ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks
Beiträge getaggt mit Öffentlichkeit
YouTube als Netzwerk – ein geführter Rundgang durch die Lebenswelt von Jugendlichen
02. Mai

“YouTubeGeneration” CC-BY-2.0 by Jonas Bengtsson
Das Internet ohne YouTube? Für viele Menschen ist das kaum noch vorstellbar. Die Plattform, erst 2005 gegründet, ist häufig Anlaufstelle Nummer 1, wenn es um Informationen oder Unterhaltung geht. Aber YouTube ist viel mehr. Für Jugendliche hat sich hier ein wichtiger Raum entwickelt – als soziales Netzwerk, als Bühne, als Kommunikationsraum, als Marktplatz – kurz: ein Stück Lebenswelt, der auch Bildungsraum ist.
Für pb21.de hat sich der Medienpädagoge Daniel Seitz auf einen Rundgang durch YouTube begeben. Seine zentrale Erkenntnis: Jugendliche nutzen die Plattform ganz anders als Erwachsene.
Fotos und Videos mit Zugangsschutz veröffentlichen
29. Feb

Auch im Internet lassen sich Bereiche abschließen. (Foto: CC-BY Flickr-User wilhei55)
Nicht immer wollen alle Teilnehmenden eines Seminar später auf Fotos oder Videos im Internet zu sehen sein. Oder Sie wollen eine Fotodokumentation im Internet veröffentlichen, aber nicht für die ganze Welt, sondern nur für Ihre Teilnehmenden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Fotos und Videos geschützt ins Internet stellen und somit nur einem begrenzten Benutzer/innenkreis zugänglich machen.
Alle für einen, einer für alle?
Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie eine EDV-Abteilung haben, die alles für Sie regelt: Alle Dateien Ihres Seminars – also Videos, Fotos und Präsentationen – werden auf dem eigenen Server abgelegt und jede/r der Teilnehmenden erhält ein individuelles Passwort, um sich die digitalen Seminarunterlagen herunterzuladen. Das könnte man als Glücksfall bezeichnen: Eigener Server und individuelle Passwörter – die haben die komplette Hoheit über Ihre Daten.
Der Seminaralltag sieht freilich anders aus. Mehr >
Webschau Februar 2012
21. Feb
Facebook und Google sind erneut in die Kritik von Datenschützern geraten, Michael Seemann sagt, dass mehr politische Beteiligung nur über weniger datengeschützte Bürgerinnen und Bürger zu bekommen ist und Markus Beckedahl erklärt, was er an “Acta” kritisiert. Dies und mehr in der Webschau für Februar 2012: Mehr >
Webschau September 2011
15. Sep
Themen dieser Webschau sind u.a.: Wikileaks, die Pseudonymitätsdebatte und die Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. In der “Debatte” geht es diesmal um den Vorstoß des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zum Umgang mit Facebook. Und einen Geburtstag gibt es auch wieder: Der Chaos Computer Club wird 30.
Lesetipp:
Überlegungen zum demokratischen Potential des Web 2.0
Dem Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Demokratie ist ein mehrteiliger Artikel von Tobias Bevc auf der Spur: Ist das Phänomen der Medialisierung, das den Zusammenhang von Öffentlichkeit, Demokratie und Medien mal positiv mal negativ beschwört, tatsächlich etwas Neues? Inwiefern wird das Verhältnis von Öffentlichkeit und Demokratie von den Medien beeinflusst? Welche Rolle das Web 2.0 dabei spielt und welche politischen Forderungen abgeleitet werden könnten ist auf telepolis nachzulesen.
#oeffentlichkeit #demokratie #medien #web20
Kurzmeldungen
Wikileaks ist erledigt, Transparenz nicht
Kai Biermann auf zeit.de zum Datenverlust bei Wikileaks: “Julian Assange hat unfreiwillig bewiesen, dass es keine Sicherheit gibt. Leider brachte er damit Menschen in Gefahr. Der Idee einer transparenteren Welt schadet es nicht. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist – und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen -, diese Idee geht nicht mehr weg.”
Und pb21-Autorin Christiane Schulzki-Haddouti erklärt in der berlinergazette: “Was der WikiLeaks-Skandal über den Mainstream-Journalismus offenbart”
#wikileaks
Webschau August 2011
17. Aug
Themen dieser Webschau: Die Ereignisse in Norwegen haben eine neue Debatte über Anonymität im Netz ausgelöst und die britische Presse spekuliert über die Rolle des Echtzeit-Internets bei den Unruhen.
Und: Das Internet ist kein Teenie mehr. Mehr >
Webschau Juli 2011
16. Jul
Die Diskussionen im Netz drehten sich den vergangenen Wochen im Wesentlichen um Googles neuen Versuch, im Bereich der sozialen Medien Fuß zu fassen: Google+ heißt der neue Dienst, zu dem wir ein paar Lesetipps zusammengestellt haben.
Lesetipps: Wem macht Google+ wirklich Konkurrenz?
Google+ wird in vielen Artikeln als lang erwartete Alternative zu Facebook begrüßt. Zuckerberg zog inzwischen mit dem Start einer Videochat-Funktion nach und reagierte damit auf eine der Funktionen, die Google+ bietet.
Sascha Lobo führt in seiner Kolumne auf spiegelonline.de nun aus, warum Google+ eher Twitter als Facebook Konkurrenz macht: “Auf Google+ sind Kontakte eher Informationsquellen und weniger soziale Verbindungen, auf Facebook ist es umgekehrt.” Der neue Dienst würde “der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort” entsprechen.
Zum Weiterlesen: http://www.spiegel.de/thema/googleplus/, http://www.sueddeutsche.de/thema/Google_Plus
#google+ #saschalobo #facebook #twitter
Kurzmeldungen
Internet-Kommission vertagt wichtige Entscheidungen
Über die entscheidenden und besonders umstrittenen Themen haben sie nicht abgestimmt: Die Internet-Enquete des Bundestags hat Handlungsempfehlungen zu Netzneutralität und Datenschutz vertagt, erst nach der Sommerpause soll weiter darüber verhandelt werden. Damit kann die Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” die zeitlichen Vorgaben des Bundestags nicht erfüllen, so spiegelonline.
#internet-enquete #netzneutralitaet #datenschutz Mehr >
Öffentliche Kultur in der digitalen Gesellschaft
22. Jun

Thomas Krüger
“Für eine Renaissance der öffentlichen Kultur” …
… plädierte Thomas Krüger, Präsident der bpb, zur Eröffnung des 6. Kulturpolitischen Bundeskongress 2011 netz.macht.kultur – Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft.
Wir dokumentieren das Manuskript zur Rede, die die Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die öffentlichen Kulturinstitutionen und ihr Verhältnis zu Google, Apple & Co aufzeigt. Mehr >
Livestream zur Veranstaltung Netz-Macht-Kultur
09. Jun
In Zeiten der Digitalisierung steht eine Neue Kulturpolitik auf der Tagesordnung. Wir leben seit gut zwei Jahrzehnten in einer digitalen Gesellschaft, deren immer schnellerer Rhythmus nach einer Neudefinition zentraler Codes der modernen Zivilgesellschaften wie Freiheit, Kultur, Eigentum, Muße, Privatheit und Öffentlichkeit verlangt. Es geht um Mehr >
Mit Öffentlichkeit umgehen können. Ein Beitrag zur Twitterwall Diskussion
04. Feb
Matthias Richel hat mit seinem Blogposting eine Diskussion um die immer schon umstrittene Twitterwall neu entfacht. Bei einer Twitterwall werden die Tweets zu einer Tagung gesammelt und auf eine Leinwand gebeamt. Warum diese Walls immer im Rücken der Referenten stehen ist nicht so richtig geklärt. Dennoch ist die Twitterwall selbst nicht in Frage zu stellen, sondern der Umgang mit Öffentlichkeit.
Markus Beckedahl: Netzpolitik – Neue Öffentlichkeiten im Netz
03. Feb
Die Präsentation von Markus Beckedahl als PDF finden Sie hier.
Politik im Netz ist oftmals ein weiterer Kanal für Politiker, um ihre Botschaften in Form von digitalen Flyern unters Volk zu bringen. Aber das Netz kann auch anders genutzt werden, um sich in politische Prozesse einzumischen. Anhand der Debatte rund um das Zugangserschwerungsgesetz im Sommer 2009 wird aufgezeigt, wie das Netz zur Organisation von Protest genutzt werden kann und dabei neue Öffentlichkeiten entstehen.




