Die 10 wichtigsten Fragen zu Bring-Your-Own-Device – BYOD

<em>BYOD</em> – Foto: Jöran Muuß-Merholz unter <a title="Informationen zur Lizenz" href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">CC BY 4.0</a>.

BYOD. Foto: Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0.

Das private Laptop oder das Smartphone zum Lernen nutzen – das ist in kürzester Zeit an vielen Lernorten selbstverständlich geworden. Bring-Your-Own-Device (kurz: BYOD) ist der Fachbegriff für diesen Ansatz, der jetzt verstärkt auch in der Schule Beachtung findet. pb21.de bittet für die zehn wichtigsten Fragen zu BYOD zehn Expert/innen vor die Kamera.

BYOD als Trend

In der Hochschule ist BYOD weitestgehend selbstverständlich; auch in der außerschulischen Bildungsarbeit hat sich BYOD rasant verbreitet. Nun entdecken immer mehr Schulen das Thema für sich. BYOD steht für die Grundidee, dass Menschen ihre individuellen Computer zum Lernen oder Arbeiten mitbringen und nicht Geräte nutzen, die vom Büro oder von der Schule zur Verfügung gestellt werden. Vereinfacht gesagt bedeutet es: private statt dienstliche Geräte.

Auf den ersten Blick spricht viel für BYOD: Fast alle Lernenden verfügen ohnehin über (mindestens) ein Laptop oder Tablet oder Smartphone. Die Geräte sind meist aktueller und besser ausgestattet als die Schultechik. Andererseits findet man bei privaten Geräten eine bunte Sammlung verschiedener Gerätearten und Betriebssysteme.

Erfahrungen mit BYOD

Im deutsch-niederländischen Projekt School IT Rhein Waal haben Schulen, Unternehmen und Wissenschaftler von 2012 bis 2014 gemeinsam BYOD erprobt und erforscht. Die Fachtagung zum Abschluss des Projektes Individuelles Lernen in vielfältigen Lernumgebungen findet am 25.09.2014 an der Universität Duisburg – Essen statt (Ankündigung & Programm).

Einstieg und Hintergrund zu BYOD

Handy erlaubt! Smart­phone & Co erobern das Klas­sen­zim­mer. Artikel von Richard Hei­nen aus der c’t 2014

Ohne Geräte keine Apps – Bringt BYOD endlich den Durchbruch bei 1:1-Ausstattungen? Vortragsfolien von Beat Döbeli Honegger vom Januar 2014

Fragen zu BYOD?

Im Rahmen der Tagung wird pb21.de zehn Expert/innen aus Schule und Wissenschaft vor die Kamera bitten, um die zehn wichtigsten Fragen rund um BYOD zu beantworten. Die Videos werden im Oktober 2014 auf pb21.de veröffentlicht werden.

Unten finden Sie einen Entwurf zu unserem Fragekatalog. Die Liste ist noch offen. Welche Fragen haben Sie zu BYOD? Was sollen wir als Unterfragen oder ganz neu ergänzen? Was ist Ihnen besonders wichtig? Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unterhalb des Artikel.

  1. Was bedeutet BYOD?
  2. Was spricht für BYOD?
  3. Was sind die größten Herausforderungen von BYOD?
  4. Ist BYOD sozial ungerecht, weil die Eltern eine teure quasi-schulische Anschaffung privat bezahlen müssen?
  5. Was passiert, wenn die Geräte kaputt gehen oder geklaut werden?
  6. Für welche Technik muss die Schule noch sorgen, wenn die Geräte von zu Hause kommen?
  7. Was sagen Schüler/innen zu BYOD?
  8. Was sagen Lehrer/innen zu BYOD?
  9. Was sagen Schulleitungen zu BYOD?
  10. Was sagen Schulträger / das Land / die Kommunen zu BYOD?
  11. Inwieweit beeinflusst BYOD die Veränderung von Schule, Unterricht und Lernen?
  12. Gibt es nicht jetzt schon ein „heimliches“ BYOD, wenn die Schüler/innen alle ein Smartphone dabei haben?
  13. Gibt es andere Länder, von denen Deutschland in Sachen BYOD lernen kann?

Danke!

pb21.de dankt schon jetzt dem Projekt School IT Rhein Waal und insbesondere dem Learning Lab der Uni Duisburg – Essen und hier vor allem Richard Heinen für die Kooperation!


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Jöran ist Diplom-Pädagoge und freiberuflich in verschiedenen Bildungsbereichen aktiv. Am liebsten mag er Schnittmengen aus 1. Bildung / Lernen, 2. Medien / Kommunikation und 3. Management / Organisation.

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