Open educational resources (OER) standen im Mittelpunkt des OERcamps, dem Treffen zu digitalen und offenen Lehr-Lern-Materialien, 14. bis 16. September 2012, an der Universität Bremen. Veranstaltet vom Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, der Universität Bremen und dem EduCamp e.V. trafen sich dort zahlreiche deutsche und europäische OER-Aktivisten, Pädagogen, bildungspolitisch Interessierte und Verlagsvertreter, um sich einen Überblick über den Stand der Dinge, die aktuelle Diskussion und zukünftige Perspektiven zu verschaffen.

Dieses Video gehört zu einer Reihe von Interviews, die am Rande des OERcamps aufgezeichnet wurden. Weitere Videos: Eindrücke vom OERcamp in Bremen | Open Education für alle | OER, die UNESCO und Deutschland | OER in der britischen Erwachsenenbildung

In einer dem Thema angemessenen freien und offenen Athmosphäre wurden die verschiedenen Standpunkte erläutert, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausgelotet, in zahlreichen Session wurde intensiv bis kontrovers diskutiert und weiterführende Schritte besprochen. Typische Fragen waren „Wo im Internet finde ich Unterrichtsmaterialien, die ich bedenkenlos herunterladen und weiterbearbeiten kann? Darf ich ein YouTube-Video in einer Unterrichtssituation via Beamer zeigen? Was genau darf man eigentlich kopieren, wie oft und für wen? Stimmt es, dass ich Unterrichtsmaterialien gar nicht digitalisieren darf, nicht einmal für mich zu Hause? Woher kriege ich Bilder für Arbeitsblätter und Präsentationen, die ich nicht wegen Urheberrechtsverletzungen verstecken muss? Und was hat das alles mit “Open Educational Resources” zu tun? Ist das so eine Art “Wikipedia für Lehr-Lern-Materialien”?“

Unser Video zeichnet nicht nur den typischen Ablauf eines Barcamps nach und spiegelt die Stimmung wider, sondern lässt auch diverse Teilnehmer/geber, sowie die Veranstalter zu Wort kommen. Weiterführende Informationen und Dokumentationen zu OER finden sich auf der Website des oercamp.mixxt.de.

 


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