
Bei größeren Veranstaltungen wird meist ohnehin eine Mikrofonanlage im Einsatz sein, dann kann der Ton direkt von der Tonanlage abgenommen werden. Um Bild-Ton Asynchronitäten zu vermeiden, sollten Ton und Bild immer gemeinsam übertragen werden, d.h. der Ton sollte zusammen mit dem Bild von einer Quelle an den Laptop gesendet werden.</p>
<h3>Mischpult</h3>
<p>Generell empfiehlt es sich den Ton – ob nun von eine Tonanlage abgenommen oder von einem Mikrofon – nicht direkt in die Kamera einzuspielen sondern ein Mischpult dazwischen zu schalten. Dadurch hat man die Möglichkeit den Ton entsprechend zu regulieren und zu steuern. Außerdem vermeidet man so Probleme mit Anschlusskompatibilitäten, da gute Mikros und Tonanlagen in der Regel mit XLR-Steckern ausgestattet sind, Consumer Camcorder aber meist nur einen Miniklinken-Anschluss bieten.</p>
<h4><img class="size-medium wp-image-4554 aligncenter" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px" src="http://pb21.de/files/2011/08/Livestream-350x198.png" alt="" width="350" height="198" /></h4>
<h3>Internet</h3>
<p>Das beste Equipment hilft nichts, wenn die Internetanbindung nicht schnell genug ist. Ein Stream sollte nach Möglichkeit immer über eine kabelgebundene Leitung gesendet werden und nicht via WLan. Entscheidend ist für einen Stream die Upload-Geschwindigkeit, diese sollte nach Möglichkeit mindestens 500kbit betragen.</p>
<h3>Streaming Anbieter</h3>
<p>Ein einfacher Weg um die Bilder ins Internet zu senden, ist es einen Streaming Anbieter zu benutzen, dieser stellt Serverleistung zur Verfügung und bietet eine browserbasierte Nutzeroberfläche. Meist braucht es nur wenige Schritte um  einen Stream zu starten. Starter-Paketangebote gibt es meist kostenlos, Premiumangebote müssen bezahlt werden.</p>
<h3>Checkliste</h3>
<p>Hier können Sie die <a href="http://pb21.de/files/2011/08/Checkliste-Livestream.pdf">Checkliste “Was brauche ich?”</a> als PDF herunterladen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Lesen Sie dazu auch den zweiten Teil dieser Artikelreihe, in dem drei Streaming Anbieter im Detail vorgestellt werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4535"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/08/video-livestream-fur-einsteiger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Kultur in der digitalen Gesellschaft</title>
		<link>http://pb21.de/2011/06/offentliche-kultur-in-der-digitalen-gesellschaft/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/06/offentliche-kultur-in-der-digitalen-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 04:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[NetzKultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4116</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur&#8221; &#8230; &#8230; plädierte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des 6. Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 netz.macht.kultur &#8211; Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft. Wir dokumentieren das Manuskript zur Rede, die die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die öffentlichen Kulturinstitutionen und ihr Verhältnis zu Google, Apple &#38; Co aufzeigt. Für eine Renaissance der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_4168" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-thumbnail wp-image-4168" src="http://pb21.de/files/2011/06/thomas-krueger-bpb-Foto-by-Lars-Welding-180x200.jpg" alt="Porträt von Thomas Krüger, bpb (Foto by Lars Welding)" width="180" height="200" /><p class="wp-caption-text">Thomas Krüger</p></div>
<h3><em>&#8220;Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur&#8221; &#8230; </em></h3>
<p>&#8230; plädierte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des 6. Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 <em><a title="netz.macht.kultur" href="http://www.netz-macht-kultur.de/kongress.html" target="_blank">netz.macht.kultur &#8211; Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft</a></em>.</p>
<p>Wir dokumentieren das Manuskript zur Rede, die die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die öffentlichen Kulturinstitutionen und ihr Verhältnis zu Google, Apple &amp; Co aufzeigt.<span id="more-4116"></span></p>
<hr />
<h3>Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur</h3>
<p><strong>Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung / <a title="zur Website der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb" href="http://www.bpb.de/">bpb</a></strong><br />
<strong> Berlin, 09.06.2011</strong></p>
<p>Die Ausgangssituation ist ambivalent. Auf der einen Seite sehen wir neue Dynamiken in den Medienkulturen, Aufbrüche mithilfe und in Anwendung digitaler Plattformen, den arabischen Frühling, guttenplag wiki, wikipedia, wikileaks und vieles mehr. Wir sehen eine Jugend, die diese neuen Möglichkeiten massenhaft ergreift und faszinierende Anwendungen für sich entdeckt und z.T. selbst entwickelt hat, neue Formen des Lernens, des Veröffentlichens und Verbreitens von Informationen, Artefakten und Debatten. Wir beobachten eine weltweite Agora kulturellen Austauschs und können ein aktiver Teil dessen sein – das sind faszinierende Szenen eines allgemeinen Aufbruchs mithilfe der digitalen Medien.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es eine bewahrpädagogische Duldungsstarre der etablierten Institutionen in Medien, Bildung, Kultur und Politik, nicht überall, aber doch nicht zu übersehen. Herr Schirrmacher hat diesem geistigen gerontokratischen Verhaltensmuster gleich das Manifest der öffentlichen Akzeptanz und des Stolzes auf die eigene Überforderung als literarischen Bestseller mitgeliefert. Auch in der Kultur der öffentlichen Debatten der Kulturfunktionäre ist immer wieder eine &#8220;noblesse oblige&#8221; der medienkulturellen Ignoranz an der Tagesordnung. Und die Hoffnung, &#8220;es möge doch bitte alles bald wieder vorbei sein mit dem neumodischen Zeug&#8221;, bildet das halböffentliche Hintergrundrauschen vieler Debatten. Hinzu kommt eine permanente Vernachlässigung der öffentlichen Infrastrukturen – zahllose kommunale Kultureinrichtungen, viele Schulen und Universitäten haben seit Jahren ein strukturelles Finanzierungs- Investitionsdefizit in Milliardenhöhe. Wir können unser Lied singen von der Austeritätspolitik des Kaputtsparens: Rettungsschirme für Banken und Sparpakete für die öffentlichen Institutionen bilden eben eine bittere Melange.<br />
Und noch etwas sollte uns Sorgen machen: wenn die Dynamik der Entwicklung in den digitalen Medienkulturen fast ausschließlich von privatwirtschaftlichen Unternehmen forciert wird, also entlang der profitorientierten Verwertungskalküle auf dem freien Markt und Wettbewerb stattfindet, ist das eine in sich hohle Dynamik. Dem Kapital ist es egal, woher der Profit kommt, Hauptsache er kommt. Und Würde jedenfalls – &#8220;Die Würde des Menschen ist unantastbar&#8221; da war doch was? – ist keine vorrangige Kategorie, die auf dem Markt eine feste und etablierte Rolle spielt.</p>
<h3>Privatwirtschaft und öffentlicher Raum</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/06/Open-Door-by-Frank-Wuestefeld.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4149" src="http://pb21.de/files/2011/06/Open-Door-by-Frank-Wuestefeld-200x200.jpg" alt="CC by by Frank Wuestefeld" width="200" height="200" /></a>Wir erleben dabei eine grundlegende Verengung und Eingrenzung. Eine andere, bunt schillernde, Vernachlässigung und Verwahrlosung des öffentlichen Raumes, ein Zurückdrängen aller nicht gewinnorientierten Formen der Gemeinschaftlichkeit, der Allmende. Wir werden alle &#8220;mall rats&#8221;, Werbeträger, Zielgruppe und können uns dann aussuchen unter welcher Wolke wir leben wollen, Google oder Apple, Facebook, Yahoo usw. Vielen Dank auch! Und doch, meine Damen und Herren – eine digitale Renaissance bzw. eine Renaissance der öffentlichen Kultur ist möglich, gerade mithilfe und in Anwendung der digitalen Technologien und Medien. Und sie ist nötig wie nie.<br />
Verstehen sie mich nicht falsch, das Glas ist halbvoll, nicht halbleer! Wie ist diese von mir behauptete digitale Renaissance möglich? Aus meiner Sicht brauchen wir eine dreifache Öffnung:</p>
<ol type="1">
<li>Öffnung der Institutionen und ihrer Akteure für die digitalen Medienwelten/Kulturen</li>
<li>Öffnung der Institutionen für ihre Nutzer und Partner</li>
<li>Öffnung der gesellschaftlichen Debatte für die Frage nach dem öffentlichen Raum im 21. Jahrhundert, auch und gerade in digitalen Medienkulturen</li>
</ol>
<p>Wenn uns diese Öffnungen gelingen und zwar dauerhaft, können wir die kulturellen und geistigen Kräfte entfesseln und so den Ideen und Werken einer neuen digitalen Renaissance die ihnen gemäßen Plattformen zu ihrer Verwirklichung geben. Und wir können wieder Ernst machen mit Hoffmanns und Glasers Motto &#8220;Kultur für alle&#8221; – ein Motto, dem sich ja auch die KuPoGe verpflichtet weiß.<br />
&lt;&gt;Praktische Fragen</p>
<p>Ich möchte kurz anhand einiger sehr praktischer Fragen skizzieren, wie aus meiner Sicht diese notwendige Öffnungen begonnen und auf <a href="http://pb21.de/files/2011/06/Österreicheische-Nationalbibliothek-by-Curious-Expeditions.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4150 alignright" src="http://pb21.de/files/2011/06/Österreicheische-Nationalbibliothek-by-Curious-Expeditions-200x200.jpg" alt="CC by Curious Expeditions" width="200" height="200" /></a>dieser Tagung diskutiert werden können. Die erste Frage richtet sich zuerst an uns selbst: Was können wir als kulturelle und öffentliche Institutionen und Akteure mit digitalen Medien FÜR unsere Nutzerinnen und Nutzer tun? Wäre es nicht zwingend erforderlich, dass wir uns daran machen, die zum Teil immer noch verschlossenen Reservoirs unserer Einrichtungen in die digitalen Medien zu öffnen (Depots der Museen, der Bibliotheken, des Backkatalogs von Theatern, die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten u.v.a.)? Warum schaffen wir nicht ein neues öffentliches, nicht kommerzielles und frei zugängliches digitales kulturelles Universum? Zugespitzt würde dies solche Fragen nahelegen: Warum stehen die Mitschnitte öffentlicher Konzerte der Berliner Philharmoniker, die mit Steuergeld unterstützt werden, nicht frei zugänglich im Netz? Warum kann ich nicht alle gemeinfreien Bücher frei im Netz lesen und studieren? Warum soll mit der Bereitstellung der Eigenproduktionen der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten von kleinen Ausnahmen abgesehen eigentlich zwingend nach sieben Tagen Schluss ein?<br />
Und daran anschließend gefragt: Wie können wir selbst oder in vernetzen Plattformen gemeinsam mit unseren Nutzerinnen und Nutzern neue Formen der Darstellung und der Vermittlung kultureller Themen und Werte entwickeln?</p>
<h3>Öffentliche Gemeinschaft</h3>
<p>Eine zweite Fragerichtung ist die nach der Gemeinschaftsbildung öffentlicher Akteure: Was können kulturelle Institutionen und Akteure mit digitalen Medien MIT ihren Nutzerinnen und Nutzern tun?<br />
Wir haben es gerade bei jüngeren Menschen mit einer medienaffinen und medienaktiven Generation zu tun. 96 Prozent der Jugendlichen sind online, das stellte die jüngste Shell Studie 2010 fest (Shell Studie 2010 S. 101). Sie sind in Web 2.0-Netzwerken aufgewachsen, vernetzt und bereit sich zu äußern und zu beteiligen und genau hier zeigt sich insbesondere die Wahlverwandtschaft zur politischen Bildung. Für uns als Anbieter heißt das, die Nutzer als Partner und Teil-Souveräne noch ernster als bisher zu nehmen, sie anzunehmen und zu fordern. Eine <a href="http://pb21.de/files/2011/06/öffentlicher-Fernsprecher-by-jatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4156" src="http://pb21.de/files/2011/06/öffentlicher-Fernsprecher-by-jatop-200x200.jpg" alt="CC  by jatop" width="200" height="200" /></a>wichtige Rolle spielt dabei die Möglichkeit für die Nutzerinnen und Nutzer, auf die Angebote digital zugreifen zu können und selbst damit zu agieren. Als Frage formuliert: &#8220;Wie können wir eine freie Zugänglichkeit für eigene Aneignungsformen der Nutzerinnen und Nutzer herstellen? Stichworte sind hier &#8220;open data&#8221;, also offene Datenstandards, &#8220;open access&#8221;, Rechtefreiheit z.B. in Form von creative commons Lizenzen etc. &#8220;Mehr Freiheit wagen&#8221; war das Motto der jetzigen Kanzlerin beim Amtsantritt. Ich würde das gern auch im Sinne der Befreiung der öffentlichen Institutionen für die eigenverantwortliche Nutzung durch die Vielen, im Sinne von &#8220;Remix&#8221; bzw. &#8220;mash up&#8221; produktiv verstehen wollen.<br />
In der politischen Bildung suchen wir nach Wegen, wie Bürgerinnen und Bürger stärker an ihrer Gesellschaft teilhaben. Es geht uns um Auseinandersetzung und Engagement, Aktivierung und Partizipation, im Großen wie im Kleinen, kurz: um Beteiligung. Unsere Rezipienten, Besucher, Gäste, Teilnehmer etc. sind keine bloßen Kunden, sie sind unser Souverän. Wir fragen uns in diesem Sinne: Wie können wir Formen der Beteiligung, der sozialen Intelligenz und Gemeinschaftsbildung im Sinne kollaborativer Szenarien entwickeln, die unsere Anliegen stärken aber damit auch unser öffentlichen Ansehen und unsere Durchsetzungskraft stärken? Wäre nicht ein Weg, dass wir von Solitären zu aktivierenden und vernetzenden Plattformen werden? Kleine Ergänzung am Rande: im Unterschied zu den meisten privatwirtschaftlichen Konzernen unterliegen wir einer transparenten öffentlichen Kontrolle, für uns als bpb z.B. gilt das Informationsfreiheitsgesetz. Für facebook, twitter, Google, Apple etc. muss so etwas erst noch erkämpft werden.</p>
<h3>Vernetzung öffentlicher Akteure</h3>
<p><a href="http://pb21.de/files/2011/06/Globus-by-Curious-Expeditions.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4148 alignright" src="http://pb21.de/files/2011/06/Globus-by-Curious-Expeditions-200x200.jpg" alt="CC by Curious Expeditions" width="200" height="200" /></a>Die dritte und letzte Fragerichtung betrifft die Vernetzung öffentlicher Akteure untereinander: Was können kulturelle Institutionen und Akteure in digitalen Medien mit ihren Partnern, alten wie neuen, tun?<br />
Millionen Menschen gehen allein in Deutschland Tag für Tag in öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen, Theater, Musikschulen, Konzerthäuser, Hochschulen und Universitäten, Schulen – alles Einrichtungen, die sogenannten &#8220;Content&#8221; haben und erzeugen. Also Informationen, Werte, kulturelle und wissenschaftliche Werke vermitteln, aufführen und bewahren. In diesen Einrichtungen arbeiten in Deutschland hunderttausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist eine Macht, meine Damen und Herren – allerdings eine ungeborene, weil nicht organisierte und sich selbst nicht bewusst gewordene. Als Teil des als solchen noch gar nicht etablierten &#8220;öffentlich-rechtlichen Komplexes&#8221; muss bei den kulturellen und anderen öffentlichen Institutionen der strukturelle Minderwertigkeitskomplex abgelegt werden, der z.B. gegenüber den dynamischen kommerziellen Medienkonzernen zu beobachten ist. Oder wieder als Frage formuliert: Wie können wir uns über nationale und Branchengrenzen hinweg vernetzen, abstimmen, Bündnisse bilden? Brauchen wir nicht eine &#8220;Bildungs- und Kulturlandschaft 2.0&#8243;? Das reicht von offenen Datenstandards, Fragen des Umgangs mit persönlichen Daten, der Etablierung gemeinsamer technischer und medialer Netzwerke und Plattformen, permanentem Wissenstransfer, best practice Austausch bis hin zu gemeinsamen Interessenvertretungen in der Hauptstadt u.v.a.m. Es gibt das ja schon in Ansätzen – die Europeana ist so ein Versuch, die deutsche digitale Bibliothek ein weiterer – aber wir brauchen hier eine ganz andere Dynamik. Warum dauert es so lange und warum scheitert es immer wieder?</p>
<h3>Die freie Datenwolke</h3>
<p>Und – wenn Apple eine schöne neue Welt der cloud (Datenwolke) baut, und Google und wer sonst auch immer – wo ist eigentlich die deutsche, europäische oder weltweite nicht kommerzielle, freie Datenwolke der Bildung und Kultur? Wer baut daran? Und wer warum nicht?<br />
Und noch etwas: wie kommen die vielen kleineren und mittelgroßen kulturellen Akteure, die einmal &#8220;digitale Boheme&#8221; genannt wurden, hier auf einen grünen Zweig? Wie können wir das in positivem Sinne verschwenderische aber zum auch Teil ineffiziente &#8220;Paradies&#8221; des öffentlich-rechtlichen Journalismus zum Beispiel stärker öffnen? Wie können wir würdige und vertretbare soziale und Vertragsstandards für Autorinnen, <a href="http://pb21.de/files/2011/06/History-of-computing-and-digital-culture-As-Time-Goes-Byte-by-tomislavmedak-e1308645560961.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4157" src="http://pb21.de/files/2011/06/History-of-computing-and-digital-culture-As-Time-Goes-Byte-by-tomislavmedak-e1308645646778.jpg" alt="CC by tomislavmedak" width="200" height="150" /></a>Künstler und Kulturschaffende etablieren? Wo ist die digitale Künstlersozialkasse 2.0? Was und wo ist der Mindestlohn für das digitale Prekariat?<br />
Die von mir hier aufgeworfenen drei Fragekomplexe können nur andeuten, worum es im Grundsatz geht: Das gesamte Institutionengefüge des medialen, Bildungs- und kulturpolitischen Raums muss in den nächsten Jahren neu justiert werden. Und die Widerstände werden erheblich sein. Aber es hilf alles nichts: Nur wenn wir uns diesen Fragen viel energischer stellen, kann die potentielle Bedeutung der öffentlichen Kultur und Bildung das notwendige politische Gewicht und die geforderte innere Dynamik zur eigenen Modernisierung gewinnen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen an Fragen reichen Kongress und freue mich auf die Antworten,die wir gemeinsam finden, hier im Rahmen des Kongresses oder dort, worüber wir in den kommenden Stunden reden werden: im Netz.</p>
<hr />
<p><em>Es gilt das gesprochene Wort.</em></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4116"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/06/offentliche-kultur-in-der-digitalen-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau Juni 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/06/webschau-juni-2011/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/06/webschau-juni-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 05:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Gazette]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskünstler]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[politcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Sarkozy]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[TKG]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=4076</guid>
		<description><![CDATA[Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette. Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen Vom unentdeckten Land Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das Partei ergreift:&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Webschau hat in diesem Monat einen Lesetipp zur Netzgeschichte und wir haben wir uns wieder bei den aktuell diskutieren Themen umgeschaut: Gesichtserkennung bei Facebook, Streit um die Vorratsdatenspeicherung, Sarkozys Internet-Gipfel und das &#8220;Lebenskünstler&#8221;-Projekt der Berliner Gazette.</p>
<h3><a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Lesetipp: Von Links und rechtsfreien Räumen</a></h3>
<p>Vom <a title="Das unentdeckte Land (1996 -1998)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34744/1.html">unentdeckten Land</a> Anfang der 90er Jahre bis zum aktuellen Netz, das <a title="Das Netz ergreift Partei (2008 bis 2010)" href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34748/1.html">Partei ergreift</a>: Wie sich der Blick von Gesellschaft und Justiz auf das Internet in den letzten 20 Jahren entwickelt und verändert hat. Die fünfteilige Serie auf <a title="telepolis: Von Links und rechtsfreien Räumen" href="http://www.heise.de/tp/">telepolis.de</a> ist eine spannende Reise durch die Netzgeschichte, die nachzeichnet was passiert, wenn das Internet ins richtige Leben kommt und umgekehrt.<br />
#geschichte #internet #alltag #justiz</p>
<p><img src="http://pb21.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-4076"></span></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h3><a title="Facebook: Oops, I did it again" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/06/facebook-did-it-again/">Facebook: Oops, I did it again</a></h3>
<p>Facebook hat eine neue Funktion freigeschaltet: die standardisierte Gesichtserkennung. <a title="Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebooks-Gesichtserkennung-schreckt-Datenschuetzer-auf-1257815.html">Datenschützer haben kritisiert</a>, dass sie automatisch voreingestellt ist. Wer nicht will, dass Fotos auf Facebook automatisiert nach seinem Gesicht abgesucht und durch Freunde verifiziert werden, kann das neue Feature ausschalten. Da das nicht so einfach ist, gibt es inzwischen viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Netz, u.a. im <a title="Richard Gutjahrs Blog" href="http://gutjahr.biz">gutjahr.biz</a> &#8211; Blog.<br />
#gesichtserkennung #facebook</p>
<h3><a title="Zivilisiert die Welt, nicht das Netz" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">Zivilisiert die Welt, nicht das Netz</a></h3>
<p>Auf dem Internet-Gipfel in Paris musste Nicolas Sarkozy scheitern, kommentiert <a title="spiegelonline" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765065,00.html">spiegelonline</a>. In Paris sprach Sarkozy mit Internet-Größen über seine Vorstellung von einem &#8220;zivilisierten&#8221; Internet. Dabei tappte er in die gleiche Falle wie so viele Politiker vor ihm: Er versteht das Netz nicht.<br />
#internet #sarkozy #gipfel</p>
<h3><a title="Streit um Vorratsdatenspeicherung" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">Streit um Vorratsdatenspeicherung</a></h3>
<p>Der Entwurf für das neue &#8220;Gesetz zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet&#8221; ist veröffentlicht worden. Unions-Politiker zeigen sich entrüstet und bezeichnen den Entwurf als nicht akzeptabel, so <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zoff-um-Vorratsdatenspeicherung-1259179.html">heise.de</a>. Sie fordern eine längere Speicherung der Daten. Datenschutzaktivisten lehnen nach wie vor jede anlasslose Speicherung ab (<a title="Link zum offenen Brief" href="http://www.daten-speicherung.de/data/ip-vorratsdatenspeicherung_stoppen.pdf">Link zum offenen Brief</a>).<br />
#vorratsdatenspeicherung</p>
<h3><a title="Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell" href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3484/razzia_und_verhaftungen_bei_streaming_portal_wer_kino_to_guckte_ist_noch_lange_nicht_kriminell/">Wer kino.to guckte, ist noch lange nicht kriminell</a></h3>
<p>Das wohl bekannteste Internet-Portal von Streaming-Angeboten in Deutschland ist im Zuge einer Razzia abgeschaltet worden. Mehr als 400.000 Nutzer sollen täglich aktuelle Kinofilme und Serien auf kino.to angesehen haben. Anders als die Betreiber und Hoster müssen diese auch nach Schließung der Seite jedoch kaum mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, meint die <a title="Legal Tribune Online" href="http://www.lto.de/">Legal Tribune Online</a>.<br />
#kinoto #urheberrecht</p>
<h3><a title="Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">Jugendschützer bilanzieren Gefahren im Web 2.0</a></h3>
<p>Jugendschützer haben 2010 mehr problematische Internetinhalte registriert als im Vorjahr. Die Zahl der Verstöße stieg im Vergleich zu 2009 insgesamt um sieben Prozent, wie die Organisation jugendschutz.net mitteilte. Zahlenmäßig bleibe Pornografie das größte Jugendschutzproblem, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Dagegen gab es bei Magersucht verherrlichenden Angeboten (&#8220;Pro-Ana&#8221;-Szene) einen deutlichen Anstieg um 27 Prozent. Artikel auf <a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendschuetzer-bilanzieren-Gefahren-im-Web-2-0-1252670.html">heise.de</a>.<br />
#web20 #gefahren #pornografie #magersucht</p>
<h3><a title="Politcamp: Social Media als &quot;fünfte Gewalt&quot;?" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">Politcamp: Social Media als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;?</a></h3>
<p>Am 4. und 5.6. fand das <a title="Politcamp 2011" href="http://11.politcamp.org/">Politcamp 2011</a> in Bonn statt. Politiker und Netzaktive tauschten sich über die Frage aus, wie Social Media den politischen Prozess bereichern können. Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, bezeichnete die neuen Medien zwar als &#8220;fünfte Gewalt&#8221;, warnte aber davor, sie mit der Mehrheit der Bevölkerung zu verwechseln (<a title="heise News" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Politcamp-Social-Media-als-fuenfte-Gewalt-1255781.html">heise.de</a>).<br />
#politcamp #politik #socialmedia</p>
<h3><a title="Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview" href="http://berlinergazette.de/seminar/projekte/lebenskuenstler/">Selbstdarstellung zwischen Facebook und Job-Interview</a></h3>
<p>Ob auf Facebook oder im Bewerbungsgespräch: Selbstdarstellung ist zur ökonomischen Ressource geworden, die bei Jugendlichen gleich welchen Hintergrunds vorausgesetzt wird. Das <a title="Berliner Gazette" href="http://berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a>-Projekt „Lebenskünstler” ging diesem Thema mit künstlerischen Experimenten an drei Berliner Bildungseinrichtungen nach. Der Medienjournalist Niklas Hofmann hat das Projekt begleitet und eine <a title="Von Last und Lust der Selbstdarstellung: Unterricht im Fach Lebenskunst " href="http://berlinergazette.de/unterricht-im-fach-lebenskunst/">Reportage</a> dazu geschrieben.<br />
#lebenskuenstler #berlinergazette #selbstdarstellung #identitaetsmanagement</p>
<hr />
<h3><a title="Netzneutralität" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34595768_kw23_pa_wirtschaft/">Debatte: Netzneutralität</a></h3>
<p>Netzneutralität bedeutet, dass alle Datenpakete im Netz gleichranigig behandelt werden, d.h. Durchleitungen sollen nicht je nach Absender oder Empfänger der Daten bevorzugt erfolgen. Die Forderung danach, dass im Netz alle gleich behandelt werden, soll Garant für freien Meinungsaustausch sein und die Beteiligung am Netz für alle sichern.</p>
<p>Der &#8220;Gesetzentwurf zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen&#8221; vom 04.06. lässt u.a. nach Ansicht des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="http://digitalegesellschaft.de/">Digitale Gesellschaft</a> an entscheidenden Stellen Lücken: So sei nicht explizit ausgeschlossen, dass Datenpakete unterschiedlich behandelt werden dürfen. Gefordert wird eine Regelung, &#8220;in der jede willkürliche Analyse, sowie jede Sperrung von Inhalten, Ziel- und Anfrageadressen auf Providerebene für grundsätzlich unzulässig erklärt wird.&#8221; (aus der <a title="Stellungnahme des Vereins Digitale Gesellschaft zur BT-DRS 17/5707 vom 04.05.2011" href="http://digitalegesellschaft.de/2011/06/stellungnahme-zum-anderungsentwurf-tkg/">Stellungnahme</a> des Vereins)</p>
<p>Netzdienstleister wie die Telekom haben schon länger die Idee, Anbietern von datenintensiven Diensten (z.B. Google) eine <a title="Telekom träumt von Google-Gebühr" href="//www.zeit.de/digital/internet/2010-03/telekom-google-netzneutralitaet">höhere Gebühr</a> zu berechnen. &#8220;Netze sind keine Dinger, die einmal gebaut werden und danach kann man da reinstopfen, was man will – Netze müssen mit steigendem Bedarf ausgebaut werden und das kostet ständig Geld.&#8221; (aus <a title="Das Telekom-Komplott gegen YouTube" href="http://blogs.telekom.com/2011/05/18/das-telekom-komplott-gegen-youtube/">Blog.Telekom</a>) In einer <a title="Breitband und Internet-Maut" href="http://computerwoche.posterous.com/kolumne-von-jurgen-hill-zu-breitband-und-inte">Kolumne der Computerwoche</a> wird diese Einschätzung unterstützt: &#8220;Wer in politischen Sonntagsreden kämpferisch Breitband für alle fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das Ganze finanzieren soll.&#8221;<br />
#netzneutralitaet #digitalegesellschaft #telekom #google #tkg</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Ute Demuth für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-4076"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/06/webschau-juni-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 06 mit Annette Ullrich, Henning Wötzel-Herber und Hendrik Giese</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-06-mit-annette-ullrich-henning-wotzel-herber-und-hendrik-giese/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-06-mit-annette-ullrich-henning-wotzel-herber-und-hendrik-giese/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Blended Learning]]></category>
		<category><![CDATA[GenderCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Hatr]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3444</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Annette Ullrich vom wannseeFORUM, Henning Wötzel-Herber vom ABC Bildungs- und Tagungszentrum und Hendrik Giese von der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, moderiert von Tim Pritlove. Vorstellung Henning Wötzel-Herber &#124; 0’00 bis 9’57 Henning Wötzel-Herber twitter.com/abc_huell twitter.com/plastikstuhl ABC Bildungs- und Tagungszentrum Programmkalender GenderCamp Dokumentation des GenderCamps 2010 Hatr Vorstellung Annette Ullrich &#124; 9’57 bis 24’20 Annette&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Annette Ullrich vom wannseeFORUM, Henning Wötzel-Herber vom ABC Bildungs- und Tagungszentrum und Hendrik Giese von der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3444"></span></p>
<ul>
<li>Vorstellung Henning Wötzel-Herber | <em>0’00 bis 9’57</em>
<ul>
<li>Henning Wötzel-Herber</li>
<li><a title="ABC Hüll" href="http://twitter.com/#%21/abc_huell" target="_blank">twitter.com/abc_huell</a></li>
<li><a title="plastikstuhl" href="http://twitter.com/#!/plastikstuhl" target="_blank">twitter.com/plastikstuhl</a></li>
<li><a title="ABC Bildungs- und Tagungszentrum" href="http://www.abc-huell.de/abc/" target="_blank">ABC Bildungs- und Tagungszentrum</a></li>
<li><a href="http://www.abc-huell.de/abc/bildungsprogramm/">Programmkalender</a></li>
<li><a title="GenderCamp" href="http://www.abc-huell.de/abc/gendercamp-2011-13-15-05-2011/" target="_blank">GenderCamp</a></li>
<li><a title="Doku des GenderCamps 2010" href="http://gendercamp.posterous.com/als-Ubersicht-und-erweitertes-inhaltsverzeich" target="_blank">Dokumentation des GenderCamps 2010</a></li>
<li><a title="Hatr" href="http://hatr.org/about" target="_blank">Hatr</a></li>
</ul>
</li>
<li>Vorstellung Annette Ullrich | <em>9’57 bis 24’20</em>
<ul>
<li>Annette Ullrich</li>
<li><a title="diersteinchen" href="http://twitter.com/#!/diersteinchen" target="_blank">twitter.com/diersteinchen</a></li>
<li><a title="wannseeForum" href="http://twitter.com/wannseeFORUM" target="_blank">twitter.com/wannseeFORUM</a></li>
<li><a title="wannseeForum" href="http://wannseeforum.de/" target="_blank">wannseeFORUM</a></li>
<li>Themenschwerpunkte u.a.:<br />
<a title="Medien, Macht und Manipulation" href="http://wannseeforum.de/blog/2009/03/17/medienmacht/" target="_blank">Medien, Macht und Manipulation</a><br />
<a title="Urheberrecht und geistiges Eigentum" href="http://wannseeforum.de/blog/2008/04/08/urheberrecht-geistiges-eigentum/" target="_blank">Legal Kreativsein (Urheberrecht und geistiges Eigentum)</a></li>
<li><a title="Pfingstakademie Jugendbeteiligung" href="http://www.pfingstakademie.de/" target="_blank">Pfingstakademie</a></li>
<li>
<div><a title="Blended Learning DDR" href="http://www.adb.de/projekte/2010_blendDDR.php" target="_blank">Blended Learning DDR</a></div>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Vorstellung Hendrik Giese | <em>24’20 bis 36’30</em>
<ul>
<li>Hendrik Giese</li>
<li><a title="Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein" href="http://www.kurt-loewenstein.de/" target="_blank">Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein</a></li>
<li><a title="Projektarbeit" href="http://www.kurt-loewenstein.de/projekte/index.html" target="_blank">Projektarbeit der Jugendbildungsstätte</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Was ist seit der Tagung in Hattingen passiert? Wie soll es weitergehen?| <em>36’30 bis 52’02</em>
<ul>
<li>&#8220;Viele Bildungsstätten sind noch nicht im DSL-Zeitalter angekommen.&#8221;</li>
<li>&#8220;In Schule Smartphones oder Handys zu verbieten ist genauso absurd als würde man sagen, es seien keine Bücher, Stifte und Zettel erlaubt.&#8221;</li>
<li>&#8220;Kann man Facebook als Lernraum benutzen?&#8221;</li>
<li>&#8220;Es gibt sehr wenig strukturelle Förderung für Einrichtungen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Förderrichtlinien sind oft veraltet.&#8221;</li>
<li>&#8220;Neue Medien sind nicht mehr neu, aber die Lernmethoden sind noch zu alt&#8221;</li>
<li>&#8220;Wir sind immer offen für Diskussion, für Fragen, für Anregungen, das macht Spaß.&#8221;</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3444"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-06-mit-annette-ullrich-henning-wotzel-herber-und-hendrik-giese/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-06.mp3" length="37891395" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:52:18</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Annette Ullrich vom wannseeFORUM, Henning Wötzel-Herber vom ABC Bildungs- und Tagungszentrum und Hendrik Giese von der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellung Henning Wötzel-Herber &#124; 0’00 bis [...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Annette Ullrich vom wannseeFORUM, Henning Wötzel-Herber vom ABC Bildungs- und Tagungszentrum und Hendrik Giese von der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellung Henning Wötzel-Herber &#124; 0’00 bis 9’57

Henning Wötzel-Herber
twitter.com/abc_huell
twitter.com/plastikstuhl
ABC Bildungs- und Tagungszentrum
Programmkalender
GenderCamp
Dokumentation des GenderCamps 2010
Hatr


Vorstellung Annette Ullrich &#124; 9’57 bis 24’20

Annette Ullrich
twitter.com/diersteinchen
twitter.com/wannseeFORUM
wannseeFORUM
Themenschwerpunkte u.a.:
Medien, Macht und Manipulation
Legal Kreativsein (Urheberrecht und geistiges Eigentum)
Pfingstakademie

Blended Learning DDR





Vorstellung Hendrik Giese &#124; 24’20 bis 36’30

Hendrik Giese
Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein
Projektarbeit der Jugendbildungsstätte




Was ist seit der Tagung in Hattingen passiert? Wie soll es weitergehen?&#124; 36’30 bis 52’02

&#8220;Viele Bildungsstätten sind noch nicht im DSL-Zeitalter angekommen.&#8221;
&#8220;In Schule Smartphones oder Handys zu verbieten ist genauso absurd als würde man sagen, es seien keine Bücher, Stifte und Zettel erlaubt.&#8221;
&#8220;Kann man Facebook als Lernraum benutzen?&#8221;
&#8220;Es gibt sehr wenig strukturelle Förderung für Einrichtungen.&#8221;
&#8220;Förderrichtlinien sind oft veraltet.&#8221;
&#8220;Neue Medien sind nicht mehr neu, aber die Lernmethoden sind noch zu alt&#8221;
&#8220;Wir sind immer offen für Diskussion, für Fragen, für Anregungen, das macht Spaß.&#8221;



Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 05 &#8211; mit Jürgen Ertelt und Frank Hofmann</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-5-mit-juergen-ertelt-und-frank-hofmann/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-5-mit-juergen-ertelt-und-frank-hofmann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungswerk Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[IJAB]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend online]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpaedagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Mixxt]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[politcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3442</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove. Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.) Vorstellung Frank Hofmann &#124; 0&#8217;00 bis 6&#8217;02 Frank Hofmann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3442"></span></p>
<p>Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf <a href="http://soundcloud.com/pb21/podcast-05">soundcloud.com</a> veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.)</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15294979&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15294979&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
<ul>
<li>Vorstellung Frank Hofmann |<em> 0&#8217;00 bis 6&#8217;02</em>
<ul>
<li>Frank Hofmann</li>
<li><a title="Bildungswerk Blitz" href="http://www.bildungswerk-blitz.de/" target="_blank">Bildungswerk Blitz</a></li>
<li><a href="http://pb21.de/files/2011/04/Einladung_Lizenz_zum_Web_2_0.pdf">Programm (pdf)</a> zu den drei Modulen &#8220;Lizenz zum Web 2.0&#8243;</li>
<li><a href="http://mixxt.de/">mixxt</a>-Community-Plattform</li>
</ul>
</li>
<li>Verbindung zum Projekt pb21 | <em>6&#8217;03 bis 8&#8217;35</em>
<ul>
<li><a href="http://pb21.de/projekte/">#pb21-Kick-Off-Workshop</a> im September 2010</li>
<li><a href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/tagung-2010-veranstaltungen/dokumentation/">Dokumentation</a> zur Fachtagung im Februar 2010</li>
</ul>
</li>
<li>Vorstellung Jürgen Ertelt | <em>8&#8217;35 bis 11&#8217;04</em>
<ul>
<li><a title="IJAB e.V." href="http://www.ijab.de/" target="_blank">IJAB e.V.</a></li>
<li><a href="http://jugendonline.eu/">Jugend online</a></li>
</ul>
</li>
<li>Ängste der PädagogInnen, Filterprogramme und Auseinandersetzung | <em>11&#8217;04 bis 22&#8217;00</em>
<ul>
<li>&#8220;angstfrei die Potentiale von digitalen Medien und Internet nutzen&#8221;</li>
<li>&#8220;Befürchtungen und Ängste gut verstanden&#8221;</li>
<li><a title="www.mysofy.de" href="http://www.mysofy.de/">Sofy-Filtersystem</a></li>
<li><a href="http://www.netzcheckers.de/m420995697_430.html">netzcheckers</a> &#8211; die Plattform für Digitale Jugendkultur</li>
<li><a href="http://www.schuelervz.net/l/parents">schuelerVZ</a> &#8211; Informationen für Eltern und Pädagogen</li>
<li><a href="http://www.dialog-internet.de/">Dialog Internet</a> des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</li>
</ul>
</li>
<li>Barcamps als Format der politischen Bildung | <em>22&#8217;00 bis 24&#8217;12</em>
<ul>
<li>die Educamp-Reihe bei <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.educamp_info">mixxt</a> und in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EduCamp">Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.politcamp.org">politcamp</a> zur Netzpolitik und politische Kommunikation im Web</li>
<li><a href="http://jmstvcamp.de/">JMStV-Camp</a> zum Jugendmedienschutz im Zeitalter neuer Medien</li>
<li>vgl auch #pb21-WebTalk &#8220;<a href="http://pb21.de/2011/04/aufzeichnung-webvortrag-zum-thema-barcamp/">BarCamps als revolutionäres Veranstaltungsformat – auch für die politische Bildung?</a>”</li>
</ul>
</li>
<li>Verhältnis zwischen politischer Bildung und Netzwelt | <em>24&#8217;12 bis 33&#8217;44</em>
<ul>
<li>&#8220;der Aufbruch der Wenigen&#8221;?</li>
<li>Partizipation und politische Bildung, vom Netz heraus in die Bildungsstätte hinein</li>
<li>Beteiligung braucht Zeit, Kontinuität, Erreichbarkeit, Präsenz</li>
<li>Austausch in der <a title="zur Gruppe (Facebook-Anmeldung notwendig)" href="https://www.facebook.com/home.php?sk=group_131402253579323">Facebook-Gruppe Medienpädagogik</a></li>
<li>die Krux der Kurzzeitpädagogik</li>
<li>Defizite in den Förderbedingungen für politische Bildung</li>
</ul>
</li>
<li>Paradigmenwechsel &#8211; jetzt! | <em>33&#8217;44 bis 37&#8217;22</em>
<ul>
<li>&#8220;politische Bildung kümmert sich immer sehr stark um das <em>Warum </em>und muss jetzt mit dem <em>Wie</em> ausgestattet werden&#8221;</li>
<li>Medienkompenz &#8211; &#8220;was heißt denn das?&#8221;</li>
<li>Medieneinsatz sollte verpflichtend sein</li>
<li>&#8220;Viele können den Bedarf, der sich da im Bildungsbereich auftut, gar nicht erfüllen.&#8221;</li>
</ul>
</li>
<li>Was steht jetzt an? | <em>37&#8217;22 bis 43&#8217;04</em>
<ul>
<li>politische Lobbyarbeit betreiben und Kollegen und Freunden unter die Arme greifen</li>
<li>Ausbau von Breitband-Internetzugang flächendeckend in Deutschland</li>
<li>mehr Qualifizierungen von Lehrpersonal</li>
<li>&#8220;Was kann man damit eigentlich alles Tolles machen!&#8221;</li>
<li>einmischen und Reibung erzeugen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3442"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-5-mit-juergen-ertelt-und-frank-hofmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-05.mp3" length="31253633" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:43:05</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.
Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen inner[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Jürgen Ertelt vom IJAB e.V. und Frank Hofmann vom Bildungswerk Blitz, moderiert von Tim Pritlove.
Dieser Podcast wird versuchsweise parallel auf soundcloud.com veröffentlicht. Sie haben die Möglichkeit, direkt zu konkreten Stellen innerhalb der Aufnahme zu kommentieren. (Dafür muss man allerdings bei soundcloud.com angemeldet sein.)
 

Vorstellung Frank Hofmann &#124; 0&#8217;00 bis 6&#8217;02

Frank Hofmann
Bildungswerk Blitz
Programm (pdf) zu den drei Modulen &#8220;Lizenz zum Web 2.0&#8243;
mixxt-Community-Plattform


Verbindung zum Projekt pb21 &#124; 6&#8217;03 bis 8&#8217;35

#pb21-Kick-Off-Workshop im September 2010
Dokumentation zur Fachtagung im Februar 2010


Vorstellung Jürgen Ertelt &#124; 8&#8217;35 bis 11&#8217;04

IJAB e.V.
Jugend online


Ängste der PädagogInnen, Filterprogramme und Auseinandersetzung &#124; 11&#8217;04 bis 22&#8217;00

&#8220;angstfrei die Potentiale von digitalen Medien und Internet nutzen&#8221;
&#8220;Befürchtungen und Ängste gut verstanden&#8221;
Sofy-Filtersystem
netzcheckers &#8211; die Plattform für Digitale Jugendkultur
schuelerVZ &#8211; Informationen für Eltern und Pädagogen
Dialog Internet des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Barcamps als Format der politischen Bildung &#124; 22&#8217;00 bis 24&#8217;12

die Educamp-Reihe bei mixxt und in der Wikipedia
politcamp zur Netzpolitik und politische Kommunikation im Web
JMStV-Camp zum Jugendmedienschutz im Zeitalter neuer Medien
vgl auch #pb21-WebTalk &#8220;BarCamps als revolutionäres Veranstaltungsformat – auch für die politische Bildung?”


Verhältnis zwischen politischer Bildung und Netzwelt &#124; 24&#8217;12 bis 33&#8217;44

&#8220;der Aufbruch der Wenigen&#8221;?
Partizipation und politische Bildung, vom Netz heraus in die Bildungsstätte hinein
Beteiligung braucht Zeit, Kontinuität, Erreichbarkeit, Präsenz
Austausch in der Facebook-Gruppe Medienpädagogik
die Krux der Kurzzeitpädagogik
Defizite in den Förderbedingungen für politische Bildung


Paradigmenwechsel &#8211; jetzt! &#124; 33&#8217;44 bis 37&#8217;22

&#8220;politische Bildung kümmert sich immer sehr stark um das Warum und muss jetzt mit dem Wie ausgestattet werden&#8221;
Medienkompenz &#8211; &#8220;was heißt denn das?&#8221;
Medieneinsatz sollte verpflichtend sein
&#8220;Viele können den Bedarf, der sich da im Bildungsbereich auftut, gar nicht erfüllen.&#8221;


Was steht jetzt an? &#124; 37&#8217;22 bis 43&#8217;04

politische Lobbyarbeit betreiben und Kollegen und Freunden unter die Arme greifen
Ausbau von Breitband-Internetzugang flächendeckend in Deutschland
mehr Qualifizierungen von Lehrpersonal
&#8220;Was kann man damit eigentlich alles Tolles machen!&#8221;
einmischen und Reibung erzeugen



Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 04 mit Martin Kurth und Heinz-Hermann Peitz</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-04-mit-martin-kurth-und-heinz-hermann-peitz/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-04-mit-martin-kurth-und-heinz-hermann-peitz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 06:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3439</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Martin Kurth vom Haus Neuland und Heinz-Hermann Peitz von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, moderiert von Tim Pritlove. Vorstellung Heinz-Hermann Peitz &#124; 00&#8217;00 bis 08&#8217;25 Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart &#8220;Dialog und Gastfreundschaft&#8221; der Themenbereich Naturwissenschaft und Theologie: www.forum-grenzfragen.de Web 2.0 als Mittel zur Dialogarbeit und Web 2.0 als Gegenstand Forum Grenzfragen auf twitter, Xing, Facebook und&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Martin Kurth vom Haus Neuland und Heinz-Hermann Peitz von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3439"></span></p>
<ul>
<li>Vorstellung Heinz-Hermann Peitz | <em>00&#8217;00 bis 08&#8217;25</em>
<ul>
<li><a title="Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart" href="http://www.akademie-rs.de/">Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart</a></li>
<li>&#8220;Dialog und Gastfreundschaft&#8221;</li>
<li>der Themenbereich Naturwissenschaft und Theologie: <a href="http://www.forum-grenzfragen.de/">www.forum-grenzfragen.de</a></li>
<li>Web 2.0 als Mittel zur Dialogarbeit und Web 2.0 als Gegenstand</li>
<li><em>Forum Grenzfragen</em> auf <a href="https://twitter.com/#!/grenzfragen">twitter</a>, <a href="http://www.xing.com/profile/HeinzHermann_Peitz">Xing</a>, <a href="http://www.facebook.com/hhpeitz">Facebook</a> und <a href="https://www.youtube.com/user/grenzfragen">YouTube</a></li>
<li>Machen wir uns selber mit Online-Angeboten Konkurrenz für Präsenztagungen?</li>
<li>Tagung &#8220;<a href="http://www.forum-grenzfragen.de/kirchenamtliches/kirche-im-web-20/index.html">Kirche im Web 2.0</a>&#8220;</li>
<li>Tagung &#8220;<a href="http://www.forum-grenzfragen.de/diskurs/herausforderung-social-media.html">Akademien im Netz</a>&#8220;</li>
</ul>
</li>
<li>Vorstellung Martin Kurth | <em>8&#8217;25 bis 13&#8217;44</em>
<ul>
<li><a title="Haus Neuland" href="http://www.haus-neuland.de/">Haus Neuland</a></li>
<li>&#8220;Was man theoretisch erarbeiten möchte, das muss man praktisch auch machen&#8221;</li>
<li>&#8220;Verschwörungstheorien zum Thema Umweltkatastrope&#8221;</li>
<li>Community-Plattform <a title="www.mixxt.de" href="http://www.mixxt.de/">mixxt</a></li>
</ul>
</li>
<li>Kritische Medienkompetenz | <em>13&#8217;44 bis 16&#8217;34</em>
<ul>
<li>Manipulation in traditionellen Medien und im Web 2.0</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing">Astroturfing</a></li>
</ul>
</li>
<li>Web 2.0 als Werkzeuge für die Durchführung oder Organisation von Bildungsarbeit | <em>16&#8217;34 bis 22&#8217;50</em>
<ul>
<li>Online-Recherche</li>
<li>Geocaching mit Software und Papier</li>
<li>Tagung aus Online-Diskussionen entstanden</li>
<li>Akquise von Teilnehmenden online</li>
<li><a href="https://www.xing.com/net/pri903749x/internetkirche">Xing-Gruppe</a> &#8220;Kirche im Web 2.0&#8243;</li>
</ul>
</li>
<li>Was für Angebote brauchen die Akteure der politischen Bildung? | <em>22&#8217;50 bis 28&#8217;40</em>
<ul>
<li>Übungsplattformen und Spielwiesen</li>
<li>Technische Hilfestellung, z.B.: Welches Equipment brauche ich und woher bekomme ich es?</li>
<li>materielle und personelle Unterstützung</li>
<li>rechtliche Beratung für Handeln im Netz</li>
</ul>
</li>
<li>Ausblick | <em>28&#8217;40 bis 31&#8217;25</em>
<ul>
<li>Werden sich Erwartungen an das Web 2.0 erfüllen?</li>
<li><a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/">ARD/ZDF Online-Studie</a> | Artikel &#8220;<a title="Artikel (pdf-Datei)" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online10/07-08-2010_Busemann.pdf">Web 2.0 – Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt</a>&#8220;</li>
<li>Multiplikatoren-Fortbildungen, auch für Lehrer</li>
<li>Online-Marketing und Tagungen online begleiten</li>
</ul>
</li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3439"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-04-mit-martin-kurth-und-heinz-hermann-peitz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-04.mp3" length="22862655" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:31:25</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Martin Kurth vom Haus Neuland und Heinz-Hermann Peitz von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellung Heinz-Hermann Peitz &#124; 00&#8217;00 bis 08&#8217;25

Akademie der Diözese Rottenburg-St[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Martin Kurth vom Haus Neuland und Heinz-Hermann Peitz von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellung Heinz-Hermann Peitz &#124; 00&#8217;00 bis 08&#8217;25

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
&#8220;Dialog und Gastfreundschaft&#8221;
der Themenbereich Naturwissenschaft und Theologie: www.forum-grenzfragen.de
Web 2.0 als Mittel zur Dialogarbeit und Web 2.0 als Gegenstand
Forum Grenzfragen auf twitter, Xing, Facebook und YouTube
Machen wir uns selber mit Online-Angeboten Konkurrenz für Präsenztagungen?
Tagung &#8220;Kirche im Web 2.0&#8220;
Tagung &#8220;Akademien im Netz&#8220;


Vorstellung Martin Kurth &#124; 8&#8217;25 bis 13&#8217;44

Haus Neuland
&#8220;Was man theoretisch erarbeiten möchte, das muss man praktisch auch machen&#8221;
&#8220;Verschwörungstheorien zum Thema Umweltkatastrope&#8221;
Community-Plattform mixxt


Kritische Medienkompetenz &#124; 13&#8217;44 bis 16&#8217;34

Manipulation in traditionellen Medien und im Web 2.0
Astroturfing


Web 2.0 als Werkzeuge für die Durchführung oder Organisation von Bildungsarbeit &#124; 16&#8217;34 bis 22&#8217;50

Online-Recherche
Geocaching mit Software und Papier
Tagung aus Online-Diskussionen entstanden
Akquise von Teilnehmenden online
Xing-Gruppe &#8220;Kirche im Web 2.0&#8243;


Was für Angebote brauchen die Akteure der politischen Bildung? &#124; 22&#8217;50 bis 28&#8217;40

Übungsplattformen und Spielwiesen
Technische Hilfestellung, z.B.: Welches Equipment brauche ich und woher bekomme ich es?
materielle und personelle Unterstützung
rechtliche Beratung für Handeln im Netz


Ausblick &#124; 28&#8217;40 bis 31&#8217;25

Werden sich Erwartungen an das Web 2.0 erfüllen?
ARD/ZDF Online-Studie &#124; Artikel &#8220;Web 2.0 – Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt&#8220;
Multiplikatoren-Fortbildungen, auch für Lehrer
Online-Marketing und Tagungen online begleiten








Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 03 mit Schirin Shahed und Nina Keim</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-03-mit-schirin-shahed-und-nina-keim/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-03-mit-schirin-shahed-und-nina-keim/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank Zentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantische Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Etherpad]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3437</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Schirin Shahed vom Anne Frank Zentrum und Nina Keim von der Atlantischen Initiative, moderiert von Tim Pritlove. &#160; Vorstellung Nina Keim &#124; 0’00 bis 8’35 Nina Keim Atlantische Initiative Ideas with impact Tool Etherpad Erfahrungen mit dem Etherpad Vorstellung Schirin Shahed &#124; 8’35 bis 17’50 Schirin Shahed Anne Frank Zentrum Wanderausstellung Anne Frank&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Schirin Shahed vom Anne Frank Zentrum und Nina Keim von der Atlantischen Initiative, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3437"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>
<li>Vorstellung Nina Keim | <em>0’00 bis 8’35</em>
<ul>
<li>Nina Keim</li>
<li><a href="http://atlantische-initiative.org/">Atlantische Initiative</a></li>
<li><a href="http://www.atlantic-community.org/index/articles/view/Ideas_with_Impact%3A_Policy_Workshop_Competition_2010">Ideas with impact</a></li>
<li>Tool <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPad">Etherpad</a></li>
<li>Erfahrungen mit dem Etherpad</li>
</ul>
</li>
<li>Vorstellung Schirin Shahed | <em>8’35 bis 17’50</em>
<ul>
<li>Schirin Shahed</li>
<li><a href="http://www.annefrank.de/">Anne Frank Zentrum</a></li>
<li><a href="http://www.annefrank.de/wanderausstellungen/">Wanderausstellung Anne Frank</a></li>
<li>Guides United Blog (geschützter Blog)</li>
<li>Guides United Ausstellungsbegleiterinnen</li>
<li>Erfahrungen mit dem Seminarblog</li>
</ul>
</li>
<li>Bedarf an Workshops, Fortbildung und Tools | <em>17’50 bis 25’51</em>
<ul>
<li>&#8220;Für uns sind Tools zur Förderung der Vernetzung und Partizipation interessant&#8221;</li>
<li>&#8220;Erfahrungsaustausch zwischen Institutionen ist wichtig&#8221;</li>
<li>&#8220;Manchmal braucht man konkrete Hilfestellung für die Tools&#8221;</li>
</ul>
</li>
</ul>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3437"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-03-mit-schirin-shahed-und-nina-keim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-03.mp3" length="18855254" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:25:51</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Schirin Shahed vom Anne Frank Zentrum und Nina Keim von der Atlantischen Initiative, moderiert von Tim Pritlove.
&#160;


Vorstellung Nina Keim &#124; 0’00 bis 8’35

Nina Keim
Atlantische Initiative
Ideas with impact
Tool Etherpad
Erfah[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Schirin Shahed vom Anne Frank Zentrum und Nina Keim von der Atlantischen Initiative, moderiert von Tim Pritlove.
&#160;


Vorstellung Nina Keim &#124; 0’00 bis 8’35

Nina Keim
Atlantische Initiative
Ideas with impact
Tool Etherpad
Erfahrungen mit dem Etherpad


Vorstellung Schirin Shahed &#124; 8’35 bis 17’50

Schirin Shahed
Anne Frank Zentrum
Wanderausstellung Anne Frank
Guides United Blog (geschützter Blog)
Guides United Ausstellungsbegleiterinnen
Erfahrungen mit dem Seminarblog


Bedarf an Workshops, Fortbildung und Tools &#124; 17’50 bis 25’51

&#8220;Für uns sind Tools zur Förderung der Vernetzung und Partizipation interessant&#8221;
&#8220;Erfahrungsaustausch zwischen Institutionen ist wichtig&#8221;
&#8220;Manchmal braucht man konkrete Hilfestellung für die Tools&#8221;




Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 02 Anne Brülls, Anselm Sellen, Michaela Rüffert</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-02-anne-brulls-anselm-sellen-michaela-ruffert/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-02-anne-brulls-anselm-sellen-michaela-ruffert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3434</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Anne Brülls von Arbeit und Leben, Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg und Michaela Rüffert von der Gemeindeverwaltung Ginsburg-Gustavsburg, moderiert von Tim Pritlove. Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 5&#8217;17 Anne Brülls, Arbeit und Leben Sachsen Anhalt e.V. Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg, Anselm Sellen bei Twitter Michaela Rüffert, Gemeindeverwaltung Ginsheim Gustavsburg Seminar Medienmacht und Medienmache &#124;&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Anne Brülls von Arbeit und Leben, Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg und Michaela Rüffert von der Gemeindeverwaltung Ginsburg-Gustavsburg, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3434"></span></p>
<ul>
<li>Vorstellungsrunde | <em>0&#8217;00 bis 5&#8217;17</em>
<ul>
<li><a href="http://www.arbeitundleben.info/AuL/kontakt/mitarbeiter/index.php?worker_id=13">Anne Brülls</a>, <a title="Arbeit und Leben" href="http://www.arbeitundleben.de/" target="_blank">Arbeit und Leben</a> Sachsen Anhalt e.V.</li>
<li><a href="http://www.europa-haus-marienberg.eu/ansprechpartner.html">Anselm Sellen</a>,<a title="Europa-Haus Marienberg" href="http://www.europa-haus-marienberg.de/" target="_blank"> Europa-Haus Marienberg</a><a title="Twitterlink zu Anselm Sellen" href="https://twitter.com/#!/amsellen">, Anselm Sellen bei Twitter</a></li>
<li><a title="Link zu Michaela Rüffert" href="http://www.ginsheim-gustavsburg.de/neu/content/verwaltung/mitarbeiter/r/rueffert.htm">Michaela Rüffert</a>, <a title="Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg" href="http://www.ginsheim-gustavsburg.de/neu/content/verwaltung.htm" target="_blank">Gemeindeverwaltung Ginsheim Gustavsburg</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li><a title="Veranstaltungshinweis bei der bpb" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/EJ708K,0,0,Veranstaltung_Detailansicht.html?i_id=10957">Seminar Medienmacht und Medienmache</a> | <em>5&#8217;30 bis 11&#8217;00</em>
<ul>
<li>Jugendliche zwischen 17 und 21</li>
<li>die Jugendlichen kannten sich größtenteils aus der Schule</li>
<li>Praktisch im <a title="Seminarblog" href="http://medienmachtundmedienmache.wordpress.com/">Blog</a> gearbeitet</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Seminar Alltag im Netz | <em>11&#8217;20 bis 15&#8217;10</em>
<ul>
<li>Zielgruppe 9/10 Klasse einer integrierten Gesamtschule</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://pb21.de/files/2011/05/European.Youth_.Gathering.Oct_.2010.EHM_.pdf">Programm zum Projekt Europa digital</a> | <em>15&#8217;40 bis 23&#8217;00</em>
<ul>
<li>Englisch ist sprachlich der kleinste gemeinsame Nenner</li>
<li>Der digital Nativ ist ein Mythos</li>
<li>Teilnehmenden Aquise wird über Schulen in Europa organisiert</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Funktioniert Teilnehmendenaquise über das Internet? | <em>23&#8217;04 bis 26&#8217;40</em>
<ul>
<li>Facebook und andere Netzwerke eignen sich um Jugendliche anzusprechen</li>
<li>bei benachteiligten Zielgruppen funktioniert f2f sehr gut</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Hat pb21 geholfen Inhalte und Methoden in den Einrichtungen zu beinflussen? | <em>23:10 bis 31&#8217;07</em>
<ul>
<li>Startpunkt für eine intensive Auseinandersetzung bei allen 3 Gesprächspartner_innen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Was kommt als nächstes? | <em>31&#8217;30 bis 35&#8217;11</em>
<ul>
<li>Arbeit und Leben: Educaching</li>
<li>Ginsheim-Gustavsburg: Etwas mit Medien bei Übergang Schule &#8211; Beruf</li>
<li>Europa-Haus Marienburg: Redakteursseminar mit 80 Jugendlichen, die an einer Online-Zeitung arbeiten</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3434"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-02-anne-brulls-anselm-sellen-michaela-ruffert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-02.mp3" length="1" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:00:01</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Anne Brülls von Arbeit und Leben, Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg und Michaela Rüffert von der Gemeindeverwaltung Ginsburg-Gustavsburg, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 5&#8217;17

Anne Brüll[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Anne Brülls von Arbeit und Leben, Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg und Michaela Rüffert von der Gemeindeverwaltung Ginsburg-Gustavsburg, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 5&#8217;17

Anne Brülls, Arbeit und Leben Sachsen Anhalt e.V.
Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg, Anselm Sellen bei Twitter
Michaela Rüffert, Gemeindeverwaltung Ginsheim Gustavsburg




Seminar Medienmacht und Medienmache &#124; 5&#8217;30 bis 11&#8217;00

Jugendliche zwischen 17 und 21
die Jugendlichen kannten sich größtenteils aus der Schule
Praktisch im Blog gearbeitet




Seminar Alltag im Netz &#124; 11&#8217;20 bis 15&#8217;10

Zielgruppe 9/10 Klasse einer integrierten Gesamtschule




Programm zum Projekt Europa digital &#124; 15&#8217;40 bis 23&#8217;00

Englisch ist sprachlich der kleinste gemeinsame Nenner
Der digital Nativ ist ein Mythos
Teilnehmenden Aquise wird über Schulen in Europa organisiert




Funktioniert Teilnehmendenaquise über das Internet? &#124; 23&#8217;04 bis 26&#8217;40

Facebook und andere Netzwerke eignen sich um Jugendliche anzusprechen
bei benachteiligten Zielgruppen funktioniert f2f sehr gut




Hat pb21 geholfen Inhalte und Methoden in den Einrichtungen zu beinflussen? &#124; 23:10 bis 31&#8217;07

Startpunkt für eine intensive Auseinandersetzung bei allen 3 Gesprächspartner_innen




Was kommt als nächstes? &#124; 31&#8217;30 bis 35&#8217;11

Arbeit und Leben: Educaching
Ginsheim-Gustavsburg: Etwas mit Medien bei Übergang Schule &#8211; Beruf
Europa-Haus Marienburg: Redakteursseminar mit 80 Jugendlichen, die an einer Online-Zeitung arbeiten



Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>#pb21 Podcast 01 mit Susanne Wolf und Dr. Martin Dabrowski</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-01-mit-susanne-wolf-und-dr-martin-dabrowski/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-01-mit-susanne-wolf-und-dr-martin-dabrowski/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Brombach</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3426</guid>
		<description><![CDATA[Podcast mit Susanne Wolf von der Evangelische Akademie Bad Boll und Dr. Martin Dabrowski vom Franz Hitze Haus, moderiert von Tim Pritlove. Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 3&#8217;50 Evangelische Akademie Bad Boll Franz Hitze Haus Zielgruppen der beiden Einrichtungen &#124; 3&#8217;55 bis 5&#8217;10 Bildungsprogramm des Franz Hitze Haus Bildungsprogramm der Evangelischen Akademie Bad Boll Tagungen für&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p></p>
<p>Podcast mit Susanne Wolf von der Evangelische Akademie Bad Boll und Dr. Martin Dabrowski vom Franz Hitze Haus, moderiert von Tim Pritlove.<span id="more-3426"></span></p>
<ul>
<li>Vorstellungsrunde | <em>0&#8217;00 bis 3&#8217;50</em>
<ul>
<li><a title="Evangelische Akademie Bad Boll" href="http://www.ev-akademie-boll.de/" target="_blank">Evangelische Akademie Bad Boll</a></li>
<li><a title="Franz Hitze Haus" href="http://www.franz-hitze-haus.de/" target="_blank">Franz Hitze Haus</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Zielgruppen der beiden Einrichtungen | <em>3&#8217;55 bis 5&#8217;10</em>
<ul>
<li><a title="Link auf das Bildungsprogramm" href="http://www.franz-hitze-haus.de/index.php?cat_id=10844">Bildungsprogramm</a> des Franz Hitze Haus</li>
<li><a title="Bildungsprogramm der Evangelischen Akademie Bad Boll" href="http://www.ev-akademie-boll.de/programm/">Bildungsprogramm</a> der Evangelischen Akademie Bad Boll</li>
<li>Tagungen für Menschen aus dem Rechtsbereich</li>
<li>Medizinethischen Bereich</li>
<li>Spirituelle Interessen</li>
<li>offen für alle Interessierten</li>
<li>Nicht nur innerkirchliche Teilnehmende</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Workshopreihe: Web 2.0 für Vereine, Initiativen und Non Profit Organisationen der Evangelischen Akademie Bad Boll | <em>5&#8217;35 bis 12&#8217;20</em>
<ul>
<li><a href="http://pb21.de/files/2011/05/531411.pdf">Web 2.0 für Vereine, Initiativen und Non Profit Organisationen</a> als pdf</li>
<li>3 x 1 Tagesseminar</li>
<li>In wie fern sind neue Formen der Partizipation möglich?</li>
<li>Tools waren Blogs, Wikis</li>
<li>Frage nach Privatisierung vs. Vergesellschaftlichung des Netzes</li>
<li>Blick auf dialogische und responsible Tools des Internets</li>
<li>Vorwissen der Teilnehmenden: sehr heterogen, von erstem Einstieg in Tools bis hin zu &#8220;Wie kann ich das für meine Organisation nutzen?&#8221;</li>
<li>&#8220;Mittel des Web 2.0 bietet keinen Ersatz zu bekannte Aktivitäten&#8221;</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Sicheres Navigieren in sozialen Netzwerken, Web 2.0 im Franz Hitze Haus | <em>12&#8217;35 bis 17&#8217;30</em>
<ul>
<li><a title="Beitrag bei Sende-Zeit Blog der Medienpastoral im Erzbistum Freiburg " href="http://sende-zeit.de/2011/03/22/familienworkshop-internetkompetenz/">Wochenendtagung</a> (einen Link auf Frank Hitze Haus gibt es leider nicht mehr, weil die Tagung stattgefunden hat und aus dem Programm genommen wurde)</li>
<li>Wo liegen die Chancen, wo die Risiken des Web 2.0</li>
<li>Generationenübergreifendes Seminar für Kinder und Eltern</li>
<li>Sowohl getrennte als auch gemeinsame Workshops</li>
<li>Die Tagung sollte Gesprächsanlässe für Kinder und Eltern schaffen</li>
<li>Tagung musst mangels Interesse abgesagt werden, aber es wird ein erneuter Versuch unternommen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Weitere Web 2.0 Projekte im Franz Hitze Haus? | <em>17&#8217;35 bis 18&#8217;40</em>
<ul>
<li><a title="Link zur Dokumentation der Tagung in Buchform" href="http://www.franz-hitze-haus.de/index.php?myELEMENT=186089">Wirtschaftsethische Tagung zu Internet und Internetökonomie</a>, Zensur in China und Digital Divide</li>
<li>Seit 4 Jahren: In Kooperation mit der Stuttgarter Akademie: <a title="Dokumentation der Tagung" href="http://www.franz-hitze-haus.de/index.php?myELEMENT=149194">Kirche im Web 2.0</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie hat sich die Arbeit durch Web 2.0 in den Einrichtungen geändert? | <em>19&#8217;10 bis 29&#8217;10</em>
<ul>
<li>Evangelische Akademie Bad Boll: Erarbeitung einer langfristigen Web 2.0 Strategie</li>
<li>Franz Hitze Haus: Es gibt einen Youtube Kanal mit Referenten der Einrichtung geben</li>
<li>Austausch nach dem Seminar, wird trotz eines Angebots nur schwerfällig wahrgenommen</li>
<li>Franz Hitze Haus hat per Mail die Referate der Tagung verschickt, dadurch konnte während der Tagung mehr Zeit auf die Diskussion verwand werden, weil die Referate nur noch kurz angerissen wurden</li>
<li>Evangelische Akademie Bad Boll: Teilnehmende wollen Referenten, die in ihrem Feld Erfahrungen mit dem Einsatz von Web 2.0 gesammelt haben, dafür weniger Fachleute.</li>
<li>Franz Hitze Haus: Teilnehmende fordern mehr Praxis ein</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Ratschläge für andere Kursleiter? | <em>29&#8217;20 bis 33&#8217;17</em>
<ul>
<li>Frustrationstoleranz</li>
<li>Mit den Teilnehmenden praktisch arbeiten</li>
<li>Technik muss funktionieren (Internetzugang, Software)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3426"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-01-mit-susanne-wolf-und-dr-martin-dabrowski/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
			<enclosure url="http://pb21.de/files/2011/04/2011-04-12-pb21-auswertungsworkshop-01.mp3" length="1" type="audio/mpeg" />
		<itunes:duration>0:33:18</itunes:duration>
		<itunes:subtitle>
Podcast mit Susanne Wolf von der Evangelische Akademie Bad Boll und Dr. Martin Dabrowski vom Franz Hitze Haus, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 3&#8217;50

Evangelische Akademie Bad Boll
Franz Hitze Haus




Ziel[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>
Podcast mit Susanne Wolf von der Evangelische Akademie Bad Boll und Dr. Martin Dabrowski vom Franz Hitze Haus, moderiert von Tim Pritlove.

Vorstellungsrunde &#124; 0&#8217;00 bis 3&#8217;50

Evangelische Akademie Bad Boll
Franz Hitze Haus




Zielgruppen der beiden Einrichtungen &#124; 3&#8217;55 bis 5&#8217;10

Bildungsprogramm des Franz Hitze Haus
Bildungsprogramm der Evangelischen Akademie Bad Boll
Tagungen für Menschen aus dem Rechtsbereich
Medizinethischen Bereich
Spirituelle Interessen
offen für alle Interessierten
Nicht nur innerkirchliche Teilnehmende




Workshopreihe: Web 2.0 für Vereine, Initiativen und Non Profit Organisationen der Evangelischen Akademie Bad Boll &#124; 5&#8217;35 bis 12&#8217;20

Web 2.0 für Vereine, Initiativen und Non Profit Organisationen als pdf
3 x 1 Tagesseminar
In wie fern sind neue Formen der Partizipation möglich?
Tools waren Blogs, Wikis
Frage nach Privatisierung vs. Vergesellschaftlichung des Netzes
Blick auf dialogische und responsible Tools des Internets
Vorwissen der Teilnehmenden: sehr heterogen, von erstem Einstieg in Tools bis hin zu &#8220;Wie kann ich das für meine Organisation nutzen?&#8221;
&#8220;Mittel des Web 2.0 bietet keinen Ersatz zu bekannte Aktivitäten&#8221;




Sicheres Navigieren in sozialen Netzwerken, Web 2.0 im Franz Hitze Haus &#124; 12&#8217;35 bis 17&#8217;30

Wochenendtagung (einen Link auf Frank Hitze Haus gibt es leider nicht mehr, weil die Tagung stattgefunden hat und aus dem Programm genommen wurde)
Wo liegen die Chancen, wo die Risiken des Web 2.0
Generationenübergreifendes Seminar für Kinder und Eltern
Sowohl getrennte als auch gemeinsame Workshops
Die Tagung sollte Gesprächsanlässe für Kinder und Eltern schaffen
Tagung musst mangels Interesse abgesagt werden, aber es wird ein erneuter Versuch unternommen




Weitere Web 2.0 Projekte im Franz Hitze Haus? &#124; 17&#8217;35 bis 18&#8217;40

Wirtschaftsethische Tagung zu Internet und Internetökonomie, Zensur in China und Digital Divide
Seit 4 Jahren: In Kooperation mit der Stuttgarter Akademie: Kirche im Web 2.0




Wie hat sich die Arbeit durch Web 2.0 in den Einrichtungen geändert? &#124; 19&#8217;10 bis 29&#8217;10

Evangelische Akademie Bad Boll: Erarbeitung einer langfristigen Web 2.0 Strategie
Franz Hitze Haus: Es gibt einen Youtube Kanal mit Referenten der Einrichtung geben
Austausch nach dem Seminar, wird trotz eines Angebots nur schwerfällig wahrgenommen
Franz Hitze Haus hat per Mail die Referate der Tagung verschickt, dadurch konnte während der Tagung mehr Zeit auf die Diskussion verwand werden, weil die Referate nur noch kurz angerissen wurden
Evangelische Akademie Bad Boll: Teilnehmende wollen Referenten, die in ihrem Feld Erfahrungen mit dem Einsatz von Web 2.0 gesammelt haben, dafür weniger Fachleute.
Franz Hitze Haus: Teilnehmende fordern mehr Praxis ein




Ratschläge für andere Kursleiter? &#124; 29&#8217;20 bis 33&#8217;17

Frustrationstoleranz
Mit den Teilnehmenden praktisch arbeiten
Technik muss funktionieren (Internetzugang, Software)



Der Podcast wurde am 19. April 2011 in der Kalkscheune in Berlin aufgezeichnet.





Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Guido Brombach für pb21.de. 



</itunes:summary>
		<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
		<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
		<itunes:block>no</itunes:block>
	</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 in der politischen Bildung – wie es weiterging</title>
		<link>http://pb21.de/2011/05/web-2-0-in-der-politischen-bildung-%e2%80%93-wie-es-weiterging/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/05/web-2-0-in-der-politischen-bildung-%e2%80%93-wie-es-weiterging/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 06:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Schmitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertungsworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Träger]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3693</guid>
		<description><![CDATA[Am Vortag der re:publica ludt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Träger der politischen Bildung zu einem Workshop ein, um gemeinsam solche Seminarprojekte vorzustellen und auszuwerten, die seit dem Kick-Off-Workshop im September 2010 in den Einrichtungen durchgeführt worden waren. Die bpb beschäftigt sich seit der Fachtagung zur politischen Bildung „Web 2.0. Akteure, Potenziale, Methoden“ im Februar&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2011/05/pb21-workhshop-berlin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3694" src="http://pb21.de/files/2011/05/pb21-workhshop-berlin-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Am Vortag der re:publica ludt die <a title="Bundeszentrale für politische Bildung" href="http://www.bpb.de/" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung/bpb</a> Träger der politischen Bildung zu einem Workshop ein, um gemeinsam solche Seminarprojekte vorzustellen und auszuwerten, die seit dem Kick-Off-Workshop im September 2010 in den Einrichtungen durchgeführt worden waren.</p>
<p>Die bpb beschäftigt sich seit der Fachtagung zur politischen Bildung <a title="Programm" href="http://pb21.de/2010/02/programm/">„Web 2.0. Akteure, Potenziale, Methoden“</a> im Februar 2010 intensiv mit der Frage, wie die Anwendungen des Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Nach einer <a title="Kick off Workshop" href="http://pb21.de/projekte/">Kick-Off-Veranstaltung im September 2010</a> sind einige Anbieter politischer Bildung in die praktische Erprobungsphase mit Seminarteilnehmenden in ihren Organisationen gegangen.  <span id="more-3693"></span>Zum 12. April 2011 waren 23 Vertreter und Vertreterinnen von Einrichtungen nach Berlin gekommen und haben eine große Vielfalt an Heransgehensweisen, Themen, Einsatzmöglichkeiten oder Zielgruppen präsentiert. Gezeigt hat sich, dass das Web 2.0 mit seinen interaktiven und partizipativen Möglichkeiten in der politischen Bildungsarbeit durchaus sinnvoll genutzt werden kann und genutzt wird. Von Weblog, über Etherpads, Twitter, Blogs oder Podcasts sind in den vorgestellten Projekten bereits viele Anwendungen des Web 2.0 zum Einsatz gekommen. Sie wurden zur Kommunikation dezentral miteinander arbeitender Gruppen ebenso genutzt, wie zur Dokumentation, zur (internen) Veröffentlichung von Ergebnissen,  zur Vernetzung oder zur Erprobung der eigenen Kreativität.</p>
<p>Der Auswertungs-Workshop am 12.4.2011 sollte einen Zwischenstand in der weiteren Arbeit mit dem Web 2.0 in der politischen Bildung sein. So sind hier viele Fragen offen geblieben, die wir mit unserer fortlaufenden Arbeit gemeinsam bearbeiten wollen: &#8220;Ist das Web 2.0 eine Methodenerweiterung?&#8221;; &#8220;Welches Tool für welchen Inhalt?&#8221;; &#8220;Mehr Schulungen von Multiplikatoren/innen für den Einsatz des Web 2.0 als Methode der Bildungsarbeit?&#8221;; &#8220;Wo sind die Grenzen des &#8220;Web 2.0 Ausprobierens&#8221; im Seminar?&#8221;; &#8220;Was passiert mit den Inhalten, nach dem Seminar? Wer hat die Rechte?&#8221; &#8211; um nur einige Fragen zu nennen.</p>
<p>Damit Sie an den bisherigen Ergebnissen teilhaben können, hat der renommierte Podcaster <a href="http://twitter.com/#!/timpritlove">Tim Pritlove</a> mit insgesamt 15 Akteuren der politischen Bildung vor Ort über ihre Erfahrungen mit Web 2.0 in ihrer Arbeit Gespräche geführt, die nun anlässlich der <a title="Aktionstage politische Bildung" href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/V4LKMK,0,Aktionstage_politische_Bildung_2011.html" target="_blank">Aktionstage politische Bildung</a> (05.-23.05.2011)  auf pb21.de in einer sechsteiligen Podcast-Reihe veröffentlicht werden. <a title="Die #pb21-podcast-Wochen" href="http://pb21.de/2011/05/pb21-podcast-wochen/">Zu den Details &#8230;</a></p>
<p>Falls Sie für Ihre Einrichtung Fragen in diesem Kontext haben, falls Sie ein Seminar planen und Web 2.0 darin einsetzen möchten und dazu noch Beratung benötigen, und falls Sie ein bei der bpb anerkannter Träger sind, dann zögern Sie bitte nicht, folgenden Kontakt zu nutzen: Cornelia Schmitz, Fachbereich Förderung, Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="javascript:DeCryptX('dpsofmjb/tdinju{Acqc/cvoe/ef')">cornelia [dot] schmitz [at] bpb [dot] bund [dot] de</a></p>
<div>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
</div>
<div class="shr-publisher-3693"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/05/web-2-0-in-der-politischen-bildung-%e2%80%93-wie-es-weiterging/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21-Vortrag mit Jan Schmidt live aus Berlin</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/pb21-vortrag-mit-jan-schmidt-live-aus-berlin/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/04/pb21-vortrag-mit-jan-schmidt-live-aus-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 16:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=3149</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Jan Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut: „Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen“ 12. April 2011, 19 – 21 Uhr, Kalkscheune, Berlin Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für pb21.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Dr. Jan Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut: „Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen“</p>
<p>12. April 2011, 19 – 21 Uhr, Kalkscheune, Berlin</p>
<p><object width="580" height="430"><param name="movie" value="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV13026203071579403062&#038;type=2c17c6393771ee3048ae34d6b380c5ec"></param><embed src="http://make.tv/apploader?color=000000000-199199199" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="580" height="430" FlashVars="info=http%3A%2F%2Fmake.tv%2Fviewer%7Chttp%3A%2F%2Fgateway.make.tv%2Famfphp%2Fgateway.php%7C18025MTV13026203071579403062&#038;type=2c17c6393771ee3048ae34d6b380c5ec"></embed></object></p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-3149"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/04/pb21-vortrag-mit-jan-schmidt-live-aus-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21-Vortrag mit Jan Schmidt am Vorabend der re:publica</title>
		<link>http://pb21.de/2011/04/vorabend-republica/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/04/vorabend-republica/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 09:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[NetzWelt & NetzPolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Bredow-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=2884</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Jan Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut: „Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen“ 12. April 2011, 19 &#8211; 21 Uhr, Kalkscheune, Berlin Am Vorabend der re:publica lädt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ein zu einem Vortrag und einer Diskussion mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt, wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-2974" src="http://pb21.de/files/2011/03/Schmidt_Jan-Hinrik.jpg" alt="" width="165" height="185" /><strong>Dr. Jan Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut: „<em>Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen</em>“</strong></p>
<p>12. April 2011, 19 &#8211; 21 Uhr, Kalkscheune, Berlin</p>
<p>Am Vorabend der re:publica lädt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ein zu einem Vortrag und einer Diskussion mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt, wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut in Hamburg.</p>
<p><strong>Die Veranstaltung wird als Video live auf pb21.de gestreamt.</strong><span id="more-2884"></span></p>
<p><strong>„Schöne neue Welt? Web 2.0 – Veränderungen, Herausforderungen, Chancen“</strong> ist das Thema. Die bpb beschäftigt sich seit der <a title="alle Artikel zur Fachtagung auf dieser Website" href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/tagung-2010-veranstaltungen/">Fachtagung zur politischen Bildung „Web 2.0. Akteure, Potenziale, Methoden“ im Februar 2010</a> intensiv mit der Frage, wie die Werkzeuge des Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Mit einer <a title="alle Artikel zum Kick-Off-Workshop finden Sie hier" href="http://pb21.de/category/veranstaltungen/workshop-sept-2010/">Kick-Off-Veranstaltung im September 2010</a> sind dann einige Anbieter politischer Bildung in die praktische Erprobungsphase mit Seminarteilnehmenden in ihren Organisationen gegangen. Am 12. April werden ihre Erfahrungen in einem Workshop ausgewertet.</p>
<p><strong><a title="Website von Jan Schmidt" href="http://www.schmidtmitdete.de">Dr. Jan-Hinrik Schmidt</a></strong> wird zum Abschluss des Tages der Frage nachgehen, welche Veränderungen in der Gesellschaft, unserem Kommunikationsverhalten oder auch in der politischen Bildungsarbeit sich bereits vollzogen haben, welche Herausforderungen sich daraus ergeben und welche Chancen sich daraus gesamtgesellschaftlich, aber auch bezogen auf die politische Bildung ergeben.</p>
<p>Der Abend unseres Workshops ist öffentlich, es können sich bis zu 150 Personen anmelden. Der Eintritt ist kostenlos. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, Netzexperten/innen und natürlich Multiplikatoren/innen in der (politischen) Bildung.</p>
<p><strong>Wann</strong>: 19 – 21 Uhr</p>
<p><strong>Wo</strong>: kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin und im Livestream auf pb21.de</p>
<p><strong>Kontakt</strong>: Cornelia Schmitz, Fachbereich Förderung, Bundeszentrale für politische Bildung, Adenauer Allee 86, 53113 Bonn, cornelia [dot] schmitz [at] bpb [dot] bund [dot] de, <a title="www.bpb.de" href="http://www.bpb.de">www.bpb.de</a>, Tel +49 (0)228 99515-285</p>
<p><strong>Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich</strong>, da die Plätze begrenzt sind.<br />
Wird geladen&#8230;</p>
<hr />
<table style="text-align: left;width: 100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz" href="http://pb21.de/weiterverwendung/"><img style="border-width: 0" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" width="88" height="31" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (<a title="Wie können Sie unsere Inhalte weiterverwenden?" href="http://pb21.de/weiterverwendung/">mehr dazu</a>). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>. </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-2884"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/04/vorabend-republica/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen mit YouTube &amp; Co &#8211; Teil I</title>
		<link>http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 08:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Könözsi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Animationen]]></category>
		<category><![CDATA[Einbetten]]></category>
		<category><![CDATA[embedded Media]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärvideos]]></category>
		<category><![CDATA[How-to]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=2709</guid>
		<description><![CDATA[Animationen, Trickfilme und Erklärvideos in der politischen Bildung Für politisch und gesellschaftlich aktive Menschen geht es häufig darum, komplizierte Dinge einfach und verständlich zu erklären. Auch in der politischen Bildung kommen dabei immer häufiger kurze Videos zum Einsatz. In einer neuen Reihe erklärt pb21.de die Arbeit mit solchen Kurzfilmen. Teil 1 zeigt, wo man solche&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_2712" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2712" src="http://pb21.de/files/2011/03/bildanreisseranimationpublidomaingrafik.png" alt="Einzelbilder Animationsserie" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einzelbilder Animationsserie</p></div>
<h3>Animationen, Trickfilme und Erklärvideos in der politischen Bildung</h3>
<p>Für politisch und gesellschaftlich aktive Menschen geht es häufig darum, komplizierte Dinge einfach und verständlich zu erklären. Auch in der politischen Bildung kommen dabei immer häufiger kurze Videos zum Einsatz. In einer neuen Reihe erklärt pb21.de die Arbeit mit solchen Kurzfilmen. Teil 1 zeigt, wo man solche Videos findet und wie man sie in die eigene Arbeit integriert.<br />
<span id="more-2709"></span><br />
Eine Animation oder ein Erklärvideo ist ein kleiner Lehrfilm, der auf viele verschiedene Arten hergestellt werden kann. Das kann bei Computerthemen ein Screencast sein, also die Aufnahme des Bildschirminhalt, das kann eine Videoaufzeichnung eines Vortrag sein oder eine reine Animation, wie im folgenden Beispiel von <a href="http://e-politik.de">e-politik.de</a>:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BU4Qprznwu0">http://www.youtube.com/watch?v=BU4Qprznwu0</a></p>
<p>Ebenso kann eine Animation auch mit einem realen Videofilm kombiniert werden. Ein Beispiel liefert dieser Film des Unternehmens Google:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BNHR6IQJGZs">http://www.youtube.com/watch?v=BNHR6IQJGZs</a></p>
<h3>Wann setze ich solche Erklärvideos ein?</h3>
<p>Die Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten sind fast unendlich. Die Idee ist aber häufig die gleiche. Dinge und Prozesse sichtbar machen, die man so nicht sehen kann. Versuchen Sie einmal Twitter oder Facebook nur mit Worten zu erklären. So geht es einfacher:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o">http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o</a></p>
<h3>Wo findet man solche Videos?</h3>
<p>Zu vielen Themen gibt es Erklärvideos. Mit den Suchbegriffen wie Animation, How-To, Erklärung, Tutorial und dem jeweiligen Thema, kommt man oft zum Erfolg. Neben den ganz bekannten, wie Youtube, darf man die kleinen und speziellen Plattformen nicht vergessen:</p>
<p><a href="http://Commoncraft.com">Commoncraft.com</a> produziert seine Videos in einer speziellen Technik aus handgezeichneten Grafiken.</p>
<p><a href="http://Howcast.com">Howcast.com</a> bietet was der Name andeutet, „Wie geht was?“ Videos.</p>
<p><a href="http://Vimeo.com">Vimeo.com</a> ist ein Videoportal ähnlich Youtube, wobei man auf Vimeo mehr Filmprofis findet.</p>
<p><a href="http://www.5min.com/">5min.com</a> sagt über sich selbst: &#8220;Your one-stop shop for instructional videos and DIY projects&#8221;</p>
<p><a href="http://Sempervideo.de">Sempervideo.de</a> erklärt alles Rund um den Computer und Internet in sogenannten Screencasts, also Videoaufzeichnungen des Computerbildschirms.</p>
<p><a href="http://Hausgemacht.tv">Hausgemacht.tv</a> zeigt mehr Videos als Animationen, aber dennoch für das ein oder andere Thema interessant.</p>
<p><a href="http://Tutorials.de">Tutorials.de</a> sammelt nicht nur Texterklärungen sondern auch Videotutorials.</p>
<p><a href="http://Gelernt-wie.de">Gelernt-wie.de</a> ist eine spezielle Suchmaschine für Erklärfilme.</p>
<p><a href="http://sofatutor.com">sofatutor.com</a> ist eine Plattform für &#8220;Nachhilfe&#8221;-Videos, überwiegend zu Themen aus der Schule.</p>
<p>Häufig gibt es auch auf einer Themenseite schon Erklärvideos, wie zum Beispiel auf <a href="http://e-politik.de">e-politik.de</a>. Dort gibt es die Aktion „WissensWerte – Animationsclips zur politischen Bildung“. Beim <a href="http://elektrischer-reporter.de">elektrischer-reporter.de</a> gibt es jede Menge Videos rund um die Themen Web, Netzkultur und -politik. Ebenso auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung sind Erklärvideos zu finden. Hier der Link zum Themenspezial &#8220;<a href="http://www.bpb.de/themen/0DXXRX,0,Wie_funktioniert_die_Bundestagswahl.html">Bundestagswahl</a>&#8220;. Es gibt also viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen.</p>
<h3>Alles in Englisch?</h3>
<p>Die meisten Animationen und Erklärvideos findet man in englischer Sprache. Oft ist das kein Problem für die Zielgruppe. Muss es aber doch einmal in deutscher Sprache sein, kann man durchaus bei der Produzentin oder dem Hersteller nachfragen. Einfach anschreiben und informieren, ob man das Video downloaden darf, um es auf Deutsch zu vertonen. Viele Hobbyproduzenten freuen sich auf solche Anfragen und das Interesse an ihrer Arbeit. Mit einer Freeware wie VirtualDub, kann man ganz einfach einen deutschen Ton hinzufügen. So funktioniert VirtualDub (das muss man jetzt nicht anschauen, aber es ist ein weiterer Beweis dafür, dass es für viele Themen schon fertige Videos gibt!):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hv4xVkFWmps">http://www.youtube.com/watch?v=Hv4xVkFWmps</a></p>
<h3>Wie kann ich diese Videos auf meine Homepage einbinden?</h3>
<p>Fast jede Videoplattform bietet die Möglichkeit an, Videos in die eigene Homepage / Blog einzubetten. &#8220;Einbetten&#8221; nennt man das deswegen, weil die Videoplattform und der Produzierende weiterhin Kontrolle über das Video behält. Sperrt die Plattform also ein Video, wird es auch nicht mehr auf Ihrer Website zu sehen sein. Im englischen heißt einbetten = embedding. Deswegen spricht man von der &#8220;embed&#8221;-Funktion. Auf jeder Plattform findet man diese Funktion an anderer Stelle. Bei Youtube ist es zum Beispiel unter dem Video zu finden, bei Vimeo direkt im Videobild. Klickt man diese Buttons, erhält man ein paar Zeilen HTML-Code, den man einfach kopieren und in die eigene Homepage einfügen kann:</p>
<div id="attachment_2710" class="wp-caption aligncenter" style="width: 553px"><img class="size-full wp-image-2710" src="http://pb21.de/files/2011/03/screenshot1.jpg" alt="Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Youtube" width="543" height="575" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Youtube</p></div>
<div id="attachment_2711" class="wp-caption aligncenter" style="width: 573px"><img class="size-full wp-image-2711" src="http://pb21.de/files/2011/03/screenshot2.jpg" alt="Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Vimeo" width="563" height="471" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Einbetten&quot; Funktion bei Vimeo</p></div>
<h3>Feedback</h3>
<p>Wer selbst schon einmal auf der Suche nach solchen Erklärvideos war, hat vielleicht noch weitere Quellen gefunden. Wir würden uns freuen, in den Kommentaren über solche Fundgruben, Ihre Lieblingsanimationen und Ihre Erlebnisse mit Animationen und Erklärvideos, auf ihrer Homepage oder in Seminaren, zu erfahren.</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</p>
<div class="shr-publisher-2709"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

