<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
		xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>#PB21 &#124; Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
	<atom:link href="http://pb21.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pb21.de</link>
	<description>ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 08:55:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<copyright>CC by-nc-sa Web 2.0 in der politischen Bildung 2010 http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/</copyright>
	<managingEditor>bf@joeran.de (Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk)</managingEditor>
	<webMaster>bf@joeran.de (Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk)</webMaster>
	<category>Bildung</category>
	<ttl>1440</ttl>
	<image>
		<url>http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/logo_pB21.jpg</url>
		<title>#PB21 | Web 2.0 in der politischen Bildung</title>
		<link>http://pb21.de</link>
		<width>144</width>
		<height>144</height>
	</image>
	<itunes:new-feed-url>http://pb21.de/feed/podcast/</itunes:new-feed-url>
	<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
	<itunes:summary>Diese Website beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0 in der politischen Bildung</itunes:summary>
	<itunes:keywords>Bildung, Web, 2.0, Methoden, Werkzeug, bpb, Politik, politische</itunes:keywords>
	<itunes:category text="Education" />
	<itunes:category text="Education">
		<itunes:category text="Education Technology" />
	</itunes:category>
	<itunes:category text="Society &#38; Culture" />
	<itunes:author>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:author>
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk</itunes:name>
		<itunes:email>bf@joeran.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<itunes:block>no</itunes:block>
	<itunes:explicit>clean</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://pb21.de/wp-content/plugins/podpress/images/logo_pB21.jpg" />
		<item>
		<title>Daten rein, Daten raus? Datenportabilität – Teil II: Online-Services und ihre Data Portability-Möglichkeiten</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dataportability2/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/dataportability2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[DataPortability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenportabilität]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[gmx]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[t-online]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[web.de]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=6038</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir in Teil I dieser Artikelreihe die Idee, Ziele und Probleme von Data Portability vorgestellt haben, wird es an dieser Stelle konkret: Was genau leisten die gängigen Online-Services im Hinblick auf Data Portability? Hier eine Übersicht über Google, Facebook, Twitter, delicious und flickr. Außerdem beantworten wir die Frage: Wie ist es eigentlich mit der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Nachdem wir in <a title="Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität – Teil I: Der Hintergrund" href="http://pb21.de/2012/01/dataportability1/">Teil I dieser Artikelreihe</a> die Idee, Ziele und Probleme von Data Portability vorgestellt haben, wird es an dieser Stelle konkret: Was genau leisten die gängigen Online-Services im Hinblick auf Data Portability? Hier eine Übersicht über Google, Facebook, Twitter, delicious und flickr. Außerdem beantworten wir die Frage: Wie ist es eigentlich mit der &#8220;Umzugsfähigkeit&#8221; von E-Mail-Dienste bestellt?</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Zu diesem Thema wird am Donnerstag, 2.2.2012 ein WebTalk &#8220;Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?&#8221; stattfinden (<a title="Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/"><span style="color: #ff0000;">zur Ankündigung</span></a>).</em></span><span id="more-6038"></span></p>
<h2>Google</h2>
<p>Google hat schon recht früh auf Data Portability gesetzt und dazu die sogenannte <a href="http://www.dataliberation.org/">Data Liberation Front</a> ins Leben gerufen. Dort sind zu fast jedem Service von Google Tools für den Import und Export zu finden. So kann man mit Google Takeout z.B. sein komplettes Google Plus-Archiv, Picasa Web-Alben und noch vieles mehr exportieren.</p>
<p>Auch das <a href="http://support.google.com/accounts/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=32046">Löschen seines Kontos</a> ist möglich.</p>
<h2>Facebook</h2>
<p>Facebook bietet in den <a href="https://www.facebook.com/settings">Kontoeinstellungen</a> eine Möglichkeit ein Archiv seiner Daten auf Facebook zu exportieren. Enthalten sind alle Bilder, inzwischen auch in der Originalauflösung, alle Wall-Posts, alle Events usw. Auch die Kontakte sind enthalten, wenn auch in den meisten Fällen nur der Name ohne weitere Kontaktinformationen (es sei denn, die Person hat ihre E-Mail freigeschaltet). Ein Nachteil ist allerdings, dass diese Informationen nur als HTML-Datei exportiert werden. Auch die Zuordnung von Kontakten zu Freundeslisten fehlt. Für einen Import, z.B. in einen E-Mail-Dienst, eignet sich dieses Format kaum.</p>
<p>Speziell auf den Import zugeschnittene Tools gibt es allerdings nicht. So kann man die Daten, die man exportiert hat, nicht einfach wieder einlesen. Zwar kann man seine Bilder natürlich über den normalen Bild-Upload hochladen, jegliche Meta-Informationen wie Albenzugehörigkeit gehen dabei aber verloren.</p>
<p>Auch der Import von Kontakten ist nur über die bekannte Adressbuch-Abgleich-Funktion möglich, die zuvor exportierte Freundesliste eignet sich dafür nicht.</p>
<p>Dafür ist das Löschen seines Accounts bei Facebook inzwischen möglich. Weitere Informationen dazu gibt es z.B. <a href="http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-Facebook-Privacy-1152429.html">beim Facebook-Privacy-FAQ von heise</a>.</p>
<h2>Twitter</h2>
<p>Bei <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> sieht es mit Data Portability leider weiterhin etwas jungfräulich aus. So gibt es keine Möglichkeit all seine je getätigten Tweets zu exportieren (oder auch nur anzuzeigen) oder Meldungen von anderen Diensten gar zu importieren. Auch die Follower-Liste ist nicht exportier- oder importierbar, ausser über den üblichen Adressbuch-Abgleich. In Zeiten, wo man nicht mehr von jedem die E-Mail-Adresse hat, ist dies aber nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit.</p>
<p>Dafür aber kann man seinen <a href="https://support.twitter.com/articles/15358-how-to-deactivate-your-account">Account löschen</a>.</p>
<h2>delicious</h2>
<p>Bookmarking-Dienst <a href="http://delicious.com/">delicious</a> bietet <a href="http://export.delicious.com/settings/bookmarks/import">Import</a> sowie <a href="http://export.delicious.com/settings/bookmarks/export">Export</a> von Bookmarks an. Auch das <a href="https://www.delicious.com/help/deactivate">Löschen eines Accounts</a> ist ohne Probleme möglich.</p>
<h2>flickr</h2>
<p>Bei <a href="http://flickr.com/">flickr</a> sind Import und Export leider nur begrenzt von Haus aus möglich. Natürlich kann man recht einfach Bilder hochladen, ein komplettes Archiv mit Alben muss man allerdings per Hand nachsortieren. Und beim Export beschränkt sich flickr auf den Download von einzelnen Bildern.</p>
<p>Kommentare oder Kontakte bleiben komplett aussen vor. Das soziale Netzwerk kann also, wie bei den meisten anderen Services, nicht mit migriert werden.</p>
<p>Es gibt allerdings das Tool <a href="http://www.flickr.com/services/apps/8087/">migratr</a>, was helfen kann, zumindest seine Bilder zwischen den verschiedenen Foto-Sharing-Sites zu transferieren.</p>
<p>Seinen Account löschen kann man auf der <a href="http://www.flickr.com/account/">Account-Seite</a>.</p>
<h2>E-Mail-Dienste</h2>
<p>Bei der Nutzung von E-Mail-Diensten ist wohl hauptsächlich das Adressbuch interessant. Ungern will man wohl seinen ganzen Freundeskreis oder seine beruflichen Kontakte erneut eintippen.</p>
<p>Zum Glück ist das für diese Daten normalerweise kein Problem, denn sowohl t-online, web.de oder GMX bieten sowohl den Export und auch den Import des Adressbuchs an, t-online sogar mit Synchronisationsfunktion für Smartphone oder Outlook.</p>
<p>Anders sieht es da schon mit ggf. den vorhandenen E-Mails aus. Diese lassen sich oftmals nicht einfach von einen Server auf den nächsten verschieben, zur Not kann man aber in den meisten Fällen die E-Mails mit einem E-Mail-Programm wie Outlook oder <a href="http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Hauptseite">Thunderbird</a> auf den eigenen Rechner laden und dort archivieren.</p>
<p><strong><br />
Haben Sie Erfahrungen mit der Datenportabilität von weiteren Diensten gemacht? Wir freuen uns über Erfahrungsberichte, Hinweise und Fragen in den Kommentaren!</strong></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (mrtopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6038"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/dataportability2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität &#8211; Teil I: Der Hintergrund</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dataportability1/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/dataportability1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke / Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[DataPortability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenportabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=6017</guid>
		<description><![CDATA[Was passiert eigentlich mit meinem Adressbuch und meinen Mails, wenn ich von t-online zu Google Mail oder zu web.de umziehen will? Und wie bekomme ich, nun da es Google Plus gibt, mein Profil und meine Kontakte eigentlich von Facebook dorthin? Was passiert eigentlich mit meinen Daten, wenn ein Service dicht macht, wie dies z.B. bei Produkten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Was passiert eigentlich mit meinem Adressbuch und meinen Mails, wenn ich von <a href="http://t-online.de">t-online</a> zu <a href="http://mail.google.com">Google Mail</a> oder zu <a href="http://web.de">web.de</a> umziehen will? Und wie bekomme ich, nun da es <a href="http://plus.google.com">Google Plus</a> gibt, mein Profil und meine Kontakte eigentlich von <a href="http://facebook.com">Facebook</a> dorthin?</p>
<p>Was passiert eigentlich mit meinen Daten, wenn ein Service dicht macht, wie dies z.B. bei Produkten von <a href="http://www.zdnet.de/news/41559566/google-schliesst-online-bildbearbeitung-picnik.htm">Google</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html">Yahoo</a> der Fall ist oder war?</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Zu diesem Thema wird am Donnerstag, 2.2.2012 ein WebTalk &#8220;Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?&#8221; stattfinden (<a title="Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?" href="http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/"><span style="color: #ff0000;">zur Ankündigung</span></a>).</em></span></p>
<p>Je mehr solcher Online-Dienste es gibt und je wichtiger sie für unser tägliches Leben werden, desto eher stellen sich diese Fragen. Und da das Kind auch einen Namen braucht, fasst man sie unter dem Begriff <a href="http://dataportability.org/">Data Portability</a>, zu deutsch also Datenportabilität, zusammen.<span id="more-6017"></span></p>
<h2>Was ist Data Portability?</h2>
<p>Die Grundidee hinter Data Portability ist dabei, dass ich selbst Herr über all die Daten sein sollte, die ich auf Online-Diensten hinterlassen habe. Was sich selbstverständlich anhört, ist dabei aber leider bei weitem nicht immer der Fall. Zwar hat sich die Situation in Bezug auf Export und Löschung eines Kontos an vielen Orten verbessert, dennoch komme ich z.B. bei Twitter nicht an alle meine je getätigten Tweets heran, so ich sie nicht selbst manuell regelmässig sichere.</p>
<p>In Zeiten, als diese Situation noch schlechter war und zudem jeden Tag neue Services das Licht der Welt erblickten, wurde genau aus diesen Gründen der Begriff Data Portability erfunden. Er fasst dabei verschiedene Grundaspekte zusammen, nämlich Export, Import, Synchronisierung und das Löschen von Daten.</p>
<h3>Export</h3>
<p>Der populärste Fall ist sicherlich der, dass man seine Daten, die man über die Jahre auf einen Service hochgeladen hat, wieder exportieren will. Dies soll möglichst einfach und ohne den Einsatz von Tools von Drittanbietern vonstatten gehen. Zudem sollte man alle Daten erhalten und diese auch in der ursprünglich zur Verfügung gestellten Qualität. Denkt man an Bilder, so will man hier die Originalgröße haben und nicht nur eine vom Service vorgegebene Maximalgröße.</p>
<h3>Import</h3>
<p>Nicht ganz so oft benötigt, aber dennoch nicht unwichtig, ist der Import von bestehenden Daten. Will ich z.B. von einem Service zu einem anderen wechseln und die Daten mitnehmen, so will ich diese natürlich nicht einzeln nacheinander hochladen. Hier ist es wünschenswert, dass der Service entsprechende Tools zur Verfügung stellt, die z.B. komplette Verzeichnisse oder Archive von anderen Services automatisiert importieren können.</p>
<h3>Synchronisierung</h3>
<p>Nicht immer will man komplett von einem Service zu einem anderen umziehen. Oft will man auch einfach einen Datenbestand auf mehreren Diensten synchron halten. In diesem Fall sollen Daten, die ich auf einem Service A hochlade, automatisch auch zu den von mir verknüpften Services B und C kopiert werden. Als prominentes Beispiel sei der Tweet genannt, den ich auch automatisch auf Google Plus oder Facebook erscheinen lassen will. Während dies mit Software von Drittanbietern normalerweise möglich ist, wäre eine direkte Unterstützung wünschenswert.</p>
<h3>Löschen</h3>
<p>Schlussendlich will man seine Daten nach einem erfolgreichen Export auch eventuell komplett von einem Dienst löschen. Auch dies soll möglichst einfach funktionieren und keine Rückstände hinterlassen.</p>
<h2>Die Probleme</h2>
<p>Doch so einfach ist die Implementierung von Data Portability nicht, was gerade im Bereich Synchronisierung sichtbar wird.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p>Der Begriff “meine Daten” hört sich einfach an, er ist aber weit davon entfernt. So kann man sich bei Kommentaren ja fragen, wem diese denn eigentlich gehören. Dürfen Kommentare, die jemand unter meinem Bild hinterlassen hat, mit exportiert oder gar woanders wieder importiert werden? Wie sieht das mit Facebook Likes aus? Wie sieht es mit Retweets aus oder Facebook-Meldungen von meinen Bekannten, die ich an meinen Freundeskreis weiterverteilt habe?</p>
<p>Die eigentliche Frage ist also eher die nach den Nutzungsrechten, die man als Autor also theoretisch pro Kommentar definieren müsste. Dies aber würde viele neue Einstellungsmöglichkeiten für die Benutzer bedeuten, die wiederum nur schwer zu durchschauen sein dürften.</p>
<h3>Business-Modell</h3>
<p>Die meisten Online-Dienste dieser Tage nutzen Online-Werbung als Geschäftsmodell und sicherlich wird sich auf kurze Sicht daran auch nichts ändern. Hat man aber ein solches Geschäftsmodell, so ist klar, dass man sich schwertun mag, eine Export oder gar Löschfunktion zu implementieren. Fairerweise muss man aber sagen, dass sich hier in der letzten Zeit einiges getan hat und man bei den gängigen Services seinen Account relativ einfach und inzwischen auch rückstandsfrei löschen kann.</p>
<h3>Standards</h3>
<p>Der beste Export nutzt nichts, wenn er in einem Format erfolgt, das kein anderer Dienst wieder einlesen kann. Bei Bildern mag das für die eigentliche Bildinformation einfach sein, aber bei Kommentaren zu einem Bild wird es schon schwieriger. Es sind zwar im Laufe der Zeit einige Standards wie ActivityStreams oder OStatus entstanden, so richtig durchgesetzt haben sie sich allerdings nicht. So nutzen sowohl Facebook als auch Twitter ihre eigenen proprietären Programmierschnittstellen oder Exportformate.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es keine zwei Services wirklich vergleichbar sind, da man sich ja auch weiterentwickeln will. Die Idee eines virtuellen Umzugs, wo man also automatisiert alle seine Daten nehmen kann und ohne Einschränkungen komplett von einem Dienst zu einem anderen ziehen kann, ist also eher illusorisch.</p>
<h3>Lokale Accounts</h3>
<p>Ein Kennzeichen sozialer Netzwerke ist, dass die meisten Informationen mit Personen verbunden sind. Seien es Meldungen, Bilder, Likes, Kommmentare, immer sind sie mit einem entsprechenden Account verknüpft. Das macht ja schliesslich soziale Netzwerke aus. Will man aber Daten nun von einem Dienst auf den anderen transferieren, so wird man immer das Problem haben, dass die Accounts nicht dienstübergreifend existieren. So kann ich zwar bei flickr mit Hilfe eines Tools alle Bilder zu einem anderen Dienst verschieben, nicht jedoch die dazugehörigen Kommentare. Das eigentliche soziale Netzwerk, was ja aus den Verknüpfungen zwischen mir und meinen Kontakten besteht, kann ich demnach nicht so einfach migrieren, es bleibt auf den jeweiligen Dienst beschränkt.</p>
<p>Es gab zwar in der Vergangenheit viele Anstrengungen, dieses Problem durch globalere Accounts oder solche, die man auf verschiedenen Diensten nutzen kann, zu lösen. Durchgesetzt hat sich allerdings keine der diskutierten Lösungen. Einzig Facebook Connect kann man wohl einen gewissen Erfolg nachsagen, wobei aber dennoch das Problem bestehen bleibt, dass der eigene Account an genau einen Anbieter gekoppelt ist und somit unter dessen Kontrolle steht. Würde dieser Anbieter dicht machen,<br />
so wäre mir gegebenenfalls auch der Zugang zu all den verbundenen Diensten verwehrt.</p>
<p>Die Forschung geht zwar weiter, z.B. in Form von <a href="http://openid.net/connect/">OpenID Connect</a>, wo sogar Facebook-Entwickler maßgeblich mit entwickeln, jedoch dürfte der Traum eines Accounts, den man von Dienst zu Dienst mitnehmen kann, auf absehbare Zukunft doch eher ein Traum bleiben.</p>
<h2>Ausblick auf neue Herausforderungen: Mobile Anwendungen</h2>
<p>Während sich seit dem Beginn der Data Portability-Diskussion im Jahre 2007 bei den klassischen Web-Diensten wie Facebook oder Google schon viel getan hat, bleibt ein kompletter Umzug eines Profils von einem sozialen Netzwerk zu einem anderen ohne Einschränkungen wohl noch relativ lange Wunschdenken. Aber immerhin hat sich doch auch einiges getan, denn oftmals kann man seine Daten exportieren und auch löschen.</p>
<p>Doch das gilt vielleicht nur für die klassische Web-Welt, denn inzwischen tut sich ein ganz neues Problemfeld auf: Mobile Anwendungen.</p>
<p>Sieht man sich z.B. die Foto-Services dieser Welt an, nehmen wir einmal <a href="http://instagr.am/">Instagram</a> als Beispiel, so sucht man auch dort eine Export oder Import-Funktion vergebens. Oder man stelle sich vor, dass man sich nur auf seinem Smartphone registriert hat und dieses dann verloren geht? Eventuell also muss der Wunsch nach Datenportabilität noch einmal neu diskutiert werden.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined">Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Christian Scholz (mrtopf) für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6017"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/dataportability1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google &amp; Co?</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Data Portability]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Vergessen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=6019</guid>
		<description><![CDATA[Warum das Thema &#8220;Data Portability&#8221; auch für die politische Bildung wichtig ist. Gerade hat EU-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel ihre Pläne in Sachen digitaler Daten vorgestellt. Sie fordert u.a. ein &#8220;Recht auf Vergessen&#8221; und den problemlosen &#8220;Umzug&#8221; mit den eigenen Daten von einem Internetunternehmen zum anderen. Im Internet wird dieses Thema schon länger unter dem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong>Warum das Thema &#8220;Data Portability&#8221; auch für die politische Bildung wichtig ist.</strong></p>
<p>Gerade hat EU-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel ihre Pläne in Sachen digitaler Daten vorgestellt. Sie fordert u.a. ein &#8220;Recht auf Vergessen&#8221; und den problemlosen &#8220;Umzug&#8221; mit den eigenen Daten von einem Internetunternehmen zum anderen. Im Internet wird dieses Thema schon länger unter dem Schlagwort &#8220;Data Portability&#8221; diskutiert. Warum das Thema auch für die politische Bildung wichtig ist, werden wir in einem Grundlagen-Artikel und einen WebTalk erörtern.</p>
<p><a title="zur Website von Christian Scholz - mrtopf.de" href="http://mrtopf.de/">Christian Scholz</a> ist Programmierer und war Mitglied der Steering Group des DataPortability Projects. Am Donnerstag, den 2.2.2012, von 11 bis 12 Uhr stellte er seine Thesen in einem #pb21-WebTalk zur Diskussion. Moderation: Jöran Muuß-Merholz, pb21.de.</p>
<p></p>
<p>Vorab veröffentlichen wir auf pb21.de zwei einführende Texte zum Thema, die den <a title="Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität – Teil I: Der Hintergrund" href="http://pb21.de/2012/01/dataportability1/">Hintergrund erläutern (Teil I)</a> und einen Überblick über die <a title="Daten rein, Daten raus? Datenportabilität – Teil II: Online-Services und ihre Data Portability-Möglichkeiten" href="http://pb21.de/2012/01/dataportability2/">Datenportabilität beliebter Dienste wie z.B. Google oder Facebook (Teil II)</a> geben. <span id="more-6019"></span></p>
<p><small><br />
</small></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-6019"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-wie-bleibe-ich-herr-meiner-daten-bei-facebook-google-co/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umfragen und Feedbackbögen über das Netz durchführen</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/umfragen-und-feedbackbogen-uber-das-netz-durchfuhren/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/umfragen-und-feedbackbogen-uber-das-netz-durchfuhren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 05:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>
		<category><![CDATA[Polls]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5798</guid>
		<description><![CDATA[„Willst Du mir mir gehen? [] Ja [] Nein [] Vielleicht” – das ist die wohl einfachste und früheste Form eines Feedbackbogens überhaupt. Sobald Kinder schreiben können, reichen sie von Schulbank zu Schulbank Zettelchen weiter.Ganz Gewiefte möchten es dem Zielobjekt der Begierde besonders einfach machen und geben die Antworten bereits vor. Und da beginnen die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-full wp-image-5827 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/01/willstdumitmirgehen.png" alt="Willst Du mit mir gehen?" width="211" height="192" /></p>
<p>„Willst Du mir mir gehen? [] Ja [] Nein [] Vielleicht” – das ist die wohl einfachste und früheste Form eines Feedbackbogens überhaupt. Sobald Kinder schreiben können, reichen sie von Schulbank zu Schulbank Zettelchen weiter.Ganz Gewiefte möchten es dem Zielobjekt der Begierde besonders einfach machen und geben die Antworten bereits vor. Und da beginnen die Probleme: Reicht ein einfaches „Ja – Nein” aus? Braucht es noch ein „Vielleicht” oder gar ein „Jetzt nicht, aber nächstes Jahr”?<span id="more-5798"></span></p>
<p>Es ist nicht überliefert, ob in sog. „Computer-Klassen”, die schon sehr früh auf den Einsatz von Computern und Internet vorbereiten, diese Zettelchen mittlerweile elektronisch weitergereicht werden und ob besondere Smartphone-Apps das Ausfüllen automatisch übernehmen. Gleichwohl sind Feedbackbögen im Internet oder auch netzgestützte Umfragen eine gute Alternative zu Zettel und Stift: Die Fragen sind leicht zu stellen, noch einfacher zu verbreiten und noch viel einfacher elektronisch auszuwerten. Bildungsanbieter können auf diese Weise schon lange vor Veranstaltungsbeginn Wünsche und Erwartungen der Teilnehmenden abfragen oder im Nachgang eines Seminars das Feedback einholen. Nicht möglich sind mit diesen Diensten „Wissens”-Tests oder Quizze, weil direktes Feedback, ob Fragen als richtig oder falsch gewertet werden, fehlt.</p>
<h2>Webdienste erleichtern die Arbeit</h2>
<p>Es gibt eine Reihe von Anbietern, auf deren Webseiten man sich bequem eine Umfrage zusammenklicken kann. Sie haben dort die Möglichkeit</p>
<ul>
<li>eine Umfrage völlig unabhängig von Ihrer Website einzurichten und den Link zur Umfrage z.B. per E-Mail weiterzuleiten. Auf diese Weise kommen Sie ganz ohne die Unterstützung Ihrer EDV-Abteilung aus.<br />
<em>und/oder </em></li>
<li>Sie erhalten ein Programmcode-Schnipsel, mit dessen Hilfe Sie die erstellte Umfrage nahtlos in Ihre Webseite einbauen können. Für die Befragten kommt die Umfrage dann in einem Guss mit Ihrer Webseite daher.</li>
</ul>
<div>Zudem gibt es auch Software, die Sie bzw. Ihre EDV-Abteilung auf Ihrem eigenen Server installieren können. Sie haben damit vollen Zugriff auf alle Umfragefunktionen und vor allem auf die gegebenen Antworten. Sie sind völlig frei im Design und die Daten lagern auf Ihrem eigenen Server. Solche Software wie bspw. <a title="LimeSurvery" href="http://www.limesurvey.org/">LimeSurvey</a> ist kostenlos erhältlich, Sie benötigen nur Programmierkenntnisse oder jemanden, der sie hat. Wie solche eine selbst gehostete (= auf dem eigenen Server installierte) LimeSurvery-Umfrage aussehen kann, finden Sie unter <a title="LimeSurvey Demo" href="http://survey.limesurvey.org/index.php?sid=78184&amp;lang=de&amp;lang=de">http://survey.limesurvey.org/</a>. Es gibt auch den Dienstleiter <a title="Limeservice Preise" href="https://www.limeservice.com/de/preise">LimeService</a>, der Ihnen die Installation und die Wartung der Software abnimmt; wenn Ihnen maximal 25 Antworten pro Monat ausreichen, ist der Dienst kostenlos.</div>
<p>Im Folgenden möchten wir Ihnen allerdings zwei Systeme vorstellen, die Sie ohne eigenen Server und ohne eigenen Installation sofort und kostenfrei nutzen könenn: <em>Surveymonkey</em> und <em>Google Formulare</em>:</p>
<p><a title="Surveymonkey" href="http://de.surveymonkey.com">Surveymonkey</a> ist eine amerikanische Firma, die sich auf Umfragen im Netz spezialisiert hat. Um eine Umfrage zu erstellen, benötigen Sie einen Account, den es in der Basic-Variante kostenlos gibt. Wenn Sie mehr Komfort und Möglichkeiten haben wollen, <a title="Preisemodell Surveymonkey" href="http://de.surveymonkey.com/pricing/?ut_source=header">kostet ein Account mindestens 25 € pro Monat</a>. Um an einer Umfrage teilzunehmen, benötigen Sie natürlich keinen Account.</p>
<p>Zu Google muss man nicht viel sagen (interessant in diesem Zusammenhang das unabhängige <a href="http://www.googlewatchblog.de/">googlewatchblog.de</a>, das nach eigener Aussage in keinerlei Verbindung zu Google steht). Um eine Umfrage via Google zu erstellen, gehen Sie auf <a title="Docs @ Google" href="https://docs.google.com">docs.google.com</a> und klicken auf „Erstellen → Formular“.</p>
<h2>Erstellen einer Umfrage</h2>
<p>Das Erstellen einer Umfrage vollzieht sich bei beiden Dienste recht ähnlich. Es sind folgende Schritt notwendig:</p>
<ol>
<li>Kostenlosen Account beim Dienstleister anlegen</li>
<li>Auf „Umfrage oder Formular erstellen” klicken und einen aussagekräftigen Namen vergeben</li>
<li>Fragen hinzufügen, Fragen hinzufügen, Fragen hinzufügen …</li>
<li>Umfrage speichern</li>
<li>Link zur Umfrage verschicken und/oder in eigene Website einbinden</li>
<li>Antworten auswerten</li>
</ol>
<h2>Beispiel Surveymonkey</h2>
<div id="surveyMonkeyInfo">
<div><script src="http://www.surveymonkey.com/jsEmbed.aspx?sm=i3tnrraq11LWoudSeYzXqg_3d_3d"> </script></div>
<p>Create your <a href="http://www.surveymonkey.com/">free online surveys</a> with SurveyMonkey, the world&#8217;s leading questionnaire tool.</div>
<h2>Beispiel Google</h2>
<p><iframe src="https://docs.google.com/spreadsheet/embeddedform?formkey=dDg2S3I2MS1CNUdIekY1Wk43eUpoN3c6MQ" width="600" height="401" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0">Wird geladen&#8230;</iframe></p>
<h2>Für jedes Problem gibt es eine Frage</h2>
<p>Sowohl bei <em>Surveymonkey</em> als auch bei <em>Google</em> haben Sie die Möglichkeit, aus einer Reihe von Fragetypen auszuwählen. Darunter sind:</p>
<ul>
<li>Multiple-Choice-Fragen mit nur einer oder mehreren Antwortmöglichkeiten (z.B. für Ja-Nein-Fragen)</li>
<li>Auswahllisten (Drop-Down-Menüs) (z.B. für das eigene Bundesland)</li>
<li>Freie Textfelder (z.B. für die Frage: „Was hat Ihnen am Seminar besonders gut gefallen?“)</li>
<li>Antwort-Matrizen, wie im nachstehenden Bild zu sehen</li>
</ul>
<div id="attachment_5803" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-5803" src="http://pb21.de/files/2012/01/matrix.png" alt="Fragetyp: Matrix innerhalb einer Umfrage" width="600" height="312" /><p class="wp-caption-text">Fragetyp: Matrix innerhalb einer Umfrage. Er wird häufig für Feedbackbögen z.B. im Seminarumfeld eingesetzt.</p></div>
<p>Sie werden bei beiden Diensten komfortabel durch das Menü geführt und können die Fragen auch nachträglich beliebig ändern.</p>
<h2>Umfrage verbreiten</h2>
<p>Es gibt für jede Umfrage zwei Möglichkeiten, um daran teilzunehmen:</p>
<ol>
<li>Die Website des Dienstleisters<br />
<em> und/oder</em></li>
<li>Ihre eigene Website</li>
</ol>
<p>Bei <em>Google</em> gelangen Sie zur Webadresse (URL) Ihrer Umfrage über den Link „Formular → Zum Liveformular wechseln“, bei Surveymonkey über „Beantwortungen erfassen → Collector hinzufügen → Weblink“. Sie erhalten dann einen mehr oder weniger kurzen Link</p>
<ul>
<li><a title="Surverymonkey Formular)" href="http://www.surveymonkey.com/s/XTKGYTW">http://www.surveymonkey.com/s/XTKGYTW</a><br />
bzw.</li>
<li><a title="Google Formular" href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dDg2S3I2MS1CNUdIekY1Wk43eUpoN3c6MQ#gid=0">https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dDg2S3I2MS1CNUdIekY1Wk43eUpoN3c6MQ#gid=0</a>,</li>
</ul>
<p>den Sie in Ihren Nachfass-E-Mails an z.B. an alle Teilnehmenden eines Seminars verschicken können.</p>
<p><strong>Tipp! Lange Links verkürzen:</strong> Nicht immer sind lange Links direkt in Mailprogrammen anklickbar, weil sie sich über mehrere Zeilen erstrecken und nur die erste Zeile klickbar bleibt. Deshalb sollten Sie lange Links über einen sog. <em>URL-Shortener</em> verkürzen. Aus dem langen Link zum Google-Formular wird so ein kurzes <a title="Bit.ly-Link zum Google-Formular" href="http://bit.ly/yUD3tf">http://bit.ly/yUD3tf</a>. Das ist in jeder E-Mail anklickbar und kann, wenn Sie es zum Beispiel ausdrucken, auch schneller und leichter wieder eingetippt werden. Um lange Links zu verkürzen, gehen Sie bitte auf <a title="bit.ly URL-Shortener" href="http://bit.ly">http://bit.ly</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://bit.ly/yUD3tf"><img class="  " src="https://chart.googleapis.com/chart?chs=125x125&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf" alt="QR-Code zum Formular" width="125" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">QR-Code zum Formular</p></div>
<p><strong>Noch ein weiterer Tipp:<br />
</strong>Drucken Sie auf die Feedbackbögen, die Sie am Ende eines Seminars verteilen, auch einen sog. QR-Code auf. Wenn man den mit einem Smartphone (z.B. ein iPhone oder ein Android-Telefon) fotografiert, wird man automatisch zum Online-Formular weitergeleitet. Das aufwändige Abtippen der Webadresse entfällt.</p>
<p>Für jede Internetadresse müssen Sie einen individuellen QR-Code erstellen, z.B. unter <a title="QR-Code" href="https://chart.googleapis.com/chart?chs=300x300&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf">https://chart.googleapis.com/chart?chs=300&#215;300&amp;cht=qr&amp;chl=http://bit.ly/yUD3tf</a>. Hier müssen Sie einfach das „http://bit.lyyUD3tf“ am Ende der Zeile durch die Webadresse Ihres eigenen Formulars ersetzen.</p>
<p style="clear: both;">Sie können bei beiden Dienstleistern – <em>Surveymonkey</em> als auch <em>Google</em> – auch einen Einbinde-Code erzeugen und die Umfrage nahtlos in Ihre eigene Website integrieren. Technisch gesehen ist das eine Zeile Code, ein sog. iFrame, den Sie in Ihrem Content-Management-System (z.B. WordPress oder Typo3) einbauen. Wenn Sie als Autor/in nicht die nötigen Rechte dazu haben, wenden Sie sich bitte mit dem Codeschnipsel an Ihre/n Website-Administrator/in. Bei <em>Google</em> erhalten Sie dieses Codeschnipsel über „Formular → Formular in eine Website einbetten“, bei <em>Surveymonkey</em> klicken Sie auf „Beantwortungen erfassen → Collector hinzufügen → Website“.</p>
<h2 style="clear: both;">Das Auge klickt mit – Design auswählen</h2>
<p>Auch darin unterscheiden sich beide Dienste nur in Details: ansprechende Design können Sie in beiden Fällen auswählen. Bei <em>Surveymonkey</em> klicken Sie dazu auf „Umfrage bearbeiten”, bei <em>Google</em> auf „Formular bearbeiten → Thema”. Während letzterer viele grafisch aufwändige Designs vorhält, können Sie nur bei <em>Surveymonkey</em> die Farben individuell einstellen und mit einem kostenpflichtigen Account auch ein eigenes Logo hochladen.</p>
<div id="attachment_5805" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_umfrage.png"><img class="size-medium wp-image-5805   " src="http://pb21.de/files/2012/01/g_umfrage-241x250.png" alt="Google bringt viele Designs mit – die kann man allerdings nicht ändern." width="217" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Google bringt viele Designs mit – die kann man allerdings nicht ändern. (Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<div id="attachment_5806" class="wp-caption alignleft" style="width: 305px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/sm_fragebogen.png"><img class="size-medium wp-image-5806  " src="http://pb21.de/files/2012/01/sm_fragebogen-328x250.png" alt="Surveymonkey: Mit einem Pro-Account können Sie auch Ihr eigenes Logo einbinden." width="295" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Surveymonkey: Mit einem Pro-Account können Sie auch Ihr eigenes Logo einbinden. (Klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h2 style="clear: both;">Und was kommt dabei raus? – Die Auswertung</h2>
<p>Hier unterscheiden sich beide Dienste stark, wenn man bei <em>Surveymonkey</em> nur ein kostenloses Basis-Konto nutzt. Bei <em>Surveymonkey</em> <em>Basic</em> kann man nämlich die Antworten nicht herunterladen und nicht in einer eigenen Excel-Tabelle weiterverarbeiten. Dazu benötigt man mindestens den kostenpflichtigen „Plus”-Account. Ohne diesen Account können Sie sich nur eine Übersicht und die einzelnen ausgefüllten Fragebögen anzeigen lassen.</p>
<div id="attachment_5809" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/sm_uebersicht.png"><img class="size-medium wp-image-5809 " src="http://pb21.de/files/2012/01/sm_uebersicht-350x226.png" alt="In der Kostenlos-Version können Sie leider die Antworten nicht als Tabelle herunterladen." width="245" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">In der Kostenlos-Version können Sie leider die Antworten nicht als Tabelle herunterladen.</p></div>
<div id="attachment_5810" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_auswertung.png"><img class="size-medium wp-image-5810  " src="http://pb21.de/files/2012/01/g_auswertung-350x197.png" alt="Bei Google laufen alle Ergebnisse automatisch in eine Art Excel-Tabelle ein und sind komplett weiter verarbeitbar." width="280" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Bei Google laufen alle Ergebnisse automatisch in eine Art Excel-Tabelle ein und sind komplett weiter verarbeitbar.</p></div>
<div id="attachment_5816" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://pb21.de/files/2012/01/g_diagramm.png"><img class="size-medium wp-image-5816" style="clear: both;" src="http://pb21.de/files/2012/01/g_diagramm-350x228.png" alt="Google Formulare bietet von Haus aus Diagramme an." width="350" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Google Formulare bietet von Haus aus Diagramme an.</p></div>
<p>Der Vorteil in der Auswertung liegt zunächst bei <em>Google</em>: Auch im kostenlosen Account (einen kostenpflichtigen Pro-Account gibt es für Formulare nicht) hat man vollen Zugriff auf die Daten und kann sie entweder gleich online statistisch auswerten oder als Excel-Tabelle herunterladen. Die von Google mitgelieferten Diagramme sind allerdings schlecht aus Googles Dokumenten herauszukopieren oder auch nur auszudrucken.</p>
<h2 style="clear: both;">Fazit</h2>
<p>Die beiden Formularanbieter <em>Google</em> und <em>Surveymonkey</em> unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang und in der Handhabung. Während einige Features bei <em>Surveymonkey</em> nur mit einem kostenpflichtigen Account zu haben sind, bietet <em>Google</em> (wo alles kostenlos ist) diese Funktionen erst gar nicht an. Nur <em>Surveymonkey</em> bietet an:</p>
<ul>
<li>mehrseitige Formulare mit Fortschrittsbalken (kostenlos)</li>
<li>mehrere Beantwortungen pro Computer verbieten (kostenlos)</li>
<li><label for="rdlInstantResults_1">Anzeige der Umfrageergebnisse, sobald jemand die Umfrage abgeschlossen hat (kostenlos)</label></li>
<li><label for="rdlInstantResults_1">Speichern der IP-Adresse (kostenlos)</label></li>
<li>das Einbinden eines eigenen Firmenlogos (kostenpflichtig)</li>
<li>Anpassen der „Vielen-Dank”-Seite, die nach Ausfüllen des Fragebogens angezeigt wird (kostenpflichtig)</li>
</ul>
<p>Um aber schnell und unkompliziert eine erste Umfrage zu erstellen, sind beide Dienste geeignet. Welchen Sie dauerhaft nutzen, hängt vor allem von Ihren Anforderungen ab und davon, ob Sie die Kosten eines Pro-Accounts schultern möchten oder nicht.</p>
<div class="shr-publisher-5798"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/umfragen-und-feedbackbogen-uber-das-netz-durchfuhren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Was wollt ihr, Lehrende?“ &#8211; Eine neue Online-Plattform will Lehrer vernetzen, &#8230;</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/%e2%80%9ewas-wollt-ihr-lehrende%e2%80%9c-eine-neue-online-plattform-will-lehrer-vernetzen/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/%e2%80%9ewas-wollt-ihr-lehrende%e2%80%9c-eine-neue-online-plattform-will-lehrer-vernetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 03:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Feldforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5766</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; sie befragen und mal nicht nur Material anbieten „Wir wissen überhaupt nicht, wie unsere Sachen ankommen“, bekennt Markus Heidmeier, Redakteur vom neuen Projekt werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis. &#8216;Unsere Sachen&#8217; sind die Unterrichtsmaterialien, mal bunt, mal multimedial, die in großer Zahl auf Lehrende niederregnen. Wie man sich in dieser Flut von Informationen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-5768" src="http://pb21.de/files/2012/01/logo_werkstatt.jpg" alt="Logo werkstatt.bpb.de" width="215" height="59" /><b>&#8230; sie befragen und mal nicht nur Material anbieten</b><br />
„Wir wissen überhaupt nicht, wie unsere Sachen ankommen“, bekennt Markus Heidmeier, Redakteur vom neuen Projekt <i><a href="http://werkstatt.bpb.de/">werkstatt.bpb.de</a> – Digitale Bildung in der Praxis</i>. &#8216;Unsere Sachen&#8217; sind die Unterrichtsmaterialien, mal bunt, mal multimedial, die in großer Zahl auf Lehrende niederregnen. Wie man sich in dieser Flut von Informationen als Anbieter im Bereich von Zeitgeschichte und Politik positioniert, Marktforschung betreibt und Lehrende vielleicht auch endlich mal zur Vernetzung bringt, hat Heidmeier im Gespräch mit #pb21 verraten.<span id="more-5766"></span></p>
<p>„Warum Fortbildungen?“ lautet eine der Antwortoptionen in der <a href="http://werkstatt.bpb.de/umfragen/">aktuellen Umfrage</a> auf <a href="http://werkstatt.bpb.de/">werkstatt.bpb.de</a> – Digitale Bildung in der Praxis. Zielgruppe der neuen Plattform, die Ende Oktober 2011 startete, sind Lehrende im Kontext von Zeitgeschichte und Politik. Und diese Lehrenden sollen sich hier nicht nur Material herunterladen, sondern sie werden gefragt, auch gefordert. „Wir wollen Lehrer erreichen und von ihnen wissen: Was sind eure Themen?“ erklärt Markus Heidmeier, der bei werkstatt.bpb.de für die redaktionelle Planung zuständig ist. Und damit auch für die aktuelle Umfrage auf der Startseite, bei der nach dem Fortbildungsbedarf gefragt wird. Die Umfrage läuft seit fast zwei Monaten und die Hälfte der Befragten sieht Fortbildungsbedarf in interkultureller Kompetenz, immerhin ein Viertel strebt noch nach neuen Technologien. Dabei heißt das Portal doch im Untertitel „digitale Bildung in der Praxis“. Digitale Feldforschung, Dokumentation und Debattenportal soll auf werkstatt.bpb.de stattfinden. Zwei Monate nach dem Start gibt es schon recht viel Dokumentation, beispielsweise von den SpeedLabs, die das Portal veranstaltet. Benannt und beleuchtet werden „zwei der aktuell größten Herausforderungen im Bildungsalltag, Migration und Digitalisierung“. Die angestrebten Online-Debatten kommen allerdings erst noch. Auch Heidmeiers Kollegen haben da schon die leidvolle Erfahrung gemacht, dass es nicht ganz einfach ist, Lehrende zur Vernetzung und zu Diskussionen im Netz zu bewegen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5769" src="http://pb21.de/files/2012/01/werkstatt_ausprobiert-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" />Zentrales Anliegen der werkstatt.bpb.de ist der Austausch mit den Lehrenden und der Lehrenden untereinander. „Die kriegen doch eine Millionen Vorschläge am Tag in ihr E-Mail-Postfach, da müssen wir erst mal durchdringen“, erklärt Heidmeier. Eine Rubrik heißt <a href="http://werkstatt.bpb.de/category/ausprobiert/">„Ausprobiert“</a>: „Welche medialen Formate erreichen die Schülerinnen und Schüler einer sehr heterogenen Klassenstruktur?“ wird da beispielsweise gefragt. Die Lehrenden sollen Auskunft geben über Testmaterialien, über ihren ersten Eindruck, über den Einsatz und die Meinung der Schülerinnen und Schüler. „Wir wollen hier Marktforschung betreiben“, zeigt Heidmeier das Ziel auf. „Im Moment kommuniziert die Bundeszentrale nur in eine Richtung, wir wissen überhaupt nicht, wie die Sachen ankommen.“ Die werkstatt.bpb.de nennt das „digitale Feldforschung“, womit im Ergebnis herausgefunden werden soll, was mit den Materialien passiert, wenn sie die Bundeszentrale verlassen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5770" src="http://pb21.de/files/2012/01/werkstatt_medienmonitor-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" />Die neue Online-Plattform hat viel vor: Es gibt wöchentliche <a href="http://werkstatt.bpb.de/category/medienmonitor/">Medienmonitore</a>, in denen ein aktueller Blick auf die Themen Digitalisierung und Migration im Zusammenhang mit Bildung geworfen wird. In ausführlichen Beiträgen kommen Experten zu Wort, die Beiträge sollen auch mal „provokant, steil, unerwartet“ sein. Die Themen sind in Kategorien sortiert; in der Rubrik &#8216;<a href="http://werkstatt.bpb.de/themen/thema-4/">Software</a>&#8216; geht es beispielsweise um die didaktische Aufbereitung von neuen Angeboten, unter dem Stichwort &#8216;<a href="http://werkstatt.bpb.de/themen/thema-5/">Offroad</a>&#8216; gibt es Beiträge zur Vernetzung von schulischer und außerschulischer Arbeit und in der &#8216;<a href="http://werkstatt.bpb.de/themen/thema-2/">Lebenswel</a>t&#8217; wird die veränderte soziokulturelle Zusammensetzung thematisiert. Die Themen sollen laut prozessualem und dynamischem Grundprinzip der Werkstatt nicht fest, sondern erweiterbar sein. Noch ist viel Platz für neue Artikel. Und die, die erschienen, sind auch schon mal ausführlich und ein bisschen sperrig, wenn beispielsweise Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, den Weg der Multiperspektivität beschreitet. Da muss der Leser schon über das zehnminütige Video hinweg mitgehen, sonst bleibt ihm die Botschaft verborgen. Sollten sich die Lehrenden inzwischen in ihrem Internet-Lese-Verhalten den Schülerinnen und Schülern angepasst haben, müssen sie sich wieder umgewöhnen. Das Gerade-mal-so-Überfliegen ist hier schwierig.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5771" src="http://pb21.de/files/2012/01/werkstatt_partnerschulen-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" />Neben den Online-Aktivitäten arbeitet die werkstatt.bpb.de auch intensiv vor Ort. Sechs Partnerschulen gibt es im Bundesgebiet. „Hier wollen wir ein Jahr lang richtig begleiten“, erklärt Heidmeier. Das Projektteam rückt aus zu einem Medien- und Geschichtsworkshop und die Lehrer sollen mit Empfehlungen und Bildungspaketen betreut werden. „Wir wollen alles genau wissen: Wir wünschen uns Statements aus dem Schulalltag, Materialchecks und nach dem Projekttag rauschen wir nicht einfach wieder ab, sondern eine ausführliche Auswertung gehört auch dazu“, so Heidmeier. Den zweiten Kreis der Akteure sollen eine Lehrer-Community bilden. Mit 50 Lehrenden will die werkstatt.bpb.de zeitnah starten – aber es sollen auch immer weiter Lehrende dazukommen. „Die 50 Lehrer sollen kontinuierlich in öffentlichen und geschlossenen Bereichen diskutieren und im besten Fall selber Autor auf der Plattform werden“, wünscht sich Heidmeier. Die 50 Lehrenden sind schon gefunden worden – auch durch klassische Netzwerkaktivitäten im Offline-Bereich. „Wir haben viele einfach angerufen“, gibt Heidmeier zu. Von ihnen werden „realistische Bilder“ über den Unterricht erwartet. „Wir fragen sie: Was wollt ihr? Braucht ihr Medien-Techniker? Ein Lehrer-Facebook?“, erklärt Heidmeier, wie er den Lehrenden auf die Pelle rücken will. „Wir wollen Diskursgastgeber sein.“ Dass das nicht einfach sein wird, ist Heidmeier auch klar. Auf werkstatt.bpb.de ist das Ziel ausgegeben, nicht nur über digitale Technologien zu schreiben, sondern auch die Jugendliche da abzuholen, wo sie sind. Aber vielleicht ist auch eher die Frage zu klären, wie man die Lehrer da abholt, wo sie sind: Trotz aller Vernetzungsangebote und multimedialer Unterstützung müssen sie letztendlich doch wieder alleine vor die Klasse treten und mit ihrem Einsatz im Unterricht ihren Mann stehen. Möglicherweise ist es diese Form der Alleinverantwortung, die sie so unabhängig werden lässt, dass sie Austauschangebote im virtuellen Raum weniger wahrnehmen als erwartet. „Die, wir erreichen, erreichen wir heute immerhin besser als noch vor zehn Jahren“, stellt Heidmeier fest.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5772" src="http://pb21.de/files/2012/01/werkstatt_speedlabs-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" />Über das Marketing macht man sich bei werkstatt.bpb.de sehr viel Gedanken. „Die große Masse kriegen wir sowieso nicht – aber wie kriegen wir die, die sich erreichen lassen?“ fragt sich Markus Heidmeier. „Das ist der schwierigste Teil der Arbeit. Online ist die perfekte Ergänzung, aber das alleine reicht nicht.“ Deswegen gibt es die <a href="http://werkstatt.bpb.de/category/speedlabs/">SpeedLabs</a>, die eintägigen Mikrokonferenzen zu unterschiedlichen Themen. „Die SpeedLabs bringen durch die bunte Mischung unter den Teilnehmern manche überraschenden Perspektiven“, erklärt Heidmeier. Auch er weiß, dass das gute Angebot alleine wenig bringt, sondern dass man aktiv auf seine Zielgruppe, hier die Lehrenden, unter Zuhilfenahme vieler Instrumente zugehen muss. „Wir verfolgen da eine nachhaltige Strategie“, sagt Heidmeier und macht sich wieder in seine digitale Feldforschung auf.</p>
<div class="shr-publisher-5766"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/%e2%80%9ewas-wollt-ihr-lehrende%e2%80%9c-eine-neue-online-plattform-will-lehrer-vernetzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau Januar 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/webschau-januar-2012/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/webschau-januar-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[C64]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi-Leaks]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[ULD]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Weichert]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5793</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundespräsident und die Medien, Googles neue Suche und die wieder aufgelebte Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, das sind die Themen im Januar. Außerdem in dieser Webschau: Ein netzpolitischer Rückblick auf 2011 und: ein Brotkasten mit 64 Kilobyte Arbeitsspeicher hat Geburtstag. Lesetipp: Google und die personalisierte Suche Google hat zu Jahresbeginn eine neue Funktion vorgestellt: Das persönliche,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Der Bundespräsident und die Medien, Googles neue Suche und die wieder aufgelebte Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung, das sind die Themen im Januar. Außerdem in dieser Webschau: Ein netzpolitischer Rückblick auf 2011 und: ein Brotkasten mit 64 Kilobyte Arbeitsspeicher hat Geburtstag.</p>
<h3><a title="Google sucht personalisiert" href="http://wissen.dradio.de/suchmaschine-google-sucht-personalisiert.33.de.html?dram:article_id=14506">Lesetipp: Google und die personalisierte Suche</a></h3>
<p>Google hat zu Jahresbeginn eine neue Funktion vorgestellt: Das persönliche, auch das nicht öffentliche Netz wird bei der Suche mit berücksichtigt. <span id="more-5793"></span> Soziales Netzwerken und Internetrecherche werden so zusammengelegt &#8211; wenn die Nutzerinnen und Nutzer das möchten. In dem Überblicksbeitrag &#8220;Google sucht personalisiert&#8221; auf <a title="Google sucht personalisiert" href="http://wissen.dradio.de/suchmaschine-google-sucht-personalisiert.33.de.html?dram:article_id=14506">wissen.dradio.de</a> wird auf Seiten verwiesen, die die neuen Funktionen erklären und einordnen: Google soll die Ergebnisse aus dem eigenen Netz bevorzugen, es wird ein Ausbau der Monopolstellung befürchtet. Andere Stimmen sorgen sich eher darum, dass die neue Suche den Trend befördern könnte, nur noch auf Ergebnisse zu stoßen, die einem ohnehin gefallen, sich also in den immer gleichen (Meinungs-)Räumen zu bewegen.<br />
<small>#google</small></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h4><a title="Internet, geh vorüber" href="http://politik-digital.de/netzpolitik-2011-urheberrecht-vorratsdatenspeicherung">Internet, geh vorüber</a></h4>
<p>In einem Rückblick auf <a title="Internet, geh vorüber" href="http://politik-digital.de/netzpolitik-2011-urheberrecht-vorratsdatenspeicherung">politik-digital.de</a> wird das vergangene Jahr netzpolitisch so zusammengefasst: &#8221;2011 hat uns einmal mehr auf vielfältige Weise gezeigt, dass das Internet seit langem viel mehr als ein Medium zur Freizeitbeschäftigung ist. Auf der ganzen Welt spielten sich Ereignisse ab, für die die Macht des Internet, positiv wie negativ, genutzt wurde. In Deutschland fühlt sich jedoch kein führender Politiker für das Thema zuständig.&#8221; Vielen fehle &#8220;die Würdigung von Netzpolitik als Querschnittsthema und die Anerkennung dafür, dass das Internet kein vorübergehendes Phänomen ist, das lediglich die junge Generation betrifft.&#8221;<br />
<small>#netzpolitik #2011</small></p>
<h4><a title="Interview mit Thilo Weichert" href="https://www.taz.de/!84603/">Thilo Weichert über den Kampf gegen Facebook</a></h4>
<p>&#8220;Die Übertölpelung der Nutzer&#8221;, so ist das Interview mit Schleswig-Holsteins oberstem Datenschützer in der <a title="Interview mit Thilo Weichert" href="https://www.taz.de/!84603/">taz</a> überschrieben. Zu dem im vergangenen Jahr begonnenen Streit um den Umgang mit Facebook und dem &#8220;Gefällt-mir&#8221;-Button sagt Weichert: &#8220;Ich muss am Ende gar nicht gewinnen, aber wir müssen einen Prozess in Gang setzen, der eine rationale und rechtlich korrekte Auseinandersetzung mit sich bringt und zu politisch akzeptablen, demokratisch legitimierten und gesellschaftlich akzeptablen Lösungen führt.&#8221;<br />
<small>#weichert #uld #facebook</small></p>
<h4><a href="http://www.golem.de/1201/88731.html">Protest im Netz</a></h4>
<p>Die <a title="2011 - das Jahr der Hacker?" href="http://www.computerwoche.de/security/2501524/">Computerwoche</a> zitiert Constanze Kurz: &#8221;Ich denke schon, dass 2011 in gewisser Weise das Jahr der Hacker war&#8221;, sagt die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC). &#8220;Die Demonstrationen, die wir im realen Raum von der Straße kennen, haben sich jetzt ins Netz übertragen &#8211; auch mit neuen Dimensionen vom Umfang her&#8221;.<br />
Zum zwiespältigen Verhältnis des CCC zu Anonymus sagt Kurz im Gespräch mit <a title="Das zwiespältige Verhältnis des CCC zu Anonymous" href="http://www.golem.de/1201/88731.html">golem.de</a>: Die &#8220;Einordnung des Phänomens bleibt natürlich schwer&#8221; . Es gebe im CCC durchaus Sympathie mit der politischen Ausrichtung von Anonymous, &#8220;gerade wenn man so an diese digitalen Sitzblockaden denkt, die aus meiner Sicht eine Form des politischen Protests im Netz sind&#8221;.<br />
<small>#protest</small></p>
<h4><a title="Angst essen Freiheit auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806855,00.html">Angst essen Freiheit auf</a></h4>
<p>Zur wieder entfachten Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung sagt Sascha Lobo auf <a title="Angst essen Freiheit auf" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,806855,00.html">spiegel.de</a>, dass das Gefühl der Angst in der medialen Diskussion zu wenig Beachtung findet: &#8220;Denn die Vorratsdatenspeicherung hat mit voller Absicht zwei Wirkungsbereiche. Der eine ist die Aufklärung von Verbrechen. Der andere ist die Erhöhung des Drucks auf jeden einzelnen Internetnutzer, ohne jeden Verdacht.&#8221; Und: &#8220;Wer die bürgerrechtliche Dimension der Vorratsdatenspeicherung wirklich versteht, muss dagegen aufbegehren. &#8221;<br />
<small>#vorratsdatenspeicherung</small></p>
<h4><a title="&quot;Nazi-Leaks&quot; kündigt neue Veröffentlichungen an" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,807772,00.html">Nazi-Leaks</a></h4>
<p>Anfang Januar &#8220;haben Unbekannte ein Internetportal in Betrieb genommen, auf dem Daten mutmaßlicher Unterstützer der rechten Szene zu finden sind: Namen, Adressen, Telefonnummern. Auf der Internetseite sind auch angebliche Spenderlisten der NPD und Kundenlisten einschlägiger Versandhändler abrufbar.&#8221; schreibt <a title="&quot;Nazi-Leaks&quot; kündigt neue Veröffentlichungen an" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,807772,00.html">spiegel.de</a>. Die ungeprüften Veröffentlichungen persönlicher Informationen wurde u.a. vom &#8220;Netz gegen Nazis&#8221; scharf kritisiert, trotzdem wollen Anonymous-Anhänger auch künftig mutmaßliche NPD-Unterstützer outen.<br />
<small>#nazileaks</small></p>
<h4><a title="Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt" href="http://www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/ces-geschichte-vor-30-jahren-wurde-der-commodore-c64-vorgestellt_aid_700700.html">30 Jahre Commodore 64</a></h4>
<p>Zum Geburtstag schreibt <a title="Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt... CES-Geschichte: Vor 30 Jahren wurde der Commodore C64 vorgestellt" href="http://www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/ces-geschichte-vor-30-jahren-wurde-der-commodore-c64-vorgestellt_aid_700700.html">focus.de</a>: &#8220;Das klobige Gehäuse erinnerte an einen Brotkasten, im Inneren taten ein Prozessor mit 0,985 Megahertz und 64 Kilobyte Arbeitsspeicher gemütlich ihren Dienst. Vor 30 Jahren stellte Commodore den Heimrechner vor, der dann als meistverkaufter Computer der Welt in die Technikgeschichte einging. Er verhalf dem PC zum Durchbruch.&#8221; Auf <a title="Legendäre C64-Spiele" href="http://www.stern.de/digital/spiele/30-jahre-commodore-64-legendaere-c64-spiele-1772998.html">stern.de</a> findet sich eine Zusammenstellung legendärer C64-Spiele.<br />
<small>#c64</small></p>
<hr />
<h3>Debatte: Der Bundespräsident und die Medien</h3>
<p>Der Journalist Richard Gutjahr schreibt unter dem Titel <a title="Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen" href="http://gutjahr.biz/blog/2012/01/politik-und-medien/">Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen</a>: &#8220;Das Internet verändert die Spielregeln, und zwar grundlegend. Nicht nur, dass sich die Geschwindigkeit erhöht, mit der sich Informationen verbreiten. Das Netz rüttelt an den Grundfesten von Parteizentralen und Redaktionen, auf die sich beide Seiten bislang verlassen konnten. Absprachen, gegenseitige Abhängigkeiten, sanfte oder auch mal weniger sanfte Erpressung, das alles funktioniert in einer vernetzten Welt so nicht mehr. Blogger haben keinen Verleger, den man unter Druck setzen könnte. Eine über Twitter ausgeplauderte Indiskretion lässt sich nicht wieder einfangen. Die fein austarierte Machtbalance zwischen Politikern und Journalisten gerät aus den Fugen.&#8221; Der Konflikt zwischen der &#8220;Bild&#8221; und dem Bundespräsidenten sei &#8220;in Wahrheit ein Kampf zwischen Massenmedien und Politikern um die Gunst jener neuen, nicht länger nur zum Schweigen verdammten Öffentlichkeit.&#8221;</p>
<p>In der <a title="Deutschland sucht das Super-Leitmedium: Christian Wulff, Zeitungen und Boulevard-Automatismus" href="http://berlinergazette.de/deutschland-super-leitmedium-christian-wulf/">Berliner Gazette</a> kommentiert Alexander Krex: &#8220;Immer deutlicher wird, dass der Fall Christian Wulff vor allem für die Massenmedien relevant ist. Dabei geht es um die Vorherrschaft in der Aufmerksamkeitsökonomie und um die Frage, wer in Deutschland die Rolle des Super-Leitmediums spielen darf.[...] Wenn es stimmt, dass die Medien die vierte Gewalt sind und das Internet die fünfte Gewalt ist, dann ist die BILD die sechste. Schon morgen könnte Deutschland ein Land sein, dessen höchster Repräsentant von einer Boulevardzeitung gestürzt wurde.&#8221;<br />
<small>#wulff #medien</small></p>
<div class="shr-publisher-5793"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/webschau-januar-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>500 Tage pb21.de &#8211; eine Jahresstatistik</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/pb21-statistisch-betrachtet/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/pb21-statistisch-betrachtet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Logfiles]]></category>
		<category><![CDATA[pb21]]></category>
		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Suchbegriffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5690</guid>
		<description><![CDATA[Am 19. Januar 2012 gibt es ein kleines pb21-Jubiläum: Genau 500 Tage vorher begannen wir auf pb21.de mit Tim Pritloves How-To Audio-Podcasting den Regelbetrieb. Nach unserem ersten vollständigen Jahr stellen wir im Geiste von Transparenz und Dialog einige Statistiken für das Jahr 2011 zur Verfügung. Außerdem geben wir eine Überblick über die skurrilsten Suchbegriffe, die Besucher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="size-thumbnail wp-image-5693 alignleft" src="http://pb21.de/files/2012/01/EntwicklungBesuche2011-200x200.jpg" alt="Entwicklung der Besuche 2011 (siehe unten)" width="200" height="200" />Am 19. Januar 2012 gibt es ein kleines pb21-Jubiläum: Genau 500 Tage vorher begannen wir auf pb21.de mit <em><a title="HowTo: Audio-Podcasting" href="http://pb21.de/2010/09/howto-audio-podcasting/"> Tim Pritloves How-To Audio-Podcasting</a></em> den Regelbetrieb. Nach unserem ersten vollständigen Jahr stellen wir im Geiste von Transparenz und Dialog einige Statistiken für das Jahr 2011 zur Verfügung. Außerdem geben wir eine Überblick über die skurrilsten Suchbegriffe, die Besucher zu uns geführt haben.<br />
<span id="more-5690"></span></p>
<p>Zunächst einmal wichtige Zahlen in der Übersicht:</p>
<table width="478" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="368" height="20">Besuche insgesamt</td>
<td width="110">53.348</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">direkte Zugriffe</td>
<td>25.468</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">über Suchmaschinen</td>
<td>16.109</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">über andere Websites</td>
<td>11.769</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Besucherzahlen haben sich im vergangenen Jahr erfreulich entwickelt:</p>
<p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/EntwicklungBesuche2011.jpg"><img class="size-large wp-image-5693 alignleft" title="Entwicklung Besuche 2011" src="http://pb21.de/files/2012/01/EntwicklungBesuche2011-680x401.jpg" alt="Entwicklung der Besuche 2011 pro Monat" width="600" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schaut man sich die Spitzentage der Monate an, die insgesamt die höchsten Besucherzahlen aufweisen, lässt sich keine einheitliche Tendenz feststellen:</p>
<ul>
<li>Im April war der Spitzentag, was die Besucher anbelangt, der 05.04.11. An diesem Tag wurde der Artikel &#8220;<a title="Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsphäre auf Facebook" href="http://pb21.de/2011/04/facebook-privacy-%e2%80%93-wie-schutze-ich-meine-privatsphare-auf-facebook/">Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsphäre auf Facebook</a>&#8221; veröffentlicht.</li>
<li>Im Oktober war der Tag mit den meisten Besuchen der 04.10.11. Dort fand der <a title="#pb21-WebTalk “Online-Diskussionen in Gang bringen”" href="http://pb21.de/2011/09/pb21-webtalk-online-diskussionen/">Webtalk zum Thema &#8220;Online-Diskussionen in Gang bringen&#8221;</a> statt.</li>
<li>Im Dezember war der besucherstärkste Tag der 07.12.11 &#8211; dort wurde der Artikel &#8220;<a title="Tagungsdokumentation online: Das Beispiel “Learning from Fukushima”" href="http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/">Tagungsdokumentation online: Das Beispiel “Learning from Fukushima”</a>&#8221; veröffentlicht.</li>
</ul>
<p>Unter den Top 10 der am häufigsten aufgerufene Artikel 2011 finden sich drei Facebook-Artikel auf den vordersten Plätzen:</p>
<table width="478" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="368" />
<col width="110" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td width="368" height="38"><strong>Artikel</strong></td>
<td width="110"><strong>einmalige</strong><br />
<strong> Seitenansichten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Facebook für Organisationen – eine Einführung" href="http://pb21.de/2011/03/facebook-fuer-organisationen-einfuehrung/" target="_blank">Facebook für Organisationen – eine Einführung </a></td>
<td align="right">3.177</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!" href="http://pb21.de/2011/06/nur-facebook-abstinenz-uberzeugt/" target="_blank">Nur Facebook-Abstinenz überzeugt!</a></td>
<td align="right">2.049</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsphäre auf Facebook" href="http://pb21.de/2011/04/facebook-privacy-%e2%80%93-wie-schutze-ich-meine-privatsphare-auf-facebook/" target="_blank">Facebook-Privacy – Wie schütze ich meine Privatsph&#8230;</a></td>
<td align="right">1.937</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I" href="http://pb21.de/2011/03/lernen-mit-youtube-co-teil-i/" target="_blank">Lernen mit YouTube &amp; Co – Teil I </a></td>
<td align="right">1.850</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Zwei #pb21-WebTalks im Dezember" href="http://pb21.de/2011/11/zwei-pb21-webtalks-im-dezember/" target="_blank">Zwei #pb21-WebTalks im Dezember </a></td>
<td align="right">1.772</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Prezi: Präsentieren jenseits von PowerPoint" href="http://pb21.de/2011/02/prezi-prasentieren-jenseits-von-powerpoint/" target="_blank">Prezi: Präsentieren jenseits von PowerPoint</a></td>
<td align="right">1.444</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Podcasting Equipment – eine Umfrage" href="http://pb21.de/2011/01/podcast-equipment/" target="_blank">Podcasting Equipment – eine Umfrage</a></td>
<td align="right">1.433</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="HowTo Doodle – Gemeinsam Termine finden" href="http://pb21.de/2011/03/howto-doodle-gemeinsam-termine-finden/" target="_blank">HowTo Doodle – Gemeinsam Termine finden</a></td>
<td align="right">1.342</td>
</tr>
<tr>
<td height="19"><a title="Ankündigung: Der erste #pb21-Webvortrag" href="http://pb21.de/2011/02/pb21-webvortrag/" target="_blank">Ankündigung: Der erste #pb21-Webvortrag </a></td>
<td align="right">1.340</td>
</tr>
<tr>
<td height="20"><a title="Politische Bildung vernetzt sich weiter" href="http://pb21.de/projekte/" target="_blank">Politische Bildung vernetzt sich weiter</a></td>
<td align="right">1.340</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Insgesamt haben wir 2011 103 Artikel veröffentlicht.</p>
<p>Die durchschnittliche Verweildauer pro Besuch unserer Leserinnen und Leser zeigt die folgende Grafik:</p>
<p><a title="Verweildauer 2011" href="http://pb21.de/files/2012/01/Verweildauer2011.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-5692" src="http://pb21.de/files/2012/01/Verweildauer2011.jpg" alt="Verweildauer 2011" width="600" height="300" /></a></p>
<p>Die Hauptbesuchszeit liegt zwischen 10.00 und 16.00 Uhr, wie sich aus der folgenden Darstellung ablesen lässt. Aber auch später sind noch einige unserer Leserinnen und Leser aktiv.</p>
<p><a title="Besuchszeiten 2011" href="http://pb21.de/files/2012/01/Uhrzeiten2011.png" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-5697" src="http://pb21.de/files/2012/01/Uhrzeiten2011.png" alt="Besuchszeiten 2011" width="600" height="250" /></a></p>
<p>Erfolgte ein Zugriff auf pb21.de über eine Suchmaschine, dann wurden die folgenden Suchbegriffe am häufigsten verwendet:</p>
<table width="478" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="368" />
<col width="110" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td width="368" height="20"><strong>Stichwort</strong></td>
<td width="110"><strong>Besuche</strong></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">pb21</td>
<td>340</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">tonsignal mischpult live stream</td>
<td>141</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">christian heller</td>
<td>132</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">facebook organisation</td>
<td>129</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">prezi</td>
<td>123</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">cacheverstecke</td>
<td>85</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">facebook für organisationen</td>
<td>77</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">educaching</td>
<td>65</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">geocaching</td>
<td>65</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">pb21.de</td>
<td>62</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Eine Auswahl von weniger häufigen Suchbegriffen zeigt die folgende Tabelle:</p>
<table width="478" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="368" height="20"><strong>Kuriose Suchbegriffe</strong></td>
<td width="110"><strong>Besuche</strong></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">niemand soll mich bei facebook finden</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">lokales konto vs unternehmenskonto facebook</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">liquid feedback piraten</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">kommentarfunktion website in gang setzen</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">kreative darstellung von schlagwörtern powerpoint</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">vorteile staatstrojaner</td>
<td>3</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">kommunikationsapparat als distributionsapparat</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">holzmedien auf facebook</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">gegen big brother</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">facebook trashmail geht nicht</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">beyerdynamic dt-297 berlin kaufen</td>
<td>2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfolgte der Zugriff auf pb21.de über eine Webseite, waren das die folgenden:</p>
<table width="478" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="368" height="20"><strong>Webseite</strong></td>
<td width="110"><strong>Besuche</strong></td>
</tr>
<tr>
<td height="19">www.bpb.de</td>
<td>3104</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">www.facebook.com</td>
<td>2219</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">t.co</td>
<td>1266</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">twitter.com</td>
<td>707</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">www.google.de</td>
<td>273</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">www.infokriegernews.de</td>
<td>241</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">www.politische-bildung.de</td>
<td>207</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">studip.sw.fh-jena.de</td>
<td>188</td>
</tr>
<tr>
<td height="19">plus.google.com</td>
<td>159</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">www.google.com</td>
<td>148</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In 2012 setzen wir unsere Arbeit fort, wollen aber auch einiges anders machen als bisher. Details sind noch in Arbeit. Selbstverständlich freuen wir uns über Anregungen und Nachfragen via Kommentar oder <a title="Kontakt" href="http://pb21.de/impressum/">E-Mail</a>.</p>
<p>Redaktionelle Mitarbeit: Mirjam Bretschneider</p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5690"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/pb21-statistisch-betrachtet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21-WebTalk &#8220;Wie Tablets und Smartphones das Lernen verändern &#8211; Teil 2&#8243;</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-teil-2-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-veraendern/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-teil-2-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-veraendern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>
		<category><![CDATA[Webcast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5701</guid>
		<description><![CDATA[Hier finden Sie die Aufzeichnung der Diskussion vom 12.01.2012. Der Schwerpunkt des zweiten Teils lag auf der Frage, was sich jenseits “ganz anderer Formate” in “ganz normalen Bildungssituationen” ändert. (Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.) Die Referenten: Ralf Appelt, Leiter des MultiMedia-Studios der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg Guido]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Hier finden Sie die Aufzeichnung der Diskussion vom 12.01.2012. Der Schwerpunkt des zweiten Teils lag auf der Frage, was sich jenseits “ganz anderer Formate” in “ganz normalen Bildungssituationen” ändert.</p>
<p></p>
<p><small>(Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.)</small></p>
<p>Die Referenten:<span id="more-5701"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://epb.uni-hamburg.de/de/personen/appelt">Ralf Appelt</a>, Leiter des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/">MultiMedia-Studios der Fakultät für Erziehungswissenschaft</a> an der Universität Hamburg</li>
<li><a href="http://www.dotcomblog.de/">Guido Brombach</a>, <a href="http://www.forum-politische-bildung.de/">Forum Politische Bildung</a> des DGB Bildungswerk</li>
<li>Daniel Seitz, <a href="http://medialepfade.de/">Mediale Pfade</a>, Medienpädagoge indoor und outdoor</li>
<li><a href="http://www.joeran.de/">Jöran Muuß-Merholz</a>, pb21.de (Moderation)</li>
</ul>
<p>Die im WebTalk genannten Links:</p>
<ul>
<li><a title="Twitterapp" href="https://twitter.com/#!/iPadUte/status/157375073462927361">Screenshot der Twitterapp</a></li>
<li><a title="Screenshot Soundcloud" href="https://twitter.com/#!/iPadUte/status/157375795726270464/photo/1">Screenshot von Soundcloud</a></li>
<li><a title="ipad-agogik.de" href="http://ipad-agogik.de">ipad-agogik.de</a></li>
<li><a title="edunauten.net" href="http://edunauten.net">edunauten.net</a></li>
<li><a title="medienpaedagogik-praxis.de/apps" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/apps/">medienpaedagogik-praxis.de/apps</a></li>
</ul>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Blanche Fabri für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="display: none; opacity: 1 !important; border-color: none !important; background: transparent !important; padding: 0 !important; margin: 0 !important; position: absolute !important; top: 0; left: 0; overflow: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important;">
<div style="max-width: 300px !important; color: #fafafa !important; opacity: 0.8 !important; border-color: #000000 !important; border-width: 0px !important; -webkit-border-radius: 10px !important; background-color: #363636 !important; font-size: 16px !important; padding: 8px !important; overflow: visible !important; background-image: -webkit-gradient(linear, left top, right bottom, color-stop(0%, #000), color-stop(50%, #363636), color-stop(100%, #000)); z-index: 999999 !important; text-align: left  !important;"></div>
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></div>
<div class="shr-publisher-5701"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/pb21-webtalk-teil-2-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-veraendern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Partizipation im und mit dem Social Web – Herausforderungen für die politische Bildung</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/partizipation-im-und-mit-dem-social-web/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/partizipation-im-und-mit-dem-social-web/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Expertise]]></category>
		<category><![CDATA[JFF]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5635</guid>
		<description><![CDATA[Wir dokumentieren eine Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung, erstellt von Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen vom  JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München im Oktober 2011. Die Expertise ist in voller Länge (45 Seiten) und als Kurzfassung (5 Seiten) als pdf-Datei verfügbar und im folgenden als Kurzfassung dokumentiert. Ziel und Auftrag der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/internet.jpg"><img src="http://pb21.de/files/2012/01/internet-200x200.jpg" alt="Foto unter CC-by-nc-Lizenz by Mike Lee, mikeleeorg, http://www.flickr.com/photos/35237099579@N01/1474215318" title="Wegweise zum Internet" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-5686" /></a>Wir dokumentieren eine Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung, erstellt von Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen vom  JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München im Oktober 2011. Die Expertise ist <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web.pdf">in voller Länge (45 Seiten)</a> und <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web_Kurzfassung.pdf">als Kurzfassung (5 Seiten)</a> als pdf-Datei verfügbar und im folgenden als Kurzfassung dokumentiert.<span id="more-5635"></span><br />
<hr />
<h3>Ziel und Auftrag der Expertise</h3>
<p>Die Expertise verfolgt das Ziel, mit Blick auf die neueren Medienentwicklungen im Social Web die Potenziale für Partizipation im Rahmen des Online-Medienhandelns von Kindern und Jugendlichen zu eruieren.</p>
<p>Ihre Basis ist eine Definition von Partizipation, die soziale, kulturelle und politische Sphären umfasst und nicht auf die Unterscheidung zwischen Inklusion oder Exklusion an bzw. von Gesellschaft reduziert werden kann. Vielmehr wird Partizipation konzipiert als „politische Beteiligung möglichst vieler über möglichst vieles, und zwar im Sinne von Teilnehmen, Teilhaben, Seinen-Teil-Geben und innerer Anteilnahme am Schicksal eines Gemeinwesens“.<sup>1</sup> Ernstgemeinte Partizipation sichert Bürgerinnen und Bürgern ihren Status als Subjekte mit eigener Entscheidungsgewalt und wird nicht gewährt, sondern sie ist ein fundamentales Recht aller Mitglieder der Gesellschaft in allen sie be­treffenden gesellschaftlichen Bereichen.<sup>2</sup></p>
<p>Den normativen Rahmen der Expertise bildet die Annahme, dass politische Bildungsarbeit diese Subjektwerdung der Individuen befördert. Für die Jugendarbeit konkretisiert meint dies das Ziel, dass Kinder und Jugendliche „sich als Subjekte (Selbstbestimmung) politischen Handelns (gesellschaftliche Mitverantwortung) erfahren, ihre (politischen) Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten erweitern und sich Kompetenzen politisch-demokratischen Handelns und Mitentscheidens aneignen“.<sup>3</sup> Mit dem Begriff der gesellschaftlichen Mitverantwortung<sup>4</sup> ist zu­dem ein weiter Politikbegriff grundgelegt, der offen für die Themen der Lebenswelt und somit für einen sozialraumorientierten Ansatz ist und gleichzeitig das Subjekt und seine Ressourcen in den Mittelpunkt rückt.</p>
<p>Mit dieser Grundkonzeption von Partizipation im und mit dem Social Web kann das demokratische Poten­zial im Medienhandeln untersucht werden. Insbesondere mit Blick auf die neueren Medien­entwick­lungen im Social Web stellen sich daran anschließend Fragen in Bezug auf die Verwirklichung von Mitsprache, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung der Beteiligten, insbesondere mit Blick auf Jugendliche und junge Erwachsene als Zielgruppe politischer Bildung:</p>
<p>Welche medialen Werkzeuge, Kommunikationskanäle und -angebote sind geeignet, um Partizipation im oben genannten Sinne zu verwirklichen?</p>
<p>Welche (medialen) Räume können von den Beteiligten in welcher Form gestaltet werden? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web?</p>
<p>Zentrale Grundbedingungen sowie Thesen und Kriterien für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web sind in dieser Kurzfassung gebündelt:</p>
<h3>I Grundbedingungen für die politische Bildungsarbeit</h3>
<p>Partizipation im und mit dem Social Web wird im Verständnis dieser Expertise folgendermaßen ge­fasst und impliziert damit bestimmte Grundbedingungen für pädagogisches Handeln:</p>
<p>1. Partizipation</p>
<ul>
<li>sichert den Subjektstatus der Einzelnen und ihrer Entscheidungsmacht</li>
<li>hat ihre Grundlage in der alltäglichen Lebensführung, in welcher Teilhabeinteresse und Teilhabefähigkeiten entwickelt werden</li>
<li>ist verankert in der Lebenswelt der Subjekte, in der sowohl Potenziale als auch Beschränkungen liegen können</li>
<li>nimmt Bezug auf persönliche, soziale und kulturelle Voraussetzungen und Ressourcen der Beteiligten (z.B. Entwicklungsstand und Verstehensfähigkeiten)</li>
<li>entfaltet ‚Wirkung‘ im Sinne von Einflussnahme auf und Gestaltung von Entscheidungsprozessen</li>
<li>ist zu differenzieren in unterschiedliche Formen der Online-Beteiligung, deren Spektrum von Mitwirkung über Mitbestimmung bis hin zur Selbstbestimmung reicht</li>
</ul>
<p>2. Die Qualität von Partizipation ist über die Möglichkeiten und Grenzen zu bestimmen, die sich in den Angebotsformen differenzieren lassen, und zwar in Bezug auf</p>
<ul>
<li>Zugangsmöglichkeiten</li>
<li>Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Kommunikationskanäle)</li>
<li>Reichweite der Entscheidungen</li>
<li>Transparenz</li>
<li>notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Social Web-Angeboten</li>
</ul>
<p>Entlang dieser Aspekte sind Partizipationsangebote im Social Web einzuschätzen. Mit der Expertise liegt nun eine exemplarische Analyse unterschiedlicher Partizipationsangebote vor.</p>
<h3>II Thesen und Kriterien für die politische Bildungsarbeit im und mit dem Social Web</h3>
<p>Partizipationsprojekte im und mit dem Social Web müssen sich der Frage stellen, wie die Prinzipien der Orientierung am Subjekt und seinen Ressourcen im Rahmen handlungsorientierten Lernens umge­setzt werden können. Dabei werden unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen Heraus­forderungen offenkundig, die in Form von fünf Thesen zusammengefasst werden:</p>
<ol>
<li>Politische Bildung im Social Web muss Individualisierungstendenzen im Medienhandeln aufgrei­fen und hinterfragen.</li>
<li>Die kommerziellen Entwicklungen im Social Web müssen von der politischen Bildung als Thema aufgegriffen werden und zugleich muss politische Bildungsarbeit nicht-kommerzielle Alternativen bereithalten.</li>
<li>Transparenz durch den Einsatz digitaler Dienste ist zum einen Voraussetzung für die Realisierung von Partizipation, birgt zum anderen aber auch die Gefahr der Kontrolle über die Beteiligten. Dieses Spannungsfeld muss von politischer Bildung berücksichtigt und für ihre Ziel­gruppen er­fahrbar gemacht werden.</li>
<li>Prozesse der Entgrenzung von öffentlichen und privaten Sphären müssen Gegenstand politischer Bildungsarbeit werden.</li>
<li>Projekte der politischen Bildungsarbeit müssen sich am normativen Ziel, den Beteiligten mög­lichst viel Selbstbestimmung zu ermöglichen, messen lassen.</li>
</ol>
<p>Pädagogische Partizipationsprojekte, deren Leitlinien handlungsorientiertes Lernen und Ressourcenorientierung bilden und die sozialräumliche Aneignungsprozesse von Heranwachsenden berück­sichtigen, ermöglichen es, Heranwachsende in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen zu begleiten, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Bei der politischen Arbeit im Social Web haben diese Leitlinien weiterhin Gültigkeit. Geschärft werden müssen aber die Kriterien, an denen Projekte der politischen Bildungsarbeit zu messen sind, die sich dieser medialen Werk­zeuge bedienen. Im Sinne der Verwobenheit von On- und Offline-Inter­aktionen in den Sozial­räumen werden die Projekte im Folgenden als ‚Partizipationsprojekte‘ bezeich­net.</p>
<h4><span><strong>1. Partizipationsprojekte brauchen ein klares Profil.</strong></span></h4>
<p>Zentral ist für die Bestimmung der Projektziele zunächst eine Verortung im Spektrum an Partizipationsformen Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung. Dabei muss auch geklärt werden, ob und in welcher Form auf Social Web-Angebote eingegangen wird und ob und wie sie im Rahmen des Projekts eingesetzt werden („linking to communities for action“ oder „building communities for action“).</p>
<p>Der Charakter der eingebundenen medialen Strukturen muss von Anfang an geschärft wer­den, um Klarheit darüber zu haben, in welcher Art und Weise Partizipationsräume geschaffen wer­den. Dabei gilt es folgende Fragen zu klären:</p>
<ul>
<li>Dienen Medien als Präsentationsfläche für bestimmte Aktionen?</li>
<li>Sind sie Werkräume für die Arbeit mit Heranwachsenden, in denen eine diskursive Auseinandersetzung und/oder die Produktion eigener Werke stattfindet?</li>
<li>Soll die Vernetzung zwischen den Nutzenden im Vordergrund stehen, also der Interaktion zwischen den Beteiligten Raum gegeben werden?</li>
</ul>
<h4>2. Partizipationsprojekte müssen sich an den Aneignungs- und Handlungsweisen der Einzelnen in ihren Sozialräumen orientieren.</h4>
<p>Das Wissen über die Aneignungs- und Handlungsweisen der Einzelnen in ihren Sozialräumen ist (weiterhin) Voraussetzung, um Projekte der politischen Bildungsarbeit zu konzipieren und umzusetzen. Für Partizipationsprojekte bedeutet dies, sich differenziert mit den anzusprechenden Zielgruppen und ihrem Medienhandeln zu beschäftigen.</p>
<p>Medienhandeln erweist sich als sozial strukturiert und ist eng mit kulturellen Milieus und ihren spezifischen Ausdrucksformen, wie z.B. in bestimmten jugend­kulturellen Szenen, verbunden. Umso wichtiger ist eine fundierte Auseinander­setzung mit der anvi­sierten Zielgruppe und ihren Themen und Interessen sowie den damit verbundenen Motivlagen, den medialen und nicht medialen Interaktions- und Kommunikationsformen in ihren Sozialräumen, vor allem im Peer-to-Peer-Kontakt, den von ihnen gewählten produktiven Ausdrucksweisen (z.B. Videos oder Fotos) sowie ihren ästhetischen Ansprüchen an die mediale Aufbereitung und Gestaltung von Themen.</p>
<p>Die Verwobenheit von On- und Offline-Interaktionen bedeutet, dass Sozialräume zunehmend über Social Web-Angebote, insbesondere Soziale Netzwerkdienste, von den Heranwachsenden struktu­riert werden. Ihre Handlungspraktiken im Alltag sind es, die zunächst den Maßstab für den Einstieg in politische Bildungsarbeit setzen, um sie in der medialen Artikulation ihrer Interessen und Belange zu unterstützen und zu begleiten. Dabei ist insbesondere das Zusammenspiel verschiedener Artikulationsformen (über Text, Bild und Ton) als vernetztes Handeln in den Blick zu nehmen.</p>
<h4>3. Partizipationsprojekte müssen Resonanzräume schaffen, damit Jugendliche Anerkennung und Wirksamkeit erfahren.</h4>
<p>Die Artikulation von Interessen und Belangen impliziert deren Veröffentlichung. Sich Gehör zu ver­schaffen für seine Anliegen ist aber ein schwieriges Unterfangen, da mit dem Prinzip, dass im Social Web potenziell jede/r senden und empfangen kann, es auch schwieriger geworden ist, Öffentlich­keit(en) anzusprechen und zu erreichen.</p>
<p>Damit ePartizipationsprojekte sich nicht nur mit einem ‚So-tun-als-ob‘ begnügen, bei dem Partizipation auf einer Spielwiese erprobt wird, sondern die Stimmen der Jugendlichen auch gehört werden und sie die Wirksamkeit ihres Handelns erfahren können, sind Resonanzräume erforderlich. Diese Resonanzräume müssen in Projekten politischer Bildungsarbeit bewusst gestaltet werden, dabei sind insbesondere die Spezifika der Social Web-Angebote, z.B. Feedback-Kanäle, kooperative Arbeitsweisen etc. in den Blick zu nehmen.</p>
<p>Diese ermöglichen zum einen Resonanz in Bezug auf das subjektive Kompetenzerleben der Einzelnen, die Rückmeldung auf ihre Handlungen bekommen. Zum anderen ist aber auch Resonanz über das aktive Einbinden von relevanten Teilöffentlichkeiten anzustreben, in dem z.B. der Kontakt zu relevanten Entscheidungsträ­gern oder zu anderen im selben Themenfeld engagierten Gruppierungen on- und offline gesucht wird.</p>
<p>So kann eine diskursive Auseinandersetzung stattfinden, die über den engen Projektkontext hinausreicht und Partizipationserfahrungen in einem (wenn auch medial vermittelten) sozialen Aus­tausch ermöglicht.</p>
<h4>4. Partizipationsprojekte müssen ihre Unterstützungsleistungen differenzieren, die sie über medial gestützte Strukturen anbieten.</h4>
<p>Heranwachsende erfahren vielfältige Unterstützung über ihre Peergroup und insbesondere in Sozialen Netzwerkdiensten in Form von sozialer Einbettung, Erleben von Kompetenz und Erfahrung von Autonomie. Für Partizipationsprojekte ist es wichtig, Unterstützung im Peer-to-Peer-Kontext als auch angeleitete oder mediale Unterstützungsangebote zu differenzieren. Dabei ist zu klären,</p>
<ul>
<li>in welchen Bereichen Heranwachsende Unterstützung erfahren können und</li>
<li>in welcher Form Social Web-Strukturen dafür herangezogen werden.</li>
</ul>
<p>Information, Hilfestellungen und Materialien sind dabei ein wichtiger Bestandteil, um thematische Anknüpfungspunkte zu bieten. Zentral ist aber, die Beteiligungsmöglichkeiten zu differenzieren und je nach Zielstellung des Projekts ihren Einsatz zu überlegen. Die Kategorien der Mitwirkung, Mitbe­stimmung und Selbstbestimmung sollten dabei leitend sein.</p>
<p>Je nach Vorerfahrungen brauchen Jugendliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für ihre Fragen. Insbesondere Gleichaltrige werden dabei besonders geschätzt. Dem Ideal der Selbstbestimmung am nächsten kommen Projekte, die auf die Expertise unter Gleichaltrigen setzen (Peer-to-Peer-Lernen). Insbesondere jene Jugendlichen, die weniger Erfahrung mit Social Web-Angeboten mitbringen, brauchen gezielte Unter­stützungsangebote zu den Zielen des Projekts, zur Erläuterung der Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und dazu, wie sie ihre Ansprechpersonen bei Fragen finden können.</p>
<h4>5. Partizipationsprojekte müssen die Rollen der beteiligten pädagogischen Fachkräfte reflektieren.</h4>
<p>Partizipationsprojekte, die in den Strukturen des Social Web durchgeführt werden, stellen auch An­forderungen an die pädagogischen Fachkräfte und ihre Medienkompetenz. Eine Orientierung an der Selbstbestimmung aller Beteiligten eines Projektes impliziert dabei auch, dass die pädagogischen Fachkräfte bestimmte Aufgaben abgeben oder zumindest arbeitsteilig mit anderen Beteiligten realisieren können/müssen.</p>
<p>Dies ist insbesondere in zwei Bereichen denkbar bzw. im Sinne der Förde­rung von Selbstbestimmung und einer Partizipationskultur geradezu not­wendig: (gegenseitige) Unterstützung und Bereitstellen von Information.</p>
<p>Unterstützende Angebote sind für Partizipationsprojekte mit Medien unverzichtbar. Im Sinne der Selbstbestimmung wäre hier als Strategie denkbar, die Heranwachsenden als ‚Medienexpertinnen und -experten‘ einzubeziehen, die ihr Wissen an andere Mitwirkende (ggf. auch an die Fachkräfte) weitergeben.</p>
<p>Auch bei der Aufbereitung von Themen und dem Zusammenstellen einer gemeinsamen Informationsgrundlage ist angesichts individualisierter Informationszugänge die Einbindung der Beteiligten notwendig, so dass kooperativ und kollektiv relevante Informationsquellen zusam­mengestellt und bewertet werden. Aspekte von Medienkompetenz wie Quellenkritik können hierbei in der gemeinsamen Bewertung erworben werden, bedürfen aber der Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte.</p>
<p>Heranwachsenden die Rolle von Expertinnen und Experten zuzuerkennen, hat zur Folge, dass die Fachkräfte den Teilnehmenden größere Handlungsräume gewähren müssen. Für sie bedeutet bspw. die Abgabe von Souveränität über die Inhalte einen ‚Kontrollverlust‘, der für die beteiligten Heran­wachsenden mehr Selbstbestimmung und damit verbunden auch mehr Verantwortung im pädagogi­schen Prozess mit sich bringt.</p>
<p>Diese Veränderung der Rollen im pädagogischen Prozess kann das Projekt an sich ‚demokratisieren‘ und ermöglicht zugleich vielfältige Lernprozesse im Hinblick auf Autonomieerfahrungen und Selbstwirksamkeit als wichtige Bedingungen für Teilhabeinteresse und Teilhabefähigkeiten. Dies impliziert allerdings auch, Ressourcen bereitzustellen, mit denen haftungs­rechtliche Fragen gelöst werden können (z.B. regelmäßiges ‚Screening‘ der Inhalte).</p>
<p><small><sup>1</sup> Schmidt, Manfred G. (2008): Demokratietheorien. Eine Einführung. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 236.<br />
<sup>2</sup> Vgl. z.B. Knauer, Raingard; Sturzenhecker, Benedikt (2005): Partizipation im Jugendalter. In: Hafeneger, Benno; Jansen, Mechthild M.; Niebling, Torsten (Hg.): Kinder- und Jugendpartizipation: Im Spannungsfeld von Interessen und Akteuren. Opladen: Leske + Budrich, S. 63–94.<br />
<sup>3</sup> Sturzenhecker, Benedikt (2007): „Politikferne“ Jugendliche in der Kinder- und Jugendarbeit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, H. 32-33, S. 9.<br />
<sup>4</sup> Dieser Begriff ist auch im Sozialgesetzbuch VIII als Ziel von Jugendarbeit verankert (Sturzenhecker 2007, S. 9).</small></p>
<hr />
<p><em>Die Expertise ist <a href="http://pb21.de/files/2012/01/bpb-Expertise_Partizipation_im_Social_Web.pdf">in voller Länge (45 Seiten) als pdf-Datei</a> verfügbar. Eine Übernahme von <a title="zur Quelle auf bpb.de" href="http://www.bpb.de/methodik/5HXOM1,0,0,Partizipation_im_und_mit_dem_Social_Web.html">bpb.de</a>.</em></p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">CC-by-nc-nd 3.0 Lizenz</a>. Der Autor soll dabei wie folgt genannt werden: Ulrike Wagner, Peter Gerlicher und Niels Brüggen, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).</small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5635"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/partizipation-im-und-mit-dem-social-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#DLF50 – &#8220;Open Conference&#8221; bei Deutschlandfunk und bpb</title>
		<link>http://pb21.de/2012/01/dlf50-%e2%80%93-open-conference-bei-deutschlandfunk-und-bpb/</link>
		<comments>http://pb21.de/2012/01/dlf50-%e2%80%93-open-conference-bei-deutschlandfunk-und-bpb/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Liveblog]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5660</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das Programm live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5662" title="Große Aufgaben" src="http://pb21.de/files/2012/01/dlf50-200x200.jpg" alt="Mitglieder des studentischen Projektes vor dem Konferenzplakat. Foto by Pascal Tannich (Creative Commons by-nd)" width="200" height="200" /></a>Anlässlich des 50. Jahrestags des Sendestarts des Deutschlandfunks lädt der Sender zusammen mit der bpb zu einer Internationalen Konferenz: &#8220;<em>Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt</em>&#8221; findet am 6. und 7. Januar 2012 in Köln statt. Die Konferenz ist ausgebucht, dennoch können Interessierte das <a title="zum Programm (pdf)" href="http://www.dradio.de/download/154921/">Programm</a> live verfolgen. Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt begleiten die Konferenz. Sie berichten per <a title="zum Blog dlf50.org" href="http://dlf50.org/">Blog</a>, <a title="zum Twitteraccount @dlf50conf" href="https://twitter.com/#!/dlf50conf">Twitter</a>, Audio und <a title="zum YouTube-Kanal" href="http://www.youtube.com/dlf50blog">Video</a> live von der Veranstaltung.</p>
<p><strong>UPDATE 6.1.2012</strong>: Einen (Audio-)Livestream gibt es über den <a href="http://www.dradio.de/wir/dokumente/598458/">Event-Kanal Dokumente und Debatten</a> des Deutschlandfunks.</p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5660"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2012/01/dlf50-%e2%80%93-open-conference-bei-deutschlandfunk-und-bpb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Lizenz für unsere Inhalte ab 2012</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/neue-lizenz-fur-unsere-inhalte-ab-2012/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/neue-lizenz-fur-unsere-inhalte-ab-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 22:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir über uns]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5648</guid>
		<description><![CDATA[Nach gut einem Jahr Regelbetrieb auf pb21.de wollen wir 2012 unsere Inhalte weiterentwickeln und verbessern. Zunächst wird es für alle Inhalte eine größere Veränderung geben. Bisher haben wir Inhalte standardmäßig unter einer Creative Commons by-nc-sa Lizenz veröffentlicht. In Kürze bedeutet das: Jeder kann die Inhalte beliebig kopieren, weiterverwenden und auch verändert weitergeben, solange die Kopien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5650" title="Creative-Commons-by" src="http://pb21.de/files/2011/12/Creative-Commons-by-200x200.png" alt="Creative-Commons-by Logo" width="140" height="140" />Nach gut einem Jahr Regelbetrieb auf pb21.de wollen wir 2012 unsere Inhalte weiterentwickeln und verbessern. Zunächst wird es für alle Inhalte eine größere Veränderung geben. Bisher haben wir Inhalte standardmäßig unter einer Creative Commons <em>by-nc-sa</em> Lizenz veröffentlicht. <span id="more-5648"></span>In Kürze bedeutet das: Jeder kann die Inhalte beliebig kopieren, weiterverwenden und auch verändert weitergeben, solange die Kopien 1. nicht kommerziell und 2. weiterhin unter dieser Lizenz verwendet werden. Zum Jahreswechsel ändern wir das für alle zukünftigen Inhalte. Die neue Lizenz wird eine <em>CC by </em>Lizenz sein. Damit fallen die Einschränkungen nicht-kommerziell und keine Lizenzänderung weg. Wer möchte, kann die neuen Artikel also zum Beispiel als Buch drucken und verkaufen – solange er den Autor nennt. Unser Angebot verfolgt das Ziel einer möglichst großen Verbreitung. Vor diesem Hintergrund wollen wir alle Hindernisse ausräumen, die diesem Ziel im Wege stehen könnten.</p>
<p>Die Art und Weise der by-Nennung soll dabei wie folgt aussehen: <em>CC-by-Lizenz, Autor: [Name des Autors] für pb21.de.</em> Sofern der Inhalt online erscheint, bitten wir um eine Verlinkung auf den Ursprungsartikel. Details zu Creative Commons-Lizenzen finden Sie in unserer <a title="Creative Commons als Urheberrecht 2.0?" href="http://pb21.de/2011/08/creative-commons-als-urheberrecht-2-0/">Artikelreihe „Creative Commons“</a>.</p>
<p>Wichtig: Für Inhalte, die bis Ende 2011 veröffentlicht wurden, bleibt weiterhin die CC by-nc-sa-Lizenz bestehen.</p>
<p>Was denken Sie über die neue Lizenz? Haben Sie Fragen oder Anmerkungen? Wir freuen uns über Kommentare oder E-Mails.</p>
<hr />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a href="<br />
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="undefined" valign="undefined"><a title="Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: [Name des Autors] für <a title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks" href="http://pb21.de/">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&#8221; title=&#8221;Details zu dieser Lizenz auf creativecommons.org&#8221;><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></td>
<td align="undefined" valign="undefined"><small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">CC-by-Lizenz</a>. Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: <em>CC-by-Lizenz, Autor: Jöran Muuß-Merholz für <a href="http://pb21.de/" title="pb21.de - Web 2.0 in der politischen Bildung - ein Gemeinschaftsprojekt der bpb und des DGB Bildungswerks">pb21.de</a>.</em></small></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="shr-publisher-5648"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/neue-lizenz-fur-unsere-inhalte-ab-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frohes Fest!</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/frohes-fest/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/frohes-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5636</guid>
		<description><![CDATA[Im Dezember 2010 startete der regelmäßige Betrieb von pb21.de. Nach nun gut einem Jahr bedanken wir uns bei allen Autorinen und Autoren, Leserinnen und Lesern, WebTalkenden und Kommentierenden für das spannende erste Jahr! Wir wünschen allen ein frohes Fest! PS: Wer in einer ruhigen Stunde das nachholen möchte, was die meisten von uns getan zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Im Dezember 2010 startete der regelmäßige Betrieb von pb21.de. Nach nun gut einem Jahr bedanken wir uns bei allen Autorinen und Autoren, Leserinnen und Lesern, WebTalkenden und Kommentierenden für das spannende erste Jahr! Wir wünschen allen ein frohes Fest!</p>
<p>PS: Wer in einer ruhigen Stunde das nachholen möchte, was die meisten von uns getan zu haben behaupten, fast alle aber doch nicht gemacht haben, hat hier die Gelegenheit dazu: die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook zur Kenntnis zu nehmen.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/rtwF1GZHxVM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<div class="shr-publisher-5636"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/frohes-fest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webschau Dezember 2011</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/webschau-dezember/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/webschau-dezember/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 11:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Demuth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Webschau]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentrale für politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[D64]]></category>
		<category><![CDATA[EduCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Europa-Haus Marienberg]]></category>
		<category><![CDATA[Gesich]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[JIM-Studie 2011]]></category>
		<category><![CDATA[KAS]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Twittern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5589</guid>
		<description><![CDATA[Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau: Lesetipp: JIM-Studie 2011 Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die neue JIM-Studie ist veröffentlicht, ein neuer Verein gegründet, das Europa-Haus Marienberg ist ausgezeichnet worden und einen Adventskalender gibt es auch - dies und mehr in der Dezember-Webschau:</p>
<h3><a title="JIM Studie 2011" href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf11/JIM2011.pdf">Lesetipp: JIM-Studie 2011</a></h3>
<p>Die traditionellen Medien stehen hoch im Kurs: <span id="more-5589"></span>Die jährlich durchgeführte Untersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger hat u.a. ergeben, dass 44% der Jugendlichen regelmäßig Bücher lesen, Tageszeitungen wird bei widersprüchlicher Berichterstattung das größte Vertrauen geschenkt und es wird gerne die Tagesschau geguckt. 72% der jugendlichen Internetnutzer sind bei Facebook aktiv, vier Fünftel von ihnen schützen über die Privatsphäre-Einstellungen ihre Daten vor Dritten.<br />
<small>#jimstudie2011</small></p>
<hr />
<h3>Kurzmeldungen</h3>
<h4><a title="Digitale (Un-)Kultur und Demokratie" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">&#8220;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&#8221;</a></h4>
<p>Jeff Jarvis und Hans-Peter Friedrich sprachen neben anderen Ende November in Berlin bei einer Tagung der <a title="„Digitale (Un)Kultur und Demokratie“" href="http://www.kas.de/wf/de/17.47279/">Adenauer-Stiftung</a> zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Digitalisierung. Was die Chancen betrifft, wird auf <a title="Konrad-Adenauer-Stiftung diskutiert über &quot;Digitale (Un-)Kultur und Demokratie&quot;" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konrad-Adenauer-Stiftung-diskutiert-ueber-Digitale-Un-Kultur-und-Demokratie-1387794.html">heise.de</a> der Berliner Pirat Martin Delius zitiert: &#8221;Alle unsere schönen Entwicklungen wie Liquid Feedback funktionieren natürlich nicht, wenn wir keine politische Bildung haben. Aber wir müssen dafür sorgen, dass es mehr Menschen gibt, die diese Möglichkeiten nutzen können.&#8221;<br />
<small>#politischebildung #kas</small></p>
<h4><a href="http://thinkeurope21.blogspot.com/2011/12/think-europe-projekt-als-good-practice.html">&#8220;think europe&#8221;-Projekt als Good Practice durch BpB ausgezeichnet</a></h4>
<p>&#8220;Europa digital &#8211; Europa Web 2.0: Facebook, Twitter &amp; Co. &#8211; Partizipation und bürgerschaftliches Engagement im digitalen Europa des 21. Jahrhunderts&#8221;: So heißt das Projekt einer multinationalen Jugendbegegnung, durchgeführt von Karsten Lucke und Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg. Es ist von der Bundeszentrale als eines der <a title="Beispiele guter Praxis aus der Trägerarbeit" href="http://www.bpb.de/partner/WX7LV5,0,0,Beispiele_guter_Praxis_aus_der_Tr%E4gerarbeit.html">Beispiele guter Praxis</a> aus der Trägerarbeit ausgezeichnet worden. Glückwunsch!<br />
<small>#marienberg #europa #bpb</small></p>
<h4><a title="&quot;Find my Face&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">&#8220;Find my Face&#8221;</a></h4>
<p>Der <a title="Google startet Gesichtserkennung" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,802557,00.html">Spiegel</a> schreibt zu Googles neuer Funktion: &#8220;Nach Facebook bekommt nun auch Googles soziales Netzwerk Google+ eine automatische Gesichtserkennung. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil die Aktivierung einer Gesichtserkennung bei Facebook ohne vorherige Zustimmung der Nutzer von Datenschützern scharf kritisiert worden war, überlässt Google die Entscheidung zur Teilnahme den Nutzern.&#8221;<br />
<small>#google #gesichtserkennung</small></p>
<h4><a title="Identität im Netz" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">Viele globale Dörfer</a></h4>
<p>Die <a title="Wo ist zuhause, Mama?" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-netz-wo-ist-zuhause-mama-11553085.html">FAZ</a> schreibt zur Frage nach der Identität im Netz: &#8220;Trägt das Internet dazu bei, nationale Identitäten auszulöschen? Soziologen haben herausgefunden, dass Patriotismus und Weltläufigkeit sich überhaupt nicht ausschließen.&#8221; Auf einer Tagung Anfang Dezember in Wien waren Formen nationaler Identifikation, deren Wandel und die Rolle der Medien bei diesem Prozess diskutiert worden.<br />
<small>#identitaet</small></p>
<h4><a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">Rettet das Netz die Bildung?</a></h4>
<p>Was für&#8217;s Ohr: Am 1. Dezember veranstaltete <a title="Rettet das Netz die Bildung?" href="http://wissen.dradio.de/netz-reporter-xl-rettet-das-netz-die-bildung.126.de.html?dram:article_id=13851">DRadio Wissen</a> in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung das zweite SpeedLab zum Thema &#8220;Digitalisierung und Bildung&#8221;. In der Podiumsdiskussion (u.a. mit Lisa Rosa und Martin Lindner) wurde z.B. darüber diskutiert, wie sich Schule weiterentwickeln muss, um in einer digitalisierten Gesellschaft ihre Aufgabe erfüllen zu können.<br />
<small>#schule #klimawandel</small></p>
<h4><a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">Das Twitter-Debakel von Bielefeld</a></h4>
<p>Hart ins Gericht geht Axel Krommer auf <a title="Das Twitter-Debakel von Bielefeld" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35958/1.html">telepolis.de</a> mit den twitternden Teilnehmerinnen und Teilnehmern des educamps 2011 in Bielefeld. Er sagt, die These, dass Twittern während einer Veranstaltung dem klassischen Mitschreiben ähnlich ist, sei falsch, denn die Aufmerksamkeit liege bei den Mit-Twitterern und nicht beim Vortrag. Zudem sei es ein Sich-aus der Verantwortung stehlen, wenn auf die Filtersouveränität hingewiesen würde (&#8220;Du musst mir ja nicht folgen&#8221;).<br />
<small>#twittern #educamp</small></p>
<h4><a title="Adventskalender 2011" href="http://mms.uni-hamburg.de/2011/12/05/adventskalender-2011/">Adventskalender 2011</a></h4>
<p>Von der Maus, die das Internet erklärt bis zum Microlearning: Das der Uni Hamburg zugeordnete mms-eLearning-Büro veröffentlicht bzw. verlinkt bis zum 24.12. jeden Tag einen Film rund um das Thema Lernen mit Medien. Viel Spaß!<br />
<small>#advent</small></p>
<hr />
<h3>Debatte: Der neue Verein D64<a title="Anonymität im Netz" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,778727,00.html"><br />
</a></h3>
<p>Anfang Dezember wurde die bereits zweite Neugründung eines Internet-Vereins in diesem Jahr bekannt gegeben. Der Start des <a title="D64" href="http://d-64.org/">&#8220;D64&#8243;</a> genannten Thinktanks wird von kritischen Stimmen begleitet: Kai Biermann schreibt auf <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/">zeit.de</a> unter dem Titel <a title="Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/spd-thinktank-d64">„Die SPD bekommt netzpolitische Nachhilfe“</a>: „Der neue Thinktank D64 will sich Gedanken um die digitale Zukunft machen. Vor allem scheint er eine Plattform für frustrierten SPD-Nachwuchs zu sein. […] Damit diese auch Schlagkraft entwickelt, wurden mit Google und Facebook von Anfang an die Großen der Industrie eingebunden. Beide Firmen wird es gefreut haben, suchen sie derzeit doch ebenfalls Wege, um die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen.“</p>
<p>Auch auf dem Blog <a title="D64" href="http://wirres.net/article/articleview/6047/1/6/">wirres.net</a> wird der Einfluss der Unternehmen kritisch beäugt: „aber wenn sich ein think tank gründet, der die digitalisierung unserer gesellschaft begleiten, bedenken und in die politik hineinwirken möchte, warum sind dann jeweils die presssprecher von facebook und google gründungsmitglieder? sind die da als privatleute drin? oder als vertreter ihrer firmen?“</p>
<p>Der Mitgründer des Vereins <a title="Digitale Gesellschaft" href="https://digitalegesellschaft.de/">„Digitale Gesellschaft“</a> Markus Beckedahl schreibt auf <a title="D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt" href="https://netzpolitik.org/2011/d64-zentrum-fur-digitalen-fortschrit/">netzpolitik.org</a>: „Der neue Verein dürfte mit dem Fokus irgendwo zwischen dem Politcamp e.V. und dem von Google initierten Collaboraty einzuordnen sein. Wir wünschen der Gruppe D64 ein gutes Händchen beim Bearbeiten der SPD!“<br />
<small>#d64 #spd #lobbyismus</small></p>
<div class="shr-publisher-5589"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/webschau-dezember/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21-WebTalk &#8220;Wie Tablets und Smartphones das Lernen verändern&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-verandern/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-verandern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Buldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>
		<category><![CDATA[Webtalk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5614</guid>
		<description><![CDATA[Hier finden Sie die Aufzeichnung der Diskussion vom 15.12.2011: (Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.) Am Donnerstag, 12.1.2012, 10 bis 11 9.30 bis 10.30 Uhr wird es eine Fortsetzung des WebTalks geben. Der Schwerpunkt soll dann auf der Frage liegen, was sich jenseits &#8220;ganz anderer Formate&#8221; in &#8220;ganz normalen Bildungssituationen&#8221; ändert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Hier finden Sie die Aufzeichnung der Diskussion vom 15.12.2011:</p>
<p></p>
<p><small>(Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.)</small></p>
<p>Am Donnerstag, 12.1.2012, <del datetime="2011-12-22T08:13:05+00:00">10 bis 11</del> 9.30 bis 10.30 Uhr wird es eine Fortsetzung des WebTalks geben. Der Schwerpunkt soll dann <span id="more-5614"></span>auf der Frage liegen, was sich jenseits &#8220;ganz anderer Formate&#8221; in &#8220;ganz normalen Bildungssituationen&#8221; ändert.</p>
<p>Die Referenten:</p>
<ul>
<li><a href="http://epb.uni-hamburg.de/de/personen/appelt">Ralf Appelt</a>, Leiter des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/">MultiMedia-Studios der Fakultät für Erziehungswissenschaft</a> an der Universität Hamburg</li>
<li><a href="http://www.dotcomblog.de/">Guido Brombach</a>, <a href="http://www.forum-politische-bildung.de/">Forum Politische Bildung</a> des DGB Bildungswerk</li>
<li>Daniel Seitz, <a href="http://medialepfade.de/">Mediale Pfade</a>, Medienpädagoge indoor und outdoor</li>
<li><a href="http://www.joeran.de/">Jöran Muuß-Merholz</a>, pb21.de (Moderation)</li>
</ul>
<p>Die im WebTalk genannten Links:</p>
<ul>
<li><a title="medialepfade.de" href="http://medialepfade.de">medialepfade.de</a></li>
<li><a title="ipad-agogik.de" href="http://ipad-agogik.de">ipad-agogik.de</a></li>
<li><a title="edunauten.net" href="http://edunauten.net">edunauten.net</a></li>
<li><a title="medienpaedagogik-praxis.de/apps" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/apps/">medienpaedagogik-praxis.de/apps</a></li>
<li><a title="Artikel Wofür das iPad gut ist" href="http://www.dotcomblog.de/?s=wof%C3%BCr+das+ipad+gut+ist">Wofür das iPad gut ist</a></li>
<li><a title="iPad Konzept" href="http://ipad-agogik.de/?p=88">iPad Konzept des DGB Bildungswerks</a></li>
<li><a title="Lernarium" href="http://www.dotcomblog.de/?p=2900">Lernarium, der Raum als 3. Pädagoge</a></li>
<li><a title="iPhone Projekt" href="http://www.projektschule-goldau.ch/das-iphone-projekt">iPhone-Klasse in der Schweiz</a></li>
<li><a title="augmented-reality-in-der-medienarbeit" href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/11/14/augmented-reality-in-der-medienarbeit/">augmented-reality-in-der-medienarbeit</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="display: none; opacity: 1 !important; border-color: none !important; background: transparent !important; padding: 0 !important; margin: 0 !important; position: absolute !important; top: 0; left: 0; overflow: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important;">
<div style="max-width: 300px !important; color: #fafafa !important; opacity: 0.8 !important; border-color: #000000 !important; border-width: 0px !important; -webkit-border-radius: 10px !important; background-color: #363636 !important; font-size: 16px !important; padding: 8px !important; overflow: visible !important; background-image: -webkit-gradient(linear, left top, right bottom, color-stop(0%, #000), color-stop(50%, #363636), color-stop(100%, #000)); z-index: 999999 !important; text-align: left  !important;"></div>
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></div>
<div class="shr-publisher-5614"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-wie-tablets-und-smartphones-das-lernen-verandern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#pb21-WebTalk &#8220;Muss jeder Vortrag live gestreamt werden?&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-muss-jeder-vortrag-live-gestreamt-werden/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-muss-jeder-vortrag-live-gestreamt-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanche Fabri</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Webtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[Streitgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Webinar]]></category>
		<category><![CDATA[Webtalk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5581</guid>
		<description><![CDATA[Hier finden Sie die Aufzeichnung des Streitgesprächs mit padeluun und Julia Schramm. (Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.) Die Referenten: Padeluun ist Künstler und Aktivist für Bürgerrechte im Digitalen Raum. Mit dem von ihm gegründeten FoeBuD e.V. ist er Gastgeber der Veranstaltungsreihe Public Domain, die nie live gestreamt wird. Julia Schramm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong><em></em></strong>Hier finden Sie die Aufzeichnung des Streitgesprächs mit padeluun und Julia Schramm.</p>
<p></p>
<p><small>(Tipp: Klicken Sie unten rechts im Video für einen Vollbildmodus.)</small></p>
<p>Die Referenten: <span id="more-5581"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Padeluun">Padeluun</a> ist Künstler und Aktivist für Bürgerrechte im Digitalen Raum. Mit dem von ihm gegründeten FoeBuD e.V. ist er Gastgeber der Veranstaltungsreihe <em><a title="zur Übersicht der bisherigen Veranstaltungen" href="http://www.foebud.org/pd">Public Domain</a></em>, die nie live gestreamt wird.</li>
<li><a href="http://juliaschramm.de/person/">Julia Schramm</a> ist Politologin und Piratin. Zuletzt war sie häufig als Vertreterin der <a href="http://blog.spackeria.org/">datenschutzkritischen Spackeria</a> eine gefragte Gesprächspartnerin.</li>
<li><a href="http://www.joeran.de/">Jöran Muuß-Merholz</a>, pb21.de (Moderation)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a> <small>Dieser Artikel steht unter der <a title="zu den Lizenzbestimmungen auf creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-by-nc-sa-Lizenz</a>.</small></p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5581"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/pb21-webtalk-muss-jeder-vortrag-live-gestreamt-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tagungsdokumentation online: Das Beispiel &#8220;Learning from Fukushima&#8221;</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter / Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Videostreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungsdokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Videostream]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5414</guid>
		<description><![CDATA[Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung &#8220;Learning from Fukushima&#8221;, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde.  Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;? KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5436" title="Learning from Fukushima" src="http://pb21.de/files/2011/12/Learning-from-Fukushima-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" />Ein multimedial illustriertes Interview mit Krystian Woznicki, dem Herausgeber der Berliner Gazette und Initiator der Tagung <a title="&quot;Learning from Fukushima&quot;" href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">&#8220;Learning from Fukushima&#8221;</a>, die am 29.10.2011 in Berlin stattfand und umfassend online dokumentiert wurde. <span id="more-5414"></span></p>
<p><strong>Sprechen wir zunächst über die Veranstaltung an sich. Was genau war &#8220;Learning from Fukushima&#8221;?</strong></p>
<p>KW: Wir haben versucht von dem tragischen Vorfall in Japan zu lernen, bei dem am 11. März 2011 durch ein Erdbeben, einen Tsunami und eine Kernschmelze verheerende Verwüstungen entstanden sind – bei dem aber auch Medien eine besondere Rolle eingenommen haben. Wir haben zum wiederholten Male eine Beobachtung gemacht: aus Betroffenen wurden Beteiligte. Man konnte an der Katastrophe teilhaben, eingreifen – indem man beispielsweise aktuellste Informationen zur Verfügung gestellt oder Gerüchte falsifiziert hat. Mit Hilfe von Live-Internet war das quasi global möglich. Also auch Menschen aus Deutschland konnten zu wichtigen Quellen und Dialogpartnern werden. Dieses dynamische, transnationale Echtzeitmedienszenario hat Menschen in Japan über die verschwiegene Informationspolitik ihrer Regierung hinweggeholfen. In Deutschland hat es darüberhinaus Umbrüche innerhalb der Atompolitik eingeleitet.</p>
<p><strong>Wie wurde dieses komplexe Thema bei der Tagung umgesetzt?</strong></p>
<p title="Programm">KW: Wir haben Journalisten und Aktivisten, Programmierer und Karthographen, Künstler und Blogger, Wissenschaftler und Übersetzer an einem Tisch zusammengebracht und uns zunächst die Reaktion in Deutschland, dann sie Situation in Japan angeschaut und schließlich versucht eine globale Perspektive einzunehmen (<a title="das Tagungsprogramm bei berlinergazette.de" href="http://berlinergazette.de/lff2910-programm/">zum Programm</a>). Die Leitfragen, die wir dabei diskutiert haben, lauteten: Wie entsteht in Zeiten der Krise eine kritische Öffentlichkeit? Wie können wir, die Bürgerinnen und Bürger, Einfluss nehmen? Welche Rolle spielt dabei das Internet? Das &#8220;Learnig from&#8230;&#8221; sollte eine möglichst konkrete Basis haben. Also haben wir &#8220;Best Practise Beispiele&#8221; in den Mittelpunkt gerückt: eine Bürgerinitiative zur kollektiven Erhebung von Strahlendaten (<a href="http://blog.safecast.org/">Safecast.org</a>), die weltweit größte Plattform für Bürgerjournalismus (<a href="http://ireport.cnn.com/">iReport</a>) und die Pioniere der partizipativen Krisenkatrographie (<a href="http://ushahidi.com/">Ushahidi</a>), um ein paar Beispiele zu geben.</p>
<blockquote>
<p title="Programm">Wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus.</p>
</blockquote>
<p><strong>Inwiefern gab es schon während der Veranstaltung selber eine &#8220;Live-Dokumentation&#8221;?</strong></p>
<p>KW: Uns war wichtig, dass wir nicht nur ÜBER partizipative Medienkulturen und die neue Rolle des Publikums sprechen, sondern eben dies auch praktizieren. Und wir wollten nicht nur vor Ort einen Dialog ermöglichen, sondern auch über die Grenzen des Veranstaltungsraums hinaus. Dieser Anspruch konnte nur über eine Echtzeit-Erweiterung des Events eingelöst werden. Dazu haben wir während der Veranstaltung die Inhalte der Diskussionen im Internet aufbereitet und sie zur unmittelbaren Verwendung bereit gestellt. Das hat sich natürlich nicht nur auf die dauerhaft niedergelegten Informationen (Dokumente) ausgewirkt, sondern auch auf den Verlauf der Veranstaltung selbst. Denn so konnten auch Menschen im Ausland in den Dialog vor Ort einbezogen werden.</p>
<p><strong>Was heißt das konkret?</strong></p>
<p>KW: Bei unserer letzten großen Tagung (<a title="Mobile Textkulturen" href="http://berlinergazette.de/symposium/mobile-textkulturen">Mobile Textkulturen</a>) haben einige Menschen beklagt, dass es keinen Live-Stream gab. Wir wollten das ändern. Allerdings haben wir erst einige Tage vor &#8220;Learning from Fukushima&#8221; die technischen Vorraussetzungen dafür geschaffen, live aus dem Veranstaltungsort zu senden. Immerhin mussten wir dafür beispielweise zwei neue W-Lan-Netze installieren und wussten erst kurz vor Beginn, dass es klappen würde. Dann haben wir es bekanntgegeben, über unsere sozialen Netzwerke, wegen der Zeitknappheit nicht sonderlich systematisch. Trotz der sehr kurzfristigen Ankündigung war das internationale Echo recht groß. Über 50 Menschen haben das Live-Video der Tagung verfolgt, dass auch jetzt ungeschnitten angesehen werden kann.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/31323919?title=0&amp;portrait=0&amp;color=aeb0b0" frameborder="0" width="400" height="255"></iframe></p>
<p><small><a href="http://vimeo.com/31323919">#LFF2910 (1/5): Begrüßung &amp; Christoph Neuberger – Die Online-Katastrophe: business as usual?</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.</p>
<p><strong>Wie konnte dieses Publikum während der Veranstaltung mit den Leuten vor Ort interagieren?</strong></p>
<p>KW: Wir haben vor allem über Google+ einen Rück-Kanal geschaffen. Alle, die unter dem Hashtag #LFF2010 gepostet haben, erschienen mit ihren Wortmeldungen bei uns im Veranstaltungsraum auf einer Wandübersicht. Dies wurde von einem Moderatoren-Team ausgelesen. Wir haben versucht, anregende Postings direkt in die Diskussion einfließen zu lassen. Gleichzeitig haben auch viele in dem Veranstaltungsort selbst, sich an diesem Diskurs beteiligt. So entstand ein komplexes Geflecht an Stimmen. Wir konnten einige Mißverständnisse auf diese Weise erkennen, thematisieren und unsere Kommunikation im Zuge dessen vertiefen. Frank Patalong zum Beispiel, einer der Referenten, fragte entgeistert ins Publikum, nachdem er auf der Wandübersicht ein Zitat von seinem Statement gesehen hatte: &#8220;Habe ich das gerade gesagt?&#8221; Da hatte sich schon im digitalen Raum ein Stimmengewirr über das Zitat erhoben, um daraufhin über den Rückkanal Bühne wieder relativiert zu werden. Ich will damit sagen: Nicht nur aus dem Netz wurde auf die Bühnendiskussionen Einfluss genommen, auch umgekehrt.</p>
<p><strong>Das Mißverständnis mit Patalong wurde über Google+ aufgedeckt?</strong></p>
<p>Nein, über Twitter. Ich hebe Google+ an dieser Stelle deshalb hervor, weil einige solcher Kommunikationsprozesse heute noch archiviert (siehe Postings um den 29.10. herum <a title="zur Timeline bei Google+" href="https://plus.google.com/s/%23LFF2910">hier</a>). Zudem sind die dort geposteten Inhalte im öffentlichen Internet auch such- und auffindbar. Anders Twitter. Alle Tweets sind nur bis zu einem Monat lang in der Hashtag- und Twitterwal-Übersicht abrufbar. Das ist sehr schade, weil Twitter die am stärksten ausgeprägte Interaktionskultur bei Veranstaltungen aufweist und auch bei &#8220;Learning from Fukushima&#8221; eine noch wichtigere Rolle als Google+ gespielt hat: Im Augenblick nutzen einfach noch mehr Menschen diesen Dienst.</p>
<p><strong>Die <a href="http://berlinergazette.de/symposium/learning-from-fukushima/">Dokumentation online</a> ist ja sehr umfassend. Welche Kanäle wurden da für was genutzt?</strong></p>
<p>KW: Uns war eine möglichst zeitgemässe, möglichst umfassende Öffentlichkeitsarbeit wichtig. Also haben wir versucht alle medialen Erweiterungen der Berliner Gazette einzusetzen, sprich: alle bekannten sozialen Netzwerke (facebook, twitter, G+), die v.a. textbasiert funktionieren, aber auch Fotos transportieren. Vimeo haben wir für laufende Bilder eingesetzt. Entscheidend ist, dass wir bereits in der Vorbereitung und Bewerbung der Veranstaltung auf diese Multimedialtät gesetzt haben.</p>
<p>So sind wir im multimedialen Dialog-Modus in das Symposium gegangen – was sich auf der zentralen Dokumentatsionsseite wiederspiegelt ist nur eine logische Konsequenz und Zuspitzung: Neben den Live-Video-Mitschnitten, gibt es ein kurzes Video, das wir am Veranstaltungstag gedreht haben. Uns war klar: die Live-Video-Mitschnitte werden nicht alle interessieren, es musste etwas kurzes, etwas knackiges her, um die grundlegenden Ideen des Tages zu vermitteln.
</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31533707?portrait=0&amp;color=98a1a3" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe><br />
<small><a href="http://vimeo.com/31533707">Learning from Fukushima | 29.10.11 | Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/berlinergazette">Berliner Gazette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a></small>.
</p>
<p>Eine umfassende Foto-Reportage, als Slide-Show präsentiert, rundet das visuelle Angebot ab. Darüber hinaus setzen wir auf intensive, aber nicht wahllose Verlinkung: Es gibt Links zu Pressestimmen (u.a. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/radioaktivitaet-fukushima-crowdsourcing">ZEIT Online</a> und <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1592025/">DeutschlandRadio</a>), zu den inovativen Projekten und zu anderen weiterführenden Ressourcen innerhalb der Berliner Gazette (darunter das <a href="http://berlinergazette.de/tag/fukushima">Fukushima-Dossier</a>) aber auch außerhalb der Berliner Gazette, darunter jeweils einen Stream von Twitter und Google mit Meldungen zu Fukushima.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Teile der Dokumentation kommen vom Veranstalter und welche von Teilnehmenden des Symposiums?</strong></p>
<p>KW: 80% oder mehr stammt vom Veranstalter. 20% vom Publikum. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, noch größere Anteile der Dokumentation dem Publikum zu überlassen. Zum Beispiel im Bereich Foto, Sound und Video. Viele BesucherInnen hatten ihre Aufnahmegeräte dabei. Es hätten offene Zugänge geschaffen werden müssen, um ihre Daten entsprechend zusammenzutragen und sichtbar zu machen.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005160&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><small><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/japanthesen-radiofritz">Japanthesen Radiofritz</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></small></p>
<p><strong>Inwiefern habt Ihr Euch schon vor der Veranstaltung Gedanken zur anschließenden Dokumentation gemacht? Gab es da einen Masterplan?</strong></p>
<p>KW: Wir haben uns intensiv mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Nicht zuletzt, weil es ein zentrales Thema der Veranstaltung selbst war. Bei einigen Sitzungen in unserem Büro haben wir die Herausforderungen besprochen und dann Aufgaben verteilt. Allein drei Leute waren mit Foto-Apparten unterwegs, sie haben sich zeitweise abgewechselt, um nebenbei auch die Twitter-Wall zu betreuen.</p>
<p><strong>Welche Aufgaben fallen konkret an, wenn man eine so umfassende Dokumentation erstellt?</strong></p>
<p>KW: Man braucht Fotografen, mehrere Leute, die eine Videokamera bedienen können, einige, die soziale Netzwerke wie Twitter <img class="alignright size-thumbnail wp-image-5429" title="Fotogalerie_LfF" src="http://pb21.de/files/2011/12/Fotogalerie_LfF-200x200.jpg" alt="Fotogalerie Learning from Fukushima" width="200" height="200" />und Google+ bespielen können, mehrere Leute, die Saalmanagement machen und dafür sorgen, dass die Kommunikation und Stimmung immer ausgewogen ist. Man muss vorher wissen, was man ungefähr mit dem ganzen Material anfangen will, wie man es aufbereiten will, einen Zeitplan für eine Auswertung vorallem, denn wenn man soviel Material anhäuft wie wir bei dieser Veranstaltung läuft man Gefahr in der Materialfülle zu versinken. Wir haben in der Berliner Gazette die Praxis entwickelt, immer gleich am Tag danach alles auszuwerten und online zu stellen. Ganz entscheidend sind dabei auch Fachkräfte, die sich schnell und professionel mit Auswahl, Editing und Aufbereitung befassen.</p>
<p><strong>Und wer hat diese Aufgaben übernommen?</strong></p>
<p>Unsere Redaktion besteht derzeit aus circa 10 Leuten plus minus zwei und dann kommen da jeweils noch Praktikanten und langjährige Unterstützer dazu, die sich ehrenamtlich bei unseren Projekten engagieren. In diesem Team haben wir die Ausfgaben entsprechend verteilt. Es versteht sich von selbst, dass auch ein paar Techniker dabei sein müssen <img src='http://pb21.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wieviel Arbeit ist das?</strong></p>
<p>KW: Es bedarf einiges an Vorlauf, man muss halt einiges klären, vor allem auch die Verfügbarkeit der Leute und wer dann leitende Funktionen übernimmt. Nach der Veranstaltung sollte man nicht mehr als drei Tage darauf verwenden. Besser noch ist, wenn die Dokumentation quasi live veröffentlicht wird. Am besten noch während der Veranstaltung. Sie kann dann in den unmittelbaren Tagen danach aktualisiert werden, solange die Aufmerksamkeit des Publikums noch halbwegs garantiert ist und durch die Pressestimmen und anderes Echo teils neu entsteht.</p>
<blockquote><p>Eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p></blockquote>
<p><strong>Welche Teile der Dokumentation würdest Du als besonders gelungen bezeichnen?</strong></p>
<p>KW: Einen einzelnen Teil würde ich nicht herausheben, eher die Gesamtheit, denn die Dokumentation erfüllt in ihrer Machart den Zweck, auch eine breite Öffentlichkeit über ein Thema zu informieren – statt nur für Menschen von Interesse zu sein, die dabei waren oder dabei sein wollten und es nicht geschafft zu haben. Also eine Dokumentation nicht nur als Rückblick und Erinnerungsstütze, sondern als gemeinsam generiertes Wissen, das zur allgemeinen Nutzung und weiteren Modifikation verfügbar gemacht wird.</p>
<p><strong>Gab es auch Sachen, die nicht so geklappt haben wie gedacht?</strong></p>
<p>KW: Leider haben wir es nicht geschafft, <a href="http://soundcloud.com/berliner-gazette">unseren SoundCloud-Kanal</a> einzusetzen. Es gab ein Konzept, aber es fehlte die Zeit, das Personal und das Budget. Wenn ich länger darüber nachdenke, fallen mir bestimmt auch noch mehr Dinge ein, so was ist ja nie perfekt.<br />
<object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24005415&amp;color=959b94&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><small><a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern/atomtransparenz">Atomtransparenz_Krystian_Woznicki</a> by <a href="http://soundcloud.com/ohrenflimmern">ohrenflimmern</a></span></small></p>
<p><strong>Es gibt sehr viele Videos und Fotos auf der Website. Habt Ihr in irgendeiner Form vorab angekündigt oder die abgebildeten Personen um Einverständnis gefragt? Oder seid Ihr einfach davon ausgegangen, dass die Veranstaltung öffentlich und damit ein stillschweigendes Einverständnis gegeben ist?</strong></p>
<p>KW: Wir haben das angesagt und wer damit ein Problem hatte, konnte zu uns kommen und seine Bedingungen nennen oder eben uns verbieten ihn oder sie nicht zu filmen/fotografieren. Auch in der finalen Auswertung geben wir die Möglichkeit, individuelle Ansprüche geltend zu machen, etwa: &#8220;auf diesem Foto sehe ich doof aus, könnt ihr das rausnehmen?&#8221; Klar, das machen wir.</p>
<p><strong>Für viele Veranstalter ist eine Dokumentation auf so vielen Kanälen noch Neuland. Und man kann ja durchaus erstmal klein anfangen. Wenn jetzt ein Veranstalter in der politischen Bildung erst einmal erste Schritte in diesem Bereich machen will, welche der vielen von Euch erprobten Kanäle / Dienste würdest Du ihm empfehlen?</strong></p>
<p>KW: Ich würde am Anfang auf Gewohnheiten und junge Konventionen zurückgreifen, also zunächst das aufgreifen, was besonders verbreitet ist. Zum Beispiel ist es inzwischen schon fast Standard, dass bei Veranstaltungen Twitter-Walls installiert und Live-Streams gemacht werden. Je stärker sich so etwas durchsetzt, desto mehr Menschen können daran teilhaben. Man darf allerdings nicht vergesssen, dass die Durchsetzung einer solchen Live-Dokumentationskultur auch die Interaktionskultur bei Veranstaltungen verändert. Man muss also Dokumentationstechniken und Moderationstechniken sowie Umgang mit Publikum immer zusammendenken und entsprechend weiter entwickeln. All das beeinflusst die Planung und Durchführung einer jedweden Veranstaltung. Was im Zuge dessen deutlich vor Augen tritt: Eine gelungene Dokumentation ist heutzutage mehr denn je das Ergebnis einer sorgfältigen inhaltlichen Vorbereitung sowie eines klugen Versuchsaufbaus – zumindest wenn man eine Tagung als Experiment begreift.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5414"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/tagungsdokumentation-online-fukushima/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Lehrkräfte suchen Dienstleistung, weniger Austausch“ &#8211; Drei Jahre Erfahrung mit dem Zeitgeschichte-Projekt DeineGeschichte.de</title>
		<link>http://pb21.de/2011/12/%e2%80%9elehrkrafte-suchen-dienstleistung-weniger-austausch%e2%80%9c-drei-jahre-erfahrung-mit-dem-zeitgeschichte-projekt-deinegeschichte-de/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/12/%e2%80%9elehrkrafte-suchen-dienstleistung-weniger-austausch%e2%80%9c-drei-jahre-erfahrung-mit-dem-zeitgeschichte-projekt-deinegeschichte-de/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria-Christina Nimmerfroh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Porträts & Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Communitiy]]></category>
		<category><![CDATA[DeineGeschichte.de]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrefortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerworkshops]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5355</guid>
		<description><![CDATA[Das Zeitgeschichte-Projekt DeineGeschichte.de will „die deutsch-deutsche Teilungsgeschichte spannend für Jugendliche aufbereiten“, sie zu „Geschichtsreportern“ werden lassen und auch die Lehrende zum Dialog anregen. Drei Jahre nach dem Start von DeineGeschichte.de befragte pb21 den Projektleiter Oliver Baumann über seine Erfahrungen mit dem „Gewohnheitstier“ Lehrkraft und der Erkenntnis, dass man ohne die reale Welt in der Virtualität]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-5362" src="http://pb21.de/files/2011/11/logo.png" alt="" width="295" height="41" />Das Zeitgeschichte-Projekt <a title="DeineGeschichte.de" href="http://www.deinegeschichte.de">DeineGeschichte.de</a> will „die deutsch-deutsche Teilungsgeschichte spannend für Jugendliche aufbereiten“, sie zu „Geschichtsreportern“ werden lassen und auch die Lehrende zum Dialog anregen. Drei Jahre nach dem Start von DeineGeschichte.de befragte pb21 den Projektleiter Oliver Baumann über seine Erfahrungen mit dem „Gewohnheitstier“ Lehrkraft und der Erkenntnis, dass man ohne die reale Welt in der Virtualität auch ziemlich alleine dastehen kann.<br />
<span id="more-5355"></span></p>
<p>“Das Desinteresse der Schüler an historischen und zeitgeschichtlichen Themen ist ein scheinbares. Es ist eine Frage der eingesetzten Mittel, Medien und Vermittlungsformen“, heißt es auf der Website von DeineGeschichte.de. Es gibt sie also, die Möglichkeiten mit Multimedia, selbstgedrehten Videos, aktuellen Meldungen Zeitgeschichte interessant zu vermitteln – mit diesem Anspruch sind die Macher von DeineGeschichte.de vor rund drei Jahren gestartet und „wir haben in dieser Zeit eine Menge gelernt“, sagt Projektleiter Oliver Baumann. Das Projekt läuft gut und alle wollen weitermachen, gerade jetzt, wo man die Zielgruppen wirklich gut kennen gelernt hat und weiß, was ankommt und was nicht. Es wird viel angeboten auf DeineGeschichte.de: Für den klassischen Schulunterricht gibt es umfangreiches <a title="DeineGeschichte.de - Wissen" href="http://www.deinegeschichte.de/wissen/">Material</a> bis hin zu schön gestalteten Arbeitsblättern, in der <a title="DeineGeschichte.de - Mediathek" href="http://www.deinegeschichte.de/mediathek/">Mediathek</a> gibt es Video-Beiträge der Redaktion und aus den Schulen, im <a title="DeineGeschichte.de - Werkstatt" href="http://www.deinegeschichte.de/werkstatt/">Werkstatt-Bereich</a> wird angeleitet für die eigenen Beiträge, und zwar wirklich von der Ideenfindung bis hin zur Postproduktion und zum Upload der Videos und es gibt einen großen <a title="DeineGeschichte.de - Aktuelles" href="http://www.deinegeschichte.de/aktuelles/">aktuellen Bereich</a> mit Newsletter und multimedial aufbereiteten Beiträgen. Im <a title="DeineGeschichte.de - Im Gespräch" href="http://www.deinegeschichte.de/aktuelles/im-gespraech/">Podcast-Format</a> werden Gespräche mit Personen rund um das Thema veröffentlicht und im Sommer hat es unter dem Titel <a title="DeineGeschichte.de - Wettbewerb" href="http://www.deinegeschichte.de/mitmachen/wettbewerb/">„Du schreibst Geschichte“ </a>einen Schüler-Wettbewerb zum 17. Juni 1953 gegeben. Und das alles sind nur die Online-Aktivitäten.<br />
<img class="alignleft size-medium wp-image-5363" src="http://pb21.de/files/2011/11/sc_DeineGeschichte_01-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" /> DeineGeschichte.de macht klar: Hier gibt es eine Redaktion, die Themen setzt, die die Seite strukturiert und sehr viel Input reingibt. Die Pfade der Beteiligung sind vorgegeben. In der Mediathek gibt es <a title="DeineGeschichte.de - Mediathek" href="http://www.deinegeschichte.de/mediathek/unsere-beitraege/">„unsere Beiträge“</a>, also die der Redaktion, und <a title="DeineGeschichte.de - Mediathek" href="http://www.deinegeschichte.de/mediathek/deine-beitraege/">„Eure Beiträge“</a>, das sind die der Projekte aus den Schulen. Dort finden sich selbstgedrehte Dokumentarfilme zum Mauerfall, über die Stasi, über den Jahrestag der DDR-Gründung und viele weitere. Einigen Videos merkt man an, dass da sehr viel Projektarbeit in den Schulen geleistet worden ist.<br />
Eine sehr umfangreiche Website mit vielen Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten – wie kommt das an bei den Zielgruppen? „Wir wollen uns an Jugendliche wenden und an die Bildungsakteure, die in diesen Themen unterwegs sind, also die Lehrkräfte“, erklärt Projektleiter Oliver Baumann. „Und die erreichen wir auch.“ Allerdings fand der Lernprozess nicht nur auf der Seite der Schüler statt. „Wir haben relativ schnell erkannt, dass irgendwas, das den Stallgeruch Schule hat, von Jugendlichen nicht so ohne weiteres genutzt wird“, so Baumann weiter. Das führt dazu, dass die Einbettung der Website und ihrer Möglichkeiten in Unterrichtseinheiten gut gelingt und angenommen wird, aber das alles „ist für die Schüler eben nur im Kontext Schule interessant und sie machen so etwas nur, wenn sie darauf gestoßen werden.“ Nachmittags kommt also kein Jugendlicher mal einfach so bei DeineGeschichte.de vorbei, um sich ohne den verbindlichen Rahmen Schule über Zeitgseschichte zu informieren oder um vielleicht sogar nach Lektüre im „Werkstatt“-Bereich ein Video zu den Themen hochzuladen. DeineGeschichte.de ist in erster Linie eine Schulgeschichte.<br />
Die Beteiligung der Nutzer findet über Projekte statt, die Lehrenden mit ihren Schülern im Unterricht durchführen und diese Ergebnisse dann als Video- oder Audiobeiträge auf der Seite veröffentlichen. 2009 und 2010 kamen sehr viele neue Projekte dazu, die Jahrestage von Mauerfall und Wiedervereinigung beförderten offenbar die Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen Themen.<br />
<img class="alignleft size-medium wp-image-5368" src="http://pb21.de/files/2011/11/sc_DeineGeschichte_021-350x205.jpg" alt="" width="350" height="205" />Die Lehrenden sind in der Regel sehr dankbar und offen für neue Anregungen in diesem Bereich. „Allerdings sind Lehrkräfte auch Gewohnheitstiere, die haben ihre 10 bis 15 Standardlinks für die Unterrichtsvorbereitung, feste Rechercheorte, feste Vorbereitungsszenarien“, erklärt Baumann. „Da mussten wir auch erst mal reinkommen.“ Mit einem reinen Online-Angebot war das im Endeffekt nicht zu machen. Schon sehr früh wurden Workshops durchgeführt, unter anderem mit der Bundeszentrale für politische Bildung und den Schulministerien. Es gab und gibt auch weiterhin eine Reihe von <a title="DeineGeschichte.de - Schülerworkshops" href="http://www.deinegeschichte.de/workshop/schuelerworkshops/">Offline-Workshops für Jugendliche</a>, aber auch <a title="DeineGeschichte.de - Lehrerfortbildung" href="http://www.deinegeschichte.de/workshop/lehrerfortbildung/">Fortbildungen für Lehrkräfte</a>. „Die Lehrenden sind für uns wichtige Multiplikatoren, auch um noch weitere Lehrende zu erreichen“, so Baumann. In den Fortbildungen geht es dann auch nicht nur um die Inhalte der Unterrichtseinheiten, sondern auch darum „die Furcht zu nehmen vor dem Umgang mit der Kamera, mit dem Netz, mit dieser Form der Veröffentlichung.“ Denn das Ziel der Seite ist klar: aktive Auseinandersetzung mit den Themen und auch selbst aktiv werden. „Werdet Geschichtsreporter“ ist an mehreren Stellen zu lesen. Und dieser Schritt von der interessanten Informationsseite hin zur interaktiven Plattform, vielleicht sogar mit Community-Charakter, ist der nicht ganz einfache Schritt für die Macher.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projektes ist es, den Austausch der Lehrkräfte untereinander zu fördern. Am Anfang wurde dafür direkt ein Forum installiert. „Das hat gar nicht funktioniert“, gibt Oliver Baumann zu. Deswegen ist das Forum auch nicht mehr auf der Seite. „Die Lehrkräfte sehen unsere Plattform in erster Linie als Ort, wo sie Dienstleistung bekommen, als Dialogmedium werden wir im Rahmen von DeineGeschichte einfach nicht so richtig wahrgenommen.“ Man merkt hier, dass Oliver Baumann darüber nicht glücklich ist. „Die Lehrkräfte denken: Ich bekomme, was ich brauche, aber ich beteilige mich nicht.“ Daran wollen die Macher von DeineGeschichte.de weiter arbeiten. Sie haben aber auch in Fortbildungen die Erfahrung gemacht, dass der Austausch in der Offline-Welt bei Lehrenden oft auch nicht so ausgeprägt ist. „Da haben sich Lehrkräfte der gleichen Schule bei uns im Workshop getroffen und wussten voneinander gar nicht, dass sie schon ähnliche Dinge im Unterricht mit Multimedia ausprobiert hatten“, erinnert sich Baumann.</p>
<p>Im aktuellen Bereich der Seite gibt es regelmäßig zwei bis drei neue Beiträge pro Woche. Die Redaktion &#8220;Aktuelles&#8221; ist sehr rege. „Das ist auch unser Anspruch, wir wollen auch immer neue Themen setzen“, so Baumann. Als nächstes stehen Kooperationen mit Gedenkstätten an, beispielsweise soll zusammen mit der Gedenkstätte <a title="Topographie des Terrors" href="http://www.topographie.de">Topographie des Terrors</a> eine komplette Unterrichtseinheit gestaltet werden. Die Redaktion von DeineGeschichte.de will auch unbedingt weiter machen, allen voran Oliver Baumann, der es weiter als erklärtes Ziel hat, die Beteiligung der Nutzer zu steigern: „Es muss weiter gehen, wir haben noch viele Ideen “</p>
<div style="border-color: none !important;background: transparent !important;padding: 0 !important;margin: 0 !important;overflow: visible !important;text-align: left !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5355"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/12/%e2%80%9elehrkrafte-suchen-dienstleistung-weniger-austausch%e2%80%9c-drei-jahre-erfahrung-mit-dem-zeitgeschichte-projekt-deinegeschichte-de/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungen bewerben und Anmeldungen verwalten. Wie können Facebook, Xing oder Amiando helfen?</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/veranstaltungen-anmeldungen-online/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/11/veranstaltungen-anmeldungen-online/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pfeiffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienste & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Amiando]]></category>
		<category><![CDATA[Anmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5342</guid>
		<description><![CDATA[Das Thema Ihrer Veranstaltung steht fest, der Ort ist reserviert, die Referent/innen sind gebucht und das Catering stellt schon das Menü zusammen. Wenn jetzt noch Gäste kommen, steht einer Veranstaltung nichts mehr im Wege. Klassischerweise können sich Teilnehmende per E-Mail oder mit einem ausgedruckten Formular auf dem Veranstaltungsflyer oder per Telefon anmelden und die Anmeldung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><h3><img class="alignleft size-medium wp-image-5386" src="http://pb21.de/files/2011/11/gaesteliste_by-nc-sa_by_dorin_popa-187x250.jpg" alt="Der Technoclub Harry Klein an der Münchner Sonnenstraße - Foto CC by-nc-sa by Dorin Popa" width="187" height="250" /></h3>
<p>Das Thema Ihrer Veranstaltung steht fest, der Ort ist reserviert, die Referent/innen sind gebucht und das Catering stellt schon das Menü zusammen. Wenn jetzt noch Gäste kommen, steht einer Veranstaltung nichts mehr im Wege. Klassischerweise können sich Teilnehmende per E-Mail oder mit einem ausgedruckten Formular auf dem Veranstaltungsflyer oder per Telefon anmelden und die Anmeldung wird gültig, sobald die Teilnahmegebühr per Hand überwiesen worden ist. Bei kleinen Veranstaltungen mit maximal zwölf Personen ist dieses „händische” Verfahren durchaus noch praktikabel. Aber wie ist es, wenn Sie 30, 40 oder mehr Gäste einladen wollen? Wenn die sich auch über das Internet anmelden wollen? Was machen Sie, wenn Sie eine Teilnahmegebühr erheben und diese automatisch abrechnen wollen? Hier helfen Online-Dienste, mit denen Sie die Anmeldung zu Ihrer Veranstaltung deutlich vereinfachen können.<span id="more-5342"></span></p>
<h3>Soziale Netzwerke</h3>
<div id="attachment_5343" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/eventuebersicht.png"><img class="size-medium wp-image-5343 " src="http://pb21.de/files/2011/11/eventuebersicht-180x250.png" alt="Veranstaltungsübersicht bei Facebook" width="144" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Veranstaltungsübersicht bei Facebook (zum Vergrößern bitte klicken)</p></div>
<p>Die meisten sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing und LinkedIn bieten auch die Möglichkeit an, Veranstaltungen zu erstellen und Gäste dafür einzuladen. Je nach Plattform sind die Möglichkeiten sehr unterschiedlich: bei Xing können Sie Events mit Tickets und Bezahlfunktion einstellen, bei Facebook dagegen (noch) nicht. Allerdings steht eine Teilnahme an solchen „Events” nur den Mitgliedern der jeweiligen Plattform offen, wer nicht bei Xing oder Faecbook registriert ist, schaut in die Röhre. Deshalb eignen sich solche Verfahren nur als zusätzliche Maßnahme, um z.B. auf eine Veranstaltung aufmerksam zu machen und meist nicht als alleinige Möglichkeit, sich zu einer Veranstaltung anzumelden.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Die <a title="bpb auf Facebook" href="http://www.facebook.com/bpb.de">Bundeszentrale für politische Bildung unterhält eine Facebook-Fanpage</a> mit über 9.000 Fans. Auf deren <a title="Events auf der Facebookseite der bpb" href="http://www.facebook.com/bpb.de?sk=events">Eventseite</a> werden deutschlandweite Veranstaltungen vorgestellt und Fans und Noch-</p>
<div id="attachment_5348" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/fb_event.png"><img class="size-medium wp-image-5348  " src="http://pb21.de/files/2011/11/fb_event-350x208.png" alt="Facebook-Event" width="210" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Facebook-Event der bpb: Die „Events“ dienen der Werbung, die eigentliche Anmeldung findet über die eigene Website statt (grün markierte Bereiche)</p></div>
<p>Nicht-Fans der bpb können an Veranstaltungen „teilnehmen”, das heißt, sich anmelden oder absagen. Allerdings sind diese Zu- und Absagen nicht verbindlich, jede Veranstaltung ist noch mit der Original-Veranstaltungsseite auf der Website der Bundeszentrale verlinkt. Diese Facebook-Events werden also genutzt, um Werbung für das eigene Veranstaltungsprogramm zu machen und die eigene Arbeit auch einem breiten Publikum vorzustellen.</p>
<p>Um eine Veranstaltung auf Facebook zu erstellen, benötigen Sie Administratorenrechte für Ihre Fanpage (hier geben wir eine <a title="Fanpage erstellen" href="/2011/03/facebook-fuer-organisationen-einfuehrung/">Anleitung, wie man eine eigene Fanpage estellt</a>). Im Reiter „Veranstaltungen” finden Sie rechts oben einen Button, mit dem Sie in wenigen Minuten eine Veranstaltung erstellen können. Einfach im Formular Titel, Ort, Zeit und Beschreibung ausfüllen und die Veranstaltung veröffentlichen. Vergessen Sie nicht, im Beschreibungstext einen Link auf Ihre Website zu setzen. Anschließend können Sie über den Button „Gäste einladen“ – richtig: Gäste einladen.</p>
<p>Sollte Sie auf Ihrer Fanpage noch keinen Veranstaltungsreiter haben, müssen Sie ihn zuerst in der Adminansicht Ihrer Fanpage aktivieren (um dorthin zu kommen, klicken Sie bitte oben unter dem Fanpage-Namen auf „Info bearbeiten”):</p>
<div id="attachment_5357" class="wp-caption alignnone" style="width: 486px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/event_admin.png"><img class="size-large wp-image-5357 " src="http://pb21.de/files/2011/11/event_admin-680x196.png" alt="Events auf Facebook aktivieren" width="476" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Events auf Facebook aktivieren: Klicken Sie auf „Anwendungen” (links) und dann bei Veranstaltungen auf „Einstellungen bearbeiten” und abschließend auf „Reiter hinzufügen”, um Events für Ihre Fanpage zu aktivieren.</p></div>
<h3>Xing</h3>
<div id="attachment_5365" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/eventorganisierenxing.png"><img class="size-medium wp-image-5365 " src="http://pb21.de/files/2011/11/eventorganisierenxing-203x250.png" alt="Event einstellen bei Xing" width="203" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Achten Sie bei der Eventerstellung bei Xing darauf, ggf. einen abweichenden Veranstalter, z.B. den Namen Ihrer Bildungseinrichtung, anzugeben.</p></div>
<p>Auch der Platzhirsch unter den deutschen Businessnetzwerken bietet – ähnlich wie Facebook – die Möglichkeit, Veranstaltungen anzulegen und andere dazu einzuladen. Die Gäste und natürlich Sie benötigen dazu allerdings ein Nutzerkonto bei Xing.</p>
<p>Wenn Sie auf <a title="Events bei Xing anlegen" href="https://www.xing.com/events/new">„Events” » „Event organisieren”</a> klicken, können Sie sich entscheiden, ob Sie die Veranstaltung mit oder ohne Tickets anlegen wollen. Veranstalungen mit Tickets werden über den Event-Organisator Amiando abgewickelt, dazu gleich mehr. <a title="Events erstellen ohne Ticketing" href="https://www.xing.com/events/basic_events/new">Events ohne Ticket</a> sind fast genauso schnell wie bei Facebook angelegt.</p>
<p>Für die meisten Events empfiehlt sich die Art „öffentliches Event”. An öffentlichen Events (z. B. Seminaren, Konferenzen) kann jede/r teilnehmen und das Event taucht in den Ergebnissen der XING Event-Suche auf. Zusätzlich können Sie gezielt Kontakte einladen. und Anmeldungen annehmen oder ablehnen.</p>
<p>Unter „Gāsteliste-Optionen“ können Sie die Höchstzahl an Gästen angeben und einstellen, wer die Gästeliste sehen darf.</p>
<p>Bitte geben Sie unter Veranstaltungsort die richtige Adresse an, damit die Location auch korrekt auf der später angezeigten Landkarte verzeichnet werden kann.</p>
<div id="attachment_5375" class="wp-caption alignnone" style="width: 486px"><a href="http://pb21.de/files/2011/11/xing_event.png"><img class="size-large wp-image-5375 " src="http://pb21.de/files/2011/11/xing_event-680x456.png" alt="Xing Event" width="476" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Xing Event zum Thema Digitale Gesellschaft in Müchen. Sie sehen Ort und Zeit, den Beginn des Beschreibungstextes und haben rechts oben die Möglichkeit, die Teilnehmenden anzuschreiben und Event-Details auch nachträglich noch zu ändern.</p></div>
<h3>Eventorganisation mit Amiando</h3>
<p>Amiando ist eine Münchner Firma und nach eigenen Angaben „Europas führendes Tool für Online Eventregistrierung“. Auch viele große Events mit Hunderten von Teilnehmenden nutzen den Service von Amiando, damit sich Gäste anmelden und Tickets käuflich erwerben können, z.B. auch die <a title="republica auf pb21" href="/tag/republica/">re:publica</a> mit mehreren Tausende Gästen.</p>
<p>Sie können bei Amiando einen kostenlosen Account erstellen und zahlen auch keine Gebühren, wenn Sie Tickets für kostenfreie Events vergeben. Nur wenn Sie Umsatz über einen Ticketverkauf generieren, zahlen Sie eine Gebühr an den Dienstleister. Die liegt <a title="zur Preisliste bei amiando" href="http://de.amiando.com/pricing.html">derzeit</a> bei 0,99 € pro Teilnehmer/in zzgl. 5,9 % der Teilnahmegebühr.</p>
<p><strong>Rechnungen und Bezahlmodelle</strong></p>
<p>Der Vorteil von Amiando ist: Amiando übernimmt für Sie den gesamten Bezahlvorgang, die Teilnehmenden können auf verschiedenen Wegen bezahlen, z.B. per Kreditkarte, PayPal, Vorauskasse oder Rechnung und sorgt, z.B. bei der Bezahlart <em>Rechnung</em> dafür, dass das Geld auch tatsächlich eintrifft, verschickt also die Mahnungen selbstständig. Abgerechnet wird dann zwischen Ihnen und Amiando, wobei Sie aber immer als offizieller Rechnungsempfänger auf den Rechnungen ausgewiesen werden.</p>
<p><strong>Technische Einbindung</strong></p>
<p>Zu jedem Event erhalten Sie einen Programmiercode, den Sie schnell und einfach in Ihre eigene Website einbinden können. Technisch handelt es sich dabei um einen sog. iFrame, das ist eine Zeile Code, den Sie an beliebiger Stelle auf Ihrer Website einbinden können. Für Besucherinnen hat das den Vorteil, dass sie Ihre Website nicht verlassen müssen, um sich zum Event anzumelden – alles erscheint wie aus einem Guss.</p>
<p><strong>Teilnehmermanagement und Datensicherheit</strong></p>
<p>Amiando hat seinen Sitz in Deutschland und unterliegt dem deutschen Datenschutzrecht. Bisher sind keine Datenschutzskandale um Amiando bekannt. Sie haben jederzeit vollen Zugriff auf die erhobenen Teilnehmerinnendaten und die Einbindung in Ihre Website bzw. die Anmeldung der Teilnehmenden erfolgt über eine verschlüsselte SSL-Verbindung. Auf der <a title="Features Amiando" href="http://de.amiando.com/features.html">Website von Amiando finden Sie eine ausführliche Liste der Möglichkeiten</a>, die Sie mit Amiando haben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine Veranstaltung nicht nur inhaltlich, sondern auch verwaltungstechnisch zu organisieren, erfordert eine Menge Arbeit. Mittlerweile gibt es gute Dienstleister, die sich auf einen kleinen Bereich dieser Organisation spezialisiert haben und eine Fülle von Möglichkeiten für die Eventanmeldung und Zahlungsabwicklung anbieten.</p>
<div style="background-color: transparent !important;text-align: left !important;padding: 0px !important;margin: 0px !important">
<p><img src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5342"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/11/veranstaltungen-anmeldungen-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Bytes, Blogs, Boards und Bildung“ am 1.12. in Köln</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/werkstatt-bildung-koeln/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/11/werkstatt-bildung-koeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jöran Muuß-Merholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5335</guid>
		<description><![CDATA[Das &#8220;digitale Feldforschungsprojekt&#8221; werkstatt.bpb.de veranstaltet zum zweiten Mal ein SpeedLab. Praktikerinnen, Experten und Lehrerinnen, Theoretikerinnen, Unternehmer, Bildungsaktivisten und Bloggerinnen treffen hier aufeinander, um Themen rund um ,Digitalisierung und Bildung‘ zu diskutieren, eigene Ideen und Projekte vorzustellen, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen, zu streiten und zu reflektieren. Die Veranstaltung findet am 1.12.2011 in Kölner Betahaus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-5336" title="Logo von werkstatt.bpb.de" src="http://pb21.de/files/2011/11/werkstatt-logo.jpg" alt="Logo von werkstatt.bpb.de" width="215" height="59" />Das &#8220;digitale Feldforschungsprojekt&#8221; werkstatt.bpb.de veranstaltet zum zweiten Mal ein SpeedLab. Praktikerinnen, Experten und Lehrerinnen, Theoretikerinnen, Unternehmer, Bildungsaktivisten und Bloggerinnen treffen hier aufeinander, um Themen rund um ,Digitalisierung und Bildung‘ zu diskutieren, eigene Ideen und Projekte vorzustellen, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen, zu streiten und zu reflektieren.</p>
<p>Die Veranstaltung findet am 1.12.2011 in Kölner Betahaus statt. Anmeldungen sind noch möglich. Details zum Programm finden sich auf <a href="http://werkstatt.bpb.de/2011/11/programm-%E2%80%9Ebytes-blogs-boards-und-bildung%E2%80%9C/">werkstatt.bpb.de</a>.</p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5335"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/11/werkstatt-bildung-koeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lernen über Politik &#124; Erkenntnisse aus einem EU-Projekt</title>
		<link>http://pb21.de/2011/11/podcast-learning-about-politics/</link>
		<comments>http://pb21.de/2011/11/podcast-learning-about-politics/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bernhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[#pb21 Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Bildung im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europabildung]]></category>
		<category><![CDATA[Learning about politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pb21.de/?p=5279</guid>
		<description><![CDATA[Im Oktober 2011 endete das 2-jährige EU-Projekt &#8220;Learning about Politics&#8221;. Im Interview mit Thomas Bernhardt gibt Pekka Kämäräinen vom Institut Technik &#38; Bildung (ITB) der Universität Bremen einen Überblick über die Arbeit der deutschen Partnerorganisation, die zentralen Ergebnisse und liefert interessante Erkenntnisse auch für #pb21. Das Interview ist in fünf Punkte gegliedert: Allgemeine Infos zum Projekt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5280" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img class="size-medium wp-image-5280   " title="EU-Projekt: Learning about politics" src="http://pb21.de/files/2011/11/learningaboutpolitics-e1321373852106-350x158.png" alt="EU-Projekt: Learning about politics" width="350" height="158" /><p class="wp-caption-text">EU-Projekt: Learning about politics</p></div>
<p>Im Oktober 2011 endete das 2-jährige EU-Projekt &#8220;Learning about Politics&#8221;. Im Interview mit Thomas Bernhardt gibt Pekka Kämäräinen vom <a href="http://www.itb.uni-bremen.de/index.php">Institut Technik &amp; Bildung (ITB)</a> der Universität Bremen einen Überblick über die Arbeit der deutschen Partnerorganisation, die zentralen Ergebnisse und liefert interessante Erkenntnisse auch für #pb21.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28626449&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28626449&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p><span id="more-5279"></span><br />
Das Interview ist in fünf Punkte gegliedert:</p>
<ol>
<li>Allgemeine Infos zum Projekt</li>
<li>Gegenstand des Projektes [ab 01:40]</li>
<li>Aufgaben des ITB [ab 03:25]</li>
<li>Maßnahmen und Ergebnisse des Projektes [ab 04:55]</li>
<li>Erkenntnisse und Nachhaltigkeit [ab 12:00]</li>
</ol>
<p>Die wichtigsten Links:</p>
<ul>
<li>Beispiel für digitalen Geschichten &#8220;<a href="http://learningaboutpolitics.eu/story2/">Stories of Migrants</a>&#8220;</li>
<li><a href="http://learningaboutpolitics.eu/germansite/de">deutscher Blog</a> zur Unterstützung der Geschichten</li>
<li><a href="http://learningaboutpolitics.eu/handbooks/">Lernhilfe</a> (Handbuch) für pädagogische Unterstützung der Plattformanwender</li>
<li>POLITICS-Gemeinschaft &#8220;<a href="http://learningaboutpolitics.eu/pac-map/">Politics &amp; Active Citizenship</a>&#8221; (PAC) Club</li>
</ul>
<p>Weiterführende Informationen hält die <a href="http://learningaboutpolitics.eu/">Projektwebsite</a> parat sowie dieses <a href="http://pb21.de/files/2011/11/Politics_Kurzinfo_DE.pdf">PDF mit Kurzinfos</a>.</p>
<div id="-chrome-auto-translate-plugin-dialog" style="opacity: 1 !important; background-image: initial !important; background-attachment: initial !important; background-origin: initial !important; background-clip: initial !important; background-color: transparent !important; position: absolute !important; top: 0px; left: 0px; overflow-x: visible !important; overflow-y: visible !important; z-index: 999999 !important; text-align: left !important; display: none; background-position: initial initial !important; background-repeat: initial initial !important; padding: 0px !important; margin: 0px !important;">
<p><img style="position: absolute !important; z-index: -1 !important; right: 1px !important; top: -20px !important; cursor: pointer !important; -webkit-border-radius: 20px; background-color: rgba(200, 200, 200, 0.3) !important; padding: 3px 5px 0 !important; margin: 0 !important;" onclick="document.location.href='http://translate.google.com/';" src="http://www.google.com/uds/css/small-logo.png" alt="" /></p>
</div>
<div class="shr-publisher-5279"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pb21.de/2011/11/podcast-learning-about-politics/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic page generated in 1.435 seconds. -->
<!-- Cached page generated by WP-Super-Cache on 2012-02-04 16:34:43 -->

