WebTalk „Der Beutelsbacher Konsens in Zeiten von Social Media“

Prof. Dr. Anja Besand. Foto privat, nicht unter freier Lizenz.

Prof. Dr. Anja Besand. Foto privat, nicht unter freier Lizenz.

Lassen sich politische Bildung und politische Einmischung 2012 noch trennen?
ein WebTalk am 13.05.2012 ab 18.30 Uhr im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung

Der WebTalk wird vom Team von aktionstage-politische-bildung.net veranstaltet. Auch alle Freunde von pb21.de sind herzlich eingeladen.

Das Thema

Bis heute gilt der Beutelsbacher Konsens als Grundlage der politischen Bildung, zumindest in Deutschland. Seit mehr 35 Jahren wird daraus das Gebot abgeleitet, dass die politische Bildung von der politischen Aktivität möglichst klar getrennt sein soll. Lässt sich das im Zeitalter der allgegenwärtigen digitalen Vernetzung noch aufrecht erhalten? „Digitale Medien sind Partizipationsmaschinen“ behauptet Guido Brombach in seinem Artikel „Ist der Beutelsbacher Konsens noch zu retten?“ Wir laden Sie ein, mit Prof. Dr. Besand und Guido Brombach dieses Thema zu diskutieren.

Die Beteiligten

Prof. Dr. Anja Besand ist Professorin für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Politischen Bildung, der Politikvermittlung, der Fachdidaktischen Lehr-/Lernforschung sowie auf der Bedeutung von Medien im Politikunterricht.

Guido Brombach ist Dipl. Erziehungswissenschaftler. Seit 2007 ist er Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Kommunikation, Lernen und Medien des DGB Bildungswerks, Hattingen. In dieser Funktion hat er  zusammen mit der bpb die Website pb21.de zu Web 2.0 in der politische Bildung initiiert.

Moderation: Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge. Er koordiniert die redaktionelle Arbeit der Websites aktionstage-politische-bildung.net und pb21.de.

*Was ist ein WebTalk?

Für die Teilnahme am #pb21 ist keine spezielle Software (nur eine aktuelle Version des Flash Players) notwendig. Auch Kamera oder Mikrofon braucht es nicht, weil Fragen und Kommentare per Textchat eingebracht werden können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist technisch auf 100 Personen begrenzt. Der Link zum WebTalk-Raum wird kurz vor Beginn der Veranstaltung am Anfang dieses Artikels veröffentlicht.


Creative Commons Lizenzvertrag Inhalte auf pb21.de stehen i.d.R. unter freier Lizenz (Informationen zur Weiterverwendung).
Der Artikel (Text) auf dieser Seite steht unter der CC BY 3.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Jöran Muuß-Merholz für aktionstage-politische-bildung.de.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen.

Jöran ist Diplom-Pädagoge und freiberuflich in verschiedenen Bildungsbereichen aktiv. Am liebsten mag er Schnittmengen aus 1. Bildung / Lernen, 2. Medien / Kommunikation und 3. Management / Organisation.

Kategorien: pb21-Webtalks, Webtalk Schlagworte: , , , , , , , , 2 Kommentare ↓
2 Kommentare zu “WebTalk „Der Beutelsbacher Konsens in Zeiten von Social Media“
  1. Tobias Thiel sagt:

    Spannendes Thema! Ich weiß aber noch nicht, ob ich mich am Sonntag zur Abendessen-Zeit von der Familie wegschleichen kann.

    In unserer Arbeit an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt fragen wir uns immer wieder, wie weit aktionsorientierte Konzepte durch den Beutelsbacher Konsens gedeckt sind.

    Reicht es, wenn wir zum Beispiel mit Kindern eine Demo für Kinderrechte machen, dass es der ausdrückliche Wunsch der Kinder ist? In jedem Fall ist es für die Kinder eine eindrückliche Erfahrung.

    Und wenn sie dann noch dem Bürgermeister ihre Wünsche für eine kindgerechtere Stadt übergeben und manches davon sogar umgesetzt wird, schaffen wir eine positive Partizipationserfahrung. Überwältig haben wir sie damit nicht! Oder doch?

    Wenn ich mit Medien arbeite, stellt sich die Frage ähnlich. Ist es noch angebracht mit Jugendlichen ein Sandkasten-Rollenspiel z.B. zu Petitionen zu machen, wenn ich zu einem Thema, das die Jugendlichen bewegt, eine e-Petition erstellen kann? Dabei könnten sie dann gleich auch noch ausprobieren, was notwendig ist, damit die Öffentlichkeit auf ihr Thema aufmerksam wird.

    Wäre schön, wenn am Sonntag Abgrenzungen oder Bedingungen neu formuliert werden würden. Ich bin auf die Diskussion gespannt.

  2. Ein Anreiz, bis 18.30 mit den Vorbereitungen für die mündlichen Prüfungen fertig zu sein.

    Ich trage schon länger mit mir rum, ob der Beutelsbacher Konsens nicht einer Neuformulierung – zumindest aber einer Überarbeitung bedarf. Die Welt ist nicht mehr bipolar, es hat sich aus-ideologisiert. Das Bürgertum hat keine Angst mehr (oder doch wieder?!) vor gesellschaftlichen Umbrüchen, vor deren Verbreitung man sich in der Schule schützen muss. Und Kontroversität hat in Zeiten der hohen Vernetzung eine ganz andere Bedeutung als in den 70er Jahren.

    Freue mich auf den WebTalk!

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