Video für Einsteiger, Teil II: Praxistipps für das richtige Equipment

Im zweiten Teil unsere Serie „Video für Einsteiger“ (den ersten Teil finden Sie hier) gehen wir tiefer, denn Sie haben inzwischen Ihre ersten Erfahrungen gesammelt.

Der gute Ton

Wir starten mit einem für Sie vielleicht überraschenden Aspekt: Das wichtigste am Film ist der Ton. Nicht nur bei Interviews gilt: Die Toleranzschwelle gegenüber schlechten Clips ist hoch, doch unverständlichen Ton quittiert der Zuschauer mit einem Klick, der das Video beendet.
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Video für Einsteiger, Teil I: Von wenig Durchblick zu etwas Ahnung

Soviel Video war nie, und täglich wird es mehr: Interviews, Dokumentationen, Mitschnitte von Vorträgen und Livestreams – da überlegt sich mancher, ob und wie er in Zukunft visuell dabei sein will. Denn Videos erzielen eine hohe Aufmerksamkeit, sind emotionaler und ansprechender als reine Texte. So lassen sich komplexe Zusammenhänge nachhaltiger vermitteln, weshalb Internetnutzer eher bereit sind, einen Drei-Minuten-Clip anzuschauen, als einen vergleichbar langen Text zu lesen. Außerdem werden interessante Videos gern verlinkt und in sozialen Netzwerken weitergereicht.

Eine Anleitung für alle, die noch nie Video gemacht haben

Der erste Teil der kleinen Serie „Video für Einsteiger“ richtet sich an Personen, die Interviews aufnehmen, Veranstaltungen mitschneiden oder Videos zu Dokumentations- und Lernzwecken erstellen möchten und anschliessend on- oder offline verbreiten wollen.
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Webschau Februar 2012

Grafik „Webschau“ von Ralf Appelt für pb21.de unter CC BY 3.0 DE.

Grafik „Webschau“ von Ralf Appelt für pb21.de unter CC BY 3.0 DE.

Facebook und Google sind erneut in die Kritik von Datenschützern geraten, Michael Seemann sagt, dass mehr politische Beteiligung nur über weniger datengeschützte Bürgerinnen und Bürger zu bekommen ist und Markus Beckedahl erklärt, was er an „Acta“ kritisiert. Dies und mehr in der Webschau für Februar 2012:
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Gegen Monokulturen, für mehr Vielfalt im Netz

Aktivistin Rena Tangens. Foto von Veit Mette, nicht unter freier Lizenz.

Aktivistin Rena Tangens. Foto von Veit Mette, nicht unter freier Lizenz.

Auf der Suche nach Alternativen zu Facebook

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Google, Facebook oder Twitter nicht beunruhigende Nachrichten produzieren. Nicht in dem Sinne, dass sie etwa für Machthaber in autokratischen Ländern ungemütlich werden würden, sondern indem sie ihre Nutzer mit Änderungen von Geschäftsbedingungen, Layout oder dem Einrichten von Filtern gängeln. Netzaktivisten wollen nun ein dezentrales, freies soziales Netzwerk aufbauen und damit eine unabhängige Alternative bieten. pb21 sprach mit Rena Tangens vom Bielefelder Datenschutzverein FoeBud und anderen Aktivisten.
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Tagen über und mit Social Media – ein Interview

Foto von SLpP, nicht unter freier Lizenz.

Foto von SLpP, nicht unter freier Lizenz.

Am 27. und 28. Januar 2012 fand in Meißen die Tagung „Profil zeigen im Internet – mit Sicherheit?“ statt. Leitfrage der rund 45 Teilnehmenden war, wie sich politische und kirchliche Bildungsangebote zu sozialen Medien verhalten und wie die zugehörigen Institutionen sich im Web 2.0 positionieren. Darüber und über die Erfahrungen, die die Veranstalter mit dem Einsatz einer Twitterwall während der Tagung gemacht haben, konnten wir mit Johannes Bilz von der Evangelischen Akademie Meißen und Henry Krause von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sprechen.Die Twitterwall wurde mit entsprechendem Hashtag (#slpb) bereits im Flyer zur Veranstaltung angekündigt. Die Teilnehmenden waren aufgerufen, ihre eigenen Laptops und Smartphones mitzubringen, um während der Tagung auch über diesen Kanal Rückmeldung geben zu können und die Veranstaltung nach außen zu tragen.
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Webcasting leicht gemacht – Teil I: Wie funktioniert das und was brauche ich?

Screenshot (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

Screenshot (fällt nicht unter eine freie Lizenz).

Online-Vorträge und – Diskussionen in der Bildungsarbeit

Beim Webcasting lassen sich Vorträge und Diskussionen mit Bild und Ton in alle (Online-)Welt senden – ohne dass die Beteiligen dafür ihre Schreibtische verlassen müssen. Das gilt für den Anbieter und Produzenten wie für Moderation und Experten und natürlich auch für die Teilnehmenden. Wie genau das funktioniert und welche Ausstattung es braucht, beschreiben wir in diesem Artikel. In Teil II werden wir verschiedene Anbieter von Webcasting-Software vorstellen und vergleichen.

Das Konzept des Webcastings erweitert die Möglichkeiten der üblichen Internet-Videos unter zwei Aspekten: Als Live-Webcast können Zuschauer nicht nur zuschauen, sondern sich auch beispielsweise via Chat in die Übertragung einschalten und Fragen stellen oder selber einen Diskussionsbeitrag liefern. Zudem liefern die Webcastings auch in der aufgezeichneten Variante („On-demand Webcasts“) den Mehrwert, dass hier Videos, z.B. eines Vortrags, verbunden werden können mit der gezeigten Präsentation. Ein Beispiel für ein Webcasting ohne Zuschauer vor Ort sind die #pb21-WebTalks:

Hier kommen die Referenten mit dem Moderator nur online zusammen, Videos der Teilnehmer werden von der Webcasting-Software zusammengestellt und dann für die Zuschauer auf einer gemeinsamen Internet-Seite dargestellt. So kann auch aus dem eigenen Büro live gesendet werden.

Während bei Videos die technischen Voraussetzungen vergleichsweise überschaubar sind – es muss oft nur in irgendeinem halbwegs üblichen Format ein Video vorliegen, um über einen der großen Video-Hoster im Internet verbreitet zu werden – sind die Anforderungen beim Webcasting höher. Doch gibt es da mittlerweile eine Reihe von gut handhabbaren Systemen, so dass es auch eher Unerfahrenen in dem Bereich mit ein bisschen Spaß am Herumprobieren möglich ist, live zu senden und die Zuschauer miteinzubeziehen.

Die Kommunikation bei Live-Webcasts ist der Face-to-Face-Kommunikation ähnlich. Gemeinsam ist beiden Formen die Sicht- und Hörbarkeit, die Synchronizität und die Sequenzialität, also die chronologische Abfolge vorher vorgesehener Beiträge oder Gesprächspartner. Trotz dieser Gemeinsamkeit gibt es sehr große Unterschiede, die sich daraus ergeben, dass sich die Akteure räumlich getrennt aufhalten. So ist die Wahrnehmung der anderen Person durch den in der Regel kleinen Bildausschnitt stark eingeschränkt, die Zuschauer sind oft nicht mit Bild, sondern nur mit ihrem Namenseintrag in einer Liste vertreten. Diese Einschränkungen sind der Tatsache geschuldet, dass nicht alle Nutzer über eine schnelle Internetverbindung verfügen. Theoretisch könnten alle Teilnehmer mit Bild und Ton zugeschaltet werden. Allerdings ist die Technik auch noch nicht soweit, dass das Zusammenspiel von Audio und Video immer ohne Ausprobieren funktionieren würde.

Die Kommunikation mit Experten und Teilnehmern ist in Webcasting-Szenarios – anders

Non-verbale Interaktionsmöglichkeiten können naturgemäß nur begrenzt stattfinden und das führt oft zu längeren Einzelbeiträgen der Sprechenden, Pausen zwischen den Beiträgen und eine stärkere Strukturierung des Ablaufs und damit weniger Spontaneität. Abhängig von Internetverbindung und verwendeter Software gibt es auch einen Zeitversatz, der die Kommunikation untereinander erschwert.

In einem Webcast kann man praktisch das machen, was auch in Fernsehsendungen möglich ist, ergänzt durch die Möglichkeiten der Interaktivität mit den Zuschauern. Im Wesentlichen finden sich im didaktischen Kontext folgende Formen:

  • Gesprächsrunden mit Experten und Frage-/Diskussionsmöglichkeit durch die Teilnehmer: Das ist das Konzept der #pb21-WebTalks, bei dem ein Moderator mit einem bis drei Gesprächspartnern ein Thema vorstellt (unterstützt durch Visualisierungen) und die Teilnehmer über einen Text-Chat die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen. Bei dieser Form gibt es kein Live-Publikum vor Ort.
  • Live-Übertragung von Veranstaltungen: Gesprächsrunden oder Vorträge von Präsenzveranstaltungen können live ins Internet übertragen werden und die Zuschauer im Internet können wie die Teilnehmer vor Ort Fragen stellen. Der entscheidende Vorteil ist hier, interessante Veranstaltungen direkt einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, was auch direkt einbezogen werden kann. So wirkt das Geschehen im Internet direkt in die Präsenzveranstaltung hinein.
  • Plenumgsgespräche mit virtuellen Gruppen: Hier leitet ein Moderator/Dozent (möglicherweise mit einem Experten) eine virtuelle Gesprächsrunde mit einer offenen oder geschlossenen Teilnehmergruppe. Die Inhalte werden unterstützt durch Präsentationen visualisiert und es kann gemeinsam an einem Ergebnis, z.B. einem gemeinsamen Dokument gearbeitet werden. Hier steht die Interaktivität und die Wissensvermittlung im Mittelpunkt.

Natürlich sind auch andere Formen denkbar, die Nutzung von Webcasts ist im didaktischen Kontext noch nicht ganz so verbreitet. Da gibt es noch sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten.

Geringe Anforderungen an die Technik, aber wichtig: Zuverlässigkeit

Im Prinzip muss für einen Webcast das vorliegen, was auch eine Fernsehsendung an Vorbereitung und Technik braucht – nur in deutlich kleinerem Umfang. Die technischen Voraussetzungen in Bezug auf Mikrofon und Kamera sind eher gering. Da durch das Streaming – die Technik, mit der die großen Audio- und Videodaten internettauglich kleingerechnet werden – die Audio- und Video-Qualität ohnehin herabgesenkt wird, ist eine günstige Ausstattung ausreichend.

Foto „Laptop, Kamera, Headset“ von Maria-Christina Nimmerfroh unter CC BY 3.0.

Foto „Laptop, Kamera, Headset“ von Maria-Christina Nimmerfroh unter CC BY 3.0.

Kamera: Eine sog. Webcam, die man am Laptop oder am Bildschirm befestigen kann, reicht völlig aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Auflösung, mit der aufgenommen wird, mind. 640×480 Bildpunkte (Pixel) beträgt. Externe Webcams erfüllen dieses Kriterium in der Regel, bei eingebauten Webcams, z.B. bei günstigen Laptops, ist die Qualität oft nicht so gut. Da hilft dann nur ausgiebiges Testen.

Mikrofon: Wenn es wenig Umgebungsgeräusche gibt, der Akteur beispielsweise alleine in seinem Büro sitzt, reichen in der Regel die eingebauten Mikrofone, die oft bei Laptops integriert sind. Ansonsten sind auch die Mikrofone von Headsets von der Qualität her sehr brauchbar. Die beste Tonqualität bieten USB-Mikrofone, die ab etwa 70 Euro erhältlich sind.

Headset: Es ist unbedingt notwendig, dass alle Akteure Headsets oder Kopfhörer tragen. Ist nämlich der Lautsprecher des Computers eingeschaltet, entstehen die unschönen Rückkopplungsgeräusche. Auf diese Notwendigkeit sollten auch alle Beteiligten der Aufzeichung vorher hingewiesen werden. Wer sich nicht mit Kopfhörern präsentieren möchte, kann ja auf Kopfhörer im Ohrstöpselformat zurückgreifen.

Damit live auch alles klappt: Testen, testen und nochmal testen

Die Technik – also alle Kameras, die Internetverbindungen, der Webcast-Hoster, also einfach alles, muss vorher ausführlich getestet werden, um mögliche Fehlerquellen auszuschalten. Ein Webcast ist aufwendig und es wäre sehr bedauerlich, wenn er ausfallen müsste, beispielsweise weil die Internet-Verbindung eines Experten zu langsam ist. So muss mit jedem Akteur vorher, am besten einige Tage vorher, ein Testlauf durchgeführt werden, um Bild und Ton und Übertragungsgeschwindigkeit zu testen. In der Regel dauert so etwas nur wenige Minuten. Diese Testäufe ist auch sinnvoll, damit sich die Akteure in die besondere Situation mit der Kamera und den entfernten Akteuren einstellen können.

Zusätzlich zur Technik ist ein ausgearbeitetes Konzept notwendig, das vor allem auch Zeitvorgaben für die Teilnehmenden enthält, eine Sendeleitung, die für die optimale Einspeisung der unterschiedlichen Beiträge und Formate zuständig ist und natürlich die Kameras, Mikrofone und Computer der Beteiligten. Die „Sendeleitung“ braucht einen Computer, der die Anforderungen der Webcast-Software erfüllt (das ist anbieterabhängig, deswegen kann hier keine generelle Empfehlung gegeben werden) und eine Breitband-Internetverbindung. Eine Übertragung über Internetverbindungen mit geringerer Bandbreite ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht empfehlenswert.

Die Kosten sind überschaubar

Für einen Webcast ist ein Vertrag/eine Registrierung mit einem Webcast-Hoster notwendig, die alle Leistungen unterschiedlichen Umfangs anbieten, bei den meisten ist es möglich, auch kostenlos den Dienst zu testen. Die meisten Hoster bieten Verträge mit einmonatiger Kündigungsfrist an, so dass man die Leistung den sich verändernden Bedürfnissen anpassen kann. Die Leistungen bestehen üblicherweise darin, Software für die „Sendeleitung“ zur Verfügung zu stellen, also für den Arbeitsplatz, von dem aus die Videos, die Präsentationen und die Interaktivität mit den Teilnehmern gesteuert wird. Mit Hilfe dieser Software, die in der Regel über den Internet-Browser als Webanwendung bedient wird, werden auch die Rollen und Rechte der Teilnehmenden zugewiesen (Teilnehmer, Moderatoren, Experten usw.) Diese „Sendeleitung“ kann auch von einem oder mehreren Moderatoren übernommen werden und ist von jedem am Webcast beteiligten Computer aus möglich. So lassen sich die Aufgaben zwischen den Akteuren flexibel verteilen. Dazu kommt natürlich das Zur-Verfügung-Stellen der ganzen Sendung im Internet unter einer Internet-Adresse die den Teilnehmern kommuniziert werden kann und die Benutzerverwaltung für die Akteure und Teilnehmer. Nach der Sendung sollte das Video auch noch abrufbar sein, damit alle die, die nicht live zuschauen konnten, trotzdem Zugang zu den Inhalten. Ein wichtiger Aspekt von Webcasts ist ohnehin die Verfügbarkeit im Nachhinein: Die ganze Sendung ist dauerhaft abrufbar, so dass sich der Aufwand eines Sendekonzepts oder mehrere Experten auch wirklich lohnt.

Eine Schulung zum Organisieren und Durchführen von Online-Events mit Adobe Connect findet am 06.02.2012 um 14.00 Uhr auf e-teaching.org statt.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Mit unterschiedlichen Systemen? Der Konzeption von Webcasts? Und der Resonanz der Zuschauer? Teilen Sie anderen Ihren Erfahrungen mit!

In Teil II werden wir verschiedene Anbieter von WebCasting-Software vorstellen und vergleichen.


In der Reihe „Lernen mit YouTube & Co“ sind bisher erschienen:


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Der Artikel (Text) auf dieser Seite steht unter der CC BY 3.0 DE Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Maria-Christina Nimmerfroh für pb21.de.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen.
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Daten rein, Daten raus? Datenportabilität – Teil II: Online-Services und ihre Data Portability-Möglichkeiten

Nachdem wir in Teil I dieser Artikelreihe die Idee, Ziele und Probleme von Data Portability vorgestellt haben, wird es an dieser Stelle konkret: Was genau leisten die gängigen Online-Services im Hinblick auf Data Portability? Hier eine Übersicht über Google, Facebook, Twitter, delicious und flickr. Außerdem beantworten wir die Frage: Wie ist es eigentlich mit der „Umzugsfähigkeit“ von E-Mail-Dienste bestellt?

Am Donnerstag, 02.02.2012 hat Christian Scholz im WebTalk „Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google & Co?“ seine Thesen zur Diskussion gestellt. Die Aufzeichnung des WebTalks finden Sie hier.
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Daten rein, Daten raus? Das Problem mit der Datenportabilität – Teil I: Der Hintergrund

Was passiert eigentlich mit meinem Adressbuch und meinen Mails, wenn ich von t-online zu Google Mail oder zu web.de umziehen will? Und wie bekomme ich, nun da es Google Plus gibt, mein Profil und meine Kontakte eigentlich von Facebook dorthin?

Was passiert eigentlich mit meinen Daten, wenn ein Service dicht macht, wie dies z.B. bei Produkten von Google und Yahoo der Fall ist oder war?

Am Donnerstag, 02.02.2012 hat Christian Scholz im WebTalk „Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google & Co?“ seine Thesen zur Diskussion gestellt. Die Aufzeichnung des WebTalks finden Sie hier.

Je mehr solcher Online-Dienste es gibt und je wichtiger sie für unser tägliches Leben werden, desto eher stellen sich diese Fragen. Und da das Kind auch einen Namen braucht, fasst man sie unter dem Begriff Data Portability, zu deutsch also Datenportabilität, zusammen.
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Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google & Co?

Warum das Thema „Data Portability” auch für die politische Bildung wichtig ist.

Gerade hat EU-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel ihre Pläne in Sachen digitaler Daten vorgestellt. Sie fordert u.a. ein „Recht auf Vergessen” und den problemlosen „Umzug” mit den eigenen Daten von einem Internetunternehmen zum anderen. Im Internet wird dieses Thema schon länger unter dem Schlagwort „Data Portability” diskutiert. Warum das Thema auch für die politische Bildung wichtig ist, werden wir in einem Grundlagen-Artikel und einen WebTalk erörtern.

Christian Scholz ist Programmierer und war Mitglied der Steering Group des DataPortability Projects. Am Donnerstag, den 02.02.2012, von 11 bis 12 Uhr stellte er seine Thesen in einem #pb21-WebTalk zur Diskussion. Moderation: Jöran Muuß-Merholz, pb21.de.

Vorab veröffentlichen wir auf pb21.de zwei einführende Texte zum Thema, die den Hintergrund erläutern (Teil I) und einen Überblick über die Datenportabilität beliebter Dienste wie z.B. Google oder Facebook (Teil II) geben.
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„Was wollt ihr, Lehrende?“ – Eine neue Online-Plattform will Lehrer vernetzen, …

Logo, nicht unter freier Lizenz.

Logo, nicht unter freier Lizenz.

… sie befragen und mal nicht nur Material anbieten

„Wir wissen überhaupt nicht, wie unsere Sachen ankommen“, bekennt Markus Heidmeier, Redakteur vom neuen Projekt werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis. ‘Unsere Sachen’ sind die Unterrichtsmaterialien, mal bunt, mal multimedial, die in großer Zahl auf Lehrende niederregnen. Wie man sich in dieser Flut von Informationen als Anbieter im Bereich von Zeitgeschichte und Politik positioniert, Marktforschung betreibt und Lehrende vielleicht auch endlich mal zur Vernetzung bringt, hat Heidmeier im Gespräch mit #pb21 verraten.
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