ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Beiträge getaggt mit YouTube
YouTube als Netzwerk – ein geführter Rundgang durch die Lebenswelt von Jugendlichen
02. Mai

“YouTubeGeneration” CC-BY-2.0 by Jonas Bengtsson
Das Internet ohne YouTube? Für viele Menschen ist das kaum noch vorstellbar. Die Plattform, erst 2005 gegründet, ist häufig Anlaufstelle Nummer 1, wenn es um Informationen oder Unterhaltung geht. Aber YouTube ist viel mehr. Für Jugendliche hat sich hier ein wichtiger Raum entwickelt – als soziales Netzwerk, als Bühne, als Kommunikationsraum, als Marktplatz – kurz: ein Stück Lebenswelt, der auch Bildungsraum ist.
Für pb21.de hat sich der Medienpädagoge Daniel Seitz auf einen Rundgang durch YouTube begeben. Seine zentrale Erkenntnis: Jugendliche nutzen die Plattform ganz anders als Erwachsene.
Mozilla Popcorn Maker – Web-Videos bereichern, remixen und teilen
22. Feb

Foto: CC by 2.0 by o5com
Um vom Maiskorn zum Popcorn zu kommen sind ein paar kleine aber entscheidende Schritte nötig (Hitze, Öl, Salz oder Zucker). Ganz ähnlich verhält es sich mit Web-Videos – also Videos, die bereits auf Plattformen wie YouTube oder Vimeo hochgeladen wurden. Typisches Problem: Ein Video, das für den Einsatz in individuellen Bildungskontexten geeignet sein könnte, erzählt leider nur die Hälfte der Geschichte oder wird vielleicht an den entscheidenden Stellen nicht deutlich genug. Um im Bild zu bleiben: Das Web-Video bleibt ein Maiskorn, während alle auf Popcorn warten.
Mit Hilfe des Mozilla-Projektes Popcorn können Web-Videos mit dem Internet verlinkt und vermischt werden können. Wir stellen die Funktionsweise des Popcorn Makers vor und zeigen die Arbeit damit anhand eines konkreten Beispiels in einem Video. Außerdem stellen wir Ihnen vier Ideen zum Einsatz im Seminar vor.
Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung
08. Mrz

Wir sind Presse: Kameras, wohin man schaut
Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams – da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text zu lesen. Außerdem werden interessante Videos gern verlinkt und in sozialen Netzwerken weitergereicht.
Eine Anleitung für alle, die noch nie Video gemacht haben
Der erste Teil der kleinen Serie “Video für Einsteiger” richtet sich an Personen, die Interviews aufnehmen, Veranstaltungen mitschneiden oder Videos zu Dokumentations- und Lernzwecken erstellen möchten und anschliessend on- oder offline verbreiten wollen. Mehr >
Lernen mit YouTube & Co Teil III – Wie kann ich Videos für ein Seminar herunterladen? Und darf ich das?
02. Sep

Bei uns in Deutschland ist, wie in allen anderen Rechststaaten auch, grundsätzlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten wurde. Beim Urheberrecht hingegen ist es umgekehrt: Kein Werk darf ohne Einwilligung der Urheberin oder des Urhebers verwendet werden. Der Normalfall ist also: Sie dürfen kein YouTube-Video in einem Seminar zeigen (Übrigens war es auch nie erlaubt, selbst aufgenommene VHS-Videos im Unterricht ohne explizite Erlaubnis zu zeigen.)
Aber das wäre ein unschönes Ende dieses Artikels.
Es gibt Ausnahmen bzw. Rahmenbedingungen, die eine Verwendung erlauben, deshalb Mehr >
httpasts – Tagung zu Erinnerungskulturen im Netz
03. Mai
Das Yad Vashem Museum in Israel stellt 200 Stunden Film zum Eichmann-Prozess auf YouTube zur Verfügung. Anne Franks Wohnhaus und ihr Versteck kann man virtuell erkunden. Kann Gedenken online funktionieren?
Auf der internationalen Tagung “httpasts://digitalmemoryonthenet” vom 14.04 bis zum 16.04.2011 in Berlin wurde das Netz als öffentlicher Erinnerungsraum diskutiert. “Medien strukturieren die Erinnerungspraxen und der digitale Medienwandel führt dazu, dass mehr Mitglieder der Gesellschaft sich im Rahmen der Erinnerungskultur artikulieren und damit an ihr partizipieren können”, schreibt der Historiker Jan Hodel in seinem Blog zur Tagung. [Update: Das Zitat stammt aus dem Vortrag von Benjamin Jörissen]
#pb21-Webvortrag – Aufzeichnung und Präsentation
23. Feb
“Praxis der politischen Bildung & Web 2.0″ mit Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg am 23.2.2011
Für alle die nicht live dabei sein konnten, steht hier die Aufzeichnung des Vortrags bereit.
Wir danken für die rege Beteiligung und die vielen Fragen im Chat. Mit hundert Teilnehmer hatten wir das Teilnehmerlimit erreicht – nächstes Mal buchen wir mehr Kapazität. Nun würde uns natürlich noch interessieren, wie Sie den Inhalte und das Format Webvortrag finden. Vielleicht haben Sie ja auch eine Anregung für weitere Themen oder Referenten? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Ideen als Kommentar!
Hier können Sie die Folien von Anselm Sellen als PDF herunterladen: pb21 – Webvortrag.
| Dieser Artikel steht unter der CC-by-Lizenz (mehr dazu). Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für pb21.de. |
Ankündigung: Der erste #pb21-Webvortrag
09. Feb
#pb21-Webvortrag mit Anselm Sellen, Europa-Haus Marienberg, 23.2.2011, 16.00 Uhr auf pb21.de
Update:
Die Aufzeichnung des Vortrags finden Sie hier.
Der Inhalt: Praxis der politischen Bildung
„think europe“ steht stellvertretend für die internationale Bildungsarbeit im Europa-Haus Marienberg. Ziel ist es Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen zu bringen, zu vernetzen und gemeinsam mit ihnen ein Bewusstsein und Strategien für politische Partizipation zu entwickeln. Dienste des Web 2.0 wie Facebook, Twitter, YouTube sind dabei wichtige Werkzeuge vor, während und nach der Seminararbeit. Wie genau kann das aussehen? Was sind die Voraussetzungen? Welche Erfahrungen macht man als Erwachsenenbildner mit dem Web 2.0? Und vor allem: Was bringt das alles für die politische Bildung? Das sind die Leitfragen für den #pb21-Webvortrag mit Anselm Sellen. Mehr >
Kurzbeschreibungen der Workshops
22. Jan
Hintergrund
Unten finden Sie Kurzbeschreibungen zu den Praxis-Workshops, die in Hattingen angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass Sie nur einen Workshop wählen können. Falls Sie bei Ihrer Anmeldung keine Präferenz angegeben haben, schicken Sie bitte eine kurze Nachricht an daniel [dot] nicolas-cabello [at] bpb [dot] bund [dot] de. Bitte geben Sie auch einen Alternativwunsch an, falls Ihre erste Wahl bereits ausgebucht sein sollte. Mehr >
Thomas Bernhardt
04. Jan

(c) privat
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für „Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen“ (Prof. Dr. Karsten D. Wolf) an der Universität Bremen beschäftigt sich Thomas Bernhardt mit dem Einsatz von Social Software im Bildungskontext. Innerhalb von Seminaren und Workshops für Studierende, Dozenten sowie Lehrer vermittelt er theoretische Grundlagen für die unterstützende Verwendung von Web-2.0-Technologien wie Weblogs, Wikis und Podcasts beim Lernen und Lehren, präsentiert hierbei Anwendungsbeispiele und konzipiert konkrete Einsatzszenarien.
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