Traumberuf YouTuber?

Kai von NordPunkte. Ausschnitt aus dem Video (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

Kai von NordPunkte. Ausschnitt aus dem Video (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

#pb21-Interview mit „NordPunkte“ Kai

Kai ist YouTuber. Unter dem Namen NordPunkte betreibt er dort einen eigenen Kanal mit verschiedenen Formaten. Wie ist das, von Beruf YouTuber zu ein? Wie findet er seine Themen? Wie lange braucht er für ein Video? Warum sagt kein YouTuber, wie viel Geld er verdient? Und kann man Jugendlichen zum Berufsziel YouTuber raten? Kai steht im Interview Rede und Antwort.

Video „Traumberuf YouTuber?“ von Blanche Fabri, Melanie Kolkmann und Tessa Moje unter CC BY 3.0.

Kai von Nordpunkte

Kai betreibt den Kanal  NordPunkte. In den Formaten „Nerdstuff“ und „Nerdstuff mini“ geht es vor allem um Technik und um YouTube. Die Inhalte sind nicht immer ganz ernstgmeint, z.B. bei Kais Bewerbung zum YouTube-Kanzler.

Jugendliche auf YouTube

Nach Kais Erfahrungen spielt YouTube im Leben der Jugendlichen eine immer größere Rolle, und wird wichtiger als das Fernsehen. Jugendliche schauten zwar Fernsehen, aber Gespräche und Diskussionen drehen sich eher um YouTuber und neue Videos als um aktuelle Fernsehstars.
Durch die YouTube-Statistiken kennt Kai seine Zielgruppe. Er beobachtete, dass in seiner Kernzielgruppe, der 13-19jährigen die Kommentare sich meist auf das Aussehen beschränken und eine Diskussion und konstruktive Kritik eher von älteren Zuschauern kommen. Trotzdem hält Kai YouTube für ein nützliches Instrument der Sozial- und Jugendarbeit, das weiß er aus eigener Erfahrung als Sozialarbeiter. Da sich Jugendliche gerne mit dem Format beschäftigen, ist es ein Mittel, um sie darüber auch an für sie untypische Themen heranzuführen.

Lernort YouTube

Screenshot (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

Screenshot (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

Dieser Artikel ist Teil eines #pb21-Themenschwerpunktes.

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Hinter den Kulissen

YouTuber sind selbstständige Unternehmer. Mit romantischen Idealvorstellung des Berufs räumt Kai auf. YouTuber müssen schwankende Werbeeinnahmen auffangen können, sich selbst versichern und entsprechende Abgaben eines Selbstständigen leisten. Aber solange er Spaß und Zeit hat, will er weiter seine Nerdgeschichten ins Netz stellen.

Update

Nachtrag der Redaktion: Weil er beruflich eingespanntist, ist dieser Zeitpunkt schon erreicht. Nach unserem Interview, das im März 2014 aufgezeichnet wurde, sind keine weiteren Videos in Kais Kanal erschienen.

PS: Danke an die Fachtagung „Ich zeig’s Dir… – YouTube-Fachtag“ des Bremer ServiceBureau Jugendinformation, an deren Rand wir dieses Interview aufzeichnen durften.


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